Die Haushaltung Gottes… Aufforderungen und Ermutigungen des himmlischen Vaters – The Household of God…

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Die Haushaltung Gottes - Kapitel 1 - Aufforderungen und Ermutigungen vom Vater an Seine Kinder - Jakob Lorber The Household of God - Chapter 1 - The Heavenly Father's Warning to His Children
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DIE HAUSHALTUNG GOTTES
1. Kapitel… Warnungen des himmlischen Vaters an Seine Kinder
Geschichte der Urschöpfung der Geister und Materie, der Urpatriarchen von Adam bis Abraham – Band 1

Durch das Innere Wort empfangen von Jakob Lorber (15.03.1840-07.09.1844)

(15.03.1840, nach der 6. Stunde des Morgens)

So sprach der Herr zu und in mir (Jakob Lorber) für jedermann, und das ist wahr, getreu und gewiß:

1. Wer mit Mir reden will, der komme zu Mir, und Ich werde ihm die Antwort in sein Herz legen; jedoch die Reinen nur, deren Herz voll Demut ist, sollen den Ton Meiner Stimme vernehmen.

2. Und wer Mich aller Welt vorzieht, Mich liebt wie eine zarte Braut ihren Bräutigam, mit dem will Ich Arm in Arm wandeln. Er wird Mich allezeit schauen wie ein Bruder den andern Bruder, und wie Ich ihn schaute schon von Ewigkeit her, ehe er noch war.

3. Den Kranken aber sage: sie sollen sich in ihrer Krankheit nicht betrüben, sondern sollen sich ernstlich an Mich wenden und sollen Mir ja ganz trauen. Ich werde sie trösten, und ein Strom des köstlichsten Balsams wird sich in ihr Herz ergießen, und des ewigen Lebens Quelle wird unversiegbar in ihnen offenbar werden; sie werden genesen und werden erquickt werden wie das Gras nach einem Gewitterregen.

4. Die Mich suchen, denen sage: Ich bin der wahre Überall und Nirgends. Überall bin Ich, wo man Mich liebt und Meine Gebote hält, – nirgends aber, wo man Mich nur anbetet und verehrt. Ist denn die Liebe nicht mehr denn das Gebet, und die Haltung der Gebote nicht mehr denn die Verehrung?! Wahrlich, wahrlich sage Ich dir: Wer Mich liebt, der betet Mich im Geiste an, und wer Meine Gebote hält, der ist’s, der Mich in der Wahrheit verehrt! Meine Gebote aber kann niemand halten als nur derjenige, der Mich liebt; der Mich aber liebt, hat kein Gebot mehr als dieses, daß er Mich liebt und Mein lebendiges Wort, welches das wahre, ewige Leben ist.

5. Den Schwachen tue kund aus Meinem Mund: Ich bin ein starker Gott. Sie sollen sich alle an Mich wenden; Ich werde sie vollenden. Aus dem Mückenfänger will Ich einen Löwenbändiger machen, und die Furchtsamen sollen die Welt zerstören, und die Starken der Erde sollen zerstreut werden wie Spreu.

6. Den Tänzern und Tänzerinnen sage ohne Scheu, daß sie allesamt vom Satan übel hergenommen sind. Er faßt sie nämlich allesamt bei den Füßen und dreht sich mit ihnen schnell in einem Wirbelkreis herum, damit sie dadurch ganz durch und durch schwindelig werden und weder stehen, noch gehen, noch sitzen, noch schlafen, noch rasten, noch sehen, noch hören, noch fühlen, noch riechen, noch schmecken, noch empfinden können; denn sie sind wie Tote, – daher kann ihnen weder geraten noch geholfen werden. Und wollten sie noch zu Mir sich wenden, so würde es ihnen ergehen wie einem, den ein Starker bei den Füßen nähme und ihn schnell in einem Kreise um sich herumtriebe; würde dieser auch zum Himmel emporblicken, so würde er keine Sonne, sondern nur einen lichten Streifen erblicken, der ihn erblinden würde, damit er dann seine Augen schließen und gar nichts mehr sehen möchte.

7. Wessen leiblich Auge blind ist, dem steht noch die Sehe des Geistes offen; wer aber erblindet am Geiste, der bleibt blind ewiglich.

8. Den Spielern sage, daß sie zuerst ihr Leben und hernach aber alles, was ihnen zu diesem gegeben wurde, verspielen. Denn das Spiel ist ein Brunnen voll giftigen Unrats; die Spieler glauben aber, es sei eine verborgene Goldquelle. Daher wühlen sie täglich in demselben, schlürfen den Pesthauch in die Nüstern, vergiften sich durch und durch und finden statt des vermeintlichen Goldes des Geistes ewigen Tod.

9. Diejenigen, welche die Schrift besitzen und sie nicht lesen, gleichen einem Durstigen am Brunnen, wo reines Wasser ist, das sie aber nicht trinken wollen, entweder aus einer gewissen geistigen Wasserscheu gleich tollen Hunden, welche, statt ihre Schnauze ins Wasser zu stecken und zu genesen, in die härtesten Steine beißen, um sich den brennenden Durst zu stillen, oder auch wohl meistens aus einer gewissen lauen Trägheit, und lassen sich daher lieber von einigen gewissen faulen Dienern aus der nächsten Pfütze stinkenden Schlamm zur Stillung ihres Durstes reichen, damit sie dann allesamt übel umkommen.

10. Den Buhlern und Buhlerinnen aber sage: Wer im Fleische wandelt, der wandelt im Tode, und seine Lust wird bald zur Speise der Würmer umgestaltet werden. Nur wer im Geiste wandelt, kommt zum Lichte, der Urquelle alles Lebens; sein Anteil wird ewig bestehen und sich vermehren.

11. Den Kleiderpracht- und Modesüchtigen sage ernstlich, daß sie nackt vor ihrem gerechtesten Richter stehen. Ihre Pracht wird vergehen wie ein Schaum; ihre Herrschsucht und Pracht wird in die niedrigste Sklaverei verwandelt werden, und sie werden sich ewig ihrer Torheit schämen müssen. Ist denn nicht ein großer Tor der, welcher sich vornimmt, einen Schmeißhaufen vergolden zu wollen, und die Edelsteine aber, statt in Gold, in den schmutzigsten Kot fassen läßt?! Oh, daß es der Irrsinnigen jetzt in der Welt doch gar so viele gibt! Das Licht halten sie für Finsternis, und die Finsternis fürs Licht!

12. Schon steht im Osten ein Stern, welcher dem Orion die Bahn brechen wird, und das Feuer des großen Hundes wird sie alle verzehren; und Ich will der Sterne in großer Menge vom Himmel auf die Erde schleudern, damit die Bösewichte alle umkommen und Mein Licht leuchte allerorten.

13. Ich, Jehova, Gott von Ewigkeit, der Wahrhaftige und Getreue zur letzten Warnung. Amen.

14. Du, der du dieses schlecht niedergeschrieben, dir gilt dieses zunächst, hernach aber allen übrigen. Amen. Dieses sagt der Erste und der Letzte. Amen.

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THE HOUSEHOLD OF GOD
Chapter 1 – THE HEAVENLY FATHER’S WARNING TO HIS CHILDREN
History of the primal creation of spirits and matter, the first patriarch from Adam to Abraham – Volume 1

Received thru the Inner Word from Jakob Lorber
(15.03.1840-07.09.1844)

(March 15th, 1840, after 6 o’clock in the Morning)

Thus spoke the Lord to me and within me (Jakob Lorber) for everyone, and that is true, faithful and certain:

1. Whoever wishes to talk with Me, let him come to Me and I shall lay the answer in his heart. But only the pure whose heart is full of meekness shall hear the sound of My voice.

2. And he who prefers Me to all the world and loves Me like a tender bride her bridegroom, with him I shall walk arm in arm, and he will always behold Me like a brother his brother, and as I beheld him from eternity, before he was.

3. Tell the sick, they shall not grieve about their sickness, but turn to Me in all earnest and trust Me completely. I shall comfort them, and a stream of the most precious balm will flow into their heart, and the fountain of eternal life will inexhaustibly manifest within them. They will recover and shall be refreshed like the grass after a downpour.

4. Tell those who seek Me: I am the true ‘everywhere’ and ‘nowhere’. I am everywhere where people love Me and keep My commandments and nowhere where I am only praised and worshipped. For is not love more than prayer and the keeping of the commandments more than worship? Verily, verily, I say to you: He who loves Me worships Me in spirit, and he who keeps My commandments is the one who truly reveres Me. But only he who loves Me can keep My commandments, and the one who loves Me has only one commandment – that he love Me and My living Word which is the true everlasting life.

5. Tell the weak from My mouth: I am a powerful God. Let them all turn to Me and I shall perfect them. Of the flycatcher I shall make a lion-tamer, and the fearful shall destroy the world, and the mighty of the earth shall be scattered like chaff.

6. Tell the dancers openly that Satan manipulates them all. He seizes them all by their feet and whirls them around to make them dizzy enough so that they can neither stand nor walk, nor sit, nor sleep, nor rest, nor see, hear, feel, smell or taste, nor sense, for they are all dead and, therefore, can neither be advised nor helped. And even if they wished to turn to Me, they would feel like somebody whom a strong one had seized by the feet and whirled around. If he were to look up to the sky he would not see the sun, but only a bright streak blinding him so that he would close his eyes, unwilling to see anything any more.

7. The person whose physical eyes are blind has still the possibility of seeing with his spiritual eyes. But he, who has turned blind in his spirit, remains so in eternity.

8. Tell the gamblers that they first gamble away their life and eventually everything that has been given to them for their life. For gambling is a well filled with poisonous dirt. The gamblers believe it to be a hidden source of gold and keep burrowing in it daily, inhaling its pestilential odor, poisoning themselves through and through and finding their spirit’s eternal death instead of the imagined gold.

9. Those who have the Scriptures, but do not read them are like thirsty men beside a well with pure water which, however, they do not want to drink, either because of a certain spiritual dread of water like rabid dogs that instead of drinking some water and recovering will rather bite into the hardest stones to quench their thirst, or very often because of a certain indolence. They prefer to be served by certain idle servants stinking slime from the nearest mud-hole to quench their thirst and eventually perish.

10. Tell the love-makers: Whoever walks in the flesh, walks in death and his lust will soon become the food of maggots. Only he who walks in the spirit will reach the light, the original source of life. His share will remain forever and keep increasing.

11. Those who are fashion-crazy tell in all earnest that they will be standing naked before their most just judge. Their splendor will vanish like bubbles. Their lust for power and pomp shall end in the lowest slavery, and they will be ashamed of their foolishness everlastingly. Is not he a great fool who wants to have a rubbish heap gold plated and has gems set in the worst kind of dirt instead of gold! Oh, that there are so many lunatics in the world these days! They regard the light as darkness and the darkness as light!

12. Already there is a star in the East that will pave the way for Orion, and the fire of Sirius will consume all of them. And I will fling great numbers of stars to the earth so that all the evildoers may perish and My light shine everywhere.

13. I, Jehovah, God from eternity, the True and Faithful, for a final warning. Amen.

14. This concerns first of all you, who have so poorly recorded this, and then all the others. Amen. This says the First and the Last. Amen.