3. Geistige Wiedergeburt & Zeugnis von Johannes über Jesus – Spiritual Rebirth & John’ Testimony of Jesus

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flagge de  3. Predigt von Jesus… Zeugnis von Johannes dem Täufer über Jesus

Predigten des Herrn – 3. Predigt – Johannes 1:1-27
Im Geiste wiedergeboren werden – Zeugnis des Johannes über Jesus

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
zum 3. Advent (9.12.1871)

Johannes 1:1-27…
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht begriffen.

Es ward ein Mensch von Gott gesandt, der hieß Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, daß er von dem Licht zeugte, auf daß sie alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern daß er zeugte von dem Licht.

Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht und die Welt kannte es nicht. Er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben; welche nicht von dem Geblüt, noch von dem Willen des Fleisches, noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes zeugt von ihm, ruft und spricht: “Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher denn ich. Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben, die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden. Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat es uns verkündigt.”

Und dies ist das Zeugnis des Johannes, da die Juden sandten von Jerusalem Priester und Leviten, daß sie ihn fragten: “Wer bist du?” Und er bekannte und leugnete nicht; und er bekannte: “Ich bin nicht Christus!” Und sie fragten ihn: “Was denn? Bist du Elia?” Er sprach: “Ich bin es nicht!” “Bist du der Prophet?” Und er antwortete: “Nein.” Da sprachen sie zu ihm: “Was bist du denn? daß wir Antwort geben denen, die uns gesandt haben. Was sagst du von dir selbst?” Er sprach: Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Richtet den Weg des Herrn, wie der Prophet Jesaja gesagt hat!”

Und die gesandt waren, die waren von den Pharisäern und fragten ihn: “Warum taufst du denn, wenn du nicht Christus bist, noch Elia noch der Prophet?” Johannes antwortete ihnen und sprach: “Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt. Der ist es, der nach mir kommen wird, welcher vor mir gewesen ist, dessen ich nicht wert bin, daß ich seine Schuhriemen auflöse.”

(siehe auch Jakob Lorber, “Das Grosse Evangelium Johannes”, Band 1, Kapitel 1-5)

1. Dieses Evangelium handelt von Johannes dem Täufer, der als Vorläufer und Prediger, Mir den Weg bahnen und das Judenvolk auf Mein Kommen und Meine Lehre aufmerksam machen sollte; daher seine Antworten an die Abgesandten vom Tempel, daher seine Beteuerungen, daß er nicht Christus, noch Elias, noch ein Prophet sei, und daß er nicht einmal wert sei, Mir die Schuhriemen aufzulösen.

2. Johannes war sich in diesem Punkt seiner Mission erstens wohl bewußt, und war zweitens unter den Juden das einzige Beispiel der Demut, der Unterwürfigkeit unter Meinen Willen.

3. Der Evangelist Johannes fängt sein Evangelium mit den Worten an: “Im Anfange war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.”

4. Sehet, dieser erste Satz aus dem Evangelium Meines Lieblings Johannes beweist euch, welche Stellung Johannes unter seinen Brüdern sowie zu Mir eingenommen hat. Was Johannes der Täufer durch seine materielle Taufe ausdrücken wollte, das sagt geistig Mein Apostel, indem er offen bekennt, daß das Wort oder die Idee Gottes zuerst die geistige Taufe über ihn ausgegossen und er am ehesten unter allen seinen Mitaposteln die Tiefe Meines Geistes begriffen und verstanden hatte. Er war der erste, der begriff, daß durch das Wort (Ausdruck einer Idee, eines Gedankens oder Willens) die ganze Sichtbarkeit geschaffen, daß das Wort, Leben verbreitend, Licht schuf, und eben dieses Licht in jener Zeit von wenigen begriffen und verstanden wurde.

5. Er, Mein Liebling, war es, der zuerst mit dem Herzen auffaßte, was dem Verstand allein nicht begreiflich ist und nur dem Leben und Licht gibt, der die Liebe hat, so wie sie im Weltall von Mir verbreitet, gehalten und verlangt wird.

6. Er liebte Mich im Geiste, und die anderen Apostel verstanden Mich in der Wahrheit. Deswegen seine ersten Ausrufe im Evangelium, die von Meiner Macht, Meiner Liebe, Meiner Schöpfung zeugen, und wie Ich als Christus körperlich als Lehrer auftrat, in Meinem Eigentum aber nicht er-, sondern verkannt wurde.

7. Zu diesen Ausrufen, als Zeugnis seines tiefen Verständnisses Meiner Lehre und Meiner Sendung, trugen die Bekenntnisse seines Namensbruders Johannes des Täufers wesentlich bei, der vor Mir hergesandt war, die Wege zu ebnen und das Judenvolk zur Aufnahme Meiner Lehre vorzubereiten.

8. Ein Schritt wie der Meinige mußte vorbereitet werden. Wie den Blinden nach Erlangung ihrer Sehkraft das Licht des Tages erst in Form des Zwielichts oder der Dämmerung gezeigt wird, da sie den hellen Sonnenschein nicht gleich ertragen können, so war auch Johannes der Täufer der Erwecker und Bearbeiter der Herzen, um sie für Edleres empfänglich zu machen. Daher rief Johannes aus: “Einer wird kommen, der schon vor mir gewesen ist!” Er meinte damit das Wort, welches das ganze Universum schuf. Dieses Wort oder die mächtige Willenskraft ist es, die sich bewogen fühlte, sich in menschliche Form einzukleiden und körperlich wesenhaft selbst, wie bei der Schöpfung einst das materielle, jetzt das geistige Licht und Leben denen zu bringen, die im Finstern wandelten.

9. Denn der Ausruf des Johannes: “Im Anfang war das Wort, und das Wort war Gott!” will soviel sagen als: Im Anfang war Gott, der mächtige Schöpfer, welcher das Licht und Leben verbreitete und durch die weiten Räume sandte, um Leben zu erwecken. Und jetzt ist es in Christus derselbe Gott, der wieder Sein Wort als Licht durch die weiten Räume des geistigen Universums sendet, um dort Licht, Liebe und Leben zu verbreiten.

10. Und wie der Morgenstern der Vorläufer der Sonne ist, so war Johannes der Vorläufer und Wegbereiter Christi. Johannes der Täufer erkannte seinen Herrn, als er Ihn zum ersten Male sah; denn die innere Sehe war ihm gegeben, und er sah in der Gestalt einer Taube (geistig das Sinnbild der Unschuld) die Verbindung Christi mit der geistigen Welt. Johannes vollführte die äußere Taufe an Mir, während Ich die innere an ihm vollzog.

11. Auch seine Jünger erkannten bald, wer der eigentliche Herr und wer der Diener sei; deswegen folgten sie Mir und verließen Johannes. Und Nathanael, welchem Ich Dinge enthüllte, die nur er allein zu wissen glaubte, ward durch dieses Zeugnis für Mich gewonnen. Damals sprach Ich die prophetischen Worte: “Wahrlich, wahrlich, von nun an werdet ihr den Himmel offen und die Engel Gottes herabfahren sehen auf das Haupt des Menschensohnes!”

12. Alles, was in jenen Zeiten, im Anfang Meiner Lehrjahre, Meiner geistigen Geburt, auf Erden geschehen ist, wird sich jetzt wiederholen und wiederholt sich täglich.

13. Auch jetzt gibt es Johannesse als Täufer und Johannesse als Meine Lieblinge und Apostel; nur ist die Art und Weise des Wirkens anders als damals.

14. In jener Zeit galten unter dem Judenvolk nur Moses und die Propheten. Es handelte sich darum, sie nicht umzustoßen, sondern ihre Worte vor Verunglimpfungen zu bewahren, das Erz von den Schlacken zu reinigen und zu beweisen, daß Ich als Christus nichts Neues bringen, sondern nur geistig erklären und ins Leben übertragen will, was wörtlich verstanden und aufgefaßt wurde.

15. In jetziger Zeit aber, als dem Vorabend Meiner zweiten und letzten Ankunft auf diesem Erdball, ist die Kulturstufe der Menschen und ihr Verstandesleben ein ganz anderes als einst in jener Zeit. Jetzt habe Ich es mit grübelnden Philosophen und Stubengelehrten oder mit fanatischen Anhängern des Worts im materiellsten Sinne zu tun, mit Menschen, denen das angenehme Weltleben zu sehr am Herzen liegt, als daß sie sich einer Religion hingeben möchten, die statt Vergnügungen und Ergötzlichkeiten – Aufopferung und Verleugnung von ihnen fordert.

16. Auch jetzt komme Ich wieder unter euch Menschen wie einst. ‘Und das Licht kam in die Finsternis, und die Finsternis begriff es nicht.’

17. Schon seit langer Zeit erschallen Stimmen, die zur Rückkehr, zur Einkehr ins Innere predigen; in verschiedener Form und Rede wird der eingeschlafene Menschengeist geweckt. Die Johannesse predigen aber auch heute wie einst meist nur tauben Ohren.

18. Selbst die, welche sich als Meine Stellvertreter auf dieser Erde eingesetzt haben, sind taub und oft noch tauber als die andern, denen sie Meine Lehre einprägen wollen. Auch jetzt, wie einst, fallen die Anhänger von diesen Führern ab und suchen das Licht, suchen das Wort als Ausdruck ihres Gottes -, suchen, was ihnen ihre eigenen Führer nicht geben können. So entsteht der allgemeine Drang nach Licht, nach geistigem Leben, nach Liebe, nach erwärmender und rechter geistiger Lehre. So regt sich die geistige Tendenz trotz allen Widerstandes derjenigen, die ,bis jetzt nur ein verzinsliches Kapital für sich daraus machen wollten. So regt sich der Drang nach Freiheit des Denkens, nach geistiger Freiheit, und obgleich nun die Aufgeklärten eurer Welt mit ihrem Verstandeslicht die geistige Fackel, die über ihren Häuptern brennt, nicht sehen, so wird doch bald die Dämmerung des wissenschaftlichen Lebens durch sie verdrängt werden, und den Unmündigen wird sich klar zeigen, was den sich mündig Dünkenden bis jetzt verhüllt blieb.

19. Das Wort, welches im Anfang Himmel und Erde schuf, wie Moses sich ausdrückte, das Wort als tatsächliches Leben und Licht, ist es wieder, welches von oben herabströmend euch Wärme und Liebe in die Herzen gießt.

20. Am Anfang war das Wort, und das Wort war Ich, und am Ende wird das Wort noch ewig forttönen und Ich werde ewig fortdauern, Licht, Leben mit Liebe verbreitend, nicht die vom Geblüt, nicht die vom Fleisch, sondern die vom Geist Mir ergebenen Kinder beglückend und führend.

21. Das Wort ward einst Fleisch, und die damals Lebenden sahen Seine Herrlichkeit, aber erkannten sie nicht; und das Wort wird wieder Fleisch werden, aber vergeistigtes Fleisch, und wird von den Lebenden in Seiner Herrlichkeit erkannt und begriffen werden, und von Seiner Fülle werden sie alle Gnade um Gnade nehmen.

22. Wie Johannes einst mit Wasser taufte, so wird jetzt mit dem Geist getauft. Ströme des Himmelswassers ergießen sich auf die Herzen der Menschen, erweichen und erwecken manche; viele aber bleiben unberührt, oder verstecken sich vor diesem Regen.

23. Glücklich, wer noch für das Wasser von oben ein empfängliches Herz hat, das aufwärtsgekehrt den Einflüssen himmlischer Segnungen den Eingang nicht wehrt! Es wird sich auf alle diese, wie sich einst auf Christus ein Strahl göttlichen Lichts gleich einer Taube herniedersenkte, das göttliche Gnadenlicht von oben ergießen und Ruhe und Frieden in ihren Herzen und in ihrer Umgebung verbreiten.

24. Viele werden Mir als eifrige Diener, wie einst Johannes der Täufer, und viele als Meine Lieblinge, wie Johannes der Apostel, Meine Lehre verbreiten und lehren.

25. Schon regt es sich. Wie der leichte Wellenschlag am Ufer des Meeres der Vorbote von größeren Wellen ist, so ist die jetzige religiöse Bewegung der erste Anfang einer noch größeren, hervorgebracht von der Bewegung des geistigen Lebens, das, zwischen Materie und Geist gleichsam eingeklemmt, sich den Ausweg schaffen will, indem das Geistige die Eigenschaft hat, daß es sich auch zusammendrücken läßt und bei zu großem Zwange die Fesseln zersprengt.

26. Auch ihr, Meine Kinder, die ihr berufen seid, durch eure Taten und Worte zu bezeugen, daß ihr Wegweiser und Ebner der geistigen Lebensbahn seid, werdet oft gefragt werden: “Wer seid ihr? Was wollt ihr eigentlich?” Die Welt wird auch euch nicht sogleich alles glauben, wie einst dem Johannes; aber seid getrost! Streut Samen aus, gebt gern denen, die euch um Nahrung bitten, und es kümmere euch nicht, wenn oftmals der ausgestreute Same nicht die Frucht bringt, die ihr wünscht! Auch in einem Walde wachsen nicht alle Bäume gerade. Es gibt dort verkrüppelte, krumme und schlechte; aber deswegen ist der Wald mit seinen Bäumen doch ein Wald, der Tausenden lebender Wesen Schutz und Nahrung angedeihen läßt, und in welchem selbst die mißratenen Gewächse und Bäume noch vielen Nutzen geben. So auch im geistigen Wald der Menschenseelen!

27. Johannes predigte für viele vergebens, wie später Ich selbst, und doch gingen Meine Worte nicht verloren, sondern werden ewig bestehen, teils weil Ich sie sprach, teils weil Meine Worte unumstößliche Wahrheiten sind.

28. Trachtet vorerst danach, euch selbst zu reinigen, euch vom Weltlichen loszumachen, wie es Johannes getan hat! Auch er fröhnte nicht dem Wohlleben des Fleisches, als dem vergänglichen Kleid eines unvergänglichen, ewigen Geistes; nein, durch mäßige Lebensart – nach dem Sinne jener Zeit – machte er den Körper bereit, dem Geist und seiner Seele zu dienen.

29. Und so sollt auch ihr alles Überflüssige, was den Körper verweichlicht, vermeiden. Euer Augenmerk soll darauf gerichtet sein, den Geist und die Seele zu kräftigen. Nicht der Taufe mit materiellem, nein, mit geistigem Wasser sollt ihr euch bestreben, würdig zu sein, damit ihr stets Größeres sehen, Größeres erleben und mit geistiger Sehe die Gemeinschaft der Geisterwelt mit der materiellen Welt begreifen lernt.

30. Euer Trachten soll dorthin gerichtet sein: im Geiste wiedergeboren zu werden. Dann braucht ihr nicht wie einst die zwei Jünger Johannes des Täufers zu fragen: “Rabbi, wo ist Deine Herberge?”; dann ist Meine Herberge in eurem Herzen. Dort bergt ihr den Herrn, der vom Anfang her das Wort, das Licht, die Liebe und das Leben war und dies alles denen verleihen wird, die sich mit geistigem Wasser zu Seinen Kindern taufen lassen: Amen.

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flagge en  3rd Sermon of Jesus… John the Baptist’s Testimony of Jesus

The Lord’s Sermons – Sermon 3 – John 1:1-27
Being reborn in spirit – John’s Testimony

Revealed to Gottfried Mayerhofer
Third Sunday in Advent (December 9th, 1871)

John 1:1-27…
In the beginning was the Word, and the Word was with God, and the Word was God. The same was in the beginning with God. All things were made by him; and without him was not anything made that was made. In him was life; and the life was the light of men. And the light shineth in darkness; and the darkness comprehended it not.

There was a man sent from God, whose name was John. The same came for a witness, to bear witness of the Light, that all men through him might believe. He was not that Light, but was sent to bear witness of that Light.

That was the true Light, which lighteth every man that cometh into the world. He was in the world, and the world was made by him, and the world knew him not. He came unto his own, and his own received him not. But as many as received him, to them gave he power to become the sons of God, even to them that believe on his name: Which were born, not of blood, nor of the will of the flesh, nor of the will of man, but of God.

And the Word was made flesh, and dwelt among us, (and we beheld his glory, the glory of the only begotten of the Father,) full of grace and truth. John bare witness of him, and cried, saying, This was he of whom I spake. He that cometh after me is preferred before me: for he was before Me. And of his fulness have all we received, and grace for grace. For the law was given by Moses, but grace and truth came by Jesus Christ. No man hath seen God at any time; the only begotten Son, which is in the bosom of the Father, he hath declared him.

And this is the record of John, when the Jews sent priests and Levites from Jerusalem to ask him, Who art thou? And he confessed, and denied not: but confessed, I am not the Christ. And they asked him. What then? Art thou Elias? and he saith, I am not. Art thou that prophet? And he answered: No.. Then said they unto him, Who art thou? that we may give an answer to them that sent us. What sayest thou of thyself? He said, I am the voice of one crying in the wilderness. Make straight the way of the Lord, as said the prophet Esaias.

And they which were sent were of the Pharisees. And they asked him, and said unto him, Why baptizest thou then, if thou be not that Christ, nor Elias, neither that prophet? John answered them, saying, I baptize with water: but there standeth one among you, whom ye know not; He it is, who coming after me is preferred before me, whose shoe’s latchet I am not worthy to unloose.”

(see also Jakob Lorber, “The Great Geospel of John”, Volume 1, Chapter 1-5)

1. This chapter deals with John the Baptist who, as a forerunner and preacher, was to pave the way for Me and draw the attention of the Jewish people to My coming and My teaching. This accounts for his answers to the messengers from the temple, his assurances that he was not Christ, nor Elias, nor a prophet, and that he was not even worthy to unloose My shoes’ laces.

2. Concerning this point, John was quite aware of his mission and, besides, he was among the Jews the only example of humility and submission to My will.

3. John the Evangelist begins his Gospel with the words: “In the beginning was the Word, and the Word was with God, and the Word was God.”

4. Behold, this first sentence from the Gospel of My favourite disciple John proves to you the position John held among his brothers as well as with Me. What John the Baptist wanted to express through his material baptism, is spiritually expressed by My apostle, when he openly confesses that the Word or Idea of God had poured out the spiritual baptism over him, so that he was the first among all the apostles to comprehend the depth of My Spirit. He was the first to comprehend that all visible creation had come into existence through the Word (the expression of an idea, a thought or will), and that the Word, spreading life, created light, the very light which was at that time comprehended by only few.

5. It was he, My favourite disciple, who first comprehended with the heart what is inconceivable to the intellect on its own and gives life and light only to him who possesses that love which I am spreading, supporting and insisting upon throughout the universe.

6. He loved Me in spirit, whereas the other apostles comprehend Me in truth. That explains his first words in the Gospel, testifying to My might, My love and My creation and how I was not recognized in what was My property when I appeared as Christ.

7. To these words of his that prove his deep understanding of My teaching and mission, the confession of his namesake, John the Baptist – who was sent before Me to pave the way and prepare the Jewish people for the reception of My teaching – has contributed quite considerably.

8. A step like the one taken by Me had to be prepared. Just as the blind, after recovering their eyesight, have first to be kept in a subdued light, since they could not bear the bright sunlight right away, John the Baptist was the awakener and preparer of the hearts to make them receptive for something nobler. That is why John exclaimed: “He that cometh after me is preferred before me; for he was before me.” He was speaking of the Word that created the entire universe. It is this Word, or the mighty willpower, that felt the need to clothe Itself in a human form and – as once the material – now bring spiritual light and life personally to those who were walking in darkness.

9. For John’s words: “In the beginning was the Word … and the Word was God!” mean to say: In the beginning there was God, the mighty Creator, Who spread living light through the vast expanses in order to awaken life. And now in Christ it is the same God, Who once again sends His Word as light through the vast expanses of the spiritual universe there to spread light, love and life.

10. And as the morning star is the herald of the sun, John was the forerunner and preparer of the way for Christ. John the Baptist recognized his Lord when he first saw Him, for he was given spiritual vision, and he saw Christ’s connection with the spiritual world in the form of a dove (spiritually the symbol of innocence). John performed on Me the external baptism, whilst I performed the inner baptism on him.

11. His disciples, too, soon recognized who was actually the master and who the servant. Therefore, they left John and followed Me. And Nathanael was won by Me when I revealed to him things which he thought only he alone knew. It was then that I spoke the prophetic words: “Verily, verily, I say unto you, hereafter ye shall see heaven open and the angels of God ascending and descending upon the Son of Man!”

12. Everything that happened in those times, at the beginning of My ministry, My spiritual birth on your earth, will repeat itself now and is already doing so daily.

13. Now, too, there are John the Baptists and Johns as My favourites and apostles, only the procedure of their activity is different.

14. At that time only Moses and the prophets counted with the Jewish people. They were not to be revoked, but their words were to be protected from disparagement – the ore freed from slag – and it was to be proven that I, as Christ, did not want to bring a new teaching, but only wanted to interpret spiritually and apply in practice that which was taken literally.

15. At the present time, however, on the eve of My Second Coming to this earth, men’s cultural and intellectual level is quite different. Now I am faced with reasoning philosophers and bookworms, or with fanatical stickers to the word in its literal sense, with people who are too fond of a pleasant life to submit to a religion that demands of them sacrifices and self-abnegation instead of pleasures and entertainment.

16. I am now coming again among you people as I did once. “And the light shineth in darkness; and the darkness comprehended it not.”

17. Already for quite a while voices are being heard preaching the need for repentance and the searching of one’s soul. The sleeping human spirit is being awakened in many ways. But also today the Johns are preaching mostly to deaf ears.

18. Even those who have established themselves as My representatives on this earth are deaf, often even deafer than the others upon whom they want to impress My teaching. Now, too, these leaders are loosing their followers, who are seeking the light, the Word, as the manifestation of their God, – who are seeking what their own leaders are unable to give them. Thus, there arises a general striving towards the light, towards spiritual life, love and a heart-warming and truly spiritual teaching. There is a spiritual tendency in spite of all the resistance from those who, until now, were only concerned with their own interests. The trend is more and more towards freedom of thought, spiritual freedom. And although the open-minded in your world, with the light of their intellect, do not see the spiritual torch burning above their heads, the dusk of scientific life will soon he dispelled by them, and the “babes” will clearly see what so far has remained hidden to those who think themselves spiritually mature.

19. It is again the Word that in the beginning created heaven and earth, as Moses expressed it, the Word as actual life and light beaming from on high and pouring warmth and love into your hearts.

20. In the beginning was the Word, and the Word was I, and in the end the Word will keep sounding on and on, and I shall continue forever spreading light, life and love and guiding the children that are Mine in spirit.

21. Once the Word became flesh and those who were then living saw Its glory, but did not recognize it. And the Word shall once more become flesh, that is, spiritualized flesh, and shall be recognized and comprehended by the living in Its glory, and they shall receive grace upon grace of Its abundance.

22. John once baptized with water, but now there will be baptism with spirit. Streams of heavenly water will be pouring into people’s hearts, softening and awakening many of them; but many will also remain untouched or will hide from this rain.

23. Happy he whose heart is still receptive for the water from on high, who is directed upwards and does not resist the heavenly blessings! On all these people the divine light of grace will be poured – as once a ray of the divine light came down onto Christ in the form of a dove – and it will spread peace and tranquility in their hearts and all their surroundings.

24. Many will preach and spread My teaching as did once John the Baptist and My favourite disciple, John.

25. Already there is some movement and, as the small breakers on the seashore are the forerunners of greater waves, so the present religious movement is the first beginning of a bigger one brought about by the stirring of the spiritual life which, as it were, squeezed in between matter and spirit, wants to find a way out. The spiritual has the property that it can also be compressed, but it will burst its bonds when the pressure gets too heavy.

26. You, too, My children, who are called to testify by word and deed that you are guides on the spiritual path of life, will often be asked: ‘Who are you? What do you actually want?’ The world is not going to believe immediately everything you say, as was once the case with John. But be of good cheer! Sow the seed, give willingly to those who ask you for food, and do not be concerned if often the seed you have sown does not bear the fruit you would wish for! Also in a forest not all the trees grow straight. There are crippled, bent and sick trees, but the forest with its trees still gives thousands of living beings shelter and food and even the bad trees and plants have still some use. The same applies to the spiritual forest of human souls.

27. John preached in vain for many, as did I later on. My words, however, were still not lost and will remain forever – partly because they were spoken by Me, partly because they are irrefutable truths.

28. Strive above all else to purify yourselves, to free yourselves from all that is of the world, as John had done. He did not indulge in a pleasant life of the flesh – the transient garment of an imperishable, eternal spirit. No, through a frugal way of life, by the standards of that time, he made his body fit to serve the spirit and its soul.

29. And thus you, too, should avoid all that is unnecessary and pampers the body. You should concentrate on strengthening spirit and soul and aspire to become worthy of baptism with spiritual, not with material, water, so that you may progressively see and experience greater things and through spiritual vision learn to understand the association of the spiritual with the material world.

30. You should strive for rebirth in the spirit. Then you will not have to ask as did once the two disciples of John the Baptist: “Rabbi, where dwellest thou?”, for then My dwelling will be in your heart. There you will be harbouring the Lord, Who has been the light, love and life from the beginning and Who is going to bestow all this upon those who let themselves be baptized with spirtual water to become His children. Amen.

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flagge italian  Predica 3 del Signore Gesù… La testimonianza di Giovanni

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Predica n. 3 – La testimonianza di Giovanni
Terza d’Avvento

Giov. 1,1-27: «In principio era la Parola (Verbo), e la Parola (Verbo) era presso Dio e la Parola (Verbo) era Dio. La stessa era in principio presso Dio. Tutte le cose sono fatte per mezzo di lei, e senza di lei niente è stato fatto di tutto ciò che esiste. In lei era la vita e la vita era la luce degli uomini. E la luce splende nelle tenebre, e le tenebre non l’hanno accolta. Venne un uomo mandato da Dio e il suo nome era Giovanni. Egli venne come testimone per rendere testimonianza alla luce, affinché tutti credessero per mezzo di lui. Egli non era la luce, ma doveva rendere testimonianza alla luce. Questa era la luce verace che illumina tutti gli uomini che vengono in questo mondo. Essa era nel mondo, ed il mondo è fatto per mezzo di lei, ed il mondo non la riconobbe. Essa venne nella sua proprietà, ed i suoi non l’hanno accolta. A quanti però l’hanno accolta, a quelli che credono nel suo nome, ha dato potere di diventare figli di Dio, i quali sono stati generati non dal sangue, né dalla volontà della carne, né dalla volontà dell’uomo, ma da Dio. Ed il Verbo (Parola) si fece carne e dimorò tra noi, e noi vedemmo la sua magnificenza, una magnificenza come dell’unigenito Figlio del Padre, pieno di grazia e di verità. Giovanni testimonia di Lui, esclama e dice: “Questi è colui del quale io dissi: dopo di me verrà Colui che era prima di me”. E dalla sua pienezza noi tutti abbiamo ricevuto grazia su grazia. Poiché la legge è data per mezzo di Mosè, la grazia e la verità è data per mezzo di Gesù Cristo. Nessuno ha mai visto Dio; il Figlio unigenito, che sta nel grembo del Padre, Lui lo ha rivelato. E questa è la testimonianza di Giovanni, quando i giudei inviarono da Gerusalemme sacerdoti e leviti che gli domandarono: “Chi sei tu?”. Ed egli dichiarò e non negò, e dichiarò: “Io non sono il Cristo”. Allora gli chiesero: “Che cosa sei dunque? Sei tu Elia?”. Egli rispose: “Non lo sono”. “Sei tu il profeta?”. Ed egli replicò: “No”. Allora gli dissero: “Chi sei dunque? perché possiamo dare una risposta a coloro che ci hanno mandato. Che cosa dici di te stesso?”. Egli rispose: “Io sono la voce di un predicatore nel deserto: preparate la via del Signore, come disse il profeta Isaia”. E quelli che erano mandati, i quali erano dei farisei, gli domandarono: “Perché battezzi dunque se tu non sei il Cristo, né Elia, né il profeta?”. Giovanni rispose e disse loro: “Io battezzo con acqua, ma in mezzo a voi è comparso Uno che voi non conoscete. Questi è colui che verrà dopo di me, che è stato prima di me, al quale io non sono degno di sciogliere i legacci dei suoi calzari”.»

(Il 9 dicembre 1871)

1. Questo Vangelo tratta di Giovanni Battista che, come precursore e predicatore, doveva spianarMi la via e richiamare l’attenzione del popolo giudeo sulla Mia Venuta e sulla Mia Dottrina; questo è il motivo delle sue risposte agli inviati del Tempio e delle sue affermazioni che egli non era Cristo, né Elia, né un profeta, e che non era degno di scioglierMi i legacci dei calzari.

2. Qui Giovanni era, in primo luogo, pienamente cosciente della propria missione e, in secondo luogo, tra i giudei l’unico esempio di umiltà, di sottomissione alla Mia Volontà.

3. L’evangelista Giovanni inizia il suo Vangelo con le parole: «In principio era la Parola, e la Parola era presso Dio, e Dio era la Parola».

4. Vedete, questa prima frase del Vangelo del Mio prediletto Giovanni vi dimostra quale posizione occupasse Giovanni tra i suoi fratelli, come pure per Me. Quello che Giovanni Battista voleva esprimere con il suo battesimo materiale, lo esprime spiritualmente il Mio apostolo, professando apertamente che la Parola, vale a dire l’idea di Dio, aveva riversato per la prima volta su di lui il battesimo spirituale e che lui, tra tutti i suoi compagni-apostoli, aveva afferrato e ben assimilato la profondità del Mio Spirito. Egli fu così il primo a comprendere che con la Parola[1] fu creato tutto ciò che è visibile; che la Parola, diffondendo la Vita, creò la Luce, e che proprio questa Luce in quel tempo fu afferrata e compresa da pochi.

5. Fu lui, il Mio prediletto, che comprese prima con il cuore ciò che non è comprensibile al solo intelletto, e conferisce Vita e Luce solo a colui che possiede l’Amore, così come nell’universo è da Me diffuso, mantenuto e come Io lo richiedo.

6. Egli Mi amava nello Spirito, mentre gli altri apostoli Mi comprendevano nella Verità. Perciò le sue prime affermazioni nel Vangelo testimoniano della Mia Potenza, del Mio Amore, della Mia Creazione, e di come Io entrai in scena quale Cristo, quale Maestro, ma nella Mia proprietà non fui riconosciuto, bensì disconosciuto.

7. A queste sue affermazioni, testimonianza della sua profonda comprensione della Mia Dottrina e della Mia missione, contribuirono notevolmente le dichiarazioni del suo omonimo, Giovanni il Battista, il quale Mi precedette per spianarMi le vie e per preparare il popolo giudeo ad accogliere la Mia Dottrina.

8. Un passo come il Mio doveva essere preparato. Come ai ciechi, dopo il conseguimento della forza visiva, è mostrata la luce del giorno prima sotto forma di penombra, o di crepuscolo, poiché essi non potrebbero immediatamente sopportare la chiara luce del Sole, così anche Giovanni Battista fu il destatore e preparatore dei cuori, per renderli ricettivi verso le cose più nobili. Perciò Giovanni esclamò: «Verrà Uno che è già stato prima di me!». Con ciò egli intendeva la ‘Parola’ che creò l’intero universo. È questa Parola, cioè la potente Forza di Volontà, che si sentì indotta a rivestirsi nella forma umana e a portare Essa stessa, fisicamente, la Luce e la Vita spirituale a coloro che camminavano nelle tenebre, come un giorno, nella Creazione, la luce e la vita materiale.

9. L’esclamazione di Giovanni, infatti: «In principio era la Parola e la Parola era Dio!», vuol dire: “In principio era Dio, il potente Creatore, che diffuse la Luce e la Vita, e la inviò negli spazi infiniti per risvegliare la Vita”. E ora è lo stesso Dio nel Cristo che, di nuovo, attraverso gli spazi infiniti dell’Universo spirituale, invia la Sua Parola come Luce, per diffondere là, Luce, Amore e Vita.

10. E come la stella mattutina è il precursore del Sole, così anche Giovanni fu il precursore del Cristo. Giovanni Battista riconobbe il suo Signore, quando Lo vide la prima volta; a lui, infatti, fu data la visione interiore, ed egli vide, nelle sembianze di una colomba[2] l’unione del Cristo con il mondo spirituale. Giovanni eseguì il battesimo esteriore su di Me, mentre Io eseguii quello interiore su di lui.

11. Anche i suoi discepoli riconobbero ben presto Chi era il Signore vero e proprio, e chi il servitore; per questo essi Mi seguirono e abbandonarono Giovanni. E Natanael, al quale Io svelai cose che solo lui credeva di conoscere, fu da Me conquistato con questa testimonianza. Quella volta Io pronunciai le parole profetiche: «In verità, in verità, d’ora in poi voi vedrete il cielo aprirsi e gli angeli di Dio scendere sul capo del Figlio dell’uomo!».

12. Tutto ciò che è avvenuto a quei tempi sulla Terra, all’inizio dei Miei anni di predicazione e della Mia nascita spirituale, si ripeterà adesso, e si ripete giornalmente.

13. Anche adesso ci sono dei Giovanni Battista e dei Giovanni, quali Miei prediletti e apostoli; solo che il modo di operare è diverso di allora.

14. A quei tempi solo Mosè e i profeti avevano valore tra il popolo giudeo. Si trattava perciò di non invalidarli, bensì di preservare le loro parole dal discredito, di purificare il metallo dalle scorie, e dimostrare che Io, come Cristo, non volevo portare nulla di nuovo, bensì solo spiegare spiritualmente, e riportare in vita ciò era stato inteso e compreso letteralmente.

15. Nell’epoca attuale però, alla vigilia della Mia seconda e ultima Venuta sul globo terrestre, il grado culturale degli uomini e la loro vita intellettiva sono completamente diversi. Adesso ho a che fare con filosofi cervellotici ed eruditi da salotto, oppure con fanatici seguaci della parola in senso assai materiale, con uomini ai quali sta troppo a cuore la piacevole vita del mondo, più che una religione cui potersi abbandonare; religione che, anziché divertimenti e sollazzi, richiede da loro, sacrificio e rinuncia.

16. Anche adesso Io ritorno tra voi uomini, come un giorno. «E la luce venne nelle tenebre, e le tenebre non l’accolsero».

17. Già da lungo tempo echeggiano voci che esortano al ritorno, al raccoglimento nel proprio interiore; lo spirito umano intorpidito è risvegliato in differenti modi e parole. I Giovanni, però, predicano anche oggi come allora, quasi sempre solo ad orecchi sordi.

18. Perfino coloro che si sono insediati come Miei rappresentanti su questa Terra sono sordi, e spesso ancor più sordi di coloro ai quali essi vogliono inculcare la Mia Dottrina. Anche oggi, come allora, i seguaci di queste guide si separano e cercano la Luce, cercano la Parola – come espressione del loro Dio – e ciò che le guide non sanno dar loro. Così nasce lo stimolo generale verso la Luce, verso la Vita spirituale, verso l’Amore, verso la riscaldante e giusta Dottrina spirituale. Così sorge l’orientamento spirituale, nonostante tutta l’opposizione di quelli che volevano fino adesso solo un fruttifero capitale per se stessi. Così si muove l’impulso verso la libertà del pensiero, verso la libertà spirituale; e anche se ora gli illuminati del vostro mondo non vedono con il loro lume intellettuale la Fiaccola spirituale che brucia sopra le loro teste, ben presto essa scaccerà il crepuscolo della vita scientifica, e ciò che è rimasto finora celato a quelli che si credono grandi, si mostrerà chiaramente ai piccoli.

19. La Parola, che in principio creò Cielo e Terra, come si espresse Mosè, è nuovamente la Parola come vera Vita e Luce che, scorrendo giù dall’Alto, riversa nei cuori, Amore e Calore.

20. In principio era la Parola, e la Parola ero Io, e alla fine la Parola continuerà a risuonare ancora in eterno, ed Io durerò in eterno diffondendo Luce, Vita con Amore, beatificando e guidando i figli che si sono abbandonati a Me, non quelli dal sangue, non quelli dalla carne, ma quelli dallo Spirito.

21. La Parola un giorno divenne carne, e quelli viventi allora videro la Sua Magnificenza, ma non la riconobbero; e la Parola diventerà nuovamente carne, ma spiritualizzata, e sarà riconosciuta e compresa dai viventi nella Sua Magnificenza, e dalla Sua Pienezza essi attingeranno Grazia su Grazia.

22. Come un giorno Giovanni battezzò con l’acqua, così ora battezzerà con lo Spirito! Torrenti d’acqua celeste si riverseranno nei cuori degli uomini, ammorbidendo e risvegliando parecchi; molti però non si lasceranno toccare, oppure si nasconderanno davanti a questa pioggia.

23. Beato chi ancora ha un cuore ricettivo per l’acqua che viene dall’Alto; chi, proteso verso l’alto, non impedisce l’accesso agli influssi delle benedizioni celesti! Su tutti costoro si riverserà dall’Alto, come un giorno, uguale alla colomba che scese su Cristo come un raggio di Luce divina, la Luce di Grazia divina, e diffonderà quiete e pace nei loro cuori e intorno a loro.

24. Molti, come Miei zelanti servitori, come un giorno Giovanni Battista, e molti, come Miei prediletti, come Giovanni l’apostolo, diffonderanno e insegneranno la Mia Dottrina.

25. Già comincia a muoversi. Come il leggero urto dell’onda sulla riva del mare è il precursore di onde più grosse, così l’attuale movimento religioso è il primo inizio di uno ancor più grande, suscitato dal movimento della vita spirituale che, in un certo qual modo, stretto tra materia e Spirito, vuole procurarsi una via d’uscita, avendo lo Spirito la caratteristica di lasciarsi anche comprimere e, nel caso di pressione troppo forte, far saltare le catene.

26. Anche a voi, figli Miei, che siete chiamati con le vostre azioni e le vostre parole a testimoniare di essere guide e appianatori del percorso della vita spirituale, sarà spesso domandato «Chi siete? Che cosa volete veramente?». Anche a voi il mondo non crederà subito, come un giorno a Giovanni. Siate però consolati! Spargete i semi! Date volentieri a coloro che vi chiedono nutrimento, e non preoccupatevi se il seme, sparso tante volte, non porterà il frutto che voi desiderate! Anche in un bosco, non tutti gli alberi crescono diritti, lì ce ne sono di storpiati, storti e miseri, ma con ciò il bosco con i suoi alberi è ugualmente un bosco che offre protezione e nutrimento a migliaia di esseri viventi, e nel quale perfino gli arbusti e gli alberi mal riusciti danno ancora molti benefici. Così avviene anche nel bosco spirituale delle anime umane!

27. Giovanni predicò inutilmente per molti, come Io stesso più tardi, eppure le Mie parole non andarono perse, ma restarono in eterno, un po’ perché le espressi Io, un po’ perché esse sono verità inconfutabili.

28. Adoperatevi per prima cosa a purificarvi, a staccarvi dalle cose del mondo, come fece Giovanni! Anch’egli non si abbandonò alla vita piacevole della carne, come alla transitoria veste di un eterno Spirito imperituro; no! Con un genere di vita morigerata – secondo il senso di quei tempi – preparò il corpo a servire lo Spirito e l’anima sua.

29. E così anche voi dovete evitare ogni eccesso che indebolisca il corpo. La vostra attenzione deve essere rivolta a rafforzare lo Spirito e l’anima. Non dovete tendere al battesimo con acqua materiale, no! Dovete tendere al battesimo con acqua spirituale, per essere degni di vedere e sperimentare cose sempre più grandi e, con visione spirituale, imparare a comprendere l’unione del mondo dello Spirito con il mondo materiale.

30. La vostra aspirazione deve essere diretta lì: diventare rinati nello Spirito! Allora non avrete bisogno di chiedere, come un giorno i due discepoli di Giovanni Battista: «Rabbi, dov’è la Tua dimora?» la Mia dimora sarà nel vostro cuore. Là voi custodite il Signore, il Quale dall’inizio era la Parola, la Luce, l’Amore e la Vita, e Lui darà tutto questo a coloro che si faranno battezzare con acqua spirituale per divenire figli Suoi. – Amen!

[1] Espressione di un’idea, di un pensiero, o di volontà.
[2] Spiritualmente, simbolo dell’innocenza.

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer
Copia di http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_3.htm
04.08.2016 – hes – jesus-comes.com

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