8. Predigt von Jesus… Die Hochzeit zu Kana – 8th Sermon of Jesus… The Wedding in Cana

PREDIGT / SERMON 8
<= Predigt / Sermon 7                                                              Predigt / Sermon 9 =>
<= Zurück zur Übersicht                                                              Back to Overview =>

PREDIGTEN DES HERRN-08-Johannes-2_1-11-Hochzeit zu Kana-Wasser zu Wein-Gottfried Mayerhofer SERMONS OF JESUS-08-John-2_1-11-Wedding in Cana-Water to Wine-Gottfried Mayerhofer
=> VIDEO   => AUDIO… => VIDEO   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Ich serviere den guten Wein zuletzt
=> Mann & Frau – Ehe & Familie
=> Empfangen & Geben
=> Ergebenheit in der Ehe
=> Ehe & Geistige Partnerschaft
=> Hochzeitsmahl im Himmel
=> Diamant der Braut
=> Jesus, der gute HIrte
=> Vereinigung
=> Christentum, Kirchen & Kulte
=> Läuterung & Der Tag des Herrn
Related Messages…
=> I serve the fine Wine last
=> Men & Women – Marriage & Family
=> Receiving & Giving
=> Submissiveness in Marriage
=> Marriage & Spiritual Partnership
=> Wedding Supper in Heaven
=> The Bride’s Diamond
=> Jesus, the good Shepherd
=> Union
=> Christianity, Churches & Cults
=> Refinement & The Day of the Lord

flagge de  8. Predigt von Jesus… Die Hochzeit zu Kana

8. Predigt von Jesus… Die Hochzeit zu Kana

=> Johannes 2:1-11

Die Hochzeit zu Kana (Joh.02,01-11): Und am dritten Tage ward eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Jünger wurden auch auf die Hochzeit geladen. Und da es an Wein gebrach, spricht die Mutter Jesu zu ihm: “Sie haben nicht Wein.” Jesus spricht zu ihr: “Weib, was habe ich mit dir zu schaffen? Meine Stunde ist noch nicht gekommen!” Seine Mutter spricht zu den Dienern: “Was er euch sagt, das tut.” Es waren aber allda sechs steinerne Wasserkrüge gesetzt nach der Weise der jüdischen Reinigung, und es ging in je einen zwei oder drei Maß. Jesus spricht zu ihnen: “Füllet die Wasserkrüge mit Wasser.” Und sie füllten sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: “Schöpfet nun und bringet es dem Speisemeister!” Und sie brachten es. Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, woher er kam (die Diener aber wußten es, die das Wasser geschöpft hatten), ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: “Jedermann gibt zum ersten guten Wein und, wem sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bisher behalten.” Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen zu Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

01. Dieses Kapitel des Johannes beginnt mit der Hochzeit zu Kana in Galiläa, wo Ich die erste öffentliche Wundertat verrichtete, indem Ich Wasser in Wein verwandelte.

02. Mit diesem Ereignis, welches in den Anfang Meiner Lehrjahre fällt, wollte Ich, obwohl Ich noch nicht lehrend aufgetreten war, gerade durch die Verkettung der Umstände bei dieser Hochzeit die Aufmerksamkeit vieler auf Mich lenken; denn in Kürze war Mein Wandel im Verborgenen zu Ende.

03. Eine Hochzeit ist zwar ein schon oft dagewesener und sich stets wiederholender Akt. Er wird aber, obwohl viel Geistiges in ihm verborgen ist, von den meisten Menschen nur materiell verstanden und begangen.

04. Wenn es nur eine solche Hochzeit gewesen wäre, so würde man Mich dort nicht gefunden haben. Ich hatte weit größere Zwecke im Auge, die jedoch nicht durch zu auffallende Ereignisse erreicht werden sollten. Es sollten die Juden langsam auf Mein künftiges Lehr und Tatenleben aufmerksam gemacht werden.

05. Was diese Handlung und alle weiteren betrifft, so ist ihre jetzige, geistige Wiederholung in einem größeren und tieferen Sinne aufzufassen. Jetzt werden auch die Zeiträume größer sein als während Meiner kurzen Lehrjahre und Meines Aufenthalts auf eurer finsteren Erde. Dort war Mir nur kurze Zeit gegeben, um Großes für eine ewige Dauer zu verrichten; jetzt,wo es sich um die künftige Vollendung der geistigen Bildung der Menschheit handelt, fließt der Strom der Ereignisse langsamer, aber desto gewaltiger, –, alle Hindernisse überwindend, die sich bis zu Meiner letzten Ankunft gegen Meine Pläne erheben möchten.

06. Um bei der Hochzeit zu Kana wieder anzuknüpfen, muß Ich vorausschicken, was eine Hochzeit eigentlich ist, wie sie bei euch gefeiert wird, und wie Ich sie gefeiert haben möchte, damit ihr später die geistige Bedeutung derselben inbezug auf die ganze Menschheit erkennen möget, indem die Verbindung zweier Menschen, in der Entsprechung, auch für die ganze Menschheit ihre tiefe Bedeutung hat.

07. Eine Hochzeit ist der Abschluß eines vorhergegangenen Übereinkommens zweier Menschen verschiedenen Geschlechts, welche, durch Sympathie angezogen, dem Drang ihrer Seele nachgeben und gesonnen sind, diese einmal angefangene geistige Verbindung während ihrer Lebensdauer nicht mehr aufzugeben, sondern, stets mehr eins miteinander werdend, Freud und Leid gemeinsam zu tragen. So wird, infolge dieser gleichen Gesinnung, durch einen gesetzlichen Akt die Ehe geschlossen, in der die einzelne Individualität eigentlich aufhört, und ein gemeinsames Leben, das Leben der Familie, vorgezogen wird.

08. Solch ein Akt zweier Seelen, die sich erkannt haben, und ihre dauernde Verbindung sollten nicht nur für dieses kurze Erdenleben, sondern auch für das jenseitige Leben gelten, wo beide durch das Streben nach gleichem Ziele sich stets mehr und mehr vereinigen und am Ende wie ihr sagt – “ein Herz und ein Sinn” werden sollen.

09. Eine solche Verbindung sollte die wahre geistig sittliche Liebe als Grundlage haben, um darauf das Familienleben zu gründen, welches gegenseitige Achtung bedingt. Durch das von Mir bestimmte Naturgesetz der Paarung wollte Ich nicht allein das Zusammenleben zweier Individuen bezwecken, sondern Ich wollte auch aus solcher Liebe gezeugte Früchte haben, welche die besseren Eigenschaften des. Gemüts des einen und anderen fortpflanzen und noch mehr veredeln sollten.

10. So war Mein Ehegesetz, welches Ich in die Natur als Drang zur Fortpflanzung einlegte, die Ursache einer ewigen Stufenleiter, von Wesen zu Wesen, bis zu Mir. Das wollte Ich, – und was habt ihr Menschen daraus gemacht? Einen Markt mit Menschenfleisch und Seelenverkäufern!

11. Als Ich in Kana zur Hochzeit ging, war es gewiß nicht die sinnlich materielle Seite, die Mich bestimmte, dieser Einladung Folge zu leisten, sondern Ich wollte einesteils den Wünschen Meiner Leibesmutter nachgeben, andernteils aber schon dort den ersten Grundstein Meines großen Geisterreiches legen. Daß Ich Wein aus Wasser machte, und daß die Brautleute den Wein für den besten erklärten, ist eben für die jetzige Zeit in geistiger Entsprechung von Bedeutung.

12. Seht! was Ich euch von der ehelichen Verbindung zweier Personen sagte, das soll nun geistig, auf der Grundlage der in den Evangelien niedergelegten Liebelehre, zwischen den verschiedenen Sekten der Christen geschehen; auch sie sollen sich in der Liebe zu einer einzigen Familie verbinden. Schon nähert man sich, und tritt mehr in geistigen Verkehr; man kommt nach und nach zu der Erkenntnis der geringen Unterschiede in den Ansichten und Auslegungen der immer sich gleich gebliebenen Bibel, durch welche die Trennung verursacht wurde.

13. Schon beginnen sich durch diesen Austausch von Meinungen die vermeintlichen Hindernisse zu verringern, kleiner zu werden, um einst ganz zu schwinden. In der jetzigen Zeit werden die Vorbereitungen zu einem gemeinschaftlichen Leben getroffen, um dann einst das Vereinigungsfest, die Hochzeit, zu feiern, zu welcher es wahrlich höchste Zeit ist.

14. Wenn diese Vereinigung ihrem Ziele nahen wird, dann werde auch Ich wieder das bis jetzt von allen getrunkene Glaubenswasser in Meinen geistigen Liebewein verwandeln; und wie einst der Speisemeister, werden dann die Harrenden fragen: “Warum haben wir denn bisher den schlechten Wein getrunken und den besten bis zum Ende aufgespart?”

15. Und Ich werde antworten: ,Weil ihr früher nicht fähig wart, Meinen Liebewein gehörig zu würdigen und zu schätzen, und nur Mißbrauch das Resultat gewesen wäre! Jetzt aber, wo ihr euch an eurem schlechten, von Menschen zusammengemischten Wein sattgetrunken habt, jetzt, wo ihr in der Trinklust ruhiger geworden seid und Gutes von Schlechtem klarer unterscheiden könnt, jetzt komme Ich und gebe euch nichts Neues, was ihr nicht schon kennet, sondern denselben Wein, den ihr schon früher getrunken habt, nur von seinen schlechten Teilen getrennt, als reinen göttlichen Trank, den nur jene verdienen, welche, die Sinnlichkeit und das Materielle weit hinter sich lassend, ihre geistige Natur erkennen und nur nach geistigem Trank und geistiger Speise lechzen.’

16. Dahin zielt jetzt alles Treiben der Menschen. Alle sind satt der schlechten Brühe, die ihnen als göttlicher Trank vorgesetzt wurde. Sie ahnen etwas Besseres; jeder glaubt, ein anderer habe vielleicht das, was ihm selbst fehlt. Durch dieses Suchen und Fragen fallen die Hindernisse des religiösen Fanatismus, und die Vereinigung wird möglich, wo Ich dann kommen werde und es nur einen Hirten und eine Herde geben wird.

17. Das ist die geistige Bedeutung der Hochzeit zu Kana.

18. Beachtet dieses Wort wohl, und richtet euer Auge auf die kommenden religiösen Bewegungen, und ihr werdet sehen, wie die gleichgesinnten Geister sich finden, sich einander nähern, um den Hochzeitstag, den Tag der ewigen Verbindung zu begehen, wo alle, miteinander vereint, Mir entgegenstreben werden, um den Namen zu verdienen, welchen Ich allen vorbehalten habe, die Meine Lehre ausüben und den ersten Grundsatz Meiner ganzen geistigen und materiellen Schöpfung zu ihren Lebensgrundsatz gemacht haben, um des himmlischen Vaters würdige geistige Kinder zu werden. Amen.

<= Predigt / Sermon 7                                                              Predigt / Sermon 9 =>

flagge en  8th Sermon of Jesus… The Wedding in Cana

8th Sermon of Jesus… The Wedding in Cana

=> John 2:1-11

John 2, 1-11: “And the tird day there was a marriage in Cana of Galilee; and the mother of Jesus was there: And both Jesus was called, and his disciples, to the marriage. And when they wanted wine, the mother of Jesus saith unto him, They have no wine. Jesus saith unto her, Woman, what have I to do with thee? Mine hour is not yet come. His mother saith unto the servants, Whatsoever he saith unto you, do it. And there were set there six water-pots of stone, after the manner of the purifying of the Jews, containing two or three firkins apiece. Jesus saith unto them, Fill the water-pots with water. And they filled them up to the brim. And he saith unto them, Draw out now, and bear unto the governor of the feast. And they bare it. When the ruler of the feast had tasted the water that was made wine, and knew not whence it was: (but the servants which drew the water knew;) the governor of the feast called the bridegroom, and saith unto him, Every man at the beginning doth set forth good wine; and when men have well drunk, then that which is worse: but thou hast kept the good wine until now. This beginning of miracles did Jesus in Cana of Galilee, and manifested forth his glory; and his disciples believed on him.”

This chapter of John begins with the wedding at Cana in Galilee, where I performed the first miracle by transforming water into wine.

With this event, which took place at the beginning of My teaching years (although I had not yet begun to teach publicly), I wanted – particularly through the combination of circumstances at this wedding – to draw the attention of many toward Myself, because within a short time My way of living in obscurity was to come to an end.

The marriage ceremony is, of course, a frequently performed act and, although it holds much spiritual meaning, most people regard it as completely material and celebrate it in that manner. Had this been only such a wedding, one would not have found Me there. However, I had much greater things in view which had to be achieved through not too conspicuous events. The Jews’ attention was to be gradually drawn to My forthcoming teaching and activities.

As concerns this act and all of the following, their spiritual repetition in these present days must be understood in a greater and deeper sense, because now also the periods of time will be greater than during My short years of teaching and sojourn upon your dark earth. Then I had been given only a short time to achieve great things of eternal duration. Now, when the future perfection of mankind’s spiritual education is at stake, the stream of events is flowing more slowly, but all the mightier, – overcoming all the obstacles, which might arise against My plans until My final Advent.

Reverting to the wedding at Cana, I must first explain what a wedding actually is, how it is celebrated by you and how I would like to have it celebrated, so that you may later recognize its spiritual significance for all mankind, and that the union of two people has in its correspondence a deep significance for all men.

A wedding is the conclusion of a previous agreement by two people of different sexes who, attracted to each other, yield to the impulse of their souls and are resolved not to relinquish during their lifetime this once-begun spiritual bond, but -becoming more and more one with each other – to bear joy and sorrow jointly. Therefore, since they are of one mind, the marriage is sealed through a legal act, and as a result the individual ceases to be that but prefers now a joint life, the life of the family.

Such an act between two souls, who have found each other, and their permanent bond is to be valid not only for this short life on earth but also for the life in the beyond where both partners, thanks to their striving for the same goal, unite more and more and, finally, become – as you say – like “one heart and one mind”.

Such a union should be founded on true spiritual and moral love, the basis for a family life with mutual respect. Through My established natural law, the Law of Pairing, I purposed not only the living together of two individuals, but wanted also fruits to be propagated out of such love, which were to reproduce and ennoble the better mental qualities of the one and the other.
Thus the Marriage Law, which I implanted in nature as an urge for propagation, was the cause for an everlasting gamut from being to being right up to Me. That was what I wanted, and what have you people made of it? A market with human flesh and the selling of souls.

It was certainly not the physical-material aspect which made Me accept the invitation to this wedding. On the one hand I wanted to comply with the wishes of the mother of My flesh, but on the other hand I intended already there to lay the foundation stone for My great spiritual realm. That I made wine out of water, and a wine which the wedding guests declared to be the best, is in its spiritual correspondence of particular significance for the present time.

Behold, what I told you about the marriage bond of two people shall now take place spiritually between the various Christian sects, based on the teaching of love as defined in the Gospels. They, too, are to unite through love to one only family. Approaches are already made and spiritual communication is improving. The small differences in opinions and interpretations of the ever invariable Bible, which were the cause of the division, are gradually beginning to diminish and will one day disappear altogether. At the present time preparations for a life together are being made and will be leading to the celebration of a union, a marriage, for which it is truly the highest time.

Once this unification nears its goal I shall again change the present water of faith into My spiritual wine of love. And as once the steward at the wedding asked, those who have been waiting will then ask: “Why did we drink the poor wine first and save the best until the end?” – And I shall reply: “Because earlier you were incapable of properly appreciating My wine of love and the result would have been misuse. But now when you have drunk your fill of the poor man-mixed wines, now, when your drinking-urge has calmed down and you are able to distinguish good from bad, – now I am coming to give you something that is not new to you but actually the same wine you used to drink, only purified – a divine drink, which only those deserve who have left sensuality and what is material far behind, have recongnized their spiritual nature and crave only for spiritual drink and food.”

Men are now fed up with the poor brew offered to them as a divine drink. They feel that there is something better, each believing the other has what he lacks. This seeking and questioning is removing the obstacles of religious fanaticism making a union possible. Then I shall come and there will be only one shepherd and one flock.

This is the spiritual meaning of the wedding in Cana. Watch the religious movements and see how like-minded spirits find each other to celebrate the wedding day when all, united, will strive towards Me to earn that name which I have reserved for those who practise My teaching and have adopted the basic principle of My entire spiritual and material creation, to become worthy spiritual children of the heavenly Father.

Keep this well in mind! Amen.

<= Predigt / Sermon 7                                                              Predigt / Sermon 9 =>

flagge italian  Predica 8 del Signore Gesù… Le nozze di Cana

<= indietro

Predica 8 del Signore Gesù… Le nozze di Cana

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer
Seconda dopo l’Epifania
( IIIa del Tempo Ordinario )

Giov. 2, 1-11: «Ed il terzo giorno ci fu una festa nuziale a Cana in Galilea, e c’era qui la madre di Gesù. Ma anche Gesù con i suoi discepoli fu invitato alle nozze. E poiché venne a mancare il vino, la madre di Gesù gli disse: “Non hanno più vino”. Gesù le rispose: “Donna, che cosa ho a che fare con te? La mia ora non è ancora giunta”. La madre disse ai servitori: “Fate cosa Egli vi dice”. Vi erano là sei giare di pietra per la purificazione dei giudei, ciascuna contenente due o tre misure. Gesù disse loro: “Riempite d’acqua le giare”. Ed essi le riempirono fino all’orlo. Disse loro di nuovo: “Ora attingete e portatene al maestro di tavola”. Ed essi gliene portarono. Quando però il maestro di tavola ebbe assaggiato il vino che era stato acqua e non sapeva di dove venisse (ma lo sapevano i servitori che avevano attinto l’acqua), chiamò lo sposo e gli disse: “Tutti servono da principio il vino buono e, quando sono diventati ebbri, quello meno buono; tu invece hai conservato fino ad ora il vino buono”. Questo è il primo segno che Gesù fece, accaduto a Cana in Galilea, e manifestò la sua magnificenza, e i suoi discepoli credettero in lui.»

(l’1 gennaio 1872)

1. Questo capitolo di Giovanni comincia con le nozze di Cana in Galilea, dove Io compii il primo miracolo pubblico, trasformando l’acqua in vino.

2. Con quest’avvenimento, che avvenne all’inizio dei Miei anni d’insegnamento, Io volevo, sebbene non avessi ancora esordito insegnando, attirare l’attenzione di molti su di Me proprio attraverso l’associazione delle circostanze di queste nozze, poiché di lì a non molto sarebbe terminato il Mio nascosto cammino.

3. Uno sposalizio in verità è un atto che è sempre esistito e che si ripete continuamente. Ma sebbene in esso si celi molto dello spirituale, dalla maggior parte degli uomini è compreso e compiuto solo materialmente.

4. Se fosse stato solo un siffatto sposalizio, allora lì non Mi si sarebbe trovato. Io avevo di mira scopi ben più grandi, che tuttavia non dovevano essere raggiunti con avvenimenti troppo spettacolari. Lentamente i giudei dovevano essere resi attenti sulla Mia futura vita d’insegnamento e d’azioni.

5. Per quanto concerne questo fatto e tutti i successivi, la sua attuale, spirituale ripetizione, è da intendere in un senso più grande e più profondo. Adesso anche i periodi saranno più lunghi che durante i Miei brevi anni d’insegnamento e di permanenza sulla vostra tenebrosa Terra. Lì Mi fu concesso solo poco tempo per compiere del grande, per un’eterna durata; adesso che si tratta del compimento futuro della formazione spirituale dell’umanità, il corso degli avvenimenti scorre più lento, ma tanto più impetuoso, superando così tutti gli ostacoli che vorrebbero opporsi ai Miei piani fino alla Mia ultima Venuta.

6. Per collegarsi di nuovo alle nozze di Cana, Io devo premettere che cosa è veramente un matrimonio, com’è celebrato presso di voi e come Io vorrei fosse celebrato, in modo che voi possiate più tardi riconoscere il suo significato spirituale in relazione all’intera l’umanità, avendo l’unione di due persone, nella sua corrispondenza, il suo profondo significato anche per l’intera umanità.

7. Un matrimonio è la conclusione di un precedente accordo tra due persone di sesso diverso, le quali, attratte da simpatia, cedono all’impulso della loro anima, e sono intenzionate a non rinunciare più, per la durata della loro vita, a quest’unione spirituale ormai iniziata, anzi, divenendo sempre più unite, a condividere insieme gioie e dolori. Così, in seguito a questo medesimo intento, è concluso il matrimonio con un atto legale, nel quale la singola individualità cessa veramente, dando inizio ad una vita in comune, quella della famiglia.

8. Un tale atto di due anime, le quali si sono riconosciute, e la loro unione permanente, dovrebbe valere non solo per questa breve vita terrena, ma anche per la vita dell’Aldilà, dove entrambe, aspirando alla medesima meta, si uniranno sempre di più, diventando alla fine – come voi dite – “un cuore solo e un’anima sola”.

9. Una tale unione dovrebbe avere per base il vero amore spirituale-morale, per fondare su di esso la vita familiare, vita che comporta rispetto reciproco. Con la legge naturale dell’accoppiamento da Me stabilita, Io non avevo per scopo solo la convivenza di due individui, ma anche i frutti procreati da tale amore, i quali dovevano riprodurre le migliori qualità dell’animo dell’uno e dell’altro, e nobilitarle ancor di più.

10. Così la Mia legge matrimoniale, che Io posi nella natura come impulso alla procreazione, costituì l’eterna scala graduale da essere ad essere, fino a Me. Questo Io volevo, e voi uomini che cosa ne avete fatto? Un mercato di carne umana e di venditori di anime!

11. Quando Io andai alle nozze di Cana, non fu certo determinante l’aspetto sensuale-materiale a indurMi ad accettare quell’invito, bensì, da un lato volevo esaudire il desiderio della madre Mia corporale, dall’altro però volevo porre già la prima pietra fondamentale del Mio grande Regno spirituale. Che Io tramutassi in vino l’acqua, e che gli sposi dichiarassero quel vino come il migliore, è per il tempo attuale, proprio l’esatta corrispondenza del significato spirituale.

12. Vedete! Ciò che Io vi dissi in merito all’unione matrimoniale di due persone, deve ora accadere spiritualmente tra le differenti sette dei cristiani, sulla base della dottrina d’Amore stabilita nei Vangeli; anch’esse dovranno unirsi nell’amore in un’unica famiglia. Già stanno avvicinandosi, e si accostano sempre di più nelle relazioni spirituali; si viene poco a poco a conoscenza delle minime differenze d’opinione riguardo alle interpretazioni della Bibbia – Bibbia che è sempre rimasta la stessa – attraverso le quali furono causate le scissioni.

13. Con questo scambio di opinioni i presunti ostacoli cominciano già a diminuire, per scomparire un giorno completamente. Nell’epoca attuale sono in corso i preparativi per una vita comune, e si festeggeranno poi un giorno l’unione o le nozze, per le quali sarà giunta veramente l’ora.

14. Quando quest’unione sarà prossima alla sua meta, allora anch’Io trasformerò l’acqua della Fede, finora bevuta da tutti, di nuovo nel Mio vino spirituale d’Amore; e come chiese quel giorno il maestro di tavola, chiederanno anche coloro che sono in attesa: “Perché abbiamo finora bevuto il vino cattivo, e abbiamo messo in serbo il migliore fino alla fine?”.

15. Ed Io risponderò: “Perché prima voi eravate incapaci di apprezzare e valutare convenientemente il Mio vino d’Amore, e il risultato sarebbe stato solo l’abuso! Adesso, però, che vi siete saziati del vostro vino cattivo, una mescolanza degli uomini, ora che vi siete soddisfatti nella vostra brama di bere e potete discernere più chiaramente il bene dal male, ora vengo Io, e non vi do niente di nuovo che voi già non conosciate, bensì lo stesso vino che avete già bevuto in passato, solo purificato delle sue parti cattive, come pura bevanda divina; bevanda che meritano solo coloro che, lasciando alle spalle la sensualità e la materialità, riconoscono la loro natura spirituale e sono avidi solo di bevanda spirituale e di cibo spirituale”.

16. Tutta l’attività degli uomini tende ora in quella direzione. Tutti sono sazi del pessimo intruglio che è stato offerto loro come bevanda divina. Essi ambiscono a qualcosa di meglio; ognuno crede che un altro possieda forse quello che a lui stesso manca. Con questo cercare e domandare cadono gli ostacoli del fanatismo religioso, e l’unione diventa possibile, dove poi verrò Io, e ci sarà un solo Pastore e un gregge solamente.

17. Questo è il significato spirituale delle nozze di Cana.

18. Tenete ben in considerazione queste parole e dirigete la vostra attenzione ai moti religiosi che si stanno approssimando, e vedrete come gli spiriti di eguale sentimento si ritrovano e si avvicinano l’un l’altro per celebrare il giorno delle nozze, il giorno dell’eterna unione, dove tutti, uniti insieme, tenderanno verso di Me, per meritarsi quel nome che Io ho riservato a tutti coloro che praticano la Mia Dottrina e che, del primo principio della Mia intera Creazione spirituale e materiale, hanno fatto la loro norma di vita, per divenire i degni figli spirituali del Padre celeste. – Amen!

Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_8.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

<= Predica 7                                                                                Predica 9 =>