10. Der Mensch… Die erste geistige Stufe & Das Himmelreich ❤️ Man… The first spiritual Level & The Kingdom of Heaven

PREDIGT / SERMON 10
<= Predigt / Sermon 9                                                            Predigt / Sermon 11 =>
<= Zurück zur Übersicht                                                              Back to Overview =>

PREDIGT DES HERRN-10-Matthaeus-20_1-16 Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg-Gottfried Mayerhofer SERMON OF THE LORD-10-THE LORD Elucidates Matthew 20_1-16-PARABLE OF THE LABOURERS IN THE VINEYARD-Gottfried Mayerhofer
=> VIDEO   => AUDIO… => VIDEO   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Viele sind gerufen, Wenige erwählt
=> Der Weinberg
=> Hebt den Stein von eurem Grab
=> Läuterung im Jenseits
=> Unsere Göttliche Bestimmung erfüllen
=> Materialismus & Spiritualismus
=> Knabe, Jüngling, Mann & Greis
=> Die Propheten sind ausgesandt
=> Erwachen des inneren Geistes
=> Geistiges Israel & Die 144’000
=> Die neuen Jünger & Apostel
Related Messages…
=> Many are called, Few are chosen
=> The Vineyard
=> Take the Stone from your Grave
=> Purification in the Beyond
=> Fulfilling our Divine Destiny
=> Materialism & Spiritualism
=> Boy, Youth, Man & Old Man
=> The Prophets are sent out
=> Awakening of the inner Spirit
=> Spiritual Israel & The 144’000
=> The new Disciples & Apostles

flagge de  10. Der Mensch… Die erste geistige Stufe & Das Himmelreich

Predigten des Herrn – 10. Predigt – Matthäus 20:1-16
“Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberge”

Der Mensch – die erste(!) geistige Stufe
Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer (im Januar 1872)

Matthäus 20:1-16: “Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am Morgen ausging, Arbeiter zu mieten in seinen Weinberg. Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg.

Und er ging aus um die dritte Stunde und sah andere am Markte müßig stehen und sprach zu ihnen: ‘Geht ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist!’ Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und neunte Stunde und tat gleich also.

Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere müßig stehen und sprach zu ihnen: ‘Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig?’ Sie sprachen zu ihm: ‘Es hat uns niemand gedingt.’ Er sprach zu ihnen: ‘Geht ihr auch hin in den Weinberg; und was recht sein wird, soll euch werden!’

Da es nun Abend ward, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Schaffner: “Rufe die Arbeiter, gib ihnen den Lohn und hebe an bei den letzten bis zu den ersten!” Da kamen, die um die elfte Stunde gedingt waren, und es empfing ein jeglicher seinen Groschen.

Da aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeglicher seinen Groschen. Und da sie den empfingen, murrten sie wider den Hausvater und sprachen: ‘Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir des Tages Last und Hitze getragen haben!’

Er antwortete aber und sagte zu einem unter ihnen: ‘Mein Freund, ich tue dir nicht unrecht! Bist du nicht mit mir eins geworden um einen Groschen? Nimm, was dein ist, und gehe hin! Ich will aber diesem letzten geben gleich wie dir. Oder habe ich nicht Macht, zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehst du darum scheel, daß ich so gütig bin? Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.'”

So spricht der Herr…
1. Dieses Gleichnis, sowie viele andere, hatte den Zweck, den damals lebenden Juden geistige Wahrheiten in der Form von Vergleichen und Schilderungen aus dem praktischen Leben leichter verständlich zu machen. Außerdem war damals – wie heute noch im Orient – die Bilder und Gleichnissprache mehr gebräuchlich als in heutiger Zeit, wo man bei allen Mitteilungen die direkte Darstellung vorzieht.

2. Es liegt in diesen Gleichnissen immer ein tieferer, geistiger Sinn, der sowohl damals paßte, wie auch für alle kommenden Zeiten stets den gleichen Wert haben wird.

3. Diesen geistigen Sinn wollen wir nun etwas mehr beleuchten und seine Bedeutung hervorheben, weil er das Wesentliche, der Kern, das Gleichnis nur seine Schale oder Umhüllung ist.

4. Seht, in jenem Gleichnis sagte Ich: “Das Himmelreich gleicht einem Weinberge.” Der geistige Sinn dieser Worte muß auf den eigentlichen Begriff, was denn ein Weinberg ist, zurückgeführt werden.

5. Seht, ein Weinberg ist ein Stück Land, aus dessen Boden durch Anpflanzung von Reben das Ätherische der Erde in Geistiges, in der Traube zu Wein verwandelt wird. Durch Zersetzung der Elemente werden gröbere Stoffe in feinere, geistigere umgewandelt.

6. Was ist aber neben der Erde zum Ausreifen der Traube noch besonders nötig?

7. Es ist das Licht der Sonne; denn ohne den Wecker von oben entwickelt sich aus der Erde kein geistiges Produkt. Die Sonne muß mit ihren Lichtstrahlen erst die in der Erde schlafenden Elemente wecken, sie mit ihrer Wärme vergeistigen helfen und so durch den Kreislauf im Rebstock, durch Wurzeln, Äste, Blätter und Blüten, das Höchste absetzen, das endlich nach seinem Zersetzungsprozeß sichtbar zeigt, welche Fülle geistigen Stoffes in der Traube verborgen lag, welch geistiger Stoff sich jedoch erst dann zu zeigen beginnt, wenn die Traube aufgehört hat, Traube zu sein.

8. Hier habt ihr also den Weinberg, bei dem drei Dinge – nämlich Erde, Wasser und Licht – zusammenwirken müssen, um auf höherer Stufe etwas Geistiges hervorzubringen.

9. Nun wird euch der Vergleich Meines Reichs oder des Himmelreichs mit einem Weinberg schon leichter verständlich sein, wenn ihr die oben angeführte Erklärung auf Mein Reich anwendet.

10. In Meinem Reich ist ebenfalls das Höchste nur Geist; aber dieser Geist, verkörpert in geistigen Wesen, kann erst aus den unter dem Geist stehenden, niederen Produkten der Schöpfung gewonnen werden. So wie der ganze Bildungsprozeß des Weins, vom eingesaugten Saft der Wurzel des Rebstocks bis zum im Fasse gärenden Mostwein, ein fortwährendes Verwandeln, Läutern und Verfeinern der Stoffe ist, so werden auch in Meiner ganzen Schöpfung alle geschaffenen Dinge – stets weiter vorrückend – geläutert und verfeinert, bis nach ihrem Ende als Materie, bei dem Zerfall des Bestandes, das Geistige mit leichter, ätherischer Umkleidung heraustreten kann.
So wie die Wurzel des Rebstockes aus der Erde die ihr zusagenden Stoffe zieht, die zum weiteren Aufbau der ganzen Pflanze gehören, ebenso liegt die Wurzel des einst Geistigen im Materiellen vergraben. Dort sind ihre ersten Anfänge, von dort entbindet sich, was einer höheren Stufe fähig ist, und steigt aus der Finsternis der Erdrinde in die feinere Luft auf. Hier tun sodann Licht, Luft und Wasser das ihre, um den Vergeistigungsprozeß zu vollenden und feste Elemente der Bestandteile der Erde in wässerige umzuwandeln, die leichter Geistiges, Edleres enthalten können, weil sie, – den unteren Regionen entwachsen, von Licht und Wärme durchdrungen, sich den Einwirkungen der höheren Regionen leicht hingeben können.

11. In entsprechender Weise geht auch der Erziehungsprozeß zum Einwohner Meiner geistigen Himmel vor sich.

12. Durch den Licht und Wahrheitsstrahl von oben muß das im Grabe Schlafende aus der groben Materie gezogen, dann geläutert und in ihm der Drang erweckt werden, stets höher und höher zu steigen. Ihr seht es auf eurer Erde, wie alles sich von der gröbsten Materie zur leichteren Existenz hindurchringt durch alle Klassen des Erdreichs zum Pflanzen und Tierreich und von dort, sich stets weiter entwickelnd, aufwärts steigt zum Menschen, der dann die erste geistige Stufe zu Meinem Reich bildet. Er ist schon der Traube gleich, in welcher alle Elemente zum köstlichen Weine vorbereitet liegen.

13. Auch im Menschen ist alles so geformt und gebildet, daß der Einfluß von oben der mächtigere und der von unten der schwächere ist. Wenigstens war das so Meine Bestimmung. Die Entartung und das Abweichen des Menschen von diesem von Mir ihm gebahnten Weg wird später an der betreffenden Stelle dieses Gleichnisses zur Sprache kommen.

14. Durch die Auflösung der menschlichen Hülle tritt der Mensch ins Geisterreich über, wo sich geistig der nämliche Prozeß wiederholt.

15. Wie der unterste, in die feste Materie gebundene Geist vorher bis zur obersten Stufe, die auf Erden möglich ist, zum Menschen emporstieg, so muß er im Geisterreich wieder als einfache Menschenseele anfangen, um bis zum größten Engelsgeist, ja bis zu Mir selbst, fortzuschreiten.

16. In dieser Hinsicht also gleicht das Himmelreich einem Weinberge, weil im einen wie im andern der Läuterungsprozeß vom Groben zum Feinsten, vom Festen zum Beweglichsten, von der Materie zum Geist vollzogen wird. In dieses Himmelreich als Weinberg – wie das Gleichnis sagt – sucht also ein Hausherr Arbeiter, die den Weinberg bearbeiten sollen.

17. Was der Eigentümer eines Weinberges im weltlichen Sinn sucht, das suche Ich im geistigen. Ich suche ebenfalls Seelen, die sich selbst und Meine Schöpfung begreifen und sich dazu hergeben, Meine Liebesgebote zu erfüllen, und die durch ihre Lehren und ihr Beispiel dazu beitragen sollen, die in der Materie gebundenen Geister zu befreien, um so das einst von Mir Ausgegangene Mir wieder – und zwar geläutert, verfeinert, vergeistigt – zurückzuführen.

18. Wie der Hausherr frühmorgens ausgeht, die ersten müßig Dastehenden findet und sie zur Arbeit dingt, so gehe auch Ich aus und suche auf Menschenseelen schon in den frühesten Jahren einzuwirken, um sie für Mein Reich tauglich zu machen. Wie dieser Herr des Weinberges zu verschiedenen Stunden ausgeht, um neue Arbeiter zu finden, suche auch Ich in den verschiedenen Altersstufen, im Jünglings-, Mannes- und selbst im Greisenalter, diejenigen wiederzugewinnen; welche – Mir bis dahin verloren – nicht wußten, was ihre Mission auf dieser Welt war, und was ihr Zweck in der andern sein wird.

19. Wie Meine Kinder in den verschiedenen Altersstufen stehen, so stehen auch – im größeren Maßstabe – die Völker teils im Kindes, teils im Jünglings, Mannes oder Greisenalter. Auch die Völker gehen den gleichen Gang der Entwicklung wie der einzelne Mensch in seinen Lebensphasen.

20. Die ersten Anfänge einer Lehre für Mein Reich waren die Zeiten des Glaubens, die dem Kindesalter entsprechen. Dann kamen die Zeiten der Zweifel und des Fragens, – des Jünglingsalters. Später folgten die Zeiten des klaren Bewußtseins, die des Mannesalters, und endlich die Periode, die der nahe bevorstehenden Verwandlung vorausgeht, das Greisenalter.

21. Mein erstes Kommen fiel in die Zeit des Jünglingsalters der Menschheit, als die erwachten Gemüter anfingen, das ihnen als Religion Gegebene zu kritisieren und zu erklären, woraus verschiedene Glaubensbekenntnisse entstanden. Damit nun diese große Fragezeit die Menschheit ihrer geistigen Existenz nicht ganz beraube, trat Ich gerade in jener Zeit auf und rettete so das in der Kindheit angenommene Gute, entfernte das durch spitzfindiges Grübeln Angeklebte und gab so dem Menschen seine Geisteswürde wieder, die sonst im weltlichen, egoistischen Treiben verlorengegangen wäre.

22. In diesem Jünglingsalter, wo sich höchste Begeisterung und größte Erniedrigung die Hand gaben, suchte Ich Meine Arbeiter für Meinen himmlischen Weinberg. Als Märtyrer bestiegen viele den Scheiterhaufen – auf den wohl andere, aber nicht sie hingehörten -, um ihre Mission zu vollenden.

23. Unter diesem Treiben und Hin- und Herwogen zwischen großen Ideen, zwischen Geistlehre und Materialismus, reifte das Mannesalter der Menschheit heran. Mein in der Jugendzeit gelegter Same trug seine Früchte, wenngleich an vielen Orten entartet. Und wieder ging Ich aus und sammelte Kämpfer für Mein Reich – und fand sie, wenn auch spärlich. Einige wagten es wieder, den Weizen von der Spreu zu reinigen, damit nicht im reifen Mannesalter, trotz klarer Einsicht, die ganze geistige Saat wegen weltlicher Interessen wieder unterdrückt werde. Es begannen die Religionskriege und die Verfolgungen, man wollte mit Feuer und Schwert, mit Haß und Rache bekämpfen, was nur allein durch Liebe und Duldung hätte besiegt werden können.

24. Auch dieses Mannesalter mit seinem ernsteren Charakter ging vorüber. Diejenigen, die die Welt nach ihren Ideen verdummen und sie mit Blindheit schlagen wollten, fielen in die Grube, die sie anderen gegraben hatten. Sie gehen einer Reform entgegen, die ganz anders ausfallen wird, als sie es sich dachten.

25. Und so hatten Meine Arbeiter, wenngleich noch nicht alles vollbracht, doch wenigstens bedeutend dazu beigetragen, die Pflanze des Geistes, die den reinsten Wein des Himmels enthält, vor der Zerstörung, vor der Verwesung zu bewahren.

26. Nun komme Ich wieder im Greisenalter der Menschheit, in welchem sie reif ist, bald einer geistigen Verwandlung entgegenzugehen. Wiederum suche Ich Meine Arbeiter und finde deren schon mehrere. Obwohl im Greisenalter der Menschheit – wie in dem des einzelnen Menschen – viel Angewohntes ist, das nicht leicht auszurotten ist, so wird doch die Kraft der Umstände das meiste dazu beitragen, mit Gewalt zu entfernen, was nicht mit Sanftmut und Liebe einem Besseren weichen will.

27. So dingte und sandte Ich Meine Arbeiter, und wenn diese einst in Meinem Reich angekommen sein werden, so mögen sie sich zu den anderen, schon früher Gegangenen scharen, um mit ihnen das Fest des Sieges zu feiern und die Krone der Verdienste zu teilen.

28. Alle Menschen hatte Ich zu diesem Läuterungswege berufen; allein nur wenigen gelang es, die Auserkorenen genannt zu werden, die, über Elend, Gram, Sorge und Kampf triumphierend, stets Meine Fahne des Glaubens hochtrugen. Manche haben auch gelitten und erduldet in ihrem frommen, aber verkehrten, bis zum Fanatismus ausgearteten Sinn. Diese werden im Jenseits die Murrer sein, wenn sie diejenigen zuerst belohnt sehen, auf die sie bei Lebzeiten vielleicht mit Verachtung herabschauten. Sie waren zwar auch die Auserwählten, doch es fehlte ihnen an Kraft, die Auserkorenen zu werden; so werden sie sehen müssen, wie die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten werden.

29. Doch die ewige Liebe, die alles ausgleicht, wird auch dort Mittel wissen, um die Wunden des Eigenstolzes zu heilen, denen falsche Ansichten zugrunde lagen.

30. Ihr, Meine Kinder, und die ganze Menschheit seid jetzt in das Greisenalter eingetreten. Es naht die Zeit der Auflösung – im geistigen Sinne genommen -, es naht Mein letztes Kommen. Daher die Unruhe in den Gemütern, weil sie den baldigen Wechsel der weltlichen und geistigen Dinge dunkel ahnen! Daher diese Hast, noch vor der Zeit das Schlechte auszumerzen, um nicht von Ereignissen überrascht zu werden, in denen das bis jetzt Geglaubte nicht ausreicht! Daher der Eifer der Arbeiter am Abend, um in diesen wenigen Stunden des geistigen Lebens noch das zu ersetzen, was sie bis dorthin nicht verrichten konnten!

31. So ist der Hausherr des Weinbergs bald mit der Lohnauszahlung beschäftigt. So werde auch Ich bald die Kronen und Siegespalmen denen verteilen, die – ob spät oder früh – die wahren Vertreter und Ausbreiter Meiner Lehre waren.

32. Seht auch ihr, daß ihr nicht nur zu den Berufenen gehört, Mein Wort zu vernehmen, sondern daß ihr zu den Auserkorenen gezählt werdet, die, wie die fleißigen Arbeiter in einem Weinberg, am meisten dazu beigetragen haben, noch am Lebensabend einer greisenartigen Menschheit dem starren, lieblosen Treiben der Welt soviel Geistiges wie möglich abzugewinnen, welches dann im Himmelreich, nach dem Gärungsprozeß, geistige Früchte tragen soll! Amen.

<= Predigt / Sermon 9                                                            Predigt / Sermon 11 =>

flagge en  10. Man… The first spiritual Level & The Kingdom of Heaven

The Lord’s Sermons – Sermon 10 – Matthew 20:1-16
“The Parable of the Labourers in the Vineyard”
Man – the first(!) spiritual Level

Revealed to Gottfried Mayerhofer (January, 1872)
spoken by Pascal

Matthew 20:1-16: “For the kingdom of heaven is like unto a man that is a householder, which went out early in the morning to hire labourers into his vineyard. And when he had agreed with the labourers for a penny a day, he sent them into his vineyard.

And he went out about the third hour, and saw others standing idle in the marketplace, and said unto them: Go ye also into the vineyard, and whatsoever is right I will give you. And they went their way. Again he went out about the sixth and ninth hour, and did likewise.

And about the eleventh hour he went out, and found others standing idle, and saith unto them, Why stand ye here all the day idle? They say unto him, Because no man hath hired us. He saith unto them, Go ye also into the vineyard; and whatsoever is right, that shall ye receive.

So when even was come, the lord of the vineyard saith unto his steward, Call the labourers, and give them their hire, beginning from the last unto the first. And when they came that were hired about the eleventh hour, they received every man a penny.

But when the first came , they supposed that they should have received more; and they likewise received every man a penny. And when they had received it, they murmured against the good-man of the house, Saying, These last have wrought but one hour, and thou hast made them equal unto us, which have borne the burden and heat of the day.

But he answered one of them, and said, Friend, I do thee no wrong: didst not thou agree with me for a penny? Take that thine is, and go thy way: I will give unto this last, even as unto thee. Is it not lawful for me to do what I will with mine own? Is thine eye evil, because I am good? So the last shall be first, and the first last: for many be called, but few chosen.”

Thus says the Lord…
1. This parable, like many of the others, was meant to help the Jews of that time to gain a better understanding of spiritual truths in the form of comparisons and illustrations from practical life. The metaphorical language was then – as still today in the Orient – used much more than nowadays, where straightforward statements are preferred.

2. There is always a deeper spiritual meaning in these parables which applied not only for those times, but will have the same value for all future times.

3. Let us now throw some more light onto the spiritual meaning and look at its significance since this is its essence, its core, whereas the parable is only its shell or cover.

4. Now listen. In that parable I said: “The Kingdom of Heaven is like a vineyard.” The spiritual meaning of these words must be traced back to the actual concept of a vineyard. What then is a vineyard?

5. It is a plot of land out of the soil of which – by way of planting vines – the ethereal of the earth is transformed into spiritual, – in the grape to wine. Through the decomposition of the elements, coarser substances are changed into finer, more spiritual ones.

6. What else besides the soil is specifically needed for the maturation of the grape?

7. It is the light of the sun, for without the awakener from above no spiritual product can develop on earth. The sun with its rays of light must awaken the elements dormant in the soil, help to spiritualize them with its warmth and, by the circulation in the vine through roots, branches, leaves and blossoms, deposit the most refined substance which, finally, after its process of decomposition, clearly reveals what an abundance of the spiritual was latent in the grape. However, this becomes apparent only after the grape has ceased to be a grape.

8. So here you have the vineyard where three things – soil, water and light – must work together in order to produce, on a higher level, something spiritual.

9. Now the comparison of My Kingdom, or the Kingdom of Heaven, with a vineyard will be better comprehensible thanks to the above mentioned explanation.

10. Also in My Kingdom the highest is only spirit. However, this spirit, embodied in spiritual beings, can be obtained only from the lower, subordinate products of creation. Just as the entire formative process of the wine, beginning with the sucked-in sap of the roots of the vine right to the cider fermeriting in the barrel, is a continuous changing, purifying and refining of substances, thus all steadily progressing created things in My entire creation are being purified and refined until – when they have ceased to be matter after the disintegration of their substance – the spiritual can emerge with a light, ethereal encasement.
As the root of the vine draws from the soil the elements it needs for the structure of the plant, the root of the future spiritual lies buried in the material. These are the first beginnings, from which proceeds what is capable of a higher level, rising from the darkness of the earth’s crust into the finer air. Then light, air and water contribute their part towards completing the process of spirituali-zation, changing solid elements out of the earth’s components into fluids which can more easily contain spiritual and nobler substances because, having outgrown the lower regions and having been permeated by light and warmth, they can more easily submit to influences from the higher regions.

11. The process of educating entities to become dwellers in My spiritual Heavens takes place in a similar way.

12. By the rays of light and truth from above, that which is sleeping in the grave must be drawn from the coarse matter, purified and an urge awakened within it to keep rising higher and higher. You can see it on your earth how everything is struggling from the coarsest matter to a lighter existence, through all the kingdoms of nature and, finally, to the human state, which represents the first spiritual level on the way to My Kingdom. It may be compared to the grape within which are contained all the elements in preparation for the delicious wine.

13. Within man, too, everything is so arranged that the influence from above is more powerful than that from below. At least, that was how I meant it to be; but man’s degeneration and deviation from the road I prepared for him will be discussed at a later point of this parable.

14. Through decomposition of the mortal body man enters the realm of spirits where the same process is repeated spiritually.

15. As the lowest spirit, bound within solid matter, originally progressed to the highest possible level on earth, namely, the state of man, he must, in the realm of spirits, once again start as a simple human soul in order to advance to the state of a high angelic spirit, yes, even up to Me.

16. In this respect, the Kingdom of Heaven is like a vineyard because there, too, a purifiying process takes place from the coarsest to the finest, from the solid to the most flexible, from matter to spirit. For this Kingdom of Heaven, as a vineyard, – so the parable says – a householder was seeking labourers to work for him.

17. What the owner of a vineyard seeks in the worldly sense, I seek in the spiritual. I likewise seek souls who, comprehending themselves and My creation, are prepared to fulfill My commandments of love and, through their teaching and example, are to contribute to the liberation for the spirits still bound in matter, in order to lead back to Me, purified, refined and spiritualized, that which once had gone forth from Me.

18. As the householder sets out early in the morning and hires for work the first men he finds standing around idly, so do I set out to exert My influence on human souls already in their earliest years in order to make them fit for My Kingdom. As this lord of the vineyard goes out at differnet hours fo find new labourers, thus do I seek in different age levels – the age of youth, adulthood and even old age – to win back those who, until now lost to Me, did not know their mission in this world or their destiny in the beyond.

19. Just as My children are on different age levels, thus – on a larger scale – are the nations at the age level of either childhood, youth, adulthood or old age. They follow the same course of development as each individual in his phases of life.

20. The first beginnings of a teaching for My Kingdom were the times of belief which correspond to the age of childhood. Then came the times of doubt and questioning – the age of youth. Later followed the times of knowledge and awareness – the age of adulthood and, finally, that period which precedes the imminent tansformation – old age.

21. My first advent took place at the time of mankind’s youth when the awakened minds began to criticize and seek explanations of what had been given them as religion, which led to the establishment of different confessions. In order to prevent mankind from being completely deprived of his spiritual existence during this time of questioning, I came to this earth at that specific time, therbey preserving the good things gained by mankind during his childhood, removing that which had been contracted through sophisticated reasoning, thus giving back to man his spiritual dignity which otherwise would have been lost in his worldly, selfish activities.

22. In this age of youth where both enthusiasm and great debasement are found side by side, I sought labourers for My heavenly vineyard. To accomplish their mission many died as martyrs at the stake – where others would rather have belonged.

23. In this wavering between great ideas, between spiritual teaching and materialism, the age of adulthood was maturing for mankind. The seed I had sown in the age of youth bore fruits, although in many places degenerate ones. Again I set out to seek fighters for My Kingdom and found only few. Some again risked to separate the wheat from the chaff, so that in the ripe age of adulthood, in spite of awareness, the entire spiritual seed would not once more be suppressed because of worldly interests. The religious wars and persecutions began, and men tried to combat with fire and sword, with hate and vengeance what could have been conquered solely through love and tolerance.

24. Also this age of adulthood with its more earnest character passed. Those who had wanted to stupefy the world in accordance with their own ideas and to smite it with blindness, fell into the pit they had dug for others. They are going towards a reform which will turn out quite different from what they had imagined.

25. Thus My labourers, although they had not yet accomplished everything, had at least contributed to save from destruction and decay the plant of the spirit that contains the purest wine of heaven.

26. Now I am coming again in mankind’s old age when he has matured toward a spiritual transformation. Again I am looking for labourers and am finding already quite a number. Although in the old age of mankind – just as in the old age of the individual – there are many habits which are not easy to root out, the power of circumstances will considerably contribute towards stamping out all that refuses to make way for something better with gentleness and love.

27. Thus I hired and sent out My labourers. And when they once arrive in My Kingdom, they will be joining those who have gone before them, celebrating with them the feast of victory and sharing the crown of merit.

28. I had called all men to walk this road to purification but only few succeeded in becoming the elect who – triumphant over misery, grief, worry and struggle – kept holding high My banner of faith. Some have also suffered and endured in their pious but misconceived thinking that had degenerated into fanaticism. These will be the grumblers in the beyond when they see first rewarded those on whom, during their life on earth, they had looked down upon with contempt. True, they too were chosen ones but lacked the strength to become the elect. Hence, they will have to watch the last become the first and the first the last.

29. Yet Eternal Love, Who evens out everything, will know also there how to heal the wounds of selfpride which were based on false notions.

30. You, My children, and all mankind have now entered the period of old age. The time of dissolution – in the spiritual sense – and of My last advent is approaching. Therefore the restlessness in the hearts of people because they sense the imminent change of temporal and spiritual things. Therefore the hurry to eradicate the evil still before that time, so as not to be surprised by events in which the beliefs of today will not suffice. Therefore the zeal of the labourers in the evening in order to catch up in these few hours of spiritual life with the things that have not yet been accomplished.

31. Thus the lord of the vineyard will soon be occupied with paying the wages and I shall soon be distributing the crowns and palms of victory among those who – whether late or early – were the true representatives and propagators of My teaching.

32. Therefore, make sure that you not only belong to those chosen to hear My Word but that you may be counted among the elect who, like diligent labourers in a vineyard, have in mankind’s old age contributed most to win from the hard and loveless dealings of the world as much spiritual as possible which one day in the Kingdom of Heaven, after the process of fermentation, will be bearing spiritual fruits. Amen.

<= Predigt / Sermon 9                                                            Predigt / Sermon 11 =>

flagge italian  Predica 10 del Signore Gesù… La parabola dei lavoratori nella vigna

<= indietro

=> VIDEO

Predica 10 del Signore Gesù… La parabola dei lavoratori nella vigna

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Nella domenica di settuagesima[1]
( VIa del Tempo Ordinario )

Matteo 20, 1-16: «“Il regno dei cieli è simile a un padrone di casa che uscì all’alba per prendere a giornata lavoratori per la sua vigna. E accordatosi con loro per un denaro come salario giornaliero, li mandò nella sua vigna. E uscito alla terza ora, ne vide altri che stavano oziosi al mercato: ‘Andate anche voi nella vigna; vi darò ciò che è giusto’. Ed essi andarono. Uscì di nuovo alla sesta e nona ora e fece altrettanto. All’undicesima ora però uscì e trovò altri che se ne stavano oziosi e disse loro: ‘Cosa ve ne state qui oziosi tutto il giorno?’. Essi gli risposero: ‘Nessuno ci ha preso a servizio’. Egli disse loro: ‘Andate anche voi nella vigna, e ciò che sarà giusto, vi sarà dato!’. Quando fu sera, il padrone della vigna disse al suo fattore: ‘Chiama gli operai, dà loro il salario, e comincia dagli ultimi fino ai primi!’. Allora vennero quelli che erano stati a giornata all’undicesima ora e ricevettero ciascuno un denaro. Quando però arrivarono i primi, costoro pensarono che avrebbero ricevuto di più; ed anch’essi ricevettero ciascuno un denaro. E nel ritirarlo però, mormorarono contro il padrone dicendo: ‘Questi ultimi hanno lavorato un’ora soltanto e tu li hai trattati come noi che abbiamo sopportato il peso e il caldo della giornata’. Il padrone però rispose ad uno di loro e disse: ‘Amico mio, io non ti faccio torto. Non ti sei accordato con me per un denaro? Prendi ciò che è tuo e vattene. Ma io voglio dare a quest’ultimo quanto ho dato a te. Oppure non posso fare io delle mie cose quello che voglio? Sei tu invidioso perché io sono così buono?’. Quindi gli ultimi saranno i primi e i primi saranno gli ultimi. Molti, infatti, sono i chiamati, ma pochi gli eletti’.”»

(Nel gennaio 1872)

1. Questa parabola, così come molte altre, aveva lo scopo di rendere più facilmente comprensibili agli ebrei di quel tempo, verità spirituali sotto forma di parabole e rappresentazioni tratte dalla vita pratica. Inoltre, a quei tempi – come ancor oggi in Oriente – il linguaggio figurato e simbolico era più in uso di quanto lo sia oggigiorno, dove, per tutte le informazioni, si preferisce l’esposizione diretta.

2. In queste parabole c’è sempre un profondissimo senso spirituale che, così com’era appropriato per quei tempi, avrà sempre lo stesso valore anche per tutti i tempi a venire.

3. Noi vogliamo ora esaminare un po’ più da vicino questo senso spirituale, e rendere evidente il suo significato, perché esso è la cosa essenziale, il nocciolo, – la parabola è solo il suo guscio o involucro esteriore.

4. Vedete, in quella parabola Io dissi: «Il Regno dei Cieli somiglia ad una vigna». Il senso spirituale di queste parole va riportato al vero e proprio concetto di ciò che è, proprio, una vigna.

5. Vedete, una vigna è un pezzo di campagna sul cui terreno, mediante la piantagione delle viti, la sostanza eterica della terra si trasforma in sostanza spirituale, il grappolo d’uva in vino. Con la scomposizione degli elementi, le sostanze più grossolane sono trasformate in sostanze più fini e più spirituali.

6. Oltre al terreno però, che cosa è in particolare ancora necessario per la completa maturazione dell’uva?

7. È necessaria la luce del Sole; poiché senza questo risvegliatore dall’alto, non si sviluppa nessun prodotto spirituale dalla terra. Il Sole con i suoi raggi di luce deve prima risvegliare gli elementi dormienti nel terreno, aiutare a spiritualizzarli con il suo calore, e così, attraverso la circolazione nella vite, attraverso le radici, tralci, foglie e fiori, deporvi il supremo che, alla fine, dopo il suo processo di scomposizione, mostra visibilmente quale esuberante elemento spirituale stava nascosto nell’uva, elemento che tuttavia inizia a manifestarsi soltanto quando l’uva ha cessato di essere tale.

8. Qui avete quindi la vigna, nella quale tre cose – vale a dire: terra, acqua e luce – devono concorrere per produrre qualcosa di spirituale per un gradino più elevato.

9. Ora vi sarà già più facilmente comprensibile il paragone del Mio Regno, o del Regno celeste, con una vigna, se voi applicate al Mio Regno la spiegazione su menzionata.

10. Nel Mio Regno, allo stesso modo, il supremo è soltanto spirito; questo spirito, però, incorporato in esseri spirituali, può essere conseguito solo da prodotti inferiori della Creazione che sottostanno allo spirito. Così come l’intero processo di formazione del vino, dall’umore succhiato della radice della vite, fino al mosto che fermenta nella botte, è una costante trasformazione, purificazione e raffinazione delle sostanze, in ugual modo anche nella Mia intera Creazione tutte le cose create – avanzando sempre in avanti – sono purificate e raffinate, finché, dopo la loro fine come materia, col crollo della consistenza, può venir fuori la parte spirituale con una più leggera, più eterea veste. Così come le radici della vite assorbono dalla terra le sostanze idonee che servono all’ulteriore formazione dell’intera pianta, in ugual modo le radici di ciò che un tempo fu spirituale, risiedono nella materia. Qui sono i suoi primi inizi, da qui si sprigiona ciò che è idoneo a raggiungere un grado superiore e, dalle tenebre della crosta terrestre, s’innalza nell’aria più fine. Poi luce, aria e acqua fanno qui la loro parte, per completare il processo di spiritualizzazione e trasformare degli elementi solidi della terra in elementi liquidi, i quali possono più facilmente contenere ciò che è spirituale e più nobile, quando, cresciuti e superate le basse regioni, compenetrati dalla luce e dal calore, possono abbandonarsi facilmente agli influssi delle regioni più alte.

11. In modo corrispondente avviene anche il processo di educazione per l’abitante dei Miei Cieli spirituali.

12. Attraverso il raggio di luce e di verità dall’Alto, deve essere estratto dalla materia grossolana quell’elemento dormiente nella tomba, poi purificato, fino a risvegliare in esso l’impulso a salire sempre più in alto. Lo vedete sulla vostra Terra, come tutto si apre un varco, lottando dalla materia più grossolana a un’esistenza più leggera, attraverso tutte le classi del regno della terra al regno vegetale e animale, e da lì, sempre continuando a evolversi, salire in alto, fino all’uomo, e così formare il primo gradino spirituale verso il Mio Regno. Egli è già uguale all’uva, nella quale giacciono già preparati, tutti gli elementi per il delizioso vino.

13. Anche nell’uomo, tutto è formato e costituito in modo tale che l’influsso dall’alto sia il più forte, e quello dal basso il più debole. Perlomeno così fu da Me destinato. In seguito, nel corrispondente passo di questa parabola, sarà discussa la degenerazione e la deviazione dell’uomo da questa via da Me tracciatagli.

14. Con la decomposizione dell’involucro umano, l’uomo passa nel Regno degli spiriti, dove si ripete spiritualmente il medesimo processo.

15. Come il più basso spirito vincolato nella materia solida ascese in precedenza fino al più alto gradino che è possibile sulla Terra, vale a dire fino all’uomo, così nel Regno degli spiriti egli dovrà ricominciare da semplice anima umana per progredire fino al massimo spirito angelico, anzi fino a Me stesso.

16. Sotto quest’aspetto, quindi, il Regno dei Cieli somiglia a una vigna, poiché nell’uno come nell’altra si compie il processo di purificazione dal grossolano al più fine, dal solido al più mobile, dalla materia allo Spirito. In questo Regno celeste, quale vigna – come dice la parabola – un padrone di casa va quindi a cercare operai che lavorino nella vigna.

17. Ciò che il proprietario di una vigna cerca in senso terreno, Io lo cerco in senso spirituale. Anch’Io cerco anime che comprendano se stesse e la Mia Creazione, e si prestino a osservare i Miei comandamenti d’Amore; anime che, con i loro insegnamenti e il loro esempio, dovranno contribuire a liberare gli spiriti vincolati nella materia, per ricondurre di nuovo a Me – e precisamente purificato, raffinato e spiritualizzato – ciò che un giorno uscì da Me.

18. Come il padrone di casa, il mattino presto, esce e trova i primi che stanno oziosi e li assume per il lavoro, anch’Io esco e cerco di agire già nei primissimi anni sulle anime umane, per renderle idonee per il Regno Mio. Come questo padrone della vigna esce ad ore diverse, per trovare nuovi operai, anch’Io cerco di riconquistare nelle differenti età, nella giovinezza, nella virilità e perfino nella vecchiaia, coloro che, fino a quel momento Mi avevano perso e non sapevano quale fosse la loro missione in questo mondo, e quale il loro scopo nell’altro.

19. Come i Miei figli si trovano nelle differenti fasi della vita, così anche – in misura maggiore – si trovano i popoli, in parte nell’infanzia, in parte nella giovinezza, nella virilità o nella vecchiaia. Anche i popoli percorrono il medesimo cammino dell’evoluzione, come il singolo uomo nelle sue fasi della vita.

20. I primi inizi di una Dottrina per il Mio Regno furono i tempi della Fede, che corrisposero all’infanzia. Vennero poi i tempi dei dubbi e delle domande: quelli della giovinezza. Più tardi seguirono i tempi della chiara consapevolezza: quelli della virilità; e infine il periodo che precede la trasformazione imminente: quello della vecchiaia.

21. La Mia prima Venuta coincise con il tempo della giovinezza dell’umanità, quando gli animi risvegliatisi cominciarono a criticare e a interpretare ciò che fu loro dato come religione, e da cui ebbero inizio le differenti professioni di fede. Ora, per non privare totalmente l’umanità della sua esistenza spirituale in quel periodo di grossi interrogativi, apparvi Io, proprio in quel tempo, e salvai così il bene accolto nell’infanzia, rimossi ciò che era stato attaccato da complicate fantasticherie, e ridiedi così all’uomo la sua dignità spirituale, dignità che sarebbe altrimenti andata perduta nell’egoistico movimento mondano.

22. In quest’età giovanile, in cui la massima esaltazione e la massima umiliazione andarono di pari passo, Io andai a cercare i Miei operai per la Mia vigna celeste. Per compiere la loro missione molti salirono come martiri sul rogo, sui quali dovevano andare altri, ma non loro.

23. Sotto questo movimento e l’andare e venire di grandi idee, tra dottrina spirituale e materialismo, maturò l’età virile dell’umanità. Il Mio seme, posto nella giovinezza, portò i suoi frutti, sebbene in molti luoghi degenerati. E di nuovo Io uscii, e raccolsi i combattenti per il Mio Regno – e li trovai, anche se in scarso numero. Alcuni osarono di nuovo separare il grano dalla pula, affinché nella matura età virile, nonostante il chiaro discernimento, non fosse di nuovo soffocata tutta la semina spirituale a causa di interessi mondani. Iniziarono le guerre di religione e le persecuzioni, si voleva combattere con fuoco e spada, con odio e vendetta, ciò che si sarebbe potuto vincere solo con l’amore e la tolleranza.

24. Passò anche quest’età virile col suo carattere più serio. Coloro che volevano istupidire e accecare il mondo con le loro idee, caddero nella fossa che avevano scavato per altri. Essi andarono incontro a una riforma che sarebbe stata completamente diversa da come se l’immaginavano.

25. E così i Miei operai, anche se non avevano compiuto tutto, certo per lo meno contribuirono notevolmente a preservare dalla distruzione, dalla decomposizione, la pianta dello Spirito, che contiene il purissimo Vino del Cielo.

26. Ora Io vengo nuovamente nell’età senile dell’umanità, nella quale essa è matura per andare incontro, presto, a una trasformazione spirituale. Di nuovo Io cerco i Miei operai e ne trovo già parecchi. Sebbene, nell’età senile dell’umanità – come in quella d’ogni singolo uomo – ci siano molte abitudini che non sono facili da estirpare, tuttavia la forza delle circostanze contribuirà notevolmente ad allontanare con violenza, ciò che con dolcezza e amore non vuole cedere a un qualcosa di meglio.

27. Così Io assunsi e inviai i Miei operai; e quando questi saranno giunti un giorno nel Mio Regno, si potranno unire agli altri, già arrivati prima, per celebrare con loro la festa della vittoria, e condividere la corona del merito.

28. Io chiamai tutti gli uomini a questa via di purificazione, ma solo pochi sono riusciti a essere chiamati eletti, i quali, trionfando su miseria, afflizioni, preoccupazioni e lotte, hanno sempre tenuto alto il Mio vessillo della Fede. Molti hanno anche sofferto, e sopportato, nelle loro pie ma sbagliate intenzioni, fino a rasentare il fanatismo. Costoro saranno nell’Aldilà quelli che mormoreranno quando vedranno che, al tempo della vita, coloro che essi guardavano forse con disprezzo, saranno i primi a ricevere la ricompensa. Essi erano stati in verità anche i prescelti, però a loro mancò la forza per divenire eletti; così dovranno stare a vedere come gli ultimi saranno i primi, e i primi, gli ultimi.

29. Tuttavia l’eterno Amore, che tutto equipara, saprà anche lì, quali mezzi usare per guarire le ferite del proprio orgoglio, alla cui base stavano false opinioni.

30. Voi, figli Miei, e l’intera umanità, siete entrati adesso nell’età senile. Si avvicina il tempo del dissolvimento, – in senso spirituale, si avvicina il tempo della Mia ultima Venuta. Perciò l’inquietudine negli animi: perché essi hanno il presentimento oscuro del prossimo cambiamento delle cose terrene e spirituali! Perciò questa fretta di estirpare il male, ancor prima di questo tempo, per non esser colti di sorpresa da avvenimenti in cui non basterà ciò cui si è creduto finora! Perciò lo zelo degli operai giunti la sera, per recuperare in queste poche ore di vita spirituale ciò che non sono riusciti a compiere fino a quel momento!

31. Così il padrone della vigna sarà presto occupato con il pagamento del salario. Così anch’Io assegnerò presto le corone e le palme della vittoria a coloro che – sia prima che dopo – erano i veri rappresentanti e divulgatori della Mia Dottrina.

32. Badate anche voi, affinché non siate annoverati soltanto tra i chiamati ad ascoltare la Mia Parola, bensì che siate annoverati tra gli eletti che, come i lavoratori diligenti in una vigna, ancora al tramonto della vita di un’umanità senile, hanno contribuito in maggior misura a strappare al rigido, crudele operato del mondo, tutta la spiritualità possibile che, dopo il processo di fermentazione, dovrà portare frutti spirituali nel Regno celeste! – Amen!

<= Predica 9                                                                          Predica 11 =>

Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_10.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com