9. Heilung eines Aussätzigen…Geistiger Aussatz ist ansteckend – Healing of a Leper…Spiritual Leprosy is contagious

PREDIGT / SERMON 9
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9. Predigt von Jesus… Die Heilung eines Aussätzigen
(11.01.1872)

=> Matthäus 8:1-4

Die Heilung eines Aussätzigen (Matthäus 8,1-4): Da er aber vom Berge herabging, folgte ihm viel Volk nach. Und siehe, ein Aussätziger kam und betete ihn an und sprach: “Herr, wenn du willst, kannst du mich wohl reinigen!” Und Jesus streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will es tun, sei gereinigt!” Und alsbald ward er von seinem Aussatz rein. Und Jesus sprach zu ihm: ,Siehe zu, sage es niemand, sondern gehe hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, zu einem Zeugnis über sie.”

(Vers 01. fehlt im Original – wahrscheinlich falsche Nummerierung…)

02. Hier ist angeführt, wie Ich durch bloße Berührung einen Aussätzigen heilte. Diese Art der Heilung ist jetzt nicht mehr möglich oder nicht in Meinem Willen gelegen; denn wenn ihr die Krankheit ,Aussatz` im geistigen Sinn nehmen wollt, so müßte Ich viele Menschen, und zwar nicht die besten, auf einmal zu Engeln machen, welches aber weder für Mich und Mein Geisterreich, noch für den plötzlich verwandelten Geist und Seelenmenschen von Nutzen wäre.

03. Was ist denn eigentlich der Aussatz für eine Krankheit? Woher kommt er, und wie kann er geheilt werden?

04. Diese Fragen müssen wir zuerst beantworten, ehe uns das geistig Entsprechende klar vor Augen treten kann. Aussatz ist jene Krankheit, bei der man – sei es durch Ausschweifung, sei es durch unnatürliche Lebensweise im Essen und Trinken, sei es durch Unreinlichkeit so viele fremde, giftige Stoffe in seinen Organismus hineingeschafft hat, daß das ganze menschliche Uhrwerk nicht weitergehen kann. Um nun die normale und natürliche Tätigkeit und Geschäftsleitung in allen Teilen des Körpers wiederherzustellen, wirft die menschliche Natur alle seit Jahren aufgenommenen fremden Stoffe oder Gifte auf ihr größtes und auch sehr wichtiges Organ, auf die Haut, durch welche die größte und ausgebreitetste Verbindung mit der Außenwelt besteht, erstens um auf diese Weise sich ihrer fremden, lästigen Bürde zu entledigen, zweitens um selbst durch dieses giftige Reizmittel eben die Haut anzuregen, mit mehr Tätigkeit den ganzen Organismus zu unterstützen, und ihm so wieder zu seiner früheren Gesundheit zu verhelfen.

05. Geheilt wird diese Krankheit natürlich am besten auf demselben Wege, auf dem sie entstanden ist, d.h. der Aussatz kam von innen nach außen, und so muß auch die Heilung den nämlichen Weg gehen. Das verdorbene Blut, welches seine schlechten Bestandteile in der Haut abgesetzt hat, muß durch neues und gesundes ersetzt werden. Von außen gehört natürlich auch die Reinhaltung der Wunden dazu, damit das Zersetzte, dem Körper nicht mehr Taugliche, entfernt und dem allenfalls noch Nachkommenden Platz gemacht wird.

06. So erfolgt dann die Heilung, wodurch bei Beachtung einer naturgemäßen Lebensweise der Körper sich erneuert, seinem Organismus volle Kraft und dem Menschen ein langes, gesundes Leben sichert.

07. Hier habt ihr in kurzen Umrissen ein Bild vom Wesen des Aussatzes als körperliche Krankheit. Jetzt wollen wir dieselbe in ihrer geistigen Entsprechung betrachten, damit ihr auch dort die Krankheitserscheinung und die Heilmittel erkennen mögt. Nur der Wunderheiland, der diese Krankheit durch bloße Berührung oder durch ein Wort zu heilen vermag, der wird und muß hier wegbleiben; denn in geistiger Hinsicht muß jeder Aussätzige sich selbst heilen und so selbst sein Heiland werden.

08. Sehet, ,aussätzig`, d.h. mit vielen giftigen Beulen behaftet, ist ein großer, ja der größte Teil der Menschen; aber eben, weil die Mehrzahl aussätzig ist, so nimmt man an dieser Krankheit keinen Anstoß. Denn die wenigen von ihr Gereinigten ziehen sich von den mit dieser Krankheit Behafteten nicht zurück, sondern pflegen sie mit der Liebe und Geduld des christlichen Glaubens, um die Kranken, wenn sie zu schwach sind, mittels Rat und Unterstützung zur Wiederherstellung ihrer verlorenen moralischen Gesundheit zu führen.

09. Der Aussatz ist eine Krankheit, die niemand verbergen kann. Sie zeigt sich offen am menschlichen Körper. Das bedeutet in geistiger Hinsicht das Offen-zur-Schau-Tragen aller schlechten Eigenschaften, aller bösen Leidenschaften und Gewohnheiten, die das Resultat schlechter Ansichten und vernachlässigter Erziehung sind. Wenn, geistig genommen, eine Seele in ihrem Innersten so verdorben ist, daß sie beinahe ihren geistigen Wert eingebüßt hat, so treibt der Geist, Mein in sie gelegter göttlicher Funke, sie so weit, daß sie sich nicht mehr schämt, diese schmutzige Innenseite selbst nach außen öffentlich zu zeigen. Die Seele wird durch diesen Prozeß gleichsam gezwungen, ihr Gewissen dem Nebenstehenden zu enthüllen und durch ihre Lebensart und Denkweise, die die Folge der eingesogenen falschen Grundsätze ist, sich an der Welt zu stoßen, bittere Erfahrungen zu machen, um am Ende doch zu der Einsicht zu kommen, daß ein besseres, höheres, moralisches Bestreben und Wirken erst zum rechten Frieden führt.

10. Um diese geistig Aussätzigen schneller zu heilen, lasse Ich Ereignisse in der Welt zu, durch welche der Ausscheidungsprozeß schneller vor sich geht und auch zur Heilung Kräftigeres, Geistigeres ins Innere, ins Seelenleben, eindringt.

11. So wie die äußere Heilung von innen kommen muß, so muß auch die geistige Genesung von dort ausgehen. Dadurch, daß das Schlechte bis in die Öffentlichkeit gedrungen ist, durch das Zusammenleben mit andern zersetzt und von der Außenwelt aufgenommen wurde, wird im Innern das Leere durch moralisch geistige Heilmittel wieder ergänzt und so der Mensch zu seinem Normalzustande, als Ebenbild seines Schöpfers, zurückgeführt und dem Geisterreiche wieder gewonnen.

12. Wie der materielle Aussatz ansteckend ist für den, der mit solchen Kranken in Berührung kommt, ebenso ist auch der geistige Aussatz ansteckend, weil er durch seine schlechten Grundsätze auch andere zu schlechten Handlungen verleitet. Und so entstand, indem einer den andern ansteckte, diese unmoralische Welt, wie ihr sie jetzt seht. Das, was Ich in jener Zeit getan habe, daß Ich durch Berührung einen Aussätzigen heilte, weil sein geistiges Inneres nicht seiner Haut entsprach, ist jetzt im Geistigen nicht möglich. Der Mensch muß sich geistig selbst heilen. Mein Berühren besteht oft nur darin, daß Ich ihn in Verhältnisse führe, durch die er schneller und mit Gewalt von seinen anklebenden Unreinigkeiten befreit wird; aber ihn auf einmal geistig rein herzustellen, würde ein Eingriff in die freie Würde des Menschen sein.

13. Wenn Ich aus Teufeln plötzlich Engel machen wollte und sie ohne Kampf und Verleugnung zu ihrem Besten – umgewandelt würden, – wo bliebe dann ihr Verdienst?

14. Diese Art Wunderheilung bleibt also in jetziger und künftiger Zeit aus; wohl aber wiederholt und ereignet sich oft, was dem Hauptmanne von Kapernaum begegnet ist, der mit starkem Glauben und fester Zuversicht der Macht Meines Wortes vertraute und durch seine Rede: “Herr, ich bin nicht wert, daß Du eingehst in mein Haus; sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund!” zeigte, wie der eigentliche Christenmensch beschaffen sein sollte, der trotz allem widrigen Anschein auf Mich und Meine Führung vertraut, Meinen Worten glaubt und dabei – Meine Größe öffentlich – bekennend – seine eigene Unwürdigkeit nicht vergißt.

15. Solche Seelen, die so mit Mir reden, die bittend zu Mir kommen, sich selbst erniedrigend, die berühre Ich mit Meinem Finger und heile sie mit Meinem Wort, d.h. Ich sende ihnen Trost und Frieden ans Herz, die auf keine andere Weise zu erlangen sind. Bei solchen Seelen gilt auch, was Ich in Kapernaum sagte, daß solcher demütig Glaubenden das Himmelreich ist, – aber nicht denen, die sich noch mit ihrem Aussatz brüsten. Diese müssen sich zuerst läutern und reinigen lassen, oder sie werden die Finsternis ihres Herzens durch traurige Erfahrungen, erkennen müssen, und daß es besser gewesen wäre, die schlechten Eigenschaften (den geistigen Aussatz) auszumerzen, welche sie öffentlich zur Schau trugen und sich sogar mit denselben brüsteten, da dieses nicht der Weg zum Geistigen, nicht der Weg zum ewigen Leben, nicht der Weg zu Mir ist.

16. Solange sie nicht begreifen werden, daß Demut und Liebe, mit unbegrenztem Vertrauen verbunden, die Schlüssel sind, um bei Mir alles zu erreichen und sich selbst am schnellsten fortzuhelfen, solange werden Krankheiten und Mißhelligkeiten aller Art auf sie einwirken, bis der Aussatz verschwunden und durch Lebens, Glaubens und Liebeselemente ersetzt wird.

17. Auch ihr habt noch so manche Aussatzbeulen an eurer Seelenhaut, welche oft im Außenleben deutlich zeigen, daß ihr noch lange nicht gereinigt seid, und noch lange nicht alle geistige Nahrung, die Ich seit Jahren zu euch sende, bis in euer Außenleben verwirklicht habt. Vieles ist es, das ihr wohl lest, manchmal auch glaubet, das aber an der Außenseite der Lebenshaut noch keine Spuren gezeigt hat, als wäre diese Gnaden und Liebekost bis dorthin durchgedrungen. Nur wenige von euch erkennen ihre Unwürdigkeit wie der Hauptmann zu Kapernaum, auf daß auch sie ausrufen möchten: “Herr, ich bin so vieler Gnaden nicht würdig! Nur ein Wort des Trostes genügt, und auch dieses ist schon zuviel für mich armes, schwaches und wankelmütiges Kind!”

18. Die meisten von euch glauben, wie die Juden jener Zeit, alles getan zu haben, wenn sie sich buchstäblich an die Satzungen und Lehren Meiner Worte klammern. Sie sind aber noch weit entfernt von der praktischen Ausübung der Worte ihres Vaters. Wie die Juden oberflächlich nur das hielten, was ihnen materiell das Wichtigste zu sein schien, so ist es auch bei euch! Mit der Begeisterung für Mein Wort, mit dem Bekehren wollen anderer, da seid ihr gleich bereit! Ihr wollt gleich helfen, den Unrat vor anderer Leute Türen aufzuräumen; nur den eigenen laßt ihr gemütlich liegen und wartet wie dieser im Evangelium genannte Aussätzige, daß Ich vielleicht komme und mit Meiner Berührung euch gleich zu höchst moralischen Wesen stempeln solle.

19. Hier liegt der große Fehler! Weil ihr eure Eiterbeulen nicht kennt, so sucht ihr sie auch nicht zu heilen.

20. Hier in diesem Worte ermahne Ich euch: Untersucht eure Lebens- und Seelenhaut! Und wenn ihr solche Aussatzgeschwüre entdeckt, so möge euch das ein Zeichen sein, daß ihr noch manches Fremde, nicht eurem geistigen Wesen Angehörige, in eurem Innern bergt. Trachtet danach, solches auszumerzen und durch neue, kräftige Lebenssubstanzen zu ersetzen, damit ihr nicht Meine direkte Berührung, sondern nur Mein Wort nötig habt, auf daß eure Seele gesund werde! Amen.

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9th Sermon of Jesus… The Healing of a Leper
(January 11, 1872)

=> Matthew 8:1-4

Matthew 8, 1-4: “When he was come down from the mountain, great multitudes followed him. And, behold, there came a leper and worshipped him, saying, Lord, if thou wilt, thou canst make me clean. And Jesus put forth his hand, and touched him, saying, I will; be thou clean. And immediately his leprosy was cleansed. And Jesus saith unto him, See thou tell no man; but go thy way, shew thyself to the priest, and offer the gift that Moses commanded, for a testimony unto them.”

This chapter of My disciple Matthew deals with several healings and miracles during My first years of teaching. These acts were necessary to give the orthodox Jews a different idea of their mosaic laws and their Jehovah-Zebaoth. I had to perform acts for them, as words alone would have been insufficient.

Here it is mentioned how I healed a leper by just touching him. This kind of healing is now no longer possible or not in accordance with My will; for if you would take “leprosy” in the spiritual sense, I would have to make angels out of many people suddenly, and not the best ones either, and this would not be of benefit, neither for Me and My spiritual realm nor for the suddenly transformed spirit or soul.

Actually, what kind of a disease is leprosy? What is its cause, and how can it be cured?

Before we can clearly understand the spiritual correspondence, we must first answer these questions. Leprosy is caused when – be it through debauchery, through unnatural eating and drinking or through uncleanliness – a person has absorbed into his organism so many foreign and poisonous substances that the entire human clock movement cannot go on working. In order to restore the normal and natural action and administration in all parts of the body, human nature projects all the foreign substances and poisons, which have been taken in for years, onto its largest and very important organ, the skin, which provides the most extended contact with the external world, thereby not only ridding itself of its foreign and troublesome burden but also, with the help of this poisonous irritant, stimulate the skin to support the whole organism with increased activity, thus helping to restore its former health.

Naturally, this disease can best be healed in the same way as it arose, that is, it came from the inside to the outside, and the healing must be effected in this way, too. The spoilt blood, which has deposited its bad substances in the skin, must be replaced with new and healthy blood. Of course, externally the wounds must als be kept clean, so that all can be removed that is decayed and no longer of any use to the body and the way cleared for the poisons, which may still have to be eliminated.
Thus healing can take place when, by observing a natural way of living, the body can renew itself and ensure full strength for its organism and a long, healthy life for the respective person.

Here you have a short outline of the nature of leprosy as a physical disease. Now let us look at it in its spiritual correspondence to enable you there, too, to recognize the characteristics of the disease and its remedies. Here the miracle worker, however, who can heal this disease through mere touch or a word, cannot be counted on, for every leper in the spiritual sense must heal himself.

Behold, the greater part of mankind, is ‘leprous’, i.e., full of poisonous boils. But because the majority of people are leprous, this is not considered offensive. The few who have been cleansed do not withdraw from those who suffer from this disease but tend them with the love and patience of Christian faith in order to help the sick, if they themselves are too weak to regain their lost moral health, by advising and supporting them.

Leprosy is a disease which no one can hide; it openly reveals itself on the human body. In the spiritual sense this means that all the bad points, all the evil passions and habits, which are the result of bad notions and neglected upbringing, are displayed openly. If, spiritually, a soul is so depraved in its innermost being that it has almost lost its spiritual value altogether, then the spirit, the divine spark placed in it by Me, drives it to a point where it is no longer ashamed to reveal its soiled inside to the outer world for everyone to see. Through this process the soul is, as it were, forced to reveal its conscience to the people around it and because of its way of living and thinking, brought about by absorbing false principles, it will give offence to the world, provoke bitter experiences and finally realize that only better and higher moral aspirations and actions will lead to true peace.

To speed up the healing of these spiritual lepers, I allow events to take place in the world thanks to which the process of elimination takes less time and more powerful and spiritual elements can penetrate the inner life of the soul for the purpose of healing.

Just as the physical healing must come from within, also the restoration of spiritual health must set out from within. When what is bad has become public, has in the association with others been broken up and absorbed by the outer world, the vacuum inside is again filled up by moral-spiritual remedies, and thus such a person is brought back to his normal state, as image of his Creator, and has been reclaimed for the realm of spirits.

As physical leprosy is contagious for those who come into contact with it, so is spiritual leprosy, because through its evil principles it leads also others to wrong actions. And thus, by one catching the disease from the other, this world became as immoral as you see it now. What I did then, that I healed a leper by touching him because his spiritual inside did not correspond to his skin, is now not possible in the spiritual sense. My touching often consists in bringing about conditions where a person will be relieved more quickly and forcibly of the impurities attached to him; but to make him suddenly spiritually clean would amount to interference with the dignity of human freedom.

If I were to turn devils suddenly into angels, and this transformation took place without their own effort and self-abnegation, where would be their merit?

This kind of miraculous healing will therfore not be performed now, nor in the future. But that still happens frequently, what happened to the centurion of Capernaum, who with a strong faith and conviction relied on the power of My word and by his words: “Lord, I am not worthy that thou shouldest enter under my roof… say a word and my servant shall be healed”, showed what a proper Christian should be like who, notwithstanding adverse circumstances, has faith in Me and My guidance, believes My words and – publicly testifying to My greatness – remains aware of his own unworthiness.

Souls who speak to Me like that, who come to Me with their supplication humbling themselves – those I touch with My finger and heal with My Word, pouring comfort and peace into their heart, which cannot be obtained in any other way. To these souls also applies what I said in Capernaum, that the Kingdom of Heaven belongs to those with such humble faith but not to those who take pride in their leprosy. These must first allow themselves to be purified and cleansed, otherwise they will have to recognize the darkness of their heart through sad experiences and realize that it would have been better to rid themselves of their bad attributes (their spiritual leprosy) which they not only did not hide but even showed off, and that this was not the way to the spiritual, to eternal life, to Me.

As long as they will not comprehend that meekness and love, combined with unlimited faith, are the keys to attain everything with Me and to make the best progress, sickness and all sorts of troubles will be affecting them until their leprosy has vanished and is replaced by elements of life, faith and love.

You, too, have still many a leprous boil on the skin of your souls, which often clearly shows that you are not cleansed by far as yet and have not by far realized right into your external life all the spiritual nourishment I have been sending you for years. There is a lot that you read and sometimes also believe but it has not yet shown its effect on the outside of your life-skin proving that this food of grace and love has penetrated that far. Only a few of you recognize your unworthiness, as did the centurion of Capernaum, to make you exclaim: “Lord, I am unworthy of so many graces! Just a word of comfort is sufficient but even this is too much for me, poor weak and fickle child!”

Most of you believe, as did the Jews of that time, to have done everything if you only cling literally to My commandments and teachings. But you are still far from actually practising the words of your Father. As the Jews observed only what materially appeared to them most important, so it is with you. You have a ready enthusiasm for My Word and are always prepared to convert others. You are always prepared to remove the rubbish from other people’s doors and wait, like the leper of the Gospel, that I may come past and promptly, through My touch, make highly moral beings of you.

This is where the great error lies. Because you are not aware of your boils, you do not endeavour to heal them.

Now I am admonishing you: Examine the life-skin of your soul! And if you discover such leprous boils, take this as a sign that you are still harbouring within you many a thing foreign to you and not part of your spiritual nature. Make every effort to eliminate it and replace it with new, powerful substances of life so that you do not need My touch but only My Word for restoring the health of your soul. Amen.

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flagge italian  Predica 9 del Signore Gesù… La guarigione di un lebbroso

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Predica 9 del Signore Gesù… La guarigione di un lebbroso
Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Terza dopo l’Epifania
( IVa del Tempo Ordinario )

Matteo 8, 1-4: «Ma quando egli scese dal monte, molto popolo lo seguiva. Ed ecco, venne un lebbroso e lo pregò dicendo: “Signore, se vuoi, tu puoi ben purificarmi”. E Gesù stese la sua mano, lo toccò e disse: “Lo voglio, sii purificato”. E subito divenne puro dalla sua lebbra. E Gesù gli disse: “Guardati dal dirlo a qualcuno, ma va’ e mostrati al sacerdote, e presenta l’offerta prescritta da Mosè, e ciò serva per loro come testimonianza”.»

(L’11 gennaio 1872)

1. Questo capitolo del Mio apostolo Matteo tratta di molte guarigioni e di miracoli avvenuti nei Miei primi anni di predicazione. Furono necessari quegli atti, per dare agli ebrei ortodossi un’idea diversa della loro legislazione mosaica e del loro Jehova-Zebaot. Io dovetti compierli dinanzi a loro perché le sole parole non sarebbero bastate.

2. Qui è menzionato come Io guarii un lebbroso, semplicemente toccandolo. Questo tipo di guarigione non è adesso più possibile, oppure non sta nel Mio volere; infatti, se voi contraeste la malattia ‘lebbra’ in senso spirituale, allora Io dovrei trasformare di colpo in angeli molti uomini, e precisamente non i migliori, il che però, per Me e per il Mio Regno degli spiriti, non sarebbe di utilità, e tanto meno lo sarebbe per l’anima e per lo spirito dell’uomo repentinamente trasformato.

3. Che genere di malattia è dunque veramente la lebbra? Da dove viene, e come può essere guarita?

4. Dobbiamo prima rispondere a queste domande, per poi visualizzare chiaramente la rispondenza spirituale. La lebbra è quella malattia con la quale – sia per dissolutezza, sia per un modo di vita innaturale nel mangiare e nel bere, sia per sporcizia – l’uomo nel suo organismo ha introdotto tante estranee e tossiche sostanze, che l’intero apparato organico non può più procedere. Per ristabilire la normale e naturale attività e il funzionamento di tutte le parti del corpo, la natura umana rigetta tutte quelle sostanze estranee, o veleni assorbiti nel corso degli anni sul suo più grande e anche molto importante organo, sulla pelle, attraverso la quale sussiste il più grande e più esteso collegamento con il mondo esterno; in primo luogo per sbarazzarsi in tal modo dal suo fastidioso ed estraneo fardello, in secondo luogo per indurre proprio la pelle, perfino con questo stimolo virulento, a sostenere con una maggior attività l’intero organismo e, così, aiutarlo a ritrovare la sua precedente salute.

5. Naturalmente la malattia guarirà meglio sulla stessa via con la quale è insorta, ossia: la lebbra è venuta dall’interno verso l’esterno, e quindi anche la guarigione dovrà seguire la medesima via. Il sangue guasto, che ha depositato nella pelle i suoi elementi malsani, dovrà essere sostituito da sangue nuovo e sano. Dell’esterno deve naturalmente far parte anche la pulizia delle piaghe, affinché la materia decomposta non più adatta al corpo si allontani e sia fatto posto a quelle semmai ancora venienti.

6. Così subentra poi la guarigione, quindi con l’osservanza di un regime di vita naturale il corpo si rinnova, assicurando al proprio organismo piena forza, e all’uomo una vita lunga e sana.

7. Qui avete in brevi tratti, un’immagine della natura della lebbra come malattia fisica. Ora vogliamo considerare la stessa nella sua rispondenza spirituale, in modo che voi possiate riconoscerne anche lì i sintomi della malattia e i mezzi di guarigione. Il Salvatore prodigioso, il Quale è in grado di guarire questa malattia con un lieve tocco, o con una parola, starà lontano e deve star lontano, poiché sotto l’aspetto spirituale ogni lebbroso deve guarire se stesso e divenire così il salvatore di se stesso.

8. Vedete, ‘lebbrosi’, ossia affetti da molti immondi bubboni, sono una gran parte, anzi la maggior parte degli uomini, ma proprio perché la maggioranza è lebbrosa, allora nessuno ha più ribrezzo di questa malattia. I pochi, infatti, che ne sono purificati, non si discostano da quelli che sono infettati, bensì li curano con l’amore e la pazienza della fede cristiana, per guidarli, quando sono troppo deboli, con consigli e assistenza, al fine di ripristinare la loro perduta salute morale.

9. La lebbra è una malattia che nessuno può nascondere. Essa si manifesta apertamente sul corpo umano. Sotto l’aspetto spirituale questo significa l’esternazione di tutte le cattive caratteristiche, tutte le passioni e abitudini malvagie, le quali sono il risultato di cattivi modi di vedere, e di un’educazione trascurata. Se, a rigore spirituale, un’anima è così corrotta nel suo interiore che ha quasi perso il proprio valore spirituale, in tal caso lo Spirito, la Mia Scintilla divina in lei posta, la spinge a tal punto che essa non si vergogna più di mostrare, perfino all’esterno, pubblicamente, la sua spregevole parte interna. Con questo processo, l’anima, per così dire, è costretta a rivelare la propria coscienza al prossimo; e con il suo modo di vivere e di pensare – che è la conseguenza degli errati principi assorbiti – a urtarsi con il mondo, a fare amare esperienze, per giungere, alla fine, alla comprensione che solo un’aspirazione e un’attività morale migliore, più elevata, portano alla vera pace.

10. Per guarire più rapidamente questi lebbrosi spirituali, Io permetto certi avvenimenti nel mondo, attraverso i quali avviene più velocemente il processo di espulsione, e così anche le cose più forti, più spirituali, penetrano nell’interiore, nella vita dell’anima, al fine di guarirla.

11. Così come la guarigione esteriore deve venire dall’interiore, altrettanto la guarigione spirituale deve uscire da lì. E giacché il male è venuto alla luce, decomposto attraverso la convivenza con altri, e assorbito dal mondo esteriore, il vuoto nell’interiore è di nuovo sostituito con mezzi di guarigione morali-spirituali, e così l’uomo – ricondotto al suo stato normale, quale immagine del suo Creatore – è riguadagnato al Regno dello spirito.

12. Come la lebbra materiale è contagiosa per chi viene in contatto con tali malati, altrettanto contagiosa è la lebbra spirituale, perché con i suoi cattivi principi essa induce anche altri a cattive azioni. E così è sorto, contagiandosi gli uomini l’un l’altro, questo mondo immorale, come lo vedete adesso. Ciò che accadde in quel tempo in cui Io guarii un lebbroso toccandolo, perché il suo interiore spirituale non corrispondeva alla sua pelle, adesso in spirito non è più possibile. L’uomo deve guarire se stesso spiritualmente. Il Mio tocco consiste spesso soltanto in questo: che Io lo conduca in situazioni attraverso le quali sia liberato più rapidamente e con forza dalle sue appiccicate impurità; se invece lo rendessi a un tratto spiritualmente puro, ciò sarebbe un intervento nella sua libera dignità.

13. Se Io volessi, dai demoni, fare improvvisamente angeli, ed essi – senza lotta e rinunce per il loro miglioramento – fossero trasformati, – dove sarebbe poi il loro merito?

14. Questa specie di guarigione miracolosa resta quindi esclusa nel tempo attuale e futuro; ma ben si ripeterà. E accadrà spesso ciò che capitò al centurione a Cafarnao, il quale con potente fede e salda fiducia, si fidò del potere della Mia Parola, e con la sua dichiarazione: «Signore, io non sono degno che Tu entri nella mia casa, ma dì soltanto una parola e il mio servo sarà guarito!», mostrò come dovrebbe essere costituito il vero e proprio uomo cristiano che, nonostante tutte le apparenze avverse, si fida di Me e della Mia Conduzione, crede alle Mie parole e, oltre a ciò – riconoscendo apertamente la Mia Grandezza – non dimentica la propria indegnità.

15. Io tocco con il Mio dito e guarisco con la Mia parola quelle anime che parlano così con Me, che vengono a Me pregando, umiliando se stesse; queste Io tocco con il Mio dito e guarisco con le Mie parole, vale a dire che Io mando loro consolazione e pace nel cuore, cose che non si possono ottenere in nessun altro modo. Per queste anime vale anche ciò che Io dissi a Cafarnao, che il Regno dei Cieli appartiene a tali umili fedeli, e non a coloro che ancora si pavoneggiano della loro lebbra. Costoro dovranno prima farsi affinare e purificare, dovranno riconoscere le tenebre del loro cuore attraverso tristi esperienze, e che per loro sarebbe stato meglio estirpare le cattive caratteristiche (la lebbra spirituale) che ostentarono apertamente, e delle quali perfino si vantarono, giacché tale non è la via dello Spirito, la via dell’eterna Vita, non la via che conduce a Me.

16. Fintanto che essi non comprenderanno che l’Umiltà e l’Amore, uniti alla Fiducia illimitata, sono la chiave per ottenere tutto da Me, e per aiutare se stessi ad andare avanti nel modo più veloce, opereranno su di loro malattie e dissensi d’ogni genere, fino a che la lebbra non sarà scomparsa, sostituita da elementi di Vita, di Fede e d’Amore.

17. Anche voi avete ancora parecchi bubboni della lebbra, sulla pelle della vostra anima, i quali spesso mostrano chiaramente nella vita esteriore che siete ben lontani ancora dall’essere purificati e dall’aver realizzato tutto il cibo spirituale che Io vi mando da anni, fin nella vostra vita esteriore. Certamente c’è molto che voi avete letto, a volte anche ci credete, questo però non ha ancora lasciato tracce all’esterno della pelle della vita, dimostrando che questo cibo di grazia e d’amore sia penetrato fin lì. Solo pochi di voi, riconoscono la propria indegnità come il centurione a Capernaum, tale che egli possa esclamare: “Signore, io non sono degno di così tanta grazia! Solo una parola di consolazione mi basta, e anche questa è troppo per me, povero, debole e volubile figlio!”.

18. La maggior parte di voi, come gli ebrei di quel tempo, crede che col restare attaccati letteralmente alle massime e agli insegnamenti delle Mie parole, ha già fatto tutto. Essi sono però ancor ben lontani dall’adempimento pratico delle parole del Padre loro. Come gli ebrei si attenevano solo superficialmente a ciò che sembrava loro materialmente più importante, così è anche con voi! Siete subito pronti ad entusiasmarvi della Mia Parola, nel voler convertire gli altri! Subito volete aiutare a rimuovere la sporcizia davanti alla porta degli altri; ma la vostra la lasciate lì tranquillamente e, come il lebbroso citato nel Vangelo, attendete che Io forse intervenga con il Mio tocco, trasformandovi in esseri sommamente morali.

19. Qui sta il grande errore! Poiché, voi non conoscete i vostri bubboni, e neanche cercate di guarirli!

20. Qui, in questa parola, Io vi esorto: “Esaminate la vostra pelle vitale e animica!”. E se scoprite tali tumori della lebbra, allora questo possa essere per voi un segno che, nel vostro interiore, sono ancora nascosti parecchi forestieri non appartenenti al vostro essere spirituale. Cercate quindi di eliminarli e di sostituirli con nuove, fortificanti sostanze vitali, affinché non abbiate bisogno del Mio tocco diretto, bensì solo della Mia parola, affinché la vostra anima diventi sana! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_9.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com