Gerichtssaal im Himmel… aus Rick Joyner’s Buch ‘The Final Quest’ – Judgment Hall in Heaven… from Rick Joyner’s Book ‘The Final Quest’

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BOTSCHAFT / MESSAGE 220

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Gerichtssaal im Himmel
Ein weiteres Kapitel aus Rick Joyner’s Buch ‘The Final Quest’

Zum Kapitel ‘Gerichtssaal im Himmel’…
Mit jeder Begegnung wird ein Schleier entfernt, damit ihr Ihn klarer sehen könnt. Ihr seid nicht verwandelt durch das blosse Sehen Seiner Herrlichkeit, sondern durch das Sehen mit unverhülltem Gesicht. Jeder, der zu den wahren Urteilen Gottes kommt, durchwandert einen Gang wie diesen, um Jenen zu begegnen, die ihnen helfen können, die Schleier zu entfernen, welche sie immer noch tragen; Schleier, die ihre Sicht auf Ihn verzerren werden.

Ich hatte schon mehr Erkenntnis aufgesogen als das, was mir die vielen Jahre Studium auf der Erde gebracht haben. Dann fühlte ich, dass mein ganzes Studieren und Suchen auf der Erde mich nur im Schneckentempo vorwärts gebracht hatte. Wie konnten viele Lebzeiten einem für das Urteil vorbereiten? Mein Leben hatte mich schon mehr disqualifiziert als all Jene, die ich getroffen hatte und sie schafften es kaum hierher!

Dann tauchte ein weiterer Mann aus den Reihen auf. Er war ein Zeitgenosse von mir und ich wusste nicht, dass er gestorben war. Ich hatte ihn niemals auf der Erde getroffen, aber er hatte einen grossen Dienst, den ich sehr respektierte. Durch Menschen, die er trainiert hatte, wurden Tausende zur Erlösung geführt und viele grosse Kirchen wurden errichtet.

Er fragte, ob er mich für eine Minute umarmen dürfe und ich war einverstanden, fühlte mich jedoch ein bisschen unbehaglich. Als wir uns umarmten, fühlte ich eine solche Liebe von ihm ausgehend, dass ein grosser Schmerz in mir aufhörte, weh zu tun. Ich war den Schmerz so gewohnt, dass ich ihn nicht einmal mehr spürte und wahrnahm, bis er aufhörte. Nachdem er mich losgelassen hatte, sagte ich ihm, dass seine Umarmung etwas in mir geheilt hätte. Seine Freude darüber war so tief. Dann begann er, mir zu sagen, warum er sich in den niedrigsten Reihen des Himmels befand.

“Ich wurde so arrogant am Ende meines Lebens, dass ich mir nicht mehr vorstellen konnte, dass der Herr irgend etwas Wichtiges tun würde, ausser Er täte es durch mich. Ich fing an, die Gesalbten des Herrn anzugreifen und Seinen Propheten zu schaden. Ich war egoistisch und stolz, wenn der Herr einen meiner eigenen Schüler nutzte und ich wurde eifersüchtig, wenn der Herr durch jemand Anderes wirkte, der ausserhalb meines eigenen Dienstes war. Ich würde nach irgend etwas suchen, das falsch war an ihnen, was ich angreifen konnte. Ich wusste nicht, dass jedes Mal, wenn ich dies tat, ich mich selbst weiter zurückstufte.”

“Ich habe nie gewusst, dass du so etwas getan hattest,” sagte Rick Joyner überrascht.

Er fuhr weiter…
“Ich animierte Menschen unter mir, Andere zu überprüfen und meine Drecksarbeit zu erledigen. Ich liess sie die Erde durchstreifen, um irgend einen Fehler oder eine Sünde im Leben Anderer zu finden und sie zu enthüllen.”

“Ich wurde das Schlimmste, was ein Mensch werden kann auf der Erde – ein Stolperstein, der andere Stolpersteine produzierte. (Gott helfe uns) Wir säten Furcht und Spaltung überall in der Kirche. Namentlich, um die Wahrheit zu schützen. In meiner Selbstgerechtigkeit war ich unterwegs in die Verdammnis. In Seiner grossen Barmherzigkeit erlaubte Der Herr, dass ich mit einer Krankheit geschlagen wurde, die zu einem langsamen und erniedrigenden Tod führte.”

“Gerade bevor Ich starb, kam ich zur Besinnung und tat Busse. Ich bin einfach nur dankbar, überhaupt hier zu sein. Ich bin einer Seiner Geringsten hier, aber es ist viel mehr, als ich verdiene. Ich konnte diesen Raum einfach nicht verlassen, bis ich eine Chance bekam, mich bei all Jenen zu entschuldigen, denen ich so geschadet hatte.”

“Aber du hast mir nie geschadet,” sagte Rick Joyner.

“Oh doch, das tat ich” antwortete er. “Viele von den Angriffen, die gegen dich ausgeführt wurden, kamen von Jenen, die ich angestachelt und ermutigt hatte in ihren Angriffen auf Andere. Auch wenn ich nicht persönlich die Angriffe ausgeführt hatte, macht mich der Herr verantwortlich genauso wie Jene, die es taten.”

“Ich sehe.” sagte Rick Joyner. “Ich vergebe dir sicherlich.”

Ich fing mich an zu erinnern, wie Ich das gleiche Ding getan hatte, wenn auch auf einem kleineren Level. Ich erinnerte mich, wie ich verärgerten, früheren Mitgliedern einer Kirche erlaubt hatte, ihr Gift über jene Kirche zu verbreiten ohne sie zu stoppen. Ich wusste, dass nur schon durch das Erlauben, dies zu tun ohne sie zu korrigieren, ich sie ermutigte, weiter zu machen damit.

Ich erinnere mich, wie ich dachte, dass dies gerechtfertigt sei aufgrund der Fehler jener Kirche. Ich begann dann, mich zu erinnern, wie ich sogar viele ihrer Geschichten wiederholt hatte und es rechtfertigte, indem ich sagte, dass es nur war, um für sie zu beten. Bald fingen andere solche Vorfälle an, mein Herz zu fluten. Ich war überwältigt von dem Bösen und Dunklen meiner eigenen Seele.

‘Ich war auch ein Stolperstein!’ Ich jammerte und fiel wieder auf meine Knie. Ich wusste, dass ich den Tod verdiente, dass ich die schlimmste Art von Hölle verdiente. Ich hatte niemals solche Rücksichtslosigkeit und Grausamkeit gesehen, wie ich es jetzt in meinem eigenen Herzen sehe.”

“Und wir trösteten uns immer selbst, indem wir dachten, dass wir Gott einen Gefallen tun, wenn wir Seine eigenen Kinder angreifen” sagte die verstehende Stimme dieses Mannes. “Es ist gut für dich, dies hier zu sehen, weil du zurückgehen kannst. Bitte warne meine Schüler vor ihrem bevorstehenden Untergang, wenn sie nicht Busse tun. Viele von ihnen sind gerufen, Könige zu sein hier, aber wenn sie nicht bereuen, werden sie dem schlimmsten Urteil von Allem gegenüberstehen – Jenem der Stolpersteine.”

“Meine demütigende Krankheit war die Gnade Gottes. Als ich vor dem Thron stand, bat ich den Herrn, meinen Schülern solche Gnade zukommen zu lassen. Ich kann nicht zurückgehen zu ihnen, aber Er erlaubte mir diese Zeit mit dir. Bitte vergib und befreie Jene, die dich angegriffen haben. Sie haben wirklich keine Ahnung, dass sie die Arbeit des Anklägers ausführen.”

*******

Judgment Hall in Heaven
Another Chapter of Rick Joyner’s Book ‘The Final Quest’

With each encounter, a veil is being removed so that you can see Him more clearly. You are not changed just by seeing His glory, but by seeing it with an unveiled face. Everyone who comes to the true judgments of God walks a corridor such as this to meet those who can help them remove whatever veils they are still wearing; veils that will distort their vision of Him.

I had already absorbed more understanding than I felt like my many years of study on Earth had given me. I then began to feel that all of my study and seeking on Earth had only led me forward at a snail’s pace. How could many lifetimes prepare me for the Judgment? My life had already disqualified me more than all of those whom I had met, and they barely made it here!

Then another man emerged from the ranks. He had been a contemporary of mine, and I did not know that he had died. I had never met him on Earth, but he had a great ministry, which I respected very much. Through men that he had trained, thousands had been led to salvation, and many great churches had been raised up.

He asked if he could just embrace me for a minute, and I agreed, feeling a bit awkward. When we embraced I felt such love coming from him that a great pain that was deep within me stopped hurting. I had become so used to the pain that I did not even notice it until it stopped. After he released me I told him that his embrace had healed me of something. His joy at this was profound. Then he began to tell me why he was in the lowest rank in Heaven.

“I became so arrogant near the end of my life that I could not imagine that the Lord would do anything of significance unless He did it through me. I began to touch the Lord’s anointed, and do His prophets harm. I was selfishly proud when the Lord used one of my own disciples, and I became jealous when the Lord moved through anyone who was outside of my own ministry. I would search for anything that was wrong with them which I could attack. I did not know that every time I did this, I only demoted myself further.”

“I never knew that you had done anything like that,” Rick Joyner said, surprised.

He continued…
“I incited men under me to investigate others and do my dirty work. I had them scour the Earth to find any error or sin in the life of others to expose them.”

Now, Clare’s aside here is, mind you – this is MAN’S idea of an error. This is not necessarily God’s idea of an error that he was looking for. So, it’s like HIS opinion caused him to think certain things were error, but in fact, before God they may not have been error. But he found fault with them because they didn’t agree with what HE believed.

Continuing on…
“I became the worst thing that a man can become on the Earth-a stumbling block who produced other stumbling blocks. We sowed fear and division throughout the church…”

Clare…
Boy, I mean how many times does that happen? Fear and Division. I have seen it so many times, because someone is trying to correct what they call an error in someone else, and it causes everyone to freak out and they’re all afraid now of all the good that that person did. Because of one man’s opinion! I mean, this is just so common. And it’s SO grievous to the Lord.

So, going back over that again…
“I became the worst thing that a man can become on the Earth – a stumbling block who produced other stumbling blocks.” (God help us!) “We sowed fear and division throughout the church. in the name of protecting the truth. In my self-righteousness I was headed for perdition. In His great mercy the Lord allowed me to be struck by a disease that would bring about a slow and humiliating death.”

“Just before I died, I came to my senses and repented. I am just thankful to be here at all. I may be one of the least of His here, but it is much more than I deserve. I just could not leave this room until I had a chance to apologize to those of you that I so wronged.”

“But you never wronged me,” Rick Joyner said.

“Oh, but I did indeed,” he replied. “Many of the attacks that came against you were from those whom I had agitated and encouraged in their assaults on others. Even though I may not have personally carried the attacks out, the Lord holds me as responsible as those who did.”

“I see.” Rick Joyner said. “Certainly I forgive you.”

I was already beginning to remember how I had done this same thing, even if on a smaller scale. I recalled how I had allowed disgruntled former members of a church to spread their poison about that church without stopping them. I knew that by just allowing them to do this without correcting them, I had encouraged them to continue.

I remember thinking that this was justified because of the errors of that church. I then began to remember how I had even repeated many of their stories, justifying it by saying it was only to enlist prayer. Soon a great flood of other such incidents began to arise in my heart. Again, I was starting to be overwhelmed by the evil and darkness of my own soul.

“I, too, have been a stumbling block!” I wailed, dropping again to my knees. I knew that I deserved death, that I deserved the worst kind of hell. I had never seen such ruthlessness and cruelty as I was now seeing in my own heart.”

“And we always comforted ourselves by actually thinking that we were doing God a favor when we attacked His own children,” came the understanding voice of this man. “It is good for you to see this here, because you can go back. Please warn my disciples of their impending doom if they do not repent. Many of them are called to be kings here, but if they do not repent they will face the worst judgment of all – that of the stumbling blocks.”

“My humbling disease was grace from God. When I stood before the throne, I asked the Lord to send such grace to my disciples. I cannot cross back over to them, but He has allowed me this time with you. Please forgive and release those who have attacked you. They really do not understand that they are doing the work of the Accuser.”