12. Heilung geistiger Blindheit durch Mein Wort & Licht…Lukas 18:35-43 – Healing of Spiritual Blindness through My Word & Light…Luke 18:35-43

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12. Predigt von Jesus… Die Heilung eines Blinden
(21.01.1872)

Die Heilung eines Blinden (Lukas18:35-43):
Es geschah aber, da er nahe zu Jericho kam, saß ein Blinder am Wege und bettelte. Da er aber hörte das Volk, das hindurchging, forschte er, was das wäre. Da verkündigten sie ihm, Jesus von Nazareth ginge vorüber. Und er rief und sprach: “Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich mein!” Die aber vornean gingen, bedräueten ihn, er solle schweigen. Er aber schrie viel mehr: “Du Sohn Davids, erbarme dich mein!” Jesus aber stund stille und hieß ihn zu sich führen. Da sie ihn aber nahe zu ihm brachten fragte er ihn und sprach: “Was willst du, daß ich dir tun soll?” Er sprach: “Herr, daß ich sehen möge!” Und Jesus sprach zu ihm: “Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen.” Und alsobald ward er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das solches sah, lobte Gott.

01. Hier habt ihr ein Beispiel, in dem der feste Glaube eines Blinden an Meine Allmacht ihm das Licht seiner Augen wiedergegeben hat.

02. Wie viele Blinde gibt es jetzt auf eurer Erde, die alle das Licht sehr nötig hätten, und doch sind unter ihnen nur wenige, die den Drang haben, ihr Augenlicht wiederzuerhalten!

03. Die meisten sind mit ihrer geistigen Blindheit zufrieden und haben sich an sie so gewöhnt wie ein Blindgeborener, der, weil ihm der Gesichtssinn von Geburt aus mangelt, seine übrigen Sinne, besonders den Tastsinn, so verfeinert und vervollkommnet hat, daß letzterer den ersteren beinahe ganz ersetzt. Sie sind mit ihrer Lage zufrieden, weil sie keine bessere kennen. Sie bedauern den Mangel des Augenlichts nicht, weil sie keinen Begriff von dem haben, was eigentlich Licht und seine Wirkung ist.

04. Wie diese Blindgeborenen materiell in dieser Weise fortleben, so leben Tausende von Menschen geistig fort. Durch Erziehung und Umstände wurde ihnen nie etwas von geistigem Licht, von höheren Stufen der Auffassung selbst des Materiellen gesagt. Für sie bestehen nur die Begriffe des Materiellen. Sie glauben, alles sei Materie, und die Materie sei die eigentliche Welt, aus Materie werde alles ausgeboren, und zur Materie kehre alles wieder zurück.

05. Zu diesen Stockblinden gehören auch jene Gelehrten und Naturforscher, die sich selbst um den letzten Funken geistigen Lichts durch die verkehrte Richtung ihres Studiums gebracht haben. Die ersteren sind blind und wissen nicht warum, – die letzteren wollen blind sein, weil das Licht, wenn es über sie hereinbräche, nicht mit ihrer Denk und Lebensweise zusammenpassen würde.

06. Außer diesen mit ihrer Blindheit Zufriedenen gibt es noch eine andere Art Blinde, die den Wunsch hegen, sehend zu werden. Das sind diejenigen, welche wie die blinden Bettler am Lebensweg sitzen und die Vorübergehenden, wenn sie ihrer durch das Geräusch gewahr werden, um geistige Nahrung bitten, damit ihre Blindheit entweder erträglich oder gar geheilt werde.

07. Solche Blinde sind jene Menschen, die in ihrem Lebenswandel auf manches gestoßen sind, was sie zum Nachdenken veranlaßte, worüber sie gerne Licht und Bescheid haben möchten, aber sich selbst nicht von der Finsternis befreien können. Es sind dies jene Menschen, die den religiösen Zeremonien huldigen, in sie mehr Wert hineinlegen, als sie wirklich haben. In einzelnen Fällen fühlen sie sehr wohl, daß über diesem Kultus doch noch etwas Höheres, Geistiges ist, das ihnen den eigentlichen Trost in den Fällen geben könnte, wo sie die menschliche Weisheit im Stich läßt.

08. Diese Menschen sitzen am großen Lebensweg der Geister, welche alle im Fortschreiten begriffen sind. Sie sind es, die als Bettler um geistige Almosen bitten, damit auch sie an der Erdenscholle, auf die sie ihr Schicksal gestellt hat, nicht ewig haften bleiben, sondern damit auch sie den geistigen Flug antreten können, welcher anderen zuteil wurde, die sie an sich vorüberrauschen fühlen. Manche gehen diese große Heerstraße des geistigen Fortschritts; aber nicht alle fühlen sich berufen und gedrungen, den Anflehenden zu helfen. Wie auch nicht alle einem Bettler Almosen darreichen, sondern nur die, die den Begriff der Nächstenliebe näher verstanden haben. So wird diesen geistigen Bettlern nur spärlich der Lebensunterhalt gewährt, weil niemand – sei es aus Mangel an Kraft, sei es aus Mangel an Kenntnis – den Bittenden geben kann, was sie eigentlich verlangen, d.h. die geistige Sehe, welche nur wenige der Vorübergehenden ganz besitzen.

09. Damit aber eben diesen nach göttlicher Speise Hungernden, sich nach dem Wahrheitslichte Sehnenden, ihre Bitte erfüllt werde, und damit denjenigen das Gesicht wiedergegeben werde, die, schon längst Meiner harrend, mit unerschütterlichem Vertrauen abwarten wollten, bis Ich selbst als der große Lichtbringer ihnen das in ganzer Fülle geben würde, was andere nur teilweise ihnen hätten darreichen können, – so habe Ich Mich selbst auf den Weg gemacht.

10. Wie der Bettler bei Jericho von weitem Meine Stimme erkannte und Mich flehend anrief: “Du Sohn Davids, erbarme dich meiner!”, ebenso rufen Mich in ihrem Seelendrange manche an, und zwar im vollsten Vertrauen, daß Ich ihr Flehen erhören werde. Diesen kann Ich dann Mein ganzes Gnadenlicht geben; denn ,ihr Glaube hat ihnen geholfen. Sie waren fest überzeugt, daß Ich derjenige bin, welcher ihnen geistiges Licht bringen und den rechten Weg zur Erlangung der Seligkeit zeigen kann. diese mache Ich sehend und lege ihnen die Worte ins Herz: “Sei sehend, dein Glaube hat dir geholfen!”

11. Solche Blinde wart ihr alle, Meine Kinder, die Ich aus vielen herausfand, weil ihr Mich aus innerem Drang und Bedürfnis schon längst gesucht und in euch gefühlt habt, daß das angelernte Glaubenswissen der christlichen Religion nicht ausreicht, für alle Fälle des menschlichen Lebens stets den rechten Trost zu geben.

12. Ich ließ Euch so manche bittere Arzneien kosten, um euch desto eher von den verkehrten und falschen Ansichten zu heilen, welche die Welt in euch hineingelegt hat. Euch erzog Ich durch Verwicklung von Umständen zu den Vorkämpfern Meiner Lehre, wie sie jetzt bald auf dem ganzen Erdenrund als einzige anerkannt werden soll, damit ihr nicht allein durch Worte, sondern auch durch Taten das beweisen sollt, was die Worte aussagen.

13. Einzelnen von euch gab Ich die Fähigkeit, Meine Stimme direkt in ihrem Innern zu vernehmen, damit Meine eigentliche Lehre, wie Ich sie für das ganze Universum als ewig bleibend aufgestellt habe nicht wieder verfälscht und anders ausgelegt werde, als Ich sie während Meines Erdenwandels Meinen Jüngern gegeben habe.

14. Damals und für die nachfolgenden Generationen, mußte Ich Mein Wort oft in Gleichnisse und mystische Aussprüche hüllen; denn Ich wußte, was die nachfolgenden Generationen mit diesem Worte machen würden. Ich wußte, wie viele Umwälzungen Mein Wort im sozialen Leben hervorrufen und wie viele Verfolgungen und unschuldige Opfer es Meine Anhänger kosten würde. Damit die Feinde, trotz allen Eifers, den Kern Meiner Lehre zu vernichten, und bis auf den heutigen Tag, nur an seiner Schale nagen, redete Ich in Gleichnissen.

15. Jetzt, wo die Menschheit reif geworden ist, und statt nur einzelnes aus dem jetzigen Religionsgebäude auszuschalten, geneigt ist, das ganze Gebäude nebst seinen Bewohnern über den Haufen zu werfen, ist der Zeitpunkt gekommen, wo klarer Wein, im allgemeinen nicht mehr schädlich und für die Mehrzahl nur stärkend wirken kann. Jetzt sind die Blinden am großen Wege zu Meinem Geisterreich fähig, das Licht zu empfangen, das schon längst auf sie ,in Fülle herabströmt. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo das große Gebäude der Pfaffenwirtschaft – wie einst die Mauern Jerichos – durch die Posaunenstöße Meiner göttlichen Lehre umgestoßen wird, damit den hinter diesen Mauern harrenden Blinden die freie Aussicht über das Tal des Jordans gegeben werde, in dessen Wellen Ich Mich einst taufen ließ, und wo die Stimme aus den Himmeln erscholl: “Dies ist Mein Sohn, an dem Ich Mein Wohlgefallen habe!”

16. So sollt auch ihr jetzt durch Mein Wort und Mein Licht aus der ewigen Quelle des unversiegbaren Stromes Meiner Gnade getauft und sehend werden, damit auch Ich ausrufen kann: Ihr seid Meine Kinder, an denen Ich Wohlgefallen habe! Ihr seid diejenigen, die getauft mit Meinem Geist und begabt mit geistiger Sehe, den am Wege des Lebens euch ansprechenden Blinden das Licht zu verleihen habt, welches Ich euch in so großer Fülle und schon seit so langer Zeit gegeben habe.

17. Bereitet euch vor, würdige Schüler des Zimmermannssohnes, des Lehrers und Versöhners am Kreuz und des Gottes und Vaters zu sein, der weit über alle Räumlichkeiten hinaus mit großen, helleuchtenden Buchstaben Seine zwei Liebesgesetze in die ganze Schöpfung eingeprägt hat!

18. Bereitet euch vor, Licht zu verbreiten, wo Blinde euch um dasselbe anflehen, damit auch sie der Gnade teilhaftig werden mögen, damit sie durch direkte Mitteilung auf dem kürzesten Weg erfahren, was andere oft erst sehr spät, nach langen Mühen und Drangsalen erkannt haben, daß Ich – der Herr und Schöpfer alles Daseienden – auch der Vater bin, der dem Flehenden nie etwas verweigert, wenn es zu seinem Besten ist, und der gerne dem Blinden die Augen erschließt, damit er seinen Vater in der Einfachheit des Jesus und in der Herrlichkeit des Schöpfers erkenne und würdige! Amen.

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12th Sermon of Jesus… The Healing of a Blind Man

Luke 18:35-43…
“And it came to pass, that as he was come nigh unto Jericho, a certain blind man sat by the wayside begging: and hearing the multitude pass by, he asked what it meant. And they told him, that Jesus of Nazareth passeth by. And he cried, saying, Jesus, thou Son of David, have mercy on me. And they which went before rebuked him,that he should hold his peace : But he cried so much more, Thou Son of David, have mercy on me. And Jesus stood, and commanded him to be brought unto him: and when he was come near, he asked him, saying: What wilt thou that I shall do unto thee? And he said, Lord, that I may receive my sight. And Jesus said unto him, Receive thy sight: thy faith hath saved thee. And immediately he received his sight, and followed him, glorifying God: and all the people, when they saw it, gave praise unto God.”

(January 21, 1872)
Here you have an example of how the firm faith of a blind man in My omnipotence restored his eyesight. There are now so many blind people on your earth who would be in great need of the light but only few among them are really keen on having their eyesight restored. Most of them are quite happy with their spiritual blindness and have got quite as used to it as a person who was born blind and as a result has improved and perfected his other senses – particularly his sense of touch – to such a degree that it almost replaces his sight. These people are satisfied with their condition because they do not know any better. They do not regret their lack of eyesight since they have no idea what light and its effect actually are.

Just as those born physically blind continue to live their life, so do thousands who are spirtually blind. Their upbringing and circumstances may be responsible for their never having been told about spiritual light and higher levels of comprehension of even the material. For them there does not exist anything but the material. They believe that everything is matter, that matter is the real world, that everything is born out of matter and again returns to it.

To these totally blind belong also those scholars and scientists who, due to the wrong direction of their studies, are themselves responsible for the loss of their last spark of spiritual light. The first are blind and do not know why, whereas the latter want to be blind because the light, if it shone upon them, would not comply with their way of thinking and living.
In additon to these, who are quite happy with their blindness, there are also other blind who have the wish to see. Those are the ones that are sitting like blind beggars at the roadside of life begging the passers-by, when they hear them come, for spiritual nourishment to relieve or even cure their blindness.

Such blind are those people who, in the course of their life, have met with many an experience that gave them food for thought and which they would like to have explained, but who are unable to rid themselves of their darkness. These are the people who stick to religious ceremonies and regard them as more important than they really are. In some cases they do feel that there is something higher beyond this rite, something spiritual that could actually comfort them in cases where human wisdom fails.

These people are sitting at the great road through life of the spirits who are all in the process of their evolvement, and they are the ones that are asking for spiritual charity, so that they may not remain for ever bound to the earth, where they have been placed by their destiny, but can start to soar spiritually as the others are doing, whom they feel passing by. Many travel on the great highway of spiritual progress; however, not all feel called and impelled to help those who implore them, just as not all give alms to a beggar but only those who have a better understanding of the concept of love of their fellowman. Thus these spiritual beggars are given only a meagre livelihood because no one – be it for lack of strength or for lack of knowledge – is able to give the beggars what they are actually asking for, namely, spiritual vision which only few of those passing by fully possess themselves.

However, in order that the hungry for divine nourishment, who are yearning for the light of truth, may receive what they are asking for and in order to restore the sight of those who have been waiting for Me for a long time and with unshakable faith wanted to wait until I Myself, as the great bringer of light, would give them a full measure of that with which others could only have supplied them partly, – I set out on the road Myself.

As the beggar near Jericho recognized My voice from a distance and implored Me, calling: “Thou son of David, have mercy upon me!”, many are calling to Me in the distress of their soul and in complete faith that I shall hear their prayers. To these I can then give the full light of My grace, for their faith has helped them. They are firmly convinced that I am the one who can bring them spiritual light and show them the right way to beatitude. To these I give sight, and into their hearts I put the words: “Receive thy sight, thy faith hath saved thee!”

All of you, My children, were the blind whom I recognized among the crowds because you have sought Me already for a long time out of an inner impulse and felt within you that the knowledge of the Christian religion, which is acquired by study, is insufficient to provide the right comfort in all circumstances of human life.

I let you taste many a bitter medicine to cure you all the sooner from the absurd and wrong notions the world has given you. I educated you through complication of circumstances to become pioneers of My teaching, which soon shall be acknowledged on all the earth as the only one, so that you may prove not only with words but with deeds what the words are meant to express. Some of you I gave the gift of hearing My voice within you, so that My actual teaching, as it has been established everlastingly for the entire universe, would not be again falsified and interpreted differently from how I gave it to My disciples during My life on earth.

Then, and for the following times, I often had to clothe My Word in parables and mystical sayings, for I knew what the coming generations would be doing with it. I knew what considerable changes My Word would be bringing about in social life and how much persecution and innocent victims it would cost My followers. I spoke in parables, so that the enemies, notwithstanding all their efforts to destroy My teaching, would only nibble at its bark, right to the present day.

Now that mankind has matured and, instead of eliminating only some things from the present religious structure, is inclined to overthrow the whole edifice with all its inmates, the time has come when the plain truth will no longer be detrimental to the majority and could only have a fortifying effect. Now the blind at the great highway to My Spiritual Kingdom are able to receive the light that has already for a long time been streaming upon them in great abundance. Now the time has come when the great edifice of clerical control – as once the walls of Jericho – will come tumbling down through the flourish of trumpets of My divine teaching, so that the blind waiting behind these walls may gain an unobstructed view over the valley of the Jordan, in whose waters I once had Myself baptized and where the voice from the heavens called: “This is My beloved Son, in whom I am well pleased!”

Thus you, too, shall now be baptized through My Word and My Light from the eternal source of the inexhaustible flow of My grace and begin to see, so that I can say: You are My children, in whom I am well pleased. You are the ones who, baptized with My Spirit and gifted with spiritual vision, will have to pass to the blind calling to you from the roadside of life the light which I have been giving you in great abundance already for a long time.

Prepare yourselves to become worthy pupils of the carpenter’s son, of the teacher and redeemer on the cross and of the God and Father Who has engraved His two commandments of love with brightly shining letters into all creation, throughout its vast expanses.

Prepare yourselves to spread light where the blind implore you for it so that they, too, may share in the grace, that they may, through direct communication, learn in the shortest possible way what others have often recognized only very late, after much effort and many tribulations, that I – the Lord and Creator of all that exists – am also the Father Who never denies anything to a supplicant if it is for his good, and Who is most willing to open the eyes of the blind that he may recognize and appreciate his Father in the simplicity of Jesus and the glory of the Creator. Amen.

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flagge italian  Predica 12 del Signore Gesù… La guarigione di un cieco

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Predica 12 del Signore Gesù… La guarigione di un cieco

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Luca 18, 35-43
«Accadde però che egli, mentre si avvicinava a Gerico, un cieco sedeva lungo la via e mendicava. Ma poiché il cieco sentiva passare la gente, domandò che cosa fosse successo. Allora gli risposero: “Passa Gesù di Nazareth!”. Ed egli gridò e disse: “Gesù, figlio di Davide, abbi pietà di me!”. Quelli che procedevano in testa però gl’intimarono di tacere, ma lui continuò a gridare ancora più forte: “Tu Figlio di Davide, abbi pietà di me!”. Gesù allora si fermò e ordinò che glielo portassero. Quando glielo portarono vicino, egli gli domandò: “Che cosa vuoi che io faccia per te?”. Il cieco rispose: “Signore, che io possa vedere”. E Gesù gli disse: “Sii vedente! La tua fede ti ha aiutato”. E subito egli divenne vedente, lo seguì e glorificò Iddio. E tutto il popolo, alla vista di ciò, diede lode a Dio.»

(Il 21 gennaio 1872)

1. Qui avete un esempio, in cui la salda fede di un cieco, nella Mia Onnipotenza, gli ha ridato la luce dei suoi occhi.

2. Quanti ciechi ci sono adesso sulla vostra Terra che avrebbero un gran bisogno della luce, e tuttavia, solo pochi tra loro sentono la brama a recuperare la luce degli occhi!

3. La maggior parte è soddisfatta della propria cecità spirituale, e si è assuefatta ad essa così come un cieco nato che, privo del senso della vista dalla nascita, ha così affinato e perfezionato i suoi rimanenti sensi, in particolare quello del tatto, al punto che quest’ultimo, sostituisce in lui quasi totalmente quello della vista. Essi sono soddisfatti della loro condizione, perché non ne conoscono una migliore, e non si compiangono per la mancanza della vista, poiché non hanno nessun concetto di ciò che sia veramente la luce, e del suo effetto.

4. Come questi ciechi nati, continuano a vivere materialmente in questo modo, così migliaia di uomini continuano a vivere spiritualmente. Con l’educazione e le circostanze, mai fu detto loro qualcosa della Luce spirituale, dei gradi superiori di comprensione, perfino delle cose materiali. Per loro esistono solo i concetti materiali. Essi credono che tutto sia materia, che la materia sia il vero e proprio mondo, che tutto scaturisca dalla materia e tutto ritorni ad essa.

5. A questa specie di uomini completamente ciechi, appartengono anche quegli scienziati e naturalisti che, con l’errata direzione dei loro studi, si sono privati perfino dell’ultima scintilla di Luce spirituale. I primi sono ciechi e non sanno perché, – i secondi vogliono essere ciechi, poiché la Luce, se irrompesse su di loro, non si accorderebbe al loro modo di pensare e di vivere.

6. Oltre a questi, soddisfatti della propria cecità, c’è ancora un’altra specie di ciechi che nutre il desiderio di diventar vedente. Sono coloro che, come i mendicanti ciechi, siedono ai margini della vita, e ai passanti, quando quelli si accorgono di loro dal rumore che fanno, chiedono cibo spirituale, affinché diventi sopportabile, o addirittura sanata la loro cecità.

7. Tali ciechi sono quegli uomini che sul cammino della loro vita si sono imbattuti in certe cose che li hanno indotti alla riflessione, e sulle quali volentieri vorrebbero aver luce e risposta, ma non riescono a liberare se stessi dalle tenebre. Sono quelle persone dedite alle cerimonie religiose, attribuendo ad esse più valore di quanto ne abbiano veramente. In casi particolari essi sentono benissimo che sopra questo culto c’è qualcosa di più elevato, di più spirituale, che potrebbe dare loro il vero e proprio conforto nelle cadute, quando la sapienza umana li abbandona.

8. Questi uomini siedono sulla grande via della vita degli spiriti che stanno progredendo. Mendicano la carità spirituale, affinché anch’essi non rimangano attaccati in eterno alla zolla di terra sulla quale li ha messi il proprio destino, bensì possano prendere il volo spirituale, volo che tocca ad altri, e che sentono passar loro velocemente dinanzi. Molti percorrono questa grande strada strategica del progresso spirituale; però non tutti si sentono chiamati e sollecitati ad aiutare i supplicanti, come anche, non tutti danno l’elemosina a un mendicante, ma soltanto chi ha compreso più precisamente il concetto dell’amore per il prossimo. Così a questi mendicanti spirituali è offerto solo un misero sostentamento, giacché nessuno – sia per mancanza di forza, sia per mancanza di conoscenza – può dare ai mendicanti ciò che essi chiedono veramente, vale a dire la visione spirituale, visione che solo pochi dei passanti possiedono completamente.

9. Ma affinché, appunto, sia esaudita la richiesta di cibo divino di questi affamati, i quali anelano alla luce della verità, e sia ridata la vista a coloro che, già attendendoMi da tanto tempo, hanno voluto aspettare con fiducia incrollabile che Io, il grande Portatore di Luce, dessi loro in tutta pienezza ciò che altri avrebbero potuto offrirgli solo parzialmente, – allora Mi sono messo in cammino Io stesso.

10. Come il mendicante presso Gerico riconobbe da lontano la Mia voce e Mi chiamò implorando: «Tu, figlio di Davide, abbi pietà di me!», altrettanto, nell’angustia della loro anima, molti M’invocano – e in pienissima fiducia – che Io ascolti la loro supplica. A costoro Io posso dare tutta la Mia Luce di Grazia, poiché la loro fede li ha aiutati. Essi sono fermamente convinti che sia Io Colui che può portar loro la Luce spirituale, mostrando la giusta via per il raggiungimento della beatitudine. Costoro Io rendo vedenti, e pongo nel loro cuore le parole: «Sii vedente, la tua fede ti ha salvato!».

11. Tali ciechi eravate voi tutti, figli Miei, che ho ritrovato fra i molti, perché voi già da lungo tempo, per impulso e necessità interiore, Mi avete cercato e avete sentito in voi che le nozioni di fede cui vi hanno iniziato nella religione cristiana, non sono sufficienti a dare sempre il giusto conforto per tutti i casi della vita umana.

12. Io vi feci assaporare parecchie medicine amare, per guarirvi quanto prima dalle assurde e false vedute che il mondo mise dentro di voi. Coinvolgendovi in determinate situazioni, Io v’istruii mediante complicazioni delle circostanze, facendovi precursori della Mia Dottrina che fra breve dovrà essere riconosciuta sull’intero globo terrestre, quale unico insegnamento, affinché voi non abbiate a dimostrarlo solo con le parole, bensì anche con le azioni ciò che le parole esprimono.

13. Ad alcuni di voi Io diedi la facoltà di percepire la Mia voce direttamente nel proprio interiore, così che la Mia vera e propria Dottrina, come Io l’ho stabilita per l’intero universo in eterno, non sia di nuovo falsificata e interpretata diversamente da come la diedi ai Miei discepoli durante il Mio cammino terreno.

14. A quei tempi, e per le generazioni successive, Io dovetti spesso avvolgere la Mia Parola in parabole e massime mistiche; Io sapevo, infatti, ciò che le successive generazioni avrebbero fatto di questa Parola. Io sapevo quanti sconvolgimenti avrebbe provocato la Mia Parola nella vita sociale, e quante persecuzioni e vittime innocenti sarebbero costate ai Miei seguaci. Io parlai in parabole affinché i nemici, nonostante tutto il fervore di distruggere il nocciolo del Mio Insegnamento, fino ad oggi rosicchiassero solo il suo involucro.

15. Adesso che l’umanità è divenuta più matura e, anziché eliminare solo singole cose dall’attuale edificio religioso, è disposta a gettare nel mucchio l’intero edificio con i suoi abitanti, è giunto il momento in cui il vino chiaro in generale non può più causare effetti nocivi, ma per la maggior parte, unicamente effetti fortificanti. Ora i ciechi sulla grande strada verso il Mio Regno spirituale sono in grado di accogliere la Luce che già da qualche tempo si riversa in pienezza su di loro. Ora è giunto il momento in cui il grande edificio del dominio sacerdotale sarà abbattuto – come un giorno le mura di Gerico – dai suoni delle trombe della Mia Dottrina divina, affinché ai ciechi, in attesa dietro queste mura, sia data la visuale libera sulla valle del Giordano, nelle cui onde Io Mi feci un giorno battezzare, e dove echeggiò la voce dei Cieli: «Questi è Mio Figliolo, nel Quale Io Mi sono compiaciuto!».

16. Così anche voi dovrete esser battezzati, e divenir vedenti mediante la Mia Parola e la Mia Luce proveniente dall’eterna sorgente del fiume inesauribile della Grazia Mia, affinché anch’Io possa esclamare: ‘Voi siete i Miei figli, nei quali Io Mi compiaccio! Voi siete quelli che, battezzati con il Mio Spirito e dotati della vista spirituale, dovranno dare ai ciechi – che sulla via della vita si accosteranno a voi – la Luce che Io vi ho dato in così grande pienezza e già da così tanto tempo.

17. Preparatevi a essere degni allievi del figlio del Carpentiere, del Maestro e Riconciliatore sulla croce, e del Dio e Padre che, al di là di tutta la spazialità, ha scolpito in tutta la Creazione a grandi lettere luminose le Sue due leggi dell’Amore!

18. Preparatevi a diffondere la Luce dove i ciechi ve la implorano, affinché anch’essi possano essere partecipi della Grazia e, con l’informazione diretta, abbiano a riconoscere sulla via più breve, ciò che altri hanno riconosciuto, spesso solo molto tardi, dopo tormenti e lunghe pene, che Io – il Signore e Creatore di tutto ciò che esiste – sono anche il Padre che mai rifiuta qualcosa al supplicante, se ciò serve al suo bene, e volentieri apre gli occhi al cieco, affinché esso riconosca e apprezzi il Padre suo nella semplicità di Gesù, e nella magnificenza del Creatore!”. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_12.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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