19. Die Auferstehung Jesu… Markus 16:1-8 – The Resurrection of the Lord… Mark 16:1-8

PREDIGT / SERMON 19
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flagge de  19. Predigt von Jesus… Die Auferstehung Jesu – Markus 16:1-8

19. Predigt von Jesus… Die Auferstehung Jesu
(19. Februar 1872)

Markus 16:1-8
»Und da der Sabbat vergangen war, kauften Maria Magdalena und Maria, des Jakobus Mutter, und Salome Spezerei, auf daß sie kämen und salbten ihn. Und sie kamen zum Grabe am ersten Tage der Woche sehr früh, da die Sonne aufging.

Und sie sprachen untereinander: “Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?” Und sie sahen dahin und wurden gewahr, daß der Stein abgewälzt war denn er war sehr groß. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Kleid an; und sie entsetzten sich.

Er aber sprach zu ihnen: “Entsetzet euch nicht! Ihr suchet Jesus von Nazareth den Gekreuzigten; er ist auferstanden und ist nicht hier. Siehe da die Stätte, da sie ihn hinlegten! Gehet aber hin und sagt’s seinen Jüngern und Petrus, daß er vor euch hingehen wird nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.”

Und sie gingen schnell heraus und flohen von dem Grabe; denn es war sie Zittern und Entsetzen ankommen. Und sagten niemand etwas; denn sie fürchteten sich.«

So spricht der Herr:

1. Der vorherige Evangelientext behandelte Meinen Einzug in Jerusalem und im Tempel; der obenerwähnte beschreibt Meine Grablegung und Auferstehung, sowie Meine Erscheinung bei verschiedenen Meiner Jünger und der Magdalena. Zwischen dem Einzug in Jerusalem und Meiner Grablegung liegt Meine gerichtliche Verurteilung, liegen Meine größten, als Mensch und Gott ausgestandenen Schmerzen, Meine größte Demütigung als Schöpfer und Herr der Welt und der Beweis Meiner größten Liebe, der nur Ich allein fähig sein kann, indem Ich ungeschaffener, ewiger Gott und Herr Mich dem allem unterzog, um Meinen geschaffenen Wesen und Geistern als Beispiel voranzugehen, damit sie alle sehen können, was dazu gehört, ein Kind Desjenigen zu sein, der Welten, Sonnensysteme und große Geisterreiche ins Leben rufen konnte und auch wieder aus demselben vertilgen könnte, wenn Sein mächtiger Wille nicht eben durch die allumfassende Liebe zur Erhaltung statt zur Vernichtung des Geschaffenen angeregt würde.

2. Die letzten Tage Meines irdischen Lebenswandels sollten allen Geistern den tatsächlichen Beweis liefern, daß jeder, der einen Gottesfunken in sich trägt, auch, weit über alle Begriffe geschaffener Wesen hinaus, noch größerer Aufopferungen und Verleugnungen fähig ist, und zwar nicht seines eigenen, sondern des Heiles anderer wegen.

3. In nichts ist das zweite Liebesgebot so ausgeprägt, so in seiner ganzen Fülle erfüllt worden wie in den letzten Tagen Meines Leidens von Mir selbst. Ich erniedrigte Mich als Mensch, alle menschlichen Leiden, die dem irdisch Geschaffenen die größten scheinen – Torturen, Tod und öffentliche Entehrung -, geduldig zu ertragen, und zwar als Mensch für alle anderen Menschen, sie als meine Brüder betrachtend, welche, obwohl feindlich gesinnt und Meine großen Wohltaten mit Undank und Rache lohnend, Mich doch im letzten Atemzuge noch betend und Verzeihung für sie erflehend am Kreuze sterben sahen.

4. Was kann die Nächstenliebe mehr tun, als was Ich in jenen Momenten getan habe? – Weil Ich es tat, erhob Ich dieses Gebot der Nächstenliebe, das auch als soziales für das Zusammenleben gilt durch den Satz: “Was du nicht willst, das man dir tut, das tue auch anderen nicht!”, zu einem göttlichen, unzertrennlich verbunden mit dem ersten, nämlich: den Schöpfer über alles zu lieben.

5. Mein Scheiden von der kleinen Erde, welche Ich unter Millionen und Millionen von Erdkörpern und Sonnen zum Schauplatz Meiner größten, nur Mir möglichen Tat, auserkoren hatte, dieses Scheiden besiegelte mit dem letzten Atemzuge die Göttlichkeit der beiden von Mir aufgestellten Liebesgebote. Ich als Mensch übte beide in ihrer größtmöglichen Erfüllung und hinterließ so der Menschheit das Ideal eines Erdenmenschen, wie er sein soll. Ich zeigte als Geist Meinen höheren Wesen und Engeln, was sie zu vollbringen imstande sein und nach was sie streben sollen, wenn der Moment der Prüfung auch an sie herantritt.

6. Auf der Erde war der Schlußstein zur Gewißheit Meiner Göttlichkeit die Auferstehung von den Toten; denn ohne sie wären Meine Lehre, Meine Taten, überhaupt Mein Lebenswandel bald vergessen worden. Meine Jünger hätten sich zerstreut, wären für sich Mir vielleicht noch angehangen, aber für ihre Mitmenschen nicht mehr fruchtbringend gewesen.

7. Meine Jünger glaubten wohl an Meine Göttlichkeit unter dem Einfluß Meiner Gegenwart. Meine persönliche Erscheinung, Meine Worte und Meine Taten waren zu gewichtig, als daß sie nicht auf Meine Umgebung gewirkt hätten; jedoch, einmal Meiner Person entledigt und frei von diesem moralischen Druck, hätte die Welt nach und nach ihre Rechte wieder auf sie geltend gemacht und den von Mir gemachten Eindruck während Meines Lebenswandels stets mehr geschwächt und endlich gar verwischt. Wenn von Meinem Lebenswandel nichts übriggeblieben wäre als die Erinnerung an Vergangenes – obgleich Wunderbares und Unbegreifliches -, mußte, sollte all Mein Wirken nicht umsonst gewesen sein, durch ein Entgegenhandeln allen bis jetzt gewohnten Gesetzen, die Auferstehung vom Tode Meine Göttlichkeit beweisen und dadurch den Glauben Meiner Jünger und Anhänger kräftigen, um sie dadurch erst zu ihrer ferneren Mission reif zu machen.

8. So war Meine Auferstehung der Schlußstein dieses nie zu vernichtenden Glaubens und Religionsgebäudes, welches bis jetzt allen Stürmen widerstand, und welches bald in seiner ganzen Reinheit und seinem Glanz auf Erden prangen und so der Vermittler zwischen zwei wichtigen Faktoren der Schöpfung sein wird, nämlich zwischen Materie und Geist oder zwischen dem Reich des Materiellen und dem Geisterreich.

9. Ja, so muß es geführt werden, und so muß es kommen, damit auf eurer Erde überall anerkannt wird, daß die Materie nur die Umkleidung des Geistigen ist, und daß die Materie oder das Weltliche nur des Geistigen wegen geschaffen wurde.

10. Alles Materielle muß vergeistigt werden, damit die Menschen sich Meinem Geistigen Reich nähern können, und damit die andern geschaffenen Wesen auf dem Erdball, der Vervollkommnung der Menschen nachstrebend, ebenfalls höher und höher steigen, bis der Erdball selbst, seiner Dichtigkeit entbunden, zur Auflösung keinen Gewaltschritt, sondern nur den des sanften Überganges nötig haben wird.

11. Um euch diesen Vergeistigungsprozeß klar durchschaubar und begreiflich zu machen, was Meine Auferstehung, sowie Meine Leidensgeschichte der letzten Tage Meines irdischen Lebenswandels bis zu Meinem Tode bedeuten, muß Ich euch daran erinnern – was Ich schon mehrmals wiederholt habe -, daß alle Meine Taten und Worte, ja selbst die Weltereignisse während Meiner Lehrjahre, sich nach und nach bis zu Meiner künftigen, nahe bevorstehenden Wiederkunft wiederholen werden, und zwar in geistigen Entsprechungen und nicht tatsächlich an Meiner Person wie in jener Zeit.

12. Was Ich in jener Zeit als Menschensohn auszustehen hatte, das galt auch für das Fortschreiten Meiner Lehre, welche Mich jetzt auf eurer Erde geistig darstellt. Auch sie wurde verunreinigt, verspottet und schändlicher Unfug mit ihr getrieben; endlich hat man sie in euren Kirchen, als großen Grabgewölben, zu Grabe getragen und auf sie einen schweren Stein, den Stein des nichtigen Kultus, gewälzt. Dort sollte sie ewig ruhen und nur denen nützen, die weltlichen, aber nicht geistigen Nutzen daraus ziehen wollten.

13. So war der Gang der Weltgeschichte das genaue Abbild Meiner Lehrjahre. Allein, wie es in eurem Leben in geistiger Hinsicht drei wichtige Abschnitte gibt, nämlich

das Kindesalter – entsprechend dem unbedingten Glauben -,
das Jünglingsalter – entsprechend dem Urteilen über das Geglaubte –
und das Mannesalter – entsprechend dem Unterscheiden von Schein und wirklichem Sein -, so folgte auch Meine Lehre all diesen Phasen, teils während Meines eigenen Unterrichts, teils später nach Meinem Hingang bis jetzt und weiterhin.

14. Auch Ich zwang im Anfang die Mich umgebende Welt teilweise durch Meine Wunder zum Glauben und erzog die Menschen dann wie die Kinder. Und wenn sie Mich dann anfingen zu verstehen, so fanden sie bei ihrer Beurteilung die rechte Wahrheit des früher nur Geglaubten, d.h. kamen ins Jünglingsalter. Und als ihr Glaube und Wissen auf diese Weise gefestet war, wurden sie reif, traten mit aller Überzeugung für Meine Lehre, für Mich ein und bestätigten mit Wort und Tat, was ihnen als das Heiligste und Höchste erschien.

15. Die Geschichte Meiner Religion, ihre spätere Verbreitung, lehrt euch die gleichen Übergänge, nur mit dem Unterschied: Als Ich selbst lehrte, war kein Grund des Ausscheidens, des Protestierens vorhanden; aber als Menschen, von menschlichen Leidenschaften angetrieben und von weltlichen Ansichten und Interessen geleitet, es Mir nachmachen wollten, verkehrten sie das Göttliche in Weltliches, gaben den Menschen die Rinde statt den Kern des geistigen Lebens, was zur Folge hatte, daß – nachdem das Menschengeschlecht herangereift war und selbst urteilen konnte – von den meisten das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde.

16. So kamen die Extreme von Alles-Gläubigen und Nichts-Gläubigen zum Vorschein. Jetzt, wo dieses geistige Sich-Regen stärker wird, wo der Leichnam im Grabe, mit Stein bedeckt und versiegelt, sich zur Auferstehung vorbereitet, jetzt wollen sie noch anfangen, wie einst Magdalena, mit irdischen Spezereien und Wohlgerüchen den Leichnam vor der Verwesung zu bewahren. Wie aber die Magdalena sich damals täuschte, weil sie das Grab leer fand, so werden auch jetzt die Hüter der geistigen Grabstätte Meiner Lehre enttäuscht sein. Sie werden das Grab leer und nur die Leichentücher finden, in welche sie den Leichnam meiner Lehre eingehüllt hatten; doch Der, den sie dort unter Schloß und Riegel verwahrt glaubten, wird auferstanden sein, wird Seine Anhänger und Jünger selbst aufsuchen und ihnen durch Seine Gegenwart wieder neuen Mut und Eifer einflößen.

17. Je mehr diese Zeit herannaht, desto größer ist der Eifer, den Leichnam ja wohl zu verwahren und zu bewachen. Wie einst römische Soldaten als Nichtgläubige Mein Grab bewachten, so möchte man auch jetzt, daß bewaffnete fremde Macht die Schänder und Richter Meiner Liebeslehre unterstütze. Allein es ist umsonst. Schon bricht der erste Strahl hervor und trifft den Steindeckel des Grabes. Und wie jeder Stein beim ersten Strahl der Morgensonne zu vibrieren anfängt und dieses Zittern und Vibrieren fortgeht, bis dadurch der Stein erwärmt wird und dann diese Wärme seiner Unterlage mitteilt, so vibriert auch schon dieser Sargdeckel. Sein Zittern und Bewegen wird sich vermehren, je mehr ihn die Reaktion zur ewigen Ruhe verdammen möchte. Der Strahl der geistigen Liebessonne wird den Stein wegwälzen, die geistig eingeschlafenen Mächte verscheuchen und ihnen und ihren Mithelfern nur die Leichentücher überlassend, den “Leichnam” neu beleben und ihn zu seiner weiteren Vervollkommnung auf der Bahn des Lichts weiterführen.

18. Im Grabe herrscht Finsternis. Der Lichtgott der göttlichen Wahrheit will jedoch nur Licht; Licht aber verbreitet Wärme und Wärme Leben.

19. So wird auch der Leichnam meiner Lehre aus diesem Grabe, in das weltliche Selbstsucht und Herrschsucht ihn gelegt hatten, auferstehen, Licht, Wärme und Leben da vermehren, wo sie schon im Herzen glühen, und diese drei Elemente segensreich dort verbreiten, wo sie vielleicht gänzlich gemangelt haben.

20. Das ist das geistige Bild Meiner Auferstehung als Meine Liebelehre, welche Ich vor mehr als tausend Jahren wirklich vollführte, und die jetzt bald auf dem ganzen Erdenrund vor sich gehen wird. Wie Ich dort auferstand und Meine Jünger und Anhänger sich der Auferstehung erfreuten, so wird auch diese Auferstehung von der ganzen Menschheit und von jedem einzelnen im eigenen Herzen gefeiert werden. So werde Ich auferstehen in den Herzen Meiner Gläubigen, wenn auch sie alle Leichentücher, in welche sie Mich eingehüllt hatten, weit von sich geworfen haben, alles Weltliche und Zeremonielle des Religionskultus weit hinter sich lassen, nur dem Geistigen Meiner Lehre Glauben schenken und das Geglaubte auch tatsächlich ausüben werden.

21. Diese Auferstehung in den Herzen wird die Wiedergeburt, wird der letzte Schritt zum Bruch mit der Welt und der erste Schritt oder Anfang eines geistigen Lebens werden, wo kein materielles Band mehr mächtig sein wird, den Menschen zu verführen oder ihn auf seinem Vergeistigungsweg aufzuhalten.

22. Daher wachet auf, Meine Kinder! Öffnet eure geistigen Augen, Ohren und Herzen! Der Jesus, in Form Seiner sanften Lehre von Duldung und Liebe, der dort am Kreuze nicht nur Seinen Nächsten noch liebte, sondern selbst für Seine Feinde bat, dieser Jesus soll in euch auferstehen! Und wie die Erde Seine Kirche, Sein Bethaus werden soll, wo Friede, Ruhe und Seligkeit wieder einkehren sollen, so soll auch euer Herz, paradiesisch geziert, nur Blumen der Liebe, der Gottes- und Nächstenliebe tragen.

23. Bereitet euch vor auf dieses Fest der Auferstehung in euren Herzen! Es ist das Fest der Vergeistigung, der Verklärung eures eigenen Ichs.

24. Wie Ich damals verklärt mit vergeistigtem Leib dem dunklen Grab entstieg, so sollt ihr ebenfalls verklärt, vergeistigt, gebessert, veredelt und Meiner würdig eurem Grab weltlicher Leidenschaften und Begierden entsteigen, Wenn euch bis jetzt Welt, Erziehung und soziale Verhältnisse vielleicht mit Leichentüchern umhüllt, mit Spezereien und Wohlgerüchen geziert hatten, um euren irdischen Menschen vor Verwesung zu hüten, so werft sie weg, alle diese unnützen Mittel; denn sie sind Werkzeuge der Materie und nicht des Geistes! Bedenkt, ihr seid nicht von dieser Welt! Ihr wart vorher Geist und werdet wieder Geist werden. Dort ist euer Heimatland, dort winkt euch Der, welcher, um euch das fühlen und begreifen zu lassen, für euch den leiblichen Tod gestorben, aber auch geistig wieder auferstanden ist, damit auch ihr Ihm nachfolgend, rein wandelnd wie Er und am Ende mit Triumph das Weltliche von euch werfend – geistig auferstehen und so Ihm im Kleinsten vergelten könnet, was Er im Größten an euch getan hat, indem ihr euch durch diese geistige Wiedergeburt zu Seinen Kindern erhöht. Bedenkt, was es heißt, ein Kind des Schöpfers und Herrn der Welt genannt und ein Bruder jener Geister zu werden, die schon längst, früher als ihr alle, diese Schule durchgemacht und siegreich bestanden haben und jetzt in ewiger Wonne und Seligkeit dieses immerwährende Auferstehen und Wiedergeborenwerden ihrer Brüder mit Freude betrachten und mit Bruderliebe teilen!

25. So nehmt die Auferstehung geistig, wie sie ist, und wie sie, als ewiges Denkmal und Beispiel für euch und Mein ganzes Geister- und Seelenreich vollzogen, von euch aufgefaßt werden soll!

26. Ich in jener Zeit streifte das Menschliche von Mir ab, nachdem Ich die menschliche Natur überwunden und die göttliche wieder angezogen hatte. Tut auch ihr das gleiche, so wird der Tag eurer geistigen Auferstehung oder Wiedergeburt euch der wichtigste auf eurer Erdenbahn, der Schlußstein eurer irdischen und Grundstein eurer geistigen Mission sein! Amen.

flagge en  19th Sermon of Jesus… The Resurrection of the Lord – Mark 16:1-8

The Lord’s Sermons – Sermon 19 – Mark 16:1-8
“Easter Sunday” (February 19th, 1872) – Revealed to Gottfried Mayerhofer
Spoken by Pascal

The Resurrection of the Lord

Mark 16:1-8…
“And when the sabbath was past, Mary Magdalene, and Mary the mother of James, and Salome, had bought sweet spices, that they might come and anoint him. And very early in the morning the first day of the week, they came unto the sepulchre at the rising of the sun.

And they said among themselves, Who shall roll us away the stone from the door of the sepulchre? And when they looked, they saw that the stone was rolled away, for it was very great. And entering into the sepulchre, they saw a young man sitting on the right side, clothed in a long white garment; and they were affrighted.

And he saith unto them, Be not affrighted: Ye seek Jesus of Nazareth, which was crucified: he is risen; he is not here: behold the place where they laid him. But go your way, tell his disciples and Peter that He goeth before you into Galilee: there shall ye see him, as he said unto you.

And they went out quickly, and fled from the sepulchre; for they trembled and were amazed: neither said they any thing to any man; for they were afraid.”

Thus says the Lord:

1. The previous Gospel text dealt with My entry into Jerusalem and the temple. This one describes My burial and resurrection as well as My appearance to several of My disciples and Mary Magdalene. Between My entry into Jerusalem and My burial there is My condemnation, My immense suffering as a man and as God, My greatest humiliation as the Creator and Lord of the world and the proof of My supreme love, a love of which only I, the uncreated, eternal God and Lord, am capable by submitting to all this in order so set an example to My created beings and spirits. They were to learn what is needed to become a child of Him Who is able to call into existence worlds, solar systems and vast spirit-realms which He could again eradicate if His mighty will were not induced by His all-embracing love to preserve all created things instead of destroying them.

2. The last days of My life on earth were to prove to all spirits that everyone who carries a divine spark within him is capable of even greater sacrifices and self-abnegation, far beyond the comprehension of all created beings, and this not for his own salvation, but for that of others.

3. The second commandment of love has never before been fulfilled so distinctly and fully as it was by Me in the last days of My suffering. I humiliated Myself to endure patiently as a man all the human suffering which to a mortal being appears to be the worst: torture, death and public disgrace. And this I did as a man for all other men, whom I regarded as My brothers and who saw Me die on the cross, praying for them that they be forgiven, although they were My enemies and had rewarded My great kindness with ingratitude and revenge.

4. Could the love of one’s fellowman do any more than I did in those moments? Because of this I promoted it to a divine commandment, inseparably linked to the first one, namely, to love the Creator above all. This commandment has also a social significance for the living together of people through the tenet: “Do not do unto others what you would not like them to do to you!”

5. I made these two commandments of love divine with My last breath as I left this small earth, which among millions upon millions of globes and suns I had chosen for the great feat only I could accomplish. As a man, I practised both of them, fulfilling them to the greatest possible extent, thus leaving behind for humanity the ideal of a man on this earth as I wanted him to be. As a spirit I demonstrated to My higher beings and angels what they should be able and strive to accomplish when the moment of their trial approaches.

6. On earth the keystone to the proof of My deity was My rising from the dead, for without this My teaching, My deeds and My whole life would soon have been forgotten. My disciples would have broken up; maybe they would have remained faithful to Me individually, but they would not have been of any benefit to their fellowmen.

7. It is true, My disciples did believe in My deity, but this was under the influence of My presence. My personality, My words and deeds were too impressive not to exert an influence on all around Me. However, with My person and this moral pressure removed, the world would gradually have claimed them once more, weakening and finally obliterating the impact I had made upon them during My life on earth. Nothing would have remained of My life but the memory of past happenings, although miraculous and unfathomable. Therefore, if My work was not to have been in vain, the rising from the dead – something contrary to all the familiar laws -had to prove My deity thereby fortifying the faith of My disciples and adherents, preparing them for their future mission.

8. Thus My resurrection was the keystone to this never-to-be destroyed edifice of faith and religion, which until now has resisted all storms and will soon be resplendent on earth in all its purity and magnificence, to be the mediator between two important factors in creation – matter and spirit or the material realm and that of the spirits.

9. This is the way it has to be and is also going to be, so that all mankind may realize that matter is nothing but the encasement of the spiritual and has been created only for the sake of the spiritual.

10. All matter must be spiritualized to enable men to draw close to My spiritual kingdom, and that the other created beings, following the perfection of men, can also ascend higher and higher until the earth-globe itself, released from its density, will not need any violent measure to bring about its dissolution, but will only experience a gentle transition.

11. To give you a clear understanding of this process of spiritualization and to explain to you the significance of My Resurrection as well as My Passion during My last days on earth, I have to remind you of the fact that all My deeds and words, even the world events during the years of My ministry, would be recurring gradually until My now imminent second advent. But it will all happen in spiritual correspondences and not actually to My person as it did then.

12. What at that time I had to suffer as the Son of man, applied also to the progress of My teaching which now represents Me spiritually on your earth. This, too, was contaminated, mocked and abused; then it was buried in your churches – as large sepulchres – and a heavy stone, the stone of empty ceremonies, is blocking it. There it was to rest forever and be of use only to those who wish to benefit from it in their worldly, not in their spiritual life.

13. The course of world history is an exact counterpart of the years of My ministry. Just as there are in your life three important spiritual stages:

childhood – corresponding to unconditional faith,
adolescence – corresponding to the forming of an opinion of what was believed,
and manhood – corresponding to discrimination between appearance and actual fact,

thus also My teaching went through all these phases, partly during My ministry, partly later after My decease, right to this day and to the future.

14. In the beginning I, too, compelled the world around Me, partly through My miracles, to believe and then educated people like children. And once they began to understand Me, they found through their judgment the truth of what they had previously only believed, that is, they entered adolescence. When in this way their belief and knowledge had been strengthened, they became mature, stood by My teaching and by Me with conviction, corroborating with word and deed what to them seemed the holiest, the supreme knowledge.

15. The history of My religion, the way it was later on spreading, presents to you the same stages, with the sole difference that at the time I Myself was teaching there was no reason for eliminating or protesting. However, when people, driven by human passions and guided by worldly opinions and interests, wanted to imitate Me, they turned the divine into what was worldly, gave men only the outer bark instead of the core of spiritual life and, as a result, the good was rejected together with the bad when men had matured and could use their own judgment.

16. This is what brought about the extremes of people who believed everything I taught and those who believed nothing. Now, as the spiritual stirring is getting stronger, when the corpse in the sepulchre, sealed and covered with a stone, is preparing to rise, now they still want to begin – like once Mary Magdalene – to prevent the corpse’s decay by means of spices and scents. But as at that time Mary Magdalene was disappointed because she found the sepulchre empty, the guardians of the spiritual sepulchre of My teaching will be disappointed, too. They will find the sepulchre empty with only the shroud left behind wherein they had wrapped the body of My teaching. But the One Whom they believed to have kept there under lock and key will have risen, will find His disciples and adherents Himself and give them new courage and zeal through His presence.

17. The closer this time is approaching the greater becomes the zeal to preserve and guard the corpse. As once My sepulchre was guarded by Roman soldiers who were unbelievers, there is this tendency also now to have an armed foreign power support those who defile and condemn My teaching of love. But in vain. Already the first ray of light is breaking through onto the stone cover of the sepulchre. And as every stone begins to vibrate when the first ray of the morning sun falls onto it and this vibration continues until the stone is warmed and extends this warmth to that which is underneath, the coffin-lid is already starting to vibrate. This vibration will keep increasing the more the reaction would like to condemn it to eternal rest. The ray of the spiritual love-sun is going to roll away the stone, drive off the powers that are spiritually asleep and, leaving them and their helpers only the shroud, once more revive the “corpse” and guide it on to its perfection on the path of light.

18. It is dark in the sepulchre, but the Light-God of divine truth wants only light; and light gives warmth and warmth, life.

19. Thus also the corpse of My teaching will rise from the sepulchre into which it had been put by worldly selfishness and lust for power. It will increase the light, warmth and life where they are already glowing in human hearts and spread with blessing these three elements where they may have been lacking completely.

20. This is the spiritual picture of My resurrection in My teaching of love, which I actually performed almost two thousand years ago and which will soon once more be taking place all over the world. As My disciples and followers once rejoiced at My rising, this resurrection too will be celebrated by all humanity and every individual in his own heart. Thus I am going to rise in the hearts of My faithful when they shall have thrown away the shrouds in which they had wrapped Me, leaving all worldly ceremonies and religious rites far behind them, believing only in the spiritual meaning of My teaching and acutally practising what they believe.

21. This resurrection in the hearts will be the rebirth, the final step towards breaking with the world and the first step or beginning of a spiritual life where material ties will no longer have the power to lead man astray or delay him on his road to spiritualization.

22. Therefore, awake, My children! Open your spiritual eyes, ears and hearts! Jesus, represented through His gentle teaching of meekness and love, Who on the cross loved not only His neighbour but prayed for His enemies, this Jesus shall rise within you! And as the earth is to become His church, His house of prayer where peace, tranquility and happiness shall once more dwell, also your hearts shall be paradisiacally adorned only with blossoms of love for God and your fellowmen.

23. Prepare for this feast of resurrection in your hearts! It is the feast of your spiritualization, of the transfiguration of your own inner self.

24. As I once, transfigured, with a spiritualized body rose out of the dark sepulchre you too shall leave your sepulchre of worldly passions and desires transfigured, spiritualized, bettered, ennobled, and worthy of Me. If until now the world, your education and social circumstances have enveloped you in shrouds with spices and scents to prevent your earthly being from decay, throw away all these useless things, for they are tools of matter and not of the spirit!

Remember, you are not of this world! You used to be spirit and shall again be spirit. There is your home, there He is beckoning to you Who, to help you comprehend it, has died the physical death for you and has risen again spiritually so that after a life that was pure like His you may rise spiritually, casting off what is of the world and, by becoming His children through this spiritual rebirth, require on the smallest scale what He has done for you on the largest. Think of what it means to be called a child of the Creator and Lord of the worlds and to become a brother to those spirits who have long before you gone through this school victoriously and who now in their eternal happiness and bliss are watching with great joy and brotherly love the everlasting resurrection and rebirth of their brothers.

25. Regard the resurrection as spiritual, which it is, and know that it was accomplished as an eternal memorial and example for you and My entire realm of spirits and souls.

26. At that time, after I had overcome human nature and assumed the divine nature, I shed all that was of the world. You should do the same. Then the day of your spiritual resurrection and rebirth shall be your most important day on earth – the keystone to your earthly mission and the foundationstone to your spiritual one! Amen.

flagge italian   Predica 19… La Risurrezione del Signore – Marco 16:1-8

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Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Predica 19… La Risurrezione del Signore

La domenica di Pasqua
(Pasqua)

Marco 16:1-8…
«E poiché il sabato era passato, Maria Maddalena e Maria madre di Giacomo e Salomè, comprarono delle spezie per andare ad ungere Gesù. Ed esse vennero al sepolcro il primo giorno della settimana molto presto al levar del Sole. E dicevano tra loro: “Chi rotolerà per noi la pietra dall’ingresso del sepolcro?”. E scoprirono che la pietra era già rotolata via; essa, infatti, era molto grande. E, entrate nel sepolcro, videro un giovane seduto sulla destra, il quale indossava una lunga veste bianca, e si spaventarono. Ma egli disse loro: “Non abbiate paura! Voi cercate Gesù di Nazareth, il crocifisso, egli è risorto e non è qui. Guardate lì, il luogo dove l’avevano deposto. Ma ora andate e dite ai suoi discepoli e a Pietro che egli vi precede in Galilea; là lo vedrete, come egli vi ha detto”. Ed esse uscirono velocemente e fuggirono via dal sepolcro; erano, infatti, intimorite e spaventate. E non dissero niente a nessuno, poiché avevano paura.»

(Il 19 febbraio 1872)

1. Il precedente testo del Vangelo trattava il Mio ingresso in Gerusalemme e nel tempio; quanto sopra, descrive la Mia sepoltura e la Mia Resurrezione, così come la Mia apparizione a diversi dei Miei discepoli e a Maria Maddalena. Tra l’ingresso in Gerusalemme e la Mia sepoltura c’è la Mia condanna con decreto del tribunale, ci sono i Miei più grandi dolori sofferti come uomo e come Dio, la Mia più grande umiliazione come Creatore e Signore del mondo, e la prova del Mio più grande Amore, del quale Io solamente posso essere capace, sottoponendo Me, l’eterno Dio e Signore non creato, a tutto ciò, e precedendo come esempio per i Miei esseri e spiriti creati; affinché tutti possano vedere cosa occorre per essere un figlio di Colui che poté chiamare in vita, mondi, sistemi solari e grandi regni spirituali, e anche potrebbe di nuovo distruggerli, se la Sua potente Volontà non fosse appunto indotta, attraverso l’Amore tutto comprendente, alla conservazione e non alla distruzione di ciò che è stato creato.

2. Gli ultimi giorni del Mio pellegrinaggio terreno dovevano dare a tutti gli spiriti, la prova basata sul fatto che, chiunque porti in sé una Scintilla divina, è capace anche di sacrifici spirituali e di rinunce ancor più grandi, ben oltre tutti i concetti degli esseri creati, e precisamente non per la propria salvezza, bensì per la salvezza degli altri.

3. In nulla è così espresso il secondo comandamento d’Amore, quello adempiuto da Me stesso in tutta la sua pienezza, come lo fu negli ultimi giorni della Mia sofferenza. Io quale uomo Mi umiliai per sopportare pazientemente tutte le sofferenze umane, sofferenze che alle creature terrene appaiono le più grandi: torture, morte e pubblico disonore – e precisamente come uomo per tutti gli altri uomini, considerandoli come fratelli Miei, i quali, sebbene ostili, ripagando le Mie grandi benedizioni con ingratitudine e vendetta, Mi videro morire sulla croce; e ancor nell’ultimo respiro, Io pregai, implorando per loro, perdono.

4. Che cosa può fare l’amore per il prossimo, più di quello che Io compii in quei momenti? – Giacché lo feci, elevai questo comandamento dell’amore per il prossimo a Comandamento divino, che ha anche valore sociale ai fini della convivenza, con la frase: «Ciò che tu non vuoi che si faccia a te, non farlo nemmeno tu agli altri», collegato inseparabilmente con il primo, vale a dire: di amare il Creatore sopra ogni cosa!

5. La Mia separazione dalla piccola Terra, che Io avevo prescelto tra milioni e milioni di corpi mondiali e solari, quale luogo del Mio più grande Atto, possibile a Me solamente, suggellò questa separazione con l’ultimo respiro, la divinizzazione dei due comandamenti d’Amore da Me stabiliti. Io, quale Uomo, praticai entrambi nel loro più grande adempimento possibile, lasciando così in eredità all’umanità, l’ideale di un uomo terreno, come egli deve essere. Quale Spirito Io mostrai ai Miei esseri e agli angeli più elevati, ciò che essi devono essere in grado di compiere e a cosa devono tendere, quando si avvicina il momento della prova anche per loro.

6. Sulla Terra, la chiave di volta che accertava la Mia divinità, fu la resurrezione dai morti; senza di questa, infatti, la Mia dottrina, le Mie azioni, e soprattutto la Mia condotta di vita, sarebbero stati ben presto dimenticati. I Miei discepoli si sarebbero dispersi, forse sarebbero rimasti ancora attaccati a Me, ma per i loro simili non sarebbero più stati fruttiferi.

7. I Miei discepoli credevano certamente nella Mia divinità, sotto l’influsso dalla Mia presenza. La Mia apparizione personale, le Mie parole e le Mie azioni erano troppo poderose perché non producessero il loro effetto sul Mio circondario; tuttavia, una volta sbarazzatosi della Mia persona e libero da questa pressione morale, il mondo un po’ alla volta avrebbe di nuovo rivendicato i suoi diritti e avrebbe sempre più indebolito – e alla fine perfino cancellato – l’impronta da Me lasciata durante il Mio cammino di vita. E se della Mia condotta di vita non fosse rimasto nient’altro che il ricordo del passato – sebbene prodigioso e incomprensibile – doveva la resurrezione dalla morte, in opposizione a tutte le leggi finora in uso, confermare la Mia divinità, affinché tutto il Mio operare non fosse stato inutile. E ciò avrebbe rafforzato la fede dei Miei discepoli e seguaci, rendendoli maturi per la loro successiva missione.

8. Così la Mia Resurrezione fu la chiave di volta di questo mai distruttibile edificio della fede e della religione, edificio che finora ha resistito a tutte le tempeste, e presto splenderà sulla Terra in tutta la sua purezza e il suo splendore, così da essere mediatore tra due importanti fattori della Creazione, vale a dire: tra materia e spirito, oppure tra il regno della materia e il regno degli spiriti!

9. Sì, così deve essere, e così deve avvenire, affinché si riconosca ovunque sulla vostra Terra che la materia è solo il rivestimento dello spirituale; e che la materia, oppure il terreno, fu creato solo a causa dello spirituale.

10. Tutto ciò che è materiale, deve essere spiritualizzato, affinché gli uomini possano avvicinarsi al Mio Regno spirituale, e affinché gli altri esseri creati sul globo terrestre, aspirando allo stesso perfezionamento, salgano altrettanto sempre più in alto, finché il globo terrestre stesso, sciolto della sua densità, non avrà bisogno di nessuna violenza per lo scioglimento, bensì solo quello del delicato passaggio.

11. Per rendervi chiaramente trasparente e comprensibile questo processo di spiritualizzazione, e che cosa significhi la Mia Resurrezione, così come le sofferenze negli ultimi giorni del Mio cammino terreno fino alla morte, vi devo rammentare – come ho già ripetuto parecchie volte – che tutte le Mie azioni e parole, anzi, perfino gli eventi di importanza mondiale verificatisi durante i Miei anni d’insegnamento, si ripeteranno man mano fino al Mio prossimo imminente Ritorno, e precisamente in corrispondenze spirituali, e non, di fatto, nella Mia persona, come in quel tempo.

12. Ciò che Io dovetti patire in quel tempo, quale Figlio dell’Uomo, valeva anche per il progresso della Mia Dottrina, la quale Mi rappresenta adesso spiritualmente sulla vostra Terra. Anch’essa fu insudiciata, schernita, e vergognosi eccessi si commisero con lei; alla fine, nelle vostre chiese, come in un grande sepolcro, la si è seppellita, ed è stata rotolata su di essa una pesante pietra, la pietra del vuoto culto. Lì doveva giacere in eterno, ed essere utile solo a coloro che volevano ricavarne un profitto mondano, e non spirituale.

13. Così il corso della storia universale fu la copia esatta dei Miei anni d’insegnamento. Come nella vostra vita ci sono, sotto l’aspetto spirituale, tre importanti fasi, ossia l’infanzia, – corrispondente alla fede incondizionata; la giovinezza, – corrispondente al giudizio del creduto; e l’età virile, – corrispondente al discernimento tra l’apparente e la vera essenza. Così anche la Mia Dottrina seguì tutte queste fasi, in parte durante il periodo del Mio Insegnamento, in parte più tardi, dalla Mia dipartita fino ad oggi, e anche in seguito.

14. Anch’Io, all’inizio, costrinsi alla fede il mondo che Mi circondava, in parte con i Miei miracoli, poi educando gli uomini, come i fanciulli. E quando essi cominciarono a comprenderMi, allora trovarono la giusta Verità confrontandola col precedente solo creduto, ossia giunsero nell’età della giovinezza. E quando la loro fede e la loro conoscenza divennero in questo modo stabili, essi furono maturi, parteggiando con convinzione per la Mia Dottrina e per Me, e confermando con parole e azioni, ciò che a loro sembrava la cosa la più santa e più alta.

15. La storia della Mia religione, e la sua successiva diffusione, v’insegnano i medesimi passaggi, con una sola differenza: quando Io stesso insegnavo, non c’era nessun motivo di separazione, o di protesta; ma quando gli uomini, spinti dalle passioni umane e diretti dalle opinioni e dagli interessi mondani, vollero imitarMi, essi invertirono il Divino in mondano, diedero agli uomini la corteccia anziché il nocciolo della vita spirituale, la qual cosa ebbe per conseguenza che – dopo che il genere umano divenne maturo, e fu in grado di valutare da se stesso – dai più, come si dice, fu “gettato via il bambino con l’acqua del bagno”.

16. Così comparvero gli estremi di coloro che credevano a tutto, e di quelli che non credevano a nulla. E ora, nel tempo in cui questa pioggia spirituale diviene sempre più forte, dove il cadavere nel sepolcro, protetto e sigillato con la pietra, si prepara a risorgere, ora vogliono ricominciare, come un giorno Maddalena, a preservare la salma dalla putrefazione con spezie e profumi terreni. Tuttavia, come la Maddalena allora s’ingannò, trovando il sepolcro vuoto, così anche adesso le guardie del sepolcro spirituale della Mia Dottrina saranno deluse. Esse troveranno il sepolcro vuoto, troveranno solo i drappi funebri, nei quali essi avvolsero la salma della Mia Dottrina; ma Colui che essi credevano di preservare sotto chiave e chiavistello, sarà risorto, ed Egli stesso cercherà con cura i Suoi seguaci e i discepoli, e con la Sua presenza infonderà loro, nuovo coraggio e fervore.

17. Quanto più si avvicina questo tempo, tanto più grande è il fervore nel conservare e sorvegliare bene la salma. Come un giorno i soldati romani quali non-credenti sorvegliavano il Mio sepolcro, anche adesso si vorrebbe che la potenza straniera armata sostenesse i profanatori e i giudici della Mia dottrina d’Amore. Ma è inutile! Già irrompe il primo raggio e colpisce la pietra che ricopre il sepolcro! E come ogni pietra comincia a vibrare col primo raggio del Sole mattutino, e questo tremito e vibrazione proseguono finché la pietra si riscalda, e il calore si comunica al suo substrato, così già vibra questo coperchio funebre. La sua vibrazione e il suo movimento si moltiplicheranno quanto più la reazione vorrà condannarla all’eterno riposo. Il raggio del Sole dell’Amore spirituale rotolerà via la pietra, scaccerà le potenze spirituali assopite, lasciando ad esse e ai loro complici, solo i panni funebri, ravvivando di nuovo la ‘salma’, e mandandola avanti verso il suo ulteriore perfezionamento sulla via della Luce.

18. Nel sepolcro regnano le tenebre. Tuttavia, l’Iddio della Luce, della Verità divina, vuole soltanto la Luce; la Luce diffonde Calore, e il Calore, la Vita.

19. Così anche la salma della Mia Dottrina risorgerà da questo sepolcro, dove egoismo e sete di potere terreno la deposero, moltiplicando Luce, Calore e Vita, dove già sono incandescenti nel cuore, diffondendo questi tre elementi ricchi di benedizione dove essi forse mancavano totalmente.

20. Questa è l’immagine spirituale della Mia Resurrezione, quale Mia dottrina d’Amore che Io realizzai realmente circa duemila anni fa, e che fra poco si realizzerà sull’intero globo terrestre. Come Io risorsi in quel luogo, e i Miei discepoli e seguaci gioirono della Resurrezione, così anche questa Resurrezione sarà celebrata dall’intera umanità e da ogni singolo nel proprio cuore. Così Io risorgerò nei cuori dei Miei fedeli, quando anch’essi avranno gettato lontano da sé tutti i panni funebri nei quali Mi avevano avvolto, lasciandosi alle spalle tutte le cose del mondo e i cerimoniali del culto religioso, prestando fede solo allo spirituale della Mia Dottrina e praticando anche, di fatto, ciò in cui essi credono.

21. Questa resurrezione nei cuori sarà la rinascita, sarà l’ultimo passo verso la rottura con il mondo, e il primo passo o inizio di una vita spirituale, dove nessun legame materiale avrà più il potere di sedurre l’uomo, né di fermarlo sulla sua via della spiritualizzazione.

22. Perciò svegliatevi, figli Miei! Aprite i vostri occhi, orecchi e cuore spirituali! Il Gesù, nella forma della Sua dolce dottrina di sopportazione e Amore, che sulla croce, non solo amò il Suo prossimo, ma pregò perfino per i Suoi nemici, questo Gesù deve risorgere in voi! E come la Terra dovrà divenire la Sua chiesa, la Sua casa di preghiera, dove dovranno prendere di nuovo alloggio pace, quiete e beatitudini, così anche il vostro cuore, celestialmente adornato, dovrà portare solo fiori dell’amore, l’amore per Dio e per il prossimo.

23. Preparatevi a questa festa della resurrezione nei vostri cuori! È la festa della spiritualizzazione e della trasfigurazione del vostro stesso io.

24. Come quella volta, Io risorsi trasfigurato dall’oscuro sepolcro con il corpo spiritualizzato, così dovete anche voi sorgere trasfigurati, spiritualizzati, migliorati, nobilitati e degni di Me, dal vostro sepolcro di passioni e cupidigie terrene. Se ancora oggi, mondo, educazione e condizioni sociali vi avvolgono forse con i panni funebri, con unguenti e profumi, per preservare il vostro uomo mondano dalla decomposizione, allora gettate via tutti questi mezzi inutili; essi, infatti, sono strumenti della materia, e non dello Spirito! Riflettete: voi non siete di questo mondo! Voi prima eravate spiriti, e spiriti ridiventerete. Là è il vostro paese d’origine, là vi chiama con un cenno Colui che, per farvi percepire e comprendere questo, soffrì per voi la morte fisica, ma è anche risorto spiritualmente, affinché anche voi – seguendoLo, camminando puri come Lui, e alla fine rigettando da voi con trionfo le cose del mondo – risorgiate spiritualmente e così Lo ripaghiate nel piccolo, di ciò che Egli ha fatto per voi nel grande, elevandovi, attraverso questa rinascita spirituale, a figli Suoi. Riflettete su che cosa vuol dire: esser chiamati figli del Creatore e Signore del mondo, e divenire fratelli di quegli spiriti che già da tempo, prima di voi tutti, sono passati attraverso questa scuola e l’hanno superata vittoriosamente, e adesso nell’eterna delizia e beatitudine, contemplano con gioia e condividono con amore fraterno questo continuo risorgere e rinascere dei loro fratelli!

25. Perciò prendete la resurrezione spirituale come essa è, e deve essere da voi compresa e compiuta, quale eterno monumento ed esempio, per voi e per tutto il Mio Regno degli spiriti e delle anime!

26. Io in quel tempo Mi tolsi l’umano, dopo aver superato la natura umana, e indossato di nuovo il Divino. Se anche voi farete lo stesso, allora il giorno della vostra resurrezione, o rinascita spirituale, sarà per voi il passo più importante del vostro cammino terreno, sarà la chiave di volta della vostra missione terrena e la pietra fondamentale della vostra missione spirituale! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_15.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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