21. Jesus als guter Hirte… Johannes 10:1-16 – Jesus the good Shepherd… John 10:1-16

PREDIGT / SERMON 21
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21. Predigt von Jesus… Jesus als guter Hirte
(09.03.1872)

Johannes 10:1-16…
«Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder. Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe. Dem tut der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus.

Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm, denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.” Diesen Spruch sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was es war, das er zu ihnen sagte.

Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorchet. Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und ausgehen und Weide finden.

Ein Dieb kommt nicht, denn daß er stehle, würge und umbringe. Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht, und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht.

Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen, wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören und wird eine Herde und ein Hirte werden.»

So spricht der Herr:

1. Dieses Kapitel handelt von dem wahren Führer zum Lichte der Wahrheit und von den falschen Führern, die vorgeben, nur durch sie ginge der Weg zum Licht, während sie selbst die ausgeprägteste Finsternis sind. Denn was dort ‘Diebe und Mörder’ bezeichnet, ist in geistiger Bedeutung das Streben, der Seele des Menschen das ihr gehörige Geistige entweder zu entwenden oder gar zu vernichten.

2. Was im Evangelium besagt ist mit der ‘Tür’, die nur Ich allein sei, bedeutet den einzigen, rechtmäßigen Weg zur wahren Erkenntnis und will soviel heißen wie: Nur jene Menschen, welche durch die Welt und ihr Treiben den geistigen Instinkt nicht verloren haben, oder welche sich ihn nicht haben nehmen lassen oder, wenn er ihnen einst genommen wurde, ihn wiederfanden, – nur jene Menschen wissen Meine Stimme und Meine Lehre von der falschen Propheten Stimme und von der unrechten Lehre zu unterscheiden, und nur jene werden Meinem Ruf folgen, weil sie Meine Stimme erkennen und sie von den anderen verführerischen zu unterscheiden wissen.

3. Gerade jetzt seid ihr in dieser geistigen Bewegung, wo – bildlich gesagt – in Mein Wohnhaus Diebe und Mörder zu allen Fenstern und möglichen Öffnungen einsteigen, um sich des Schatzes zu bemächtigen, welcher in ihm verborgen ist. Gerade jetzt seht ihr in den aufgeregten Gemütern die religiöse Bewegung, wie sie die Herzen ergreift, erweckt, sie hin und herzieht, und wie es vor lauter Anpreisungen schwer zu erkennen ist, wo eigentlich die wahre Tür und der wahre Hirte ist. Denn je mehr der Instinkt die gläubigen Herzen zu Mir führt, desto mehr wehren sich die andern, welche nur allein ihren Vorteil im Auge haben, damit nicht Ich, sondern sie den Sieg davontragen möchten.

4. Dieses Drängen, Verleumden und Hassen wird sich stets steigern. Je mehr Mein Einfluß wächst, desto mehr steigert sich der Widerstand. Meine Kinder werden dadurch auf die härtesten Proben gestellt, in denen ihr Ausharren geprüft und ihr Glaube und Vertrauen am meisten angegriffen werden. Meine Lehre ist nur eine, und das ist die Liebe, während die Lehren der anderen vielseitig sind und gerade statt Liebe – Haß, statt Demut – Stolz, statt Duldung – Unduldsamkeit gepredigt wird, die jene Führer selbst ausüben. Und so wird es sich wiederholen, was ihr im 8. Kapitel des Gr. Ev. Johannes lesen könnt, daß die Juden Mich verfolgten, Mich steinigen, d.h. töten wollten. Auch jetzt wird Ähnliches geschehen. Es werden Steine auf Mich und Meine Lehre geschleudert werden, die falschen Ausleger Meiner Lehre werden Meine Lehre dem Satan zuschreiben und die ihrige als direkt vom Himmel herkommend ausposaunen. Es werden sich die Gemüter erhitzen statt erwärmen. Man wird die Ideen aus den Köpfen in die Fäuste treiben, und da, wo Friede und Liebe gepredigt werden sollte, wird der Fanatismus seine blutige Fackel schwingen und Opfer über Opfer seiner für recht gehaltenen Lehre bringen.

5. So muß sich Mein Wort aus jenen Zeiten erfüllen, wo Ich sagte: “Ich bringe euch nicht den Frieden, sondern das Schwert!” Wie in der ganzen Schöpfung durch Reibung Licht und Wärme entstehen und durch diese beiden Faktoren das Weltall besteht und erhalten wird, so muß auch geistige Reibung den Läuterungsprozeß vollführen, damit Licht der Wahrheit und Wärme der Liebe sich entwickeln.

6. Gerade das Streben der ‘Diebe und Mörder’ wird den Sieg Meiner Lehre und Meine Zwecke beschleunigen. Durch ihr zu leidenschaftliches Auftreten regen sie die Gemüter zum Nachdenken, zum Vergleichen an. Und wem gleich anfangs viele dem Ruf folgten, so werden sie auf die ihnen als falsch hingestellte Lehre aufmerksam gemacht, werden ihr mehr Aufmerksamkeit schenken, als sie ohne diesen Gegendruck getan hätten. Sie werden dann an dieser verpönten Lehre das nicht finden, was ihnen vorgemalt wurde, daß es darin enthalten sei, und das Endresultat wird sein, daß viele von ihnen den rechten Führer und die rechte Türe finden werden, nur deswegen, weil jene Führer und Leiter sie von dem Suchen abbringen wollten. So werden gerade die Bemühungen Meiner Gegner Mir am besten in die Hand arbeiten und am Ende das erreichen, was sie verhindern wollten, die Vereinigung Meiner Kinder mit Mir, die Vereinigung Meiner Schafe mit ihrem einzigen Hirten. Sie werden sich wie Mietlinge bei großen Gefahren zurückziehen, während Ich Meinen wahren Kindern allen Schutz angedeihen lassen werde, an welchem Schutz auch Meine Nachfolger den eigentlichen Herrn, den wahren Hirten und den mächtigen Beschützer der Seinen erkennen werden.

7. So wird es kommen. Und eben deswegen erschreckt und verzweifelt nicht, wenn gerade da, wo ihr im Glauben und Vertrauen Mir sehr nahe zu sein glaubt, und wo ihr glaubt, es werde eure Zahl sich mehren, eure größten Widersacher die stärksten und mächtigsten Hindernisse auftürmen werden, um diese Gefahr für sich selbst abzuwenden!

8. Beeifert euch aber auch nicht in dem Suchen von Gleichgesinnten oder im Bekehrenwollen! Es ist nicht so leicht, wie ihr es oft glaubt, andere auf den Weg der reinen Liebelehre zu führen. Meine Lehre fordert Entsagung von dem, was dem Menschen in der Welt am angenehmsten scheint, Meine Lehre ist ja nicht von und nicht für diese, sondern für Meine große Geisterwelt.

9. Um also alles seit langer Zeit Angewöhnte, Geglaubte und Bequeme fahrenzulassen und den stets stärker wachsenden Streit mit sich und der Welt zu beginnen, dazu gehört eine große Liebe, eine große Aufopferungsfähigkeit. Schon in Meiner Lehrzeit habt ihr ein Beispiel gesehen, als Ich einem, der Mir nachfolgen wollte, die Aufopferung aller Güter, die er hatte, anriet, und er traurig von hinnen ging. So wird es euch oft begegnen, sobald ihr einen vermeintlichen Anhänger an eure als wahr und einzig geglaubte Lehre zur Tat anspornen wollt, er sich von euch entfernen und vielleicht sogar statt Freund euer größter Gegner werden wird.

10. Seht, das ist die Folge, wenn Menschen noch unreif zur Auffassung Meiner Lehre sind! Daher wartet, bis die Hungrigen selbst zu euch kommen! Denen gebt Brot, aber auch das nur nach Maßgabe ihres Verständnisses, weil es sonst – wie jede materielle Nahrung – nicht verdaut wird und statt zu nützen, nur schaden muß!

11. Meine Stimme zu hören und Meiner Lehre zu folgen, ist anderen nicht so leicht beizubringen. Selbst ihr, die ihr schon so lange von Mir geführt und genährt werdet, wie schwach, wie kurzsichtig benehmt ihr euch manchmal, als hättet ihr nie ein Wort von Mir direkt bekommen! Wie oft wollt ihr in eurem törichten Wahne das Weltliche mit dem Geistigen verbinden, weil das Befolgen des letzteren allein euch zu viel Mühe kostet oder zu viel Entsagung von euch fordert! Wenn ihr so verfahrt, was wollt ihr von andern erwarten, die, kaum an der Tür angelangt, noch nicht den Mut haben, vorwärts zu gehen, die Schwelle zu überschreiten und alles zurückzulassen, was ihnen früher so wichtig schien!? Daher seid vorsichtig bei der Wahl eurer Freunde!

12. Bekümmert euch nicht um die Widersacher! Je mehr die Zeit fortschreitet und Meine Schafe sich mehren werden, desto weniger kann diese Meine Lehre unbekannt bleiben, desto größer wird aber auch der Widerstand gegen sie und ihre Anhänger werden. Der Kampf muß entglimmen! Nur den Beharrlichen ist der Sieg beschieden, und diese werden Meine Kinder sein, weil sie Meiner Stimme und Meiner Lehre nicht nur glauben, sondern weil sie auch wissen, daß diese allein zum Ziel führt und nur Ich die Tür und der einzige Weg bin, um in das unendliche Reich des Geistes zu gelangen und dort nicht mit Leiden, sondern mit Seligkeiten für die ausgestandenen Kämpfe belohnt zu werden.

13. So entwickelt sich der Lebensprozeß. Es muß das Geistige von der Materie befreit, das Seelische des Menschen vom Weltlichen getrennt werden und sowohl des Menschen eigentliche, geistige Bestimmung erreicht, als auch Mein einstiges Erdenwandeln mit seinen Leiden und Kämpfen seine Erfüllung finden.

14. Es soll die Welt nur einen Hirten mit seinen Schafen beherbergen; zwei Herren kann man nicht dienen. Wer der Materie huldigt, muß zur Materie herabsinken; wer aber dem Geistigen zustrebt, wird das Schwere lassen. Die Materie ist zu dicht, sie läßt kein Licht hindurch. Nur Geistiges ist fähig zur Aufnahme Meines Liebelichtes aus den Himmeln, und nur dieses Licht entwickelt Lebenswärme, entwickelt den in die menschliche Seele gelegten göttlichen Funken und führt ihn zu seinem Urquell, zu Mir zurück.

15. Das sollte der Zweck Meiner Lehre, Meiner Darniederkunft in früheren Zeiten und Meines Wiederkommens in baldiger Zukunft sein.

16. Je näher Meine Wiederkunft heranrückt, desto mehr werden Licht und Finsternis sich bekämpfen. Allein, wie an jedem Morgen die aufgehende Sonne die finstere Nacht besiegt, wird auch Mein aufgehendes Liebelicht die Diebe und Mörder verscheuchen, welche nicht bei Tag, sondern nur nächtlicherweise ihr Handwerk treiben. Diese werden weichen müssen, sich bekehren oder in ewige Finsternis zurücksinken, bis in ihrem Gemüte selbst, und zwar im freien Streben, das Dämmerlicht nach und nach anbricht.

17. Die Welt wird sich, wie schon früher, Meinen Plänen, Meinen Absichten widersetzen wollen; aber gerade ihr Widerstand wird Meinen Endzweck beschleunigen, und am Ende werden doch Meine Kinder und Ich das Feld behaupten.

18. Beharrung führt zum Ziel! Und der Name ‘Mein Kind’ muß mit Entsagungen und Aufopferungen errungen werden; denn der Preis ist des Kampfes wert. Daher seid alle bereit, nicht von Mir zu lassen! Laßt die Welt und die Menschen gehen, bekümmert euch nicht um die Ereignisse und die politischen Verwicklungen! Bedenkt, es sind Millionen von Menschen, welche zu der rechten Türe des Lichts geführt werden sollen, und um das zu erreichen, müssen auch ebensoviel verschiedene Ereignisse und Umstände einwirken, die auf verschiedenen Graden der Intelligenz stehenden Individuen zu einem gemeinsamen Ziel zu führen, – eine Arbeit, von der ihr keinen Begriff haben könnt, und die nur Gott angemessen ist, welcher auch da, wie überall, durch das Kleinste die größten Wirkungen zu erreichen imstande ist.

19. Soviel zum besseren Verständnisse dieses Evangeliums des Johannes, damit ihr in dieser Zeit Meine einstige Lehrzeit erst recht begreifen lernt und erkennt, wie schon vor mehr als tausend Jahren die ganze spätere Entwicklungsgeschichte der Menschheit in Meinen Lebens und Wandeljahren auf eurer finsteren Erde vorausgezeichnet und -bestimmt war.

20. Deswegen blieb auch die Bibel erhalten, damit sie euch den größten und stärksten Beweis geben soll, wie dort schon alles aufgezeichnet ward, was in späteren Zeiträumen sich stufenweise entwickeln mußte, was aber nur dem Wiedergeborenen, dem mit geistigen Augen Sehenden, deutlich wie in einem Zukunftsspiegel vorleuchtet.

21. So möget ihr getrost den Blick zu Mir richten und eingedenk sein des Spruches: “Wer Mich nicht verläßt, den verlasse auch Ich nicht!”

22. Bleibet bei Mir, und ihr werdet stets mehr und mehr die Stimme des Hirten vernehmen und infolgedessen auch stets mehr und mehr durch Wort und Beispiel beitragen können, anderen Blinden diesen einzigen Weg des Heils zu zeigen, damit am Ende nur ein Hirt und eine Herde sei! Amen.

flagge en  21st Sermon of Jesus… The Good Shepherd

21st Sermon of the Lord… Jesus the Good Shepherd

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(March 9th, 1872)
spoken by Pascal

John 10:1-16…
«Verily, verily, I say unto you, He that entereth, not by the door into the sheepfold, but climbeth up some other way, the same is a thief and a robber. But he that entereth in by the door is the shepherd of the sheep. To him the porter openeth; and the sheep hear his voice: and he calleth his own sheep by name, and leadeth them out.

And when he putteth forth his own sheep, he goeth before them, and the sheep follow him: for they know his voice. And a stranger will they not follow, but will flee from him: for they know not the voice of strangers. This parable spake Jesus unto them: but they understood not what things they were which he spake unto them.

Then Jesus said unto them again, Verily, verily, I say unto you, I am the door of the sheep. All that ever came before me are thieves and robbers; but the sheep did not hear them. I am the door: by me if any man enter in, he shall be saved, and shall go in and out, and find pasture.

The thief cometh not, but for to steal and to kill, and to destroy: I am come that they might have life, and that they might have it more abundantly. I am the good shepherd: the good shepherd giveth his life for the sheep. But he that is an hireling, and not the shepherd, whose own the sheep are not, seeth the wolf coming, and leaveth the sheep, and fleeth: and the wolf catcheth them, and scattereth the sheep. The hireling fleeth, because he is an hireling and careth not for the sheep.

I am the good shepherd and know my sheep, and am known of mine. As the Father knoweth me, even so know I the Father: and I lay down my life for the sheep. And other sheep I have, which are not of this fold: them also I must bring, and they shall hear my voice; and there shall be one fold, and one shepherd.»

Thus says the Lord…

1. This chapter speaks about the true leader to the light of truth and the false leaders who claim that the path to light leads only through them, whereas, in fact, they themselves are the very epitome of darkness. For what here is described as “thieves and murderers”, spiritually denotes the striving to steal or even destroy the spiritual which is part of the human soul.

2. The “door” that I represent, as referred to in the Gospel, denotes the only proper road to true cognition and means to say: Only those people who did not lose their spiritual instinct through the world and its goings-on, or who did not let it be taken from them or, if it was once taken, regained it – only those are capable of distinguishing My voice and My teaching from the voices and wrong teachings of false prophets. And only those will follow My call because they recognize My voice and can distinguish it from other seductive voices.

3. At the present time you are in the midst of this spiritual movement where – metaphorically speaking – thieves and murderers are climbing through all the windows and entrances into My house in order to seize the treasure which is hidden there. Nowadays in particular you notice the religious stirring in the roused minds, how it takes hold of the hearts, awakens them, draws them hither and thither and how, because of all the advertising, it is not easy to recognize where the true door and the true shepherd really are. The more their instinct is leading the believing hearts to Me, the more the others, who pursue only their self-interest, resist so that not I, but they may be victorious.

4. This pushing, defaming and hating will continue to increase. The more My influence grows, the more the resistance will increase. This will mean severe trials for My children when their endurance is tested and mostly their faith and trust attacked. My teaching consists only in one thing, and that is love, whereas the doctrines of the others preach a variety of things: Hatred instead of love, pride instead of humility and intolerance instead of tolerance; and all this is practised by those leaders themselves. Thus what you can read in Chapter 8 of the Gospel of John, namely, that the Jews persecuted Me and wanted to stone Me, that is, kill Me, will be repeated. Now, too, a similar situation will arise. Stones will be thrown at Me and My teaching; the false intepreters of My teaching will ascribe it to Satan and proclaim their own doctrine as coming straight from heaven. Minds will become heated instead of hearts warmed. Ideas will be driven from heads into fists, and where peace and love should have been preached, fanaticism will wave its torch of blood, and many victims will be sacrificed to the doctrine held to be the true one.

5. In this way My Word must be fulfilled as spoken in those times, when I said: “I have not come to bring you peace, but the sword!” Just as everywhere in creation through friction light and warmth are created, the two factors through which the universe exists and is maintained, spiritual friction must also bring about the process of purification, so that the light of truth and warmth of love may develop.

6. It is actually the striving of ‘thieves and murderers’ that will speed up the victory of My teaching and My plans. Through their passionate actions they will stimulate the minds to ponder and compare. And even if at first many followed the call, their attention will be drawn to the teaching they are told is false, and they will give it more of their attention than they would have done without this counter-pressure. Then they will not find in this maligned teaching what they had been told it contained, and as a result many will find the right leader and the right door only because those other leaders wanted to prevent them from seeking. Thus, the efforts of My adversaries will work into My hand and in the end achieve for Me what they wanted to prevent – the unification of My children with Me, the unification of My sheep with their sole shepherd. My adversaries will be withdrawing like hirelings in the face of great danger, whereas I will protect My true children well. Through this protection My followers will recognize the true shepherd and mighty protector of His own.

7. This is what will happen! Therefore, do not be frightened or despair if, when you feel especially close to Me in faith and trust and are convinced that your number will be growing, your greatest adversaries put very strong and mighty obstacles in your way in order to ward off the danger facing them.

8. Also do not be too zealous in the seeking of like-minded or in wishing to convert! It is not so easy as you often believe, to guide others onto the path to the pure teaching of love. My teaching demands renunciation of the things people find most pleasant in the world, since My teaching is not of and not for this world, but for My great spirit-world.

9. Great love and great dedication are needed to relinquish old habits, old beliefs and comforts, and to commence the ever-increasing altercation with oneself and the world. I gave you an example of this during My ministry when I suggested to a man who wanted to follow Me to sacrifice all his possessions, but he sadly walked away. You will often experience this when you encourage a person to become active, a person who you think could become a follower of the teaching you believe to be the only true one; but he leaves you and perhaps, instead of a friend, becomes even your greatest opponent.

10. Behold, this happens when people still lack the maturity to accept My teaching. Therefore, wait until the hungry come to you of their own accord. Then give them bread, but also that only in accordance with their capacity for comprehension, otherwise – like any material food – it would not be digested and prove detrimental instead of beneficial.

11. It is not easy to get others to hear My voice and follow My teaching. Even you, whom I have guided and nourished already for such a long time, often behave in a weak and shortsighted manner, as if you had never received a word from Me directly. How often you want to combine the material with the spiritual in your foolish delusion because to obey the latter would cost you too much effort or demand of you too much self-denial. If you already act like that, what can you expect of others who, only just having reached the door, still lack the courage to cross the threshold and leave behind all that used to be so important to them? Therefore, be careful when you choose your friends!

12. Do not worry about the opponents! The farther time progresses and the more the number of My sheep increases, the less My teaching can remain unknown, and all the greater will the opposition to My teaching and its followers become. The fight has to flare up. Only the persevering will be victorious, and these will be My children, because they not only believe My voice and My teaching, but also know that only this leads to the goal and that I am the door and the only way by which to enter the infinite realm of the spirit and not have to suffer there, but be rewarded with great bliss for the struggles endured.

13. This is the way the process of life develops. The spiritual must be freed from matter, man’s soul must be separated from the influence of the world and not only man’s actual, spiritual destination reached, but also My past sojourn on this earth with its suffering and struggles must find its fulfilment.

14. There shall be only one shepherd for his sheep in the world; it is impossible to serve two masters. He who pays homage to matter must step down to matter; but the one who strives towards the spiritual will relinquish all that weighs him down. Matter is too dense and light cannot penetrate it. Only the spiritual is capable of receiving My love-light from the heavens, and only this light produces the warmth of life and develops the divine spark which was placed in the human soul, guiding it back to its source, to ME.

15. That was to be the purpose of My teaching, of My descending to earth in the past and of My Second Coming in the near future.

16. The closer My Second Coming is approaching, the more conflict there will be between light and darkness. However, just as every morning the rising sun defeats the dark night, so will My rising love-light be driving off the ‘thieves and murderers’ that work by night, and not by day. They will have to retreat, become converted, or sink back into eternal darkness until in their minds, spontaneously, the light gradually dawns.

17. As it happened in the past, the world will want to resist My plans and intentions. However, this opposition will speed up My ultimate goal, and in the end My children and I shall be the victors.

18. Perseverance leads to success. And the name ‘My child’ must be won through self-denial and sacrifice, for the prize is worth the fight. Therefore, all of you should be prepared to hold on to ME. Let the world and its people go their way; do not worry about events and political complications. Remember that millions of people have to be guided to the right door of light, and to achieve this, many different events and circumstances have to exert their influence in order to guide to a common destination individuals on different levels of intelligence. This is a task beyond your comprehension, and God alone can accomplish it, Who also there – as everywhere else – is able to achieve the greatest effects through the smallest things.

19. This much for your better understanding of the Gospel of John, to enable you, at this time, to properly comprehend My past ministry and to recognize that already almost two thousand years ago, during the time I walked on earth, the entire history of mankind’s development on your dark earth was pre-determined.

20. This is why the Bible was preserved in order to prove to you clearly that at that time everything was already predicted which in later times had to develop gradually. However, only the reborn, the one with spiritual vision, is able to see it all clearly, as in a mirror reflecting the future.

21. Therefore, rely on Me confidently, remembering the word: “I shall not desert the one who does not desert Me!”

22. Stay with Me, and more and more will you be hearing the voice of the shepherd. And as a result you will keep growing ever more capable of showing through word and example the only road to salvation also to other blind people, so that in the end there will be only one shepherd and one fold! Amen.

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Predica 21… Il buon Pastore

Rivelazioni ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Seconda dopo Pasqua
( IIIa dopo Pasqua)

Giov. 10, 1-16: «“In verità, in verità Io vi dico: chi non entra nell’ovile per la porta, ma vi entra da un’altra parte, costui è un ladro e un assassino. Chi invece entra dalla porta, costui è un pastore delle pecore. A costui il guardiano della porta apre e le pecore ascoltano la sua voce; ed egli chiama le sue pecore per nome e le conduce fuori. E quando egli lascia uscire le sue pecore, va innanzi a loro, e le pecore lo seguono; esse, infatti, conoscono la sua voce. Un estraneo invece non lo seguono, bensì fuggono da lui, perché non conoscono la voce degli estranei”. Queste parole disse loro Gesù: ma essi non compresero che cosa significasse quanto disse loro. Allora Gesù disse di nuovo: “In verità, in verità vi dico: io sono la porta per l’ovile. Tutti coloro che sono venuti prima di me, sono ladri ed assassini; ma le pecore non li hanno ascoltati. Io sono la porta: se uno entra attraverso di me, sarà salvo ed entrerà e uscirà e troverà pascolo. Un ladro non viene se non per rubare, strangolare ed assassinare; io sono venuto affinché abbiano la vita e l’abbiano in abbondanza. Io sono il buon pastore. Il buon pastore offre la sua vita per le pecore. Il mercenario invece, che non è pastore e le pecore non sono sue, quando vede venire il lupo, abbandona le pecore e fugge, e il lupo le afferra e le disperde; egli, infatti, è un mercenario e non gli importa delle pecore. Io sono il buon pastore e conosco i miei, e i miei riconoscono me come il Padre mio conosce me ed io conosco il Padre. Ed io offro la mia vita per le pecore. Ed ho altre pecorelle che non sono di quest’ovile; e le stesse devo io guidare ed ascolteranno la mia voce e diventeranno un solo gregge e un solo pastore”.»

(Il 9 marzo 1872)

1. Questo capitolo tratta della vera Guida verso la luce della Verità, e delle false guide, le quali asseriscono che la via della Luce passi solo attraverso di loro, mentre loro stesse sono nelle tenebre più evidenti. Ciò che, infatti, caratterizza ‘ladri e assassini’ è, nel senso spirituale, lo sforzo di trafugare o addirittura distruggere lo spirituale che appartiene all’anima dell’uomo.

2. Ciò che è indicato nel Vangelo come ‘porta’, e che sono Io solamente, significa l’unica, legittima Via verso la vera conoscenza, e cioè: solo quegli uomini che non hanno perso l’istinto spirituale a causa del mondo e dei suoi movimenti, oppure che non se lo sono lasciato sottrarre, oppure, se fu loro un giorno sottratto, lo ritrovarono di nuovo, – solo quegli uomini sanno distinguere la Mia Voce e la Mia Dottrina, dalla voce dei falsi profeti e della falsa dottrina, e solo costoro seguiranno la Mia Chiamata, perché essi riconoscono la Mia Voce e sanno distinguerla dalle altre voci seduttrici.

3. Proprio adesso voi siete in questo movimento spirituale, in cui – metaforicamente detto – nella Mia dimora penetrano ladri e assassini da tutte le finestre e i possibili passaggi, per impadronirsi del tesoro che vi è celato. Proprio adesso voi vedete negli animi agitati come il movimento religioso afferri i cuori, li risvegli, li tiri qua e là, e come per pura esaltazione sia difficile riconoscere dove stiano realmente la vera Porta e il vero Pastore. Poiché quanto più l’istinto guida a Me i cuori fedeli, tanto più vi si oppongono gli altri, i quali mirano unicamente al proprio vantaggio, affinché non sia Io, bensì loro, a riportare la vittoria.

4. Queste pressioni e calunnie, questi rancori, s’intensificheranno sempre più. Quanto più il Mio influsso aumenterà, tanto più s’intensificherà l’opposizione. I Miei figli verranno con ciò sottoposti alle prove più dure, nelle quali sarà provata la loro perseveranza, e la loro fede e fiducia saranno maggiormente attaccate. La Mia Dottrina è solo una, e questa è l’Amore, mentre le dottrine degli altri sono multilaterali e, in esse, invece dell’Amore, è predicata l’intolleranza; – odio, invece di umiltà; – orgoglio invece di indulgenza; cose che quelle guide praticano loro stesse. E così si ripeterà ciò che potete leggere nell’ottavo capitolo del grande Evangelo di Giovanni[1], quando i giudei Mi volevano perseguitare, lapidare, e quindi uccidere. Anche adesso accadranno cose simili. Saranno gettate pietre su di Me e sulla Mia Dottrina, i falsi interpreti dei Miei insegnamenti attribuiranno la Mia Dottrina a Satana, e grideranno ai quattro venti la loro, come proveniente direttamente dal Cielo. Gli animi s’infiammeranno anziché infervorarsi. Le idee passeranno dalle teste alle mani, e lì, dove doveva essere predicata la pace e l’amore, il fanatismo brandirà la sua fiaccola insanguinata e causerà vittime su vittime per la sua dottrina, ritenuta giusta.

5. Così deve adempiersi la Mia Parola di quei tempi, in cui dissi: «Io non vi porto la pace, bensì la spada!». Come nell’intera Creazione attraverso l’attrito si sviluppano luce e calore, e grazie a questi due fattori l’universo sussiste e si conserva, così anche l’attrito spirituale deve compiere un suo processo di purificazione, affinché si sviluppino la luce della Verità e il calore dell’Amore.

6. Proprio gli sforzi dei ‘ladri’ e ‘assassini’ affretteranno la vittoria della Mia Dottrina e dei Miei scopi. Con la loro presenza troppo impetuosa, infatti, essi muoveranno gli animi alla riflessione e al confronto, e anche se all’inizio molti seguiranno la chiamata, prestando attenzione a questa Dottrina indicata loro come falsa, le daranno maggior attenzione di quanto avessero fatto, senza questa contro pressione. Ma giacché in tale Dottrina rigorosamente proibita, costoro non troveranno poi quel che gli era stato prospettato, né che cosa vi era contenuto, il risultato finale sarà che molti di loro troveranno la vera Guida e la vera Porta, solo perché quelle guide e conduzioni volevano deviarli dalla ricerca. Così, proprio gli sforzi dei Miei avversari lavoreranno al meglio per Me, e raggiungeranno alla fine ciò che essi volevano evitare: l’unione dei Miei figli con Me, l’unione delle Mie pecore con il loro unico Pastore! Ed essi si ritireranno come mercenari nel grande pericolo, mentre Io concederò ai Miei veri figli ogni protezione, dove anche i Miei seguaci riconosceranno il vero e proprio Signore, il vero Pastore e, dei Suoi, il potente Protettore.

7. Avverrà così! E proprio per questa ragione non spaventatevi e non disperate se, proprio quando crederete di esserMi molto vicini nella fede e nella fiducia, e quando crederete che il vostro numero si sia moltiplicato, i vostri maggiori avversari ammasseranno i più forti e i più potenti ostacoli contro di voi, per prevenire questo pericolo per se stessi!

8. Anche però, non infervoratevi nella ricerca di proseliti, o nel voler convertire gli altri! Non è così facile portare chiunque, come voi spesso credete, sulla via della pura Dottrina dell’amore. La Mia Dottrina pretende rinuncia a ciò che all’uomo appare assai piacevole nel mondo, perciò essa non è di questo, né per questo mondo, bensì per il Mio grande mondo dello spirito.

9. Per abbandonare quindi tutto ciò che da tanto tempo è avvezzo, creduto e comodo, e ingaggiare con sé e con il mondo, la sempre più forte e crescente lotta, occorrono un grande amore e un grande spirito di sacrificio. Già al tempo del Mio insegnamento avete avuto un esempio, quando a uno che Mi voleva seguire, Io consigliai di rinunciare a tutti i beni che aveva, ed egli se ne andò via rattristato. Così vi accadrà spesso che, appena vorrete spronare all’azione un presunto seguace della vostra dottrina creduta autentica e unica, egli si allontanerà da voi, e forse diventerà perfino il vostro più grande avversario, invece che un amico.

10. Vedete, questa è la conseguenza, quando gli uomini sono ancora immaturi per la comprensione della Mia Dottrina! Perciò aspettate, finché gli affamati stessi verranno da voi! Date loro il pane, però anche questo solo in proporzione al loro intendimento, poiché altrimenti – come ogni cibo materiale – non sarà digerito, e invece di giovare, potrà solo danneggiare!

11. Udire la Mia voce e seguire la Mia Dottrina, non è così facile da far comprendere agli altri. Voi stessi che siete guidati e nutriti da Me già da tanto tempo, quanto vi comportate a volte da deboli, quanto siete di corte vedute, come se non aveste mai ricevuto una parola direttamente da Me! Quanto spesso, nella vostra stolta illusione, volete associare il mondano con lo spirituale, perché l’attenersi soltanto a quest’ultimo vi costa troppa fatica, o richiede da voi troppa abnegazione! Se già voi agite così, che cosa volete attendervi dagli altri che, appena giunti alla porta, non hanno ancora il coraggio di proseguire, di oltrepassare la soglia e abbandonare tutto ciò che prima sembrava loro così importante! Perciò siate prudenti nella scelta dei vostri amici!

12. Non preoccupatevi degli avversari! Quanto più avanza il tempo e le Mie pecorelle si moltiplicheranno, tanto meno questa Mia Dottrina potrà restare sconosciuta, ma tanto più grande diventerà anche l’opposizione contro di essa e i suoi seguaci. La battaglia deve accendersi! Solo ai perseveranti è destinata la vittoria, e questi saranno figli Miei, perché essi non solo credono alla Mia voce e alla Mia Dottrina, ma sanno anche che solo ciò conduce alla meta, e solo Io sono la Porta e l’unica Via per giungere nel Regno infinito dello Spirito, dove saranno ricompensati non con sofferenze, ma con beatitudini, per le battaglie sostenute.

13. Così si sviluppa il processo della vita: lo Spirito deve essere liberato dalla materia, l’animico dell’uomo deve essere separato dal mondo, e raggiungere la sua vera e propria destinazione spirituale, tanto quanto il Mio passato cammino terreno, con le sue sofferenze e lotte, ha trovato il proprio adempimento.

14. Il mondo deve ospitare un solo Pastore con le sue pecore; non si possono servire due padroni. Chi ossequia la materia, deve decadere nella materia; chi invece tende verso lo Spirito, lascerà l’opprimente. La materia è troppo densa, non lascia passare nessuna luce. Solo lo spirituale è atto all’accoglienza della Mia Luce d’Amore proveniente dai Cieli, e solo questa Luce sviluppa calore vitale, sviluppa la Scintilla divina posta nell’anima umana e la riconduce alla sua Sorgente originaria, la riconduce a Me.

15. Questo doveva essere lo scopo della Mia Dottrina, della Mia discesa in tempi passati, e lo sarà del Mio ritorno nel prossimo futuro.

16. Quanto più si avvicina il Mio ritorno, tanto più la Luce e le tenebre si combatteranno. Tuttavia, come a ogni mattino il Sole sorgente vince la tenebrosa notte, così anche la Mia sorgente Luce d’Amore scaccerà i ladri e gli assassini, i quali non di giorno, ma solo di notte esercitano il loro mestiere. Costoro dovranno retrocedere, convertirsi oppure ricadere nelle tenebre eterne, finché nel loro animo stesso, e precisamente per libero impulso, spunterà la Luce crepuscolare.

17. Il mondo si vorrà opporre ai Miei piani, alle Mie intenzioni, come già in passato; però proprio la sua opposizione affretterà i Miei scopi finali, e alla fine i Miei figli ed Io, rimarremo padroni del campo.

18. La perseveranza conduce alla meta! E il nome ‘figlio Mio’ deve essere guadagnato con rinunce e sacrifici, poiché il premio è degno della lotta. Perciò siate tutti pronti a non lasciarMi! Lasciate stare invece il mondo e gli uomini, non preoccupatevi degli avvenimenti e degli intrighi politici! Riflettete: ci sono milioni di uomini che devono essere guidati alla giusta Porta della Luce e, per questo, dovranno intervenire altrettanto differenti avvenimenti e circostanze, al fine di condurre a una comune meta gli individui che si trovano su differenti gradi di intelligenza; un lavoro di cui voi non potete avere nessun concetto, e che è corrispondente soltanto a Dio, il Quale anche in questo caso, come dappertutto, è in grado di raggiungere attraverso la cosa più piccola, i più grandi risultati.

19. Questo, per la migliore comprensione di questo Vangelo di Giovanni, affinché voi, in quest’epoca, impariate a comprendere rettamente il Mio passato periodo d’insegnamento, e riconosciate, come già da più di mille anni, l’intera futura storia dello sviluppo dell’umanità era stata tracciata e determinata negli anni della Mia Vita e cammino sulla vostra tenebrosa Terra.

20. Per questa ragione rimane conservata anche la Bibbia, per darvi la più grande e più potente prova di come lì fosse già segnato tutto ciò che si sarebbe sviluppato gradualmente nei periodi successivi, cosa che però può essere rivelata solo al rinato, a chi vede chiaramente con l’occhio spirituale, come in uno specchio del futuro.

21. Dunque voi potete volgere tranquillamente lo sguardo a Me, ed essere memori della massima: “Chi non Mi abbandona, anch’Io non lo abbandonerò!”.

22. Rimanete con Me! Sentirete sempre di più la Voce del Pastore e, in conseguenza di ciò, potrete anche contribuire sempre di più con la parola e con l’esempio a mostrare ad altri ciechi, quest’unica Via della Salvezza, affinché alla fine ci siano un solo gregge e un solo Pastore! – Amen!

[1] Giov. 8, 31-59

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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