22. Vorbereitung auf Jesu Heimgang… Johannes 16:16-23 – The Lord refers to His Death… John 16:16-23

PREDIGT / SERMON 22
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22. Predigt von Jesus… Vorbereitung auf Jesu Heimgang
(10.03.1872)

Johannes 16:16-23
“Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen; und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen; denn ich gehe zum Vater.” Da sprachen etliche unter seinen Jüngern untereinander: Was ist das, was er sagt zu uns: ,Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen`! und: ,Ich gehe zum Vater`? Da sprachen sie: “Was ist das, was er sagt: Über ein kleines? Wir wissen nicht, was er redet.” Da merkte Jesus, daß sie ihn fragen wollten, und sprach zu ihnen: Davon fraget ihr untereinander, daß ich gesagt habe: Über ein kleines, so werdet ihr mich nicht sehen, und aber über ein kleines, so werdet ihr mich sehen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet weinen und heulen, aber die Welt wird sich freuen; ihr aber werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soll in Freude verkehrt werden. Ein Weib, wenn sie gebiert, so hat sie Traurigkeit; denn ihre Stunde ist gekommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, daß der Mensch zur Welt geboren ist. Und ihr habt auch nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. Und an dem Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er’s euch geben.”

01. In diesem Kapitel, sowie in dem vorhergehenden, habe Ich Meinen Jüngern schon den Vorgeschmack gegeben, wie es um sie stehen wird, wenn Ich sie verlassen muß und sie nicht mehr unter Meinem sichtbaren Einfluß und Meiner Leitung stehen werden.

02. Im 15. Kapitel Johannes verglich Ich Mich mit dem Weinstock und Meine Jünger mit den Reben, welche nur so lange Früchte tragen können, als sie am Stocke haften.

03. Ich zeigte ihnen in diesem Beispiel das Schicksal derjenigen, welche von Mir abfallen werden, sagte ihnen, daß nur diejenigen Sünder sind, welche wissen, was sie tun und glauben sollen, und doch dagegenhandeln, während die Unwissenden nicht strafbar sind. Ich stellte ihnen im Gleichnis vor, daß der, welcher an Mich glaubt, nicht ein Knecht Meines
Gesetzes, sondern ein freiwilliger Ausüber desselben, also nicht willenlos Mir untertan sein, sondern wie ein Freund den Ratschlägen des Freundes folgen soll. Ich sagte ihnen, daß sie, wenn sie Mir und Meiner Lehre folgen wollen, mit der Welt in Konflikt geraten werden, und daß die Welt, während Ich sie Lieben werde, sie mit Haß überhäufen wird. Ich gab ihnen aber nebenbei die Hoffnung, daß sie, wenn Mein Geist sie überschatten wird, Ersatz genug haben werden durch geistige Genüsse, wenn die weltlichen sich nach und nach vor ihnen verschließen.

04. Alles dies mußte Ich Meinen Jüngern im voraus sagen; denn sie hatten ja noch gar keinen Begriff, was und wie ihre Mission eigentlich sein werde. Sie lebten noch zu sehr unter dem Einfluß Meiner Persönlichkeit, hatten, obgleich sie jeden Augenblick bekannten: “Wir wissen, daß Du von Gott gesandt bist!”, doch keine rechte Idee von Meiner Sendung, weder von der Wichtigkeit Meines Kommens, noch eine entfernte Ahnung von der Art und Bedeutung Meines Heimganges; denn sie waren Menschen und dachten menschlich. Deswegen war Ich auch gezwungen, ihnen öfters von Meinem Heimgange zu sprechen, und auch eben dieses Kapitel Meines Lieblings Johannes spricht davon, als Ich Meine Jünger wieder auf die Ereignisse vorbereiten mußte, welche in kurzer Zeit stattfanden.

05. Ich sprach zu ihnen von Meinem Heimgang, von Meinem Scheiden, erklärte ihnen dessen Notwendigkeit; doch es war eben so, wie es in diesem Kapitel steht: “Ich hätte euch noch viel zu sagen, aber ihr könntet es noch nicht ertragen oder verstehen!” So waren Meine Worte für Meine Jünger rätselhaft, weshalb sie auch den angeführten Spruch nicht fassen konnten, indem es hieß: “Und über ein kleines werdet ihr Mich nicht sehen, und aber über ein kleines werdet ihr Mich sehen; denn Ich gehe zum Vater.”

06. Wie wäre es möglich gewesen, daß Meine Jünger dem Glauben Raum gegeben hätten, Ich könnte gefangen oder gar getötet wenden, wo sie Mich doch Gefahren aller Art so oft ausweichen und sie vereiteln sahen!? Wie konnte es ihnen in den Sinn kommen, daß ein von Gott Gesandter getötet werden könne!? Alles, was Ich von Meiner Erhöhung, von Meinem Hingang, von Meiner Wiederkunft sprach, war ihnen nicht faßbar, bis die harte Wirklichkeit sie nur zu sehr überzeugte, wie wahr Meine Worte gewesen waren. Erst nach diesen Ereignissen verstanden sie, was ihre Mission, was Ich und was die Welt war.

07. Was Ich in jenen Zeiten Meinen Jüngern vielmals vom Reiche Gottes, von der Wichtigkeit Meiner Lehre und deren Befolgung vorpredigte, was Ich ihnen durch Beispiele erklärte, wie es demjenigen ergehe, der sich von Mir und Meiner Lehre entfernt, all dies predige Ich schon Jahrhunderte in allen Sprachen und durch tausend verschiedenartige Ereignisse der Welt. Allen rufe Ich zu: “Verlasset Mich nicht; denn ohne Mich ist kein Trost und kein Heil in der Welt!” Und wie Ich Meinen Jüngern Mein Scheiden voraussagte, ihnen jedoch die Hoffnung nicht benahm, nach kurzer Zeit Mich wiederzusehen, ebenso rufe Ich es euch und jedem Gläubigen zu: “Verlaß den betretenen Weg nicht! Denn weg von Mir ist Finsternis, und selig wirst du sein, wenn du, nach kurzem Umherirren, nach einer kleinen Pause Mich wieder zu Gesicht bekommst!” Wehe aber denen, die ihr Gesicht gänzlich von Mir abwenden! Sie gehen den Weg der Finsternis, der groben Materie, wo lange Läuterungsprozesse dazu gehören, das Verlorene wiederzugewinnen und das mit Füßen Getretene auszubessern.

08. Meinen Jüngern teilte Ich mit, daß es in dem Plan Meines Erdenwandels liege, wenn Ich sie verlasse. Ich sagte ihnen vorher, daß Ich sie im Anfang nur auf ein kleines verlassen werde, damit sie sich daran gewöhnen sollten, Meine Persönlichkeit auf längere Zeit zu entbehren; aber Ich versprach ihnen als Ersatz für den herben Verlust Meiner Sichtbarkeit den Tröster oder den Geist Gottes.

09. Wenn Ich dem Menschen in manchen Stunden ebenfalls zurufe: “Verlaß Mich nicht!”, so ist dies auch so gemeint, wie einst bei Meinen Jüngern das Wort: “Verzaget nicht, wenn über ein kleines ihr Mich nicht sehet!” Es will so viel sagen: “Mein Kind, verzweiwfle nicht in Meiner Abwesenheit, wenn Momente eintreten, in denen die Welt und deren Ereignisse auf dich einstürmen und du Meine Hand nicht mehr fühlst und Meine Stimme nicht mehr hörst! Wenn die Welt dich für deine Ergebung mit Hohn, Haß und Verfolgung lohnt, harre aus! Über ein kleines wirst du Mich wieder sehen, wieder fühlen, wieder hören, wieder sehen in der Sprache der Natur, wieder fühlen in der Lenkung der Ereignisse und wieder hören in der sanften Stimme des wiedererlangten Friedens in deinem Herzen!”

10. Wie Ich Meinen Jüngern voraussagte, daß sie bittere Stunden des Schmerzes würden durchmachen müssen, so geht es auch jedem Gläubigen, der mehr an Mir als an der Welt hängt; jedoch Meine Wiedereinkehr in das hartgeprüfte Herz des Menschen, seine nach langen Kämpfen erlangte feste Überzeugung, daß die Sonne, wenn auch Wolken sie verfinstern, doch am Ende siegen und glorreich, überall Wohltaten verbreitend, wieder hervortreten wird, – dies alles wird die bitteren, ausgestandenen Schmerzen vergessen machen und den Glauben an Mich und das Vertrauen zu Mir festigen.

11. Die Mission Meiner Jünger nach Meinem Hingange war zu ernst, als daß sie nicht auch im Ertragen des Herbsten geschult werden sollten. Sie mußten sich an Meine Abwesenheit vorerst gewöhnen, um dann als selbsthandelnd auftreten zu können.

12. Was Meinen Jüngern als Schule vorgezeichnet war, ist auch jetzt der Weg eines jeden, der Meinen und Meiner Jünger Fußstapfen folgen will.

13. Den Jüngern sagte Ich: “Die Welt wird euch hassen und verfolgen, weil ihr nicht von ihr seid!” Und Meinen jetzigen Kindern muß Ich das gleiche zurufen; denn je mehr sie Mich lieben, je mehr sie Mir folgen, desto mehr kommen sie in Widerspruch mit der Welt, mit der Mehrzahl der Menschen, bis Ich durch Ereignisse auch diese zubereiten werde, daß sie für etwas Besseres empfänglich werden.

14. Diese Folgen sind erstens natürlich und zweitens notwendig; denn ein Kind des Schöpfers der ganzen sicht und unsichtbaren Natur werden zu wollen, erlangt man nicht so leicht. Wenn ein Kind in geistiger Hinsicht fortschreitet, so muß es mit der Welt und den gewöhnlichen Alltagsmenschen stets mehr in Zwiespalt kommen. Der Haß der Welt wächst mit der Liebe zu Mir. Daher nicht verzagt, wenn über ein kleines ihr Mich nicht sehet; über ein kleines werdet ihr Mich wiedersehen!

15. Ich muß euch manchmal euren Kräften allein überlassen; :ihr müßt erproben, ob ihr auch wirklich fähig seid, das öffentlich und ohne Scheu zu bekennen, was euch bei mancher Vorlesung Meiner Worte so sehr begeistert. Es muß die Frage an euch herantreten, inwieweit ihr euch vor der Welt fürchtet.

16. Glaubt ja nicht, daß ihr einen so großen Heldenmut habt, wie euch oft scheint! Seht Meinen Apostel Petrus an! Im Garten von Gethsemane verteidigte er Mich mit dem Schwert, und kurze Zeit danach verleugnete er Mich. Wenn also ein Petrus fehlen kann, so könnt ihr euch denken, wie es im Moment der Entscheidung mit eurem Mute aussehen wind. Daher müssen öfters solche Umstände kommen, die euch stärken und im Glauben an Mich befestigen sollen. Verleugnete Mich der, welcher Mich persönlich kannte, was soll man von euch erwarten, die ihr Mich nie gesehen habt, sondern Mich nur aus der sanften Stimme eures Herzens kennt?

17. Daher muß Ich euch öfters verlassen, muß euch allein lassen, muß euch mit den Umständen und der Welt ringen lassen, damit ihr ermessen könnt, was ihr errungen habt, und was euch noch fehlt.

18. Gedenket stets der Worte: “Der Wille ist stark; aber das Fleisch ist schwach!” Sie sind gewichtig und bezeichnen ganz die menschliche Natur. In dem Moment der Begeisterung glaubt ihr einen Elefanten auf die Schultern laden zu können, und im Augenblick des wirklichen Ausübens ist euch eine Fliege oft schon lästig.

19. Daher forschet auch ihr emsig in eurem Herzen nach, wieviel der Liebe, wieviel des Vertrauens ihr besitzet, damit, wenn ihr manchmal scheinbar Meine Abwesenheit fühlt, ihr nicht verzagt, sondern getrost dem Wiederkommen eures Führers und Vaters entgegenharrt!

20. Habt ihr eure eigenen Schwächen erkannt, wißt ihr, wieviel Liebe dazu gehört, um praktisch auszuüben, was euch im Gefühlsleben oft so leicht vorkommt, dann erst kennt ihr ,den Weg ganz, der zu Mir führt; dann wißt ihr auch, wie einst Meine Jünger – durch Meine Abwesenheit geschult -, wieviel dazu gehört, die Mission als Mensch und als Mein Kind im strengsten Sinne des Wortes zu erfüllen.

21. Dies sage Ich euch allen zur Warnung, daß ihr euch nicht in träumerischer Verwegenheit fähig glaubt, Lasten zu tragen, denen ihr nicht gewachsen seid, und zum Trost, damit ihr in herben Umständen und Venhältnissen, bei scheinbarer Abwesenheit eures himmlischen Vaters, euch dessen erinnern mögt, was Er einst zu Seinen Jüngern sagte: “Über ein kleines, so wendet ihr Mich nicht sehen; und aber über ein kleines, so werdet ihr Mich wieder sehen!” Amen.

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flagge en  22nd Sermon of Jesus… The Lord refers to His Death

22nd Sermon of Jesus… The Lord refers to His Death
(March 19, 1872)

John 16:16-23
“A little while, and ye shall not see me: and again, a little while, and ye schall see me, because I go to the Father. Them said some of his disciples among themselves, What ist this that he saith unto us, A little while, and ye shall not see me: and again, a little while, and ye shall see me: and, Because I go to the Father? They said therefore, What is this that he saith, A little while? we cannot tell what he saith. Now Jesus knew that they were desirous to ask him, and said unto them, Do ye enquire among yourselves of that I said, A little while, and ye shall not see me: and again, a little while, and ye shall see me? Verily, verily, I say unto you, that ye shall weep and lament, but the world shall rejoice: and ye shall be sorrowful, but your sorrow shall be turned into joy. A woman when she is in travail hath sorrow, because her hour is come: but as soon as she is delivered of the child, she remembereth no more the anguish, for joy that a man is born into the world. And ye now therefore have sorrow: but I will see you again, and your heart shall rejoice, and your joy no man taketh from you. And in that day ye shall ask me nothing. Verily, verily, I say unto you, Whatsoever ye shall ask the Father in my name, he will give to you.”

In this chapter, as I did in the previous one, I hinted to My disciples how things would be with them when I left them and they would no longer be under My visible influence and guidance. In the fifteenth chapter of John I compared Myself to a vine and My disciples to the branches which can only bear fruit while they ar attached to the vine.

In this comparison I showed them the fate of those who will not abide in Me, and that only those are sinners who know what they must do and believe, and yet act contrary to their knowledge, whereas the ignorant are not punishable. I pointed out to them in the parable that he who believes in Me is not a servant of My law, but its voluntary observer; that he is not meant to be subjected to Me, but as a friend to follow the advice of a friend. I told them that if they wanted to follow Me and My teaching they would get into conflict with the world and that whilst I would love them, the world would overwhelm them with hatred. But I also gave them hope that when My spirit would overshadow them, spiritual pleasures would richly compensate them for the worldly pleasures that would gradually withdraw from them.

All this I had to tell My disciples in advance, for they had no idea as yet as to how and what their mission would be. They were still living too much under the influence of My personality and although they kept confessing: “We know that You were sent by God!” they were still not at all clear about My mission. They neither realized the importance of My coming nor did they suspect the manner and significance of My going home; for they were human, and so was their thinking. Therefore, I was compelled to talk to them on various occasions about My going home, and thus also this chapter of My favourite, John, deals with My preparing the disciples for the events which would soon be taking place.

I spoke to them about My going home, about My separation from them and its necessity. However, it was as quoted in this chapter: “I have yet many things to say unto you, but ye cannot bear them now.” Thus My words were puzzling the disciples and, therefore, they also could not comprehend the words: “A little while, and ye shall not see Me; and again a little while, and ye shall see Me, because I go to the Father.”

How could My disciples possibly have believed that I could be captured and even killed, when they had so often seen Me evade and prevent all kinds of dangers? How could they imagine that one sent by God could be put to death? All that I spoke to them about My being lifted up, My death and My return was incomprehensible to them until harsh reality convinced them how true My words had been. Only after these events had taken place, did they understand what their mission was, what I, and what the world represented.

What in those times I had frequently preached to My disciples about the Kingdom of God, the importance of My teaching and its observance, and what I had explained to them by examples, showing how he must fare who turns away from Me and My teaching, I have already preached for centuries in many languages and through a thousand different world events. I call to everyone: “Do not turn away from Me, for without Me there is no comfort and no salvation in the world!” And how I predicted My going away to My disciples, but did not take from them the hope that they would soon see Me again, thus I am now calling to you and every believer: “Do not stray from the path you have taken! For away from Me there is darkness and you will be happy when after wandering about lost for a while you once more catch sight of Me!” But woe betide those who turn away from Me completely! They walk the road of darkness, of coarse matter, where it takes lengthy processes of purification to regain what was lost and repair what had been trampled underfoot.

I told My disciples that it was within the plan of My earthly sojourn that I had to leave them. I told them in advance that in the beginning I would be leaving them only for a short while to help them get accustomed to do without My person for a longer time; but as compensation for the loss of My visible presence I promised them the comforter, or the Spirit of God.

If sometimes I call to the people: “Do not lose heart if you will not see Me for a little while!” it is to say: “My child, do not despair when there are moments in which the world and its events overwhelm you and you no longer feel My hand or hear My voice! If, for your submission, the world awards you with mockery, hatred and persecution, persevere. Soon you will be seeing, feeling and hearing Me again – recognizing Me in the language of nature, feeling Me in the control of events, and hearing Me in the gentle voice of regained peace within your heart!”

As I predicted to My disciples that they would experience bitter hours of sorrow, this applies to every believer who is more attached to Me than to the world. However, My re-entry into the severely tried heart of a person, the firm conviction he will have gained after prolonged conflicts that the sun will be shining once more through the clouds, victorious and glorious, benefiting everything around, will help him to forget all the bitter suffering and strengthen his faith and trust in Me.
My disciples’ mission after My death was too serious not to train them in the utmost endurance. They had to get used to My absence to enable them to act independently.

The same school through which My disciples had to go is also now the path of everyone who wants to follow in My footsteps and those of My disciples.

I told the disciples: “The world will hate and persecute you, because you are not of the world!” And the same I must tell My present-day children; for the more they love and follow Me, the more will they be in opposition to the world and the majority of men, until through the coming events I will prepare them, too, that they may become receptive for something better.

These consequences are not only natural, they are also necessary, for it is not so simple to become a child of the Creator of all visible and invisible creation. If a child makes spiritual progress, it must keep getting into more and more conflict with the world and the ordinary people. The world’s hatred keeps growing as the love for Me keeps growing. Therefore, do not be discouraged if you do not see Me for a little while; soon you will be seeing Me again.

Sometimes I have to leave you so that you may depend on your own strength; you must try out whether you ar really capable of publicly confessing unafraid that which sometimes delights you so much when My Word is read. You must face the question, how much you fear the world.

Do you think you are really as heroic as you sometimes believe you are? Look at My disciple Peter! In the Garden of Gethsemane he defended Me with the sword and soon after he denied Me. If a Peter can do wrong, you can imagine how in the moment of decision it would be with your courage. Therefore, such circumstances have to arise from time to time that may fortify you and strengthen your faith in Me. If he, who knew Me personally, disavowed Me, what can be expected of you, who have never seen Me, but only know Me from the gentle voice in your heart?! Therefore, I have to leave you from time to time to struggle with situations and the world so that you may realize what you have attained and what is still missing.

Remember the words: “The will ist strong, but the flesh is weak!” They are important and characteristic of human nature. In a moment of enthusiasm you believe yourself capable of carrying an elephant on your shoulders, but when it comes to real action, a fly is often too heavy for you.

Therefore, diligently search your heart to see how much love and faith you possess, so that when you sometimes seem to feel My absence, you do not despair, but await with confidence the return of your guide and Father.

When you have recognized your own weaknesses, you will know how much love it needs to carry out in practice what in your emotional life appears so easy; only then will you know for sure the road that leads to Me. Then you will also know as My disciples once did – trained through My absence – how much is needed to carry out your mission as a human being and as My child in the strictest sense of the word.

This I am telling all of you as a warning, that you do not in a state of dreamy audacity believe yourselves capable of carrying burdens that are beyond you. And as a consolation, so that you may remember it when in difficult situations your heavenly Father appears to be absent, be reminded of what He once said to His disciples: “A little while, and ye shall not see Me; and again a little while, and ye shall see Me.” Amen.

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flagge italian  Predica 22… La preparazione alla dipartita del Signore

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Predica 22… La preparazione alla dipartita del Signore

Rivelazioni ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Terza dopo Pasqua
( IVa dopo Pasqua)

Giovanni 16:16-23…
«Fra poco non mi vedrete; e di nuovo fra poco mi vedrete; poiché io vado al Padre”. Dissero allora alcuni dei suoi discepoli tra loro: “Che cos’è questo che egli dice a noi: ‘Fra poco non mi vedrete, e di nuovo fra poco mi vedrete’, e ‘Io vado al Padre?’.” – Allora essi dicevano: “Che cos’è questo che egli dice: ‘fra poco’? Non comprendiamo quello che vuol dire”. Allora Gesù capì che volevano interrogarlo e disse loro: “Su ciò che io ho detto vi domandate l’un con l’altro: fra poco non mi vedrete e di nuovo fra poco mi vedrete. In verità, in verità io vi dico: voi piangerete e gemerete, ma il mondo si rallegrerà. Voi però sarete afflitti; tuttavia la vostra afflizione dovrà essere trasformata in gioia. Una donna, quando partorisce, allora è nel travaglio, perché la sua ora è giunta. Ma quando ha dato alla luce il bimbo, non si ricorda più del travaglio per la gioia che è nato al mondo un uomo. Ed ora anche voi siete nel travaglio; ma vi vedrò di nuovo e il vostro cuore si rallegrerà, e nessuno vi potrà togliere la vostra gioia. In quel giorno non mi domanderete più nulla. In verità, in verità, in verità vi dico: se chiederete qualcosa al Padre nel mio nome, egli ve la darà”.»

(Il 10 marzo 1872)

1. In questo capitolo, come nel precedente, Io ho dato ai Miei discepoli una prova di come si sarebbero trovati, quando li avrei lasciati, ed essi non sarebbero più stati sotto la Mia visibile influenza e la Mia conduzione.

2. Nel quindicesimo capitolo di Giovanni, Io Mi paragonai a una vite, e paragonai i Miei discepoli ai tralci, i quali possono portare frutto solo fin quando restano attaccati alla vite.

3. In quest’esempio mostrai loro la sorte di quelli che si distaccheranno da Me, spiegando che sono peccatori solo coloro che, pur sapendo ciò che dovrebbero fare e credere, agiscono contrariamente; mentre coloro che non sono consapevoli, non sono punibili. Io esposi nella parabola, che chi crede in Me, non è uno schiavo della Mia Legge, bensì uno spontaneo esecutore della stessa; quindi non si sottopone a Me privo di volontà, ma come un amico che dovrebbe seguire i consigli dell’amico. Io dissi, che se volevano seguire Me e la Mia Dottrina, sarebbero incorsi in conflitto con il mondo, e che, mentre Io li avrei amati, il mondo invece li avrebbe sommersi d’odio. Diedi loro però anche la speranza, che quando il Mio Spirito sarebbe sceso su di loro, sarebbero stati risarciti ampiamente dalle gioie spirituali, mentre quelle mondane si sarebbero chiuse dinanzi a loro a poco a poco.

4. Tutto questo Io dovetti dirlo in anticipo ai Miei discepoli; essi, infatti, non avevano ancora nessun concetto di come, né di quale sarebbe stata effettivamente la loro missione. Essi vivevano ancora troppo sotto l’influsso della Mia Personalità e, sebbene professassero ogni momento: «Noi sappiamo che Tu sei inviato da Dio!», non avevano nessuna chiara idea della Mia Missione, né dell’importanza della Mia Venuta, né un lontano presentimento del modo e del significato della Mia dipartita, poiché erano uomini e pensavano in modo umano. Anche per questa ragione, Io fui costretto a parlar loro molto spesso della Mia dipartita, e proprio questo capitolo del Mio discepolo prediletto Giovanni tratta di come dovetti prepararli agli avvenimenti che si sarebbero verificati in breve tempo.

5. Io parlai della Mia dipartita e della Mia separazione, spiegando loro la sua necessità; ma accadde proprio così come sta scritto in questo capitolo: «Avrei da dirvi ancora molto, ma non potreste ancora sopportare o comprendere!». Le Mie parole erano ancora misteriose per i Miei discepoli, perciò essi neppure potevano afferrare la menzionata espressione: «Tra poco non Mi vedrete; e di nuovo tra poco Mi vedrete; poiché Io vado al Padre».

6. Come sarebbe stato possibile per loro, concepire che Io potessi essere catturato, o addirittura ucciso, avendoMi così spesso visto schivare e sventare pericoli di ogni genere!? Come poteva venir loro in mente che un inviato di Dio potesse essere ucciso? Tutto quello che Io dissi della Mia elevazione, della Mia morte, del Mio ritorno, non fu afferrabile per loro, fino a che la dura realtà non li convinse bruscamente di com’erano state vere quelle Mie parole! Solo dopo tali avvenimenti, essi compresero qual era la loro missione, chi ero Io, e cosa il mondo.

7. Tutto ciò che Io predicai ai Miei discepoli in quel tempo in merito al Regno di Dio, all’importanza della Mia Dottrina e alla sua osservanza, spiegando loro con esempi quel che attende colui che se n’allontana, ciò Io lo predico già da secoli in tutte le lingue e attraverso migliaia di svariati avvenimenti che accadono nel mondo. A tutti Io dico, esclamando: “Non abbandonateMi, poiché senza di Me non vi è nessun conforto e nessuna salvezza nel mondo!”. E come, pur avendo predetto ai Miei discepoli la Mia separazione, tuttavia non tolsi loro la speranza di rivederMi dopo breve tempo, in ugual modo dico a voi, e a ogni credente: “Non abbandonare la via su cui cammini! Lontano da Me, infatti, stanno le tenebre, e tu sarai beato se dopo un breve errare intorno, dopo una breve pausa, riuscirai di nuovo a vederMi!”. Guai però a coloro che distoglieranno completamente il loro volto da Me! Essi percorreranno la via delle tenebre, della rozza materia, dove occorreranno lunghi processi di purificazione per riguadagnare il perduto, e riparare ciò che si è calpestato con i piedi.

8. Ai Miei discepoli comunicai che stava nel piano del Mio cammino terreno, se li abbandonavo. Dissi loro in anticipo che Io li avrei abbandonati solo per un po’ all’inizio, affinché si potessero abituare a fare a meno della Mia persona per un tempo più lungo, ma promisi loro il Consolatore, o lo Spirito di Dio, come compensazione per la dura perdita della Mia visibilità.

9. Quando Io in certe ore esclamo all’uomo altrettanto: “Non abbandonarMi!”, anche ciò va inteso come le parole un giorno rivolte ai Miei discepoli: «Non scoraggiatevi, se per un po’ non mi vedrete!». Vuol dire quanto: “Figlio Mio, non disperarti in Mia assenza, se subentrano momenti in cui il mondo e i suoi avvenimenti ti assalgono, e tu non senti più la Mia mano né odi più la Mia voce! Quando il mondo per la tua rassegnazione ti ricompensa con disprezzo, odio e persecuzione, persevera! Fra poco Mi vedrai di nuovo, Mi sentirai e Mi ascolterai di nuovo: Mi rivedrai nel linguaggio della natura, Mi sentirai nella direzione degli avvenimenti e Mi udrai di nuovo nella soave voce della recuperata pace nel tuo cuore!”.

10. Come Io predissi ai Miei discepoli che avrebbero passato ore amare di sofferenza, così accadrà a ogni credente che è più attaccato a Me che al mondo; tuttavia, il Mio alloggiare nuovamente nel cuore dell’uomo duramente provato, la sua salda convinzione raggiunta dopo lunghe lotte, cosicché il Sole, anche se le nuvole lo offuscassero, alla fine vincerà e riapparirà glorioso, diffondendo benefici dappertutto, – tutto questo farà dimenticare le amare sofferenze sopportate, e rinsalderà la sua fede e la confidenza in Me.

11. La missione dei Miei discepoli, dopo la Mia dipartita, era troppo importante perché essi non dovessero prima essere educati anche nella sopportazione delle più pesanti avversità. Essi dovevano prima abituarsi alla Mia assenza, per poter poi esordire autonomamente.

12. Quella che fu tracciata ai Miei discepoli come scuola, è anche adesso la via di ognuno che voglia seguire le orme Mie e dei Miei discepoli.

13. A loro Io dissi: «Il mondo vi odierà e vi perseguiterà, perché voi non siete del mondo!». E ai Miei figli attuali devo dire la stessa cosa; infatti, quanto più loro Mi amano, quanto più Mi seguono, tanto più entrano in conflitto con il mondo e con la maggioranza degli uomini, finché attraverso avvenimenti Io preparerò anche questi, a diventare ricettivi per qualcosa di meglio.

14. Queste conseguenze sono, in primo luogo, naturali, e in secondo luogo, indispensabili; poiché non si raggiunge così facilmente il desiderio di voler divenire un figlio del Creatore di tutta la natura visibile e invisibile. Quando un figlio progredisce sotto l’aspetto spirituale, viene a trovarsi sempre più in contraddizione con il mondo e con gli uomini ordinariamente comuni. L’odio del mondo cresce man mano che cresce l’amore per Me. Perciò non perdetevi d’animo se fra poco non Mi vedrete; e di nuovo fra poco Mi vedrete!

15. Talvolta devo abbandonarvi alle vostre forze solamente; dovete provarvi, per vedere se siete veramente capaci di confessare apertamente e senza timore ciò che vi entusiasma così tanto nel leggere le Mie parole. In voi deve subentrare la domanda: “Fino a che punto ho paura dinanzi al mondo?”.

16. Non crediate di avere un così grande eroismo, come spesso vi sembra! Guardate il Mio apostolo Pietro! Nel giardino di Getsemani egli Mi difese con la spada, e poco tempo dopo Mi rinnegò. Se dunque può fallire un Pietro, potete immaginarvi che ne sarà del vostro coraggio nel momento della decisione. Per questo devono presentarsi spesso siffatte circostanze, le quali devono fortificarvi e consolidarvi nella fede in Me. Se Mi rinnegò colui che Mi conosceva personalmente, che cosa ci si deve aspettare da voi che non Mi avete mai visto, bensì Mi conoscete solo dalla soave voce del vostro cuore!?

17. Per questo devo spesso abbandonarvi, lasciarvi soli, lasciarvi lottare con le circostanze e con il mondo, affinché possiate valutare ciò che avete acquisito, e ciò che ancora vi manca.

18. Rammentatevi sempre delle parole: «La volontà è forte, ma la carne è debole!». Esse sono importanti e caratterizzano bene la natura umana. Nel momento dell’entusiasmo voi credete di potervi caricare un elefante sulle spalle, ma nel momento dell’effettiva pratica, spesso già una mosca vi è molesta.

19. Perciò indagate scrupolosamente nel vostro cuore, quanto di amore, quanto di fiducia possedete voi, in modo che, se talvolta apparentemente sentite la Mia assenza, non vi scoraggiate, ma andiate incontro fiduciosi al ritorno della vostra Guida, e del Padre vostro!

20. Se avrete riconosciuto le vostre debolezze, voi saprete anche quanto amore ci vorrà, per esercitare in pratica ciò che vi sembra così facile nella vita emotiva, e allora soltanto conoscerete la Via completa che conduce a Me! Poi, saprete anche, come a suo tempo i Miei discepoli – educati dalla Mia assenza – quanto ci vorrà, affinché ciascuno adempia la propria missione come uomo e come figlio Mio, nel senso più stretto della parola.

21. Questo dico a voi tutti come monito, affinché in trasognata temerarietà, non vi crediate capaci di portare pesi che non sono alla vostra portata, e per consolazione, affinché nelle dure circostanze e condizioni, nell’apparente assenza del vostro Padre celeste, vi possiate ricordare di ciò che Egli disse un giorno ai Suoi discepoli: «Tra poco non Mi vedrete», e di nuovo: “Tra poco Mi rivedrete!”. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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