29. Der Hirte sucht die verlorenen Schafe… Lukas 15:3-32 – The Shepherd seeks the Lost Sheep… Luke 15:3-32

PREDIGT / SERMON 29
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PREDIGTEN DES HERRN-29-DER HIRTE UND SEINE VERLORENEN UND VERIRRTEN SCHAFE-Lukas 15_3-32-Gottfried Mayerhofer The Lords Sermons-29-THE SHEPHERD AND HIS LOST AND STRAYING SHEEP Luke 15_3-32-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  29. Predigt von Jesus… Vom verlorenen Schaf

29. Predigt von Jesus… Vom verlorenen Schaf
(30.03.1872)

Lukas 15:3-32
Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: “Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat, und wenn er deren eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlornen, bis daß er’s finde? Und wenn er es gefunden hat, so legt er es auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seinen Freunden und Nachbarn und spricht zu ihnen: ,Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!` Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verlieret, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde? Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihren Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: ,Freuet euch mit mir; denn’ ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte!` Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.” Und er sprach: “Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: ,Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört!` Und er teilte ihnen das Gut. Und nicht lange danach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen. Da er nun all das Seine verzehret hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbige ganze Land, und er fing an zu darben und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm. Da schlug er in sich und sprach: ,Wieviel Taglöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir und bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Taglöhner!` Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: ,Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße.` Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: ,Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße, und bringet ein gemästetes Kalb her und schlachtet`s! Lasset uns essen und fröhlich sein; denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden.` Und sie fingen an fröhlich zu sein. Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen. Und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre. Der aber sagte ihm: ,Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästetes Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat.` Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er aber antwortete und sprach zum Vater: ,Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästetes Kalb geschlachtet.` Er aber sprach zu ihm: ,Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden!”

01. Dieses ganze Kapitel Meines Evangelisten Lukas handelt vom Verlorenen und von der Freude des Wiederfindens.

02. Es wurde den anwesenden Schriftgelehrten und Pharisäern in drei Gleichnissen erläutert, warum Ich nicht die Gesunden, sondern die Kranken, nicht die Guten und Gerechten, sondern die Sünder aufsuchte.

03. Um auch diese Gleichnisse im wahren Sinn aufzufassen, müssen wir – wie bei den meisten Texten – die wichtigsten Worte in desselben etwas näher erklären; denn obwohl ihr eine Sprache habt und euch ihrer Worte zum Ausdruck eurer Gedanken bedient, so muß Ich euch offen sagen, daß ihr von allen gebrauchten Worten die tiefe Bedeutung nicht versteht. Und so muß Ich sowohl als Belehrer und Erklärer Meines Evangeliums, wie auch als Sprachlehrer bei euch auftreten.

04. Hier in diesen drei Gleichnissen – vom verlorenen Schaf, vom verlorenen Groschen und vom verlorenen Sohn – ist zu erklären:

05. Erstens: Was heißt ,verloren`?

06. Zweitens: Warum sehnt man sich so sehr danach, das Verlorene wiederzufinden?

07. Und drittens: Warum hat man eine solch außerordentliche Freude über das Wiedergefundene, eine Freude, die oft bei weitem größer ist als die über das vielleicht Wertvollere und Wichtigere, das man noch im Besitz hat?

08. Seht, diese drei Fragen müssen zuerst erörtert werden, ehe wir zur geistigen Erklärung und zur geistigen Anwendung auf euch, auf das ganze Menschengeschlecht, ja auf die ganze sichtbare Schöpfung schreiten können; denn wenn man um etwas fragt, so muß man erst genau und klar die Bedeutung der Frage und deren Wert kennen, indem dadurch die Antwort schon halb gegeben ist.

09. So wollen wir nun systematisch mit der ersten Frage beginnen, welche heißt:

10. Was bedeutet das Wort ,verloren`?

11. Seht, dieses Wort bezeichnet den Gedanken, welcher denjenigen überkommt, der etwas ihm Gehörendes oder Wertes, sei es eine Person oder eine Sache, seinem Wirkungskreise entrückt sieht und nicht mehr einen Gebrauch davon machen oder einen Genuß davon haben kann! Verloren ist jedes Ding, welches einer andern Bestimmung, einer andern Richtung als der ihm zugewiesenen gefolgt ist.

12. Wenn nun diese Bedeutung so tief in das Seelenleben des Menschen eingreifen kann, so entsteht daraus die zweite oben angeführte Frage, welche heißt:

13. Warum sehnt sich der Mensch so sehr nach dem Verlorenen?

14. Die Antwort darauf lautet: Weil die Seelenruhe des Menschen durch den Verlust gestört worden ist und der Mensch sich danach sehnt, das Gleichgewicht wiederzuerlangen. So hat das Verlorene für den Besitzer eigentlich einen geistigen Wert, der oft bei weitem größer ist als der materielle Wert desselben.

15. Der Mensch sehnt sich also danach, das Verlorene wieder in seinen Besitz, in seine Wirkungssphäre zu ziehen. Er wird sich beim Fund freuen, weil das Mangelnde wieder an seinen früheren Platz und an seine Stelle gelangt und er es wieder der Bestimmung zuführen kann, welche er für die beste erachtet hatte.

16. Aus diesem Sehnen entsteht der Eifer des Suchens oder die Anwendung aller möglichen Mittel, um sich wieder in den Besitz des Verlorenen zu setzen, eine Tätigkeit, welche oft mit Mühseligkeiten und Anstrengungen verbunden ist, daraus sich dann von selbst die dritte Frage löst, welche heißt:

17. Warum freut man sich des Wiedergefundenen mehr als dessen, was man schon im Besitz hat? Das läßt sich leicht erklären. Weil nämlich das Wiederfinden, resp. das Suchen, Mühe kostet und diese Anstrengung durch den Erfolg des Findens belohnt wurde!

18. Da nun aber eine Freude – welche auch immer – erst dann zur rechten Freude wird, wenn man sie mit anderen teilen kann, so sind eben diese angeführten Gleichnisse auch deshalb beachtenswert, weil sie auch diesen Seelengenuß nicht vergessen, sondern ihn mit erwähnen. Ebenso ist in diesen drei Gleichnissen, die Ich aus verschiedenen Lebensverhältnissen wählte, auch der Schmerz über etwas Verlorenes jedem Bild entsprechend ausgedrückt.

19. Voran geht der Vergleich mit einem Hirten, der ein verlorenes Schaf sucht. Dieses Gleichnis wendet sich gegen den Einwurf, daß Ich die Gesellschaft der in den Augen der Schriftgelehrten und Pharisäer mit Sünden behafteten Leute aufsuchte.

20. Was ist ein Hirte?

21. Seht, ein Hirte ist ein Mensch, dem eine gewisse Anzahl von Tieren anvertraut ist, die er auf die rechten Weideplätze führen und im Notfall vor allen Gefahren schützen soll. Der Hirte ist eben wegen dieses Auftrags seinem Herrn verantwortlich, daß keines seiner ihm anvertrauten Tiere Schaden leide, und daß sie stets genügend Futter haben, wozu der Hirte die geeigneten Plätze auszuwählen hat.

22. Wenn Ich mit Sündern aß und auf diese Weise bewies, daß Ich eben die Kranken gegenüber den Gesunden, die keines geistigen Arztes bedurften, bevorzugte, so war gerade dieses Gleichnis vom verlorenen Schafe am besten geeignet, Meinen Jüngern den Grund Meines Verhaltens einleuchtend zu machen; denn ein verlorenes, verirrtes Schaf ist – bildlich gesprochen – ebenfalls wie ein nichtbekehrter, nicht geistig geführter oder kranker Mensch.

23. Wie ein verirrtes Schaf Unglücksfällen ausgesetzt ist, Raubtieren zur Beute fallen oder in Abgründe stürzen kann, welche Gefahren zu beurteilen es oft nicht imstande ist, ebenso läuft ein verirrter, geistig kranker Mensch, der – von der Welt verführt – von seiner geistigen Bestimmung nichts weiß, Gefahr, seine eigentliche Bestimmung als Glied eines zukünftigen, ewigen Reiches ganz zu verfehlen, um erst nach langen Zeiträumen durch große Leiden und bittere Erfahrungen dahin zu gelangen, wohin Ich ihn auf dem kürzesten Wege führen wollte.

24. Ich sagte: Der Hirt ist verpflichtet, seine Schafe auf gute Weideplätze zu führen, und dies war ja auch Meine Pflicht, als Ich es unternahm, die Menschen von den Abwegen, auf welchen sie sorglos wandelten, wieder auf den wahren Lebenspfad, zu ihrer eigentlichen geistigen Bestimmung zurückzuführen.

25. Das Beispiel vom Hirten führte Ich deswegen an, weil es erstens den Menschen in jener Zeit am leichtesten begreiflich war, und weil es Meinem Berufe als Menschensohn am besten glich, indem Ich, die auf Erden herabgestiegene Weisheit, Meinem Vater die verlorenen Kinder, wie verlaufene Schafe eines Hirten, wieder zurückzubringen suchte.

26. Wie die Freude eines Hirten groß ist, der nach langem Suchen und Umherirren sein verlorenes Schaf, das ihm anvertraute Gut, wiederfindet, so ist auch Meine Freude groß über eine wiedergefundene Seele.

27. Um diesen Vergleich aber noch deutlicher zu machen, so wählte Ich das zweite Gleichnis, welches von einem Weibe erzählt, das einen Groschen verlor und alles aussuchte, um ihn wiederzufinden.

28. Ich wußte wohl, welchen Wert die Pharisäer und Gelehrten aufs Geld legten, und so war dies emsige Suchen des Weibes – eben ihrer eigenen Denksphäre entnommen – ihnen leicht begreiflich. Man kann ja auch um eine kleine Münze besorgt sein und so lange suchen, bis sie gefunden ist!

29. Ich folgte noch anderen Gründen, als Ich ihnen das Gleichnis vom verlorenen Schaf als seelischem Wesen zuerst, dann den Verlust materiellen Gutes von vermeintlichem Wert und endlich den Verlust der geistigen Würde im verlorenen Sohn zuletzt vortrug. Ich wollte ihnen damit sagen, daß seelische Verluste leicht, materielle schwerer und geistige am schwersten zu ersetzen sind.

30. Denn bei ersteren kann durch Umstände und Verhältnisse der Verirrte von seinen falschen Ansichten abgebracht werden, worauf er wieder den rechten Weg zu gehen anfängt. Materielle Verluste aber üben gewöhnlich einen solch starken Druck auf die Seele aus, daß sie im Vertrauen zu Mir wankt, ja ganz verzweifelt und wegen des gewohnten Lebens alles mögliche aufbietet, um die weltlichen Genüsse wiederzuerlangen. Das von Mir erwähnte Weib hätte sich mit den übrigen neun Groschen zufriedenstellen können; allein, der verlorene Groschen war ihr so ans Herz gewachsen, daß sie lieber alles durchstöberte, um ihn zu finden.

31. Daß Ich auch bei diesem Gleichnis nicht den materiellen Hergang, sondern nur das Geistige im Auge hatte, ist natürlich. Deshalb sagte Ich auch bei der Wiederfindung des verlorenen Groschens, als das Weib den Fund allen Nachbarinnen und Freundinnen mitteilte, daß im Himmel eine ebensolche Freude sein werde über einen Sünder, der Buße tut, d.h. über eine vom Untergang gerettete Seele.

32. Was das dritte Gleichnis, das vom verlorenen Sohn, betrifft, so hatte Ich Meine Zuhörer nun schon so weit in den Bereich Meiner geistigen Auffassung gezogen, daß Ich ihnen als größtes und letztes Beispiel eine Erzählung geben konnte, in welcher es sich nicht um materiellen Verlust, sondern um den Verlust der geistigen Würde eines Menschen handelt, welcher, uneingedenk seines eigenen Wertes, nur der Welt und ihren Genüssen fröhnt, alle anderen Bande, die ihn an Haus und Familie knüpften, zerreißt und in die Welt hinausstürmt, allen Leidenschaften die Zügel lassend, bis er, ermattet und geistig vernichtet, im größten Unglück erst die Tiefe des Abgrundes erkennt, in den er sich freiwillig stürzte.

33. Im ersten Beispiel war es ein Hirte, der ein tief unter ihm stehendes Wesen, ein Schaf, vom Verderben rettete, indem er es wieder zu den Seinen brachte. Im zweiten Fall war es ein Weib, welches, ihr materielles Gut wiederfindend, sich glücklich schätzte. In beiden Fällen ist nur Weltliches als Beispiel benützt. Im dritten Gleichnis kommt aber zu all diesen möglichen Verlusten noch die Vaterliebe hinzu, die einen noch größeren und wertvolleren Verlust erleidet. Dieses Gleichnis war in bezug auf Mich, als den Vater aller Kreaturen, am ehesten anwendbar, weil in ihm die Reue einer verlorenen Seele auf der einen Seite und die nie versiegende Barmliebe eines liebenden Vaters mit all ihren Folgen auf der andern Seite bildlich dargestellt ist.

34. Das Beispiel vom verlorenen Sohn war, dem menschlichen Leben entnommen, das allerwichtigste, weil Ich darin Meinen Zuhörern neben den Banden der Familie zeigte, wie ein Vater sein sollte, und wie es leider bei ihnen die wenigsten waren. Ich wollte ihnen an der Freude des Vaters über den zurückgekehrten Sohn zeigen, wie groß erst die Freude bei dem Schöpfer aller Wesen sein werde, wenn Er die Menschen, die Er frei in die Welt hinausstellte, dann freiwillig wieder zu sich zurückkehren sieht. Daß über einen solchen Zurückkehrenden die Freude in Meiner Geisterwelt noch größer ist als im Familienleben bei der Heimkehr eines längst vermißten Familiengliedes, konnte Ich ihnen in diesem Gleichnis dadurch begreiflich und verständlich machen, daß Ich bildlich von dem Feste sprach, das der Vater zur Wiederkehr seines schon längst tot geglaubten Sohnes anordnete.

35. So waren diese Gleichnisse drei Bilder aus dem Menschenleben, welche nicht nur in jenen Zeiten zu finden waren, sondern sich stets wiederholen und auch bei euch zu finden sind.

36. Um die verlorenen Schafe und Söhne wieder zu retten, die ersteren selbst heimzuführen und die letzteren zur freiwilligen Umkehr zu bewegen, scheue Ich keine Mühe. Mahnungen, Bedrängnisse aller Art, Krankheiten und Todesfälle sollen ihnen fortwährend vor Augen halten, daß es noch eine andere Welt als die eben sichtbare gibt. Nichts unterlasse Ich, und selbst die gesamte Schöpfung ist ja ein Beispiel dafür, auf welche Weise der verlorene Lohn nach und nach zu mir ,seinem Schöpfer und Vater, wieder zurückkehren muß. Schon seit Äonen Zeiträumen, geht dieser Prozeß auf anderen Welten vor sich. Auf dieser eurer Erde naht er sich bald einem Abschlusse. Dadurch wird ein großer Schritt vollendet sein, damit das gebundene Geistige sich leichter und schneller entwickeln kann, um zu der Bestimmung zu gelangen, zu welcher Ich diesen Erdball und seine Bewohner auserwählt habe.

37. Alles im ganzen Universum muß sich vergeistigen, muß aufwärtsschreiten; aber ihr Menschen, deretwegen Ich selbst zur Erde kam, habt eine größere Mission als Millionen anderer Geister auf anderen Welten vor euch; denn nicht ohne Grund und Zweck wählte Ich eure Erde und auf ihr Meine eigene Demütigung als Beispiel für Mein ganzes Geisterreich.

38. Deswegen seid ihr auch alle hier mehr von Versuchungen umgeben, weil der Preis eurer künftigen Existenz ein größerer ist als der vieler, auf anderen Welten lebender Wesen, welche langsam ihren Läuterungs- und Verwandlungsprozeß durchmachen, während ihr, mit dem großen Licht Meines Worts und Meines Beispiels ausgerüstet, bei starkem Willen in kurzer Zeit dahin kommen könnt, wohin andere Wesen erst nach undenklichen Zeiträumen gelangen. Hier auf dieser kleinen Erde muß der Vergeistigungsprozeß schneller vor sich gehen. Es sind nun alle Mittel vorhanden und alle Anordnungen getroffen, daß die Menschen, so wie sie sich selbst, ihre Seele und durch sie ihren Körper vergeistigen, auch rückwirkend die in finsterer Materie gebundenen Geister zum schnelleren Fortschreiten antreiben; denn für grob gebaute Seelen ist eine grobe, starre Materie, für feinere, geistig entwickelte Wesen auch eine leichtere Unterlage nötig. So wie sich also die Menschheit vergeistigt, so folgt ihr Schritt für Schritt auch ihre Welt nach, die ihr als Wohnort angewiesen ist.

39. Daher beeilt euch, zu diesem Vergeistigungsprozeß euer Möglichstes beizutragen! Fangt bei euch selbst an; denn je mehr ihr selbst das Weltliche entbehren könnt, desto mehr vergeistigt sich euer Inneres! Dieses leuchtet endlich durch die äußere Form hindurch und bildet damit eine Abspiegelung des inneren Gehaltes.

40. Dieses Fortschreiten, je mehr es sich vorerst bei einzelnen, später bei vielen kundgibt, wird die große Lösung Meiner geistigen Frage herbeiführen, wo Ich dann, als der eine Hirte, euch alle als Meine Schafe auf den fetten Triften des Himmelslichtes alles Geistige empfangen lassen werde, das ein liebender Vater euch seit Äonen von Zeiten vorbereitet hat.

41. Sorgt daher, diesem Zweck soviel als möglich nachzukommen! Gedenkt der Freude der Geister und Wesen, die an eurem Schicksal Anteil nehmen! Und wenngleich Leiden und Kämpfe aller Art dieses Fortschreiten begleiten müssen, so ist doch das Endziel aller dieser Mühen wert. Die eigene Freude, alle Mühen überstanden zu haben, die Freude der mit euch Jubelnden im Jenseits, die Belohnung mit Meiner ewigen Vaterliebe und die ewig dauernde Steigerung von Seligkeit zu Seligkeit, von Genuß zu Genuß, werden euch die leichten Unbilden eines kurzen Probelebens vergessen machen.

42. Daher folgt dem Hirten und verirrt euch nicht wieder auf andere Wege, nachdem Er sich so viele Mühe gegeben hat, euch den rechten Weg zum ewigen Leben und zu Seiner Kindschaft zu zeigen! Amen.

flagge en  29th Sermon of Jesus… About the lost Sheep

The Lord’s Sermons
Sermon 29… About the Lost Sheep – Luke 15:3-32

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(March 30th, 1872)

Luke 15:3-32…
“And he spake this parable unto them, saying, What man of you, having a hundred sheep, if he lose one of them, doth not leave the ninety and nine in the wilderness, and go after that which is lost, until he find it? And when he hath found it, he layeth it on his shoulders, rejoicing. And when he Cometh home, he calleth together his friends and neighbours, saying unto them, Rejoice with me; for I have found my sheep which was lost. I say unto you, that likewise joy shall be in heaven over one sinner that repenteth, more than over ninety and nine just persons, which need no repentance. Either what woman having ten pieces of silver, if she lose one piece, doth not light a candle, and sweep the house, and seek diligently till she find it? And when she hath found it, she calleth her friends and her neighbours together, saying, Rejoice with me; for I have found the piece which I had lost. Likewise, I say unto you, there is joy in the presence of the angels of God over one sinner that repenteth.

And he said, A certain man had two sons: and the younger of them said to his father, Father, give me the portion of goods that falleth to me. And he divided unto them his living. And not many days after the younger son gathered all together, and took his journey into a far country, and there wasted his substance with riotous living. And when he had spent all, there arose a mighty famine in that land; and he began to be in want. And he went and joined himself to a citizen of that country; and he sent him into his fields to feed swine. And he would fain have filled his belly with the husks that the swine did eat; and no man gave unto him. And when he came to himself, he said. How many hired servants of my father’s have bread enough and to spare, and I perish with hunger! I will arise and go to my father, and will say unto him, Father, I have sinned against heaven, and before thee, And am no more worthy to be called thy son: make me as one of thy hired servants.

And he arose, and came to his father. But when he was yet a great way off, his father saw him, and had compassion, and ran, and fell on his neck, and kissed him. And the son said unto him, Father, I have sinned against heaven, and in thy sight, and am no more worthy to be called thy son. But the father said to his servants, Bring forth the best robe, and put it on him; and put a ring on his hand, and shoes on his feet: And bring hither the fatted calf, and kill it; and let us eat, and be merry: For this my son was dead, and is alive again; he was lost, and is found. And they began to be merry.

Now his elder son was in the field: and as he came and drew nigh to the house, he heard music and dancing. And he called one of the servants, and asked what these things meant. And he said unto him, Thy brother is come; and thy father hath killed the fatted calf, because he hath received him safe and sound. And he was angry, and would not go in: therefore came his father out, and intreated him. And he answering said to his father, Lo, these years do I serve thee, neither transgressed I at any time thy commandment: and yet thou never gavest me a kid, that I might make merry with my friends: But as soon as this thy son was come, which hath devoured thy living with harlots, thou hast killed for him the fatted calf. And he said unto him, Son, thou art ever with me, and all that I have is thine. It was meet that we should make merry, and be glad; for this thy brother was dead, and is alive again; and was lost, and is found.”

Thus says the Lord:

1. This entire chapter of my evangelist Luke deals with what was lost and the joy at finding it again.

2. The scribes and Pharisees who were present were shown in three parables why I did not look for the healthy, but the sick, not for the good and righteous, but the sinners.

3. In order to grasp the real meaning of these parables, we must first – as in the case of most texts – give a more detailed explanation of their most important words. Although you have a language and use its words to express your thoughts, I must frankly tell you that of all the words you use there is not one the deep meaning of which you understand. Hence, in addition to being your instructor and interpreter of My Gospel, I must be your language teacher as well.

4. Here in these three parables – of the lost sheep, the lost coin and the lost son – the following explanations must be given:

5. Firstly: What does “lost” mean?

6. Secondly: Why is one so anxious to find again what was lost?

7. And thirdly: Why does one have such an extraordinary joy in that which is found again, a joy which often is far greater than that in the more valuable and important things still in one’s possession?

8. Behold, these three questions must be discussed before we can proceed with the spiritual explanation and application upon you, all mankind and the entire visible creation; for, when asking about something one must first be clearly aware of the significance of the question and its value, whereby half the answer is already given.

9. So let us now systematically begin with the first question, namely:

10. What does the word “lost” mean?

11. Behold, this word signifies the thought that comes to a person who finds that something – be it a person or a thing -which belongs to him and is of value to him is no longer within his reach and cannot be used or enjoyed by him. Lost is everything that has followed another destination, a different direction from the one assigned to it.

12. Since this meaning can so deeply affect a man’s soul-life, this leads to the-second above- mentioned question, which is:

13. Why is one so anxious to find again what was lost?

14. The answer is this: Because man’s peace of mind has been disturbed through this loss and he is anxious to regain his equilibrium. Hence, what was lost has really a spiritual value for its owner which is often by far greater than its material value.

15. Therefore, man is anxious to regain possession of what was lost, to draw it back into his sphere of action. He will rejoice at finding it because what was missing is now returning to its former place and can once more be used for that purpose which he had deemed best for it.

16. From this longing arises the zeal to search or to use all available means to regain possession of what was lost, – an activity which is often associated with hardship and effort. Out of this then the third question finds its solution, namely:

17. Why does one rejoice more at the regaining of what was lost than at what one already possesses? This is easily explained, since the finding or searching cost effort, and this effort was rewarded by the success of finding.

18. Since any joy becomes a real joy only when it can be shared with others, these parables mention also this soul-enjoyment. Thus in these three parables, which I chose from different walks of life, the sorrow over having lost something is expressed accordingly in each picture.

19. First we have the shepherd who searches for a lost sheep. This parable is directed against the accusation that I sought the company of people who, in the eyes of the scribes and Pharisees, were burdened with sin.

20. What is a shepherd?

21. Behold, a shepherd is a man who has been entrusted with a certain number of animals which he is expected to lead to good pastures and, if necessary, to protect from all dangers. Thus the shepherd is responsible to his master that none of the animals entrusted to him comes to any harm and that they always have enough to eat, wherefore the shepherd has to pick suitable pastures for them.

22. If I ate with sinners, thereby proving that I preferred the sick to the healthy, who were not in need of a spiritual physician, this parable of the lost sheep was best suited to make My disciples understand the reason for My attitude; for a lost, erring sheep – figuratively speaking – is like a non-converted, spiritually not guided, or sick person.

23. Just as a lost sheep is exposed to all kinds of accidents, such as becoming the prey of wild beasts or falling down a cliff, which dangers it is often unable to recognize, thus an erring, spiritually sick man, who – seduced by the world – does not know anything of his spiritual destination, is in danger of completely failing his actual destiny as a member of a future eternal kingdom and may only, after long periods of time through great suffering and bitter experiences arrive at the point to which I wanted to lead him on the shortest road.

24. I said: The shepherd is obliged to lead his sheep to good pastures and so this was also My duty since I had undertaken to lead people away from the dangerous paths, on which they were thoughtlessly walking, back to the true path of life, to their real spiritual destiny.

25. I used the example of the shepherd, since for the people of those times it was easy to comprehend and came nearest to My calling as the Son of man, since I, the Wisdom that had descended upon earth, sought to bring back to My Father the lost children like the strayed sheep of a shepherd.

26. As the joy of a shepherd is great when after a long search he finds again his lost sheep, the property that had been entrusted to him, thus My joy is great when a soul has been recovered.

27. In order to make this comparison still clearer I chose the second parable about the woman who lost a coin and did all she could to find it again.

28. I knew very well what value the Pharisees and scribes attached to money and, therefore, they could easily understand the eager searching by the woman, since this was taken from their own sphere of thinking. One can worry even over a small coin and search until it is found.

29. I had still other reasons in mind when I told them first the parable of the lost sheep as a being with a soul, then about the loss of a material thing of supposed value and, finally, about the loss of spiritual dignity in the picture of the prodigal son. With this I wanted to tell them that it is easy to recover losses of the soul, not so easy to recover material losses and most difficult to recover spiritual losses.

30. In the first case, circumstances and conditions may help to get the erring person away from his wrong views and make him set out once again on the right path. Material losses, however, usually exert such a great pressure on the soul that it wavers in its faith in Me, even despairs and makes every effort to regain the worldly pleasures. The woman mentioned by Me could have been content with the remaining nine coins, but the lost one was so dear to her heart that she searched every corner to find it.

31. Of course, in this parable too, I had only the spiritual process in mind, not the material. Therefore, I said in connection with the recovery of the lost coin, when the woman announced her find to all friends and neighbours, that in heaven there will be just as much joy over a sinner who repents, that is, over a soul saved from perdition.

32. As regards the third parable – the one of the prodigal son -I had drawn My listeners already far enough into the reach of My spiritual conception so that I could give them as the greatest and last example a story that does not deal with a material loss, but with the loss of the spiritual dignity of a man, who – forgetful of his own worth – Becomes a slave to the world and its pleasures, breaks all ties that bind him to home and family, and rushes out into the world, giving full rein to his passions until, exhausted and spiritually defeated and only in the greatest misery he recognizes the depth of the abyss into which he has thrown himself of his own free will.

33. In the first example, it was a shepherd who saved a sheep from perdition, a creature far beneath him, by taking it back to its flock. In the second case it was a woman who considered herself lucky when she had found again her material possession. In both cases only worldly things were used as examples. But in the third parable there is added to all these losses fatherly love, which has suffered a greater and more valuable loss. This parable was best applicable to Me, the Father of all created beings, for it illustrates the repentance of a lost soul on the one hand and a loving father’s never-ending compassion with all its consequences on the other hand.

34. Taken from human life, the example of the prodigal son was the most important one, since therein I showed My listeners, besides the family ties, how a father should be and how, unfortunately, only very few of them actually are. By the father’s joy in the returned son, I wanted to show them how infinitely greater will be the joy of the Creator of all beings when He sees men, whom He had put out into the world as free beings, return to Him of their own accord. Through this parable I could make them understand that in My kingdom of spirits the joy over such a return is even greater than in the life of a family when a long missed member has returned, by figuratively speaking of the feast which the father ordered when his son, whom he had believed dead, came back.

35. Thus these parables presented three pictures from human life which applied not only for those times, but all times, including yours.

36. I spare no pains to save the lost sheep and sons, leading home the former and inducing the latter to return of their own free will. Admonitions, troubles of every kind, illness and bereavements shall keep reminding them that there is still another world besides the visible one. I do not overlook a thing, and actually the entire creation demonstrates to you in what way the prodigal son must gradually return to Me, his Creator and Father. For eons of time this process has been and still is taking place on other worlds. On your earth it is approaching its conclusion and a great step forward will have been accomplished, enabling the bound spiritual to evolve more easily and quickly towards the destination for which I have chosen this earth-globe and its inhabitants.

37. Everything in the entire universe must become spiritualized, must evolve upwards; but you people, for whose sake I Myself came to earth, have a greater mission before you than millions of other spirits of other worlds. For not without reason and purpose did I choose your earth and upon it My own humiliation as an example for My entire realm of spirits.

38. That is why all of you are here surrounded by more temptations, since the price of your future existence is greater than that of many beings upon other globes who go slowly through their process of purification and transformation whilst you, endowed with the great light of My Word and example, can – with a strong will – soon attain for what other beings need unimaginably longer periods of time. Here on this small earth the process of spiritualization must be faster. Everything has been arranged in such a way and all means are available for humans, as they spiritualize themselves, their soul and through it their body, to encourage retroactively also the spirits bound in dark matter towards faster progress. For, coarsely built souls need coarse, rigid matter, whereas finer, spiritually developed beings require also a lighter basis. Therefore, as mankind progresses in its spiritualization, the world in which it has to live follows it step by step.

39. In view of this, you should make every effort to promote this process of spiritualization. Begin with yourselves, for the more you can forgo the worldly things, the more your inner being will become spiritualized. It will eventually shine through the outer form producing a reflection of the inner content.

40. This progression, the more it manifests itself first with a few only but later on with many -, will bring about the great solution to My spiritual question, when I, as the one shepherd, will lead all of you as My sheep to the rich pastures of the celestial light, to receive all the spiritual things a loving Father has prepared for you from time immemorial.

41. Make therefore sure that you further this purpose as much as possible. Think of the joy of the spirits and beings that are so concerned with your destiny. And even if this progress must be accompanied by all kinds of suffering and struggles, the goal is worth all this trouble. Your own joy at having overcome all troubles, the joy of those who rejoice with you in the beyond, your reward with My everlasting fatherly love and the ever-growing advance from beatitude to beatitude, from enjoyment to enjoyment will make you forget the small hardships of a short trial- life.

42. Therefore, follow the Shepherd and do not stray again onto other roads after He has gone to so much trouble to show you the right way to everlasting life and His sonship! Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的講道 – 講道29 …關於迷失的羊路加福音153-32

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上帝的講道
講道29 …關於迷失的羊路加福音153-32

向戈特弗里德邁爾霍費爾揭曉

(1872年3月30日)

路加福音15:3-32 …:

“他把這個比喻告訴他們說”你們哪個人,有一百隻羊,如果他失去了其中的一隻,不會把這九十九隻放在曠野裡,然後去追尋那失去的,直到找到它?當他找到它的時候,他把它放在肩上,欣喜若狂。當他回到家中時,他召集他的朋友和鄰居,對他們說,與我一同歡樂吧。因為我找到了我失散的羊。我告訴你們,在天上,一個悔改的罪人同樣要在天上高興,超過九十九個人不需要悔改。無論有什麼女人有十塊銀子,如果她失去了一塊,不點燃蠟燭,掃蕩房子,努力尋找,直到她找到它?當她找到它的時候,她把她的朋友和鄰居們一起叫來,說,與我一同歡樂;因為我找到了我失去的那部分。同樣,我告訴你們,上帝的使者面前喜樂每一位悔改的罪人。

他說:“有一個人有兩個兒子,他們中的小的對他父親說,父親把給我的那部分產物給我。他分給他的產物。在小兒子聚集在一起之後的不多幾天,他的旅程進入了一個遙遠的國度,浪費了他的物質與喧囂的生活。當他用過了所有的時候,那裡就發生了一場強大的飢荒;他開始陷入困境。他去了那個國家的公民,他派他到田裡餵豬。而且他用豬的食填滿他的肚子;因沒有人給他。他問他自己時,他說。有多少僱用我父親的僕人有足夠的麵包和剩餘,我餓死了!我要起來,到我父親那裡,對他說,父啊,我已經得罪了天,在你面前,我不配稱為你的兒子,叫我作為你的一個僱工。

他起來,來到他的父親。但是,當他還沒抵達的時候,他的父親看到他,並且有同情心,跑了起來,倒在他的脖子上,吻了他。兒子對他說,父啊,我已經得罪了天,在你眼前,也不配稱為你的兒子。但父親對他的僕人說,把最好的長袍拿出來放在他身上;把戒指放在他手上,腳上穿上鞋子,把那隻肥牛犢帶到那裡去殺了。讓我們吃,快樂吧!為此,我的兒子死了,又活了下來。他迷路了,被發現了。他們開始快樂。

現在他的大兒子在田野裡,當他走近房子時,他聽到了音樂和跳舞。他問一個僕人,問這些事情是什麼意思。他對他說,你的兄弟回來了。你的父親殺了肥牛,因為他安然無恙地回來了。他生氣了,不會進去,因此他的父親出來了,並且對他進行了處理。他回答說,對他的父親,看,這些年來我服侍你,在任何時候都沒有違反你的命令;但你從來沒有給過我一個肥牛,以便我可以與朋友們歡呼:但是,這兒子來了,這是用妓女吞噬你的產物,你為他殺了肥牛。他對他說,兒子,你永遠與我同在,我擁有的都是你的。我們應該愉快地見面,並高興;因為你的兄弟死了,又活了。迷 失並且被找到了。“

主說:

”我的傳道人盧克的整個篇章論述了丟失的東西以及再次找到它的喜悅。

2.在場的文士和法利賽人用三個比喻顯示,我為什麼不尋求健康的人,而是病人,不是為了善與義,而是為罪人。

3.為了掌握這些比喻的真正含義,我們必須首先 – 就像大多數文本一樣 – 對其最重要的單詞進行更詳細的解釋。雖然你有一種語言並用它的話來表達你的想法,但我必須坦率地告訴你,你所用的所有單詞都不是你理解的深層含義。因此,除了我作為福音教師和口譯員之外,我也必須成為您的語言老師。

4.在這三個比喻中 – 迷失的羊,丟失的硬幣和失落的兒子 – 必須給出以下解釋:

5.首先:“迷失”是什麼意思?

第二:為什麼一個人急於找到丟失的東西?

第三,為什麼人們會在這種再次發現的事物中擁有如此非凡的喜悅,這種歡樂往往遠遠超過人們擁有的更有價值,更重要的事物的歡樂呢?

8.我們必須先討論這三個問題,然後才能對你們,全人類和整個有形的創造進行精神的解釋和應用;因為在詢問某事時,首先必須清楚地意識到問題的重要性及其價值,因此答案的一半已經給出。

9.現在讓我們系統地從第一個問題開始,即:

10.“迷失”一詞是什麼意思?

11.看哪,這個詞表示一個人如果發現某人屬於他並對他有價值的東西不再屬於他的範圍,並且不能被他人使用或享用,他。失去的是所有遵循另一個目的地的方向,與分配給它的方向不同。

12.由於這個意思可以深深地影響一個人的靈魂生活,這導致了第二個上述問題,即:

13.為什麼人們急於找到失去的東西?

14.答案是這樣的:因為人類的安寧已經因這種損失而感到不安,他急於恢復平衡。因此,失去的東西對它的主人來說實際上是一種精神價值,而這往往遠遠超過其物質價值。

15.因此,人們渴望重新獲得所失去的東西,並將其吸回到他的行動領域。他會為找到它而感到高興,因為失踪的東西現在又回到原來的地方,並且可以再次用於他認為最適合的目的。

16.由於這種渴望,人們熱衷於搜索或使用一切可用的手段來重新獲得所失去的東西 – 這是一種經常與困難和努力聯繫在一起的活動。在這之後,第三個問題找到了解決辦法,即:

17.為什麼人們會為了重獲丟失的東西而高興而不是已經擁有的東西?這很容易解釋,因為發現或搜索花費的努力,並且這種努力通過發現的成功得到回報。

18.既然任何喜悅只有當它可以與其他人分享時才變成真正的喜悅,這些比喻也提到了這種靈魂享受。因此,在我從不同階層選擇的這三個比喻中,每一張照片都表達了失去某種東西的悲哀。

首先,我們有牧羊人搜尋迷路的羊。這個比喻是針對我在文士和法利賽人眼中追求罪人的公司的指控。

20.什麼是牧羊人?

21.看哪,牧人是一個人託付看顧一定數量牲畜,他預計帶它們來到良好的牧場,並在必要時保護所有危險的。因此,牧羊人對他的主人負責,使得託付給他的動物不會受到任何傷害,並且他們總是有足夠的食物,因此牧羊人必須為他們選擇合適的牧場。

22.如果我與罪人一起吃飯,從而證明我偏愛那些有病的比健康的-其不需要靈性醫生,這個迷羊的比喻最適合讓我的門徒明白我的態度的原因;對於一個失落的,犯錯的羊 – 比喻地說 – 就像一個沒有悔改,沒有靈性指導或病態的人。

23.正如一頭迷失的綿羊暴露於各種意外事件中,例如成為野獸的獵物或墮下懸崖,這種危險常常無法辨認,因此是一個犯錯誤的精神病人,這個世界 – 不知道他屬靈目的地的,有可能完全失去他作為未來永恆王國成員的實際命運,並且可能經過很長一段時間,經歷了巨大的苦難和痛苦的經歷才能到達我想帶他走最短的路。

24.我說:牧羊人不得不帶領他的羊去好牧場,這也是我的職責,因為我承諾要帶領人們遠離他們不經意間走的危險路徑,回到生活的真正道路上,他們真正的精神命運。

25.我以牧羊人為例,因為對於那些時代的人來說,很容易理解,並且最接近我作為人之子的呼召,因為我-智慧已經降臨在地球上力圖帶迷失的孩子重新回到我的天父,正如喜歡的牧羊人的找到迷羊。

26.因為經過長時間的搜尋,牧羊人的喜樂是偉大的,他再次找到了他失去的羊,這是他所託付給他的財產,因此當一個靈魂得到恢復時,我的喜悅是偉大的。

27.為了使這種比較更加清晰,我選擇了關於丟失一枚硬幣的女人的第二個比喻,並儘了一切努力找到它。

28.我非常清楚法利賽人和文士對金錢的重視程度,因此,他們很容易理解這位婦女的熱切追求,因為這是從他們自己的思維領域中獲得的。人們可以擔心即使是在一個小硬幣上搜索,直到找到。

29.我還有其他一些理由,當我首先告訴他們失去的羊的比喻是一個靈魂的存在,然後是關於失去一種物質價值的東西,最後是關於失去了精神上的尊嚴浪子的兒子的照片。有了這個,我想告訴他們,恢復靈魂的損失是容易的,不容易恢復物質損失,並且最難恢復精神損失。

30.在第一種情況下,情況和條件可能有助於使犯錯的人遠離錯誤的觀點,並使他再次走上正確的道路。然而,物質損失通常給人的心靈施加如此巨大的壓力,以至於它對我的信仰搖擺不定,甚至是絕望,並竭盡全力重新獲得世間的樂趣。我提到的那個女人本來可以滿足剩下的九個硬幣,但是失落的那個對她來說是如此珍貴,以至於她在每個角落都找到了它。

31.當然,在這個寓言中,我只有心靈的過程,而不是物質。因此,我在談到丟失的硬幣的恢復時說,當女人向所有的朋友和鄰居宣布她的發現時,在天堂裡對於一個悔改的罪人,也就是從一個被拯救滅亡的靈魂。

32.關於第三個比喻 – 浪子之一 – 我已經吸引我的聽眾已經足夠深入到我的精神概念的範圍內,以便我可以將它們作為最大和最後一個例子給出一個不涉及物質損失,但是喪失了一個人的精神尊嚴,他忘記了自己的價值,成為世界及其樂趣的奴隸,打破了將他與家庭和家庭聯繫在一起並衝出世界的所有紐帶,充分發揮自己的激情,直到精疲力盡,精神上失敗,只有在最大的痛苦中,他才意識到他自己的自由意志將己推向深度的深淵。

33.在第一個例子中,這是一個牧羊人,他把一頭綿羊從遠離他身邊的生物中拯救出來,並把它帶回羊群。在第二種情況下,當她再次發現自己的物質財產時,一名女性認為自己很幸運。在這兩種情況下,只有世俗的東西才被用作例子。但在第三個比喻中,所有這些損失都增加了父愛,而這一愛情遭受了更大更寶貴的損失。這個比喻最適用於我,所有創造的人類的父親,因為它表明一方面是對失落的靈魂的悔改,另一方面是慈愛的父親對其所有後果的無盡慈悲。

34.從人的生活中,浪子的例子是最重要的一個例子,因為在那裡,我向我的聽眾展示了除了家庭關係以外,父親應該是怎樣的,不幸的是,其中只有極少數是實際的。由於父親在回歸的兒子的喜樂,我想告訴他們,當他看到人類作為自由的生物湧向世界時,萬物的造物主的歡樂當看到他的造物自願的將回歸他。通過這個比喻,我可以讓他們明白,在我的靈魂王國中,當一個久違的成員返回時,對於這種回歸的歡樂甚至比在家庭生活中更大,通過形像地說,兒子,他認為死了,回來了。

35.因此這些比喻呈現了三幅來自人類生活的照片,這些照片不僅適用於那些時代,而且適用於所有時間,包括您的。

36.我不遺餘力痛苦地挽救失去的羊群和兒子,把前者帶回家,並使後者自由意志的回家。告誡,各種各樣的煩惱,疾病和喪親之痛,都會不斷提醒他們,除了可見的世界之外,還有另一個世界。我並不忽視一件事,實際上整個創作都向你展示了流浪的兒子如何逐漸回到我創造者和父親那裡。對於這個過程來說,這個過程在其他世界中一直存在並且仍在發生。在你的世界裡,它正在接近它的結論,將會實現向前邁出的一大步,使得束縛的靈性更容易和更快地向我選擇這個地球和它的居民的目的地發展。

37.整個宇宙中的一切都必須變得精神化,必須向上發展;但你們這些人為了這些人,我自己來到這世上,有一個更大的使命在你們面前比其他數百萬其他世界的靈魂更重要。不是沒有原因和目的的,我選擇了你的地球,並選擇了我自己的屈辱作為我整個靈魂境界的榜樣。

38.這就是為什麼你們所有人都被更多的誘惑所包圍,因為你們未來存在的價格比許多其他星球上的許多生物的價格要高得多,巨光來自我的話和榜樣,能夠 – 以一種強烈的意志 – 很快就能達到其他星球上的生命所需要的時間長得難以想像的長時間。在這個小地球上,精神化過程必須更快。一切都以這樣的方式安排,一切手段都可以用於人類,正如他們精神化,他的靈魂通過他的身體,來鼓勵綁在黑物質的精神,追求更快的進步。因為,粗糙的靈魂需要粗糙的,僵硬的物質,而更精細的精神發展的生物也需要更輕的基礎。因此,隨著人類精神化的進步,它生活的世界必須一步一步地走下去。

39.鑑於此,你應該盡一切努力推動這一靈性化進程。從自己開始,因為你越能放棄世俗的事物,你的內在生命就會變得更具靈性。它最終將發光通過外部形式,產生反映內部的內容。

40.這種進步,它表現得越多,首先只有少數人才會表現出來,但隨後會有很多人 – 會為我的靈性問題帶來巨大的解決方案,當我作為牧羊人帶領你們所有人成為我的羊去天堂光輝的豐富牧場,接受一切屬靈事物愛父從遠古時代為你準備的。

41.因此確保你盡可能地進一步達到這個目的。想想那些與你的命運有關的精神和生命的喜悅。即使這種進步必須伴隨著各種各樣的苦難和鬥爭,這個目標也是值得所有這些麻煩的。你們克服一切煩惱的喜悅,在遠方歡喜與你們同在的快樂,用我永遠的慈父愛,以及從幸福到幸福,從享樂到享樂的不斷增長的快樂,將使你們忘記小小的苦難短暫的試用期。

42.因此,跟著牧羊人,不要再流浪到其他道路上,因為他經歷了這麼多麻煩,讓你看到永生和他的兒子的正確方法!阿門。