31. Predigt von Jesus… Wahre Gerechtigkeit – 31st Sermon of Jesus… True Righteousness

<= Zurück zur Übersicht                               <= Back to Overview

31. Predigt von Jesus - Wahre Gerechtigkeit - Matthaeus 5_20 - Gottfried Mayerhofer 31st Sermon of Jesus - True Righteousness - Matthew 5_20 - Revealed through Gottfried Mayerhofer
=> VIDEO   => AUDIO… => VIDEO   => AUDIO…

31. Predigt von Jesus… Wahre Gerechtigkeit
(02.04.1872)

Matthäus 5:20
Wahre Gerechtigkeit (Mt.05,20): “Ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als die der Schriftgelehrten und Pharis„er, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen!”

01. Hier in diesem Kapitel liegt vor euch Meine ganze Lehre als Inbegriff alles dessen, was den Menschen betrifft. Es wird euch gezeigt, inwiefern seine Leiden, seine Aufopferungen und Kämpfe einst einen geistigen Wert haben werden, und wie er sein Gewissen als die Waagschale und die Richtschnur zu allen Gedanken, Worten und Taten gebrauchen soll, wenn er einst Mein Kind genannt werden möchte.

02. Diese Bergpredigt war die gewaltigste Predigt, welche Ich während Meines Erdenwandels gehalten habe, und eben deswegen umfaßt sie alles, was Mich bewog, zu euch auf diese finstere Erde herabzusteigen und die größte Schmach zu erdulden – zu Meinem und Meiner Lehre größtem Triumph.

03. In dieser Predigt stellte Ich Meinen Zuhörern und Jüngern alle Seligkeiten in hoffnungsvolle Aussicht, welche denen zuteil werden sollen, die Meine Liebesgebote halten und ihretwegen Unbilden und Leiden ertragen. Ich stellte ihnen aber auch die Wichtigkeit ihrer Mission in bildlichen Ausdrücken dar, daß Ich Meine Lehre nicht vergebens predigen will, sondern daß jeder, der sie hört, sie auch anwenden und verbreiten soll. Es sind jene Verse, die vom Salz der Erde, von der Stadt auf dem Berg
und von dem angezündeten Licht handeln, damit es leuchte und nicht verborgen unter einem Scheffel brenne.

04. Ich sagte ihnen, sie seien das Salz der Erde, welches dem ätzenden oder anregenden Teile der geistig-seelischen Welt entspricht, da es zur Tätigkeit, zur Ausscheidung des Schlechten, zum materiellen Stoffwechsel notwendig ist.

05. Wo kein Salz oder Reizstoff ist, dort ist kein Leben, keine Bewegung, keine Wärme, kein Licht. Wo das Salz dumm wird – wie es im Evangelium heißt -, d.h. wo es verdirbt, da entstehen die umgekehrten Resultate, weshalb es ausgeschieden werden muß, damit es die Leute zertreten. Zu Staub und Sand zertreten, wird es anderen Schöpfungen auf anderer Basis zur weiteren Bildung behilflich sein, so wie das durch Menschen verübte Schlechte, ebenfalls durch Meine Fügungen am Ende zum Fortschritt, zur Besserung der geistigen Wesen beitragen muß, nur in anderer Form und unter anderen Umständen.

06. So ermahnte Ich das Volk und Meine Jünger, daß sie Mein Wort nicht bloß hören und für sich behalten, sondern daß sie es auch anderen mitteilen und es selbst in der Tat verwirklichen sollten. Ich sagte ihnen auch, daß Meine Lehre nicht neu sei, sondern daß sie nur die von Moses und den Propheten gegebenen Weisungen im wahren Licht darstelle, den Sinn der Worte erkläre und so der ganzen Menschheit zeige, wie alle diese göttlichen Vorhersagungen und Verordnungen der von Mir gesandten Männer stets denselben Zweck hatten, nämlich die Menschen ihren geistigen Wert erkennen zu lehren und sie alle auf dem kürzesten Weg vorzubereiten, ins große Geisterreich eintreten zu können, wie es Wesen geziemt, die einen göttlichen Funken von Mir im Herzen tragen. Ich versicherte allen, daß Meine Worte ewige Dauer haben, weil sie von dem ewigen, höchsten Wesen gegeben wurden.

07. Ich sagte ihnen auch, daß Ich jede Verunglimpfung dieser Meiner Gesetze bestrafen werde, hier und jenseits, weil Ich im voraus wußte, daß in späteren Zeiten Menschen Meine Gesetze der Liebe als Deckmantel benützen und, unter ihm ihren eigenen Interessen nachgehend, die Leidenschaften des Hasses und der Rache ungestört ausüben würden. Schon zu Meiner Zeit trieben die Pharisäer und Schriftgelehrten mit den Lehren Mosis und der Propheten das gleiche Spiel, weshalb Ich zu Meinen Jüngern und den um Mich versammelten Volk die Worte sprach: “Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als die der Pharisäer und Schriftgelehrten, sonst werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen!”

08. Obwohl nur dieser Vers für diesen Sonntag gegeben ist, mußte Ich die vorhergehenden Verse desselben Kapitels zuerst erklären, damit wir folgerichtig auf diesen zwanzigsten Vers kommen und von diesem aus weiterschreiten können.

09. Weil Ich die falsche und scheinheilige Gerechtigkeit jener Kaste anführte, der in jener Zeit die Macht und das Recht gegeben ward, den Sinn, den Kultus und die Dogmen ihrer Religion dem Volke beizubringen und zu erklären, und weil Ich wußte, auf welche Weise sie es vollführten – nicht in Meinem, sondern in ihrem Sinne und nach ihren Plänen -, so ward Ich natürlich gezwungen, dem Volk und Meinen Jüngern diese schon vorhandenen Gesetze besser zu erklären und ihr Gewissen empfindlicher zu machen. Auch deshalb mußte Ich es tun, weil in jener Zeit die Priester und Gelehrten die Gesetze so erklärten, daß es sie nicht viel Mühe kostete, diese zu erfüllen, und weil ihnen dadurch ein weiter Spielraum blieb, die scheußlichsten Taten zu begehen, ohne dem Scheine nach gegen die mosaischen Religionsgesetze zu verstoßen; ja den Anschein erwecken konnten, als übten sie diese im strengsten Sinne aus.

10. Daher folgen dem zwanzigsten Vers alle anderen wahren Liebesgesetze, welche in jener Zeit gerade als Gegensätze zu dem Geglaubten betrachtet wurden; denn Wiedervergeltung, Rache, Haß und Verfolgung waren durch einzelne Sprüche der Religion dem Anschein nach gerechtfertigt. Auch deshalb sah man sie als Gegensätze an, weil es weit leichter ist, den Durst der Rache und des Hasses zu kühlen, als dem zu verzeihen, der feindlich gesinnt ist, oder den mit Wohltaten zu überhäufen, der nur Böses im Schilde führt.

11. Eben deswegen ist diese Predigt, besonders vom zwanzigsten Vers an, die wichtigste genannt worden, weil in ihr das Symbol der Liebe, die Fahne der Nächstenliebe und die Verzeihung von Mir als einzige Richtschnur für den Lebensweg aufgestellt wurden, indem Ich allen zurief: “Nur unter dieser Fahne und mit dieser allumfassenden Liebe, mit welcher Ich als Gott und Schöpfer alle Meine Wesen umfasse, nur mit dieser Liebe könnt ihr Menschen Bürger eines geistigen Reiches, Bürger Meines Himmels werden!”

12. Ich führte in den nachfolgenden Versen verschiedene Lebensverhältnisse an, in welchen der Mensch diese Bruder und Nächstenliebe ausüben soll und kann. Ich zeigte, wie weit diese Liebe gehen soll und muß, wenn ihre Taten vor Mir einen geistigen Wert haben sollen. Ich setzte den Eckstein der Aufopferungsfähigkeit, an dem sich leider in jener Zeit und bis auf den heutigen Tag viele gestoßen haben.

13. Ich sagte Meinen Zuhörern: Wie Ich als Gott die Sonne über Gute und Böse aufgehen lasse, wie Ich die Felder der Schlechten wie der Guten mit segnendem Regen befeuchte, so sollen auch Meine wahren Nachfolger – erhaben über alle menschlichen Leidenschaften, Mein Beispiel als Schöpfer und auch als Jesus stets vor Augen habend allen mit gleicher Liebe helfen, unbekümmert darum, ob ihnen je Dank zuteil wird oder nicht.

14. Ich stellte in dieser Predigt das Ideal eines geistig erhabenen Menschen auf und bewies selbst durch Meinen Lebenswandel, daß man so leben kann, wenn man will. Der Inhalt dieser Predigt, seien es die versprochenen Seligkeiten für die Leidenden, Kämpfenden und geduldig Ausharrenden, als auch, wie weit sich die Nächstenliebe erstrecken soll, hat heute noch dieselbe Geltung wie einst und wird sie auch nie verlieren, solange Ich, Meine geistige und Meine materielle Welt bestehen. Denn nur durch diese Gesetze und ihre Befolgung werden die vernünftig lebenden Wesen geadelt und werden Zeugen ihres göttlichen Ursprungs, während sie auf dem entgegengesetzten, am meisten gebräuchlichen und leider auch jetzt noch von vielen als rechtlich bezeichneten Weg, statt zur geistigen Höhe aufwärtszusteigen, zur materiellen Tiefe herabsinken.

15. In den folgenden Kapiteln des Matthäus wird diese Lehre noch weiter dargelegt, damit sich niemand entschuldigen kann, als hätte er nicht gewußt, was Gottes und Nächstenliebe im eigentlichen Sinne sei. So findet ihr auch im 6. Kapitel das einzige Gebet, welches Ich die Meinen lehrte, und das ihr heute noch als Inbegriff aller Gebete ansehen könnt. Nur müßt ihr den tiefen, geistigen Sinn eines jeden darin enthaltenen Wortes fassen; denn wisset, etwas anderes ist es, wenn ihr mit euren eigenen Worten betet, oder wenn Ich euch Worte in den Mund lege, die ihr bei Bedrängnissen, ja wohl auch täglich an Mich richten sollt, damit Ich euch Meine hilfreiche Hand in den Wirrnissen eines jeden neuen Tages reiche, auf daß ihr nicht fallet, sondern Meine Bergpredigt stets im Sinn behaltet und als einzige Richtschnur auf dem Prüfungsweg dieses irdischen Lebens vor Augen habt, um der im Anfang unseres Kapitels verheißenen Seligkeiten teilhaftig zu werden.

16. Ja, Meine Kinder, auch an euch geht die gleiche Mahnung wie einst an jene, die Mir bei der Bergpredigt zuhörten, wo Ich sagte: “Wenn ihr nicht gerechter werdet als eure Pharisäer und Schriftgelehrten, so könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen!” Auch euch sage Ich: Wenn ihr die Begriffe Gerechtigkeit, Liebe, Demut und Verzeihung nicht strenger nehmt, als sie euch von vielen gepredigt und falsch ausgelegt werden, so könnt ihr nicht in Mein Reich kommen und könnt nicht Meine Kinder werden; denn zu Meinen Kindern können nur die gezählt werden, die Meinem Beispiel folgend willig ihr Kreuz tragen, und die wie Ich, als Beispiel der Demut und Selbstverleugnung, alle weltlichen Genüsse weit hinter die geistigen zurücksetzen und bei Meinem Hauptgrundsatz verbleiben, der in dem Spruch aufgezeichnet ist: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt!”

17. Meine Kinder dürfen keine Weltkinder sein. Sie müssen danach streben, die höchste moralische Höhe zu erreichen, die überhaupt der Mensch erreichen kann. Sie müssen, wie Ich, ihrer Leidenschaften Meister werden und vertrauensvoll hinnehmen, was Ich ihnen zu ihrem Besten schicke. Sie sollen nicht die Welt als eine Gefahr fliehen, sondern sie müssen inmitten derselben alle ihre Eigenheiten, Genüsse und Versuchungen, damit sie diesen nicht unterliegen, dem wahren Werte nach beurteilen. Sie müssen in Gedanken, Worten und Taten reinen Gewissens dastehen, damit andere nicht allein ihren Worten Glauben schenken, sondern auch in ihren Taten den wirklichen Beweis des Gesagten ersehen können. Sie müssen, wie es im Evangelium heißt, als eine Leuchte dastehen, die weit hinaus über alle Unebenheiten des menschlichen Lebens ihr ruhiges Licht ausströmen läßt, das Licht der Liebe, des Vertrauens und der Verzeihung.

18. So nur können sie, wenn sie selbst gerechter, liebender, vertrauender als viele andere verirrte Kinder sind, jenen zur Richtschnur und als Wegweiser dienen, und nur so können sie nach vollendetem Lebens und Prüfungslaufe Anspruch
darauf machen, von Mir an Kindesstatt angenommen zu werden und in Mein ewiges, großes Geisterreich, in Meine Himmel einzugehen, wo ihnen für alles Ausgestandene und Erlittene jene Seligkeiten zuteil werden, die beim Beginn Meiner Bergpredigt verheißen werden.

19. Dies nehmt euch zu Herzen! Lest oft diese Predigt, welche Ich vor mehr als tausend Jahren Meinen Jüngern und dem Volk gehalten habe! Sie enthält große Verheißungen und Forderungen an euch und an Meine Geisterwelt.
20. Wer diesen Bedingungen nicht nachkommen will, dessen Leben gleicht einem schön eingebundenen Buche, das aber nur weiße leere Blätter enthält.

21. Trachtet daher, euer Lebensbuch voll guter Gedanken, Worte und Taten ins andere Leben mitzubringen! Ich habe euch ja in diesen Versen gezeigt, wie die Gedanken schon ein Versündigen gegen Meine Liebesgesetze sein können; denn es mangelt oft nur an der Gelegenheit, sie auszuführen. Wäre solche vorhanden, so vollführte der Wille, was nur flüchtige Gedanken blieben.

22. Daher hütet euch zuerst vor sündigen Gedanken! Sie entwürdigen euren inneren Seelenmenschen. Flieht ferner die Gelegenheit, solche Gedanken in Ausführung zu bringen! Bekämpft die Gedanken, und ihr seid des Handelns eher mächtig! Gebt ihr aber den ersteren Raum, so seid ihr schon in das Reich der Sünde verstrickt und nur ein günstiger Augenblick, – und eure Seele ist durch eine unüberlegte Tat ihres ganzen Schmucks, der Reinheit, der Ruhe und der Zufriedenheit und ihrer schönen Vorsätze beraubt!

23. Daher lest diese Verse alle und sehr oft! Es wird euch so vieles darin gezeigt, worin ihr noch so schwach seid und so oft sündigt gegen euch und gegen Mich. Dadurch seid ihr noch weit davon entfernt, einen Anteil an Meinem geistigen Himmelreich zu haben.

24. Murrt nicht, wenn Ich euch durch Verhältnisse stets Gelegenheit gebe, euch in dem zu üben, was euch noch am meisten mangelt, nämlich das Vertrauen auf Mich und das stete Wachsein über die Regungen des eigenen Herzens, um alles Böse und Schlechte gleich im Keim zu ersticken!

25. So, stets sich übend, erstarkt eure Kraft; so werdet ihr fähig, aller Versuchungen zur rechten Zeit Herr zu werden; und so, Meiner Bergpredigt eingedenk, werdet ihr auch einst den Lohn Meiner Jünger erhalten, wenn eure Mission hier auf dieser Erde beendet und der Sieg errungen ist, um dann dort mit neuer Kraft größeren Anforderungen Genüge leisten zu können; denn wer hier weniges treu verwaltet, den werde Ich dort über vieles setzen!

26. Gedenkt eures Vaters, der euch nicht umsonst alle diese Worte sendet! Gedenkt, daß Er euch zu dem machen möchte, zu dem Er euch erschaffen hat, nämlich zu Seinen geistigen Kindern und damit zu jenen Wesen, welche einst in Seinem Reich über Welten und Millionen von Wesen das Licht der Liebe und der Gnade ihres ewig liebenden Vaters ausstreuen sollen! Daß zu solchen Missionen in allem Leid und Unglück erprobte, also gestählte Wesen gehören, versteht sich von selbst, weil sie, Gedanken und Tatenreinheit als Stempel auf ihrer Stirne tragend, durch die Erhabenheit ihres Geistes die andern emporziehen können.

27. Deswegen gab Ich euch diese ausführliche Auseinandersetzung Meiner Liebesgebote, damit ihr nicht den Einflüssen eurer Eigenliebe Raum gebt, um gerade das zu entschuldigen, was bei Mir vielleicht die größte Sünde ist, nämlich die Gedankenspiele, die der Same zu allerlei unreifen und bösen Taten sind. Amen.

*******

31st Sermon Jesus… True Righteousness
April 2nd, 1872

Matthew 5:20
“For I say unto you, That except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, ye shall in no case enter into the kingdom of heaven.”

This chapter presents to you My whole teaching, the essence of all that concerns man. It is pointed out to you how his suffering, his sacrifices and struggles will one day have a spiritual worth and how he is to use his conscience as guidance in weighing all his thoughts, words and actions if ever he wants to be called My child.

The Sermon on the Mount was the most powerful sermon ever delivered by Me during My pilgrimage on earth and thus it comprises everything that made Me descend to this dark earth and to suffer the greatest humiliation – resulting in My and My teaching’s greatest triumph.

In this sermon I held out hopes of great beatitudes to My listeners and disciples for all who keep My commandments of love and for their sake take upon themselves hardships and sufferings. I also illustrated to them the importance of their mission, that I do not wish to preach My teaching in vain, and that everyone who hears it should also apply and spread it. I refer to those verses that deal with the salt of the earth, the city on a hill and the lighted candle that should be allowed to shine and not burn hidden under a bushel.

I told them that they were the salt of the earth, which corresponds to the burning or stimulating part of the spiritual world of the soul, as it is needed for activating, for the elimination of the inferior, for the material metabolism.

Where there is no salt or stimulant, there is no life, no motion, no warmth, no light. And where the salt has lost its savour – as it says in the Gospel -, that is, where it has deteriorated, it achieves the opposite. Therefore, it must be cast out that people may tread on it. Trodden upon into the dust and sand it will help build other creations on another basis, just as the evil committed by men must in the end, through My providence, contribute to progress, to the betterment of the spiritual beings, only in another form and under different conditions.

Thus I admonished the people and My disciples not just to listen to My word and keep it to themselves, but also to pass it on to others and practise it in their actions. I also told them that My teaching was not new, but that it only presented in a true light the directions received from Moses and the Prophets. I explained the meaning of the words and showed all mankind how all these divine predictions and instructions by the men I had sent had always one and the same purpose, namely, to teach people to recognize their spiritual worth and to prepare them on the shortest way for their passing into the spiritual world, as befits beings with a divine spark from Me in their hearts. I assured all that My words were everlasting because they came from the Eternal, Supreme Being.

I also told them that I would punish any disparagement of these My laws, here and in the hereafter, because I knew beforehand that in times to come men would use My commandments of love as a cover for following their own interests and safely practising their passions of hate and revenge. The Pharisees and scribes did the same already during My time with the teachings of Moses and the Prophets. And that is why I said to My disciples and the people gathered around Me: “For I say unto you that except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, ye shall in no case enter into the kingdom of heaven!”

Although it is only this verse that is given for this Sunday, I had to explain also the preceding ones of the same chapter which lead conclusively to the twentieth verse from which we can then proceed.

Referring to the deceitful and hypocritical righteousness of that class which during those times had been given the power and the right to teach and interpret to the people the meaning, cult and dogmata of their religion, and knowing in what way they performed this – not according to My wishes, but according to their own ideas and plans – it was, of course, up to Me to give the people and My disciples better interpretations of the existing laws and to render their conscience more sensitive. I had to do this also because in those times the priests and scribes interpreted the laws in such a way that they were not hard to fulfil and gave them plenty of scope for committing the most abominable acts without apparently offending against the divine laws of Moses, and even giving the impression of adhering to them strictly.

Therefore, the twentieth verse is followed by all the other true commandments of love which in those times were regarded as contrary to what was believed, for retaliation, revenge, hatred, persecution appeared justified through some religious texts. They were also considered as inconsistent because it is much easier to satisfy hatred’s thirst for revenge than to forgive an enemy or overwhelm with favours one who has evil intentions.

It is because of this that this particular sermon, especially from the twentieth verse onward, has been described as the more important, for in it the symbol of love, the standard of love for the fellowman, and of forgiveness, was laid down by Me as the sole guiding principle for life’s journey, when I called out to all: “Under this banner alone and with this all-embracing love with which I, as the God and Creator, hold all My created beings, only with this love can you humans become citizens of a spiritual realm, citizens of My heaven!”

In the subsequent verses I mentioned various circumstances in life where man shall and can practise this love of his brother and fellowman. I showed how far this love shall and must go if its acts are to be of any spiritual value before Me. I set the corner-stone for man’s readiness for sacrifice which, unfortunately, was a stumbling-block then and still is to this day.

I told My audience: Justs as I, as God, make the sun rise on the evil and on the good and send the blessed rain to moisten the fields of the unjust, as well as the just, thus also My true followers – superior to all human passions, with My example, as the Creator and as Jesus, always before their eyes – shall help everybody with equal love, unconcerned whether they are ever thanked for it or not.

In this sermon, I set up the ideal of a spiritually superior man and proved through My own way of life that it is possible to live like that, if desired. The contents of this sermon: The promised blessings for those who suffer, those who struggle and those who endure, and also how far the love of one’s fellowman has to extend, are still valid today and will remain so as long as I, My spiritual and My material worlds are in existence. For, only through these commandments and their observance, are intelligent living beings perfected and prove their divine origin. Whereas, if they pursue the opposite road, which is the more popular one, and also today, unfortunately, by many described as the righteous road, they will sink into the depths of matter instead of rising to spiritual heights.

In the subsequent chapters of Matthew, this teaching is still more elaborated on so that no one can excuse himself with not having known what the love of God and the love of one’s neighbour actually means. Thus you find in the sixth chapter the only prayer I taught My followers, which you can still today regard as the quintessence of all prayers. But you have to conceive the profound spiritual meaning of every one of its words; for you must realize that it is something quite different whether you pray with your own words or whether I put words into your mouth which you should direct to Me when in trouble, and in fact daily, so that I may give you My helping hand in the troubles of every new day, that you do not fall, but always keep in mind My Sermon on the Mount as the sole rule of conduct in the trials of your journey on earth in order to qualify for the beatitudes promised at the beginning of our chapter.

Yes, My children, this warning, concerns you, just as it did those who listened to Me when I delivered My Sermon on the Mount, when I said: “For I say unto you, that except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, you shall in no case enter into the kingdom of heaven.” So I am telling you, too: If you do not take the concepts of righteousness, love, meekness and forgiveness more seriously than they are preached to you and wrongly interpreted by many, you cannot enter My Kingdom and become My children. For only those can be regarded as My children who follow My example and willingly carry their cross and who, as did I, to prove their meekness and self-abnegation, put all earthly pleasures far behind the spiritual and adopt My guiding principle which is expressed in the words: “My kingdom is not of this world!”

My children must not be children of the world! They must aspire after the highest moral standard that man can achieve. They must master their passions as I did and accept with faith what I send them for their good. They shall not flee the world as dangerous, but judge its ways, its pleasures and temptations by their true worth, so that they do not succumb to them. In thoughts, words and deeds, they must have a clear conscience, so that others may not only believe their words, but see them proved in their actions. They must, as described in the Gospel, shine like a lamp that pours forth its tranquil light far above the difficulties of human life, – the light of love, of trust and of forgiveness.

Only if they themselves are more righteous, loving and trusting than many other erring children, can they serve them as guides, and only this way can they, after they have completed the course of their life and trials, claim to be adopted by Me and enter My eternal, great spiritual kingdom, My heavens, where all the blessings mentioned at the beginning of My Sermon on the Mount, will fall to their lot to make up for their sufferings.

Take this to heart! Read this sermon often, which I delivered to My disciples and the people almost two thousand years ago! It holds great promises and demands for you and My spirit-world. The life of a person who does not wish to fulfil these conditions is like a nicely bound book that contains only blank pages.

Therefore, endeavour to take your book of life with you to the other world filled with good thoughts, words and deeds. In these verses I have shown you how thoughts can already constitute an offence against My commandments of love; for often it is only through lack of opportunity that they are not caried out. If this opportunity were given, the will would carry out what would otherwise have remained but fleeting thoughts.

So, first of all, beware of sinful thoughts! They degrade your inner mental being. Further avoid the opportunity to realize them. Fight the thoughts and you have a good chance of controlling your actions. But once you give in to these thoughts, you are already enmeshed in the reign of sin, and it needs just a favourable moment and through an ill-advised action your soul is deprived of all that adorned it – its purity, its peace and tranquility and all its fine resolutions.

Therefore, do read all these verses, and do it often! They draw your attention to so much wherein you are still weak and where you often sin against yourselves and against Me. Due to this you are still far from having a share in My.spiritual kingdom.
Do not grumble if, through various circumstances, I keep giving you an opportunity to prove yourselves in that which is still your greatest shortcoming, namely, the trust in Me and the constant watch over the emotions of your heart, so that you may nip in the bud all that is evil and bad.

Thus, through continuous practice, your strength will keep growing; thus you will master the temptations as they arise; and thus, keeping in mind the Sermon on the Mount, you will one day, when your mission on earth is ended and victory won, receive the award of My disciples, so that in the beyond you will, with renewed strength, be ready for greater tasks; for the one who has been faithful over a few things, I will there make ruler over many things.

Remember your Father who does not send you these words in vain! Remember that He wants to make you into that for which He has created you, that is, His spiritual children, beings that one day in His Kingdom are destined to spread the light of their eternal loving Father’s love and grace over worlds and millions of beings. It is obvious that for such missions only beings who have been proven and steeled in suffering and hardships are suitable because only they, pure in thoughts and actions, can lift up others through the nobility of their spirit.

Therefore, I gave you this detailed explanation of My commandments of love that you may not give in to the influence of your self-love and excuse that which may be the greatest sin before Me – playing with thoughts that are the seed for many immature and evil actions. Amen.