34. Der ungerechte Haushalter… Ihr könnt nicht 2 Herren dienen – The unjust Steward… You cannot serve 2 Masters

PREDIGT / SERMON 34
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34. Predigt von Jesus… Gleichnis vom ungerechten Haushalter
(11.04.1872)

Lukas 16:1-13
Er sprach aber auch zu seinen Jüngern: “Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward vor ihm berüchtigt, als hätte er ihm seine Güter umgebracht. Und er forderte ihn und sprach zu ihm: ,Wie höre ich das von dir? Tue Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein!` Der Haushalter sprach bei sich selbst: ,Was soll ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir. Graben kann ich nicht, so schäme ich mich zu betteln. Ich weiß wohl, was ich tun will, wenn ich nun von dem Amt gesetzt werde, daß sie mich in ihre Häuser nehmen.` Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn und sprach zu dem ersten: ,Wieviel bist du meinem Herrn schuldig?` Er sprach: ,Hundert Tonnen Öls.` Und er sprach zu ihm: ,Nimm deinen Brief, setze dich und schreibe flugs fünfzig!` Danach sprach er zu dem andern: ,Du aber, wieviel bist du schuldig?` Er sprach: ,Hundert Malter Weizen.` Und er sprach zu ihm: ,Nimm deinen Brief und schreibe achtzig!` Und der Herr lobte den ungerechten Haushalter, daß er klüglich getan hatte; denn die Kinder dieser Welt sind klüger als die Kinder des Lichtes in ihrem Geschlecht. Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten! Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht. So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen? Und so ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer wird euch geben, das euer ist? Kein Knecht kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnet nicht Gott samt dem Mammon dienen.”

01. Dieses Evangelium handelt von einem ungerechten Verwalter, welcher, nachdem sein Herr von seiner Untreue unterrichtet worden war, sich doch wenigstens die Hintertür sichern wollte, damit er nicht, der Not ausgesetzt, zum Darben verdammt würde oder durch schwere Handarbeit sein täglich Brot verdienen müsse.

02. Ich sagte dies Gleichnis den Pharisäern und Schriftgelehrten deswegen, weil sie am meisten dem Gelde oder dem Mammon huldigten und, um dasselbe in Fülle zu erwerben, sich keines Mittels schämten, ihren Zweck zu erreichen.

03. Was in diesem Gleichnis der ungerechte Haushalter getan hat, nämlich daß er Schuldverschreibungen seines Herrn von den Schuldnern auf die Hälfte herabsetzen ließ, um sich bei ihnen in größere Gunst zu setzen, das taten auch die Pharisäer in ihren Religionsgesetzen, indem sie den Reichen die Befolgung derselben erleichterten, wenn diese sehr gut dafür bezahlten. So waren sie mit den Armen streng und mit den Reichen nachsichtig, wie es eure Priesterschaft noch heute ist.

04. Die Lehren, welche Ich Meinen Jüngern gab: Meine Mahnung, sich mittels des Mammons Freunde zu erwerben, auf daß sie im Notfall nicht zu darben brauchen; dann der nächstfolgende Vers: “Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht!”; ferner: “So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhafte anvertrauen; und ferner: “So ihr in dem Fremden nicht treu seid, wer will euch geben dasjenige, das euer ist?”; wie auch der folgende Vers: “Kein Hausknecht kann zwei Herren dienen; entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder umgekehrt!”, was geistig auch heißt: “Ihr könnt nicht Gott und dem Mammon dienen!”; – alle diese Verse enthalten, mit nur wenig Unterschied, das gleiche; nur der neunte Vers steht in scheinbarem Widerspruch mit den folgenden, weil dort angeraten wird, sich mit dem Mammon Freunde zu machen, auf daß im Falle der Not eine Freundeshand uns unterstütze, während in den anderen Versen gerade mehr darauf hingewiesen wird, daß man nicht zwei Herren dienen könne, und im dreizehnten Vers es sogar deutlich gesagt ist: “Ihr könnt nicht Gott und dem Mammon dienen!” Denn wie kann sich jemand mit dem Mammon Freunde erwerben und dabei Gott dienen?

05. Ihr seht, hier bestehen dem Scheine nach Widersprüche; denn Gott und der Mammon, d.h. die materielle Welt, ihre Schätze und ihre Genüsse, sind doch gewiß entgegengesetzte Dinge, und es ist ganz natürlich, daß derjenige, der dem Mammon oder der Welt huldigt, nicht ebenfalls Gott lieben und Seinen Lebensregeln folgen kann.

06. Um die Widersprüche zu lösen, wollen wir diese Verse etwas näher betrachten und versuchen, trotz ihres scheinbaren Gegenüberstehens das gemeinsame Bewegen nach einem Ziel nachzuweisen.

07. Seht, wenn Ich in diesem Gleichnisse sagte, daß der schlechte Haushalter die Schuldverschreibungen seines Herrn bedeutend herabsetzen ließ, so bedeutet das geistig eigentlich nichts anderes, als daß die Fehler des Menschen, welche er gegen Mich als höchstes Wesen begangen hat in Rücksicht auf seine eigene Natur und auf die Verhältnisse, in welchen er leben muß, milder betrachtet werden. Wollte Ich ohne diese Berücksichtigung eure Taten beurteilen oder euch gar bestrafen, so stünde es wohl sehr schlecht um die ganze Menschheit. Das Ende müßte eine zweite Vernichtung des ganzen Menschengeschlechts, wie einst bei der Sündflut sein. Die Menschen wieder neu erschaffend, müßte Ich sie – wollte Ich nicht, daß sie in dieselben Fußstapfen fielen – zu Maschinen, aber nicht zu freien Menschen machen.

08. Wenn es heißt: “Erwerbt euch Freunde mit dem Mammon!”, so will das soviel sagen als: Erleichtert dem mit Sünden und Gewissensbissen Beladenen seine Last! Stellt ihm vor, daß seine Schuld gegen Mich zwar groß ist, aber von seiner Seite nicht als untilgbar angesehen werden soll! Beweist ihm, daß der Mensch ohne die Welt nicht auf Erden leben kann, sondern daß er mit seinen Nebenmenschen leben muß; nur soll er das Gute wirken, soviel in seinen Kräften steht, wenngleich er durch schlechte Einflüsse daran gehindert werden sollte. Lehrt ihn, daß er Mich nicht als höchsten, strengen Richter, sondern als liebenden Vater ansehen soll, welcher bei Vergehungen wohl weiß, wieviel eigene Schuld und wieviel Schuld der Welt in Anrechnung zu bringen ist!

09. Auf diese Art macht ihr selbst den Beunruhigten ihre Last leichter und versöhnt sie mehr mit der Welt, der sie sich vielleicht aus zu großem Eifer entziehen wollten. Indem ihr ihnen, sie so tröstend, guten Rat erteilt, entspricht euer Handeln den Worten: “Machet euch Freunde mit dem Mammon!” So gewinnt ihr die Herzen anderer, welche auf anderen Wegen, vielleicht verzweifelnd, entweder sich der Welt ganz in die Arme geworfen hätten oder an Gott, Ewigkeit und sogar an der Existenz ihrer eigenen Seele verzweifelt wären.

10. Der nächste, zehnte Vers, welcher besagt, daß derjenige, der im Geringsten treu ist, es auch im Größten sein wird, bedeutet: Wenn ein Gläubiger es einmal erfaßt hat, daß er mit seinen schwachen Kräften der Welt widerstehen kann, indem er sich von ihr nicht verleiten läßt, sondern allem nur den Wert zuerkennt, den es eigentlich hat, so wird er sich durch materiellen Glanz nicht blenden lassen und, sollten ihn die Verhältnisse einst weltlich höher stellen, auch dann seine Treue in bezug auf seine Grundsätze bewahren, wie er es bei geringen Kräften und in beschränktem Wirkungskreise früher ebenfalls getan hat.

11. Das bestätigt auch der zwölfte Vers; denn das ,Fremde` bedeutet eure materielle und das ,Eigene` eure geistige Bestimmung. Sich ganz dem einen oder dem andern hinzugeben, ist natürlich nur dann möglich, wenn man das eine ganz hintansetzt und
nur dem andern huldigt (was besagen will, daß man nicht zwei Herren dienen kann), während es doch angängig ist, daß man das eine benutzen kann, um im andern seinen Zweck vollends zu erreichen. Nur so ist es möglich, daß Menschen sich Mir nähern und ihre geistige Vervollkommnung anstreben können, nämlich wenn sie, wohl in der Welt lebend, diese und alle ihre Reichtümer und Schätze benützend, doch keinen andern Zwecks im Auge haben, als durch weise Anwendung des ihnen Anvertrauten dem Nächsten und durch ihn Mir selbst am meisten zu beweisen, wie sie Meine zwei Liebesgesetze aufgefaßt haben.

12. Das nachfolgende Gleichnis vom reichen Prasser und dem armen Lazarus sollte Meinen Zuhörern noch mehr zeigen, welche Folgen es hat, wenn man sich dem Mammon ganz hingibt, statt ihn zu geistigen Zwecken zu verwenden. Es sollte ihnen zeigen, daß auf diese Art der eine seinen Lohn schon auf Erden empfängt, während dem andern die Vergeltung für ein anderes, und zwar längeres Leben aufgespart wird, und daß das eine Leben von kurzer, das andere aber von ewiger Dauer sein wird. Der Weg zur Seligkeit wird dem weltlich Gesinnten ebenso unmöglich sein – außer aus seinem Innern heraus – wie dem schon Guten der Rückschritt zur Welt.

13. Daß der Reiche in seiner Qual gebeten hatte, wenigstens seine Brüder zu retten, worauf Abraham ihm antwortete, daß den, der seiner Religion und ihren Grundsätzen nicht glaubt, auch die Toten – kehrten sie auf die Welt zurück – nicht bekehren würden, will sagen, daß diejenigen, welche sich der Welt oder dem Mammon ganz hingegeben haben, wenig darauf achten würden, wenn selbst überirdische Einflüsse bei ihnen sich geltend machten, weil sie, selbst zu niedrig gesinnt, das Überirdische längst als nicht bestehend ansehen und durch Taten und Worte verleugnet haben.

14. Aus dem ganzen Evangelium vom ungerechten Haushalter geht also hervor, daß ihr Menschen – und besonders auch ihr, welche Ich mehr als andere in Meine Schöpfungsgeheimnisse und in Meine Lehre einführen will -, wollt ihr euch Freunde und Mir Kinder erwerben, ihr vorerst nicht durch zu überspannte Anforderungen den andern den Weg erschweren dürft, und daß ihr selbst bei euch, wenn ihr fehlet, es Meiner Gnade überlassen sollt, inwieweit Ich euch eure Fehler anrechne oder nicht.

15. Das Zuviel ist in keiner Hinsicht von Nutzen, sondern überall nur schädlich. Ihr müßt euch und andern den Weg zu Mir nicht erschweren, nicht Meine Geister sein wollen, während ihr noch schwache Menschen seid! Dieses Streben verträgt eure menschliche Natur nicht. Ihr könnt doch ganz Liebe für Mich, ganz Liebe gegen euren Nächsten sein und mitten in dem weltlichen Treiben eure sittliche Reinheit bewahren; ihr könnt Mir ganz dienen, ohne der Welt den Rücken wenden zu müssen.

16. Seht ihr denn nicht, wie Ich selbst die weltlichen Ereignisse benütze, um die Menschheit geistig zu erziehen? Ich selbst verachte nicht und kann nicht hassen, was Ich selbst geschaffen habe; nur ist dies der Unterschied, daß alles Gebaren der Menschen, so schlecht es auch von seiten des einen oder andern sein mag, Mir doch zur geistigen Vervollkommnung Meiner Kinder und der gesamten Menschheit dienen muß.

17. So wie Ich als höchster Richter und Regent verfahre, so sollt auch ihr tun! Ihr sollt die Umstände, Verhältnisse und Zusammenhänge, die euch auf eurem Lebensweg begegnen, ebenfalls so benutzen, daß ihr am meisten durch die Taten an euren Nebenmenschen Meinen Zweck fördern helft. Dann ist es nicht nötig, Verstorbene heraufzubeschwören – wie der Reiche im Gleichnis glaubte, verlangen zu sollen -, wenn ihr Lebenden die besten sichtbaren Zeugnisse dafür seid, daß mitten im Weltgetümmel die menschliche Seele, eingedenk ihrer hohen Mission, nicht zwei Herren, sondern nur einem Herrn, und zwar dem Herrn des ganzen Universums, nämlich Mir allein, dienen kann, ohne die Verhältnisse unbenützt zu lassen, die wohlweislich nur dazu da sind, um die große Aufgabe der Menschenkinder zu beschleunigen und glorreich zu Ende zu führen.

18. So erseht ihr aus einem Gleichnis, in dem die Ungerechtigkeit als Beispiel dient, wieviel Nutzen selbst aus Umständen gezogen werden kann, die dem Anscheine nach schlecht sind, deren Endresultat aber das Herrlichste ist, das Ich als Gott, als Jesus angestrebt habe, und das ihr als Meine Kinder mit vollenden helfen sollt! Amen.

flagge en  34. The unjust Steward… You cannot serve 2 Masters – Luke 16:1-13

34th Sermon of Jesus… The Parable of the unjust Steward
(April 11, 1872)

Luke 16:1-13
“And he said also unto his disciples, There was a certain rich man which had a steward; and the same was accused unto him that he had wasted his goods. And he called him, and said unto him, How is it that I hear this of thee? Give an account of thy stewardship; for thou mayest be no longer steward. Then the steward said within himself, What shall I do? for my lord taketh away from me the stewardship: I cannot dig; to beg I am ashamed. I am resolved what to do, that, when I am put out of the stewardship, they may receive me into their houses. So he called every one of his lord’s debtors unto him, and said unto the first, How much owest thou unto my lord? And he said, An hundred measures of oil. And he said unto him, Take thy bill, and sit down quickly and write fifty. Then said he to another, And how much owest thou? And he said, An hundred measures of wheat. And he said unto him, Take thy bill, and write fourscore. And the Lord commended the unjust steward, because he had done wisely: for the children of this world are in their generation wiser than the children of light. And I say unto you, Make to yourselves friends of the mammon of unrighteousness; that, when ye fail, they may receive you into everlasting habitations. He that is faithful in that which is least is faithful also in much: and he that is unjust in the least is unjust also in much! If therefore ye have not been faithful in the unrighteous mammon, who will commit to your trust the true riches? And if ye have not been faithful in that which is another man’s, who shall give you that which is your own?
No servant can serve two masters: for either he will hate the one, and love the other; or else he will hold to the one, and despise the other. He cannot serve God and mammon.”

This Gospel deals with an unjust steward who, after his lord had been told about his dishonesty, endeavoured to secure himself a loophole so as not to become destitute and be compelled to earn his living by hard labour.

I gave the Pharisees and scribes this parable because they, most of all, paid homage to the money or mammon and in order to obtain plenty of it were not ashamed to use any means to achieve their purpose.

What the unjust steward did in this parable, namely, reduce by half the debts owing to his lord so as to win favour with his lord’s debtors, was also done by the Pharisees in their religious laws. They were strict with the poor and lenient with the rich, as is still the case today with your priesthood.

The precepts I taught My disciples: My advice to win friends for themselves with the mammon so that they need not suffer hardship in times of need; also the following verses: ‘He that is faithful in that which is least is faithful also in much, and he that is unjust in the least is unjust also in much!’ ‘If therefore ye have not been faithful in the unrighteous mammon, who will commit to your trust the true riches?’ ‘If ye have not been faithful in that which is another man’s, who shall give you that which is your own?’ ‘No servant can serve two masters; for either he will hate the one and love the other; or the other way round’, which in the spiritual sense means: ‘You cannot serve God and mammon’, – all these verses contain – with only slight differences – one and the same. Only the ninth verse seems to contradict the ones following it because it advises to win friends with the mammon so that in times of need a friend may assist us, whereas in the other verses the emphasis is on the fact that one cannot serve two masters, with the thirteenth verse clearly stating: ‘Ye cannot serve God and mammon’. How can a person win friends with mammon and still serve God? You can see that there appear to be contradictions in this; for God and mammon – or the material world with its riches and pleasures – are surely quite opposite things, and it is obvious that he who pays homage to mammon and the world cannot at the same time love God and follow His precepts.

In order to clarify these contradictions, let us have a closer look at these verses and endeavour, notwithstanding their apparent contradiction, to find a common striving for the one goal.

In this parable I said that the bad steward considerably reduced the amounts his master’s debtors were owing. In a spiritual sense this means simply that the offences a person has committed against Me as the Supreme Being, are regarded with more leniency taking into consideration his own nature and the circumstances under which he has to live. If I judged your actions or even punished you without this consideration, all mankind would be in a hopeless situation. The end would have to be a second extermination of the entire human race, similar to that at the great deluge. And when creating new men, I would have to make them machines instead of free men, if I did not want them to follow in the same footsteps.

If it says: ‘Make to yourselves friends of the mammon’ this means as much as: Ease the burden of him who is burdened with sin and a bad conscience. Make it clear to him that his guilt is great before Me, but that he should not consider it as irredeemable. Prove to him that man cannot live on earth without the world, but that he has to live with his fellowmen. However, he should do as much good as he can, even if bad influences may put obstacles in his way. Teach him not to look upon Me as a supreme, severe judge, but as a loving Father, Who, with every sin committed, is quite aware to what extent the sinner himself is responsible and how much of it is due to the world.

In this way, you ease the burden of the worried and reconcile them with the world which they may want to forsake in their overzealousness. By thus comforting them with good advice, you act in accordance with the words: ‘Make to yourselves friends of the mammon.’ Thus you win the hearts of others who otherwise might have, in their despair, thrown themselves into the arms of the world, or despaired of God, eternity and even the existence of their own soul.

The next verse, the tenth, says that he who is faithful in the least will also be faithful in great things. This means: Once a believer has realized that he can resist the world with his limited strength by not giving in to it and seeing all things in their proper light, he will not be deceived by material splendour. And even if circumstances should place him in a higher position, he will remain faithful to his principles just the same as he did with less power and in a limited sphere of action.
This is also confirmed by the twelfth verse, for ‘another man’s’ denotes your material, and ‘your own’ denotes your spiritual destiny. To devote oneself completely to one or the other is, of course, only possible if one is completely neglected and homage is paid only to the other (which means that one cannot serve two masters), while it is possible to make use of the one to fully achieve one’s purpose in the other. Only in this way is it possible that men draw closer to Me and strive after their spiritual perfection, when they living in the world, use all its riches and treasures with the one object in mind, by cleverly using what has been entrusted to them to prove to their fellow- man, and through him to Me, how they have comprehended My two commandments of love.

The following parable of the rich man and the poor Lazarus was to show My listeners even more clearly the consequences that arise if a person fully surrenders to mammon instead of using it for spiritual purposes. It was to show them that in this way one receives his reward already on earth, whilst the reward for the other one is saved for another much longer life; the one life being-of a short duration, the other lasting forever. It will be quite as impossible for the worldly-minded to enter upon the road to beatitude – except if he does it from within -as it will be to the already perfected to return to worldly-mindedness.

That the rich man in his torment had asked to save at least his brothers, whereupon Abraham replied that even if the dead returned to the world, they would be unable to convert one who does not believe in his religion and its principles, means that those who have completely surrendered to the world, or to mammon, would take little notice even if supernatural influences would approach them, as they had long since ignored the supernatural as non-existent and denied it with words and deeds.

Hence it follows from this whole Gospel of the unjust steward that you people – and particularly those of you whom I, more than others, want to introduce to My secrets of creation and My teaching -, if you want to win friends for yourselves and children for Me, must not make the way more difficult for others by exaggerated demands, and as far as you are concerned, when you have sinned, you must leave it to Me to decide to what extent I shall make you responsible for your mistakes or not.

A “too much” is at all times detrimental. Neither for yourselves nor for others must you make the road to Me too difficult. Do not try to be My spirits while you are still weak humans! Your human nature cannot stand up to such aspirations. You can still be full of love for Me and your fellowmen and keep your moral purity in the bustle of the world; you can serve Me completely without having to turn your back on the world.

Don’t you see how I Myself, am using the worldly events towards the spiritual education of mankind? I do not despise and cannot hate what I, Myself, have created. And all human activity, bad as it may be on the part of one or the other, has still to serve Me towards the spiritual perfection of My children and all mankind.

Just as I, as the supreme judge and ruler, act, you should, too. You should also make use of the circumstances, situations and events, which you encounter during the course of your life, in such a way that you help to further My purpose mainly through your actions towards your fellowmen. Then it will be unnecessary to recall the dead – as the rich man in the parable asked – if you, the living, are the best visible witnesses for the fact that amid the bustle of life the human soul, remembering its high mission, cannot serve two masters, but only one, the Lord of the entire universe, Me alone, making use of the existing circumstances for the sole purpose of accelerating and successfully completing the great destiny of man.

Thus you see from a parable where injustice serves as an example, how useful even such circumstances can be that appear bad, but result in the most glorious thing that I, as God, as Jesus, have striven for and which you, as My children, are meant to help Me complete! Amen.

flagge italian  Predica 34… La parabola dell’amministratore disonesto

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Predica 34 – La parabola dell’amministratore disonesto

Ottava dopo Pentecoste
( XVa del Tempo Ordinario)

Luca 16, 1-13: «Egli però disse anche ai discepoli: “C’era un uomo ricco che aveva un amministratore; egli divenne dinanzi a lui malfamato, come se avesse sperperato i suoi averi. Ed egli lo chiamò e gli disse: ‘Che cosa è questo che sento dire di te? Rendi conto della tua amministrazione; perché d’ora innanzi non puoi essere amministratore’. L’amministratore disse a se stesso: ‘Che cosa devo fare? Il mio padrone mi toglie l’incarico? Zappare, non posso, mendicare, mi vergogno. So bene cosa fare, quando sarò rimosso dall’incarico che essi mi accolgano nella loro casa’. Ed egli chiamò a sé ogni debitore del suo padrone e disse al primo: ‘Di quanto sei debitore al mio padrone?’. Quello rispose: ‘Di cento botti d’olio’. Ed egli gli disse: ‘Prendi la tua ricevuta, siediti e scrivi, senza indugio, cinquanta’. Poi disse ad un altro: ‘Tu però di quanto sei debitore?’. Egli rispose: ‘Di cento misure di grano’. Ed egli gli disse: ‘Prendi la tua ricevuta e scrivi ottanta’. E il padrone lodò quell’ingiusto amministratore, perché aveva agito con giudizio. I figli di questo mondo, infatti, sono nel loro genere, più giudiziosi dei figli della Luce. E Io vi dico anche: procuratevi amici con l’ingiusta mammona, affinché quando mancherete del necessario essi vi accolgano nei rifugi eterni. Chi è fedele nel minimo, costui è fedele anche nel molto; e chi è ingiusto nel minimo, costui è ingiusto anche nel molto. Se ora non siete fedeli nell’ingiusta mammona, chi vi affiderà quella vera? E se non siete fedeli in quell’estraneo, chi vi darà ciò che è vostro? Nessun servitore può servire due padroni: o odierà l’uno e amerà l’altro, oppure seguirà l’uno e disprezzerà l’altro. Non potete servire Dio e mammona”.»

(Il 11 aprile 1872)

1. Questo Vangelo tratta di un amministratore ingiusto, il quale, dopo che il suo padrone fu informato della sua infedeltà, volle assicurarsi una via di scampo, affinché, condannato, non fosse esposto alla necessità di stentare la vita, oppure di doversi guadagnare il pane quotidiano con pesanti lavori manuali.

2. Io espressi questa parabola agli scribi e ai farisei perché essi, più di tutto, adoravano il denaro – in pratica mammona – e, per procurarsene in abbondanza, non si risparmiavano nessun mezzo per raggiungere tale scopo.

3. Ciò che ha fatto l’ingiusto amministratore in questa parabola – cioè di ridurre a metà le obbligazioni dei debitori del suo padrone, per porsi presso di loro in grande protezione – lo fecero anche i farisei nelle loro leggi riguardo alla religione, facilitando ai ricchi l’osservanza delle stesse, se a questo scopo essi avessero pagato molto bene. Perciò erano indulgenti con costoro, e severi con i poveri, come lo è ancor oggi il vostro corpo sacerdotale.

4. Gli insegnamenti che Io diedi ai Miei discepoli: l’ammonimento di assicurarsi amici per mezzo di mammona affinché in caso di necessità non avessero a stentare la vita; poi al versetto successivo: «Chi è fedele nel poco, costui è fedele anche nel molto, e chi è disonesto nel poco, costui è disonesto anche nel molto!»; inoltre: «Se ora non siete fedeli nell’ingiusto a mammona, chi vi affiderà il vero?»; e ancora: «Se non siete fedeli nell’estraneo, chi vi darà quello che è vostro?»; come anche il versetto successivo: «Nessun servitore può servire due padroni; o odierà l’uno e amerà l’altro, oppure il contrario!», cosa che anche spiritualmente vuol dire: «Voi non potete servire Dio e mammona!», – tutti questi versetti contengono la stessa cosa, ma con poche differenze. Solo il nono versetto sta in apparente contraddizione con i successivi, perché lì è consigliato di farsi amici con mammona, affinché in caso di bisogno una mano amica ci sostenga, mentre negli altri versetti è accennato che non si possono servire due padroni, e nel tredicesimo versetto è detto addirittura chiaramente: «Voi non potete servire Dio e mammona!». Come può, infatti, qualcuno assicurarsi amici con mammona, e nello stesso tempo servire Dio?

5. Voi vedete che qui all’apparenza esistono delle contraddizioni, poiché Dio e mammona, vale a dire il mondo materiale, i suoi tesori e i suoi godimenti, sono certamente cose opposte, ed è del tutto naturale che chi adora mammona o il mondo, non può amare anche Dio e seguire le Sue regole di vita.

6. Per sciogliere le contraddizioni, vogliamo esaminare un po’ più da vicino questi versetti, e cercare, nonostante la loro apparente contrapposizione, di dimostrare il comune movimento verso uno scopo.

7. Vedete, quando Io dissi in questa parabola che il cattivo amministratore fece ridurre considerevolmente le obbligazioni del suo padrone, spiritualmente questo significa che gli errori dell’uomo, commessi contro di Me quale Essere supremo, tenuto conto della sua natura e delle condizioni nelle quali egli stesso deve vivere, saranno considerati con più indulgenza. Se Io volessi giudicare le vostre azioni, o addirittura punirvi senza queste considerazioni, allora l’intera umanità si troverebbe assai malmessa. La fine dovrebbe essere un secondo annientamento dell’intero genere umano, come un giorno il diluvio. Creando di nuovo gli uomini, Io dovrei – se non voglio che essi ricadano nelle stesse orme – farne delle macchine, e non uomini liberi.

8. Quando si dice: “Assicurarsi amici con mammona!”, ciò significa: alleggerire il peso a chi è già gravato con peccati e rimorsi! Metterlo davanti al fatto che il suo debito verso di Me è certamente grande, ma da parte sua non deve essere considerato inestinguibile! Dimostrargli che l’uomo senza il mondo non potrebbe esistere sulla Terra, ma che egli deve vivere con i propri simili operando soltanto il bene, per quanto sta nelle sue forze, anche se dovesse essere, in questo, ostacolato da cattivi influssi. Insegnargli che non deve considerarMi come massimo, severo Giudice, bensì come Padre affezionato che, nel caso di mancanze, sa bene quanto sia colpa propria dell’uomo, e quanto debba essere messo in conto al mondo!

9. In questo modo voi alleggerirete il peso perfino ai preoccupati, e li riconcilierete di più con il mondo al quale volevano sottrarsi, forse per il troppo zelo. Impartendo loro buoni consigli, e in tal modo consolandoli, il vostro agire corrisponderà alle parole: «Fatevi amici con mammona!». Così vi guadagnerete il cuore di quelli che, per altre vie, forse per la disperazione, si sarebbero gettati completamente nelle braccia del mondo, oppure avrebbero perso ogni speranza in Dio, nell’eternità, e perfino nell’esistenza della propria anima.

10. Il successivo, decimo versetto, il quale dice che, chi è fedele nel minimo lo sarà anche nel grande, significa: quando un credente ha, una buona volta, compreso di poter resistere al mondo con le sue deboli forze, non lasciandosi sedurre da esso, e dunque attribuisce a ogni cosa solo il valore che essa ha veramente, non si lascerà abbagliare dallo splendore materiale, e se le circostanze dovessero un giorno metterlo in una posizione superiore mondana, egli serberà la fedeltà corrispondente ai propri principi, come fece in passato con poche forze e nella sua limitata sfera d’azione.

11. Lo conferma anche il dodicesimo versetto; ‘l’altrui’, infatti, significa la vostra destinazione materiale, e ‘il proprio’ la vostra spirituale. Donarsi totalmente all’uno o all’altro, è naturalmente possibile solamente allora, quando s’ignora completamente l’uno e si rende omaggio solo all’altro[1], mentre è certo concesso che si possa utilizzare l’uno, per raggiungere nell’altro il proprio scopo. Solo così è possibile che gli uomini si avvicinino a Me e possano aspirare al loro perfezionamento spirituale, cioè se essi, pur vivendo nel mondo, utilizzando il mondo e tutte le sue ricchezze e tesori, tuttavia non hanno in vista nessun altro scopo che dimostrare al prossimo, e tramite lui, di più a Me stesso, che con un saggio impiego di ciò che è stato loro affidato, hanno compreso le Mie due leggi dell’Amore.

12. La parabola successiva del ricco crapulone e del povero Lazzaro doveva mostrare ancor di più ai Miei ascoltatori, quali conseguenze poteva avere l’abbandonarsi completamente a mammona, anziché impiegarla per scopi spirituali. E che in questo modo, l’uno riceve già sulla Terra la propria ricompensa, mentre all’altro è riservata la ricompensa per un’altra, e precisamente più lunga vita, poiché l’una è di breve, mentre l’altra è di eterna durata. La via per la beatitudine sarà impossibile a colui che è di mentalità mondana – eccetto che sia interiorizzato – proprio come, al già buono è impossibile il ritorno al mondo.

13. Che il ricco nel suo tormento abbia pregato di salvare perlomeno i suoi fratelli, laddove Abramo gli rispose che, chi non crede alla propria religione e ai suoi principi, nemmeno i morti – se ritornassero nel mondo – potrebbero convertirlo, ciò vuol dire, che quelli che si sono dedicati totalmente al mondo o a mammona, terrebbero poco conto perfino degli influssi ultraterreni che si facessero sentire presso di loro, perché essi, di sentimenti troppo bassi, considererebbero l’ultraterreno già da lungo tempo come non esistente, avendolo rinnegato con opere e parole.

14. Dall’intero Vangelo dell’amministratore ingiusto, emerge quindi che voi uomini – e in particolare anche voi, i quali più degli altri Io voglio introdurre nei Miei segreti della Creazione e nella Mia Dottrina – se volete assicurarvi degli amici, e procurare a Me dei figli, innanzi tutto non dovete rendere la vita difficile agli altri con esagerate pretese, e che voi stessi, se errate, dovete lasciare alla Mia Grazia, fino a qual punto Io terrò conto o meno dei vostri errori.

15. Il troppo, a nessun riguardo è di utilità, bensì, ovunque, è soltanto dannoso. Voi non dovete rendere difficile a voi e agli altri, la via che conduce a Me; non dovete voler essere Miei spiriti, mentre siete ancora uomini deboli! Quest’aspirazione non la sopporta la vostra natura umana! Voi potete certamente essere completamente amore per Me, completamente amore verso il vostro prossimo, e mantenere la vostra purezza morale nel mezzo del movimento mondano! Potete servirMi totalmente, senza con ciò dover voltare le spalle al mondo.

16. Non vedete, infatti, come Io stesso utilizzo gli avvenimenti del mondo per educare spiritualmente l’umanità? Io non disprezzo e non posso aborrire ciò che Io stesso ho creato; questa soltanto è la differenza: che tutti i comportamenti degli uomini, per quanto cattivi possano essere da parte dell’uno o dell’altro, devono comunque servirMi per il perfezionamento spirituale dei Miei figli, e dell’intera umanità!

17. Come procedo Io, quale sommo Giudice e Sovrano, così dovete fare anche voi! Voi dovete altrettanto utilizzare le circostanze, condizioni e situazioni in cui v’imbattete durante il cammino della vostra vita, affinché attraverso le azioni dirette al vostro prossimo, Mi aiutiate ancor più nei Miei scopi. Poi non sarà necessario evocare i trapassati – come il ricco nella parabola credeva di poter pretendere – se voi viventi, nel mezzo del tumulto del mondo, sarete i migliori testimoni visibili che l’anima umana, memore della sua alta missione, non potrà servire due padroni, bensì Uno solo, e precisamente il Signore dell’intero Universo, vale a dire Me soltanto, senza lasciare inutilizzate quelle situazioni che saggiamente servono ad accelerare e portare trionfalmente a termine il grande compito delle creature umane.

18. Così voi scorgete da una parabola, nella quale l’ingiustizia serve da esempio, quanto profitto può essere tratto perfino da condizioni che all’apparenza sono non buone, il cui risultato finale però è la cosa più meravigliosa che Io, quale Dio, quale Gesù ho perseguito, e che voi, quali figli Miei, dovete contribuire a perfezionare! – Amen!

[1] Il ché vuole affermare che non si possono servire due padroni.

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第三十四講耶穌的講道……不義的管家的寓言

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第三十四講耶穌的講道……不義的管家的寓言

(1872年4月11日)

路加福音16:1-13

“他也對門徒說:有一個有錢的管家;主人也指責他浪費了自己的貨物。他召他來,對他說,我怎麼聽說你的這件事呢?記下你的管理職責;因為你可能不再管家。然後管家在自己的內心說,我該怎麼辦?因為我的主從我身上取走了管家:我無力挖掘;乞求我很慚愧。我決定要做什麼,當我擺脫管家時,他们可能會把我接到他們的房子裡。於是他把他主的債務人的每一個都叫到他面前,對第一個說,你對欠我主多少錢?他說,百分之一百的石油。他對他說,拿起賬單,快點坐下,寫下五十。然後對他說,你欠了多少錢?他說,百種小麥的措施。他對他說,拿你的賬單,寫八十八。耶和華讚美不義的管家,因為他行事聰明:因為這世上的兒女比光的兒女聰明得多。我告訴你們,要為自己的不義之財蒙上朋友。當你們失敗時,他們可能會把你們接納到永久的居所中。在最小的事忠誠的人,在最大的事也忠誠的,在最小的事不義的人,在最大的事也不義的。 如果你們不忠於那不義的瑪門,誰會信任你真正的財富呢?如果你們不忠於另一個人的,那麼誰會給你那個屬於你自己的呢?

沒有一個僕人可以服侍兩位大師:因為他會恨一個,愛另一個;否則他會堅持一個,鄙視另一個。他不能服侍神和瑪門。“

這本福音涉及一位不公正的管家,他的主人被告知他的不誠實之後,努力確保自己有后路,以免淪為貧窮,並被強迫勞力謀生。

我給了法利賽人和文士這個比喻,因為他們最重要的是向金錢或者財神表示敬意,為了獲得大量的,不以不择手段達到目的為恥。

在這個比喻中,不義的管家做了什麼,也就是說,由於他主的債務減少了一半,以便得到主的債務人的青睞,法利賽人的宗教法也是這樣做的。他們對窮人嚴格和對富人的寬容的,今天你的司鐸仍然是這樣。

我教導我的門徒的訓誡是:我的建議是要用瑪門為自己爭取朋友,以便在需要的時候不需要吃苦;也就是下面的經文:’在最小的事義的人,在最大的事也義的。 如果你們不忠於那不義的瑪門,誰會信任你真正的財富呢?如果你們不忠於別人的,那麼誰會給你那個屬於你自己的呢?沒有一個僕人可以服侍兩位大師:因為他會恨一個,愛另一個;否則他會堅持一個,鄙視另一個。他不能服侍神和瑪門。“

這在精神意義上意味著:’你不能服侍神和瑪門’, – 所有這些經文都包含 – 只有微小的差別 – 同一個。只有第九節似乎與跟隨它的人相矛盾,因為它建議與贏得朋友用財富,以便在需要的時候朋友可以得到幫助,而在另一節經文中強調的是一個人不能為兩個主人服務,第十三節經文清楚地說明:’你們不能事奉神和瑪門’。一個人怎樣才能與瑪門贏得朋友,並仍然為上帝服務?你可以看到,這似乎有矛盾;對於上帝和瑪門 – 或物質世界及其財富和快樂 – 肯定是完全相反的事情,很顯然,那些向瑪門和世界致敬的人不能同時愛上帝並遵守祂的誡命。

為了澄清這些矛盾,讓我們仔細看看這些經文,儘管它們明顯矛盾,但努力為這一目標找到共同的努力。

在這個比喻中,我說過這個壞管家大大減少了他的主人的債務人所欠的金額。從精神意義上講,這僅僅意味著一個人對我作為至尊人所犯下的罪行,考慮到他自身的性質和他必須生活的環境,被認為更寬容。如果我判斷你的行為,甚至沒有這個考慮就懲罰你,那麼全人類都會陷入絕望的境地。結局必須是整個人類的第二次滅絕,類似於洪水般的洪水。而當創造新人時,如果我不想讓他們跟隨同樣的腳步,我將不得不讓他們成為機器人而不是自由人。

如果它說:’讓自己成為朋友,這意味著:減輕擔負罪惡和良知的人的負擔。告訴他,他的罪疚感在我面前很大,但他不應該認為這是不可挽回的。向他證明,沒有世界的人不能生活在地球上,但他必須與他的同胞生活在一起。但是,即使有不好的影響可能會給他帶來障礙,他也應盡可能多地做好自己的事情。教他不要把我看作是一個至高無上的嚴厲法官,而是作為一個慈愛的父親,每個犯下罪孽的人都清楚地知道罪人自己有多大程度上是負責任的,以及這個罪責有多大是由於這個世界造成的。

通過這種方式,你可以減輕擔憂的負擔,並使他們與他們可能想放棄的過分熱忱的世界和好。通過這樣安慰他們並提供良好的建議,你就會按照這樣的話行事:’讓你們自己成為瑪門的朋友。因此,你贏得了別人的心,在別人感到絕望中,他們會把自己投入到世界的懷抱中,或者上帝,永恆己至是自己靈魂的存在。

下一節,第十節說,至少在小的忠心耿耿的人也會忠誠於偉大的事情。這意味著:一旦信徒意識到自己可以用有限的力量抵抗這個世界,不屈服於它,看到一切事物都在適當的光照下,他就不會被物質的光輝所欺騙。即使情況應該讓他處於更高的地位,他仍然會忠實於他的原則,就像他在權力較小和行動有限的範圍內一樣。

第十二節也證實了這一點,因為’另一個人’代表你的物质,而’你自己’代表你的屬靈命運。當然,只有當一個人完全被忽視並且只向另一個人致敬時(這意味著一個人不能服務兩個主人),當然,只有當他們完全投入到另一個人當中時,才有可能利用那個人在另一方面完全達到自己的目的。只有這樣,人們才有可能靠近我,並追求他們的精神完美,當他們生活在世界中時,將所有的財富和財富用在心中,聰明地使用託付給他們的東西來向他們的同伴證明,並通過他向我證明他們如何理解我的兩條愛的誡命。

下面這個富人和可憐的拉撒路的寓言,就是要讓我的聽眾更清楚地看到,如果一個人完全屈服於瑪門而不是用於精神目的,會產生的後果。這是為了向他們表明,這樣一個人已經在地球上獲得了他的報酬,而另一個人的報酬又得到了另一個更長的生命。一個生命是短暫的,另一個永遠持續下去。世俗觀念進入精神祝福之路是完全不可能的 – 除非他是從內在做到的,因為這將是已經完美的人回歸到世俗觀念。

那個被折磨的富人要求至少救他的兄弟,於是亞伯拉罕回答說,即使死者回到了世界,他們也無法改變那些不相信他的宗教和原則的人,這意味著那些即使超自然的影響接近他們,他們也不會注意到他們,因為他們早已忽視了超自然的存在並且认为无存在,並且用言語和行為予以否認。

因此,從這整個不義的管家的福音中可以看出,你們這些人特別是比其他人更願意介紹我的創作秘訣和我的教導的人,如果你們想為自己贏得朋友和為我贏得孩子來說,不要因為誇張的要求而讓別人變得更難,就你而言,當你犯罪時,你必須讓我決定在多大程度上讓你對你的錯誤負責。

“太多”總是有害的。你們不為自己也不為別人著想,你們使人的道路到達我太難了。當你還是軟弱的人時,不要試圖成為我的靈魂!你的人性不能勝任這樣的願望。你仍然可以對我和你的同胞充滿愛,並在世界的喧囂中保持你的道德純潔;你可以完全服務於我而不必背棄世界。

難道你沒有看到我如何利用世俗事件來進行人類的精神教育嗎?我不鄙視,也不能憎恨我自己創造的東西。所有的人類活動,儘管它們可能是一方或另一方都是不好的,但仍然能夠使服務我對我的孩子和全人類的精神完美。

就像我作為最高法官和統治者,行動一樣,你也應該這樣做。你還應該利用你在生活中遇到的情況,情況和事件,以這種方式幫助你進一步實現我的目的,主要是通過你對同胞的行為。那麼就不必回想起死亡 – 就像比喻中的富翁所問 – 如果你是生者,是生活喧囂中最好的可見證人,那麼記住它高級任務的人類靈魂不能服務於兩個大師,但只有一個,整個宇宙的主,我一個人,利用現有的情況,唯一的目的是加速並成功完成人類的偉大命運。

因此,你從一個比喻中看到不公正的例子,即使這樣的情況可能會變得很糟糕,但這會導致我作為上帝,像耶穌一樣努力爭取的,以及你作為我的孩子的最光榮的事情,是為了幫助我完成!阿門。