35. Trauer Jesu über Jerusalem & Zerstörung der alten Mauern… Lukas 19:41-46 – Jesus’ Grief over Jerusalem & Destruction of the old Walls… Luke 19:41-46

PREDIGT / SERMON 35
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35. Predigt von Jesus… Trauer Jesu über Jerusalem
(12.04.1872)

Lukas 19:41-46
Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinte über sie und sprach: “Wenn doch auch du erkenntest zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dienet! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen. Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten; und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darin du heimgesucht bist.” Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darin verkauften und kauften, und sprach zu ihnen: “Es steht geschrieben: ,Mein Haus ist ein Bethaus`; ihr aber habt`s gemacht zur Mördergrube!”

01. Schon in den Mitteilungen über ,Die geistige Sonne` findet ihr erklärt, was es heißen will: “Und Jesus weinte!”

02. Dort ist euch gezeigt, daß diese Worte in geistiger Beziehung den tiefsten Schmerz Gottes ausdrücken, welcher Seinen Kindern Sein ganzes Himmelreich auf ihre Erde brachte, ja ihnen ihren Schöpfer und Herrn aller Welten in sichtbarer Gestalt zeigte, und wie die Verblendeten trotz alledem Ihn, den Ausdruck der höchsten Liebe, Demut und Gnade nicht erkannten. Sie verübten an Ihm was nur Verächtliches und Schmerzliches an einem Menschen geschehen kann, wie sie auch Seine Lehre, die Lehre der Liebe, der Versöhnung und des Vergessens, mit Füßen traten. Eben diese große Verblendung der meisten Seiner Zeitgenossen war es, welche dem großen Schöpfer, sichtbar als Jesus verkörpert, die Wehmutstränen auspreßte. Er weinte über den Verfall der Hauptstadt des Judenvolkes und sah dessen gänzliches Aufhören als selbständige Nation voraus, woran sich bis in ferne Zukunft auch die entgegengesetzte Geistesrichtung knüpfte, welche diese einst von Mir zum Größten ausersehene Nation bis auf den heutigen Tag verfolgt hat.

03. Das Frohlocken Meiner Jünger, welche in Meinem Einzug in Jerusalem den Gipfel Meiner Mission zu erkennen wähnten, war den Pharisäern und Schriftgelehrten nicht recht, und auf die Forderung, Meinen Jüngern eine Zurechtweisung zukommenzulassen, antwortete Ich: “Lasset sie frohlocken; denn wenn sie schweigen, werden die Steine reden!”

04. Ich wollte diesen betörten Menschen damit sagen, daß wenn das Frohlocken Meiner Jünger sich in Trauer verwandeln wird, kurze Zeit darauf die Steine der zerstörten Mauern ihrer Stadt und ihres Tempels ihnen zeigen werden, daß sie Mich nicht erkannt haben, der Ich in ihre Mauern mit der Friedenspalme einzog. Sie erkannten weder den göttlichen Lehrer, noch Seine himmlische Lehre, und sehnten sich nur nach weltlichem Glanz und Prunk und nach einem weltlichen Messias, der sie in ihrem Wohlleben und unlauteren Genuß noch mehr bestärken und festigen solle.

05. Keine fünfzig Jahre waren nach Meinem Tod vergangen, und Mein Mahnruf ging schon in Erfüllung. Das auserwählte Volk hatte aufgehört, als selbständiges Volk zu existieren. Wie Ich einst im Tempel die Verkäufer und Käufer austrieb, die aus dem Bethaus eine Marktbude gemacht hatten, so wurden später die Juden aus Jerusalem vertrieben, weil sie, was früher im Tempel geschehen war, auch in der Stadt fortgesetzt hatten, d.h. sie hatten das geistige, höhere Leben des Menschen gänzlich vergessen und nur weltlich gesinnt nach Genüssen, nach Macht und Reichtum getrachtet. So erfüllten sie selbst Meine Weissagung, die Ich vom Schmerz betrübt über die Mauern Jerusalems und ihren Tempel aussprach.

06. Wie Ich in jener Zeit den verirrten Menschen Meine Klageworte zugerufen habe, so möchte Ich sie auch jetzt dem lebenden und kommenden Geschlecht wieder zurufen; denn Ich bin nun ebenfalls betrübt über das Schicksal so mancher Seelen, die Ich selbst als Gott nicht retten kann, weil Ich ihnen ihre Freiheit des Handelns nicht nehmen darf.

07. So sehe Ich auch jetzt, wie das Schiff der Menschheit mit vollen Segeln gegen Felsen und Klippen steuert, sehe das Zerschellen aller ihrer Hoffnungen und geträumten Glückseligkeiten voraus, sehe, wie viele Tausende und aber Tausende erst spät, ja zu spät erkennen werden, was sie hätten tun sollen, aber doch nicht getan haben. Auch zu ihnen möchte Ich, wie einst zu Jerusalem und seinen Einwohnern, sagen: “Möget ihr doch bedenken, was euch zum Frieden dient; denn es wird die Zeit kommen, wo ihr alle bitter fühlen werdet, was ihr nicht erkannt habt zu der Zeit, als ihr durch Meinen Segen und Meine Gnade heimgesucht worden seid!”

08. Die Wehklagen über Jerusalems unausweichbares Schicksal könnte Ich auch heute wiederholen; denn die törichte Menschheit erkennt auch heute nicht ihre Mission, den Zweck ihres Geschaffenseins und den Zweck des jetzigen und künftigen Lebens. So muß denn auf ganz natürlich- geistigem Wege die Reaktion eintreten, welche, Meinen göttlichen Gesetzen gemäß, die Geister, Seelen und Wesen wieder in jene Schranken zurückweist, in welchen sie allein den Grad der Vervollkommnung erreichen können, den Ich ihnen als höchstes Ziel gesetzt habe.

09. Traurig ist es oft für einen irdischen Vater, wenn er sieht, wie seine Kinder trotz aller Aufopferung, Liebe und Sorgfalt, die er für ihre geistige und moralische Erziehung verwendet hatte, doch mißraten und den verkehrten Weg einschlagen, statt einst der Trost und die Freude seiner alten Tage zu werden, wie sie ihm mit Gram, Sorgen und oft mit Schande vergelten, was er aus Liebe für sie getan hat. Aber was bleibt ihm, dem Enttäuschten, übrig? Er kann die Individualität seiner Kinder nicht beherrschen; sie sind geistig frei und können denken und tun, was sie wollen. So sieht ein Elternpaar oft all seine so schön aufgebauten Hoffnungen eine nach der andern verschwinden, wie Luftschlösser zusammensinken, ohne im mindesten helfen zu können.

10. Was hier den weltlichen Eltern geschieht, das geschieht in noch intensiverem Grade auch Mir. Ich, der Schöpfer des ganzen Universums, muß sehen, wie Meine Geschöpfe, von Mir zur höchsten geistigen Würde erschaffen, gerade den verkehrten Weg gehen, statt – eingedenk ihrer hohen Abkunft – dem Geistigen entgegenzueilen; Ich muß sehen, wie das Geistige mit Füßen getreten, höhnisch verlacht und als Hirngespinst verrückter, fanatischer Frömmler hingestellt wird, während man den grobmateriellen Genuß des weltlichen Lebens als Höchstes preist; Ich muß sehen, wie gerade das äußere Kleid als Hauptsache und der geistige Inhalt, welcher unter dieser Umkleidung steckt, als Nichts betrachtet wird.

11. Auch hier gilt, was Ich einst zu den Pharisäern sagte: Wenn auch Meine Jünger und Meine Anhänger schweigen, so werden doch die Steine – d.h. das ganze, materielle Naturreich – reden und dem Menschen überall zurufen: “Wache auf, Mensch, aus deinem weltlichen Taumel! Vergebens suchst du deine Bestimmung und deinen Schöpfer wegzuleugnen! Wenn du auch Seinen hinterlassenen Lehren aus der Zeit Seines sichtbaren Lebenswandels keinen Glauben schenken willst, wenn du auch die Stimme in einem eigenen Herzen übertäuben willst, die dir als etwas ,Gewisses` doch immer wieder zuruft und dich ermahnt, wenn du all dieses ableugnen willst, – so betrachte die Natur!

12. Die eifrigsten Grübler, Naturforscher und Untersucher der Materie, alle kommen am Ende dazu und müssen trotz ihres Sträubens dazu kommen, daß hoch über der Materie ein großer Geist lebt, der die kleinsten Atome wie auch die großen Welten zu einem Ganzen vereinigt, und der, wie aus allen Werken zu ersehen ist, nur ein Gott der Liebe, der Gnade und der Langmut sein kann, der – wie einst im Beispiel vom verlorenen Sohn gesagt wurde – über einen Wiedergefundenen mehr Freude hat als über neunundneunzig Gerechte, die des Trostes nicht bedürfen.

13. ,Es ist ein Gott!` Dieser Ruf tönt aus allem hervor. Selbst die Verkettung der politischen und sozialen Verhältnisse zeigen dem aufmerksamen Beobachter deutlich genug, daß nicht immer geschieht, was der Mensch bezwecken will, sondern daß sowohl beim einzelnen Menschen, wie auch bei ganzen Völkern die Ergebnisse des Angestrebten oft ganz andere als die erhofften sind. Überall zeigt sich diese Macht der Gottheit – liebend den Liebenden, zürnend den Zürnenden, versöhnend den Versöhnenden.

14. Und wie Ich einst über die Blindheit der Bewohner Jerusalems Tränen des göttlichen Schmerzes vergoß, weil Ich voraussah, wie diese verirrten Kinder sich zuerst an Mir – körperlich -, dann an Meiner Lehre – geistig – vergehen würden, und wie sie endlich selbst den Tod erleiden würden, als Nation für immer aufzuhören, weil sie es selbst nicht anders gewollt hatten, so füllt sich auch jetzt Mein Herz ob der Blindheit des Menschengeschlechts mit Trauer.

15. Überall lasse Ich Funken Meines Himmelslichts ausstreuen, überall ertönt Mein Vaterruf: ,Kehrt um, ihr Betörten! Vernehmt Meinen Ruf, vernehmt die Stimme eures himmlischen Vaters, der euch mahnt, ehe die große Katastrophe heranrückt – wie einst über Jerusalem und seine Einwohner! Vernehmt die Stimme, die euch die Augen öffnen und euch zeigen möchte, wie leichtsinnig ihr alle am Abgrund der Ewigkeit wie Betrunkene umhertaumelt und jeden Augenblick in Gefahr seid, auf lange Zeit von diesem verschlungen zu werden. Unreif, unzeitig werdet ihr dann in jenen zeitlosen Räumen nur unter vielen Beschwerden und mit großen Mühen das erreichen können, was hier in diesem irdischen Probeleben mit so leichter Mühe zu gewinnen ist!`

16. So wie damals die Zerstörung Jerusalems nur kurze Zeit nach Meinem Hingang erfolgte, so wird es auch jetzt nicht mehr lange währen, bis eure sozialen Verhältnisse, von denen ihr glaubt, sie bestünden für immer, zusammenstürzen werden.

17. Damals galt die Zerstörung einer Stadt und einem Volke, jetzt gilt sie vielen Städten und vielen Nationen, sie gilt der ganzen Erde und der darauf lebenden Menschheit.

18. Damals hörte nach der Zerstörung Jerusalems der jüdische Kultus im großen und ganzen auf, und Meine Lehre fing an unter den Heiden statt unter Meinem Volk, den Juden, die ersten Früchte zu tragen. Ebenso werden jetzt die sogenannten Vertreter Meiner Lehre aufhören, ihr sündiges Spiel mit Meinen Worten und Meiner Lehre zu treiben. Dort fielen die Mauern des Tempels, welche gleichsam das Volk vom Heiligtum trennten; jetzt fallen die geistigen Mauern. Was bis jetzt Eigentum einer Kaste
war, wird nunmehr Gemeingut werden. Vom Tempel blieb kein Stein auf dem andern, Verwüstung und Greuel nur bezeichneten die Stätte, an der der große Gott, aber falsch und unverstanden, verehrt wurde. Die zerstörten Ringmauern der Stadt waren die einzigen Überreste, welche andeuteten, daß dort die Hauptstadt eines Volkes stand.

19. Ebenso wird es jetzt im Geistigen werden. Man wird nur mit Mühe erkennen können, wo einst unter lauter Lügengeweben die reine Wahrheit verborgen und vergraben lag. Die Finsternis wird schwinden, und nicht die trübe Lampe eines Tempelgewölbes, sondern die allmächtige Sonne des geistigen Lichts wird alles erleuchten und alles erwärmen. Auf den Ruinen des Wahns und des Truges wird man den ewig grünenden Baum der Hoffnung pflanzen, welcher – stets nach oben, nach dem nie vergehenden Himmelreich strebend – ein Symbol des Wegs für die übriggebliebene Menschheit sein wird.

20. Daher, Meine Kinder, weil Mein Gnadenlicht auf die große Masse der Verirrten umsonst scheint, was Ich mit betrübten Augen und bekümmertem Herzen erkennen muß, so nehmt ihr das Gnadenlicht auf, und bedenkt, daß Ich euch unter so vielen Tausenden deshalb auserwählt habe, um einst nach dem zerstörten Wahngebäude des Truges die ersten festen Bausteine des neuen Tempels eines neuen Jerusalems zu sein!

21. Einst wandelte Ich sichtbar unter Meinen Kindern, und sie erkannten Mich nicht; jetzt aber, wo ihr Mich erkennt oder wenigstens die Gelegenheit dazu habt – sei es durch Meine Worte, sei es durch Meine Werke -, Mich als liebenden Vater zu erfassen, jetzt trachtet doch wenigstens ihr danach, euch vom allgemeinen Verfall zu retten, damit ihr, wenn die Mauern des Alten, Angewöhnten einstürzen, aufrecht stehen bleibt! Beweist durch eure Ausdauer und euer Vertrauen, daß, wenn Ich auch jetzt wieder über viele Verlorene Tränen des Schmerzes vergießen muß, es doch noch einzelne gibt, die den Liebesblick des Vaters zu begreifen und zu verstehen wissen und die, trotz des vielen Traurigen, ein Anhaltspunkt einer künftigen, nie versiegenden Freude werden können!

22. Wenn andere Tränen des Mitleids verdienen, so trachtet ihr danach, daß in Meiner Geisterwelt über euch, euer Verhalten und eure Ausdauer Tränen der Freude und der Wonne vergossen werden, welche die größten Beweise eures Sieges sein sollen! Amen.

flagge en  35th Sermon of Jesus… The Lord’s Grief over Jerusalem

35th Sermon of Jesus… The Lord’s Grief over Jerusalem
(April 12, 1872)

Luke 19:41-46
“And when he was come near, he beheld the city, and wept over it, Saying, If thou hadst known, even thou, at least in this thy day, the things which belong unto thy peace! But now they are hid from thine eyes. For the days shall come upon thee, that thine enemies shall cast a trench about thee, and compass thee round, and keep thee in on every side, And shall lay thee even with the ground, and thy children within thee; and they shall not leave in thee one stone upon another; because thou knewest not the time of thy visitation. And he went into the temple, and began to cast out them that sold therein, and them that bought; Saying unto them It is written, My house is the house of prayer: but ye have made it a den of thieves.”

Already in the revelations about ‘The Spiritual Sun’ you find explained what it means: “And Jesus wept.”

There you are shown that spiritually these words express the deepest sorrow of God Who brought for His children His whole Kingdom of Heaven to their earth, even showed them in a visible form their Creator and Lord of all the universes, and how the blind, in spite of all that, did not recognize Him, the manifestation of supreme love, meekness and grace. They did to Him whatever despicable and painful things can happen to a man, and spurned His teaching, the teaching of love, reconciliation and forgiveness. It was this great blindness of the majority of His contemporaries which made the great Creator, visibly embodied in Jesus, shed tears of sadness. He wept over the decadence of the capital of the Jewish people foreseeing their total end as an independent nation, followed into the distant future by the contrary line of thinking this nation, once chosen by Me for the greatest destiny, has pursued to this very day.

The exultation of My disciples, who in My entry into Jerusalem believed to recognize the climax of My mission, did not suit the Pharisees and scribes at all. When they demanded that I should rebuke My disciples, I replied: “Let them rejoice; for if they keep silent, the stones will speak!”

By this I wanted to tell these deluded people that soon after the rejoicing of My disciples will have turned to mourning the stones of the destroyed walls of their city and temple will show them that they did not recognize Me Who entered within their walls with the palm of peace. They recognized neither the divine teacher nor His teaching from the heavens, longing only for worldly glory and splendour and a worldly Messiah who was to strengthen and fortify them even more in their good living and sordid pleasures.

Not fully fifty years had passed since My death when My warning became a reality. The chosen people had ceased to exist as an independent nation. As I once cast out from the temple the sellers and buyers who had turned the house of prayer into a market, thus later on the Jews were driven out of Jerusalem because what had earlier happened in the temple, they had continued in the city, that is, they had completely forgotten man’s spiritual, higher life and in their worldly-min-dedness striven only for pleasures, power and riches. Thus they themselves fulfilled My prediction which in deep sorrow I made concerning the walls of Jerusalem and the temple.

As then I directed My words of lament to erring mankind, I also now want to do the same again for the now living and the coming generations. Now, too, I am grieved at the fate of many a soul even I, as God, cannot save because I may not interfere with man’s freedom of action.

Thus I see also now how mankind’s ship is fast approaching rocks and reefs in full sail, I foresee the shattering of all their hopes and dreams of happiness and how thousands upon thousands recognize only late, yes, too late, what they should have done, but failed to do. To them, too, I would like to say what I once said to Jerusalem and its inhabitants: “If you would only recognize what could give you peace; for the time will come when through bitter experiences you will feel what you did not recognize at the time of visitation through My blessing and grace!”

Today, too, I could repeat My lament about Jerusalem’s inevitable fate, for also today’s foolish mankind does not recognize its mission, the purpose of its creation and its present and future life. Therefore, a reaction in a completely natural-spiritual way must set in, through which, in accordance with My divine laws, the spirits, souls and beings are once more put in their place, which alone will enable them to attain to the degree of perfection I set them as their highest goal. It is often sad for a mortal father to see his children, notwithstanding all his sacrifices, love and care that was devoted to their spiritual and moral education, turn out failures and take the wrong road, instead of becoming the comfort and joy of his old days; how they repay his love with sorrow, anxiety and often disgrace! But what can he, the disappointed, do? He has no control over his children’s individuality; they are mentally and spiritually free and can think and do whatever suits them. Thus parents often helplessly see all their hopes dashed, one after the other, collapsing like castles in the air.

What here happens to mortal parents, happens also to Me to a much more intense degree. I, the Creator of all the universe, must watch My created beings, destined by Me for the highest spiritual majesty, walk in the opposite direction instead of hastening towards the spiritual in the awareness of their sublime descent. I must watch the spiritual being spurned, derided and described as the fancy of crazy, fanatical bigots, whilst the gross material pleasures of worldly life are praised as man’s most precious possession. I must watch how the external garment is regarded as the most important thing, but the spiritual essence inherent in this casing is ignored.

Here, too, applies what I once said to the Pharisees: Even if My disciples and adherents were silent, the stones – that is, all the material kingdoms of nature – would speak and call to men everywhere: “Awake, mankind, from your worldly intoxication! You seek in vain to deny your destiny and your Creator! If you do not want to believe in the precepts He left you from the time of His visible sojourn on earth, if you want to drown the voice in your own heart which as something “certain” keeps speaking to you and admonishing you, if you want to deny all this – do contemplate nature!”

The keenest over-subtle reasoners, natural scientists and explorers of matter, despite their resistance, all do and must come to realize in the end that high above matter there dwells a great spirit who unites the smallest atoms as well as the great worlds to a whole and who, as can be seen from all his works, can only be a God of love, grace and forbearance and – as was once stated in the parable of the prodigal son – He rejoices more over one regained than over ninety-nine righteous, who do not need to be comforted.

“THERE IS A GOD!” This call resounds from everything. Even the linking together of political and social circumstances shows the attentive observer clearly enough that events do not always take the turn man intended, but that in the life of the individual, as well as in that of whole nations, the results of efforts often differ considerably from what had been hoped for. The might of the Deity becomes manifest everywhere -with love for the ones who love, with anger for the angry ones, with forgiveness for those who forgive.

And as I once shed tears of divine grief over the blindness of the inhabitants of Jerusalem because I foresaw how these erring children would first assault Me physically, then offend against My teaching spiritually, eventually suffer death themselves and cease to be a nation once and for all, since they did not want it otherwise, – now also My heart is filled with grief because of the blindness of mankind.

Everywhere I cause sparks of My heavenly light to be disseminated, everywhere My fatherly call is sounding: “Turn back, deluded mankind! Hear My call, hear the voice of your heavenly Father, Who is warning you prior to the great catastrophe – as once happended to Jerusalem and its inhabitants! Hear the voice that wants to open your eyes and show you how carelessly you are staggering, as if intoxicated, close to the abyss of eternity, risking any moment to be swallowed by it for a long time. In your immaturity you will then in those timeless spaces be able to attain only with much hardship and great effort what here in this trial life on earth can be gained so easily.” As then the destruction of Jerusalem took place not long after My decease, today it will not be long either before your social system, which you believe will last forever, is going to collapse.
At that time the destruction concerned one city and one nation, but now many cities and many nations, indeed, the whole earth and mankind living on it are involved.

In those days, after the destruction of Jerusalem, the Jewish cult on the whole ceased to exist and My teaching began to bear its first fruit among the Gentiles instead of among My people, the Jews. Thus the present so-called representatives of My teaching will discontinue their sinful game with My words and My teaching. There the walls of the temple which, as it were, separated the people from the shrine, collapsed, – and now the spiritual walls are collapsing. What was previously the property of a caste will now become common property. The temple was razed to the ground, and only devastation and horror marked the place where – falsely and misunderstood -the great God was worshipped. The destroyed city walls were the sole remains indicating that there had stood the capital of a nation.

The same will now happen spiritually. One will hardly be able to recognize where once pure truth had been hidden and buried under a tissue of lies. Darkness will vanish, and not the dim lamp from the vault of a temple, but the almighty sun of spiritual light will illuminate and warm all things. Upon the ruins of error and deceit there will be planted the eternally verdant trees of hope which – ever striving upward for the never ending kingsdom of heaven – will be a symbol of the path for remaining mankind.

Therefore, My children, since My light of grace is shining in vain upon the great mass of the erring, – something I have to recognize with sad eyes and a sorrowful heart – you shall take up this light of grace and bear in mind that among so many thousands I have chosen you, so that one day you may become the first solid building-stones of the new temple in a new Jerusalem after the edifice of deceit has been destroyed.

Once I walked visibly among My children and they did not recognize Me; but now when you do recognize Me, or at least have the chance – be it through My words or through My works – to comprehend Me as a loving Father, endeavour at least to save yourselves from the general decadence, so that when the walls of the old world of habit collapse, you may remain standing erect. Prove by your endurance and trust that, although I must also now shed tears of sorrow over many that are lost, there are still some who do comprehend and appreciate the Father’s love and who, notwithstanding all that is so sad, can become a deciding factor in a future unending joy. When others deserve tears of compassion, make sure that in My spirit world tears of joy and delight are shed over you and your attitude and endurance, which shall then be the greatest proof of your victory. Amen

flagge italian  Predica 35… Il pianto di Gesù su Gerusalemme

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Predica 35 – Il pianto di Gesù su Gerusalemme

Nona dopo Pentecoste
(XVIa del Tempo Ordinario)

Luca 19, 41-46: «E quando egli sopraggiunse vicino, guardò la città, pianse su di essa e disse: “Se avessi riconosciuto anche tu, in questo tuo tempo cosa occorre alla tua pace! Ma ora è nascosta ai tuoi occhi. Tempo verrà su di te in cui i tuoi nemici ti stringeranno d’assedio, ti circonderanno e premeranno da ogni parte: abbatteranno te e i tuoi figli con te: ti raderanno al suolo e non lasceranno che pietra su pietra, perché non hai riconosciuto il tempo in cui sei stata visitata”. Ed egli entrò nel tempio e cominciò a scacciare chi lì vendeva e comprava e disse loro: “Sta scritto: la mia casa è una casa di preghiera. Ma voi ne avete fatto una spelonca di ladri!”.»

(Il 12 aprile 1872)

1. Già nelle comunicazioni su Il Sole spirituale[1] voi trovate chiarito che cosa vuol significare: «E Gesù pianse!».

2. Là vi è mostrato come queste parole esprimano, nel rapporto spirituale, il più profondo dolore di Dio, che portò ai Suoi figli sulla Terra il Suo intero Regno celeste, mostrandosi loro, in sembianza visibile, quale Creatore e Signore di tutti i mondi, ed essi, come gli accecati, nonostante tutto ciò, non riconobbero in Lui, l’espressione del sublime Amore, dell’Umiltà e della Grazia. Essi commisero su di Lui ciò che di più vile e penoso possa accadere a un uomo, come anche, calpestarono coi piedi la Sua Dottrina, la Dottrina dell’Amore, della riconciliazione e della dimenticanza. Fu proprio questo grosso accecamento della maggior parte dei Suoi contemporanei che strappò le lacrime di tristezza al grande Creatore, visibilmente impersonato come Gesù. Egli pianse sulla decadenza della città, capitale del popolo ebreo, e previde la sua fine completa come nazione indipendente, cui si sarebbe legato nel lontano futuro anche l’opposto indirizzo spirituale che ha perseguitato fino al giorno d’oggi questa nazione, un giorno da Me destinata per cose grandi.

3. Il giubilare dei Miei seguaci, che nel Mio ingresso in Gerusalemme credevano di riconoscere l’apice della Mia missione, non era conveniente agli scribi e ai farisei, e alla pretesa di fare pervenire un rimprovero ai Miei seguaci, Io risposi: «Lasciateli giubilare; poiché, se essi tacciono, parleranno le pietre!».

4. Con ciò Io volli dire a questi uomini accecati che, quando il giubilo dei Miei seguaci si sarebbe trasformato in cordoglio, poco tempo dopo le pietre delle mura distrutte della loro città e del loro tempio avrebbero mostrato a quelli che non Mi avevano riconosciuto, che Io ero entrato nelle loro mura con la palma della pace. Essi, infatti, non riconobbero in Me, né il Maestro divino, né la Sua Dottrina celeste; aspiravano soltanto allo splendore e al fasto mondano, e ad un Messia mondano che avrebbe dovuto sostenerli e consolidarli ancora di più nella loro bella vita, e nei godimenti impuri.

5. Non furono passati neanche cinquant’anni dalla Mia morte, e il Mio grido ammonitore già andò in adempimento. Il popolo eletto cessò di esistere come popolo indipendente. E come un giorno Io scacciai dal tempio i venditori e i compratori che avevano fatto un mercato della casa di preghiera, così furono più tardi scacciati i giudei da Gerusalemme, poiché essi avevano esteso anche nella città ciò che era in precedenza avvenuto nel tempio, vale a dire, avevano dimenticato completamente la spirituale, superiore vita dell’uomo e, unicamente con sentimenti mondani, avevano aspirato ai godimenti, al potere e alla ricchezza. Così essi stessi adempirono la Mia profezia che Io, afflitto dal dolore, espressi sulle mura di Gerusalemme e sul suo tempio.

6. Come in quel tempo Io rivolsi agli uomini smarriti le Mie parole lamentevoli, così vorrei adesso esclamarle anche alla generazione vivente e veniente, poiché ora sono altrettanto addolorato per la sorte di così tante anime che, come Dio, Io stesso non posso salvare, non potendo togliere loro la libertà d’azione.

7. Così Io vedo anche adesso, come la nave dell’umanità fa rotta a piene vele verso scogli e rocce, prevedo lo sfracellarsi di tutte le sue speranze e le beatitudini sognate, vedo come molte migliaia e migliaia, non solo in ritardo, ma anzi troppo tardi riconosceranno ciò che avrebbero dovuto fare, e che non hanno fatto. Anche a loro Io vorrei dire, come allora a Gerusalemme e ai suoi abitanti: “Vogliate riflettere per bene su ciò che vi serve per la pace; verrà, infatti, il momento in cui voi tutti proverete amarezza per non aver riconosciuto per tempo quando siete stati visitati dalla Mia Benedizione e dalla Mia Grazia!”.

8. I lamenti sul destino inevitabile di Gerusalemme li potrei ripetere ancora oggi; la stolta umanità, infatti, neanche oggi riconosce la propria missione, lo scopo della propria esistenza e lo scopo della vita attuale e futura. Così dovrà sopravvenire una reazione, per via completamente naturale-spirituale che, secondo le Mie Leggi divine, respingerà gli spiriti, le anime e gli esseri di nuovo in quei limiti nei quali essi potranno raggiungere da soli il grado di perfezionamento che Io ho loro posto, come scopo supremo.

9. Per un padre terreno spesso è triste vedere come i suoi figli, nonostante tutti i sacrifici, l’amore e le premure che egli ha dedicato per la loro educazione spirituale e morale, lo stesso falliscono, e che essi, imboccando la strada sbagliata, invece di divenire un giorno la consolazione e la gioia della sua vecchiaia, lo ripagano con dispiaceri, preoccupazioni e, spesso, con vergogna di ciò che egli ha fatto per loro per amore. Che cosa però rimane a lui, deluso? Egli non può sovrastare l’individualità dei suoi figli, perché sono spiritualmente liberi e possono pensare e fare quel che vogliono! E allora, una coppia di genitori vede spesso svanire, una dopo l’altra, tutte le speranze così ben fondate, le vede crollare come castelli di carta, senza poter dare il minimo aiuto.

10. Ciò che accade in questo caso ai genitori terreni, questo accade anche a Me, e in grado ancora più intenso. Io, il Creatore dell’intero Universo, devo stare a guardare come le Mie creature, da Me create per la suprema dignità spirituale, percorrono proprio la via sbagliata, invece – memori della loro alta discendenza – di correre incontro allo spirituale; Io devo stare a guardare come lo spirituale sia calpestato con i piedi, deriso sprezzantemente, e presentato come pazza idea cervellotica di fanatici bigotti che esaltano come sommo, il godimento grossolano-materiale della vita mondana; Io devo stare a guardare come proprio la veste esteriore sia considerata la cosa principale, e il contenuto spirituale, che sta sotto questa veste, considerato un nulla.

11. Anche in questo caso vale ciò che un giorno dissi ai farisei: anche se i Miei discepoli e i Miei seguaci tacciono, allora parleranno le pietre – vale a dire l’intero regno materiale naturale – ed esclameranno ovunque all’uomo: “Svegliati, uomo, dal tuo delirio mondano! Inutilmente tu cerchi di rinnegare la tua destinazione e il tuo Creatore! Anche se non vuoi prestar fede ai Suoi insegnamenti lasciati in eredità dal tempo del Suo visibile cammino di vita, anche se vuoi soffocare la voce nel tuo stesso cuore, che pur sempre ti grida di nuovo come qualcosa di ‘certo’ e ti ammonisce, se vuoi rinnegare tutto questo, – allora osserva la natura!”.

12. I più zelanti almanacconi, naturalisti ed esploratori della materia, tutti alla fine arrivano a riconoscere, e devono arrivarci nonostante la loro riluttanza, a questo: che in alto, oltre la materia, vive un grande Spirito che unisce in un unico insieme gli atomi più piccoli come i grandi mondi, e che, com’è evidente da tutte le opere, può esserci solo un Dio dell’Amore, della Grazia e dell’Indulgenza, un Dio che – come fu detto un giorno nell’esempio del figlio perduto – ha più gioia per un figlio ritrovato, che per novantanove giusti i quali non hanno bisogno di consolazione.

13. “C’è un Dio!”, risuona dappertutto questo grido. Perfino la connessione delle situazioni politiche e sociali mostrano abbastanza chiaramente all’attento osservatore, che non sempre accade ciò che l’uomo vuole aver di mira, bensì, che tanto nel singolo uomo, quanto anche in popoli interi, i risultati delle aspirazioni sono spesso totalmente diversi da quelli sperati. Ovunque si mostra questa Potenza della Divinità: affettuosa con l’affettuoso, adirata con l’iracondo, conciliante con il conciliante!

14. E come un giorno Io versai lacrime di dolore divino sulla cecità degli abitanti di Gerusalemme, perché previdi come questi figli smarriti avrebbero fatto violenza, a Me per primo, fisicamente, – poi alla Mia Dottrina, spiritualmente; – e come alla fine essi stessi avrebbero subito la morte, per cessare per sempre di esistere poi, come nazione, giacché loro stessi non avevano voluto altro, – così anche adesso il Mio Cuore si riempie di tristezza per la cecità del genere umano.

15. Ovunque, Io faccio diffondere scintille della Mia Luce celeste, ovunque risuona la Mia spiritualmente chiamata paterna: “Cambiate, voi accecati! Udite la Mia chiamata, udite la Voce del vostro Padre celeste che vi ammonisce, prima che si avvicini la grande catastrofe, – come un giorno su Gerusalemme e sui suoi abitanti! Ascoltate la Voce che vorrebbe aprirvi gli occhi e mostrarvi come voi tutti, incuranti, barcollate intorno, da ubriachi, sull’orlo dell’abisso dell’eternità, e a ogni istante siete nel pericolo di esserne inghiottiti per lungo tempo. Immaturi e prematuri, giungerete poi in quegli spazi senza tempo, con molti fardelli e con grandi fatiche, cosa che invece avreste potuto conquistare con così poca fatica in questa terrena vita di prova!”.

16. Così come allora la distruzione di Gerusalemme ebbe luogo solo poco dopo la Mia dipartita, così anche adesso non passerà molto, finché le vostre condizioni sociali, che voi credete esisteranno per sempre, crolleranno completamente!

17. A quel tempo la distruzione toccò ad una città e ad un popolo, adesso toccherà a molte città e a molte nazioni, toccherà alla Terra intera e, all’umanità su questa vivente.

18. A quel tempo, dopo la distruzione di Gerusalemme cessò in generale il culto giudaico, e la Mia Dottrina cominciò a portare i primi frutti tra i pagani invece che tra il Mio popolo, il popolo ebreo. Altrettanto adesso, i cosiddetti rappresentanti della Mia Dottrina cesseranno di fare il loro gioco peccaminoso con le Mie parole e con la Mia Dottrina. Ciò che finora era proprietà di una casta, diverrà d’ora in poi bene comune. Lì crollarono le mura del tempio che, per così dire, separavano il popolo dal Santissimo; ora cadranno le mura spirituali. Del tempio non rimase che pietra su pietra, solo devastazione e orrore indicarono il luogo nel quale il Grande Iddio era venerato, però in modo falso e incompreso. I distrutti muri di cinta della città furono gli unici resti che indicarono che lì si trovava la capitale di un popolo.

19. Altrettanto avverrà adesso nello spirituale. Si potrà riconoscere solo a fatica, dove un tempo stava la pura Verità, nascosta e sepolta sotto evidenti tessuti di menzogne. Le tenebre svaniranno, e non l’offuscata lampada di una volta del tempio, bensì l’onnipotente Sole della Luce spirituale illuminerà tutto, e tutto riscalderà. Sulle rovine dell’illusione e dell’inganno, si pianterà l’eterno verdeggiante albero della Speranza che – sempre tendente verso l’alto, verso il Regno celeste che mai passerà – sarà un simbolo della via per l’umanità rimasta.

20. Quindi, figli Miei, poiché la Mia Luce di Grazia risplende inutilmente sulla grande massa degli smarriti, cosa che Io devo riconoscere con occhi rattristati e cuore addolorato, allora accogliete voi la Luce di Grazia, e riflettete che Io vi ho prescelto tra così tante migliaia per essere un giorno, dopo la distruzione dell’edificio illusorio dell’inganno, le prime solide pietre da costruzione del nuovo tempio di una nuova Gerusalemme!

21. Allora, Io camminai visibilmente tra i Miei figli, ed essi non Mi riconobbero; adesso però, che voi Mi riconoscete, o perlomeno ne avete l’occasione – sia attraverso le Mie parole, sia attraverso le Mie opere – e Mi comprendete come Padre amorevole, aspirate perlomeno voi a questo: a salvarvi dalla rovina generale, affinché restiate in piedi, quando crolleranno le mura delle vecchie cose abituali! Dimostrate con la vostra perseveranza e la vostra fiducia che, anche se Io adesso devo di nuovo versare lacrime di dolore su molti perduti, pure ci saranno ancora alcuni che sapranno intendere e comprendere lo sguardo d’amore del Padre e che, nonostante la molta afflizione, potranno divenire il punto d’appoggio di una futura, inesauribile gioia!

22. Se altri meritano lacrime di compassione, allora aspirate voi a fare in modo che nel Mio mondo dello spirito siano versate lacrime di gioia e di delizia su voi, sul vostro comportamento e sulla vostra perseveranza, lacrime che dovranno essere le più grandi testimonianze della vostra vittoria! – Amen!

[1] “Il Sole spirituale” suddiviso in due volumi, più un Supplemento è una rivelazione di oltre 500 pagine dettata a Jakob Lorber nel 1842 che tratta della morte e della vita delle anime che si trovano nell’aldilà, attraverso il racconto di dieci spiriti fra cui gli apostoli Marco e Giovani ed il veggente svedese Swedenborg, oltre alle spiegazioni spirituali dei 10 Comandamenti, nonché di 37 capitoli nel “Supplemento” quali richiami particolarissimi.

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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35次耶穌的寶訓耶和華的哀悼耶路撒冷

(1872年4月12日)

路加福音19:41-46

“當他臨近時,他看到了這個城市,並為此哭了,說:”如果你知道,至少在你的日子,屬於你平安的事情!但現在他們躲開你的眼前。日子必臨到你身上,你的仇敵必在你周圍施行壕溝,圍繞你四圍,並將你關在四周,並且要把你安置在地裡,並將你的兒女留在你中。他們不能把一塊石頭放在另一個上。因為你知到不是時間去探望的。他進了聖殿開始甩出賣賣給來買的人。對他們說:“我的房子是禱告的殿宇,但你們將其成了竊賊房間。”

已經在關於’屬靈的太陽’的啟示中,你找到了解釋它的意思:“耶穌哭了。”

那裡你在精神上表現出來,這些話表達了上帝給他的孩子他的全部天國帶給他們的世界的最深刻的悲傷,甚至以一種可見的形式展示給他們的創造主和所有宇宙的主,以及盲人如何所有這一切,都不承認祂,是至高無上的愛,溫柔和恩典的體現。他們對祂做了卑鄙的痛苦的事情可發生在一個男人,並且拋棄了祂的教導,愛的教導,和解與寬恕。正是他的大多數同時代人的這種偉大的失明使偉大的造物主,明顯體現在耶穌身上,流下了悲傷的淚水。他在猶太人首都的頹廢中然淚下,預示著他們作為一個獨立的國家結束他的全部結局,隨後通過相反的思路,一度被我選定為最偉大的命運的這個國家,一直追求這直到今天。

在我進入耶路撒冷中,我的門徒高興地認識到我的使命的高潮,這完全不符合法利賽人和文士。當他們要求我斥責我的門徒時,我回答說:“讓他們歡欣鼓舞吧!因為如果他們保持沉默,那麼石頭就會說話!“

通過這個我想告訴這些被欺騙的人們,不久之後,我的門徒們的歡呼將轉向為他們城市和聖殿被毀的城牆的石頭哀悼,告訴他們,他們沒有認出我是用和平之手進入了他們的牆內。他們既不承認神聖的教師,也不承認天堂的教導,只渴望世俗的榮耀和榮耀,以及世俗的彌賽亞,在良好的生活和骯髒的樂趣中加強和鞏固他們。

我的死亡已經過去了五十年當我的警告成為現實時。被選中的人民不再是獨立的國家。正如我曾經從廟裡拋出的那些把祈禱的房屋變成市場的賣家和買家,後來在猶太人中被趕出了耶路撒冷,因為早先在聖殿裡發生的事情,他們一直在城裡,他們完全忘記了人的精神,更高精神的生活。僅為追求快樂,力量和財富而努力在世俗。因此他們自己實現了我對耶路撒冷城牆和聖殿深深哀傷的預言。

就在那時,我指著我感嘆的話來犯錯誤的人類,現在我也想再次為現在的生活和未來的世代做同樣的事情。現在,我也為許多人的命運感到悲傷,即使我是上帝所不能拯救的,因為我不會干涉人的行動自由。

因此,我現在也看到人類的船如何快速靠近岩石和礁石,我預見到他們所有希望和夢想中的幸福以及成千上萬人認識到太遲,是的,為時已晚,他們應該做的,但沒有做。對他們來說,我也想說我曾經對耶路撒冷及其居民說過的話:“如果你只承認什麼能給你帶來和平,那時候將來在未來痛苦的經歷中,你會感受到你沒有認識在未來的訪問通過我的祝福和恩典!“

今天,我也可以重複我對耶路撒冷不可避免的命運的哀嘆,因為今天愚蠢的人類也不會承認其使命,創造的目的以及現在和將來的生命。因此,必須以一種完全自然的 – 靈性的方式設定反應,通過這種反應,根據我的神聖律法,精神,靈魂和生命再次被置於其最高位置,只有這樣才能使它們達到完美我把他們設定為他們的最高目標。一個凡人的父親看到他的孩子常常感到難過,儘管他的一切犧牲,愛心和關懷都致力於他們的精神和道德教育,失敗並走錯路,而不是成為他的老人的安慰和喜悅的;他們如何來回報他的愛用悲傷,焦慮和經常恥辱!但是,失望的他能做什麼呢?他無法控制他的孩子的個性;他們在精神和精神上都是自由的,並且可以思考和做任何適合他們的事情。因此,父母們常常無奈地看到他們的希望一個接一個地破滅,像空中的城堡倒塌一樣。

凡人的父母在這裡發生的事情,對我來說也是一個更激烈的程度。作為全宇宙的創造者,我必須觀看我命定最高的靈性創造的生物,朝相反的方向行走,而不是在意識到他們崇高的血統時加速朝向屬靈。我必須看到精神生物被唾棄,被嘲笑和描述為瘋狂狂熱偏執者的幻想,而世俗生活的物質樂趣被稱為人類最寶貴的財產。我必須看到外衣是如何被認為是最重要的,但是這個外衣所固有的精神本質卻被忽略了。

這裡也適用我曾經對法利賽人說過的話:即使我的門徒和信徒都沉默了,那些石頭 – 也就是大自然的所有物質王國 – 都會對所有地方的人說話和呼叫:“從人類中喚醒人類在世俗中毒!你徒勞地否認你的命運和創造者!如果你不想相信他在世界上可見的逗留期間離開你的戒律,如果你想淹沒自己心中的聲音,那麼作為“肯定”的人一直跟你說話並誡勉你,如果你想要否認所有這些 – 做自然的思考!“

最敏感的過分微妙的討論者,自然科學家和物質的探索者,儘管有他們的抵觸,但都必須認識到,最終的結果是,高出萬物中居住著偉大精神團結著最小的原子以及整個偉大的世界,從所有他的作品中可以看出,只能是愛,恩典和寬容的上帝,正如曾經在浪子的兒子比喻中所說的,他對其超過對九十九個正義的人而感到高興,因他們不需要得到安慰。

“有一個神!”這個呼籲從一切中迴盪。即使將政治和社會環境聯繫在一起,也足以清楚地顯示出給細心的觀察者,即事件並不總是能夠轉變人的意圖,而是在個人生活中以及在整個國家的生活中,努力的結果往往不同與希望的相當。神的威力隨處可見 – 對那些熱愛的表示熱愛,那些憤怒的人表示憤怒,對那些原諒的人寬恕的人表示原諒寬恕。

我曾經為耶路撒冷居民的失明流淚,因為我預見到這些犯錯的孩子將首先在身體上對我進行毆打,然後在靈性上違背我的教導,最終他們自己會遭受死亡,不再是一個國家,而是曾經和所有,因為他們不需要它, – 現在也因為人類的盲目,我的心充滿了悲傷。

到處都是我的天堂之光的火花傳播到處,我的父親呼喊著:“回頭,被人欺騙!聽到我的呼召,聽到你天父的聲音,在這場大災難之前神警告你 – 就像曾經發生過耶路撒冷及其居民一樣!聽到這聲音想要睜開眼睛,向你展示你是如何不經意地,不穩定的走著,彷彿陶醉於接近永恆的深淵,冒著任何時刻被它吞噬很長時間的風險。在你不成熟的時候,你將會在那些永恆的空間中,只有經過非常艱苦和努力才能獲得如此輕而易舉的在地球上的成果,在這個地球上的試煉生活中可以獲得這樣的東西。“正如那時耶路撒冷的毀滅發生在我死後不久,今天在你認為將永遠持續下去的社會制度將要崩潰之前,這個時間不會太長。

當時的破壞涉及一個城市和一個民族,但現在許多城市和許多國家,實際上,整個地球和生活在其上的人類都參與其中。

那時候,在耶路撒冷被毀滅之後,整個猶太人的信仰就不復存在了,我的教訓開始在外邦人中間而不是在我的人民猶太人中間初見成效。因此,現在所謂的我的教導代表將會停止他們的罪惡遊戲與我的話語和我的教導。在那裡,寺廟的牆壁將人們從神殿中分離出來,崩塌了 – 現在精神的牆壁正在崩潰。以前什麼是種姓的財產現在將成為共同財產。這座寺廟被夷為平地,只有破壞和恐怖標誌著這個地方 – 被錯誤地誤解了 – 偉大的上帝被崇拜了。被毀壞的城牆是唯一的遺跡,表明這是一個國家的首都。

現在精神上也會發生同樣的情況。一個人幾乎無法辨別曾經真理的真相,並將其隱藏埋在謊言的組織之下。黑暗將消失,而不是廟宇拱頂上的昏暗燈光,但靈性光芒的全能太陽將照亮和溫暖所有的東西。在錯誤和欺騙的廢墟中,將種植永遠向上的永不停止的天國之王的永恆青翠的希望之樹 – 將成為剩餘人類道路的象徵。

因此,我的孩子們,因為我的恩典之光在犯錯的人群中仍然發光 – 有 時我必須用悲傷的眼睛和憂傷的心承認 – 你要接受這種恩典之光,並且記住,成千上萬的我選擇了你,以至於有一天你可能成為新的耶路撒冷的新廟宇的第一塊堅固的建築石塊,在這座大廈被毀壞之後。

一旦我明顯地走到我的孩子中間,他們不認識我;但現在當你認識我時,或者至少有機會 – 無論是通過我的話還是通過我的作品 – 理解我是一位慈愛的父親,至少要努力拯救自己擺脫普遍的墮落,以便當習慣崩潰的舊世界,你可能保持站直。通過你的耐力和信任證明,雖然我現在也必須為失去的許多人流下痛苦的淚水,但仍然有一些人理解並欣賞天父的愛,儘管如此悲傷,但仍然可以成為一個決定性因素在未來無休止的歡樂。當其他人值得同情的時候,請確保在我的靈魂世界中,歡樂和歡樂的淚水流過你和你的態度和耐力,這將是你勝利的最好證明。阿門