49. Predigt von Jesus… Erweckung der toten Tochter des Jairus – 49th Sermon of Jesus… The Raising of Jairus’ Daughter

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49. PREDIGT von JESUS... Erweckung der toten Tochter des Jairus - Matthaeus 9_18-19, 23-25 - Gottfried Mayerhofer 49th Sermon of Jesus... The Raising of Jairus' Daughter
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49. Predigt von Jesus… Erweckung der toten Tochter des Jairus

Matthäus 9:18-19 & 23-25
Es kam der Obersten einer, fiel vor Jesus nieder und sprach: “Herr, meine Tochter ist jetzt gestorben! Komm, und lege deine Hand auf sie so wird sie lebendig!” Und Jesus stand auf und folgte ihm nach und seine Jünger. Als er in des Obersten Haus kam und die Pfeifer und das Getümmel des Volks sah, sprach er zu ihnen: “Weichet; denn das Mägdlein ist nicht tot, sondern es schläft!” Und sie verlachten ihn. Als aber das Volk ausgetrieben war, ging er hinein und ergriff sie bei der Hand. Da stand das Mägdlein auf.

01. Dieses Kapitel handelt wieder von Heilungen, teils durch Auflegen der Hände, teils durch den festen Glauben der Leidenden; und unser Text behandelt sogar die Wiedererweckung der toten Tochter eines Obersten, der so viel Glauben und Vertrauen auf Meine Macht hatte, daß – wie das Evangelium sagt – er Mich bat, in sein Haus zu kommen, damit seine Tochter durch Auflegung Meiner Hände lebendig würde.

02. Seht, wo sich so viel Vertrauen zu Mir zeigt, da kann Ich nicht anders, als dem Flehenden seine Bitte zu gewähren, um allen zu zeigen, was man durch unbedingtes Vertrauen auf Mich erlangen kann. Wenn ein Kind mit Inbrunst seinen Vater um Erfüllung seiner Wünsche bittet, so erhört er es gewiß. Was vom rechten Glauben schon früher gesagt wurde, bezieht sich auch auf diesen Akt der Totenerweckung, und es wäre überflüssig, dasselbe zu wiederholen. Diese Beispiele zeigen euch alle nur zu deutlich, welchen Weg die Menschen einschlagen sollen, um der Erfüllung ihrer Wünsche – vorausgesetzt, daß sie gerecht sind – gewiß zu sein.

03. Wenngleich Ich in jenen Zeiten körperlich sichtbar diese Handlung vollbrachte, so kann nichtsdestoweniger jetzt das gleiche geschehen; denn der Körper gibt hier nicht den Ausschlag, sondern Mein Geist. Wie er dort unter Meinen Jüngern und Verehrern Meines Wortes weilte, so ist er auch bei euch. Nur die Sichtbarkeit Meiner Person mangelt; diese dürfte euch aber, die ihr wißt, wer Ich eigentlich bin, nur stören. Bei Meinen Jüngern und dem Mir nachfolgenden Volk war das anders, da sie in Mir wohl einen mächtigen Propheten oder den von ihnen erwarteten Messias, aber nicht den Herrn der Schöpfung, der alles erschaffen hat, zu sehen glaubten.

04. Was die Erweckung der Tochter des Obersten betrifft, so war sie der Lohn für den unbegrenzten Glauben des Vaters und zugleich ein Wegweiser und Fingerzeig für die erweckte Tochter.

05. Dieses körperliche Erwecken in jener Zeit ist dem geistigen der Jetztzeit entsprechend; denn was in jener Zeit durch Mich geschah, bewirkt und von Mir gesprochen wurde, das geht jetzt wieder vor sich, nur in geistiger Beziehung. In jenen Zeiten zog Ich von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, predigte, heilte und tat Gutes, gab den halb Eingeschlafenen wieder Anregung und erweckte körperlich und geistig Tote. Und auch jetzt, schon seit langer Zeit geschieht das gleiche. Überall erwecke Ich durch einen unbewußten Trieb der Seelen innerste Eigenschaften, erwecke durch Verkettung von Verhältnissen, durch Unglücksfälle und Leiden aller Art die Menschen, auf daß sie nicht ganz vergessen, daß sie aus mehr als einer Substanz geformt sind, und damit sie das Geistig-Seelische nicht ganz hinwegleugnen. Überall treibe Ich, wie bei dem Obersten, die Pfeifer und Schmauser, welche einer Totenfeier sogar den Anschein einer fröhlichen Szene geben wollen, aus dem Hause. Das Leben und sein Zweck sind zu ernst, als daß man mit seinen Perioden und Wechselfällen wie mit Kinderspielsachen tändeln dürfte.

06. Es muß, ehe die wahre Einsicht kommt, im innern Hause stille werden, damit die Seele Zeit gewinnt, sich in ihrer Lage wieder zurechtzufinden, damit sie nach und nach darauf aufmerksam gemacht werden kann, wie wenig Gehalt und Dauer im Weltlichen ist, damit sie das Geistige vorzieht und keine Mühe und kein Opfer scheut, sich dieses anzueignen.

07. So erwecke Ich manchen von seinem geistigen Schlaf. Ich lege ihm Meine Hand auf oder rühre ihn nur mit einem Finger an, damit er nicht ganz verlorengehe und im Materiellen seinen geistigen Untergang finde; denn aus dieser Nacht ist nur ein langsames Erwachen möglich.

08. Wie Ich zu den Umstehenden sagte: “Das Mägdlein ist nicht tot, sondern es schläft nur!”, so zeige Ich auch jetzt den Menschen oft, daß manche, dem Anschein nach die verdorbensten Menschen, nur in den geistigen Schlaf versunken sind und es des rechten Weckrufs bedarf, um diese Lethargie zu beheben und aus dem Siebenschläfer einen tätigen Arbeiter in Meinem Weinberg zu machen.

09. Wie viele habe Ich schon erweckt, die es Mir jetzt tausendmal danken, wenngleich die Art und Weise des Erkennens nicht nach ihrem Geschmack war. Jedoch, gemäß der geistigen Individualität waren oft Reizmittel nötig, die allein den Endzweck zu fördern vermochten. Auch euch, die ihr alle in einen gemächlichen Geistesschlaf eingewiegt wart, indem ihr euch eure Glaubensanschauung so bequem wie möglich machtet, habe Ich durch verschiedene Mittel erweckt, um die ruhenden Eigenschaften der Seele wieder in Anregung zu bringen. Auch unter euch legte Ich so manchem Meine Hand auf, und manchen berührte Ich mit dem Finger, je nachdem der eine eine leise, der andere eine stärkere, einflußreichere Berührung nötig hatte, um zur Erkenntnis zu kommen, wo er eigentlich steht, und wieviel ihm noch fehlt, um zu dem angestrebten Ziel zu gelangen oder es wenigstens zu erkennen. Da Mein euch vorgestecktes Ziel nicht so nahe und nicht so leicht zu erreichen ist, so mußte Ich bei euch, so wie Ich einst die Musikanten bei Trauerfällen auswies, zuvor die alt angewöhnten Vorurteile ausmerzen, ehe zur Kenntnis Meiner Lehre geschritten werden konnte.

10. Was Ich bei euch in so verschiedener Weise bewirkte, das geschieht auch jetzt noch mit ganzen Völkern. Auch bei ihnen vertreibe Ich die lärmenden Musikanten, Pfeifer und Trommler, die selbst über Gräbern noch Freudentage anregen möchten. Ich mache die Völker durch Not nüchtern. Ich reiße sie aus dem Wahn heraus, daß die weltliche, nur nach Genuß strebende Sucht das erste sei, was der Mensch suchen müsse. Ich lehre sie – leider durch unangenehme Ereignisse – die Vergänglichkeit weltlichen Eigendünkels, weltlichen Ruhmes und weltlicher Glücksgüter und beweise ihnen nebenbei die ewige Dauer geistiger Schätze.

11. So ergeht es dem einzelnen, so den Völkern, so den Herrschern, so den Priestern. Allen zeige Ich, daß über ihnen noch ein anderer steht, der sie zwar machen läßt, was sie wollen, der aber die Fäden der Verkettung der Umstände und Verhältnisse allein in der Hand hält und alles – selbst das Schlechteste, von Menschen ausgeführt – zum Besten der Gesamtmenschheit wie auch des einzelnen zu verwerten weiß.

12. So geht der Entwicklungsprozeß zwar langsam vorwärts, nähert sich aber unaufhaltsam seinem Ziel. Ich erwecke alle Menschen, alle Völker, alle Könige und Priester. Alle sollen einsehen und begreifen, daß sie vorher geschlafen haben. Alle sollen aber auch erkennen, daß man nicht immer schlafen kann, und daß der Schlaf, nur dann gut und nützlich ist, wenn er dazu dient, die verbrauchten Kräfte wiederzuersetzen. Wo er aber dieses nicht bewirkt, ist er nutzlos, schädlich und verschlimmert nur. So ist der geistige Schlaf, in den viele eingelullt wurden oder sich selbst eingewiegt haben, nur als eine große Versäumnis auf der Bahn der geistigen Entwicklung zu betrachten. Daher ist das Erwecken nötig, umsomehr jetzt in dieser Zeit, in der die Lösung, der ganzen geistigen Bestimmungsfrage des Menschengeschlechts vor der Tür steht und die meisten Menschen sich so in das weltliche, egoistische Treiben hineingelebt haben, daß durch leise Berührung mit einem Finger fast niemand mehr erweckt werden kann, sondern für die so tief in den Schlamm der Welt Versunkenen zumeist Gewaltmittel angewendet werden müssen, um sie herauszuziehen.

13. Die Menschen sind jetzt so weit von ihrem eigentlichen Ziel abgekommen, daß keine menschliche Macht mehr imstande wäre, sie aus ihren Träumen zu erwecken und sie von ihrem Jagen nach Genuß abzubringen. Jetzt muß Ich Mich mehr als sonst ins Mittel legen, da auch die Herrscher wie ihre Völker, vom gleichen Wahn befangen sind. Eben deswegen ertönt überall und unter verschiedenen Formen der Weckruf sowohl an einzelne, als auch an ganze Völker.

14. Bis jetzt sind sich weder die Menschen noch die Völker darüber klar, was sie wollen. Doch, nur Geduld! Laßt erst die Musikanten vertrieben sein, dann wird die ernstere Stimmung, die Besinnung schon nachkommen! Die Verhältnisse werden sich klären, und das Unnatürliche, Ungesetzliche und Überspannte wird dem Reellen, dem Unvergänglichen Platz machen müssen. Des Sträubens von seiten vieler wir übergenug sein, – doch, die Arznei muß genommen und der Kelch des Bitteren bis auf die Hefe geleert werden!

15. Sind die Menschen einmal so weit vom rechten Weg abgekommen, so muß natürlich auch der Rückweg ein längerer sein, – aber umgekehrt muß werden! Sie müssen zur Einsicht kommen, daß es nur einen Gott und ein Geisterreich gibt, dem alles andere zum Fußschemel dienen muß, und daß das Materielle, mag es noch so verehrt werden, doch keinen bleibenden Gehalt hat und keinen bleibenden Genuß gewähren kann.

16. Tausende von Verirrten eilen auf dem Irrweg ins frühe Grab. Sie gehen unreif aus dieser Welt und kommen noch unreifer drüben an. Was soll aus solchen werden? Hier konnten sie nicht bleiben, und dort behagt es ihnen auch nicht. Oh, ihr kennt nicht die Qualen solcher Seelen, die unentschlossen umherirren! Das verlorene Irdische ist ihnen nicht mehr zugänglich, und das Geistige ist für ihre Ansichten und ihr Wesen nicht passend.

17. So geht es, wenn Menschen, ja ganze Völker ihr geistiges Glück mit Füßen treten, nur dem Weltlichen nachhängend und
am Ende, nachdem sie das Weltliche verloren haben, nicht fähig sind, sich das Geistige anzueignen. Es ist ihre eigene Schuld. – Dies ist der Grund des Erweckens Meinerseits. Nicht umsonst sagte Ich: “Wenn dich ein Auge ärgert, so reiße es aus; denn es ist besser, daß du mit einem Auge in einer besseren Welt ankommst, als daß du dich mit zwei Augen der größten, geistigen Qual aussetzest!”

18. Nehmt alle Ereignisse, wie und wann sie kommen mögen, als Gaben der Liebe an; denn Ich weiß am besten, wie, wann und womit Ich verwahrloste Menschen und verirrte Völker auf den rechten Weg bringen und sie so noch beizeiten vom gänzlichen Verfall retten kann!

19. Man lehrte euch ein Fegefeuer, worin die Seelen von den schlechten Leidenschaften gereinigt werden sollen, ehe sie ins Paradies oder in den Himmel aufgenommen werden könnten. Ich sage euch: So, wie man euch das Fegefeuer beschrieb, ist es ein wahrer Unsinn; aber geistig existiert es wohl, nämlich im Menschen selbst, Dort muß alles Schlechte erst weggefegt werden, bis man sich in besseren Verhältnissen heimisch fühlen kann, und zu diesem Wegfegen trage Ich durch Schickung von allerlei Kämpfen und Leiden bei. Ich erwecke dadurch die schlummernden guten Eigenschaften in der menschlichen Seele, damit sie sich ermannen und aufraffen soll, das Böse mit Energie zu bekämpfen und alles wegzufegen, was ihr Schaden bringen könnte.

20. Als Ich einst sagte: “Das Mägdlein ist nicht tot, es schläft nur!”, wurde Ich von den andern verlacht. Ebenso werde Ich auch heute von den wenigsten verstanden, wenn Ich sie erwecken will, obgleich es zu ihrem Besten ist. Daher trachtet danach, Meine Winke und Mahnungen zu verstehen, damit ihr es merkt, wenn Ich euch zu eurem Besten auch nur mit dem Finger berühre! Denn ein liebender Vater, dem es um das Wohl seiner Kinder zu tun ist, kann nur bessern, nie strafen. Dessen seid stets eingedenk! Amen.

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49th Sermon of Jesus… The Raising of Jairus’ Daughter
April 30, 1872

Matthew 9:18-19 & 23-25
“While he spake these things unto them, behold, there came a certain ruler, and worshipped him, saying, My daughter is even now dead; but come and lay thy hand upon her, and she shall live. And Jesus arose, and followed him, and so did his disciples.

And when Jesus came into the ruler’s house, and saw the minstrels and the people making a noise, He said unto them, Give place: for the maid is not dead, but sleepeth. And they laughed him to scorn. But when the people were put forth, he went in, and took her by the hand, and the maid arose.”

This chapter likewise deals with acts of healing, partly done by the laying on of My hands and partly through the strong belief of the sufferer. Our text deals with the raising of the dead daughter of a certain ruler who had put so much trust and belief in My might that – as it says in the Gospel – he begged Me to come to his house in order that his daughter might become alive again through the laying on of My hands.

Believe Me, where there is so much trust I cannot but grant the request of the supplicant in order to show all men what can be gained through unconditional trust in Me. When a child ardently begs his father to fulfill his wishes, the father is sure to listen to him. What I had already said earlier about true believing can also be applied to this act of raising the dead, and it would, therefore, be superfluous to repeat it. These examples reveal to you very clearly which way men should follow in order to be certain of the fulfillment of their whishes, provided they are just.

Although when in those times I performed this act I was in My visible body, the same can be achieved also in these days; for here it is not the body that is important, but My Spirit. My Spirit is also with you, just as it was in those days with My disciples and those who respected My Word. Now I am not visible to you as a person, which is better, for seeing Me might be disturbing to you – knowing Who I am in reality. It was a different situation with My disciples and the people who followed Me, since they saw in Me, perhaps, a mighty prophet or even the Messiah they had been waiting for, but certainly not the Lord of Creation who brought into being everything there is.

As regards the raising of the daughter of the ruler, it was the reward for her father’s unlimited belief and at the same time a guide and pointer for her.

This physical raising in those days corresponds to the spiritual awakening in the present time; for what happened and what was performed and spoken by Me then is also now taking place – spiritually. In those days I wandered from town to town, from village to village, preached, healed and did good works. I stimulated those who were half asleep, and awakened the physically and spiritually dead. And now, already for a long time, the same is happening. Everywhere I awaken the innermost qualities of the souls through an unconscious impulse; I awaken people through a linking of circumstances, through all kinds of accidents and suffering, so that they may not forget entirely that they are formed from more than one substance and that they do not completely deny what is of the spirit and soul. Everywhere, as it also was at the place of that certain ruler, I first drive out of the house the minstrels and diners who want to give the appearance of a cheerful scene even to a funeral. Life and its purpose is too serious; one should not play with its changes and vicissitudes as with children’s toys.

Before true insight can be gained, the inner house must be put in order to give the soul time to adjust itself, so that it can gradually be shown how little substance and permanence there is to be found in worldly things, to make it favour the spiritual and fear no effort or sacrifice to make the spiritual its own.

In such a way I arouse many a man from his spiritual sleep. I lay My hand upon him or touch him only with a finger, so that he may not be entirely lost or perish spiritually in materialism.

From such a night of the soul a person can only be awakened very slowly.

As I once said to the people standing around: “The maid is not dead, but sleeps!”, so also in these days I often show that people who sometimes appear to be most corrupt have merely sunk into a spiritual sleep and that only the right call is necessary to expel this lethargy and make of the sluggard an active laborer in My vineyard.

Many have I already awakened who now thank Me a thousand times, although the manner in which they came to recognition was not quite after their taste. However, depending on their spiritual individuality, stimulants were often needed by which alone the ultimate purpose could be furthered. All of you were likewise lulled into a comfortable spiritual sleep by rendering your religious faith as convenient as possible. I have awakened you by various means in order to arouse anew the inner qualities of your soul. Upon many a one of you I laid My hand and others I touched only with My finger according to the need, one requiring a gentle touch and another a stronger, more persuasive inducement in order to make him recognize where he actually stood and how much he still had to do so as to attain the goal, or at least to become aware of it. Since the goal I have set for you is not so near and not so easily attained, I had in your case first to eradicate your old traditional prejudices in the same way in which I once expelled the minstrels on the occasion of a death before the nature of My teaching could be understood.

What I achieved with you in so many different ways is still happening today with entire nations. There, too, I drive out the noisy musicians, the pipers and drummers, who are inclined to make merry even over graves. I sober up the nations through distress. I free them from the delusion that worldly desire, which seeks only pleasure, is man’s main pursuit. Through very unpleasant events, unfortunately, I teach them the instability of worldly pride, worldly glory and worldly possessions, and prove to them the eternal duration of spiritual treasures.

In this way fare individuals, whole nations, rulers and priests. To all of them I show that there is still another One above them, Who, although He suffers them to do what they choose, alone holds in His hands the threads of the linking of circumstances and relations, and Who knows how to utilize everything – even men’s most wicked acts – for the best of humanity as a whole and the individual as such.

Thus, the process of evolution progresses only slowly, yet irresistibly approaches its goal. I awaken all men, all nations, all kings and priests. All of them shall come to realize that they have been asleep, and they shall also understand that one cannot always sleep, that sleep is good and useful only when it serves to restore spent energies. Where this does not take place, sleep is useless, harmful, and only makes matters worse. Hence, the spiritual sleep into which many were lulled, or had lulled themselves, must be considered solely as a great delay on the road of spiritual evolution. Therefore, the awakening is necessary all the more so in these days when the solution of the question of mankind’s destiny is imminent, and when most people find themselves so steeped in worldly, selfish activities that hardly anyone can be awakened any more by the mere touch of a finger. On the contrary, in most cases forceful means have to be used in order to pull them out of the mire of this world into which they have sunk so deeply.

Men have now strayed so far from their real goal that no human power would ever be able to awaken them from their dreams and get them away from their hunt for pleasures. More than ever I must now intervene, since also the rulers are laboring under the same delusion as their people. For that reason, everywhere, and in various ways, the call to awake is sounding for both individuals and entire nations.

So far neither the individuals nor the nations know what they really want. But just wait! Let the minstrels first be driven out, then a more earnest disposition and greater awareness will follow. Conditions will clear up and the unnatural, the unlawful and the overstrained will have to make room for the real and the imperishable. There will be plenty of resistance on the part of many, yet the medicine must be taken and the bitter cup emptied to the very dregs.

Since mankind has strayed so far from the right path, the way back must, of course, be a long one, – but return he must!
It is necessary for him to understand that there is only one God and one realm of the spirits, and everything else is to serve as a footstool; and that material things, however devotedly revered, have no permanency and cannot yield lasting pleasure.

Thousands of erring are hurrying along the wrong path to an early death. Immature, they leave this world and arrive in the beyond even more so. What shall become of them? Here they could not remain, and there they do not like it either. Oh, you do not know the agony of such souls who are wandering around undecidedly! The temporal world, now lost to them, is no longer accessible to them, and the spiritual does not fit their ideas or their nature.

That is the way it goes, when people, even entire nations, utterly disregard their spiritual happiness, cling to the material things and, finally, having lost the material, are unable to make the spiritual their own. It is their own fault. – This is the reason for My awakening calls. Not in vain did I say: “If an eye offends you, pluck it out, for it is more profitable for you that you arrive with one eye in a better world than to expose yourself to the greatest spiritual agony with two eyes!” Accept all happenings as gifts of love, however and whenever they may come; for I know best how, when, and by what means I can set depraved people and erring nations on the right path and thus still save them in time from total ruin.

You were taught a purgatory where souls are said to be cleansed from their evil passions before they could be received into paradise or heaven. But I say to you: The way in which purgatory has been described to you is utter nonsense; spiritually, however, it does exist in man himself. There, everything that is evil must first be swept away before one can feel at home in better circumstances; and to this sweeping away I contrtibute much by sending all kinds of conflicts and sufferings. Thus I awaken the slumbering good qualities in the human soul in order that it may pull itself together to combat the evil with energy and sweep away all that could be detrimental to it. When I once said: “The maid is not dead, but sleeps!”, they laughed at Me. In the same way, also today, very few people understand Me when I want to arouse them, although it is in their best interest. Therefore, strive to understand My hints and admonitions, so that you may notice when I touch you only with My finger for your own good! A loving father who cares very much for the welfare of his children can only reform, but never punish. Of that be always mindful! Amen.