45. Predigt von Jesus… Gleichnis von der königlichen Hochzeit – 45th Sermon of Jesus… Parable of the Marriage Feast

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45. PREDIGT von JESUS... Gleichnis von der königlichen Hochzeit - Matthäus 22_01-14 - Gottfried Mayerhofer 45th Sermon of Jesus... The Parable of the Marriage Feast - Matthew 22_1-14
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45. Predigt von Jesus… Gleichnis von der königlichen Hochzeit
26. April 1872

Matthäus 22:1-14
Jesus antwortete und redete abermals durch Gleichnisse zu ihnen und sprach: “Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hochzeit machte. Und er sandte Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen, und sie wollten nicht kommen. Abermal sandte er andere Knechte aus und sprach: ,Saget den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet, und alles bereit; kommt zur Hochzeit!` Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andre zu seiner Hantierung. Etliche aber griffen seire Knechte, höhnten und töteten sie. Da das der König hörte, ward er zornig, schickte seine Heere aus, brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Da sprach er zu seinen Knechten: ,Die Hochzeit ist zwar bereit; aber die Gäste waren’s nicht wert. Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet!` Und die Knechte gingen aus auf die Straßen und brachten zusammen, wen sie fanden: Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und er sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an. Er sprach zu ihm: ,Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an?` Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: ,Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die Finsternis hinaus! Da wird sein Heulen und Zähneklappern. Denn viele sind berufen; aber wenige sind auserwählt.”

01. Hier liegt das Gleichnis einer Hochzeit vor euch, mit dem Ich den Pharisäern ihre eigenen Umtriebe und deren Folgen begreiflich machen wollte; denn sie lebten stets in dem Wahne, daß niemand ihre Schliche durchschaue. Ich aber, dem an ihrer Besserung gelegen war, verhüllte bei vielen Gelegenheiten Meine Worte und Mahnungen, welche Ich an sie richtete, durch Gleichnisse, welche den Pharisäern wohl, aber dem Volk nicht immer verständlich waren. Ich wollte ihre Autorität, ihr Ansehen beim Volk nicht ganz vernichten, solange sie noch einer Besserung fähig waren. Weil Ich aber stets den Nagel auf den Kopf traf, so war ihr Ingrimm gegen Mich stets im Wachsen, bis ihnen endlich, wie es bestimmt war, Gelegenheit und Macht erteilt wurde, an Mir zu erfüllen, was die Propheten schon längst vorhergesagt hatten, und was auch Ich Meinen Jüngern als Mein künftiges Schicksal und Ende prophezeit hatte.

02. Hier nun, in diesem Gleichnis, verglich Ich das Himmelreich oder den Vater im Himmel mit einem König, der zum Festmahl seines Sohnes Einladungen an Freunde und Bekannte ergehen ließ, jedoch überall eine ausweichende oder abschlägige Antwort erhielt. Der König, darüber erzürnt, rächte sich an ihnen, indem er ihnen Hab und Gut verbrannte und sie selbst töten ließ.

03. Bei der zweiten Aussendung seiner Knechte ließ er alle einladen, die sie auf den Straßen und Plätzen finden würden, und die Knechte brachten Gute und Böse zum Tisch des Herrn. Unter diesen hereingebrachten Gästen befand sich auch einer, der kein hochzeitliches Kleid anhatte. Als er nichts zur Entschuldigung antworten konnte, wurde er hinausgewiesen in die äußerste Finsternis, um dort seinen Fehler zu büßen. Und das Ende des Gleichnisses waren die gewichtigen Worte: “Viele sind berufen, aber wenige sind erwählt!”

04. Das ist der Inhalt dieses Gleichnisses. Um es aber geistig auffassen zu können, müssen wir alle in ihm angeführten Umstände genau prüfen, bis wir zu dem eigentlich geistigen Sinn des Gleichnisses kommen und seine Anwendung auf jene, sowie auch auf die jetzige und künftige Zeit deutlich finden. Ihr müßt immer bedenken, daß in den Worten aus Meinem Mund eine größere Bedeutung liegt, als es die Zuhörer in jener Zeit ahnten und es auch viele Leser der jetzigen und künftigen Zeit vermuten werden. Wir wollen also vorerst mit der Form dieses Gleichnisses anfangen, damit ihr seht, wie alles seine tiefe, geistige Bedeutung hat, wenn es geistig beleuchtet vor das innere Auge des Seelenmenschen gestellt wird.

05. Ich verglich das Himmelreich mit einem König, der seinem Sohn ein Hochzeitsmahl geben wollte. Nun seht, dieser Vergleich bedeutet im höchsten Sinne die einstige, gänzliche Vermählung oder Vereinigung des Materiellen mit der Geisterwelt oder die Auflösung der Materie und die Befreiung des in der Materie eingeschlossenen Geistes, um ihre Vereinigung mit dem Höherstehenden zu verwirklichen.

06. Das erste Bild – eine Hochzeit – bedeutet die Vereinigung zweier zu einem geistigen Wesen, wenn auch getrennt in zwei Körpern. Die Hochzeit ist das Bild der hohen oder höchsten Zeit, in der Gleichgesinntes sich findet und vereint das vollführt, was dem einzelnen nicht möglich gewesen wäre.

07. Zu dieser Vereinigung oder Hochzeit, welche – wie gebräuchlich auf Erden mit einem Hochzeitsschmause gefeiert wird, waren alle geladen, die solcher Teilnahme für würdig befunden wurden; das Gleichnis aber sagt, daß die Eingeladenen ihre Teilnahme an dem Hochzeitsmahle verweigerten.

08. Seht, dieses Hochzeitsmahl bedeutet die ganze Periode von der Erschaffung der Menschen bis zur Sündflut. Die Erde, in ihrem Hochzeitsschmuck prangend, lud alle Menschen zur geistigen Vereinigung ein. Als materielles Abbild des freudigen Entwicklungsprozesses der ganzen Schöpfung wollte sie die geistigen Wesen, die Menschen zu diesem Freudenfeste heranziehen. Die Menschen aber, der Sinnenwelt und ihren Genüssen mehr als dem Geistigen huldigend, achteten nicht auf die Einladung und Aufforderung, sich nach oben zu richten, sondern zogen das Streben nach unten vor. Und so mußte, damit die Vereinigung Meines Geisterreiches mit der Materie doch geschehe, die Sündflut der ganzen damals lebenden Menschheit ein Ende machen, und gerade jene Menschen treffen, welche Ich mit allen Vorzügen ausgestattet hatte und durch alle möglichen Mittel belehrte und erziehen ließ.

09. Nach dieser Katastrophe erging an die übriggebliebenen Nachkommen in späteren Zeiten wieder eine Einladung, sich zum Vereinigungsfest anzuschicken, und es verlangte die damals lebende Menschheit, erschreckt vom früheren Strafgericht, als auch vom inneren Gefühl getrieben, eine Vereinigung des Geistigen, des in ihrem Körper Gebundenen mit den höheren Regionen der Geisterwelt. Dieses Verlangen war jedoch nicht klar ausgeprägt und wurde von den verschiedenen Menschen verschieden gedeutet; deswegen kamen zu diesem Hochzeitstisch – wie das Gleichnis sagt – Gute und Böse.

10. Nun – fährt das Gleichnis fort – befand sich auch ein Mensch unter diesen Geladenen, welcher das Hochzeitskleid nicht anhatte und deshalb in die äußerste Finsternis hinausgestoßen wurde. Dies will soviel sagen als: Alle, die wenigstens einen Drang nach geistiger Besserung empfanden, waren der süßen Hoffnung, ihre Wünsche, ihre Ideen erfüllt zu sehen. Sie waren alle voll freudiger Hoffnung, d.h. ein jeder zog – bildlich gesprochen – das Beste, das er hatte, als Hochzeitskleid an. So trugen die Guten ihre innere Liebe, ihr inneres, wahres Streben, stets reiner und besser zu werden, offen zur Schau, ja, selbst die weniger Guten und sogar die Bösen zierten sich nach außen hin mit den Abzeichen der Frommen, weil sie doch besser scheinen wollten, als sie in Wirklichkeit waren.

11. Nur ein einziger – wie das Gleichnis sagt – kümmerte sich weder um das Sein, noch um den Schein. Er wollte sich zeigen, wie er war, wollte aber auch an dieser Vereinigung teilnehmen, vorausgesetzt, daß sie seinen Ansichten entsprechen würde. Und dieser einzige, der Mir, dem König, so frech die Stirn bieten wollte, ist niemand anders als der von Mir längst verstoßene Geist Luzifer oder Satana, welcher als personifiziertes böses Prinzip den Gegenpol Meines eigenen Ichs ausmacht. Nun, dieser Böse, mit Willen böseste Geist, wurde in die äußerste Finsternis gestoßen, in der Heulen und Zähneklappern ist, oder – mit andern Worten gesagt – in der er, der Finsternis des eigenen Gemüts überlassen, so lange harren kann, bis eine in ihm selbst auftauchende Besserung seine Rückkehr möglich macht.

12. Was nun der Satan als Person ist, das vertritt auf eurer Erde diejenige Gattung von Menschen, die des Guten und Edlen wohl kundig ist, doch mit Willen das Böse liebt und ausübt. Mit der Bezeichnung ,Gute` und ,Böse`, die am Hochzeitstisch saßen, sind alle jene gemeint, welche sündigen, weil sie zu schwach sind, aber, teilweise ihren eigenen Schwachheiten unterliegend, doch nicht im mindesten den Trieb zum Besserwerden verloren haben, ihn weder verachten noch mit Füßen treten. Die Ärgsten, Unverbesserlichsten und die am meisten in der Schöpfung Zurückstehenden sind jene Geister und Seelen, welche,das Gute wohl kennen, aber es aus Haß gegen dasselbe nicht ausführen und womöglich andere zum Abfalle von demselben verleiten wollen. Dieses Trachten ist teuflischer Natur, weil der in alle Geister und Wesen von Mir eingelegte Trieb der Liebe sich statt dem Guten dem Schlechten zugewendet hat.

13. Daß die Pharisäer unter dem Bild des Menschen ohne Hochzeitskleid sich getroffen fühlten, das war es, was sie mit Ingrimm erfüllte. Sie merkten, daß sie aus eigener Schuld von allen künftigen Genüssen im Geisterreich ausgeschlossen seien, solange nicht freiwillige Umkehr sie würdig mache, sich Mir zu nähern. Daher lautet das Schlußwort des Gleichnisses: “Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt!” Dies will soviel sagen als: Allen Geistern Meiner Schöpfung waren und sind die Tore Meines großen Geisterreiches offen, aber nur wenigen wird es gelingen, in jene Räume zu dringen, wo ewig Friede, Ruhe und Seligkeit herrschen. Es wird nicht eher möglich sein, als bis sie alles Weltliche und Sinnliche aus ihrem Herzen vertrieben haben. Nur dann sind sie als Auserwählte der Teilhaftigkeit an Meinem Reich fähig; nur dann kann ihr geistiges Auge – wenn aus demselben ein ähnlicher Himmelsstrahl leuchtet, der nur im Widerscheine des großen Geisterlichthimmels seine Befriedigung, seine gänzliche Sättigung finden kann und muß – den Glanz Meines Liebe und Lichthimmels ertragen.

14. Hier habt ihr die geistige Bedeutung dieses Gleichnisses, welches von der Zeit an, da es von Mir gegeben wurde, bis auf heute seine Bedeutung bewahrt hat.

15. Seit jener Zeit sandte Ich Meine Knechte aus, um alle zum Hochzeitsschmaus in Meine Wohnung einzuladen; aber unverrichteter Sache kehrten sie oft wieder zurück. Ein Jahrhundert nach dem andern rollt hinab in den Abgrund der Vergangenheit, und Ich ließ nicht ab einzuladen. Es kamen wohl Geladene; aber töricht erwarteten sie von Mir und Meinem Reich, was Ich von ihnen forderte. Sie kehrten dem Geisterreich den Rücken und zogen die lange Straße dem kürzeren, beschwerlicheren Weg vor.

16. Noch immer lasse Ich nicht ab, Boten auszusenden, die Meinen Willen verkünden, die den Menschen begreiflich machen sollen, was der eigentliche Zweck ihres Daseins ist, und daß sie trotz allen Sträubens über kurz oder lang doch dahin kommen müssen, wohin Ich sie haben will. Viele wenden ihre Ohren ab, um die Stimme der Liebe, des Friedens nicht zu vernehmen; sie sind auf lange Zeit verloren. Mit Trauern sehe Ich, wie die große Masse anfängt, Mir nach und nach den Rücken zu kehren und statt Mir zu folgen, dem folgt, das ihnen als böse bekannt ist.

17. Wie Ich einst, da Mein Einladen umsonst war, durch die Sündflut die verlorene Menschheit retten mußte, so werde Ich auch jetzt gezwungen sein, um der Guten willen und um den Zweck der Menschheit nicht aus dem Auge zu verlieren, eine ähnliche Katastrophe über die Menschheit ergehen zu lassen. Nur wird das materielle Wasser jener Zeit durch das geistige Wasser Meiner Lichtwahrheit ersetzt werden. Und wie damals die Menschen sich vor dem Steigen der materiellen Flut retten wollten, so werde Ich sie jetzt mit Licht übergießen und werde bessere Geister erwecken, daß sie dasselbe verbreiten; und wenn dann überall Licht sein wird, bleibt den Finsterlingen nichts anderes übrig, als vor dem Glanz desselben zu fliehen und sich in der äußersten Finsternis ihrer eigenen Schwächen zu verbergen.

18. So wird sich geistig erfüllen, was Ich den Pharisäern bildlich sagte. Auch jetzt werden sich manche über dieses gewaltige Licht erzürnen, weil es ihren lange im Finstern gehaltenen Bau erleuchten wird. Allein, es muß Licht werden, – und mag sich Satana noch so sträuben; denn Mein Reich ist ein Reich des Lichts! Entweder in ewiger Finsternis der eigenen Seele, der dichtesten Materie gleich, einen langen Reinigungsprozeß vor sich sehend oder mit Aufopferung und Kraftanstrengung, mit Leiden und Kämpfen den kürzeren Weg der Erkenntnis gehend: Das ist das Los der Geister und der von Mir geschaffenen Wesen, sowie der ganzen Menschheit.

19. Geladen sind sie alle als Geister; doch wehe, wer ohne Hochzeitskleid ins Reich des Lichts eindringen wollte! Es würde ihm ergehen wie dem, von dem dieses Gleichnis erzählt: er würde hinausgestoßen werden in die Finsternis, bis es in seinem Innern von selbst zu dämmern anfängt! So wie Ich in jener Zeit Meines sichtbaren Wandels auf eurer Erde durch Meine Worte alle finsteren Winkel des menschlichen Herzens erleuchten wollte, ebenso müssen auch bei Meiner nahen Ankunft alle Herzen Licht haben oder doch wenigstens für das Licht aufnahmefähig gemacht sein, damit das Hochzeitsfest gefeiert werden kann. Dann werde Ich als König und Vater dem Sohn, Meinen Geistern, den Hochzeitstisch bereiten, und wir werden, ein Herz und ein Sinn, das Jubelfest der größten geistigen Einigung feiern, deswegen Ich in jenen Zeiten das größte Beispiel der Demut und Liebe für euch alle gegeben habe. Amen.

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45th Sermon of Jesus… Parable of the Marriage Feast
April 26, 1872

Matthew 22:1-14
“And Jesus answered and spake unto them again by parables, and said, The kingdom of heaven is like unto a certain king, which made a marriage for his son, And sent forth his servants to call them that were bidden to the wedding: and they would not come. Again, he sent forth other servants, saying, Tell them which are bidden, Behold, I have prepared my dinner: my oxen and my fatlings are killed, and all things are ready: come unto the marriage. But they made light of it, and went their ways, one to his farm, another to his merchandise: And the remnant took his servants, and entreated them spitefully, and slew them. But when the king heard thereof, he was wroth: and he sent forth his armies, and destroyed those murderers, and burned up their city. Then saith he to his servants, The wedding is ready, but they which were bidden were not worthy. Go ye therefore into the highways, and as many as ye shall find, bid to the marriage. So those servants went out into the highways, and gathered together all as many as they found, both bad and good: and the wedding was furnishd with guests. And when the king came in to see the guests, he saw there a man which had not on a wedding garment: And he saith unto him, Friend, how earnest thou in hither not having a wedding garment? And he was speechless. Then said the king to the servants. Bind him hand and foot, and take him away, and cast him into outer darkness: there shall be weeping and gnashing of teeth. For many are called, but few are chosen.”

Here you have before you the parable of a marriage feast with which I intended to draw the attention of the Pharisees to their own machinations and their consequences; for they were under the delusion that no one saw through their games. But since I was anxious to achieve their betterment, I veiled My words and warnings to them on many occasions by parables, which the Pharisees did understand, but the people not always. I did not want to completely destroy their image with the people whilst they were still capable of betterment. However, since I always hit the nail on the head, their anger against Me kept growing until, as was ordained, they were given the chance and power to fulfil, with regard to Me, what the prophets had predicted for ages and what I, too, had prophesied to My disciples as My future fate and end on earth.

In this parable I compared the Kingdom of Heaven, or the Father in Heaven, with a king who sent invitations to the feast for his son to friends and acquaintances, but received everywhere evasive or negative replies. The king in his anger took revenge on them by having them killed and their property burnt.

When sending his servants out for the second time he made them invite all whom they would find in the streets and squares, and the servants brought the good and the bad to the table of their master. Among these guests there was also one who was not dressed for the occasion. When he had no excuse for this, he was cast into outer darkness, there to suffer for his shortcoming. And the parable ends with the significant words: “Many are called, but few are chosen!”

This is the contents of the parable, but in order to comprehend it in its spiritual sense, we have to examine all the circumstances mentioned until we discover the actual spiritual meaning of this parable and its application to that time as well as to the present and future. You must always keep in mind that there is a much deeper meaning in My words than the listeners at that time suspected and many readers now and in the future will suspect. Let us begin with the form of this parable so that you may see how everything has its deep spiritual meaning if put – spiritually illuminated – before the inner eye of the mind.

I compared the Kingdom of Heaven with a king who wanted to give a marriage feast for his son. Well, in the highest sense this comparison refers to the future marriage or complete unification of the material with the spirit-world, or the dissolution of matter and liberation of the spirit imprisoned in matter in order to realize its unification with that which is higher.

The first picture – a wedding – denotes the unification of two to one spiritual being, even if separated in two bodies. The wedding represents the great or sublime time when that which is congenial meets and jointly performs what would not have been possible to the individual.

To this unification or marriage, which usually on earth is celebrated with a wedding feast, all those who were considered worthy of taking part were invited; but the parable says that those invited refused to come.

Behold, this wedding feast denotes the entire period from the creation of man to the deluge. The earth, adorned in its wedding garment, invited all men to spiritual unification. It wanted to invite to this feast men, spiritual beings, as the material image of the joyful evolution-process of all creation. These, however, paying homage rather to the physical world and its pleasures than to the spiritual, ignored the invitation and challenge to strive upwards, but preferred to take the opposite direction. And, consequently, in order that the unification of My spiritual kingdom with matter could still take place, the deluge had to destroy the human race of that time, that is, those men whom I had endowed with great superiority and had taught and educated by every possible means. Following this catastrophe, the remaining descendants, at a later time, were again invited to the feast of unification, and actually the then living human race, alarmed by the previous judgment and also driven by an inner feeling, desired a unification of the spiritual bound in their body with the higher regions of the spirit-world. However, this desire was not sufficiently distinct and was interpreted by different people in dife-rent ways. Therefore, as the parable states, the good and bad came to the wedding feast.

Now there was – so the parable continues – among the invited guests also a man who did not have a wedding garment and, therefore, was cast into outer darkness. This means to say: All those who at least felt an inner compulsion towards spiritual growth were hopeful of seeing their wishes and ideas fulfilled. Therefore, they were full of happy anticipation, that is, every one of them – figuratively speaking – dressed in the best he had as a wedding garment. Thus the good openly displayed their inner love, their innermost, true aspiration towards becoming purer and better. Also the less good and even the bad adorned themselves outwardly with the mark of the pious, wishing to appear better than they actually were.

Only one man – as the parable states – did not bother about any pretence. He wanted to present himself as he was, but wished to take part in this unification, provided it complied with his views. And this one person who boldly defied Me, the King, is none other than Lucifer, or Satana, the spirit whom I expelled long ago and who, as the personified evil principle, represents the opposite pole to My own Self. Well, this deliberately most evil spirit was cast into outer darkness where there is weeping and gnashing of teeth or – in other words -where he may wait in the darkness of his own mind until a betterment from within will make his return possible.

That which Satan is as a person is represented on your earth by that type of people who know very well what is good and noble, but prefer the evil and do it deliberately. The “good” and “bad” at the wedding feast comprise all those who sin because they are too weak but, although they fall victim to their own weaknesses, they have never lost the desire for betterment and do not scorn or spurn it. The most evil and incorrigible spirits and souls, also the most backward in all creation, are those who do know what is good, but do not do it because they hate it and also, wherever possible, induce others to stray from it. Such aspiration is of a hellish nature because the love-impulse I have planted in all spirits and beings has turned to evil instead of good.

The Pharisees felt that the metaphor of the man without a wedding garment referred to them and became very angry. They saw that because of their own fault they would be excluded from all future pleasures in the realm of spirits until their voluntary conversion made them worthy of advancing towards Me. Therefore, this parable ends with the words: “Many are called, but few are chosen”, which means to say that the doors to My great realm of spirits were and are open to all the spirits of My creation, but only few will succeed in entering the spheres of everlasting peace, tranquility and beatitude. This will not be possible until they have expelled from their heart all that which is of the world and the senses. Only then can they be chosen to participate in My Kingdom. And their spiritual eyes will only be able to bear the brilliance of My heaven of love and light when a similar celestial ray shines from them, which can and must find complete satisfaction solely in the reflection of the great spirit-heaven of light.

This is the spiritual interpretation of this parable, which has retained its significance until this day. Since that time, I have been sending out My servants to invite everybody to the wedding feast in My house, but often they returned without having achieved their purpose. As century after century rolls down into the abyss of the past, I have never ceased to invite. Some of the invited did come, but they foolishly expected of Me and My Kingdom what I demanded of them. They turned their backs on the spiritual kingdom preferring instead the long road to the shorter, rougher one.

I still keep sending out messengers who proclaim My will and are to explain to people the true purpose of their existence and that they, notwithstanding their resistance, sooner or later must arrive at the point where I want them. Many turn a deaf ear to the voice of love and peace; they will be lost for a long time. I watch with sadness how the majority begin to turn their backs on Me and instead of following Me, follow that which they know as evil.

When My invitation was unsuccessful, I once had to save lost mankind through the deluge, and again I shall be forced, for the sake of the good and so as not to lose sight of mankind’s destination, to allow a similar catastrophe to happen. Only that the former material water shall be replaced by the spiritual water of My truth. And as once men tried to save themselves from the rising material flood, they shall now be inundated with My light, and I will awaken better spirits to spread it. And when the light will have pervaded everything, the ignoramuses will have to flee from its brilliance and hide in the outer darkness of their own weaknesses.

Thus, what I told the Pharisees in a metaphor shall be fulfilled spiritually. Now, too, some will get very angry at this mighty light, since it will be illuminating what they have held in darkness for so long. However, it must become light, irrespective of Satan’s resistance, for My Kingdom is a kingdom of light! It is the destiny of the spirits and beings I have created, including the entire human race, either to go through a lengthy purification process in the eternal darkness of their own soul, equivalent to the densest matter or, with sacrifice and great effort, with suffering and battling, take the shorter road of cognition. This is the destiny of the spirits and beings I have created as well as of all mankind.

All are invited as spirits, but woe betide him who would try to enter the kingdom of light without a wedding garment! He would fare as the one mentioned in the parable; he would be cast into outer darkness until it will begin to dawn in his heart. Just as I, during the time of My visible sojourn on earth, wanted to illuminate all the dark corners of the human heart with My words, thus at the time of My return, which is close at hand, all hearts must have light or must, at least, have been made receptive for the light, so that the wedding feast can be celebrated. Then I, as King and Father, shall prepare the wedding feast for the son, My spirits, and we shall then as one heart and one mind celebrate the feast of the greatest spiritual unification for the sake of which, in those times, I set the greatest example of humility and love for all of you. Amen.