45. Licht oder Finsternis… Es ist unsere Entscheidung – Light or Darkness… It is our Choice

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45. Predigt von Jesus… Licht oder Finsternis… Es ist unsere Entscheidung
26. April 1872

Matthäus 22:1-14 – Gleichnis von der königlichen Hochzeit
Jesus antwortete und redete abermals durch Gleichnisse zu ihnen und sprach: “Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hochzeit machte. Und er sandte Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen, und sie wollten nicht kommen. Abermal sandte er andere Knechte aus und sprach: ,Saget den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet, und alles bereit; kommt zur Hochzeit!` Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andre zu seiner Hantierung. Etliche aber griffen seire Knechte, höhnten und töteten sie. Da das der König hörte, ward er zornig, schickte seine Heere aus, brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Da sprach er zu seinen Knechten: ,Die Hochzeit ist zwar bereit; aber die Gäste waren’s nicht wert. Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet!` Und die Knechte gingen aus auf die Straßen und brachten zusammen, wen sie fanden: Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und er sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an. Er sprach zu ihm: ,Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an?` Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: ,Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die Finsternis hinaus! Da wird sein Heulen und Zähneklappern. Denn viele sind berufen; aber wenige sind auserwählt.”

01. Hier liegt das Gleichnis einer Hochzeit vor euch, mit dem Ich den Pharisäern ihre eigenen Umtriebe und deren Folgen begreiflich machen wollte; denn sie lebten stets in dem Wahne, daß niemand ihre Schliche durchschaue. Ich aber, dem an ihrer Besserung gelegen war, verhüllte bei vielen Gelegenheiten Meine Worte und Mahnungen, welche Ich an sie richtete, durch Gleichnisse, welche den Pharisäern wohl, aber dem Volk nicht immer verständlich waren. Ich wollte ihre Autorität, ihr Ansehen beim Volk nicht ganz vernichten, solange sie noch einer Besserung fähig waren. Weil Ich aber stets den Nagel auf den Kopf traf, so war ihr Ingrimm gegen Mich stets im Wachsen, bis ihnen endlich, wie es bestimmt war, Gelegenheit und Macht erteilt wurde, an Mir zu erfüllen, was die Propheten schon längst vorhergesagt hatten, und was auch Ich Meinen Jüngern als Mein künftiges Schicksal und Ende prophezeit hatte.

02. Hier nun, in diesem Gleichnis, verglich Ich das Himmelreich oder den Vater im Himmel mit einem König, der zum Festmahl seines Sohnes Einladungen an Freunde und Bekannte ergehen ließ, jedoch überall eine ausweichende oder abschlägige Antwort erhielt. Der König, darüber erzürnt, rächte sich an ihnen, indem er ihnen Hab und Gut verbrannte und sie selbst töten ließ.

03. Bei der zweiten Aussendung seiner Knechte ließ er alle einladen, die sie auf den Straßen und Plätzen finden würden, und die Knechte brachten Gute und Böse zum Tisch des Herrn. Unter diesen hereingebrachten Gästen befand sich auch einer, der kein hochzeitliches Kleid anhatte. Als er nichts zur Entschuldigung antworten konnte, wurde er hinausgewiesen in die äußerste Finsternis, um dort seinen Fehler zu büßen. Und das Ende des Gleichnisses waren die gewichtigen Worte: “Viele sind berufen, aber wenige sind erwählt!”

04. Das ist der Inhalt dieses Gleichnisses. Um es aber geistig auffassen zu können, müssen wir alle in ihm angeführten Umstände genau prüfen, bis wir zu dem eigentlich geistigen Sinn des Gleichnisses kommen und seine Anwendung auf jene, sowie auch auf die jetzige und künftige Zeit deutlich finden. Ihr müßt immer bedenken, daß in den Worten aus Meinem Mund eine größere Bedeutung liegt, als es die Zuhörer in jener Zeit ahnten und es auch viele Leser der jetzigen und künftigen Zeit vermuten werden. Wir wollen also vorerst mit der Form dieses Gleichnisses anfangen, damit ihr seht, wie alles seine tiefe, geistige Bedeutung hat, wenn es geistig beleuchtet vor das innere Auge des Seelenmenschen gestellt wird.

05. Ich verglich das Himmelreich mit einem König, der seinem Sohn ein Hochzeitsmahl geben wollte. Nun seht, dieser Vergleich bedeutet im höchsten Sinne die einstige, gänzliche Vermählung oder Vereinigung des Materiellen mit der Geisterwelt oder die Auflösung der Materie und die Befreiung des in der Materie eingeschlossenen Geistes, um ihre Vereinigung mit dem Höherstehenden zu verwirklichen.

06. Das erste Bild – eine Hochzeit – bedeutet die Vereinigung zweier zu einem geistigen Wesen, wenn auch getrennt in zwei Körpern. Die Hochzeit ist das Bild der hohen oder höchsten Zeit, in der Gleichgesinntes sich findet und vereint das vollführt, was dem einzelnen nicht möglich gewesen wäre.

07. Zu dieser Vereinigung oder Hochzeit, welche – wie gebräuchlich auf Erden mit einem Hochzeitsschmause gefeiert wird, waren alle geladen, die solcher Teilnahme für würdig befunden wurden; das Gleichnis aber sagt, daß die Eingeladenen ihre Teilnahme an dem Hochzeitsmahle verweigerten.

08. Seht, dieses Hochzeitsmahl bedeutet die ganze Periode von der Erschaffung der Menschen bis zur Sündflut. Die Erde, in ihrem Hochzeitsschmuck prangend, lud alle Menschen zur geistigen Vereinigung ein. Als materielles Abbild des freudigen Entwicklungsprozesses der ganzen Schöpfung wollte sie die geistigen Wesen, die Menschen zu diesem Freudenfeste heranziehen. Die Menschen aber, der Sinnenwelt und ihren Genüssen mehr als dem Geistigen huldigend, achteten nicht auf die Einladung und Aufforderung, sich nach oben zu richten, sondern zogen das Streben nach unten vor. Und so mußte, damit die Vereinigung Meines Geisterreiches mit der Materie doch geschehe, die Sündflut der ganzen damals lebenden Menschheit ein Ende machen, und gerade jene Menschen treffen, welche Ich mit allen Vorzügen ausgestattet hatte und durch alle möglichen Mittel belehrte und erziehen ließ.

09. Nach dieser Katastrophe erging an die übriggebliebenen Nachkommen in späteren Zeiten wieder eine Einladung, sich zum Vereinigungsfest anzuschicken, und es verlangte die damals lebende Menschheit, erschreckt vom früheren Strafgericht, als auch vom inneren Gefühl getrieben, eine Vereinigung des Geistigen, des in ihrem Körper Gebundenen mit den höheren Regionen der Geisterwelt. Dieses Verlangen war jedoch nicht klar ausgeprägt und wurde von den verschiedenen Menschen verschieden gedeutet; deswegen kamen zu diesem Hochzeitstisch – wie das Gleichnis sagt – Gute und Böse.

10. Nun – fährt das Gleichnis fort – befand sich auch ein Mensch unter diesen Geladenen, welcher das Hochzeitskleid nicht anhatte und deshalb in die äußerste Finsternis hinausgestoßen wurde. Dies will soviel sagen als: Alle, die wenigstens einen Drang nach geistiger Besserung empfanden, waren der süßen Hoffnung, ihre Wünsche, ihre Ideen erfüllt zu sehen. Sie waren alle voll freudiger Hoffnung, d.h. ein jeder zog – bildlich gesprochen – das Beste, das er hatte, als Hochzeitskleid an. So trugen die Guten ihre innere Liebe, ihr inneres, wahres Streben, stets reiner und besser zu werden, offen zur Schau, ja, selbst die weniger Guten und sogar die Bösen zierten sich nach außen hin mit den Abzeichen der Frommen, weil sie doch besser scheinen wollten, als sie in Wirklichkeit waren.

11. Nur ein einziger – wie das Gleichnis sagt – kümmerte sich weder um das Sein, noch um den Schein. Er wollte sich zeigen, wie er war, wollte aber auch an dieser Vereinigung teilnehmen, vorausgesetzt, daß sie seinen Ansichten entsprechen würde. Und dieser einzige, der Mir, dem König, so frech die Stirn bieten wollte, ist niemand anders als der von Mir längst verstoßene Geist Luzifer oder Satana, welcher als personifiziertes böses Prinzip den Gegenpol Meines eigenen Ichs ausmacht. Nun, dieser Böse, mit Willen böseste Geist, wurde in die äußerste Finsternis gestoßen, in der Heulen und Zähneklappern ist, oder – mit andern Worten gesagt – in der er, der Finsternis des eigenen Gemüts überlassen, so lange harren kann, bis eine in ihm selbst auftauchende Besserung seine Rückkehr möglich macht.

12. Was nun der Satan als Person ist, das vertritt auf eurer Erde diejenige Gattung von Menschen, die des Guten und Edlen wohl kundig ist, doch mit Willen das Böse liebt und ausübt. Mit der Bezeichnung ,Gute` und ,Böse`, die am Hochzeitstisch saßen, sind alle jene gemeint, welche sündigen, weil sie zu schwach sind, aber, teilweise ihren eigenen Schwachheiten unterliegend, doch nicht im mindesten den Trieb zum Besserwerden verloren haben, ihn weder verachten noch mit Füßen treten. Die Ärgsten, Unverbesserlichsten und die am meisten in der Schöpfung Zurückstehenden sind jene Geister und Seelen, welche,das Gute wohl kennen, aber es aus Haß gegen dasselbe nicht ausführen und womöglich andere zum Abfalle von demselben verleiten wollen. Dieses Trachten ist teuflischer Natur, weil der in alle Geister und Wesen von Mir eingelegte Trieb der Liebe sich statt dem Guten dem Schlechten zugewendet hat.

13. Daß die Pharisäer unter dem Bild des Menschen ohne Hochzeitskleid sich getroffen fühlten, das war es, was sie mit Ingrimm erfüllte. Sie merkten, daß sie aus eigener Schuld von allen künftigen Genüssen im Geisterreich ausgeschlossen seien, solange nicht freiwillige Umkehr sie würdig mache, sich Mir zu nähern. Daher lautet das Schlußwort des Gleichnisses: “Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt!” Dies will soviel sagen als: Allen Geistern Meiner Schöpfung waren und sind die Tore Meines großen Geisterreiches offen, aber nur wenigen wird es gelingen, in jene Räume zu dringen, wo ewig Friede, Ruhe und Seligkeit herrschen. Es wird nicht eher möglich sein, als bis sie alles Weltliche und Sinnliche aus ihrem Herzen vertrieben haben. Nur dann sind sie als Auserwählte der Teilhaftigkeit an Meinem Reich fähig; nur dann kann ihr geistiges Auge – wenn aus demselben ein ähnlicher Himmelsstrahl leuchtet, der nur im Widerscheine des großen Geisterlichthimmels seine Befriedigung, seine gänzliche Sättigung finden kann und muß – den Glanz Meines Liebe und Lichthimmels ertragen.

14. Hier habt ihr die geistige Bedeutung dieses Gleichnisses, welches von der Zeit an, da es von Mir gegeben wurde, bis auf heute seine Bedeutung bewahrt hat.

15. Seit jener Zeit sandte Ich Meine Knechte aus, um alle zum Hochzeitsschmaus in Meine Wohnung einzuladen; aber unverrichteter Sache kehrten sie oft wieder zurück. Ein Jahrhundert nach dem andern rollt hinab in den Abgrund der Vergangenheit, und Ich ließ nicht ab einzuladen. Es kamen wohl Geladene; aber töricht erwarteten sie von Mir und Meinem Reich, was Ich von ihnen forderte. Sie kehrten dem Geisterreich den Rücken und zogen die lange Straße dem kürzeren, beschwerlicheren Weg vor.

16. Noch immer lasse Ich nicht ab, Boten auszusenden, die Meinen Willen verkünden, die den Menschen begreiflich machen sollen, was der eigentliche Zweck ihres Daseins ist, und daß sie trotz allen Sträubens über kurz oder lang doch dahin kommen müssen, wohin Ich sie haben will. Viele wenden ihre Ohren ab, um die Stimme der Liebe, des Friedens nicht zu vernehmen; sie sind auf lange Zeit verloren. Mit Trauern sehe Ich, wie die große Masse anfängt, Mir nach und nach den Rücken zu kehren und statt Mir zu folgen, dem folgt, das ihnen als böse bekannt ist.

17. Wie Ich einst, da Mein Einladen umsonst war, durch die Sündflut die verlorene Menschheit retten mußte, so werde Ich auch jetzt gezwungen sein, um der Guten willen und um den Zweck der Menschheit nicht aus dem Auge zu verlieren, eine ähnliche Katastrophe über die Menschheit ergehen zu lassen. Nur wird das materielle Wasser jener Zeit durch das geistige Wasser Meiner Lichtwahrheit ersetzt werden. Und wie damals die Menschen sich vor dem Steigen der materiellen Flut retten wollten, so werde Ich sie jetzt mit Licht übergießen und werde bessere Geister erwecken, daß sie dasselbe verbreiten; und wenn dann überall Licht sein wird, bleibt den Finsterlingen nichts anderes übrig, als vor dem Glanz desselben zu fliehen und sich in der äußersten Finsternis ihrer eigenen Schwächen zu verbergen.

18. So wird sich geistig erfüllen, was Ich den Pharisäern bildlich sagte. Auch jetzt werden sich manche über dieses gewaltige Licht erzürnen, weil es ihren lange im Finstern gehaltenen Bau erleuchten wird. Allein, es muß Licht werden, – und mag sich Satana noch so sträuben; denn Mein Reich ist ein Reich des Lichts! Entweder in ewiger Finsternis der eigenen Seele, der dichtesten Materie gleich, einen langen Reinigungsprozeß vor sich sehend oder mit Aufopferung und Kraftanstrengung, mit Leiden und Kämpfen den kürzeren Weg der Erkenntnis gehend: Das ist das Los der Geister und der von Mir geschaffenen Wesen, sowie der ganzen Menschheit.

19. Geladen sind sie alle als Geister; doch wehe, wer ohne Hochzeitskleid ins Reich des Lichts eindringen wollte! Es würde ihm ergehen wie dem, von dem dieses Gleichnis erzählt: er würde hinausgestoßen werden in die Finsternis, bis es in seinem Innern von selbst zu dämmern anfängt! So wie Ich in jener Zeit Meines sichtbaren Wandels auf eurer Erde durch Meine Worte alle finsteren Winkel des menschlichen Herzens erleuchten wollte, ebenso müssen auch bei Meiner nahen Ankunft alle Herzen Licht haben oder doch wenigstens für das Licht aufnahmefähig gemacht sein, damit das Hochzeitsfest gefeiert werden kann. Dann werde Ich als König und Vater dem Sohn, Meinen Geistern, den Hochzeitstisch bereiten, und wir werden, ein Herz und ein Sinn, das Jubelfest der größten geistigen Einigung feiern, deswegen Ich in jenen Zeiten das größte Beispiel der Demut und Liebe für euch alle gegeben habe. Amen.

flagge en  45. Light or Darkness… It is our Choice

45th Sermon of Jesus… Light or Darkness… It is our Choice
April 26, 1872

Matthew 22:1-14 – Parable of the Marriage Feast
“And Jesus answered and spake unto them again by parables, and said, The kingdom of heaven is like unto a certain king, which made a marriage for his son, And sent forth his servants to call them that were bidden to the wedding: and they would not come. Again, he sent forth other servants, saying, Tell them which are bidden, Behold, I have prepared my dinner: my oxen and my fatlings are killed, and all things are ready: come unto the marriage. But they made light of it, and went their ways, one to his farm, another to his merchandise: And the remnant took his servants, and entreated them spitefully, and slew them. But when the king heard thereof, he was wroth: and he sent forth his armies, and destroyed those murderers, and burned up their city. Then saith he to his servants, The wedding is ready, but they which were bidden were not worthy. Go ye therefore into the highways, and as many as ye shall find, bid to the marriage. So those servants went out into the highways, and gathered together all as many as they found, both bad and good: and the wedding was furnishd with guests. And when the king came in to see the guests, he saw there a man which had not on a wedding garment: And he saith unto him, Friend, how earnest thou in hither not having a wedding garment? And he was speechless. Then said the king to the servants. Bind him hand and foot, and take him away, and cast him into outer darkness: there shall be weeping and gnashing of teeth. For many are called, but few are chosen.”

Here you have before you the parable of a marriage feast with which I intended to draw the attention of the Pharisees to their own machinations and their consequences; for they were under the delusion that no one saw through their games. But since I was anxious to achieve their betterment, I veiled My words and warnings to them on many occasions by parables, which the Pharisees did understand, but the people not always. I did not want to completely destroy their image with the people whilst they were still capable of betterment. However, since I always hit the nail on the head, their anger against Me kept growing until, as was ordained, they were given the chance and power to fulfil, with regard to Me, what the prophets had predicted for ages and what I, too, had prophesied to My disciples as My future fate and end on earth.

In this parable I compared the Kingdom of Heaven, or the Father in Heaven, with a king who sent invitations to the feast for his son to friends and acquaintances, but received everywhere evasive or negative replies. The king in his anger took revenge on them by having them killed and their property burnt.

When sending his servants out for the second time he made them invite all whom they would find in the streets and squares, and the servants brought the good and the bad to the table of their master. Among these guests there was also one who was not dressed for the occasion. When he had no excuse for this, he was cast into outer darkness, there to suffer for his shortcoming. And the parable ends with the significant words: “Many are called, but few are chosen!”

This is the contents of the parable, but in order to comprehend it in its spiritual sense, we have to examine all the circumstances mentioned until we discover the actual spiritual meaning of this parable and its application to that time as well as to the present and future. You must always keep in mind that there is a much deeper meaning in My words than the listeners at that time suspected and many readers now and in the future will suspect. Let us begin with the form of this parable so that you may see how everything has its deep spiritual meaning if put – spiritually illuminated – before the inner eye of the mind.

I compared the Kingdom of Heaven with a king who wanted to give a marriage feast for his son. Well, in the highest sense this comparison refers to the future marriage or complete unification of the material with the spirit-world, or the dissolution of matter and liberation of the spirit imprisoned in matter in order to realize its unification with that which is higher.

The first picture – a wedding – denotes the unification of two to one spiritual being, even if separated in two bodies. The wedding represents the great or sublime time when that which is congenial meets and jointly performs what would not have been possible to the individual.

To this unification or marriage, which usually on earth is celebrated with a wedding feast, all those who were considered worthy of taking part were invited; but the parable says that those invited refused to come.

Behold, this wedding feast denotes the entire period from the creation of man to the deluge. The earth, adorned in its wedding garment, invited all men to spiritual unification. It wanted to invite to this feast men, spiritual beings, as the material image of the joyful evolution-process of all creation. These, however, paying homage rather to the physical world and its pleasures than to the spiritual, ignored the invitation and challenge to strive upwards, but preferred to take the opposite direction. And, consequently, in order that the unification of My spiritual kingdom with matter could still take place, the deluge had to destroy the human race of that time, that is, those men whom I had endowed with great superiority and had taught and educated by every possible means. Following this catastrophe, the remaining descendants, at a later time, were again invited to the feast of unification, and actually the then living human race, alarmed by the previous judgment and also driven by an inner feeling, desired a unification of the spiritual bound in their body with the higher regions of the spirit-world. However, this desire was not sufficiently distinct and was interpreted by different people in dife-rent ways. Therefore, as the parable states, the good and bad came to the wedding feast.

Now there was – so the parable continues – among the invited guests also a man who did not have a wedding garment and, therefore, was cast into outer darkness. This means to say: All those who at least felt an inner compulsion towards spiritual growth were hopeful of seeing their wishes and ideas fulfilled. Therefore, they were full of happy anticipation, that is, every one of them – figuratively speaking – dressed in the best he had as a wedding garment. Thus the good openly displayed their inner love, their innermost, true aspiration towards becoming purer and better. Also the less good and even the bad adorned themselves outwardly with the mark of the pious, wishing to appear better than they actually were.

Only one man – as the parable states – did not bother about any pretence. He wanted to present himself as he was, but wished to take part in this unification, provided it complied with his views. And this one person who boldly defied Me, the King, is none other than Lucifer, or Satana, the spirit whom I expelled long ago and who, as the personified evil principle, represents the opposite pole to My own Self. Well, this deliberately most evil spirit was cast into outer darkness where there is weeping and gnashing of teeth or – in other words -where he may wait in the darkness of his own mind until a betterment from within will make his return possible.

That which Satan is as a person is represented on your earth by that type of people who know very well what is good and noble, but prefer the evil and do it deliberately. The “good” and “bad” at the wedding feast comprise all those who sin because they are too weak but, although they fall victim to their own weaknesses, they have never lost the desire for betterment and do not scorn or spurn it. The most evil and incorrigible spirits and souls, also the most backward in all creation, are those who do know what is good, but do not do it because they hate it and also, wherever possible, induce others to stray from it. Such aspiration is of a hellish nature because the love-impulse I have planted in all spirits and beings has turned to evil instead of good.

The Pharisees felt that the metaphor of the man without a wedding garment referred to them and became very angry. They saw that because of their own fault they would be excluded from all future pleasures in the realm of spirits until their voluntary conversion made them worthy of advancing towards Me. Therefore, this parable ends with the words: “Many are called, but few are chosen”, which means to say that the doors to My great realm of spirits were and are open to all the spirits of My creation, but only few will succeed in entering the spheres of everlasting peace, tranquility and beatitude. This will not be possible until they have expelled from their heart all that which is of the world and the senses. Only then can they be chosen to participate in My Kingdom. And their spiritual eyes will only be able to bear the brilliance of My heaven of love and light when a similar celestial ray shines from them, which can and must find complete satisfaction solely in the reflection of the great spirit-heaven of light.

This is the spiritual interpretation of this parable, which has retained its significance until this day. Since that time, I have been sending out My servants to invite everybody to the wedding feast in My house, but often they returned without having achieved their purpose. As century after century rolls down into the abyss of the past, I have never ceased to invite. Some of the invited did come, but they foolishly expected of Me and My Kingdom what I demanded of them. They turned their backs on the spiritual kingdom preferring instead the long road to the shorter, rougher one.

I still keep sending out messengers who proclaim My will and are to explain to people the true purpose of their existence and that they, notwithstanding their resistance, sooner or later must arrive at the point where I want them. Many turn a deaf ear to the voice of love and peace; they will be lost for a long time. I watch with sadness how the majority begin to turn their backs on Me and instead of following Me, follow that which they know as evil.

When My invitation was unsuccessful, I once had to save lost mankind through the deluge, and again I shall be forced, for the sake of the good and so as not to lose sight of mankind’s destination, to allow a similar catastrophe to happen. Only that the former material water shall be replaced by the spiritual water of My truth. And as once men tried to save themselves from the rising material flood, they shall now be inundated with My light, and I will awaken better spirits to spread it. And when the light will have pervaded everything, the ignoramuses will have to flee from its brilliance and hide in the outer darkness of their own weaknesses.

Thus, what I told the Pharisees in a metaphor shall be fulfilled spiritually. Now, too, some will get very angry at this mighty light, since it will be illuminating what they have held in darkness for so long. However, it must become light, irrespective of Satan’s resistance, for My Kingdom is a kingdom of light! It is the destiny of the spirits and beings I have created, including the entire human race, either to go through a lengthy purification process in the eternal darkness of their own soul, equivalent to the densest matter or, with sacrifice and great effort, with suffering and battling, take the shorter road of cognition. This is the destiny of the spirits and beings I have created as well as of all mankind.

All are invited as spirits, but woe betide him who would try to enter the kingdom of light without a wedding garment! He would fare as the one mentioned in the parable; he would be cast into outer darkness until it will begin to dawn in his heart. Just as I, during the time of My visible sojourn on earth, wanted to illuminate all the dark corners of the human heart with My words, thus at the time of My return, which is close at hand, all hearts must have light or must, at least, have been made receptive for the light, so that the wedding feast can be celebrated. Then I, as King and Father, shall prepare the wedding feast for the son, My spirits, and we shall then as one heart and one mind celebrate the feast of the greatest spiritual unification for the sake of which, in those times, I set the greatest example of humility and love for all of you. Amen.

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Predica 45 – La parabola delle nozze reali

Nella diciannovesima domenica dopo Pentecoste
( XXVIa del Tempo Ordinario)

Matteo 22, 1-14: «Gesù rispose e parlò ancora una volta a loro in parabole, e disse: “Il regno dei cieli è simile a un re che fece un banchetto di nozze a suo figlio. Ed egli mandò fuori i suoi servitori, affinché chiamassero gli invitati alle nozze, ma essi non vollero venire. Ancora una volta mandò altri servitori e disse: ‘Dite agli invitati: vedete, ho preparato il mio banchetto di nozze; i miei buoi e i miei animali ingrassati sono macellati, e tutto è pronto; venite alle nozze’. Ma costoro disdegnarono questo e se n’andarono, uno al proprio campo, l’altro alle sue occupazioni. Alcuni però presero i suoi servitori, li derisero e li uccisero. Allora il re udito questo s’indignò, inviò il suo esercito, portò via quegli assassini e diede alle fiamme la loro città. Allora disse ai suoi servitori: ‘Il banchetto nuziale in verità è pronto; ma gli invitati non ne erano degni. Perciò andate sulle strade e tutti quelli che trovate, invitateli alle nozze’. E i servitori andarono sulle strade e raccolsero chi trovarono: buoni e cattivi; e la tavola divenne tutta piena. Allora entrò il re per esaminare gli ospiti, e vide solo un uomo che non indossava la veste nuziale, e gli disse: ‘Amico, come sei entrato e non hai indosso la veste nuziale?’. Quello però restò muto. Allora il re disse ai suoi servitori: ‘Legatelo mani e piedi e gettatelo fuori nelle tenebre!’. Là sarà pianto e stridore di denti. Molti, infatti, sono i chiamati, ma pochi sono gli eletti”.»

(Il 26 aprile 1872)

1. Qui dinanzi a voi sta la parabola di una cerimonia nuziale, con la quale Io volevo far comprendere ai farisei i loro intrighi e le relative conseguenze. Essi vivevano, infatti, sempre nell’illusione che nessuno scoprisse i loro sotterfugi, ma Io, che avevo a cuore il loro miglioramento, in molte occasioni velavo le Mie parole e i moniti con parabole che essi ben comprendevano, pur se al popolo non sempre erano comprensibili. Io non volevo distruggere totalmente la loro autorità e la loro reputazione presso il popolo, fintanto che essi erano ancora capaci di un miglioramento. E poiché coglievo sempre nel segno, il loro rancore contro di Me andava sempre più aumentando, finché alla fine, com’era stabilito, furono dati loro l’occasione e il potere di compiere su di Me ciò che i profeti avevano già da lungo tempo profetizzato, e ciò che anch’Io avevo profetizzato ai Miei discepoli, riguardo al Mio futuro destino e alla Mia fine.

2. Ora, in questa parabola, Io paragonai il Regno dei Cieli, o il Padre nei Cieli, a un re, il quale fece diramare ad amici e conoscenti l’invito al banchetto di suo figlio, e avendo ottenuto da ciascuno una risposta evasiva o negativa, sdegnato di ciò, si vendicò dando alle fiamme i loro beni e i loro averi, facendoli poi perfino uccidere.

3. Con il secondo invito, egli fece invitare dai suoi servitori tutti quelli trovati nelle vie e nelle piazze, e i servitori portarono buoni e cattivi alla sua tavola. Tra questi ospiti portati si trovò anche uno che non indossava la veste nuziale, il quale, non potendo rispondere niente per giustificarsi, fu gettato fuori nelle tenebre estreme, ad espiare lì i suoi errori. E la conclusione della parabola, furono le gravissime parole: «Molti sono i chiamati ma pochi gli eletti!».

4. Questo è il contenuto della parabola. Ma per poterla afferrare nel proprio senso spirituale, dobbiamo prendere in esame tutte le situazioni in essa menzionate, fino a trovare chiaramente la sua applicazione a quei tempi, così come pure ai tempi attuali e a quelli futuri. Voi dovete riflettere che nelle parole proferite dalla Mia bocca, c’è sempre un significato più grande di quanto potessero supporre gli ascoltatori di quel tempo, e anche molti lettori del tempo attuale e di quello futuro. Vogliamo quindi dapprima cominciare dalla forma di questa parabola, affinché voi possiate vedere come tutto abbia il suo profondo significato spirituale, se illuminato e messo dinanzi all’occhio interiore dell’uomo animico.

5. Io paragonai il Regno dei Cieli a un re, il quale voleva dare un banchetto nuziale per suo figlio. Ebbene, vedete, questo paragone indica nella sua massima espressione il futuro completo matrimonio, o unione della materia con il mondo dello Spirito, o anche lo scioglimento della materia e la liberazione dello Spirito racchiuso in essa per realizzare la sua unione con ciò che sta più in alto.

6. La prima immagine – una cerimonia nuziale – significa l’unione di due esseri in un unico essere spirituale, anche se separato in due corpi. La cerimonia nuziale è l’immagine dell’alto o sommo tempo, in cui esseri consenzienti si trovano e si uniscono per compiere ciò che non sarebbe stato possibile singolarmente.

7. A quest’unione, o sposalizio che – come in uso – sulla Terra si festeggia con un banchetto nuziale, furono invitati tutti quelli ritenuti degni di tale partecipazione; la parabola dice però che gli invitati rifiutarono la loro partecipazione al banchetto nuziale.

8. Vedete, questo banchetto nuziale sta ad indicare l’intero periodo dalla creazione dell’uomo, fino al diluvio. La Terra, splendendo nel suo ornamento nuziale, invitò tutti gli uomini all’unione spirituale. Come immagine materiale del lieto processo evolutivo dell’intera Creazione, essa volle chiamare a questa festa di gioia gli esseri spirituali, gli uomini. Gli uomini, però, essendo dediti al mondo dei sensi e ai suoi piaceri, più che a quello spirituale, non badarono all’invito e alla chiamata di volgersi verso l’alto, bensì preferirono l’aspirazione verso il basso. E così, affinché avvenisse in ogni caso l’unione del Mio Regno dello Spirito con la materia, il diluvio dovette porre fine a tutta l’umanità allora vivente, per colpire proprio quegli uomini che Io avevo provveduto di tutte le virtù e istruito e fatto educare con tutti i mezzi possibili.

9. Dopo tale catastrofe, nei tempi successivi, fu nuovamente promulgato ai discendenti superstiti, l’invito a prepararsi per la festa dell’unione, e l’umanità allora vivente, spaventata dal castigo precedente, come anche spinta dal sentimento interiore, desiderò una fusione dello spirituale, del vincolato nel proprio corpo, con regioni superiori del mondo spirituale. Questo desiderio non fu tuttavia chiaramente espresso, e in più, fu interpretato in modo diverso dai differenti uomini; perciò a questa tavola nuziale vennero – come dice la parabola – buoni e cattivi.

10. Ora – prosegue la parabola – tra questi invitati si trovò anche un uomo che non aveva indossato la veste nuziale, e che perciò fu cacciato fuori, nelle tenebre estreme. Questo vuol dire: tutti quelli che percepivano perlomeno un impulso verso il miglioramento spirituale, erano nella dolce speranza di vedere adempiuti i loro desideri, le loro idee. Tutti erano pieni di gioiosa speranza, vale a dire: ognuno – espresso simbolicamente – indossò come veste nuziale la migliore che aveva. Così i buoni ostentarono apertamente il loro amore interiore, il loro vero impulso interiore, a divenire sempre più puri e migliori, e perfino i meno buoni e addirittura i cattivi, si adornarono esteriormente con il segno di riconoscimento dei devoti, volendo apparire migliori di ciò che erano in realtà.

11. Solo un singolo – come dice la parabola – non si preoccupò né di essere, né di apparire. Egli volle mostrarsi com’era, e prender parte a quest’unione, sempre che fosse stata conforme alle sue personali vedute. E quest’unico che volle resistere così spudoratamente a Me, al re, non è altro che lo spirito di Lucifero, o Satana, da Me già da lungo tempo scacciato, che, quale principio personificato del male, rappresenta il polo opposto del Mio proprio Io. Ebbene, questo maligno spirito con altrettanto maligna volontà, fu gettato nelle tenebre estreme, in cui c’è pianto e stridore di denti, oppure – detto in altre parole – in cui egli, abbandonato alle tenebre del proprio sentimento, dovrà attendere a lungo, fintanto che un miglioramento emergente da se stesso, non renderà possibile il suo ritorno.

12. Ciò che è ora Satana come persona, sulla vostra Terra è rappresentato da quella specie di uomini ben informata del bene e del nobile, ma che ama e pratica con volontà il male. Con la designazione di ‘buoni’ e ‘cattivi’, seduti alla tavola nuziale, sono intesi tutti quelli che peccano perché troppo deboli, in parte succubi delle loro stesse debolezze, ma che non hanno minimamente perso l’impulso a diventar migliori, né lo disprezzano, né lo calpestano con i piedi. I peggiori, gli incorreggibili, e di tutti i più arretrati nella Creazione, sono quegli spiriti e quelle anime che ben conoscono il bene, ma per odio contro lo stesso non lo praticano, anzi, se possibile, vogliono indurne altri al distacco. Quest’aspirazione è di natura diabolica, poiché l’impulso d’amore da Me posto in ogni spirito e in ogni essere, è stato stravolto, tenendo al male invece che al bene.

13. Che i farisei, sotto l’immagine dell’uomo senza veste nuziale si sentissero colpiti nel segno, fu ciò che li riempì di collera. Essi si accorsero che per propria colpa si erano preclusi tutti i futuri godimenti nel Regno dello Spirito, e ciò sarebbe durato finché un cambiamento spontaneo non li avesse resi degni di avvicinarsi a Me. Per questo, le parole conclusive della parabola dicono: «Molti sono i chiamati ma pochi gli eletti!». Questo vuole dire: a tutti gli spiriti della Mia Creazione erano, e sono aperte le porte del Mio grande Regno dello Spirito, ma solo pochi riusciranno a entrare in quegli spazi dove regnano eterna pace, quiete e beatitudine. E non sarà possibile, finché essi non avranno scacciato dal loro cuore tutto il mondano e il sensuale. Solo allora, quali eletti, essi saranno idonei per il Mio Regno; solo allora il loro occhio spirituale – se dallo stesso splenderà un analogo raggio celeste che solo nel riflesso della grande Luce del Cielo spirituale potrà, e dovrà trovare il suo completo satollamento – sosterrà lo splendore del Mio Cielo dell’Amore e della Luce.

14. Qui voi avete il significato spirituale di questa parabola, che è rimasto lo stesso, dal tempo in cui fu data da Me, fino ad oggi.

15. Da quel tempo, Io ho mandato fuori i Miei servitori per invitare tutti al banchetto nuziale nella Mia dimora; però essi sono ritornati spesso senza aver ottenuto nulla. I secoli, uno dopo l’altro sono rotolati giù nell’abisso del passato, ed Io non ho smesso di invitare. Sono arrivati ben degli invitati; però stoltamente essi non si aspettavano da Me e dal Mio Regno ciò che Io pretendevo da loro. Così hanno girato le spalle al Regno dello Spirito e preferito la strada lunga alla più breve, ma più faticosa via.

16. Ancora non ho cessato di inviare messi per annunciare la Mia Volontà, la quale deve far comprendere agli uomini, quale sia il vero e proprio scopo della loro esistenza, e che essi, malgrado ogni resistenza, prima o poi dovranno giungere là dove Io li voglio avere. Molti volgono altrove i loro orecchi per non percepire la voce dell’Amore, la voce della Pace; essi saranno per lungo tempo perduti. Con tristezza Io vedo come la grande maggioranza di loro, un po’ alla volta cominci a girarMi le spalle e, invece di seguirMi, segue ciò che pur riconosce come male.

17. Come in passato, poiché il Mio invito fu inutile, Io dovetti salvare l’umanità perduta con il diluvio, così anche adesso sarò forzato, per amor dei buoni e per non perdere di vista lo scopo dell’umanità, a far venire sull’umanità una catastrofe analoga. Soltanto, che l’acqua materiale di quel tempo sarà sostituita con l’acqua spirituale della Mia Verità di Luce. E come a quel tempo gli uomini vollero salvarsi dall’innalzamento del flusso materiale, così adesso riverserò su di loro la Luce, e desterò spiriti migliori affinché la diffondano; e quando poi ovunque sarà Luce, agli amanti delle tenebre non resterà altro che fuggire dinanzi allo splendore della stessa, e nascondersi nelle tenebre estreme delle loro stesse debolezze.

18. Così si adempirà spiritualmente ciò che Io dissi in metafora ai farisei. E cioè, anche adesso parecchi si adireranno su questa potente Luce, poiché essa illuminerà il loro edificio tenuto a lungo nelle tenebre. Tuttavia dovrà esserci Luce, per quanto Satana possa ancora opporvisi; il Mio Regno, infatti, è un Regno di Luce! O nelle eterne tenebre della propria anima, uguale alla più densa materia, vedendo dinanzi a sé un lungo processo di purificazione, oppure con spirito di sacrificio e sforzi, con sofferenze e lotte, percorrendo la via più breve della conoscenza: questa è la sorte degli spiriti e degli esseri da Me creati, così come dell’intera umanità.

19. Come spiriti tutti sono invitati, tuttavia, guai a chi volessi infiltrarsi nel Regno della Luce senza la veste nuziale! A lui accadrebbe come a quello di cui narra questa parabola: sarebbe cacciato fuori nelle tenebre, fino a che non comincerà ad albeggiare da se stesso, nel suo interiore! Come in quel tempo del Mio visibile cammino sulla vostra Terra, con le Mie parole Io volli illuminare ogni oscuro angolo del cuore umano, altrettanto con la Mia prossima Venuta, tutti i cuori dovranno avere Luce, o perlomeno, essere nella condizione di accedere alla Luce, affinché possa essere celebrata la festa nuziale. Poi Io, quale Re e Padre, preparerò al figlio, ossia ai Miei spiriti, la tavola nuziale e noi – un unico cuore e un unico sentimento – celebreremo il giubileo della più grande unione spirituale, per la quale, Io a quei tempi, diedi a tutti voi il più grande esempio di Umiltà e di Amore. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第45次耶穌佈道……光明或黑暗……這是我們的選擇

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第45次耶穌佈道……光明或黑暗……這是我們的選擇

1872年4月26日

馬太福音22:1-14–婚宴的比喻

“耶穌說:”天國好像是說:給一位為他的兒子結婚的王,派出僕人召他們來參加婚禮,他們就不來。他又差遣其他僕人說,你告訴那些被召的人,我已預備了我的晚餐。我的牛和肥畜都被殺了,一切都準備好了。但他們看輕了這一切,走了己對路,一個去了他的農場,一個去了他的商品。餘民帶走了他的僕人,狠狠地懇求對待他們,殺了他們。但當王聽到這事的時候,他發怒了,就差遣他的軍隊,剿滅那些兇手,燒毀他們的城市。他對他的僕人說,婚禮已經準備好了,但被召的人卻不配。因此,你們要走到公路上,並且盡可能多地尋求人來參加婚禮。所以那些僕人們走到高速公路上,聚集了他們發現的所有的人,不論是壞的還是好的,婚禮的客人是提供。王進來見客人,就見那裡有一個沒有穿過婚禮服的人。他對他說,朋友,你怎麼沒有穿婚禮服呢?他無言以對。然後國王對僕人說。把他的手和腳綁在一起,把他帶走,把他扔到外面的黑暗中:將要哭泣和咬牙切齒。因為有許多人被召來,但選擇的人很少。“

在這裡,你們有一個婚禮盛宴的寓言,我想要引起法利賽人注意他們自己的陰謀和他們的後果;因為他們的幻想是沒有人看透到他們的陰謀。但自從我渴望實現他們自己的改善,我多次用法利賽人所了解的比喻蒙蔽了我的言語和警告,但人們並不總是了解這樣。我不想完全摧毀他們的形象,當他們仍然能夠改善。然而,因為我總是打釘到頭,他們對我的憤怒不斷增長,直到按照的意願,他們有機會和力量來完成對於我,先知們已經預言了多少年以及我,也曾向我的門徒預言我未來的命運,終結於地球。

在這個比喻中,我將天國或天父與一位國王進行了比較,國王向他的朋友和熟人發送了他的兒子的盛宴邀請函,但卻收到了各種迴避或否定的回复。國王憤怒地報復他們,讓他們被殺,他們的財產被燒毀。

當他第二次派遣他的僕人時,他讓他們邀請他們在街道和廣場上找到的所有人,僕人們把善與惡都帶到主人的桌子上。在這些客人當中,還有一位沒有穿過這個場合服的人。當他沒有這個藉口時,他被送上外面的黑暗,在那里為他的缺點而痛苦。這個比喻以重要的詞語結尾:“許多人被召,但很少人被選中!”

這是比喻的內容,但為了在靈性意義上理解它,我們必須檢查所提到的所有情況,直到我們發現這個寓言的實際精神意義及其在當時以及現在和將來的應用。你必須時刻牢記,我的話裡有更深的含義比當時被懷疑的聽眾更多,現在和將來許多讀者會懷疑。讓我們從這個比喻的形式開始,這樣你就可以看到,如果把精神的照光亮放在頭的心靈的內眼之前,每件事物都有深刻的屬靈意義。

我將天國與一位想為他的兒子舉行婚宴的國王相比。那麼,在最高層次上,這種比較是指未來的婚姻或物質與精神世界的完全統一,或物質的解體和物質被囚禁的精神的解放,以實現與更高層次的統一。

第一張照片 – 一場婚禮 – 表示兩對一的靈性存在的統一,即使分為兩個身體。婚禮代表著相投的相遇和共同執行個人不可能實現的偉大或崇高時代。

為了這種統一或婚姻,通常在世界各地舉行婚禮慶典,所有被認為值得參加的人都被邀請參加;但這個比喻說那些被邀請的人拒絕來。

看哪,這場婚禮盛宴表示了從創造人類到洪水的整個時期。裝飾在婚禮服上的地球邀請所有人靈性統一。邀請這個盛宴男人們,靈性存在,作為所有創造的物質形象在快樂進化過程中。然而,這些對物質世界及其樂趣緻敬而不是對精神的尊敬,忽略了向上努力的邀請和挑戰,但傾向於採取相反的方向。因此,結果,為了我的精神王國與物質的統一仍然可以發生,洪水不得不摧毀那個時代的人類,也就是那些被我賦予了巨大優越性並且被教的和教育的人用一切可能的手段。在這次災難之後,剩下的後代再一次被邀請參加統一的盛宴,實際上當時活的人類因先前的審判而感到震驚,同時也被內心的感覺所驅使,要求統一在他們的身體與精神世界的較高精神界限地區。然而,這種願望並沒有明顯的區別,並且以不同的方式被不同的人解讀。因此,作為比喻的陳訴,好與壞都來到了婚禮的盛宴。

現在,這個比喻還在繼續 – 在被邀請的客人當中,還有一個沒有婚紗的男人,因此被蒙上了外面的黑暗。這意味著:所有那些至少感受到精神成長的內在壓力的人都希望看到他們的願望和想法得以實現。因此,他們充滿了幸福的期待,也就是說,他們中的每一個 – 比喻地說 – 穿著最好的作為他的婚禮服裝。因此,善良公開展示了他們內心的愛,他們內心深處的渴望變得越好越純真。不那麼好的甚至不好的也蓋上虔誠者的標誌外表,他們希望看起來比實際上更好。

只有一個人 – 正如比喻 說的- 並沒有打擾任何虛偽。他想表現自己,但願意參加這種統一,只要他遵守他的意見。而這個勇敢地抗議我的國王,無非是路西法,撒旦,或者說我早已驅逐的精靈,而且作為人格化的邪惡首領,代表了與我自己相反的一面。那麼這個故意的最大魔鬼都被投射到外面的黑暗中,在那裡哭泣,咬牙切齒,或者換句話說,他可能會在自己心中的黑暗中等待,直到內心的變好才讓他有回歸可能。

那個撒旦作為一個人的地位,代表著那種人知道善良高尚,但更喜歡邪惡,故意這樣做。婚宴上的“好”和“壞”包括所有因為他們太弱而犯罪的人,但儘管他們是自己弱點的犧牲品,但他們從未失去改良的慾望,也不會嘲笑或拋棄它。最邪惡和不可救藥的精神和靈魂,也是所有創造中最落後的,是那些確實知道什麼是好的人,但不是行好因為他們討厭它,而且也在任何可能的情況下誘使他人偏離好。這樣的願望是一種地獄般的本性,因為我在所有靈魂和生命中種下的愛情衝動轉向了邪惡而不是善良。

法利賽人認為那個沒有婚禮服裝的人的比喻提到是他們,變得非常生氣。他們認為,由於他們自己的過錯,他們將被排除在精神領域的所有未來樂趣之中,直到他們的自願轉換使他們值得在我面前。因此,這個比喻以“許多人被召喚,但很少人被選中”這個詞結束,這意味著說,通向我的偉大靈魂境界的門是對我創造的所有靈魂開放的,但只有極少數人會成功進入永恆和平,安寧和幸福的領域。這是不可能的,直到他們從他們心裡將所有的世界和感官驅逐出去。只有這樣他們才能被選中參加我的王國。他們的精神眼睛才能夠承受我的天堂的愛與光的輝煌,當一道類似的天體光芒從他們身上射出時,只有必須才能找到完全滿足,僅反射偉大的精神 – 天堂的光明時。

這是這個比喻的精神解釋,直到今天仍然保持其意義。從那時起,我一直派我的僕人去邀請所有人參加我家的婚宴,但他們常常沒有達到目的就回來了。隨著世紀之交滾入過去的深淵,我從未停止邀請。有些邀請來了,但他們愚蠢地期待我和我的王國要求他們。他們背棄了常久屬靈的國度,寧願選擇較短而粗糙的國家。

我仍然一直在派遣宣傳我的意願的使者,並且要向人們解釋他們存在的真正目的,儘管他們有抵抗,他們遲早必須到達我想要的地步。許多人對愛與和平的聲音置若罔聞;他們會很長一段時間失去。我悲傷地看著大多數人開始背對我,而不是跟隨我,跟隨他們知道的邪惡。

當我的邀請不成功的時候,我曾經不得不在洪水中拯救失去的人類,為了美好的目的,為了不忽視人類的目的地,我也會被迫允許再次發生類似的災難。只有,前者的物質水才能被我真理的屬靈水所取代。正如一旦人們試圖從不斷上漲的物質洪水中拯救自己,他們現在將被我的光芒淹沒,我會喚醒更好的精神來傳播它。當光明會瀰漫一切時,無知者將不得不逃離光明,躲藏在外在自己弱點的黑暗中。

因此,我用比喻告訴法利賽人,應該在精神上得到實現。現在,也有一些人會對這種強大的光線感到非常憤怒,因為它會照亮他們在黑暗中持續了很長時間。然而,它必須變得光明,無論撒但的反抗,因為我的王國是一個光明的國度!這是我創造的精神和生命的命運,包括整個人類,要么在自己靈魂的永恆黑暗中經歷漫長的淨化過程,相當於最密集的物質,要么犧牲,付出巨大的努力,痛苦和戰鬥,走短暫的認知之路。這是我創造的精神和生命的命運,也是全人類的命運。

所有的人都被邀請為精神,但是有人會試圖在沒有婚禮服的情況下進入光明王國的時候,他會受到傷害!他會像比喻中提到的那樣做票價;他會被投射到外面的黑暗中,直到它開始在他的心中拂曉。就像我在地球上可見的逗留期間,想用我的話語照亮人心的所有黑暗角落一樣,因此在我的再來,近在咫尺的時候,所有人的心都必須有光明或必須至少,已經接受了光線,這樣的婚禮可以慶祝。然後,我作為國王和父親,為兒子,我的靈魂準備婚宴,然後我們將作為一個心靈和一個心靈慶祝最偉大的靈性統一的盛宴,在那個時候,我給你們所有人設置了謙卑和愛的最好例證。阿門。