4. Ich bin Der Weg, Die Wahrheit und Das Leben… Johannes 14:6 – I am The Way, The Truth and The Life… John 14:6

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Ich bin Der Weg, Die Wahrheit und Das Leben… Johannes 14:6

Schrifttexterklärungen… Jesu Auslegung verschiedener Bibeltexte
Aufgezeichnet durch Jakob Lorber am 27.12.1843

Offenbarungen mit ausführlichen Erklärungen und Auslegungen zahlreicher wichtiger und bisher schwer deutbarer Bibelstellen durch Jesus selbst. Ein wichtiges Buch vor allem für jene, die Neuoffenbarungen auf ihre geistige Übereinstimmung mit der Bibel prüfen und die biblischen Texte besser verstehen wollen.

4. Kapitel: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, ausser durch Mich (Johannes 14, 6).

1. Wird es wohl schwer sein, noch eine Zentralsonne hierher zu zitieren? O nein, nicht in geringsten! Denn wir dürfen nur einen jeden nächsten besten Text aus dem Buche des Neuen Testaments hierher setzen, und eine neue Zentralsonne ist vor euch mit demselben Urlichte und mit derselben Kraft und Wirkung desselben! Zum Beispiel: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater – außer durch Mich.«

2. Sehet, da haben wir gleich eine Zentralsonne! Wer deren Licht in sich erschauen kann, der wird in solcher Beleuchtung sicher einsehen, daß durch das absolute Lesen soviel wie nichts ausgerichtet ist zum Gewinne des ewigen Lebens.

3. Der Vater ist doch sicher die ewige Liebe in Mir, wie Ich in allem Meinem göttlichen Wesen von Ewigkeit her vollkommen in ihr bin; denn Ich und der Vater sind eins, oder Ich und Meine ewige Liebe sind eins, oder wie die Liebe in ihrer Weisheit lebendig wohnt ewiglich, also wohnt auch die Weisheit in der Liebe, aus der sie hervorgeht, ewiglich.

4. Der Vater oder die Liebe ist das Grundleben alles Lebens; wer nicht zu diesem lebendigen Urborne alles Lebens zurückkommt, der bleibt tot und kann nirgends woanders ein Leben überkommen.

5. Wo aber ist die Tür zum Vater? Und wer ist diese Tür? Sind es die vielen Bücher und Schriften, die jemand liest, oder bin Ich es?

6. Ja, man wird hier bessererseits wohl gleich einstimmen und wird sagen: »Ja fürwahr, wenn man die Lehre Christi genau durchprüft, so kann man nicht leichtlich mehr einer andern Meinung sein als allein der nur, daß man nur allein durch die Befolgung dieser Lehre ein ewiges Leben für Geist und Seele erreichen kann; und in dieser Hinsicht ist ganz richtig, was Christus von Sich ausgesagt hat, daß nämlich Er allein der Weg, die Wahrheit und zugleich das Leben selbst ist!«

7. Und Ich aber sage euch fürwahr: Es gibt Tausende und abermals Tausende, die ein solches Bekenntnis ablegen, und das aus dem Grunde ihrer guten Einsicht; und dennoch sage Ich: Sie sind tot und haben weder den Weg, die Wahrheit, noch die Tür und das Leben gefunden!

8. Man wird hier sagen: »Diese Sache klingt grob und schonungslos! Wie läßt sich so etwas von der allerhöchsten Liebe Gottes hören?! Was kann der Mensch mehr tun, als durch den Fleiß seines Studiums zur vollkommenen Einsicht von der großen Wahrheit und Göttlichkeit des großen Lehrmeisters zu gelangen?! Was Höheres kann der Mensch wohl tun, als so er die wahre, höchste, heilige Würde des göttlichen Wortes evident zu erkennen strebt und durch seinen Fleiß auch wirklich erkennt?!«

9. Ich aber sage: Das ist einerseits wohl wahr, – es ist sicher besser, so etwas zu tun, als alles zu verwerfen und dann dem Hochmute der Welt zu frönen; aber in der Schrift heißt es auch: »Es werden zu der Zeit viele zu Mir sagen: »Herr, Herr!«, und dagegen heißt es dann, daß Ich zu ihnen sagen werde: »Weichet von Mir; denn Ich habe euch noch nie erkannt!«

10. Das ist der Grund der euch sicher bekannten Stelle im Neuen Testamente. Unter dem Spruche »Herr, Herr!« wird dargetan, daß Christus wohl als der Weg, die Wahrheit und das Leben erkannt wird; aber was nützt diese Erkenntnis, so niemand auf dem Wege wandeln will und mag nicht tätig ergreifen die Wahrheit, um durch sie zu gelangen zum Leben?!

11. Ein Schauspieler bin Ich doch wohl sicher nicht, daß Ich Mich begnügen möchte allein an dem leeren Beifallsgeklatsche, – sondern Meine Sache ist voll des ewigen Ernstes, und Ich verlange daher auch eine ernste Tätigkeit und nicht den leeren alleinigen Beifall!

12. Was würde wohl ein reicher Bräutigam für ein Gesicht machen, wenn ihm verschiedene Bräute allen Beifall bezeigen möchten und möchten ihn loben und rühmen; so er aber eine oder die andere ergreifen möchte, so liefe sie dann davon und möchte noch in ihrem Herzen obendarauf schmähen über eine solche Dreistigkeit?

13. Saget, wird der Bräutigam wohl eine von solchen törichten Bräuten zum Weibe nehmen?! – Fürwahr, er wird hinausgehen und wird sich nach einer Hure umsehen und wird zu ihr sagen: »Ich kenne dich, daß du eine Hure bist; aber ich sage dir: Laß ab von deinem Getriebe, und ich will dich zum Weibe nehmen!«

14. Und die Hure wird ablassen, von ihrer wahren, neu erwachten Liebe genötigt, und wird dem Bräutigam zu einem vielgeliebten Weibe werden und wird gleichen einer Magdalena, die ehedem unter allen Weibern Israels die Letzte war; als sie aber der rechte Bräutigam rief, da ward sie die Erste unter allen Weibern, die mit dem Bräutigam Selbst die große Auferstehung zum ewigen Leben feierte.

15. Fürwahr, ihre Sache war nicht das Lesen der Bücher; aber als sie den Rechten erkannt hatte, da stand sie alsbald ab von ihrem Weltgetriebe und faßte eine starke, unvertilgbare Liebe zu Dem, den sie als den Rechten erkannt hatte, und brachte ihm ihrer großen Liebe wegen alles zum Opfer, was sie auf dieser Welt hatte!

16. Sehet, für eine solche Braut war Ich in der wirklichen lebendigen Tätigkeit der Weg, die Wahrheit und das Leben!

17. Es gab aber gar viele andere zu der Zeit, die Mich auch als das erkannt hatten, – aber von der Tätigkeit wollten sie nichts wissen; daher gehört für sie auch der Text: »Also werden die Ersten die Letzten und die Letzten die Ersten sein!«

18. Ist denn aber der Weg, die Wahrheit und das Leben in der Tat im Ernste so schwer? Heißt es nicht: »Mein Joch ist sanft und Meine Bürde leicht!«? – Ja fürwahr, also ist es auch! Der ganze Weg, die Wahrheit und das Leben und das sanfte Joch und die leichte Bürde stecken in den zwei Geboten der Liebe.

19. Ist es denn gar so schwer, Den zu lieben, der die ewige Liebe Selbst ist, und ist es wohl schwer, zu lieben den eigenen Bruder? – O fürwahr, nichts ist leichter als das! Nehmet nur die Welt, diese alte Pest des Geistes, aus eurer Brust, und ihr werdet erfahren, wie süß und leicht es ist, zu lieben die ewige Liebe und zu lieben den Bruder!

20. Aber schwer freilich wohl ist es, zu lieben die ewige Liebe und den Bruder, wenn das Herz voll ist der Welt, voll der Weltrechnungen, voll des Geldes, voll der Spekulation und voll der höllischen Mathematik, die da auf ein Haar zu berechnen versteht, was ein Groschen auf dem Wege des Wuchers in einem Jahre für Prozente abwerfen muß.

21. Ja fürwahr, wo das Herz dieser Kunst voll ist, da wird der »Herr, Herr!« nicht viel helfen, und der Weg, die Wahrheit und das Leben wird so schmal und dornig ausfallen, daß er wohl schwerlich je wird überwandelt werden können!

22. Was nützt da das Lesen von tausend und tausend noch so wahrheitsvollen Büchern? Werden sie jemanden zum Leben erwecken, der tagtäglich besorgt ist, sein Herz stets mehr und mehr von Tag zu Tag mit allem Unrate der Welt vollzustopfen?!

23. Saget, wird jemand von euch mit einer Bildsäule Kinder zeugen können?! Oder wird ein noch so künstlich gemaltes Samenkorn aufgehen, so ihr es in das Erdreich setzet? – Sicher weder das eine, noch das andere! Das Lebendige kann nur mit dem Lebendigen wieder Lebendiges zeugen; also kann auch das lebendige Wort nur im lebendigen Herzen wieder Früchte bringen.

24. Für den geistig Toten aber ist auch das lebendige Wort nichts als ein gemalter Same, und er mag zahllose solche Körner in sich streuen, so wird er aber dennoch nie eine Frucht erzielen; weil er das Wort nicht belebt, so wird das Wort auch nicht lebendig in ihm.

25. Wer aber nur weniges hört und tut darnach, der ist ein Täter des Wortes und sucht das Reich Gottes wahrhaftig, und alles andere wird ihm hinzugegeben. – Ich meine, das ist auch klar; doch nächstens der Zentralsonnen mehr!

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I am The Way, The Truth and The Life… John 14:6

Scripture Explanations – Jesus’ Interpretation of several different Bible Passages
Chapter 4… The Way, The Truth and The Life

Written down by Jacob Lorber on the 27.12.1843
Translated and spoken by Pascal

Revelations with extensive explanations and interpretations of many important Bible passages by Jesus Himself, which have been difficult to interpret up until now. An important book, especially for those who compare the new revelations with the Bible, to check, if they correspond spiritually and for those who want to understand the bible scriptures better.

1. Will it be difficult to quote another central sun here? Oh, no, not in the least! For we must put only the next best text from the book of the New Testament here, and a new central sun is in front of you with the same primordial light and with the same power and effect! For example: “I am the Way, the Truth and the Life; no one comes to the Father – except through Me.” (John 14:6)

2. Behold, here we have another central sun! Whoever can behold its light within himself, this one will certainly realize with such illumination, that through reading alone, nothing is achieved to gain eternal life.

3. The father is for sure the eternal Love within Me, as I am entirely in Him, in all my Divine Being from eternity; because I and the Father are One, or I and My eternal Love are One, or as the Love is alive in its Wisdom, forever, so also is the Wisdom alive in the Love, from which it proceeds, eternally.

4. The father or the Love is the basic Life of all Life; whoever does not come back to this vibrant origin of all life, remains dead and can nowhere else acquire a life.

5. But where is the door to the Father? And who is this door? Is it the many books and writings that someone reads, or is it Me?

6. Yes, one will promptly agree here and say: “Yes indeed, if one examines the teachings of Christ accurately, then he can hardly have any other opinion, than that he can only achieve eternal life for his spirit and soul, if he follows his teachings; and in this regard it is quite correct, what Christ has testified of Himself, namely that He alone is The Way, The Truth and at the same time, Life itself!”

7. And I say to you in Truth: There are thousands and again thousands who confess exactly that, and doing so with pure intentions; and yet I say: They are dead and have neither found the Way, the Truth, nor the Door and the Life!

8. One will say here: “This sounds rude and relentless! How can such a thing come from the Highest Love of God?! What more can man do to attain complete insight of the great Truth and Divinity of the great Teacher through the diligence of his studies?! What higher thing can man do than striving to recognize the true, highest and holy Dignity of the Divine Word, and through his diligence truly recognize Him?!”

9. But I say: On one hand, that is probably true – it is certainly better to do this than to discard everything and then go and indulge in the arrogance of the world. But, in the Scripture, it also says: “Many will say to Me, ‘Lord, Lord,’ and it also says there, that I will say to them, ‘Depart from Me, because I never knew you!’

10. That is the basis of that part in the New Testament, which is certainly known to you. Under the quote “Lord, Lord” it is shown, that Christ is well-recognized as the Way, the Truth and the Life; but what does this awareness avail, if no one wants to walk on the path and grasp the Truth, in order to achieve Life by it?!

11. For sure, I am no Actor, that I Myself would be satisfied by empty applause, – but rather is My Concern full of eternal Severity, and therefore, I demand also serious actions and not only empty applause!

12. What kind of face would a rich Bridegroom make, if several brides would applaud and praise him; but when he would like to grasp one or the other, amd they would run away and revile in their heart about such an audacity?

13. Tell me, will the Bridegroom take one of those foolish brides to be his wife?! – Surely he will go out and look for a harlot, and he will say to her: “I know you, you are a harlot; but I tell you: Give up your whoring, and I will take you as my wife”!

14. And the harlot will stop her whoring, urged by her true, newly awakened love, and she will become the Bridegrooms much-beloved wife, and she will resemble Magdalena, who was back then the last of all women in Israel. But when the right bridegroom called to her, she became the first among all women who celebrated the great Resurrection into Eternal Life with the Bridegroom.

15. Indeed, it was not her thing to read books; but once she had recognized the right One, she backed away from the world and formed a strong, indestructible Love for Him, whom she recognized Him as the right One, and she sacrificed everything, what she had in this world out of her great Love for Him!

16. Look, for such a bride I was the Way, the Truth and the Life in all her deeds!

17. There were many others at the time who had recognized Me as that – but they did not want to know anything about deeds; therefore, this text also belongs to them: “The first ones will be last and the last ones will be first!”

18. Is the Way, the Truth and the Life indeed that difficult? Does it not say: “My yoke is gentle and My burden is light”? – Yes, indeed, it is! The entire Way, the Truth and the Life and the gentle yoke and the light burden are included in the two Commandments of Love.

19. Is it really that hard to love the One who is the Eternal Love Himself, and is it hard to love his own brother? – O, indeed, nothing is easier than that! Take only the world out of your chest – this ancient plague of the Spirit, and you will experience, how sweet and easy it is, to love the Eternal Love and to love your brother!

20. But it is difficult for sure, to love the Eternal Love and your brother, if the heart is full of the world, full of the world’s calculations, full of money, full of speculation and full of hellish mathematics, which understand to calculate exactly, how many percentages one penny must bear on the way of usury.

21 Yes, indeed, where the heart is full of this art, the “Lord, Lord” will not help much, and the Way, the Truth and the Life will turn out to be narrow and thorny indeed, so that it will probably never be completely traversed!

22. What good does the reading of thousands and thousands of books full of truth do? Will they awaken someone to Life, who is striving every day, to clutter his heart with more and more filth of this world?!

23. Tell Me, can any of you beget children with a statue?! Or will an artificially painted seed ever grow, if you put it into the soil? – Certainly neither one will work! The Living can only beget life with another living Being; therefore, the living Word can only bear fruit within a living Heart.

24. For the spiritually dead the living Word is nothing but a painted Seed, and he may scatter countless grains as these within himself, yet, he will still never achieve a fruit; because he does not revive the Word, and therefore will the Word also not be alive within him.

25. But whoever hears only a little, and acts accordingly, this one is a doer of the Word and truly seeks the Kingdom of God, and everything else will be added to him. – I mean, this is clear also… yet soon some more central suns!