16. Öffne dein Grab… Nimm den Todesstein der Welt vom Grab deiner Liebe – Open your Grave… Take the Death Stone of the World from the Grave of your Love

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16-Schrifttexterklaerungen von Jesus Johannes 11-39 Hebt den Stein ab-Oeffne dein Grab-Jakob Lorber EN16-Scripture Explanations by Jesus-John 11-39 Take away the stone-Open your Grave-Jacob Lorber
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flagge de  Jesus spricht… ‘Hebt den Stein ab’ – Johannes 11:39

16. Jesus erklärt Schrifttexte – Johannes 11:39
»Jesus spricht: hebt den Stein ab! Es spricht zu ihm Martha, die Schwester des Gestorbenen: Herr, er riecht schon; denn er liegt vier Tage!«

Schrifttexterklärungen – Jesu Auslegung verschiedener Bibeltexte
Aufgezeichnet durch Jakob Lorber am 15.01.1844

Offenbarungen mit ausführlichen Erklärungen und Auslegungen zahlreicher wichtiger und bisher schwer deutbarer Bibelstellen durch Jesus selbst. Ein wichtiges Buch vor allem für jene, die Neuoffenbarungen auf ihre geistige Übereinstimmung mit der Bibel prüfen und die biblischen Texte besser verstehen wollen.

1. Schreibet die Zentralsonne nur hin, wie gewöhnlich!

2. »Jesus spricht: »Hebet den Stein ab!« Es spricht zu Ihm Martha, die Schwester des Gestorbenen: »Herr, er riecht schon; denn er liegt vier Tage!’«

3. Wenn ihr immer also leichte Texte wählet, deren Verständnis auf den ersten Augenblick mit den Händen zu greifen ist, so kann Ich euch darüber nicht allezeit zehn volle Seiten vorsagen; denn dieser Text hat schon in seiner ersten Stellung vollkommen dasselbe in sich, was Ich euch durch den Verlauf dieses ganzen Nachtrages fortwährend handgreiflichst kundgebe.

4. Auch zu euch sage Ich: Hebet den Todesstein der Welt vom Grabe eurer Liebe hinweg! Oder auf deutsch gesagt: Trachtet nicht dadurch das Leben zu erreichen, daß ihr euch durch allerlei Bereicherungen des Verstandes aus der Gelehrtheit der Welt versehet, sondern hebet diesen Stein hinweg, auf daß, so Ich zu euerm Grabe komme, Meine lebendige Stimme ungehindert in euer Grab dringe und erwecke vom Tode euern gefesselten und gebundenen Lazarus, welcher da ist euer Geist, gebunden und geknebelt von noch so manchen Banden der Welt!

5. Es tritt wohl auch da die ,Martha’ zu Mir, die weltbekümmerte Vernunft nämlich, und spricht: »Herr, er liegt schon vier Tage im Grabe und riecht bereits übel!«; Ich aber werde dennoch, um die Herrlichkeit Gottes zu zeigen, auch den schon vier Tage im Grabe Modernden zu einem neuen Leben erwecken, so nur der Stein hinweggewälzt sein wird.

6. Also aber, wie die Martha spricht, spricht – wie schon bemerkt – auch des Menschen törichte Vernunft und sagt: »Ja, was sollen wir da tun? In unserm Knabenalter, dann als Jünglinge, darauf als Männer und auch sogar als Greise haben wir uns fortwährend mit der Welt beschäftigt; unser Geist liegt also schon diese vier Lebenstage hindurch im Grabe der Welt, gebunden mit ihren Banden, und riecht übel von allen Sünden, die wir diese vier Tage hindurch begangen haben!

7. »Wird der Herr wohl so viel Barmherzigkeit haben, daß Er uns darob offenbarlich wunderbar erweckete zum Leben? – Wie können wir solches von dem Allerheiligsten erwarten, gegen dessen Gebote wir so oft gesündigt haben und haben es durch diese Sünde so weit gebracht, daß unser Geist also abgestorben ist, daß wir nicht einmal mehr wissen, ob wir einen Geist haben, und was er ist, ja ob in unserm Leibe eine lebendige Seele vorhanden ist oder nicht?!

8. »Und haben wir auch einen lebendigen Geist und eine lebendige Seele, so ist aber doch sicher der Geist, wie die Seele, zu sehr in die Masse unseres Fleisches begraben und zu sehr gebunden mit dessen Banden, als daß wir je erwarten könnten, daß der Herr, der über alles Heilige, Sich so tief herablassen möchte, um diesen Lazarus in uns mit der Allmacht Seiner Stimme wieder zu erwecken und ihn dann seiner ewigen Bestimmung zuzuführen. Zudem können wir uns auch nicht leichtlich so völlig von der Welt losmachen, als daß wir solches vom Herrn erwarten könnten!«

9. Dagegen aber sage Ich: Ich rufe nicht und sage: »Setzet Euch gänzlich außer allen zu eurer zeitlichen Existenz notwendigen Verkehr mit der Welt!«; denn dergleichen habe Ich ja Selbst nicht getan, als Ich auf der Welt war. Ich Selbst habe in der Welt gearbeitet und habe der Welt gar viele und gute Dienste mit Meinen eigenen Händen getan. Und so sage Ich zu euch niemals: »Habet mit der Welt vollkommen nichts zu tun!«; aber das sage Ich euch:

10. Den Stein, ja den schweren Stein hebet hinweg von euerm Lazarusgrabe, und ihr sollet alsbald in euch der Herrlichkeit Gottes gewahr werden! Nur geöffnet muß das Grab sein, und es werden sodann die, die in den Gräbern sind, Meine Stimme vernehmen und werden erweckt werden!

11. Aber solange ihr den Stein nicht vom Grabe hebet, so lange seid ihr zu sehr Gefangene des Todes, und Ich kann schreien gleich einem Nachtwächter, und dennoch mag Mich euer Lazarus nicht vernehmen; denn durch den Stein dringt der Liebe Stimme nicht, weil der Stein in sich selbst ist das wahrhaftige Symbol aller Lieblosigkeit. Ein Stein kann nur durch die Stimme Meines Grimmes zertrümmert und vernichtet werden; aber Meine Liebe bedient Sich nicht eines Steines vor dem Munde statt einer Posaune.

12. Solch ein Stein ist eure weltgelehrte Verstandesbegründung; sie ist fest und schwer, und es gehört viele Kraftanstrengung dazu, um sie vom Grabe wegzuheben. Aber alles dessen ungeachtet muß sie dennoch hinweg, sonst dringt Meine erweckende Stimme nicht zum toten Lazarus in euch.

13. Der Stein verhindert wohl, daß die Nüstern der Welt den üblen Geruch des modernden Lazarus in euch überkommen; Ich aber sage: Wohl dem, bei dem der Stein vom Grabe gewälzt wird und dann seine Weltnüstern vom Übelgeruche des modernden Lazarus berührt werden; denn wo solches nicht vor sich gehen wird, wo nota bene der Mensch nach hinweggehobenem Steine in seinem Weltlichen nicht erschaudert in seiner wahren Reue darüber, wie sein Lazarus bestellt ist, da wird Mein erweckender Ruf nicht in das Grab zu dem modernden Lazarus dringen, ihn erwecken und ihm dann lösen lassen die Bande des Todes!

14. Ich meine, klarer kann man darüber wohl nimmer sprechen, und ihr habet damit zur vollkommenen Beleuchtung dieser großwichtigen Hauptsache auch mehr als ein hinreichend mächtiges Licht erhalten.

15. Es hängt nun ganz von euch ab, darnach zu handeln. Werdet ihr darnach handeln, so werdet ihr auch die lebendige Überzeugung überkommen, daß diese Veroffenbarung nicht aus dem Munde eines Menschen, sondern aus Meinem eigenen kommt! Werdet ihr es aber bloß nur lesen wie ein anderes Weltbuch, dann wird es für euch auch nur ein Weltbuch und wie ein Werk eines Menschen sein!

16. Und mit diesen Worten schließe Ich auch diese Meine große Gabe an euch. Wollet ihr aber jedoch als außerordentlichen Nachtrag noch mehr solcher Leuchten, so überlasse Ich das eurer Liebe und euerm Begehren; Ich aber werde allezeit der freundliche Geber sein. Amen.

flagge en  Jesus said… ‘Take away the stone’ – John 11:39

16. Jesus explains Scripture – John 11:39
Jesus said… ‘Take away the stone.’ Martha, the sister of him, who had died, said to Him… ‘Lord, he already smells, for it is four days.’

Written down through Jacob Lorber on the 15.01.1844

1. Just write down the central sun, like usual!

2. Jesus said… ‘Take away the stone.’ Martha, the sister of him, who had died, said to Him… ‘Lord, he already smells, for it is four days.’

3. If you always choose such simple texts, whose understanding can be grasped with your hands in the same moment, I can’t always give you ten pages about it; because this text has already in its first position completely the same within itself, what I will make known to you throughout this whole addendum.

4. I also say to you… Take away the death stone of the world from the tomb of your love! Or in plain english… Do not strive to reach the life by equipping your mind with all kinds of enrichment from the learnedness of the world, but rather take away this stone, so that I come to your grave, and My living voice can penetrate unhindered into your grave and awaken your shackled and bound Lazarus from death, which is your spirit, bound and suppressed by ever so many chains of the world!

5. Also ‘Martha’ comes certainly to Me, the worldly concerned prudence, and it says… ‘Lord, he lies already four days in the grave and he smells bad!’ – But nevertheless, I will awaken the mouldering one to a new life, to show the glory of God, if only the stone is pushed aside.

6. But just as Martha speaks, so also speaks – as already noted – the foolish prudence of man and it says… ‘Yes, what shall we do? In our boyhood, then as youths, then as men and even as old men we have continually concerned ourselves with the world; our spirit lies already these four days of our lives in the grave of the world, bound with its chains, and it smells bad from all the sins that we have committed throughout these four days!

7. Will the Lord have so much mercy, so that he would wonderfully awaken us to a new life? – How can we expect something like this from the most Holy One, against whose commandments we have sinned so often and we have brought it so far through this sin, that our spirit has died also, that we do not even know anymore, if we have a spirit, or what he is, or even whether there is a living soul within our body or not?!

8. And even if we have a living spirit and a living soul – still, it is most certain, that the spirit, like the soul, are buried in our flesh and too bound with its chains, that we could ever expect of the Lord, the True and Holy one, to lower Himself to this deep level, to awaken this Lazarus within us with His Almighty Voice, and then guide us to our eternal destiny. In addition, we cannot completely and easily detach ourselves from the world, that we should expect such a thing from the Lord!

9. However, to that I say… I do not call and say… ‘Completely detach yourself from all the necessary interaction with the world, which is needed for your existence’ – for not even I have done such a thing, as I was on earth. I Myself have worked in the world and have done many good services with my own hands. And so I’ll never say to you… ‘Have completely nothing to do with the world!’, but this, I tell you…

10. ‘The stone, yes, take off the heavy stone from your Lazarus grave, and you shall soon be aware of the glory of God within you! But the grave must be opened, and then those, who are in the graves, shall hear My voice and be awakened!’

11. But as long as you do not take off the stone from the grave, until then you are too much the prisoners of death, and I can scream like a night guard, and yet your Lazarus still does not hear Me, because the voice of love cannot penetrate the stone, since the stone itself is the true symbol of all lovelessness. A stone can only be broken and destroyed by the voice of My wrath; but My love does not use a stone before the mouth instead of a trumpet.

12. Such a stone is your worldly learned justification of your mind, it is solid and heavy, and it requires a lot of effort, to remove it from the grave. But despite of all that, it still must be removed. Because otherwise, My awakening voice will never penetrate the dead Lazarus within you.

13. The stone prevents well, that the nostrils of the world do not perceive the bad odor of the modern Lazarus within you. But I say… ‘Blessed be the one, whose stone will be removed from the grave and then his nostrils of the world are touched by the disgusting odor of the modern Lazarus; because if these things will not take place, where man does not tremble in repentance, seeing the state of his Lazarus, after the stone has been removed, My awakening call will not penetrate the grave of the modern Lazarus, it will not awaken him and let him unlock the chains of death!

14. I mean, one cannot speak more clearly about this, and you have received a more than sufficient and mighty light, to examine this largely important cause completely.

15. It’s completely up to you now to act accordingly. If you act according to it, you will acquire the living conviction, that these revelations do not originate from the mouth of man, but from My Own! However, if you only read it like any other worldly book, it will always be only a worldly book or the work of man for you!

16. And with these words, I end My great gift to you. But if you want more of these lights as an extraordinary addendum, I leave it up to to your love and your desire. I, however, will always be the friendly giver… Amen.