6. Lebens-Geheimnis… Winter, Frühling, Sommer & Herbst – 6th Secret of Life… Winter, Spring, Summer & Autumn

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JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 6. Winter - Fruehling - Sommer - Herbst - an Gottfried Mayerhofer JESUS reveals SECRETS of LIFE... 6. Winter - Spring - Summer - Autumn - Given to Gottfried Mayerhofer
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6. Lebens-Geheimnis… WINTER, FRÜHLING, SOMMER & HERBST

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 28. Juli 1870

1.Es wird da so mancher fragen, wie kann wohl der Winter, wo die Natur eher mit dem Tode zu vergleichen ist, wie kann man den Winter, wo statt Wärme, als Quelle alles Lebens, die Kälte, gleichbedeutend mit dem Tode, herrscht, – wie kann der Winter mit der beweglichen Natur eines Kindes verglichen werden, wo alles Leben zeigt und alles von Leben strotzt?

2. Und doch, Mein lieber Zweifler, gibt es kein schöneres Beispiel, das Kindesleben mit dem Winter und seinem Leben zu vergleichen, als eben dieses, welches durch ein geistiges Band verbunden, das Nämliche in seinem Wesen zeigt.

3. Warte nur ein wenig, Mein Freund, und Ich werde dir den so tot vorkommenden Winter so lebendig, so warm darstellen, wie das Leben des Kindes ist; nur wollen wir die Sache nicht von dem Standpunkt der gewöhnlichen Darstellungsweise eurer Dichter und Poeten auffassen, sondern von dem Standpunkt, von welchem Ich es für gut finde, dieselbe nach Meiner Manier (Art) zu betrachten. Nun, so höre denn:

4. Siehe, Mein Freund, wenn du das ganze vegetative Leben des Kindesalters und sein Seelenleben damit vergleichst, so ist es, wie Ich im Anfang gesagt habe, ein Traumleben, ein Leben, wo alles Gute und Schlechte, alles Rechte und Unrechte noch den festen Schlaf des Sich-nicht-Bewusstseins unter der Decke der Unschuld schläft; denn Unschuld nennt man nur diesen Zustand, wo man keiner Schuld sich bewusst ist, aber auch keine kennt, denn mit der Erkenntnis der Unschuld hat dieselbe aufgehört.

5. Wie dieses Traumleben des Kindes, wo wie in einem Embryo alle Leidenschaften und alle andern Triebe verdeckt ruhig nebeneinander schlafen und nur den bessern Zustand ihres sie umschließenden Leibes erwarten, um dann zu erstarken und sich entwickeln zu können, ebenso – siehe, Mein lieber Freund, welch passender Vergleich und wie geistig nahe! – ebenso liegt unter der weißen Decke des Schnees (Weiß ist ja die Farbe der Unschuld) die ganze künftige Existenz eines Teiles des Erdballs im Schlafe begraben, nur wartend, bis eine höhere Macht, die Wärme der Sonne, diese Decke der Unschuld lüftet, dieselbe vernichtet, und den tausend und tausenderlei Leben ihren freien Lauf läßt, damit jedes gemäß seiner Bestimmung wirken und seinen Daseinszwecken nachzukommen vermöge.

6. Wie beim Kinde gute und schlechte Eigenschaften mit der Ausbildung des Körpers sich mehr manifestieren (zu erkennen geben), so zeigt sich im Erdenleben bei aufwachender Natur ebenfalls der Einfluß friedlicher und feindlicher Einwirkungen; anfangs, wie die Leidenschaften beim Kinde, ruhig unter der eisigen Decke des Schnees beisammen wohnend, trennen sie sich dann kämpfend und streitend, und so in stetem Kampfe gehen sie dem Frühling oder einer besser entwickelten Zeit entgegen, wo schon alles Lebende auf dieser Erde mehr erstarkt, auch im Kampf der Elemente und sonstiger Einflüsse widerstehen und denselben siegreich ertragen kann.

7. Im Frühjahre drängt alles unbewusst seiner Bestimmung entgegen; das Pflänzchen wird ein Bäumchen, bereitet alles vor, um einst als Baum seinen Zweck zu erfüllen, und Tiere bauen Wohnungen für ihre Brut, von der sie noch nicht wissen, woher sie kommt. – Alles schafft und webt; Zerstörung und Neuaufbauen, Formwechsel und Neugeburt sind des Erdballes Aufgabe; es ist ihre Jünglingszeit, welche oft Missarten und Afterbildungen (Nachbildungen), die nicht in den Kreis des Gewöhnlichen hineingehören und später wieder ausgeschieden werden, hervorbringt, wie bei dem Jünglinge seine dummen Streiche und leichtsinnigen Fehler.

8. So bekränzt die Natur im aufgewachten Frühling sich mit den schönsten Blumen, wie der Jüngling mit rosigen Wangen, und geht langsam dem Mannesalter entgegen, der Periode der Reife der Früchte, welche aus dem Treiben und Drängen des Frühlings hervorgehen soll, ganz im Sinne des Schöpfers.

9. Der Sommer oder das Mannesalter ist auch schon heißer, dem Manne rinnt der Schweiß von der Stirn bei Gewinnung seines täglichen Brotes; dem fruchttragenden Baum fehlt oft das Wasser oder die Feuchtigkeit, seine Kinder, die Blätter und Früchte, zu ernähren und letztere auszureifen.

10. Ebenso hoffnungslos steht der Mann oft da, läßt seine ermüdeten Arme sinken, wie der Baum seine Blätter; ein Sturmwind, ein Hagel entreißt ihm seine Kinder, die nur mit Mühe hervorgebrachten Früchte.

11. Dem Manne rauben Krankheiten seine Sprösslinge, seine Gefährtin; und wo beide, Mann und Baum, keinen Trost und keine Hilfe mehr erwarten, da türmt oft eine Windsbraut Wolken des Segens und Regens auf; letzterer ergießt sich in Strömen über die dürstenden Felder und Wiesen, befruchtet und befeuchtet die verschmachtende Natur, reinigt die Lüfte, und siehe, die ewig nie verlorene Naturkraft belebt wieder alle Wesen von neuem; der Sturm ist überstanden, manches wohl verloren, aber dafür tausend anderes ersetzt worden.

12. Beim Manne, wenn vom Unglück gebeugt er keine Hilfe mehr weiß, wenn das Ganze, vielleicht von Jugend auf erbaute Religionsgebäude mit dem Sturm des Schicksals zusammenbrach, da glimmt im Osten ein lichter Funke auf; es ist anfangs ein kleiner Stern, er steigt höher und höher, vergrößert sich, wird zur Sonne, zur Gnadensonne mit Meinem Bilde in der Mitte und mit Meiner Lehre als Strahlenbündel umwebt, beleuchtet das zerrissene Gemüt des Mannes, gießt sanften Trost und Licht in sein Herz, läßt den Tiefgeprüften, vielleicht zum ersten Male, den geistigen Vorgeschmack eines Himmels, das Vorgefühl einer göttlichen Liebe fühlen!

13. Der Mann richtet sich auf, begreift die Huld seines Vaters und segnet die Schicksalsschläge, die ihn getroffen und endlich keinen andern Zweck hatten, als ihn in die Arme Dessen zu führen, Der sie schon längst ausgebreitet hatte, ihn zu empfangen, und nur keine andere Art wusste, dieses zu bewerkstelligen, als durch ein dem Anschein nach vermeintliches Missgeschick.

14. So wird der Mann dann reif zum Greisenalter, wie der Baum seine Früchte ausreift zur Herbstzeit. Endlich kommt der Herbst, die Naturkraft, die während des Winters ruhig unter der Decke des Schnees schlief, die im Frühling alles zu neuem Leben weckte, im Sommer tätig war, alles seiner Bestimmung zuzuführen, hat gegen den Herbst sich ausgebraucht, ist müde geworden, hat ihren Zweck erfüllt und geht wieder schlafen.

15. Die Blätter fallen ab, der Baum, sonst in üppiger Fülle dastehend, verliert seine äußere Form, und bald als Gerippe und Skelett zeigt er zwar das Grundfundament, welches all das Hervorgebrachte getragen hat, aber die schöne Farbe, die Lebensfrische ist dahin; der Baum ruht, um in einem andern Jahre seine nächste Bestimmung anzutreten, entweder vollkommener als in dem Vergangenen, oder aber auch umgekehrt, der Zersetzung in andere Elemente sich nähernd.

16. So ist es ebenfalls mit dem Manne, nach und nach geht es dem Greisenalter zu; die Tatkraft, das schnelle Entschließen fängt an sich zu mildern, die Farbe des Gesichtes ändert sich, das Ergrauen der Haare (Zurückziehen des Eisens im Blut anzeigend, als Träger der Tätigkeit) wird immer bedeutender. Die Außenwelt schließt sich immer mehr, und der Greis beginnt ein inneres Leben, wie der Baum im Herbst, wo auch bei ihm die Zirkulation der erneuerten Säfte aufhört, und ein langsameres inneres Wirken, den menschlichen Blicken entzogen, sich fortsetzt.

17. So erwartet der Baum seine Bestimmung fürs nächste Jahr, gemäß seiner Tätigkeit, ob er als Brennholz dem Feuer übergeben oder zu anderen Zwecken dienen soll, oder ob er als Baum, vielleicht veredelt, bessere und schönere Früchte bringend, dem Menschen wieder körperliche und geistige Genüsse verschaffen soll, körperliche durch seine materiellen Produkte, und geistige durch sein Betrachten in Bezug auf den allgütigen Schöpfer und Herrn.

18. Alle Früchte und Produkte der ganzen Natur, die den lebenden Wesen zur Nahrung dienen, gehen durch ihre verschiedene Verwendung in eine höhere geistige Stufe über, indem sie zur Erhaltung von höher stehenden Wesen dienen, deren Körperliches befördern und das Geistige vervollkommnen helfen.

19. Was die Früchte bei den Erdprodukten, das sind bei den Menschen die Taten, sie helfen dem am Rande des irdischen Lebens Stehenden sein geistiges Ich aufbauen, um auch ihn zu einer höheren Stufe zu führen.

20. Was Ich euch hier gesagt, das Pflanzen und Tierreich sowohl als den Menschen in seinen vier Lebensperioden betreffend, das hat ebenfalls seine nämliche Bewandtnis bei ganzen Völkern und Nationen.

21. Auch sie haben ihre Kinder, Jünglings, Mannes und Greisenperiode; werden von Mir nach und nach auf den Weg zur Erkenntnis, durch Unglücke, Kriege, verheerende Krankheiten und durch sonst allerlei geführt, bis auch sie dann ihre geistige Höhe errungen, einzeln als Individuen oder im Ganzen als Nationen in höhere Sphären übergehen können; je nachdem ihre Neigung war, Meine Ratschläge und Mahnungen zu beachten, wo dann das eine Volk früher, das andere später zur Reife gelangen wird.

22. Hier habt ihr die zweite Reihe unserer Titelworte – Winter, Frühling, Sommer und Herbst -; jetzt wollen wir uns auf einen höheren Standpunkt schwingen und von da gleich Mir Meine Schöpfung in ihrem stufenweisen Wirken betrachten, wo ihr dann wieder Meine Liebe und Meine, nur auf das Glück Meiner geschaffenen Wesen bedachte Weisheit noch klarer erschauen möget!

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6th Secret of Life… WINTER – SPRING – SUMMER & AUTUMN

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on July 28th, 1870

1. Many a one will ask: How can winter, when nature can rather be likened to death, where instead of warmth as the source of all life, cold, synonymous with death, prevails, how can winter be likened to the lively nature of a child who overflows with life?

2. And yet, my dear doubter, there is no better example than this one comparing the child’s life with winter which shows, linked through a spiritual bond, the corresponding trait in the child’s nature.

3. Just wait a little, My friend, and I shall describe to you the seemingly dead winter as very much alive, as warm as the child’s life. However, we will not consider the matter from the standpoint usually adopted by your winters and poets but from My standpoint from which I prefer to consider it after My own manner. So listen:

4. Look, My friend, when you compare with it the entire vegetative life of childhood and its soul-life, it is, as I said, a dream-life, a life where the good and bad, all that is right and wrong still sleeps the sound sleep of unawareness of Self under the cover of innocence. For only that condition is called innocence where one is unaware of having committed a sin and also knows none; for with the realization of innocence the same has ceased to exist.

5. Just as in this dream-life of the child where, as in an embryo, all the passions and other urges, covered up, are peacefully sleeping together only waiting for the better condition of the body enveloping them so that they may grow strong and develop – look, My dear friend, what an apt comparison and how close spiritually! – there lies asleep, buried under the white covering of the snow (for white is the color of innocence) – the whole future existence of part of the earth. It is only waiting for a higher power, the warmth of the sun, to lift and destroy this covering of innocence, freeing the thousands upon thousands of life forms so that every one of them can operate according to its purpose and fulfill its destiny.

6. Just as with the child’s physical development good and bad qualities become more apparent, so when nature awakens on earth, the effect of peaceful and hostile influences shows. At first, like the child’s passions, dwelling peacefully together under the icy cover of the snow, they separate, fighting and quarrelling, and amid constant conflict face spring or a better time where everything alive on this earth grows stronger and able to resist the battle of the elements and other influences, bearing the same victoriously.

7. In spring everything unconsciously hastens to meet its destiny. The little plant grows into a little tree and prepares everything so as to one day fulfill its purpose as a tree and animals build dwellings for their brood without knowing where it will come from. Everything is active and working; destruction and new beginning, change of form and new birth are the task of the earth globe. It is its time of youth which often produces monsters and secondary growths which do not belong to the normal cycle and are later eliminated, just as in the case of the youth his silly pranks and frivolous mistakes (the so-called “teens’).

8. Thus in the awakening spring, nature, like the youth with rosy cheeks, garlands itself with the most beautiful flowers and slowly moves towards manhood, the period of the maturing of the fruits, which, according to the intent of the Creator, is meant to result from the pressing up and urging of the spring.

9. Summer, or the age of manhood, is already hotter. Man’s brow drips with sweat as he works for his daily bread. The fruit-bearing tree often lacks the water or the moisture to nourish its children, the leaves and fruits, and mature the latter.

10. Often man, just as hopeless, drops his tired arms like the tree drooping its leaves; a gale, a hailstorm snatches away its children, the laboriously produced fruits.

11. Man is robbed through illnesses of his offspring, his helpmate. And where both, man and tree, no longer expect comfort and help, often a gale piles up clouds of blessing and rain. The latter pours down in streams onto the thirsty fields and meadows, fructifies and moistens the languishing nature and cleanses the air, and look, the never-lost vitality of nature again enlivens all beings. The storm is weathered; many things are lost and have to be replaced by a thousand other things.

12. When man, bent down by disaster, no longer knows what to do, when the whole religious edifice built perhaps from youth on has broken down with the storm of fate, a light spark begins to gleam in the east. At first it is a little star, then it rises higher and higher, grows bigger, becomes a sun, the sun of grace with My image in the center and surrounded by My teaching in the form of a pencil of rays, illuminates the unhappy heart of the man, pouring gentle comfort and light into his heart and allows perhaps for the first time the sorely tried to feel the spiritual foretaste of heaven, of a divine love.

13. The man stands up, understands the graciousness of his Father and blesses the blows struck him by fate, which after all had no other purpose but to lead him into the arms of Him who long ago opened them wide to receive him but who knew no other way of achieving it than by a seeming misfortune.

14. Thus the man matures towards old age, just as the tree ripens its fruits in autumn. Finally, autumn arrives. The forces of nature, during the winter dormant beneath the blanket of snow, which in spring wakened everything to a new life, in summer were active to lead everything towards its destiny, towards autumn have spent themselves, have become tired after having fulfilled their purpose and again go to sleep.

15. The leaves are falling, the tree, usually standing in luxuriant profusion, loses its outer form and, soon but a framework and skeleton, it shows the foundation which had borne all that it had brought forth, but the beautiful color, the freshness of life is gone. The tree is at rest so as to take up its next task in another year, perhaps in greater perfection than in the preceding one or, conversely, approaching its dissolution into other elements.

16. This applies likewise to the man, and gradually he approaches old age. His energy and the ability to make quick decisions begin to wane, the facial color changes, the graying of the hair (indicative of a withdrawal of the iron in the blood, as a carrier of activity) becomes increasingly pronounced. The outer world becomes more and more closed and the old man begins an inner life, like the tree in autumn, whose circulation of the renewed saps also stops, followed by a slower inner activity hidden from the human eye.

17. So the tree awaits its designation for the following year, depending upon its task, namely, whether it shall be burnt as firewood, serve other purposes or, perhaps grafted, as a tree yielding better and finer fruits, shall again provide man with physical and spiritual pleasures, the physical through its material products and the spiritual through his contemplation of the immensely good Creator and Lord.

18. All the fruits and products of the entire nature, serving the living beings as food, pass through their various uses to a higher spiritual level, for they serve towards the preservation of higher beings, enhance their material-physical nature and help to perfect their Spiritual.

19. What fruits are with the products of the earth, are with men their actions. They help the one standing at the close of his earthly life to build his spiritual self and to guide him to a higher level.

20. What I have told you here concerning the kingdoms of plants and animals as well as man in his four periods of life can also be applied to entire peoples and nations.

21. They too have their phases of childhood, youth, manhood and old age and are gradually led by Me through disasters, wars, devastating sicknesses and various other events until, having reached their spiritual pinnacle, they can singly as individuals or as whole nations pass to higher spheres. This depends on their propensity to follow My advice and admonitions whereby one people will mature earlier, another later.

22. Here you have the second row of our title – winter, spring, summer and autumn. Now we will rise to a higher standpoint and from there, like Me, contemplate My Creation in its graded working where you may again still more clearly behold My love and also My wisdom, which is only concerned with the happiness of My created beings!