11. Lebensgeheimnis… Die Sprache – 11th Secret of Life… Language

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11. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert das Thema ‘Sprache’

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 30. Januar 1871

1. Gestern Abend besprachen sich zwei deiner Brüder über den Stil oder die Art der Wortfügung, die in Meinen Diktaten an euch öfters herrscht, und gemäß ihren Ideen der deutschen Grammatik nicht immer angemessen ist.

2. Dein Bruder M-ch brachte zuerst die kritische Bemerkung, daß es ihm mehrmals begegnet, wo er ändern wollte, daß er doch wieder zu der von Mir gesetzten Reihenfolge der Worte zurückkehren mußte, worauf ihm dein Bruder L. ganz gut antwortete: “man soll Meine Worte nicht mit dem Kopfe, sondern mit dem Herzen lesen, dann wird der Sinn stets klar sein!”

3. Da nun letzterer so recht den Nagel auf den Kopf getroffen hat durch seine Bemerkung, so will Ich dir hier überhaupt über die Art und Weise sich auszudrücken, über die rechte Wortfügung und endlich über eine Grundwahrheit den Aufschluss geben, welche sich durch Meine ganze Schöpfung hindurch zieht, und von dem eben angeregten Zweifel deines Bruders Mch anfängt und bei dem großen Geistesmenschen aufhört.

4. Bevor wir uns aber so ganz in die nähere Erklärung dieser Frage, warum Mein Stil oft sich von dem eurigen unterscheidet, einlassen, müssen wir, wie überall, bei dem eigentlichen Grund anfangen und sagen:

5. “Was ist die Sprache? Wie entstand sie? Und wer war der eigentliche Leiter, welcher die Reihenfolge der Wörter so festsetzte, wie ihr es jetzt gewohnt seid zu lesen, zu schreiben und zu denken?”

6. Stets von dem Einfachsten ausgehend – kommt man am leichtesten zu einem wahren und wahrhaft tauglichen Schluss, der dann auf soliden, einfachen und festen Grund gebaut, als wie ein auf Felsen fest gebautes Haus auch nimmer umzustoßen ist.

7. Um nun also bei der allerersten Frage “Was ist die Sprache?” anzufangen, so müssen wir antworten:

8. Die Sprache ist eine Zusammensetzung von verschiedenen Lauten, die durch Mundwerkzeuge hervorgebracht werden, und in ihrer Verschiedenheit, oft einzeln, oft zusammenhängend, ein Wort und das Wort einen Begriff ausdrücken.

9. Je niederer ein Volk auf der geistigen Bildungsstufe steht, desto weniger Bedürfnisse hat es und braucht auch deswegen desto weniger Worte, um seine Bedürfnisse und sonstigen Gegenstände zu bezeichnen.

10. Die Sprache also entstand, indem man durch die artikulierten Laute und hervorgebrachten Töne entweder den Laut gewisser tönender Dinge nachahmen wollte, oder eigentliche Laute erfand, die das eine oder andere Bedürfnis, sei es des Körpers oder der Seele, ausdrücken sollten: so wie ihr es auch jetzt noch in der Kindersprache findet, wo in jeder Familie vom ersten Lallen des Kindes bis zur besseren Verständigung jedes Kind seine eigene Art hat, kundzugeben, was es eigentlich will.

11. Was ihr bei den Kindern täglich seht, das war auch einst bei den ersten Menschen, wo auch sie viele Worte sich selbst erfinden mussten, viele andere aber durch die innige Verbindung mit Meiner Geisterwelt von dieser erlernten, Worte, die stets in Entsprechung den betreffenden Gegenstand geistig bezeichnen.

12. Nach Vermehrung der Menschen, nach dem Falle des ersten Menschen schon, wodurch die Geistergemeinschaft abgeschnitten wurde, bis auf eure Zeit haben sich Sprachen und untergeordnete Mundarten zu Tausenden ausgebildet; die Menschen verstehen sich nicht mehr, und es müssen die Sprachen der Völker erlernt werden, mit denen man sich in Verbindung setzen will, weil sonst ein Sich-Verständigen nicht möglich ist.

13. Diese mehrere Tausende jetzt bestehender Sprachen haben auch natürlich von ihrem Ursprung an bis auf die Jetztzeit viele Änderungen erlitten; manche sind vorwärts, manche rückwärts gegangen, je nach dem Kulturstand und der geistigen Bildung der Völker selbst.

14. Überall aber, wo eine Sprache besteht oder bestand, war eines ihrer charakteristischen Merkmale, außer den der Sprache eigentümlichen Benennungen der Gegenstände und Begriffe, auch die Art, die Worte zu einem Satz zusammenzufügen, und endlich noch die Art – dieselben schriftlich oder bildlich aufzuzeichnen.

15. Bei der Wortfügung, wo eben deine beiden Brüder auch über die von Mir übliche Art ihre Gedanken austauschten, ist die erste Frage: “wie soll dieselbe eigentlich richtig gehandhabt werden?”

16. Sehet nun, hier sind wir bei dem angekommen, wo Ich eben entgegen der euch angewöhnten Art zu schreiben, öfters Mich anders ausdrücke.

17. Um euch dieses zu erklären, wollen wir uns in eine Diskussion einlassen und vorerst fragen: “Was ist ein Satz?” Ein Satz ist der Ausdruck eines Gedankens, dem entweder die Erklärung eines Begriffes oder die einer Handlung zugrunde liegt.

18. Wenn ich also eine Handlung erklären will, so sollte eigentlich im Satz zuerst das handelnde Zeitwort, als Willensäußerung des Handelns, und dann erst das die Handlung bezeichnende Wort folgen.

19. Wenigstens in der Sprache eines jeden Geistes setzt sich vorerst der Grundgedanke fest – ich will etwas tun, und dann kommt – was ich tun will.

20. So zum Beispiel heißt es in der Bibel: “Und Er schuf das Licht!” und nicht: “Er hat das Licht geschaffen”, wie ihr gewohnt seid zu schreiben; es geht das Wort “schaffen” dem des Lichtes voraus.

21. Nun, in Meinen Diktaten findet sich sehr oft ebenfalls diese nämliche Wortsetzung, und L. hatte ganz recht: Mit dem Herzen, das heißt geistig gelesen, ist es recht, wie Ich es diktierte, und wie es beinahe in allen alten Sprachen des Morgenlandes und Asiens und auch noch in einigen neueren der Brauch ist, in der eurigen aber gerade vermieden wird, indem das Nennwort zwischen dem Hilfs und Haupt-Zeitwort eingeschaltet zu werden pflegt, ja oft ganze Sätze so eingeschoben werden, daß erst am Ende das eigentliche Zeitwort kommt, welches bezeichnet, was eigentlich geschehen soll.

22. Nachdem nun allem ein geistiges “Warum” zugrunde liegt, so ist es auch hier wieder das Geistige, welches Meine Wortfügung rechtfertigt, und “geistig” mit “Herz” vertauscht so viel sagen will, als – wenn ihr euer Verstandesleben beiseitelasst, und mit dem Herzen wie Meine Geister denkt, so wird euch Meine Wortfügung ganz recht sein, sobald ihr aber von der inneren Seelensprache abgeht und zum Gehirn oder Aussenleben übergeht, so verliert ihr auch diese Ordnung, wie solches auch bei dem Schreiben der Sprachen geschehen ist.

23. Die alten Sprachen Asiens und Afrikas sind alle wie die allgemeine Geistersprache! Diese sollte von der Rechten zur Linken nur lesbar geschrieben werden, während bei euren jetzigen der nach außen oder dem Verstande lebenden Menschheit gerade das Gegenteil ausgeübt wird, das heißt von der Linken zur Rechten.

24. Auch dieses Verkehren deutet wieder auf den nämlichen Unterschied hin, wie Materielles und Geistiges.

25. Im Materiellen, wie zum Beispiel im menschlichen Körper, ist die linke Seite die Herz-Seite, von wo das Blut in den ganzen Körper ausströmt, sie ist die positive oder die geistige Seite; die rechte aber, wo das Blut zur Lunge und später wieder dem Herzen zurückgebracht wird, ist die negative und materielle Seite.

26. Was durchs Ohr zum Gehör und Gefühlsorgan der Seele, oder dem geistigen Menschen von der Außenwelt mitgeteilt wird, ist die negative, und was die Seele durch ihre Bewegungs-Werkzeuge der Außenwelt kundgibt, ist die positive Seite.

27. Ein jedes Ding hat ebenfalls zwei Seiten, eine rechte und eine linke, eine negative und eine positive, eine innere und eine Außenseite.

28. Die menschliche Haut ist innerlich linke Seite positiv, Außenseite rechts – negativ! Sie scheidet aus als positiv, wechselt dann die Pole, und saugt ein als negativ; was in jedem Augenblicke zahllose Male vor sich geht; denn Abstoßen und Anziehen, Reibung und erzeugte Wärme, Zerstören und Neuschaffen ist erstes Prinzip des Lebens! (Positiv ist auch “männlich”, negativ ist auch “weiblich”)

29. Das Auge, als Aufnahmeorgan der Eindrücke von außen, ist negativ, aber als Spiegel des Innern positiv.

30. Was hier als “positiv” und “negativ” bezeichnet wird, ist auch im Geisterleben, mit andern Worten gesagt, ein Annähern oder ein Entfernen von Mir und Meinen Gesetzen!

31. In den ersten Zeiten, wo die Menschen und Völker noch mehr dem Geisterleben näherstanden, erfanden sie ihre Sprachen ihrem geistigen Zustande gemäß; so war ihre Wortsetzung, so ihre Schreibart; wie sie aber mit der Zeit von dem großen Naturgesetz abfielen und den verkehrten Weg einschlugen, so wurden auch ihre Ausdrucks und Schreibweisen verkehrt, deswegen die meisten neueren Sprachen verkehrten Stil und verkehrte Schreibart haben.

32. Die Menschen vertauschten die Herzens-Geistersprache mit der Verstandes-Gehirn-Sprache, sind von Mir und ihrer eigenen Mission abgefallen, und deswegen scheint ihnen auch in der Natur manches ganz verkehrt, was den einst einfacher lebenden Naturmenschen gerade richtig erschien.

33. Ihr seht also, wie da vom Herzen, zum Herzen, oder durchs Herz, oder durch den Verstand ein Ab und Zu, ein Nahen und Entfernen, ein Bessern und Verschlechtern ist.

34. Was Ich euch früher von der Haut sagte, das gilt von jeder Frucht, von jedem Baum und von jedem Ding, überall sind es zwei Dinge, wodurch die Intelligenz des Innern sich der Außenwelt kundgibt oder von der Außenwelt Eindrücke erhält, überall positiv – negativ, überall rechts – links, überall Annähern und Entfernen, Ausscheiden und Einsaugen, gerade oder verkehrt.

35. So geht es fort in der ganzen Schöpfung – bis zum großen Weltenmenschen, dessen Eingeweide lauter Sonnen, Kometen und Planeten, und bis zum noch endlos größeren Geist-Welten-Menschen, dessen innere Einrichtungen lauter Himmel der verschiedensten Arten und Seligkeiten sind.

36. Auch diese saugen zu ihrem Bestande von außen ein, was sie dann in sich zu Geistigem verkehren, und geben oder stoßen hinaus, was dem Weltenmenschen an Geistigem gebricht.

37. Dort herrscht auch die rechte Ordnung, dort ist das Herz Mein Himmel im Zentrum der große positive Pol, der alles Gute hinausströmen läßt, und die Geister in der materiellen Welt – der negative Pol, welcher Mir wieder alles Geistige gereinigt zurückbringt, wo es sich aber vorerst vom negativen in positiven Pol verändert haben muß, wodurch der Wechsel von neuem beginnt.

38. Dieses ist das große Grundgesetz der Schöpfung, Ich, die Liebe – positiver Pol, und ihr und Meine Geister und Engel, als aufsaugende Teile – der negative Pol, bis nach vielem Aufsaugen und Abstoßen, was der Bewegung oder dem Leben gleichkommt, endlich Mein positiver Pol, als geistig ewig und unveränderlich bestehend, allein dastehen wird, und alles Aufgesaugte vergeistigt Mir gleich dann ewigen Frieden und Seligkeit genießen wird, wo nur stets sanfte Anziehung, aber kein Abstoßen mehr sich ereignen kann! (Siehe das Kapitel “Elektrizität” in dem Buch “Schöpfungsgeheimnisse”)

39. Äonen und Äonen von Zeiträumen werden zwar wohl bis dahin verrinnen, aber geschehen wird es doch einmal, wo Geist und Materie so gereinigt und vergeistigt ihre als ersten Impuls gegebenen Prinzipien verleugnen, und ruhig neben und ineinander leben wird, was einst nur durch Kampf und Auflösung sein Fortbestehen sichern mußte, und wo also Einigung zwischen allem bestehen wird.

40. Nun, seht ihr, Meine lieben Kinder, von der kleinen Frage und der Antwort Lks. angefangen bis zum Geistesmenschen das nämliche Band geschlungen und in alle Schöpfungen verflochten; dort als kleine Frage der Wortfügung in eurer Sprache, und hier in ungeheuren euch nicht denkbaren Entfernungen als Attraktions- und Repulsionskraft (Anziehungs- und Abstossungskraft) gegründet.

41. Ihr mögt aus dem ersehen, wie wenig dazu gehört, um eine ganze große Wahrheit, ein großes Grundgesetz Meines göttlichen Haushalts zu entdecken und zu erklären; freilich gehört aber eben auch Der dazu, Der es euch erklären kann; Der all diesen großen und kleinen Welten, all diesen Produkten, seien es geistige oder materielle, den nämlichen Weg verzeichnet hat; es gehört dazu euer Vater, Der euch solch große Wunder in kleinen Fragen erläutern und wieder dadurch zeigen will, wie viel und wie wenig dazu gehört, erstens Meine Größe, und zweitens Meine Liebe zu begreifen und dieselbe schätzen zu lernen! Amen!

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11th Secret of Life – Jesus elucidates the topic ‘Language’

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on January 30th, 1871

1. Last night two of your brothers discussed the style, or the kind of syntax, often prevailing in My dictates to you which is not always in accordance with their concepts of German grammar.

2. The first critical remark by your brother M. was that sometimes in his attempts to change it he still had to return to the sequence of words as set by Me, whereupon your brother L. gave him the good answer, saying that one shall not read My words with the head, but with the heart, and their meaning will always be clear.

3. Since the latter hit the nail on the head through his remark, I will elucidate for you the manner in which one should express oneself, the right syntax and, finally, a fundamental truth which applies to My entire creation, beginning with the just suggested doubt of your brother M. and ending with the great spiritual man.

4. Before entering fully into a more detailed explanation of your question, namely, why My style often differs from yours, we must as always begin with the basics and ask:

5. “What is language? How did it come into being? And who was the actual head who set down the sequence of words in the way you now read, write and think?”

6. Always proceeding from the most simple, one arrives most easily at the right and truly valuable conclusion which, built on solid, simple and firm ground, is like a house firmly built on rock, which cannot ever be destroyed.

7. To start with the very first question: “What is language?”, we have to answer:

8. Language is a combination of different sounds produced by parts of the mouth, which in their diversity, often singly, often in association, express a word, and the word, a concept.

9. The lower the spiritual level of a people, the fewer requirements it has and therefore requires fewer words to express its needs and to mark various objects.

10. Thus, language came into being when through articulating sounds and uttered tones one either wanted to imitate the notes of certain sounding objects or invented actual sounds meant to express one or the other need, be it of the body or of the soul; such as you still find in baby language, where in every family from a child’s first babble to a better communication every child has its own peculiar way of expressing its need.

11. What you observe daily with children was also once the case with the original people, who had to invent many words themselves, but many others they learned from My spirit-world through their intimate contact with the same, words which always in correspondence denote the object in question spiritually.

12. When mankind increased in numbers, indeed already after the fall of the first man, whereby communication with the spirits was severed until your time, language and minor dialects have formed by the thousands. People no longer understand each other and the languages of the nations one wants to contact have to be learned, otherwise a mutual understanding is impossible.

13. Of course, these several thousands of languages now existing underwent many changes from the time of their origin to the present. Some have progressed, some regressed, in keeping with the cultural level and the spiritual development of the peoples as such.

14. But wherever a language exists, or existed, one of its characteristics, apart from the names of objects and concepts peculiar to the language, was also the way of combining the words into a sentence and, finally, also the way of recording them either in script or pictorially.

15. As for syntax, where your two brothers have just exchanged their thoughts on the method used by Me, the first question is: “How actually is the same to be handled properly?”

16. Look, here we have arrived at that point where, in contrast to the way you are accustomed to write, I often express Myself differently.

17. In order to explain this to you, let us enter into a discussion and first ask: “What is a sentence?” A sentence is the expression of a thought at the bottom of which is the explanation of either a concept or an action.

18. Therefore, if I want to explain an action, the sentence should first contain the acting verb, as the expression of the will to act, and should only then be followed by the word describing the action.

19. At least in the language of every spirit the first fundamental thought is: I want to do something, followed by what I want to do.

20. Thus it says in the Bible: “And He created the light”, but not: “He has the light created” (this is typically German syntax), as you are used to write; the word “create” precedes the word “light”.

21. Well, in My dictates this same syntax is often found and L. was quite right. Reading it with the heart, namely spiritually, it is right as I dictated it and as it is customary in almost all the old languages of the Orient and Asia, and also in some newer ones. However, in yours (the German language) it is avoided by inserting the noun between the auxiliary and the main verb, even whole sentences in such a way as to make the actual verb stating what is really going to happen, appear at the end.

22. Since at the basis of everything there is a spiritual “Why”, also here it is again the Spiritual which justifies My syntax and replacing “Spiritual” with “heart”, it means as much as: If you leave aside your intellect and, like My spirits, think only with the heart, you will readily accept My syntax, as soon as you abandon the inner language of the soul and go over to an intellectually orientated, or outer life, you lose also this order, as happened with the recording of the languages.

23. All the ancient languages of Asia and Africa are like the universal spirit-language. It should be written down to be read only from right to left, whereas with the languages of your present mankind which lives only outwardly, or according to the intellect, the exact opposite is practiced, that means from left to right.

24. This inversion, too, points to the said difference, namely, material versus Spiritual.

25. In the material sphere, as for instance in the human body, the left side is the side of the heart from where the blood flows into the whole body; it is the positive or spiritual side, while the right side from where the blood is transported to the lungs and later back to the heart, is the negative, material side.

26. What is conveyed through the ear to the soul’s organ of feeling and emotion, or to the spiritual man, from the outer world, is the negative aspect, and what the soul tells the outer world through its motive tools, the positive aspect.

27. Every thing has also two sides, a right and a left, a negative and a positive, an inner and an outer aspect.

28. The human skin is inside, on the left side, positive, on the outside or right side, negative. In its positive aspect it eliminates, whereupon it changes its poles and absorbs, being negative. This happens countless times at every moment. For repulsion and attraction, friction and generated warmth, destruction and newly creating are the first principle of life.

29. The eye, as the receptive organ for the outside impressions, is negative, but as mirror of within, positive.

30. What here is designated as “positive” and “negative” is, expressed in different terms, in the spirit-life a drawing to, or a distancing from, Me and My laws.

31. In the early times, when the people and the nations were still closer to the spirit-life, they invented their languages according to their spiritual state; accordingly their syntax and script. However, when gradually they turned away from the great natural law, taking the wrong path, also their ways of expression and writing became perverted, so that the majority of newer languages have a wrong style and a wrong manner of writing.

32. People have exchanged the spirit-language of the heart for the brain-language of the intellect and have turned away from Me and from their own mission. For this reason, many a thing in nature appears to them quite wrong which once appeared just right to primitive people living a simple life.

33. Thus you see that there is from heart to heart, or through the heart or through the intellect a to and from, a drawing near and distancing, a betterment and a worsening.

34. What I told you earlier about the skin, applies to every fruit, every tree and to every object; everywhere there are two aspects by which the intelligence of the within manifests to the outer world, or receives impressions from the outer world, and they are everywhere positive – negative, right – wrong, everywhere a drawing near and a distancing, eliminating and absorbing, straightforward or reversed.

35. Thus it continues in the entire creation – up to the great cosmic man, whose viscera consist in nothing else but suns, comets and planets, and up to the still endlessly greater spiritual cosmic man, whose inner arrangements are all heavens of the most diverse kinds and beatitudes.

36. These too absorb for their sustenance from without what they then change within into Spiritual, ejecting or expelling what the cosmic man requires in spiritual substance.

37. There, the right order prevails, there, My heaven is the heart in the center and the great positive pole which lets all the goodness emanate; and the spirits in the material world are the negative pole which returns to Me all the Spiritual purified, having first to change from the negative into the positive pole, whereby the change is initiated anew.

38. This is the great fundamental law of creation: I, Love, am the positive pole and you and My spirits and angels, as absorbing components, are the negative pole until, after much absorbing and repelling, which is equivalent to movement, or life, finally My positive pole, as Spiritual forever and immutably existing, will alone remain and all that was absorbed, spiritualized like Me, will enjoy eternal peace and bliss and only gentle attraction, but no repulsion can occur any longer.

39. Of course, eons upon eons of time will pass until then, but it will happen that spirit and matter, thus purified and spiritualized, will renounce their principles given them as first impulse and what once could only secure its permanence through conflict and dissolution, will be living peacefully side by side and within each other, so that there will be unity among all.

40. Now you see, My dear children, beginning with the minor question and L.’s answer and ending with the spirit-man, the same bond linking them with all the creations; there as a minor question as to the syntax in your language, and here in immense, for you unthinkable distances as power of attraction and repulsion.

41. From this you may learn how little is required to discover and elucidate a whole great truth, a great fundamental law of My divine Household. Of course, it requires also Him who can explain it to you; who has ordained the same way to all these great and small worlds, to all these objects, be they spiritual or material. It requires your Father, who wants to explain to you such great miracles in minor questions, thereby showing you how much and how little is needed to understand, firstly, My magnitude and, secondly, My love, and learn to value the same! Amen.