V1-K132-133… Segensreiche Armut – Blessed Poverty

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Das Grosse Johannes Evangelium - Segensreiche Armut - Jesus offenbart durch Jakob Lorber The Great Gospel of John - Blessed-Poverty - Jesus reveals through Jacob Lorber
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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – BAND 1
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Segensreiche Armut – Kapitel 132 und 133

Einleitende Informationen
Segensreiche Armut – schizophren? Nein, die materielle Armut verhindert, dass sich der Mensch zu sehr mit der Welt verbindet. Ist diese Verbindung zu stark, ist die seelische Entwicklung stark vermindert oder gar blockiert. Deshalb lässt der Herr auch immer wieder sogenannte “Schicksalsschläge” zu, um uns “auf die Sprünge” zu helfen.

Nachfolgende Begebenheit wird in der Heiligen Schrift ganz kurz gestreift. In Matthäus 9, 36-38 ist zu lesen:
“9,36 Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben.
9,37 Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter.
9,38 Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende.”

Kapitel 132. Im galiläischen Hungerdörfchen

1. Es war aber ein großes Elend der unter allerlei Druck verschmachteten Menschen besonders in den Märkten und Dörfern anzusehen. Physisch und psychisch waren sie zerstreut und verschmachtet gleich Schafen unter den Wölfen ohne auch nur einen Hirten. (Matth.9,36) Da Mich solch zerrütteter Zustand der armen Völker überaus dauerte, so sprach Ich wie zu Sichar am Brunnen: „Die Ernte ist groß; aber der Arbeiter sind wenige! (Matth.9,37) Bittet darum den Herrn, daß Er Arbeiter in Seine Ernte sende! Denn diese Armen sind reif zum Reiche Gottes, und der Acker, auf dem sie stehen, ist groß. Sie schmachten und lechzen nach Licht, Wahrheit und Erlösung! Aber Arbeiter, Arbeiter! Wo sind diese?!“ (Matth.9,38).

2. Sagen die Jünger: „Herr, so Du uns für tüchtig hieltest, könnten wir uns denn nicht verteilen und nehmen ein jeglicher eine Stadt und einen Markt?“ Sage Ich: „Wir sind nun auf dem Wege nach einem ärmsten Dorfe. So wir das Dorf werden erreicht haben, werde Ich die Fähigsten und Kräftigsten aus euch erwählen und hinaussenden in die vielen Gegenden und Ortschaften, und ihr werdet sodann das alles tun, was Ich tue und getan habe vor euch. Aber nun eilen wir dem Dorfe zu!“

3. In einer kleinen halben Stunde hatten wir das Dörfchen erreicht und fanden allda ein wahrhaft beispielloses Elend. Eltern und Kinder gingen buchstäblich nackt herum und behängten mit Laubwerk zur Not ihre Scham. Als das Völkchen uns ankommen sah, eilte alles, groß und klein und jung und alt, uns entgegen und bat uns um ein Almosen; denn es war eine große Not unter ihnen. Kinder weinten und hielten ihre Hände über ihre Bäuchlein; denn sie waren sehr hungrig, da sie schon zwei volle Tage hindurch nichts gegessen hatten, und die Eltern verzweifelten, teils aus eigenem Hungerschmerz und mehr aber noch ihrer um Brot und Milch bittenden Kindlein wegen.

4. Petrus, den dieser Anblick durch und durch ergriff, fragte einen gar bieder aussehenden alten Mann, sagend: „Freund, wer hat euch denn gar so elend gemacht? Wie seid ihr in diesen Zustand gekommen? War ein Feind bei euch und hat euch alles geraubt und, wie ich’s merke, sogar eure Häuser schmählichst verwüstet? Denn ich sehe nur Wände, über denen keine Dächer und Söller sich befinden, und eure mir bekannten Kornkammern liegen im Schutte. Wie, wie ging denn das zu?“

5. Sagte der gefragte Mann mit weinender Stimme: „O ihr lieben und sicher guten Menschen! Das hat die unbegrenzte Härte und Habsucht des Pachtkönigs Herodes getan! Sein Vater war des Satans linker – und er ist dessen rechter Arm. Wir konnten die verlangten Steuern nicht aufbringen, die er vor zehn Tagen von uns verlangt hatte; seine Häscher gaben uns einen Termin von sechs Tagen. Was waren aber die sechs Tage? In dieser Zeit verzehrten die Häscher nahe allen unsern bessern Vorrat und nahmen am siebenten Tage, da wir die verlangte unerschwingliche Steuer unmöglich zahlen und entrichten konnten, alles, was wir hatten, und ließen uns mit der genauesten Not kaum noch dies nackte elende Leben! O Freunde, das ist hart, unendlich hart! Wenn uns Gott nicht hilft, so verhungern wir samt unsern Kindern heute noch! Helft uns doch, was ihr vermöget! Wenn uns die bösen Knechte Herodis nur nicht bis auf die Haut ausgezogen hätten, so könnten wir doch betteln gehen; aber wohin sollen wir in diesem Zustand gehen? Für unsere Kinder ist es nach allen Seiten hin zu weit; und wir sind, wie ihr es sehet, so nackt wie im Mutterleibe! O Gott, o Gott, warum mußten denn gerade wir gar so entsetzlich elend gemacht werden? Welche aller unserer Sünden hat uns denn vor Dir, o Jehova, solch eine Strafe zugezogen?“

6. Da trete Ich zum alten Manne und sage: „Freund! Dies hat an euch nicht eure Sünde, die vor Gott als die kleinste in ganz Israel befunden ist, sondern die Liebe Gottes getan!

7. Ihr waret zwar am meisten rein in ganz Israel; aber es klebte dennoch manch weltlich Gelüste an eurer Seele. Gott aber, der euch liebhat, sah das und wollte euch auf einmal frei machen von aller Welt, auf daß ihr nun vollends fähig sein sollet, aufzunehmen die Gnade eures Vaters im Himmel. Das ist nun geschehen, und ihr seid nun für alle Zeiten sicher vor Herodes. Bei denen nämlich seine Habsucht die volle Beraubung zuläßt, von denen hebt er dann auch nimmer Steuern ein; denn die zu Bettlern gemachten Untertanen werden aus dem Steuerbuche gelöscht.

8. Und sehet, also seid ihr denn nun mit einem Hiebe von aller Welt frei gemacht! Das ist die größte Wohltat Gottes an euch, und ihr könnt nun einmal vollernstlich pur für eure Seelen zu sorgen anfangen.

9. Ich sage euch aber: Bauet in der Zukunft keine reich aussehenden Häuser, sondern errichtet euch notdürftige Hütten, und es wird von euch niemand mehr Steuern verlangen, außer der alleinberechtigte König Roms; und der verlangt nur zwei bis drei vom Hundert. Habt ihr etwas, so könnt ihr’s geben, und habt ihr nichts, so seid ihr frei. Wir wollen aber davon später mehreres reden.

10. Nun aber geht in eure dachlosen Häuser; dort werdet ihr Speise und Kleidung finden! Stärket euch und bekleidet euch und kommet dann wieder, und Ich werde dann Weiteres mit euch verabreden!“

133. Kapitel

1. Als die Armen alle das vernehmen, eilen sie dankbarst gläubig in ihre halbzerstörten Wohnhäuser und können nicht genug erstaunen, als sie die Tische mit guter und hinreichender Speise bedeckt finden und also auch Kleider aller Art, für alt und jung, groß und klein, und das für beiderlei Geschlecht unterschiedlich. Eines fragt das andere, wie solches herging. Und keines weiß dem andern einen Bescheid zu geben.

2. Als sie aber auch ihre Speisekammern wohlbestellt finden, sagen Weiber und Kinder zu den Männern: „Das hat Gott getan! Er, der in der Wüste vierzig Jahre hindurch Manna regnen ließ und ernährte also wohl Seine Kinder über Steinen und Sand, darauf kein Gras wuchs, wie hätte Er uns nun sollen verschmachten lassen wollen, da wir nun wie allzeit zu Ihm gefleht haben!? Oh, das ist gewiß: Gott verläßt die, die zu Ihm flehen, nimmer!

3. David, der große König, flehte zu Gott, als er elend ward, und Gott half ihm aus seiner großen Not, und es ist noch nie gehört worden, daß Gott die nicht erhört hätte, die bei Ihm Hilfe suchten; es wäre aber ein nie dagewesenes Wunder, so Gott uns nicht erhört hätte in solcher unserer größten Not. Denn Gott ist ja allzeit voll Liebe für die, die zu Ihm rufen: ,Abba, lieber Vater!‘ Darum wollen wir Ihn aber von nun an auch lieben über alles, alles, alles! Er ganz allein ist unser Retter! Aus den Himmeln hat unser heiligster Vater uns das alles geschickt durch Seine heiligen Engel!“

4. Sagt der alte Mann, der gerade zu dieser Familie gehörte, und zu der immer das ganze Dorf zusammenkam, um zu vernehmen seine Weisheit; denn er war in der Schrift wohlbewandert: „Meine Kinder, Freunde und Brüder! Es heißt in der Schrift ja: ,Aus dem Munde der Kleinen und Unmündigen will Ich Mir ein Lob bereiten!‘ Und sehet, hier haben wir es vor unseren Augen und Ohren! Der liebe Vater hat uns angesehen in Seiner großen Erbarmung und hat solches an uns getan! Ihm darum alle unsere Liebe und alles Lob aus dem Munde unserer Säuglinge! Denn unseres Mundes Lob ist nicht rein genug, um dem Allerheiligsten wohlzugefallen; darum hat Er Selbst Sich den Mund unserer Säuglinge zubereitet. Aber nun gehen wir hinaus zu dem jungen Manne, der uns in unsere Häuser beschied und sicher wohl gewußt hat, was Gott an uns getan hat! Er muß ein großer Prophet sein, – vielleicht gar Elias, der noch einmal vor dem erhofften und schon seit lange her verheißenen Messias kommen soll!“

5. Sagt ein kleines Kind, das kaum zu reden angefangen hatte: „Vater! Wie, wenn dieser Mann selbst der große Verheißene wäre?“

6. Sagt der Alte: „O Kind, wer löste nun so klar deine Zunge? Denn du sprachst nun nicht wie ein Kind, sondern wie ein Weiser im Tempel zu Jerusalem!“

7. Sagt das Kindlein: „Das weiß ich nicht, lieber Vater; aber daß mir vorher das Reden schwer fiel und nun überaus leicht, das weiß ich wohl. Wie aber mag dich das nun wundern? Stehen wir doch unter lauter Wundern Gottes!“

8. Sagt der Alte, das Kindlein an sein Herz drückend: „Ja, ja, du hast recht! Es ist nun alles ein Wunder, und du hast dich sicher nicht geirrt, so du den jungen Mann gar für den Messias ansiehst. Denn für uns ist Er es sicher! Aber nun gehen wir hinaus zu Ihm und wollen auch Ihm im Namen Jehovas den pflichtschuldigsten Dank darbringen! Denn Er ist offenbar von Gott zu uns gesandt worden. Und so eilen wir nun zu Ihm hinaus!“

9. Sie eilen nun alle hinaus zu Mir, und die Kindlein sind die ersten, die zu Meinen Füßen hinstürzen und sie mit ihren unschuldigen reinsten Dank- und Freudentränen benetzen!

10. Ich aber sehe empor zum Firmamente und sage laut: „Ihr Himmel! Da schauet herab und lernet es von diesen Kindlein, wie euer Gott und Vater gelobt werden will! O du Schöpfung, wie endlos groß und alt bist du, und wie zahllos groß ist deiner weisen Bürger Menge, und doch mochtest du den Weg zum Herzen deines Schöpfers, deines Vaters, nicht finden wie diese Kindlein!“ Darum sage Ich euch: „Wer nicht wie diese Kleinen kommt zu Mir, der wird nicht finden den Vater!“

11. Darauf setzte Ich Mich und segnete und herzte die Kindlein. Und das kleine Kindlein sagte zum Alten, der da, sich gar nicht zurechtfinden könnend, ausrief: „Wie das? Wie so? Wie sollen wir das fassen?“ –: „Vater, hier ist mehr als Elias, mehr als dein Messias! Hier ist der Vater Selbst, der gute Vater, der uns gebracht hat Brot, Milch und Kleidung!“

12. Der Alte fängt an zu weinen; das Kindlein aber legt sein Köpfchen an Meine Brust, fängt an sie zu küssen und zu streicheln und sagt nach einer Weile: „Ja, ja, ich höre es; hier in dieser Brust schlägt das wahre gute Vaterherz! Oh, wenn ich es nur auch küssen könnte!“ Sagt der Alte: „Aber Kindchen, sei doch nicht unartig!“

13. Sage Ich: „Werdet alle so unartig, sonst werdet ihr dem Vaterherzen nimmer so nahe kommen wie dies liebste Kindlein!“

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 1
Revealed from Jesus Christ by the inner Word thru Jacob Lorber

Blessed Poverty – Chapter132./133.

Matthew 9:36-38:
“36 But when He saw the multitudes, He was moved with compassion for them, because they were weary and scattered, like sheep having no shepherd.
37 Then He said to His disciples, ‘The harvest truly is plentiful, but the laborers are few.
38 Therefore pray the Lord of the harvest to send out laborers into His harvest.'”

Chapter 132 – In the Galilean village of Hunger

1. There was much misery to be found among the people languishing under all kinds of oppression, especially in the markets and villages. Physically and psychically they were scattered and dying like sheep among the wolves without any shepherd. (Matth.9:36) Since I deeply regretted the poor people’s desperate plight, I spoke as I did in Sychar at the well: ‘The crop is heavy, but laborers are scarce. (Matth.9:37) Therefore, beg the Lord to send laborers to harvest His crop. For these poor people are ripe for the Kingdom of God and the field where they are is large. They languish and thirst for light, truth and salvation. But laborers, laborers. Where are they?’ (Matth.9:38).

2. Say the disciples: ‘Lord, if You should consider us capable, could we not spread out and each of us take a city or a market?’ I say: ‘We are now on the way to an extremely poor village. Once we have reached it I shall select the most capable and strongest among you and send you out into the different regions and places, and then you will be doing all that which I am doing and have done in your presence. But now let us hurry towards the village.’

3. In less than half an hour we had reached the little village where we found truly indescribable misery. Parents and children were walking about literally naked, covering their nakedness with foliage. When the people saw us approaching everybody, big and small, young and old, came hurrying towards us begging for alms, for they suffered great want. Children were crying, holding their hands over their tummies, for they were very hungry having had nothing to eat already for 2 whole days. The parents were in despair, partly from their own pangs of hunger, but even more so because their little children were asking for bread and milk.

4. Peter, who was very deeply moved by this sight, asked a staunch-looking old man: ‘Friend, who has made you so extremely miserable? How did you get into this plight? Did some enemy come and rob you of everything, even disgracefully ruining your houses as I notice? For I see only walls and no roofs and lofts above them and your granaries, which I knew, are completely destroyed. How did this happen?’

5. Says the man in a tearful voice: ‘O you dear and no doubt good people. This was done by the harshness and greed of the tributary king Herod. His father was Satan’s left, and he is his right arm. We could not raise the taxes which he had demanded of us 10 days earlier. His bailiffs gave us a deadline of 6 days. But what were 6 days? During this time the bailiffs consumed almost all our better provisions and on the seventh day – since we could not possibly raise and pay the exorbitant tax – they took everything we had and we only barely escaped with this miserable life. O friends, this is hard, immensely hard. If God does not help, we shall still today die of starvation together with our children. Do help us in whatever way you can. If only the wicked servants of Herod had not taken all our clothes we could have gone begging, but where could we go in this state? For our children it is too far in all directions and as you can see we are as naked as in the womb. O God, O God, why did we have to be made so terribly miserable? Which one of all our sins before You, O Jehovah, has brought such punishment upon us?’

6. Here I step up to the old man and say: ‘Friend, the cause for this is not your sin, which before God is the most insignificant in all Israel, but God’s love.

7. You were the purest in all of Israel, but some worldly desires were still clinging to your soul. God, however, who loves you, wanted to free you all at once from the world to make you fully capable of absorbing your heavenly Father’s grace. This has now happened and you are now safe from Herod for all times, for from those who have been completely robbed by his greed he never again collects taxes because those subjects who have been made beggars are struck off the tax register.

8. And so you see, you have been freed from the world at a single stroke. That is God’s greatest blessing for you and you can now begin to care for your soul in all earnest.

9. However, I tell you: Do not in future build wealthy looking houses, but erect for yourselves scanty huts, and no one will demand taxes of you, except the exclusively privileged king of Rome. And he demands only 2 to 3 percent. If you have something, you can give it. If you have nothing, you are free. But we shall speak about that later.

10. Now go to your roofless houses. There you will find food and clothes. Refresh yourselves, put on clothes and then come back here and I shall discuss further things with you.’

Chapter 133

1. Hearing this all the poor people hurry with gratitude and faith into their half-destroyed houses and are amazed when they find the tables laden with plenty of good food and also all kinds of clothes for old and young, big and small and for both sexes separately. They ask each other how this has come about, but no one knows the answer.

2. When they find even their larder fully stocked, woman and children say to the men: ‘That has been done by God. He who in the desert had for 40 years manna rain and thus fed His children in an area of rock and sand where no grass grew. He would not have let us die since we have always prayed to Him. O, this is certain: God does not ever forsake the ones who implore Him.

3. David, the great king, prayed to God when he became wretched, and God helped him out of his great misery. God has never been known not to give a favorable hearing to those who sought His help. It would have been an unprecedented case if God had not granted our prayers in this our greatest distress, for God is always full of love for those who call to Him: “Abba, dear Father.” Therefore, let us from now on love Him above all. He alone is our deliverer. Our most holy Father sent us all this from the Heavens through His holy angels.’

4. Says the old man who happened to belong to this particular family where the whole village used to gather to listen to his wisdom, for he was well versed in the Scripture: ‘My children, friends and brothers. It is written: “From the mouth of the little ones and babes I shall have myself praised.” And look, here we have it before our eyes and ears. The dear Father has looked at us in His great mercy and had done this for us. To Him be therefore all our love and praise from the mouth of our babes, for the praise from our mouths is not sufficiently pure to be pleasing to the Almighty. That is why He has prepared for Himself the mouth of our babes. But now let us go outside to the young who sent us to our houses and no doubt knew what God had done for us. He must be a great prophet. Maybe even Elijah who is to come once more prior to the hoped-for and already long since promised Messiah.’

5. Says a little child that has only recently started to talk: ‘Father, could not this Man himself be the great Promised One?’

6. Says the old man: ‘O child, who loosened your tongue so clearly? For you did not speak like a child just now, but like a sage at the temple in Jerusalem.’

7. Says the little child: ‘I do not know about that, only that prior to this talking was so difficult for me and now so very easy, that I do know. But why should this surprise you, since we are surrounded by God’s wonders?’

8. Says the old man, pressing the little child to his heart: ‘Yes, yes, you are right. Everything here is a wonder, and you are surely not wrong if you even take the young Man to be the Messiah. For us He is certainly that. But let us now go outside to Him and dutifully render our gratitude also to Him in the name of Jehovah, for He was obviously sent to us by God. So let us hurry outside to Him.’

9. Now they all hurry outside to Me and the little children are the first to throw themselves at My feet bedewing them with their innocent, purest tears of gratitude and joy.

10. But I gaze up at the firmament and say in a loud voice: ‘You Heavens! Do look down and learn from these little children how your God and Father wants to be praised! O creation, how endlessly vast and ancient you are and how countless the number of your wise citizens, and yet you could not find the way to the heart of your Creator, your Father, like these little children! Therefore, I tell you: who does not come to Me like these little ones, will not find the Father!’

11. Thereupon I sat down and blessed and caressed the little children. And the little child said to the old man who called out in some confusion: ‘How is that? Why? How are we to understand this? Father, there is more than Elijah here, more than your Messiah. Here is the Father Himself, the good Father who brought us bread, milk and clothing.’

12. The old man begins to weep, but the little child leans his head against My bosom which he begins to kiss and caress, and after a while he says: ‘Yes, yes, I hear it, here in his bosom the true, good Father’s heart is beating. O, if I could only kiss it too.’ Says the old man: ‘But little one, do not be naughty.’

13. I said: unless all of you become that naughty, you will never come as close to the Father’s heart as this dear little child.’