V2 – K109 – Propheten… Gesandte Gottes – Prophets… Messengers of God

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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES
BAND 2 – Kapitel 109… Propheten, Gesandte Gottes

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 109. Propheten, Gesandte Gottes – Unterschied zu Jesus

1. Während Ebahl, dem schon ein anderes Licht aufzugehen beginnt, noch so fort ratschlagt, kommt auch schon der Hauptmann wieder zurück und erzählt voll Freude und Verwunderung, wie er alles in der besten Ordnung angetroffen habe, und wie sich seine Unterkommandanten gewundert hätten, als er nach ihrer Aussage zum zweiten Male gekommen sei und gefragt habe, ob wohl alles in Ordnung sei, indem er doch um eine halbe Stunde zuvor selbst alles aufs beste bestellt und geordnet hätte! Er aber habe sich damit wieder herausgeputzt, daß er vorgab, hiermit nur eine kluge Nachrevision angestellt zu haben, womit denn auch alle ohne weitere Fragen vollkommen befriedigt waren.

2. Mich aber fragte er darauf höchst wißbegierig, wer denn sonach sein zweites Ich gewesen wäre, das seine Arbeit gar so lobenswert an seiner Statt verrichtet habe.

3. Sage Ich: »Habe Ich dir ja doch zuvor gesagt, daß Mir alle Mächte der Himmel und die Kräfte dieser Erde in jedem Augenblick zu Gebote stehen; du aber mochtest es nicht glauben! Nun aber wirst du es hoffentlich wohl glauben, daß Ich ewig keinen Tod zu fürchten habe, und daß auch Ich ein Herr bin, der etwas zu reden und zu gebieten hat!«

4. Sagt der Hauptmann: »Ja, Herr und Meister, du mußt ein Gott sein! Und es erscheint mir unsere römische Gotteslehre eben nicht mehr so fabelhaft wie ehedem; denn ich habe nun an dir ja die vollkommen lebendigste Überzeugung, daß dann und wann denn doch ein Gott seine Himmel verlassen hat und eine Zeitlang bald in der und bald in einer andern Art sich den sterblichen Kindern gezeigt und sie mit allerlei geistigen und irdischen Schätzen bereichert hat, auf daß die Sterblichen die sonst wüste Erde also kultivierten, daß sie dereinst auch ein Wohnsitz für unsterbliche Götter würde! – Habe ich recht oder nicht?«

5. Sage Ich: »Das ist nichts als eine eitel leere Dichtung, die recht heidnisch zart klingt, aber kein Fünklein von einer Wahrheit in sich enthält in der Art, wie du sie verstehst.

6. Ah, wenn du aber unter der ‘Erde’ die Erkenntnisse und den Willen der Menschen verstehst, dann könntest du wenigstens in einer der Wahrheit gut entsprechenden Art und Weise recht haben; aber Götter, die nicht und nirgends sind, haben wohl nie irgendwo der Erde Boden betreten. Jene Menschen, durch deren Mund der Geist Gottes zu den Menschen der Erde geredet hat, und durch deren Willen gar oft und gar viele Wunder geschehen sind, waren keine Götter, sondern Propheten, an und für sich gleichsogut Menschen wie du, und sind auch gestorben dem Fleische nach, – aber freilich der Seele und dem Geiste nach nicht.

7. In Mir aber betritt der Geist Gottes nun zum ersten Male die Erde! Das ist derselbe Geist, von dem alle die Urväter und alle die alten Weisen und alle die Propheten oft und oft in ihren reinen Gesichten geweissagt haben.«

8. Während Ich aber solches zum erstaunten Hauptmanne redete, kam ein Diener ins Zimmer und sagte, daß draußen im Freien schon wieder eine Menge Kranker auf die Hilfe harreten, und ob Ich ihnen helfen möchte.

9. Sage Ich zum Diener: »So geh hinaus und sage ihnen, daß sie getrost in ihre Heimat ziehen sollen!«

10. Und der Diener begab sich eiligst hinaus und erstaunte nicht wenig, als er alle, die ehedem vor der Hausflur jammerten und wehklagten, heiter, munter und fröhlich, Gott lobend, untereinander hin- und herwandelnd erblickte. Nach einer Weile erst sagte er zu den Geheilten das, was Ich ihm zu sagen gebot, – und die Geheilten zogen in ihre Heimat.

11. Es ward aber darauf und darüber noch bei zwei Stunden lang geredet, das mit dem, was man schon bei der früheren Heilung geredet hatte, von ein und demselben Geiste war und darum hier füglich übergangen werden kann. Wir nahmen während des Geredes Brot und Wein und begaben uns darauf zur Ruhe.

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN
VOLUME 2 – Chapter 109… The prophets as messengers of God

And their distinction from the Lord’s nature

Revealed from Jesus Christ by the inner Word thru Jacob Lorber

Chapter 109 – The prophets as messengers of God and their distinction from the Lord’s nature

1. Whilst Ebahl, within whom a different light was already dawning is still reasoning thus, the Centurion is already returning and telling joyfully and in amazement how he had found everything in the best of order. And how his subordinates were astonished that according to their witness he had now come to them a second time asking if all was in good order, since he had already himself a half hour previously given orders to that effect! But he got himself out of the corner by pretending to just be checking up, after which all were at ease without further questions.

2. But filled with curiosity he asked who in that case had been his stand-in, carrying out his work so laudably in his stead.

3. Say I: »Did I not previously say unto you that all powers in heaven and forces upon earth were under My command every moment. Which however you were not willing to believe! Now however you surely shall believe that I eternally have no need of fearing death, and that I too am a Lord Who has something to say and command!«

4. Says the captain: »Yes, Lord and Master, You must be a God! And our Roman divine doctrine is no longer as mysterious to me as heretofore, for in Yourself I now have the most living proof that now and then a God left His heaven to show himself for a time to mortal children one way or another, enriching them with all kinds of spiritual and earthly treasures, so that he mortal may cultivate the otherwise barren earth for a future abode of immortal gods! – Am I right or not?«

5. Say I: »This is no more than empty conjecture of quite pagan subtlety but lacking even a single spark of truth the way you understand it.

6. Ah, if by ‘Earth’ You understand mens‘ cognition and will, then you could at least be right by some good correspondence of truth; but gods that are not and exist nowhere have never trodden the earth‘s soil anywhere. Those men, however, through whom God‘s spirit spoke to men of this earth, and through whose will many and quite frequent wonders took place, were no gods but prophets, humans more or less like yourself, and who too died physically, – but of course not according to soul and spirit.

7. In Me, however, the spirit of God for the first time sets foot on this earth! It is the same spirit about whom all the forefathers, all the old wise and all the prophets have over and over again prophesied in their pure visions.«

8. But even as I was speaking thus to the astonished Commander, a servant came into the room saying that out there in the open once again a large number of sick were waiting for help, and whether I was prepared to help them.

9. Said I do the servant: »Go and tell them that they can depart to their homes in good cheer!«

10. And the servant rushed outside and was not a little amazed at seeing all those, previously moaning and lamenting in the hallway, now cheerfully and gaily pacing about, praising God. Only after a while did he say to the healed what I told him, and the healed left for their respective homes.

11. Thereafter for nearly another two hours discussions of a similar nature as with the previous healing were conducted and therefore can be passed over here. During the conversations we enjoyed bread and wine and then took to our rest.