Das 3. Testament Kapitel 1… Die Wiederkunft Christi …… The 3rd Testament Chapter 1… Second Coming of Christ

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 1… La seconde venue du Christ
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 1… La segunda venida de Jesucristo

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flagge de  Kapitel 1… In Erwartung der Wiederkunft Christi

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 1… In Erwartung der Wiederkunft Christi
Offenbarungen Jesu Christi

Einführender Ausblick auf das Heilsgeschehen
Das sagt Der Herr…

1. Im Anfang der Zeiten fehlte es der Welt an Liebe. Die ersten Menschen waren weit davon entfernt, jene Göttliche Kraft zu fühlen und zu verstehen – jene Essenz des Geistes, Ursprung alles Geschaffenen.

2. Sie glaubten an Gott, aber sie sprachen Ihm nur Macht und Gerechtigkeit zu. Die Menschen glaubten die Göttliche Sprache durch die Elemente der Natur zu begreifen; daher dachten sie, wenn sie diese milde und friedvoll sahen, dass der Herr mit den Werken der Menschen einverstanden war; doch wenn die Naturkräfte entfesselt waren, meinten sie, darin den Zorn Gottes zu erkennen, der sich in dieser Form kundtat.

3. Im Herzen der Menschen hatte sich die Vorstellung eines furchtbaren Gottes gebildet, welcher Zorn und das Gefühl der Rache in sich trug. Wenn sie daher glaubten, Gott beleidigt zu haben, boten sie Ihm Brandopfer und Opfergaben an in der Hoffnung, Ihn zu versöhnen.

4. Ich sage euch, dass jene Opfergaben nicht von der Liebe zu Gott inspiriert waren: es war die Furcht vor der Göttlichen Gerechtigkeit, die Angst vor Strafe, die die ersten Völker dazu trieb, ihrem Herrn Tribute zu entrichten.

5. Den Göttlichen Geist nannten sie einfach Gott, aber niemals Vater oder Meister.

6. Es waren die Patriarchen und ersten Propheten, die dem Menschen begreiflich zu machen begannen, dass Gott zwar Gerechtigkeit war – ja, aber vollkommene Gerechtigkeit, dass er vor allem Vater war und als Vater alle seine Geschöpfe liebte.

7. Schritt für Schritt wanderte die Menschheit langsam auf dem Weg zu ihrer geistigen Entwicklung und setzte ihre Pilgerreise fort, wechselte von einem Zeitalter in ein anderes und lernte durch die Offenbarungen, die Gott seinen Kindern zu allen Zeiten gab, etwas mehr vom Göttlichen Geheimnis kennen.

8. Dennoch erlangte der Mensch keine volle Erkenntnis der Göttlichen Liebe; denn er liebte Gott nicht wirklich wie einen Vater, noch vermochte er in seinem Herzen die Liebe zu fühlen, die sein Herr ihm allezeit entgegenbrachte

9. Es war notwendig, dass die vollkommene Liebe Mensch wurde, dass das “Wort” inkarnierte und einen für die Menschen berührbaren und sichtbaren Körper annahm; damit diese endlich erführen, wie sehr und auf welche Weise Gott sie liebte.

10. Nicht alle erkannten in Jesus die Gegenwart des Vaters. Wie sollten sie ihn auch erkennen, da Jesus demütig, mitfühlend und liebevoll selbst zu denen war, die ihn beleidigten? Sie hielten Gott für stark und stolz gegenüber seinen Feinden, richtend und furchtbar für jene, die Ihn beleidigten.

11. Doch ebenso, wie viele jenes Wort ablehnten, glaubten ihm auch viele – jenem Wort, das bis ins Innerste des Herzens drang. Jene Art, Leiden und unheilbare Krankheiten nur mit einer Liebkosung, einem Blick unendlichen Mitleids, mit einem Wort der Hoffnung zu heilen. Jene Vaterweisung, die die Verheißung einer neuen Welt, eines Lebens voller Licht und Gerechtigkeit war, konnte aus vielen Herzen nicht mehr ausgelöscht werden, welche verstanden, dass jener göttliche Mensch die Wahrheit des Vaters war, die Göttliche Liebe Dessen, den die Menschen nicht kannten und daher nicht lieben konnten.

12. Der Same jener höchsten Wahrheit war für immer in das Herz der Menschheit gesät. Christus war der Sämann und er pflegt noch immer seine Saat. Hernach wird er seine Frucht einbringen und sich immerdar an ihr erfreuen. Dann wird er in seinem Worte nicht mehr sagen: “Ich habe Hunger” oder “Ich habe Durst”, denn endlich werden ihn seine Kinder lieben, wie er sie seit Anbeginn geliebt hat.

13. Wer spricht zu euch über Christus, Jünger? Er selbst.

14. Ich bin es, das “Wort”, das aufs neue zu dir spricht, Menschheit. Erkennt Mich, zweifelt nicht an meiner Gegenwart wegen der Unscheinbarkeit, in der Ich Mich zeige. Bei Mir kann es keinen Hochmut geben.

15. Erkennt Mich an meinem damaligen Lebensweg auf der Welt, erinnert euch, dass Ich ebenso demütig starb wie Ich geboren worden war und gelebt hatte. (296, 4 – 16)

Hoffnungen und Erwartungen

16. Nach meinem Scheiden in der “Zweiten Zeit” wurde von Generation zu Generation meine Wiederkunft erwartet unter denen, die den Glauben an Mich bewahrten. Von Eltern auf die Kinder wurde die Göttliche Verheißung weitergegeben, und mein Wort erhielt die Sehnsucht lebendig, meine Rückkehr zu erleben.

17. Jede Generation glaubte die begnadete zu sein in der Erwartung, dass sich in ihr das Wort ihres Herrn erfüllen würde.

18. So verstrich die Zeit, und auch die Generationen vergingen, und aus den Herzen wurde meine Verheißung immer mehr verdrängt, und man vergaß, zu wachen und zu beten. (356,4 – 5)

19. Die Welt ist der Prüfung unterworfen, die Nationen fühlen die ganze Last meiner Gerechtigkeit, die auf sie fällt, und mein Licht, meine Stimme, die euch ruft, macht sich in der ganzen Menschheit fühlbar.

20. Die Menschen fühlen meine Gegenwart, nehmen meinen Universellen Strahl wahr, der herabfällt und auf ihnen ruht. Sie ahnen Mich, ohne dies Werk (die Offenbarungen in Mexiko) zu kennen, ohne mein Wort gehört zu haben, und sie erheben ihre Seelen zu Mir, um Mich zu fragen: “Herr, in welcher Zeit leben wir? Diese Heimsuchungen und Leiden, die die Menschen getroffen haben – was bedeuten sie, Vater? Vernimmst Du etwa nicht das Klagen dieser Welt? Hast Du nicht gesagt, dass Du wiederkommen würdest? Wann wirst Du denn kommen, o Herr? Und in jeder Glaubensgruppe und Religionsgemeinschaft erhebt sich der Geist meiner Kinder, und sie suchen Mich, bitten Mich, fragen Mich und erwarten Mich. (222,29)

21. Die Menschen befragen Mich und sagen Mir: “Herr, wenn Du existierst, warum offenbarst Du Dich nicht unter uns, obwohl Du zu andern Zeiten bis in unsere Erdenwelt herabgekommen bist? Warum kommst Du heute nicht? Ist unsere Gottlosigkeit jetzt so groß, dass sie Dich hindert, uns zu Hilfe zu kommen? Immer hast Du den Verlorenen, den “Blinden”, den “Aussätzigen” gesucht – jetzt ist die Welt voll von ihnen. Erregen wir nicht mehr Dein Mitgefühl?

22. “Du hast zu Deinen Aposteln gesagt, dass Du zu den Menschen zurückkehren würdest und dass Du Zeichen Deines Kommens geben würdest, die wir nun zu sehen glauben. Warum zeigst Du uns nicht Dein Angesicht?”

23. Seht, so warten die Menschen auf Mich, ohne zu fühlen, dass Ich unter ihnen bin. Ich bin vor ihren Augen, und sie sehen Mich nicht; Ich spreche zu ihnen, und sie hören meine Stimme nicht; und wenn sie Mich endlich für einen Augenblick schauen, leugnen sie Mich. Aber ich gebe weiterhin Zeugnis von Mir, und die auf Mich hoffen, werde Ich fernerhin erwarten.

24. Doch wahrlich, die Zeichen meiner Offenbarung in dieser Zeit sind groß gewesen, selbst das Blut der Menschen, in Strömen vergossen und die Erde tränkend, hat die Zeit meiner Gegenwart unter euch als Heiliger Geist angezeigt. (62,27 – 29)

25. Niemand sollte von meiner Gegenwart überrascht sein. Schon durch Jesus zeigte Ich euch die Ereignisse an, die meine Kundgebung als Geist der Wahrheit ankündigen würden. Auch sagte Ich euch, dass mein Kommen im Geiste geschehen würde, damit niemand materielle Manifestationen erwarten sollte, die niemals kommen werden.

26. Betrachtet das jüdische Volk, wie es noch immer den Messias erwartet, ohne dass dieser in der Form kommt, die sie erwarten, weil der Wahre bereits bei ihnen war und sie Ihn nicht erkannten.

27. Menschheit, willst du meine neue Offenbarung nicht anerkennen, um Mich weiterhin gemäß deiner Glaubensvorstellung zu erwarten und nicht dem entsprechend, was Ich dir verhieß? (99,2)

28. Die Welt soll keinen neuen Messias erwarten. So wie Ich wiederzukommen versprach, habe Ich euch auch wissen lassen, dass mein Kommen geistig sein würde; doch die Menschen haben sich nie vorzubereiten verstanden, um Mich zu empfangen.

29. Damals zweifelten die Menschen daran, dass Gott in Jesus verborgen sein könnte, den sie für einen Menschen wie alle andern hielten und für so armselig wie nur irgendeinen. Dennoch kamen die Menschen später in Anbetracht der machtvollen Werke Christi zu der Überzeugung, dass in jenem Menschen, der auf der Welt geboren wurde, heranwuchs und starb, das “Wort” Gottes war. Doch in der heutigen Zeit würden viele Menschen mein Kommen nur dann bejahen, wenn Ich wie in der Zweiten Zeit als Mensch käme.

30. Die Beweise dafür, dass Ich im Geiste komme und Mich so der Menschheit kundtue, werden trotz der Zeugnisse nicht von allen anerkannt werden, denn der Materialismus wird wie eine dunkle Binde vor den Augen mancher sein.

31. Wie viele möchten Christus noch einmal leiden sehen auf der Welt und von Ihm ein Wunder empfangen, um an seine Gegenwart oder an sein Dasein zu glauben. Doch wahrlich, Ich sage euch, auf dieser Erde wird es keine Krippe mehr geben, die Mich als Menschen geboren werden sieht, noch ein weiteres Golgatha, das Mich sterben sieht. Nun werden Mich alle, die zum wahren Leben auferstehen, in ihrem Herzen geboren werden fühlen, ebenso wie Mich alle, die hartnäckig in der Sünde verharren, in ihren Herzen werden sterben fühlen. (88,27 – 29)

32. Seht, wie viele Menschen in dieser Zeit die Schriften vergangener Zeiten erforschen, über die Propheten nachdenken und die Verheißungen zu erfassen versuchen, die Christus über seine Wiederkunft machte.

33. Hört, wie sie sagen: “Der Meister ist nahe” – “Der Herr ist schon da”, oder: “Er wird bald kommen”, und hinzufügen: “Die Zeichen seiner Rückkehr sind klar und offensichtlich.”

34. Die einen suchen und rufen Mich, andere fühlen meine Gegenwart, wieder andere ahnen mein Kommen im Geiste.

35. Ach, wenn doch schon in allen jener Durst nach Erkenntnissen wäre, wenn doch alle jenes Verlangen nach Kenntnis der höchsten Wahrheit hätten! (239,68 – 71)

36. Seht, wie die Menschen in allen Konfessionen und Sekten die Zeit, das Leben und die Geschehnisse durchforschen in der Hoffnung, die Zeichen zu entdecken, die mein Kommen ankündigen. Es sind Unwissende, die nicht wissen, dass Ich Mich schon seit langer Zeit kundtue und dass in Kürze diese Art der Kundgabe enden wird.

37. Aber Ich sage euch auch dies, dass viele von denen, die Mich mit soviel Sehnsucht erwarten, Mich nicht erkennen würden, wenn sie die Art und Weise, in der Ich Mich kundtue, miterleben würden, vielmehr würden sie Mich rundweg ablehnen.

38. Zu ihnen werden nur die Zeugnisse gelangen, und durch diese werden sie doch noch glauben, dass Ich unter meinen Kindern gewesen bin.

39. Auch ihr habt Mich innerlich mit Ungeduld erwartet; doch ich wusste, dass ihr Mich erkennen und zu meinen Arbeitern in dieser Zeit gehören würdet. (255,2 – 4)

Biblische Verheißungen

40. In meiner Offenbarung durch Jesus kündigte Ich euch das Kommen des Heiligen Geistes an, und die Menschen glaubten, dass es sich um eine Gottheit handle, die – von ihnen unerkannt – sich in Gott befinde, ohne begreifen zu können, dass, wenn Ich vom Heiligen Geiste sprach, Ich zu euch von dem alleinigen Gott sprach, welcher die Zeit vorbereitete, in der er sich den Menschen über das menschliche Verstandesvermögen kundtun würde. (8,4)

41. Warum sollte irgend jemand überrascht sein angesichts meiner neuen Offenbarungen? Wahrlich, Ich sage euch, die Patriarchen der alten Zeiten hatten bereits Kenntnis vom Kommen dieses Zeitalters, die Seher anderer Epochen hatten es geschaut und die Propheten kündigten es an. Es war ein Göttliches Versprechen, das den Menschen gegeben worden war, lange bevor Ich in Jesus zur Welt kam.

42. Als Ich Meinen Jüngern Mein erneutes Kommen ankündigte und ihnen die Art und Weise mitteilte, in der Ich Mich den Menschen kundgeben würde, war schon viel Zeit vergangen, seit euch das Versprechen gegeben worden war.

43. Jetzt habt ihr den Ablauf jener Zeit vor Augen, hier gehen jene Prophetien in Erfüllung. Wer kann davon überrascht sein?: Nur die, die in der Finsternis (Unwissenheit, ohne Erkenntnis) geschlafen oder jene, die meine Verheißungen in sich ausgelöscht haben. (12,97 – 99)

44. Da Ich wusste, dass ihr euch nur wenig in meine Lehren vertiefen würdet, und Ich die Irrtümer voraussah, denen ihr bei der Auslegung meiner Offenbarungen anheimfallen würdet, kündigte Ich euch meine Rückkehr an, indem Ich euch sagte, dass Ich euch den Geist der Wahrheit senden würde, damit er viele Geheimnisse aufkläre und euch das erläutere, was ihr nicht verstanden habt.

45. Denn im Kern meines prophetischen Wortes gab Ich euch bekannt, dass Ich in dieser Zeit nicht wie auf dem Sinai unter Blitz und Donner kommen würde, noch dass Ich Mensch würde und meine Liebe und meine Worte vermenschlichen würde wie in der “Zweiten Zeit”, sondern dass Ich im Strahl meiner Weisheit zu eurem Geiste kommen würde, euren Verstand mit dem Lichte der Inspiration überraschen und an den Türen eurer Herzen mit einer Stimme rufen würde, die euer Geist versteht. Jene Voraussagen und Verheißungen gehen eben jetzt in Erfüllung.

46. Es genügt, euch ein wenig vorzubereiten, um mein Licht zu schauen und die Gegenwart meines Geistes zu fühlen – desselben, der euch ankündigte, dass er kommen würde, euch zu lehren und die Wahrheit zu enthüllen. (108,22 – 23)

47. Es gibt viele, die aus Furchtsamkeit oder aus Mangel an Fleiß sich nicht entwickelt haben und nur das Gesetz Moses befolgen, ohne das Kommen des Messias anzuerkennen, und andere, die, obwohl sie an Jesus glauben, den verheißenen Tröster-Geist dennoch nicht erwartet haben. Nun bin Ich zum dritten Mal hernieder gekommen und sie haben Mich nicht erwartet.

48. Die Engel haben diese Offenbarungen angekündigt, und ihr Ruf hat den Raum erfüllt. Habt ihr sie erkannt? Es ist die Geistige Welt, die zu euch gekommen ist, um meine Gegenwart zu bezeugen. Alles, was geschrieben steht, wird in Erfüllung gehen. Die Zerstörung, die ausgelöst wurde, wird den Hochmut und die Eitelkeit des Menschen besiegen, und dieser – demütig geworden – wird Mich suchen und Mich Vater nennen. (179,38 – 39)

49. Folgendes sagte Ich euch in damaliger Zeit: “Was Ich euch gesagt habe, ist nicht alles, was Ich euch lehren muss. Damit ihr alles erfahrt, muss Ich zuerst hinweggehen und euch den Geist der Wahrheit senden, damit er alles erklärt, was Ich gesagt und getan habe. Ich verspreche euch den Tröster in den Zeiten der Prüfung.” Doch jener Tröster, jener Erklärer, bin Ich selbst, der zurückkehrt, um euch zu erleuchten und euch zu helfen, die vergangenen Unterweisungen und diese neue zu verstehen, die Ich euch jetzt bringe. (339,26)

50. In der Weisheit ist der Heilbalsam und der Trost, den euer Herz ersehnt. Deshalb verhieß Ich euch einst den Geist der Wahrheit als Geist des Trostes. Aber es ist unerlässlich, Glauben zu haben, um nicht auf dem Wege stehen zu bleiben noch Furcht zu fühlen angesichts der Prüfungen. (263,10 – 11)

Erfüllte Vorzeichen

51. Wenige sind der Menschen, die die Zeichen dafür erkennen, dass ein neues Zeitalter angebrochen ist und dass Ich Mich derzeit der Menschheit geistig offenbare. In ihrer Mehrheit widmen sie ihr Leben und ihre Bemühungen dem materiellen Fortschritt, und in diesem rücksichtslosen und zuweilen blutigen Kampfe zur Erlangung ihrer Ziele leben sie wie Blinde, verlieren sie die Richtung, wissen sie nicht mehr, was sie erstreben, können sie den hellen Schein der neuen Morgenröte nicht sehen, nehmen sie die Zeichen nicht wahr und sind weit davon entfernt, sich die Kenntnis meiner Offenbarungen anzueignen.

52. Diese Menschheit hat mehr an die Lehren und die Worte der Menschen geglaubt als an die Offenbarungen, die Ich ihr über die Zeiten hin gewährt habe. Wartet ihr etwa darauf, dass der Vater in seiner Gerechtigkeit euch noch größere Zeichen schickt als die, die ihr auf Schritt und Tritt erblickt, damit ihr spürt und glaubt, dass dies die für meine Kundgebung als Geist der Wahrheit vorausgesagte Zeit ist? Ach ihr kleingläubigen Menschen! Jetzt werdet ihr begreifen, Jünger, weshalb Ich euch zuweilen sage, dass meine Stimme in der Wüste ruft, weil es niemanden gibt, der sie vernimmt und wirklich beachtet. (93, 27 – 28)

53. Damit alle Menschen der Erde der Wahrheit dieser Botschaft Glauben schenken können, habe Ich bewirkt, dass jene in alten Zeiten prophezeiten Zeichen auf dem ganzen Erdkreis spürbar waren – Prophetien, die von meiner Wiederkunft sprachen.

54. Daher werden die Menschen, wenn diese Gute Botschaft zu den Nationen gelangt, alles erforschen und untersuchen, was in diesen Zeiten zu ihnen gesprochen wurde, und überrascht und freudig werden sie entdecken, dass alles, was bezüglich meiner Wiederkunft angekündigt und verheißen wurde, getreulich in Erfüllung gegangen ist, wie es Jenem entspricht, der nur einen Willen, ein Wort und ein Gesetz hat. (251,49)

55. In der “Zweiten Zeit” (Zeit Jesu) kündigte Ich meinen Aposteln meine neue Offenbarung an, und als sie Mich fragten, welche Zeichen jene Zeit ankündigen würden, kündigte Ich ihnen eines nach dem andern an, wie auch die Beweise, die Ich ihnen geben würde.

56. Die Vorzeichen sind bis zum letzten erschienen, sie verkündeten, dass dies die von Jesus vorausgesagte Zeit ist, und nun frage Ich euch: Wenn diese geistige Kundgebung, an der Ich euch teilhaben lasse, nicht Wahrheit wäre – warum ist dann Christus nicht (in der von den Gläubigen erwarteten Form) erschienen, obwohl die Zeichen eintrafen? Oder glaubt ihr, dass der Versucher auch Macht über die ganze Schöpfung und über die Naturgewalten hat, um euch zu betrügen?

57. Ich habe euch einst gewarnt, damit ihr nicht der Verführung falscher Propheten, falscher Christusse und falscher Erlöser erliegt. Doch heute sage Ich euch, dass der inkarnierte Geist aufgrund seiner Entwicklung, seiner Erkenntnis und Erfahrung soweit erwacht ist, dass es nicht leicht ist, ihm Finsternis als Licht anzubieten, soviel Blendwerk diese auch zur Verfügung hat.

58. Darum habe Ich euch gesagt: Bevor ihr euch diesem Weg in blindem Glauben überlasst, prüft nach, soviel ihr wollt! Erkennt, dass dies Wort für alle gegeben worden ist, und dass Ich Mir nie einen Teil davon nur für bestimmte Menschen vorbehalten habe. Seht, dass es in diesem Werke keine Bücher gibt, in denen Ich irgendeine Lehre vor euch geheim zu halten suche.

59. Doch habe Ich euch in jener “Zweiten Zeit” durch den Mund meines Apostels Johannes auch gesagt: “So jemand meine Stimme hört und die Tür auftut, werde Ich bei ihm einkehren und das Mahl mit ihm teilen und er mit Mir.” Ebenso lehrte Ich euch das Gleichnis von den Jungfrauen, damit ihr es in dieser Zeit beherzigen würdet. (63,79 – 80)

60. Da die Vorzeichen und die Heimsuchungen eingetroffen sind und Ich weder in der Synagoge noch in irgendeiner Kirche erschienen bin – ahnt da die Welt nicht, dass Ich Mich gegenwärtig an irgendeinem Ort offenbaren muss, da Ich nicht gegen mein Wort verstoßen kann? (81,41)

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flagge en  Chapter 1… Waiting for the Second Coming of Christ

THE THIRD TESTAMENT Chapter 1… Waiting for the Second Coming of Christ
Revelations of Jesus Christ

Introductory Perspective to the Sacred Event

1. In the beginning of time the world was without love; the first men were far from feeling or understanding that Divine Force, that essence of the Spirit, the principle of all Creation.

2. They believed in God, but attributed to Him only strength and the power of justice. They believed they understood the Divine language through the elements of Nature, so that when they saw them peaceful and serene they believed the Lord to be pleased with the works of men, but when the elements were unleashed, they believed they saw in them the manifested anger of God.

3. In the heart of man, an image had formed of a terrible God, capable of anger and the desire for revenge, so that when they believed they had offended Him, they offered holocausts and sacrifices in the hope of placating Him.

4. I tell you that those offerings were not inspired by their love of God, but the fear of a Divine justice and fear of punishment were what inspired those first people to offer tribute to their Lord.

5. The Divine Spirit they called only God, never Father, or Teacher.

6. It was the Patriarchs and the first prophets who began to make men understand that God was justice, yes, but the perfect justice; that He was first of all Father, and that as Father, He loved all His creatures.

7. Step by step, walking slowly on the path of spiritual evolution, humanity continued its pilgrimage, passing from one Era to another and learning a bit more of the Divine Arcane through revelations that God gave His children in every Era.

8. Still man did not arrive at a complete understanding of the Divine Love, for He did not truly love God as a Father, nor did He feel in his heart the love his Lord gave him at every step.

9. It was necessary for the perfect love to be made man, that the Word be made flesh, and be transfigured to a form visible and tangible to men, for them to finally know how, and how much, God loved them.

10. Not everyone recognized the presence of the Father in Jesus. How could they recognize Him, if Jesus was humble, compassionate, and loving even with those who offended Him? They saw God as strong and proud before his enemies, harsh and terrible with those who offended Him.

11. But, just as many denied, many also believed those words that penetrated to the most hidden reaches of the heart; that way of healing incurable ills and illnesses with a mere caress, a look of infinite compassion, and a word of hope; and in that teaching that was the promise of a new world, a life of light and justice that could not be erased from the many hearts of those who understood that Divine man to be the truth of the Father, the Divine Love of He whom men did not know, and therefore could not love.

12. The seed of that supreme truth was planted in the heart of humanity for all time. Christ was the Planter, and He is still raising that seed. Later He shall come for the harvest and enjoy it for all eternity. He shall not have to say again, “I hunger” or “I thirst,” for finally His children will love Him the way He has loved them since the beginning.

13. Who is it that speaks to you of Christ, disciples? It is He.

14. It is I, the Word, who speaks to you again, humanity. Recognize Me. Do not doubt My presence because of the humble form of My presentation. Ostentation can be no part of Me.

15. Remember Me in My passage through the world in those times. Remember that I died as humbly as I had been born and lived. (296, 4 – 16)

Hopes and Expectations

16. After My departure in the Second Era, from generation to generation My arrival was awaited by those who kept faith in Me. From Father and mother to son and daughter, the Divine promise and My Word were kept alive in the desire of beholding My return.

17. Each generation believed itself to be the fortunate one, hoping that in their time the promise of the Lord would be redeemed.

18. And so time passed, and so did the generations, and My promise was becoming more and more forgotten from the hearts of men as prayer and vigil were erased. (356, 4 – 5)

19. The world is subjected to trials, the nations feel all the weight of My justice that falls upon them. And My light, My voice calling to you, is felt throughout humanity.

20. Men feel My presence, shall perceive the universal ray of light that descends and rests upon them: they foresee Me; without knowledge of this Work(the Revelations in Mexico), without having heard My Word, they raise to Me their spirit to ask Me: Lord, in what Era shall we meet? These trials and bitterness which have come to mankind, what do they mean? Can it be that you do not hear the clamor of this world? You said that you would return. When, O Lord, will you come? And in each sect and religion, the spirit of My children raises and they seek Me, invoke Me, ask Me, and await Me. (222, 29)

21. Men interrogate Me and they say to Me: “Father, if you exist, why do you not manifest yourself among us, since in other times you have descended to our mansion? Why do you not come now? Is our iniquity today so great that it prevents you from coming to save us? You always sought the lost, the blind, the leper, of which the world is full today; by chance, are we no longer inspired by your compassion? You said to your apostles that you would return among men and that you would give signs of your arrival, which we believe we are contemplating; why do you not show your Holy Face?” (62, 27)

22. Behold men waiting for Me without being aware that I am among them. I am before their eyes and they do not see Me. I speak to them and they do not hear My voice, and when for an instant they have a glimpse of Me, they deny Me.

23. “But I continue giving testimony of Myself; and I keep on waiting for those who have been waiting for Me”.

24. “And in truth, the signs of My manifestation during this Era have been great; the same blood of men, shed in torrents, saturating the earth has marked the period of My presence among you as the Holy Spirit”. (62, 28 – 29)

25. No one should be surprised at My presence, since through Jesus I made known to you the events that would announce My manifestation as the Spirit of Truth. I also told you that My arrival would be in spirit, so that no one would be waiting for material manifestations that shall never come.

26. Look upon the Jewish people still awaiting the Messiah, who had not come in the form that they expected, because the true one was already among them and they did not recognize him.

27. Do you wish, humanity, not to recognize My new manifestation, in order to continue waiting for Me according to your belief, and not according to that which I promised you? (99, 2)

28. Let the world not await a new Messiah; if I promised to you that I would return, I also made it known that My coming would be spiritual, but humanity has never known how to prepare itself to receive Me.

29. In those times men doubted that God could be hidden in Jesus, whom they judged to be a man like other men, and as poor as other men. Nonetheless, later, and before the powerful works of Christ, humanity became convinced that in that man who was born, grew, and died in the world, was the Word of God. And yet, in this time, many men will only accept My coming if it is in human form, as in the Second Era.

30. The evidence that I come in Spirit to communicate with humanity will not be accepted by all, in spite of the testimonies, because materialism will act as a blindfold of darkness for the eyes of some.

31. How many would like to see Christ suffer again in this world and receive from Him the miracle, so that they could believe in His presence or His existence; but, truly I tell you, on this earth there will not again be a manger to see Me born as man, nor another Golgotha to see Me die. Now all those who are resuscitated into true life shall feel My birth in their hearts, just as those who remain in sin shall feel Me die. (88, 27 – 29)

32. See that many people of this time scrutinize the scriptures of past times, meditating on the prophets, and trying to penetrate in the promises made by Christ, to return.

33. Listen to how they say: “The Master is near,” The Lord is here,” or “He shall soon arrive,” and then add: “The signs of His return are clear and palpable.”

34. Some seek Me and call Me, others feel My presence, and still others foresee My coming in the Spirit.

35. Oh, if only that thirst for knowing was present in all, and if all had that longing to find the supreme truth! (239, 68 – 71)

36. See how in all religions and sects men scrutinize the time, life, and events with the hope of discovering the signs that announce My coming. They are the innocent who do not know that for some time I have been manifesting Myself and that I am about to end this form of communication.

37. But I tell you also that many of those who are so anxiously waiting for Me, if they witnessed the form in which I have come to communicate, would not only not recognize Me, but would flatly deny Me.

38. To them, only the testimonies will come and by these means, they shall believe, that I was among My children.

39. You also awaited for Me intimately with impatience, but I knew that you would recognize Me, and that you would be My laborers in this Era. (255, 2 – 4)

Biblical Promises

40. In My manifestation through Jesus, I announced to you the coming of the Holy Spirit and men thought that it pertained to a Divinity, who being in God, was not known by them, not realizing that while speaking of the Holy Spirit, I was speaking about the only God, who was preparing the time in which He would communicate spiritually with men through a human faculty. (8, 4)

41. Why should anyone be surprised at My new revelations? Truly I say to you that the patriarchs of ancient times already had knowledge of the coming of this Era and seers of other periods beheld it and the prophets announced it. It was a Divine promise made to men, a long time before I, as Jesus, came to the world.

42. When I announced to My disciples My new coming and allowed them to foresee the way in which I would manifest Myself to men, a long time had passed since that promise was made.

43. Here you have that period unfolding before you, here you have those prophecies being fulfilled. Who would be surprised? Only those who have slumbered in darkness (in ignorance or confusion) or the ones who have erased My promises from themselves. (12, 97 – 99)

44. I knew how little you would fathom My teachings, and the errors which you would make interpreting My revelations, I announced to you My return, saying that I would send the Spirit of Truth to clarify many Mysteries and explain to you that which you had not understood.

45. Because, in the most profound of My prophetic words, I led you to understand that this time I would not come in lightning and thunder, as in Sinai; nor make Myself a man, putting My love and words in human form, as in the Second Era; but would come to your spirit in the splendor of My wisdom, surprising your mind with the light of inspiration and calling at the doors of your heart in a voice that your spirit understands. Those predictions and promises are those which are now being fulfilled.

46. It is sufficient for you to prepare yourselves a little to look upon My light and feel the presence of My Spirit, the same one that proclaimed that it would come to teach you, and unveil to you the truth. (108, 22 – 23)

47. There are many who have not evolved due to fear or to a lack of study. They still practice the law of Moses without acknowledging the coming of the Messiah; others, believing in Jesus, have disregarded the arrival of the Holy Spirit as foretold. I have come for the third time yet many do not await Me.

48. The angels announced My arrival and their voices were heard throughout the heavens. Did you not hear them? The spiritual world has come to offer you testimony of My presence. All the prophecies will be fulfilled, the disasters that are now occurring on earth will overcome the pride and vanity of man. Once man becomes humble, He will then seek Me, calling Me Father. Love Me, and thus you will acknowledge Me. A prayer for world peace will then emerge from your heart. I love all My children. Once they evolve spiritually and return to Me, I will make a covenant with men and there will be great joy with the Father and His children. (179, 38 – 39)

49. So I said to you in that time: What I have told you is not all that I have to teach you. For you to know all, first I must go away in order to send to you the Spirit of Truth, to make clear what I have said, and what I have done. I promised to you the Comforter in the times of trial. And that Comforter, that Explainer, is I Myself returning to illuminate you and help you to understand the past lessons as well as this new one that I bring you now. (339, 26)

50. In wisdom is the balsam and solace that your heart longs for; it is for this I promised you at that time that the Spirit of Truth as the Comforting Spirit. But it is indispensable to have faith in order not to stop on the path, or feel fear before the trials. (263, 10 – 11)

Predictions fulfilled

51. Few are the men who know the signs that a new Era has begun and that I am manifesting Myself spiritually to humanity. The majority dedicate their lives and efforts to material progress and in that deaf and sometimes bloody struggle to reach their objective, they walk like the blind, and lose their course, not knowing what they are after; they do not see the light of the coming dawn, do not see the signs, and are very far from having knowledge of My revelations.

52. This humanity has believed more in the doctrines and the words of men than in the revelations that I have given you throughout time. By chance are you waiting for the Father, in His justice, will send you greater signs than those which you behold at every turn, in order that you may feel and believe that this is the foretold time of My manifestation as the Spirit of Truth? Oh men of little faith! Now disciples, you understand why I sometimes say to you that My voice cries in the wilderness, for there is no one who hears and truly listens. (93,27-28)

53. So that all men on earth may testify to the truth of this message, I have made the signs that were prophesized in ancient times, the signs that speak of My new coming, be felt through all the globe.

54. And so, when this good news comes to the nations, men will scrutinize and investigate all that was said in these times, and surprised and pleased they will find that all that was announced and promised about My new coming has been faithfully fulfilled, as is fitting for He who has one will, one word, and one law. (251, 49)

55. In the Second Era (time of Jesus) I announced to My apostles My new manifestation, and when they asked Me what signs would announce that period, I announced it to them one by one, as well as the evidence that I would give to them.

56. “The signs have appeared up to the last one; they announced that this is the Era foretold by Jesus, and I ask you: If this manifestation that I am giving you was not the truth, why has Christ not appeared, in spite of the signs? Or do you also believe that the tempter has power over Creation and over the elements to deceive you?”

57. “I forewarned you for a long time so that you would not fall under the seduction of false prophets, false Christ and false redeemers; but now I say to you that the incarnated spirit is so bright because of his evolution, his light and experience, that it is not easy to give him darkness for light, no matter how much artifice it may have”.

58. That is why I have told you: Before you devote yourself with a blind faith along this path, scrutinize however you wish. Behold that this word has been given to all and never have I reserved a part of it only to specific beings. Observe that in this Work there are no books in which I would pretend to conceal any teaching.

59. However, I also said to you during that Second Era through the lips of John, My apostle: “If anyone hears My voice and opens the door, I shall enter within him, and dine with him and He with Me”. I also taught you the parable of the virgins so that you would keep it in mind during this period. (63, 79 – 80)

60. If the signs and ordeals have been fulfilled and I have not appeared in the synagogue, nor appeared in any church, has the world not perceived that in some place I would be manifesting Myself, since I cannot go back on My word? (81, 41)

(First part of #60 removed – as in the Spain and German Document)

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LE TROISIEME TESTAMENT – Révélations du Jésus-Christ
Chapitre 1… Dans l’attente de la seconde venue du Christ

Perspective introductrice à l’Evénement Sacré

1. À l’aube des temps, le monde manquait d’amour, les premiers hommes étaient loin de sentir et de comprendre cette force divine, cette essence de l’esprit, principe de toute la création.

2. Les hommes croyaient en Dieu, mais seulement lui attribuaient force et justice. Ils pensaient comprendre le langage divin au travers des éléments de la Nature; ainsi, lorsqu’ils les voyaient paisibles et sereins, pensaient-ils que le Seigneur félicitait les oeuvres des hommes, mais si les éléments se démontaient, alors croyaient-ils voir se manifester la colère de Dieu.

3. Le coeur de l’homme s’était forgé à l’idée d’un Dieu terrible, qui pouvait éprouver les sentiments de rancoeur et de vengeance. Pour cela même, lorsqu’ils pensaient avoir offensé Dieu, ils lui offraient des holocaustes et des sacrifices, dans l’espoir de l’apaiser.

4. Moi je vous dis que ces offrandes-là ne s’inspirèrent pas de l’amour de Dieu. C’étaient plutôt la peur de la justice divine et la crainte du châtiment qui motivait les premiers peuples à offrir des tributs à leur Seigneur.

5. L’Esprit Divin, ils le nommèrent tout simplement Dieu; mais jamais Père, ni Maître.

6. Ce furent les patriarches et les premiers prophètes qui commencèrent à faire comprendre à l’homme que Dieu était justice, oui, mais justice parfaite, qu’il était avant tout Père et qu’en tant que Père, il aimait ses enfants.

7. Pas à pas, en parcourant lentement le sentier de l’évolution spirituelle, l’humanité continua son pèlerinage, en passant d’une ère à l’autre et en apprenant à connaître un peu plus l’Arcane Divin, par le biais des révélations que Dieu faisait à ses enfants à chaqueépoque.

8. Toutefois, l’homme ne parvenait pas encore à une connaissance complète de l’amour divin, parce qu’il n’aimait pas vraiment Dieu en tant que Père, et ne savait sentir en son coeur l’amour que son Seigneur lui offrait à chaque pas.

9. Il était nécessaire que l’Amour parfait se fût homme, que le Verbe s’incarnât et se transformât en matière tangible et visible pour les hommes, afin que ceux-ci sachent, enfin, à quel point et de quelle manière Dieu les aimait.

10. Tous ne reconnurent pas en Jésus la présence du Père! Comment allaient-ils le reconnaître, si Jésus était humble, compatissant, affectueux même à l’égard de ceux qui l’offensaient? Eux croyaient en un dieu puissant et coléreux devant ses ennemis, justicier et terrible envers ceux qui l’offensaient.

11. Mais, de même que beaucoup le rejetèrent, beaucoup aussi crurent en cette parole qui les pénétrait jusqu’au plus profond du coeur. Cette forme de guérir infirmités et maladies incurables, juste d’une caresse, d’un regard d’infinie compassion, d’une parole d’espérance, cet enseignement qui était la promesse d’un monde nouveau, d’une vie de lumière et de justice, ne put disparaître de bon nombre de coeurs, qui comprirent que cet homme divin était la vérité du Père, l’Amour Divin de Celui que les hommes ne connaissaient pas et, par conséquent, ne pouvaient aimer.

12. La graine de cette suprême vérité resta pour toujours semée dans le coeur de l’humanité. Le Christ en fut le semeur et poursuit encore la culture de sa semence; plus tard il viendra chercher son fruit, pour s’en délecter éternellement, et jamais il ne redira : «J’ai faim ou j’ai soif» parce qu’enfin ses enfants l’aimeront comme lui les a aimés depuis le début.

13. Disciples, qui vous parle du Christ, sinon Lui-même?

14. C’est Moi, le Verbe, qui vous parle à nouveau, humanité; reconnaissez-moi, ne doutez pas de ma présence parce que je me manifeste à vous avec humilité, sans ostentation.

15. Souvenez-vous de moi par le biais de mon passage sur terre en ce temps- là; rappelez-vous que je mourus aussi humblement que le fut ma naissance et ma vie. (296, 4 – 16)

Espérances et expectatives

16. Après mon départ à la Seconde Epoque, de génération en génération, ceux qui maintenaient la foi en Moi attendaient mon arrivée. De pères en fils, ils transmettaient la divine promesse et ma parole maintenait vif le désir de contempler mon retour.

17. Chaque génération croyait être favorisée, espérant que s’accomplisse, en elle, la parole de son Seigneur.

18. Ainsi passèrent les temps et les générations. Ils oublièrent la prière et la vigile et, de leur coeur, s’effaça ma promesse. (356, 4-5)

19. Le monde est soumis à des épreuves, les nations sentent peser sur elles tout le poids de ma justice. Et ma lumière, ma voix qui vous appelle, se fait sentir dans toute l’humanité.

20. Les hommes sentent ma présence, perçoivent mon rayon universel qui descend et se repose sur eux; ils me pressentent, sans connaître cette OEuvre*, sans avoir écouté ma parole et tournent vers Moi leur esprit afin de Me demander : Seigneur, en quelle époque sommes-nous? Père, que signifient ces épreuves et amertumes qui ont frappé les hommes? Peut-être n’as-tu pas entendu le cri de ce monde? Tu as dit que tu reviendrais. Quand viendras-tu, O Seigneur? Et, dans chaque secte et religion, s’élève l’esprit de mes enfants. Ils me cherchent, m’invoquent, m’interrogent et m’attendent. (222, 29)

*) La parole et révélation du Christ de sa Seconde Venue sous forme Spirituelle, qui débuta au Mexique

21. Les hommes m’interrogent et me disent : Seigneur, si tu existes, pourquoi ne te manifestes-tu pas à nous si, en d’autres temps, tu es descendu jusque dans nos demeures? Pourquoi ne viens-tu pas te manifester aujourd’hui? Notre iniquité est-elle si grande qu’elle t’empêche de venir nous sauver? Toujours tu as cherché l’égaré, l’aveugle, le lépreux, le monde en regorge à présent. Par hasard, ne t’inspirons-nous déjà plus aucune pitié?

22. Tu as dit à tes apôtres que tu reviendrais parmi les hommes et que tu donnerais des signes de ton arrivée, que nous croyons contempler. Pourquoi ne nous montres-tu pas ton visage?

23. Voici les hommes en train de m’attendre sans sentir que je suis parmi eux. Je suis devant leurs yeux et ils ne me voient pas, je leur parle et ils n’entendent pas ma voix et, lorsque l’espace d’un instant ils en arrivent à me regarder, ils me renient, mais Moi, je poursuis Mon témoignage et continue d’attendre ceux qui m’attendent.

24. Et, en vérité, grands ont été les signes de ma manifestation au cours de cette ère; le même sang des hommes versé à torrents, détrempant la terre, a marqué le temps de ma présence entre vous comme Saint- Esprit. (62, 27-29)

25. Nul ne devrait se surprendre de ma présence, déjà par le biais de Jésus je vous ai signalé les événements qui annonceraient ma manifestation en tant qu’Esprit de Vérité; de même vous ai-je dit que mon arrivée serait en tant qu’esprit, afin que nul n’attende de manifestations matérielles qui ne se produiront jamais.

26. Voyez le peuple juif attendant encore le Messie, sans pour autant que celui-ci arrive sous la forme imaginée par eux, parce que le vrai a déjà été parmi eux, et ils ne l’ont pas reconnu.

27. Humanité, voulez-vous ignorer ma nouvelle manifestation pour continuer de m’attendre selon votre croyance et qui n’est pas conforme à ce que je vous ai promis? (99, 2)

28. Que le monde n’attende pas un nouveau Messie; si je vous ai promis de revenir, je vous ai aussi laissé entendre que ma venue serait spirituelle, mais l’humanité jamais n’a su se préparer pour me recevoir.

29. En ce temps-là les hommes doutèrent que Dieu pût se cacher en Jésus, qu’ils considéraient comme un homme égal aux autres, et aussi pauvre qu’eux. Cependant, par la suite, et en présence des puissantes oeuvres du Christ, l’humanité convint que cet homme qui naquit, grandît, et mourut dans le monde était la Parole de Dieu. Et cependant, en ce moment, beaucoup n’accepteraient ma venue que si elle était humanisée comme elle le fut à la Seconde Ere.

30. Tous n’accepteront pas les preuves de ma venue sous forme d’Esprit pour communiquer avec l’humanité, parce que le matérialisme constituera un bandeau d’obscurité devant les yeux de certains.

31. Combien souhaiteraient revoir le Christ souffrir dans le monde et recevoir de Lui le miracle, pour croire en sa présence ou son existence; pour sûr je vous dis que cette Terre n’aura plus ni crèche qui pour me voir naître en tant qu’homme, ni autre Golgotha qui pour me voir expirer. Maintenant, tous ceux qui ressuscitent à la vraie vie me sentiront naître dans leur coeur, tout comme ceux qui s’obstinent dans le péché me sentiront mourir dans leur coeur. (88, 27-29)

32. Voyez, en cette époque, tous les gens qui examinent en détail les écritures des temps passés, méditant les prophètes et essayant de pénétrer les promesses que le Christ avait faites de revenir.

33. Ecoutez-les dire : «Le Maître est proche», «Le Seigneur est déjà là» ou encore «il ne tarde pas à arriver», et d’ajouter : «les signes de son retour sont clairs et palpables».

34. Les uns me cherchent et m’appellent, d’autres sentent ma présence, d’autres encore pressentent davantage ma venue sous forme d’Esprit.

35. Ah, si seulement tous avaient déjà, en eux, cette soif de connaissances, si tous avaient ce désir ardent de connaître la suprême vérité! (239, 68- 71)

36. Voyez comment, dans toutes religions et sectes, les hommes passent au crible le temps, la vie et les faits, dans l’espoir de découvrir les signes annonciateurs de mon arrivée. Ce sont les naïfs qui ignorent que je me manifeste depuis un temps déjà, et que cette forme de communication arrive à son terme.

37. Mais je vous dis également que bon nombre de ceux qui m’attendent avec tant d’anxiété ne me reconnaîtraient pas ou plutôt me renieraient catégoriquement, s’ils s’apercevaient de la forme que j’ai prise pour venir communiquer.

38. A ceux-là seulement leur parviendront les témoignages grâce auxquels ils croiront que j’ai bien été au milieu de mes enfants.

39. Vous aussi, intimement, m’attendez avec impatience, mais Je savais que vous me reconnaîtriez et seriez mes laboureurs en cette époque. (255, 2-4)

Promesses bibliques

40. Lorsque je me suis manifesté par Jésus, je vous ai annoncé la venue du Saint-Esprit, et les hommes pensèrent qu’il s’agissait d’une divinité, en Dieu, qu’ils ne connaissaient pas, sans pouvoir comprendre qu’en vous parlant du Saint-Esprit, je vous parlais de l’unique Dieu, qui était en train de préparer le temps propice pour communiquer spirituellement avec les hommes, par le biais de l’intelligence humaine. (8, 4)

41. Pourquoi se sentir surpris par mes nouvelles révélations? En vérité, je vous le dis, les patriarches des temps passés eurent connaissance de l’arrivée de cette Ere, les voyants d’autres époques la contemplèrent et les prophètes l’annoncèrent. Ce fut une promesse divine faite aux hommes, bien avant que Moi je ne vienne au monde, par Jésus.

42. Lorsque je fis l’annonce de ma nouvelle venue à mes disciples et leur laissai entrevoir la forme sous laquelle je me manifesterais aux hommes, la promesse vous avait été faite depuis bien longtemps. (12, 98)

43. Vous avez devant vous, le développement de ce temps, ici s’accomplissent ces prophéties. Qui peut s’en étonner? Seulement ceux qui ont dormi dans les ténèbres* ou encore ceux qui ont effacé mes promesses d’eux-mêmes. (12, 99)

44. Moi qui savais que vous approfondiriez peu mes enseignements, et les erreurs que vous commettriez en interprétant mes révélations, je vous annonçai mon retour, en disant que je vous enverrais l’Esprit de la Vérité pour éclaircir beaucoup de mystères et vous expliquer ce que vous n’auriez pas compris.

45. Parce que, au plus profond de mes paroles prophétiques, je vous laissais entendre que, cette fois, je ne viendrais pas en homme, entre foudre et tonnerre, comme jadis au Sinaï, humanisant mon amour et mes paroles, comme dans le Second Temps; mais je toucherai votre esprit dans la splendeur de ma sagesse, le surprenant par la lumière de l’inspiration, frappant à la porte de votre coeur, avec une voix que votre esprit perçoit. Ces prédictions et promesses-là sont maintenant en train de s’accomplir.

46. Il suffit de vous préparer un peu pour regarder ma lumière et sentir la présence de mon Esprit, le même qui vous annonça qu’il viendrait pour vous enseigner et vous dévoiler la vérité. (108, 22-23)

47 Beaucoup n’ont pas évolué en raison de la crainte ou d’un manque d’étude. Ils pratiquent seulement la loi de Moïse sans reconnaître la venue du Messie; d’autres, croyant en Jésus, n’ont pas attendu l’Esprit Consolateur promis. Quant à Moi, je suis descendu pour la troisième fois et ils ne m’attendaient plus.

48. Les anges ont annoncé ces révélations et sa voix a retenti dans tout l’espace. Les avez-vous reconnues? Le monde spirituel est venu pour vous offrir le témoignage de ma présence. Toutes les prophéties seront accomplies ; la destruction effrénée vaincra l’orgueil et la vanité de l’homme, qui, une fois humble, me cherchera pour m’appeler Père. (179, 38-39)

49. Ainsi vous le dis-je en ce temps-là : Ce que je vous ai dit n’est pas tout ce que je dois vous enseigner. Pour que vous sachiez tout, d’abord il me faudra m’en aller et vous envoyer l’Esprit de la Vérité, pour éclairer ce que j’ai dit et ce que j’ai fait. Je vous promets le Consolateur dans les temps d’épreuve. Et ce Consolateur, cet Educateur sera ma transmission directe qui revient pour vous illuminer et vous aider à comprendre les leçons passées et la nouvelle que je vous apporte maintenant. (339, 26)

50. C’est la sagesse qui est le baume et la consolation que votre coeur désire ardemment; pour cela je vous promis, à ce moment-là, l’Esprit de Vérité comme Esprit de Consolation. Mais il est indispensable d’avoir la foi pour ne pas s’arrêter en chemin, ni avoir peur devant les épreuves. (263, 10-11)

Signes précurseurs accomplis

51. Peu nombreux sont les hommes qui connaissent les signes indiquant qu’une nouvelle ère a commencé et que je me manifeste spirituellement à l’humanité. La majorité consacre sa vie et ses efforts au progrès matériel et, dans cette lutte âpre et parfois sanglante pour atteindre leur objectif, ils marchent comme des aveugles, perdent leur chemin, ne sachant pas où ils vont. Ils ne réussissent pas à voir la clarté de la prochaine aurore, ne perçoivent pas les signes, et sont très loin d’atteindre la connaissance de mes révélations.

52. Cette humanité a cru davantage aux doctrines et aux mots des hommes qu’aux révélations que je lui ai concédées au fil des temps. D’aventure, attendriez-vous du Père, dans sa justice, qu’il vous envoie de plus grands signes encore que ceux que vous voyez à chaque pas, pour que vous puissiez enfin sentir et croire que c’est le moment de prédilection de ma manifestation en tant qu’Esprit de Vérité? Oh hommes de peu de foi! Maintenant, disciples, vous comprenez pourquoi je vous dis parfois que ma voix prêche dans le désert, parce que personne ne l’écoute ni s’en préoccupe vraiment. (93, 27- 28)

53. Pour que tous les hommes de la Terre puissent témoigner de la véracité de ce message, Moi j’ai fait en sorte que ces signes prophétisés dans les temps anciens, ceux qui traitaient de ma nouvelle venue, soient ressentis dans le monde entier.

54. Et ainsi, quand cette bonne nouvelle parviendra aux nations, les hommes examineront et étudieront tout ce qui a été dit alors et, étonnés et heureux, ils constateront que tout ce qui fut annoncé et promis au sujet de ma nouvelle venue, s’est fidèlement accompli, comme il se doit pour qui ne compte qu’une volonté, une parole et une loi. (251, 49)

55. Au cours de la Seconde Ere*, je fis l’annonce à mes apôtres de ma nouvelle manifestation et, lorsque ceux-ci m’interrogèrent sur les signes annonciateurs de cette période, je les leur énumérai un à un, de même que les preuves que je leur fournirai.

56. Les signes sont apparus jusqu’au dernier; ils annoncèrent que ceci est le temps prédit par Jésus, et je vous demande : Si cette manifestation que je vous donne n’était pas la vérité, pourquoi le Christ n’est-il pas apparu, en dépit des signes? Ou croyez-vous que le tentateur a également le pouvoir sur la création et les éléments pour vous tromper?

57 Je vous ai prévenus pendant longtemps pour que vous ne vous laissiez pas séduire par de faux prophètes, de faux christs et de faux rédempteurs; mais maintenant je vous dis que l’esprit incarné est si lumineux en raison de son évolution, sa lumière et son expérience, qu’il est impossible de changer l’obscurité pour la lumière, quels que soient ses grands artifices.

58. C’est pourquoi je vous ai dit : Avant de vous livrer avec une foi aveugle sur cette voie, investiguez à discrétion. Voyez que cette parole a été donnée à tous et que jamais je n’en ai réservé seulement une partie pour des êtres déterminés. Voyez que, dans cette OEuvre, il n’y a aucun livre dans lequel je prétende vous cacher quelque enseignement.

59. Mais, en ce Deuxième Temps-là, je vous ai aussi dit, par les lèvres de mon apôtre Jean : «Si quelqu’un entend ma voix et m’ouvre la porte, alors j’entrerai chez lui et je souperai avec lui et lui avec Moi». Je vous ai également enseigné la parabole des vierges pour que vous vous en souveniez, en ce temps-ci. (63, 79-80)

60. Si les signes et les épreuves ont été accomplis et que je ne sois pas apparu dans la synagogue, ni dans aucune église, le monde ne pressent-il pas que je dois être en train de me manifester quelque part, puisque je ne puis manquer à ma parole? (81, 41)

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EL TERCER TESTAMENTO – Revelaciones de Jesucristo
Capítulo 1 – En espera de la segunda venida de Jesucristo

Perspectiva introductoria al acontecimiento sagrado

1. En el principio de los tiempos el mundo estaba carente de amor, los primeros hombres estaban lejos de sentir y de comprender esa fuerza divina, esa esencia del espíritu, principio de todo lo creado. (296, 4 y sigue al 15)

2. Creían en Dios, pero sólo le atribuían fuerza y justicia. Los hombres creían entender el lenguaje divino a través de los elementos de la Naturaleza; así, cuando los veían apacibles y serenos, pensaban que el Señor estaba de plácemes con las obras de los hombres, mas, si los elementos se desataban, entonces creían ver en ello la ira de Dios manifestada en esa forma.

3. En el corazón del hombre se había formado la idea de un Dios terrible, en quien podía albergarse el rencor y el sentimiento de venganza, por eso, cuando creían haber ofendido a Dios, le ofrecían holocaustos y sacrificios, esperando desagraviarle.

4. Yo os digo que aquellas ofrendas no estuvieron inspiradas en el amor a Dios, era el temor a la divina justicia, el miedo al castigo, lo que inspiraba a los primeros pueblos a ofrecer tributos a su Señor.

5. Al Espíritu Divino le llamaban Dios simplemente; pero nunca Padre, ni Maestro.

6. Fueron los patriarcas y los primeros profetas, los que empezaron a hacer comprender al hombre que Dios era justicia, sí, pero justicia perfecta, que era ante todo Padre, y que, como Padre, amaba a todas sus criaturas.

7. Paso a paso, caminando lentamente por el sendero de la evolución espiritual, continuó su peregrinaje la humanidad, pasando de una era a otra y conociendo algo más del Arcano Divino, mediante las revelaciones que en cada tiempo les hacía Dios a sus hijos.

8. Sin embargo, todavía el hombre no llegaba a tener un conocimiento completo del divino amor; porque no amaba verdaderamente a Dios, como a un Padre, ni sabía sentir en su corazón el amor que su Señor a cada paso le brindaba.

9. Fue menester que el amor perfecto se hiciese hombre, que el Verbo encarnara y se convirtiese en materia tangible y visible a los hombres, para que éstos supiesen al fin, cuánto y de qué manera les amaba Dios.

10. ¡No todos reconocieron en Jesús la presencia del Padre! ¿Cómo iban a reconocerle si Jesús era humilde, compasivo, amoroso aun con los que le ofendían? Ellos tenían a Dios por fuerte y soberbio delante de sus enemigos, justiciero y terrible para con quienes le ofendían.

11. Pero, así como muchos negaron, también muchos creyeron aquella palabra que penetraba hasta lo más escondido del corazón; aquella forma de sanar dolencias y males incurables, tan sólo con una caricia, con una mirada de compasión infinita, con una palabra de esperanza; aquella enseñanza que era la promesa de un mundo nuevo, de una vida de luz y de justicia, no pudo borrarse de muchos corazones, los cuales comprendieron que aquel hombre divino era la verdad del Padre, el Amor Divino de Aquél a quien los hombres no conocían y por lo tanto, no podían amar.

12. La semilla de aquella suprema verdad quedó sembrada para siempre en el corazón de la humanidad. Cristo fue el sembrador y aún sigue cultivando la simiente; luego vendrá por el fruto para deleitarse con él eternamente, y ya en su palabra no volverá a decir: “Tengo hambre” o “Sed tengo”, porque al fin sus hijos le amarán como Él les ha amado desde el principio.

13. ¿Quién os está hablando de Cristo, discípulos? Él mismo.

14. Soy Yo, el Verbo, quien os habla de nuevo, humanidad; reconocedme, no dudéis de mi presencia por la humildad con que me presento. La ostentación no puede estar conmigo.

15. Recordadme a través de mi paso por el mundo en aquel tiempo; recordad que morí tan humildemente como había nacido y vivido. (296, 4 – 15)

Esperanzas y expectativas

16. Después de mi partida en el Segundo Tiempo, de generación en generación era esperada mi llegada entre los que guardaban fe en Mí. De padres a hijos se iban transmitiendo la divina promesa y mi palabra mantenía vivo el deseo de contemplar mi retorno.

17. Cada generación creía ser la agraciada, esperando que en ella se cumpliese la palabra de su Señor.

18. Así los tiempos pasaron y las generaciones también, y de los corazones se fue borrando mi promesa, olvidándose de la oración y la vigilia. (356, 4 – 5)

19. El mundo está sujeto a prueba, las naciones sienten todo el peso de mi justicia que cae sobre ellas. Y mi luz, mi voz que os llama, se deja sentir en toda la humanidad.

20. Los hombres sienten mi presencia, perciben mi rayo universal que desciende y descansa sobre ellos; me presienten, sin conocer esta Obra*, sin haber oído mi palabra y elevan hacia Mí su espíritu para preguntarme: Señor ¿En qué tiempo nos encontramos? ¿Estas pruebas y amarguras que han llegado a los hombres, qué significan, Padre? ¿Acaso no escucháis el clamor de este mundo? Tú dijiste que volverías. ¿Hasta cuándo vas a venir oh Señor? Y en cada secta y religión, se eleva el espíritu de mis hijos y me buscan, me invocan, me preguntan y me esperan. (222, 29)

21. Los hombres me interrogan y me dicen: Señor, si vos existís ¿Porqué no os manifestáis entre nosotros si en otros tiempos habéis descendido hasta nuestra morada? ¿Porqué hoy no venís? ¿Es ahora tan grande nuestra iniquidad que os impide venir a salvarnos? Siempre buscasteis al perdido, al ciego, al leproso, de ésos ahora está lleno el mundo, ¿Acaso ya no os inspiramos piedad?

22. Vos dijisteis a vuestros apóstoles que volveríais entre los hombres y que daríais señales de vuestra llegada las cuales creemos estar contemplando. ¿Porqué no nos mostráis vuestra faz?

23. He ahí a los hombres esperándome sin sentir que estoy entre ellos. Estoy delante de sus ojos y no me ven, les hablo y no oyen mi voz, y cuando por un instante llegan a mirarme, me niegan, mas Yo sigo dando testimonio de Mí, y a los que me esperan les sigo esperando.

24. Y en verdad que las señales de mi manifestación en esta era han sido grandes; la misma sangre de los hombres derramada a torrentes, empapando la tierra, ha marcado el tiempo de mi presencia entre vosotros como Espíritu Santo. (62, 27 – 29)

25. Nadie debería sorprenderse de mi presencia; ya a través de Jesús os señalé los acontecimientos que anunciarían mi manifestación como Espíritu de Verdad; también os dije que mi llegada sería en espíritu para que nadie estuviera en espera de manifestaciones materiales, que nunca han de llegar.

26. Mirad al pueblo judío esperando aún al Mesías, sin que éste llegue en la forma que ellos esperan, porque el verdadero ya estuvo con ellos y no lo reconocieron.

27 ¿Queréis, humanidad, desconocer mi nueva manifestación para seguir esperándome según vuestra creencia y no conforme a lo que Yo os prometí? (99,2)

28. Que no espere el mundo un nuevo Mesías; si os prometí volver, también os di a entender que mi venida sería espiritual, mas la humanidad nunca ha sabido prepararse para recibirme.

29. En aquel tiempo los hombres dudaron de que Dios pudiera ocultarse en Jesús, al que juzgaban un hombre igual a los demás y tan pobre como el que más. Sin embargo, después, y ante las obras poderosas de Cristo, la humanidad se convenció de que en aquel hombre que nació, creció y murió en el mundo, estuvo el Verbo de Dios. Y sin embargo, en este tiempo, muchos hombres sólo aceptarían mi venida si fuese humanizada como en el Segundo Tiempo.

30. Las pruebas de que vengo en Espíritu a comunicarme con la humanidad no serán por todos aceptadas, a pesar de los testimonios, porque el materialismo será como venda de oscuridad ante los ojos de algunos.

31. Cuántos quisieran volver a ver a Cristo padecer en el mundo y recibir de Él el milagro, para creer en su presencia o en su existencia; mas de cierto os digo que en esta Tierra no volverá a haber un pesebre que me vea nacer como hombre, ni otro Gólgota que me vea expirar. Ahora me sentirán nacer en su corazón todos los que resuciten a la vida verdadera, como también me sentirán morir en su corazón todos los que se obstinen en el pecado. (88, 27 – 29)

32. Ved a mucha gente en este tiempo escudriñando las escrituras de los tiempos pasados, meditando sobre los profetas y tratando de penetrar en las promesas que Cristo hiciera de volver.

33. Oídles como dicen: “El Maestro está cerca”, “El Señor ya está” o “no tarda en llegar”, y añaden: “Las señales de su regreso son claras y palpables”.

34. Unos me buscan y me llaman, otros sienten mi presencia, otros más presienten mi venida en Espíritu.

35. ¡Ah, si en todos fuese ya esa sed de conocimientos, si todos tuvieran ese anhelo de conocer la suprema verdad! (239, 68 – 71)

36. Ved como en todas las religiones y sectas, los hombres escudriñan el tiempo, la vida y los sucesos, con la esperanza de descubrir las señales que anuncien mi llegada. Son los inocentes que no saben que ha tiempo me estoy manifestando, y que está a punto de terminar esta forma de comunicación.

37. Mas también os digo que muchos de los que con tanta ansiedad me esperan, si presenciaran la forma en que me he venido a comunicar no me reconocerían, antes bien, me negarían rotundamente.

38. A ellos sólo llegarán los testimonios y por medio de ellos si creerán que estuve entre mis hijos.

39. También vosotros íntimamente me esperabais con impaciencia, mas Yo sabía que me reconoceríais y seríais de mis labriegos en este tiempo. (255, 2 – 4)

Promesas bíblicas

40. En mi manifestación a través de Jesús, os anuncié la venida del Espíritu Santo y los hombres pensaron que se trataba de una divinidad que estando en Dios, no era conocida por ellos, sin poder comprender que, al hablaros del Espíritu Santo, os estaba hablando del Dios único, el cual estaba preparando el tiempo en el que había de comunicarse espiritualmente con los hombres a través del entendimiento humano. (8, 4)

41. ¿Por qué ha de sentirse alguien sorprendido ante mis nuevas revelaciones? En verdad os digo, que los patriarcas de los tiempos antiguos ya tuvieron conocimiento de la llegada de esta Era y los videntes de otras épocas la contemplaron y los profetas la anunciaron. Fue una promesa divina hecha a los hombres, mucho tiempo antes de que Yo, a través de Jesús, viniese al mundo.

42. Cuando anuncié a mis discípulos mi nueva venida y dejé entrever la forma en que me manifestaría a los hombres, ya hacía mucho tiempo que la promesa os había sido hecha.

43. Aquí tenéis ante vosotros desarrollándose aquel tiempo, aquí están cumpliéndose aquellas profecías. ¿Quién puede sorprenderse? Sólo los que han dormido en tinieblas* o los que borraron de ellos mismos mis promesas. (12, 97 – 99)

44. Yo que sabía lo poco que habías de profundizaros en mis enseñanzas y los errores en que habríais de caer al interpretar mis revelaciones, os anuncié mi retorno, diciéndoos que os enviaría al Espíritu de la Verdad para que esclareciera muchos misterios y os explicara lo que no hubieseis comprendido.

45. Porque en lo más profundo de mis palabras proféticas os di a comprender que en este tiempo no vendría entre relámpagos y truenos como en el Sinaí, no a hacerme hombre, humanizando mi amor y mis palabras como en el Segundo Tiempo; sino que llegaría a vuestro espíritu en el resplandor de mi sabiduría sorprendiendo a vuestra mente con la luz de la inspiración y llamando a las puertas de vuestro corazón, con una voz que entiende vuestro espíritu. Aquellas predicciones y promesas, son las que ahora se están cumpliendo.

46. Basta prepararos un poco para mirar mi luz y sentir la presencia de mi Espíritu, el mismo que os anunció que vendría a enseñaros y a descubriros la verdad. (108, 22 – 23)

47. Hay muchos que por temor o falta de estudio, no han evolucionado y practican sólo la ley de Moisés, sin reconocer la venida del Mesías, y otros que creyendo en Jesús, no han esperado al Espíritu Consolador prometido; y Yo he descendido por tercera vez y no me han esperado.

48. Los ángeles han anunciado estas revelaciones y su voz ha llenado el espacio. ¿Les habéis reconocido? Es el mundo espiritual que ha venido entre vosotros a dar testimonio de mi presencia. Todo lo que ha sido escrito, se cumplirá. La destrucción que se ha desatado, vencerá el orgullo y la vanidad del hombre y éste, humilde, me buscará para llamarme Padre. (179, 38 – 39)

49. Así os dije en aquel tiempo: Lo que os he dicho no es todo lo que he de enseñaros. Para que sepáis todo, antes tendré que irme para enviaros al Espíritu de Verdad, a esclarecer lo que he dicho y lo que he hecho. Yo os prometo el Consolador en los tiempos de prueba. Y ese Consolador, ese Explicador, soy Yo mismo que vuelvo para iluminaros y ayudaros a comprender las lecciones pasadas y esta nueva que ahora os traigo. (339, 26)

50. En la sabiduría está el bálsamo y el consuelo que anhela vuestro corazón, por eso os prometí en aquel tiempo al Espíritu de Verdad como Espíritu de Consolación. Pero es indispensable tener fe para no detenerse en el camino ni sentir temor ante las pruebas. (263, 10 – 11)

Señales precursoras cumplidas

51. Pocos son los hombres que conocen las señales de que una nueva era ha comenzado y de que me estoy manifestando espiritualmente a la humanidad. En su mayoría consagran su vida y esfuerzos al progreso material y en esa lucha sorda y a veces sangrienta por alcanzar su objetivo, caminan como ciegos, pierden el derrotero, no saben qué es lo que persiguen, no han logrado ver la claridad de la nueva aurora, no perciben las señales y están muy lejos de haber alcanzado el conocimiento de mis revelaciones.

52. Esta humanidad ha creído más en las doctrinas y las palabras de los hombres, que en las revelaciones que a través de los tiempos le he concedido. ¿Por ventura esperáis que el Padre en su justicia os envíe mayores señales de las que a cada paso contempláis, para sentir y creer que este es el tiempo predicho para mi manifestación como Espíritu de Verdad? ¡Ah hombres de poca fe! Ahora comprenderéis discípulos, por qué a veces os digo que mi voz clama en el desierto, porque no hay quien la escuche y atienda en verdad. (93, 27 – 28)

53. Para que todos los hombres de la Tierra puedan dar fe de la verdad de este mensaje, Yo he hecho que aquellas señales profetizadas en los tiempos antiguos, profecías que hablaban de mi nueva venida, fuesen sentidas en todo el orbe.

54. Así, cuando esta buena nueva llegue a las naciones, los hombres escudriñarán e investigarán cuanto se haya hablado en estos tiempos y sorprendidos y gozosos encontrarán que todo lo que fue anunciado y prometido para mi nueva venida, se ha cumplido fielmente, como corresponde a quien sólo tiene una voluntad, una palabra y una ley. (251, 49)

55. A mis apóstoles en el “Segundo Tiempo”* les anuncié mi nueva manifestación y cuando ellos me preguntaron qué señales anunciarían ese tiempo, Yo se las anuncié una a una, así como las pruebas que les daría.

56. Las señales han aparecido hasta la última; ellas anunciaron que este es el tiempo profetizado por Jesús y Yo os pregunto: Si esta manifestación que os estoy dando no fuera verdad, ¿Por qué Cristo no se ha presentado, a pesar de las señales? ¿O creéis que también el tentador tiene potestad sobre toda la creación y sobre los elementos para engañaros?

57. Yo os previne mucho tiempo para que no cayerais bajo la seducción de falsos profetas, de falsos cristos y falsos redentores; mas hoy os digo que el espíritu encarnado se encuentra tan despierto por su evolución, por su luz y experiencia, que no es fácil darle tinieblas por luz, por mucho artificio que ella tenga.

58. Por eso, os he dicho: Antes de entregaros con fe ciega en este camino, escudriñad cuanto queráis. Ved que esta palabra ha sido dada para todos y que nunca me he reservado parte de ella sólo para determinados seres. Ved que en esta Obra no hay libros en los cuales pretenda ocultaros alguna enseñanza.

59. Mas también os dije en aquel Segundo Tiempo por labios de Juan, mi apóstol: “Si alguno oyera mi voz y abriese la puerta, entraré en él, cenaré con él y él Conmigo”. También os enseñé la parábola de las vírgenes para que la tuvieseis presente en este tiempo. (63, 79 – 80)

60. Si las señales y las pruebas se han cumplido y no he aparecido en la sinagoga, ni surgido en iglesia alguna, ¿No presiente el mundo que en algún sitio he de estar manifestándome, puesto que no puedo faltar a mi palabra? (81, 41)

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