Das 3. Testament Kapitel 40… Die Kräfte von Gut & Böse – The 3rd Testament Chapter 40… The Forces of Good & Evil

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 40… Les Forces du Bien et du mal
EL TERCER TESTAMENTO
Capítulo 40… Las fuerzas del Bien y del Mal

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DAS DRITTE TESTAMENT – Offenbarungen Jesu Christi
Kapitel 40 – Die Kräfte des Guten und Bösen
Gesprochen von Theo

Der Ursprung von Gut und Böse

1. Als der Vater euch erschuf, stellte er euch auf die erste Stufe der Himmelsleiter, damit ihr Gelegenheit hättet, euren Schöpfer wahrhaft kennen zu lernen und zu verstehen, während ihr diesen Weg zurücklegt. Aber wie wenige begannen den aufwärtsführenden Entwicklungsweg beim Verlassen der ersten Sprosse! Die meisten schlossen sich in ihrem Ungehorsam und ihrer Widerspenstigkeit zusammen, machten schlechten Gebrauch von der Gabe der Freiheit und hörten nicht auf die Stimme des Gewissens; sie ließen sich von der Materie beherrschen und schufen so durch ihre Ausstrahlungen eine Macht – die des Bösen – und gruben einen Abgrund, in den ihr Einfluss ihre Geschwister hineinreißen musste, welche einen blutigen Kampf zwischen ihren Schwächen und Verderbtheiten und ihrem Verlangen nach Erhöhung und Reinheit begannen. (35, 38)

2. Die Ursünde stammt nicht aus der Vereinigung von Mann und Frau. Ich, der Schöpfer, ordnete diese Vereinigung an, als Ich beiden sagte: “Wachset und mehret euch”. Dies war das erste Gesetz. Die Sünde lag im Missbrauch, den die Menschen von der Gabe der Willensfreiheit gemacht haben. (99, 62)

3. Das “Fleisch” [Seele] fürchtet den Kampf mit dem Geist und sucht einen Weg, ihn durch die Vergnügungen der Welt in Versuchung zu führen, um seine Befreiung zu verhindern oder sie wenigstens zu verzögern. Seht, wie der Mensch seinen eigenen Versucher in sich hat! Deshalb habe Ich gesagt, dass wenn er sich selbst besiegt, er die Schlacht gewonnen hat. (97, 37)

4. In dieser Zeit, in der selbst die Luft, das Erdreich und das Wasser durch die Übeltaten der Menschen vergiftet sind – wie wenige sind derer, die sich nicht vom Bösen oder von der Finsternis anstecken lassen! (144, 44)

5. Die Klage der Menschheit gelangt zu Mir; die Angst der Kinder, der Jugendlichen, der Männer und Frauen im reifen Alter und der Alten steigt empor. Es ist der Ruf, der Gerechtigkeit fordert, ist eine flehentliche Bitte um Frieden, um Barmherzigkeit, die vom Geiste ausgeht. Denn die Saat der Liebe auf dieser Welt ist verdorben, und wisst ihr, wo die Liebe jetzt ist? Im Innersten des menschlichen Herzens, so tief innen, dass der Mensch sie nicht zu entdecken vermag, weil der Hass, das Machtstreben, die Wissenschaft und die Eitelkeit die Saat erdrückt haben, und es weder Geistigkeit noch Barmherzigkeit gibt. Der Leidenskelch wird immer voller, und die Welt trinkt ihn bis zu den Hefen. (218, 12)

6. Von Altar zu Altar, von Ritus zu Ritus und von Sekte zu Sekte ziehen die Menschen im Verlangen nach dem Brot des Lebens, ohne es zu finden, und aus Enttäuschung werden sie Gotteslästerer, schlagen Wege ohne Ziel ein und leben ohne Gott und ohne Gesetz.

7. Doch bedenke, Volk, dass unter ihnen die großen Geistwesen sind, dass Ich unter ihnen die Propheten und Jünger des Heiligen Geistes entdecke! (217, 49)

8. In den Konfessionen erkennen die Menschen die Macht des Bösen an und haben es in einer menschlichen Gestalt personifiziert. Sie erkennen ihm ein mächtiges Reich zu und haben ihm verschiedene Namen gegeben. Die Menschen haben Furcht, wenn sie ihn nahe glauben, ohne zu verstehen, dass die Versuchung in den Leidenschaften, in den Schwächen begründet ist, dass sich im Innern des Menschen sowohl das Gute, als auch das Böse regt.

9. Das Böse überwiegt in dieser Zeit auf der Welt und hat eine Kraft, eine Macht geschaffen, die sich in allem bekundet. Und im Geistigen gibt es Legionen von unvollkommenen, verwirrten, dem Bösen und der Rache zugeneigten Geistwesen, deren Kraft sich mit der menschlichen Bosheit vereint, um das Reich des Bösen zu bilden.

10. Jene Macht widersetzte sich Jesus in der “Zweiten Zeit” und zeigte Ihm ihr Reich. Mein für alles empfindsames “Fleisch” wurde versucht, aber meine geistige Stärke besiegte die Versuchung; denn Ich musste der Überwinder der Welt, des “Fleisches”, der Versuchung und des Todes sein, weil Ich der Meister war, der zu den Menschen herabkam, um ein Beispiel von Stärke zu geben. (182, 42 – 43)

11. An dem Frieden, den ihr in eurem Geist fühlt, könnt ihr meine Gegenwart erkennen. Niemand außer Mir kann euch den wahren Frieden geben. Ein Geistwesen aus der Finsternis könnte ihn euch nicht schenken. Ich sage euch dies, weil viele Herzen die Fallstricke eines verführerischen Wesens fürchten, dem die Menschen ihrer Vorstellungskraft gemäß Leben und Gestalt gegeben haben.

12. Wie falsch hat man die Existenz des Fürsten der Finsternis gedeutet! Wie viele haben schließlich mehr an seine Macht als an die meine geglaubt, und wie weit von der Wahrheit entfernt sind die Menschen dabei gewesen!

13. Das Böse existiert, aus ihm sind alle Laster und Sünden hervorgegangen, das heißt: Jene, die Böses tun, haben immer existiert, sowohl auf der Erde als auch in anderen Heimstätten oder Welten. Aber warum personifiziert ihr alles existierende Böse in einem einzigen Wesen, und warum stellt ihr es der Gottheit gegenüber? Ich frage euch: Was ist vor meiner absoluten und unendlichen Macht ein unreines Wesen, und was bedeutet schon eure Sünde angesichts meiner Vollkommenheit?

14. Die Sünde ist nicht auf der Welt entstanden. Als die Geister aus Gott hervorgegangen waren, verblieben die einen im Guten, während die anderen, die von diesem Wege abirrten, einen andersartigen schufen, den des Bösen.

15. Die Worte und die Gleichnisse, die euch in früheren Zeiten in Sinnbildern als eine Offenbarung gegeben wurden, sind von der Menschheit irrtümlich ausgelegt worden. Das intuitive Wissen, das die Menschen vom Übernatürlichen hatten, wurde von ihrer Einbildungskraft beeinflusst, und so bildeten sie nach und nach um die Macht des Bösen Wissenschaften, Kulte, abergläubische Vorstellungen und Mythen, die bis in eure Tage fortbestehen.

16. Aus Gott können keine Teufel hervorgehen; diese habt ihr mit eurem Verstand ersonnen. Die Vorstellung, die ihr von jenem Wesen habt, das ihr Mir ständig als Gegner entgegenstellt, ist falsch.

17. Ich habe euch gelehrt, zu wachen und zu beten, damit ihr euch von Versuchungen und schlechten Einflüssen befreit, die sowohl von Menschenwesen als auch von Geistwesen stammen können.

18. Ich habe euch gesagt, dass ihr den Geist dem “Fleische” [Seele] überordnen sollt, weil dieses ein schwaches Geschöpf ist, das ständig in Gefahr ist, zu Fall zu kommen, wenn ihr nicht über es wacht. Das Herz, der Verstand und die Sinne sind offene Türen, durch die die Leidenschaften der Welt den Geist züchtigen.

19. Wenn ihr euch vorgestellt habt, dass die Wesen der Finsternis wie Ungeheuer sind, so sehe Ich sie nur als unvollkommene Geschöpfe, denen Ich Meine Hand entgegenstrecke, um sie zu retten, denn auch sie sind meine Kinder. (114, 54 – 62)

20. Immer, wenn ihr etwas Gutes tut, sagt ihr: “Ich bin edelmütig, ich bin großzügig, ich bin wohltätig; deshalb tue ich dies”. Ich sage euch: Wenn ihr jene Werke im Namen eures Herrn tun würdet, wäret ihr demütig, weil die Güte von Gott stammt und Ich sie eurem Geist verliehen habe.

21. Wer also seinem menschlichen Herzen seine guten Werke zuschreibt, verleugnet seinen Geist und Den, der sie mit diesen Tugenden versah.

22. Wenn ihr dagegen etwas Böses tut, wascht ihr euch die Hände wie Pilatus, und jene Tat schiebt ihr auf den Vater, indem ihr sagt: “Es war der Wille Gottes, es stand geschrieben; Gott wollte es, es ist Schicksal”.

23. Ihr sagt, dass nichts ohne den Willen Gottes geschieht, um euch von euren Fehlern freizusprechen. Doch wahrlich, Ich sage euch, ihr irrt euch, denn eure Fehler, eure Erbärmlichkeiten geschehen ohne Gottes Willen.

24. Erkennt, dass der Allmächtige euch niemals mit Gewalt, durch seine Macht nötigt. Dies tut ihr mit euren schwächeren Geschwistern.

25. Wahrlich, Ich sage euch, das Böse, die Unlauterkeit, der Mangel an Harmonie sind euch eigen; die Liebe, die Geduld, der Seelenfrieden kommen von Gott.

26. Wann immer ihr liebt, ist es der Schöpfer eueres Geistes, der euch inspiriert. Wenn ihr dagegen hasst, seid ihr es, ist es eure Schwachheit, die euch antreibt und euch zugrunde richtet. Immer, wenn etwas Böses in eurem Leben geschieht, könnt ihr sicher sein, dass es euer Werk ist.

27. Doch dann fragt ihr euch: Warum lässt Gott dies zu? Leidet Er etwa nicht durch unsere Sünden? Weint Er nicht auch, wenn Er uns weinen sieht? Was würde es Ihn schon kosten, uns diese Stürze zu ersparen?

28. Ich sage euch: Solange ihr nicht liebt, wird Gott für euch etwas sein, das ihr nicht begreifen könnt, weil die Großmütigkeit eures Schöpfers jenseits eures Verständnisses liegt.

29. Werdet stark, groß, weise, lernt zu lieben. Wenn ihr liebt, werdet ihr nicht mehr den kindlichen Wunsch haben, Gott ergründen zu wollen, denn dann werdet ihr Ihn schauen und Ihn fühlen, und dies wird euch genügen. (248, 29 – 32)

Hochmut und Demut

30. Macht aus der Demut einen eurer besten Verbündeten, um den geistigen Aufstieg zu erreichen. Denn die Pforten des Himmelreiches, welches das Reich des Geistes ist, sind für den Hochmütigen völlig verschlossen. Er hat sie nie durchschritten, noch wird ihm dies je gelingen. Aber wenn er demütig wird, werde Ich der erste sein, der ihn lobt, und es wird meine Barmherzigkeit sein, die ihm die Tür zur Ewigkeit öffnet. (89, 45)

31. Nun folgt eine weitere meiner Unterweisungen, Jünger: Wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr euch stark, groß oder überlegen fühlt, entfernt ihr euch von Mir, weil euer Hochmut das Gefühl der Demut erwürgt. Doch wenn ihr euch klein fühlt, wenn ihr erkennt, dass ihr wie Atome inmitten meiner Schöpfung seid, dann nähert ihr euch Mir; denn aufgrund eurer Demut bewundert ihr Mich, liebt ihr Mich und fühlt Mich euch nahe. Dann denkt ihr an all das Große und Unerforschliche, das Gott in sich birgt und das ihr gerne wissen und erfahren würdet. Es kommt euch so vor, als ob ihr das Echo göttlichen Flüsterns in eurem Geist vernehmen würdet. (248, 22)

32. Jünger: Wenn der Mensch eine wahre Kenntnis der Werke besitzt, die er getan hat, lässt er sich nicht durch Eitelkeit blenden. Er weiß, dass – falls dies unedle Gefühl in sein Wesen eindringt – sich seine Intelligenz trüben würde und er auf dem Entwicklungswege nicht mehr vorankommen könnte, er stehen bleiben und in Lethargie versinken würde.

33. Die Eitelkeit hat viele Menschen zugrundegerichtet, hat viele blühende Völker zerstört und eure Kulturen zu Fall gebracht.

34. Solange die Völker Tatkraft, Tüchtigkeit und Fortschritt als Ideale hatten, erlebten sie Überfluss, Glanz und Wohlstand. Doch als der Hochmut sie sich überlegen fühlen ließ, als ihr Ideal der Aufwärtsentwicklung durch den unstillbaren Ehrgeiz ersetzt wurde, alles für sich haben zu wollen, begannen sie Schritt für Schritt, ohne dass sie es merkten und ohne es zu wollen, alles zu zerstören, was sie aufgebaut hatten, und stürzten sich schließlich in den Abgrund.

35. Die Geschichte der Menschheit ist voll von solchen Erfahrungen. Daher sage Ich euch, dass es recht ist, wenn auf der Welt ein “Volk” mit großen Idealen entsteht, das – obschon sich immer seiner guten Werke bewusst – sich nichts darauf einbildet. Auf diese Weise wird sein Lauf nicht aufgehalten werden, und der bisher erreichte Glanz wird morgen noch übertroffen und später erneut vermehrt werden.

36. Wenn Ich so zu euch spreche, versuche Ich, euch nicht nur materielle Ziele zu inspirieren: Ich will, dass meine Worte richtig gedeutet werden, damit ihr sie auf das Geistige ebenso wie auf das Materielle anzuwenden versteht.

37. Die Eitelkeit kann den Menschen nicht nur in seinem materiellen Leben befallen, und als Beweis für das, was Ich euch sage, betrachtet die Stürze und Fehlschläge der großen Konfessionen, die in ihren Fundamenten von der Eitelkeit, dem Hochmut, ihrer falschen Pracht angenagt sind. Wann immer sie geglaubt haben, auf dem Höhepunkt ihrer Macht zu sein, ist jemand gekommen und hat sie aus ihren Träumen wachgerüttelt, hat ihnen ihre Irrtümer, ihre Abwege, ihr Abweichen vom Gesetz und von der Wahrheit vor Augen geführt.

38. Nur durch die wirkliche Erkenntnis und Erfüllung meines Gesetzes im Angesichte des Gewissens wird diese Menschheit zu einem hochstehenden Leben aufsteigen können; denn das Gewissen, welches mein Licht ist, ist vollkommen, ist ungetrübt, ist gerecht, niemals wird es eitel oder geht krumme Wege. (295, 18 – 24)

Das Gute, der Mensch guten Willens

39. Lernt Mich alle kennen, damit Mich niemand leugnet – erkennt Mich, damit eure Vorstellung von Gott auf Wahrheit beruht und ihr wisst, dass dort, wo sich das Gute zeigt, Ich bin.

40. Das Gute vermischt sich mit nichts. Das Gute ist Wahrheit, ist Liebe, ist Barmherzigkeit, ist Verständnis. Das Gute ist klar erkennbar und unverwechselbar. Erkennt es, damit ihr euch nicht irrt.

41. Jeder Mensch kann einen anderen Weg gehen; aber wenn sie alle an einem Punkt zusammentreffen, welcher das Gute ist, werden sie sich schließlich erkennen und vereinigen.

42. Nicht so, wenn sie sich hartnäckig selbst betrügen, indem sie dem Guten den Anschein des Bösen geben und das Böse als Gutes maskieren, wie es bei den Menschen dieser Zeit geschieht. (329, 45 – 47)

43. Seit nahezu 2000 Jahren wiederholt ihr jenen Satz, welchen die Hirten von Bethlehem hörten: “Friede auf Erden den Menschen guten Willens”; doch wann habt ihr den guten Willen in die Tat umgesetzt, um ein Anrecht auf den Frieden zu erwerben? Wahrlich, Ich sage euch, ihr habt eher das Gegenteil getan.

44. Ihr habt das Recht verloren, diesen Satz zu wiederholen; darum komme Ich heute mit neuen Worten und Unterweisungen, damit es nicht Sätze und Redewendungen sind, die sich eurem Verstande einprägen, sondern der Sinngehalt meiner Lehre, welcher in euer Herz und euren Geist eindringen soll.

45. Wenn ihr meine Worte so wiederholen wollt, wie Ich sie euch gebe, so tut es; doch wisset: solange ihr sie nicht empfindet, werden sie keinerlei Wirkungskraft haben. Sprecht sie mit innigem Empfinden und mit Demut aus, fühlt sie in eurem Herzen nachschwingen, dann werde Ich euch in einer solchen Weise antworten, dass Ich euer ganzes Wesen erbeben lassen werde. (24, 33 – 34)

46. Ich sage euch noch einmal: Friede den Menschen guten Willens, die die Wahrheit lieben, denn sie tun etwas, um sich dem göttlichen Willen zu beugen. Und die sich unter meinen Schutz stellen, müssen meine Gegenwart zwangsläufig fühlen – sowohl in ihrem Geist, als auch in ihrem menschlichen Leben, in ihren Kämpfen, in ihren Bedürfnissen, in ihren Prüfungen.

47. Die Menschen guten Willens sind Kinder, die dem Gesetz ihres Vaters gehorchen. Sie gehen auf dem rechten Weg, und wenn sie stark leiden, erheben sie ihren Geist zu Mir im Verlangen nach Vergebung und Frieden.

48. Sie wissen, dass der Schmerz oftmals notwendig ist, und deshalb ertragen sie ihn mit Geduld. Nur wenn er unerträglich wird, bitten sie, dass ihnen die Last ihres Kreuzes erleichtert wird. “Herr” sagen sie Mir, “ich weiß, dass mein Geist der Läuterung, des Leidens bedarf, um sich aufwärts zu entwickeln. Du weißt besser als ich, was mir Not tut. Du kannst mir nichts geben, was ich nicht nötig habe. Dein Wille geschehe daher an mir.”

49. Gesegnet seien, die so denken und beten, denn sie suchen das Vorbild ihres Meisters, um es auf die Prüfungen ihres Lebens anzuwenden. (258, 52 – 53)

Das Böse, der dem Bösen verfallene Mensch

50. In dieser Zeit ist der Einfluss des Bösen größer als der des Guten. Deswegen ist die Kraft, die in der Menschheit vorherrscht, die des Bösen, aus welcher die Selbstsucht, die Lüge, die Unzucht, der Hochmut, die Schadenfreude, die Zerstörung und alle niederen Leidenschaften hervorgehen. Diesem gestörten moralischen Gleichgewicht entspringen die Krankheiten, die den Menschen quälen.

51. Die Menschen haben keine Waffen, um gegen diese Kräfte zu kämpfen. Sie sind besiegt und als Gefangene in den Abgrund eines Lebens ohne geistiges Licht gebracht worden, ohne gesunde Freude, ohne Streben nach dem Guten.

52. Gerade jetzt, wo der Mensch glaubt, auf dem Gipfel des Wissens zu stehen, weiß er nicht, dass er im Abgrund ist.

53. Ich, der Ich euren Anfang und eure Zukunft in der Ewigkeit kenne, gab den Menschen von den ersten Zeiten an Waffen, mit denen sie gegen die Kräfte des Bösen kämpfen konnten. Aber sie verachteten sie und zogen den Kampf des Bösen gegen das Böse vor, in welchem niemand siegt, weil alle besiegt daraus hervorgehen werden.

54. Es steht geschrieben, dass das Böse nicht die Vorherrschaft behalten wird, was bedeutet, dass es am Ende der Zeiten das Gute sein wird, das triumphiert.

55. Wenn ihr Mich fragt, welches die Waffen waren, mit denen Ich die Menschen ausrüstete, um gegen die Kräfte oder Einflüsse des Bösen zu kämpfen, so sage Ich euch, dass es das Gebet, die Beharrlichkeit im Gesetz, der Glaube an mein Wort und die Liebe untereinander waren. (40, 65 – 70)

56. Das Böse ist angewachsen unter den Menschen, mein Volk. Die Güte, die Tugend, die Liebe sind schwach gewesen gegenüber der Invasion des Bösen, der Krankheiten, der Plagen, der Seuchen und Unglücke. All das, was Saat der Verdorbenen ist, hat das Herz der Guten angesteckt, hat manche straucheln lassen, hat die Zahl der Treuen dezimiert, weil das Böse große Gewalt über die Menschheit ausgeübt hat.

57. Ich habe zugelassen, dass solches geschieht, um der euch gewährten Willensfreiheit willen. Denn hinter all der Verdorbenheit, all der Finsternis und der Verblendung der Menschen gibt es ein göttliches Licht, das Gewissen, das nicht vergeht und niemals vergehen wird. Es gibt eine ursprüngliche Wesenheit, welche der Geist ist, der den Kuss, den der Vater ihm gab, und welcher das Göttliche Siegel ist, mit dem Ich alle meine Kinder auf den Weg des Kampfes ausgesandt habe, unbefleckt bewahrt. Durch dieses Merkmal wird keines dieser Geistwesen verloren gehen. (345, 11 –12)

Der Kampf zwischen Gut und Böse

58. Ihr wart auch verwundert angesichts der Gewalt, welche Männer und Frauen in ihrer Bösartigkeit während aller Epochen eures menschlichen Daseins offenbart haben. Das Buch eurer Geschichtsschreibung hat ihre Namen zusammengetragen. Im Erinnerungsbuch eures Daseins, in dem Buch, in welchem Gott alle eure Taten, all eure Werke aufschreibt und festhält, sind ihre Namen gleichfalls enthalten, und ihr habt euch darüber gewundert, dass ein Geist, ein menschliches Herz soviel Kraft für das Böse bergen, soviel Mut aufrecht erhalten kann, um nicht vor seinen eigenen Werken zu erschauern; dass er die Stimme seines Gewissens zum Schweigen bringen kann, um nicht die Rechenschaftsforderung Gottes zu vernehmen, die Er durch dasselbe von all seinen Kindern verlangt. Und wie oft ist der Lebensweg jener Geistwesen auf diesem Planeten lang und von Dauer gewesen.

59. Diese Menschen, die sich aufgrund der Willensfreiheit meiner Liebe und meiner Gerechtigkeit widersetzt haben, habe Ich verwendet und Mich gerade ihres Ungehorsams bedient, um sie zu meinen Dienern zu machen. In der Meinung, frei zu handeln, waren alle ihre Gedanken, Worte und Taten ein Werkzeug meiner Gerechtigkeit – sowohl in Bezug auf sich selbst, als auch auf die anderen.

60. Doch wann wird jene Herrschaft enden? – Der Vater sagt euch: Die Herrschaft des Bösen hat die Menschheit niemals beherrscht, denn selbst in den Zeiten größter Verderbtheit gab es Mir getreue Menschen, die meiner Unterweisung gehorsam waren und Apostel meines Gesetzes. Aber der Kampf hat von Anfang an immer existiert.

61. Welche jener beiden Kräfte ist bisher im Kampfe überlegen gewesen? Die des Bösen! Daher musste Ich Mich unter euch körperlich hörbar machen, um euch beizustehen, um eure Hoffnung und euren Glauben an Mich neu zu beleben, um euren Herzen Wärme zu geben und euch zu sagen: Ihr seid nicht allein auf dem Wege, Ich habe euch niemals belogen. Ihr dürft die Prinzipien, die Ich in euch gelegt habe, niemals abändern. Dies ist der Weg des Guten und der Liebe. (345, 48 – 49)

62. Seht, wie mein Licht die Nebel eurer Welt zerreißt. Ich kämpfe zwar gegen Menschen, aber nur, um alles Böse auszutilgen, das in ihren Herzen lebt. Ich werde das Licht und die Kraft meiner Liebe in jene legen, die Mir getreulich folgen, und diese werden dann sagen: “Lasst uns den Drachen suchen, der uns auflauert- das Untier, das uns dazu bringt, zu sündigen und den Herrn zu beleidigen”. Sie werden es auf den Meeren, in der Wüste, auf den Bergen und in den Wäldern, im Unsichtbaren suchen und es nicht finden, weil es im Herzen des Menschen lebt. Nur dieses hat es gezeugt, und dort ist es gewachsen, bis es die Erde beherrscht hat.

63. Wenn das Blinken meines Lichtschwertes das Herz jedes Menschen verletzt, wird die Gewalt, die vom Bösen ausgeht, immer schwächer werden, bis sie vergeht. Dann werdet ihr sagen: “Herr, mit der göttlichen Kraft Deiner Barmherzigkeit habe ich den Drachen besiegt, von dem ich glaubte, dass er vom Unsichtbaren aus auflauert, ohne daran zu denken, dass ich ihn im eigenen Herzen trug.”

64. Wenn einmal in allen Menschen die Weisheit erstrahlt – wer wird es dann noch wagen, Gutes in Böses zu verfälschen? Wer wird dann noch das Ewige für das Vergängliche hingeben? Wahrlich, Ich sage euch: niemand; denn ihr alle werdet stark sein in der göttlichen Weisheit. Die Sünde ist nur Folge von Unwissenheit und Schwäche. (160, 51 – 54)

Versuchungen und Verführungen

65. Vielerlei “Bäume” pflegt die Menschheit; der Hunger und das Elend der Menschen lässt sie bei ihnen Schatten und Früchte suchen, die ihnen Heil, Gerechtigkeit oder Frieden anbieten. Diese Bäume sind Lehren von Menschen, die oftmals von Hass, Selbstsucht, Machtstreben und Größenwahn inspiriert sind. Ihre Früchte sind Tod, Blut, Zerstörung und Schändungen des Heiligsten im Leben des Menschen, welches die Freiheit des Glaubens, Denkens, Sprechens ist – mit einem Wort: der Raub seiner Geistesfreiheit. Es sind die finsteren Mächte, die sich erheben, um gegen das Licht anzukämpfen. (113, 52 – 53)

66. Ich habe dir gesagt, geliebtes Israel, dass die Zeit kommen wird, in der sich schlechte Sprachrohre erheben werden, um einem falschen Jesus Zugang zu gewähren, und in ihrem materiellen Streben werden sie betrügen und sagen, dass durch sie der Meister spricht. Es werden falsche “Führer” und falsche “Propheten”, falsche “Soldaten” aufstehen, die euch mit ihrem Wort und materiellen Bestreben vom Weg des Lichtes und der Wahrheit abbringen wollen. (346, 38)

67. Betet, erkennt, dass jetzt die Zeit ist, in der meine Gerechtigkeit und mein Licht alle dunklen Mächte aufgewühlt hat. Es ist dies eine schwierige und gefahrvolle Zeit, denn selbst die Wesen, die in der Finsternis hausen, werden sich unter euch als Lichtwesen ausgeben, um euch zu verführen, um euch zu verwirren. Ich gebe euch mein Licht, damit ihr nicht vom Wege abirrt, noch euch von jenen täuschen lasst, die meinen Namen missbrauchen.

68. Die Verführer sind nicht nur unsichtbare Wesen, ihr findet sie auch in Menschen inkarniert, die zu euch von Lehren sprechen, die Licht vortäuschen, die aber im Widerspruch zu meinen Lehren stehen. Diesen sollt ihr kein Gehör schenken. (132, 7 – 8)

69. Mein Reich ist stark und mächtig, und wenn Ich zugelassen habe, dass sich vor meiner Kraft und meiner Macht eine andere Macht erhebt – die des Bösen– so deshalb, um die meine zu beweisen; damit ihr angesichts des Betruges, der Finsternis, die Kraft meines Lichtes und meiner Wahrheit erlebt und schaut. Es geschieht, damit ihr erkennt, dass jenes Reich der dunklen Schatten der Verirrungen und Versuchungen, obschon es große Macht hat, mein Werkzeug ist, und Ich Mich in Wirklichkeit seiner bediene.

70. Wenn Ich euch prüfe, geschieht dies nicht, um euch auf eurem Entwicklungswege aufzuhalten, denn Ich erwarte eure Ankunft in meinem Reich. Aber Ich will, dass ihr nach den Schlachten siegreich zu Mir kommt, nach dem Kampfe stark seid, voll Licht der geistigen Erfahrung nach der langen Pilgerschaft, voller Verdienste im Geiste, damit ihr euer Angesicht demütig erheben und den Vater schauen könnt in dem Augenblick, da Er sich naht, um euch seinen Göttlichen Kuss zu geben – ein Kuss, der alles Glück und alle Vollkommenheiten für euren Geist enthält. (327, 8 – 9)

Moralische Verbrechen

71. Menschen, Menschen, die ihr euch alle aneinander stoßt! Ich habe euch angetroffen, wie ihr eure Bosheit leugnet und euch mit dem brüstet, was ihr für Größe haltet, während ihr eure Schandflecken verbergt. Doch Ich sage euch, dass der Mensch, der sich für lobenswert hält in seiner scheinbaren Größe, ein geistig Armer ist. Und denen, die aus Mangel an Tugenden über die Fehler der andern lästern und fremde Verfehlungen richten, muss Ich sagen, dass sie Heuchler sind und der Gerechtigkeit und Wahrheit sehr ferne sind.

72. Nicht nur jene morden, die das Leben des Körpers nehmen, sondern auch die, die das Herz durch Verleumdungen zerreißen. Jene, die die Gefühle des Herzens, den Glauben, das Ideal töten, sind Mörder des Geistes. Und wie viele von ihnen leben frei, ohne Gefängnis und ohne Ketten.

73. Wundert euch nicht, dass Ich so zu euch spreche, denn Ich sehe unter euch zerstörte Heime, weil ihr, eure Pflichten missachtend, außerhalb von ihnen neue Verpflichtungen eingegangen seid, ohne euch um den Schmerz und die Verlassenheit eurer Angehörigen zu kümmern. Seht euch um, wie viel zerstörte Heime gibt es, wie viele Frauen im Laster, und wie viele Kinder ohne Vater. Wie könnten in jenen Herzen die Zärtlichkeit und Liebe existieren? Meint ihr nicht, dass derjenige, der das Glück jener Menschen abgetötet und das zerstört hat, was heilig war, ein Verbrecher ist?

74. Ihr habt euch derart an das Böse gewöhnt, dass ihr selbst die Menschen, die jene neuen Todeswaffen erfinden, groß nennt, weil sie in einem Augenblick Millionen Menschenleben vernichten können. Und ihr nennt sie sogar Gelehrte. Wo bleibt da eure Vernunft? Groß kann man nur durch den Geist sein, und gelehrt nur der, der auf dem Weg der Wahrheit wandelt. (235, 36 – 39)

Ohnmacht und Vergänglichkeit des Bösen

75. Groß, sehr groß ist in euren Augen die menschliche Verderbtheit, furchtbar erscheint euch die Macht und die Kraft des Bösen, welche die Menschen ausüben; und dennoch sage Ich euch, dass sie schwach ist gegenüber der Kraft meiner Gerechtigkeit, gegenüber meiner Göttlichkeit, welche Herr des Schicksals, des Lebens, des Todes und der ganzen Schöpfung ist. (54, 70)

76. Nur ein Wesen, das allmächtig wäre wie Ich, könnte mit Mir kämpfen. Doch glaubt ihr, dass, wenn eine Gottheit aus Mir hervorginge, sie gegen Mich wäre? Oder glaubt ihr etwa, dass sie aus dem Nichts entstehen kann? Aus dem Nichts kann nichts hervorgehen.

77. Ich bin Alles und bin niemals geboren. Ich bin der Anfang und das Ende, das Alpha und das Omega alles Geschaffenen.

78. Könnt ihr euch vorstellen, dass eines der von Mir geschaffenen Wesen sich zu Gott emporrecken könnte? Alle Geschöpfe haben Grenzen, und um Gott zu sein, ist es notwendig, keine Grenzen zu haben. Wer jene Träume von Macht und Größe gehegt hat, ist in die Finsternis seines eigenen Hochmuts gefallen. (73, 34 – 35)

79. Wahrlich, ich sage euch, es gibt keine Macht, die ihr meiner Liebe entgegenstellen könnt. Die Feinde erweisen sich als armselig, die gegnerischen Kräfte sind schwach, die Waffen, die gegen die Wahrheit und die Gerechtigkeit zu kämpfen versuchten, sind immer zerbrechlich gewesen.

80. Der Kampf, den die Kräfte des Bösen gegen die göttliche Gerechtigkeit geführt haben, ist euch als ein endloser Konflikt erschienen. Und dennoch – angesichts der Ewigkeit wird er wie ein Augenblick sein, und die begangenen Verfehlungen während der Zeit der Unvollkommenheit eures Geistes werden wie ein kleiner Fleck sein, den eure Tugend und meine liebevolle Gerechtigkeit für immer auslöschen werden. (179, 12 – 13)

Die Kraft der Vergebung

81. Ihr Menschen alle, Ich frage euch und betrachte dabei dies Volk hier als eure Stellvertreter: Wann werdet ihr euch innerlich erheben, euch untereinander lieben und euch gegenseitig eure Beleidigungen vergeben? Wann wird endlich Friede auf eurem Planeten sein?

82. Die Vergebung, die der Liebe entspringt, lehrt allein meine Lehre, und sie besitzt eine machtvolle Kraft, um das Böse in Gutes zu verwandeln, den Sünder zu einem tugendhaften Menschen zu bekehren und umzuwandeln.

83. Lernt zu vergeben, und ihr werdet auf eurer Welt den Beginn des Friedens haben. Wenn es tausendmal nötig wäre, zu vergeben, sollt ihr es tausendmal tun. Seid ihr euch nicht bewusst, dass eine Versöhnung zur rechten Zeit euch erspart, einen Leidenskelch zu trinken? (238, 12 -14)

84. Solange ihr Menschen seid, erinnert euch an Mich an jenem Kreuz, wie Ich meinen Henkern vergab, sie segnete und heilte, damit ihr während eures ganzen schweren Lebensweges gleichfalls jene segnet, die euch Unrecht tun, und ihr denen alles nur mögliche Gute tut, die euch Böses angetan haben. Wer so handelt, ist mein Jünger, und wahrlich, Ich sage ihm, dass sein Schmerz immer nur kurz sein wird, denn Ich werde ihn in den Augenblicken seiner Prüfung meine Kraft fühlen lassen. (263, 56)

85. Vergebt einander, und ihr werdet dabei Erleichterung für euch selbst und für den finden, der euch Unrecht getan hat. Tragt nicht die Last des Hasses oder des Grolls in eurem Geist; seid reinen Herzens, und ihr habt das Geheimnis des Friedens entdeckt und werdet als Apostel meiner Wahrheit leben. (243,63)

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THE THIRD TESTAMENT Chapter 40 – Revelations of Jesus Christ
The Forces of Good and Evil

The Origin of Good and Evil

1. Upon forming you the Father placed you on the first step of the ladder so that as you traveled that road you would have the opportunity to truly know and understand your Creator. Yet, few began the journey of ascent from the first step. Most gathered in disobedience and rebellion, making poor use of the gift of freedom and ignoring the dictates of the conscience; allowed themselves to be dominated by the material in order to create through their vibrations a force, that of evil, and to dig an abyss toward which their influence dragged their brothers; they began a desperate battle between their weaknesses and perversities, and their yearning for elevation and purity. (35, 38)

2. Original sin does not come from the union of man and woman: I, the Creator, established that union telling them both: “Grow and multiply.” That was the first Law; the sin was in the abuse that they have made of the gift of free will. (99, 62)

3. The flesh fears the struggle with the spirit, and seeks the form to tempt it with pleasures of the world to impede its freedom, or at least to postpone it. See how man carries within him his own tempter, that is why I have said that when He can manage to overcome himself, He will have won the battle. (97, 37)

4. In this time when even the air, the soil, and the water are poisoned by the evils of men, how few there are who are not contaminated by evil or darkness. (144, 44)

5. The clamor of humanity comes to Me; the anguish of children and young people, as well as of men and women of mature age and the elderly rises up; it is a voice that calls for justice, it is an invocation of peace and mercy that the spirit makes because the seed of love in this world has been lost. Do you know where that love is? In the depths of the human heart, so far buried that He cannot find it, because hatred, ambitions, science, and vanity have drowned the seed and there is no spirituality, and no mercy; the cup of bitterness continues being filled, and the world drinks it to the dregs. (218, 12)

6. From altar to altar, from rite to rite, from sect to sect, men go in search of the Bread of Life, without finding it, and faced with disappointment they become blasphemers who walk aimless roads and live without God and without law.

7. And think, people, among them are the great spirits, for among them I discover the prophets and the disciples of the Holy Spirit. (217, 49)

8. The religions recognize the power of evil, and have personified it in human form; they have given it various names, and attribute to it a powerful kingdom. Men feel fear when they believe it near, not knowing that the temptation lies in [their own] passions and weaknesses, nor that inside men both good and evil are active.

9. Evil predominates in the world in this time, and has created a strength, a power, that is manifest in all. In the spiritual too, there are legions of imperfect and troubled spirits inclined to evil and vengeance, whose strength is joined to human evil to create the kingdom of evil.

10. That power rebelled against Jesus in the Second Era, and showed him its kingdom. My flesh, sensitive to all, was tempted, but My spiritual strength overcame the temptation because I had to be the victor over the world, the flesh, temptation, and death. For I was the Master who came among men to give them an example of strength. (182, 42 – 43)

11. You can recognize My presence by the peace you feel in your spirit. None but I can give you true peace; a spirit in darkness cannot give it to you. I tell you this because many hearts fear the subterfuges of a tempting spirit that men have given life and form according to their imaginations.

12. How erroneously the existence of the prince of darkness has been interpreted! How many have come to believe more in his power than in mine? And how far from truth men travel in this belief.

13. Evil exists; from it all vices and sins have derived. The sinners, or rather, those who practice evil, have always existed on earth just as in other worlds or dwelling places. Yet, why personify all existing evil in one being, and why do you have him confront the Divinity? I ask you, what is an impure being compared to My absolute and infinite power, and what does your sin mean to My perfection?

14. Sin was not born in the world; upon springing from God some of the spirits remained on the side of good, while others, deviating from that road, created another, that of evil.

15. The words and parables which were given to you in a figurative sense, as revelations in the first times, have been erroneously interpreted by humanity. The intuition that men had about the supernatural was influenced by their imagination, and around the force of evil, sciences, cults, superstitions, and Myths were formed that have survived until these times.

16. Demons cannot spring from God; they were forged by your mind. The concept you have of that being which you place as My adversary at every step, is false.

17. I have taught you to keep vigil and pray to free yourself from evil temptations and influences, which can come from human beings just as from spiritual ones.

18. I have told you to impose the spirit on the flesh, for the latter is a fragile creature who is in danger of stumbling at every step if you do not watch over it. The heart, the mind, and the senses are the open door for the passions of the world that buffet the spirit.

19. If you have imagined the spirits of the darkness as monsters, I see them only as imperfect creatures to whom I offer My hand to rescue them, for they too are My children. (114, 54 – 62)

20. Whenever you do good, you say: “I am noble, I am generous, I am charitable, that is why I do this.” I tell you, if you did these works in the name of the Lord you would be humble for the goodness is from God, and He has given it to your spirit.

21. Therefore, whosoever attributes his good works to his human heart is denying his own spirit and He who dressed it in such virtues.

22. In contrast, when you do wrong you wash your hands like Pilate, and attribute the deed to the Father, saying: “It was the will of God. It was written. God wished it so,” or “It is fate.”

23. You say that nothing happens without the will of God to excuse yourself for your errors. Yet, truly I tell you that you are wrong, for your errors and your pettiness do happen without being the Will of God.

24. Do you see how the Omnipotent never imposes himself on you by force, through his power? No, that is what you do with your weaker brothers.

25. Truly I tell you: the evil, impurity, and lack of harmony are yours; the love, patience, and serenity are from God.

26. When you love, it is the creator of your spirit who inspires you, but when you hate, it is you yourselves, your weakness that impels you and makes you lost. Whenever something bad happens in your life, you may be sure that it is of your making.

27. Then you ask: “Why does God permit this? Does He not suffer for our sins, and weep upon seeing us weep? What would it cost Him to save us from these falls?”

28. I tell you that while you cannot love, God will be something you cannot understand, for the magnanimity of your Creator is beyond your comprehension.

29. Make yourselves strong, great, and wise; learn to love; when you love you will not have the infantile tendency to analyze God, for you shall then look upon and feel Him, and that will satisfy you. (248, 29 – 32)

Arrogance and Humility

30. Make of humility one of your best allies for reaching elevation, for the gates of Heaven, which is the kingdom of the conscience, are completely closed to the arrogant. They have never passed those gates, and never will be able to, but when the arrogant become humble, I shall be the first to praise them, and it shall be My charity that opens to them the gates of eternity. (89, 45)

31. That is one more of My lessons, disciples; truly I tell you, that when you believe yourself to be strong, great, or exalted, you distance yourself from Me, for your pride drowns the feeling of humility; but when you consider yourself small, when you recognize that you are atoms in the midst of My creation, then you come closer to Me, for in your humility you admire Me, love Me, and feel Me close; it is when you think in all that is great and Mysterious that contains God and that you desire to know and understand, that you seem to hear the echo of the Divine whisper in your spirit. (248, 22)

32. Disciples, when a man has true understanding of the works He has performed, He does not allow himself to be blinded by vanity. He knows that if that ignoble sentiment enters his being, his intelligence will be clouded and He will not be able to advance on the path; He will become stagnant and succumb to lethargy.

33. Vanity has caused many men to be lost, toppled many flourishing peoples, and brought down your cultures.

34. While those peoples held work, struggle, and progress as their ideals, they knew abundance, splendor, and well – being, but when pride led them to feel superior, when their ideal of elevation was exchanged for the insatiable ambition to have everything for themselves, and without wishing to, and without realizing it, they began the step by step destruction of all they had built, ending by sinking into the abyss.

35. The history of humanity is full of such occurrences. For that reason I tell you that it is right that a people of great ideals arise in the world who while being always conscious of their good works, do not become vain about them, and in this way do not halt in their path, so that the splendor already reached is tomorrow surpassed, and continues to grow in the future.

36. Speaking to you in this way, I do not seek to inspire in you only material ambitions; I wish My words to be interpreted justly so that you know to apply them to the spiritual just as to the material.

37. Vanity does not surprise men only in their material lives. As proof of what I tell you, look at the falls and failures of the great religions, rotten at their bases by their vanity, their arrogance, and their false exaltation. When they have believed themselves to be at the height of their powers, someone has come to awaken them from their slumber, making them see their errors, their deviations, and their distancing from the Law and truth.

38. Only with true knowledge and compliance with My Law before the conscience can humanity rise to an elevated life, for the conscience, which is My light, is perfect, is serene, is just, and shall never be vain nor loose its way. (295, 18 – 24)

The Good; the Man of Good Will

39. Know Me, all of you, so that none may deny Me; know Me so that your concept of God is founded on truth, and so that you know that where good is manifested, there I am.

40. Good cannot be confused with anything. Good is truth, it is love, it is charity, it is understanding. Good is precise, exact, and determined. Know it, so that you do not err.

41. Each man may go by a different road; but if all of them meet at one point, which is the good, they will come to identify with each other and unite.

42. It is not thus when they try to deceive themselves, putting a mask of evil over the good, and disguising the good as evil, as happens among men in this time. (329, 45 – 47)

43. For nearly two thousand years that you have repeated that phrase which the shepherds of Bethlehem heard: “Peace on earth to men of good will,” but when have you put into practice your good will to make yourselves worthy of peace? Truly I say, that you have rather done the opposite.

44. You have lost the right to repeat that phrase, that is why I have come today with new words and lessons, so that it will not be the phrases or prayers that will be engraved in your mind, but the essence of My teaching which will penetrate into your heart and spirit.

45. If you wish to repeat My words just as I come to reveal them, you may do so, but you must keep in mind that as long as you do not feel them, they will have no virtue whatever. Pronounce them with gentleness and humility, feel them vibrating within your heart and I will answer you in such a manner that I will make your whole being tremble. (24, 33 – 34)

46. I say again, peace to men of good will, those who love truth, because they do something to adhere to the Divine Will, and those who take refuge in My protection must necessarily feel My presence in their human life just as in the spirit, and in their struggles, their needs, and their trials.

47. The men of good will are obedient children of the Law of their Father; they walk on the straight path, and when they suffer greatly, raise up their spirit to Me, demanding peace and forgiveness.

48. They know that many times the pain is necessary, and therefore they drain the dregs with patience, only when it becomes unbearable do they beg for the weight of their cross to be lightened. “Lord,” they say to Me, “I know that My spirit needs to purify itself, and to suffer.”

49. Blessed are those who think and pray in this way, for they seek the example of their Master to apply it to the trials of their own lives. (258, 52 – 55)

Evil: Man in the Service of Evil

50. In this period the influence of evil is greater than that of good. Therefore, the force which dominates humanity is that of evil, from which are derived selfishness, deceit, lust, pride, pleasure in causing injury, destruction, and all low passions. The illnesses which torment man originate from that moral imbalance.

51. Men do not have the weapons to fight against those forces, they have been conquered and taken prisoner to the abyss of a life without spiritual light, without true happiness, without aspirations toward good.

52. Now, while man believes himself to be at the peak of wisdom, He does not know that He is in the abyss.

53. I, who know your beginning and your future in eternity, have given mankind weapons to battle against the forces of evil since the First Era. But they have rejected them and preferred a battle of evil against evil in which no one triumphs, for in the end all will be defeated.

54. It is written that evil shall not prevail, which means that at the end of the times it shall be good which triumphs.

55. If you ask me which were the weapons with which I endowed humanity to fight against the forces or influences of evil, I will tell you that they were prayer, perseverance in the law, faith in My word, and love for one another. (40, 65 – 70)

56. Evil has grown among men, My people. Kindness, virtue, and love have been weak faced with the invasion of evil, illness, plagues, pests, and calamities. All that is the foundation of the perverse has contaminated the hearts of the good; it has weakened some, and decimated the ranks of the faithful, for evil has brought great strength to bear on humanity.

57. I have allowed that to happen thus due to the free will that I have given you, for behind all the perversity, and all the darkness and obfuscation of men, there is a Divine light, the conscience, which is not lost and never shall be. There is a principle, which is the spirit, that keeps immaculate the kiss the Father gave it, which is the Divine seal with which I sent all My children onto the path of the struggle, and due to that mark none of those spirits will be lost. (345, 11 – 12)

The Struggle between Good and Evil

58. You too have been shocked by the strength of evil that men and women have manifested throughout the various periods of your human life. The book of your history has gathered their names. In the album of your existence, in the book where God notes all of your deeds, all your works, there too, are their names, and you have been astonished that a spirit, a human heart, can shelter such a strength for evil, and can contain enough strength not to tremble before its own deeds, and can silence the voice of its conscience so as not to hear the call that God makes to all of his children through it. Oh, how many times the journey of those spirits on the planet has been long and tedious!

59. Those beings, who in virtue of their free will have rebelled against My love and justice, I have taken, making use of their own disobedience, to convert them into My servants; and believing themselves to act freely, each of their thoughts, their words, and their deeds has been an instrument of My justice for themselves as well as for others.

60. But when shall this reign end? The Father tells you: The kingdom of evil has never ruled mankind, for even in the times of greatest perversity there have been those faithful to Me, obedient to My teaching, and apostles to My Law; but the struggle has existed since the beginning.

61. Which of those two forces has been ahead in the struggle up until now? That of evil. That is why I have had to come to materialize Myself among you to help to revive your hope and faith in Me, and to bring warmth to your hearts, saying: “You are not alone on the path, I have never lied to you. You must not twist the principles that I have put in you; this is the road of goodness and love. (345, 48 – 49)

62. Behold how My light has come to tear away the darkness from your world. It is true that I come to combat men, but only to wipe away all the evil that is stimulated in their hearts. I shall place the light and the strength of My love in those who faithfully follow Me, and then these shall say: “Let us seek the dragon that besets us, the beast that induces us to sin and offend the Lord. They shall seek it in the seas and in the desert, in the mountains and in the jungles, even among the invisible.” But they shall not find it, for it lives in the heart of men, of those who have created it, and there it has grown until it dominates the earth.

63. When the reflections of My sword of light wound the hearts of each man, the strength that proceeds from evil will be weakened unto death, and then you shall say: “Lord, with the Divine strength of your charity I have defeated the dragon, that which I believed beset me from the invisible, never thinking that I carried it within My heart.”

64. When wisdom shines in all men, who will dare to twist good to evil? Who would trade the eternal for the passing? None: I tell you truly, because all will be strengthened in the Divine wisdom. Sin proceeds from ignorance and weakness. (160, 51 – 54)

Temptations and Seductions

65. Humanity cultivates many trees; the hunger and misery of men leads them to seek from them the shade and fruit that offer salvation, justice or peace. Those trees are the doctrines of men, inspired many times in hatred, selfishness, ambition, and in delusions of grandeur. Their fruits are death, blood, destruction, and the outrage of that which is most sacred in the life of men, which is the liberty to believe, think, and speak, in a word, He is deprived of the freedom of the spirit. Such is the darkness that arises to struggle against the light. (113, 52 – 53)

66. I have told you, beloved Israel, that the time shall come when the false spokesmen arise to give access to the false Jesus, and within their materialism they will deceive, saying that through them the Master speaks. False guides, false prophets, and false soldiers shall arise and with their word and their materialism seek to turn you from the road of light and truth. (346, 38)

67. Pray, and see that this is the time in which My justice and My light have removed all the darkness. This is a difficult time full of dangers, for even the beings that inhabit the darkness shall pass themselves off among you as beings of light to tempt and confuse you. I give you My light, so that you do not deviate from the road and are not deceived by those who use My name.

68. The tempters are not only from among the invisible beings, there are also those incarnated in men who speak of lessons that seem like those of the light, but which are in contradiction to My Doctrine. To these, do not listen. (132, 7 – 8)

69. My Kingdom is strong and powerful, and if to confront My strength and power I have permitted the rise of another power, that of evil, it is to demonstrate My own, so that you may behold and feel the strength of light and truth against the imposter and the darkness. It is so that you can see, that the realm of darkness, disturbances, and trials, while having great power, is [only] My instrument, and I make use of it, truly.

70. If I test you, it is not to stop you on the path of evolution, for I await your arrival in My Kingdom; however, I wish you to arrive victorious after the combat, strong after the struggle, full of the light of spiritual experience after the long journey, and full of the merits of the spirit so that you may humbly raise your face and behold the Father in the instant when He comes to place upon you his blessing kiss, a kiss that contains all the happiness, and all the perfections, for your spirit. (327, 8 – 9)

Moral Crimes

71. Humanity, humanity, crushing against each other! I find you denying your iniquity and boasting of what you believe to be your greatness even as you conceal your blemishes. I tell you that the man who, flattered, believes in his own apparent greatness is poor in spirit. And of those who lacking virtues, whisper of the defects of others, judging their faults, I must say are hypocrites who are very far from justice and truth.

72. Not only those kill, who take the life of the body, but also who destroy the heart with deceit. Those who kill the sentiments of the heart, faith, and ideals, are assassins of the spirit, and how many of these go freely without prison or chains.

73. Do not be surprised that I speak to you in this way, for I see among you homes destroyed, because while neglecting your duties there, you have created new obligations outside them without considering the pain and abandonment of your own. Look everywhere, how many homes have been destroyed, how many women given in to vice, and how many children without a Father? How can tenderness and love exist in those hearts? Would you not judge, that He who has caused the death of the happiness of those beings, and has destroyed that which is sacred, is a criminal?

74. You have become so inured to evil, that even those men who invent new weapons of death you call great, because in an instant they can destroy millions of beings and yet, you call them wise. What is your reasoning? Greatness can only be of the spirit, and only He is wise who travels the path of truth. (235, 36 – 39)

The Impotence and Fleetingness of Evil

75. Great, very great you observe human perversity, and the power of evil practiced by men seems terrible to you. Nevertheless, I say to you that those things are very weak when compared to the power of My justice and before My Divinity which is master of all destiny, of life, death, and of all creation. (54, 70)

76. Only a being omnipotent like Myself could contend with Me; however, do you believe that if a God would emerge from Me, would He be against Me? Or rather, do you believe that He can emerge from nothing? Not one thing can emerge from nothing.

77. I am All and I was never born. I am the Beginning and the End, the Alpha and the Omega of everything created.

78. Can you conceive that some of those beings created by Me could set himself up as God? All creatures have a limit and in order to be God it is necessary not to have any limits. He who has harbored those dreams of power and greatness has fallen into the darkness of his own arrogance. (73, 34 – 35)

79. Truly I tell you, that there is no power strong enough to oppose My love. My enemies and rival forces are small and weak, and the weapons that have battled against truth and justice have always been fragile.

80. The battle between the forces of evil and Divine justice appears to be an everlasting one, but, nevertheless, in comparison to eternity the battle will be like an instant; and the faults committed by your spirit during its time of imperfection, will eventually become insignificant stains that will be erased forever by your virtues and My loving justice. (179, 12 – 13)

The Power of Forgiveness

81. Humanity, I ask you, taking these people [present here] as your representatives: “When will you rise up to love one another and forgive each other your offenses? When do you want peace on your planet?

82. The forgiveness that comes from love is taught only by My Doctrine, and it contains a powerful force for converting, regenerating, and transforming the evil into good, and the sinner into a person of virtue.

83. Learn to forgive, and you will have the principle of peace in your world. If you must forgive one thousand times, then one thousand times you must. Do you not realize that an opportune reconciliation avoids draining the dregs of the cup of bitterness? (238, 12 – 14)

84. While you are men, remember Me on the cross, forgiving, blessing, and healing My executioners so that you, on your difficult road, may also bless those who have offended you and do all possible good for those who have done evil to you. Who acts in this way, shall be My disciple, and truly, I tell you, his pain will always be brief, for I will make My strength felt to him in the moments of his trials. (263, 56)

85. Forgive one another, and in this you shall find relief for yourselves and for He who has offended you. Do not carry upon your spirit the weight of hatred or rancor; be cleansed, and you will have found the secret of peace and will live as apostles of My truth. (243, 63)

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flagge fr  Chapitre 40… Les Forces du Bien et du mal

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LE TROISIEME TESTAMENT – Révélations de Jésus-Christ
Chapitre 40 – Les Forces du Bien et du mal

L’origine du Bien et du mal

1. Le Père, en vous formant, vous posa sur le premier échelon de cette échelle, avec le dessein de ce qu’en parcourant ce chemin, vous ayez l’opportunité de connaître et de comprendre véritablement votre Créateur. Mais, combien peu d’entre vous commencèrent le voyage ascendant, en partant de la première marche! La plupart s’unirent dans leur désobéissance, dans leur rébellion, en faisant mauvais usage du don de la liberté et en faisant la sourde oreille aux ordres de la conscience, se laissèrent dominer par la matière pour créer, avec leurs vibrations, une force, celle du mal, et creuser un abîme vers lequel leur influence entraîna leurs frères qui commencèrent une lutte sanglante pour défendre leur désir ardent d’élévation et de pureté contre leurs faiblesses et perversités. (35, 38)

2. Le péché originel ne vient pas de l’union de l’homme et de la femme : Moi, le Créateur, j’établis cette union en leur disant à tous deux : « Croissez et multipliez-vous ». Ce fut la première Loi. Le péché a résidé dans l’abus qu’ils ont fait du don du libre arbitre. (99, 62)

3. La chair craint la lutte avec l’esprit et recherche la forme de le tenter avec les plaisirs du monde pour lui empêcher sa liberté, ou tout au moins pour la retarder. Voyez comment l’homme porte en lui-même son propre tentateur! C’est pourquoi je vous ai dit que, lorsqu’il aura réussi à se vaincre lui-même, alors il aura gagné la bataille. (97, 37)

4. En cette époque, en laquelle même l’air, le sol et l’eau sont empoisonnés par la méchanceté des hommes, comme ils sont peu nombreux ceux qui ne se contaminent pas par le mal ou les ténèbres! (144, 44)

5. La clameur de l’humanité parvient jusqu’à Moi, l’angoisse de l’enfance, de la jeunesse, des hommes et femmes d’âge mûr et des personnes âgées, s’élève; c’est la voix qui réclame la justice, c’est une invocation de paix et de miséricorde qu’effectue l’esprit, parce que la graine d’amour en ce monde s’est perdue. Savez-vous où est l’amour? Au plus profond du coeur humain, tellement caché au fond qu’on n’arrive pas à le découvrir, parce que la haine, les ambitions, la science et la vanité ont noyé la semence et il n’y a aucune spiritualité, ni de miséricorde; le calice d’amertume continue de se remplir et le monde le boit jusqu’à la lie. (218, 12)

6. D’autel en autel, de rite en rite et de secte en secte, les hommes vont en quête du Pain de la Vie, sans le trouver et, devant la désillusion, ils deviennent des blasphémateurs pour emprunter des chemins sans but et vivre sans Dieu et sans Loi.

7. Et pensez, peuple, que c’est parmi eux que se comptent les grands esprits, et que je découvre les prophètes et les disciples du Saint- Esprit! (217, 49)

8. Les religions reconnaissent le pouvoir du mal et l’ont personnifié sous forme humaine; elles lui attribuent un royaume puissant et lui ont donné différents noms. Les hommes éprouvent de la crainte quand ils le croient proche, sans savoir que la tentation se trouve dans les passions et les faiblesses, et que le bien comme le mal s’agitent à l’intérieur de l’homme.

9. Le mal prédomine dans le monde en cette ère, et a créé une force, un pouvoir qui se manifeste en tout. Et dans le spirituel, il existe des légions d’esprits imparfaits, troublés, enclins au mal et à la vengeance, dont la force se joint à la méchanceté humaine pour constituer le royaume du mal.

10. Ce pouvoir se rebella contre Jésus au Second Temps et lui montra son royaume. Ma chair, sensible à tout, fut tentée, mais ma force spirituelle vainquit la tentation. Parce que je devais être le vainqueur du monde, de la chair, de la tentation et de la mort. Parce que je fus le Maître qui descendit parmi les hommes pour donner un exemple de force. (182, 42- 43)

11. Vous pouvez reconnaître ma présence au travers de la paix que vous sentez dans votre esprit. Personne d’autre que Moi ne peut vous donner la véritable paix. Un esprit dans les ténèbres ne pourrait vous l’offrir. Je vous le dis parce que beaucoup de coeurs craignent les affûts d’un esprit tentateur, auquel les hommes, en fonction de leur imagination, ont donné vie et forme.

12. Que l’existence du prince des ténèbres est mal interprétée! Combien en sont arrivés à croire davantage dans son pouvoir que dans le mien, et combien les hommes, en cela, se sont éloignés de la vérité!

13. Le mal existe; tous les vices et tous les péchés en découlent. Les pécheurs, autrement dit ceux qui commettent le mal, ont toujours existé, tant sur terre que dans d’autres lieux ou mondes; mais, pourquoi personnifiez-vous tout le mal existant en un seul être, et pourquoi l’affrontez-vous à la Divinité? Je vous interroge : Que représente, face à mon pouvoir absolu et infini, un être impur, et que signifie votre péché devant ma perfection?

14. Le péché n’est pas dans le monde; quant aux esprits, lorsqu’ils surgirent de Dieu, les uns demeurèrent dans le bien, tandis que d’autres, en déviant de ce chemin, en créèrent un autre, distinct, celui du mal.

15. Les mots et les paraboles qui vous ont été offerts, au sens figuré, comme une révélation dans les premiers temps, ont été mal interprétés par l’humanité. L’intuition, que les hommes eurent quant au surnaturel, resta influencée par leur imagination, et ceux-ci en arrivèrent à former, autour de la force du mal, des sciences, cultes, superstitions et mythes, qui sont parvenus jusqu’aujourd’hui.

16. De Dieu ne peuvent jaillir de démons; vous avez façonné ceux-ci avec votre mentalité. Le concept que vous avez de cet être qu’à chaque pas vous me posez en adversaire, est faux.

17. Je vous ai enseigné à veiller et à prier, pour que vous vous libériez de tentations et d’influences maléfiques, qui peuvent provenir autant d’êtres humains que d’êtres spirituels.

18. Je vous ai dit d’imposer l’esprit à la chair, parce que celle-ci est une créature faible et fragile qui, à chaque pas, court le danger de trébucher si vous ne veillez par sur elle. Le coeur, l’intelligence et les sens sont la porte ouverte permettant aux passions du monde de fouetter l’esprit.

19. Si vous vous êtes imaginés que les êtres des ténèbres sont comme des monstres, Moi je les vois seulement comme des créatures imparfaites auxquelles je tends la main pour les sauver, parce qu’elles aussi sont mes enfants. (114, 54 – 62)

20. Toutes les fois que vous faites le bien, vous dites : je suis noble, je suis généreux, je suis charitable, c’est pourquoi je fais cela. Et Moi de vous dire : si vous aviez accompli ces oeuvres au nom de votre Seigneur, vous seriez humble parce que la bonté est de Dieu et je l’ai offerte à votre esprit.

21. Dès lors, celui qui attribue ses bonnes actions à son coeur humain renie son propre esprit et Celui qui l’a revêtu de ces vertus.

22. En revanche, quand vous agissez mal, vous vous lavez les mains comme Pilate et, vous attribuez ce fait au Père, en disant : ce fut la volonté de Dieu, c’était écrit; Dieu le souhaita ainsi, c’est le destin.

23. Vous affirmez que rien ne se passe sans la volonté de Dieu pour vous excuser de vos erreurs, mais en vérité je vous le dis : vous vous trompez parce que vos erreurs et vos bagatelles se commettent sans la Volonté de Dieu.

24. Remarquez que le Tout-Puissant jamais ne s’impose à vous par la force, au travers de son pouvoir. Cela, c’est vous qui le faites avec vos frères les plus faibles!

25. En vérité je vous le dis : le mal, l’impureté et le manque d’harmonie vous appartiennent; l’amour, la patience et la sérénité sont de Dieu.

26. Quand vous aimez, c’est le Créateur de votre esprit qui vous inspire, en revanche, quand vous haïssez, c’est vous-mêmes, c’est votre faiblesse qui vous pousse et vous perd. Toutes les fois que quelque chose de mal survient dans votre vie, soyez sûrs qu’il s’agit de votre oeuvre.

27. Mais alors vous demandez : pourquoi Dieu autorise-t-il cela? Ne souffrira-t-Il pas en raison de nos péchés; ne pleurera-t-Il pas en nous voyant pleurer? Que lui coûterait-Il de nous épargner ces chutes?

28. Je vous réponds que tant que vous n’aimerez pas, Dieu sera, pour vous, quelque chose que vous ne pourrez comprendre, parce que la magnanimité de votre Créateur est au- delà de votre compréhension.

29. Devenez forts, grands, sages et apprenez à aimer. Lorsque vous aimerez, vous n’aurez plus la tendance enfantine de vouloir analyser Dieu, parce qu’alors vous le verrez et le sentirez, et cela vous suffira. (248, 29- 32)

Humilité pour atteindre l’élévation

30. Faites de l’humilité l’une de vos meilleures alliées pour atteindre l’élévation, parce que les portes du Ciel, qui est le royaume de la conscience, sont complètement fermées à l’arrogant. L’arrogant ne les a jamais franchies et ne le pourra jamais. Néanmoins, quand il deviendra humble, je serai le premier à le féliciter et ma charité lui ouvrira la porte de l’Eternité. (89, 45)

31. Disciples, voici une autre de mes leçons. En vérité je vous le dis, vous vous éloignez de Moi lorsque vous vous croyez forts, grands ou éminents, parce que votre orgueil noie le sentiment d’humilité; mais quand vous vous considérez petits, quand vous reconnaissez que vous êtes comme des atomes au milieu de ma Création, alors vous vous rapprochez de Moi, parce que, au travers de votre humilité, vous m’admirez, vous m’aimez et vous me sentez proche. C’est lorsque vous pensez à toute la grandeur et au mystère que renferme Dieu et que vous désirez connaître et comprendre, qu’il vous semble entendre l’écho du murmure divin en votre esprit. (248, 22)

32. Disciples, quand existe, dans l’homme, une véritable connaissance des oeuvres qu’il a réalisées, il ne se laisse pas éblouir par la vanité. Il sait que si cet ignoble sentiment pénètre son être, son intelligence se brouillerait et qu’il ne pourrait plus avancer; il stagnerait et succomberait à la léthargie.

33. La vanité a causé la perte de beaucoup d’hommes, elle a abattu beaucoup de peuples florissants et a ruiné vos cultures.

34. Tant que les peuples eurent, comme idéal, le travail, la lutte et le progrès, ils connurent l’abondance, la splendeur et le bien-être, mais quand l’orgueil les fit se sentir supérieurs, quand leur idéal d’élévation se changea en ambition insatiable de tout désirer pour eux-mêmes alors, sans s’en rendre compte et sans le souhaiter, ils commencèrent à détruire, petit à petit, ce qu’ils avaient construit, en terminant par sombrer dans un abîme.

35. L’histoire de l’humanité regorge de telles expériences. C’est pourquoi je vous dis qu’il est juste que surgisse, dans le monde, un peuple aux grands idéaux qui, toujours conscient de ses bonnes actions, ne s’en enorgueillisse pas. De cette manière, sa marche ne s’arrêtera pas, et la splendeur atteinte jusqu’à présent sera surpassée demain et continuera de grandir dans le futur.

36. En vous parlant de la sorte, je n’essaie pas de vous inspirer seulement des ambitions matérielles; je souhaite que mes paroles soient justement interprétées pour que vous sachiez les appliquer au spirituel ainsi qu’au matériel.

37. La vanité peut ne pas seulement surprendre l’homme dans sa vie matérielle et, comme preuve de ce que je vous avance, voyez les chutes et les échecs des grandes religions, minées à leurs bases par leur vanité, l’arrogance et leur faux éloge. Quand elles se sont crues au sommet de leur pouvoir, quelqu’un est venu les réveiller de leur rêve, leur faisant voir leurs erreurs, leurs déviations et leur éloignement de la Loi et de la vérité.

38. Ce n’est qu’avec la vraie connaissance et l’accomplissement de ma Loi face à la conscience que cette humanité pourra arriver à une vie élevée, parce que la conscience, qui est ma lumière, est parfaite, sereine et juste, et que jamais elle ne s’enorgueillit ni se détourne de son chemin. (295, 18 – 24)

Le Bien ne se confond avec rien

39. Reconnaissez-moi tous afin qu’aucun ne me renie, reconnaissez- moi pour que votre concept à propos de Dieu soit fondé sur la vérité et que vous sachiez que je suis là où se manifeste le bien.

40. Le bien ne se confond avec rien. Le bien est vérité, amour, charité, compréhension. Le bien est précis, exact, déterminé. Reconnaissez-le afin de ne pas vous tromper.

41. Chaque homme pourra s’en aller par un chemin différent, mais si tous coïncident en un point, celui du bien, alors ils parviendront à s’identifier et à s’unir.

42. Ce n’est donc pas quand ils s’obstinent à se tromper eux-mêmes, en donnant un mauvais aspect au bon et en déguisant le bon en mauvais, comme cela se passe, à l’heure actuelle, parmi les hommes. (329, 45- 47)

43. Cela fait presque deux mille ans que vous avez répété cette phrase que les bergers de Bethléem écoutèrent : « Paix sur la Terre aux hommes de bonne volonté » mais, quand avez- vous mis en pratique la bonne volonté pour mériter la paix? En vérité je vous le dis, vous avez plutôt fait le contraire.

44. Vous avez perdu le droit de répéter cette expression. C’est pour cela que je viens aujourd’hui avec de nouvelles paroles et leçons, afin que ce ne soit pas des phrases ou des prières qui se gravent dans votre entendement, mais l’essence de Mon enseignement qui pénètre votre coeur et votre esprit.

45. Si vous souhaitez répéter mes paroles de la même manière que je viens vous les livrer, faites-le, mais sachez que tant que vous ne les sentirez pas, elles n’auront aucune vertu. Prononcez-les avec douceur et humilité, sentez-les vibrer dans votre coeur et Moi je vous répondrai de telle manière que je ferai trembler tout votre être. (24, 33 – 34)

46. Je vous le répète : paix aux hommes de bonne volonté, qui aiment la vérité, parce qu’ils font quelque chose pour se plier à la volonté divine et, ceux qui s’abritent sous ma protection doivent nécessairement sentir ma présence tant en leur esprit que dans leur vie humaine, leurs luttes, leurs besoins et leurs épreuves.

47. Les hommes de bonne volonté sont les enfants obéissants à la Loi de leur Père, ils marchent sur le droit chemin et, quand ils souffrent intensément, ils élèvent leur esprit jusqu’à Moi, dans une demande de pardon et de paix.

48. Ils savent que la douleur est souvent nécessaire, et ils l’acceptent avec patience ; seulement quand cette douleur devient insupportable, ils supplient que le poids de leur croix leur soit allégé. Ils me disent : « Seigneur, je sais que mon esprit a besoin de se purifier et de souffrir ».

49. Bénis ceux qui pensent et prient de cette manière, car ils recherchent l’exemple de leur Maître pour l’appliquer aux épreuves de leur propre vie. (258, 52-55)

A présent c’est le mal qui l’emporte

50. En cette période, l’influence du mal est plus grande que celle du bien; par conséquent, la force qui domine, parmi l’humanité, est celle du mal dont découlent l’égoïsme, le mensonge, la convoitise, l’orgueil, le plaisir de blesser, la destruction et toutes les basses passions. De ce déséquilibre moral proviennent les maladies qui tourmentent l’homme.

51. Les hommes n’ont pas d’armes pour lutter contre ces forces. Ils ont été vaincus et faits prisonniers à l’aube d’une vie sans lumière spirituelle, sans bonheur sain, sans aspiration pour le bien.

52. Maintenant, l’homme croit se trouver au sommet du savoir, mais il ignore qu’il est dans l’abîme.

53. Moi, qui connais votre commencement et votre futur dans l’éternité, depuis les premiers temps je donnai des armes aux hommes, leur permettant ainsi de lutter contre les forces du mal; mais ils les dédaignèrent et préférèrent la lutte du mal contre le mal, dans laquelle personne ne triomphe, parce que tous seront vaincus.

54. Il est écrit que le mal ne prévaudra pas, ce qui signifie qu’à la fin des temps ce sera le bien qui triomphera.

55. Si vous Me demandez quelles furent les armes dont je dotai l’humanité pour lutter contre les forces ou les influences du mal, je vous dirai qu’elles furent la prière, la persévérance dans la loi, la foi en ma parole, l’amour des uns pour les autres. (40, 65 – 70)

56. La méchanceté s’est accrue parmi les hommes, mon peuple. La bonté, la vertu et l’amour ont été faibles face à l’invasion du mal, des maladies, des fléaux, des pestes et des calamités. Tout ce qui constitue la semence des pervers a contaminé le coeur des bons, en a affaibli quelques-uns et a décimé le nombre des fidèles, parce que le mal a apporté une grande force à l’humanité.

57. J’ai laissé que cela se passe ainsi en raison du libre arbitre que je vous ai donné, parce que derrière toute la perversité, toutes les ténèbres et l’aveuglement des hommes, il y a une lumière divine, la conscience qui ne se perd et ne se perdra jamais. Il y a un principe, l’esprit, qui garde, immaculé le baiser que le Père lui donna et qui est le sceau divin avec lequel j’ai envoyé tous mes enfants sur le chemin de la lutte. C’est grâce à cette Marque qu’aucun de ces esprits ne se perdra. (345, 11-12)

La lutte entre le Bien et le mal

58. Vous avez aussi été stupéfaits par la force que, dans leur méchanceté, les hommes et les femmes ont manifestée au fil de toutes les époques de votre vie humaine. Le livre de votre histoire a recueilli leurs noms; dans l’album de votre existence, dans le livre où Dieu écrit et annote tous les faits, toutes vos actions, leurs noms s’y trouvent aussi. Vous avez été également étonnés qu’un esprit, un coeur humain, puisse abriter une telle force pour le mal, qu’il puisse avoir autant de force pour ne pas trembler devant ses propres actions et qu’il puisse faire taire la voix de sa conscience pour ne pas entendre le cri de Dieu, qu’au travers d’elle il adresse à tous ses enfants. Que de fois le séjour de ces esprits sur la planète a-t-il été long et pénible!

59. Ces êtres qui, en vertu du libre arbitre, se sont rebellés contre mon amour et ma justice, je les ai pris, en me servant de leur propre désobéissance, pour les convertir en mes serviteurs et, eux qui croyaient agir librement en leurs pensées, leurs paroles et leurs actions ont été les instruments de ma justice, tant pour eux-mêmes que pour les autres.

60. Mais, quand ce règne prendra-t-il fin? Le Père vous dit : Le règne du mal n’a jamais gouverné l’humanité parce que, même dans les moments de plus grande perversité, il y a eu des êtres fidèles à Moi, obéissants à mon enseignement et apôtres de ma Loi; mais la lutte a existé depuis le commencement.

61. Laquelle de ces deux forces a été, jusqu’à présent, au premier plan dans la guerre? Celle du mal! C’est pourquoi j’ai dû venir me matérialiser parmi vous pour vous aider, pour ranimer votre espoir et votre foi en Moi, pour apporter la chaleur à votre coeur, et vous dire : « Vous n’êtes pas seuls en chemin, je ne vous ai jamais menti. Vous ne devez pas déformer les principes que j’ai déposés en vous; ceci est le chemin du bien et de l’amour. (345, 48-49)

62. Voyez comment ma lumière vient déchirer les ténèbres de votre monde! C’est vrai que je viens combattre des hommes, mais seulement pour effacer tout le mal qui vit dans leurs coeurs. Je déposerai la lumière et la force de mon amour en ceux qui me suivent fidèlement, et alors ceux-ci diront : « Nous allons chercher le dragon qui nous assaillit, la bête qui nous incite à pécher et à offenser le Seigneur ». Ils la chercheront dans les mers, dans le désert, dans les montagnes et dans les jungles, dans l’invisible et ils ne la trouveront pas, parce qu’elle vit dans le coeur des hommes, celui-là même qui l’a engendrée, et où elle a grandi jusqu’à en arriver à dominer la Terre.

63. Quand les éclats de mon épée de lumière blesseront le coeur de chaque homme, la force qui provient du mal ira en s’affaiblissant jusqu’à mourir. Alors vous direz : « Seigneur, grâce à la force divine de ta charité j’ai vaincu le dragon, je croyais qu’il me guettait depuis l’invisible, sans jamais penser que je le portais dans mon coeur ».

64. Quand la sagesse brillera-t-elle en tous les hommes, qui osera convertir le bien en mal? Qui changera l’éternel pour l’éphémère? Personne, en vérité je vous le dis, parce que vous serez tous forts dans la sagesse divine. Le péché provient de l’ignorance et de la faiblesse. (160, 51-54)

Tentations et séductions

65. L’humanité cultive beaucoup d’arbres; la faim et la misère des hommes leur fait chercher, en eux, de l’ombre et des fruits que leur offrent le salut, la justice ou la paix. Ces arbres sont des doctrines humaines, souvent inspirées de haines, d’égoïsmes, d’ambitions et de délires de grandeur. Leurs fruits sont la mort, le sang, la destruction et les outrages à l’égard du plus sacré dans la vie de l’homme : la liberté de croire, de penser. Ce sont les ténèbres qui se lèvent pour lutter contre la lumière. (113, 52-53)

66. Je vous ai dit, Israël bien-aimé, que le temps viendra où les faux porte-parole se lèveront pour faire accéder le faux Jésus et, dans leur matérialisme, ils tromperont, en disant que le Maître s’exprime par leur intermédiaire. De faux guides, de faux prophètes et de faux soldats surgiront qui, avec leur discours et leur matérialisme, chercheront à vous écarter du chemin de la lumière et de la vérité. (346, 38)

67. Priez, et comprenez que c’est alors le temps où ma justice et ma lumière enlèveront toutes les ténèbres. C’est un temps difficile et dangereux parce que les êtres qui habitent les ténèbres se feront passer, parmi vous, pour des êtres de lumière afin de vous tenter et de vous confondre. Moi, je vous donne ma lumière, afin que vous ne déviiez pas du chemin et que vous ne vous laissiez pas tromper par ceux qui usurpent mon nom.

68. Les tentateurs ne sont pas seulement des êtres invisibles, vous en avez aussi qui sont incarnés en hommes qui vous parlent de leçons qui feignent la lumière, mais qui vont à l’encontre de ma Doctrine. Ceux-ci, ne les écoutez pas. (132, 7-8)

69. Mon Royaume est fort et puissant et, si j’ai permis que, devant ma force et mon pouvoir, se lève un autre pouvoir, celui du mal, c’est pour pouvoir démontrer le mien, afin que vous puissiez sentir et contempler la force de ma lumière et de ma vérité face à l’imposture et aux ténèbres; c’est pour que vous voyiez que ce royaume de ténèbres, de troubles et d’épreuves, bien que détenant un grand pouvoir, n’est que mon instrument et qu’en réalité je l’utilise.

70. Si je vous mets à l’épreuve, ce n’est pas pour vous arrêter sur le chemin d’évolution, car j’attends votre arrivée dans mon Royaume; cependant, je souhaite que vous arriviez, à Moi, victorieux après les combats, forts après la lutte, pleins de lumière de l’expérience spirituelle après le long séjour, et avec l’esprit débordant de mérites, afin que vous puissiez élever humblement votre visage et contempler le Père au moment où Il s’approchera pour poser sur vous son baiser divin, un baiser qui contient tout le bonheur et toutes les perfections pour votre esprit. (327, 8-9)

Infractions morales

71. Humanité, humanité, vous qui vous heurtez les uns aux autres! Je vous ai vus nier votre iniquité et vous vanter de ce que vous croyez être la grandeur, en même temps que vous dissimulez vos défauts. Moi, je vous dis que l’homme qui, flatté, croit en sa grandeur apparente, est un pauvre d’esprit. Et à ceux qui, faute de vertus, chuchotent les défauts d’autrui et jugent leurs fautes, je dois leur dire qu’ils sont hypocrites et qu’ils sont très loin de la justice et de la vérité.

72. Les assassins ne sont pas seulement ceux qui ôtent la vie du corps, mais aussi ceux qui détruisent le coeur par le mensonge. Ceux qui tuent les sentiments du coeur, la foi, l’idéal, sont des assassins de l’esprit. Et combien de ceux-là ne sont-ils pas libres, sans prison et sans chaîne!

73. Ne soyez pas surpris que je vous parle ainsi, parce que je vois, parmi vous, des foyers détruits, parce qu’en négligeant vos devoirs, vous vous êtes créés, en dehors de ceux-ci, de nouvelles obligations sans vous soucier de la douleur et de l’abandon des vôtres. Voyez partout, combien de foyers détruits, combien de femmes tombées dans le vice et combien d’enfants sans père! Comment la tendresse et l’amour pourront-ils exister dans ces coeurs? Ne considérez-vous pas que celui qui a mis à mort le bonheur de ces êtres et qui a détruit ce qui était sacré, soit un criminel?

74. Vous vous êtes tellement familiarisés avec le mal que vous appelez même « grands » les hommes qui inventent ces nouvelles armes de la mort, parce qu’en un instant elles peuvent détruire des millions d’êtres. Vous les appelez même des sages. Où est votre raison? On ne peut être grand que par l’esprit, et n’est sage que celui qui emprunte le chemin de la vérité. (235, 36-39)

Impuissance et fugacité du mal

75. Vous considérez grande, très grande, la perversité humaine et le pouvoir et la force du mal qu’exercent les hommes vous paraissent terribles, et cependant, je vous dis qu’ils sont très faibles face à la force de ma justice et devant ma Divinité qui est maîtresse du destin, de la vie, de la mort et de toute la création. (54, 70)

76. Seul un être qui serait tout- puissant comme Moi pourrait Me combattre; mais, croyez-vous que, si un dieu jaillissait de Moi, il s’opposerait à Moi, ou bien croyez- vous qu’il puisse surgir du néant? Rien ne peut émerger du néant.

77. Je suis Tout et ne suis jamais né. Je suis le Commencement et la Fin, l’Alpha et l’Omega de tout ce qui a été créé.

78. Pouvez-vous concevoir que l’un des êtres que j’ai créés puisse s’ériger comme Dieu? Toutes les créatures ont une limite et, pour être Dieu, il est indispensable de ne pas avoir de limites. Quiconque ait pu nourrir ces rêves de pouvoir et de grandeur est tombé dans les ténèbres de son propre orgueil. (73, 34 – 35)

79. En vérité je vous le dis, il n’existe aucune force que vous puissiez opposer à mon amour. Les ennemis s’avèrent petits, les forces contraires sont faibles et les armes qui ont tenté de lutter contre la vérité et la justice ont toujours été fragiles.

80. La bataille que les forces du mal ont livrée à l’encontre de la justice divine vous a paru un conflit interminable et, cependant, par rapport à éternité, elle ne représentera qu’un instant, et les fautes commises durant le temps d’imperfection de votre esprit demeureront comme une tache insignifiante que votre vertu et ma justice d’amour se chargeront d’effacer à tout jamais. (179, 12 – 13)

La force du Pardon

81. Humanité, je vous demande, en considérant ce peuple comme votre représentant : « Quand vous lèverez- vous en vous aimant les uns les autres et en vous pardonnant mutuellement vos offenses? Quand souhaiterez-vous la paix sur votre planète? »

82. Le pardon qui provient de l’amour est enseigné seulement par ma Doctrine et renferme une force puissante pour convertir, régénérer et transformer le mal en bien, et le pécheur en homme vertueux.

83. Apprenez à pardonner et vous gagnerez ainsi le commencement de la paix dans votre monde. S’il était nécessaire de pardonner mille fois, alors il vous faut le faire mille fois. Ne vous rendez-vous pas compte qu’une réconciliation opportune vous évite d’aller jusqu’au bout d’un calice d’amertume? (238, 12-14)

84. Tant que vous serez des hommes, souvenez-vous de Moi sur cette croix, pardonnant, bénissant et guérissant mes bourreaux afin que vous, tout au long de votre chemin difficile, bénissiez aussi ceux qui vous offensent et accomplissiez tout le bien possible à ceux qui vous ont fait du mal. Celui qui oeuvre de la sorte sera mon disciple et, en vérité, je lui dis que sa douleur sera toujours brève, parce que je lui ferai sentir ma force dans les moments d’épreuve. (263, 56)

85. Pardonnez-vous les uns les autres et, ainsi, vous trouverez le soulagement pour vous, de même que pour celui qui vous a offensés. Ne portez pas sur votre esprit le poids de la haine ou de la rancoeur, soyez propres et vous aurez trouvé le secret de la paix et vous vivrez comme les apôtres de ma vérité. (243, 63)

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EL TERCER TESTAMENTO – Revelaciones de Jesucristo
Capítulo 40 – Las fuerzas del Bien y del Mal

El origen del Bien y del Mal

1. El Padre al formaros os puso en el primer peldaño de esa escala, con el fin de que recorriendo ese camino, tuvieseis ocasión de conocer y comprender verdaderamente a vuestro Creador. Pero ¡Cuán pocos iniciaron la jornada ascendente partiendo del primer escalón! Los más se unieron en su desobediencia, en su rebeldía, haciendo mal uso del don de la libertad y desoyendo los dictados de la conciencia, dejándose dominar por la materia, para crear con sus vibraciones una fuerza, la del mal, y cavar un abismo hacia donde su influencia tuvo que arrastrar a sus hermanos, que entablaron una lucha cruenta entre sus flaquezas y perversidades, y su anhelo de elevación y de pureza. (35, 38) 2. El pecado original no viene de la unión del hombre y de la mujer: Yo, el Creador, establecí esa unión diciéndoles a ambos: Creced y multiplicaos. Esa fue la primera Ley. El pecado ha estado en el abuso que han hecho del don del libre albedrío. (99, 62)

3. Teme la carne la lucha con el espíritu y busca la forma de tentarlo con los placeres del mundo para impedirle su libertad o al menos para retardarla. Ved cómo el hombre lleva en sí a su propio tentador, es por esto que os he dicho que cuando llegue a vencerse a sí mismo, habrá ganado la batalla. (97, 37)

4. En este tiempo en que hasta el aire, la tierra y el agua, se encuentran envenenados de la maldad de los hombres, ¡Cuán pocos son los que no se contaminan por el mal o por las tinieblas! (144, 44)

5. El clamor de la humanidad llega hasta Mí, la angustia de la niñez, de la juventud, de los hombres y mujeres de edad madura y de los ancianos, se eleva; es la voz que clama justicia, es una invocación de paz, de misericordia que el espíritu hace, porque la simiente de amor en este mundo se ha perdido y ¿Sabéis en dónde está el amor? En lo más profundo del corazón humano, tan dentro que no alcanza a descubrirlo, porque el odio, las ambiciones, la ciencia y la vanidad han ahogado la simiente y no hay espiritualidad, ni misericordia; el cáliz de amargura va llenándose y el mundo lo bebe hasta las heces. (218, 12)

6. De altar en altar, de rito en rito, y de secta en secta, van los hombres en busca del Pan de la Vida, sin encontrarlo, y ante el desengaño, se tornan en blasfemos para tomar caminos sin rumbo y vivir sin Dios y sin Ley.

7. ¡Y pensad, pueblo que entre ellos están los grandes espíritus, que entre ellos descubro a los profetas y a los discípulos del Espíritu Santo! (217, 49)

8. En las religiones reconocen el poder del mal y lo han personificado en forma humana; le atribuyen un reino poderoso y le han dado diversos nombres. Sienten temor los hombres cuando creen tenerlo cerca, sin saber que la tentación está en las pasiones, en las flaquezas. Que lo mismo se agita en el interior del hombre el bien y el mal.

9. El mal predomina en este tiempo en el mundo y ha creado una fuerza, un poder que se manifiesta en todo. Y en lo espiritual existen legiones de espíritus imperfectos, turbados, inclinados al mal y a la venganza, cuya fuerza se une a la maldad humana para formar el reino del mal.

10. Ese poder se rebeló ante Jesús en el Segundo Tiempo y le mostró su reino. Mi carne sensible a todo, fue tentada, pero mi fortaleza espiritual venció a la tentación. Porque Yo había de ser el vencedor del mundo, de la carne, de la tentación y de la muerte. Porque fui el Maestro que descendió entre los hombres para dar ejemplo de fortaleza. (182, 42 – 43)

11. Por la paz que sentís en vuestro espíritu podéis reconocer mi presencia. Nadie más que Yo puede daros la verdadera paz. Un espíritu en tiniebla no podría brindársela. Os digo esto, porque muchos corazones temen las acechanzas de un espíritu tentador, al que han dado vida y forma los hombres según su imaginación.

12. Cuán erróneamente se ha interpretado la existencia del príncipe de las tinieblas. Cuántos han llegado a creer más en su poder que en el mío, y qué lejos de la verdad han andado en esto los hombres.

13. El mal existe; de él se han derivado todos los vicios y pecados. Los pecadores, o sea los que practican el mal, siempre han existido, lo mismo en la tierra que en otras moradas o mundos; mas, ¿Por qué personificáis todo el mal existente en un solo ser, y por qué lo enfrentáis a la Divinidad? Yo os pregunto: ¿Qué es ante mi poder absoluto e infinito, un ser impuro y qué significa ante mi perfección vuestro pecado?

14. El pecado no ha nacido en el mundo; los espíritus al brotar de Dios, unos permanecieron en el bien, mientras que otros al desviarse de ese camino, crearon uno distinto, el del mal.

15. Las palabras y las parábolas que en sentido figurado os entregaron como una revelación en los primeros tiempos, han sido erróneamente interpretadas por la humanidad. La intuición que los hombres tuvieron acerca de lo sobrenatural, quedó influenciada por su imaginación, y llegaron a formar alrededor de la fuerza del mal, ciencias, cultos, supersticiones y mitos que han llegado hasta vuestros días.

16. De Dios no pueden brotar demonios; a éstos los habéis forjado con vuestra mente. El concepto que tenéis de ese ser que a cada paso me ponéis por adversario, es falso.

17. Yo os he enseñado a velar y orar, para que os libréis de tentaciones e influencias maléficas, que lo mismo pueden provenir de seres humanos, que de seres espirituales.

18. Os he dicho que sobrepongáis el espíritu a la carne, porque ésta es criatura débil que a cada paso está en peligro de tropezar si no veláis por ella. El corazón, la mente y los sentidos, son puerta abierta para que las pasiones del mundo azoten al espíritu.

19. Si vosotros os habéis imaginado que los seres de tiniebla son como monstruos, Yo sólo los veo como criaturas imperfectas, a las cuales les tiendo mi mano para salvarles, porque también son mis hijos. (114, 54 – 62)

20. Siempre que hacéis un bien, decís: soy noble, soy generoso, soy caritativo, por eso hago esto; Yo os digo: si esas obras las hicieseis en nombre de vuestro Señor, seríais humildes porque la bondad es de Dios y se la he dado a vuestro espíritu.

21. Entonces quien atribuye a su corazón humano sus buenas obras, está negando a su espíritu y a quien lo revistió de esas virtudes.

22. En cambio, cuando hacéis un mal, os laváis las manos como Pilato, y ese hecho se lo atribuís al Padre diciendo: fue la voluntad de Dios, estaba escrito; Dios lo quiso, es el destino.

23. Decís que nada pasa sin la voluntad de Dios para disculparos de vuestros errores, mas en verdad os digo que os equivocáis porque sí pasan vuestros errores, vuestras pequeñeces sin la voluntad de Dios.

24. Ved cómo el Todopoderoso jamás se impone por la fuerza sobre vosotros, por su poder, eso lo hacéis vosotros con vuestros hermanos más débiles.

25. De cierto os digo: el mal, la impureza, la falta de armonía son vuestras; el amor, la paciencia, la serenidad, son de Dios.

26. Cuando vosotros amáis, es el Creador de vuestro espíritu quien os está inspirando, en cambio cuando odiáis, sois vosotros, es vuestra debilidad la que os impulsa y os pierde. Siempre que pasa algo mal en vuestra vida, estad seguros de que es obra vuestra.

27. Mas entonces os preguntáis: ¿Por qué lo permite Dios? ¿Qué El no sufrirá por nuestros pecados; no llorará al vernos llorar? ¿Qué le costaría evitarnos estas caídas?

28. Yo os digo: que mientras no améis, Dios será para vosotros algo que no podréis entender, porque la magnanimidad de vuestro Creador está por sobre vuestra comprensión.

29. Haceos fuertes, grandes, sabios, aprended a amar; cuando améis, no tendréis la infantil tendencia de querer analizar a Dios, porque entonces lo miraréis y lo sentiréis, y con eso os bastará. (248, 29 – 32)

Soberbia y humildad

30. Haced de la humildad una de vuestras mejores aliadas para alcanzar la elevación, porque las puertas del Cielo, que es el reino de la conciencia, se encuentran completamente cerradas para el soberbio. Nunca ha pasado por ellas, ni logrará pasar el soberbio, pero cuando éste se torne en humilde, Yo seré el primero en ensalzarle y será mi caridad la que le abra la puerta de la eternidad. (89, 45)

31. He aquí una más de mis lecciones discípulos, de cierto os digo que cuando os creéis fuertes, grandes o excelsos, os alejáis de Mí, porque vuestro orgullo ahoga el sentimiento de humildad; mas cuando os consideráis pequeños, cuando reconocéis que sois como átomos en medio de mi Creación, entonces os acercáis a Mí, porque a través de vuestra humildad me admiráis, me amáis y me sentís cerca; es cuando pensáis en todo lo grande y misterioso que encierra Dios y que quisierais saber y conocer, os parece escuchar el eco del murmullo divino en vuestro espíritu. (248, 22)

32. Discípulos: Cuando en el hombre existe un verdadero conocimiento de las obras que ha realizado, no se deja cegar por la vanidad, sabe que si ese innoble sentimiento penetra en su ser, su inteligencia se nublaría y ya no podría avanzar en el sendero, se estancaría y sucumbiría en el letargo.

33. La vanidad ha perdido a muchos hombres, ha derrumbado muchos pueblos florecientes y ha hundido vuestras culturas.

34. Mientras los pueblos tuvieron por ideal el trabajo, la lucha y el progreso, supieron de la abundancia, del esplendor y el bienestar; mas cuando el orgullo les hizo sentirse superiores, cuando su ideal de elevación fue cambiado por la ambición insaciable de desearlo todo para sí, sin darse cuenta y sin quererlo comenzaron a destruir paso a paso cuanto habían construido, acabando por hundirse en un abismo.

35. De esas experiencias se encuentra llena la historia de la humanidad, por lo cual os digo, que es justo que surja en el mundo un pueblo de grandes ideales, el cual, consciente siempre de sus buenas obras, no se envanezca de ellas, de esta manera no se detendrá su paso y el esplendor alcanzado hasta ahora, mañana lo verá superado y más tarde nuevamente en aumento.

36. Al hablaros así, no trato de inspiraros solamente ambiciones materiales: quiero que mis palabras sean interpretadas justamente para que sepáis aplicarlas a lo espiritual, así como a lo material.

37. La vanidad no solamente puede sorprender al hombre en su vida material, y como prueba de lo que os digo ved las caídas y fracasos de las grandes religiones, carcomidas en sus bases por la vanidad, por la soberbia, por su falso engrandecimiento; cuando han creído estar en lo más alto de su poder, alguien ha venido a despertarles de su sueño, haciéndoles ver sus errores, sus desvíos, su alejamiento de la Ley y de la verdad.

38. Sólo con el verdadero conocimiento y cumplimiento de mi Ley ante la conciencia, podrá surgir esta humanidad a una vida elevada, porque la conciencia, que es mi luz, es perfecta, es serena, es justa, jamás se envanece ni tuerce su camino. (295, 18 – 24)

Lo bueno; el hombre de buena voluntad

39. Conocedme todos para que ninguno me niegue, conocedme para que vuestro concepto sobre Dios esté fundado en la verdad y sepáis que donde se manifieste el bien, ahí estoy Yo.

40. El bien no se confunde con nada. El bien es verdad, es amor, es caridad, es comprensión. El bien es preciso, exacto, determinado. Conocedlo para que no os equivoquéis.

41. Cada uno de los hombres podrá ir por diversos caminos; pero si todos ellos coinciden en un punto, que es el bien, llegarán a identificarse y a unirse.

42. No así cuando se empeñen en engañarse a sí mismos, dándole cariz de malo a lo bueno y disfrazando de bueno a lo malo, como acontece entre los hombres de este tiempo. (329, 45 – 47)

43. Cerca de dos mil años hace que repetís aquella frase que escucharon los pastores de Belén: “Paz en la Tierra a los hombres de buena voluntad”, mas, ¿Cuándo habéis puesto en práctica la buena voluntad para haceros merecedores de la paz? En verdad os digo, que más bien habéis hecho lo contrario.

44. Habéis perdido el derecho de repetir aquella frase, por eso ahora vengo con nuevas palabras y lecciones, para que no sean frases ni oraciones las que se graben en vuestro entendimiento, sino la esencia de mi enseñanza la que penetre en vuestro corazón y espíritu.

45. Si queréis repetir mis palabras tal cual Yo vengo a entregároslas, hacedlo, pero sabed que mientras no las sintáis, no tendrán virtud alguna. Pronunciadlas con dulzura y humildad, sentidlas vibrar en vuestro corazón y Yo os responderé de tal manera, que haré estremecer todo vuestro ser. (24, 33 – 34)

46. Vuelvo a deciros; paz a los hombres de buena voluntad, que aman la verdad, porque ellos algo hacen por plegarse a la voluntad divina y quienes se amparan bajo mi protección, necesariamente tienen que sentir mi presencia tanto en su espíritu, como en su vida humana, en sus luchas, en sus necesidades, en sus pruebas.

47. Los hombres de buena voluntad son hijos obedientes a la Ley de su Padre, caminan por el sendero recto y cuando sufren intensamente, elevan su espíritu hasta Mí, en demanda de perdón y de paz.

48. Ellos saben que muchas veces es necesario el dolor y por eso lo apuran con paciencia, sólo cuando éste se hace irresistible, suplican les sea aliviado el peso de su cruz. Señor, me dicen; yo sé que mi espíritu necesita purificarse, sufrir.

49. Benditos los que piensan y oran de esta manera, porque van buscando el ejemplo de su Maestro para aplicarlo a las pruebas de su vida. (258, 52 – 55)

El Mal; el hombre al servicio del Mal

50. En este tiempo es mayor la influencia del mal que la del bien; por lo tanto, la fuerza que domina en la humanidad es la del mal, del que se derivan el egoísmo, la mentira, la lujuria, el orgullo, el placer de hacer daño, la destrucción y todas las bajas pasiones. De ese desequilibrio moral provienen las enfermedades que atormentan al hombre.

51. No tienen los hombres armas para combatir contra esas fuerzas. Han sido vencidos y llevados prisioneros al abismo de una vida sin luz espiritual, sin alegría sana, sin aspiraciones por el bien.

52. Ahora que el hombre cree encontrarse en la cumbre del saber, es cuando ignora que está en el abismo.

53. Yo que conozco vuestro principio y vuestro futuro en la eternidad, di a los hombres desde los primeros tiempos armas con las que pudieran luchar contra las fuerzas del mal; pero las despreciaron, prefirieron la lucha del mal contra el mal en la que nadie triunfa, porque todos resultarán vencidos.

54. Escrito está que el mal no prevalecerá, lo que quiere decir que al final de los tiempos será el bien el que triunfe.

55. Si me preguntáis cuáles fueron las armas con las que doté a la humanidad para luchar contra las fuerzas o influencias del mal, os diré que fueron la oración, la perseverancia en la ley, la fe en mi palabra, el amor de los unos para los otros. (40, 65 – 70)

56. La maldad ha crecido entre los hombres, mi pueblo. La bondad, la virtud, el amor, han sido débiles ante la invasión del mal, de las enfermedades, de las plagas, de las pestes y las calamidades. Todo aquello que es simiente de los perversos, ha contaminado el corazón de los buenos, ha hecho flaquear a algunos, ha diezmado el número de los fieles, porque gran fuerza ha traído el mal sobre la humanidad.

57. Yo he dejado que así acontezca por razón del libre albedrío que os he dado, porque detrás de toda la perversidad, de todas las tinieblas y de la ofuscación de los hombres, hay una luz divina; la conciencia que no se pierde y no se perderá jamás; hay un principio que es el espíritu, que guarda inmaculado el ósculo que el Padre le dio, que es el sello divino con que Yo he enviado a todos mis hijos a la senda de la lucha y por esa Marca no se perderá ninguno de esos espíritus. (345, 11 – 12)

La lucha entre el Bien y el Mal

58. También os habéis asombrado ante la fuerza que en su maldad han manifestado hombres y mujeres a través de todas las épocas de vuestra vida humana. El libro de vuestra historia ha recogido sus nombres; en el álbum de vuestra existencia, en el libro en donde Dios escribe y anota todos los hechos, todas vuestras obras, allí están sus nombres también y os habéis asombrado de que un espíritu, de que un corazón humano pueda albergar tanta fuerza para el mal, pueda conservar tanta fortaleza para no estremecerse ante sus propias obras; pueda acallar la voz de su conciencia para no escuchar el reclamo de Dios, que a través de ella hace a todos sus hijos. Y cuántas veces ha sido larga y duradera la jornada de esos espíritus sobre el planeta.

59. A esos seres que en virtud del libre albedrío se han rebelado a mi amor y a mi justicia, les he tomado, sirviéndome de su propia desobediencia, para convertirlos en mis siervos y creyendo obrar libremente, cada uno de sus pensamientos, de sus palabras y de sus actos, han sido instrumentos de mi justicia, tanto para ellos mismos, como para los demás.

60. Mas ¿Cuándo terminará ese reinado? El Padre os dice: El reinado del mal nunca ha imperado sobre la humanidad, porque aún en los tiempos de mayor perversidad, ha habido seres fieles a Mí, obedientes a mi enseñanza y apóstoles de mi Ley; pero la lucha sí ha existido siempre desde el principio.

61. ¿Cuál de esas dos fuerzas ha sido hasta ahora adelante en la contienda? ¡La del mal! por eso he tenido que venir a materializarme entre vosotros para ayudaros, para avivar vuestra esperanza y fe en Mí, para dar calor a vuestro corazón y deciros: No estáis solos en la senda, no os he mentido jamás. Los principios que puse en vosotros no debéis torcerlos; este es el camino del bien y del amor. (345, 48 – 49)

62. Contemplad cómo mi luz viene a rasgar las tinieblas de vuestro mundo. Ciertamente que Yo vengo a combatir a los hombres; pero solamente para borrar todo lo malo que en sus corazones alienta. Yo pondré la luz y la fuerza de mi amor en los que fielmente me sigan y entonces éstos dirán: Vamos a buscar al dragón que nos acecha, a la bestia que nos induce a pecar y a ofender al Señor. La buscarán en los mares, en el desierto, en los montes y en las selvas, en lo invisible y no la hallarán, porque ella vive en el corazón de los hombres, él es el que la ha engendrado y ahí ha crecido, hasta llegar a dominar la Tierra.

63. Cuando los reflejos de mi espada de luz hieran el corazón de cada hombre, la fuerza que procede del mal se irá debilitando hasta morir, entonces diréis: “Señor, con la fuerza divina de vuestra caridad he vencido al dragón, aquel que yo creía que acechaba desde lo invisible, sin llegar a pensar que lo llevaba dentro del corazón.

64. Cuando la sabiduría brille en todos los hombres, ¿Quién se atreverá a tornar el bien en mal? ¿Quién dará lo eterno por lo pasajero? Nadie, en verdad os digo, porque todos seréis fuertes en la sabiduría divina. El pecado procede de la ignorancia y de la debilidad. (160, 51 – 54)

Tentaciones y seducciones

65. Muchos árboles cultiva la humanidad; el hambre y la miseria de los hombres los hace buscar en ellos, sombra y frutos que les ofrezcan salvación, justicia o paz. Esos árboles son doctrinas de hombres, inspiradas muchas veces en odios, en egoísmos, en ambiciones y en delirios de grandeza. Sus frutos son de muerte, sangre, destrucción y ultrajes a lo más sagrado en la vida del hombre, que es la libertad de creer, pensar, hablar, en una palabra que es privado de la libertad de espíritu. Son las tinieblas que se levantan para luchar contra la luz. (113, 52 – 53)

66. Os he dicho, Israel amado, que llegará el tiempo en el cual malos portavoces se levantarán para dar acceso al falso Jesús y dentro de su materialismo engañarán diciendo que por su conducto está hablando el Maestro. Se levantarán falsos guías y falsos profetas, falsos soldados que con su palabra y materialismo quieran apartaros del camino de la luz y de la verdad. (346, 38)

67. Orad, ved que es el tiempo en que mi justicia y mi luz han removido todas las tinieblas. Tiempo difícil y de peligros es éste, porque hasta los seres que habitan en tinieblas se harán pasar por seres de luz entre vosotros, para tentaros, para confundiros. Yo os doy mi luz, para que no os desviéis del camino ni os dejéis engañar por aquellos que toman mi nombre.

68. Los tentadores no solamente son seres invisibles, también los tenéis encarnados en hombres que os hablan de lecciones que aparentan luz, pero que van en contra de mi doctrina. A ésos, no los escuchéis. (132, 7 – 8)

69. Mi Reino es fuerte y poderoso y si he permitido que delante de mi fuerza y de mi poder, se levante otro poder, el del mal, es para demostrar el mío, es para que vosotros palpéis y contempléis ante la impostura, ante las tinieblas, la fuerza de mi luz y de mi verdad; es para que vosotros veáis que ese reino de tinieblas, de perturbaciones y de pruebas, con tener gran poder, es mi instrumento y de él me sirvo, en verdad.

70. Si Yo os pruebo, no es para deteneros en el sendero de evolución, porque Yo espero vuestra llegada a mi Reino; pero quiero que lleguéis a Mí victoriosos después de los combates, fuertes después de la lucha, llenos de luz de la experiencia espiritual después de la larga jornada, llenos de méritos en el espíritu, para que podáis levantar humildemente vuestra faz y contemplar al Padre en el instante en que Él se acerque para posar su ósculo divino en vosotros, un ósculo que encierra toda la dicha y todas las perfecciones para vuestro espíritu. (327, 8 – 9)

Delitos morales

71. ¡Humanidad, humanidad que vais tropezando los unos con los otros! Yo os he encontrado negando vuestra iniquidad y haciendo alarde de lo que creéis que es grandeza, mientras escondéis vuestras lacras. Y Yo os digo que el hombre que halagado cree en su aparente grandeza, es un pobre de espíritu. Y a los que a falta de virtudes murmuran de los defectos de los demás y juzgan las faltas ajenas, debo decirles que son hipócritas y están muy lejos de la justicia y de la verdad.

72. No sólo asesinan los que quitan la vida del cuerpo, también los que destrozan el corazón con el engaño. Los que matan los sentimientos del corazón, la fe, el ideal, son asesinos del espíritu. Y cuántos de estos van libres, sin presidio y sin cadenas.

73. No os sorprendáis que así os hable, porque contemplo entre vosotros hogares destrozados, porque desatendiendo vuestros deberes, os habéis creado fuera de ellos nuevas obligaciones sin importaros el dolor y el abandono de los vuestros. Ved por doquiera, cuántos hogares destruidos, cuántas mujeres en el vicio y cuántos niños sin padre. ¿Cómo podrán existir en esos corazones, la ternura y el amor? ¿No juzgáis que quien ha dado muerte a la felicidad de esos seres y ha destruido lo que era sagrado , es un criminal?

74. Os habéis familiarizado en tal forma con la maldad, que aún a los hombres que inventan esas nuevas armas de muerte, les llamáis grandes, porque en un instante pueden destruir millones de seres. Y aún les llamáis sabios. ¿En dónde esta vuestra razón? Grande sólo se puede ser por el espíritu y sabio sólo el que va por el camino de la verdad. (235, 36 – 39)

Impotencia y fugacidad del Mal

75. Grande, muy grande miráis la perversidad humana, terrible os parece el poder y la fuerza del mal que los hombres ejercen, y sin embargo os digo, muy débil es ante la fuerza de mi justicia, ante mi Divinidad que es dueña del destino, de la vida, de la muerte y de toda la Creación. (54, 70)

76. Sólo un ser que fuera omnipotente como Yo podría luchar conmigo; más ¿Creéis que si de Mí brotara un dios estaría en contra mía? o bien ¿Creéis que de la nada pueda surgir? De la nada, nada puede brotar.

77. Yo soy el Todo y nunca he nacido. Yo soy el Principio y el Fin, el Alfa y la Omega de todo lo creado.

78. ¿Podéis concebir que alguno de los seres creados por Mi pueda erigirse en Dios? Todas las criaturas tienen límite y para ser Dios es menester no tener límites. Quien haya abrigado esos sueños de poder y grandeza ha caído en las tinieblas de su propio orgullo. (73, 34 – 35)

79. En verdad os digo, que no existe fuerza que podáis oponer a mi amor. Los enemigos resultan pequeños, las fuerzas contrarias son débiles, las armas que han tratado de luchar en contra de la verdad y de la justicia, siempre han sido frágiles.

80. La lucha que las fuerzas del mal han sostenido en contra de la divina justicia, os ha parecido una contienda interminable, y sin embargo, ante la eternidad, será como un instante y las faltas cometidas durante el tiempo de imperfección de vuestro espíritu quedarán como una débil mancha que vuestra virtud y mi amorosa justicia se encargarán de borrar para siempre. (179, 12 – 13)

La fuerza del Perdón

81. Humanidad, Yo os pregunto tomando a este pueblo como representante vuestro: ¿Hasta cuándo vais a levantaros amándoos unos a otros y perdonándoos mutuamente vuestros agravios? ¿Hasta cuándo queréis que sea la paz en vuestro planeta?

82. El perdón que proviene del amor, sólo mi Doctrina lo enseña y él posee una fuerza poderosa para convertir, regenerar y transformar al malo en bueno, al pecador en virtuoso.

83. Aprended a perdonar y tendréis en vuestro mundo el principio de la paz. Si mil veces fuese necesario perdonar, mil veces debéis hacerlo. ¿No os dais cuenta de que una reconciliación oportuna, evita que apuréis un cáliz de amargura? (238, 12 – 14)

84. Mientras seáis hombres, recordadme en aquella cruz, perdonando, bendiciendo y sanando a mis verdugos, para que vosotros a lo largo de vuestro pesado camino, también bendigáis a quienes os ofendan y hagáis todo el bien posible a quienes os hubiesen causado mal. Quien obrase en esta forma, será mi discípulo y en verdad le digo que su dolor será siempre breve, porque Yo le haré sentir mi fuerza en los instantes de su prueba. (263, 56)

85. Perdonaos unos a otros y en esto encontraréis alivio para vosotros y para el que os ha ofendido. No llevéis sobre vuestro espíritu el peso del odio o del rencor, sed limpios y habréis encontrado el secreto de la paz y viviréis como apóstoles de mi verdad. (243, 63)

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