Das 3. Testament Kapitel 5… Grund für neue Göttliche Offenbarung – The 3rd Testament Chapter 5… Motive for the new Divine Revelation

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 5… Motif de la nouvelle Révélation Divine
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 5… Motivo de la nueva Revelación Divina

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flagge de  Kapitel 5… Der Grund für die neue Gottesoffenbarung

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 5 – Offenbarungen Jesu Christi
Der Grund für die neue Gottesoffenbarung

Der Erlösungswille Gottes
So spricht der Herr…

1. Wenn es auf der Welt keine Unwissenheit gäbe, wenn kein Blut flösse, wenn es nicht Schmerz und Elend gäbe, wäre kein Grund vorhanden, dass mein Geist sich materialisiert, indem er sich euren Sinnen wahrnehmbar macht. Aber ihr braucht Mich. Ich weiß, dass nur meine Liebe euch in diesen Zeiten retten kann, und daher bin Ich gekommen.

2. Wenn Ich euch nicht lieben würde – was würde es schon bedeuten, dass ihr euch zugrunde richtet, und was bedeutete schon euer Schmerz? Doch Ich bin euer Vater – ein Vater, der den Schmerz des Kindes in sich fühlt, weil jedes Kind ein kleiner Teil von ihm ist. Darum gebe Ich euch in jedem meiner Worte und in jeder Inspiration das Licht der Wahrheit, das für den Geist das Leben bedeutet. (178, 79 – 80)

3. Hier bin Ich unter euch und poche an euer Herz. Meint ihr etwa, dass mein Friede vollkommen ist, wenn Ich euch in ständigen Feindschaften verstrickt sehe? Deshalb bin Ich als Großer Streiter gekommen, um gegen die Finsternis und das Böse zu kämpfen, und mit Mir sind gleichfalls die Geister des Guten gekommen, die Geistige Welt, um mein Werk zu vollenden. Wie lange wird dieser Kampf dauern? : Bis alle meine Kinder gerettet sind. Aber Ich habe nicht Schmerz mit Mir gebracht, Ich will euch nur durch Liebe umwandeln. 268, 31)

4. Mein Wort wird den Menschen wie in vergangenen Zeiten wiederum unbequem sein, doch werde Ich ihnen die Wahrheit sagen. Ohne jemanden bloßzustellen, nannte Ich den Heuchler einen Heuchler, den Ehebrecher einen Ehebrecher, und böse den Bösewicht. Die Wahrheit war entstellt worden, und es war notwendig, dass sie wieder erstrahlte, so wie jetzt, wo die Wahrheit verheimlicht worden ist, und deshalb muss sie erneut vor den Augen der Menschen ans Licht kommen. (142, 31 o.)

5. Nicht ein Mal, sondern mehrere Male und auf verschiedene Weise verkündete und verhieß Ich meinen Jüngern mein erneutes Kommen. Ich kündigte euch die Zeichen an, die mein Kommen anzeigen würden – Zeichen in der Natur, Ereignisse in der Menschheit, weltweite Kriege, die Sünde auf ihrem Höhepunkt. Damit die Welt nicht einem Irrtum erliege und Mich erneut als Mensch erwarte, ließ Ich sie wissen, dass Christus “auf der Wolke” käme, das heißt im Geiste.

6. Jene Verheißung wurde erfüllt. Hier ist der Meister im Geiste und spricht zur Welt. Hier ist der Herr des Friedens und des Reiches des Lichts, der eine unermesslich große Arche baut, in der die Menschen Zuflucht finden und sich retten können wie in der “Ersten Zeit”, als Noah die Arche baute, um den menschlichen Samen zu retten.(122, 52 – 53)

7. Die Art und Weise, in der Ich Mich in dieser Zeit offenbart habe, ist anders als die der “Zweiten Zeit”, doch meine Absicht ist die gleiche: Die Menschheit zu retten, sie aus jenem Wirbelsturm zu entfernen, dem sie auf ihrem Weg begegnet ist und dem sie nicht zu entrinnen vermochte.

8. Die Versuchung ist in all ihrer Macht entfesselt, und der Mensch ist wie ein kleines Kind gefallen und hat große Leiden erfahren. Er leert seinen Leidenskelch und ruft nach Mir in seiner tiefen Verwirrung, und der Vater ist bei ihm gewesen.

9. Noch sind in dem Kelch die Hefen übrig geblieben, doch Ich werde euch helfen, jene Schmerzen zu ertragen, welche die Folge eures Ungehorsams sind. Wohl euch, die ihr Mich hört, denn ihr werdet stark sein! Doch was wird mit den andern sein, wenn sie jenes große Leid trifft? Wird ihr Geist aus Mangel an Glauben zusammenbrechen? Das Gebet Israels *) muss ihnen Halt geben. (337, 38)

*) Dieser Name bezieht sich auf das neue Gottesvolk, das “Geistige Israel”, nicht auf die Bewohner des Staates Israel oder das jüdische Volk insgesamt (Näheres siehe Kap. 39)

10. Ich suche euch mit unendlicher Liebe. Ich habe in euren Geist so viel Anmut und so viele Gaben gelegt, dass Ich nicht bereit bin, auch nur ein einziges meiner Kinder zu verlieren. Ihr seid Teil meines Geistes, seid etwas von meinem Wesen – kann es falsch sein, dass Ich euch mit soviel Eifer und solcher Liebe suche?

11. Immer, wenn Ich herabkomme, um euch mein Wort zu geben, finde Ich “Letzte” unter den Scharen; es sind jene, die Mich in ihren Herzen am meisten fragen. Doch Ich bin ihnen zu Gefallen und antworte immer auf ihre Fragen.

12. Heute fragen Mich die zuletzt Gekommenen, was der Zweck meiner Wiederkunft ist, worauf Ich antworte, dass der Sinn der ist, den Menschen zu befähigen, durch sich selbst *) zu seiner ursprünglichen Reinheit zurückzukehren. (287, 19 – 20)

*) meint: Unter Anwendung der Göttlichen Lehre, welche im Gewissen hinterlegt ist und durch das Wort Gottes gestärkt wird. NICHT gemeint ist: Der Mensch schafft seine Erlösung im Alleingang.

Die Beseitigung von Irrtümern und veräußerlichten Kultformen

13. Die “Dritte Zeit” ist für die Menschheit voll und ganz angebrochen. Es sind etwa 2000 Jahre vergangen, seit Ich euch mein Wort gegeben habe; doch jene Lehre ist trotz der verstrichenen Zeit noch nicht von der ganzen Menschheit erkannt worden, weil Ich nicht von all meinen Kindern geliebt werde. Dennoch bringen Mir alle Verehrung entgegen, alle suchen einen einzigen Göttlichen Geist, welcher der meine ist. Doch Ich sehe keine Einigkeit unter den Menschen, Ich sehe unter ihnen nicht denselben Glauben, dieselbe Erhebung und Erkenntnis, und daher komme Ich als Heiliger Geist, um sie in Mir zu vereinen, um sie mit meiner Lehre der Wahrheit zu vervollkommnen, mit meinem unwandelbaren Worte, mit meinem Gesetz der Liebe und Gerechtigkeit. (316, 4)

14. Die Trübung des Verstandes, der Mangel an Glauben, die Unkenntnis der Wahrheit sind Finsternis für den Geist, und darum befindet sich die Menschheit heute auf einem Irrweg. Wie haben sich jene Menschen vermehrt, die dahinleben, ohne zu wissen oder wissen zu wollen, wohin sie gehen!

15. Ich wusste, dass für die Menschen eine solche Zeit kommen würde, voller Schmerz, Verwirrung, Unsicherheit und Misstrauen. Ich versprach, euch aus dieser Finsternis zu retten, und hier bin Ich: Ich bin der Geist der Wahrheit. Weshalb wollt ihr Mich erneut als Mensch? Erinnert ihr euch nicht, dass Ich als Mensch starb und euch sagte, dass Ich euch in meinem Reiche erwarten würde? Damit machte Ich euch begreiflich, dass der Geist ewig ist, unsterblich. (99, 7 – 8)

16. Mein Wort in dieser Zeit erinnert euch an das Vergangene, offenbart euch die Geheimnisse und kündigt euch das Kommende an. Es wird alles richtig stellen, was die Menschen verbogen und entkräftet haben; denn Ich als Hüter der Wahrheit komme mit dem Schwert meines Eifers und meiner Gerechtigkeit, um alles Falsche niederzureißen, um die Heuchelei und die Lüge zu zerschlagen, um erneut die Händler aus dem Tempel der Wahrheit zu verjagen.

17. Begreift, dass ihr die Wahrheit nicht in Büchern, Ratschlägen oder Geboten von Menschen zu suchen braucht, euren geistigen Aufstieg zu erlangen.

18. Ihr alle müsst gerettet werden, Ich entdecke nicht einen, der bereits auf festem Boden steht. Ihr seid Schiffbrüchige inmitten einer Sturmesnacht, in der jeder um sein eigenes Leben ringt, ohne an seinen Nächsten zu denken, weil sein Leben in Gefahr ist.

19. Doch wahrlich, Ich sage euch, Ich bin euer einziger Retter, der ein weiteres Mal auf der Suche nach denen herbeikommt, die sich verirrt haben, weil sie sich von der Schifffahrtsroute entfernt haben, welche das Gesetz ist. Ich erhelle euren Weg, damit ihr an Land kommt, zu jenem gesegneten Land, das euch erwartet, weil es in seinem Schoße unendliche Schätze für den Geist birgt. (252, 37 – 40)

20. So, wie man den Göttlichen Weisungen einst falsche Deutungen gegeben hat, ebenso wurde meine Lehre in dieser Zeit verfälscht; und so wurde es notwendig, dass der Meister erneut kam, um euch zu helfen, euch von euren Irrtümern frei zu machen, da es von sich aus nur sehr wenige schaffen, sich aus ihren Verirrungen zu befreien.

21. Zwar versprach Ich euch schon damals, dass Ich wiederkommen würde; doch muss Ich euch auch dies sagen, dass Ich es tat, weil Ich wusste, dass eine Zeit kommen würde, in der die Menschheit in der Überzeugung, auf dem Wege meiner Lehren zu wandeln, sehr weit von ihnen entfernt sein würde; und dies ist die Zeit, für die Ich meine Wiederkunft ankündigte. (264, 35 – 36)

22. In der Zweiten Zeit wurde Christus – derselbe, der in diesem Augenblicke zu euch spricht – Mensch und wohnte auf Erden. Doch jetzt ist er im Geiste bei euch und erfüllt so ein Versprechen, das er der Menschheit gegeben hat: das Versprechen, in einer neuen Zeitepoche wiederzukommen, um euch den höchsten Trost und das Licht der Wahrheit zu bringen und dabei alles zu erhellen und zu erläutern, was den Menschen offenbart worden ist. (91, 33)

23. Die Menschheit ist orientierungslos, doch Ich bin gekommen, um sie durch das Licht des Heiligen Geistes zu führen, und damit sie mein Wort an seinem Sinngehalt erkennt.

24. Im Laufe der Zeit sind jene Schriften, die meine Jünger hinterließen, von den Menschen verändert worden, und darum gibt es Zwietracht unter den Konfessionen. Doch Ich werde alle meine Lehren erläutern, um die Menschheit in einem einzigen Licht und in einem einzigen Willen zu vereinigen. (361, 28 – 29)

25. Heute bricht für die Welt eine neue Etappe an, in der der Mensch größere Freiheit im Denken anstreben wird, in der er kämpfen wird, um die Ketten der Knechtschaft zu sprengen, die sein Geist mit sich geschleppt hat. Es ist die Zeit, in der ihr die Völker im Verlangen nach geistiger Nahrung und wahrem Licht die Schranken des Fanatismus überschreiten sehen werdet, und Ich sage euch, dass keiner der auch nur einen Augenblick das Glück erlebt, sich frei zu fühlen, um nachzudenken, zu forschen und zu handeln, jemals wieder freiwillig in sein Gefängnis zurückkehren wird. Denn nun haben seine Augen das Licht geschaut, und sein Geist war entzückt angesichts der Göttlichen Offenbarungen. (287, 51)

26. Ich wusste, dass die Menschen meine Lehre von Generation zu Generation immer mehr mystifizieren, mein Gesetz verändern und die Wahrheit verfälschen würden. Ich wusste, dass die Menschen meine Verheißung, zurückzukehren, vergessen würden, und dass sie sich nicht mehr als Brüder betrachten, sich gegenseitig mit den grausamsten, feigsten und unmenschlichsten Waffen töten würden.

27. Doch nun ist die Zeit und der verheißene Tag gekommen, und hier bin Ich. Verurteilt nicht die Art und Weise, die Ich gewählt habe, um Mich euch kundzutun; denn nicht die Welt hat Mich zu richten, sondern Ich bin es, der die Menschheit richtet, weil jetzt die Zeit ihres Gerichts ist.

28. Ich errichte ein Reich im Herzen der Menschen – kein irdisches Reich, wie viele es erwarten, sondern ein geistiges – dessen Macht der Liebe und der Gerechtigkeit entspringt und nicht den Mächten der Welt.

29. Ich sehe, dass manche erstaunt sind, Mich so sprechen zu hören; doch Ich frage euch: Warum wollt ihr Mich euch immer mit Seide, Gold und Edelsteinen bekleidet vorstellen? Warum wollt ihr zu allen Zeiten, dass mein Reich von dieser Welt ist, während Ich euch das Gegenteil offenbarte? (279, 61 – 64)

30. Ich habe euch bereits vorausgesagt, dass der Kampf heftig sein wird, denn jeder hält seine Religion für vollkommen und seine Art sie auszuüben für untadelig. Doch Ich sage euch, dass wenn es so wäre, Ich keinen Grund gehabt hätte, in dieser Zeit zu kommen und zu euch zu sprechen.

31. Ich gebe euch durch Inspiration eine zutiefst geistige Lehre, weil Ich sehe, dass das Heidentum in euren Kultformen regiert, und dass der schlechte Same des Fanatismus euch mit Unwissenheit und Hassgefühlen vergiftet hat.

32. Mein Schwert des Lichtes ist in meiner Rechten, Ich bin der Streiter und König, der alles Widersetzliche, alles bestehende Übel und alles Falsche zerstört. Wenn mein Kampf zu Ende ist, und die Herzen gelernt haben, sich zu vereinen, um zu beten und zu leben, wird der Blick eures Geistes Mich im unendlichen Licht und im ewigen Frieden entdecken. “Dies ist mein Reich”, werde Ich euch sagen, “und Ich bin euer König, denn dazu bin Ich da, und dazu habe Ich euch erschaffen: um zu herrschen.” (279, 72 – 74)

Aufklärung über das wahre Leben

33. Alle Menschen wissen, dass Ich der Vater alles Geschaffenen bin, und dass die Bestimmung der Wesen in Mir ist. Dennoch habe Ich von ihnen weder ihre Aufmerksamkeit noch ihre Achtung empfangen. Sie erschaffen gleichfalls, sind auch Herren, und glauben Macht zu haben über das Geschick ihrer Nächsten – wozu sich also vor Mir beugen?

34. Auf diese Weise hat der Mensch meine Geduld auf die Probe gestellt und meine Gerechtigkeit herausgefordert. Ich habe ihm Zeit gegeben, um die Wahrheit zu finden, aber er hat nichts von Mir annehmen wollen. Ich kam als Vater und wurde nicht geliebt; danach kam Ich als Meister und wurde nicht verstanden; doch da es notwendig ist, die Menschheit zu retten, komme Ich jetzt als Richter. Ich weiß, dass der Mensch gegen meine Gerechtigkeit aufbegehren wird, denn er wird Mich auch als Richter nicht verstehen und wird sagen, dass Gott sich gerächt hat.

35. Ich wollte, alle würden begreifen, dass Gott keine Gefühle der Rache hegen kann, weil Seine Liebe vollkommen ist. Ebenso wenig kann er den Schmerz senden; ihr selbst seid es, die ihn durch eure Sünden anziehen. Meine Göttliche Gerechtigkeit steht über eurem Leid und selbst eurem Tod. Der Schmerz, die Hindernisse, die Misserfolge sind die Prüfungen, die der Mensch sich ständig auferlegt, und die Früchte seiner Saat sind das, was er nach und nach erntet. Mir genügt es, bei jeder dieser Lebenskrisen mein Licht zu eurem Geiste gelangen zu lassen, damit er sein Heil erreicht. (90, 5 – 7)

36. Es ist der Geist der Wahrheit, der hernieder kommt, um Geheimnisse aufzuklären und euch das notwendige Wissen zu offenbaren, um euch des wahren Lebens zu erfreuen. Er ist der Göttliche Trost, der sich auf eure Leiden ergießt, um euch ein Zeugnis dafür zu geben, dass das Göttliche Gericht nicht Strafe noch Rache ist, sondern ein Gericht der Liebe, um euch zum Licht, zum Frieden und zur Seligkeit zu bringen. (107, 24)

37. Wisset, dass der, der etwas von dem versteht und erkennt, das jenen vorbehalten ist, die sich emporschwingen, seinen Geist nicht mehr von jenem Lichte losreißen kann, das ihm offenbart wurde. Ob er unbekannte Welten betritt oder ein ums andere Mal zur Erde zurückkehrt: was er einmal als einen göttlichen Lichtfunken empfing, wird immer wieder aus dem Reinsten seines Wesens empor dringen als Ahnung, als eine Göttliche Inspiration. Zuweilen wird es wie ein süßes Erwachen oder wie ein himmlischer Gesang aufleben, welcher das Herz mit Wonne überfluten wird, wie eine Sehnsucht nach Rückkehr in die geistige Heimat. Das ist es, was meine Lehre für die Geistwesen bedeutet, die in dieses Leben zurückkehren. Dem Anschein nach vergisst der Geist seine Vergangenheit, aber in Wahrheit verliert er die Kenntnis meiner Unterweisung nicht.

38. Denen, die daran zweifeln, dass es das Göttliche Wort ist, das in diesem Augenblick und in dieser Form zu ihnen spricht, sage Ich, dass, wenn sie Mir nicht jenen Namen geben wollen, wenn sie dies Wort nicht dem Göttlichen Meister zuschreiben wollen, sie sich den Sinngehalt dieser Unterweisung vornehmen, jedem seiner Gedanken auf den Grund gehen sollen; und wenn sie beim Nachdenken über das, was sie vernommen haben, zu dem Schluss kommen, dass es Licht und Wahrheit für die Menschheit enthält, sollen sie es als Maßstab für ihre Schritte auf Erden verwenden und damit ihr Leben umwandeln.

39. Ich weiß, dass Ich euch die wahre Weisheit übergebe; was die Menschen glauben, ändert nicht das Geringste an meiner Wahrheit. Doch es ist notwendig, dass der Mensch die Gewissheit dessen hat, was er glaubt, was er weiß und was er liebt. Nur deswegen stelle Ich Mich bisweilen in meinen Kundgebungen auf das Niveau der Menschheit, um so zu erreichen, dass sie Mich erkennt. (143, 54 – 56)

40. Die Vorstellung, die die Menschen von Mir haben, ist sehr begrenzt, ihre Erkenntnis über das Geistige sehr gering, ihr Glaube sehr klein.

41. Die Religionen schlummern in einem jahrhundertelangen Traum, ohne einen Schritt voranzukommen, und wenn sie erwachen, sind sie nur in ihrem Innern rege und wagen nicht, den Kreis zu durchbrechen, den sie sich durch ihre Traditionen geschaffen haben.

42. Es werden die Geringgeachteten, die Armen, die Einfachen und Unwissenden sein, die im Verlangen nach Licht, nach einem reinen geistigen Umfeld, nach Wahrheit und Fortschritt jenen Kreis verlassen. Sie sind es, die die Glocke und den Weckruf erschallen lassen werden, wenn sie die Zeit meiner neuen Offenbarungen im Zeitalter der Vergeistigung kommen fühlen.

43. Die Menschen möchten das Geheimnis des Geistigen Lebens entdecken – jenes Daseins, in das sie unwiderruflich eingehen müssen und welches kennen zu lernen sie eben deshalb interessiert.

44. Die Menschen fragen, betteln, bitten um Licht aus Barmherzigkeit, weil sie die Notwendigkeit zur Vorbereitung fühlen; doch als Antwort auf alles sagt man ihnen, dass das Geistige Leben ein Geheimnis sei und dass der Wunsch, den Schleier zu lüften, der es bedeckt, eine Anmaßung und eine Gotteslästerung sei.

45. Wahrlich, Ich sage euch, jene nach Wahrheit und nach Licht Dürstenden werden die Quelle, deren Wasser ihren Durst löscht, nicht auf der Welt finden. Ich werde es sein, der jenes Wasser der Weisheit, das die Geistwesen zu trinken verlangen, vom Himmel herabsendet. Ich werde meinen Brunnquell der Wahrheit auf jeden Geist und jeden Verstand ergießen lassen, damit die “Geheimnisse” zunichte werden. Denn Ich sage euch noch einmal, dass nicht Ich es bin, der sich für die Menschen in Geheimnisse hüllt, sondern ihr es seid, die sie erschaffen.

46. Zwar wird es in eurem Vater immer etwas geben, das ihr niemals erkennen werdet, wenn ihr bedenkt, dass Gott unendlich ist, und dass ihr nur Partikelchen seid. Aber dass ihr nicht wissen sollt, wer ihr in der Ewigkeit seid, dass ihr für euch selbst ein undurchdringliches Geheimnis sein sollt, und dass ihr warten müsst, bis ihr in das Geistige Leben eintretet, um es kennen zu lernen – dies ist von Mir nicht vorgeschrieben.

47. Es ist richtig, dass in den vergangenen Zeiten nicht in dieser Weise zu euch gesprochen wurde und auch keine weitreichende Aufforderung dazu erging, in das Licht geistiger Erkenntnisse vorzudringen; aber nur deshalb nicht, weil die Menschheit in der Vergangenheit nicht die dringende Notwendigkeit, zu wissen, fühlte, die sie heute fühlt, noch geistig und verstandesmäßig befähigt war, zu verstehen. Wenn sie auch immer suchte und herumstocherte, so geschah dies doch mehr aus Neugierde als aus wirklichem Verlangen nach Licht.

48. Damit die Menschen den Weg finden, der sie zu jenem Lichte führt, und damit sie in der Lage sind, jenes Wasser der Quelle des Lebens und der Weisheit zu empfangen, müssen sie zuvor jeden äußerlichen Kult aufgeben und aus ihren Herzen jeden Fanatismus beseitigen. Wenn sie dann in ihren Herzen die Gegenwart des lebendigen und allmächtigen Gottes zu fühlen beginnen, werden sie aus dem Innersten ihres Wesens eine neue unbekannte Andächtigkeit aufsteigen fühlen, voll Empfindung und Aufrichtigkeit, voll Erhebung und Herzlichkeit, welche das wahre Gebet sein wird, offenbart durch den Geist.

49. Dies wird der Beginn seines Aufstiegs zum Lichte sein, der erste Schritt auf dem Wege zur Durchgeistigung. Wenn der Geist dem Menschen das echte Gebet offenbaren kann, wird er ihm auch alle Fähigkeiten offenbaren können, die er besitzt, sowie die Art und Weise, sie zu entfalten und auf den Weg der Liebe zu leiten. (315, 66 – 75)

50. Ihr könnt in meiner Kundgebung dieselben Unterweisungen wie die der “Zweiten Zeit” finden; aber in dieser Ära habe Ich euch durch das Licht meines Heiligen Geistes das Unergründliche offenbart, und in der Zwiesprache von Geist zu Geist werde Ich euch weiterhin neue und sehr große Lehren offenbaren. Den ganzen Inhalt des Sechsten Siegels werde Ich euch in dieser Offenbarungsepoche bekannt machen, die euch für die Zeit vorbereiten wird, in der Ich das Siebte Siegel lösen werde. So werdet ihr das “Unergründliche” immer mehr erkennen; so werdet ihr entdecken, dass die Geistige Welt die Heimstätte aller Geistwesen ist, das unendliche und wunderbare Vaterhaus, das euch im hohen Jenseits erwartet, wo ihr den Lohn für die Werke empfangen werdet, die ihr mit Liebe und Barmherzigkeit an euren Mitmenschen getan habt. (316, 16)

Die Entwicklung, Vergeistigung und Erlösung des Menschen

51. Ich gebe euch Meine Unterweisung nicht nur als einen moralischen Zügel für eure materielle Natur; vielmehr könnt ihr mit ihr die größeren Höhen eurer geistigen Vollendung ersteigen.

52. Ich gründe keine neue Religion unter euch, diese Lehre verleugnet die vorhanden Religionen nicht, wenn sie auf Meiner Wahrheit gegründet sind. Dies ist eine Botschaft der Göttlichen Liebe für alle, ein Ruf an alle gesellschaftlichen Einrichtungen. Wer die Göttliche Absicht versteht und meine Gebote erfüllt, wird sich zum Fortschritt und zur Höherentwicklung seines Geistes hingeführt fühlen.

53. Solange der Mensch nicht die Vergeistigung begreift, die er in seinem Leben haben muss, wird der Friede noch lange nicht zu einer Realität auf der Welt werden. Wer dagegen mein Liebesgesetz erfüllt, wird weder den Tod noch das Gericht fürchten, das seinen Geist erwartet. (23, 12 – 13o.)

54. Ich will euch mit diesen Offenbarungen nicht nur den Frieden der Welt bringen und euch die Leiden durch körperliche Linderung erleichtern. Ich gebe euch mit dieser Kundgebung die großen Lehren, die zu euch von eurer geistigen Entwicklung sprechen. Denn wenn Ich euch nur die Güter der Welt hätte bringen wollen – wahrlich, Ich sage euch, dafür hätte genügt, die Wissenschaftler zu beauftragen, die ich durch Intuition erleuchte, und denen Ich die Geheimnisse der Natur offenbart hätte, damit sie aus ihr den Heilbalsam nähmen, um euch von euren körperlichen Leiden zu heilen.

55. Mein Werk will euch weitere Horizonte zeigen, jenseits eures Planeten, mit jener unendlichen Zahl von Welten, die euch umgeben – Horizonte, die kein Ende haben, die euch den Weg zur Ewigkeit weisen, die euch gehört. (311, 13 – 14)

56. Meine geistige Lehre hat verschiedene Ziele oder Aufgaben: eine ist jene, den Geist in seiner Verbannung zu trösten und ihr begreiflich zu machen, dass der Gott, der sie schuf, sie ewig in seinem Reich des Friedens erwartet. Eine andere ist, sie wissen zu lassen, über wie viele Gaben und Fähigkeiten sie verfügen kann, um ihre Rettung und ihre Erhebung oder Vervollkommnung zu erreichen.

57. Dies Wort bringt die Botschaft der Vergeistigung, die den Menschen die Augen öffnet, damit sie die Wirklichkeit von Angesicht schauen, die sie nur in dem, was sie sehen, in dem, was sie berühren, oder in dem, was sie mit ihrer menschlichen Wissenschaft beweisen, zu finden glauben, ohne sich bewusst zu werden, dass sie dabei das Vergängliche “Realität” nennen, und das Ewige, wo die wahre Realität existiert, verkennen und leugnen.

58. Lasst diese Botschaft von Nation zu Nation, von Haus zu Haus gehen und ihre Saat des Lichtes, des Trostes und des Friedens hinterlassen, damit die Menschen einige Augenblicke innehalten und ihrem Geist eine Ruhepause gönnen, die unerlässlich ist, damit er sich besinnt und sich erinnert, dass jeder Augenblick der seiner Rückkehr zur geistigen Welt sein kann, und dass von seinen Werken und seiner Saat auf der Welt die Frucht abhängt, die er bei seiner Ankunft im geistigen Leben erntet. (322, 44 – 46).

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flagge en  Chapter 5… The Motive for the Divine Revelation

THE THIRD TESTAMENT Chapter 5 – Revelations from Jesus Christ
The Motive for the Divine Revelation

God’s Will that Humanity be Redeemed
Thus saith the Lord…

1. If there was no ignorance on earth, no bloodshed, and no human misery or suffering, then there would be no reason for My Spirit to materialize and make itself felt by you. However, you need Me, I know that only My love can save you in these moments, and that is why I have come.

2. If I did not love you, what would it matter [to Me] if you were lost and in pain? But I am your Father, a Father who feels the pain of his child, for each child is a particle of himself, and that is why I come to give you the light of truth representing life for the spirit in every one of My words and inspirations. (178, 79 – 80)

3. Here I am among you calling to your hearts. Do you think that My peace is complete when I behold you in constant wars? For this have I come as a great warrior, to fight against darkness and evil. With Me have come as well the spirits of good, the Spiritual World, to consummate My work. How long will this fight continue? Until all My children have been saved. But I have not brought pain; I wish to transform you with love. (268, 31)

4. My word will make men uncomfortable again, as it did in times past, but I shall tell you the truth. Without accusing before others, I have called the hypocrite, the adulterer, adulterer; and the wicked, wicked. The truth had been humiliated, and it was needful that it blaze forth, just as now, when the truth has been hidden, and must therefore be raised again before the eyes of men. (142, 31)

5. Not once, but many times and in various forms I proclaimed and promised My new coming to My disciples; I prophesized the signs that would proclaim My coming; signs from nature, happenings among humanity, world wars, and sin at its greatest height. So that the world would not be confused awaiting Me again as a man, I made you know that Christ would come in a cloud, that is to say, in the Spirit.

6. That promise is fulfilled. Here is the Master in Spirit, speaking to the world. Here is the possessor of peace and the kingdom of light, come to build an arc of immense size, wherein all men may find refuge and be saved, as in the first times, when Noah built the Arc to rescue human seed. (122, 52 – 53)

7. The form in which I have come to manifest Myself in this time is different from that in the Second Era, but My purpose is the same: To save humanity, to keep it away from that whirlwind it has encountered in its path, and from which it has not been able to free itself.

8. Temptation is unleashed with all its strength and man has fallen like a weakened child, and has paid great penalties, He has drained the cup of bitterness, and in the midst of his confusion, clamored for Me, and the Father has been with him.

9. Still in the chalice remain the dregs, but I shall help you to withstand these afflictions, which are the consequence of your disobedience. Blessed are you who hear Me, for you shall be strong. But what shall others do when this great pain comes to them? Will their spirits succumb for lack of faith? The prayer of Israel *) must save them. (337, 38)

*) In the present work, when the Lord addresses Israel, or Spiritual Israel, He refers not to the country of that name, or to the Jewish people in general, but to his new people of God (See Chapter 39).

10. I come to seek you with infinite love. I have endowed your spirit with so much grace and so many gifts that I am not willing to lose any of My children. You are part of My Being, of My Spirit; is it wrong to seek you with so much eagerness and love?

11. When I descend to give you My word, always among the multitudes there are those who lag behind, and it is they who in their hearts hold the most questions. Yet I satisfy them, responding always to their questions.

12. Today, those who lag ask for the purpose of My new coming, to which I answer: The purpose is to enable men to return to themselves *) to their original purity. (287, 19 – 20)

*) What is meant: Using the divine doctrine, which is kept in conscience and is strengthened by the Word of God. What is NOT meant: Man creates his salvation alone and on his own.
The Elimination of Errors and Superficial Cults

13. The Third Era has fully arrived to humanity. Almost two thousand years have passed since I came to give to you My Word; and that Doctrine, in spite of the time passed, is still not known to all humanity because I am not loved by all My children; still, all worship Me, and all seek one single Divine Spirit, which is Mine. Yet, I do not see unity among men, I do not see among them the same faith, the same elevation, or the same knowledge; and it is for this reason that I come as the Holy Spirit, to unify you in Me, to perfect you with My Doctrine of truth, with My immutable Word, and with My Law of justice and of love. (316, 4)

14. The bewilderment of the mind, the lack of faith, the ignorance of truth, are darknesses of the spirit and it is therefore that humanity today finds itself lost. How those men who walk without knowing or caring where they go have multiplied!

15. I knew that to men would have to come a time such as this: full of pain, confusion, uncertainty and mistrust. I promised to come to save you from this darkness, and here you have Me: I am the Spirit of Truth. For what purpose do you want Me again as a man? Do you not remember that as a man I died and said to you that I would wait for you in My Kingdom? With this I made you to understand that the spirit is eternal, and immortal. (99, 7 – 8)

16. My Word in this time comes to remind you of the past, to reveal the Mysteries and to proclaim that which is to come. It shall straighten what men have twisted and spoiled, for I, jealous of the truth, come with the sword of My zeal and My justice to throw down all that is false, to destroy hypocrisy and the lie, to expel again the moneychangers from the temple of truth.

17. Understand that you do not have to seek in the books, the counsels, or the commandments of men, the truth to reach your salvation.

18. All of you are to be saved. I do not find one yet on firm ground. You are shipwrecked in the middle of a storMy night, in which each one fights for himself without remembering his brother, because his own life is in danger.

19. And truly I tell you: I am your only Savior, He who arrives one more time in search of those who have been lost because they parted from the heading that is the Law. I come to illuminate your course so that you may make land, that blessed land that awaits you, because in its breast infinite treasures for the spirit are guarded. (252, 37 – 40)

20. If in that time false interpretations of the Divine Mandates were made, in this time too My Doctrine has been falsified, and it was necessary that the Master come again to help you to leave your errors, since on your own, very few are they who manage to free themselves of confusions.

21. Certainly, from that time I have promised that I would return; but also I said to you that I did so because I knew that a day would arrive when humanity, believing itself to live within the path of My teachings, would walk far from them, and this is the time that I proclaimed for My coming. (264, 35 – 36)

22. In the Second Era, Christ, the same who is speaking to you in this instant, was made man and lived on the earth, but now you have him in the Spirit, fulfilling a promise made by him to humanity, that of coming in a new time to bring you the supreme comfort and the light of truth, clarifying and explaining all that had been revealed to mankind. (91, 33)

23. Humanity is disoriented, but I have come to lead them to the light of the Holy Spirit, and so that they recognize My Word for its essence.

24. Over time those scriptures left by My disciples have been altered by men, and for that reason are there divisions between the religions. But I have come to clarify all My teachings to unify humanity in one single light, and one single will. (361, 28 – 29)

25. Today a new Era is opening for the world in which mankind will seek greater freedom for his thoughts, and in which He will struggle to break the chains of slavery that his spirit has been dragging behind him. It is the time in which you will see peoples break through the barriers of fanaticism in search of spiritual sustenance and true light. And I tell you that he, who for even an instant comes to experience the happiness of feeling free to meditate, to scrutinize and to practice, will never voluntarily return to his captivity, for his eyes will have beheld the light, and his spirit has been in ecstasy before the Divine revelations. (287, 51)

26. I knew that from generation to generation men would Mystify My Doctrine, adulterating My Law and falsifying the truth; I knew too that men would forget My promise to return, and that they cease to consider themselves as brothers in order to kill each other with the cruelest, most cowardly, and perverse arms.

27. But the time and day appointed has come, and I am here. Do not judge the form in which I have chosen to communicate with you, for it is not the humanity which is to judge Me, but I who am to judge the humanity, for this is the time of its judgment.

28. I come to establish a kingdom in the heart of humanity, not a material kingdom as many expect, but a spiritual one whose strength comes from love and justice, and not from the powers of the world.

29. I see there are those who are surprised to hear Me speak this way, and I ask them: Why must you always imagine Me robed in silk, gold, and precious jewels? Why have you in all times wanted My Kingdom to be of this world, when I had revealed the opposite to you? (279, 61 – 64)

30. I already foretold to you that the struggle would be intense, for each believes his own religion to be perfect, and his compliance with it to be perfect, yet, I tell you that if that were true I would not have had any reason to come speak to you in this time.

31. I am inspiring in you a Doctrine that is fundamentally spiritual, for I see that paganism rules in your forms of worship and that the bad seed of fanaticism has poisoned you with ignorance and hatred.

32. My sword of light is in My hand, I am the warrior and the King who comes to destroy all that is deplorable, all evil that exists, and all that is false. When My struggle is finished, and the hearts have learned to unite to live and pray, the gaze of your spirit will discover My presence in the infinite light and eternal peace. “This is My reign, I will tell you. And I am your King: that is why I exist, and why I created you: to rule”. (279, 72 – 74)

Clarification about the True Life

33. All men know that I am the Father of all creation, and that the destiny of all beings is in Me; Yet, I have not received from them their attention, nor their respect. They also believe, that they too are lords, and believe they have power over the destinies of their fellow men; why bow before Me?

34. In this way has man tried My patience and defied My justice; I have given him time to find the truth, but He has wanted nothing from Me. I came as Father, and was not loved; then came as Master, and was not understood; but, as it is necessary to save humanity, I come now as judge. I know that man will rebel against My justice, for neither will He understand Me as judge, and He will say that God has avenged himself.

35. I would wish that all comprehend that God cannot have feelings of revenge, because His love is perfect; nor can He send pain, it is you who attract it through your sin. My Divine justice is above your pain and even above your death. Pain, obstacles, failures, these are the tests that man goes on creating; and as you shall sow, so shall you reap. For Me it is enough in each of these moments of peril to make My light come unto your spirit, so that it reaches its salvation. (90, 5 – 7)

36. It is the Spirit of Truth that descends to unravel Mysteries and reveal to you the knowledge necessary to enjoy true life; it is the Divine comfort that is poured out upon your pains to give you testimony that the Divine Judgment is not punishment, nor vengeance, but rather a judgment of love to carry you to the light, to peace, and to happiness. (107, 24)

37. Know that for He who comes to understand and know something of what is reserved for those who are elevated, that light revealed can no longer be parted from his spirit. Penetrate then the unknown dwelling places, or return again and again to the earth, that which one day you received as a flash of divinity, will arise at each step from the most pure of your own being as a presentiment, as a sweet awakening, or as a celestial song that will flood your heart with pleasure, as a longing to return to the spiritual mansion. That is what My doctrine means to those spirits that return to this life. The spirit appears to forget its past, but in reality does not lose the knowledge of My teaching.

38. To those who doubt that it is the Divine Word that speaks to you at this moment and in this form, I tell you that if you do not wish to give Me that name, do not wish to attribute this word to the Divine Master, then take the essence of this lesson, analyze all of its thoughts, and if on contemplating what you have heard you arrive at the conclusion that it contains light and truth for humanity, then take it as a norm for your actions on earth, and with it transform your life.

39. I know that I am giving you true wisdom. What men believe does not change one atom of My truth, but it is necessary for man to have certainty about what He believes, what He knows, and what He loves; therefore, in My manifestations I sometimes place Myself at the level of humanity, so that they may know Me. (143, 54 – 56)

40. The concept that men have of Me is very limited, their knowledge of the spiritual, very slight, their faith, very small.

41. The religions sleep the sleep of centuries, without taking any step forward, and when they awaken it is only to shake themselves internally, without daring to break out of the fence that they have created with their traditions.

42. It shall be the humble, the poor, the simple, and the ignored who break out of that orbit in search of light, of a pure environment, of truth, and of progress. It shall be they that ring the bell and raise the cry of alarm when they sense the arrival of the time of My new revelations, in the Era of Spirituality.

43. Humanity wants to discover the Mystery of spiritual life; that existence which unavoidably must be entered into, and for that very reason interests them to know.

44. Men question, plead, and ask for light from mercy, because they sense the need to prepare themselves, but, every answer they get says that the spiritual life is a Mystery and that to try to pull back the veil that covers it is folly and blaspheMy.

45. Truly I tell you, that those thirsting for truth and light will not find the fountain whose waters calm their thirst in the world. It shall be I who pours forth from the heavens those waters of wisdom that the spirits yearn to drink. I shall spill My fountain of truth over every spirit, and over every mind so that the Mysteries are destroyed, for I tell you once again, that it is not I who have Mysteries for men, but you who create them.

46. If you take into account that God is infinite, and that you are only particles, it is well that there always exist something in your Father that you never discover; but that you do not know who you are in eternity, that you yourselves must be an impenetrable Mystery to yourselves, and that you must wait to enter into spiritual life to know it; that is not ordained by Me.

47. That in past times you were not spoken to in that form, nor were you given a broad invitation to enter into the light of spiritual knowledge, is true; but it is that in those past times, humanity did not experience the urgent need to know that now it feels, nor was it able spiritually or mentally to understand. If always you were searching and stirring, it was more from curiosity than from a real thirst for light.

48. So that men find the road that leads them to that light, and to be prepared to receive those waters from the fountain of life and wisdom, first they will have to leave aside all outward worship and erase from their hearts all fanaticism. Once you begin to feel in your hearts the presence of the living and all powerful God, you shall feel escape from the innermost part of your being, a new prayer, unknown, full of emotion and sincerity, wholly elevated and tender, which will be the true prayer revealed by the spirit.

49. That will be the beginning of your elevation toward the light, the first step on the road to spirituality. If the spirit can reveal to man the true prayer, it can also reveal to him all the gifts that He possesses, as well as the way to develop and channel them for the path of love. (315, 66 – 75)

50. You may find in My manifestation the same teachings as in the Second Era; but in this Era I have come with the light of My Holy Spirit, to reveal to you the unfathomable, and in communication from spirit to Spirit, I will continue revealing new and very great lessons. I shall give you to know all the content of the Sixth Seal in this stage of revelations, so that you may go on preparing for the time when I shall open the Seventh Seal. And so you will begin to know the unfathomable, and so you will find that the spiritual valley is the dwelling of all the spirits, the infinite and marvelous mansion that awaits you in the Beyond, where you shall receive the reward for the works that you have sewn with love and charity among your brothers. (316, 16)

The Development, the Spirituality, and the Salvation of Mankind

51. I do not deliver My teaching to you just as a moral restraint for your body, but with it you can attain great elevation toward your spiritual perfection.

52. I do not come to create a new religion among you; this Doctrine does not come to deny the existing religions, when they are based on My truth. This is a message of Divine love for all, a call for all institutions. He, who understands the Divine purpose and complies with My precepts, will feel guided toward the progress and elevation of his spirit.

53. While man does not understand the spirituality which He must have in his life, peace will be very far from being a reality in the world; on the other hand He who complies with My Law of love will not fear death nor the judgment that awaits his spirit. You should know that it will not be until death reaches you that your Father will judge you, but that the judgment begins as soon as you become aware of your deeds and feel the call of your conscience. My judgment is always upon you. At each step, be it in the human existence or in your spiritual life, you are subject to My judgment, but here in the world, while in the flesh, the spirit becomes insensitive and deaf to the calls of its conscience. (23, 12 – 13)

54. I have not come with these revelations only to bring you the peace of the world and make your suffering lighter with earthly balm. I have come with this manifestation to give you the great lessons that speak of your spiritual evolution, for if I had come merely to give you the goods of the world, truly I say to you: for that it would have sufficed to entrust you to the scientists, whom I would have enlightened by intuition, revealing to them the secrets of Nature, so that from there you could take the balms to heal yourselves of your bodily ills.

55. My Work comes to show you broader horizons, beyond those of your planet, of that infinite number of worlds that surround you; endless horizons that show you the road to the eternity that belongs to you. (311, 13 – 14)

56. My spiritual Doctrine bears various ends, or missions: One is to comfort the spirit in its exile, making it understand that God formed it and waits eternally for it in his Kingdom of Peace; another is to make him know how many gifts and faculties He has available to reach salvation and elevation, or perfection.

57. This word carries the message of spirituality that opens the eyes of men, so that they look directly at the reality they think they find only in what they see, in what they touch, or in what they can prove with their human science, without realizing that they are naming “reality” that which is transitory, and are missing or denying the “eternal” where true reality exists.

58. Let this message go from nation to nation, from house to house, leaving its seed of light, comfort, and of peace, so that men stop some moments and concede to their spirits a truce, which is indispensable to contemplate and remember that any instant may be that of his return to the spiritual valley, and that from his works and from what He has sewn in the world, depends the fruit that He shall harvest upon his entry into spiritual life. (322, 44 – 46)

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flagge fr  Chapitre 5… Le motif de la nouvelle Révélation Divine

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 5 – Révélations de Jésus-Christ

Le motif de la nouvelle Révélation Divine
Cela dit le Seigneur…

Volonté divine

1. S’il n’y avait pas d’ignorance dans le monde, si le sang ne se répandait pas, si la souffrance et la misère n’existaient pas, il n’y aurait aucune raison pour que mon Esprit se matérialise en se rendant perceptible par vos sens. Mais, vous avez besoin de moi! Et je sais qu’en ces instants seul mon amour peut vous sauver, et c’est pour cela que je suis venu.

2. Si je ne vous aimais pas, que m’importerait que vous vous perdiez et que m’importerait votre douleur? Mais, je suis votre Père, un Père qui ressent en lui la douleur de ses enfants, parce que chaque enfant est une émanation de Lui. Pour ceci je viens vous donner, dans chacune de mes paroles et inspirations, la lumière de la vérité qui représente la vie pour l’esprit. (178, 79-80)

3. Et me voici parmi vous, et j’en appelle à votre coeur. Croyez-vous que ma paix soit totale lorsque je vous vois constamment en guerres? Pour cela, je suis venu comme un grand guerrier, afin de lutter contre les ténèbres et le mal. Et les esprits du bien, le Monde Spirituel, m’ont aussi accompagné, pour achever mon oeuvre. Combien de temps cette lutte durera-t-elle? Jusqu’à ce que tous mes enfants soient sauvés. Je n’ai pas apporté la douleur ni la souffrance, je veux juste vous transformer avec amour. (268, 31)

4. Ma Parole, une fois de plus et comme jadis, incommodera les hommes, mais je leur dirai la vérité. Sans dénoncer personne, j’ai traité d’ «hypocrite» l’hypocrite, appelé «adultère» l’adultère et nommé l’inique «l’inique». La vérité avait été maltraitée et il est indispensable qu’elle resplendisse. Comme aujourd’hui où la vérité a été cachée, et pour ce motif elle doit surgir à nouveau devant les yeux des hommes.

5. Ma nouvelle venue, je l’annonçai et la promis à mes disciples, non pas une seule fois, mais en maintes occasions et sous diverses formes. Je leur prophétisai les signes annonciateurs de mon arrivée : signes de la nature, événements parmi l’humanité, guerres mondiales, et le péché à son point culminant. Afin que le monde ne se confonde pas en m’attendant à nouveau en tant qu’homme, je leur fis savoir que le Christ viendrait au- dessus du nuage, c’est-à-dire, sous forme d’Esprit.

6. Cette promesse a été accomplie; voici le Maître en Esprit qui s’adresse au monde. Voici celui qui possède la paix et le royaume de lumière, qui vient construire une arche immensément grande, dans laquelle les hommes puissent trouver refuge et se sauver, comme dans les premiers temps, lorsque Noé construisit l’arche pour recueillir la semence humaine. (122, 52-53)

7. La forme que j’ai adoptée pour venir me manifester en cette époque-ci est différente de celle du Second Temps, mais mon dessein est le même : sauver l’humanité, l’éloigner de ce tourbillon qu’elle a rencontré au passage et duquel elle n’a pu se libérer.

8. La tentation s’est déchaînée avec toute sa force et l’homme, comme un enfant trop faible, y a succombé et connu de grandes souffrances. Il boit son calice d’amertume et, au beau milieu de sa confusion, me réclame, alors que le Père est à son côté.

9. Dans ce calice subsiste encore la lie, mais Moi je vous aiderai à supporter ces douleurs, conséquence de votre désobéissance. Bienheureux vous qui m’écoutez, parce que vous serez forts! Mais, que feront les autres lorsque cette grande douleur les atteindra? Leur esprit succombera-t-il par manque de foi? La prière d’Israël *) doit les soutenir. (337, 38)

*) Dans cette oeuvre, le Seigneur dénomme “Israël” le nouveau peuple de Dieu, l”Israël Spirituel”, et non les habitants de l’actuel état d’Israël, ni le peuple juif en général. (Voir chapitre 39)

10. Je viens vous chercher avec un amour infini. J’ai déposé en votre esprit tant de grâce et de dons, que je ne suis pas disposé à perdre aucun de mes enfants. Vous faites partie de mon Esprit, vous représentez quelque chose de mon être. Celui qui vous cherche avec autant d’effort et autant d’amour, est-il mauvais?

11. Chaque fois que je descends pour vous livrer ma parole, je rencontre les derniers parmi les multitudes, ce sont ceux qui me questionnent le plus dans leur coeur, et je les ai satisfaits en répondant toujours à leurs interrogations.

12. Aujourd’hui, ces derniers m’interrogent sur la finalité de ma nouvelle venue, et je réponds que le but est de préparer l’homme pour qu’il retourne, par lui même, à sa pureté originale. (287, 19-20)

Elimination d’erreurs et cultes superficiels

13. Le Troisième Temps est arrivé en force pour l’humanité. Deux mille ans environ se sont écoulés depuis que je vins vous offrir ma parole, et cette Doctrine, malgré le temps passé, n’a pas encore été reconnue par toute l’humanité, parce que je ne suis pas aimé de tous mes enfants; cependant, tous me rendent un culte, tous recherchent un seul Esprit Divin : le Mien. Mais je ne vois pas d’unification entre les hommes, je ne vois pas la même foi en eux, la même élévation et la même connaissance, et c’est pour cela que je viens comme Saint-Esprit afin de les unifier en Moi, pour les perfectionner au moyen de ma Doctrine de vérité, avec ma parole immuable, avec ma Loi de justice et d’amour. (316, 4)

14. L’aveuglement de la pensée, le manque de foi, l’ignorance de la vérité constituent des ténèbres pour l’esprit, à cause desquelles l’humanité, aujourd’hui, se retrouve perdue. Comme se sont multipliés les hommes qui marchent sans savoir où ils vont, et sans d’ailleurs que cela les préoccupe!

15. Je savais que, pour les hommes, un tel temps devait arriver, plein de douleur, de confusion, d’incertitude et de méfiance. Je vous promis de venir vous sauver de ces ténèbres et, me voici : c’est Moi l’Esprit de vérité. Pourquoi me souhaitez-vous de nouveau en homme? Ne vous souvenez-vous pas que je mourus en tant qu’homme et que je vous dis que je vous espérais en mon Royaume? Ainsi vous laissais-je entendre que l’esprit est éternel et immortel.

16. Ma parole en ce temps vient pour vous rappeler le passé, pour vous révéler les mystères et vous annoncer l’avenir. Elle corrigera tout ce que les hommes ont faussé et dénaturé, parce que Moi, jaloux de la vérité, je viens muni de l’épée de ma justice pour démolir tout ce qui est faux, détruire l’hypocrisie et le mensonge, et pour expulser à nouveau les marchands du temple de la vérité.

17. Comprenez que, pour atteindre votre salut, vous ne devez pas chercher la vérité dans des livres, dans des conseils ou les commandements des hommes.

18. Tous vous devez être sauvés, car je n’en rencontre aucun qui soit déjà sur la terre ferme. Vous êtes tous des naufragés au beau milieu d’une nuit de tempête, au cours de laquelle chacun lutte pour soi sans penser à son frère, parce que sa propre vie est en danger.

19. Et, en vérité je vous le dis : Je suis votre unique Sauveur, celui qui, une fois de plus, vient à la recherche de ceux qui se sont perdus, parce qu’ils s’éloignèrent de la route de la Loi; je viens illuminer votre chemin pour que vous arriviez à terre, cette terre bénite qui vous attend, parce qu’en son sein, elle garde des trésors infinis pour l’esprit. (252, 37-40)

20. Si, en ce temps-là, on interpréta mal les commandements divins, on y faussa également ma Doctrine. Il fut nécessaire que le Maître vienne à nouveau pour vous aider à sortir de vos erreurs, puisque par vous-mêmes, peu sont ceux qui parviennent à se libérer des confusions.

21. Il est vrai que je vous promis, depuis ce temps-là, de revenir; mais je dois aussi vous ajouter que cette promesse, je la fis parce que je savais qu’un jour, l’humanité, en croyant vivre dans le cadre de mes enseignements, en serait, au contraire, très éloignée. Et c’est ce temps que j’annonçai pour mon retour. (264, 35- 36)

22. Au cours du Second Temps, le Christ, celui-là même qui vous parle en cet instant, se fit homme et habita la Terre. Mais, à présent, il est parmi vous en Esprit, accomplissant de la sorte une promesse qu’il avait faite à l’humanité, celle de venir à une nouvelle époque, pour apporter le suprême soulagement et la lumière de la vérité, éclaircissant et expliquant aux hommes tout ce qui leur avait été révélé. (91, 33)

23. L’humanité est désorientée, mais Moi je suis venu pour la guider avec la lumière du Saint-Esprit, et afin qu’elle reconnaisse ma parole en son essence.

24. Au fil du temps, ces écrits, que laissèrent mes disciples, ont été altérés par les hommes, c’est pour ce motif que les religions sont divisées. Mais, je suis venu clarifier tous mes enseignements pour unifier l’humanité dans une seule lumière et une seule volonté. (361, 28-29)

25. Aujourd’hui, une nouvelle étape s’ouvre au monde, au cours de laquelle l’homme recherchera une plus grande liberté de pensée, il luttera pour briser les chaînes de l’esclavage que son esprit a traînées. C’est le temps où vous verrez les peuples franchir les barrières du fanatisme en quête d’aliment spirituel et de véritable lumière. Et je vous dis que celui qui parvient, l’espace d’un instant, à faire l’expérience du bonheur en se sentant libre pour méditer, analyser et mettre en pratique, jamais ne retournera de son plein gré à sa captivité. Parce que, désormais, ses yeux virent la lumière, et son esprit s’extasia devant les révélations divines. (287, 51)

26. Je savais qu’au fil des générations, les hommes mystifieraient ma Doctrine, adultéreraient ma Loi et falsifieraient la vérité; je savais que les hommes oublieraient ma promesse de revenir et qu’ils cesseraient de se considérer frères en se tuant les uns les autres avec les armes les plus cruelles, lâches et perverses.

27. Mais, voilà enfin le temps arrivé et le jour promis. Me voici! Ne jugez pas la forme que j’ai choisie pour me révéler à vous; ce n’est pas le monde qui va me juger, mais c’est Moi qui jugerai l’humanité, parce qu’à présent est arrivé le temps de son jugement.

28. Je viens établir un royaume dans le coeur de l’humanité, non pas un royaume matériel, comme beaucoup l’attendent, mais plutôt spirituel, dont la force provient de l’amour et la justice, et non des pouvoirs avides du monde.

29. Je vois qu’il y en a qui s’étonnent en m’écoutant parler de la sorte, mais, Moi je vous demande : Pourquoi devez-vous toujours m’imaginer revêtu de soies, d’or et de pierreries? Pourquoi, en toutes époques, voulez- vous que mon Royaume soit de ce monde, alors que je vous révélai le contraire? (279, 61-64)

30. Je vous ai prédit que la lutte sera intense, parce que chacun a la ferme conviction que sa religion est parfaite et que sa manière de la pratiquer est impeccable. Mais laissez-moi vous dire que, s’il en était ainsi, je n’aurais aucune raison de venir m’adresser à vous maintenant.

31. Je suis en train de vous inspirer une Doctrine profondément spirituelle, parce que je vois que le paganisme domine en vos cultes, et que la mauvaise graine du fanatisme vous a envenimé d’ignorance et de haines.

32. J’ai dans la main droite, mon épée de lumière; je suis le guerrier et le Roi qui vient détruire tout ce qui est défavorable, tout le mal qui existe et tout ce qui est faux. Lorsque mon combat aura cessé et que les coeurs auront appris à s’unir pour prier et pour vivre, alors le regard de votre esprit découvrira ma présence dans la lumière infinie et la paix éternelle. Je vous dirai : «Voici mon Royaume, et je suis votre Roi, parce que c’est pour cela que j’existe et que je vous ai créés : pour régner». (279, 72-74)

La vie véritable

33. Tous les hommes savent que je suis le Père de toute la création et que le destin des êtres est en Moi; cependant, je n’ai reçu d’eux, ni leur attention, ni leur respect. Parce qu’ils créent, ils s’imaginent être des seigneurs, convaincus de leur pouvoir sur le destin de leurs semblables. Ainsi, pourquoi s’inclineraient-ils devant Moi?

34. En agissant de la sorte, l’homme a mis ma patience à l’épreuve et a défié ma justice. Je lui ai laissé le temps de trouver la vérité, mais il n’a rien voulu de Moi. Je vins en tant que Père et on ne m’aima pas; par la suite, je vins en tant que Maître et on ne me comprit pas. Mais, étant donnée la nécessité de sauver l’humanité, cette fois, je viens en tant que juge. Je sais que l’homme reniera ma justice parce qu’il ne me comprendra pas non plus en tant que juge, et il dira que Dieu s’est vengé.

35. Je voudrais que tous comprennent que Dieu ne peut encourager des sentiments vindicatifs parce que son amour est parfait et qu’il ne peut envoyer la douleur et la souffrance. Vous vous attirez, vous-mêmes, la souffrance, par votre péché. Ma justice divine est bien au-dessus de votre douleur et bien au-delà de votre mort. La douleur, les fautes, les obstacles, les difficultés, les échecs sont les épreuves que l’homme se crée, et il récolte les fruits de sa semence. En chacun de ces moments critiques, il Me suffit de faire parvenir ma lumière jusqu’à votre esprit pour qu’il puisse se sauver. (90, 5-7)

36. L’esprit de Vérité descend pour déchiffrer les mystères et vous révéler les connaissances nécessaires afin de jouir de la vie véritable. Il est le soulagement divin qui se répand sur vos souffrances, pour vous témoigner que le jugement divin n’est ni un châtiment, ni une vengeance, mais bien un jugement d’amour pour vous emmener à la lumière, à la paix et au bonheur. (107, 24)

37. Sachez que celui qui parvient à comprendre et connaître un peu de ce qui est réservé à ceux qui s’élèvent, ne pourra désormais plus éloigner son esprit de cette lumière qui lui fut révélée. C’est ainsi qu’il pénètre des demeures inconnues ou retourne une fois de plus à la Terre, et alors, ce qu’un jour il reçut comme un éclair divin, surgira à chaque pas, de son être le plus pur, comme pressentiment, comme un doux réveil ou comme un cantique céleste qui inondera le coeur de bonheur, comme un désir ardent de retourner à la mansion spirituelle. C’est la signification de ma Doctrine pour les esprits qui retournent à cette vie. Apparemment, l’esprit oublie son passé mais, en réalité, il ne perd pas la connaissance de mon enseignement.

38. A ceux qui doutent que c’est le Verbe Divin qui vous parle en ce même instant et de cette manière, je leur dis que, s’ils ne souhaitent pas me dénommer ainsi, que s’ils ne désirent pas attribuer cette parole au divin Maître, alors qu’ils considèrent l’essence de cette leçon et qu’ils en analysent chaque pensée. Et si, en méditant ce qu’ils ont écouté, ils n’en concluent pas qu’elle renferme lumière et vérité pour l’humanité, qu’ils la considèrent simplement comme principe de vie sur la Terre, cela les aidera à transformer leur vie.

39. Je sais que je vous offre la véritable sagesse. Ce que les hommes créent n’affecte en rien ma vérité, mais il est nécessaire que l’homme soit certain de ce qu’il croit, de ce qu’il sait et de ce qu’il aime. C’est pour cela que j’en arrive quelquefois, dans mes manifestations, à me mettre au niveau de l’humanité, pour parvenir à ce qu’elle me reconnaisse. (143, 54-56)

40. Le concept que se font de Moi les hommes est très limité. Leur connaissance du spirituel est très faible et leur foi très petite.

41. Les religions s’endorment dans le sommeil des siècles, sans progresser et, lorsqu’elles se réveillent, elles s’agitent seulement intérieurement sans oser briser la clôture qu’elles se sont créées avec leurs traditions.

42. Ce seront les humbles, les pauvres, les gens simples et ignorés qui quitteront cette orbite, en quête de lumière, d’atmosphère pure, de vérité et de progrès. Ce seront eux qui agiteront la cloche en sonnant l’alerte, lorsqu’ils percevront l’arrivée des temps de mes nouvelles révélations, au cours de l’Ere de Spiritualité.

43. L’humanité souhaite découvrir le mystère de la vie spirituelle, de cette existence qu’il faudra irrémissiblement pénétrer et qui, pour cette même raison, l’intéresse de connaître.

44. Les hommes interrogent, supplient, implorent, demandent la lumière par charité, car ils ressentent la nécessite de se préparer mais, pour toute réponse, on leur dit que la vie spirituelle est un mystère et que prétendre en lever le voile constitue une témérité et un blasphème.

45. En vérité je vous dis que ces assoiffés de vérité et de lumière ne trouveront pas dans le monde la fontaine dont les eaux apaisent leur soif. Je serai Celui qui, depuis les cieux, répandra ces eaux de sagesse que les esprits sont tant avides de boire. J’inonderai de ma fontaine de vérité tout esprit et toute intelligence afin de détruire les mystères car, une fois de plus, je vous dis que ce n’est pas Moi le responsable des mystères pour les hommes, mais que ce sont les hommes eux-mêmes qui les ont créés.

46. C’est bien qu’il existe toujours quelque chose en votre Père que jamais vous ne découvrirez, si vous considérez que Dieu est infini et que vous autres ne représentez que des particules; néanmoins, je n’ai pas prescrit que vous deviez ignorer qui vous êtes dans l’éternité, ou que vous deviez représenter un mystère impénétrable pour vous-mêmes, ou encore qu’il vous faille attendre d’entrer dans cette vie spirituelle pour la connaître.

47. Il est vrai que, dans les temps passés, on ne parla pas de cette manière, et que l’on ne vous invitât pas à pénétrer la lumière des connaissances spirituelles; mais antérieurement, l’humanité n’éprouva pas le besoin indispensable de comprendre ce qu’elle ressent à présent. Elle n’était pas formée ni spirituellement ni mentalement pour savoir, et si on s’est toujours interrogé, ce fut davantage par curiosité que par véritable soif de lumière.

48. Pour que les hommes trouvent le chemin qui les mène à cette lumière et pour qu’ils soient en conditions de recevoir ces eaux de la fontaine de la vie et de la sagesse, ils devront, auparavant, abandonner tout culte extérieur et effacer tout fanatisme de leur coeur. Lorsqu’ils commenceront à sentir en leur coeur la présence du Dieu vivant et omnipotent, alors ils sentiront échapper, du plus profond de leur être, une prière nouvelle, inconnue, pleine de sentiment et de sincérité, d’élévation et de tendresse. Elle sera la véritable prière, révélée par l’esprit.

49. Ce sera le début de son élévation vers la lumière, le premier pas sur le chemin de la spiritualité. Si l’esprit peut révéler à l’homme la véritable prière, il pourra également lui révéler tous les dons qu’il possède, aussi bien que la manière de les développer et les mettre sur la voie de l’amour. (315, 66-75)

50. Vous pourrez rencontrer, dans ma manifestation, les mêmes enseignements du Second Temps. Mais, en cette ère, je suis venu avec la lumière de mon Esprit-Saint, pour vous révéler l’insondable et, dans la communication d’esprit à Esprit, je continuerai de vous révéler des leçons nouvelles et importantes. Je vous ferai connaître tout le contenu du Sixième Sceau, c’est cette phase de révélations qui vous préparera pour le moment où j’ouvrirai le Septième Sceau. Ainsi connaîtrez-vous l’insondable, ainsi vous rendrez-vous compte que la vallée spirituelle est la demeure de tous les esprits, la mansion infinie et merveilleuse qui vous attend dans l’Au-Delà, où vous serez récompensés pour les oeuvres d’amour et de charité que vous aurez prodiguées à vos frères. (316, 16)

Le développement, la spiritualité et le salut de l’homme

51. Je ne vous prodigue pas mon enseignement seulement en tant que frein moral pour votre matière. Je vous le donne pour qu’avec lui vous escaladiez les plus hauts sommets de votre perfection spirituelle.

52. Je ne viens pas parmi vous en créant une nouvelle religion, et cette Doctrine ne vient pas désavouer les religions existantes lorsqu’elles sont basées sur ma vérité. Ceci est un message d’amour divin à l’égard de tous, un appel à toutes les institutions. Qui comprendra le propos divin et suivra mes préceptes se sentira guidé vers le progrès et l’élévation de son esprit.

53. Tant que l’homme ne comprendra la spiritualité qu’il doit avoir dans sa vie, la paix dans le monde sera très loin d’être une réalité. En revanche, celui qui accomplira ma Loi d’amour ne craindra ni la mort, ni le jugement de son esprit. (23, 12-13)

54. Je ne suis pas venu vous faire ces révélations uniquement pour vous apporter la paix du monde et alléger les souffrances par le baume corporel. En me manifestant, je suis venu vous livrer les grandes leçons qui ont trait à votre évolution spirituelle. Parce qu’en réalité je vous le dis, si j’étais venu seulement pour donner les biens du monde, il m’aurait suffit d’en charger les scientifiques, que j’aurais illuminés par le biais de l’intuition, leur révélant les secrets de la Nature, pour qu’ils puissent appliquer le baume pour guérir vos maladies corporelles.

55. Mon OEuvre vient vous montrer de bien plus amples horizons, bien au- delà de votre planète, de ce nombre infini de mondes qui vous entourent; des horizons sans fin qui vous montrent le chemin de l’éternité qui vous appartient. (311, 13-14)

56. Ma Doctrine spirituelle a plusieurs objectifs ou missions : la première de ces missions est de consoler l’esprit dans son exil en lui faisant comprendre que le Dieu qui le forma l’attend éternellement en son Royaume de Paix; l’autre mission consiste en lui faisant prendre conscience des nombreux dons et facultés dont il peut disposer pour atteindre son salut et son élévation dans le perfectionnement.

57. Cette parole apporte le message de spiritualité qui ouvre les yeux aux hommes afin qu’ils regardent, en face, la réalité qu’ils croient trouver seulement dans ce qu’ils voient, touchent ou démontrent au moyen de leur science humaine, sans se rendre compte qu’ils dénomment «réalité» ce qui en fait n’est qu’une vision passagère et illusoire. En même temps ils méconnaissent et renient l’ «éternel», porteur de la véritable réalité.

58. Laissez ce message se transmettre de nation en nation, de maison en maison, en laissant sa semence de lumière, de consolation et de paix, pour que les hommes s’arrêtent quelques instants et concèdent une trêve à leur esprit, trêve indispensable pour que celui-ci médite et se souvienne que n’importe quel instant peut lui signifier son retour à la vallée spirituelle et que, de ses oeuvres et semailles dans le monde, dépend le fruit qu’il cueillera, à son arrivée dans la vie spirituelle. (322, 44-46)

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flagge es  Capítulo 5… El motivo de la nueva Revelación Divina

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 5 – Revelaciones de Jesucristo

El motivo de la nueva Revelación Divina
Esto dice el Señor…

Voluntad de Dios para la redención

1. Si en el mundo no hubiese ignorancia, si no corriese la sangre, si no existiese el dolor y la miseria, no habría razón para que mi Espíritu se materializara haciéndose perceptible a vuestros sentidos; pero me necesitáis, sé que sólo mi amor puede en estos instantes salvaros, y por eso he venido.

2. Si no os amase, ¿Qué importaría que os perdieseis y qué importaría vuestro dolor? Mas soy vuestro Padre, un Padre que siente en sí el dolor del hijo, porque cada hijo es una partícula suya; por eso vengo a daros en cada una de mis palabras e inspiraciones, la luz de la verdad que representa la vida para el espíritu. (178, 79 – 80)

3. Heme aquí entre vosotros llamando a vuestro corazón. ¿Creéis que mi paz es completa cuando os contemplo en constantes guerras? Por eso he venido como un gran guerrero, para luchar contra las tinieblas y el mal y conmigo han venido también, los espíritus del bien, el Mundo Espiritual, para consumar mi obra. ¿Cuánto tiempo durará esta lucha? Hasta que todos mis hijos hayan sido salvos. Mas no he traído dolor, sólo quiero transformaros con amor. (268, 31)

4. Mi palabra volverá a incomodar a los hombres como en los tiempos pasados, mas les diré la verdad. Sin delatar a nadie, dije hipócrita al hipócrita, adúltero al adúltero e inicuo al inicuo. Había sido vejada la verdad y era menester que resplandeciera, tal como ahora en que la verdad ha sido ocultada, y por ello tiene que surgir nuevamente ante los ojos de los hombres. (142, 31)

5. No una vez, sino varias y en diversas formas, anuncié y prometí mi nueva venida a mis discípulos; les profeticé las señales que habían de anunciar mi llegada; señales en la naturaleza, acontecimientos entre la humanidad; guerras mundiales, el pecado en su mayor altura. Para que el mundo no se confundiera esperándome nuevamente como hombre, les hice saber que Cristo vendría sobre la nube, es decir, en Espíritu.

6. Cumplida ha quedado aquella promesa. he aquí el Maestro en Espíritu, hablando al mundo. He aquí al poseedor de la paz y del reino de luz, quien viene a formar una arca inmensamente grande, donde puedan refugiarse los hombres y salvarse, como en los primeros tiempos, cuando Noé hizo el arca para rescatar la simiente humana. (122, 52 – 53)

7. La forma en que Yo he venido a manifestarme en este tiempo, es diferente a la del Segundo Tiempo, mas mi propósito es el mismo: Salvar a la humanidad, apartarla de ese torbellino que ha encontrado a su paso y del cual no ha podido librarse.

8. La tentación se ha desatado con toda su fuerza y el hombre ha caído como un débil niño y ha conocido grandes penalidades; apura su cáliz de amargura y en medio de su confusión me clama, y el Padre ha estado con él.

9. Todavía quedan en el cáliz las heces, mas Yo os ayudaré a soportar esos dolores, que son consecuencia de vuestra desobediencia. ¡Bienaventurados vosotros que me oís, porque seréis fuertes! Más ¿Qué harán los demás cuando ese gran dolor llegue a ellos? ¿Sucumbirá su espíritu por la falta de fe? La oración de Israel *) ha de sostenerlos. (337, 38) *) En ésta obra el Señor denomina como “Israel” al nuevo pueblo de Dios, al “Israel Espiritual” y no a los habitantes del actual estado de Israel ni al pueblo judío en general. (Ver capítulo 39)

10. Vengo a buscaros con amor infinito. He puesto en vuestro espíritu tanta gracia y tantos dones, que no estoy dispuesto a perder a ninguno de mis hijos. Sois parte de mi Espíritu, sois algo de mi ser, ¿Está mal el que os busque con tanto afán y tanto amor?

11. Siempre que desciendo a daros mi palabra, encuentro postreros entre las multitudes, son los que más me preguntan en su corazón, mas Yo les complazco respondiendo siempre a sus interrogaciones.

12. Hoy, los postreros me preguntan cuál es la finalidad de mi nueva venida, a lo cual Yo contesto que el fin es el de capacitar al hombre para que por sí mismo retorne a su original pureza. (287, 19 – 20)

Eliminación de errores y cultos superficiales

13. El Tercer Tiempo ha llegado en plenitud para la humanidad. Han pasado cerca de dos mil años, desde que vine a entregaros mi palabra, y aquella Doctrina, a pesar del tiempo transcurrido, no ha sido conocida aún por toda la humanidad, porque no soy amado por todos mis hijos; sin embargo, todos me rinden culto, todos buscan a un solo Espíritu Divino que es el Mío. Mas no contemplo unificación entre los hombres, no contemplo entre ellos la misma fe, la misma elevación y conocimiento, y es por eso que vengo como Espíritu Santo, para unificarlos en Mí, para perfeccionarlos con mi Doctrina de verdad, con mi palabra inmutable, con mi Ley de justicia y de amor. (316, 4)

14. La ofuscación de la mente, la falta de fe, la ignorancia de la verdad, son tinieblas para el espíritu y por eso hoy se encuentra perdida la humanidad. ¡Cómo se han multiplicado los hombres que caminan sin saber ni importarles hacia dónde van!

15. Yo sabía que había de llegar para los hombres un tiempo así, lleno de dolor, de confusión, de incertidumbre y desconfianza. Os prometí venir a salvaros de esa tiniebla y aquí me tenéis: soy el Espíritu de Verdad. ¿Para qué me queréis nuevamente en cuanto hombre? ¿No recordáis que como hombre morí, y dije que os esperaba en mi Reino? Con ello os daba a entender que el espíritu es eterno, inmortal. (99, 7 – 8)

16. Mi palabra en este tiempo viene a recordaros lo pasado, a revelaros los misterios y a anunciaros lo venidero. Ella enderezará cuanto los hombres han torcido y desvirtuado, porque Yo, celoso de la verdad, vengo con la espada de mi celo y mi justicia a derribar todo lo falso, a destruir la hipocresía y la mentira, a arrojar nuevamente del templo de la verdad a los mercaderes.

17. Comprended que no tenéis que buscar en libros, en consejos o en mandamientos de hombres la verdad para alcanzar vuestra salvación.

18. Todos estáis para ser salvados, no encuentro a uno que esté ya en tierra firme, sois náufragos en medio de una noche de tempestad, en la que cada quien pugna por sí mismo sin acordarse de su hermano, porque su vida peligra.

19. Y en verdad os digo: soy vuestro único Salvador, el que llega una vez más en busca de los que se han perdido, porque se alejaron de la ruta que es la Ley; vengo a iluminar vuestra senda para que lleguéis a tierra, esa tierra bendita que os espera, porque en su seno guarda infinitos tesoros para el espíritu. (252, 37 – 40)

20. Si en aquel tiempo se habían dado falsas interpretaciones a los mandatos divinos, en éste también se había falseado mi Doctrina, y fue necesario que el Maestro viniese de nuevo a ayudaros a salir de vuestros errores, ya que por vosotros mismos, muy pocos son los que logran liberarse de las confusiones.

21. Ciertamente Yo os prometí desde aquel tiempo que volvería; mas también debo deciros que lo hice porque sabía que llegaría un día en que la humanidad, creyendo vivir dentro del camino de mis enseñanzas, andaría muy alejada de ellas, y este es el tiempo que Yo anuncié para mi vuelta. (264, 35 – 36)

22. En el Segundo Tiempo, Cristo, el mismo que os está hablando en este instante, se hizo hombre y habitó en la Tierra; mas ahora lo tenéis en Espíritu, cumpliendo así una promesa hecha por Él a la humanidad, la de venir en un nuevo tiempo a traeros el supremo consuelo y la luz de la verdad, esclareciendo y explicando todo cuanto a los hombres les había sido revelado. (91, 33)

23. La humanidad está desorientada, mas Yo he venido para conducirla con la luz del Espíritu Santo y para que reconozca mi palabra por su esencia.

24. A través del tiempo aquellos escritos que dejaron mis discípulos han sido alterados por los hombres y por ello hay división entre las religiones. Mas Yo he venido a esclarecer todas mis enseñanzas para unificar a la humanidad en una sola luz y en una sola voluntad. (361, 28 – 29)

25. Hoy se abre al mundo una nueva etapa en la que el hombre buscará mayor libertad para su pensamiento, en la que pugnará por romper las cadenas de esclavitud que su espíritu ha arrastrado. Es el tiempo en que veréis a los pueblos traspasar las barreras del fanatismo en busca de sustento espiritual y de luz verdadera, y os digo que todo aquél que por un instante llegase a experimentar la felicidad de sentirse libre para meditar, para escudriñar y practicar, jamás volverá voluntariamente a su cautiverio, porque ya sus ojos contemplaron la luz, y su espíritu se extasió ante las revelaciones divinas. (287, 51)

26. Sabía que de generación en generación irían los hombres mistificando mi Doctrina, adulterando mi Ley y falseando la verdad; sabía que los hombres olvidarían mi promesa de volver, y que dejarían de considerarse hermanos para matarse unos a otros con las armas más crueles, cobardes y perversas.

27. Mas ya ha llegado el tiempo y el día prometido y aquí me tenéis. No juzguéis la forma que he elegido para comunicarme con vosotros, que no es el mundo quien va a juzgarme sino Yo quien juzgue a la humanidad, porque éste es el tiempo de su juicio.

28. Yo vengo a establecer un reino en el corazón de la humanidad, no un reino material como muchos lo esperan, sino espiritual y cuya fuerza provenga del amor y la justicia y no de los poderes del mundo.

29. Veo que hay quienes se sorprenden oyéndome hablar así, mas Yo os pregunto: ¿Por qué habéis de imaginarme revestido siempre de sedas, oro y pedrerías? ¿Por qué queréis que en todos los tiempos mi Reino sea de este mundo cuando Yo os revelé lo contrario? (279, 61 – 64)

30. Ya os he pronosticado que la lucha será intensa, porque cada quien cree perfecta su religión e impecable su forma de cumplir con ella, mas os digo que si así fuera, Yo no tendría porqué haber venido a hablaros en este tiempo.

31. Os estoy inspirando una Doctrina profundamente espiritual, porque veo que el paganismo impera en vuestros cultos y que la mala semilla del fanatismo os ha envenenado de ignorancia y de odios.

32. Mi espada de luz está en mi diestra, soy el guerrero y el Rey que viene a destruir todo lo adverso, todo el mal existente y todo lo falso. Cuando mi lucha haya cesado y los corazones hayan aprendido a unirse para orar y para vivir, la mirada de vuestro espíritu descubrirá mi presencia en la luz infinita y en la paz eterna. “Ese es mi Reino,” os diré, “y Yo soy vuestro Rey, porque para eso existo y para eso os he creado: para reinar”. (279, 72 – 74)

Esclarecimiento sobre la vida verdadera

33. Todos los hombres saben que soy el Padre de todo lo creado y que el destino de los seres está en Mí; sin embargo, no he recibido de ellos su atención ni su respeto. Ellos también crean, también son señores y creen tener poder sobre el destino de sus semejantes, ¿Para que inclinarse ante Mí?

34. De esta manera el hombre ha probado mi paciencia y desafiado mi justicia; Yo le he dado tiempo para encontrar la verdad, pero nada ha querido de Mí. Vine como Padre y no fui amado; después llegué como Maestro y no fui comprendido; mas como es necesario salvar a la humanidad, ahora vengo como juez. Sé que el hombre renegará contra mi justicia, porque tampoco como juez va a comprenderme, y va a decir que Dios se ha vengado.

35. Quisiera que todos comprendieran que Dios no puede alentar sentimientos de venganza porque su amor es perfecto; tampoco puede enviar el dolor, sois vosotros los que lo atraéis con vuestro pecado. Mi justicia divina está por encima de vuestro dolor y aún de vuestra muerte. El dolor, los tropiezos, los fracasos, son las pruebas que el hombre se va creando; y los frutos de su siembra, es lo que va recogiendo. A Mí me basta en cada uno de estos trances, hacer llegar mi luz a vuestro espíritu para que alcance su salvación. (90, 5 – 7)

36. Es el Espíritu de Verdad que desciende a descifrar misterios y a revelaros los conocimientos necesarios para gozar de la vida verdadera; es el consuelo divino que se derrama sobre vuestras dolencias, para daros testimonio de que el juicio divino no es castigo, ni venganza, sino juicio de amor para llevaros a la luz, a la paz y a la felicidad. (107, 24)

37. Sabed que el que llega a entender y conocer algo de lo que está reservado a los que se elevan, ése, ya no podrá apartar de su espíritu aquella luz que le fue revelada. Así penetre en moradas desconocidas o retorne una y otra vez más a la Tierra, lo que un día recibió como un divino destello, surgirá a cada paso de lo más puro de su ser como presentimiento, como un dulce despertar o como un canto celestial que inundará de gozo el corazón, como un anhelo de volver a la mansión espiritual. Eso es lo que significa mi Doctrina para los espíritus que retornan a esta vida. En apariencia el espíritu olvida su pasado, pero en verdad no pierde el conocimiento de mi enseñanza.

38. A los que dudan de que es el Verbo Divino quien os habla en este instante y bajo esta forma, les digo que si no quieren darme ese nombre, si no quieren atribuir esta palabra al divino Maestro, que tomen la esencia de esta lección, que analicen cada uno de sus pensamientos, y si al meditar en lo que han escuchado llegan a la conclusión de que encierra luz y verdad para la humanidad, que la tomen como norma de sus pasos en la Tierra y con ella transformaran su vida.

39. Yo se que os estoy entregando la verdadera sabiduría, lo que los hombres crean no afecta un átomo a mi verdad, mas se hace necesario que el hombre tenga la certeza de lo que cree, de lo que sabe y de lo que ama; es por eso que en mis manifestaciones llego a veces a colocarme al nivel de la humanidad, para así lograr que me reconozca. (143, 54 – 56)

40. El concepto que de Mí tienen los hombres, es muy limitado, su conocimiento sobre lo espiritual, muy escaso, su fe, muy pequeña.

41. Las religiones duermen el sueño de los siglos, sin dar un paso hacia adelante y cuando despiertan es sólo para agitarse en su interior sin atreverse a romper el cerco que se han creado con sus tradiciones.

42. Serán los humildes, los pobres, los sencillos e ignorados, quienes salgan de esa órbita en busca de luz, de ambiente puro, de verdad y de progreso. Serán ellos los que den la campanada y la voz de alerta, al sentir la llegada de los tiempos de mis nuevas revelaciones, en la Era de la Espiritualidad.

43. La humanidad quiere descubrir el misterio de la vida espiritual, de esa existencia a la que irremisiblemente habrá de penetrar y que por eso mismo le interesa conocer.

44. Los hombres interrogan, suplican, piden luz por caridad, porque sienten la necesidad de prepararse, mas, por toda contestación se les dice que la vida espiritual es un misterio y que pretender descorrer el velo que les cubre, es una temeridad y una blasfemia.

45. En verdad os digo que esos sedientos de verdad y de luz no encontrarán en el mundo la fuente cuyas aguas calmen su sed, seré Yo quien derrame desde los cielos esas aguas de sabiduría que los espíritus ansían beber, Yo desbordaré mi fuente de verdad sobre todo espíritu y sobre toda mente para que los misterios queden destruidos, porque os digo una vez más, que no soy Yo quien tiene misterios para los hombres, sino vosotros quienes los creáis.

46. Bien está que siempre existirá algo en vuestro Padre que nunca descubriréis, si tomáis en cuenta que Dios es infinito y que vosotros sois sólo partículas; pero que debáis ignorar quiénes sois en la eternidad, que tengáis que ser vosotros un misterio impenetrable ante vosotros mismos y que tengáis que esperar a penetrar en la vida espiritual para conocerla, eso no está prescrito por Mí.

47. Que en los tiempos pasados no se os habló en esta forma, ni se os hizo una invitación amplia a penetrar en la luz de los conocimientos espirituales, es cierto; pero es que en los tiempos pasados no experimentó la humanidad la imper iosa necesidad de saber que ahora siente, ni estaba capacitada espiritual ni mentalmente para comprender. Si siempre había estado buscando y hurgando, fue más por curiosidad que por verdadera sed de luz.

48. Para que los hombres encuentren el camino que les conduzca hacia esa luz y para que estén en condiciones de recibir aquellas aguas de la fuente de la vida y la sabiduría, antes tendrán que dejar todo culto exterior y que borrar de su corazón todo fanatismo. Una vez que comiencen a sentir en su corazón la presencia del Dios viviente y omnipotente, sentirán escapar de lo más íntimo de su ser una plegaria nueva, desconocida, llena de sentimiento y de sinceridad, plena de elevación y de ternura, que será la verdadera oración, revelada por el espíritu.

49. Ese será el principio de su elevación hacia la luz, el primer paso en el camino de la espiritualidad. Si el espíritu puede revelar al hombre la verdadera oración, también podrá revelarle todos los dones que posea, así como la forma de desarrollarlos y encauzarlos por la senda del amor. (315, 66 – 75)

50. Vosotros podréis encontrar en mi manifestación las mismas enseñanzas del Segundo Tiempo; pero en esta era he venido con la luz de mi Espíritu Santo, a revelaros lo insondable, y en la comunicación de espíritu a Espíritu, os seguiré revelando nuevas y muy grandes lecciones; todo el contenido del Sexto Sello os lo daré a conocer en esta etapa de revelaciones que os irán preparando para el tiempo en que abriré el Séptimo Sello. Así iréis conociendo lo insondable, así encontraréis que el valle espiritual es la morada de todos los espíritus, la mansión infinita y maravillosa que os espera en el Más Allá, donde recibiréis el galardón de las obras que con amor y caridad hayáis sembrado en vuestros hermanos. (316, 16)

El desarrollo, la espiritualidad y salvación del hombre

51. No os entrego mi enseñanza sólo como un freno moral para vuestra materia, es con ella con la que podréis escalar las mayores alturas de vuestra perfección espiritual.

52. No vengo creando una nueva religión entre vosotros, esta Doctrina no viene a desconocer a las religiones existentes, cuando ellas están basadas en mi verdad. Es este un mensaje de amor divino para todos, un llamado a todas las instituciones. Quien comprenda el propósito divino y cumpla mis preceptos, se sentirá guiado hacia el progreso y elevación de su espíritu.

53. Mientras el hombre no comprenda la espiritualidad que debe tener en su vida, la paz estará muy lejos de ser una realidad en el mundo, en cambio quien cumpla con mi Ley de amor no temerá a la muerte ni al juicio que espera a su espíritu. (23, 12 – 13)

54. No he venido con estas revelaciones para traeros solamente la paz del mundo y haceros más llevaderos los sufrimientos con el bálsamo corporal. He venido a daros con esta manifestación, las grandes lecciones que os hablen de vuestra evolución espiritual, porque si tan sólo os hubiese venido a entregar los bienes del mundo, de cierto os digo: Para eso me hubiese bastado encomendárselo a los científicos, a los que hubiera iluminado por medio de la intuición, revelándoles los secretos de la Naturaleza, para que de allí tomaran el bálsamo para sanaros de vuestras enfermedades corporales.

55. Mi Obra viene a mostraros horizontes más amplios, más allá de vuestro planeta, de ese número infinito de mundos que os rodean; horizontes que no tienen fin, que os muestran el camino de la eternidad que os pertenece. (311, 13 – 14)

56. Mi Doctrina espiritual lleva varios fines o misiones: uno es el consolar al espíritu en su destierro, haciéndole comprender que el Dios que le formó, le espera eternamente en su Reino de Paz; otro es hacerle conocer de cuántos dones y facultades puede disponer para alcanzar su salvación y elevación o perfeccionamiento.

57. Lleva esta palabra el mensaje de espiritualidad que abre los ojos a los hombres para que miren frente a frente la realidad que creen encontrar tan sólo en lo que ven, en lo que tocan o en lo que comprueban con su ciencia humana, sin darse cuenta de que están llamando “realidad” a lo pasajero, y están desconociendo y negando lo “eterno”, en donde existe la verdadera realidad.

58. Dejad que este mensaje vaya de nación en nación, de casa en casa, dejando su simiente de luz, de consuelo y de paz, para que los hombres se detengan unos instantes y concedan a su espíritu una tregua, la indispensable para que él medite y recuerde que cualquier instante puede ser el de su retorno al valle espiritual y que de sus obras y su siembra en el mundo depende el fruto que a su llegada a la vida espiritual recoja. (322, 44 – 46)

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