Das 3. Testament Kapitel 9…Geschichten des Volkes Israel – The 3. Testament Chapter 9…Stories of the People of Israel

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 9… Faits du peuple d’Israël
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 9… Hechos del pueblo de Israel

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flagge de  Kapitel 9… Geschichten und Gestalten des Volkes Israel

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 9 – Offenbarungen Jesu Christi
Geschichten und Gestalten des Volkes Israel

Die Sündenfallgeschichte
So spricht der Herr…

1. Die geschichtliche Überlieferung über die ersten Menschen, welche die Erde bewohnten, wurde von Generation zu Generation weitergegeben, bis sie im Buch der “Ersten Zeit” niedergeschrieben wurde. Es ist ein lebendiges Gleichnis jener ersten Menschenwesen, die auf der Erde lebten. Ihre Lauterkeit und Unschuld ermöglicht ihnen, die Liebkosung der Mutter Natur zu fühlen. Zwischen allen Wesen bestand ein freundschaftliches Verhältnis, und unter allen Geschöpfen eine uneingeschränkte Brüderlichkeit. (105,42)

2. In einem Göttlichen Gleichnis inspirierte Ich die ersten Menschen, damit sie eine erste Kenntnis ihrer Bestimmung erlangen würden, aber der Sinngehalt meiner Offenbarungen wurde falsch gedeutet.

3. Als zu euch vom Baume des Lebens gesprochen wurde, von dem der Mensch aß, dem Wissen um Gut und Böse, sollte euch nur begreiflich gemacht werden, dass der Mensch – als er genügend Erkenntnis besaß, um zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden und er damit für seine Taten verantwortlich wurde – von da an die Früchte seiner Werke zu ernten begann. (150,42)

4. Ihr wisst, dass Gott zu den Menschen sagte: “Wachset und mehret euch und füllet die Erde”. Dies war das anfängliche Gesetz, das man euch gab, o Volk. Später hat der Vater die Menschen nicht nur dazu aufgefordert, dass sie sich mehren und dass das Menschengeschlecht weiter wächst, sondern dass ihre Gefühle immer hochherziger werden und ihr Geist eine unbehinderte Entfaltung und Entwicklung nimmt. Doch wenn das erste Gesetz die Ausbreitung der menschlichen Rasse zum Ziele hatte – wie könnt ihr da annehmen, dass derselbe Vater euch bestrafen würde, weil ihr ein Gebot von Ihm befolgt und erfüllt habt? Ist es möglich, Volk, dass in eurem Gott ein solcher Widerspruch existiert?

5. Seht, welch materielle Auslegung die Menschen einem Gleichnis gaben, in dem zu euch nur vom Erwachen des Geistes im Menschen gesprochen wurde. Ergründet daher meine Unterweisung und sagt nicht länger, dass ihr die Schuld bezahlt, die die ersten Erdenbewohner durch ihren Ungehorsam gegenüber ihrem Vater auf sich luden. Habt eine höhere Vorstellung von der Göttlichen Gerechtigkeit. (150,45-46)

6. Jetzt ist die Zeit, in der ihr meine Worte: “Wachset und mehret euch” verstehen könnt, dass dies nämlich auch geistig getan werden muss, und dass ihr das Universum mit euren guten Werken und lichtvollen Gedanken erfüllen sollt. Ich heiße alle willkommen, die Mir näherkommen wollen – alle, die nach Vollkommenheit streben. (150, 48-49)

Willensfreiheit und Ursünde

7. Ihr sagt Mir, dass ihr wegen eurer Willensfreiheit in Fehler und Irrtümer geraten seid. Darauf antworte Ich euch, dass ihr euch durch diese Gabe unendlich weit über den Punkt hinaus erheben könnt, von dem ihr zu Beginn eurer Entwicklung ausgegangen seid.

8. Außer der Willensfreiheit gab Ich jedem Geist mein Licht in seinem Gewissen, damit niemand in die Irre gehe; aber die, die meine Stimme nicht hören wollten, oder im Verlangen nach Geistigem Licht nicht in ihr Inneres einkehren wollten, ließen sich bald durch die zahllosen Schönheiten des menschlichen Lebens verführen, verloren die Stütze meines Gesetzes für ihren Geist und mussten straucheln und fallen.

9. Ein einziges Vergehen zog viele schmerzliche Folgen nach sich, und zwar deshalb, weil die Unvollkommenheit nicht im Einklang mit der Göttlichen Liebe ist.

10. Jene, welche ergeben und reuevoll sogleich zum Vater zurückkehrten und Ihn sanftmütig baten, dass Er sie reinigen und von den Verfehlungen losspreche, die sie soeben begangen hatten, empfing der Herr mit unendlicher Liebe und Barmherzigkeit, tröstete ihren Geist, sandte sie aus, um ihre Fehler wiedergutzumachen und bestätigte sie in ihrer Aufgabe.

11. Glaubt nicht, dass alle nach ihrem ersten Ungehorsam sanftmütig und reuevoll zurückkehrten. Nein, viele kamen voll Hochmut und Groll. Andere wollten schamerfüllt, in Erkenntnis ihrer Schuld, ihre Vergehen vor Mir rechtfertigen, und ferne davon, sich durch Reue und Besserung zu läutern – welche Beweis von Demut sind – entschieden sie sich, für sich selbst ein Leben nach ihrer Weise zu schaffen, außerhalb der Gesetze, die meine Liebe vorschreibt.

12. Daraufhin trat meine Gerechtigkeit in Kraft – aber nicht, um sie zu strafen, sondern um sie zu bessern – nicht, um sie zu vernichten, sondern um sie ewig zu erhalten, indem sie ihnen eine umfassende Gelegenheit bot, sich zu vervollkommnen.

13. Wie vielen jener ersten Sünder gelingt es noch immer nicht, sich von ihren Flecken zu befreien; denn von einem Sturz zum anderen fielen sie immer tiefer hinab in den Abgrund, aus dem sie allein die Ausübung meines Gesetzes wird retten können. (20, 40- 46)

Die Sintflut

14. In den ersten Zeiten der Menschheit herrschte Unschuld und Einfachheit unter den Menschen; aber in dem Maße, in dem sie an Zahl zunahmen, wurden aufgrund ihrer Entwicklung und ihrer Willensfreiheit auch ihre Sünden zahlreicher und entfalteten sich immer schneller – nicht so ihre Tugenden, sondern ihre Verstöße gegenüber meinem Gesetz.

15. Da bereitete Ich Noah vor, dem Ich Mich von Geist zu Geist kundtat, denn diese Zwiesprache habe Ich vom Beginn der Menschheit an mit den Menschen aufgenommen.

16. Ich sagte Noah: “Ich werde den Geist der Menschen von all ihren Sünden reinigen; zu diesem Zweck werde Ich eine große Sintflut senden. Baue eine Arche und lasse deine Kinder, deren Frauen, die Kinder deiner Kinder und ein Paar von jeder Tierart in sie einsteigen.”

17. Noah war meinem Gebot gehorsam, und die Katastrophe kam in Erfüllung meines Wortes. Der schlechte Same wurde mit der Wurzel ausgerissen, und der gute Same in meinen Kornkammern aufbewahrt, aus dem Ich eine neue Menschheit schuf, die das Licht meiner Gerechtigkeit in sich trug und mein Gesetz zu erfüllen und in der Einhaltung guter Sitten zu leben verstand.

18. Meint ihr etwa, dass jene Menschen, die einen so leidvollen Tod fanden, körperlich und geistig umkamen? Wahrlich, Ich sage euch: nein, meine Kinder. Ihre Geister wurden durch Mich erhalten und erwachten vor dem Richter ihres eigenen Gewissens und wurden vorbereitet, um erneut auf den Weg des Lebens zurückzukehren, damit sie auf ihm geistigen Fortschritt erlangten. (302, 14 – 16)

Abrahams Opferbereitschaft

19. Nicht immer wird es nötig sein, dass ihr den Leidenskelch bis zur Neige leert. Denn es genügt Mir, euren Glauben, euren Gehorsam, euren Vorsatz und eure Absicht zu sehen, meinen Auftrag zu befolgen, dass Ich euch den schwersten Augenblick eurer Prüfung erspare.

20. Erinnert euch, dass von Abraham das Leben seines Sohnes Isaak gefordert wurde, den er sehr liebte und den der Patriarch unter Überwindung seines Schmerzes und der Liebe zu seinem Sohne in einer Prüfung des Gehorsams, des Glaubens, der Liebe und Demut, die ihr noch nicht begreifen könnt, zu opfern im Begriffe war. Doch es wurde ihm nicht erlaubt, das Opfer an dem Sohne zu Ende zu bringen, weil er auf dem Grunde seines Herzens bereits seinen Gehorsam gegenüber dem Göttlichen Willen bewiesen hatte, und dies genügte. Wie groß war der innere Jubel Abrahams, als seine Hand durch eine höhere Macht aufgehalten wurde und ihn an der Opferung Isaaks hinderte! Wie segnete er den Namen seines Herrn und bewunderte seine Weisheit! (308, 11)

21. In Abraham und seinem Sohne Isaak gab Ich euch ein Gleichnis dafür, was der Opfertod des Erlösers bedeuten würde, als Ich die Liebe, die Abraham Mir entgegenbrachte, auf die Probe stellte, indem Ich ihn dazu aufforderte, seinen Sohn, seinen heißgeliebten Isaak zu opfern.

22. Bei rechter Betrachtung werdet ihr in jenem Akt eine Ähnlichkeit zu dem erkennen, was später die Opferung des “Eingeborenen Sohnes” *) Gottes um der Rettung der Welt willen bedeutete.

*) Dieser biblische Ausdruck bedeutet: der in die Welt hineingeborene (oder inkarnierte) Sohn Gottes

23. Abraham war hier die Verkörperung Gottes, und Isaak das Abbild Jesu. In jenem Augenblick dachte der Patriarch, dass der Herr deshalb das Leben seines Sohnes von ihm forderte, damit das Blut des Unschuldigen die Sünden des Volkes abwaschen würde, und obwohl er den, der Fleisch von seinem Fleische war, zutiefst liebte, war der Gehorsam in ihm gegenüber Gott, sowie das Erbarmen und die Liebe zu seinem Volke schwerwiegender für ihn als das Leben seines geliebten Sohnes.

24. Der gehorsame Abraham war nahe daran, den tödlichen Stoß gegen seinen Sohn auszuführen. In dem Augenblick, da er von Schmerz überwältigt den Arm erhob, um ihn zu opfern, hielt ihn meine Macht zurück und gebot ihm, ein Lamm statt seines Sohnes zu opfern, damit jenes Symbol als Zeugnis von Liebe und Gehorsam bestehen bliebe. (119, 18 – 19)

Das Traumbild Jakobs von der Himmelsleiter

25. Wisst ihr, welche Bedeutung jene Leiter hat, die Jakob im Traume sah? Jene Leiter versinnbildlicht das Leben und die Entwicklung der Geistwesen.

26. Der Körper Jakobs schlief zum Zeitpunkt der Offenbarung, aber sein Geist war wach. Er hatte sich mittels des Gebetes zum Vater erhoben, und als sein Geist in die Regionen des Lichtes gelangte, empfing ihn eine himmlische Botschaft, die als ein Testament geistiger Offenbarungen und Wahrheiten für sein Volk erhalten bleiben sollte, welches die ganze Menschheit ist; denn “Israel” ist kein irdischer, sondern ein geistiger Name.

27. Jakob sah, dass jene Leiter auf der Erde stand und ihre Spitze den Himmel berührte. Dies zeigt den Weg der geistigen Aufwärtsentwicklung an, welcher auf Erden mit dem Fleischeskörper beginnt und der endet, wenn der Geist sein Licht und seine Essenz mit der seines Vaters vereint, fern jedes materiellen Einflusses.

28. Der Patriarch sah, dass auf jener Leiter Engel auf- und niederstiegen. Dies versinnbildlichte das unaufhörliche Geborenwerden und Sterben, das ständige Kommen und Gehen der Geistwesen im Verlangen nach Licht oder auch mit der Aufgabe, zu sühnen und sich zu läutern, um bei der Rückkehr zur Geistigen Welt sich ein wenig höher zu erheben. Es ist der Weg der geistigen Entwicklung, der zur Vervollkommnung führt.

29. Deshalb sah Jakob an der Spitze der Leiter die sinnbildliche Gestalt Jehovas, welche anzeigte, dass Gott das Ziel eurer Vervollkommnung, eures Strebens und die höchste Belohnung von unendlichen Seligkeiten ist – als Lohn für schwere Kämpfe, lange Leiden und die Beharrlichkeit, zum Schoße des Vaters zu gelangen.

30. Immer fand der Geist in den Schicksalsschlägen und Prüfungen eine Gelegenheit, Verdienste zu erwerben, um aufzusteigen. Dabei wurde in jeder Prüfung immer die Leiter Jakobs versinnbildlicht, die euch aufforderte, eine weitere Sprosse zu erklimmen.

31. Dies war eine große Offenbarung, o Jünger, denn in ihr wurde zu euch in einer Zeit vom Geistigen Leben gesprochen, in der das Erwachen des Geistes zur Verehrung des Göttlichen, des Hohen, Reinen, Guten und Wahren kaum begonnen hatte.

32. Jene Botschaft konnte nicht nur für eine Familie bestimmt sein, nicht einmal für ein einziges Volk; ihre Essenz war geistig und hatte daher universelle Bedeutung. Eben darum sprach die Stimme des Vaters zu Jakob: “Ich bin Jehova, der Gott Abrahams und der Gott Isaaks. Das Land, in dem du dich befindest, werde Ich dir und deinem Samen geben, und dieser Same wird zahlreich wie der Staub der Erde sein. Ihr werdet euch nach Westen und nach Osten, nach Norden und nach Süden ausbreiten, und alle Geschlechter der Erde werden in dir und deinem Samen gesegnet werden.” (315, 45-50)

Josef und seine Brüder

33. Josef, Sohn des Jakob, war von seinen eigenen Brüdern an einige Händler verkauft worden, die auf dem Wege nach Ägypten waren. Josef war noch klein und hatte doch schon Beweise einer großen Gabe der Prophetie gegeben. Der Neid bemächtigte sich seiner Brüder, die sich seiner entledigten in der Meinung, ihn nicht mehr wiederzusehen. Doch der Herr, der über seinem Diener wachte, beschützte ihn und machte ihn groß beim Pharao von Ägypten.

34. Viele Jahre danach, als die Welt von Dürre und Hunger geplagt wurde, hatte Ägypten, geleitet von den Ratschlägen und Inspirationen Josefs, genügend Vorräte angelegt, um der Heimsuchung standzuhalten.

35. Da geschah es, dass die Söhne Jakobs auf der Suche nach Lebensmitteln nach Ägypten kamen. Groß war ihre Bestürzung, als sie erkannten, dass ihr Bruder Josef zu einem Minister und Berater des Pharao geworden war. Als sie ihn sahen, fielen sie zu seinen Füßen auf ihre Knie nieder, voll Reue über ihre Verfehlung, und sie erkannten, dass die Prophezeiungen ihres Bruders in Erfüllung gegangen waren. Jener, den sie für tot hielten, war hier vor ihnen voller Macht, Tugend und Weisheit. Der Prophet, den sie verkauft hatten, bewies ihnen die Wahrheit der Prophetie, die der Herr ihm schon als Kind auf die Lippen gelegt hatte. Der Bruder, den sie gequält und verkauft hatten, vergab ihnen. Verstehst du, Volk? Jetzt wisst ihr, weshalb Ich euch an diesem Tage gesagt habe: Wann werdet ihr Mich erkennen, wie Josef von seinen Brüdern erkannt wurde ? (90,2)

Die Wüstenwanderung des Volkes Israel unter Mose

36. In der “Ersten Zeit” stand Mose an der Spitze Israels, um es während vierzig Jahren durch die Wüste ins Land Kanaan zu führen. Aber aus Ungehorsam, Unglauben und Materialismus lästerten die einen, andere wurden abtrünnig, und wieder andere lehnten sich auf. Doch Mose sprach zu ihnen in dieser Situation mit Klugheit und Geduld, damit sie nicht den Höchsten Willen verletzten, sondern demütig und folgsam wären gegenüber jenem Vater, der – ohne auf ihren Ungehorsam zu schauen – das Manna vom Himmel fallen und Wasser aus dem Felsen quellen ließ. (343,53)

37. Mose hatte genügend Beweise geliefert, dass der wahre Gott mit ihm war; doch das Volk wollte noch mehr Zeugnisse, und als der Sendbote die Menschenmengen bis zum Fuße des Berges Sinai gebracht hatte, rief er die Macht Jehovas an, und der Herr ehrte ihn und gewährte ihm große Beweise und Wunder.

38. Das Volk wollte Jenen hören und sehen, den Mose durch seinen Glauben hörte und schaute, und so offenbarte Ich Mich dem Volk in der Wolke und ließ es meine Stimme stundenlang hören. Doch sie war so gewaltig, dass die Menschen vor Furcht zu sterben glaubten; ihre Körper zitterten, und ihre Geister schauderten bei jener Stimme der Gerechtigkeit. Da flehte das Volk Mose an, er solle Jehova bitten, nicht mehr zu seinem Volke zu sprechen, weil sie Ihn nicht mehr anhören konnten. Es erkannte, dass es noch viel zu unreif war, um mit dem Ewigen direkt in Verbindung treten zu können. (29,32 + 34)

39. Stärkt euren Geist in den großen Schlachten des Lebens, wie jenes Volk Israel in der Wüste stark wurde. Wisst ihr, wie weit die Wüste ist, die kein Ende zu haben scheint, mit einer unbarmherzigen Sonne und glühendem Sand? Wisst ihr, was Einsamkeit und Stille und die Notwendigkeit nächtlichen Wachens ist, weil die Feinde auflauern? Wahrlich, Ich sage euch, dort in der Wüste war es, wo jenes Volk die Größe erfasste, welche darin bestand, an Gott zu glauben, und wo es lernte, Ihn zu lieben. Was konnte jenes Volk schon von der Wüste erwarten? Und dennoch hatte es alles: Brot, Wasser, ein Heim zum Ausruhen, eine Oase und ein Heiligtum, um seinen Geist in Dankbarkeit zu seinem Vater und Schöpfer zu erheben. (107,28)

Elia’s Kampf für den wahren Gott

40. In der “Ersten Zeit” kam Elia zur Erde, nahte sich den Herzen der Menschen und fand sie dem Heidentum und Götzentum verfallen. Die Welt wurde von Königen und Priestern regiert, und beide hatten sich von der Erfüllung der Göttlichen Gesetze abgewandt und führten ihre Völker auf Wege der Verirrung und Unwahrheit. Sie hatten verschiedenen Göttern Altäre errichtet, und verehrten sie.

41. Elia trat in jener Zeit auf und sprach zu ihnen mit Worten voller Gerechtigkeit: “Öffnet eure Augen und erkennt, dass ihr das Gesetz des Herrn entweiht habt. Ihr habt das Vorbild seiner Boten vergessen und seid Kulten verfallen, die des lebendigen und mächtigen Gottes unwürdig sind. Es ist notwendig, dass ihr erwacht, auf Ihn schaut und Ihn anerkennt. Beseitigt euren Götzendienst und erhebt eure Augen über jedes Bildnis, mit dem ihr Ihn dargestellt habt.”

42. Elia hörte meine Stimme. die ihm sagte: “Entferne dich von diesem bösen Volke. Sage ihm, dass für lange Zeit kein Regen mehr fallen wird, bis du es in meinem Namen befiehlst.”

43. Und Elia sprach: “Es wird nicht mehr regnen, bis mein Herr die Stunde anzeigt und meine Stimme es befiehlt”, und indem er dies sagte, entfernte er sich.

44. Von jenem Tage an war die Erde trocken, die für den Regen bestimmten Jahreszeiten verstrichen, ohne dass dieser sich einstellte. Am Himmel sah man keine Anzeichen für Regen, die Felder fühlten die Dürre, das Vieh verschmachtete nach und nach, die Menschen gruben in der Erde nach Wasser, um ihren Durst zu löschen, ohne es zu finden; die Flüsse vertrockneten, das Gras verwelkte, weil es den Strahlen einer sengenden Sonne erlag, und die Menschen riefen ihre Götter an und baten sie, dass jenes Element zu ihnen zurückkehre, um zu säen und Samen zu ernten, der sie ernähren würde.

45. Elia hatte sich auf Göttliches Gebot hin zurückgezogen, betete und harrte des Willens seines Herrn. Die Männer und Frauen begannen aus ihrer Heimat fortzuziehen auf der Suche nach neuen Ländern, wo sie kein Wasser entbehren würden. Überall sah man Karawanen, und an allen Orten war die Erde ausgedörrt.

46. Die Jahre vergingen, und eines Tages, als Elia seinen Geist zum Vater erhob, hörte er seine Stimme, die ihm sagte: “Suche den König auf, und wenn Ich dir das Zeichen gebe, wird der Regen wieder auf dies Land herabfallen.”

47. Elia, demütig und voll Gehorsam, ging hin zum König jenes Volkes und zeigte vor den Anbetern des falschen Gottes seine Macht. Danach sprach er vom Vater und von dessen Macht, und da erschienen die Zeichen: Blitze, Donner und Feuer gewahrte man am Himmel; daraufhin fiel der lebenspendende Regen in Strömen herab. Von neuem bekleideten sich die Felder mit Grün, die Bäume waren voller Früchte, und es gab Wohlstand.

48. Das Volk erwachte angesichts dieses Beweises und erinnerte sich seines Vaters, welcher es durch Elia aufrief und ermahnte. Zahlreich und sehr groß waren zu jener Zeit die Wundertaten Elias, um die Menschheit wachzurütteln. (53, 34 – 40)

Die zwölf Stämme Israels

49. Glaubt nicht, dass es nur im Schoße des Volkes Israel Propheten, Wegbereiter und Lichtgeister gab. Auch in andere Völker habe Ich einige von ihnen gesandt; doch die Menschen verstanden sie als Götter und nicht als Boten und schufen um ihre Lehren Religionen und Kulte.

50. Das Volk Israel begriff die Mission nicht, die es gegenüber anderen Völkern hatte und schlummerte auf einem Lager voller Segnungen und Annehmlichkeiten.

51. Der Vater hatte es als eine vollkommene Familie geformt, in der ein Stamm die Aufgabe hatte, das Volk zu verteidigen und den Frieden zu erhalten; ein anderer bearbeitete das Land, ein weiterer Stamm bestand aus Fischern und Seeleuten. Einem anderen wurde die geistige Verehrung Gottes anvertraut, und so erfüllte jeder der zwölf Stämme, aus denen das Volk bestand, eine andere Aufgabe, die zusammen ein Beispiel von Harmonie gaben. Doch wahrlich, Ich sage euch, die geistigen Fähigkeiten, die ihr in jenen früheren Zeiten besaßet, habt ihr noch immer. (135,15 – 16)

Die Propheten und ersten Könige Israels

52. Die Propheten sprachen mit großer Wahrhaftigkeit, fast immer kamen sie zur Erde in Zeiten der Verwirrung und Verirrung. Sie warnten die Völker und forderten sie zur Reue und zur Umkehr auf, wobei sie große Heimsuchungen der Gerechtigkeit ankündigten, wenn sie sich nicht dem Guten zuwandten. Bei anderen Gelegenheiten sagten sie Segnungen voraus für die Befolgung und den Gehorsam gegenüber dem Göttlichen Gesetz.

53. Doch was jene Propheten sprachen war eine Ermahnung zur Ausübung des Guten, der Gerechtigkeit und der gegenseitigen Achtung. Sie offenbarten nicht das Leben des Geistes, seine Bestimmung und seine Entwicklung. Nicht einmal Mose, den Ich erwählte, um ihn zu meinem Stellvertreter zu machen und durch dessen Vermittlung Ich das Gesetz für alle Zeiten übergab, sprach zu euch vom Geistigen Leben.

54. Das Gesetz des Vaters enthält Weisheit und Gerechtigkeit. Es lehrt den Menschen, in Frieden zu leben, sich untereinander zu lieben und zu respektieren und sich als Menschen in meinen Augen als würdig zu erweisen. Aber Mose zeigte der Menschheit nicht, was es jenseits der Schwelle des körperlichen Todes gibt, noch wie die Wiedergutmachung der ungehorsamen Geistwesen beschaffen ist, oder die Belohnung für die in ihrer Lebensaufgabe Klugen und Fleißigen.

55. Später regierte David, erfüllt von Geistesgaben und Inspirationen, und in seinen Augenblicken der Erhebung, in seinen Verzückungen, vernahm er Hymnen und geistige Lieder, aus denen er die Psalmen schuf. Mit ihnen sollte er das Volk Israel dazu einladen, zu beten und seinem Herrn die beste Opfergabe seines Herzens zu schenken. Doch David konnte mit all seiner Liebe und Inspiration dem Volke nicht die wunderbare Existenz der Geistwesen, ihre Entwicklung und ihr Ziel offenbaren.

56. Und Salomon, der ihm in der Herrschaft nachfolgte und gleichfalls die großen Gaben der Weisheit und Macht bewies, die ihm verliehen worden waren, um derentwillen er geliebt und bewundert wurde, und dessen Ratschlägen, Urteilen und Sprichwörtern noch heute gedacht wird – wenn sein Volk sich an ihn gewandt und ihn gefragt hätte: “Herr, wie ist das Geistige Leben beschaffen? Was gibt es jenseits des Todes? Was ist der Geist?” – Salomon in all seiner Weisheit hätte darauf nicht antworten können. (339, 12 – 15)

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THE 3rd TESTAMENT Chapter 9 – Revelations of Jesus Christ
Stories and Personages of the People of Israel

The Story of Original Sin
Thus saith the Lord…

1. The story of the first men that inhabited earth was passed from generation to generation until it was written down in the Book of the First Era. It is a living parable about those first beings that populated the earth. Their purity and innocence permitted them to feel the caress of Mother Nature, a warmth of friendship existed between all beings, and complete brotherhood between all creatures.

2. In a Divine parable, I inspired the first men to begin to have knowledge of their destiny, but the meaning of My revelations was poorly interpreted.

3. When you were told of the tree of life, of the knowledge of Good and Evil, of which man ate, I only wished to make you understand that when man comes to have sufficient knowledge to distinguish between the just and unjust, and began to be responsible for his acts, from that time He began to gather the fruits of his works.

4. You know that God said to men: “Grow, multiply, and replenish the earth.” That was the initial law that you were given. Oh, people! Later, the Father would not ask men only to multiply, and that the species continue to grow, but rather that their sentiments are ever more elevated, and that their spirits begin a broad development and unfolding. Moreover, if the first law were that of the propagation of the human race, how can you conceive of the Father applying sanctions for obeying and fulfilling His mandate? People, is it possible that such a contradiction could exist in your God?

5. Look at what material interpretation men gave to a parable that spoke only of the awakening of the spirit in man; therefore, analyze My teaching, and do not say any more that you are paying the debt the first inhabitants acquired for disobedience to your Father. Have a more elevated idea of Divine justice. (105, 45 – 46)

6. This is the time in which you can understand Me when I tell you: Grow and multiply, and replenish the Universe with your good works and elevated thoughts. I welcome all who wish to come to Me, to all who seek perfection. (150, 48 – 49)

Free Will and Original Sin

7. You say to Me that because of the freedom of will you have fallen into faults and errors. I also say that through that gift you can infinitely elevate yourselves beyond the point from which you departed in the beginning of your elevation.

8. In addition to the freedom of will I endowed each spirit with My light in its conscience so that no one would be lost, but those who did not want to hear My voice or did not want to penetrate into their innermost in search of the spiritual light, were quickly tempted by the countless beauties of the human existence, they lost the support of My Law for their spirit and they had to stumble and fall.

9. Just one fault brought many painful consequences and the fact is that imperfection does not harmonize with the Divine love.

10. Those who yielded and repented returned immediately to the Father and humbly asked Him to cleanse and liberate them from their sins committed, the Father received with infinite love and charity, He comforted their spirit, He sent them to correct their faults and strengthened them in their mission.

11. “Do not think that everyone returned meek and repentant after the first disobedience. No, many arrived filled with arrogance or hate. Others, with shame, realizing their guilt, tried to justify their faults before Me, and far from purifying themselves through repentance and atonement, which is proof of humility, they chose to create for themselves a life of their own choosing; outside of the laws which My love dictates”.

12. Then My justice manifested itself, not to punish, but to correct them, not to destroy, but to preserve them eternally, providing them with an ample opportunity to perfect themselves.

13. How many of those first sinners, still have not rid themselves of their blemishes, because fall after fall, they kept descending more and more into the depths of an abyss, from which only the practice of My Law can save them. (20, 40 – 46)

The Flood

14. In the earliest times of humanity, there was innocence and simplicity in men, but as they multiplied, due to their evolution and their free will, their sins also continued to grow; and rather than their virtues, it was their frailty before My Law that developed faster.

15. It was then that I prepared Noah by communicating with him from Spirit to spirit because I established this type of communication with mankind when man first came to dwell on earth.

16. I said to Noah: “I will send a great flood to earth to purify the spirit of man of all his sins. Build on ark, and tell your children, their wives, and your grandchildren to go inside the ark”. Also place a pair of animals from each specie on earth inside the ark.

17. Noah was obedient to My command, and the cataclysm arrived in fulfillment of My word. The bad seed was pulled up by its roots, and the good seed conserved in My granaries, with which I formed a new humanity that bore within it the light of My justice, and knew how to comply with My Law and live practicing good customs.

18. Perhaps do you believe that those individuals who suffered painful deaths perished both physically and spiritually? Truly I tell you, My children, they did not. Those spirits were saved by Me, and they awoke before the judge of their own conscience. They then were prepared to return once again to the path of life in order to progress spiritually. (302, 14 – 16)

The Unselfishness of Abraham

19. It will not always be necessary for you to drain the cup of bitterness. It will be enough for Me to see your faith, your obedience, your purpose and intentions to obey My commandments, for Me to free you from the most difficult moments of your trials.

20. Remember that Abraham was asked for the life of his son, Isaac, who He loved much; and that the patriarch, overcoming his pain and the love He felt for his child, prepared himself to sacrifice him as a proof of obedience, faith, love, and humility that you cannot yet understand. But He was not permitted to consummate the sacrifice of his son, because already in the depths of his heart He had proven his obedience to the Divine Will, and that was enough. Oh, how great was the rejoicing of Abraham when his hand was held back by a greater force, preventing him from sacrificing Isaac. Oh, how He blessed the name of his Lord and marveled at his wisdom! (308, 11)

21. In Abraham and his son Isaac, I gave you an image of what would be the sacrifice of the Redeemer, when He put the love that Abraham professed for Me to the test, asking of him that He sacrifice his son, his beloved Isaac, by his own hand.

22. In that act, if you know how to meditate upon it, you will find a similarity to what later was the sacrifice of My Only Son for the salvation of the world.

23. Abraham was the representation of God, and Isaac the image of Jesus; at that moment the patriarch thought that if the Lord asked him for the life of his son, it was so that the blood of the innocent might wash away the failings of the people; and despite loving deeply He who was the flesh of his flesh, obedience to God, and charity and love for his people were stronger in him than the life of his beloved son.

24. The obedient Abraham was about to unleash the mortal blow at his son, but at the moment when, wracked with anguish, He raised his arm to sacrifice him, My power stopped him, ordering him to sacrifice a lamb in place of his son, so that this symbol would remain as a testimony to love and obedience. (119, 18 – 19)

The Ladder to Heaven in Jacob’s Dream

25. Do you know what meaning is contained in the ladder that Jacob beheld in his dreams? That ladder represents the life and evolution of the spirits.

26. The body of Jacob slept at the moment of revelation, but his spirit was awake. He had ascended towards the Father, seeking prayer as the means, and upon entering into the regions of light, He came to receive a celestial message that would remain as a testament of revelations and spiritual truths for his people, which is all humanity, for Israel is not a material, but a spiritual name.

27. Jacob saw the ladder with its base on earth and its top touching the sky; this shows that the road of spiritual elevation that begins on earth through the flesh, and ends up uniting its light and essence with that of the Father, apart from all material influence.

28. The patriarch saw that by that ladder angels ascended and descended, representing the incessant incarnation and disincarnation, the continuous coming and going of the spirits in search of light, or also on their mission of restoration and purification of themselves, to elevate themselves a little more upon returning to the spiritual world. It is the road of spiritual evolution that leads to perfection.

29. That is why Jacob beheld the representative form of Jehovah at the top of the ladder, indicating that God is the goal of your perfection, of your aspirations, and the supreme prize of infinite joy as the compensation for arduous struggle, prolonged suffering, and perseverance in reaching the bosom of the Father.

30. Amongst the vicissitudes and trials, the spirit has always found the opportunity to earn merit for the ascent. There, in each trial, the Ladder of Jacob has been always represented, inviting you to climb one more step.

31. A great revelation, oh disciples, was that, for in it the spiritual life was spoken of at a time when the awakening of the spirit to the worship of the Divine, the elevated, the pure, the good and true had barely begun.

32. That message could not have been for one single family, or even for one single people; its essence was spiritual and therefore was universal. For that very reason, the voice of the Father said to Jacob: “I am the Lord God of Abraham thy Father, and the God of Isaac: the land whereon thou lie, to thee I will give it, and to thy seed; and thy seed shall be as the dust of the earth, and thou shall spread abroad to the west, and to the east, and to the north, and to the south: and in thee and in thy seed shall all the families of the earth be blessed.” (315, 45 – 50)

Joseph and his Brothers

33. Joseph, son of Jacob, had been sold by his own brothers to some merchants who were traveling to Egypt. Joseph was still young but had already given evidence of a great gift for prophecy; envy took charge of his brothers, who got rid of him believing that they would never see him again; but the Lord, who watched over his servant, protected him and made him important to the Pharaoh of Egypt.

34. Many years later, when the world was stricken by drought and hunger, Egypt, guided by the counsel and inspirations of Joseph, had stored enough provisions to withstand the trial.

35. It was then that the sons of Jacob arrived in Egypt to search for food. Great was their consternation when they recognized that their brother, Joseph, had become minister and counselor to the Pharaoh. Upon seeing him, they fell from their feet to their knees, repenting of their transgression, and recognized that the prophecies of their brother had been realized. He who had been given up for dead was there before them full of power, virtue, and wisdom. The prophet whom they had sold, was showing them the truth of the prophecy that the Lord had placed on his lips as a child. The brother they had humiliated, selling him, was pardoning them. Do you understand, people? Now you know why I have said to you this day: When will you recognize Me as Joseph was recognized by his brothers? (90, 2)

The People of Israels Pilgrimage with Moses through the Desert

36. In the First Era, Moses was at the head of Israel in guiding them through the desert for forty years to the land of Canaan; but from disobedience, lack of belief, and materialism, some blasphemed, others reneged, and yet others rose in rebellion. Moses, confronted with such a situation, told them with prudence and patience not to offend the Supreme Will, but to be humble and obedient before that Father who, without considering their disobedience, had made manna fall from the sky and water spring forth from the rocks. (343, 53)

37. “Moses had offered sufficient proof that the true God was with him, but the people wanted more evidence. The messenger, taking the multitudes to the slopes of Mount Sinai called upon the power of Jehovah; and the Lord, hearing him, granted him great proofs and miraculous things”. (29, 32)

38. “The people wanted to hear and to see the One to whom Moses listened and the One whom He perceived through his faith. I manifested Myself to those people in a cloud and had them listen to My voice for hours and hours, but it was so potent that men felt themselves dying of fear; their bodies shook and their spirits trembled before that voice of justice. Then the people begged Moses to plead to Jehovah not to speak any longer to his people, for they could no longer listen to him. They recognized that they were still too small to communicate directly with the Eternal One”. (29, 34)

39. Forge your spirit in the great combats of life, just as did that people of Israel in the desert. Do you know how great is the desert, which with its harsh sun and burning sands appears to have no end? Do you know what loneliness, and silence are, and having to maintain vigilance because enemies watch? Truly, I tell you, it was there in the desert that the people knew the greatness it was to believe in God, and learned to love him. What could that people hope for from the desert? Nonetheless, they had all: bread, water, a home in which to rest, and an oasis and sanctuary wherein to elevate their grateful spirits toward the Father and Creator. (107, 28)

The Struggle of Elijah for the True God

40. In the First Era Elijah came to earth and found that humanity was practicing idolatry and did not believe in God. The world was being governed by kings and priests, and both had departed from the obedience to Divine laws and were guiding their people along paths of confusion and falsehood. They had erected altars to different gods which they worshiped.

41. Elijah appeared in that time and spoke to them with words of justice, telling mankind: Open your eyes and see that you have disrespected the law of the Lord. You have forgotten the example of his messengers and have fallen into a worship which is unworthy of the living and powerful God. It is necessary that you awaken, that you see and recognize him. Eliminate your idolatry and lift your eyes above every figure with which you have represented him.

42. Elijah heard My voice which said to him, depart from the wicked people of that nation. Tell them that rain will not fall for a long time, not until you order it so in My name.

43. And Elijah said, it will not rain until My Lord appoints the hour and My voice orders it. And thus saying He departed.

44. “From that day forth the land was dry; many normally rainy seasons passed without rain. There were no signs of water in the sky; the fields felt the drought; the cattle began to perish; men unsuccessfully dug into the earth looking for water to quench their thirst; rivers dried up; overcome by the rays of the red hot sun, the grass withered; and men cried out to their gods asking for rain to return to them in order to sow and harvest the seed which fed them”.

45. Elijah had departed by Divine mandate. He prayed and awaited the will of his Lord. Men and women began to leave their lands in search of new places which did not lack water. Wherever one looked there were caravans, and all the land was dry.

46. Years went by, and one day when Elijah elevated his spirit to the Father, He heard His voice saying, seek out the king, and when I give you the sign, the waters once again will fall over the land.

47. “Filled with obedience, Elijah humbly went before the king of that nation and showed his power before the worshipers of the false gods; after that, He spoke about the Father and of his power; then the signs appeared; lightning, thunder, and fire were seen in the sky, followed by an abundance of rain. Once again the fields became green and the trees were filled with fruit, and there was abundance of many things on earth”.

48. Faced with this proof, the people awakened and remembered their Father who called and warned them through Elijah. (53, 34 – 39)

The Twelve Tribes of Israel

49. Do not believe that prophets, forerunners, and spirits of light have existed only in the bosom of the people of Israel; to other peoples also I have sent some of these, but men took them as gods, not as envoys, and under their teachings created religions and cults.

50. The people of Israel did not understand the mission they had with the other peoples, and slept in a bed of blessings and complacency.

51. The Father had formed them as a perfect family in which one tribe had the mission of defending the people and maintaining peace, another worked the earth, and another were fishermen and navigators. To yet another was entrusted spiritual worship, and so on; each one of the twelve tribes that made up the people carried out a different mission that together served as an example of harmony. And truly, I say to you, the spiritual gifts that you possessed in those first times, you have still. (135, 15 – 16)

The Prophets and First Kings of Israel

52. The prophets spoke with great truth, they came to earth almost always in times of great confusion and straying, admonishing the peoples, inviting them to repentance, and to make amends, proclaiming great trials of justice if they did not turn back to the good, and other times predicting blessings for observation and obedience to the Divine Law.

53. But, what those prophets spoke of was an exhortation toward the practicing of good, justice, and respect for one another. They did not come revealing the life of the spirit, its destiny and evolution; not even Moses himself, who I chose to be made My representative and through whose channel I gave the Law for all time, spoke of the spiritual life.

54. The Law of the Father encompasses wisdom and justice, teaches men to live in peace, to love and respect one another, and make yourselves worthy before Me, as men; but Moses did not show humanity that which is beyond the threshold of bodily death, nor what the restitution of the disobedient spirits is, or the prize for those that are prudent and jealous of their mission.

55. Later, David reigned, full of gifts and inspiration, and in his moments of elevation, in his ecstasy He heard the hymns and spiritual songs with which He formed the psalms to invite the people of Israel to pray and give the best offerings of their hearts in tribute to the Lord. Yet David, with all his love and inspiration, could not reveal to the people the marvelous existence of the spirits, nor their evolution or their goals.

56. And again Solomon, who succeeded him in his reign, and who also showed the great gifts of wisdom and power that had been given to him, and for which He was loved and admired, and whose counsel, judgments and proverbs are still remembered today, if his people had approached him to ask: How is the spiritual life? What is beyond death? What is the spirit? Solomon, with all his wisdom, could not have answered. (339, 12 – 15)

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flagge fr  Chapitre 9… Faits et personnages du peuple d’Israël

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 9 – Révélations de Jésus-Christ
Faits et personnages du peuple d’Israël

Pureté et innocence des premiers hommes
Cela dit le Seigneur…

1. L’histoire des premiers hommes qui habitèrent la Terre se raconta de génération en génération jusqu’à ce qu’elle se retrouve écrite dans le livre du Premier Temps. Les premiers êtres habitant la Terre constituent une parabole vivante. Leur pureté et leur innocence leur permirent de sentir la caresse de Mère Nature, un climat chaleureux d’amitié existait entre tous les êtres ainsi qu’une complète fraternité entre toutes les créatures.

2. Dans une parabole divine, j’inspirai les premiers hommes pour qu’ils commencent à prendre connaissance de leur destin. Hélas, le sens de mes révélations fut mal interprété.

3. Lorsque l’on vous parla de l’arbre de la vie, de la science du Bien et du Mal, duquel se nourrit l’homme, on voulut seulement vous laisser entendre que, lorsque l’homme parvint à avoir une connaissance suffisante pour faire la distinction entre le juste et l’injuste et qu’il commença de se montrer responsable de ses actes, depuis ce moment-là il commença à récolter le fruit de ses actes.

4. Vous savez que Dieu dit aux hommes: croissez et multipliez-vous et peuplez la terre. Ce fut la loi primitive que l’on vous donna. Oh peuple! Plus tard, le Père ne demandera plus seulement aux hommes de se multiplier et de continuer à faire croître l’espèce, mais que leurs sentiments soient chaque fois plus élevés et que leur esprit entreprenne un franc développement. Mais si la première loi eut pour objet la propagation de la race humaine, comment concevez-vous que le même Père vous applique une sanction pour obéir et accomplir son commandement? Peuple, est-il possible qu’en votre Dieu existe une telle contradiction?

5. Voyez l’interprétation tellement matérielle que les hommes attribuèrent à une parabole dans laquelle on vous parle seulement du réveil de l’esprit en l’homme. Par conséquent, analysez mon enseignement et cessez de dire que vous continuez de payer la dette que les premiers habitants, à cause de leur désobéissance, contractèrent envers votre Père. Ayez une idée plus élevée de la justice divine. (105, 45-46)

6. Voici le temps où vous pouvez me comprendre lorsque je vous dis: Croissez et multipliez-vous, parce que vous devez remplir l’Univers de vos bonnes oeuvres et de vos pensées élevées. Je donne la bienvenue à tous ceux qui souhaitent s’approcher de Moi, à tous ceux qui recherchent la perfection. (150, 48-49)

Le libre arbitre

7. Vous me dites que vous avez commis des fautes et des erreurs à cause du libre arbitre. Je vous rétorque qu’avec ce don vous pouvez vous élever infiniment, plus haut que le point de départ au début de votre évolution.

8. En plus du libre arbitre, j’offris, à chaque esprit, ma lumière en sa conscience, afin que personne ne se perde, mais ceux qui ne voulurent écouter ma voix ou qui ne souhaitèrent entrer en eux-mêmes à la recherche de la lumière spirituelle, très vite se laissèrent séduire par les innombrables plaisirs de la vie humaine. Ils perdirent le soutien de ma Loi à leur esprit pour, finalement, trébucher et tomber.

9. Une seule faute entraîna beaucoup de conséquences pénibles. L’imperfection n’est pas du tout en harmonie avec l’amour divin.

10.  Les soumis et repentis qui retournèrent immédiatement auprès du Père et lui demandèrent, avec douceur, d’effacer leurs taches et de les libérer des fautes qu’ils venaient de commettre, furent reçus, avec amour et charité infinis, par le Seigneur qui réconforta leur esprit, les envoya réparer leurs fautes et les raffermit dans leur mission.

11. Ne croyez pas que tous retournèrent paisibles et repentis, après la première désobéissance. Non! Beaucoup arrivèrent pleins d’orgueil ou de rancoeur. D’autres, honteux, reconnurent leur culpabilité, voulurent justifier leurs fautes devant Moi et, loin de se purifier par le repentir et l’amendement, qui sont autant de preuves d’humilité, optèrent pour créer, pour eux-mêmes, une vie à leur manière, en dehors des lois dictées par mon amour.

12. Alors se présenta ma justice, mais non pas pour les punir, mais les corriger, non pour les détruire mais pour les conserver éternellement en leur prodiguant une vaste opportunité de se perfectionner.

13. Combien de ces premiers pécheurs n’arrivent toujours pas à s’ôter leurs taches, parce que, de chute en chute, ils descendirent toujours davantage au plus profond de l’abîme, duquel seulement la pratique de ma Loi pourra les sauver. (20, 40-46)

Le déluge

14. Dans les premiers temps de l’humanité, l’innocence et la simplicité existaient entre les hommes. Mais, à mesure que ceux-ci se multipliaient, en raison de leur évolution et de leur libre arbitre, leurs péchés augmentaient aussi et, non pas leurs vertus mais, au contraire, leurs faiblesses se développèrent plus vite encore, devant ma Loi.

15. Alors, Moi, je préparai Noé, avec lequel je communiquai d’Esprit à esprit, parce que j’ai établi cette communication avec les hommes depuis le début de l’humanité.

16. Je dis à Noé: «Je purifierai l’esprit des hommes de tous leurs péchés et, pour ce faire, enverrai un grand déluge. Prépare une arche et, en elle, fais-y entrer tes enfants, leurs épouses, les enfants de tes enfants et fais-y pénétrer aussi un couple de chaque espèce du règne animal.»

17. Noé obéit à mon commandement et le cataclysme survint, pour accomplir ma parole. La mauvaise graine fut coupée de la racine et la bonne semence conservée dans mes granges, grâce à laquelle je formai une nouvelle humanité qui emporta la lumière de ma justice et sut accomplir ma Loi et vivre en pratique des bonnes coutumes.

18. Pensez-vous peut-être que ces êtres, qui trouvèrent une mort aussi douloureuse, périrent en matière et en esprit? Pour sûr, je vous le dis: Non, mes enfants, je conservai leurs esprits, ils se réveillèrent devant le juge de leur propre conscience et furent préparés à retourner à nouveau, sur le sentier de la vie, pour y découvrir le progrès spirituel. (302, 14-16)

L’exemple d’Abraham

19. Il ne vous sera pas toujours nécessaire de boire jusqu’à la lie le calice de l’amertume, parce qu’il suffira de regarder votre foi, votre obéissance, votre propos et l’intention d’obéir à mon commandement, afin que je vous exempte de connaître l’instant le plus dur de votre épreuve.

20. Souvenez-vous qu’il fut demandé à Abraham la vie de son fils Isaac qu’il aimait beaucoup. Rappelez-vous que le patriarche, en surmontant sa douleur et passant au-dessus de l’amour à son fils, s’apprêta à le sacrifier, dans une preuve d’obéissance, de foi, d’amour et d’humilité que vous ne pouvez encore concevoir. Mais il ne lui fut pas permis de consommer le sacrifice de son fils, parce que déjà, au fond de son coeur, il avait fournit la preuve de son obéissance devant la volonté divine, et cela était suffisant. Combien grand fut le bonheur d’Abraham, lorsque sa main fut retenue par une force supérieure l’empêchant le sacrifice d’Isaac! Comme il bénit le nom de son Seigneur et s’émerveilla de sa sagesse! (308, 11)

21. En Abraham et son fils Isaac, je vous donnai une image de ce que serait le sacrifice du Rédempteur, lorsque je mis à l’épreuve l’amour qu’Abraham me professait, en lui demandant de sacrifier, de sa propre main, un fils, son très aimé Isaac.

22. Si vous savez méditer, vous trouverez dans cet acte une ressemblance avec ce qui, plus tard, fut le sacrifice du Fils de Dieu pour le salut du monde.

23. Abraham fut la représentation de Dieu, et Isaac l’image de Jésus; en ce moment, le patriarche pensait que le Seigneur lui demandait la vie de son fils pour que le sang de l’innocent lave les fautes du peuple et, bien qu’il aime profondément celui qui était chair de sa chair, l’obéissance envers son Dieu, la charité et l’amour pour son peuple étaient plus forts que la vie de son fils bien aimé.

24. L’obéissant Abraham fut sur le point d’assener le coup mortel à son fils; à l’instant où, transi de douleur, il levait le bras pour le sacrifier, mon pouvoir l’arrêta et lui ordonna d’immoler un agneau, en lieu et place de son fils, afin que ce symbole subsiste comme un témoignage d’amour et d’obéissance. (119, 18-19)

L’Echelle de Jacob

25. Savez-vous la signification de cette Echelle que Jacob vit dans ses rêves? Cette Echelle représente la vie et l’évolution des esprits.

26. Le corps de Jacob dormait au moment de la révélation, mais son esprit était éveillé. Il était élevé vers le Père en cherchant la prière comme moyen d’y parvenir et, au moment où son esprit pénétra les régions de lumière, parvint à recevoir un message céleste qui resterait comme un testament de révélations et vérités spirituelles pour son peuple, c’est-à- dire toute l’humanité, parce qu’Israël n’est pas un nom matériel mais spirituel.

27. Jacob voyait que cette échelle était appuyée sur la Terre et que son sommet touchait le ciel; ceci indique le chemin d’élévation spirituelle qui commence sur la Terre, par la chair, et termine en fondant sa lumière et son essence à celle de son Père, loin de toute influence matérielle.

28. Le patriarche vit que des anges montaient et descendaient cette échelle, représentant en cela les incessantes incarnations et désincarnation, l’aller et retour continus des esprits à la recherche de lumière, ou aussi en mission de se restituer et se purifier, pour s’élever un peu plus en retournant dans le monde spirituel. Cette échelle est le chemin d’évolution spirituelle qui conduit au perfectionnement.

29. Pour cela, Jacob contempla au sommet de l’échelle la forme représentative de Yahvé, indiquant en cela que Dieu est l’objectif de votre perfection, de vos aspirations et la récompense suprême de jouissances infinies, comme compensation de luttes ardues, aux souffrances prolongées et à la persévérance pour aboutir au sein du Père.

30. Dans les vicissitudes et les épreuves, l’esprit toujours trouva l’opportunité de faire du zèle pour s’élever. Là, en chaque épreuve, l’Echelle de Jacob a toujours été représentée, vous invitant à gravir un échelon de plus.

31. O disciples, quelle grande révélation fut celle-là, parce qu’en elle on vous parla de la vie spirituelle, à une époque à laquelle débutait à peine le réveil de l’esprit pour le culte au divin, à l’élevé, au pur, bon et véritable.

32. Ce message ne pouvait être destiné qu’à une seule famille, ni d’ailleurs à un seul peuple; son essence était spirituelle et, par conséquent, revêtait une dimension d’universalité. Pour cela même, la voix du Père dit à Jacob: «Je suis Yahvé, le Dieu d’Abraham et le Dieu d’Isaac, je vous donnerai à vous et votre semence la terre sur laquelle vous vous trouvez. Et cette semence sera comme la poussière du monde, et vous vous étendrez vers l’occident, l’orient, le nord et le sud et toutes les familles de la Terre seront bénies en vous et en votre semence». (315, 45-50)

Joseph et ses frères

33. Joseph, fils de Jacob, avait été vendu par ses propres frères à quelques marchands qui se dirigeaient vers l’Egypte. Joseph, bien qu’encore jeune, avait déjà fait montre d’un grand don de prophétie; l’envie s’empara de ses frères qui se défirent de lui en ne croyant jamais le revoir. Mais le Seigneur, qui veillait son serviteur, le protégea et le rendit grand devant le Pharaon d’Egypte.

34. De nombreuses années plus tard, lorsque le monde fut frappé par la sécheresse et la famine, l’Egypte, quant à elle, guidée par les conseils et inspirations de Joseph, accumula des provisions suffisantes pour lui permettre de résister à l’épreuve.

35. Ce fut alors que les fils de Jacob vinrent en Egypte pour y chercher des aliments. Enorme fut leur ahurissement lorsqu’ils reconnurent leur frère Joseph converti en ministre et conseiller du Pharaon. En le voyant, ils tombèrent à genoux à ses pieds, repentis de leur faute et reconnurent que les prophéties de leur frère étaient réalisées. Celui qu’ils considéraient mort se dressait là, devant eux, immense de pouvoir, de vertu et de sagesse. Le prophète qu’ils avaient vendu leur démontrait la vérité de la prophétie que le Seigneur avait déposée sur ses lèvres depuis qu’il était enfant. Le frère qu’ils avaient brimé, en le vendant, leur pardonnait. Comprenez-vous, peuple? A présent vous savez pourquoi je vous ai dit en ce jour: Quand est-ce que vous me reconnaîtrez comme ses frères reconnurent Joseph? (90, 2)

La pérégrination du peuple Israël au travers du désert

36. Au Premier Temps, Moïse se trouva à la tête du peuple d’Israël pour le guider à travers le désert, durant 40 ans, en direction des terres de Canaan. Mais, par désobéissance, incrédulité et matérialisme, les uns blasphémèrent, les autres renièrent et d’autres encore se soulevèrent. Moïse, face à une telle situation, leur parla avec prudence et patience pour qu’ils n’offensent pas la volonté suprême et soient humbles et obéissants devant ce Père qui, sans voir sa désobéissance fit descendre la manne des cieux et jaillir l’eau de la roche. (343, 53)

37. Moïse avait donné des preuves suffisantes de ce que le vrai Dieu l’accompagnait, mais le peuple voulait davantage de témoignages et l’envoyé, emmenant les multitudes jusqu’aux flancs du mont Sinaï, invoqua le pouvoir de Yahvé et Lui, en l’écoutant, lui concéda de grandes preuves et de grands prodiges.

38. Le peuple voulut entendre et voir Celui que Moïse écoutait et voyait au travers de sa foi et je me manifestai au peuple dans le nuage et lui laissai entendre ma voix des heures durant, mais elle était tellement puissante que les hommes se sentaient mourir de crainte; leur corps tremblait et leur esprit frissonnait devant cette voix de justice. Alors le peuple supplia Moïse d’implorer Yahvé de ne plus s’adresser à lui, parce qu’ils ne pouvaient l’écouter. Il reconnut par ailleurs qu’il était encore bien trop petit pour pouvoir communiquer directement avec l’Eternel. (29, 32+34)

39. Forgez votre esprit dans les grands combats de la vie, à l’instar de ce peuple d’Israël dans le désert. Savez- vous combien le désert est vaste, qu’il ne paraît avoir de fin, avec un soleil inclément et des sables brûlants? Savez-vous ce que sont la solitude et le silence et le fait de devoir rester en vigile, parce que les ennemis guettent? En vérité, je vous dis que là, dans le désert, ce peuple sut combien il est grand de créer en Dieu, et apprit à l’aimer. Que pouvait attendre ce peuple du désert? Et cependant il eut tout: le pain, l’eau, un foyer pour se reposer, une oasis et un sanctuaire où élever son esprit reconnaissant à l’égard de son Père et Créateur. (107, 28)

La lutte d’Elie

40. Elie vint à la Terre au Premier Temps, parvint au coeur de l’humanité et la trouva en proie au paganisme et l’idolâtrie. Le monde était gouverné par des rois et des prêtres et, les uns comme les autres s’étaient écartés de l’accomplissement des lois divines et guidaient leurs peuples sur des chemins de confusion et de fausseté. Ils avaient érigé des autels en l’honneur de dieux distincts, auxquels ils rendaient le culte.

41. Elie apparut en cette époque et s’adressa à ceux-là en des termes justiciers: «Ouvrez les yeux et voyez que vous avez profané la Loi du Seigneur, vous avez oublié l’exemple de ses envoyés et vous êtes tombés en proie à des cultes indignes du Dieu vivant et puissant. Il est indispensable de vous réveiller, de le regarder et de le reconnaître. Détruisez votre idolâtrie et élevez vos yeux sur toute forme sous laquelle vous l’avez représenté».

42. Elie entendit ma voix qui lui disait: «Eloignez-vous de ce peuple inique, dites-lui qu’il ne pleuvra plus, pour bien longtemps, jusqu’à ce que vous en donniez l’ordre en mon nom».

43. Elie s’exprima: «Il ne pleuvra plus jusqu’à ce que mon Seigneur en décide l’heure et ma voix en donne l’ordre»; et, en ces termes il se retira.

44. Depuis ce jour la terre fut sèche, les saisons propices à la pluie passèrent, sans qu’il ne pleuve. Dans le ciel, on ne voyait aucun signe d’eau, les champs ressentirent la sécheresse, le bétail commença à périr, les hommes commençaient à creuser la terre, à la recherche d’eau pour les désaltérer, mais ce fut en vain; les fleuves s’asséchèrent, l’herbe succomba sous les rayons d’un soleil brûlant et les hommes réclamaient à leurs dieux, demandant que cet élément leur revienne pour semer et en récolter la graine qui les alimentera.

45. Elie s’était éloigné sur ordre divin, priait et attendait la volonté de son Seigneur. Les hommes et les femmes commencèrent à quitter leurs terres en quête de nouveaux villages où ils ne manqueraient pas d’eau; l’on voyait des caravanes partout et, en tous lieux la terre était sèche.

46. Les années passèrent et un jour qu’Elie élevait son Esprit vers le Père, il entendit sa voix qui lui disait: «Recherche le roi, et lorsque je vous en donne le signal, les eaux tomberont à nouveau sur cette terre».

47. Elie, humble et très obéissant, s’en alla devant le roi de ce peuple et montra son pouvoir en présence des adorateurs du faux dieu; ensuite, il parla du Père et de son pouvoir et, alors, apparurent les signes, éclairs, coups de tonnerre et feu servirent dans le ciel, après quoi l’eau vivifiante tomba à torrents. A nouveau les champs se vêtirent de verdure et les arbres se remplirent de fruits et il y eu prospérité.

48. Devant cette épreuve, le peuple se réveilla et se souvint de son Père qui l’appelait et le réprimandait par l’intermédiaire d’Elie. En ce temps-là, nombreux et très grands furent les prodiges d’Elie pour émouvoir l’humanité. (53, 34-40)

Les douze tribus d’Israël

49. Ne croyez pas que seulement au sein du peuple d’Israël ont existé des prophètes, précurseurs et esprits de lumière j’en ai aussi envoyé quelques uns dans d’autres peuples, mais les hommes les considérèrent comme des dieux et non comme des envoyés, et créèrent, sous leurs enseignements, religions et cultes.

50. Le peuple d’Israël ne comprit pas la mission qu’il avait pour d’autres peuples et dormit dans un lit de bénédictions et de complaisances.

51. Le Père l’avait formé comme une famille parfaite dans laquelle une tribu avait pour mission de défendre le peuple et maintenir la paix, une autre labourait la terre, une autre tribu était de pêcheurs et navigateurs. A une autre tribu fut confié le culte spirituel, et ainsi successivement, chacune des douze tribus qui intégrèrent le peuple, accomplit une mission différente, qui mise ensemble était un exemple d’harmonie. Mais en vérité je vous le dis, les dons spirituels que vous possédiez en ces premiers temps, vous les avez toujours. (135, 15-16)

Ni les prophîtes ni les premiers guides d’Israël ne connaissaient la vie de l’esprit

52. Les prophètes parlèrent en toute vérité, presque toujours ils vinrent sur Terre dans les temps de confusion et de détachement. Ils réprimandèrent les peuples, les invitèrent au repentir et à l’amendement, annoncèrent de grandes épreuves de justice s’ils ne retournaient pas au bien, et en d’autres occasions, prédirent des bénédictions pour le respect et l’obéissance à la Loi divine.

53. Mais ce dont parlaient ces prophètes, était une exhortation aux pratiques du bien, de la justice et du respect entre les uns et les autres. Ils ne venaient pas révéler la vie de l’esprit, son destin et son évolution; ni Moïse même, que je choisis pour en faire mon représentant et à qui j’ai remis, par son intermédiaire, la Loi pour tous les temps, ne vous a parlé de la vie spirituelle.

54. La Loi du Père renferme sagesse et justice. Elle enseigne les hommes à vivre en paix, à s’aimer et se respecter les uns les autres et à se montrer dignes devant Moi, comme hommes; mais Moïse ne montra pas à l’humanité ce qu’il y a au-delà des seuils de la mort corporelle, ni la restitution des esprits désobéissants, ou la récompense pour les prudents et jaloux de leur mission.

55. Ensuite régna David, plein de dons et d’inspiration; dans ses moments d’élévation, ses extases, il écoutait des hymnes et des chants spirituels avec lesquels il forma les psaumes; grâce à ceux-ci il invita le peuple d’Israël à prier et à rendre hommage à son Seigneur, par la meilleure offrande de son coeur. Mais David, malgré tout son amour et toute son inspiration, ne put révéler au peuple la merveilleuse existence des esprits, leur évolution et leur objectif.

56. Et Salomon qui lui succéda au royaume, montra également de grands dons de sagesse et de pouvoir qui lui avaient été concédés, et pour lesquels il fut aimé et admiré. Aujourd’hui on rappelle ses conseils, ses jugements et ses proverbes. Mais si son peuple s’était approché de lui pour lui demander: Seigneur, Comment est la vie spirituelle? Qu’y a-t-il au-delà de la mort? Qu’est-ce que l’esprit? Salomon, avec toute sa sagesse, n’aurait pas pu répondre. (339, 12-15)

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flagge es  Capítulo 9… Hechos y personajes del pueblo de Israel

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 9 – Revelaciones de Jesucristo
Hechos y personajes del pueblo de Israel

La historia del pecado original
Esto dice el Señor…

1. La historia de los primeros hombres que habitaron la Tierra fue pasando de generación en generación hasta llegar a quedar escrita en el libro del Primer Tiempo. Es una parábola viviente la de aquellos primeros seres que habitaron la Tierra. Su pureza y su inocencia les permitieron sentir la caricia de la Madre Naturaleza, un calor de amistad existía entre todos los seres y una completa fraternidad entre todas las criaturas.

2. En una parábola divina, inspiré a los primeros hombres para que empezaran a tener conocimiento de su destino, pero fue mal interpretado el sentido de mis revelaciones.

3. Cuando se os habló del árbol de la vida, de la ciencia del Bien y del Mal, del cual comió el hombre, sólo se os quiso dar a entender que, cuando el hombre llegó a tener conocimiento suficiente para distinguir entre lo justo y lo injusto y comenzó a ser responsable de sus actos, desde entonces comenzó a recoger el fruto de sus obras.

4. Sabéis que Dios dijo a los hombres: creced y multiplicaos y henchid la tierra. Esa fue la primitiva ley que se os dió, ¡oh pueblo!; más tarde, el Padre no pedirá a los hombres que tan sólo se multipliquen y que la especie siga creciendo, sino que sus sentimientos sean cada vez más elevados y que su espíritu emprenda un franco desarrollo y desenvolvimiento. Mas si la primera ley fue la propagación de la raza humana, ¿Cómo concebís que el mismo Padre os aplicase una sanción por obedecer y cumplir con un mandato suyo? ¿Es posible, pueblo, que en vuestro Dios exista una contradicción semejante?

5. Mirad que interpretación tan material dieron los hombres a una parábola en que tan sólo se os habla del despertar del espíritu en el hombre; por lo tanto, analizad mi enseñanza y no digáis más que estáis pagando la deuda que por su desobediencia contrajeron los primeros pobladores para con vuestro Padre. Tened una idea más elevada de la justicia divina. (105, 45 – 46)

6. Este es el tiempo en el que podéis comprenderme cuando os digo: Creced y multiplicaos y que debéis henchir el Universo con vuestras buenas obras y con pensamientos elevados. Yo doy la bienvenida a todos los que quieren acercarse a Mí, a todos los que buscan la perfección. (150, 48 – 49)

Libre albedrío y pecado original

7. Me decís que por causa del libre albedrío habéis caído en faltas y errores. También os digo que por ese don podéis elevaros infinitamente más allá del punto de donde partisteis al principio de vuestra evolución.

8. Además del libre albedrío, di a cada espíritu mi luz en su conciencia para que nadie se perdiese, pero los que no quisieron escuchar mi voz o no quisieron penetrar en su interior en busca de la luz espiritual, pronto se dejaron seducir por los innumerables placeres de la vida humana, perdieron el apoyo de mi Ley para su espíritu y tuvieron que tropezar y caer.

9. Una sola falta trajo muchas consecuencias penosas y es que la imperfección desarmoniza con el amor divino.

10. Los que rendidos y arrepentidos volvieron inmediatamente al Padre y le pidieron mansamente que los desmanchara y los librara de las faltas que acababan de cometer, el Señor los recibió con infinito amor y caridad, confortó su espíritu, los envió a reparar sus faltas y los afirmó en su misión.

11. No creáis que todos retornaron mansos y arrepentidos después de la primera desobediencia. No, muchos llegaron llenos de soberbia o de rencor. Otros avergonzados, reconocieron su culpabilidad, quisieron justificar sus faltas ante Mí, y lejos de purificarse con el arrepentimiento y la enmienda, que son prueba de humildad, optaron por crear para sí mismos una vida a su manera; fuera de las leyes que dicta mi amor.

12. Entonces se presentó mi justicia, mas no para castigarlos, sino a corregirlos, no para destruirlos, sino para conservarlos eternamente, proporcionándoles una amplia oportunidad para perfeccionarse.

13. ¡Cuántos de aquellos primeros pecadores, aún no logran apartar de sí sus manchas, porque de caída en caída, fueron descendiendo más y más al fondo del abismo, del cual sólo la práctica de mi Ley podrá salvarles. (20, 40 – 46)

El diluvio

14. En los primeros tiempos de la humanidad, había inocencia y sencillez entre los hombres, pero a medida que ellos se multiplicaban, por razón de su evolución y de su libre albedrío, también sus pecados iban en aumento y fueron desarrollando en forma más rápida, no sus virtudes sino sus flaquezas delante de mi Ley.

15. Entonces Yo preparé a Noé, con el que me comuniqué de Espíritu a espíritu, porque esta comunicación la he establecido con los hombres desde el principio de la humanidad.

16. Le dije a Noé: “Yo purificaré al espíritu de los hombres de todos sus pecados, para ello enviaré un gran diluvio. Prepara un arca y en ella haz entrar a tus hijos, a sus mujeres, a los hijos de tus hijos y también haz penetrar una pareja de toda especie del reino animal”.

17. Noé fue obediente a mi mandato y llegó el cataclismo, en cumplimiento a mi palabra. La mala simiente fue cortada de raíz, y la buena semilla conservada en mis graneros, con la cual formé una nueva humanidad que llevó la luz de mi justicia, y supo cumplir con mi Ley y vivir en la práctica de las buenas costumbres.

18. ¿Pensáis acaso, que aquellos seres que encontraron muerte tan dolorosa, perecieron en materia y en espíritu? De cierto os digo: No, mis hijos, sus espíritus fueron conservados por Mí y despertaron ante el juez de su propia conciencia y fueron preparados para volver nuevamente a la senda de la vida, para que en ella encontraran el progreso espiritual. (302, 14 – 16)

La abnegación de Abraham

19. No siempre será necesario que bebáis hasta el fondo el cáliz de amargura, porque bastará con mirar vuestra fe, vuestra obediencia, vuestro propósito e intención de obedecer mi mandato, para que Yo os exima de llegar al instante más duro de vuestra prueba.

20. Recordad que a Abraham le fue pedida la vida de su hijo Isaac, a quien mucho amaba y que el patriarca, sobreponiéndose a su dolor y pasando por sobre el amor a su hijo, se aprestó a sacrificarlo en una prueba de obediencia, de fe, de amor y humildad que aún vosotros no podéis concebir; mas no le fue permitido que consumase el sacrificio en el hijo, porque ya en el fondo de su corazón había probado su obediencia ante la voluntad divina y con ello era bastante. ¡Cuán grande fue el gozo de Abraham, cuando su mano fue detenida por una fuerza superior, impidiéndole el sacrificio de Isaac! ¡Cómo bendijo el nombre de su Señor y se maravilló de su sabiduría! (308, 11)

21. En Abraham y en su hijo Isaac os di una imagen de lo que sería el sacrificio del Redentor, cuando puse a prueba el amor que Abraham me profesaba pidiéndole que él, por su propia mano sacrificara a su hijo, a su muy amado Isaac.

22. En aquel acto, si sabéis meditar, encontraréis una semejanza de lo que más tarde fue el sacrificio del Unigénito por la salvación del mundo.

23. Abraham fue la representación de Dios, e Isaac la imagen de Jesús; en aquel momento el patriarca pensaba que si el Señor le pedía la vida de su hijo, era para que la sangre del inocente lavase las faltas del pueblo, y a pesar de amar profundamente al que era carne de su carne, fue más fuerte en él la obediencia hacia su Dios y la caridad y amor hacia su pueblo, que la vida de su amado hijo.

24. El obediente Abraham estuvo a punto de descargar el golpe mortal sobre su hijo; en el instante en que transido de dolor, levantaba el brazo para sacrificarle, mi poder le detuvo, ordenándole que inmolara un cordero en lugar de su hijo, para que quedara aquel símbolo, como testimonio de amor y obediencia. (119, 18 – 19)

Escala al cielo en el sueño de Jacob

25. ¿Sabéis que significado encierra aquella Escala que en sueños contempló Jacob? Esa Escala representa la vida y la evolución de los espíritus.

26. El cuerpo de Jacob dormía en el momento de la revelación; pero su espíritu se encontraba despierto. Él se había elevado hacia el Padre, buscando como medio la oración y al penetrar su espíritu en las regiones de luz, alcanzó a recibir un mensaje celestial que quedaría como un testamento de revelaciones y verdades espirituales para su pueblo, que es toda la humanidad, porque Israel no es nombre material sino espiritual.

27. Jacob veía que aquella escala estaba apoyada en la Tierra y que su cúspide tocaba el cielo; esto indica el camino de elevación espiritual que empieza en la Tierra a través de la carne y termina fundiendo su luz y su esencia con la de su Padre, fuera de toda influencia material.

28. Vio el patriarca que por aquella escala subían y descendían ángeles, representando ello, el incesante encarnar y desencarnar, el continuo ir y venir de los espíritus en pos de luz, o también en misión de restituir y de purificarse, para elevarse un poco más al retornar al mundo espiritual. Es el camino de evolución espiritual que conduce al perfeccionamiento.

29. Por eso Jacob contempló en la cumbre de la escala la forma representativa de Jehová, indicando que Dios es la meta de vuestra perfección, de vuestras aspiraciones y el supremo galardón de infinitos goces, como compensación de arduas luchas, a los prolongados sufrimientos y a la perseverancia por llegar al seno del Padre.

30. En las vicisitudes y en las pruebas, el espíritu encontró siempre la oportunidad de hacer méritos para ascender. Ahí, en cada prueba, ha estado siempre representada la Escala de Jacob, invitándoos a subir un peldaño más.

31. Grande revelación fue aquella, ¡oh discípulos!, porque en ella se os hablaba de la vida espiritual en un tiempo en el que apenas se iniciaba el despertar del espíritu hacia el culto a lo divino, a lo elevado, a lo puro, bueno y verdadero.

32. Ese mensaje no podía ser tan sólo para una familia, ni siquiera para un solo pueblo; su esencia era espiritual y por lo tanto tenía universalidad. Por eso mismo la voz del Padre dijo a Jacob: “Yo soy Jehová, el Dios de Abraham y el Dios de Isaac, la tierra en que os encontráis os la daré a vos y a vuestra simiente y esa simiente será como el polvo del mundo y os extenderéis hacia el occidente y al oriente, y al norte y al mediodía y todas las familias de la Tierra serán benditas en vos y en vuestra simiente”. (315, 45 – 50)

José y sus hermanos

33. José, hijo de Jacob, había sido vendido por sus propios hermanos a unos mercaderes que se dirigían a Egipto. José era aún pequeño y ya había dado pruebas de un gran don de profecía; la envidia se apoderó de sus hermanos, quienes se deshicieron de él creyendo no volver a verle; mas el Señor, que velaba por su siervo, le protegió y le hizo grande ante el Faraón de Egipto.

34. Muchos años después, cuando el mundo fue azotado por la sequía y el hambre, Egipto, guiado por los consejos e inspiraciones de José, almacenó suficientes provisiones para resistir la prueba.

35. Fue entonces cuando los hijos de Jacob llegaron en busca de alimentos a Egipto. Grande fue su asombro cuando reconocieron a su hermano José convertido en ministro y consejero del Faraón. Al verlo, cayeron de hinojos a sus pies, arrepentidos de su falta, y reconocieron que las profecías de su hermano se habían cumplido. Aquél a quien daban por muerto estaba ahí delante de ellos lleno de poder, de virtud y de sabiduría. El profeta a quien habían vendido, les estaba demostrando la verdad de la profecía que el Señor había puesto en sus labios desde niño. El hermano a quien habían vejado, vendiéndolo, les estaba perdonando, ¿Comprendéis pueblo? Ahora sabéis por qué os he dicho en este día: ¿Cuándo me reconoceréis como reconocieron a José sus hermanos? (90, 2)

La peregrinación por el desierto del pueblo de Israel con Moisés

36. En el Primer Tiempo, Moisés fue a la cabeza de Israel para guiarlo por el desierto durante 40 años hacia las tierras de Canaán; mas por la desobediencia, la incredulidad y el materialismo, los unos blasfemaron, otros renegaron y otros más se sublevaron; y Moisés ante tal situación les habló con prudencia y paciencia para que no ofendieran la voluntad suprema y fueran humildes y obedientes ante aquel Padre que sin contemplar su desobediencia hizo descender el maná de los cielos y manar agua de la roca. (343, 53)

37. Moisés había dado pruebas suficientes de que el Dios verdadero estaba con él, mas el pueblo quería más testimonios y el enviado, llevando a las multitudes hasta las faldas del monte Sinaí, invocó el poder de Jehová y Él escuchándole, le concedió grandes pruebas y prodigios.

38. Quiso el pueblo escuchar y ver a Aquél a quien Moisés oía y contemplaba a través de su fe y al pueblo me manifesté en la nube y le hice escuchar por horas y horas mi voz; mas era tan potente, que los hombres sentían morir de temor; su cuerpo temblaba y su espíritu se estremecía ante aquella voz de justicia. Entonces el pueblo suplicó a Moisés le rogara a Jehová que ya no hablara a su pueblo, porque no podían escucharle. Reconoció que era muy pequeño aún para poder comunicarse directamente con el Eterno. (29, 32 + 34)

39. Forjad vuestro espíritu en los grandes combates de la vida, como se forjó aquel pueblo de Israel en el desierto. ¿Sabéis vosotros lo extenso que es el desierto, que parece no tener término, con un sol inclemente y arenas candentes? ¿Sabéis lo que es la soledad y el silencio y el tener que permanecer en vigilia, porque los enemigos acechan? En verdad os digo que ahí, en el desierto, fue en donde aquel pueblo supo lo grande que es creer en Dios y aprendió a amarlo. ¿Qué podía esperar del desierto aquel pueblo? Y sin embargo todo lo tuvo: el pan, el agua, un hogar para descansar, un oasis y un santuario donde elevar su espíritu agradecido hacia su Padre y Creador. (107, 28)

La lucha de Elías por el Dios verdadero

40. En el Primer Tiempo vino Elías a la Tierra, llegó al corazón de la humanidad, y la encontró caída en paganismo e idolatría. El mundo se encontraba gobernado por reyes y sacerdotes, y ambos se habían apartado del cumplimiento de las leyes divinas y guiaban a sus pueblos por caminos de confusión y falsedad. Habían eregido altares a distintos dioses, a los que rendían culto.

41. Elías apareció en ese tiempo y habló a aquéllos con palabra justiciera: “Abrid vuestros ojos y mirad que habéis profanado la ley del Señor, habéis olvidado el ejemplo de sus enviados y habéis caído en cultos indignos del Dios viviente y poderoso, es menester que despertéis, le miréis y le reconozcáis, derrumbad vuestra idolatría y elevad vuestros ojos sobre toda figura con que le hayáis representado”.

42. Elías oyó mi voz que le decía: “Alejaos de ese pueblo inicuo, decidle que por mucho tiempo la lluvia no caerá, hasta que vos lo ordenéis en nombre mío”.

43. Elías habló: “No lloverá hasta que mi Señor señale la hora y mi voz lo ordene”; y diciendo esto se alejó.

44. Desde ese día la tierra fue seca, pasaron las estaciones propicias para la lluvia, sin que ésta acudiera. En el cielo no se veían señales de agua, los campos sintieron la sequía, los ganados comenzaron a perecer, los hombres cavaban la tierra buscando agua para calmar su sed, sin encontrarla; los ríos se secaron, la hierba se marchitó sucumbiendo bajo los rayos de un sol candente y los hombres clamaban a sus dioses, pidiendo que aquel elemento tornara a ellos para sembrar y recoger simiente que los alimentara.

45. Elías se había alejado por mandato divino, oraba y esperaba la voluntad de su Señor. Los hombres y las mujeres empezaban a salir de sus tierras en busca de nuevos pueblos en donde no carecieran de agua; por doquier se miraban caravanas y en todos los lugares la tierra era seca.

46. Pasaron los años y un día en que Elías elevaba su Espíritu al Padre, oyó su voz que le decía: “Buscad al rey, y cuando Yo os dé la señal, las aguas volverán a caer sobre esta tierra”.

47. Elías, humilde y lleno de obediencia, fue delante del rey de aquel pueblo y mostró su poder delante de los adoradores del falso dios; después habló del Padre y de su poder y entonces aparecieron las señales, rayos, truenos y fuego se vieron en el cielo, después el agua vivificadora cayó a torrentes; de nuevo los campos se vistieron de verdor y los árboles se llenaron de frutos y hubo bonanza.

48. El pueblo ante esta prueba despertó y recordó a su Padre que le llamaba y amonestaba por conducto de Elías. Muchos y muy grandes fueron en aquel tiempo los prodigios de Elías para conmover a la humanidad. (53, 34 – 40)

Las doce tribus de Israel

49. No creáis que sólo en el seno del pueblo de Israel han existido profetas, precursores y espíritus de luz. También en otros pueblos he enviado algunos de ellos, mas los hombres los tomaron como dioses y no como enviados y crearon bajo sus enseñanzas, religiones y cultos.

50. El pueblo de Israel no comprendió la misión que para con otros pueblos tenía y durmió en un lecho de bendiciones y complacencias.

51. El Padre lo había formado como una familia perfecta en la que una tribu tenía la misión de defender al pueblo y mantener la paz, otra labraba la tierra, otra tribu era de pescadores y navegantes. A otra le fue confiado el culto espiritual, y así sucesivamente, cada una de las doce tribus que integraron el pueblo, desempeñó diferente misión que en conjunto daba un ejemplo de armonía. Mas en verdad os digo, los dones espirituales que poseísteis en aquellos primeros tiempos, los tenéis aún. (135, 15 – 16)

Los profetas y primeros reyes de Israel

52. Los profetas hablaron con gran verdad, casi siempre vinieron a la Tierra en tiempos de confusión y de desvío, amonestando a los pueblos, invitándolos al arrepentimiento y a la enmienda, anunciando grandes pruebas de justicia si no tornaban al bien, y otras veces prediciendo bendiciones por el acatamiento y obediencia a la Ley divina.

53. Mas lo que aquellos profetas hablaban, era una exhortación a las prácticas del bien, de la justicia y del respeto entre unos y otros. No venían revelando la vida del espíritu, su destino y su evolución; ni el mismo Moisés, a quien escogí para convertirlo en representante mío y por su conducto entregué la Ley para todos los tiempos, os habló de la vida espiritual.

54. La Ley del Padre encierra sabiduría y justicia, enseña al hombre a vivir en paz, a amarse y respetarse unos a otros, y a hacerse dignos delante de Mí, como hombres; pero Moisés no mostró a la humanidad lo que hay más allá de los umbrales de la muerte corporal, ni cuál es la restitución de los espíritus desobedientes, o el galardón para los prudentes y celosos de su misión.

55. Después reinó David, pleno de dones y de inspiración y en sus momentos de elevación, en sus éxtasis, escuchaba himnos y cantos espirituales con los que formó los salmos con que habría de invitar al pueblo de Israel a orar y a tributar a su Señor la mejor ofrenda de su corazón. Y David, con todo su amor e inspiración, no pudo revelar al pueblo la maravillosa existencia de los espíritus, su evolución y su meta.

56. Y Salomón, que sucedió a aquél en el reinado y que también demostró los grandes dones de sabiduría y de poder que le habían sido concedidos, por los cuales fue amado y admirado, y aún hoy son recordados sus consejos, sus juicios y proverbios; si su pueblo se hubiese acercado a él para preguntarle: Señor, ¿Cómo es la vida espiritual? ¿Qué hay más allá de la muerte? ¿Qué es el espíritu? Salomón, con toda su sabiduría, no hubiese podido contestar. (339, 12 – 15)

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