Das 3. Testament Kapitel 28…Tod & Jenseitiges Erwachen – 3. Testament Chapter 28…Death & Awakening in The Beyond

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 28…Décès et réveil dans l’Au-Delà
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 28…Muerte y el despertar en el Más Allá

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DAS 3. TESTAMENT Kapitel 28 – Offenbarungen Jesu Christi
Sterben, Tod und jenseitiges Erwachen

Die Unsterblichkeit des Geistes
So spricht der Herr…

1. Dies ist die Zeit, in der die Menschen für die Schönheiten des Geistes erwachen, in der sie sich für das Ewige interessieren und sich fragen: “Wie wird das Leben sein, das uns nach dem Tode erwartet?”

2. Wer hat sich nicht schon gefragt – wie ungläubig er auch sei – ob in ihm nicht etwas existiert, das die Körpermaterie überlebt? Wahrlich, Ich sage euch, es gibt niemanden, der jenes Mysterium nicht ahnt und der nicht einen Augenblick über das Unergründliche nachgedacht hätte.

3. Die einen stellen Fragen hinsichtlich des Geheimnisses des geistigen Lebens, das ferne zu sein scheint, und das doch in Wirklichkeit direkt vor euren Augen ist; andere werden davon verwirrt, und wieder andere leugnen es. Die einen reden, weil sie alles zu wissen glauben, andere schweigen und warten ab; doch wie wenige sind derer, die wirklich etwas vom Jenseits wissen. (107, 1)

4. In der Dritten Zeit bin Ich dem Grab des Vergessens, in das die Menschheit Mich verwiesen hat, entstiegen, um sie zu neuem Leben zu erwecken; denn Ich bin das Leben. Niemand kann sterben. Selbst jener, der sich das Dasein mit eigener Hand raubt, wird hören, dass ihm sein Gewissen seinen Mangel an Glauben vorwirft. (52, 63)

5. Meine Lehre ist nicht nur dafür da, um euch Kraft und Zuversicht während eures Lebensweges auf Erden zu geben; sie soll euch lehren, wie man diese Welt verlässt, die Schwellen des Jenseits überschreitet und die ewige Heimat betritt.

6. Alle Konfessionen stärken den Geist auf seinem Gang durch diese Welt; aber wie wenig offenbaren sie ihm und bereiten ihn für die große Reise ins Jenseits vor. Das ist der Grund, weshalb viele den Tod als ein Ende betrachten, ohne zu wissen, dass man von da an den unendlichen Horizont des wahren Lebens erblickt. (261, 52 – 53)

7. Der “Tod” ist nur ein Sinnbild, der “Tod” existiert nur für jene, die die Wahrheit noch nicht zu erkennen vermögen. Für sie ist der “Tod” weiterhin ein Schreckensbild, hinter dem das Unfassbare oder das Nichts ist. Euch sage Ich: Macht eure Augen auf und begreift, dass auch ihr nicht sterben werdet. Ihr werdet euch vom Körper trennen, doch dies bedeutet nicht, dass ihr sterben werdet. Ihr habt, wie euer Meister, ewiges Leben. (213, 5)

Vorbereitung auf das Scheiden von dieser Welt

8. Ihr müsst begreifen, dass ihr – mit Geist begabt – in der Schöpfung das geliebteste Werk des Vaters darstellt, weil Er in euch geistige Essenz, geistige Eigenschaften und Unsterblichkeit hineinlegte.

9. Für den Geist gibt es keinen Tod – einen Tod, wie ihr ihn auffasst, das heißt das Aufhören zu existieren. Der Tod des Körpers kann nicht der Tod oder das Ende für den Geist sein. Gerade dann öffnet er die Augen für ein höheres Leben, während seine Körperhülle dieselben in Bezug auf die Welt für immer schließt. Es ist nur ein Augenblick des Überganges auf dem Wege, der zur Vollkommenheit führt.

10. Wenn ihr es noch nicht so verstanden habt, so deshalb, weil ihr diese Welt noch sehr liebt und euch eng an sie gebunden fühlt. Es bedrückt euch, diese Heimstatt zu verlassen, weil ihr euch für die Eigentümer dessen haltet, was ihr in ihr besitzt; und manche haben auch eine unbestimmte Vorahnung meiner göttlichen Gerechtigkeit und fürchten sich davor, die geistige Welt zu betreten.

11. Die Menschheit hat diese Welt allzu sehr geliebt – allzu sehr, weil ihre Liebe fehlgeleitet war. Wie viele sind aus diesem Grunde auf ihr umgekommen! Wie sehr haben sich die Geistwesen aus demselben Grunde vermaterialisiert!

12. Nur wenn ihr die Schritte des Todes nahe gefühlt habt, wenn ihr schwer krank gewesen seid, wenn ihr gelitten habt, dann erst habt ihr daran gedacht, dass ihr nur einen Schritt vor dem Jenseits steht, vor jener Gerechtigkeit, die ihr nur in solchen kritischen Augenblicken fürchtet; und dann macht ihr dem Vater Gelöbnisse und schwört, Ihn auf Erden zu lieben, Ihm zu dienen und zu gehorchen. (146, 46 – 49)

13. Die Menschen haben dies Leben derart geliebt, dass sie sich – wenn die Stunde naht, es zu verlassen – gegen meinen Willen auflehnen und den Ruf nicht hören wollen, den Ich an sie ergehen lasse. Sie verschmähen den Frieden meines Reiches und bitten den Vater um eine weitere Zeitspanne auf der Erde, um weiterhin ihre zeitlichen Güter zu besitzen.

14. Werdet feinfühlig, damit ihr das Geistige Leben erahnt und euch nicht mit dem Anfang eurer Entwicklung begnügt – denn das ist dieses Leben -, weil über ihm höhere Schöpfungswerke existieren.

15. Versucht nicht, den Tod zurückzuweisen, wenn er nach meinem Willen an euch herantritt, und verlangt auch nicht nach dem Wissenschaftler, damit er für euch das Wunder vollbringt, meinen Ratschlüssen zu widerstehen und euer Dasein zu verlängern, denn beide werdet ihr diesen Fehler bitter bereuen. Bereitet euch in diesem Leben vor, und ihr werdet keinen Grund haben, euren Eintritt ins Jenseits zu fürchten. (52, 55 – 57)

16. Liebt das was der Welt angehört, solange ihr auf ihr lebt, bis zu einem bestimmten Punkt, damit ihr ihre Gesetze zu erfüllen versteht; aber nährt immer das hohe Ziel, in den hohen geistigen Lebenswelten zu wohnen, damit euer Geist nicht verstört ist, wenn er sich seiner Körperhülle entledigt, noch sich von dem in Versuchung führen lässt, was er auf diesem Planeten liebte, denn dann wird er an eine Welt gebunden und gekettet bleiben, der er nicht mehr angehört und die er in keiner Weise mehr genießen kann. (284, 5)

17. Habt Erbarmen mit euch selbst! Keiner weiß, wann der Augenblick kommen wird, in dem sein Geist sich von der Materie trennt. Niemand weiß, ob am folgenden Tage seine Augen sich noch dem Lichte öffnen werden. Ihr alle gehört dem einzigen Eigentümer alles Geschaffenen und wisst nicht, wann ihr abgerufen werdet.

18. Bedenkt, dass nicht einmal die Haare auf eurem Haupte euch gehören, noch der Staub, auf den ihr tretet; dass ihr selbst nicht euch gehört, dass ihr keine vergänglichen Besitztümer benötigt, da auch euer Reich nicht von dieser Welt ist.

19. Vergeistigt euch, und alles werdet ihr mit Gerechtigkeit und mit Maß besitzen, solange ihr es benötigt. Wenn dann der Augenblick des Verzichtes auf dieses Leben gekommen ist, werdet ihr vom Lichte erfüllt aufsteigen, um das in Besitz zu nehmen, was euch in der anderen Welt zukommt. (5, 95 – 97)

Der Übergang in die andere Welt

20. Zu jeder Stunde ruft euch meine Stimme auf den guten Weg, auf dem der Friede ist; aber euer taubes Gehör hat nur einen Augenblick der Empfindsamkeit für jene Stimme, und dieser Augenblick ist der letzte eures Lebens, wenn der Todeskampf euch die Nähe des körperlichen Todes ankündigt. Dann wolltet ihr gerne das Leben neu beginnen, um Fehler wiedergutzumachen, um euren Geist angesichts des Urteilsspruches eures Gewissens zu beruhigen und dem Herrn etwas Wertvolles und Verdienstvolles darzubringen. (64, 60)

21. Wenn ihr nach der Unsterblichkeit des Geistes strebt, so fürchtet nicht das Kommen des Todes, der dem menschlichen Leben ein Ende setzt. Erwartet ihn vorbereitet, er untersteht meinem Befehl, und darum kommt er immer zur richtigen Zeit und zu Recht, auch wenn die Menschen häufig das Gegenteil glauben.

22. Das Schwere ist nicht, dass der Mensch stirbt, sondern dass es seinem Geist beim Verlassen des Körpers an Licht mangelt und er die Wahrheit nicht schauen kann. Ich will nicht den Tod des Sünders, sondern seine Umkehr. Doch wenn der Tod einmal notwendig wird – sei es, um einen Geist zu befreien, oder um den Sturz eines Menschen ins Verderben aufzuhalten – dann durchschneidet meine göttliche Gerechtigkeit den Lebensfaden jener menschlichen Existenz. (102, 49 – 50)

23. Wisset, dass im Buche eurer Bestimmung der Tag und die Stunde aufgezeichnet sind, da sich die Pforten des Jenseits öffnen werden, um eurem Geist Einlass zu gewähren. Von dort aus werdet ihr euer ganzes Werk auf Erden, eure ganze Vergangenheit sehen. Ihr wollt doch dann nicht Stimmen hören, die aus Vorwürfen oder Klagen gegen euch bestehen, oder jene sehen, die euch als Urheber ihrer Übel bezeichnen! (53, 49)

24. Weil ihr noch einen weiten Weg vor euch seht, sollt ihr nicht stehen bleiben und denken, dass ihr niemals ans Ziel gelangen werdet. Schreitet voran, denn selbst über einen verlorenen Augenblick wird euer Geist später weinen. Wer hat euch gesagt, dass das Ziel auf dieser Welt ist? Wer hat euch gelehrt, dass der Tod das Ende ist und dass ihr in jenem Augenblick mein Reich erreichen könnt?

25. Der Tod ist wie ein kurzer Schlaf, nach welchem der Geist unter der Liebkosung meines Lichtes mit erneuerten Kräften erwachen wird wie zu einem neuen Tage, der für ihn beginnt.

26. Der Tod ist der Schlüssel, der euch die Tore des Gefängnisses öffnet, in dem ihr euch befandet, solange ihr an die Köpermaterie gebunden wart, und er ist zugleich der Schlüssel, der euch die Pforten zur Ewigkeit öffnet.

27. Dieser Planet, der durch die menschlichen Unvollkommenheiten in ein Sühnetal verwandelt wurde, war für den Geist Gefangenschaft und Verbannung.

28. Wahrlich, Ich sage euch, das Leben auf Erden ist eine weitere Stufe auf der Leiter des Lebens. Warum fasst ihr es nicht so auf, damit ihr alle seine Lektionen nutzt? Der Grund, warum viele ein ums andere mal zu ihm zurückkehren müssen, ist der: weil sie es nicht verstanden und sie aus ihrem vorhergehenden Leben keinen Nutzen zogen. (167, 22 – 26)

29. Ihr müsst wissen, dass der Geist vor seiner Erdeninkarnation eine gründliche Vorbereitung erhält, da er im Begriffe ist, einer langen und zuweilen harten Prüfung unterworfen zu werden. Aber dank jener Vorbereitung ist er nicht verstört, wenn er in dieses Leben eintritt. Er schließt seine Augen für die Vergangenheit, um sie für ein neues Dasein zu öffnen, und so passt er sich vom ersten Augenblick der Welt an, auf die er gekommen ist.

30. Wie anders ist die Art und Weise, in der sich euer Geist vor den Schwellen des Geistigen Lebens einstellt, sobald er seinen Körper und die Welt verlassen hat. Da ihm wirkliche Vorbereitung für die Rückkehr in seine Heimat nicht zuteil wurde, ist er verwirrt, beherrschen ihn noch die Gefühle des Materiekörpers, und er weiß nicht, was er tun, noch wohin er sich wenden soll.

31. Dies ist darauf zurückzuführen, dass er nicht lernte, dass man im letzten Augenblick auch für diese Welt die Augen verschließen muss; denn nur so wird er diese in der geistigen Welt, die er verlassen hatte, wieder öffnen können, wo ihn seine ganze Vergangenheit erwartet, um mit seiner neuen Erfahrung vereint zu werden, und alle seine früheren Verdienste den neuen hinzugefügt werden.

32. Ein dichter Schleier hüllt sein Denkvermögen ein, während er das Licht zurückgewinnt; ein hartnäckiger Einfluss von allem, was er zurückließ, hindert ihn daran, die Schwingung seines Gewissens zu fühlen; doch während seine Schatten sich auflösen, um sich mit seinem wahren Wesenskern zu vereinen – wie viel Verstörtheit, wie viel Schmerz!

33. Gibt es jemanden, der, nachdem er diese Botschaft gehört oder gelesen hat, sie als eine nutzlose oder falsche Belehrung ablehnt? Ich sage euch, dass nur der, der sich auf einer Stufe äußersten Materialismus oder blinder Unbelehrbarkeit befindet, dieses Licht zurückweisen könnte, ohne dass sein Geist davon zutiefst bewegt wird. (257, 20 – 22)

Der “Todesschlaf”

34. Die geistige Ruhe, wie sie eure irdische Natur versteht und auffasst, gibt es nicht. Die Erholung, die der Geist erwartet, ist Aktivität, ist die Vervielfachung im Tun des Guten, ist das Nutzen eines jeden Augenblickes. Dann erholt sich der Geist, entledigt sich von Selbstvorwürfen und Leiden, erquickt sich, indem er Gutes tut, erholt sich, indem er seinen Schöpfer und seine Geschwister liebt.

35. Wahrlich, Ich sage euch, wenn Ich euren Geist untätig bleiben lassen würde, damit er ruht, wie ihr euch die Ruhe auf Erden vorstellt, würde sich seiner die Finsternis der Verzweiflung und der Angst bemächtigen; denn das Leben und das Licht des Geistes sowie sein größtes Glück sind die Arbeit, der Kampf, die unablässige Aktivität.

36. Der Geist, der von der Erde zum “Geistigen Tale” zurückkehrt, in sich selbst die Müdigkeit des Fleisches eingeprägt mitbringt und das Jenseits als ein Ruhelager sucht, um zu ruhen, um zu vergessen, um die Spuren des Lebenskampfes auszulöschen – dieser wird sich als das unglücklichste Wesen fühlen und weder Frieden noch Seligkeit finden; bis er dann aus seiner Lethargie erwacht, seinen Irrtum einsieht und sich zum Geistigen Leben erhebt, das so ist, wie Ich es euch eben gesagt habe – Liebe, Tätigkeit, unablässiger Kampf auf dem Pfade, der zur Vollkommenheit führt. (317, 12 – 14)

Das Wiedersehen im Jenseits

37. Ich will, dass ihr gläubige Menschen seid, dass ihr an das Geistige Leben glaubt. Wenn ihr eure Brüder ins Jenseits habt aufbrechen sehen, so haltet sie nicht für fern von euch und denkt auch nicht, dass ihr sie für immer verloren habt. Wenn ihr euch mit ihnen wieder vereinen wollt, so arbeitet, erwerbt euch Verdienste, und wenn ihr dann ins Jenseits kommt, werdet ihr sie dort auf euch wartend finden, um euch zu lehren, im geistigen Tal zu leben. (9, 20)

38. Wer hat noch nicht Beunruhigung empfunden angesichts des Lebens im Jenseits? Wer von denen, die einen Angehörigen auf dieser Welt verloren haben, hat nicht die Sehnsucht gefühlt, ihn noch einmal zu sehen oder wenigstens zu wissen, wo er sich befindet? All dies werdet ihr erfahren, ihr werdet sie wiedersehen.

39. Doch erwerbt jetzt Verdienste, damit, wenn ihr diese Erde verlasst und im Geistigen Tale fragt, wo sich jene aufhalten, die ihr zu finden hofft, man euch nicht sagt, dass ihr sie nicht sehen könnt, weil sie sich auf einer höheren Stufe befinden. Vergesst nicht, dass Ich euch schon vor langer Zeit gesagt habe, dass es im Hause des Vaters viele Wohnungen gibt. (61, 31)

Das Gericht über den Geist durch das eigene Gewissen

40. Wenn der Geist irgendeines großen Sünders sich von diesem materiellen Leben löst, um in das geistige Tal einzugehen, ist er erstaunt festzustellen, dass die Hölle, wie er sich diese vorstellte nicht existiert; und dass das Feuer, von dem man ihm in vergangenen Zeiten erzählte, nichts anderes als die geistige Auswirkung seiner Werke ist, wenn er dem unerbittlichen Richter gegenübersteht, welcher sein Gewissen ist.

41. Dieses jenseitige Gericht, diese Helligkeit, die inmitten der Finsternis anbricht, die jenen Sünder umgibt, brennt stärker als das heißeste Feuer, das ihr euch vorstellen könnt. Doch es ist keine Marter, die im voraus als eine Strafe für den, der Mich verletzt hat, vorbereitet wurde. Nein, diese Qual entspringt der Erkenntnis der begangenen Verfehlungen, dem Leid, den verletzt zu haben, der ihm das Dasein schenkte, einen schlechten Gebrauch von der Zeit und all den Gütern gemacht zu haben, die er von seinem Herrn empfing.

42. Glaubt ihr, dass Ich den strafen sollte, der Mich durch seine Sünden verletzte, auch wenn Ich weiß, dass die Sünde denjenigen mehr verletzt, der sie begeht? Seht ihr nicht, dass der Sünder selbst es ist, der sich Böses antut, und dass Ich mit seiner Bestrafung nicht das Unglück vermehren will, das er sich bereitet hat? Ich lasse nur zu, dass er sich selbst erblickt, dass er die unerbittliche Stimme seines Gewissens hört, dass er sich selbst befragt und sich selbst antwortet, dass er das geistige Gedächtnis zurückgewinnt, das er durch die Materie verloren hatte, und er sich an seinen Ursprung, seine Bestimmung und seine Gelöbnisse erinnert; und dort, in diesem Gericht, muss er die Wirkung des “Feuers” erfahren, das sein Böses ausmerzt, das ihn von neuem wie das Gold im Schmelztiegel schmilzt, um von ihm das Schädliche, das Unnütze und alles, was nicht geistig ist, zu entfernen.

43. Wenn ein Geist innehält, um die Stimme und das Urteil seines Gewissens zu vernehmen – wahrlich, Ich sage euch, in dieser Stunde befindet er sich in meiner Gegenwart.

44. Dieser Augenblick der Ruhe, des Stillewerdens und der Klarheit kommt nicht zu allen Geistwesen zur gleichen Zeit. Manche treten schnell in jene Prüfung ihrer selbst ein, und damit ersparen sie sich viele Leiden. Denn sobald sie zur Wirklichkeit erwachen und ihre Irrtümer erkennen, machen sie sich bereit und gehen daran, ihre bösen Werke bis zum letzten zu sühnen.

45. Andere, die verblendet sind – sei es durch das Laster, durch irgendeinen Groll, oder weil sie ein Leben der Sünden geführt haben – brauchen lange, bis sie aus ihrer Verblendung herausfinden.

46. Wieder andere, die unzufrieden sind, weil sie meinen, dass sie zu früh von der Erde weggerafft wurden, als ihnen noch alles zulächelte, fluchen und lästern, womit sie die Möglichkeit verzögern, sich aus ihrer Verstörtheit zu befreien; und wie diese gibt es eine große Zahl von Fällen, die nur meiner Weisheit bekannt sind. (36, 47 – 51)

47. Für alles müsst ihr euch verantworten und je nachdem, wie eure schlechten Werke beschaffen sind, werdet ihr nachdrücklichste Gerichte durch euch selbst empfangen. Denn Ich richte euch nicht, das ist falsch. Euer eigener Geist in seinem Zustand der Klarheit ist es, der euer furchtbarer Ankläger und schrecklicher Richter ist. Ich dagegen verteidige euch gegen die Verwirrungen, spreche euch frei und erlöse euch, denn Ich bin die Liebe, die läutert und vergibt. (32, 65)

48. Bedenkt, dass ihr sehr bald im Geistigen sein werdet und dass ihr das, was ihr auf dieser Erde gesät habt, auch ernten müsst. Der Schritt von diesem Leben in das andere bleibt weiterhin ein ernstes und strenges Gericht für den Geist. Niemand entgeht diesem Gericht, auch wenn er sich für den würdigsten meiner Diener hält.

49. Mein Wille ist es, dass ihr von dem Augenblick an, an dem ihr jene unendliche Heimat betretet, nicht mehr die Ängste der Erde erlebt, und ihr die Beglückung und die Wonne zu fühlen beginnt, eine weitere Stufe erklommen zu haben. (99, 49 – 50)

50. Das Jüngste Gericht, wie es die Menschheit gedeutet hat, ist ein Irrtum. Mein Gericht ist nicht eines von einer Stunde oder einem Tag. Schon seit geraumer Zeit lastet es auf euch.

51. Doch wahrlich, ich sage euch, die toten Körper sind dazu bestimmt und folgten ihrer Bestimmung, sich mit dem ihnen entsprechenden Naturreich zu verschmelzen; denn was von der Erde ist, soll zur Erde zurückkehren, ebenso wie das Geistige nach seiner Heimat streben soll, welche mein Schoß ist.

52. Aber Ich sage euch auch dies, dass ihr bei eurem Gericht eure eigenen Richter sein werdet; denn euer Gewissen, eure Selbsterkenntnis und Intuition werden euch sagen, bis zu welchem Punkt ihr lobenswert seid, und in welcher geistigen Heimstatt ihr wohnen müsst. Klar werdet ihr den Weg schauen, dem ihr folgen müsst, denn wenn ihr das Licht meiner Göttlichkeit empfangt, werdet ihr eure Taten erkennen und eure Verdienste beurteilen.

53. Im “Geistigen Tale” gibt es viele verwirrte und verstörte Wesen. Bringt ihnen meine Botschaft und mein Licht, wenn ihr es einst betretet.

54. Schon jetzt könnt ihr diese Form der Barmherzigkeit ausüben durch das Gebet, durch das ihr mit ihnen in Verbindung treten könnt. Eure Stimme wird dort ertönen, wo sie wohnen, und sie aus ihrem tiefen Schlaf erwecken. Sie werden weinen und sich mit ihren Reuetränen reinigen. In jenem Augenblicke werden sie einen Lichtstrahl empfangen haben, denn dann werden sie ihre vergangenen Eitelkeiten, ihre Irrtümer, ihre Sünden begreifen.

55. Wie groß ist der Schmerz des Geistes, wenn das Gewissen ihn erweckt! Wie demütigt er sich dann vor dem Blick des höchsten Richters! Wie demutsvoll entspringen dem Innersten seines Wesens die Bitten um Vergebung, die Gelöbnisse, die Segnungen meines Namens!

56. Nun erkennt der Geist, dass er sich der Vollkommenheit des Vaters nicht nähern kann, und so richtet er seinen Blick auf die Erde, wo er die Zeit und die Prüfungen nicht zu nutzen verstand, welche Gelegenheit boten, dem Ziel näher zu kommen, und bittet um einen weiteren Körper, um Verfehlungen zu sühnen und nicht erfüllte Aufgaben zu erfüllen.

57. Wer sorgte also für Gerechtigkeit? War es nicht der Geist selbst, der Gericht über sich hielt?

58. Mein Geist ist ein Spiegel, in dem ihr euch betrachten müsst, und er wird euch den Grad von Reinheit, den ihr habt, verraten. (240, 41 – 46)

59. Wenn euer Geist sich der menschlichen Hülle entledigt und er sich im Heiligtum des Geistigen Lebens in sein eigenes Innerstes zurückzieht, um seine Vergangenheit und seine Ernte einer Prüfung zu unterziehen, werden sich viele seiner Werke, die ihm hier auf der Welt vollkommen erschienen waren und würdig, dem Herrn vor Augen geführt zu werden und einer Belohnung wert, in den Augenblicken jener Selbstbetrachtung als armselig erscheinen. Der Geist wird begreifen, dass der Sinn vieler Taten, die ihm auf der Welt als gut erschienen, nur der Ausdruck von Eitelkeit, von falscher Liebe, von Wohltätigkeit war, die nicht von Herzen kam.

60. Wer, glaubt ihr, hat dem Geist die Erleuchtung eines vollkommenen Richters gegeben, um sich selbst zu richten? Das Gewissen, das in jener Stunde der Gerechtigkeit auf euch den Eindruck machen wird, in nie zuvor gesehener Klarheit zu erstrahlen, und es wird es sein, das einem jeden sagt, was das Gute, das Gerechte, das Richtige, das Wahre gewesen ist, das er auf Erden tat, und was das Böse, das Falsche und das Unreine war, das er auf seinem Wege säte.

61. Das Heiligtum, von dem Ich eben zu euch sprach, ist das des Gewissens – jener Tempel, den niemand entweihen kann, jener Tempel, in welchem Gott wohnt und aus dem seine Stimme ertönt und das Licht hervorbricht.

62. Auf der Welt wart ihr nie bereit, in jenes innere Heiligtum einzutreten, weil eure menschliche Persönlichkeit immer auf Mittel und Wege bedacht ist, der weisen Stimme auszuweichen, die in jedem Menschen spricht.

63. Ich sage euch: Wenn euer Geist sich seiner Hülle entledigt, wird er schließlich vor der Schwelle jenes Heiligtums innehalten und sich sammeln, um es zu betreten und vor jenem Altar des Geistes niederzuknien, sich selbst zu hören, seine Werke in jenem Lichte zu prüfen, welches das Gewissen ist, in sich die Stimme Gottes als Vater, als Meister und als Richter sprechen zu hören.

64. Kein Sterblicher kann sich jenen Augenblick in seiner ganzen Feierlichkeit vorstellen, den ihr alle durchleben müsst, um das zu erkennen, was ihr an Gutem in euch habt, um es zu bewahren, und auch das, was ihr von euch weisen müsst, weil ihr es nicht länger im Geist festhalten dürft.

65. Wenn der Geist dann fühlt, dass er mit seinem Gewissen konfrontiert ist, und dieses sich mit der Klarheit der Wahrheit in Erinnerung bringt, fühlt sich jenes Wesen zu schwach, um sich selbst anzuhören, es wollte, es hätte nie existiert; denn in einem Augenblick zieht an seinem Bewusstsein sein ganzes Leben vorbei – jenes, das es hinter sich ließ, das es besaß und das ihm eigen war und von dem es nun schließlich Rechenschaft ablegen muss.

66. Jünger, Menschen, bereitet euch schon in diesem Leben auf jenen Augenblick vor, damit ihr jenen Tempel nicht in ein Tribunal verwandelt, wenn euer Geist vor der Schwelle des Tempels des Gewissens erscheint; denn der geistige Schmerz wird dann so groß sein, dass es keinen körperlichen Schmerz gibt, der damit zu vergleichen wäre.

67. Ich will, dass ihr über alles nachdenkt, was Ich euch in dieser Unterweisung gesagt habe, damit ihr begreift, wie sich im Geistigen euer Gericht vollzieht. So werdet ihr aus eurer Vorstellungswelt jenes Bild zum Verschwinden bringen, in welchem ihr euch einen Gerichtshof vorstellt, der von Gott in Gestalt eines Greises geleitet wird, welcher die guten Kinder zu seiner Rechten vorbeiziehen lässt, um sich des Himmels zu erfreuen, und der die Bösen zu seiner Linken aufstellt, um sie zu einer ewigen Strafe zu verdammen.

68. Nun ist es an der Zeit, dass das Licht bis in den höchsten Bereich eures Geistes und eures Verstandes gelangt, damit die Wahrheit in jedem Menschen erstrahlt und er sich vorbereitet, um das Geistige Leben würdig zu betreten. (334, 5m. – 11, 14 – 15)

Das wiedergewonnene geistige Bewusstsein

69. Es gibt in meiner Schöpfung nichts, das wie der körperliche Tod dazu geeignet ist, jedem Geist die Höhe seiner Entwicklung zu zeigen, die er während des Lebens erreichte, und nichts so Hilfreiches wie mein Wort, um zur Vollkommenheit aufzusteigen. Das ist der Grund, weshalb mein Gesetz und meine Lehre allezeit und unnachgiebig in die Herzen einzudringen suchen, und weshalb der Schmerz und die Leiden den Menschen anraten, jene Wege zu verlassen, die, statt den Geist zu erheben, ihn in den Abgrund führen.

70. Wie glücklich wird sich euer Geist im Jenseits fühlen, wenn sein Gewissen ihm sagt, dass er auf Erden den Samen der Liebe säte! Die ganze Vergangenheit wird vor euren Augen erscheinen, und jeder Anblick von dem, was eure Werke waren, wird euch eine unendliche Wonne bereiten.

71. Die Gebote meiner Gesetze, die euer Gedächtnis nicht immer zu bewahren vermochte, werden gleichfalls voll Klarheit und Licht an eurem Geist vorüberziehen. Erwerbt Verdienste, die euch erlauben, mit für die Wahrheit offenen Augen ins Unbekannte einzudringen.

72. Es gibt viele Geheimnisse, die der Mensch vergebens aufzuklären versucht hat; weder die menschliche Intuition, noch die Wissenschaft hat es geschafft, die vielen Fragen, die die Menschen sich gestellt haben, zu beantworten, und zwar deshalb, weil es Erkenntnisse gibt, die nur für den Geist bestimmt sind, wenn dieser in das “Geistige Tal” eingegangen ist. Diese Überraschungen, die auf ihn warten, diese Wunder, diese Offenbarungen werden ein Teil seiner Belohnung sein. Doch wahrlich, Ich sage euch, wenn ein Geist mit einer Binde vor den Augen in die geistige Welt gelangt, wird er nichts schauen, sondern weiterhin nur Geheimnisse um sich sehen – dort, wo alles Klarheit sein sollte.

73. Diese Himmlische Lehre, die Ich euch heute bringe, offenbart euch viele Schönheiten und bereitet euch vor, damit, wenn ihr dereinst im Geiste vor die Gerechtigkeit des Ewigen tretet, ihr der wunderbaren Wirklichkeit standzuhalten vermögt, die euch von diesem Augenblick an umgeben wird. (85, 42 + 63 – 66)

74. Empfangt mein Licht, damit es euren Lebensweg erhellt, und ihr euch in der Stunde des Todes von der Bewusstseinstrübung frei macht. Dann werdet ihr im Augenblick, da ihr die Schwellen des Jenseits überschreitet, wissen, wer ihr seid, wer ihr gewesen seid, und wer ihr sein werdet. (100, 60)

75. Während eure Körper in die Erde hinabgesenkt werden, in deren Schoße sie sich mit ihr vermengen, um sie fruchtbar zu machen – denn noch nach dem Tode werden sie weiterhin Kraft und Leben sein – wird euer Gewissen, das über eurem Wesen steht, nicht in der Erde bleiben, sondern es wird mit dem Geist ziehen, um sich ihm als ein Buch zu zeigen, dessen tiefe und weise Lehren von dem Geist studiert werden.

76. Da werden sich eure geistigen Augen für die Wahrheit öffnen, und in einem Augenblick werdet ihr das zu deuten wissen, was ihr in einem ganzen Leben nicht zu begreifen vermochtet. Dort werdet ihr verstehen, was es bedeutet, ein Kind Gottes und ein Bruder eurer Nächsten zu sein. Dort werdet ihr den Wert all dessen begreifen, was ihr besessen habt, werdet das Bedauern und die Reue wegen der begangenen Fehler, der verlorenen Zeit empfinden, und die schönsten Vorsätze zur Besserung und Wiedergutmachung werden in euch geboren werden. (62, 5)

77. Strebt schon jetzt alle dem gleichen Ziele zu, wobei ihr euer geistiges Leben versöhnt und harmonisiert. Niemand soll meinen, dass er auf einem besseren Wege geht als sein Bruder, noch denken, dass er auf einer höheren Stufe steht als die anderen. Ich sage euch, in der Todesstunde wird es meine Stimme sein, die euch die Wahrheit über eure Entwicklungshöhe sagt.

78. Dort, in jenem kurzen Augenblick der Erleuchtung vor dem Gewissen, empfangen viele ihre Belohnung; aber viele sehen auch ihre Größe entschwinden.

79. Wollt ihr euch retten? Dann kommt zu Mir auf dem Wege der Brüderlichkeit. Es ist der einzige, es gibt keinen andern, es ist jener, der in meinem Höchstgebot geschrieben steht, das euch sagt: “Liebet einander” (299, 40 – 42)

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THE THIRD TESTAMENT Chapter 28 – Revelations of Jesus Christ
Death, Dying, and Awakening in The Beyond

The Immortality of the Spirit
Thus saith the Lord…

1. This is the Era in which humanity awakens to the beauties of the spirit, in which it becomes interested in the eternal, and asks itself: “What will the life that awaits us after death be like?”

2. Who, howsoever unbelieving, has not asked if something exists within himself that will survive the material form? Truly I tell you, there are none who do not sense that Mystery or meditate in some moment on the unfathomable.

3. Concerning the spiritual life that seems so far and is in reality before your very eyes, some ask, others confuse themselves, and others deny; some speak, believing they know everything, while others stay silent and wait. Yet so few there are who really know something of the Beyond.

4. In the Third Era I have left the tomb of the forgotten in which humanity has held me, in order to resurrect humanity, for I am life. No one can die; even the one who takes his life by his own hand will hear his conscience asking him to account for his lack of faith. (52, 63)

5. My doctrine is not only for giving you strength and tranquility during your passage on earth, it is to teach you to leave this world, to pass the thresholds of the Beyond, and enter the eternal mansion.

6. All religions comfort the spirit in its passing through this world, but how little they reveal and prepare you for the journey to the Beyond. That is why many look at death as an ending, not knowing that it is from there that you can see the infinite horizon of true life. (261, 52 – 3)

7. Death is only a symbol. Death exists for those who do not achieve knowledge of the truth; for them death continues as a spectre behind which is either Mystery, or nothing. It is to you that I say: Open your eyes and understand that you also will not die; you will be separated from the material, but that does not mean that you will die. You, like your Master, have eternal life. (213, 5)

Preparation for the Parting from this World

8. You must understand that you, gifted with a spirit, are the Father’s most beloved work in his Creation, for in you He deposited essence, attributes, and immortality.

9. Death does not exist for the spirit, not death as you know it, the ceasing of existence. The death of the body cannot be death or an ending for the spirit. It is precisely when the vessel closes its eyes to this world forever that the spirit opens its eyes to a higher life; it is only an instant of transition on the path that leads to perfection.

10. If you have not yet understood it this way, it is because you still love this world much and you feel closely tied to it. It worries you to abandon this dwelling because you feel that you are the owners of what you possess in it, and there are also those who have a vague foreboding of My Divine justice, and fear to enter the spiritual vale.

11. Humanity has loved this world too much; too much, because its love has been badly directed. How many have succumbed in it because of that! How greatly the spirits have become materialized for that same reason.

12. Only when you have felt death’s footsteps near you, when you have been gravely ill and suffering, when you think that you are only a step from the Beyond: from that justice that you fear, only in those straits, do you make promises and pledges to the Father to love, serve, and obey him on earth. (146, 46 – 49)

13. Men have loved this life so much that when the time comes to depart from earth, they rebel against My will and ignore that I am calling them. They reject the peace of My Kingdom and ask the Father for more time on earth in order to continue possessing their temporary riches.

14. Learn to be sensitive so that you will intuitively become aware of the spiritual life; do not be satisfied with your life on earth which marks the beginning of your spiritual evolution because beyond this world there are superior creations.

15. Do not try to reject death when it comes near to you because of My Will. Also, you should not seek the man of science attempting to miraculously prolong your existence, thus opposing My will, for you will both weep bitterly over that error. Prepare yourself in this life, and you will have no reason to fear your entry into the Beyond. (52, 55 – 57)

16. While you are on earth, you should love the things of this world only to the degree that it will help you to fulfill its laws. But you should always be inspired to come to dwell in the elevated spiritual mansions so that when your spirit separates from its material body it will not be confused nor tempted by those things that it loved on earth; if it yields, it will become a slave to them and remain in this world, to which it no longer belongs nor can enjoy. (284, 5)

17. Be merciful with yourselves. No one knows when the moment will come in which his spirit will separate from the flesh. No one knows if on the next day his eyes will open to the light. Everyone belongs to the Lord of all Creation, and you do not know when you will be called.

18. Remember that not even the hairs on your head belong to you, not even the ground that you tread upon; that you yourselves do not belong to you, that you do not need to have possessions of short duration, since “your Kingdom” is also “not of this world.”

19. Spiritualize yourselves and you will possess everything within fairness and in measure according to your needs, and when the moment of your renunciation of this life arrives, you will elevate yourselves full of light to take possession of what belongs to you in the Beyond. (5, 95 – 97)

The Passage to another World

20. At every moment My voice calls you toward the righteous path where peace exists, but your deaf ear has only an instant of sensitivity before that voice. That moment is the last one of your life, when agony gives you notice of the near death of the body. Then is when you want to begin your life to correct your faults, to calm down your spirit before the judgment of your conscience and be able to offer something worthy and meritorious to the Father. (64, 60)

21. If you seek immortality of the spirit, do not fear the arrival of the death that puts an end to human life, await it prepared. It is under My command, and is therefore always just and opportune, though men often believe otherwise.

22. The seriousness is not in that men die, it is in the spirit lacking light upon leaving the material, and being unable to see the truth. I do not wish the death of the sinner, but his conversion; however, when death becomes necessary either to liberate a spirit, or to stop a fall of a man into the abyss, My Divine justice cuts the thread of that human existence. (102, 49 – 50)

23. Be aware that in the book of your destiny I have designated the day and the hour when the doors of the hereafter will open allowing your spirit to enter. Once you have entered, you will see all of your work on earth and all of your past. You should not want, at that time, to hear voices of complaints and accusations against you nor those, who point to you as responsible for their troubles. (53, 49)

24. Do not halt, thinking that you will never arrive just because the road appears long. Keep moving forward, for a moment you lose your spirit will regret later. Who told you that the objective is in this world? Who has taught you that death is the end, and that you can reach My Kingdom at that moment?

25. Death is like a brief dream, after which, restored in strength, the spirit awakens to the caress of My light, as to the beginning of a new day for itself.

26. Death is the key that opens the gates of the prison that you find yourselves in by being adhered to the material, and is at the same time the key that opens the doors to eternity.

27. This planet, converted by human imperfections into a vale of atonement, has been a place of captivity and exile for the spirit.

28. Truly, I tell you, that life on earth is one step more on the ladder of life. Why do you not understand it in this way in order to take advantage of all your lessons? That is the reason why many must return to it, again and again, because they did not understand nor make use of their previous life. (167, 22 – 26)

29. It is necessary that you know that because the spirit is to be subjected to a long and sometimes difficult test, it had a vast preparation before being made flesh. However, thanks to that preparation it is not disturbed by entering into this life; it closes its eyes to the past to open them to a new existence, and in this way from the first instant adapts to the world to which it has arrived.

30. How different indeed is the form in which your spirit presents itself before the threshold of the spiritual life or when it has recently left its body and its world. As it has lacked real preparation for returning to its home, it feels disturbed, the sensations of the material still dominate, and it does not know where to go or what to do.

31. This is because it did not learn that it is also necessary to know how to close the eyes to this world in the last instant; for it is only in this way that it can open them to the spiritual world that it had left before, where all its past awaited to be reunited with its new experience, and add its new merits to all its previous ones.

32. As He recovers the light, a dense veil clouds his mind: the tenacious influence of all He has left behind inhibits to feel the vibration of his conscience as the shadows fade allowing him to reintegrate himself to his true essence. There is much confusion, and much pain.

33. Will there be any, who upon hearing or reading this message reject it as useless or false lessons? I tell you that only He who is found in an extreme grade of materialism or blind fanaticism could reject this light without his spirit being moved. (257, 20 – 22)

Eternal Rest

34. Spiritual rest as it is understood and conceived of by your material world, does not exist; the rest awaiting the spirit is activity, multiplication of oneself through doing good, while not loosing an instant. That is when the spirit rests, its regrets and sorrows are lightened, it enjoys itself by doing good, and rests loving its Creator and its brothers.

35. Truly I tell you, if the spirit were made to remain inactive to rest, in the way that you think of it on earth, the darkness of depression and anguish would overcome it, for the life and light of the spirit, as well as its greatest happiness, are work, struggle, and unceasing activity.

36. The spirit that returns from the earth to the spiritual valley, bearing imprinted on it the fatigue of the flesh, and seeks the Beyond as a bed to rest in, where it can sink into oblivion in order to wipe away the scars of the struggle, must come to feel itself most unfortunate, and will not encounter either peace or happiness until it awakes from its lethargy, recovers from its error, and rises to the spiritual life, which is as I have already described: love, work, and continual struggle on the path that leads to perfection. (317, 12 – 14)

Reencounters in the Beyond

37. I want you to be men of faith, who believe in the spiritual life; if you have seen your brethren depart toward the hereafter, do not feel them distant, nor believe that you have lost them forever. If you wish to be reunited with them, be active, do good, and when you reach the hereafter, there you will find them waiting to teach you to live in that spiritual realm. (9, 20)

38. Who has not felt uneasiness about the life of the Hereafter? Who among those who have lost their dear ones in this world has not felt an eagerness to see them again or at least know where they are? You will know all of this; you will see them again.

39. But you should earn merits now, because it might be that when you leave this earth, you will ask in the Spiritual Realm where are those whom you expect to find, and you will be told that you cannot see them because they are in a higher level; do not forget that a long time ago I told you that in the house of the Father there are many mansions. (61, 31)

The Judgment of the Spirit by its own Conscience

40. When the spirit of some great sinner departs from this material life to enter the spiritual valley, it is surprised to discover that hell, as it had once imagined, does not exist; and the fire, of which it was previously told, is nothing more than the essence of its works harshly judged by its conscience.

41. That eternal judgment and enlightenment which exists in the midst of the darkness that surround the sinner, will be more painful than the strongest fire you could have imagined. But it is not a torture prepared beforehand as a punishment for the one who offended me. No, this torture originates when one begins to understand his own mistakes, when the spirit begins to feel great sorrow for having offended the One who created him and for not having made better use of its time and of the many gifts it received from its Lord.

42. Do you believe that I should punish those who by their sins offend Me, when I know that the sin offends more He who commits it? Do you not see that who the sinner does evil to, is himself? And that I will not increase the misfortune He has worked upon himself by punishing him? I merely allow them to see themselves and hear the inexorable voice of their consciences interrogating and answering them, to recover the spiritual memory that in the material form they had lost, and to remember their beginnings, their destiny, and their promises. There, in that judgment, they will feel the effects of the fire that exterminates their evil and that recasts them like gold in a crucible, separating them from that which is harmful or superfluous, and all that is not spiritual.

43. When a spirit stops to listen to the voice and judgment of its conscience, verily I say to you that at that moment it finds itself in My presence.

44 That moment of rest, of serenity, and of clarity does not come to all spirits at the same time; some readily enter into that self – examination and in so doing avoid much grief; for while they awaken to reality and recognize their errors, they prepare themselves and are ready to repair even the last of their bad deeds.

45. While others, blinded, be it by vice, by some resentment, or for having lived an existence of sin, delay coming out of their blindness.

46. Others, more dissatisfied, believing they have been torn from the earth before time, when all smiles upon them, curse and blaspheme, delaying their ability to free themselves from confusion, and like these, there are a great number of cases that know only My wisdom. (36, 47 – 51)

47. You shall have to answer for all, and the more evil your works, the more energetic the judgment you shall receive from yourself; for I do not judge you, that is false, it is your own spirit in its lucid state that serves as both your fearful prosecutor and your terrible judge. It is I who defend you against the confusion, and who absolve and save you, because I am the Love that purifies and pardons.

48. Think that very soon you will be in spirit, and that which on this earth you have sown, will also be what you reap. The passing from this life to the other does not fail to be a strict and severe judgment for the spirit. None escape that judgment, even He who considers himself the worthiest of servants.

49. My Will is that from the moment you enter that infinite dwelling place you cease to feel the anguishes of the earth, and begin to feel the sweetness and pleasure of having climbed another step on the path. (99, 49 – 50)

50. The Final Judgment, as interpreted by Humanity, is an error; My judgment will not be of an hour nor a day, it has weighed on you for some time.

51. However, I tell you truly that the bodies of the deceased, are dead, and have returned to integrate themselves in their own nature, for what is of the earth, shall return to the earth, just as the spiritual shall seek its dwelling place, which is in My bosom.

52. Yet, I tell you also, that in your judgment you will be your own judges, for your conscience, knowledge, and intuition will tell you to what point you are worthy and which spiritual dwelling you should inhabit. You will see clearly the road that you must take, for upon receiving the light of My Divinity, you shall recognize your acts, and judge your own merits.

53. In the spiritual valley there are many confused and disturbed beings; bear My message and light to them when you enter there.

54. You can practice that form of charity, starting now, by means of the prayer with which you can establish communication with them. Your voice will resonate in the place where they reside, and will make them awaken from their deep slumber. It will make them weep and cleanse themselves with their tears of repentance. In that instant they will have received a ray of light, for in that moment they will understand their past vanities, their errors, and their sins.

55. How great is the pain of the spirit when the conscience awakens it! How it then humbles itself under the gaze of its Supreme Judge! How humbly then spring from the intimate depths of its being, petitions for forgiveness, promises, and blessings of My Name!

56. There the spirit recognizes that it cannot approach the perfection of the Father, and directing its gaze to the earth, where it did not know how to make use of its time and the opportunity for it to come closer to its goal, asks for another period of flesh to atone for its faults and complete unfulfilled missions.

57. Who then performed justice? Was it not the spirit itself that formulated the judgment?

58. My Spirit is a mirror in which you must look at yourselves, and which will tell you the state of purity you maintain. (240, 41 – 46)

59. When your spirit leaves its human shell, and in the sanctuary of the spiritual life recollects in its inner depths to examine its past and the results of it, many of its acts that here in the world had seemed perfect to it, worthy of being presented to the Lord and deserving of some reward, seem small in the instant of that meditation; the spirit will understand that the meaning of many acts that in the world seemed good to it, were mere traces of vanity, of false love, of a charity not felt by the heart.

60. Who do you believe has given to the spirit the enlightenment of a perfect judge in order to judge itself? The conscience, which at that hour of justice will seem to glow with a clarity never seen before, will be who tells each one which from its works on earth was good, just, real, and true, as well as what was evil, false, or impure that it sowed along the way.

61. The sanctuary of which I have just told you is that of the conscience: that temple that none may profane, the temple in which God dwells, and from which his voice and his light issue.

62. In the world you have never known how to enter that inner sanctuary, for your human personality always seeks the way to evade that wise voice that speaks inside each man.

63. I tell you that when your spirit puts aside its shell, it will finally be able to stop before the portal of that sanctuary to prepare itself to enter; and before that altar of the spirit, prostrate itself, listen to itself, examine its works in the light that comes from the conscience; and hear speaking within itself the voice of God, as Father, as Master, and as Judge.

64. No mortal can imagine, in its full solemnity, that moment through which each must pass in order to know what good you bear within, and how to conserve it, and that which you must reject because it cannot be carried any more within the spirit.

65. When the spirit feels itself to be in front of its conscience and the conscience makes itself present with the clarity of truth, that being feels without the strength to hear itself; it wished it had never existed, because in an instant all its life passes before its eyes: what it left behind, what it possessed and what belonged to it, and that for which it must now finally account.

66. Disciples, humanity: Prepare yourselves in this life for that instant, so that when your spirit presents itself at the threshold of the temple of the conscience, you do not make of that temple a courtroom, for the spiritual pain would be so great that there is no physical pain comparable.

67. I wish you to meditate on what I have said to you in this teaching, so that you understand how your judgment is carried out in the spiritual realm. In this way you will vanquish the image that exists in your imagination of a courtroom presided over by God in the form of an old man, placing on his right his good children, so that they may enjoy heaven, and to his left the bad ones so that they may be condemned to eternal punishment.

68. It is time already that the light comes to the highest part of your spirit and your understanding so that the truth may shine in each man and He be prepared to enter the spiritual life with dignity. (334, 5 – 11 and 14 – 15)

The Spiritual Conscience Recovered

69. There is nothing in My Creation like bodily death to show each spirit the height it reached during its life, nor anything like My Word for ascending to perfection. There you have the reason why My Law and Doctrine insist time and again in penetrating the hearts, and why the pain and the vicissitudes come counseling men to flee from the paths that, instead of raising them up, lead the spirit to the abyss.

70. How fortunate your spirit will feel in the Beyond if your conscience tells you that on earth you sowed the seed of love. All the past will make itself present before your eyes and every image of your works will give you infinite pleasure.

71. The precepts of My Law, which your memory has not always known how to retain, will also pass through your spirit, full of clarity and light. Earn merits that will permit you to penetrate the unknown with your eyes open to truth.

72. There are many Mysteries that men have tried in vain to explain. Neither human intuition nor human science have been able to satisfy many of the questions asked by men, and the reason is that there is knowledge that is reserved only to the spirit that has penetrated to the vale of spirits. Those surprises that await it, those wonders, those revelations, shall be part of its prize, yet, truly I tell you, if a spirit comes to the spiritual world with a blindfold over its eyes, it will see nothing and continue to see before it only Mysteries where all should be clarity.

73. This celestial doctrine that I bring you reveals many beauties, and prepares you so that when you present yourself in spirit before the justice of the Eternal, you know how to confront the marvelous reality that will surround you from that instant. (85, 42 and 63 – 66)

74. Receive My light so that it illuminates the road of your existence and in the hour of your death frees you from confusion; and in an instant, as soon as you pass the portals of the Beyond, you will know who you are, who you have been, and who you will be. (100, 60)

75. While your bodies, which even after death continue to give nutriment and life, sink into the earth into whose bosom they will be integrated to increase its fruitfulness, your conscience, which is over your being, shall not remain in the earth, but shall accompany the spirit and be shown to it like a book whose profound and wise lessons are to be studied by it.

76. There your spiritual eyes shall open to the truth, and in an instant, you will know how to interpret that which, in an entire life, you did not manage to understand. Then is when you will understand what it means to be a “child of God and brother to your fellow men.” That is when you will understand the value of all that you have possessed, and feel sorrow and repentance for the errors made, for the time lost, and the most beautiful purposes of reform and reparation will be born in you.

77. From now on, you all travel toward the same end, reconciling and harmonizing your spiritual lives. Let none believe that they travel a better path than their brother, nor that they are on a higher rung of the ladder than others. I tell you, at the supreme hour of death, it shall be My voice that tells you the truth concerning your elevation.

78. There, in that brief moment of illumination before the conscience is where many receive their reward, but also where many see their greatness fade away.

79. Do you desire to save yourselves? Come to Me on the road of brotherliness, it is the only one, there is no other, it is the one marked by the maxim: “Love one another.” (299, 40 – 42)

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flagge fr  Chapitre 28… Détachement de la matière et réveil dans l’Au-Delà

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 28 – Révélations de Jésus-Christ
Détachement de la matière et réveil dans l’Au-Delà

L’immortalité de l’esprit
Cela dit le Seigneur…

1. C’est le temps où l’humanité s’éveille aux beautés de l’esprit, s’intéresse à l’éternel et se demande : à quoi ressemblera la vie qui nous attend après la mort?

2. Qui, aussi incrédule soit-il, ne s’est pas demandé s’il existe, en lui, quelque chose qui survivra à la matière? En vérité je vous le dis, tous pressentent ce mystère et méditent, ne fut-ce que l’espace d’un moment, à propos de l’insondable.

3. Au sujet du mystère de la vie spirituelle qui semble tellement éloignée mais qui, en réalité, est là devant vos yeux, les uns s’interrogent, les autres se confondent, et d’autres encore la renient; certains parlent en s’imaginant tout savoir, quant aux autres, ils se taisent et attendent. Mais bien peu sont ceux qui vraiment savent quelque chose de l’au-delà.

4. Au Troisième Temps, j’ai quitté la tombe de l’oubli dans laquelle l’humanité m’a maintenu, afin de la ressusciter, parce que je suis la vie. Personne ne peut mourir, et même celui qui s’ôte l’existence de sa propre main entendra que sa conscience lui réclamera son manque de foi. (52, 63)

5. Ma Doctrine n’est pas seulement destinée à vous donner force et tranquillité durant votre passage sur la Terre, elle vous enseignera aussi à quitter ce monde, à franchir les seuils de l’Au-Delà et à entrer dans la demeure éternelle.

6. Toutes les religions confortent l’esprit en son passage par ce monde, mais bien peu nombreuses sont celles qui le révèlent et le préparent au grand voyage vers l’Au-Delà. Et c’est pour cela que beaucoup considèrent la mort comme une limite, sans savoir que c’est à partir de là que se contemple l’horizon infini de la vraie vie. (261, 52-53)

7. La mort n’est qu’un symbole. La mort existe pour ceux qui ne possèdent pas encore la connaissance de la vérité; pour eux, la mort demeure un spectre derrière lequel se cache le mystère ou le néant. Je vous dis : ouvrez les yeux et comprenez que vous non plus, vous ne mourrez pas; vous vous séparez de la matière, mais cela ne signifie pas que vous mourrez; à l’instar de votre Maître, vous avez la vie éternelle. (213, 5)

Préparation pour le départ de ce monde

8. Vous devez comprendre que vous, dotés d’esprit, signifiez, dans la Création, la plus aimée des oeuvres du Père, parce que c’est en vous qu’Il déposa l’essence, les apanages et l’immortalité.

9. La mort comme vous la concevez, ou encore la fin de l’existence, cette mort n’existe pas pour l’esprit. La mort du corps ne peut pas signifier la mort ou la fin pour l’esprit. C’est précisément là qu’il s’éveille à une vie supérieure, tandis que son enveloppe terrestre les ferme au monde à tout jamais. C’est seulement un instant de transition sur la voie qui conduit à la perfection.

10. Si vous ne l’avez pas encore compris de cette manière, c’est parce que vous aimez encore beaucoup trop ce monde et que vous vous sentez intimement attachés à lui. Il vous coûte d’abandonner cet endroit parce que vous croyez être les propriétaires de ce que vous y possédez. Et il y en a encore qui gardent un vague pressentiment de ma justice divine et qui craignent d’entrer dans la vallée spirituelle.

11. L’humanité a trop aimé ce monde; trop, car son amour a été mal orienté. Combien y ont succombé pour cela! Et combien de fois les esprits se sont- ils matérialisés pour cette même raison!

12. Seulement lorsque vous avez ressenti la mort se rapprocher à grands pas, quand vous avez été gravement malades, et que vous avez souffert, c’est à ce moment-là lorsque vous pensez être à un pas de l’Au-Delà, de cette justice que vous me redoutez, alors vous promettez et jurez au Père de l’aimer, de le servir et de lui obéir sur la Terre. (146, 46-49)

13. Les hommes ont aimé cette vie de telle manière que, lorsque s’approche l’heure de la laisser, ils se rebellent contre ma volonté en faisant la sourde oreille à l’appel que je leur lance, ils méprisent la paix de mon Royaume et implorent le Père de les laisser plus longtemps sur la Terre pour continuer à posséder leur biens temporels.

14. Sensibilisez-vous afin de percevoir la vie spirituelle, et ne vous contentez pas de cette vie qui ne marque que le début de votre évolution, parce qu’au- delà de cette vie existent des créations supérieures.

15. Ne tentez pas de repousser la mort lorsque celle-ci, par ma volonté, s’approche de vous. Ne recherchez pas l’homme de science pour qu’il vous réalise le miracle de contrecarrer mes desseins en prolongeant votre existence, parce que tous deux pleureront amèrement cette erreur. Préparez-vous en cette vie et vous n’aurez pas à craindre votre entrée dans l’Au-Delà. (52, 55-57)

16. Aimez jusqu’à un certain point les choses du monde, pendant que vous y vivez, afin que vous sachiez respecter ses lois; mais alimentez toujours le désir de parvenir à habiter les hautes demeures spirituelles, pour que, au moment où votre esprit se débarrassera de l’enveloppe, il ne se trouble pas et ne se laisse pas tenter par ce qu’il aima sur cette planète; parce qu’alors il demeurera attaché et prisonnier de ce monde auquel il n’appartient déjà plus et dont il ne pourra plus jouir d’aucune manière. (284, 5)

17. Ayez pitié de vous-mêmes. Personne ne sait le moment où son esprit s’éloignera de la matière. Personne ne sait si ses yeux s’ouvriront à la lumière du lendemain. Tous vous appartenez au seul propriétaire de toute la Création et ne savez pas quand vous serez recueillis.

18. Pensez que ni la terre que vous foulez, ni les cheveux de votre tête ne vous appartiennent. Pensez que vous- mêmes ne vous appartenez pas et que vous n’avez aucunement besoin de posséder des propriétés de courte durée puisque « votre royaume n’est pas non plus de ce monde ».

19. Spiritualisez-vous et vous obtiendrez tout avec justice et mesure pendant que vous en aurez besoin et, une fois venu le moment de renoncer à cette vie, vous vous élèverez, pleins de lumière, pour prendre possession de ce qui vous correspond dans l’Au- Delà. (5, 95-97)

Le passage à l’autre monde

20. A toute heure, ma voix vous appelle vers le bon chemin où existe la paix, mais votre ouïe sourde n’a qu’un instant de sensibilité face à cette voix, et cet instant est le dernier de votre vie, lorsque l’agonie vous annonce la proximité de la mort du corps. C’est alors que vous souhaiteriez que votre vie corrige vos erreurs pour tranquilliser votre esprit face au jugement de votre conscience et pour pouvoir offrir quelque chose de digne et de méritoire au Seigneur. (64, 60)

21. Si vous recherchez l’immortalité de l’esprit, ne craignez pas l’arrivée de la mort qui met fin à la vie humaine, attendez-la en étant préparés. Elle dépend de ma volonté et, pour cela, est toujours opportune et juste, bien que les hommes très souvent croient le contraire.

22. Ce qui est grave n’est pas que l’homme meure, mais que son esprit, au moment de se débarrasser de la matière, manque de lumière et ne puisse contempler la vérité. Je ne souhaite pas la mort du pécheur, mais plutôt sa conversion mais, quand la mort se fait indispensable, que ce soit pour libérer un esprit ou pour arrêter la chute d’un homme dans l’abîme, ma justice divine coupe le fil de cette existence humaine. (102, 49-50)

23. Sachez que, dans le livre de votre destinée, sont marqués, le jour et l’heure où les portes de l’au-delà s’ouvriront pour faire place à votre esprit, d’où vous verrez toute votre oeuvre sur la Terre, toute votre vie passée. Vous ne souhaiterez pas alors entendre des voix formuler des reproches ou des plaintes à votre encontre, ni voir ceux qui vous signalent en tant que responsables de leurs maux. (53, 49)

24. Ne vous arrêtez pas en pensant que vous n’arriverez jamais au bout de ce chemin qui vous paraît si long; poursuivez votre marche en avant, parce que l’esprit pleurera plus tard chaque instant que vous perdiez. Qui vous a dit que l’objectif se trouve en ce monde? Qui vous a enseigné que la mort est la fin et que vous pourrez atteindre mon Royaume en ce moment?

25. La mort ressemble à un bref sommeil, après lequel, les forces étant restaurées, l’esprit, sous la caresse de ma lumière, se réveillera et ce sera un nouveau jour qui commencera pour lui.

26. La mort est la clé qui vous ouvre les portes de la prison dans laquelle vous vous trouvez par le fait d’être attachés à votre corps matériel. La mort est, en même temps, la clé qui vous ouvre les portes de l’éternité.

27. Cette planète, convertie en vallée d’expiation à cause des imperfections humaines, a été une prison et un bannissement pour l’esprit.

28. En vérité je vous le dis, la vie sur la Terre est un échelon de plus sur l’échelle de la vie. Pourquoi ne le comprenez-vous pas ainsi, afin de profiter de toutes ses leçons? Ceci constitue la raison pour laquelle beaucoup sont obligés d’y revenir à maintes reprises, parce qu’ils ne comprirent ni ne tirèrent profit de leur vie antérieure. (167, 22-26)

29. Il faut que vous sachiez que l’esprit, avant de s’incarner, a bénéficié d’une grande préparation, puisqu’il va être soumis à une longue et parfois dure épreuve; et que, grâce à cette préparation, il ne se trouble pas en pénétrant dans cette vie terrestre; il ferme les yeux au passé pour les ouvrir à une nouvelle existence et, de cette manière, s’adapte depuis le premier instant au monde dans lequel il est arrivé.

30. Bien différente est la forme sous laquelle votre esprit se présente au seuil de la vie spirituelle, quand il quitte son corps et abandonne le monde. Comme une vraie préparation lui a fait défaut pour retourner à sa demeure, il se voit alors perturbé et confus, les sensations de la matière le dominent encore et il ne sait que faire ni où aller.

31. Cela est dû au fait qu’il ne comprit pas la nécessité de savoir comment fermer les yeux à ce monde au dernier instant, parce que seulement ainsi il pourra les ouvrir au monde spirituel qu’il avait laissé, dans lequel tout son passé l’attendait pour l’unir à sa nouvelle expérience et à additionner ses nouveaux mérites à toute la somme de ses mérites antérieurs.

32. Un épais voile brouille son esprit pendant qu’il recouvre la lumière; une influence tenace de tout ce qu’il quitta l’empêche de ressentir la vibration de sa conscience, et tandis que ses ombres s’évanouissent pour se réintégrer à sa véritable essence, que de confusion, que de douleur!

33. Existera-t-il quelqu’un qui, après avoir écouté ou lu ce message, le rejette en le considérant comme une leçon inutile ou fausse? Je vous dis que seul celui qui arrive à se retrouver à un stade d’extrême matérialisme ou de fanatisme aveugle, pourrait rejeter cette lumière sans que son esprit ne s’en émeuve. (257, 20-22)

Le «repos éternel»

34. Le repos spirituel, selon la compréhension et la conception de votre matière, n’existe pas. L’activité, la multiplication du bien, et le fait de ne gâcher aucun instant constituent le repos qui attend l’esprit. C’est à ce moment-là qu’il se repose, qu’il se soulage des remords et des peines, qu’il se réjouit en faisant le bien, et qu’il se repose en aimant son Créateur et ses frères.

35. En vérité je vous le dis, si vous laissiez demeurer votre esprit inactif afin qu’il se repose, selon votre manière de concevoir le repos sur la Terre, les ténèbres de la désespérance et l’angoisse s’empareraient de lui, parce que la vie et la lumière de l’esprit, ainsi que son plus grand bonheur, sont le travail, la lutte et l’incessante activité.

36. L’esprit qui retourne de la Terre à la vallée spirituelle en portant en lui- même l’empreinte de la fatigue de la chair, et qui arrive en cherchant l’Au- Delà comme un lit dans lequel se reposer, dans lequel sombrer dans l’oubli pour effacer les traces de la lutte, celui-là devra se sentir le plus malchanceux des êtres et il ne trouvera ni paix ni bonheur, à moins qu’il se réveille de sa léthargie, qu’il sorte de son erreur et se lève à la vie spirituelle, qui est, comme je vous l’ai déjà dit auparavant, l’amour, le travail, la lutte permanente sur le chemin qui conduit à la perfection. (317, 12-14)

Les retrouvailles dans l’Au-Delà

37. Je souhaite que vous soyez des hommes de foi, que vous croyiez en la vie spirituelle; si vous avez vu vos frères partir pour l’Au-Delà, ne les sentez pas éloignés et ne pensez pas les avoir perdus pour toujours. Si vous voulez vous réunir avec eux, travaillez et méritez-le et, lorsque à votre tour vous arriverez dans l’Au-Delà, vous les retrouverez vous attendant, pour vous enseigner à vivre dans la Vallée Spirituelle. (9, 20)

38. Qui n’a pas éprouvé d’inquiétude face à la vie de l’Au-Delà? Qui, de ceux qui ont perdu un être cher en ce monde, n’a pas éprouvé l’ardent désir de le revoir ou tout au moins de savoir où il se trouve? Vous saurez absolument tout; vous les reverrez.

39. Mais, gagnez vos mérites à présent, pour éviter que, lorsque vous quitterez cette Terre et que vous demanderez, dans la vallée spirituelle, où se trouvent ceux que vous espérez rencontrer, l’on ne vous réponde que vous ne pouvez les voir parce qu’ils sont situés à un niveau plus élevé. N’oubliez pas que je vous ai dit auparavant que, dans la maison du Père, il existe beaucoup de demeures. (61, 31)

Le jugement de l’esprit par sa propre conscience

40. Quand l’esprit d’un quelconque grand pécheur se détache de cette vie matérielle pour entrer dans la vallée spirituelle, il s’étonne de constater que l’enfer, comme il l’imaginait, n’existe pas et que le feu, à propos duquel on lui parla dans le passé, n’est autre que l’essence de ses actions au moment de se retrouver devant l’inexorable juge qu’est sa conscience.

41. Ce jugement éternel, cette clarté qui se produit au milieu des ténèbres qui enveloppent ce pécheur, brûlent davantage que le feu le plus ardent que vous puissiez concevoir. Mais ce n’est pas une torture préparée d’avance comme un châtiment à l’égard de celui qui M’a offensé. Non! Cette torture provient de la connaissance des fautes commises, du regret d’avoir offensé Celui qui lui donna l’existence, d’avoir fait mauvais usage du temps et de ces biens qu’il reçut de son Seigneur.

42. Croyez-vous que je doive punir celui qui, par ses péchés, M’a offensé, alors que je sais que le péché offense bien plus celui qui le commet? Ne voyez-vous pas que le pécheur se cause du mal à lui-même et que je ne vais pas augmenter le malheur qu’il s’est forgé avec son propre châtiment? Je le laisse se regarder lui-même, qu’il écoute la voix inexorable de sa conscience, qu’il s’interroge et se réponde, qu’il recouvre la mémoire spirituelle qu’au travers de la matière il avait perdue et qu’il se souvienne de son commencement, de son destin et de ses promesses. Et là, en ce jugement, il doit expérimenter l’effet du feu qui extermine son mal, qui le fonde à nouveau comme l’or dans le creuset, pour écarter de lui ce qui est nocif, superflu et tout ce qui n’est pas spirituel.

43. Lorsqu’un esprit s’arrête pour écouter la voix et le jugement de sa conscience, en vérité je vous le dis, c’est à ce moment-là qu’il se trouve face à Ma présence.

44. Ce moment de quiétude, de sérénité et de clarté n’aboutit pas en même temps à tous les esprits; les uns pénètrent rapidement dans leur propre examen et, grâce à cela, s’évitent beaucoup d’amertumes, parce que lorsqu’ils se réveillent à la réalité et reconnaissent leurs erreurs, ils se préparent et prennent leurs dispositions pour réparer jusqu’à la dernière de leurs mauvaises actions.

45. D’autres, aveuglés par le vice, par quelque rancoeur ou pour avoir mené une existence de péchés, tardent à sortir de leur aveuglement.

46. Les autres, encore plus insatisfaits, croyant avoir été enlevés de la Terre avant l’heure, alors que tout leur souriait, profèrent des imprécations et blasphèment, retardant ainsi le moment de pouvoir se libérer de leur confusion. Parmi ces derniers, il existe un grand nombre de cas que ma sagesse est la seule à connaître. (36, 47-51)

47. Vous devrez répondre de tout et, plus vos oeuvres auront été mauvaises, plus énergiques seront les jugements que vous recevrez de vous-mêmes; parce que ce n’est pas Moi qui vous juge, c’est faux, mais bien plutôt votre propre esprit qui, dans son état de lucidité, se constitue en votre énorme accusateur et terrible juge. Je suis celui qui vous défend contre le trouble, Celui qui vous absout et vous sauve, parce que je suis l’amour qui purifie et pardonne. (32, 65)

48. Pensez que très vite vous serez en esprit et que tout ce que vous semâtes sur cette Terre sera ce qu’il vous faudra récolter. Le passage de cette vie à l’autre n’est autre qu’un jugement sévère et strict pour l’esprit. Personne n’échappe à ce jugement, même celui qui se considère le plus digne des serviteurs.

49. Je veux que, depuis l’instant où vous pénétrez cette demeure infinie, vous cessiez d’éprouver les angoisses de la Terre et que vous commenciez à ressentir la douceur et le bonheur d’avoir franchi un pas de plus sur le chemin. (99, 49-50)

50. Le Jugement Dernier, comme l’a interprété l’Humanité, est une erreur; mon jugement ne sera pas celui d’une heure ou d’un jour; il y a un temps déjà qu’il pèse sur vous.

51. Mais en vérité je vous le dis, les corps morts sont morts et s’en sont allés se confondre dans leur propre nature, parce que ce qui appartient à la terre retournera à la terre, de même que le spirituel recherchera sa demeure qui est en mon sein.

52. Mais je vous dis aussi qu’en votre jugement, vous-mêmes serez vos propres juges, parce que votre conscience, votre connaissance et votre intuition vous indiqueront jusqu’à quel point vous êtes dignes et quelle demeure spirituelle vous devrez habiter. Vous verrez clairement le chemin que vous devrez suivre parce que, en recevant la lumière de ma Divinité, vous reconnaîtrez vos actes et jugerez vos mérites.

53. Il existe, dans la vallée spirituelle, beaucoup d’êtres confus et troublés; lorsque vous y entrerez, portez-leur mon message et ma lumière.

54. Vous pouvez mettre en pratique cette forme de charité à partir de maintenant, par le biais de la prière, grâce à laquelle vous pouvez établir une communication avec eux. Votre voix résonnera dans les endroits qu’ils habitent et les fera se réveiller de leur profond sommeil. Elle les fera pleurer et se purifier avec les larmes du repentir. En cet instant, ils auront reçu un rayon de lumière, parce qu’ils comprendront alors leurs vanités passées, leurs erreurs et leurs péchés.

55. Grande est la souffrance de l’esprit lorsque la conscience le réveille! Comme il s’humilie alors face au regard du Juge Suprême! Combien humbles sont les demandes de pardon, les promesses, les bénédictions pour mon nom, qui jaillissent du plus intime de leur être!

56. C’est là que l’esprit reconnaît qu’il ne peut s’approcher de la perfection du Père et, dirigeant son regard vers la Terre où il ne sut mettre à profit le temps et les épreuves qui furent autant d’opportunités pour s’approcher de l’objectif, demande une opportunité de plus pour expier ses fautes et réaliser des missions non accomplies!

57. Qui, dès lors, rendit la justice? Ne fut-ce pas le même esprit qui fabriqua son jugement?

58. Mon Esprit est un miroir en lequel vous devez vous contempler et Il vous révélera l’état de pureté que vous conservez. (240, 41-46)

59. Lorsque votre esprit se débarrasse de l’apparence humaine et qu’il se recueille au plus profond de lui-même dans le sanctuaire de la vie spirituelle pour examiner son passé et sa moisson, bon nombre de ses actions qu’ici dans le monde, lui avaient semblé parfaites, dignes d’être présentées au Seigneur et méritoires d’une récompense, resteront très petites à l’instant de cette méditation. L’esprit réalisera que le sens de nombreuses actions qui lui parurent bonnes dans le monde, ne fut rien de plus que des traits de vanité, de faux amour, et de charité non ressentie par le coeur.

60. Qui croyez-vous a doté l’esprit de l’illumination d’un juge parfait pour se juger lui-même? La conscience, qui en cette heure de justice vous paraîtra briller d’une clarté jamais vue auparavant, indiquera à chacun ce qu’il accomplît de bien, de juste, de réel et de vrai sur la Terre. Elle en fera tout autant pour le mal, le faux et l’impur qu’il sema sur son chemin.

61. Le sanctuaire dont je termine de vous entretenir est celui de la conscience, ce temple que personne ne pourra profaner, ce temple que Dieu habite et d’où résonne sa voix et jaillit sa lumière.

62. Dans le monde, vous n’avez jamais su entrer dans ce sanctuaire intérieur, parce que votre personnalité humaine vous fournit toujours les moyens d’éviter la sage voix qui parle en chaque homme.

63. En se débarrassant de son enveloppe, je vous dis que votre esprit enfin pourra s’arrêter devant le seuil de ce sanctuaire pour disposer à y entrer et, devant cet autel de l’esprit, à s’agenouiller, à s’écouter lui-même, à examiner ses actes face à cette lumière qu’est la conscience, et à entendre parler en son for intérieur la voix de Dieu, en tant que Père, Maître et Juge.

64. Aucun mortel ne peut imaginer toute la solennité de cet instant par lequel tous vous devrez passer afin de connaître ce que vous emmenez de bon, pour le conserver et ce que vous devez rejeter parce que vous ne pouvez le maintenir davantage dans l’esprit.

65. Quand l’esprit perçoit qu’il se trouve face à sa conscience et que celle-ci se manifeste avec la clarté de la vérité, cet être trop faible pour s’écouter lui-même, souhaiterait n’avoir jamais existé, parce que toute sa vie défile devant ses yeux en un instant, celle qu’il laissa derrière lui, celle qu’il eut et qui fut la sienne et de laquelle il est enfin venu pour rendre des comptes.

66. Disciples, humanité : Préparez- vous, depuis cette vie déjà, pour cet instant, afin que lorsque votre esprit se présentera devant le seuil du temple de la conscience, vous n’alliez pas convertir ce temple en tribunal, parce que la douleur spirituelle sera tellement grande, qu’il n’y a de comparaison possible avec aucune douleur physique.

67. Je souhaite que vous méditiez tout ce que je vous ai révélé par cet enseignement, pour que vous compreniez la manière dont votre jugement a lieu dans le spirituel. Ainsi ferez-vous disparaître de votre imagination ce tableau par lequel vous vous représentez un tribunal présidé par Dieu sous forme de vieillard, et qui fait passer à sa droite les bons enfants pour qu’ils jouissent du Ciel, tandis qu’il appelle les mauvais à sa gauche pour les condamner à un châtiment éternel.

68. Il est grand temps que la lumière parvienne au plus haut de votre esprit et de votre entendement, pour que la vérité brille en chaque homme et qu’il se prépare pour entrer dignement dans la vie spirituelle. (334, 5-11 et 14-15)

La conscience spirituelle recouvrée

69. Il n’existe rien de moins dans ma Création que la mort physique pour montrer à chaque esprit le degré d’élévation qu’il a atteint durant la vie, ni rien de plus que ma parole pour s’élever vers la perfection. Là, vous avez ainsi l’explication de la raison pour laquelle ma Loi et ma Doctrine insistent en tout temps pour pénétrer les coeurs, et pourquoi la douleur et les vicissitudes s’en vont conseiller aux hommes de fuir les sentiers qui, au lieu d’élever l’esprit, les mènent à l’abîme.

70. Votre esprit se sentira tellement heureux dans l’Au-Delà si sa conscience lui dit que, sur la Terre, il sema la graine de l’amour! Tout le passé se fera présent devant vos yeux et chaque image de ce que furent vos oeuvres vous procurera un plaisir infini.

71. Les préceptes de ma Loi, que votre mémoire n’a pas toujours su retenir, passeront également par votre esprit, pleins de clarté et de lumière. Gagnez des mérites qui vous permettent de pénétrer l’inconnu, les yeux ouverts à la vérité.

72. Il existe beaucoup de mystères que l’homme a essayé, en vain, de percer; ni l’intuition humaine, ni la science n’ont réussi à fournir des réponses satisfaisantes aux nombreuses questions que se font les hommes. Il est vrai qu’il y a des connaissances qui sont réservées seulement à l’esprit, une fois que celui-ci est entré dans la vallée spirituelle. Ces surprises qui l’attendent, ces merveilles, ces révélations, feront partie de sa récompense. Certes, je vous dis que si un esprit arrive au monde spirituel, un voile sur les yeux, il ne contemplera rien et continuera à voir seulement des mystères, là où tout devrait être clarté.

73. Cette Doctrine céleste que je vous apporte vous révèle beaucoup de beautés et vous prépare afin que, lorsque vous vous présenterez en esprit devant la justice de l’Eternel, vous sachiez vous affronter à la merveilleuse réalité qui vous entourera depuis cet instant-là. (85, 42 et 63-66)

74. Recevez ma lumière pour qu’elle illumine le chemin de votre existence et, qu’à l’heure de la mort vous vous libériez du trouble de la confusion. Et en cet instant, en franchissant les seuils de l’Au-Delà, sachiez qui vous êtes, qui vous avez été et qui vous serez. (100, 60)

75. Tandis que vos corps descendront à la terre au sein de laquelle ils se mélangeront pour la féconder, parce qu’en effet même après leur mort, ils continueront d’être sève et vie; votre conscience qui prédomine votre être ne demeurera pas sur la Terre, mais elle accompagnera l’esprit pour se montrer à lui comme un livre dont les profondes et sages leçons seront étudiées par l’esprit.

76. Là, vos yeux spirituels s’ouvriront à la vérité et, en un instant, vous saurez interpréter ce que vous n’avez pas réussi à comprendre en une vie entière; là vous saurez ce que signifie «être les enfants de Dieu et le frère de vos semblables»; là vous comprendrez la valeur de tout ce que vous avez possédé, vous expérimenterez le regret et le repentir en raison des erreurs commises et du temps perdu, et de vous naîtront les plus merveilleuses intentions de correction et de réparation.

77. A partir de maintenant vous vous dirigez tous vers le même but en conciliant et en harmonisant votre vie spirituelle; personne ne croit marcher sur un meilleur sentier que celui de son frère, ni ne pense habiter une échelle supérieure à celle des autres. Je vous dis que, à l’heure suprême de la mort, ce sera ma voix qui vous révélera la vérité concernant votre élévation.

78. C’est là, pendant ce bref instant d’illumination face à la conscience, que beaucoup accueillent leur récompense, mais aussi que beaucoup voient s’évanouir leur grandeur.

79. Souhaitez-vous vous sauver? Venez à Moi par le chemin de la fraternité; il est le seul et unique, il n’en existe pas d’autre, celui qui est écrit avec ma maxime qui vous dit : «Aimez-vous les uns les autres». (299, 40-42)

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flagge es  Capítulo 28… Morir, muerte y el despertar en el Más Allá

EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 28 – Revelaciones de Jesucristo
Morir, muerte y el despertar en el Más Allá

La inmortalidad del espíritu
Esto dice el Señor…

1. Este es el tiempo en que la humanidad despierta para las bellezas del espíritu, en que se interesa por lo eterno y se pregunta: ¿Cómo será la vida que nos espera después de la muerte?

2. ¿Quién, por incrédulo que sea, no se ha preguntado si existirá en él, algo que sobrevivirá a la materia? En verdad os digo que no hay quien no presienta aquel misterio ni medite un momento en lo insondable.

3. Sobre el misterio de la vida espiritual que parece estar lejos, y que en realidad está frente a vuestros ojos, unos preguntan, otros se confunden y otros niegan; unos hablan creyendo saberlo todo, y otros callan y esperan; mas, cuán pocos son los que verdaderamente saben algo del más allá.

4. En el Tercer Tiempo he salido de la tumba del olvido en que la humanidad me ha tenido para resucitarla, porque Yo soy la vida. Nadie puede morir, aun aquél que se arranca la existencia por su propia mano, escuchará que su conciencia le reclamará su falta de fe. (52, 63)

5. Mi Doctrina no es tan sólo para daros fortaleza y tranquilidad durante vuestro paso por la Tierra, ella os enseñará a dejar este mundo, a transponer los umbrales del Más Allá y a penetrar en la mansión eterna.

6. Todas las religiones confortan al espíritu en su tránsito por este mundo, pero cuán poco le revelan y le preparan para el gran viaje al Más Allá. He ahí por qué muchos miran la muerte como un límite, sin saber que desde ahí se contempla el horizonte infinito de la verdadera vida. (261, 52 – 53)

7. La muerte es sólo un símbolo, la muerte existe para aquellos que aún no alcanzan el conocimiento de la verdad; para ellos la muerte sigue siendo un espectro tras el cual está el misterio o la nada; a vosotros os digo: Abrid vuestros ojos y comprended que tampoco moriréis; os separaréis de la materia, mas eso no quiere decir que moriréis; vosotros, como vuestro Maestro, tenéis vida eterna. (213, 5)

Preparación para la partida de este mundo

8. Tenéis que comprender que vosotros, dotados de espíritu, significáis en la Creación, la obra más amada del Padre, porque en vosotros depositó esencia, atributos e inmortalidad.

9. No existe la muerte para el espíritu, la muerte como la concebís vosotros o sea el dejar de existir. No puede ser la muerte del cuerpo, muerte o fin para el espíritu. Ahí es precisamente donde él abre los ojos a una vida superior, mientras su envoltura los cierra al mundo para siempre. Es sólo un instante de transición en la ruta que conduce a la perfección.

10. Si aún no lo habéis comprendido así, es porque todavía amáis mucho a este mundo y os sentís estrechamente ligados a él. Os preocupa abandonar esta morada porque creéis ser dueños de lo que en ella poseéis, y aún hay quienes conservan un vago presentimiento de mi justicia divina y temen penetrar en el valle espiritual.

11. La humanidad ha amado demasiado a este mundo; demasiado, porque su amor ha sido mal dirigido. ¡Cuántos han sucumbido en él por esta causa! ¡Cuánto se han materializado los espíritus por la misma razón!

12. Sólo cuando habéis sentido cerca los pasos de la muerte, cuando habéis estado gravemente enfermos, cuando habéis sufrido, es cuando pensáis que estáis a un paso del Más Allá, de esa justicia que sólo en esos trances teméis y entonces hacéis al Padre promesas y juramentos de amarle, de servirle y obedecerle en la Tierra. (146, 46 – 49)

13. Los hombres han amado en tal forma esta vida, que cuando se aproxima la hora de dejarla, se rebelan contra mi voluntad desoyendo el llamado que les hago, desprecian la paz de mi Reino y piden al Padre un tiempo más en la Tierra para seguir poseyendo sus bienes temporales.

14. Sensibilizaos para que presintáis la vida espiritual y no os conforméis con el principio de vuestra evolución que eso es esta vida, porque sobre ella existen obras superiores.

15. No tratéis de rechazar la muerte cuando ella por mi voluntad se acerque a vosotros, ni busquéis al hombre de ciencia para que os haga el milagro de contrariar mis designios prolongando vuestra existencia, porque ambos lloraréis amargamente esta falta. Preparaos en esta vida y no tendréis por qué temer vuestra entrada en el Más allá. (52, 55 – 57)

16. Amad hasta cierto punto lo del mundo mientras estéis en él, para que sepáis cumplir con sus leyes; pero alimentad siempre el ideal de llegar a habitar en las altas moradas espirituales, para que cuando vuestro espíritu se desprenda de la envoltura, no se turbe ni se deje tentar por lo que en el planeta amó, porque entonces se quedará atado y cautivo en el mundo al cual ya no pertenece, ni puede en forma alguna disfrutar. (284, 5)

17. Tened piedad de vosotros mismos. Ninguno sabe cuándo llegará el momento en que su espíritu se aparte de la materia. Nadie sabe si al día siguiente sus ojos se abrirán a la luz. Todos sois del único dueño de todo lo creado y no sabéis cuando seréis recogidos.

18. Pensad que ni los cabellos de vuestra cabeza son vuestros, ni el polvo que pisáis; que vosotros mismos no os pertenecéis, que no necesitáis tener propiedades de poca duración, puesto que “vuestro reino tampoco es de este mundo”.

19. Espiritualizaos y todo lo poseeréis con justicia y con medida mientras lo necesitéis, y llegado el momento de la renunciación a esta vida, os elevaréis plenos de luz a tomar posesión de lo que os corresponde en el Más Allá. (5, 95 – 97)

El paso al otro mundo

20. A toda hora mi voz os llama al buen camino donde existe la paz, pero vuestro oído sordo, sólo tiene un instante de sensibilidad ante aquella voz, y ese instante es el postrero de vuestra vida, cuando la agonía os anuncia la proximidad de la muerte del cuerpo. Entonces es cuando querríais comenzar la vida para reparar yerros, para tranquilizar vuestro espíritu ante el juicio de vuestra conciencia y poder ofrecer algo digno y meritorio al Señor. (64, 60)

21. Si buscáis la inmortalidad del espíritu, no temáis la llegada de la muerte que pone fin a la vida humana, esperadla preparados, ella está bajo mi mandato y por eso siempre es oportuna y justa, aunque muchas veces los hombres crean lo contrario.

22. Lo grave no es que el hombre muera, sino que su espíritu al dejar la materia, carezca de luz y no pueda contemplar la verdad. Yo no quiero la muerte del pecador, sino su conversión, mas cuando la muerte se hace necesaria, ya sea para libertar a un espíritu o para detener la caída de un hombre al abismo, mi justicia divina corta el hilo de aquella existencia humana. (102, 49 – 50)

23. Sabed que en el libro de vuestro destino está marcado el día y la hora en que las puertas del más allá se abrirán para dar paso a vuestro espíritu, desde donde veréis toda vuestra obra en la Tierra, todo vuestro pasado. No queráis entonces oír voces que sean reproches o quejas en contra vuestra, ni ver a quienes os señalen como causantes de sus males. (53, 49)

24. No porque miréis extenso el camino os detengáis pensando que nunca llegaréis al final; seguid adelante, porque un instante que perdáis lo llorará más tarde vuestro espíritu. ¿Quién os ha dicho que en este mundo está la meta? ¿Quién os ha enseñado que la muerte es el fin y que en ese momento podréis alcanzar mi Reino?

25. La muerte es como un breve sueño, después del cual, ya reparadas las fuerzas, despertará el espíritu bajo la caricia de mi luz, como a un nuevo día que empieza para él.

26. La muerte es la llave que os abre las puertas de la prisión en que os encontráis al estar adheridos a la materia y es, al mismo tiempo, la llave que os abre las puertas de la eternidad.

27. Este planeta, convertido por las imperfecciones humanas en valle de expiación, ha sido cautiverio y destierro para el espíritu.

28. En verdad os digo, que la vida en la Tierra es un grado más en la escala de la vida ¿Por qué no lo entendéis así, para que aprovechéis todas sus lecciones? Es la razón por la que muchos tienen que volver a ella, una y otra vez: porque no comprendieron ni sacaron utilidad de su vida anterior. (167, 22 – 26)

29. Es preciso que sepáis que el espíritu antes de encarnar, ha tenido una vasta preparación, ya que va a quedar sometido a una larga y a veces dura prueba; pero gracias a aquella preparación no se turba al penetrar en esta vida; cierra sus ojos al pasado para abrirlos a una nueva existencia y así, desde el primer instante se adapta al mundo al que ha llegado.

30. Cuán diferente es la forma en que vuestro espíritu se presenta ante los umbrales de la vida espiritual o cuando acaba de dejar su cuerpo y al mundo. Como ha carecido de verdadera preparación para retornar a su morada, entonces se ve turbado, le domina aún las sensaciones de la materia y no sabe qué hacer ni a dónde ir.

31. Eso se debe a que no aprendió que también es necesario saber cerrar los ojos para este mundo en el postrer instante, porque sólo así podrá ir a abrirlos al mundo espiritual que había dejado, donde le esperaba todo su pasado para unirlo a su nueva experiencia y a todos sus méritos anteriores sumar los nuevos méritos.

32. Un denso velo nubla su mente mientras recobra la luz; una influencia tenaz de todo lo que dejó, le impide sentir la vibración de su conciencia y en tanto se desvanecen sus sombras para reintegrarse a su verdadera esencia, ¡Cuánta turbación, cuánto dolor!

33. ¿Habrá quién, después de escuchar o de leer este mensaje, lo rechace como lección inútil o falsa? Yo les digo que sólo aquél que llegare a encontrarse en un grado de materialismo extremo o de ciego fanatismo, podría rechazar esta luz sin que su espíritu se conmoviese. (257, 20 – 22)

El “descanso eterno”

34. El descanso espiritual según lo entiende y lo concibe vuestra materia, no existe; el descanso que espera al espíritu es la actividad, el multiplicarse haciendo el bien, el no desperdiciar un instante. Entonces descansa el espíritu, se aligera de remordimientos y de penas, se recrea haciendo el bien, descansa amando a su Creador y a sus hermanos.

35. En verdad os digo, que si vuestro espíritu lo hiciera permanecer inactivo para que descansara, según vosotros concebís el descanso en la Tierra, se apoderaría de él la tiniebla de la desesperación y la angustia, porque la vida y la luz del espíritu, así como su dicha mayor, son el trabajo, la lucha, la incesante actividad.

36. El espíritu que retorna de la Tierra al valle espiritual, trayendo impresa en sí mismo la fatiga de la carne y llega buscando el Más Allá como un lecho donde reposar, donde hundirse en el olvido para borrar las huellas de la lucha, ese tendrá que llegar a sentirse el ser más desdichado y no encontrará paz ni felicidad hasta que despierte de su letargo, hasta que salga de su error y se levante a la vida espiritual que es como ya os he dicho antes, el amor, el trabajo, la continua lucha en el sendero que conduce a la perfección. (317, 12 – 14)

El reencuentro en el Más Allá

37. Quiero que seáis hombres de fe, que creáis en la vida espiritual; si habéis visto partir al Más Allá a vuestros hermanos, no los sintáis lejanos ni penséis que los habéis perdido para siempre. Si queréis reuniros con ellos, trabajad, haced méritos y cuando lleguéis al Más Allá, ahí los encontraréis esperándoos, para enseñaros a vivir en el Valle Espiritual. (9, 20)

38. ¿Quién no ha sentido inquietud ante la vida del Más Allá? ¿Quién de los que han perdido a un ser amado en este mundo, no ha sentido el anhelo de volver a contemplarlo o por lo menos de saber dónde se encuentra? Todo lo sabréis; a ellos los volveréis a mirar.

39. Mas haced méritos ahora, no sea que cuando dejéis esta Tierra, en el valle espiritual preguntéis en dónde se encuentran aquéllos que esperáis encontrar, y os digan que no les podéis ver porque se encuentran en una escala más alta; no olvidéis que tiempo ha os he dicho que en la casa del Padre existen muchas moradas. (61, 31)

El juicio al espíritu por la conciencia propia

40. Cuando el espíritu de algún gran pecador se desprende de esta vida material para penetrar en el valle espiritual, se sorprende al comprobar que el infierno, como él lo imaginaba, no existe, y que el fuego del cual se le habló en los tiempos pasados, no es sino la esencia de sus obras al encontrarse ante el juez inexorable que es su conciencia.

41. Ese juicio eterno, esa claridad que se hace en medio de las tinieblas que envuelven a aquel pecador, queman más que el fuego más ardiente que pudieseis concebir, mas no es una tortura preparada de antemano como un castigo para el que me ofendió, no, esa tortura proviene del conocimiento de las faltas cometidas, del pesar de haber ofendido a quien le dio la existencia, de haber hecho mal uso del tiempo y de cuantos bienes recibió de su Señor.

42. ¿Creéis que deba Yo castigar a quien con sus pecados me ofendió, cuando Yo sé que el pecado ofende más a quien lo comete? ¿No miráis que el pecador es a sí mismo a quien se hace mal y que no voy Yo a aumentar con su castigo la desgracia que se ha labrado? Solamente dejo que se mire a sí mismo, que oiga la voz inexorable de su conciencia, que se interrogue y se responda, que recobre la memoria espiritual que a través de la materia había perdido y recuerde su principio, su destino y sus promesas; y ahí en ese juicio, tiene que experimentar el efecto del fuego que extermine su mal, que le funda de nuevo como el oro en el crisol, para apartar de él lo nocivo, lo superfluo y todo lo que no es espiritual.

43. Cuando un espíritu se detiene a escuchar la voz y el juicio de su conciencia, de cierto os digo, que en esa hora se encuentra ante mi presencia.

44. Ese momento de quietud, de serenidad y claridad, no llega al mismo tiempo a todos los espíritus; unos penetran pronto en el examen de sí mismos, y con ello se evitan muchas amarguras, porque en cuanto despiertan a la realidad y reconocen sus errores, se preparan y disponen para reparar hasta la última de sus malas obras.

45. Otros ofuscados, ya sea por el vicio, por algún rencor o por haber llevado una existencia de pecados, tardan en salir de su ofuscación.

46. Otros más insatisfechos, creyendo haber sido arrebatados de la Tierra antes de tiempo, cuando todo les sonreía, imprecan y blasfeman, retardando así el poder librarse de su turbación, y como éstos, hay un gran número de casos que solamente mi sabiduría conoce. (36, 47 – 51)

47. De todo tendréis que responder y conforme sean vuestras malas obras, más enérgicos juicios recibiréis de vosotros mismos; porque Yo no os juzgo, eso es falso, es vuestro propio espíritu en su estado de lucidez vuestro tremendo acusador y terrible juez. Yo soy el que os defiende contra la turbación, el que os absuelve y salva porque soy el amor que purifica y perdona. (32, 65)

48. Pensad que muy pronto estaréis en espíritu y que lo que en esta Tierra sembrasteis, será lo que hayáis que recoger. El paso de esta vida a la otra, no deja de ser un juicio severo y estricto para el espíritu. Nadie escapa a ese juicio, así se considere el más digno de siervos.

49. Mi voluntad es que desde el instante en que penetréis en aquella morada infinita, dejéis de experimentar las angustias de la Tierra y empecéis a sentir la dulzura y el goce de haber escalado un paso más en el sendero. (99, 49 – 50)

50. El Juicio Final, como lo ha interpretado la Humanidad, es un error; mi juicio no será de una hora ni de un día; ha tiempo que él pesa sobre vosotros.

51. Mas en verdad os digo que los cuerpos muertos, muertos están y han ido a confundirse en su propia naturaleza, porque lo que es de la tierra, a la tierra volverá, así como lo espiritual buscará su morada que es mi seno.

52. Mas también os digo que en vuestro juicio, vosotros seréis vuestros propios jueces, porque vuestra conciencia, conocimiento e intuición, os dirán hasta qué punto sois dignos y en qué morada espiritual debéis habitar. Claramente contemplaréis el camino que deberéis seguir, porque al recibir la luz de mi Divinidad, reconoceréis vuestros actos y juzgaréis vuestros méritos.

53. En el valle espiritual existen muchos seres confundidos y turbados; a ellos llevad mi mensaje y mi luz cuando penetréis en él.

54. Desde ahora podéis practicar esa forma de caridad, por medio de la oración, con la cual podéis establecer comunicación con ellos. Vuestra voz resonará donde ellos habitan y los hará despertar de su profundo sueño. Les hará llorar y lavarse con el llanto del arrepentimiento. En ese instante habrán recibido un rayo de luz, porque entonces comprenderán sus pasadas vanidades, sus errores, sus pecados.

55. ¡Qué grande es el dolor del espíritu cuando la conciencia le despierta! ¡Cómo se humilla entonces ante la mirada del Supremo Juez! ¡Cuán humildes brotan de lo más íntimo de su ser las peticiones de perdón, las promesas, las bendiciones para mi nombre!

56. ¡Allí reconoce el espíritu que no puede acercarse a la perfección del Padre y, dirigiendo su mirada a la Tierra, donde no supo aprovechar el tiempo y las pruebas que fueron oportunidad para aproximarse a la meta, pide una materia más, para expiar faltas y desempeñar misiones no cumplidas!

57. ¿Quién hizo justicia entonces? ¿No fue el mismo espíritu quien formó su juicio?

58. Mi Espíritu es un espejo en el que tenéis que contemplaros y Él os dirá el estado de pureza que guardéis. (240, 41 – 46)

59. Cuando vuestro espíritu se despoje de la capa humana y en el santuario de la vida espiritual se recoja en el fondo de sí mismo, para examinar su pasado y examinar su cosecha, muchas de sus obras que aquí en el mundo le habían parecido perfectas, dignas de ser presentadas al Señor y merecedoras de un galardón, resultarán pequeñas en los instantes de aquella meditación; el espíritu comprenderá que el sentido de muchos actos que en el mundo le parecieron buenos, no fueron mas que rasgos de vanidad, de falso amor, de caridad no sentida por el corazón.

60. ¿Quién creéis que ha dado al espíritu la iluminación de un juez perfecto para juzgarse a sí mismo? La conciencia, que en esta hora de justicia os parecerá que brilla con claridad antes nunca vista, y ella será la que diga a cada quien qué fue lo bueno, lo justo, lo real, lo verdadero que hizo en la Tierra y qué fue lo malo, lo falso y lo impuro, que en su camino sembró.

61. El santuario de que acabo de hablaros, es el de la conciencia. Ese templo que nadie podrá profanar, ese templo en el que habita Dios y de donde sale su voz y brota la luz.

62. En el mundo nunca habéis sabido penetrar en ese santuario interior, porque vuestra personalidad humana siempre procura los medios de evadir la voz sabia que en cada hombre habla.

63. Os digo que, al despojarse vuestro espíritu de su envoltura, al fin podrá detenerse ante el umbral de ese santuario para disponerse a entrar en él y ante ese altar del espíritu, postrarse, oírse a sí mismo, examinar sus obras ante esa luz que es la conciencia, oír hablar dentro de sí la voz de Dios, como Padre, como Maestro y como Juez.

64. Ningún mortal puede imaginar en toda su solemnidad ese instante por el que habréis de pasar todos, a fin de conocer lo que lleváis de bueno, para conservarlo y lo que debéis de rechazar porque no podéis llevarlo por más tiempo en el espíritu.

65. Cuando el espíritu sienta que está frente a su conciencia y ella se hace presente con la claridad de la verdad, ese ser se siente sin fuerzas para escucharse a sí mismo, quisiera no haber existido nunca, porque ante sí, en un instante, pasa delante de su mente toda su vida, la que dejó atrás, la que poseyó y fue suya y de la cual ha llegado por fin a rendir cuentas.

66. Discípulos, humanidad: Preparaos desde esta vida para ese instante, para que cuando vuestro espíritu se presente ante el umbral del templo de la conciencia, no vayáis a transformar ese templo en tribunal, porque el dolor espiritual será tan grande que no hay dolor material que se le parezca.

67. Quiero que meditéis en cuanto os he dicho en esta enseñanza, para que comprendáis cómo se verifica en lo espiritual vuestro juicio. Así haréis desaparecer de vuestra imaginación aquel cuadro en que os representáis un tribunal presidido por Dios en forma de un anciano, haciendo pasar a su diestra los hijos buenos para gozar del Cielo y colocando a su siniestra a los malos para condenarlos a un castigo eterno.

68. Ya es tiempo de que la luz llegue hasta lo más elevado de vuestro espíritu y de vuestro entendimiento, para que la verdad brille en cada hombre y se prepare para entrar dignamente en la vida espiritual. (334, 5 – 11 y 14 – 15)

La conciencia espiritual recuperada

69. No existe nada en mi Creación como la muerte corpórea para mostrar a cada espíritu la altura que alcanzó durante la vida, ni nada como mi palabra para ascender hacia lo perfecto. Ahí tenéis el porqué mi Ley y mi Doctrina, insisten tiempo tras tiempo en penetrar en los corazones, y porqué el dolor y las vicisitudes, van aconsejando a los hombres a huir de las sendas que, en vez de elevarlo, conducen al espíritu hacia el abismo.

70. ¡Cuán dichoso se sentirá vuestro espíritu en el Más Allá si su conciencia le dice que en la Tierra sembró la semilla del amor! Todo el pasado se hará presente delante de vuestros ojos y cada miraje de lo que fueron vuestras obras, os dará un gozo infinito.

71. Los preceptos de mi Ley, que no siempre ha sabido retener vuestra memoria, pasarán también por vuestro espíritu llenos de claridad y de luz. Haced méritos que os permitan penetrar en lo desconocido, con los ojos abiertos a la verdad.

72. Existen muchos misterios que el hombre ha tratado en vano de esclarecer; ni la intuición humana, ni la ciencia han logrado satisfacer muchas preguntas que los hombres se hacen, y es que hay conocimientos que están reservados tan sólo al espíritu, cuando este haya penetrado en el valle espiritual. Esas sorpresas que le esperan, esas maravillas, esas revelaciones, serán parte de su galardón, mas de cierto os digo, que si un espíritu llega al mundo espiritual con una venda sobre los ojos, nada contemplará y seguirá mirando delante de él tan sólo misterios, ahí donde todo debería ser claridad.

73. Esta Doctrina celestial que os traigo, os revela muchas bellezas y os prepara para que cuando os presentéis en espíritu ante la justicia del Eterno, sepáis enfrentaros ante la realidad maravillosa que os rodeará desde aquel instante. (85, 42 y 63 – 66)

74. Recibid mi luz para que ella ilumine el camino de vuestra existencia y en la hora de la muerte os libréis de la turbación; y en un instante, al pasar los umbrales del Más Allá, sepáis quiénes sois, quiénes habéis sido y quiénes seréis. (100, 60)

75. Mientras, vuestros cuerpos bajarán a la tierra, en cuyo seno se confundirán para fecundarla, porque aun después de muertos seguirán siendo savia y vida; vuestra conciencia que está sobre vuestro ser no quedará en la Tierra, sino que vendrá con el espíritu para mostrarse ante él como un libro cuyas lecciones profundas y sabias serán estudiadas por el espíritu.

76. Ahí se abrirán vuestros ojos espirituales a la verdad y en un instante sabréis interpretar lo que en toda una vida no lograsteis comprender; ahí sabréis lo que significa “ser hijos de Dios y hermano de vuestros semejantes”; ahí comprenderéis el valor de todo lo que hayáis poseído, experimentaréis el pesar y el arrepentimiento por los errores cometidos, por el tiempo perdido, y nacerán de vosotros los más bellos propósitos de enmienda y de reparación.

77. Desde ahora encaminaos todos al mismo fin, conciliando y armonizando vuestra vida espiritual; nadie se crea ir por el mejor sendero que el de su hermano, ni piense estar habitando en una escala superior a la de los demás. Yo os digo que en la hora suprema de la muerte, será mi voz quien os diga la verdad de vuestra elevación.

78. Ahí, en ese breve instante de iluminación ante la conciencia, es donde muchos recogen su galardón, pero también donde muchos ven desvanecerse su grandeza.

79. ¿Deseáis salvaros? Venid a Mí por el camino de la fraternidad, ése es el único, no existe otro, aquel que está escrito con mi máxima que os dice: “Amaos los unos a los otros”. (299, 40 – 42)

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