Das 3. Testament Kapitel 11…Das Wirken Jesu auf Erden – The 3rd Testament Chapter 11…The Work of Jesus on earth

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 11… L’OEuvre de Jésus sur la terre
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 11… La obra de Jesús en la tierra

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flagge de  Kapitel 11… Das Wirken Jesu auf Erden

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 11 – Offenbarungen Jesu Christi
Das Wirken Jesu auf Erden

Die Taufe im Jordan, Vorbereitungszeit in der Wüste
So spricht der Herr…

1. Jesus, der liebevolle und demütige Nazarener, der auf die Stunde gewartet hatte, in der das Göttliche Wort aus seinem Munde kommen würde, suchte Johannes an den Ufern des Jordan auf, um das Wasser der Taufe zu empfangen. Ging Jesus im Verlangen nach Reinigung hin? Nein, mein Volk. Ging er etwa, um einen Ritus zu vollziehen?: Auch nicht. Jesus wusste, dass die Stunde gekommen war, in der er selbst aufhörte zu sein, in der der Mensch verschwand, um den Geist sprechen zu lassen, und er wollte jene Stunde durch eine Handlung kennzeichnen, die sich in das Gedächtnis der Menschen einprägen würde.

2. Das symbolische Wasser hatte keinerlei Makel abzuwaschen, wohl aber machte es jenen Körper – als Beispiel für die Menschheit – frei von jeder Bindung an die Welt, um zu ermöglichen, dass er willensmäßig mit dem Geiste eins werden würde. Dies geschah, als jene, die zugegen waren, eine Göttliche Stimme vernahmen, die mit Menschenworten sprach: “Dies ist mein geliebter Sohn, an dem Ich Wohlgefallen habe. Hört auf ihn.”

3. Von jenem Augenblick an wurde das Wort Gottes zum Worte des ewigen Lebens auf den Lippen Jesu, weil sich Christus in der Fülle durch Ihn kundgab. Die Menschen nannten ihn Rabbi, Meister, Sendbote, Messias und Sohn Gottes. (308,25-27)

4. Danach zog Ich mich in die Wüste zurück, um zu meditieren und euch zu lehren, in Zwiesprache mit dem Schöpfer zu treten, und um in der Stille der Wüste das Werk zu betrachten, das Mich erwartete, und euch damit zu lehren, dass ihr euch zuvor läutern müsst, bevor ihr an die Erfüllung des Werkes geht, das Ich euch anvertraut habe. Sucht danach in der Stille eures Wesens die direkte Zwiesprache mit eurem Vater, und so vorbereitet – lauter, gestärkt und entschlossen – macht euch unbeirrbar an die Erfüllung eurer schwierigen Mission. (113,9)

Die Einheit Jesu mit Gott

5. Drei Jahre lang sprach Ich zur Welt durch Jesu Mund, ohne dass eines meiner Worte oder einer meiner Gedanken von jenem Verstande entstellt wurde, ohne dass eine seiner Handlungen nicht mit meinem Willen übereingestimmt hätte. Der Grund dafür war, dass Jesus und Christus, Mensch und Geist eins waren, so wie Christus mit dem Vater eins ist. (308,28)

6. Erkennt in Mir den Vater; denn wahrlich, Ich sage euch, Christus ist mit dem Vater eins von Ewigkeit her, noch bevor die Welten waren.

7. In der “Zweiten Zeit” wurde dieser Christus, der mit Gott eins ist, auf Erden Mensch in dem gesegneten Körper Jesu und wurde so der Sohn Gottes, doch nur hinsichtlich seines Menschseins. Denn Ich sage euch noch einmal, dass nur ein einziger Gott existiert. (9,48)

8. Als Ich Mensch wurde in Jesus geschah es nicht, um euch begreiflich zu machen, dass Gott menschliche Gestalt hat, sondern um Mich sichtbar und hörbar zu machen für die, welche für alles Göttliche blind und taub waren.

9. Wahrlich, Ich sage euch, wenn der Körper Jesu die Gestalt Jehovas gewesen wäre, so hätte er weder geblutet noch wäre er gestorben. Es war ein vollkommener Körper, jedoch menschlich und empfindlich, damit die Menschen ihn sehen und die Stimme ihres Himmlischen Vaters durch ihn hören würden. (3,82)

10. Zwei Naturen gab es in Jesus: eine materielle, menschliche, durch meinen Willen im jungfräulichen Schoße Marias geschaffen, welche Ich den Menschensohn nannte, und die andere, göttliche, der Geist, welcher Sohn Gottes genannt wurde. In dieser war das “Göttliche Wort” des Vaters, das in Jesus sprach; die andere war nur materiell und sichtbar. (21,29)

11. Christus, das “Wort” Gottes war es, das durch den Mund Jesu, des reinen und lauteren Menschen sprach.

12. Der Mensch Jesus wurde geboren, lebte und starb; doch was Christus anbelangt: Er wurde nicht geboren, noch wuchs Er in der Welt auf, noch starb Er, denn Er ist die Stimme der Liebe, der Geist der Liebe, das Göttliche Wort, der Ausdruck der Weisheit des Schöpfers, welcher immerdar im Vater gewesen ist. (91,28-29)

Die Nichtanerkennung Jesu als den erwarteten Messias

13. Nicht von allen wurde Ich in der “Zweiten Zeit” anerkannt. Als Ich im Schoße des jüdischen Volkes erschien, das Mich bereits erwartete, weil es die von den Propheten gegebenen Vorzeichen erfüllt sah, brachte meine Gegenwart viele in Verwirrung, die die Propheten nicht richtig auszulegen verstanden und ihren Messias als einen mächtigen Fürsten zu sehen erwarteten, der seine Feinde niederwerfen würde, der die Könige, die Unterdrücker demütigen und denen, die ihn erwarteten, Besitztümer und irdische Güter gewähren würde.

14. Als jenes Volk Jesus sah – arm und ohne Beinkleid, sein Körper nur mit einem einfachen Gewand bedeckt; in einem Stall geboren und später als einfacher Handwerker arbeitend, konnte es nicht glauben, dass er der vom Vater Gesandte sei, der Verheißene. Der Meister musste sichtbare Wunder und Werke vollbringen, damit sie ihm glaubten und seine Göttliche Botschaft verstünden. (227,12-13)

15. Immer sind es die Demütigen und die Armen gewesen, die meine Gegenwart entdecken, weil ihr Verstandesvermögen nicht mit menschlichen Theorien beschäftigt ist, die ihr klares Urteilsvermögen trüben.

16. In der “Zweiten Zeit” geschah es gleichfalls, dass- obwohl das Kommen des Messias angekündigt war- nur die Menschen von schlichtem Gemüt, von demütigem Geist und unbelastetem Verstand ihn gefühlsmäßig erkannten, als er kam.

17. Die Theologen hatten in ihren Händen das Buch der Propheten, und täglich wiederholten sie die Worte, die die Zeichen, die Zeit und die Art des Kommens des Messias ankündigten, und dennoch- sie sahen Mich und erkannten Mich nicht, sie hörten Mir zu und leugneten, dass Ich der verheißene Heiland sei. Sie sahen meine Werke, doch das einzige, was sie zu tun wussten, war, sich über sie zu empören, obwohl sie in Wahrheit alle geweissagt worden waren. (150, 21 – 23)

18. Heute zweifelt man nicht mehr an Jesus, aber viele erörtern und leugnen sogar meine Göttlichkeit. Die einen gestehen Mir große geistige Erhebung zu; andere behaupten, dass auch Ich den Entwicklungsweg des Geistes durchlaufe, um zum Vater gelangen zu können. Doch wenn es so wäre, hätte Ich euch nicht gesagt: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben”. (170,7)

Jesus als heilbringender Gast im einfachen Volke

19. Eure Aufgabe ist es, dem Vorbild eures Göttlichen Meisters auf seinem Erdenwege nachzuleben. Erinnert euch: Wann immer Ich Mich in den Heimen zeigte, ließ Ich in allen eine Botschaft des Friedens zurück, heilte Ich die Kranken, tröstete die Betrübten mit der Göttlichen Vollmacht, welche die Liebe besitzt.

20. Niemals unterließ Ich es, in ein Haus einzutreten, weil man Mir darin nicht glauben würde; Ich wusste, dass beim Verlassen dieses Ortes die Herzen seiner Bewohner voll überquellender Freude sein würden, denn ohne es zu wissen hatte ihr Geist durch meine Unterweisung in das Himmelreich geschaut.

21. Zuweilen suchte Ich die Herzen auf, manchmal suchten sie Mich; doch in allen Fällen war meine Liebe das Brot des ewigen Lebens, das Ich ihnen im Sinngehalt meines Wortes gab. (28, 3-5)

Der unermüdliche Prediger Jesus

22. Bei einigen Gelegenheiten, bei denen Ich Mich in die Einsamkeit irgendeines Tales zurückzog, blieb Ich nur für Augenblicke allein, weil die Menschenmengen, begierig, Mich zu hören, sich ihrem Meister im Verlangen nach der unendlichen Güte Seines Blickes näherten. Ich empfing sie und überströmte jene Männer, Frauen und Kinder mit der Zärtlichkeit meiner unbegrenzten Barmherzigkeit, weil Ich wusste, dass es in jedem Geschöpf einen Geist gibt, um dessentwillen Ich zur Welt gekommen war. Dann sprach ich zu ihnen vom Himmelreich, welches die wahre Heimat des Geistes ist, damit sie ihre innere Unruhe durch mein Wort besänftigen und sich an der Hoffnung stärken würden, das Ewige Leben zu erlangen.

23. Es kam vor, dass es unter der Menge verborgen jemanden gab, der die Absicht hatte, meine Wahrheit schreiend zu leugnen und zu versichern, dass Ich ein falscher Prophet sei; aber mein Wort kam ihm zuvor, bevor er noch Zeit gehabt hatte, seine Lippen zu öffnen. Bei anderen Anlässen ließ Ich zu, dass irgendein Lästerer Mich schmähte, um vor der Menschenmenge zu beweisen, dass der Meister angesichts der Beleidigungen nicht unwillig wurde, womit Ich ihnen ein Beispiel von Demut und Liebe gab.

24. Es gab einige, die – von meiner Sanftmut beschämt – sich sogleich entfernten und bereuten, mit ihren Zweifeln Den verletzt zu haben, welcher mit seinen Werken die Wahrheit verkündete. Sobald sich die Gelegenheit bot, kamen sie zu Mir, folgten Mir auf den Wegen nach – weinend, gerührt von meinem Worte, ohne auch nur zu wagen, Mich anzusprechen, um Mich für die Beleidigungen, die sie Mir zuvor zugefügt hatten, um Vergebung zu bitten. Ich rief sie herbei, liebkoste sie mit meinem Worte und gewährte ihnen irgendeine Gnade. (28,6-7)

25. Höret: Als Ich bei euch auf Erden war, kamen die Menschen in Scharen zu Mir – Menschen in hohen Stellungen, voller Eitelkeit, Regierende, die Mich heimlich aufsuchten, um Mich zu hören. Die einen bewunderten Mich, aber aus Furchtsamkeit bekannten sie es nicht offen; andere lehnten Mich ab.

26. Es kamen Menschenscharen zu Mir, die aus Männern, Frauen und Kindern bestanden und Mir am Morgen, am Nachmittag und in der Nacht zuhörten, und immer fanden sie den Meister bereit, ihnen das Wort Gottes zu geben. Sie sahen, dass der Meister sich selbst vergaß, und konnten sich nicht erklären, zu welcher Stunde er Nahrung zu sich nahm, damit sein Körper nicht schwach und seine Stimme nicht matt würde. Der Grund war, dass sie nicht wussten, dass Jesus aus seinem eigenen Geiste Kräfte erhielt und in sich selbst Nahrung fand. (241,23)

Die Kinder- und Naturliebe Jesu

27. Gelegentlich, wenn Ich einmal allein war, wurde Ich von Kindern entdeckt, die zu Mir kamen, um Mir kleine Blumen entgegenzustrecken, Mir irgendeinen kleinen Kummer zu erzählen und Mich zu küssen.

28. Die Mütter waren ängstlich besorgt, wenn sie ihre Kleinen in meinen Armen fanden, wie sie meinen Worten lauschten. Die Jünger, die meinten, dass dies einen Mangel an Respekt gegenüber dem Meister bedeute, versuchten, sie aus meiner Nähe zu vertreiben. Da musste Ich ihnen sagen: “Lasset die Kinder zu Mir kommen; denn um ins Himmelreich zu gelangen, müsst ihr die Reinheit, die Einfachheit und Einfalt von Kindern haben.”

29. Ich freute Mich über jene Unschuld und Unbefangenheit, so wie jemand vom Anblick einer Blütenknospe erfreut wird, die sich gerade öffnet. (262,62-64)

30. Wie oft wurde Jesus von seinen Jüngern dabei angetroffen, wie er mit den verschiedenen Geschöpfen des Universums sprach. Wie oft wurde der Meister bei seinen Gesprächen mit den Vögeln, mit der Flur, mit dem Meer überrascht! Doch sie wussten, dass ihr Meister nicht entrückt war, sie wussten, dass in ihrem Meister der Schöpfergeist des Vaters lebte, welcher allen Wesen eine Sprache gegeben hatte, welcher alle seine “Kinder” verstand, welcher von allem durch Ihn Geschaffenen Lobpreis und Liebe empfing.

31. Wie oft sahen die Jünger und die Leute Jesus, wie er einen Vogel oder eine Blume liebkoste und alles segnete, und in seinen Augen entdeckten sie Blicke unendlicher Liebe für alle Geschöpfe! Die Jünger erahnten die göttliche Wonne des Herrn, wenn er sich von soviel Herrlichkeit, soviel Wunderbarem umgeben sah, das aus seiner Weisheit hervorgegangen war, und sie sahen auch oftmals Tränen in den Augen des Meisters, wenn er die Gleichgültigkeit der Menschen angesichts solcher Herrlichkeit sah, die Stumpfheit und die Blindheit der menschlichen Geschöpfe gegenüber soviel Glanz. Sie sahen den Meister oft weinen, wenn er einen Aussätzigen erblickte, der wegen seines Aussatzes Tränen vergoss, oder Männer und Frauen, die über ihr Schicksal klagten, obwohl sie von einer Sphäre vollkommener Liebe umgeben waren! (332,25 – 26)

Die Lehre Jesu

32. Jesus lehrte euch die Barmherzigkeit, die Sanftmut, die Liebe. Er lehrte euch, euren Feinden von Herzen zu vergeben, sagte euch, dass ihr die Lüge verwerfen und die Wahrheit lieben sollt. Er verkündete euch, dass ihr sowohl das Böse, als auch das Gute, das ihr empfinget, immer mit Gutem vergelten sollt. Er lehrte euch die Achtung vor jedem eurer Nächsten, und offenbarte euch die Art und Weise, wie man die Gesundheit des Körpers und des Geistes findet; wie ihr mit eurem Leben den Namen eurer Eltern ehrt, damit ihr zugleich von euren Kindern geehrt werden könnt.

33. Dies sind einige der Gebote, die jeder befolgen muss, der wirklich Christ sein möchte. (151,35-36)

34. Als die Schriftgelehrten und die Pharisäer die Taten Jesu beobachteten und sie entdeckten, dass sie von den ihren abwichen, behaupteten sie, dass die Lehre, die er predigte, gegen das Gesetz Moses verstieße. Der Grund dafür war, dass sie das Gesetz mit den Traditionen verwechselten. Doch Ich bewies Ihnen, dass Ich das Gesetz, das der Vater dem Moses offenbart hatte, nicht übertreten hatte, sondern es mit Worten und Werken erfüllte.

35. Gewiss setzte Ich Mich über viele der Traditionen jenes Volkes hinweg, weil der Zeitpunkt bereits gekommen war, da sie verschwinden sollten, damit eine neue Zeit mit höheren Lehren beginnen konnte. (149,42 – 43)

36. Erinnert euch, dass Ich im ersten Gebot des Gesetzes, das Ich der Menschheit durch Moses gab, sagte: “Ihr sollt euch kein Bildnis noch Gleichnis von himmlischen Dingen machen, um euch davor niederzuknien und es anzubeten.” Seit damals ist der Weg für den Menschen und der Weg für den Geist deutlich vorgezeichnet.

37. Moses beschränkte sich nicht darauf, den Menschen die Zehn Gebote zu übermitteln, er setzte auch zweitrangige Gesetze für das menschliche Leben in Kraft und führte Traditionen, Riten und Symbole innerhalb der geistigen Gottesverehrung ein, alles den Entwicklungsschritten entsprechend, die damals der menschliche Geist tat.

38. Aber der verheißene Messias kam und beseitigte Traditionen, Riten, Symbole und Opfer und ließ nur das Gesetz unangetastet. Als daher die Pharisäer dem Volke sagten, dass Jesus gegen die Gesetze Moses eingestellt sei, antwortete Ich ihnen, dass Ich nicht gegen das Gesetz sei, vielmehr gekommen sei, um es zu erfüllen. Wenn meine Unterweisungen die Traditionen beseitigen würden, so geschähe dies, weil das Volk, um sie zu erfüllen, vergessen habe, das Gesetz zu befolgen. (254, 17 – 18)

39. (40) *) Mein Wort in der Gegenwart wird die Worte, die Ich euch in der “Zweiten Zeit” gab, nicht auslöschen. Die Epochen, Jahrhunderte und Zeitalter werden vergehen, doch die Worte Jesu werden nicht vergehen. Heute erkläre und offenbare Ich euch den Sinngehalt dessen, was Ich euch damals sagte und ihr nicht verstanden habt. (114, 47)

*) ab Vers 39 wird die im (wahrscheinlich) spanischen Original gesetzte Nummerierung in Klammern mitgeführt. Der ‘fehlende’ Vers 39 ist in 105-107 enthalten – und im spanischen Dokument doppelt vorhanden…

“Wunder” Jesu

40. (41) Damit jene Lehre in den Herzen den Glauben entzünden würde, vollbrachte Ich gleichzeitig Wundertaten, damit sie von ihnen geliebt werden könnte; und damit diese “Wunder” möglichst handgreiflich wären, vollbrachte Ich sie an den Körpern von Kranken, heilte Ich die Blinden, die Tauben, die Stummen, die Lahmen, die Besessenen, die Aussätzigen und erweckte auch Tote zum Leben.

41. (42) Wie viele Wunder der Liebe tat Christus unter den Menschen! Ihre Namen bewahrte die Geschichte als Beispiel für zukünftige Generationen. (151,37 – 38)

42. (43) Wesen des Lichtes im Dienste des Göttlichen Werkes, und andere, die rebellisch und unwissend waren, machten sich überall bemerkbar, und unter jener Menschheit traten die Besessenen in Erscheinung, welche die Wissenschaft nicht zu befreien vermochte und die vom Volke verstoßen wurde. Weder die Lehrer des Gesetzes, noch die Wissenschaftler vermochten jenen Kranken die Gesundheit zurückzugeben.

43. (44) Doch all dies war von Mir vorgesehen, um euch zu lehren und euch Liebesbeweise zu geben. Ich gewährte euch durch Jesus die Heilung seiner Geschöpfe, zum Erstaunen vieler.

44. (45) Die Ungläubigen, die von der Macht Jesu sprechen gehört hatten und die um seine Wundertaten wussten, verlangten nach den schwierigsten Beweisen, um ihn einen Augenblick unsicher zu machen und zu beweisen, dass er nicht unfehlbar sei. Doch diese Befreiung der Besessenen, die Tatsache, dass Ich sie in den Zustand normaler Menschenwesen zurückversetzte, nur indem Ich sie berührte oder anblickte oder ein Befehlswort an sie richtete, damit jene Geister deren Verstand verlassen und beide von ihrer schweren Last befreit sein würden, verwirrte jene.

45. (46) Angesichts dieser Macht zeigten die Pharisäer, die Wissenschaftler, die Schriftgelehrten und die Zöllner unterschiedliche Reaktionen. Die einen anerkannten die Vollmacht Jesu, andere schrieben seine Macht unbekannten Einflüssen zu, wieder andere vermochten nichts dazu zu sagen. Aber die Kranken, die geheilt worden waren, segneten seinen Namen.

46. (47) Manche waren von einem einzigen Geist besessen gewesen, andere von sieben, wie Maria aus Magdala, und einige von einer so großen Zahl, dass sie selbst sagten, eine Legion zu sein.

47. (48) Während des ganzen Lebens des Meisters folgte eine geistige Manifestation nach der anderen. Die einen wurden von den zwölf Jüngern miterlebt, andere vom Volk- im Freien und in den Heimen. Es war eine Zeit der Wundertaten, der “Wunder”. (339, 20 – 22)

48. (49) Das Wunder, so wie ihr es versteht, gibt es nicht; es gibt keinen Widerspruch zwischen dem Göttlichen und dem Materiellen.

49. (50) Jesus schreibt ihr viele Wunder zu; doch wahrlich, Ich sage euch, seine Taten waren die natürliche Auswirkung der Liebe, dieser göttlichen Kraft, welche ihr noch nicht zu gebrauchen wisst, obwohl sie in jedem Geiste ungenutzt vorhanden ist. Denn ihr habt die Kraft der Liebe nicht kennen lernen wollen.

50. (51) Was war in allen Wundertaten, die Jesus vollbrachte, wirksam, außer Liebe?

51. (52) Höret, Jünger: Damit die Liebe Gottes sich der Menschheit kundgeben konnte, war die Demut des Werkzeuges notwendig, und Jesus war immer demütig; und da er davon den Menschen ein Beispiel gab, sagte er euch bei einer Gelegenheit, dass er ohne den Willen seines Himmlischen Vaters nichts zu tun vermöchte. Wer nicht in die Demut dieser Worte eindringt, wird denken, dass Jesus ein Mensch wie jeder andere war; doch die Wahrheit ist, dass er euch eine Lehre der Demut geben wollte.

52. (53) Er wusste, dass diese Demut, diese Einheit mit dem Vater ihn gegenüber der Menschheit allmächtig machte.

53. (54) O überaus große und schöne Verklärung, welche die Liebe, die Demut und die Weisheit schenkt!

54. (55) Nun wisst ihr, warum Jesus, obwohl er sagte, dass er nichts tun könne, wenn es nicht nach dem Willen seines Vaters war, in Wirklichkeit alles vermochte; denn er war gehorsam, denn er war demütig, denn er machte sich zum Diener des Gesetzes und der Menschen, und er verstand zu lieben.

55. (56) Erkennet also, dass – obschon ihr selbst einige der Fähigkeiten der geistigen Liebe kennt – ihr sie nicht empfindet, und darum könnt ihr nicht die Ursache begreifen von all dem, was ihr Wunder oder Mysterium nennt, welches die Werke sind, die die göttliche Liebe bewirkt.

56. (57) Welche Lehren gab euch Jesus, die nicht aus Liebe bestanden hätten? Welche Wissenschaft, welche Übungen oder geheimnisvollen Kenntnisse wandte er an, um euch Seine Beispiele von Macht und Weisheit zu geben?: Nur die beseligende Liebe, mit der man alles vermag.

57. (58) Es gibt nichts Widersprüchliches in den Gesetzen des Vaters, die einfach sind, weil weise, und weise, weil von Liebe durchdrungen.

58. (59) Begreift den Meister, er ist euer Lehrbuch. (17,11 – 21)

59. (60) Der Geist, der Jesus belebte, war Mein eigener, euer Gott, welcher Mensch wurde, um unter euch zu wohnen und sich anschauen zu lassen, weil dies notwendig war. Ich fühlte als Mensch alle menschlichen Leiden. Die Wissenschaftler, die das Wesen der Natur studiert hatten, kamen zu Mir und entdeckten, dass sie von meiner Lehre nichts wussten. Große und Kleine, Tugendhafte und Sündige, Unschuldige und Schuldige empfingen die Essenz meines Wortes, und alle würdigte Ich meiner Gegenwart. Doch obschon viele berufen wurden, waren es nur wenige Auserwählte, und noch weniger, die um mich waren. (44, 10)

Die Ehebrecherin

60. (61) Ich verteidigte die Sünder. Erinnert ihr euch nicht an die Ehebrecherin? Als sie zu Mir gebracht wurde, von der Volksmenge verfolgt und verdammt, kamen die Pharisäer und fragten Mich: “Was sollen wir mit ihr machen?„ – Die Priester erwarteten, dass Ich sagen würde: ‚Lasst die Gerechtigkeit walten„, um dann zu erwidern: “Wie kommt es, dass du die Liebe predigst und erlaubst, dass diese Sünderin bestraft wird?„ Und wenn Ich gesagt hätte: ‚Lasst sie frei„, hätten sie geantwortet: “In den Gesetzen Moses, die du – wie du sagst – bestätigst, gibt es eine Vorschrift, die besagt: “Jede Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde, soll gesteinigt werden.”

61. (62) Da Ich ihre Absicht erkannte, antwortete Ich nicht auf ihre Worte, beugte Mich nieder und schrieb in den Staub der Erde die Sünden jener, die sie verurteilten. Von neuem fragten sie Mich, was sie mit jener Frau tun sollen, und Ich antwortete ihnen: “Wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein.” Da erkannten sie ihre Verfehlungen und entfernten sich, wobei sie ihre Gesichter bedeckten. Keiner war rein, und da sie sich von mir bis auf den Grund ihres Herzens durchschaut fühlten, klagten sie jene Frau nicht mehr an, denn sie alle hatten gesündigt. Doch die Frau und mit ihr andere, die gleichfalls die Ehe gebrochen hatten, bereuten und sündigten nicht mehr. Ich sage euch, es ist leichter, einen Sünder durch Liebe zu bekehren als durch Strenge. (44, 11)

Maria Magdalena

62. (63) Maria Magdalena – die Sünderin, wie die Welt sie genannt hat – hatte meine Zärtlichkeit und meine Vergebung verdient.

63. (64) Bald erlangte sie ihre Erlösung, was bei andern, die nur mit schwachem Glauben um Vergebung für ihre Sünden bitten, nicht geschieht. Während sie das, wonach sie suchte, bald fand, erlangen es andere nicht.

64. (65) Magdalena wurde vergeben, ohne dass sie mit ihrer Umkehr prahlte. Sie hatte gesündigt, wie auch ihr sündigt; doch sie hatte viel geliebt.

65. (66) Wer liebt, mag Verirrungen in seinem menschlichen Verhalten aufweisen; aber die Liebe ist die Zärtlichkeit, die aus dem Herzen überströmt. Wenn ihr wollt, dass euch – wie ihr – vergeben werden soll, so richtet eure Blicke voll Liebe und Vertrauen auf Mich, und ihr werdet von jeder Verfehlung freigesprochen werden.

66. (67) Jene Frau sündigte nicht mehr; die Liebe, von der ihr Herz überströmte, widmete sie der Lehre des Meisters.

67. (68) Ihr wurde vergeben, obwohl sie Fehler begangen hatte. Aber in ihrem Herzen brannte das Feuer, das läutert, und aufgrund der Vergebung, die die Sünderin empfing, trennte sie sich keinen Augenblick mehr von Jesus; meine Jünger dagegen ließen Mich in den blutigsten Stunden allein. Doch jene geringgeachtete Maria trennte sich nicht von Mir, verleugnete Mich nicht, fürchtete sich nicht, noch schämte sie sich.

68. (69) Daher wurde ihr gewährt, zu Füßen meines Kreuzes und über meiner Grabesstätte Tränen zu vergießen. Ihr Geist fand bald Erlösung, weil er viel liebte.

69. (70) In ihrem Herzen hatte auch sie einen Apostelgeist. Ihre Bekehrung strahlt wie das Licht der Wahrheit. Sie hatte sich zu meinen Füßen niedergeworfen, um Mir zu sagen: “Herr, wenn Du es willst, werde ich frei von Sünde sein.”

70. (71) Ihr dagegen – wie oft wollt ihr Mich von eurer Unschuld überzeugen, indem ihr eure Verfehlungen mit langen Gebeten verdeckt.

71. (72) Nein, Jünger, lernt von ihr, liebt euren Herrn wirklich in jedem eurer Mitmenschen. Liebt viel, und eure Sünden werden euch vergeben werden. Ihr werdet groß sein, wenn ihr diese Wahrheit in euren Herzen zum Erblühen bringt. (212, 68 – 75)

Nikodemus und die Reinkarnationsfrage

72. (73) In jener Zeit sagte Ich Nikodemus, der Mich in guter Gesinnung aufgesucht hatte, um mit Mir zu sprechen: “Was vom Fleische geboren ist, ist Fleisch, und was vom Geiste geboren ist, ist Geist. Wundere dich nicht, wenn Ich dir sage, dass man nochmals geboren werden muss.” Wer verstand jene Worte?

73. (74) Ich wollte euch mit ihnen sagen, dass ein Menschenleben nicht genügt, um eine einzige meiner Lehren zu begreifen, und dass ihr, um das Lehrbuch, das dies Leben in sich birgt, zu verstehen, viele Erdenleben benötigt. Daher hat das Fleisch nur die Aufgabe, dem Geist als Stütze zu dienen bei ihrem Gang über die Erde. (151, 59)

Die Verklärung Jesu

74. (75) In der “Zweiten Zeit” machte Jesus einmal eine Wanderung, gefolgt von einigen seiner Jünger. Sie hatten einen Berg erstiegen, und während der Meister jene Männer durch seine Worte mit Bewunderung erfüllte,     sahen sie plötzlich den Körper ihres Herrn verklärt, welcher im Raume schwebte und zu seiner rechten den Geist Moses und zu seiner Linken den Elias hatte.

75. (76) Bei jenem übernatürlichen Anblick warfen sich die Jünger zur Erde, geblendet vom Göttlichen Lichte. Doch sie beruhigten sich sogleich und schlugen ihrem Meister vor, über seine Schultern den Purpurmantel der Könige zu legen, ebenso über Mose und Elia. Da hörten sie eine Stimme, die aus der Unendlichkeit herabkam, welche sprach: “Dies ist Mein lieber Sohn, an dem Ich Wohlgefallen habe; hört auf Ihn!”

76. (77) Große Furcht befiel die Jünger, als sie jene Stimme hörten, und als sie aufblickten, sahen sie nur den Meister, der ihnen sagte: “Fürchtet euch nicht und sagt dieses Gesicht niemandem, bis ich von den Toten auferstanden bin.” Da fragten sie ihren Herrn: “Warum sagen die Schriftgelehrten, dass Elia zuvor kommen muss?” Und Jesus antwortete ihnen: “Wahrlich, Elia wird zuvor kommen und alle Dinge zurechtrücken. Doch Ich sage euch, dass Elia schon gekommen ist, und sie erkannten ihn nicht; vielmehr taten sie an ihm, was sie wollten.” Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen sprach.

77. (78) Wie oft habe Ich in der jetzigen Zeit vor euren Augen den Körper, durch den Ich Mich mitteile, unsichtbar werden lassen, um euch dann zu erlauben, Mich in der menschlichen Gestalt, in der die Menschheit Jesus kannte, zu schauen, und dennoch habt ihr euch angesichts der neuen Verklärung *) nicht niedergeworfen. (29,15 – 18)

*) Dieses Phänomen ist in der Parapsychologie auch als “Transfiguration” bekannt, als die zunehmende Sichtbarwerdung eines sich manifestierenden Geistwesens

Mangelnder Bekennermut

78. (79) Als Ich damals menschgeworden unter euch lebte, geschah es oftmals, dass bei Nacht, wenn alle ruhten, Menschen zu Mir kamen, die Mich heimlich aufsuchten, weil sie fürchteten, entdeckt zu werden. Sie suchten Mich auf, weil sie Gewissensbisse fühlten, da sie Mich angeschrieen und Ärgernis gegen Mich erregt hatten, während Ich zur Menschenmenge sprach. Ihr Reuegefühl war noch eindringlicher, als sie feststellten, dass mein Wort in ihrem Herzen ein Geschenk des Friedens und des Lichtes hinterlassen hatte, und Ich in ihrem Körper meinen Heilbalsam verströmt hatte.

79. (80) Mit gesenktem Kopf erschienen sie bei Mir und sagten Mir: “Meister, vergib uns, wir haben erkannt, dass dein Wort Wahrheit enthält.” Ich antwortete ihnen: “Wenn ihr entdeckt habt, dass Ich nur die Wahrheit spreche – warum verbergt ihr euch dann? Geht ihr nicht ins Freie, um die Strahlen der Sonne zu empfangen, wenn diese erscheint – doch wann habt ihr euch dessen geschämt? Wer die Wahrheit liebt, verheimlicht sie niemals, noch leugnet er sie, noch schämt er sich ihretwegen.”

80. (81) Ich sage euch dies, weil Ich sehe, dass viele Mir nur heimlich zuhören und leugnen, wohin sie gegangen sind- verheimlichen, was sie gehört haben, und manchmal abstreiten, bei Mir gewesen zu sein. Wessen schämt ihr euch dann? (133,23 – 26)

Anfeindungen gegen Jesus

81. (82) Wenn Ich in der “Zweiten Zeit” zu den Menschenscharen sprach, wurde mein Wort- in Sinngehalt und Form vollkommen- von allen vernommen. Mein in die Herzen dringender Blick entdeckte alles, was ein jeder in sich barg. In den einen war Zweifel, in andern Glauben, in wieder andern sprach eine angsterfüllte Stimme zu Mir: es waren die Kranken, deren Schmerz sie von Mir ein Wunder erhoffen ließ. Es gab welche, die ihren Spott zu verbergen suchten, wenn sie Mich sagen hörten, dass Ich vom Vater käme, um den Menschen das Himmelreich zu bringen, und es gab auch Herzen, in denen Ich Hass gegen Mich entdeckte und die Absicht, Mich zum Schweigen zu bringen oder zu beseitigen.

82. (83) Es waren die Hochmütigen, die Pharisäer, die sich durch meine Wahrheit getroffen fühlten. Denn obwohl mein Wort so klar war, so voller Liebe und so trostreich – obwohl es immer durch machtvolle Werke bestätigt wurde, wollten viele Menschen weiterhin die Wahrheit meiner Gegenwart dadurch entdecken, dass sie Mich nach dem Menschen Jesus beurteilten, indem sie mein Leben erforschten und ihr Augenmerk auf die Bescheidenheit meiner Gewänder und meine absolute Armut an materiellen Gütern richteten.

83. (84) Doch nicht zufrieden damit, Mich zu verurteilen, verurteilten sie auch meine Jünger, beobachteten sie diese genau, ob sie nun sprachen, ob sie Mir auf den Wegen nachfolgten oder sich zu Tisch setzten. Wie regten sich die Pharisäer darüber auf, als sie bei einer bestimmten Gelegenheit sahen, dass meine Jünger sich nicht die Hände gewaschen hatten, bevor sie sich zu Tische setzten!: Armselige Köpfe, die die Reinlichkeit des Körpers mit der Reinheit des Geistes verwechselten! Sie waren sich nicht bewusst, dass, wenn sie im Tempel die heiligen Brote anfassten, ihre Hände zwar sauber, aber ihre Herzen voller Fäulnis waren. (356,37 – 38)

84. (85) Auf Schritt und Tritt forschte man Mich aus. Alle meine Taten und Worte wurden mit böser Absicht beurteilt, meist waren sie angesichts meiner Werke und Beweise verwirrt, denn ihr Verstand war nicht fähig, das zu verstehen, was nur der Geist begreifen kann.

85. (86) Wenn Ich betete, sagten sie: “Wozu betet er, wo er doch sagt, dass er voll Macht und Weisheit ist? Was kann er benötigen oder erbitten?” Und wenn ich nicht betete, sagten sie, dass Ich ihre religiösen Vorschriften nicht erfülle.

86. (87) Wenn sie sahen, dass Ich keine Nahrung zu Mir nahm, während meine Jünger aßen, urteilten sie, dass Ich Mich außerhalb der von Gott eingesetzten Gesetze befand; und wenn sie Mich Nahrung zu Mir nehmen sahen, fragten sie sich: „Wozu muss er essen, um zu leben- er, der behauptete, dass er das Leben sei?‟ Sie verstanden nicht, dass Ich zur Welt gekommen war, um den Menschen zu offenbaren, wie die Menschheit nach einer langen Läuterungszeit leben würde, damit aus ihr eine vergeistigte Generation hervorgehen würde, die über dem menschlichen Elend, über den notwendigen Bedürfnissen des Fleisches und über den Leidenschaften der körperlichen Sinne stünde. (40,11 – 13)

Abschiedsankündigung

87. (88) Drei Jahre lang lebte Jesus mit seinen Jüngern zusammen. Er wurde von großen Menschenmengen umlagert, die ihn zutiefst liebten. Es gab für jene Jünger nichts als das Hören auf ihren Meister, wenn er seine Göttliche Lehre predigte. Seinen Schritten folgend spürten sie weder Hunger noch Durst, es gab keinerlei Straucheln oder Hemmnis, alles war Friede und Glück in der Atmosphäre, die jene Gruppe umgab, und dennoch – als sie einmal von der Betrachtung ihres geliebten Jesus besonders hingerissen waren, sprach er zu ihnen: “Es wird nun eine andere Zeit kommen; ich werde von euch gehen, und ihr werdet wie Schafe unter Wölfen zurückbleiben. Diese Stunde rückt näher, und es ist notwendig, dass ich dahin zurückkehre, von wo ich gekommen bin. Ihr werdet eine Zeitlang allein sein und das Zeugnis von dem, was ihr gesehen und gehört habt, den nach Liebe und Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden bringen. Wirkt in meinem Namen, und hernach werde ich euch zu mir nehmen in die Ewige Heimat”.

88. (89) Jene Worte machten die Jünger traurig, und je näher die Stunde kam, wiederholte Jesus jene Ankündigung mit größerem Nachdruck, sprach er von seinem Abschied. Aber zugleich tröstete er die Herzen jener, die ihm zuhörten, indem er ihnen sagte, dass sein Geist nicht scheiden und auch fernerhin über die Welt wachen würde. Wenn sie sich zurüsteten, um den Menschen jener Zeit sein Wort als eine Botschaft des Trostes und der Hoffnung zu bringen, so würde er durch ihren Mund sprechen und Wunder tun. (354,26 – 27)

Jesu Einzug in Jerusalem

89. (90) Jubelnd empfingen Mich die Menschenmengen, als Ich die Stadt Jerusalem betrat. Aus den Dörfern und Gassen kamen sie in Scharen – Männer, Frauen und Kinder, um den Einzug des Meisters in die Stadt mitzuerleben. Es waren jene, die das Wunder und den Beweis der Macht des Gottessohnes erhalten hatten – Blinde, die nun sahen, Stumme, die jetzt Hosiannah singen konnten, Lahme, die ihr Bett verlassen hatten und eilends herbeikamen, um den Meister auf dem Passahfest zu sehen.

90. (91) Ich wusste, dass dieser Triumph flüchtig war, meinen Jüngern hatte Ich bereits vorausgesagt, was danach geschehen würde. Dies war kaum mehr als der Beginn meines Kampfes, und heute, aus weitem Abstand zu jenen Geschehnissen, sage Ich euch, dass das Licht meiner Wahrheit weiterhin gegen die Finsternis der Unwissenheit, der Sünde und des Betruges kämpft, weshalb Ich hinzufügen muss, dass mein endgültiger Triumph noch nicht gekommen ist.

91. (92) Wie könnt ihr glauben, dass jener Einzug in Jerusalem den Sieg meiner Sache bedeutet habe, wo es doch nur einige wenige waren, die sich bekehrt hatten, und derer viele waren, die nicht erkannten, wer Ich war?

92. (93) Und selbst wenn jene Menschen sich alle zu meinem Worte bekehrt hätten – mussten nicht noch viele Generationen nachfolgen?

93. (94) Jener Augenblick des Jubels, jener kurzfristige, triumphale Einzug war nur das Sinnbild des Sieges des Lichtes, des Guten, der Wahrheit, der Liebe und der Gerechtigkeit – des Tages, der kommen muss und zu dem ihr alle eingeladen seid.

94. (95) Wisset, dass wenn ein einziges meiner Kinder sich dann außerhalb des Neuen Jerusalem befände, kein Fest stattfinden würde, denn Gott könnte dann nicht von Triumph sprechen, Er könnte keinen Sieg feiern, wenn seine Macht nicht imstande gewesen wäre, auch das letzte seiner Kinder zu retten. (268, 17 – 21)

95. (96) Ihr seid dieselben wie die, die in der “Zweiten Zeit” das Hosiannah sangen, als Jesus Jerusalem betrat. Heute, da Ich Mich euch im Geiste kundtue, breitet ihr nicht mehr eure Mäntel auf meinem Wege aus, es sind eure Herzen, die ihr eurem Herrn als Wohnung anbietet. Heute kommt euer Hosiannah nicht mehr aus voller Kehle, dies Hosiannah entspringt eurem Geiste als ein Hymnus der Demut, der Liebe und Erkenntnis des Vaters, als ein Hymnus des Glaubens an diese Kundgebung, die euer Herr euch in der “Dritten Zeit” gebracht hat.

96. (97) Einst wie heute seid ihr Mir bei meinem Einzug in Jerusalem gefolgt. Die großen Menschenmassen umgaben Mich, gefesselt von meinen Worten der Liebe. Männer und Frauen, Alte und Kinder erschütterten die Stadt mit ihren Jubelrufen, und selbst die Priester und Pharisäer, die befürchteten, dass das Volk rebellieren würde, sprachen zu Mir: “Meister, wenn Du den Frieden lehrst – warum erlaubst Du, dass Deine Anhänger einen solchen Aufruhr verursachen?” Doch Ich antwortete ihnen: “Wahrlich, Ich sage euch, wenn diese schweigen würden, würden die Steine sprechen.” Denn es waren Augenblicke des Jubels, es war der Höhepunkt und die Verherrlichung des Messias unter den nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden – jenen, die lange Zeit hindurch die Ankunft des Herrn in Erfüllung der Prophetien erwartet hatten.

97. (98) Mit jenem Jubel und jener Freude feierte mein Volk auch die Befreiung aus Ägypten. Jenes Gedenken an das Passah wollte Ich für mein Volk unvergesslich machen. Aber wahrlich, Ich sage euch, Ich befolgte nicht bloß eine Tradition, indem Ich ein Lamm opferte – nein, Ich bot Mich in Jesus, dem Opferlamm, als den Weg an, durch den alle meine Kinder Erlösung finden würden. (318,57 – 59)

Das letzte Abendmahl

98. (99) Als Jesus mit seinen Jüngern jenes Passahmahl feierte, wie es der Tradition jenes Volkes entsprach, sagte er ihnen: “Etwas Neues offenbare ich euch nun: nehmt von diesem Wein und eßt von diesem Brot, die mein Blut und meinen Körper darstellen, und tut dies zu meinem Gedächtnis.

99. (100) Nach dem Hinscheiden des Meisters gedachten die Jünger des Opfers ihres Herrn, indem sie Wein zu sich nahmen und Brot aßen, was Symbole für Jenen waren, der aus Liebe zur Menschheit alles hingab.

100. (101) Im Laufe der Jahrhunderte gaben die in Konfessionen aufgespaltenen Völker meinem Worte unterschiedliche Auslegungen.

101. (102) Heute will Ich euch sagen, was Ich in jener Stunde, bei jenem Abendmahl empfunden habe, bei dem jedes Wort und jede Handlung Jesu die Lektion eines Buches von tiefer Weisheit und unendlicher Liebe war. Wenn Ich dazu Brot und Wein verwendete, geschah es, um euch verstehen zu lassen, dass sie der Liebe gleichen, welche die Nahrung und das Leben des Geistes ist; und wenn Ich euch sagte: “Tut dies zu meinem Gedächtnis”, dann wollte der Meister damit sagen, dass ihr eure Nächsten mit einer Liebe ähnlich jener von Jesus lieben und euch den Menschen als wahre Nahrung hingeben solltet.

102. (103) Jeder Ritus, den ihr aus diesen Unterweisungen macht, wird unfruchtbar sein, wenn ihr meine Lehren und Beispiele nicht in eurem Leben zur Anwendung bringt. Gerade das ist das Schwierige für euch, aber darin besteht das Verdienst. (151, 29 – 32, 34)

103. (104) So wie ihr jetzt um Mich seid, so war es auch an jenem letzten Abend in der “Zweiten Zeit”. Die Sonne ging gerade unter, als Jesus sich in jenem Raum zum letzten Mal mit seinen Jüngern besprach. Es waren die Worte eines sterbenden Vaters an seine vielgeliebten Kinder. Trauer war in Jesus und auch in den Jüngern, die noch nicht wussten, was einige Stunden später Jenen erwartete, der sie gelehrt und so sehr geliebt hatte. Ihr Herr war im Begriff zu scheiden, doch sie wussten noch nicht wie. Petrus weinte und umklammerte dabei den Kelch an seinem Herzen, Johannes benetzte mit seinen Tränen die Brust des Meisters, Matthäus und Bartholomäus waren außer sich bei meinen Worten. Philippus und Thomas verbargen ihr Herzeleid, während sie aßen. Jakobus der Jüngere und Ältere, Thaddäus, Andreas und Simon waren stumm vor Schmerz; dennoch war es vieles, was sie zu Mir mit dem Herzen sprachen. Auch Judas Ischariot trug Schmerz in seinem Herzen, doch auch Angst und Gewissenbisse. Aber er konnte nicht mehr zurück, weil die Finsternis ihn in Besitz genommen hatte.

104. (105) Als Jesus seine letzten Worte und Ermahnungen gesprochen hatte, waren jene Jünger tränenüberströmt. Doch einer von ihnen war nicht mehr da, sein Geist konnte soviel Liebe nicht aufnehmen, noch soviel Licht schauen, und so ging er fort, weil jenes Wort sein Herz versengte. (94, 56-58)

105. (106) Die Göttliche Sehnsucht Jesu war, dass seine Jünger zu Sämännern seiner erlösenden Lehre werden würden.

106. (107) Auf dem Höhepunkt seiner letzten Ansprache an die Jünger, welche zugleich das letzte Gespräch zwischen dem Vater und den Kindern war, sagte er ihnen daher in liebevollem Ton: “Ich gebe euch nun ein neues Gebot: Liebet einander”.

107. (108) Mit dem Lichte jenes Höchstgebotes entzündete er dabei die größte Hoffnung für die Menschheit. (254, 59)

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flagge en  Chapter 11… The Work of Jesus on earth

THE THIRD TESTAMENT Chapter 11 – Revelations of Jesus Christ
The Work of Jesus on earth

The Baptism in the Jordan; the Time of Preparation in the Desert
Thus saith the Lord…

1. Sweet Jesus, the humble Nazarene who had awaited the hour in which his lips would issue the Divine word, sought out John, on the banks of the Jordan, to receive from him the waters of baptism. Did Jesus go in search of purification? No, people. Did He go to follow some rite? No. Jesus knew that the hour had arrived in which He ceased to be ; the hour in which the man disappeared so that the Spirit could speak, and He wished to mark that hour by an act that would engrave itself upon the memory of humanity.

2. The symbolic waters did not need to cleanse any stain, but did serve as an example to humanity, for they took from that body all its ties to the world, allowing melting itself in its will with the spirit. It was then that those who witnessed the act heard a humanized Divine voice say: “This is My beloved son, in whom I am well pleased. Listen to Him”.

3. As of that moment, Christ, the Divine Word, manifested Himself verbally through Jesus. Men referred to Jesus as Rabbi, Divine Master, Messenger, Messiah, and the Son of God. (308, 25 – 27)

4. Later I went into the desert to meditate, to teach you to enter into communion with the Creator and contemplate from the silence of the desert the work that awaited Me, and to teach you with it that to raise yourselves to the fulfillment of the work that I have entrusted you, first you must purify yourself. Then, in the silence of your being, seek direct communion with your Father, and thusly prepared, clean, strengthened, and resolved, rise with firmness to the fulfillment of your delicate mission. (113, 9)

The Unity of Jesus Christ with God

5. I manifested Myself verbally three years through Jesus and My words or thoughts were never distorted or misrepresented. He fulfilled My will through each of his deeds. He did that because Jesus and Christ were truly one, similar to how Christ is truly One with the Divine Father. (308, 28)

6. Behold the Father in Me, for truly I tell you that Christ is One with the Father from eternity, even before the worlds came to be.

7. In the Second Era that Christ, who is One with God, incarnated on earth in the blessed body of Jesus and in this way He came to be the Son of God, but only as Man, for again I say to you that only one God exists. (9, 48)

8. If I became man in Jesus, it was not to give you the impression that God has a human form, but to make Myself be seen and heard by those who were blind and deaf to all which is Divine.

9. If the body of Christ had been the body of Jehovah, in truth I say to you, that He would not have bled or died. His was a perfect body but human and sensitive so that humanity could behold Him and through Him hear the voice of their Heavenly Father. (3, 82)

10. “There were two natures in Jesus, one material, human, created by My will in the virginal bosom of Mary, which I named the Son of Man, and the other Divine, the Spirit, who was named the Son of God. In this was the Divine Word of the Father, who spoke in Jesus; the other was only material and visible”. (21, 29)

11. Christ, the Word of God, was He who spoke through the mouth of Jesus, the clean and pure man.

12. Jesus the man was born, lived, and died, but, regarding the Christ, He was not born, nor did He grow in the world, nor did He die; for He is the Voice of love, the Spirit of love, the Divine Word, and the expression of the wisdom of the Creator, who has been always with the Father. (91, 28 – 29)

The Rejection of Jesus as the awaited Messiah

13. In the Second Era I was not recognized by all. When I appeared in the bosom of the Jewish people, who were already expecting Me because they had seen the signs given by the prophets fulfilled, My presence confused many who had not known how to interpret the prophecies. They expected to see their Messiah as a powerful prince who struck down his enemies, who humiliated kings and their oppressors, and who conceded possessions and earthly goods to those who awaited Him.

14. When this people beheld Jesus poor and barefoot, covering his body with a humble tunic, when they saw him born in a stable and then working as a humble craftsman, they could not believe that He was the envoy of the Father. It was necessary for the Master to perform miracles and tangible works for them to believe and comprehend his Divine message. (227, 12 – 13)

15. Always it has been the humble and the poor who discover My presence, for their understanding is not filled with human theories to keep them from clear judgment.

16. It happened also in the Second Era, that the coming of the Messiah having been proclaimed, when He arrived, those who sensed him were the simple of heart, those of humble spirit and clean understanding.

17. The theologians had the books of the prophets in their hands, and daily repeated the words that proclaimed the signs, the time, and the way in which the Messiah would come; nonetheless, they saw Me, and did not recognize Me, heard Me, and denied that I was the promised Savior; saw My works, and knew only how to be scandalized, when in truth, all of this had been prophesized. (l50, 21 – 23)

18. Today they do not doubt Jesus, but many argue and still deny My Divinity. Some attribute to Me great spiritual elevation, others claim that I too walk along the path of the evolution of the spirit to reach the Father; but if that were so I would not have come to tell you: “I am the way, the truth, and the life.” (170, 7)

Jesus as the Guest of Salvation among the Humble People

19. “Your mission is to imitate your Divine Master during His stay on earth; remember that when I visited the homes, I always left in them a message of peace, I healed the sick, I consoled the sorrowful with the Divine power which love possesses”.

20. “Never did I fail to enter a home because I would not be believed there; I knew that on leaving that place, the heart of its dwellers would still be overflowing with joy, for unknowingly, their spirit had glimpsed the Kingdom of Heaven, through My teaching”.

21. “At times I went to their hearts, in others, they searched for Me; but in all cases My love was the bread of eternal life, that I delivered to them in the essence of My word”. (28, 3 – 5)

Jesus the Tireless Preacher

22. On some occasions when I retired to the solitude of a valley, only at moments did I remain alone, because the multitudes, eager to hear Me approached their Master in search of the infinite gentleness of His gaze. I received them, pouring upon those men, women and children, the tenderness of My infinite charity, knowing that in each creature there was a spirit that I had come to seek in the world. Then I spoke to them about the Kingdom of Heaven, which is the true home of the spirit, in order for them to soothe their anxieties with My word and be strengthened with the hope of attaining eternal life.

23. “There were occasions when there was someone concealed among the multitude who harbored the intention of shouting denials of My truth, assuring that I was a false prophet; but My word would surprise him before He had a chance to open his lips. At other times, I permitted a blasphemer to offend Me, to prove before the multitude that the Master was not disturbed by offenses, thus giving them an example of humility and love”.

24. There were some who, ashamed before My gentleness, left immediately, repentant for having offended with their doubts the One who with His deeds was preaching the truth; and as soon as an opportunity presented itself, they came to Me, they followed Me along the pathways, tearful, moved by My word, not even daring to speak and ask forgiveness for the insults which they had previously inflicted upon Me. I would call them, caress them with My word, and granted them a certain grace. (28, 6 – 7)

25. Listen: When I was on the earth with you, men came to Me in caravans, men of high rank covered in vanity, and rulers who secretly sought Me out to hear Me. Some admired Me, but from fear did not admit it, others denied Me.

26. To Me came multitudes formed by men, women, and children, and they listened to Me morning, afternoon, and night. Always they found the Master willing to provide them with the word of God. They forgot themselves as they beheld the Master neglecting himself, and they didn’t know when He ate so that his body would not waste away or his voice weaken, for they did not know that Jesus took strength from his own spirit and within himself found sustenance. (241, 23)

The Love of Jesus for Children and Nature

27. There were times when, being alone, I was discovered by children who came to watch Me to offer Me little flowers, tell Me some little complaint and give Me their little kisses.

28. Their mothers were embarrassed on finding their little ones in My arms hearing My Word; the disciples, believing this to be a lack of respect for the Master, tried to chase them away from Me, it was then that I had to say to them: “Let the children come unto Me, for to enter into the Kingdom of Heaven it is necessary to have the purity, the straightforwardness, and the simplicity of children.”

29. I enjoyed that innocence and candor just as one is delighted to see a flower bud about to open. (262, 62 – 64)

30. How many times did his disciples find Jesus conversing with the various creatures of the Universe! How many times was the Master found in dialog with birds, the fields, or the sea! But they knew that the Master had not lost his mind. They knew that within their Master there vibrated the Creating Spirit of the Father; He who had given language to all beings, He who understood all his children, He who received praise and love from all He had made.

31. How many times did his disciples or the people see Jesus caressing a bird or a flower, and blessing them all. In his eyes was seen a gaze of infinite love for all creatures. The disciples guessed the Divine joy of that Lord upon seeing him surrounded in such splendor, and of the wonders springing from his wisdom; and many times too, they saw tears in the eyes of the Master, as He beheld the indifference of men to such grandeur, the insensibility and blindness of the human creatures in the face of such splendor. Many times they saw the Master cry when He beheld the leper weeping because of his leprosy; and men and women complaining of their fate, even while they were being held in the lap of perfect love! (332, 25 – 26)

The Doctrine of Jesus

32. Jesus showed you charity, meekness, and love. He came to teach you to pardon your enemies from the heart, to say to you that you must flee from lies, and love truth; He made manifest to you that for the evil as well as the good done to you, you must return always good. He taught you to respect each one of your fellows, and showed you how to find the health of body and spirit and to honor with your life the names of your parents, so that you in your turn may be honored by your children.

33. Here are some of the mandates that must be followed by all who truly wish to be Christians. (151, 35-36)

34. When the Scribes and Pharisees observed the acts of Jesus and found that they differed from their own, they said that the Doctrine that He preached went against the Law of Moses. They were confusing the Law with the traditions, but I proved that I had not come to transgress the Law that the Father had revealed to Moses, but to fulfill it in word and deed.

35. Truly, I did set aside many of the traditions of that people, for the time had come for them to disappear in order to give birth to a new Era of more elevated teachings. (149, 42 – 43)

36. Remember that in the first precept of the Law that Moses gave to humanity it said, “Thou shall not make any graven image, or any likeness of any thing that is in heaven to bow down to and adore.” From that day the road was clearly traced for humanity, and for the spirit.

37. Moses did not limit himself to transmitting the Ten Commandments to men; He also instituted secondary laws for human life, rites and symbols within the spiritual worship, all according to the steps that the human spirit was then taking.

38. But the promised Messiah came and erased traditions, rites, symbols, and sacrifices, leaving intact only the Law, and it was for this reason that when the Pharisees said to the people that Jesus went against the laws of Moses, I responded that I did not go against the Law, but rather in fulfillment of it. If I came erasing traditions, it was because in following them the people had forgotten to observe the Law. (254, 17 – 18)

39. The Divine yearning of Jesus was for his disciples to become the sowers of his redeeming Doctrine; and so it was that in the supreme moment of his last lecture to his disciples, which was also the last conversation between the Father and his children, He said in a sweet voice: “A new commandment I give unto you: That ye love one another,” kindling, from the light of that maxim, humanity’s greatest hope. (254, 59)

40. My Word in this Era shall not erase those I said to you in the Second. Times, centuries, and Eras will fade, but the words of Jesus shall not. Today I come to explain and reveal the content of that which I told you then, and which you did not understand. (114, 47)

The “Miracles” of Jesus

41. So that this teaching would kindle faith in the hearts [of men], I accompanied it with miracles so that the teaching would be loved by them, and so that those miracles would be more tangible, I performed them in the bodies of the sick: I healed the blind, the deaf, the mute, the paralyzed, the possessed, and lepers. I even raised the dead.

42. How many miracles of love Christ performed among men! Their names were gathered by history as an example to future generations. (151, 37 – 38)

43. Beings of light in the service of the Divine Work, and others rebellious and ignorant, came from everywhere, and there appeared among that humanity possessed persons who science did not know how to liberate and who were repudiated by the people. Neither the doctors of the Law, nor the physicians were able to restore those sick to health.

44. But I was disposed to all to teach and give proof of love, and I granted through Jesus the healing of these creatures, to the astonishment of many.

45. The skeptical, those who had heard talk of the power of Jesus and knew of his miracles, sought the most difficult tests to make him vacillate an instant and demonstrate that He was not infallible; and the freeing of the possessed, returning them to the state of normal beings with only a touch or a look, or by directing an order to them so that those spiritual beings abandoned their minds, and one and all were freed from their heavy burden, confused them.

46. Before this power, the Pharisees, the scientists, the scribes, and publicans had different reactions. Some recognized the authority of Jesus, others attributed his power to strange influences, others could find nothing to say, but the sick who had been healed blessed His name.

47. Some had been possessed by only a single spirit, others by seven, as was Mary Magdalene, and others by numbers so large that they themselves said they were legion.

48. Throughout the life of the Master spiritual manifestations occurred, some were seen by the twelve disciples, others by the people on the roads or in their homes. It was the time of prodigies, of marvels. (339, 20 – 22)

49. “The miracle, according to the way you understand it, does not exist; there is nothing contradictory between the Divine and the material”.

50. You attribute many miracles to Jesus and truly I say to you, that His deeds were the natural effect of love, of that Divine force which although present within each spirit, you still do not know how to use it, because you do not want to know the virtue of love.

51. What existed in all the miracles which Jesus performed, if it was not love?

52. Listen, O disciples: In order for the love of God to manifest itself to mankind, the humility of the instrument was necessary, and Jesus was always humble, and as He came to give an example to men, He said to you on a certain occasion that without the will of His Heavenly Father, He could do nothing. He, who does not penetrate in the humility of those words, will believe that Jesus was an ordinary man, but the truth is that He wanted to give you a lesson of humility.

53. He knew that humility, that unity with the Father, made Him Almighty before mankind.

54. O! Immense and beautiful transfiguration that love, humility and wisdom gives!

55. Now you realize why Jesus, although saying that He could accomplish nothing without the will of His Father, in reality could master it all, because He was obedient, because He was humble, because He became the servant of the Law and of men, and because He knew how to love.

56. Recognize then that, you yourselves knowing some of the virtues of the spiritual love, still do not feel it, and that is why you cannot understand the reason for that which you call a miracle or Mystery, but which are deeds made possible by the Divine love.

57. What teachings did Jesus give you which were not of love? What learning, methods or Mysterious knowledge did He employ in leaving you His examples of power and wisdom? Only the sweetness of love, with which everything can be accomplished.

58. There is nothing contradictory in the laws of the Father, simple in their wisdom and wise because they are saturated with love.

59. Understand the Master, He is your Book. (17, 11 – 21)

60. The spirit which inspired Jesus was My very own, that of your God, who became man to dwell among you and allowed himself to be seen because it was necessary that it be so. As man, I felt all human suffering. Men of science, who had studied nature came to Me and found that they knew nothing of My teaching. The great and small, the virtuous and sinners, the innocent and guilty received the essence of My word, and I made them all worthy of My presence. And while many were called, few were the chosen, and even fewer were close to Me. (44, 10)

The Adulteress

61. I defended the sinners. Do you not recall the adulteress? When she was brought to Me, persecuted and condemned by the multitudes, the pharisees came and asked Me, what should we do with her? The priests hoped that I would say, bring her to justice, in order that they might later say, how could you teach love and permit the sinner to be punished? And had I said, let her go, they would have answered, in the laws of Moses, which you claim to be confirming, there is a mandate which says: Every woman who is found to be adulterous shall be stoned to death!

62. Observing their intentions, I did not answer their words, and leaning over, I wrote in the dust of the earth the sins of those who were judging her. Again they asked Me what they should do with that woman and I answered them, let anyone who is free of sin throw the first stone. Then recognizing their errors, they left, covering their faces. No one was pure, and sensing that I saw into the depths of their hearts, they no longer accused that woman for all of them had sinned. The woman, along with others who had also committed adultery, repented and did not sin again. I say to you, that it is easier to convert a sinner through love than through harshness. (44, 11)

Mary Magdalene

63. Mary Magdalene, the sinner, as the world has called her, merited My affection and My forgiveness.

64. She achieved her redemption quickly, which does not happen with others that weakly ask for pardon for their sins; while she quickly found that which she sought, others do not achieve it.

65. Magdalene won forgiveness for herself without making a display of her repentance, she had sinned as you sin, but she loved much.

66. One who loves may have errors in his human conduct, but love is the affection that overflows the heart; if you wish to be pardoned, like her, turn your eyes to Me full of love and trust, and you will, like her, be absolved of all stain.

67. That woman did not sin again, the love that overflowed from her heart she consecrated to the Doctrine of the Master.

68. She was forgiven although she had committed errors, but in her heart she bore the purifying fire, and for the forgiveness the sinner received, she did not again leave Jesus for an instant, sooner did My disciples leave Me alone than that little one; Mary did not leave Me, did not deny Me, and did not feel shame or fear.

69. To her was granted to cry at the foot of the cross and over My sepulcher, her spirit was soon redeemed for loving much.

70. In her heart, she too bore the spirit of an apostle; her conversion shines like the light of truth; she knew to humble herself before My feet to say to Me: “Lord, if you wish it, I will be saved from sin.”

71. While you, how many times have you tried to convince Me of your innocence covering your faults with long prayers?

72. No, disciples, learn from her; love your Lord truly in each one of your brothers. Love much, and your sins will be forgiven. Great will you be when you make that truth flower in your heart. (212, 68 – 75)

Nicodemus and the Question of Reincarnation

73. In that time I said to Nicodemus, who had sought Me out in good faith to speak with Me: That which is born of the flesh is flesh; and that which is born of the Spirit is spirit. Marvel not that I said to you that you must be born again. Who understood those words?

74. With them I wished to say to you that one human life is not enough to understand even one of My lessons, and for you to come to understand the book that this life encompasses, many existences are necessary to you. Therefore the flesh must serve only as a crutch for the spirit in its journey on earth. (151, 59)

The Transfiguration of Jesus

75. During the Second Time, Jesus was walking one day followed by his disciples. They had climbed a mountain, and while the Master astonished those men with his words, they suddenly beheld the transfigured body of their Lord, which floated in space, having the spirit of Moses to its right and that of Elijah to its left.

76. The disciples, blinded by the Divine light, fell to the ground before that supernatural vision, but calming themselves quickly, they proposed that their Master place upon his shoulders the royal purple mantle, the same as upon Moses and Elijah. Then they heard a voice which descended from the infinite and said, This is My beloved Son in whom I am well pleased. Listen to him.

77. Great fear invaded the disciples when they heard that voice. Lifting their eyes, they saw only their Master who said to them: Do not fear nor tell anyone about this vision until I have resurrected from among the dead. Then they asked the Lord, why do the scribes say that it is necessary for Elijah to come first? And Jesus answered, truly, Elijah shall come first and restore all things. But I say to you that Elijah has already come and they knew him not. Rather they did with him as they pleased. Then the disciples understood that He spoke to them of John the Baptist.

78. “In this era, how many times have I made the speaker through whom I communicate disappear before your eyes so that you might behold Me in the human form of Jesus, the form in which humanity knew Me; yet, you have not knelt before the new transfiguration”. (29, 15 – 18)

Lack of Courage to Commit Oneself

79. In those days when as man I lived among you, it happened many times that at night, when all slept, there were men who came to find Me secretly, fearing to be discovered, for they felt regret for having yelled and raised a scandal against Me as I spoke to the crowd; and their regret was more intense when it proved that in their hearts My word had left a gift of peace and light, and that My healing balm had flowed over their bodies.

80. Heads hanging, they presented themselves to Me, saying: Master, pardon us; we have recognized the truth of your word. And I answered them: “If you have found that I speak only truth, why do you hide? Do you not go out to receive the rays of the sun when it appears, and when have you ever been ashamed of the sun? He who loves Me truly never hides it, or denies it, or feels shame for it.

81. I speak to you in this way, because I see many that come to see Me stealthily, lying as to where they have gone, hiding what they have heard, and sometimes denying that they have been with Me. Of what are you ashamed? (133, 23 – 26)

The Harassment of Jesus

82. In the Second Era I spoke to the multitudes. My word, perfect in essence and form, was heard by all. My gaze, penetrating hearts, saw all that was kept there by each one. In some there was doubt, in others faith, and in others an anguished voice spoke to Me: They were the sick, who pain had made hope for a miracle from Me. There were some who tried to hide their mockery when they heard Me say that I came from the Father to bring to men the Kingdom of Heaven, and there were hearts wherein I found hatred for Me, and intentions of silencing Me or making Me disappear.

83. Those were the prideful: the Pharisees who felt affected by My truth. For in spite of My word being so clear, so full of love, and so comforting, in spite of being always confirmed by powerful works, many men persisted in looking for [another supposed] truth behind My presence, judging Me in the form of Jesus, scrutinizing My life, concentrating on the humility of My vestments and My absolute poverty of material goods.

84. And not content with judging Me, they judged My disciples, observing them closely when they spoke, when they followed Me on the roads, and when they sat at the table. How scandalized were the Pharisees when one time My disciples sat at a table without washing their hands. Poor minds that confuse the washing of the body with the purity of the spirit! They did not realize that when in the temple they took up the sacred bread, they did it with clean hands but hearts full of rot. (356, 37 – 38)

85. Mankind scrutinized Me at each step. All of My words and deeds were judged with evil intent. Most of the time men were confused by My deeds or by the evidence I offered because their human mind was not capable of comprehending that which only the spirit can comprehend.

86. If I prayed, they would say, why does He pray if He claims to be full of power and wisdom? What can He need or request? And if I did not pray, they would say that I did not fulfill the obligation of their religion.

87. If they saw that I did not nourish Myself while My disciples ate, they judged that I was not following the laws instituted by God. And if they saw Me eating, they asked themselves, why does He need to eat to live, if He says that He is life? They did not understand that I had come to the world to reveal to men how humanity should live after experiencing a prolonged purification on earth! From that long purification a more spiritualized generation should emerge that is above human misery, the demanding needs of the flesh, and the selfish passions of the physical senses. (40, 11 – 13)

Proclamation of His Parting

88. For three years Jesus lived with his disciples. He was followed by great multitudes that loved him deeply. For those disciples, nothing existed but to hear the Master preaching his Divine teaching; following in his steps they felt neither hunger nor thirst, there was no setback or obstacle, all was peace and joy in the environment that surrounded that group, but, nonetheless, just when they were most absorbed in the contemplation of their beloved Jesus, He said to them: “The times will change, I will go from you, and you shall be as sheep amidst wolves.” The hour comes when it is needful for Me to return from whence I came, and for you, who for a time shall remain alone, to bear testimony of that which you have seen and heard to those who hunger and thirst for love and justice. Work in My name, and I shall carry you with Me to the eternal dwelling place.”

89. These words saddened the disciples, and as the hour came closer Jesus repeated this announcement with greater insistence; He spoke of his parting, but at the same time comforted the hearts of those who heard him, saying that his Spirit would not leave and would continue watching over the world, and that if they prepared themselves to carry his word as a message of consolation and hope to the humanity of that time, He would speak through their mouths and perform prodigies. (354, 26 – 27)

The Entry of Jesus into Jerusalem

90. Triumphally the multitudes received Me upon My entry into the city of Jerusalem. From the towns and villages the people came in crowds, men, women, and children to see the Master’s entry to the city. They were those who had experienced the prodigy and proof of the power of the Son of God. The blind who now saw, the mute who could now sing the Hosanna, and the bedridden who had left their beds to come hurrying to see the Master in the Passover feast.

91. I knew that the triumph was momentary; I had already warned My disciples of what must later happen. It was only the beginning of My struggle, and now, at much distance from those events, I tell you that the light of My truth continues in the struggle against the darkness of ignorance, sin, and falsehood, for which reason I must add that My absolute triumph has not yet arrived.

92. How could you believe that the entrance to Jerusalem meant the triumph of My cause when few were those who had been converted, and many those who did not know who I was?

93. And even if that humanity had been converted to My Word, were there not yet many generations to come?

94. That moment of jubilation, that fleeting, triumphal entry was only a reflection of that triumph of light, good, truth, love, and justice that will come one day, and to which you are all invited.

95. Know that if even one of My children is still found outside New Jerusalem, there will be no celebration, for God will not be able to speak of triumph, He cannot celebrate if his power has not been able to save even the last of his children. (268, 17 – 21)

96. You are they who in the Second Time sang the Hosanna when Jesus entered Jerusalem. Now that I manifest to you in spirit, you do not throw your cloaks before Me; it is your hearts that you offer for the dwelling place of the Lord. Today your “Hosanna” is not shouted from your throats, this “Hosanna” springs from your spirit as a hymn of humility, love, and recognition of the Father, as a hymn of faith in this manifestation that in the Third Era your Lord has come to offer you.

97. Then, like now, you follow Me in My entrance to Jerusalem. The great multitudes surrounded Me, captivated by My words of love; men and women, the elderly, and children, the city trembled with their voices of jubilee. The very Priests and Pharisees, fearing that the people might rebel, said to Me: “Master, if you teach peace, why do you permit your disciples to raise a scandal in this manner?” And I answered them: “I tell you that, if these should hold their peace, the stones would cry out.” For these were moments of jubilee, the culmination and the glorification of the Messiah among those hungry and thirsty for justice: of those spirits that for a long time had awaited the coming of the Lord in fulfillment of the prophecies.

98. In that Jubilee and gladness My people also celebrated their liberation from Egypt. That commemoration of the Passover, I wished to make unforgettable by My people, yet truly I tell you that I did not comply with the simple tradition of the sacrifice of a lamb, no, I offered Myself in Jesus, the Sacrificial Lamb, as the road through whom all My children must be redeemed. (318, 57 – 59)

The Last Supper

99. When Jesus celebrated the Passover with his disciples according to the tradition of that people, He told them: Something new I will reveal unto you; drink this wine, and eat this bread, which represent My blood and My body, and do this in memory of Me.

100. After the parting of the Master, the disciples commemorated the sacrifice of the Lord drinking wine and eating the bread that symbolized He who gave all for love of humanity.

101. As the centuries passed the people divided into religions, and gave different interpretations to My words.

102. Today I come to tell you that which was My feeling at that hour, at that supper, where every word and act of Jesus was a lesson from a book of profound wisdom and infinite love. If I took the bread and wine, it was to make you understand that they were like the love that is the sustenance and life of the spirit, and if I told you: “Do this in memory of Me,” the Master wished to tell you to love your brothers with a love like that of Jesus, giving yourselves as the true sustenance of humanity.

103. Any rite that you make of these teachings will be sterile, if in your lives you do not carry out the practice of My teachings and examples; in that is the difficulty for you, but in that is where merit lies. (151, 29 – 32 and 34)

104. Just as you are around Me now, so too was I in the Second Era on that last night. The sun was setting when Jesus conversed with his apostles for the last time during that stay. They were the words of a Father agonizing over his very beloved children. There was sadness in Jesus, as well as in the disciples who did not yet know what, only a few hours later, awaited He who had come to instruct them, and who had so loved them. Their Lord would leave them, but they did not yet know how. Peter cried, clutching the cup to his heart. John wet the breast of his Master with his tears. Matthew and Bartholomew were in ecstasy at My teaching. Phillip and Thomas hid their bitterness as they dined with Me. James the lesser, as well as the greater, Thaddeus, Andrew, and Simon were mute from pain, though with their hearts they said much to Me. Judas Iscariot also bore in his heart pain, anguish, and regret, but He could not turn back, for darkness had possessed him.

105. When Jesus finished saying his last words and recommendations, those disciples were bathed in tears, but one of them was no longer there, his spirit being unable to receive such love, nor to behold such light, and therefore He had left because of those words that burned his heart. (94, 56 – 58)

106. (39-1) *) The Divine yearning of Jesus was for his disciples to become the sowers of his redeeming Doctrine;

*) Verses 106-108 are duplicates of verse 39, corr. to the Spanish original

107. (39-2) …and so it was that in the supreme moment of his last lecture to his disciples, which was also the last conversation between the Father and his children, He said in a sweet voice: “A new commandment I give unto you: That ye love one another,”

108. (39-3) …kindling, from the light of that maxim, humanity’s greatest hope. (254, 59)

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flagge fr  Chapitre 11… L’OEuvre de Jésus sur la terre

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 11 – Révélations de Jésus-Christ
L’OEuvre de Jésus sur la terre

Le baptême dans le Jourdain; temps de préparation dans le désert
Cela dit le Seigneur…

1. Le doux Jésus, l’humble Nazaréen qui avait attendu le moment adéquat pour laisser jaillir de ses lèvres la divine parole, chercha Jean sur les rivages du fleuve Jourdain pour recevoir les eaux du baptême. Jésus était-il en quête de purification? Non, mon peuple! Allait-il, peut-être, célébrer un rite? Non plus! Jésus savait que son heure était arrivée où lêhomme allait disparaître pour laisser parler l’Esprit, et il voulut marquer ce moment par un acte qui se graverait dans la mémoire de l’humanité.

2. Les eaux symboliques ne durent laver aucune tache, mais en tant qu’exemple pour l’humanité, elles enlevèrent de ce corps tout lien avec le monde, pour ainsi le faire fondre dans la volonté avec l’Esprit. Ce fut alors, que ceux qui assistèrent à cet acte entendirent une voix divine qui, humanisée, dit : «Voici mon Fils bien aimé, en qui j’ai déposé toutes mes complaisances, Ecoutez-Le».

3. Et depuis cet instant, le Verbe de Dieu se fit parole de vie éternelle sur les lèvres de Jésus, parce que le Christ se manifesta en plénitude par son entremise. Les hommes l’appelèrent Rabbi, Maître, Envoyé, Messie et Fils de Dieu. (308, 25-27)

4. Ensuite, je me retirai dans le désert pour méditer, pour vous enseigner à entrer en communion avec le Créateur et voir, depuis le désert silencieux, l’OEuvre qui m’attendait, afin de vous enseigner en cela que, pour vous élever à l’accomplissement de l’oeuvre que je vous ai confiée, il est indispensable que vous vous purifiez. Ensuite, dans le silence de votre être, recherchez la communion directe avec votre Père, et ainsi, préparés, propres, fortifiés et décidés, élevez-vous avec fermeté vers l’accomplissement de votre délicate mission. (113, 9)

L’unité de Jésus avec Dieu

5. Durant trois ans, je me suis exprimé au monde par le biais de ces lèvres, sans que la moindre de mes paroles ou de mes pensées ne fut tergiversée par cet esprit, sans que le moindre de ses actes ait été en désaccord avec ma volonté Il est vrai que Jésus et le Christ, homme et esprit, furent un seul, tout comme le Christ et le Père sont Un Seul. (308, 28)

6. En Moi, voyez le Père, parce qu’en vérité je vous dis que le Christ et le Père sont Un seul depuis l’éternité, depuis bien avant la création des mondes.

7. Au cours de la Seconde Ere, ce Christ, qui ne forme qu’Un avec le Père, s’incarna sur terre dans le corps béni de Jésus et, de cette manière, vint en tant que Fils de Dieu, mais seulement en tant qu’homme, parce que je vous répète qu’il n’existe qu’un seul Dieu. (9, 48)

8. En Jésus, je me fis homme, non pour vous laisser entendre que Dieu présente une forme humaine, mais bien pour me faire voir et entendre par ceux qui étaient aveugles et sourds à tout ce qui est divin.

9. Si le corps du Christ avait été celui de Yahvé, en vérité je vous dis, il n’aurait pas saigné, ni trépassé. Ce fut un corps parfait, mais humanisé et sensible, afin que l’humanité le voie et, par son entremise, entende la voix de son Père céleste. (3, 82)

10. Il y eut deux natures en Jésus, l’une humaine, matérielle, créée par ma volonté dans le sein vierge de Marie. Je l’appelai le Fils de l’Homme. L’autre nature de Jésus, divine, celle de l’esprit, fut nommée le Fils de Dieu. C’est en celle-ci que résida le Verbe Divin du Père qui s’exprima en Jésus; l’autre, quant à elle, ne fut que matérielle et visible. (21, 29)

11. Le Christ, le Verbe de Dieu, fut celui qui s’exprima par la bouche de Jésus, l’homme immaculé et pur.

12. Jésus, l’homme, naquit, vécut et mourut mais, pour tout ce qui concerne le Christ, Il ne naquit pas, ne grandit pas dans ce monde, ni ne mourut, parce qu’Il est la Voix de l’amour, l’Esprit de l’amour, la parole divine, l’expression de la sagesse du Créateur, qui a toujours été avec le Père. (91, 28-29)

Le rejet de Jésus en tant que Messie attendu

13. Je ne fus pas reconnu par tous, au cours du Second Temps. Lorsque j’apparus au milieu du peuple juif, qui m’attendait déjà parce qu’il voyait que les signes donnés par les prophètes étaient accomplis, ma présence confondit beaucoup de ceux qui n’avaient pas su interpréter les prophéties. Ils s’attendaient à voir leur Messie comme un prince puissant qui écraserait ses ennemis, qui humilierait les rois et les oppresseurs et qui attribuerait les possessions et biens terrestres à ceux qui l’attendaient.

14. Quand ce peuple vit Jésus, pauvre et sans monture et vêtu d’une humble tunique, naître dans une étable et qu’il le vit, par la suite, travailler comme un simple artisan, il ne put croire qu’Il fut l’envoyé du Père, celui qui avait été l’élu. Il fut indispensable que le Maître accomplisse des prodiges et des oeuvres palpables pour qu’ils le croient et comprennent son message divin. (227, 12-13)

15. Les humbles et les pauvres ont toujours découvert ma présence, parce que leurs entendements ne sont pas préoccupés par des théories humaines qui les écartent du discernement clair.

16. Au cours de la Seconde Ere également, après l’annonce de la venue du Messie et dès son arrivée, ceux qui le ressentirent furent les personnes simples de coeur, à l’esprit humble et à l’entendement immaculé.

17. Les théologiens avaient en mains le livre des prophètes et, quotidiennement, répétaient les paroles annonciatrices des signes, du moment et de la forme de la venue du Messie; cependant, ils me virent et ne me reconnurent pas, ils m’écoutèrent et nièrent que je fus le Sauveur promis. Ils virent mes oeuvres et, l’unique réaction qu’ils eurent fut de se scandaliser, alors qu’en vérité, toutes avaient été prophétisées. (150, 21-23)

18. Aujourd’hui l’on ne doute déjà plus de Jésus, mais beaucoup discutent et nient même ma divinité. Les uns m’attribuent une grande élévation spirituelle quant aux autres, ils affirment que Moi aussi je m’en vais parcourant le sentier de l’évolution de l’esprit, pour pouvoir arriver au Père. Mais, s’il en était ainsi, je ne serais pas venu vous dire : “Je suis le chemin, la vérité et la vie”. (170, 7)

Jésus, hôte de salut parmi le peuple humble

19. Votre mission consiste à imiter votre Divin Maître en son passage sur la Terre. Souvenez-vous que lorsque je me présentais dans les demeures, je laissais à tous, à chaque fois, un message de paix, je guérissais les malades et consolais ceux qui étaient tristes grâce au pouvoir divin que possède l’amour.

20. Je n’ai jamais manqué d’entrer dans un foyer même si l’on ne m’y croyait pas; je savais qu’en quittant ce lieu le coeur de ses habitants déborderait de joie parce que, sans le savoir, leur esprit s’inclinerait vers le Royaume des Cieux, grâce à mon enseignement.

21. Quelques fois je me dirigeai aux coeurs, en d’autres circonstances, ce sont eux qui me cherchèrent, mais dans tous les cas mon amour fut le pain de la vie éternelle que je leur offris dans l’essence de ma parole. (28, 3-5)

Jésus, l’infatigable prédicateur

22. En quelques occasions où je me retirai et me livrai à la solitude d’une quelconque vallée, je ne restais seul que pour de rares instants, parce que les multitudes, avides de m’écouter, se rapprochaient de leur Maître en quête de l’infinie douceur de son regard. Moi, je les recevais, en répandant en ces hommes, femmes et enfants la tendresse de mon infinie charité, en sachant que chaque créature renfermait un esprit que j’étais venu chercher au monde. Alors je leur parlai du Royaume des Cieux, qui est la véritable patrie de l’esprit, afin d’apaiser, par ma parole, leurs inquiétudes et de se fortifier avec l’espoir d’atteindre la vie éternelle.

23. Parfois, caché parmi la multitude, un homme avait l’intention de clamer haut et fort sa négation de ma vérité, assurant que j’étais un faux prophète, mais ma parole le prenait de surprise avant même qu’il n’eut le temps de mouvoir ses lèvres. En d’autres occasions, je me laissai injurier par un quelconque blasphème, pour fournir la preuve à la multitude que les offenses ne troublaient pas le Maître, en leur donnant ainsi un exemple d’humilité et d’amour.

24. Il y en eut quelques-uns qui, honteux devant ma mansuétude, s’absentèrent sur le champ, repentis d’avoir offensé par leurs doutes celui qui, à travers ses oeuvres, prêchait la vérité. Lorsque l’opportunité se présentait à eux, ils venaient à Moi, me suivaient sur les chemins, éplorés, attendris devant ma parole, sans pour autant oser s’adresser à Moi pour me demander pardon pour les offenses qu’ils m’avaient profanées auparavant. Moi, je les appelais, les caressais avec ma parole et leur concédais une grâce. (28, 6-7)

25. Ecoutez : Lorsque je fus présent parmi vous sur la Terre, les hommes accouraient à Moi en caravanes, des hommes de haut rang, couverts de vanité, des gouvernants qui me cherchaient en secret pour m’écouter. Les uns m’admirèrent, mais sans le confesser par crainte, les autres me renièrent.

26. Des multitudes d’hommes, de femmes et d’enfants vinrent à Moi. Ils m’écoutaient le matin, l’après-midi et en soirée et, toujours trouvaient le Maître disposé à leur livrer la parole de Dieu. Ils contemplaient le Maître, infatigable, oublieux de lui-même. Ils ignoraient l’heure à laquelle il s’alimentait pour nourrir son corps et que sa voix ne s’affaiblisse. Ils ne savaient pas que Jésus puisait des forces de son propre Esprit et trouvait en lui-même son propre soutien. (241, 23)

L’amour de Jésus pour les enfants et la nature

27. Dans certaines occasions, me trouvant seul, je fus découvert par les enfants qui venaient à Moi pour me voir, m’offrir des fleurs, me raconter quelque peine et m’offrir leurs baisers.

28. Les mères s’affligeaient en découvrant leurs petits qui écoutaient ma parole, dans mes bras. Les disciples, pensant que cela signifiait un manque de respect envers le Maître, essayaient de les chasser. C’est alors que je dus leur dire : «Laissez venir à Moi les enfants, parce que pour parvenir à pénétrer le Royaume des Cieux, il est indispensable que vous ayez la pureté et la simplicité des enfants».

29. Moi je me réjouissais de cette innocence et cette candeur, comme celui qui se délecte la vue en contemplant un bouton de fleur prêt à éclore. (262, 62-64)

30. Combien de fois Jésus fut-il rencontré par ses disciples en train de converser avec les distinctes créatures de l’Univers! A combien de reprises le Maître ne fut-il pas surpris dans ses dialogues avec les oiseaux, la campagne et la mer! Mais ils savaient que leur Maître n’avait pas perdu la raison, ils savaient qu’en leur Maître vibrait l’Esprit Créateur du Père, celui qui a doté tous les êtres de langage, celui qui comprenait tous ses enfants, celui qui recevait la louange et l’amour de tout ce qu’Il avait créé.

31. A maintes reprises les disciples et les gens virent Jésus caresser un oiseau ou une fleur et bénissant tout. Dans ses yeux, ils découvraient des regards d’amour infini pour toutes les créatures! Les disciples devinaient la joie divine de ce Seigneur entouré de tant de splendeur, de tant de merveilles jaillies de sa sagesse. Souvent aussi ils virent les yeux du Maître baignés de larmes lorsqu’Il voyait l’indifférence des hommes devant tant de grandeur, l’insensibilité et la cécité des créatures humaines devant tant de splendeur. Maintes fois ils virent le Maître pleurer lorsqu’Il voyait le lépreux pleurer pour sa lèpre, et les hommes et les femmes qui se plaignaient de leur destin. Alors qu’ils étaient enveloppés dans un giron d’amour parfait! (332, 25-26)

La doctrine de Jésus

32. Jésus vous enseigna la charité, la mansuétude et l’amour. Il vint vous enseigner à pardonner avec le coeur à vos ennemis; il vint vous dire que vous devriez fuir le mensonge et aimer la vérité; il vous manifesta que, tant le mal que le bien que vous recevez, vous devriez toujours le payer avec le bien. Il vous enseigna le respect envers chacun de vos semblables et vous révéla la manière de trouver la santé du corps et de l’esprit, et d’honorer par votre vie le nom de vos pères, pour qu’à la fois vous aussi puissiez être honorés par vos enfants.

33. Voici quelques commandements que tout un chacun qui en vérité souhaite être chrétien, devrait respecter.

34. Quand les scribes et les pharisiens observèrent les actions de Jésus et considérèrent qu’elles divergeaient des leurs, ils dirent que la Doctrine qu’Il prêchait allait à l’encontre de la Loi de Moïse. Il faut dire qu’ils confondaient la Loi et les traditions, mais je leur fournis la preuve que je n’étais pas venu pour transgresser la Loi que le Père avait révélée à Moïse, mais bien pour l’accomplir en paroles et en actes.

35. Je passai certainement au-dessus de maintes traditions de ce peuple, parce qu’il était temps qu’elles disparaissent, afin de commencer une nouvelle ère, avec des enseignements plus élevés. (149, 42-43)

36. Rappelez-vous de mes paroles, dans le premier précepte de la Loi que je livrai à l’humanité par l’entremise de Moise : «Vous ne forgerez aucune image ni ressemblance quant aux affaires du Ciel, pour vous prosterner et les adorer». Depuis cet instant furent clairement tracés les chemins pour l’homme et pour l’esprit.

37. Moise ne se limita pas à transmettre le Décalogue aux hommes. Il institua également des lois secondaires pour la vie humaine et implanta des traditions, rites et symboles au sein du culte spirituel, le tout en accord avec les pas que l’esprit humain permettait alors.

38. Mais c’est alors que vint le Messie promis qui effaça les traditions, les rites, les symboles et les sacrifices, pour seulement laisser intacte la Loi. Pour cette raison, lorsque les pharisiens dirent au peuple que Jésus venait à l’encontre des lois de Moïse, je leur répondis que je ne m’opposais pas à la Loi, mais que je venais pour veiller à son accomplissement et que si mes enseignements devaient effacer les traditions, c’était dû au fait que le peuple, dans sa soif de les respecter, avait oublié d’observer la Loi. (254, 17-18)

39. Jésus caressait le désir ardent de voir ses disciples se convertir en semeurs de sa Doctrine rédemptrice; pour cela, au moment suprême de son dernier enseignement qui fut aussi la dernière conversation entre le Père et ses enfants, il dit à ses disciples, avec une douce intonation : je vais vous laisser un nouveau commandement : «Aimez-vous les uns les autres», illuminant ainsi, de la lumière de cette maxime, la plus grande espérance de l’humanité. (254, 59)

40. Ma parole de ce temps n’effacera pas ce que je vous ai révélé au cours du Second. Les temps, les siècles et les ères passeront, mais les paroles de Jésus resteront. Aujourd’hui, je viens vous expliquer et vous révéler le contenu de ce que je vous dis alors et que vous ne comprîtes point. (114, 47)

«Miracles» de Jésus

41. Afin que cet enseignement enflamme la foi dans les coeurs, je l’appuyai de miracles, pour que tous puissent l’aimer. Et, pour rendre ces miracles encore plus palpables, je les réalisai sur les corps de malades, je guéris les aveugles, les sourds, les muets, les paralytiques, les possédés et les lépreux, j’ai même ressuscité les morts.

42. Combien de miracles d’amour furent accomplis par le Christ parmi les hommes! L’histoire recueillit leurs noms à titre d’exemple pour les générations futures. (151, 37-38)

43. De partout surgirent des êtres de lumière au service de l’OEuvre divine ainsi que d’autres rebelles et ignorants. Dans cette humanité apparurent les possédés que la science ne parvenait pas à libérer et que le peuple répudiait. Ni les docteurs de la Loi ni les scientifiques ne réussissaient à guérir ces malades.

44. Mais j’avais tout disposé pour vous enseigner et vous donner des preuves d’amour; et je vous concédai, par le biais de Jésus, la guérison de ces créatures, au grand étonnement de beaucoup.

45. Les incrédules, ceux qui avaient entendu parler du pouvoir de Jésus et qui étaient au courant de ses miracles, recherchaient des preuves les plus difficiles pour le faire vaciller l’espace d’un instant et ainsi démontrer qu’il n’était pas infaillible. Cette libération des possédés, le fait qu’ils récupèrent leur état d’êtres normaux, juste en les touchant, en les regardant ou en leur dirigeant un mot d’ordre, afin que ces êtres spirituels abandonnent leur esprit et que, les uns et les autres soient libérés de ce pesant fardeau, tout cela sema la confusion chez les détracteurs.

46. En présence de ce pouvoir, les pharisiens, les scientifiques, les scribes et les publicains eurent des réactions différentes. Les uns reconnaissaient la puissance de Jésus, d’autres attribuaient son pouvoir à d’étranges influences, les autres enfin n’étaient pas capables de se prononcer, mais les malades qui avaient été guéris bénissaient son nom.

47. Quelques-uns avaient été possédés par un seul esprit, d’autres par sept, comme ce fut le cas de Marie Madeleine, d’autres enfin déclaraient avoir été possédés par une légion d’esprits.

48. Les manifestations spirituelles se succédèrent tout au long de la vie du Maître, quelques-unes furent vécues par les douze disciples, d’autres par le peuple sur les chemins ou dans leurs demeures. C’était un temps de prodiges et de merveilles. (339, 20-22)

49. Le miracle, comme vous l’entendez, n’existe pas; il n’existe aucune contradiction entre le divin et le matériel.

50. Vous attribuez de nombreux miracles à Jésus et, je vous dis en vérité que ses oeuvres furent le résultat de l’amour, de cette force divine qui est latente en chaque esprit. Vous autres ne savez pas encore en faire usage, parce que vous n’avez pas voulu connaître la vertu de l’amour.

51. Qu’exista-t-il dans tous les prodiges qu’accomplit Jésus, si ce n’est l’amour?

52. Ecoutez-moi, disciples : Afin que l’amour de Dieu puisse se manifester à l’humanité, il fallait un instrument humble. Jésus toujours fut humble et vint en donner l’exemple aux hommes lorsqu’en une occasion, il vous déclara qu’il ne pourrait rien accomplir sans la volonté de son Père Céleste. Celui qui ne s’imprègne pas de l’humilité de ces paroles pensera que Jésus fut un homme quelconque, mais en vérité Il voulait vous donner une leçon d’humilité.

53. Il savait que cette humilité et cette unité avec le Père le rendaient tout- puissant aux yeux de l’humanité.

54. Oh immense et merveilleuse transfiguration que procurent l’amour, l’humilité et la sagesse!

55. A présent vous savez que, bien que Jésus ait dit qu’il ne pouvait rien faire si ce n’était par la volonté de son Père, en réalité il pouvait tout accomplir en raison de son obéissance, son humilité, parce qu’il se mit au service de la Loi et des hommes et parce qu’il sut aimer.

56. Reconnaissez dès lors que, connaissant vous-mêmes quelques- unes des vertus de l’amour spirituel, vous ne le ressentez pas et, ainsi, ne pouvez comprendre le pourquoi de tout ce que vous qualifiez de miracle ou mystère, de même que ce sont les oeuvres qui accomplissent l’amour divin.

57. Quels enseignements vous livra Jésus, qui ne furent d’amour? Quelle science, quelles pratiques ou connaissances mystérieuses utilisa-t-il pour vous laisser ses exemples de pouvoir et de sagesse? Rien de plus que la douceur de l’amour avec laquelle tout peut se réaliser.

58. Il n’y a rien de contradictoire dans Les lois du Père, simples par leur sagesse et sages parce qu’elles débordent d’amour.

59. Ecoutez le Maître, Il est votre Livre. (17, 11-21)

60. L’Esprit qui anima Jésus fut le Mien. Votre Dieu se fit homme pour habiter avec vous et se faire voir, parce qu’il le fallait. En tant qu’homme, je ressentis toutes les souffrances humaines; les hommes de science, qui avaient étudié la nature, découvrirent mon enseignement et ils découvrirent qu’ils ne savaient rien. Grands et petits, vertueux et pécheurs, innocents et coupables reçurent l’essence de ma parole et, à tous, je les rendis dignes de ma présence, et bien que nombreux furent les appelés, peu furent les élus et encore moins de ceux qui Me furent proches. (44, 10)

L’adultîre

61. Je pris la défense des pécheurs. Ne vous souvenez-vous pas de la femme adultère? Lorsque l’on me l’amena, poursuivie et condamnée par les foules, les pharisiens arrivèrent et m’interrogèrent : Que devons-nous faire d’elle? Les prêtres espéraient que je leur réponde : «faites justice», pour ensuite pouvoir répliquer : «Comment peux-tu prêcher l’amour et permettre en même temps que cette pécheresse soit punie?» Si j’avais dit de la laisser en liberté, ils m’auraient rétorqué : Dans les lois de Moise, que d’après toi tu viens confirmer, il existe un précepte qui dit : Toute femme surprise en état adultère mourra par lapidation.

62. Tout en considérant leur intention, je ne leur répondis point et, me penchant, écrivis sur la terre poussiéreuse les péchés de ceux qui étaient en train de juger. Ils me réitérèrent leur question de savoir ce qu’ils devaient faire de cette femme, et je leur répondis : «Que celui qui se trouve libre de péché lui jette la première pierre». A cet instant ils reconnurent leurs erreurs et s’éloignèrent en se voilant la face. Aucun d’entre eux n’était propre et, se sentant pénétrés par Mon regard jusqu’au plus profond de leur coeur, n’accusèrent plus cette femme, parce que tous avaient péché. Quant à la femme, accompagnée d’autres qui avaient aussi commis l’adultère, elles se repentirent et ne péchèrent plus. Je vous dis qu’il est plus facile de convertir un pécheur par l’amour que par la rigueur et le châtiment. (44, 11)

Marie Madeleine

63. Marie Madeleine la pécheresse, ainsi la surnomma tout le monde, se gagna de ma tendresse et de mon pardon.

64. Très rapidement elle parvint à sa rédemption, ce qui n’arrive pas aux autres qui, faiblement, demandent le pardon de leurs péchés; tandis qu’elle rencontra très vite ce qu’elle cherchait, d’autres n’y arrivent pas.

65. Madeleine se fit pardonner sans se vanter de son repentir; elle, tout comme vous, avait péché, mais elle avait beaucoup aimé.

66. Celui qui aime aura le droit à l’erreur en sa conduite humaine, mais l’amour est la tendresse qui déborde du coeur. Si, tout comme elle, vous souhaitez être pardonnés, alors dirigez vos yeux pleins d’amour et de confiance vers Moi, et vous aussi serez absout de toute tache.

67. Cette femme jamais plus ne pécha, elle consacra à la Doctrine du Maître l’amour qui débordait de son coeur.

68. Elle fut pardonnée bien qu’ayant commis des erreurs, mais elle avait en son coeur le feu purificateur. Et depuis ce pardon que reçut la pécheresse, elle ne s’écarta plus un seul instant de Jésus. Plutôt que cette petite, ce furent mes disciples qui me laissèrent seul dans les heures les plus sanglantes. Marie ne s’éloigna pas de Moi, elle ne me renia pas, n’eut pas peur et ne fut pas honteuse.

69. C’est pour cela qu’il lui fut accordé de pleurer au pied de ma croix et sur mon sépulcre. Très vite, son esprit se racheta pour avoir tant aimé.

70. En son coeur elle avait aussi un esprit d’apôtre; sa conversion resplendit comme la lumière de la vérité; elle avait su s’abaisser devant Moi pour me dire : «Seigneur, si tu le souhaites, je serai libérée du péché».

71. Quant à vous, combien de fois souhaitiez-vous me convaincre de votre innocence en enveloppant vos fautes dans de longues prières?

72. Non, mes disciples, inspirez-vous d’elle, aimez vraiment votre Seigneur en chacun de vos frères, aimez très fort et vos péchés vous seront pardonnés. Vous serez grands lorsque vous ferez fleurir cette vérité en votre coeur. (212, 68-75)

Nicodème et la question de la réincarnation

73. En ce temps-là, Nicodème de bonne foi m’avait cherché pour s’entretenir avec Moi, je dis : Ce qui est né de la chair est chair, et ce qui est né de l’esprit est esprit. Ne vous étonnez pas si je vous dis qu’il est nécessaire de naître une autre fois. Qui comprit ces paroles?

74. Je voulus vous dire ainsi qu’une vie humaine n’est pas suffisante pour comprendre une seule de mes leçons et que, pour parvenir à comprendre le livre que cette vie renferme, beaucoup d’existences vous seront indispensables. De là que la chair ne serve que d’appui à l’esprit en son passage sur la Terre. (151, 59)

La Transfiguration de Jésus

75. Au cours de la Seconde Ere, une fois Jésus marchait, suivi de quelques- uns de ses disciples. Ils avaient escaladé une montagne et, pendant que le Maître émerveillait ces hommes avec ses paroles, soudain ils virent le corps transfiguré de leur Seigneur, flottant dans l’espace, avec à sa droite l’esprit de Moise et celui d’Elie à sa gauche.

76. Devant ce mirage surnaturel, les disciples, aveuglés par la lumière divine, tombèrent à terre; mais en se calmant par la suite, proposèrent à leur Maître de poser sur ses épaules le manteau de pourpre des rois, le même que celui de Moise et d’Elie. Alors ils entendirent une voix qui descendait de l’infini, qui disait : «Celui-ci est mon Fils aimé en qui j’ai déposé mes complaisances, écoutez-Le».

77. En entendant cette voix, une grande frayeur s’empara des disciples et, en levant les yeux, ils ne virent que le Maître qui leur dit : «N’ayez crainte et ne racontez à personne cette vision, jusqu’à ce que Moi, je sois ressuscité d’entre les morts». Alors ils interrogèrent leur Seigneur : «Pourquoi les scribes disent-ils qu’il est indispensable qu’Elie vienne le premier?» et Jésus leur répondit : «En vérité, Elie viendra le premier et restituera toutes les choses, mais Moi je vous dis qu’Elie est déjà venu et que vous ne l’avez pas reconnu, avant ils firent de lui ce qu’ils voulaient. Alors les disciples comprirent qu’Il leur parla de Jean le Baptiste».

78. En cette ère, combien de fois ai-je fait disparaître, devant vos yeux, la matière grâce à laquelle je communique, pour vous permettre de me voir sous la même forme humaine que celle par laquelle l’humanité connut Jésus, et cependant vous n’êtes pas tombés et ne vous êtes pas prosternés devant la nouvelle transfiguration. (29, 15-18)

Manque de valeur confessionnelle

79. En ce temps-là, lorsque fait homme j’habitai parmi vous, il arriva très souvent que, durant la nuit, quand tout le monde dormait, des hommes cherchaient à arriver discrètement jusqu’à Moi, par crainte d’être découverts. Ils me cherchaient parce qu’ils éprouvaient le remords d’avoir crié et d’avoir protesté contre Moi quand je m’adressais à la multitude. Et leur remords s’intensifiait quand ils constataient que ma parole leur avait laissé, dans le coeur, un présent de paix et de lumière tandis qu’en leur corps s’était répandu mon baume de guérison.

80. La tête basse, ils se présentaient devant Moi en Me disant : Maître, pardonnez-nous, nous avons reconnu que ta Parole est porteuse de vérité Moi, je leur répondais : «Si vous avez découvert que je n’exprime que la vérité, pourquoi vous cachez-vous? Ne sortez-vous pas pour recevoir les rayons du soleil lorsque celui-ci fait son apparition, et quand en avez-vous eu honte?» Celui qui aime la vérité jamais ne la cache, ni la renie, ni n’en éprouve de la honte.

81. Je vous parle ainsi parce que je vois que nombreux sont ceux qui viennent m’écouter en cachette et qui mentent, cachant le lieu de leur visite, taisant ce qu’ils ont entendu et, parfois même, nient avoir été avec Moi. De quoi avez-vous honte? (133, 23-26) Harcèlement contre Jésus

82. Au cours de la Seconde Ere je m’adressais aux multitudes. Tous écoutaient ma parole parfaite en son essence et en sa forme. Mon regard, pénétrant les coeurs, découvrait tout ce que chacun gardait en soi. Le doute habitait certains, la foi habitait d’autres. En certains coeurs une voix angoissée me parlait : il s’agissait des malades que la douleur invitait à attendre un miracle de Ma part. Il y en avait qui tentaient de cacher leur raillerie lorsqu’ils m’entendaient dire que je venais du Père pour apporter aux hommes le Royaume des Cieux, et enfin, il y avait des coeurs en lesquels je rencontrais de la haine à mon égard, et des intentions de me faire taire ou disparaître.

83. Il s’agissait de vaniteux, de pharisiens, qui se sentaient affectés par ma vérité, parce que, malgré la grande clarté de ma parole, si pleine d’amour et de consolation, bien qu’elle ait toujours été confirmée et démontrée par la réalisation de grandes oeuvres, beaucoup d’hommes persistèrent dans le fait de justifier la vérité de ma présence, en me jugeant au travers de Jésus, passant au crible ma vie et en se fixant sur l’humilité de mes vêtements et mon absolue pauvreté de biens matériels.

84. Et, non conformes de me juger Moi, ils jugeaient mes disciples, les observant attentivement que ce soit lorsqu’ils s’exprimaient ou lorsqu’ils me suivaient par les chemins, ou encore lorsqu’ils prenaient place à table. Comme se scandalisèrent les pharisiens lorsqu’ils virent, un jour, que mes disciples ne s’étaient pas lavés les mains pour s’asseoir à table! Pauvres mentalités que celles qui confondaient la toilette du corps avec la pureté de l’esprit! Ils ne se rendaient pas compte que, lorsqu’ils manipulaient les pains sacrés au temple, ils avaient les mains propres mais le coeur plein de pourriture. (356, 37-38)

85. À chaque pas, ils me passaient au crible. Toutes mes actions et paroles furent jugées avec mauvaise intention, la plupart du temps, ils se confondaient devant mes oeuvres ou preuves, parce que leurs entendements n’étaient pas capables de comprendre ce que seul l’esprit peut concevoir.

86. Si je priais, ils disaient : Pourquoi prie-t-il s’il prétend détenir le pouvoir et la sagesse? De quoi peut-il avoir besoin, que peut-il demander? Et, si je ne priais pas, ils disaient que je ne respectais pas leur culte.

87. S’ils ne me voyaient pas m’alimenter pendant que mes disciples mangeaient, ils jugeaient que j’étais en dehors des lois instituées par Dieu, et s’ils me voyaient consommer une quelconque nourriture, ils se demandaient quel besoin j’avais de manger, Moi, qui prétendais être la vie. Ils ne comprenaient pas que j’étais venu au monde pour révéler aux hommes comment l’humanité devrait vivre après une purification prolongée, afin qu’il en jaillisse une génération spiritualisée qui serait bien au-dessus des misères humaines, des besoins indispensable de la chair et des passions des sens corporels. (40, 11-13)

Annonce des adieux

88. Jésus vécut pendant trois ans en compagnie de ses disciples et fut suivi par de grandes multitudes qui l’aimaient profondément. Pour ces disciples, ce qui seul les importait était écouter leur Maître prêcher son enseignement divin. En suivant ses pas, ils ne connaissaient pas la faim ni la soif, il n’existait aucun faux-pas ni obstacle, tout était paix et bonheur dans le contexte qui entourait ce groupe et pourtant, lorsqu’ils étaient le plus plongés dans la contemplation de leur aimé Jésus, Il leur disait : « Les temps changeront, je prendrai congé de vous et vous resterez comme des brebis entre les loups ». L’heure est proche et il me faut retourner à l’endroit d’où je suis venu. Vous resterez seuls pour un temps, pour témoigner de ce que vous avez vu et entendu. Vous, les affamés et assoiffés d’amour et de justice, travaillez en mon nom et, par la suite, je vous emmènerai avec moi à la demeure éternelle ».

89. Ces paroles attristaient les disciples et, à mesure que l’heure se fut plus proche, Jésus répétait cette annonce avec davantage d’insistance, il parlait de son départ, mais en même temps réconfortait le coeur de ceux qui écoutaient, en leur disant que Son Esprit ne s’absenterait pas et qu’il continuerait de veiller sur le monde. Et, s’ils se préparaient à transmettre sa parole comme un message de réconfort et d’espérance à l’humanité de ce temps-là, Il s’exprimerait par leur bouche et accomplirait des prodiges. (354, 26-27)

Entrée de Jésus à Jérusalem

90. Les multitudes me reçurent triomphalement lors de mon entrée dans la ville de Jérusalem. Des régions et villages arrivèrent des foules d’hommes, de femmes et d’enfants pour voir l’entrée du Maître dans la ville. Il s’agissait de ceux qui avaient reçu le prodige et la preuve du pouvoir du Fils de Dieu. Des aveugles qui voyaient à nouveau, des muets qui, à présent, pouvaient chanter Hosanna! Des paralytiques qui avaient abandonné le lit pour venir, pressés, contempler le Maître à la Fête de Pâques.

91. Je savais que ce triomphe était momentané et j’avais déjà anticipé à mes disciples ce qui se produirait par la suite. Ce n’était que le commencement de ma lutte et, à présent bien loin de cet événement, je vous dis que la lumière de ma vérité continue son combat contre les ténèbres de l’ignorance, du péché et de l’imposture, ce pour quoi je me dois d’ajouter que mon triomphe absolu ne s’est pas encore totalement réalisé.

92. Comment pouvez-vous croire que cette entrée dans Jérusalem ait signifié le triomphe de ma Cause, alors que seulement quelques-uns étaient convertis et qu’il en existait de très nombreux qui ignoraient qui j’étais?

93. Et, même si cette humanité s’était convertie tout entière à ma parole, ne restait-il pas de nombreuses générations à venir?

94. Cet instant d’allégresse, cette entrée fugacement triomphale, fut seulement l’image du triomphe de la lumière, du bien, de la vérité, de l’amour et de la justice, un jour qui devait arriver et auquel vous étiez tous invités.

95. Sachez que si un seul de mes enfants se trouvait hors de la Nouvelle Jérusalem, il n’y aurait pas de fête, parce que Dieu ne pourrait parler de triomphe. Il ne pourra célébrer sa victoire si son pouvoir ne fut pas capable de sauver le dernier de ses enfants. (268, 17-21)

96. Vous êtes les mêmes qui, au Second Temps, chantiez le Hosanna lorsque Jésus entra dans Jérusalem. Aujourd’hui que je me manifeste à vous sous forme d’esprit, ne m’étalez plus vos manteaux sur mon passage, ce sont vos coeurs que vous offrez en guise de demeure pour votre Seigneur. Aujourd’hui, votre Hosanna n’est pas à haute voix, cet Hosanna rejaillit de votre esprit comme un hymne d’humilité, d’amour et de reconnaissance à l’égard du Père, comme un hymne de foi en cette manifestation que votre Seigneur est venu vous offrir au Troisième Temps.

97. Hier comme aujourd’hui, vous m’avez suivi de la même manière lors de mon entrée dans Jérusalem. Les grandes multitudes m’entouraient, captivées par mes paroles d’amour. Hommes et femmes, personnes âgées et enfants, bouleversaient la ville avec leurs voix de jubilé et les mêmes prêtres et pharisiens, craignant que le peuple se rebelle, me dirent : «Maître, si Tu enseignes la paix, comment peux-Tu permettre que tes disciples fassent autant de tapage?» Et je leur répondis : «En vérité, je vous le dis, si ceux-ci se taisaient, les pierres parleraient». Parce que c’étaient des instants d’allégresse, c’était aussi la culmination et la glorification du Messie parmi les affamés et les assoiffés de justice, de ces esprits qui, depuis longtemps, avaient attendu l’arrivée du Seigneur, en accomplissement des prophéties.

98. Dans ce jubilé et cette joie, mon peuple célébrait également sa libération d’Egypte. Cette commémoration de la Pâque, je voulus la rendre inoubliable pour mon peuple; mais en vérité, je vous le dis, je ne respectai pas une simple tradition par le sacrifice d’un agneau, non, je m’offris en Jésus, l’Agneau Immolé, comme le chemin par lequel tous mes enfants devront se racheter. (318, 57-59)

La dernière cène

99. Lorsque Jésus célébra la Pâque avec ses disciples, selon la tradition de ce peuple, il leur dit : Je viens vous révéler quelque chose de nouveau : Buvez ce vin et mangez ce pain, qui symbolisent mon sang et mon corps, et faites-le en mémoire de Moi.

100. Après le départ du Maître, les disciples commémorèrent le sacrifice de leur Seigneur en buvant le vin et en mangeant le pain qui symbolisent Celui qui donna tout par amour pour l’humanité.

101. À mesure que s’écoulèrent les siècles, les peuples divisés en religions interprétèrent différemment ma parole.

102. Aujourd’hui je viens vous faire part de ce que fut mon sentiment en cet instant, durant cette ultime cène, où chaque parole et chaque acte de Jésus constitua une leçon d’un livre de profonde sagesse et d’amour infini. Si je pris le pain et le vin, c’est pour que vous compreniez qu’ils ressemblent à l’amour, qui est l’aliment et la vie de l’esprit. Je vous dis : « Faites cela en mémoire de Moi », parce que le Maître voulait vous dire d’aimer vos frères avec un amour semblable à celui de Jésus, en vous livrant comme véritable soutien pour l’humanité.

103. Tout rite que vous accomplissiez à partir de ces enseignements sera stérile si, dans votre vie, vous ne mettez pas en pratique mes enseignements et mes exemples; voici la tâche ardue qui vous attend, mais c’est dans la difficulté qu’existe le mérite. (151, 29-32 et 34)

104. Maintenant, vous êtes tout autour de Moi, comme déjà auparavant cette dernière nuit, au Second Temps. C’était le crépuscule lorsque Jésus conversait avec ses apôtres, en cette demeure, pour la dernière fois. C’étaient les paroles d’un Père agonisant pour ses enfants bien-aimés. Il y avait de la tristesse en Jésus et aussi auprès des disciples qui ignoraient encore ce qui, quelques heures plus tard, attendait Celui qui était venu les endoctriner et qui les avait tant aimés. Leur Seigneur allait s’en aller, mais ils ne savaient pas encore de quelle manière. Pierre pleurait en serrant le calice contre son coeur. Jean mouillait de ses larmes le buste du Maître. Mathieu et Bartholomé étaient en extase devant mon enseignement. Philippe et Thomas cachaient leur amertume tout en dînant avec Moi. Jacques, le cadet, et Thaddée, l’aîné, André et Simon tous étaient muets de douleur, cependant ils me parlaient beaucoup avec le coeur. Judas l’Iscariote, lui aussi, avait le coeur en peine et éprouvait angoisse et remords, mais ne pouvait déjà plus revenir en arrière parce que les ténèbres s’étaient emparées de lui.

105. Lorsque Jésus acheva de prononcer ses dernières paroles et recommandations, ces disciples se trouvaient dans un bain de larmes, mais l’un d’entre eux n’était déjà plus là. Son esprit ne put recevoir autant d’amour ni voir autant de lumière, et il s’éloigna parce que cette parole lui brûlait le coeur. (94, 56-58)

106. L’ardent et divin désir de Jésus était que ses disciples se convertissent en semeurs de sa Doctrine rédemptrice.

107. Pour cela, à l’instant suprême de son dernier enseignement aux disciples, et qui fut aussi la dernière conversation entre le Père et ses enfants, il leur dit, avec une douce intonation : je vais vous laisser un nouveau commandement : «Aimez- vous les uns les autres».

108. Il illuminait ainsi, de la lumière de cette maxime, la plus grande espérance de l’humanité. (254, 59)

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flagge es  Capítulo 11… La obra de Jesús en la tierra

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 11 – Revelaciones de Jesucristo
La obra de Jesús en la tierra

El bautismo en el Jordán; tiempo de preparación en el desierto
Esto dice el Señor…

1. El dulce Jesús, el humilde Nazareno que había esperado la hora en que por sus labios brotase la divina palabra, buscó a Juan en las riberas del Jordán para recibir las aguas del bautismo. ¿Iba Jesús en busca de purificación? No, pueblo. ¿Iba acaso a celebrar un rito? Tampoco. Jesús sabía que era llegada la hora en que Él dejaba de ser, en que el hombre desaparecía para dejar hablar al Espíritu y quiso señalar esa hora con un acto que se grabaría en la memoria de la humanidad.
2. Las aguas simbólicas no tuvieron que lavar ninguna mancha, pero sí para ejemplo de la humanidad, despojaban a aquel cuerpo de todo lazo con el mundo, para dejar que se fundiese en voluntad con el espíritu. Fue cuando los que presenciaron aquel acto, escucharon una voz divina que humanizada dijo: “He aquí a mi Hijo amado, en quien he puesto mis complacencias, a Él oíd”.
3. Y desde ese instante, el Verbo de Dios se hizo palabra de vida eterna en los labios de Jesús, porque Cristo se manifestó en plenitud a través de Él. Los hombres le llamaron Rabí, Maestro, Enviado, Mesías e Hijo de Dios. (308, 25 – 27)
4. Después me interné en el desierto para meditar, para enseñaros a penetrar en comunión con el Creador y contemplar desde el silencio del desierto la obra que me esperaba, para enseñaros con ello, que para levantaros al cumplimiento de la obra que os he confiado, antes tenéis que purificaros. Después, en el silencio de vuestro ser, buscad la comunión directa con vuestro Padre, y así preparados, limpios, fortalecidos y resueltos, levantaos con firmeza al cumplimiento de vuestra delicada misión. (113, 9)

La unidad de Jesucristo con Dios
5. Tres años hablé al mundo por aquellos labios, sin que una de mis palabras o uno de mis pensamientos fuese tergiversado por aquella mente, sin que uno de sus actos estuviese en desacuerdo con mi voluntad. Es que Jesús y Cristo, hombre y espíritu fueron uno, como Uno es Cristo con el Padre. (308, 28)
6. Mirad en Mí al Padre, porque de cierto os digo que Cristo con el Padre son Uno desde la eternidad, desde antes de que los mundos fueran.
7. En el Segundo Tiempo ese Cristo que es Uno con Dios, encarnó en la Tierra en el cuerpo bendito de Jesús y así vino a ser el Hijo de Dios, mas sólo en cuanto hombre, porque vuelvo a deciros que un solo Dios existe. (9, 48)
8. Yo me hice hombre en Jesús, no fue para daros a entender que Dios tiene forma humana, sino para hacerme ver y oír de quienes estaban ciegos y sordos para todo lo que es divino.
9. Si el cuerpo de Cristo, hubiese sido la forma de Jehová, en verdad os digo, que ni hubiese sangrado ni hubiese muerto, fue un cuerpo perfecto pero humanizado y sensible para que la humanidad lo viese y a través de él oyese la voz de su Padre celestial. (3, 82)
10. Dos naturalezas hubo en Jesús, una material, humana, creada por mi voluntad en el seno virginal de María, a la que llamé el Hijo del Hombre, y la otra divina, el Espíritu, el cual fue nombrado el Hijo de Dios. En ésta fue el Verbo Divino del Padre, el cual habló en Jesús; la otra fue tan sólo material y visible. (21, 29)
11. Cristo, el Verbo de Dios, fue el que habló por boca de Jesús, el hombre limpio y puro.
12. Jesús el hombre, nació, vivió y murió, mas, por lo que toca a Cristo, Él no nació, ni creció en el mundo, ni murió; porque Él es la Voz del amor, el Espíritu del amor, la palabra divina, la expresión de la sabiduría del Creador, que ha estado siempre con el Padre. (91, 28 – 29)

El rechazo de Jesús como el Mesías esperado
13. En el Segundo Tiempo no fui reconocido por todos. Cuando aparecí en el seno del pueblo judío, el cual ya me esperaba porque veía cumplidas las señales dadas por los profetas, mi presencia confundió a muchos que no habían sabido interpretar las profecías, y esperaban ver a su Mesías como un príncipe poderoso que abatiera a sus enemigos, que humillara a los reyes, a los opresores y concediera posesiones y bienes terrestres a los que le esperaban.
14. Cuando ese pueblo contempló a Jesús, pobre y sin calza, cubriendo con humilde túnica su cuerpo; cuando lo vio nacer en un establo y después trabajar como humilde artesano, no pudo creer que Él fuera el enviado del Padre, el prometido. Fue menester que el Maestro hiciera prodigios y obras palpables para que le creyeran y comprendiesen su divino mensaje. (227, 12 – 13)
15. Siempre han sido los humildes y los pobres los que descubren mi presencia, porque sus entendimientos no están ocupados con teorías humanas que los apartan del claro discernimiento.
16. En el Segundo Tiempo también aconteció que, habiendo sido anunciada la venida del Mesías, cuando El llegó, quienes le sintieron fueron los sencillos de corazón, los de espíritu humilde y entendimiento limpio.
17. Los teólogos tenían en sus manos el libro de los profetas y a diario repetían las palabras que anunciaban las señales, el tiempo y la forma de la venida del Mesías; sin embargo, me vieron y no me reconocieron, me escucharon y negaron que Yo fuera el Salvador prometido; vieron mis obras y lo único que supieron hacer fue escandalizarse, cuando en verdad, todas ellas habían sido profetizadas. (l50, 21 – 23)
18. Hoy ya no dudan de Jesús, pero muchos discuten y aún niegan mi Divinidad. Unos me atribuyen gran elevación espiritual: otros, afirman que Yo también voy caminando por la senda de la evolución del espíritu, para poder llegar al Padre; mas si así fuese, no hubiera venido a deciros: “Yo soy el camino, la verdad y la vida”. (170, 7)

Jesús como huésped de salvación entre el pueblo humilde
19. Vuestra misión, es la de imitar a vuestro Divino Maestro en su paso por la Tierra, recordad que cuando Yo me presentaba en los hogares, siempre dejaba en todos un mensaje de paz, sanaba a los enfermos, consolaba a los tristes con el divino poder que posee el amor.
20. Jamás dejé de penetrar a un hogar porque en él no fuera a ser creído; Yo sabía que al salir de ese lugar el corazón de sus moradores quedaría rebosante de gozo, porque sin saberlo, su espíritu se había asomado a través de mi enseñanza, al Reino de los Cielos.
21. Unas veces Yo fui a los corazones, en otras, ellos me buscaron; pero en todos los casos mi amor fue el pan de vida eterna, que les entregué en la esencia de mi palabra. (28, 3 – 5)

Jesús, el predicador incansable
22. En algunas ocasiones en las que me retiré a la soledad de algún valle, solamente por instantes permanecía solo, porque las multitudes, ávidas de escucharme se acercaban a su Maestro en busca de la infinita dulzura de su mirada. Yo les recibía, derramando en aquellos hombres, mujeres y niños, la ternura de mi caridad infinita sabiendo que en cada criatura había un espíritu al que Yo había venido a buscar al mundo. Entonces les hablaba del Reino de los Cielos, que es la verdadera patria del espíritu, para que calmasen con mi palabra sus inquietudes y se fortalecieran con la esperanza de alcanzar la vida eterna.
23. Hubo ocasiones en las que oculto entre la multitud, había alguno que llevaba la intención de gritar negando mi verdad, asegurando que Yo era un falso profeta; pero mi palabra le sorprendía antes de que hubiera tenido tiempo de abrir sus labios. Otras veces permití que algún blasfemo me injuriase, para probar ante la multitud que el Maestro no se alteraba ante las ofensas, dándoles así un ejemplo de humildad y de amor.
24. Hubo algunos que avergonzados ante mi mansedumbre, se ausentaron al momento, arrepentidos de haber ofendido con sus dudas a quien con sus obras estaba predicando la verdad y en cuanto se les presentaba la oportunidad, venían a Mí, me seguían por los caminos, llorosos, enternecidos ante mi palabra, sin atreverse siquiera a hablar para pedirme perdón por las ofensas que antes me habían inferido. Yo les llamaba, les acariciaba con mi palabra y les concedía alguna gracia. (28, 6 – 7)
25. Escuchad: Cuando Yo estuve en la Tierra con vosotros, los hombres llegaban a Mí en caravanas, hombres de altos puestos, cubiertos de vanidad, gobernantes que secretamente me buscaban para escucharme. Unos me admiraron, pero no lo confesaron por temor, otros me negaron.
26. Hasta Mí llegaron multitudes formadas por hombres, mujeres y niños, y me escuchaban por la mañana, por la tarde, por la noche, y siempre encontraban dispuesto al Maestro a entregarles la palabra de Dios. Ellos contemplaban al Maestro olvidado de sí mismo y no sabían a que hora se alimentaba para que su cuerpo no decayera, ni se debilitara su voz y es que no sabían que Jesús tomaba fuerzas de su propio espíritu y en sí mismo encontraba el sustento. (241, 23)

El amor de Jesús por los niños y la naturaleza
27. Hubo ocasiones en las que encontrándome solitario, era descubierto por los niños, quienes, llegando hasta Mí venían a mirarme, a ofrecerme florecillas, a contarme alguna cuita y a ofrendarme sus ósculos.
28. Las madres se apenaban al encontrar a sus pequeños en mis brazos escuchando mi palabra; los discípulos, creyendo que aquello significaba una falta de respeto hacia el Maestro, trataban de ahuyentarles de mi presencia, entonces Yo hube de decirles: “Dejad a los niños que vengan a Mí, porque para que alcancéis a penetrar en el Reino de los Cielos, es menester tengáis la pureza, la sencillez y simplicidad de los niños”.
29. Yo me recreaba en aquella inocencia y en aquel candor, como quien deleita su mirada contemplando un capullo próximo a abrirse. (262, 62 – 64)
30. ¡Cuántas veces Jesús fue encontrado por sus discípulos cuando conversaba con las distintas criaturas del Universo! ¡Cuántas veces el Maestro fue sorprendido en sus diálogos con las aves, con la campiña, con el mar! Mas ellos sabían que su Maestro no estaba enajenado, ellos sabían que en su Maestro vibraba el Espíritu Creador del Padre, el que había dado idioma a todos los seres, el que entendía a todos sus hijos el que recibía la alabanza y el amor de todo lo hecho por Él.
31. ¡Cuántas veces los discípulos y la gente contemplaron a Jesús acariciando una ave o una flor y bendiciendo todo y en sus ojos descubrían miradas de infinito amor para todas las criaturas! Adivinaban los discípulos el gozo divino de aquel Señor, al verse rodeado de tanto esplendor, de tanta maravilla brotada de su sabiduría y vieron también muchas veces lágrimas en los ojos del Maestro, cuando Él contemplaba la indiferencia de los hombres ante tanta grandeza, la insensibilidad y la ceguedad de las criaturas humanas ante tanto esplendor. Vieron llorar muchas veces al Maestro, cuando contemplaba al leproso llorando por su lepra, y a los hombres y mujeres quejarse de su destino, estando envueltos en un regazo de amor perfecto. (332, 25 – 26)

La doctrina de Jesús
32. Jesús os enseñó la caridad, la mansedumbre, el amor; vino a enseñaros a perdonar de corazón a vuestros enemigos; a deciros que deberíais huir de la mentira y amar la verdad; os manifestó que tanto el mal como el bien que recibieseis lo pagaríais siempre con el bien. Él os enseñó el respeto a cada uno de vuestros semejantes, y os reveló la forma de hallar la salud del cuerpo y del espíritu; a honrar con vuestra vida el nombre de vuestros padres, para que a la vez podáis ser honrados por vuestro hijos.
33. He aquí algunos de los mandatos a los que debe ajustarse todo aquél que en verdad quiera ser cristiano.
34. Cuando los escribas y los fariseos observaron los actos de Jesús y los encontraron que diferían de los suyos, dijeron que la Doctrina que predicaba, iba en contra de la Ley de Moisés. Es que ellos estaban confundiendo la Ley con la tradiciones, mas Yo les probé que no había venido a transgredir la Ley que el Padre había revelado a Moisés, sino a darle cumplimiento con palabras y obras.
35. Ciertamente Yo pasé por sobre muchas de las tradiciones de aquel pueblo, porque ya había llegado el momento de que desaparecieran, para dar principio a un nuevo tiempo, con enseñanzas más elevadas. (149, 42 – 43)
36. Recordad que en el primer precepto de la Ley que por Moisés dí a la humanidad, dije “No haréis imagen ni semejanza de las cosas del Cielo para postraros a adorarlas”. Desde entonces quedó trazado con claridad el camino para el hombre y el camino para el espíritu.
37. No se concretó Moisés a transmitir a los hombres el Decálogo, también instituyó leyes secundarias para la vida humana, e implantó tradiciones, ritos y símbolos dentro del culto espiritual, todo de acuerdo con los pasos que daba entonces el espíritu humano.
38. Pero vino el Mesías prometido y borró tradiciones, ritos, símbolos y sacrificios, dejando intacta solamente la Ley, por eso cuando los fariseos dijeron al pueblo que Jesús venía en contra de las leyes de Moisés, les respondí que Yo no venía contra la Ley, antes bien venía a darle cumplimiento, y que si mis enseñanzas venían borrando las tradiciones, era porque el pueblo por cumplir con ellas se había olvidado de observar la Ley. (254, 17 – 18)
39. El anhelo divino de Jesús era que sus discípulos se convirtiesen en los sembradores de su Doctrina redentora; por eso, en el instante supremo de su última cátedra a los discípulos, que fue también la última conversación entre el Padre y los hijos, les dijo con acento dulce: voy a dejaros un nuevo mandamiento: “Amaos los unos a los otros”, encendiendo con la luz de aquella máxima, la esperanza más grande de la humanidad. (254, 59)
40. Mi palabra de este tiempo no borrará las que os dije en el Segundo. Pasarán los tiempos, los siglos y las eras, mas las palabras de Jesús no pasarán. Hoy vengo a explicaros y a revelaros el contenido de lo que os dije entonces y que no comprendisteis. (114, 47)

“Milagros” de Jesús
41. Para que aquella enseñanza encendiera la fe en los corazones, la acompañé de milagros para que pudiera ser amada por ellos, y para que estos milagros fuesen más palpables, los hice en los cuerpos de los enfermos, sané a los ciegos, a los sordos, a los mudos, a los paralíticos, a los poseídos, a los leprosos y aún resucité a los muertos.
42. ¡Cuántos milagros de amor hizo Cristo entre los hombres! Sus nombres los recogió la historia para ejemplo de futuras generaciones. (151, 37 – 38)
43. Seres de luz al servicio de la Obra divina y otros rebeldes e ignorantes surgieron por doquier, y aparecieron entre aquella humanidad los poseídos, a quienes la ciencia no acertaba a liberar y eran repudiados por el pueblo. Ni los doctores de la Ley, ni los científicos, acertaban a devolver la salud a aquellos enfermos.
44. Mas todo estaba dispuesto por Mí, para enseñaros y daros pruebas de amor y os concedí a través de Jesús la curación de esas criaturas, con asombro de muchos.
45. Los incrédulos, los que habían oído hablar de la potestad de Jesús y sabían de sus milagros, buscaban las pruebas más difíciles para hacerlo vacilar un instante y demostrar que no era infalible; y esta liberación de los poseídos, el hecho de volverlos a su estado de seres normales con sólo tocarlos o mirarlos o dirigirles una palabra de orden, para que aquellos seres espirituales abandonasen su mente y unos y otros quedasen libres de su pesada carga, confundió a aquéllos.
46. Ante este poder, los fariseos, los científicos, los escribas y publicanos tuvieron diferentes reacciones. Unos reconocían la potestad de Jesús, otros atribuían su poder a extrañas influencias, otros nada acertaban a decir; pero los enfermos que habían sido sanados bendecían su nombre.
47. Unos habían sido poseídos por un solo espíritu, otros por siete como María de Magdala y otros por un número tan grande, que ellos mismos decían ser una legión.
48. A lo largo de la vida del Maestro, las manifestaciones espirituales se sucedieron, unas fueron vistas por los doce discípulos, otras por el pueblo en los caminos, en sus hogares. Era tiempo de prodigios, de maravillas. (339, 20 – 22)
49. El milagro, según vosotros lo entendéis, no existe; no hay nada contradictorio entre lo divino y lo material.
50. A Jesús atribuís muchos milagros y de cierto os digo, que sus obras fueron el efecto natural del amor, de esa divina fuerza que estando latente en cada espíritu, vosotros aún no la sabéis usar, porque no habéis querido conocer la virtud del amor.
51. ¿Qué existió en todos los prodigios que realizó Jesús, sino amor?
52. Escuchad discípulos: Para que el amor de Dios se manifestara a la humanidad, era necesaria la humildad del instrumento, y Jesús fue siempre humilde, y como de ello vino a dar ejemplo a los hombres, os dijo en una ocasión que sin la voluntad de su Padre Celestial, nada podría hacer. Quien no penetre en la humildad de esas palabras, pensará que Jesús fue un hombre como cualquiera, pero la verdad es que Él quería daros una lección de humildad.
53. Él sabía que esa humildad, esa unidad con el Padre, le hacía todopoderoso ante la humanidad.
54. ¡Oh inmensa y hermosa transfiguración que da el amor, la humildad y la sabiduría!
55. Ahora sabéis por qué Jesús, aún diciendo que nada podía hacer si no era por la voluntad de su Padre, en realidad todo lo podía, porque fue obediente, porque fue humilde, porque se hizo siervo de la Ley y de los hombres, y porque supo amar.
56. Reconoced entonces que, conociendo vosotros mismos algunas de las virtudes del amor espiritual, no lo sentís y por eso no podéis comprender el por qué de todo lo que llamáis milagro, o misterio, y que son las obras que hace el divino amor.
57. ¿Qué enseñanzas os dió Jesús que no fuesen de amor? ¿Qué ciencia, prácticas o conocimientos misteriosos empleó para dejaros sus ejemplos de poder y sabiduría? Sólo la dulzura del amor con la cual todo se puede hacer.
58. Nada hay contradictorio en las leyes del Padre, sencillas por sabias y sabias por estar saturadas de amor.
59. Entended al Maestro, Él es vuestro Libro. (17, 11 – 21)
60. El Espíritu que animó a Jesús, fue el mío propio, vuestro Dios se hizo hombre para habitar entre vosotros y dejarse mirar, porque así era menester. Sentí en cuanto hombre, todos los sufrimientos humanos; hasta Mí llegaron los hombres de ciencia que habían estudiado la naturaleza y encontraron que de mi enseñanza, nada sabían. Grandes y pequeños, virtuosos y pecadores, inocentes y culpables, recibieron la esencia de mi palabra y a todos los hice dignos de mi presencia, y siendo muchos los llamados, pocos fueron los escogidos y menos los que estuvieron cerca de Mí. (44, 10)

La adúltera
61. Defendí a los pecadores. ¿No recordáis a la mujer adúltera? Cuando fue llevada hasta Mí, perseguida y condenada por las turbas, los fariseos llegaron y me preguntaron ¿Qué debemos hacer con ella? Los sacerdotes esperaban que Yo dijera: haced justicia. Para replicar después: ¿Cómo es que predicas el amor y permites que esta pecadora sea castigada? Y si Yo hubiese dicho: dejadla en libertad, ellos hubieran respondido: En las leyes de Moisés, que según dices vienes confirmando, hay un precepto que dice: Toda aquella mujer que fuese encontrada en adulterio, morirá apedreada.
62. Yo, contemplando la intención de aquéllos, no contesté a sus palabras e inclinándome, escribí en el polvo de la tierra los pecados de aquéllos que juzgaban. Nuevamente me preguntaron qué debían hacer con aquella mujer y Yo les respondí: “El que se encuentre libre de pecado, que arroje la primera piedra”. Entonces ellos reconocieron sus errores, se alejaron cubriendo sus rostros. Ninguno estaba limpio, y sintiéndose mirados por Mí hasta el fondo de su corazón, no acusaron más a aquella mujer, porque todos habían pecado, mas la mujer en compañía de otras que también habían adulterado, se arrepintieron y no volvieron a pecar. Os digo que es más fácil convertir a un pecador por el amor que por el rigor. (44, 11)

María Magdalena
63. María Magdalena la pecadora, como el mundo la ha llamado, fue merecedora de mi ternura y de mi perdón.
64. Pronto logró su redención, lo que no sucede con otros que piden débilmente el perdón por sus pecados; mientras ella encontró pronto lo que buscaba, otros no lo logran.
65. Magdalena se hizo perdonar sin hacer alarde de su arrepentimiento, ella había pecado como vosotros pecáis, mas había amado mucho.
66. El que ama podrá tener equivocaciones en su conducta humana, pero el amor es la ternura que rebosa del corazón; si vosotros queréis ser perdonados como ella, volved vuestros ojos a Mí llenos de amor y confianza, y seréis como ella, absueltos de toda mancha.
67. Aquella mujer no volvió a pecar, el amor que de su corazón rebosaba lo consagró a la Doctrina del Maestro.
68. Fue perdonada aunque había cometido errores, pero en su corazón llevaba el fuego que purifica, y por aquel perdón que recibió la pecadora, ya no se apartó un instante de Jesús, más bien mis discípulos me dejaron solo en las horas más cruentas que aquella pequeña; María no se apartó de Mí, no me negó, no temió ni se avergonzó.
69. Por ello le fue concedido llorar a los pies de mi cruz y sobre mi sepulcro, su espíritu pronto se redimió por lo mucho que amó.
70. En su corazón llevaba también espíritu de apóstol; su conversión resplandece como luz de la verdad; había sabido humillarse ante mi planta para decirme: “Señor, si tú lo quieres yo seré salva del pecado”.
71. Mientras vosotros, cuántas veces quisierais convencerme de vuestra inocencia cubriendo vuestras faltas con largas oraciones.
72. No, discípulos, aprended de ella, amad en verdad a vuestro Señor en cada uno de vuestros hermanos, amad mucho y os serán perdonados vuestros pecados. Grandes seréis cuando hagáis florecer en vuestro corazón esa verdad. (212, 68 – 75)

Nicodemo y la cuestión de la Reencarnación
73. En aquel tiempo dije a Nicodemo, quien me había buscado de buena fe para hablar Conmigo: Lo que es nacido de la carne, carne es, y lo que es nacido del espíritu, espíritu es. No os sorprendáis si os digo que es necesario nacer otra vez. ¿Quién comprendió aquellas palabras?
74. Yo os quise decir con ellas que una vida humana no es bastante para entender una sola de mis lecciones y que para que lleguéis a comprender el libro que esta vida encierra, os son necesarias muchas existencias. De ahí que la carne tenga que servir sólo de báculo al espíritu en su tránsito por la Tierra. (151, 59)

La Transfiguración de Jesús
75. En el Segundo Tiempo, cierta vez caminaba Jesús seguido de algunos de sus discípulos. Habían ascendido a una montaña y mientras el Maestro maravillaba con sus palabras a aquellos hombres, de pronto contemplaron transfigurado el cuerpo de su Señor, quien flotaba en el espacio, teniendo a su diestra al espíritu de Moisés y a su siniestra al de Elías.
76. Ante aquel miraje sobrenatural, cayeron por tierra los discípulos cegados por la luz divina; mas luego serenándose, propusieron a su Maestro colocar sobre sus hombros el manto de púrpura de los reyes, lo mismo que sobre Moisés y Elías. Entonces escucharon una voz que descendía del infinito, la cual decía: “Este es mi Hijo amado en el cual he puesto mis complacencias, a Él oíd”.
77. Gran temor invadió a los discípulos al escuchar aquella voz, y levantando su vista sólo vieron al Maestro, quien les dijo: “No temáis ni digáis a nadie esta visión hasta que Yo haya resucitado de entre los muertos”. Entonces preguntaron a su Señor: “¿Por qué dicen los escribas que es menester que Elías venga primero?” y Jesús les contestó: “En verdad, Elías vendrá primero y restituirá todas las cosas, mas Yo os digo que Elías ya vino y no lo conocieron, antes hicieron en él cuanto quisieron. Entonces los discípulos comprendieron que les habló de Juan el Bautista”.
78. En esta era, cuántas veces ante vuestros ojos he hecho desaparecer la materia a través de la cual me comunico, para permitiros contemplarme en la forma humana con la que la humanidad conoció a Jesús, y sin embargo, no habéis caído postrados ante la nueva transfiguración. (29, 15 – 18)

Falta de valor confesional
79. En aquel tiempo, cuando hecho hombre habité entre vosotros, ocurrió muchas veces que por las noches, cuando todos reposaban, no faltaban hombres que me buscasen llegando sigilosamente hasta Mí, temiendo ser descubiertos. me buscaban, porque sentían remordimiento por haber gritado y escandalizado en contra mía, mientras Yo hablaba a la muchedumbre, y su remordimiento era más intenso cuando comprobaban que en su corazón les había dejado mi palabra un presente de paz y de luz y en su cuerpo había derramado mi bálsamo de curación.
80. Cabizbajos se presentaban delante de Mí diciéndome: Maestro, perdonadnos, hemos reconocido que hay verdad en vuestra palabra. Yo les contestaba: “Si habéis encontrado que sólo hablo la verdad, ¿Por qué os ocultáis? ¿No salís a recibir los rayos del sol cuando éste aparece, y cuándo os habéis avergonzado de ello?” El que ama la verdad jamás la oculta, ni la niega, ni se avergüenza de ella.
81. Os hablo así, porque veo que muchos vienen a escucharme a hurtadillas, mintiendo a dónde han venido, ocultando lo que han oído y a veces negando haber estado Conmigo. ¿De qué os avergonzáis? (133, 23 – 26)

Hostigamiento contra Jesús
82. En el Segundo Tiempo hablaba Yo a las multitudes. Mi palabra perfecta en su esencia y en su forma, era escuchada por todos. Mi mirada, penetrando en los corazones, descubría todo lo que cada uno guardaba. En unos había duda, en otros fe, en otros me hablaba una voz angustiosa: eran los enfermos, a quienes el dolor les hacía esperar de Mí un milagro. Había quienes trataban de ocultar su burla, cuando me oían decir que Yo venía del Padre a traer a los hombres el Reino de los Cielos, y había corazones en los que encontraba odio hacia Mí e intenciones de hacerme callar o desaparecer.
83. Eran los soberbios, los fariseos que se sentían afectados por mi verdad. Porque a pesar de que mi palabra era tan clara, tan llena de amor y tan consoladora, a pesar de ir siempre confirmada con obras poderosas, muchos hombres persistieron en encontrar la verdad de mi presencia, juzgándome a través de Jesús, escudriñando mi vida, fijándose en la humildad de mis vestiduras y en mi pobreza absoluta de bienes materiales.
84. Y no conformes con juzgarme a Mí, juzgaban a mis discípulos, observándolos detenidamente, ya cuando hablaban, ya cuando me seguían por los caminos, ya cuando se sentaban a la mesa. ¡Cómo se escandalizaron los fariseos cuando vieron cierta vez, que mis discípulos no se habían lavado las manos para sentarse a la mesa! ¡Pobres mentes que confundían el aseo del cuerpo con la pureza del espíritu! Ellos no se daban cuenta que cuando tomaban en el templo los panes sagrados, tenían limpias las manos, pero el corazón lleno de podredumbre. (356, 37 – 38)
85. A cada paso me escudriñaban. Todos mis actos y palabras fueron juzgadas con mala intención, las más de las veces se confundían ante mis obras o pruebas, porque sus entendimientos no eran capaces de comprender lo que sólo el espíritu puede concebir.
86. Si oraba, decían: ¿Para qué ora si dice estar lleno de poder y sabiduría? ¿Qué puede necesitar o pedir? Y si no oraba, decían que no cumplía con su culto.
87. Si veían que no llevaba a mis labios algún sustento, mientras mis discípulos comían, juzgaban que Yo estaba fuera de las leyes instituidas por Dios, y si me veían tomar alimento se preguntaban, ¿Qué necesidad tenía de comer para vivir, quien decía ser la vida? No comprendían que Yo había venido al mundo a revelarles a los hombres, cómo debería vivir la humanidad después de una prolongada purificación, para que brotara de ella una generación espiritualizada, que estuviera por sobre las miserias humanas, de las necesidades imperiosas de la carne y de las pasiones de los sentidos corporales. (40, 11 – 13)

Anuncio de la despedida
88. Tres años convivió Jesús con sus discípulos, fue seguido por grandes multitudes que lo amaban profundamente. No había ya para aquellos discípulos, nada que no fuera el oír a su Maestro predicando su divina enseñanza; siguiendo sus pasos no experimentaban hambre ni sed, no había tropiezo ni obstáculo alguno, todo era paz y dicha en el ambiente que rodeaba a aquel grupo y sin embargo, cuando se encontraban más absortos en la contemplación de su amado Jesús, Él les decía: “Los tiempos cambiarán, Yo me iré de vosotros y quedaréis como ovejas entre lobos”. “La hora se acerca y es preciso que retorne al lugar donde he venido, y vosotros por un tiempo quedaréis solos para llevar el testimonio de lo que habéis visto y oído; los hambrientos y sedientos de amor y de justicia, trabajad en mi nombre y después Yo os llevaré conmigo a la morada eterna”.
89. Aquellas palabras entristecían a los discípulos y a medida que la hora se acercaba, Jesús repetía con mayor insistencia aquel anuncio, hablaba de su partida, pero al mismo tiempo confortaba el corazón de aquéllos que lo oían diciéndoles que su Espíritu no se ausentaría y seguiría velando por el mundo y si se preparaban para llevar su palabra como un mensaje de consuelo y esperanza a la humanidad, de aquel tiempo, Él hablaría por su boca y haría prodigios. (354, 26-27)

Entrada de Jesús en Jerusalén
90. Triunfalmente me recibieron las multitudes al penetrar en la ciudad de Jerusalén. De las aldeas y de las comarcas llegaron en turbas, hombres, mujeres y niños para mirar la entrada del Maestro en la ciudad. Eran los que habían recibido el prodigio y la prueba del poder del Hijo de Dios. Ciegos que ya veían, mudos que ahora podían cantar. ¡Hosanna! Paralíticos que habían dejado el lecho para venir presurosos a contemplar al Maestro en la Fiesta Pascual.
91. Yo sabía que ese triunfo era momentáneo, ya había anticipado a mis discípulos lo que luego había de acontecer. Era apenas el principio de mi lucha y ahora a mucha distancia de ese acontecimiento, os digo que la luz de mi verdad sigue en lucha con la tiniebla de la ignorancia, del pecado y la impostura, por lo que debo añadir que mi triunfo absoluto no ha llegado aún.
92. ¿Cómo podéis creer que aquella entrada en Jerusalén haya significado el triunfo de mi Causa, si eran unos cuantos los que se habían convertido y eran muchos los que ignoraban quién era Yo?
93. Y aunque aquella humanidad se hubiese convertido toda a mi palabra, ¿No quedaban muchas generaciones por venir?
94. Aquel instante de júbilo, aquella entrada fugazmente triunfal, fue sólo la imagen del triunfo de la luz, del bien, la verdad, el amor y la justicia, día que deberá llegar y al cual estáis invitados todos.
95. Sabed que si uno solo de mis hijos se encontrase fuera de la Nueva Jerusalén, no habría fiesta, porque no podría Dios hablar de triunfo, no podrá celebrar su victoria si su poder no hubiese sido capaz de salvar al último de sus hijos. (268, 17 – 21)
96. Sois los mismos que en el Segundo Tiempo cantasteis el ¡Hosanna! cuando Jesús penetró en Jerusalén. Hoy que me manifiesto a vosotros en espíritu, ya no tendéis vuestros mantos a mi paso, son vuestros corazones los que ofrecéis como morada a vuestro Señor. Hoy vuestro ¡Hosanna! no es a voz en cuello, ese ¡Hosanna! brota de vuestro espíritu como un himno de humildad, de amor y reconocimiento al Padre, como un himno de fe en esta manifestación que en el Tercer Tiempo ha venido a ofreceros vuestro Señor.
97. Ayer como ahora, así me seguisteis a mi entrada a Jerusalén. Las grandes multitudes me rodeaban cautivadas por mis palabras de amor. Hombres y mujeres, ancianos y niños, estremecían la ciudad con sus voces de júbilo y los mismos sacerdotes y fariseos, temiendo que el pueblo se rebelara, me dijeron: “Maestro, si Tú enseñas la paz, ¿Por qué permites que tus discípulos escandalicen de esta manera?” Y Yo les contesté: “En verdad os digo, si estos callaren, las piedras hablarían”. Porque eran instantes de júbilo, era la culminación y la glorificación del Mesías entre los hambrientos y sedientos de justicia, de aquellos espíritus que por largo tiempo habían esperado la llegada del Señor, en cumplimiento de las profecías.
98. En aquel júbilo y alegría mi pueblo también celebraba su liberación del Egipto. Esa conmemoración de la Pascua, Yo la quise hacer inolvidable entre mi pueblo; pero en verdad os digo, que no cumplí con una simple tradición sacrificando un cordero, no, Yo me ofrecí en Jesús, el Cordero Inmolado, como el camino a través del cual habrán de redimirse todos mis hijos. (318, 57 – 59)

La última cena
99. Cuando Jesús celebró con sus discípulos aquella pascua, según la tradición de aquel pueblo, les dijo: Algo nuevo vengo a revelaros: Tomad este vino y comed de este pan, que representan mi sangre y mi cuerpo, y haced vosotros esto en memoria mía.
100. Después de la partida del Maestro, los discípulos conmemoraron el sacrificio de su Señor tomando el vino y comiendo el pan que simbolizaban a Aquél que todo lo dió por amor a la humanidad.
101. A medida que los siglos pasaron, los pueblos divididos en religiones, dieron diferente interpretación a mi palabra.
102. Hoy vengo a deciros cual fue mi sentir en aquella hora, de aquella cena, donde cada palabra y cada acto de Jesús, fue lección de un libro de profunda sabiduría y de infinito amor. Si tomé el pan y el vino, fue para haceros comprender que ellos son semejantes al amor, que es el sustento y la vida del espíritu, y si os dije: “Haced esto en memoria mía”, quería decir el Maestro que amaseis a vuestros hermanos con un amor semejante al de Jesús, entregándoos como verdadero sustento a la humanidad.
103. Todo rito que de estas enseñanzas hagáis será estéril, si en vuestra vida no lleváis a la práctica mis enseñanzas y ejemplos; he ahí lo difícil para vosotros, mas en ello es donde existe el mérito. (151, 29 – 32 y 34)
104. Así como ahora estáis a mi alrededor, así me encontraba en el Segundo Tiempo aquella última noche. El sol se hallaba en el ocaso, cuando Jesús conversaba con sus apóstoles en aquella estancia por última vez. Eran las palabras de un Padre en agonía a sus hijos muy amados. Había tristeza en Jesús y también en los discípulos que ignoraban todavía lo que unas horas más tarde esperaba a Aquél que había venido a doctrinarles y les había amado tanto. Su Señor iba a partir, mas no sabían aún cómo. Pedro lloraba estrechando el cáliz contra su corazón. Juan humedecía con sus lágrimas el pecho del Maestro. Mateo y Bartolomé se hallaban extasiados ante mi enseñanza. Felipe y Tomás ocultaban su amargura mientras cenaban conmigo. Santiago el menor y el Mayor, Tadeo, Andrés y Simón, estaban mudos de dolor, sin embargo era mucho lo que me hablaban con el corazón. Judas Iscariote también llevaba dolor en su corazón, angustia y remordimiento, mas ya no podía retroceder porque la tiniebla lo había poseído.
105. Cuando Jesús terminó de decir sus últimas palabras y recomendaciones, aquellos discípulos se encontraban bañados en llanto, mas uno de ellos ya no estaba, su espíritu no pudo recibir tanto amor ni contemplar tanta luz y se apartó porque aquella palabra le quemaba su corazón. (94, 56 – 58)
106. El anhelo divino de Jesús era que sus discípulos se convirtiesen en los sembradores de su Doctrina redentora.
107. Por eso, en el instante supremo de su última cátedra a los discípulos, que fue también la última conversación entre el Padre y los hijos, les dijo con acento dulce: voy a dejaros un nuevo mandamiento: “Amaos los unos a los otros”.
108. Encendiendo con la luz de aquella máxima, la esperanza más grande de la humanidad. (254, 59)

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