Das 3. Testament Kapitel 12…Leiden, Tod & Auferstehung – 3rd Testament Chapter 12…Passion, Death & Resurrection

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 12… Passion, Mort & Résurrection
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 12… Pasión, Muerte & Resurrección

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DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 12 – Offenbarungen Jesu Christi
Leiden, Tod und Auferstehung

Lebenslange Mühen und Leiden Jesu
So spricht der Herr…

1. Ich lebte unter den Menschen und machte aus meinem Leben ein Vorbild, ein Lehrbuch. Ich lernte alle Leiden kennen, die Versuchungen und die Kämpfe, die Armut, die Arbeit und die Verfolgungen. Ich erlebte die Ablehnung durch die Angehörigen, die Undankbarkeit und den Verrat; die langen Tageswerke, den Hunger und den Durst, den Spott, die Einsamkeit und den Tod. Ich ließ zu, dass die ganze Last der menschlichen Sünde auf Mich fiel. Ich erlaubte, dass der Mensch meinen Geist in meinem Worte und in meinem durchbohrten Körper erforschte, wo man selbst die letzte meiner Rippen sehen konnte. Obwohl Gott, wurde Ich zu einem Spottkönig, zu einem Entblößten gemacht und musste auch noch das Kreuz der Schande tragen und damit den Hügel hinaufsteigen, wo die Räuber starben. Dort endete mein menschliches Leben als ein Beweis dafür, dass Ich nicht nur der Gott des Wortes bin, sondern der Gott der Taten. (217, 11)

2. Als die Stunde nahte und das Abendmahl zu Ende war, hatte Jesus seinen Jüngern die letzten Anweisungen gegeben. Er brach auf zum Olivengarten, wo er zu beten pflegte, und sprach zum Vater: “Herr, wenn es möglich ist, so nimm diesen Kelch von mir. Doch nicht mein, sondern Dein Wille geschehe.” Dann näherte sich jener meiner Jünger, der Mich ausliefern sollte, begleitet von einer Schar, die Mich festnehmen würde. Als jene fragten: “Wer ist Jesus, der Nazarener?” näherte sich Judas seinem Meister und küsste ihn. Im Herzen jener Männer war Furcht und Betroffenheit, als sie die ruhige Gefasstheit Jesu sahen, und sie fragten noch einmal: “Wer ist Jesus?” Da ging Ich auf sie zu und sagte ihnen: “Hier bin Ich, Ich bin’s”. Da begann meine Passion.

3. Sie brachten Mich vor Priester, Richter und Machthaber. Sie verhörten Mich, urteilten über Mich und klagten Mich an, gegen das Gesetz Moses zu verstoßen und ein Reich schaffen zu wollen, welches das des Kaisers zerstören sollte. (152,6 – 7)

Der Verrat des Judas

4. Erinnert ihr euch nicht, bei wie vielen Gelegenheiten Ich meine Liebe offenbarte, nicht nur bei denen die an Mich glaubten, sondern auch bei jenem, der Mich verriet, und bei denen, die Mich verfolgten und richteten? Jetzt könntet ihr Mich fragen, was der Grund war, der Mich bewog, all jene Verhöhnungen zuzulassen. Und Ich antworte euch: Es war notwendig, dass Ich ihnen völlige Freiheit der Gedanken und des Handelns ließ, um passende Gelegenheiten zu schaffen, Mich zu offenbaren, und damit alle die Barmherzigkeit und Liebe erfahren würden, die Ich die Welt lehrte.

5. Ich bewog das Herz des Judas nicht, Mich zu verraten; er war Werkzeug eines bösen Gedankens, als sein Herz von Finsternis erfüllt war. Doch angesichts der Untreue jenes Jüngers zeigte Ich ihm meine Vergebung.

6. Es wäre nicht nötig gewesen, dass einer der Meinen Mich verriet, um euch jenes Beispiel von Demut zu geben. Der Meister hätte sie bei jeder beliebigen Gelegenheit bewiesen, die ihm die Menschen geboten hätten. Jenem Jünger fiel es zu, das Werkzeug zu sein, durch das der Meister der Welt seine Göttliche Demut zeigte. Auch wenn ihr dachtet, dass es die Schwachheit jenes Menschen war, die den Tod Jesu herbeiführte, so sage Ich euch, dass ihr im Irrtum seid; denn Ich kam, um Mich euch ganz hinzugeben, und wenn es nicht auf diese Art gewesen wäre, so könnt ihr sicher sein, dass es auf andere Weise geschehen wäre. Darum habt ihr kein Recht, jenen zu verfluchen oder zu richten, der euer Bruder ist, welchem in einem Augenblick der Verfinsterung die Liebe und die Treue fehlte, die er seinem Meister schuldete. Wenn ihr ihm die Schuld an meinem Tode gebt – warum segnet ihr ihn nicht, da ihr wisst, dass mein Blut für die Rettung aller Menschen vergossen wurde? Es wäre besser für euch, zu beten und zu bitten, dass niemand von euch in Versuchung falle, denn die Heuchelei der Schriftgelehrten und Pharisäer existiert noch immer in dieser Welt. (90,37 – 39)

Jesu Passion

7. Als Ich vom Hohepriester Kaiphas verhört wurde und er zu Mir sagte: “Ich beschwöre Dich, dass Du mir sagst, ob Du Christus bist, der Messias, der Sohn Gottes”, da antwortete Ich ihm: “Du hast es gesagt.” (21, 30)

8. Wie viele Herzen, die wenige Tage zuvor meine Werke bewundert und gesegnet hatten, vergaßen diese, zeigten sich undankbar und schlossen sich denen an, die Mich schmähten. Doch es war notwendig, dass jenes Opfer sehr groß war, damit es niemals aus dem Gedächtnis der Menschen gelöscht würde.

9. Die Welt, und ihr als Teil von ihr, habt Mich verlästert, verspottet und erniedrigt gesehen, wie es kein Mensch hätte sein können. Doch geduldig leerte Ich den Kelch, den ihr Mir zu trinken gabt. Schritt für Schritt erfüllte Ich meine Liebesbestimmung unter den Menschen und schenkte Mich meinen Kindern ganz.

10. Selig, die an ihren Gott glaubten, obwohl sie Ihn blutüberströmt und keuchend erlebten.

11. Doch etwas Schwereres erwartete Mich noch: zwischen zwei Räubern an ein Holz genagelt zu sterben. Aber es stand geschrieben, und daher musste es in Erfüllung gehen, damit Ich als der wahre Messias erkannt würde. (152, 8 – 11)

12. Für diese Unterweisung, die Ich euch gerade gebe, gab Ich euch bereits in der “Zweiten Zeit” ein Beispiel. Jesus hing am Kreuze, der Erlöser rang mit dem Tod angesichts der Menschenscharen, die er so sehr geliebt hatte. Jedes Herz war eine Tür, an die er geklopft hatte. Unter der Zuschauerschar befand sich der Mensch, der Menschenmassen regierte, der Kirchenfürst, der Zöllner, der Pharisäer, der Reiche, der Arme, der Verkommene, und der von schlichtem Gemüt. Doch während die einen wussten, wer Der war, der in jener Stunde starb, weil sie seine Werke gesehen und seine Wohltaten empfangen hatten, beschleunigten andere voll Durst nach unschuldigem Blut und gierig nach Rache den Tod Jenes, den sie höhnisch “König der Juden” nannten, ohne zu wissen, dass er nicht nur König eines Volkes war, sondern dass er es von allen Völkern der Erde und von allen Welten des Universums war. Während Jesus einen seiner letzten Blicke auf jene Menschenscharen richtete, erhob er voll erbarmender Liebe und Mitleid seine Bitte zum Vater und sprach: “Mein Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.”

13. Jener Blick umfasste sowohl die, die um ihn weinten, als auch jene, die sich an seiner Qual weideten, denn die Liebe des Meisters, welche die Liebe des Vaters war, galt allen gleichermaßen. (103, 26 – 27)

14. Als der Tag kam, an dem die Volksmenge, aufgehetzt von denen, die sich durch die Gegenwart Jesu beunruhigt fühlten, ihn verletzte und geißelte und ihn infolge der Schläge wie einen gewöhnlichen Sterblichen bluten und später mit dem Tode ringen und sterben sah wie jeder andere Mensch, da riefen die Pharisäer, die Oberen des Volkes und die Priester befriedigt aus: “Seht ihn euch an, der sich Sohn Gottes nennt, sich für einen König hielt und für den Messias ausgab!”

15. Gerade für sie, mehr als für andere, bat Jesus seinen Vater, dass Er ihnen vergeben möge – ihnen, dieobwohl sie die Schriften kannten- Ihn nun verleugneten und gegenüber der Menschenmenge als einen Betrüger hinstellten. Sie waren es, die trotz ihrer Behauptung, Lehrer des Gesetzes zu sein, bei der Verurteilung Jesu in Wirklichkeit nicht wussten, was sie taten, während es dort unter der Volksmenge Herzen gab, die angesichts der Ungerechtigkeit, die sie mit ansahen, vom Schmerz zerrissen waren, und Gesichter, die angesichts des Opfertodes des Gerechten von Tränen überströmt waren. Es waren die Männer und Frauen von schlichtem Gemüt und demütigem und hochherzigem Geiste, die wussten, Wer auf der Welt bei den Menschen gewesen war, und die begriffen, was diese beim Hinscheiden des Meisters verloren. (150, 24 – 25)

16. Es spricht Jener zu euch, der am Kreuze mit dem Tode ringend und von den Henkersknechten misshandelt und gemartert seine Augen zur Unendlichkeit erhob und sprach: “Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.”

17. In jene Göttliche Vergebung schloss Ich alle Menschen aller Zeiten ein, denn Ich konnte die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Menschheit sehen. Ich kann euch in Wahrheit und im Geiste sagen, dass Ich auch euch in jener gesegneten Stunde geschaut habe, die ihr in dieser Zeit mein neues Wort vernehmt. (268, 38 – 39)

18. Als Ich von der Höhe des Kreuzes herab meine letzten Blicke auf die Menschenschar richtete, erblickte Ich Maria, und ihr sagte Ich mit Bezug auf Johannes: “Frau, dieser hier ist dein Sohn”, und zu Johannes: “Sohn, dies ist deine Mutter.”

19. Johannes war der einzige in jener Stunde, der den Sinn des folgenden Satzes verstehen konnte, denn die Volksmenge war so blind, dass, als Ich sagte: “Mich dürstet”, sie der Meinung war, dass es körperlicher Durst war, und sie Mir Galle und Essig reichte, während es doch Durst nach Liebe war, was mein Geist empfand.

20. Auch die beiden Übeltäter rangen neben Mir mit dem Tode; doch während der eine lästerte und sich ins Verderben stürzte, ließ sich der andere vom Lichte des Glaubens erleuchten; und obwohl er seinen Gott an den schmachvollen Kreuzesbalken genagelt und dem Tode nahe sah, glaubte er an seine Göttlichkeit und sagte zu ihm: “Wenn Du im Himmelreich bist, so gedenke meiner”, worauf Ich, von soviel Glauben bewegt, antwortete: “Wahrlich, Ich sage dir, heute noch wirst du mit Mir im Paradiese sein.”

21. Niemand kennt die Stürme, die in dieser Stunde im Herzen Jesu tobten. Die entfesselten Naturgewalten waren nur eine schwache Widerspiegelung dessen, was in der Einsamkeit jenes Menschen vor sich ging, und der Schmerz des Göttlichen Geistes war so groß und so real, dass das Fleisch, das sich für einen Augenblick schwach fühlte, ausrief: “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?”

22. So, wie Ich die Menschen zu leben lehrte, lehrte Ich sie auch zu sterben, wobei Ich selbst denen vergab und sie segnete, die Mich schmähten und marterten, als Ich zum Vater sprach: “Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.”

23. Und als der Geist diese Welt verließ, sagte er: “Vater, in Deine Hände befehle Ich meinen Geist.” Das vollkommene Lehrbeispiel war vollbracht, als Gott und als Mensch hatte Ich gesprochen. (152, 12 – 17)

24. Ein Augenblick genügte Dimas, um die Rettung zu finden, und dieser war der letzte seines Lebens. Er sprach zu Mir vom Kreuze aus, und obwohl er sah, dass Jesus, den man Gottes Sohn nannte, im Todeskampf lag, fühlte er, dass Er der Messias, der Heiland war; und er übergab sich ihm mit der ganzen Reue seines Herzens und der ganzen Demut seines Geistes. Darum versprach Ich ihm das Paradies noch für denselben Tag.

25. Ich sage euch, Ich werde jeden, der unbewusst sündigt, aber am Ende seines Lebens mit einem Herzen voller Demut und Glauben zu Mir spricht, die Zärtlichkeit meiner erbarmenden Liebe spüren lassen, die ihn aus den Nöten der Erde emporhebt, um ihn die Seligkeit eines edlen und erhöhten Lebens kennen lernen zu lassen. (94, 71 – 72)

26. Ja, lieber Dimas, du warst mit Mir im Paradies des Lichtes und des geistigen Friedens, wohin Ich deinen Geist als Belohnung für deinen Glauben trug. Wer hätte denen, die daran zweifelten, dass in Jesus – sterbend und blutend wie er war – ein Gott wohnte, wohl sagen können, dass sich in dem Räuber, der zu seiner Rechten im Todeskampf lag, ein Lichtgeist verbarg?

27. Die Zeit verging, und als die Seelenruhe sich wieder einstellte, drangen viele von denen, die Mich ablehnten und verspotteten, in das Licht meiner Wahrheit ein, weshalb ihre Reue groß war und ihre Liebe in meiner Nachfolge unzerstörbar. (320, 67)

28. Als der Körper, der Mir in der Zweiten Zeit als Hülle diente, in den Todeskampf eintrat, und Ich vom Kreuze herab die letzten Worte sprach, war unter meinen letzten Sätzen einer, der weder in jenen Augenblicken noch lange Zeit danach verstanden wurde: “Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?”

29. Wegen jener Worte zweifelten viele; andere wurden verwirrt, da sie dachten, dass es Kleinmut, ein Wanken, ein Augenblick der Schwäche war. Doch sie haben nicht bedacht, dass dies nicht der letzte Satz war, sondern dass Ich nach ihm noch andere sprach, welche volle Stärke und Klarheit offenbarten: “Vater, in Deine Hände befehle ich meinen Geist”; und: “Alles ist vollbracht”.

30. Jetzt, da Ich zurückgekehrt bin, um in eure Irrtümer Licht zu bringen und das zu erhellen, was ihr Geheimnisse genannt habt, sage Ich euch: Als Ich am Kreuze hing, war der Todeskampf lange, blutig, und der Körper Jesu, unendlich empfindsamer als der aller andern Menschen, erduldete eine lange währende Agonie, und der Tod kam nicht. Jesus hatte seine Mission auf der Welt erfüllt, hatte bereits das letzte Wort gesprochen und die letzte Lehre gegeben. Da fragte jener gemarterte Körper, jenes zerrissene Fleisch, als es die Trennung vom Geiste fühlte, schmerzerfüllt den Herrn: “Vater, Vater, warum hast Du mich verlassen?” – Es war der sanfte und leidende Klageruf des verletzten Lammes nach seinem Hirten. Es war der Beweis, dass Christus, das “Wort”, wirklich Mensch geworden ist in Jesus, und dass sein Leiden echt war.

31. Könnt ihr diese Worte Christus zuschreiben, der ewig mit dem Vater eins ist? – Nun wisst ihr, dass es ein Wimmern des Körpers Jesu war, der durch die Blindheit der Menschen geschändet war. Doch als sich die Liebkosung des Herrn auf jenes gemarterte Fleisch niedersenkte, fuhr Jesus fort zu sprechen, und seine Worte waren: “Vater, in Deine Hände befehle ich meinen Geist”. – “Alles ist vollbracht”. (34, 27 -30)

32. Als Jesus am Kreuze hing, gab es keinen Geist, der sich nicht erschüttert gefühlt hätte bei der Stimme der Liebe und Gerechtigkeit Dessen, welcher starb – nackt wie die Wahrheit selbst, die er in seinem Worte brachte. Die, welche das Leben Jesu erforscht haben, haben erkannt, dass es weder vor noch nach ihm jemanden gegeben hat, der ein Werk wie das Seine vollbrachte, denn es war ein göttliches Werk, das durch Sein Beispiel die Menschheit retten wird.

33. Sanftmütig kam Ich zur Opferung, denn Ich wusste, dass mein Blut euch umwandeln und retten würde. Bis zum letzten Augenblicke sprach Ich mit Liebe und vergab Ich euch, denn Ich kam, um euch eine erhabene Lehre zu bringen und euch mit vollkommenen Beispielen den Weg zur Ewigkeit vorzuzeichnen.

34. Die Menschheit wollte Mich von meinem Vorhaben abbringen, indem sie die Schwäche des Fleisches suchte; doch Ich ließ nicht ab davon. Die Menschen wollten Mich zur Gotteslästerung verleiten; doch Ich lästerte nicht. Je mehr Mich die Menge beleidigte, desto mehr Mitleid und Liebe hatte Ich ihr gegenüber, und je mehr sie meinen Körper verletzten, desto mehr Blut quoll aus ihm, um den für den Glauben Toten Leben zu geben.

35. Jenes Blut ist das Symbol der Liebe, mit der Ich dem menschlichen Geiste den Weg vorgezeichnet habe. Ich hinterließ mein Wort des Glaubens und der Hoffnung den nach Gerechtigkeit Hungernden, und den Schatz meiner Offenbarungen den geistig Armen.

36. Erst nach dieser Zeit wurde die Menschheit sich dessen bewusst, Wer in der Welt gewesen war. Daraufhin wurde das Werk Jesu als vollkommen und Göttlich aufgefasst, als übermenschlich erkannt – wie viele Tränen der Reue! Wie viele Gewissensbisse in den Geistwesen (29,37 – 41)

37. Wenn Jesus, welcher “der Weg, die Wahrheit und das Leben” war, seine Mission mit jenem Gebet der sieben Worte beendete und zuletzt zu seinem Vater sprach: “In Deine Hände befehle ich meinen Geist”, so bedenkt, ob ihr, die ihr Schüler und Jünger jenes Meisters seid, dieses Leben verlassen könnt, ohne es dem Vater als einen Tribut des Gehorsams und der Demut darzubringen; und ob ihr eure Augen für diese Welt schließen könnt, ohne den Herrn um seinen Schutz zu bitten, da ihr sie erst in anderen Regionen wieder öffnen werdet.

38. Das ganze Leben Jesu war ein Liebesopfer für den Vater. Die Stunden, die sein Todeskampf am Kreuze währte, waren ein Gebet der Liebe, der Fürsprache und der Vergebung.

39. Dies ist der Weg, den Ich dir wies, Menschheit. Lebt in der Nachfolge eures Meisters, und Ich verspreche euch, euch zu meinem Schoße zu führen, welcher der Ursprung aller Seligkeit ist. (94, 78 – 80)

40. Ich, Christus, offenbarte durch den Menschen Jesus die Herrlichkeit des Vaters, seine Weisheit und seine Macht. Die Macht wurde angewandt, um Wunder zu vollbringen zum Wohle derer, die in ihrem Geiste Glauben benötigten, in ihrem Verstande Licht und in ihrem Herzen Frieden. Jene Macht, welche die Kraft der Liebe selbst ist, wurde über die Notleidenden ausgegossen, um sich ihnen ganz hinzugeben, was soweit ging, dass Ich sie für meinen eigenen Körper nicht gebrauchte, der sie in der Todesstunde gleichfalls benötigte.

41. Ich wollte keinen Gebrauch von meiner Macht machen, um den durchdringenden Schmerz meines Körpers zu vermeiden. Denn als Ich Mensch wurde, geschah es in der Absicht, um euretwillen zu leiden und euch einen greifbaren göttlichen und menschlichen Beweis meiner unendlichen Liebe und meines Mitleids mit den Unreifen, den Notleidenden, den Sündern zu geben.

42. Alle Macht, die Ich an andern offenbarte – sei es, dass Ich einen Aussätzigen heilte, einem Blinden das Augenlicht wiedergab und Beweglichkeit dem Lahmen, oder dass Ich die Sünder bekehrte und Tote auferweckte – alle Vollmacht, die Ich vor den Menschenmengen offenbarte, um ihnen Beweise für meine Wahrheit zu geben, indem Ich ihnen meine Machtbefugnis über die Naturreiche und meine Macht über Leben und Tod bewies, wollte Ich für Mich nicht anwenden, womit Ich zuließ, dass mein Körper jene Passion durchlebte und jenen Schmerz erlitt.

43. Zwar hätte meine Macht meinem Körper jeden Schmerz ersparen können, aber welches Verdienst hätte ich dann in euren Augen gehabt? Welches für den Menschen begreifbare Vorbild hätte Ich hinterlassen, wenn Ich von meiner Macht Gebrauch gemacht hätte, um Mir den Schmerz zu ersparen? Es war nötig, Mich in jenen Augenblicken meiner Macht zu entäußern, die Göttliche Kraft zurückzuweisen, um den Schmerz des Fleisches, die Trauer angesichts der Undankbarkeit, die Einsamkeit, den Todeskampf und den Tod zu fühlen und zu erleben.

44. Daher baten die Lippen Jesu in der Todesstunde um Hilfe, da sein Schmerz echt war. Aber es war nicht nur der physische Schmerz, der den fiebernden und erschöpften Körper Jesu überwältigte – es war auch das geistige Empfinden eines Gottes, der mittels jenes Körpers geschunden und zum Gespött gemacht wurde von seinen blinden, undankbaren und hochmütigen Kindern, für die er jenes Blut vergoss.

45. Jesus war stark durch den Geist, der ihn belebte, welches der Göttliche Geist war, und hätte gegenüber dem Schmerz unempfindlich sein können und gegenüber den Angriffen seiner Verfolger unbesiegbar; aber es war notwendig, dass er Tränen vergoss, dass er fühlte, dass er immer wieder vor den Augen der Menge zu Boden stürzte, die Kräfte seines Körpers erschöpft waren, und dass er sterben sollte, nachdem sein Körper den letzten Tropfen Blut verloren hatte.

46. So wurde meine Mission auf Erden erfüllt; so endete das Dasein Jenes auf der Welt, den das Volk wenige Tage zuvor zum König ausgerufen hatte, als er in Jerusalem einzog. (320, 56 – 61)

Jesu Erlösungstat in jenseitigen Welten

47. In den ersten Zeiten der Menschheit war ihre geistige Entwicklung so gering, dass ihre (mangelnde) innere Erkenntnis über das Leben des Geistes nach dem körperlichen Tode und die (fehlende) Kenntnis ihrer letzten Bestimmung bewirkte, dass der Geist beim Verlassen der Fleischeshülle in einen tiefen Schlaf fiel, aus dem er nur langsam erwachte. Doch als Christus Mensch wurde in Jesus, um allen Geistwesen seine Lehre zu geben, sandte Er, sobald Er seine Aufgabe unter den Menschen vollendet hatte, sein Licht zu großen Scharen von Wesen, die seit Anbeginn der Welt auf seine Ankunft warteten, um von ihrer Verwirrung befreit zu werden und sich zum Schöpfer erheben zu können.

48. Nur Christus konnte jenes Dunkel erhellen, nur seine Stimme konnte jene Geistwesen, die schliefen, für ihre Entwicklung erwecken. Als Christus als Mensch starb, brachte der Göttliche Geist Licht in die geistigen Welten und selbst in die Gräber, aus denen die Geistwesen hervorkamen, die bei ihren Körpern den Todesschlaf hielten. Diese Wesen zogen in jener Nacht durch die Welt, wobei sie sich den menschlichen Blicken sichtbar machten als ein Zeugnis dafür, dass der Erlöser für alle Wesen Leben war, und dass der Geist unsterblich ist. (41,5 – 6)

49. Männer und Frauen empfingen Zeichen und Rufe aus dem Jenseits. Die Alten und die Kinder waren gleichfalls Zeugen dieser Erscheinungen, und in den Tagen, die dem Kreuzestode des Erlösers vorangingen, drang das Himmlische Licht in die Herzen der Menschen; die Wesen des Geistigen Tales riefen die Herzen der Menschen; und an dem Tage, an dem der Meister seinen letzten Atemzug als Mensch tat und sein Licht in alle Höhlen und in alle Winkel eindrang, in die materiellen und geistigen Heimstätten, im Verlangen nach den Wesen, die Ihn seit langem erwarteten – vermaterialisierte, verwirrte und kranke Wesen, die vom Wege abgeirrt waren, gebunden mit Ketten der Gewissensbisse, Lasten der Ungerechtigkeit mit sich schleppend, und andere Geistwesen, die tot zu sein glaubten und an ihre Körper gebunden waren – da erwachten alle aus ihrem tiefen Schlafe und erhoben sich zum Leben.

50. Aber bevor sie diese Erde verließen, gaben sie denen, die ihre Angehörigen gewesen waren, ein Zeugnis ihrer Auferstehung und ihres Daseins. Durch all dies erlebte die Welt diese Kundgebungen in jener Nacht der Trauer und des Schmerzes.

51. Die Herzen der Menschen erbebten, und die Kinder weinten angesichts jener, die seit langem tot waren und an diesem Tage nur für einen Augenblick zurückkehrten, um von jenem Meister Zeugnis abzulegen, der zur Erde herabgekommen war, um seinen Liebessamen auszustreuen, und der zugleich die geistigen Felder bestellte, welche von unendlich vielen Geistwesen bewohnt waren, die gleichfalls seine Kinder waren, und die er heilte und von ihrer Unwissenheit befreite. (339, 22)

52. Als Ich meinen Körper verließ, betrat mein Geist die Welt der Geistwesen, um mit dem Wort der Wahrheit zu ihnen zu sprechen. Wie bei euch sprach ich zu ihnen von der Göttlichen Liebe, denn diese ist die wahre Erkenntnis des Lebens.

53. Wahrlich, Ich sage euch, der Geist Jesu war nicht einen Augenblick im Grabe; er hatte in anderen Lebenswelten viele Wohltaten zu vollbringen. Mein unendlicher Geist hatte jenen – wie zuvor euch – viele Offenbarungen kundzutun.

54. Es gibt auch Welten, wo die Geistwesen nicht zu lieben verstehen; sie leben in der Finsternis und sehnen sich nach Licht. Heute wissen die Menschen, dass wo Lieblosigkeit und Egoismus regiert, Dunkelheit herrscht, dass Krieg und Leidenschaften die Schlüssel sind, die das Tor zu dem Weg verschließen, der zum Reiche Gottes führt.

55. Die Liebe dagegen ist der Schlüssel, mit dem sich das Reich des Lichtes auftut, welches die Wahrheit ist.

56. Hier (auf Erden) habe Ich Mich durch materielle Mittel kundgetan, im Jenseits habe Ich Mich den hohen Geistwesen direkt mitgeteilt, damit sie jene unterrichten würden, die nicht befähigt sind, meine Inspiration direkt zu empfangen. Jene hohen, leuchtenden Wesenheiten sind – wie hier für euch – die Stimmträger. (213, 6 – 11)

Das Erscheinen Jesu nach seiner Auferstehung

57. Einige Tage nach meiner Kreuzigung, als meine Jünger um Maria versammelt waren, ließ Ich sie meine Gegenwart fühlen, die in der geistigen Schau einer Taube versinnbildlicht war. In jener gesegneten Stunde wagte sich niemand zu bewegen noch irgendein Wort zu sprechen. Es herrschte eine wahre Verzückung bei der Betrachtung jenes geistigen Bildes, und die Herzen schlugen voll Kraft und Zuversicht, weil sie wussten, dass der Meister, der augenscheinlich von ihnen gegangen war, immerdar im Geiste bei ihnen gegenwärtig sein wird. (8, 15)

58. Weshalb solltet ihr meinen, dass mein Kommen im Geiste keinen Sinn hat? Erinnert euch daran, dass Ich nach meinem Tode als Mensch weiterhin zu meinen Jüngern sprach und Mich ihnen im Geiste zeigte.

59. Was wäre aus ihnen geworden, ohne jene Manifestationen, die Ich ihnen gewährte, die ihren Glauben stärkten und ihnen für ihre Missionsaufgabe neuen Mut einflößten?

60. Traurig war das Bild, das sie nach meinem Scheiden boten: die Tränen flossen unablässig über ihre Gesichter, alle Augenblicke entrang sich ihrer Brust ein Schluchzer, sie beteten viel, und Furcht und Gewissensbisse bedrückten sie. Sie wussten: der eine hatte Mich verkauft, ein anderer hatte Mich verleugnet, und fast alle hatten Mich in der Todesstunde verlassen.

61. Wie konnten sie die Zeugen jenes Meisters aller Vollkommenheit sein? Wie sollten sie Mut und Kraft dazu haben, um den Menschen so unterschiedlicher Glaubensvorstellungen und Arten zu denken und zu leben entgegenzutreten?

62. Gerade da erschien mein Geist unter ihnen, um ihren Schmerz zu lindern, ihren Glauben zu entzünden, ihre Herzen mit dem Ideal meiner Lehre zu entflammen.

63. Ich gab meinem Geist menschliche Gestalt, um ihn bei den Jüngern sichtbar und fühlbar zu machen, aber meine Gegenwart war dennoch geistig, und seht, welchen Einfluss und welche Bedeutung jenes Erscheinen unter meinen Aposteln hatte. (279, 47 – 52)

64. Mein Opfer war vollbracht; doch im Wissen, dass jene Herzen Mich mehr denn je benötigten, weil sich in ihrem Innern ein Sturm von Zweifeln, Leiden, Verwirrungen und Befürchtungen erhoben hatte, nahte Ich Mich ihnen sogleich, um ihnen einen weiteren Beweis meiner unendlichen Barmherzigkeit zu geben. In meiner Liebe und meinem Mitgefühl für jene Kinder meines Wortes vermenschlichte Ich Mich, indem Ich die Gestalt oder das Abbild jenes Körpers annahm, den Ich auf der Welt gehabt hatte, und ließ Mich sehen und machte Mich hörbar, und mit meinen Worten entzündete Ich aufs neue den Glauben in jenen niedergeschlagenen Geistwesen. Es war eine neue Lektion, eine neue Art, Mich denen mitzuteilen, die Mich auf Erden begleitet hatten; und sie fühlten sich gestärkt, inspiriert, verwandelt durch den Glauben und die Erkenntnis meiner Wahrheit.

65. Trotz jener Beweise, deren Zeuge sie alle waren, gab es einen, der die Bekundungen und Beweise hartnäckig leugnete, die Ich meinen Jüngern geistig gab, und so war es nötig, ihm zu erlauben, meine geistige Gegenwart sogar mit seinen körperlichen Sinnen zu betasten, damit er glauben könnte.

66. Aber nicht nur unter den Jüngern, die Mir näher standen, erhob sich jener Zweifel – nein, auch unter den Anhängerscharen, in den Ortschaften, in Städten und Dörfern, unter denen, die Beweise meiner Macht erhalten hatten und Mir um dieser Werke willen nachfolgten, entstand Verwirrung, ein ängstliches Fragen, Betroffenheit; man konnte sich nicht erklären, weshalb alles auf diese Weise geendet hatte.

67. Ich hatte Mitgefühl mit allen, und daher gab Ich ihnen ebenso wie meinen nächsten Jüngern Beweise dafür, dass Ich mich nicht von ihnen entfernt hatte, auch wenn Ich ihnen nicht mehr als Mensch auf Erden beistand. In jedem Heim, jeder Familie und in jedem Volk bekundete Ich Mich den Herzen, die an Mich glaubten, indem Ich ihnen meine geistige Gegenwart auf vielerlei Weise fühlbar machte. Da begann der Kampf jenes Volkes von Christen, die ihren Meister auf Erden verlieren mussten, um sich zu erheben und die Wahrheit zu verkünden, die er ihnen offenbart hatte. Ihr alle kennt ihre großen Werke. (333,38-41)

68. Als Ich Mich in der “Zweiten Zeit” meinen Jüngern zum letzten Male sichtbar machte zwischen Wolken, war Traurigkeit in ihnen, als Ich ihrem Blick entschwand, weil sie sich in diesem Augenblick alleingelassen fühlten; aber danach hörten sie die Stimme des Engelsboten des Herrn, der zu ihnen sprach: “Ihr Männer aus Galiläa, wonach haltet ihr Ausschau? Diesen Jesus, den ihr heute in den Himmel habt auffahren sehen, werdet ihr in der gleichen Weise herabkommen sehen.”

69. Da verstanden sie, dass der Meister, wenn er zu den Menschen zurückkehren würde, dies geistig tun würde. (8, l3 – 14)

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flagge en  Chapter 12… The Passion, Death & Resurrection

THE THIRD TESTAMENT Chapter 12 – Revelations of Jesus Christ
The Passion, Death, and Resurrection

Efforts and Suffering throughout the Life of Jesus
Thus saith the Lord…

1. I came to live among men, making of My life an example, a book. I knew all the pains, the trials and the struggles; the poverty, work, and persecution; I knew being disowned by relatives, and ingratitude and betrayal; I knew of the long days of work, hunger and thirst, mockery, loneliness, and death. I let all the weight of human sin fall upon Me. I allowed man to scrutinize My Spirit in My Word and in My pierced body, where even the last of My bones could be seen. Being God, I was turned into a king of fools, into mortal remains, having even to carry the cross of ignominy and climb the hill to where the thieves died. There My human life ended, as proof that I am not only a God in word, but also in deed. (217, 11)

2. When the hour approached and the dinner had been concluded, Jesus had made his last recommendations to his disciples. He walked to the Garden of Olives, where He was accustomed to pray, and speaking to the Father, He said: “O My Father, if it be possible, let this cup pass from Me: but above all, thy will be done.” It was then that the one of My disciples who was to betray Me came accompanied by the mob that was to apprehend Me. When they asked: “Which is Jesus of Nazareth?” Judas approached his Master and kissed him. In the hearts of those men there was fear and tumult as they beheld the serenity of Jesus, and they asked again: “Which is Jesus?” Then I approached them, saying: “Here I am, it is I.” There My passion began.

3. They brought Me before high priests, judges, and governors; they questioned Me, judged Me, and accused Me of breaking the law of Moses and of wanting to form a kingdom that would destroy that of Cesar. (152, 6 – 7)

The Betrayal by Judas

4. Do you not remember how many times I showed My love, not only to those who believed in Me, but also to He who betrayed Me, and to those who persecuted and judged Me? Now you may ask Me for what reason I came to permit all those humiliations, and I answer you: It was necessary to leave them complete freedom of thought and deed so that the appropriate circumstances would exist in which to show Myself, and so that all would feel the mercy and love with which I came to teach the world.

5. I did not move the heart of Judas to My betrayal; He served as the instrument of a wrong thought when his heart filled with darkness; and when faced with the faithlessness of that disciple, I showed My forgiveness.

6. It was not necessary that one of My own betray Me to give you that display of My humility, the Master would have shown it in any circumstance that men might have presented to him. To that disciple it corresponded to be the instrument by which the Master showed his Divine humility to the world; and although you may have thought that the weakness of that man was what caused the death of Jesus, I say to you that you are mistaken, for I came to give Myself to you completely; and if it had not been in that form, you may be sure it would have been in another. Therefore you have no right to curse or judge He who is your brother but who in a moment of confusion lacked love and the faithfulness that He owed to the Master. If you blame him for My death, why do you not bless him, since you know that My blood was spilled for the salvation of all mankind? It would be better for you to pray that none of you fall into temptation, for the hypocrisy of the scribes and Pharisees still exists in the world. (90, 37 – 39)

The Passion of Jesus

7. When I was questioned by the Pontiff Caiphas saying to Me: I adjure you by the living God, tell us if you are the Christ, the Messiah, the Son of God. I answered him: You have said so”. (21, 30)

8. How many hearts, that days before had admired and blessed My works, forgetting them, turned ungrateful and joined those who blasphemed against Me; Yet, it was necessary that My sacrifice be very great, so that it would never be erased from the hearts of humanity.

9. The world, and you in it, saw Me blasphemed, scourged, and humiliated to the point where no man could have been, but I drained the cup that you gave Me to drink. Step by step I fulfilled My destiny of love among men, giving all of Myself to My children.

10. Blessed are those who in spite of seeing their God bleeding and gasping for breath, believed in Him.

11. However something yet greater still awaited Me: to die nailed to a cross between two thieves; but so it was written, and so it had to be fulfilled for Me to be recognized as the true Messiah. (152, 8 – 11)

12. Concerning this teaching that I now give you, I gave already an example in the Second Era. Jesus being on the cross, the Redeemer agonized before those multitudes that He had loved so much; each heart was a door at which He had called. Among the mob were the man who governed multitudes, the prince of the church, the publican, the Pharisee, the rich, the poor, the depraved, and those of simple heart. And while some, from having seen his works and received benefits from him, knew who it was that died that hour, others, thirsty for innocent blood and eager for vengeance hurried the death of He who they mockingly called the King of the Jews, without knowing that He was King of not only one people, but of all the peoples of the earth and of all the worlds of the Universe. Jesus, directing one of his last looks toward that multitude, full of tenderness and pity, raised his plea to the Father, saying: “Forgive them, My Father, for they know not what they do.”

13. That look took in those who enjoyed his torment, just as it did those who wept for him; for the love of the Master, which was the love of the Father, was the same for all. (103, 26 – 27)

14. When the day arrived that the mob, urged on by those disturbed by the presence of Jesus, hurt and beat him, and they saw him bleed like a simple mortal under the affect of the blows; and later suffer and die like any human, the Pharisees, princes, and priests exclaimed with satisfaction: There is He who named himself the Son of God, who believed himself a king, and who passed himself off as the Messiah.

15. It was for their sake, more than for that of any others, that Jesus asked his Father to forgive those who while knowing the scriptures, denied him and pointed him out as an imposter to the multitudes. It was they, in reality, who being doctors of the law, when they judged Jesus did not know what they were doing, even while among the mob were hearts broken by the pain of the injustice they were witnessing and whose faces flooded with tears before the sacrifice of the righteous Man. It was the men and women of simple hearts but of humble and elevated spirit who knew who He was that had been in the world, and whom they were losing with the departure of the Master. (150, 24 – 25)

16. He speaks to you: He who on the cross, agonizing, abused and tortured by the mob, raised his eyes to the infinite, saying: “Forgive them, Father, for they know not what they do.”

17. In that Divine pardon I included and embraced all mankind of all times, for I could see the past, the present, and the future of humanity. I can say to you in truth and spirit, that at that time I was looking upon you who in this time are hearing My New Word. (268, 38 – 39)

18. When from the height of the cross I directed My last looks to the multitude, I beheld Mary, and referring to John, I said: “Woman, behold your son,” and to John: “Son, behold your mother.”

19. The mob was blind, so John was then the only one able to understand the meaning of the phrase when I said: “I thirst,” for it was the thirst for love that My Spirit felt.

20. And the two criminals agonized beside Me also; and while one of them blasphemed and sank into the abyss, the other shone with the light of faith, and in spite of seeing his God nailed to the ignominious cross, and near death, believed in his divinity, and said to him: “Remember Me when you come into your kingdom.” To which I responded, moved by such faith: Truly, I say unto you, today you shall be with Me in Paradise.

21. None knew the tempests that passed through the heart of Jesus in that hour; the unchained elements were only a weak reflection of that which occurred inside that man, and so great, and so real was the pain of the Divine Spirit, that the flesh, feeling for an instant weak, exclaimed: My God, My God, why have you forsaken Me?

22. If I came to teach men how to live, I also came to teach them to die, forgiving and blessing even the very ones that injured and martyred Me when I said to the Father: “Forgive them, for they know not what they do.”

23. And when the spirit abandoned this dwelling place, I said: “Father, into thy hands I commend My spirit.” The perfect lesson had come to an end; as God and man, I had spoken. (152, 12 – 17)

24. A moment was enough for Dimas to save himself, and that was the last of his life; He spoke to Me from the cross, and in spite of seeing that Jesus, of whom it was said that He was the Son of God, was in agony, He sensed that He was the Messiah, the Savior, and He committed himself with all the repentance of his heart, and all the humility of his spirit, and it was for this that I promised him Paradise on that very day.

25. I say unto you, that He who sins unconsciously, but who at the end of his life speaks to Me with a heart full of humility and faith, I shall make to feel the tenderness of My charity, which shall raise him above the miseries of the earth, to make him know the pleasures of a noble and elevated life.

26. Yes, beloved Dimas, you went with Me to the Paradise of light and spiritual peace, where I carried your spirit in reward for your faith. Who would have said to those who doubted that in the dying and bleeding Jesus there dwelled a God and that in the thief who suffered on his right a spirit of light was hidden?

27. Time passed, and when calm came again, many of those that denied and scourged Me penetrated the light of My truth, and therefore their repentance was great and their love for following Me unshakeable. (320, 67)

28. In the Second Era I pronounced some last words from the cross while My physical body was in a state of agony. Among My last phrases there was one which was not understood during those moments or even later: My God, My God, why have you forsaken Me?

29. Because of those words, many became confused or doubtful, thinking that it was a moment of weakness and that I had faltered. But they had not taken into account that that was not the last phrase, that after it I still pronounced others which revealed strength and enlightenment: Father, into your hands I commend My Spirit, and “All is accomplished”.

30. Now that I have returned to shed light on your confusion and to clarify what you have called Mysteries, I say to you, when I was on the cross, the agony was long and bloody. The body of Jesus, infinitely more sensitive than that of all men, suffered a prolonged agony, and death would not come. Jesus had already fulfilled his mission in the world. He had already said the last word and taught the last lesson. Then that tortured body, that torn flesh, on feeling the absence of the spirit, painfully asked the Lord, Father, Father why have you forsaken Me? That was the sweet and sorrowful complaint of the wounded lamb to his Shepherd. It was proof that Christ, the Word, truly became man in Jesus and that his suffering was real.

31. How can you attribute these words to Christ when He is united eternally to the Father? Now you know that it was a painful mooning from the body of Jesus, wounded and tortured by the blindness of men. But when the caress of the Lord rested upon that tortured flesh, Jesus went on to speak, and his words were, “Father, into your hands I commend My Spirit. All is accomplished”. (34, 27 – 30)

32. When Jesus was on the cross, there was not a spirit which did not feel shaken before the voice of love and of justice of that one who was dying naked, similar to what they felt when He delivered the truth in his word. Whoever has analyzed the life of Jesus has recognized that neither before nor after him has anyone existed who could accomplish a work like his, for it was a Divine work which with his example will save humanity.

33. I came meekly to the sacrifice, for I knew that My blood would convert you and save you. I spoke with love and forgave you to the last instant because I came to bring you a sublime teaching and to trace for you the path toward eternity with perfect examples.

34. Humanity wanted to make Me give up My mission with the fragility of the flesh, but I did not give up. Men wanted to make Me blaspheme, but I did not blaspheme. The more the crowds offended Me the more pity and love I had for them. The more they hurt My body, the more blood flowed from it to give life to those whose faith had died.

35. That blood is the symbol of the love with which I traced the path for the human spirit. I left My word of faith and hope to those who were hungry for justice, and the treasure of My revelations to the spiritually enlightened ones.

36. “After time passed, humanity became aware of the one who had been in the world; then the work of Jesus was considered to be perfect and Divine and recognized as superhuman. There were many who shed tears of repentance! There were many spirits who experienced great remorse!” (29, 37 – 41)

37. If Jesus, who was the Way, the Truth, and the Life, ended his mission with that prayer of seven words, saying in the end to his Father: “Into your hands I commend My Spirit,” do you think that you, who are the students and disciples of that Master, can leave this life without offering yourselves to the Father as a tribute of obedience and humility, and that you will be able to close your eyes in this world without asking of the Lord his protection, since you must open them in another ?

38. All the life of Jesus was an offering of love to the Father. The hours that his agony on the cross endured were a prayer of love, intercession, and forgiveness.

39. That, humanity, is the road that I came to show you. Live imitating your Master and I promise to carry you to My bosom, which is the origin of all happiness. (94, 78 – 80)

40. I, Christ, through Jesus, the man, manifested the glory of the Father and his wisdom and power. The power was used to perform prodigies in favor of those needful of faith in the spirit, of the light of understanding, and of peace in their hearts. That power, which is the very strength of love, was poured forth upon those who were needy, to be given entirely to others, so much so that I did not employ it for My own body, which also needed it in the supreme hour.

41. I did not wish to make use of My power to avoid the intense suffering of My body, for upon making Myself man, it was so that I would suffer for you, giving you a concrete, Divine, and humane proof of My infinite love and pity for the small, the needy, for the sinners.

42. All the power I manifested for others; whether in cleansing a leper, giving light to the blind, mobility to the paralyzed, or converting sinners and raising the dead; all the authority I showed before the crowds to give proof of My truth, by demonstrating My power over the elements and My authority over life and death, I did not wish to use for Myself, allowing My body to live that passion and feel that pain.

43. It is true that My power could have protected My body from all pain, but what merit would it have then held for you? What example, understandable by men, would I have given if I had made use of My power to avoid the pain? It was necessary to put aside My power at those moments, to renounce the Divine force in order to feel and live the pain of the flesh, the sadness before ingratitude, and loneliness, agony, and death.

44. That is why the lips of Jesus asked for help at the supreme hour: because his pain was real, but it was not only the physical pain that wracked the feverish and exhausted body of Jesus, it was also the spiritual sensation of a God that through that body was being mocked and ridiculed by the blind, ungrateful, and arrogant children for whom He was giving his blood.

45. Jesus was strong in the Spirit that animated him, which was the Divine Spirit, and He could have been physically insensible to the pain, and invincible before the trials of his persecutors; but it was necessary that He cry, and that He feel, that before the eyes of the multitude He fall once and again, the strength drained from his fiber, and that He die when the last drop of blood had escaped from his body.

46. Thus My mission on earth was fulfilled. Thus ended the existence in the world of He whom only days earlier the people had proclaimed King, as He entered Jerusalem. (320, 56 – 61)

45. Jesus was strong in the Spirit that animated him, which was the Divine Spirit, and He could have been physically insensible to the pain, and invincible before the trials of his persecutors; but it was necessary that He cry, and that He feel, that before the eyes of the multitude He fall once and again, the strength drained from his fiber, and that He die when the last drop of blood had escaped from his body.

46. Thus My mission on earth was fulfilled. Thus ended the existence in the world of He whom only days earlier the people had proclaimed King, as He entered Jerusalem. (320, 56 – 61)

The Saving Action of Jesus in the Worlds Beyond

47. Humanity had attained very little spiritual evolution during the beginning Eras. Man had no knowledge about a spirit’s destiny after its departure from earth nor about its existence in the spiritual valley. Consequently, when those spiritual beings entered the spiritual valley, after having departed from earth, they were in a stale of deep spiritual sleep and confusion until they gradually began to awaken. But when Christ became man in Jesus to give his teaching to all spirits, once He had fulfilled his mission among humanity, He sent his light to multitudes of spiritual beings, who from the beginning of the world awaited his coming to be liberated from their confusion and to be able to rise toward the Creator.

48. Only Christ could illuminate that darkness. Only his voice could awaken those spirits and help them to evolve. When Christ died as a man, his Divine Spirit created light in the spiritual dwellings and also in the tombs, thus enlightening those spirits who had dwelled in darkness, clinging to their material bodies. Those beings wandered that night throughout the world, becoming visible to human eyes as proof that the Redeemer was life to all beings and the spirit was immortal. (41, 5 – 6)

49. Men and women perceived the signs and voices from Beyond; the elderly and children as well, were witnesses to those manifestations. And in the days before the death of the Redeemer, the spiritual light entered the hearts of humanity, the beings from the spiritual valley called to the hearts of men, and on the day when the Master gave his last breath as a man, his light penetrated every nook and cranny of both the spiritual and material dwelling places in search of those beings that had long been awaiting for Him. Materialized spirits, disturbed and ill, having lost the road, tied by chains of remorse, and bearing burdens of iniquity, and other spirits that believed themselves dead but were attached to their bodies, all arose from their lethargy and rose to life.

50. But before abandoning this earth, they went to those to whom they had belonged; to give testimony of His resurrection, of His existence, and with all this, the world witnessed these manifestations on that night of bereavement and mourning.

51. The hearts of men trembled and children cried before those who had died some time before, and who on that day returned again for only a moment to bear witness of that Master who having descended to the earth to sow his seed of love, at the same time cultivated the spiritual fields inhabited by an infinity of spirits, who are also his children, and healed them and freed them from their ignorance. (339, 22)

52. When I left My body, My Spirit made its entrance to the world of the spirits to speak to them with the word of truth as I had to you, I spoke to them of Divine love, for that is the true knowledge of life.

53. Truly I tell you, the spirit of Jesus was not for a single instant in the tomb; it had many other works of charity to perform in other worlds; My infinite wisdom had for them, as it had for you, many revelations to manifest.

54. There are also worlds where the spiritual beings do not know how to love, where they dwell in darkness and yearn for light. Today men know that where there is selfishness and a lack of love there is darkness; that war and passions are the key that locks the door to the road that leads to the Kingdom of God.

55. Love, in turn, is the key that opens the Kingdom of the light that is truth.

56. Here I have communicated through matter, there I have communicated directly with the elevated spirits, so that they instruct those that are unable to receive My inspiration directly. Those elevated and enlightened beings are, for you, like the spokesmen. (213, 6 – 11)

The Appearance of Jesus after the Resurrection

57. Days after My crucifixion, when My disciples were gathered around Mary, I made My presence felt, represented in a spiritual vision of a dove. In that blessed moment, no one dared move or say a single word. There was true ecstasy, while they beheld that vision and their hearts throbbed filled with strength and faith, realizing that the presence of the Master, who had apparently departed, would be with them always in Spirit. (8, 15)

58. Why must you believe that My coming in spirit is without purpose? Remember that I after My death as a man, continued to speak to My disciples, presenting Myself in Spirit.

59. What would have become of them without those manifestations I awarded them, strengthening their faith and encouraging them for its fulfillment?

60. Sad was the picture they presented when, after My parting, the tears did not cease to fall down their cheeks and sobs to escape at every instant from their chests. They prayed much, and the fear and remorse wore at them. They knew that one had sold Me, another had denied Me, and almost all of them had abandoned Me in the supreme moment.

61. How could they be the witnesses of the Master of all perfection? How could they have the courage and strength to confront men of diverse creeds and ways of thinking and living?

62. It was then that My Spirit manifested its presence among them to calm their pain, rekindle their faith, and set their hearts alight with the ideal of My Doctrine.

63. I humanized My Spirit to the point of making it visible and tangible to the disciples, but My presence was spiritual, and look at the long lasting and important influence those manifestations had on My apostles. (279, 47 – 52)

64. My sacrifice was consumed, but knowing that those hearts needed Me more than ever because in them a storm of doubts, suffering, confusion, and fear had been unleashed, I quickly came to them to give them one more proof of My infinite charity. In My love and pity for those students of My word, I humanized Myself, taking the form or image of the body that I bore in the world, and let them see and hear Me, and with My words ignited again the faith of those crestfallen spirits. It was a new lesson, a new form of communicating with those who had accompanied Me on the earth, and they felt strengthened, inspired, and transfigured by the faith and knowledge of My Truth.

65. In spite of those proofs, of which all were witnesses, there was one who obstinately denied My manifestations and the proofs that I came to give spiritually to My disciples, and it was necessary even to permit him to touch My spiritual presence with his material senses, so that He might believe.

66. However, not only among My closest disciples did such doubts arise; no, among the multitudes, in the towns, cities, and villages, among those who had received proofs of My power and for the sake of those works followed Me, confusion, anguished questioning, surprise, and incomprehension surged because all had ended in that manner.

67. I had pity on them all, and so, as I had with My closest disciples, I gave them proofs that though I would no longer accompany them as a man on the earth, I had not left them. To each heart, in each home, or family, and in each town, I manifested Myself to those hearts that believed in Me, making them feel My spiritual presence in a multitude of forms. Then began the struggle of those Christians who had needed to lose their Master on earth in order to raise themselves up to preach the truth that He had revealed to them. You all know their great works. (333, 38 – 41)

68. During the Second Era, when I made Myself visible to My disciples for the last time, among the clouds, when I disappeared from their sight, there was sorrow in them for at that moment they felt to have been left alone; but then they listened to the voice of the angel, the emissary of the Lord who said to them: “O men of Galilee, what is it that you see? This same Jesus that you see ascending into Heaven you will behold descending in the same manner.”(8, 13)

69. Then they understood that when the Master should return to men, He would do it spiritually. (8, 13 – 14)

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flagge fr  Chapitre 12… Passion, Mort et Résurrection

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 12 – Révélations de Jésus-Christ
Passion, Mort et Résurrection

Efforts, épreuves et souffrances tout  au long de la vie de Jésus
Cela dit le Seigneur…

1. Je vins vivre parmi les hommes en faisant de ma vie un exemple, un livre. Je connus toutes les douleurs, les épreuves et les luttes, la pauvreté, le travail et les persécutions; je connus la méconnaissance des parents, l’ingratitude et la trahison, les longues journées, la soif et la faim, la moquerie, la solitude et la mort. Je laissai tout le poids du péché humain retomber sur Moi. Je permis que l’homme analyse mon Esprit en profondeur, dans ma parole et mon corps perforé, dans lequel il pouvait voir jusqu’au dernier de mes os. Etant Dieu, je fus converti en roi de cirque, en butin et dus même porter la croix de l’ignominie et escalader le mont où mouraient les voleurs. Là prit fin ma vie humaine, comme une preuve de ce que je ne suis pas seulement le Dieu de la parole, mais le Dieu des oeuvres. (217, 11)

2. Quand approchait l’heure fatidique et que la cène était terminée, Jésus avait donné, à ses disciples, les dernières recommandations Il se dirigea vers le Jardin des Oliviers, où il avait l’habitude de prier et, s’adressant au Père, lui dit : «Seigneur, dans la mesure du possible, éloigne de Moi ce calice, mais auparavant accomplis Ta volonté». Alors, s’approcha un de mes disciples, celui qui devait me livrer, accompagné de la foule qui allait m’appréhender. Lorsqu’ils demandèrent : «Qui est Jésus, le Nazaréen?» Judas s’approcha de son Maître et lui donna un baiser. Le coeur de ces hommes était craintif et troublé en voyant la sérénité de Jésus, et ils redemandèrent : «Qui est Jésus?» Alors, m’avançant à eux, je leur dis : «Me voici, c’est Moi». C’est là que commença ma passion.

3. Ils m’emmenèrent devant des pontifes, des juges et des gouverneurs; ils m’interrogèrent, me jugèrent et m’accusèrent d’enfreindre la loi de Moise et de vouloir constituer un royaume qui destitue celui de César. (152, 6-7)

La faiblesse de Judas

4. Ne vous souvenez-vous pas des nombreuses occasions en lesquelles je fis montre d’amour, pas seulement envers ceux qui crurent en Moi, mais aussi à l’égard de celui qui me trahît et de ceux qui me persécutèrent et me jugèrent? A présent, vous pouvez m’interroger sur la raison qui me poussa à permettre tous ces outrages et je vous répondrai qu’il était indispensable de les laisser complètement libres de penser et d’agir, afin de profiter d’occasions propices pour me manifester et que tous puissent se rendre compte et percevoir la miséricorde et l’amour avec lesquels je vins endoctriner le monde.

5. Je ne manipulai pas le coeur de Judas pour qu’il me trahisse, il fut l’instrument d’une mauvaise pensée lorsque son coeur s’emplit de ténèbres; et devant l’infidélité de ce disciple, je lui accordai mon pardon.

6. Il n’aurait pas été nécessaire que l’un des miens me trahisse pour vous donner cette preuve d’humilité, le Maître en aurait fait la démonstration en toute occasion que les hommes lui auraient présentée. Le rôle de ce disciple fut d’être l’instrument par lequel le Maître montra au monde sa divine humilité. Et, bien que vous ayez imaginé que ce fut la faiblesse de cet homme qui causa la mort de Jésus, je vous dis que vous êtes dans l’erreur, parce que je vins me livrer entièrement à vous, de cette manière ou d’une autre, soyez-en sûrs. Pour autant, vous n’avez pas le droit de maudire ou juger celui qui est votre frère et qui, dans un instant d’aveuglement, manqua de l’amour et de la fidélité qu’il devait à son Maître. Si vous le rendez responsable de ma mort, pourquoi ne le bénissez-vous pas en sachant que mon sang fut répandu pour le salut de tous les hommes? Mais il vous faudrait prier pour demander qu’aucun d’entrevous ne succombe à la tentation, parce que l’hypocrisie des scribes et des pharisiens existe encore toujours dans le monde. (90, 37-39)

La passion de Jésus

7. Lorsque Caïphe, le pontife, m’interrogea en ces termes : «Je te conjure de me dire si tu es le Christ, le Messie, le Fils de Dieu», je lui répondis : «Tu l’as dit». (21, 30)

8. Combien de coeurs qui, quelques jours auparavant, avaient admiré et béni mes OEuvres, les oublièrent pour devenir ingrats et s’unir à ceux qui blasphémaient contre Moi. Mais il était indispensable que ce sacrifice fût très grand pour qu’il ne s’efface jamais du coeur de l’humanité.

9. Le monde entier, et par conséquent vous-mêmes, m’ont vu être blasphémé, bafoué et humilié, à un point qu’aucun homme n’a pu connaître. Mais je terminai patiemment le calice que vous m’avez donné à boire. Pas à pas, j’accomplis mon destin d’amour parmi les hommes en donnant tout à mes enfants.

10. Bienheureux ceux qui, bien qu’ils vissent leur Dieu ensanglanté et haletant, crurent en Lui.

11. Mais, il m’attendait encore quelque chose de plus terrible : mourir cloué sur une pièce de bois entre deux bandits. Mais c’était écrit et il fallait que tout s’accomplisse ainsi, pour que je sois reconnu comme le véritable Messie. (152, 8-11)

12. A propos de cet enseignement qu’aujourd’hui je vous prodigue, je vous en donnai déjà un exemple au cours du Second Temps. Jésus se retrouvait sur la croix, le Rédempteur agonisait devant ces multitudes qu’il avait tant aimées, chaque coeur représentait une porte à laquelle Il avait frappé. Parmi la foule se trouvaient l’homme qui gouvernait les multitudes, le prince de l’église, le publicain, le pharisien, le riche, le pauvre, le pervers et le coeur simple. Et, tandis que les uns connaissaient celui qui expirait en cette heure, parce qu’ils avaient vu ses actions et reçu ses bienfaits, les autres, assoiffés de sang innocent et avides de vengeance, précipitaient la mort de Celui qu’ils surnommaient, en se moquant, le Roi des Juifs, sans savoir qu’il n’était pas seulement Roi d’un peuple, mais bien de tous les peuples de la Terre et de tous les mondes de l’Univers. Jésus, dirigeant l’un de ses ultimes regards à ces multitudes, plein de tendresse et de piété, supplia le Père en ces termes : «Mon Père, pardonnez-leur, car ils ne savent pas ce qu’ils font».

13. Ce regard enveloppa tout autant celui qui pleurait pour Lui que celui qui jouissait de sa torture, parce que l’amour du Maître, qui était l’amour du Père, était un seul pour tous. (103, 26-27)

14. Lorsqu’il arriva le jour où les foules, excitées par ceux qui se sentaient mal-à-l’aise en présence de Jésus, le blessèrent et le fouettèrent, le virent saigner comme un simple mortel sous l’effet des coups, et plus tard agoniser et mourir comme n’importe quel humain, les pharisiens, les princes et les prêtres, satisfaits s’exclamèrent : «Voici celui qui se fait appeler fils de Dieu, celui qui se crut roi et se fit passer pour le Messie ».

15. Ce fut à leur intention, bien plus que pour d’autres, que Jésus demanda à son Père de pardonner à ceux qui, connaissant les écritures, le reniaient, et qui aux yeux des multitudes le faisaient passer pour un imposteur. Ils étaient là, ceux qui, se prétendant les docteurs de la loi, ne savaient, en réalité, par le fait de juger Jésus, ce qu’ils faisaient; tandis que là-bas, dans la foule, il y avait des coeurs déchirés par la douleur devant l’injustice qu’ils vivaient, et des visages inondés par les larmes devant le sacrifice du Juste. C’était les hommes et les femmes au coeur simple et à l’esprit humble et supérieur, qui savaient qui était celui qui était venu au monde parmi les hommes et réalisaient ce qu’ils perdaient avec le départ du Maître. (150, 24-25)

16. Celui qui vous parle est Celui qui, agonisant sur la croix, maltraité et torturé par la foule, éleva ses yeux vers l’infini en disant : «Père, pardonne-leur, car ils ne savent pas ce qu’ils font».

17. Dans ce pardon divin, je contins et englobai tous les hommes de tous les temps, parce que je pouvais voir le passé, le présent et le futur de l’humanité. Je puis vous dire en vérité et en esprit que, en cette heure bénie, je vous voyais, vous qui, en ce temps- ci, écoutez ma nouvelle parole. (268, 39-39)

18. Quand, depuis la hauteur de la croix, je dirigeai mes ultimes regards à la multitude, je vis Marie et, faisant référence à Jean, lui dis : «Femme, voici ton fils», tandis que je dis à Jean : «Fils, voici ta Mère».

19. Jean, en cette heure, était le seul qui pouvait comprendre le sens de cette phrase, parce que les foules étaient aveugles lorsque je leur dis : «J’ai soif». Mais, c’était une soif d’amour que mon Esprit éprouvait.

20. Les deux malfaiteurs agonisaient également à Mes côtés et, tandis que le premier blasphémait et se précipitait dans l’abîme, l’autre s’illuminait de la lumière de la foi et, en dépit de voir son Dieu cloué sur l’ignominieuse pièce de bois, tout proche d’expirer, il croyait en sa Divinité et lui dit : «Quand tu seras au Royaume des Cieux, souviens-toi de moi». Ce à quoi, ému par tant de foi, je lui répondis : «En vérité je te dis qu’aujourd’hui même tu seras avec Moi au Paradis».

21. Nul n’a idée des tempêtes qui se fomentaient à cet instant dans le coeur de Jésus; les éléments déchaînés n’étaient qu’un pâle reflet de ce qui se produisait dans la solitude de cet homme, la douleur de l’Esprit Divin était telle que la chair, se sentant faible l’espace d’un instant, exprima : «Mon Dieu, mon Dieu, pourquoi m’as-tu abandonné?»

22. Si j’enseignai aux hommes comment vivre, je vins aussi leur enseigner à mourir en pardonnant et en bénissant même ceux qui m’insultaient et me martyrisaient, en disant au Père : «Pardonne-leur, car ils ne savent pas ce qu’ils font».

23. Et lorsque l’esprit abandonnait ces lieux, je dis : «Père, je remets mon esprit en tes mains». La leçon parfaite était terminée, comme Dieu et comme l’homme l’avait annoncé. (152, 12-17)

24. Il suffît d’un instant à Dysmas pour se sauver, et ce fut l’ultime de sa vie; il me parla depuis sa croix, et en dépit de voir que Jésus, celui qui se disait fils de Dieu, agonisait, il sentit que celui-ci était le Messie, le Sauveur et s’en remit à Lui en éprouvant tout le repentir de son coeur et toute l’humilité de son esprit. C’est pour cela que je lui promis le Paradis pour le jour même.

25. Je vous dis qu’à tout un chacun qui pèche inconsciemment, mais qui au terme de sa vie s’adresse à Moi avec le coeur empli d’humilité et de foi, je lui ferai ressentir la tendresse de ma charité, qui l’élèvera des misères de la Terre, pour lui faire connaître les délices d’une vie noble et élevée.

26. Oui, cher Dysmas, tu t’en allas avec Moi au Paradis de la lumière et de la paix spirituelle, où j’emmenai ton esprit en récompense de ta foi. Qui aurait dit à ceux qui doutaient qu’en Jésus, moribond et saignant, habitât un Dieu, et que dans le bandit qui agonisait à sa droite se cachait un esprit de lumière?

27. Le temps passa et lorsque le calme revint, beaucoup de ceux qui me renièrent et me bafouèrent pénétrèrent dans la lumière de ma vérité ; il en résulta un grand désir de repentir et un inébranlable amour à me suivre. (320, 67)

28. Au moment où le corps, qui me servit d’enveloppe au Second Temps, entra en agonie, et que, du haut de la croix, je prononçai les dernières paroles, il y eut une phrase qui, ni en ces instants-là, ni d’ailleurs longtemps après, ne fut comprise : «Mon Dieu, mon Dieu, pourquoi m’as-tu abandonné?».

29. Beaucoup éprouvèrent des doutes en raison de ces paroles; d’autres se confondirent en pensant que ce fut une faiblesse, un titubement, un instant de d’impuissance. Mais ils n’ont pas pris en considération qu’elle ne fut pas l’ultime phrase. En effet, dans sa suite, j’en prononçai d’autres qui se révélaient pleines de force et de lucidité : «Père, en tes mains je confie mon Esprit» et «Tout est consommé».

30. A présent que je suis revenu pour faire la lumière sur vos confusions et éclaircir ce que vous appelez Mystères, je vous dis : Lorsque je fus sur la croix, l’agonie fut longue, sanglante et le corps de Jésus, infiniment plus sensible que celui de tous les hommes, souffrait une agonie qui se prolongeait et la mort n’apparaissait pas. Jésus avait accompli sa mission dans le monde, il avait déjà prononcé l’ultime parole et enseigné l’ultime leçon; alors ce corps torturé, cette chair déchirée qui ressentait l’absence de l’esprit, demanda, avec souffrance au Seigneur : «Père, Père! Pourquoi m’as-tu abandonné?» C’était la douce et douloureuse plainte de l’agneau blessé à égard de son Berger. Cela constituait la preuve de ce que le Christ, le Verbe, se fit vraiment homme en Jésus et que sa souffrance fut réelle.

31. Pouvez-vous attribuer ces paroles au Christ, uni éternellement au Père? A présent, vous, vous savez que ce fut un gémissement du corps de Jésus, lacéré par l’aveuglement des hommes. Mais lorsque la caresse du Seigneur se posa sur cette chair martyrisée, Jésus continua de s’exprimer dans les termes suivants : «Père, en tes mains je confie mon Esprit». «Tout est consommé». (34, 27-30)

32. Lorsque Jésus fut sur la croix, il n’y eut aucun esprit qui ne se sente ébranlé devant la voie d’amour et de justice de Celui qui mourait nu tout comme la même vérité qu’il livra en sa parole. Ceux qui ont analysé la vie de Jésus ont reconnu que, ni avant ni après Lui, n’a existé quelqu’un qui réalise une oeuvre comme la sienne, parce que ce fut une OEuvre divine qui, par son exemple, sauvera l’humanité.

33. J’en arrivai au sacrifice avec mansuétude, parce que je savais que mon sang allait vous convertir et vous sauver. Je m’exprimai avec amour et vous pardonnai jusqu’à l’ultime instant parce que je vins pour vous offrir un enseignement sublime et pour vous tracer, à l’aide d’exemples parfaits, le chemin vers l’éternité.

34. L’humanité voulut me faire renoncer à mon objectif en m’attaquant au travers de la fragilité de la chair, mais je ne renonçai point. Les hommes voulurent me faire blasphémer, et je ne le fis point. Plus les foules m’offensaient, plus j’éprouvais de pitié et d’amour pour elles. Et, plus elles me blessaient le corps, plus en jaillissait du sang pour ressusciter les morts à la foi et à la vie.

35. Ce sang est le symbole de l’amour avec lequel je traçai le chemin pour l’esprit humain. Je léguai ma parole de foi et d’espérance aux affamés de justice et le trésor de mes révélations aux pauvres d’esprit.

36. Il fallut que s’écoule le temps pour que l’humanité se rende compte de l’importance de Celui qui était venue sur la Terre; alors, on considéra parfaite et divine l’OEuvre de Jésus et on la reconnut comme surhumaine. Que de larmes de repentir! Que de remords dans les esprits! (29, 37-41)

37. Oui, Jésus, qui était le Chemin, la Vérité et la Vie, acheva sa mission par cette oraison de sept mots, en disant à son Père, au moment final : «En tes mains je confie mon Esprit». Réfléchissez, vous qui êtes les enfants et disciples de ce Maître, pour savoir si vous pourriez quitter cette vie sans l’offrir au Père, comme un attribut d’obéissance et d’humilité, et si vous pourriez clore vos yeux à ce monde sans demander la protection du Seigneur, puisque vous auriez à les ouvrir en d’autres lieux.

38. Toute la vie de Jésus fut une offrande d’amour au Père. Les heures que dura son agonie sur la croix constituèrent une prière d’amour, d’intercession et de pardon.

39. Ceci est le chemin que je vins vous montrer, humanité. Vivez à l’image de votre Maître et Je vous promets de vous emmener en mon sein, qui est l’origine de tout bonheur. (94, 78-80)

40. Moi, le Christ, au travers de Jésus, l’homme, je manifestai la gloire du Père, sa sagesse et son pouvoir. Le pouvoir fut employé pour accomplir des prodiges en faveur des nécessiteux de foi dans l’esprit, de lumière dans le discernement, et de paix dans le coeur. Ce pouvoir, qui est la même force de l’amour, fut répandu sur ceux qui en avaient besoin, pour le donner intégralement aux autres, au point que je n’en fis pas usage pour mon propre corps, qui pourtant en avait également besoin en l’heure suprême.

41. Je ne voulus pas user de mon pouvoir pour éviter l’intense souffrance de mon corps car je me fis homme dans le but de souffrir pour vous en vous donnant une preuve tangible, divine et humaine de mon amour infini et de ma pitié pour les petits, les nécessiteux et les pécheurs.

42. Tout le pouvoir que je manifestai pour les autres, tant pour laver un lépreux, rendre la vue à l’aveugle et le mouvement au paralytique, ou pour convertir les pécheurs et ressusciter les morts, toute cette puissance dont je fis preuve devant les foules pour leur fournir des preuves de ma vérité, que ce fut en démontrant mon autorité sur les éléments et mon pouvoir sur la vie et la mort, je ne voulus même pas en faire usage pour Moi, en laissant mon corps vivre cette passion et ressentir cette douleur.

43. Il est certain que mon pouvoir aurait évité toute douleur à mon corps. Mais, quel mérite aurais-je eu à vos yeux? Quel exemple aurais-je laissé à la portée de l’homme, si j’avais fais usage de mon pouvoir pour m’éviter la douleur? Il fallait, en ces instants précis, que j’abandonne mon pouvoir, que je renonce à la force divine pour ressentir et vivre la souffrance de la chair, la tristesse devant l’ingratitude, la solitude, l’agonie et la mort.

44. C’est pour ce motif que les lèvres de Jésus demandèrent de l’aide en l’heure suprême, parce que sa douleur était réelle. Mais ce n’était pas seulement la douleur physique qui courbait le corps fébrile et épuisé de Jésus, mais aussi la sensation spirituelle d’un Dieu qui, au travers de ce corps, était brimé et déchiré par les enfants aveugles, ingrats et arrogants, pour lesquels il était en train de verser ce sang.

45. Jésus était fort grâce à l’esprit qui l’animait, celui de l’Esprit Divin. Il aurait pu être rendu physiquement insensible à la douleur et invincible aux épreuves de ses persécuteurs; mais il était nécessaire qu’il pleure, qu’il ressente, qu’aux yeux de la multitude il tombe l’une et l’autre fois, les forces de sa matière étant épuisées, et qu’il meure lorsque, de son corps, se serait échappée l’ultime goutte de sang.

46. Ainsi s’accomplit ma mission sur la Terre. Ainsi prit fin l’existence dans ce monde de Celui que, les jours précédents, le peuple avait proclamé Roi, précisément en entrant dans Jérusalem. (320, 56-61)

L’action salvatrice de Jésus dans les mondes de l’Au-Delà

47. Dans les premiers temps de l’humanité, son évolution spirituelle était aussi limitée que son intuition à propos de l’existence de l’esprit après la mort matérielle et la connaissance de son but final faisait en sorte que l’esprit, en se désincarnant, entre en une profonde léthargie de laquelle il allait, lentement, se réveiller. Mais lorsque le Christ se fit homme en Jésus pour prodiguer son enseignement à tous les esprits, dès qu’Il eut consommé sa mission parmi l’humanité, Il envoya sa lumière à des multitudes d’êtres qui, depuis le commencement du monde, attendaient son avènement pour être libérés de leur tourment et pouvoir s’élever vers le Créateur.

48. Le Christ était le seul à pouvoir illuminer ces ténèbres, seule sa voix pouvait ressusciter ces esprits qui dormaient pour son évolution. Lorsque le Christ expira, en tant qu’homme, l’Esprit divin fit jaillir la lumière dans les demeures spirituelles et dans les mêmes sépulcres, d’où sortirent les esprits qui avec leurs anciens corps, dormaient du sommeil de la mort. Ces êtres errèrent, en cette nuit-là, de par le monde, en se rendant visibles aux regards humains comme un témoignage de ce que le Rédempteur était la vie pour tous les êtres et que l’esprit est immortel. (41, 5-6)

49. Hommes et femmes percevaient des signes et des voix de l’Au-Delà; les personnes âgées et les enfants, eux aussi, étaient les témoins de ces manifestations et, dans les jours qui précédèrent la mort du Rédempteur, la lumière céleste pénétra le coeur de l’humanité. Les êtres de la vallée spirituelle lancèrent un appel au coeur des hommes et, le jour où le Maître, en tant qu’homme, poussa l’ultime soupir, sa lumière pénétra dans tous les lieux et endroits, dans les demeures matérielles et spirituelles, en quête des êtres qui l’attendaient depuis très longtemps. Ces êtres, matérialisés, perturbés et malades, marginaux, liés à des chaînes de remords, traînant des fardeaux d’iniquité, et d’autres esprits qui croyaient être morts et étaient prisonniers de leur corps; tous ces êtres sortirent de leur léthargie et se réveillèrent à la vie spirituelle.

50. Mais, avant d’abandonner cette Terre, ils s’en furent rendre témoignage de leur résurrection, de leur existence, auprès des familles auxquelles ils avaient appartenu. Et c’est ainsi que, en cette nuit de deuil et de douleur, le monde fut le témoin de ces manifestations.

51. Le coeur des hommes se bouleversa et les enfants pleurèrent à la vue de ceux qui étaient morts depuis un temps et qui, ce jour-là, revenaient juste l’espace d’un instant, pour témoigner de ce Maître qui, étant descendu sur la Terre pour répandre sa semence d’amour, en même temps cultivait les champs spirituels habités par une infinité d’esprits, également ses enfants, et les guérissait et les libérait de leur ignorance. (339, 22)

52. Lorsque je quittai mon corps, mon Esprit entra dans le monde des esprits et je m’adressai à eux au moyen de la parole de vérité, tout comme à vous : je leur parlai de l’amour divin parce celui-ci représente la véritable connaissance de la vie.

53. En vérité, je vous dis que l’esprit de Jésus en aucun instant ne resta au tombeau, il devait prodiguer beaucoup de charités dans d’autres mondes; Mon Esprit infini avait pour eux, tout comme pour vous, beaucoup de révélations à manifester.

54. Il existe aussi des mondes où les êtres spirituels ne savent aimer, demeurent dans l’obscurité et craignent la lumière. De nos jours, les hommes savent qu’existe l’obscurité là où il y a manque d’affection et égoïsme. Ils savent aussi que la guerre et les passions sont la clé qui verrouille la porte du chemin qui mène au Royaume de Dieu.

55. L’amour, en revanche, est la clé avec laquelle s’ouvre le Royaume de la lumière, qui est la vérité.

56. Ici, je me suis révélé par le biais de matières, là je me suis révélé directement avec les esprits élevés, afin qu’ils instruisent ceux qui ne sont pas formés pour recevoir directement mon inspiration. Et ces êtres élevés, lumineux sont, tout comme ici en ce qui vous concerne, les porte-parole. (213, 6-11) La Résurrection de Christ

57. Quelques jours après ma crucifixion, mes disciples étant réunis autour de Marie, je leur fis sentir ma présence, représentée par la vision spirituelle d’une colombe. En cette heure bénie, aucun n’osa esquiver le moindre mouvement ni prononcer la moindre parole. Il y avait une véritable extase devant la contemplation de ce mirage, et les coeurs battaient, pleins de force et de confiance, sachant que la présence du Maître, qui en apparence s’en était allé, les accompagnerait éternellement en esprit. (8, 15)

58. Pourquoi pensez-vous que ma venue sous forme d’esprit n’ait aucun but? Rappelez-vous que Moi, après ma mort en tant qu’homme, je continuai à parler à mes disciples, en me présentant en Esprit.

59. Que serait-il advenu d’eux sans ces manifestations que je leur donnai, en les encourageant dans leur foi et en les réanimant en vue de l’accomplissement?

60. Le tableau qu’ils présentaient après mon départ était bien triste; les larmes ne cessaient de sillonner leurs visages, les sanglots s’échappaient à chaque instant de leurs poitrines, ils priaient fréquemment et la crainte et les remords les accablaient. Ils savaient que, tandis que l’un m’avait vendu, un autre m’avait renié et que presque tous, à l’heure suprême, m’avaient abandonné.

61. Comment pourraient-ils être les témoins de ce Maître totalement parfait? Comment auraient-ils le courage et la force de faire face à des hommes aux crédos aussi divers et tellement différents dans leurs manières de penser et de vivre?

62. Ce fut alors que mon Esprit apparut parmi eux pour calmer leur douleur, allumer leur foi et enflammer leurs coeurs avec l’idéal de ma Doctrine.

63. J’humanisai mon Esprit jusqu’à le rendre visible et tangible aux disciples, mais ma présence fut spirituelle et voyez quelle influence et transcendance ces manifestations ont exercées parmi mes apôtres. (279, 47- 52)

64. Mon sacrifice se consomma mais, sachant que ces coeurs avaient plus que jamais besoin de Moi, parce que, en leur for intérieur, était déchaînée une tempête de doutes, souffrances, confusions et craintes, rapidement je m’approchai d’eux pour leur donner une preuve de plus de mon infinie charité. Par amour et pitié envers ces enfants de ma parole, je m’humanisai en prenant la forme ou l’image du corps que j’adoptai dans le monde. Je me laissai voir, me fis entendre et, par mes paroles, rallumai la foi en ces esprits abattus. C’était une nouvelle leçon, une nouvelle forme de communiquer avec ceux qui m’avaient accompagné sur la Terre; et ils se sentirent revigorés, inspirés, transfigurés par la foi et la connaissance en ma vérité.

65. Malgré ces preuves, dont tous étaient les témoins, il se trouva un qui reniait avec obstination mes manifestations et preuves que je vins donner spirituellement à mes disciples. Et il fut indispensable de lui permettre qu’il puisse toucher ma présence spirituelle jusqu’avec ses sens matériels, afin qu’il puisse croire.

66. Mais ce doute ne se manifesta pas seulement parmi mes plus proches disciples. Non, la confusion, l’angoissante interrogation, la surprise, et le fait de ne savoir expliquer pourquoi tout s’était terminé de cette manière surgirent également parmi les multitudes, dans les localités, le s villes et les villages, parmi ceux qui avaient reçu des preuves de mon pouvoir et qui me suivaient pour ces oeuvres.

67. Je fis preuve de charité pour tous et, à l’instar de mes plus proches disciples, leur fournis les preuves que je ne étais pas éloigné d’eux, bien que je ne les accompagnasse plus sur la Terre en tant qu’homme. Je me manifestai à chaque coeur, dans chaque foyer ou famille et dans chaque village. Je me manifestai dans les coeurs qui croyaient en Moi, en leur faisant sentir ma présence spirituelle sous une multitude de formes. C’est alors que commença la lutte de ce peuple de chrétiens qui eut besoin de perdre son Maître sur la Terre, pour se lever et prêcher la vérité que Lui, lui avait révélée. Tous, vous connaissez ses grandes oeuvres. (333, 38-41)

68. Au cours du Second Temps, lorsque je me rendis visible à mes disciples pour la dernière fois, entre les nuages, au moment de disparaître de leur vue, la tristesse s’empara d’eux parce qu’en cet instant ils se sentirent seuls, mais par la suite entendirent la voix de l’ange émissaire du Seigneur qui leur disait : «Hommes de Galilée, que regardez-vous? Ce même Jésus qu’aujourd’hui vous avez vu monter aux Cieux, vous le verrez descendre de la même manière».

69. Alors ils comprirent que lorsque le Maître reviendrait parmi les hommes, il le ferait spirituellement. (8, 13-14)

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flagge es  Capítulo 12… Pasión, Muerte y Resurrección

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 12 – Revelaciones de Jesucristo
Pasión, Muerte y Resurrección

Esfuerzos y padecimientos durante toda la vida de Jesús
Esto dice el Señor…

1. Vine a vivir entre los hombres haciendo de mi vida un ejemplo, un libro. Yo supe de todos los dolores, de las pruebas y de las luchas, de la pobreza, del trabajo y de las persecuciones; supe del desconocimiento de los parientes, de la ingratitud y de la traición; de las largas jornadas, de la sed y del hambre, de la burla, de la soledad y de la muerte. Dejé que todo el peso del pecado humano, cayera sobre Mí. Permití que el hombre escudriñara mi Espíritu en mi palabra y en mi cuerpo taladrado, donde podía contemplarse hasta el último de mis huesos. Siendo Dios, quedé convertido en rey de burlas, en un despojo y aún tuve que cargar la cruz de la ignominia y escalar el montículo donde los ladrones morían. Ahí cesó mi vida humana, como una prueba de que Yo, no solamente soy el Dios de la palabra, sino el Dios de las obras. (217, 11)

2. Cuando se acercaba la hora y la cena había concluido, Jesús había hecho a sus discípulos las últimas recomendaciones. Se encaminó al Huerto de los Olivos, donde acostumbraba a orar, y hablando al Padre, le dijo: “Señor, si es posible, aparta de Mí este cáliz, mas antes, hágase Tu voluntad”. Entonces, se acercó aquel de mis discípulos que había de entregarme, acompañado de la turba que iba a aprehenderme. Cuando aquéllos preguntaron: “¿Quién es Jesús, el Nazareno?” Judas se acercó a su Maestro y lo besó. En el corazón de aquellos hombres hubo temor y turbación al contemplar la serenidad de Jesús y volvieron a preguntar: “¿Quién es Jesús?” Entonces, adelantándome hacia ellos, les dije: “Heme aquí, Yo soy”. Ahí comenzó mi pasión.

3. Me llevaron ante pontífices, jueces y gobernadores; me interrogaron, me juzgaron y acusaron de infringir la ley de Moisés y de querer formar un reino que destruyese al de César. (152, 6 – 7)

4. ¿No recordáis en cuantas ocasiones manifesté mi amor, no sólo en los que en Mí creyeron, sino también en aquél que me traicionó y en quienes me persiguieron y juzgaron? Ahora me podéis preguntar cuál fue la causa que me movió para permitir todos aquellos escarnios y Yo os contesto: Era menester que les dejara completa libertad de pensamiento y de obras, para que hubiera ocasiones propicias para manifestarme y que todos palparan la misericordia y amor con que vine a doctrinar al mundo.

La traición de Judas

5. Yo no moví el corazón de Judas para que me traicionara, él sirvió de instrumento a un mal pensamiento cuando su corazón se llenó de tinieblas; y ante la infidelidad de aquel discípulo, le manifesté mi perdón.

6. No hubiere sido preciso que uno de los míos me traicionara para daros aquella muestra de humildad, el Maestro la hubiera demostrado en cualquier ocasión que los hombres le hubiesen presentado. A aquél discípulo le correspondió ser el instrumento por el cual el Maestro mostró al mundo su divina humildad y aunque habéis pensado que la flaqueza de aquel hombre fue la que ocasionó la muerte de Jesús, Yo os digo que estáis en un error, porque Yo vine a darme todo a vosotros, y si no hubiese sido en esa forma, estad seguros de que hubiese sido en otra. Por lo tanto no tenéis derecho a maldecir o a juzgar a aquél que es vuestro hermano, al que en un instante de ofuscación faltó al amor y a la fidelidad que debía a su Maestro. Si vosotros le culpáis de mi muerte, ¿Por qué no lo bendecís sabiendo que mi sangre fue derramada para la salvación de todos los hombres? Más os valdría orar para pedir que ninguno de vosotros caiga en tentación, porque la hipocresía de los escribas y fariseos aún existe en el mundo. (90, 37 – 39)

7. Cuando fui interrogado por el pontífice Caifás diciéndome: Yo te conjuro a que me digas si eres el Cristo, el Mesías, el Hijo de Dios. Yo le respondí: “Tú lo has dicho”. (21, 30)

La Pasión de Jesús

8. ¿Cuántos corazones que días antes habían admirado y bendecido mis obras, olvidándose de ellas, se tornaron en ingratos y se unieron a los que blasfemaban contra Mí, mas era menester que fuera muy grande aquel sacrificio para que no se borrara jamás del corazón de la humanidad.

9. El mundo, y en él vosotros, me visteis ser blasfemado, escarnecido y humillado, hasta donde ningún hombre haya podido serlo; mas Yo apuré con paciencia el cáliz que me disteis a beber. Paso a paso cumplí mi destino de amor entre los hombres, dándome todo a mis hijos.

10. Bienaventurados los que, a pesar de ver ensangrentado y jadeante a su Dios, creyeron en Él.

11. Mas algo mayor aún me esperaba; morir clavado en un madero entre dos ladrones; pero escrito estaba y así debía cumplirse, para que Yo fuese reconocido como el Mesías verdadero. (152, 8 – 11)

12. Sobre esta enseñanza que ahora os doy, ya os ofrecí en el Segundo Tiempo un ejemplo. Hallábase Jesús en la cruz, el Redentor agonizaba ante aquellas multitudes a las que tanto había amado, cada corazón era una puerta a la cual Él había llamado. Entre la turba se encontraba el hombre que gobernaba multitudes, el príncipe de la iglesia, el publicano, el fariseo, el rico, el pobre, el perverso y el sencillo de corazón. Y mientras unos sabían quien era el que expiraba en aquella hora, porque habían visto sus obras y recibido sus beneficios, otros sedientos de sangre inocente y ávidos de venganza, aceleraban la muerte de Aquél a quien burlescamente llamaban Rey de los judíos, sin saber que no sólo era Rey de un pueblo, sino que lo era de todos los pueblos de la Tierra y de todos los mundos del Universo. Jesús, dirigiendo una de sus últimas miradas a aquellas multitudes, lleno de ternura y de piedad, elevó su súplica al Padre, diciendo: “Padre mío, perdónales, porque no saben lo que hacen”.

13. Aquella mirada, lo mismo envolvió al que lloraba por Él, que al que gozaba con su tormento, porque el amor del Maestro que era el amor del Padre, era uno solo para todos. 103, 26 – 27)

14. Cuando llegó el día en que las turbas, azuzadas por quienes se sentían intranquilos con la presencia de Jesús, le hirieron y azotaron; y le vieron sangrar como un simple mortal bajo el efecto de los azotes, más tarde, agonizar y morir como cualquier humano; los fariseos, los príncipes y los sacerdotes, exclamaron satisfechos: he ahí que se nombra hijo de Dios, al que se creyó rey y se hizo pasar por el Mesías.

15. Fue por ellos, más que por otros, por los que Jesús pidió a su Padre que perdonara a aquéllos que, conociendo las escrituras lo estaban negando, y ante las multitudes lo estaban mostrando como a un impostor. Ellos eran los que, diciendo ser los doctores de la ley, en realidad, al juzgar a Jesús, no sabían lo que hacían, mientras que allí, entre las turbas, había corazones destrozados por el dolor, ante la injusticia que estaban presenciando y rostros anegados por el llanto, ante el sacrificio del Justo. Eran los hombres y las mujeres de corazón sencillo y de espíritu humilde y elevado, que sabían quién era el que había estado en el mundo con los hombres y comprendían lo que éstos perdían al partir el Maestro. (150, 24 – 25)

16. Os habla Aquél que en la cruz, agonizante, maltrecho y torturado por la turba, elevó sus ojos al infinito, diciendo: “Padre, perdónales, porque no saben lo que hacen”.

17. En aquel divino perdón, abarqué y envolví a todos los hombres de todos los tiempos, porque Yo podía ver el pasado, el presente y el futuro de la humanidad. Puedo deciros en verdad y en espíritu, que en aquella bendita hora os estaba contemplando a vosotros que en este tiempo estáis escuchando mi nueva palabra. (268, 38 – 39)

18. Cuando desde lo alto de la cruz dirigí mis últimas miradas a la multitud, contemplé a María, y le dije refiriéndome a Juan: “Mujer, he ahí a tu hijo” y a Juan: “Hijo, he ahí a tu Madre”.

19. Juan era el único en aquella hora que podía entender el sentido de aquella frase, porque las turbas estaban tan ciegas, que cuando les dije: Sed tengo cuando era sed de amor lo que experimentaba mi Espíritu.

20. También los dos malhechores agonizaban junto Conmigo y mientras uno blasfemaba y se hundía en el abismo, el otro se iluminaba con la luz de la fe, y a pesar de ver a su Dios enclavado en el ignominioso madero y próximo a expirar, creía en su Divinidad y le dijo: “Cuando estés en el Reino de los Cielos, acuérdate de mí”, a lo cual respondí conmovido por tanta fe: “En verdad te digo, que hoy estarás Conmigo en el Paraíso”.

21. Nadie sabe las tempestades que se agitaban en esa hora dentro del corazón de Jesús; los elementos desencadenados eran sólo un débil reflejo de lo que en la soledad de aquel hombre pasaba y era tan grande y tan real el dolor del Espíritu Divino, que la carne sintiéndose por un instante débil, exclamó: “Dios mío, Dios mío, ¿Por qué me has abandonado?”

22. Si enseñé a los hombres a vivir, también les vine a enseñar a morir perdonando y bendiciendo, aún a los mismos que me injuriaban y martirizaban al decir al Padre: “Perdónales, que no saben lo que hacen”.

23. Y cuando el espíritu abandonaba esta morada, dije: “Padre, en vuestras manos encomiendo mi espíritu”. La lección perfecta había concluido, como Dios y como hombre había hablado. (152, 12 – 17)

24. Un instante bastó a Dimas para salvarse, y ése fue el último de su vida; él me habló desde su cruz, y a pesar de ver que Jesús, el que se decía hijo de Dios, estaba en agonía, sintió que era el Mesías, el Salvador y a Él se entregó con todo el arrepentimiento de su corazón y con toda la humildad de su espíritu, por eso le prometí el Paraíso para ese mismo día.

25. Yo os digo que todo aquél que inconscientemente vaya pecando, pero que al final de su vida me hable con su corazón lleno de humildad y de fe, le haré sentir la ternura de mi caridad, que lo elevará de las miserias de la Tierra, para hacerle conocer los deleites de una vida noble y elevada. (94, 71 – 72)

26. Sí, amado Dimas, tú fuiste conmigo en el Paraíso de la luz y de la paz espiritual, a donde llevé a tu espíritu, en premio a su fe. ¿Quién hubiese dicho a los que dudaban que en Jesús, moribundo y sangrante, habitase un Dios, que en el ladrón que agonizaba a su diestra se ocultase un espíritu de luz?

27. El tiempo pasó y cuando la calma renació, muchos de aquéllos que me negaron y escarnecieron fueron penetrando en la luz de mi verdad, por lo que su arrepentimiento fue grande y su amor para seguirme fue inquebrantable. (320, 67)

28. Cuando el cuerpo que me sirvió de envoltura en el Segundo Tiempo entró en agonía y desde la cruz pronuncié las postreras palabras, hubo entre mis últimas frases una que ni en aquellos instantes, ni mucho tiempo después fue comprendida: “¿Dios mio, Dios mio, por que me has abandonado?”.

29. Por aquellas palabras muchos dudaron; otros se confundieron pensando que fue una flaqueza, un titubeo, un instante de debilidad. Mas no han tomado en cuenta que esa no fue la última frase sino que después de ella aún pronuncié otras que revelaban fortaleza y lucidez plenas: “Padre, en tus manos encomiendo mi Espíritu” y “Todo está consumado”.

30. Ahora que he vuelto para hacer luz en vuestras confusiones y esclarecer lo que habéis llamado misterios, os digo: Cuando estuve en la cruz, la agonía fue larga, cruenta y el cuerpo de Jesús, infinitamente más sensible que el de todos los hombres, sufría una agonía prolongada y la muerte no llegaba. Jesús había cumplido su misión en el mundo, ya había dicho la última palabra y enseñado la última lección; entonces aquel cuerpo torturado, aquella carne destrozada al sentir la ausencia del espíritu, preguntó dolorosamente al Señor: “¡Padre, Padre! ¿Por qué me has abandonado?” Era la dulce y doliente queja del cordero herido hacia su Pastor. Era la prueba de que Cristo, el Verbo, en verdad se hizo hombre en Jesús y su padecimiento fue real.

31. ¿Podéis atribuir vosotros a Cristo estas palabras, estando unido al Padre eternamente: Ahora sabéis que fue un gemido del cuerpo de Jesús, lacerado por la ceguera de los hombres. Mas cuando la caricia del Señor se posó sobre aquella carne martirizada, prosiguió hablando Jesús y sus palabras fueron: “Padre en tus manos encomiendo mi Espíritu”. “Todo está consumado”. (34, 27 – 30)

32. Cuando Jesús fue en la cruz, no hubo espíritu que no se sintiera estremecido ante la voz de amor y de justicia de Aquél que moría desnudo como la misma verdad que entregó en su palabra. Quienes han analizado la vida de Jesús, han reconocido que ni antes ni después de Él, ha existido quien lleve a cabo una obra como la suya, porque fue obra divina que con su ejemplo salvará a la humanidad.

33. Llegué con mansedumbre al sacrificio, porque sabía que mi sangre había de convertiros y salvaros. Hablé con amor y os perdoné hasta el último instante porque vine a traeros una enseñanza sublime y a trazaros el camino con ejemplos perfectos hacia la eternidad.

34. Quiso la humanidad hacerme desistir de mi propósito buscando la fragilidad de la carne y no desistí. Quisieron los hombres hacerme blasfemar y no blasfemé. Mientras más me ofendían las turbas, más piedad y amor tenía de ellas y cuanto más herían mi cuerpo, más sangre manaba de él para dar vida a los muertos a la fe.

35. Esa sangre es el símbolo del amor con que tracé el camino al espíritu humano. Dejé mi palabra de fe y esperanza a los hambrientos de justicia y el tesoro de mis revelaciones a los pobres de espíritu.

36. Hasta que el tiempo pasó, la humanidad se dio cuenta de quien había estado en el mundo; entonces, la Obra de Jesús fue tenida por perfecta y divina, reconocida como sobrehumana. ¡Cuántas lágrimas de arrepentimiento! ¡Cuánto remordimiento en los espíritus! (29, 37 – 41)

37. Si Jesús que era el Camino, la Verdad y la Vida, terminó su misión con aquella oración de siete palabras, diciendo al final a su Padre: En tus manos encomiendo mi Espíritu. Pensad si vosotros que sois los párvulos y los discípulos de aquel Maestro, podréis dejar esta vida sin ofrecérsela al Padre como un atributo de obediencia y de humildad, y podréis cerrar vuestros ojos a este mundo sin pedir al Señor su protección, ya que tendréis que abrirlos en otras regiones.

38. Toda la vida de Jesús fue una ofrenda de amor al Padre. Las horas que duró su agonía en la cruz fueron una oración de amor, de intercesión y de perdón.

39. Ese es el camino que os vine a señalar, humanidad. Vivid imitando a vuestro Maestro y os prometo llevaros a mi seno, que es el origen de toda felicidad. (94, 78 – 80)

40. Yo Cristo, a través de Jesús, el hombre, manifesté la gloria del Padre, su sabiduría y su poder. El poder fue empleado para obrar prodigios en bien de los necesitados de fe en el espíritu, de luz en el entendimiento y de paz en el corazón. Ese poder, que es la misma fuerza del amor, fue derramado sobre los necesitados, para darse íntegro a los demás, a tal punto que no lo empleé para mi propio cuerpo, que también lo necesitaba en la hora suprema.

41. Yo no quise hacer uso de mi poder para evitar el intenso sufrimiento de mi cuerpo, porque al hacerme hombre fue con el fin de padecer por vosotros dándoos una prueba palpable, divina y humana de mi infinito amor y mi piedad por los pequeños, por los necesitados, por los pecadores.

42. Todo el poder que manifesté para los demás, lo mismo al limpiar a un leproso, al darle luz al ciego y el movimiento al paralítico, que al convertir a los pecadores y resucitar a los muertos; toda la potestad que manifesté delante de las turbas, para darles pruebas de mi verdad, ya probándoles mi autoridad sobre los elementos y mi potestad sobre la vida y la muerte, no quise siquiera emplearla para conmigo, dejando que mi cuerpo viviera aquella pasión y sintiera aquel dolor.

43. Cierto es que mi poder habría evitado todo dolor a mi cuerpo, pero ¿Qué mérito hubiese tenido ante vosotros? ¿Qué ejemplo habría dejado Yo al alcance del hombre, si hubiese hecho uso de mi poder para evitarme el dolor? Era preciso despojarme de mi poder en aquellos instantes, renunciar a la fuerza divina para sentir y vivir el dolor de la carne, la tristeza ante la ingratitud, la soledad, la agonía y la muerte.

44. Por eso los labios de Jesús pidieron ayuda en la hora suprema, porque su dolor era real, mas no era tan sólo el dolor físico el que agobiaba al cuerpo febril y exhausto de Jesús, era también la sensación espiritual de un Dios que a través de ese cuerpo era vejado y escarnecido por los hijos ciegos, ingratos y soberbios, por quienes estaba dando aquella sangre.

45. Jesús era fuerte por el espíritu que lo animaba, que era el Espíritu Divino y podía haber sido físicamente insensible al dolor e invencible ante las pruebas de sus perseguidores; pero era necesario que llorase, que sintiese, que ante los ojos de la multitud cayese una vez tras otra, agotadas las fuerzas de su materia y que muriese cuando de su cuerpo se hubiese escapado la última gota de sangre.

46. Así quedó cumplida mi misión en la Tierra. Así terminó la existencia en el mundo de Aquél a quien días antes había proclamado Rey el pueblo, precisamente al entrar en Jerusalén. (320, 56 – 61)

La acción salvadora de Jesús en los mundos del Más Allá

47. En los primeros tiempos de la humanidad era tan escasa su evolución espiritual, que su intuición sobre la existencia del espíritu después de la muerte material y el conocimiento de su destino final, hacía que el espíritu al desencarnar penetrara en un letargo profundo del cual lentamente iba despertando, mas cuando Cristo se hizo hombre en Jesús para darle su enseñanza a todos los espíritus, una vez que hubo consumado su misión entre la humanidad, envió su luz a multitudes de seres que desde el principio del mundo esperaban su advenimiento para ser libertados de su turbación y poder elevarse hacia el Creador.

48. Sólo Cristo podía iluminar aquellas tinieblas, sólo su voz podía resucitar a aquellos espíritus que dormían para su evolución. Cuando Cristo expiró en cuanto hombre, el Espíritu divino hizo luz en las moradas espirituales y en los mismos sepulcros, de donde salieron los espíritus que junto a sus cuerpos dormían el sueño de la muerte. Esos seres vagaron esa noche por el mundo haciéndose visibles a las miradas humanas como un testimonio de que el Redentor era vida para todos los seres y de que el espíritu es inmortal. (41, 5 – 6)

49. Hombres y mujeres percibían señales y voces del Más Allá; los ancianos y los niños también eran testigos de estas manifestaciones y en los días anteriores a la muerte del Redentor, la luz celestial penetró en el corazón de la humanidad; los seres del valle espiritual, llamaron al corazón de los hombres y el día en que el Maestro en cuanto hombre exhaló el último suspiro, su luz penetró en todos los antros y en todos los recintos, en las moradas materiales y espirituales, en busca de los seres que hacía mucho tiempo lo estaban esperando, seres materializados, perturbados y enfermos, perdidos del camino, atados con cadenas de remordimientos, arrastrando fardos de iniquidad y otros espíritus que creían estar muertos y estaban adheridos a su cuerpo; todos salieron de su letargo, y se levantaron a la vida.

50. Pero antes de abandonar esta Tierra, fueron a dar testimonio de su resurrección, de su existencia, a los que les habían pertenecido y con todo esto, el mundo presenció estas manifestaciones en aquella noche de luto y de duelo.

51. El corazón de los hombres se estremeció y los niños lloraron ante aquellos que hacía tiempo que habían muerto y ese día volvían sólo por un instante, para dar testimonio de aquel Maestro que habiendo descendido a la Tierra para esparcir su semilla de amor, al mismo tiempo cultivaba los campos espirituales habitados por infinidad de espíritus, también hijos suyos, y los sanaba y libertaba de su ignorancia. (339, 22)

52. Cuando dejé mi cuerpo, mi Espíritu hizo su entrada en el mundo de los espíritus para hablarles con la palabra de verdad como a vosotros, les hablé del amor divino porque ése es el verdadero conocimiento de la vida.

53. En verdad os digo que el espíritu de Jesús no estuvo un solo instante en la tumba, tenía en otros mundos muchas caridades que hacer; mi mente infinita tenía para aquéllos, como para vosotros, muchas revelaciones que manifestar.

54. También hay mundos donde los seres en espíritu no saben amar, moran en la oscuridad y ansían la luz; hoy los hombres saben que donde hay desamor y egoísmo existe oscuridad, que la guerra y las pasiones son la llave que cierra la puerta del camino que conduce al Reino de Dios.

55. El amor, en cambio, es la llave con que se abre el Reino de la luz que es la verdad.

56. Aquí me he comunicado a través de materias, allá me he comunicado directamente con los espíritus elevados, para que ellos instruyan a los que no están capacitados para recibir directamente mi inspiración. Y esos seres elevados, luminosos, son como aquí para vosotros, los portavoces. (213, 6 – 11)

La aparición de Jesús tras su Resurrección

57. Días después de mi crucifixión, hallándose mis discípulos reunidos en torno de María, les hice sentir mi presencia, representada en la visión espiritual de una paloma. En esa hora bendita, ninguno osó moverse ni pronunciar palabra alguna. Había verdadero éxtasis, ante la contemplación de aquel miraje y los corazones latían llenos de fuerza y de confianza, sabiendo que la presencia del Maestro, que aparentemente se había ido, sería eternamente con ellos en espíritu. (8, 15)

58. ¿Por qué habéis de creer que mi venida en espíritu no tiene objeto? Recordad que Yo, después de mi muerte en cuanto hombre, seguí hablando a mis discípulos, presentándome en Espíritu.

59. ¿Qué hubiese sido de ellos sin aquellas manifestaciones que les dí, alentándoles en su fe y reanimándoles para el cumplimiento?

60. Triste era el cuadro que presentaban después de mi partida; las lágrimas no cesaban de surcar sus rostros, los sollozos a cada instante se escapaban de sus pechos, oraban frecuentemente y el temor y los remordimientos les agobiaban. Sabían que mientras uno me había vendido, otro me había negado y que casi todos me habían abandonado en la hora suprema.

61. ¿Cómo podrían ser los testigos de aquel Maestro de toda perfección? ¿Cómo tendrían valor y fuerza para enfrentarse a los hombres de tan diversos credos y formas de pensar y de vivir?

62. Fue entonces cuando mi Espíritu hizo acto de presencia entre ellos para clamar su dolor, encender su fe, inflamar sus corazones con el ideal de mi Doctrina.

63. Yo humanicé mi Espíritu hasta hacerlo visible y tangible ante los discípulos, pero mi presencia fue espiritual y mirad cuánta influencia y trascendencia tuvieron aquellas manifestaciones entre mis apóstoles. (279, 47 – 52)

64. Mi sacrificio se consumó, mas sabiendo que aquellos corazones me necesitaban más que nunca, porque en su interior se había desatado una tempestad de dudas, sufrimientos, confusiones y temores, presto me acerqué a ellos para darles una prueba más de mi infinita caridad. En mi amor y piedad por aquellos párvulos de mi palabra, me humanicé tomando la forma o imagen del cuerpo que llevé en el mundo y me dejé ver y me hice oír y con mis palabras encendí de nuevo la fe en aquellos decaídos espíritus. Era una nueva lección, una nueva forma de comunicarme con quienes me habían acompañado en la Tierra; y se sintieron fortalecidos, inspirados, transfigurados por la fe y el conocimiento en mi verdad.

65. A pesar de aquellas pruebas, de las que eran testigos todos, hubo uno que con obstinación negaba mis manifestaciones y pruebas que espiritualmente venía a dar a mis discípulos y fue menester permitirle que palpara hasta con sus sentidos materiales mi presencia espiritual para que pudiese creer.

66. Pero no solamente entre los discípulos que más cerca de Mí estuvieron se suscitó aquella duda; no, también entre las multitudes, en los poblados, en las ciudades y en las aldeas, entre los que habían recibido pruebas de mi poder y por esas obras me seguían, surgió la confusión, la interrogación angustiosa, la sorpresa, el no saberse explicar, por qué todo había terminado en aquella forma.

67. Yo tuve caridad de todos y así como a mis más cercanos discípulos les dí pruebas de no haberme apartado de ellos aunque ya no les acompañase en cuanto hombre en la Tierra, a cada corazón, en cada hogar o familia y en cada pueblo, me manifesté ante los corazones que creían en Mí, haciéndoles sentir mi presencia espiritual en multitud de formas. Entonces comenzó la lucha de aquel pueblo de cristianos que necesitaron perder en la Tierra a su Maestro para levantarse a predicar la verdad que Él les había revelado. Todos conocéis sus grandes obras. (333, 38 – 41)

68. En el Segundo Tiempo, cuando me hice visible a mis discípulos por última vez entre nubes, al desaparecer de su vista, hubo tristeza en ellos porque en ese instante sintieron quedar en la soledad, mas luego escucharon la voz del ángel emisario del Señor que les decía: “Varones galileos: ¿Qué es lo que miráis? A este mismo Jesús que hoy habéis visto ascender a los Cielos, le veréis descender en la misma forma”.

69. Entonces ellos comprendieron que cuando el Maestro volviera a los hombres, lo haría espiritualmente. (8, 13 – 14)

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