Das 3. Testament Kapitel 14…Christentum, Kirchen & Kulte 3rd Testament Chapter 14…Christianity, Churches & Worship

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 14… Christianisme, Eglises & Cultes
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 14… Cristianismo, Iglesias y Cultos

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flagge de  Kapitel 14… Christentum, Kirchen und Kulte

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 14 – Offenbarungen Jesu Christi
Christentum, Kirchen und Kulte

Die Entwicklung des Christentums
So spricht der Herr…

1. Nach meinem Scheiden in der “Zweiten Zeit” setzten meine Apostel mein Werk fort, und die auf meine Apostel folgten, führten deren Arbeit fort. Es waren die neuen Arbeiter, die Bebauer jenes Ackerlandes, das vom Herrn vorbereitet war, fruchtbar gemacht durch sein Blut, seine Tränen und sein Wort, aufbereitet durch die Arbeit der zwölf Ersten und auch durch jene, die auf sie folgten. Doch im Laufe der Zeit und von Generation zu Generation mystifizierten oder verfälschten die Menschen mein Werk und meine Lehre immer mehr.

2. Wer sagte dem Menschen, dass er von Mir ein Abbild machen dürfe? Wer sagte ihm, dass er Mich am Kreuze hängend darstellen solle? Wer sagte ihm, dass er das Abbild Marias, die Gestalt der Engel oder das Antlitz des Vaters herstellen dürfe? Ach ihr kleingläubigen Menschen, die ihr das Geistige materiell sichtbar machen musstet, um meine Gegenwart zu spüren!

3. Das Ebenbild des Vaters war Jesus, das Ebenbild des Meisters, seine Jünger. Ich sagte in der “Zweiten Zeit”: “Wer den Sohn kennt, kennt den Vater”. Damit sollte gesagt sein, dass Christus, welcher in Jesus sprach, der Vater Selbst ist. Der Vater allein konnte sein eigenes Ebenbild schaffen.

4. Nach meinem Tod als Mensch offenbarte Ich Mich meinen Aposteln als Lebender, damit sie erkennen sollten, dass Ich das Leben und die Ewigkeit bin und dass Ich – ob im Körper oder außerhalb desselben – unter euch gegenwärtig bin. Nicht alle Menschen verstanden dies, und darum gerieten sie in Abgötterei und in Fanatismus. (113, 13 – 17)

5. Ich habe der Frau aus Samaria gesagt: “Wer von diesem Wasser trinkt, das Ich gebe, wird nie mehr Durst haben.” Und heute sage Ich euch: Wenn die Menschheit von jenem lebendigen Wasser getrunken hätte, gäbe es kein so großes Elend in ihr.

6. Die Menschen hielten sich nicht unbeirrbar an meine Unterweisung und zogen es vor, meinen Namen zu gebrauchen, um ihrer Auslegung und Bequemlichkeit entsprechend Kirchen zu gründen. Ich verwarf Traditionen und unterwies sie in der Lehre der Liebe, doch heute kommt ihr zu Mir, um Mir gehaltlose Riten und Zeremonien darzubringen, die eurem Geist nicht den geringsten Nutzen bringen. Wenn in euren Werken keine Spiritualität vorhanden ist, kann keine Wahrheit in ihnen sein, und was nicht Wahrheit in sich trägt, gelangt nicht zu eurem Vater.

7. Als jene samaritanische Frau fühlte, dass das Licht meiner Augen bis auf den Grund ihres Herzens drang, sagte sie zu Mir: “Herr, ihr Juden sagt, dass Jerusalem der Ort sei, an dem man unseren Gott anbeten muss.” Da sagte Ich ihr: “Frau, wahrlich, Ich sage dir, der Zeitpunkt wird kommen, an dem ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet, wie ihr es derzeit tut. Die Zeit rückt näher, in der man den Vater ‘im Geist und in der Wahrheit’ verehrt; denn Gott ist Geist.” (Joh. 4, 19-24)

8. Dies ist meine Lehre aller Zeiten. Seht, die Wahrheit lag vor euren Augen, und ihr wolltet sie nicht sehen. Wie wollt ihr sie leben, wenn ihr sie nicht kennt? (151, 2 – 5)

Kulthandlungen

9. Wenn ihr liebt, werdet ihr keine sinnfälligen Kulthandlungen oder Riten nötig haben, weil ihr das Licht haben werdet, das euren inneren Tempel erhellt, an dem sich die Wogen aller Stürme brechen werden, die euch peitschen könnten, und das die finsteren Nebel der Menschheit auflöst.

10. Entweiht nicht länger das Göttliche, denn wahrlich, Ich sage euch, groß ist die Undankbarkeit, mit der ihr euch vor Gott zeigt, wenn ihr diese äußerlichen Kulthandlungen vollzieht, die ihr von euren Vorfahren übernommen habt und in denen ihr fanatisch geworden seid. (21, 13 – 14)

11. Betrachtet die fehlgeleitete Menschheit – fehlgeleitet, weil die großen Kirchen, die sich christlich nennen, dem Rituellen und Äußerlichen mehr Bedeutung beimessen als meiner Lehre selbst. Jenes Wort des Lebens, das Ich mit Werken der Liebe und mit dem Blut am Kreuze besiegelte, lebt nicht mehr im Herzen der Menschen, es ist eingesperrt und stumm in den alten und verstaubten Büchern. Und so gibt es eine “christliche” Menschheit, die weder begreift noch weiß, wie man Christus nachfolgt.

12. Darum habe Ich nur wenige Jünger in dieser Zeit – solche, die ihre leidenden Brüder lieben, die den Schmerz lindern- solche, die in der Tugend leben und sie durch ihr Vorbild predigen: das sind die Jünger Christi.

13. Wer meine Lehre kennt und verheimlicht oder sie nur mit den Lippen bekannt macht und nicht mit dem Herzen, der ist nicht mein Jünger.

14. Ich bin in dieser Zeit nicht gekommen, um Tempel aus Stein aufzusuchen und Mich in ihnen kundzutun. Ich suche euren Geist, euer Herz, nicht materielles Gepränge. (72, 47 – 50)

15. Solange die Religionsgemeinschaften weiter in tiefen Schlaf versunken bleiben und ihre gewohnten Bahnen nicht verlassen, wird es kein geistiges Erwachen geben, noch Erkenntnis der geistigen Ideale; und daher wird kein Friede unter den Menschen sein können, noch Raum für tätige Nächstenliebe. Das Licht, das die schweren menschlichen Konflikte löst, wird nicht erstrahlen können.(100, 38)

Die Geistlichkeit

16. Da ihr nicht wisst, was der wahre Friede ist, begnügt ihr euch damit, euch nach ihm zu sehnen und versucht mit allen möglichen Mitteln und auf alle nur erdenkliche Art, ein wenig Ruhe, Annehmlichkeiten und Befriedigungen zu erlangen, aber niemals das, was wirklich Friede des Geistes ist. Ich sage euch, dass ihn nur der Gehorsam des Kindes gegenüber dem Willen des Herrn erringt.

17. Auf der Welt fehlen gute Erklärer meines Wortes, gute Ausleger meiner Unterweisungen. Daher lebt die Menschheit, auch soweit sie sich christlich nennt, geistig rückständig, weil niemand da ist, der sie mit meiner wahren Lehre erschüttert, es niemanden gibt, der die Herzen mit der Liebe pflegt, mit der Ich die Menschen lehrte.

18. Tag für Tag – in Gemeindesälen, Kirchen und Kathedralen – spricht man meinen Namen aus und wiederholt man meine Worte, doch niemand ist innerlich bewegt, niemand erbebt durch ihr Licht, und zwar deshalb, weil die Menschen den Sinn derselben falsch verstanden haben. Die meisten glauben, dass die Wirkungskraft des Wortes Christi darauf beruht, es wieder und wieder mechanisch zu wiederholen, ohne zu begreifen, dass es nicht nötig ist, es aufzusagen, sondern es zu studieren, darüber nachzudenken, es auszuüben und zu leben.

19. Wenn die Menschen den Sinngehalt im Worte Christi suchen würden, so wäre es für sie immer wieder neu, frisch, lebendig und lebensnah. Aber sie kennen es nur oberflächlich, und so können sie sich nicht von ihm nähren, noch werden sie es auf diese Weise jemals können.

20. Arme Menschheit – im Dunkeln umherirrend, obwohl das Licht ihr so nahe ist, ängstlich klagend, obwohl der Friede in Reichweite ist! Doch die Menschen können jenes Göttliche Licht nicht erblicken, weil es welche gegeben hat, die ihnen mitleidslos die Augen verbunden haben. Ich, der Ich euch wahrhaft liebe, komme euch zu Hilfe, indem Ich euch aus der Finsternis befreie und euch beweise, dass all das, was Ich euch seinerzeit sagte, für alle Zeiten bestimmt war, und dass ihr jenes Göttliche Wort nicht als eine alte Lehre einer vergangenen Epoche betrachten dürft. Denn die Liebe, die die Essenz meiner ganzen Unterweisung war, ist ewig, und in ihr liegt das Geheimnis eurer Rettung in dieser Zeit der Verirrungen, unermesslichen Leides und zügelloser Leidenschaften. (307, 4 – 8)

21. Ich tadle jene, die einen blinden Glauben predigen, einen Glauben ohne Erkenntnis, einen durch Ängste und Aberglauben erworbenen Glauben.

22. Hört nicht auf die Worte derer, die alle Übel, die die Menschheit quälen, alle Plagen, Hungersnöte und Seuchen Gott zuschreiben, indem sie diese als Strafen oder Zorn Gottes bezeichnen. Das sind die falschen Propheten.

23. Wendet euch von ihnen ab, denn sie kennen Mich nicht und wollen doch die Menschen lehren, wie Gott ist.

24. Dies ist die Frucht der schlechten Auslegung, die man den Schriften vergangener Zeiten gegeben hat, deren göttliche Sprache noch nicht im Kern der menschlichen Sprache entdeckt wurde, mit der die Offenbarungen und Prophetien niedergeschrieben wurden. Viele sprechen vom Ende der Welt, vom Jüngsten Gericht, vom Tod und von der Hölle ohne die geringste Kenntnis der Wahrheit. (290, 16 – 19)

25. Ihr lebt bereits in der “Dritten Zeit”, und noch immer ist die Menschheit spirituell zurückgeblieben. Ihre Seelsorger, ihre Theologen und geistlichen Hirten offenbaren ihr recht wenig und manchmal gar nichts über das Ewige Leben. Auch ihnen offenbare Ich die Geheimnisse des Buches meiner Weisheit, und so frage Ich euch: Warum schweigen sie? Warum fürchten sie sich davor, den schläfrigen Geist des Menschen aufzuwecken? (245, 5)

26. Meine Lehre unterweist euch in einer vollkommenen, geistigen und reinen Verehrung des Vaters, denn der Geist der Menschheit ist – ohne es zu merken – bei den Schwellen des Tempels des Herrn angelangt, wo er eintreten wird, um meine Gegenwart zu fühlen, um meine Stimme über sein Gewissen zu hören und Mich in dem Lichte zu schauen, das auf seinen Verstand herabfällt.

27. Die Leere, welche die Menschen in dieser Zeit innerhalb ihrer verschiedenen Religionsgemeinschaften fühlen, ist darauf zurückzuführen, dass der Geist Hunger und Durst nach Vergeistigung hat. Die Riten und Traditionen genügen ihr nicht mehr, sie sehnt sich danach, meine Wahrheit kennen zu lernen. (138, 43 – 44)

Abendmahl und Messe

28. Niemals bin Ich zu den Menschen in Geheimnisse gehüllt gekommen. Wenn Ich zu euch in bildlichem Sinne gesprochen habe, um euch das Göttliche zu offenbaren oder das Ewige in irgendeiner materiellen Form darzustellen, so geschah es, damit ihr Mich versteht. Aber wenn die Menschen darin verharren, Formen, Gegenstände oder Symbole zu verehren, statt nach dem Sinngehalt jener Belehrungen zu suchen, so ist es nur natürlich, dass sie Jahrhunderte hindurch einen Stillstand erleiden und in allem Geheimnisse sehen.

29. Seit den Zeiten des Aufenthaltes Israels in Ägypten, in denen mein Blut durch das eines Lammes verkörpert wurde, hat es Menschen gegeben, die nur von Überlieferungen und Riten leben, ohne zu begreifen, dass jenes Opfer ein Abbild des Blutes war, das Christus vergießen sollte, um euch das Geistige Leben zu geben. Andere, die sich von meinem Körper zu nähren glauben, essen materielle Brote, ohne begreifen zu wollen, dass – als Ich meinen Jüngern das Brot bei dem Abendmahl gab – es geschah, um ihnen begreiflich zu machen, dass der, der den Sinngehalt meines Wortes wie Nahrung zu sich nimmt, sich von Mir nährt.

30. Wie wenige sind derer, die in Wahrheit meine Göttlichen Lehren zu begreifen vermögen, und diese wenigen sind jene, die sie mit dem Geiste auslegen. Bedenkt jedoch, dass Ich euch die Göttliche Offenbarung nicht auf einmal übergeben habe, sondern dass Ich sie euch nach und nach bei jeder meiner Unterweisungen erläutere. (36, 7 – 9)

31. Wonne ist in den Herzen dieser Zuhörerscharen, weil sie wissen, dass sich vor ihrem Geiste das himmlische Festmahl befindet, zu dem der Meister sie erwartet, um ihnen das Brot und den Wein des wahren Lebens zu essen und zu trinken zu geben.

32. Der Tisch, um den sich damals Jesus mit seinen Aposteln versammelte, war ein Symbol des Himmelreiches. Dort war der Vater von seinen Kindern umgeben, dort waren die Speisen, die das Leben und die Liebe darstellten; es erklang die Göttliche Stimme, und ihr Wesen war die weltumfassende Harmonie, und der Friede, der dort herrschte, war der Friede, der im Reiche Gottes besteht.

33. Ihr habt versucht, euch in diesen Morgenstunden zu reinigen, da ihr dachtet, dass der Meister euch in seinen Worten ein neues Testament bringen werde, und so ist es: Heute erlaube Ich euch, dass ihr des Brotes und des Weines gedenkt, mit denen Ich meinen Körper und mein Blut darstellte. Doch ebenso sage Ich euch, dass ihr in dieser neuen Zeit jene Nahrung nur im Göttlichen Sinn meines Wortes finden werdet. Wenn ihr meinen Körper und mein Blut sucht, müsst ihr sie im Göttlichen der Schöpfung suchen, denn Ich bin nur Geist. Esset von jenem Brot und trinket von jenem Wein, doch füllt auch meinen Becher, Ich möchte mit euch trinken: Ich habe Durst nach eurer Liebe.

34. Tragt diese Botschaft zu euren Brüdern und lernet, dass das Blut, da es Leben ist, nur ein Symbol des ewigen Lebens ist, welches die wahre Liebe ist. – Durch euch (gemeint sind die ersten Zuhörer in Mexiko) beginne Ich die Menschheit mit meinen neuen Offenbarungen zu erleuchten. (48, 22 – 25)

35. Ich bringe euch den Frieden und eine neue Unterweisung. Wenn mein Opfer der “Zweiten Zeit” die Opferung unschuldiger Tiere aufhob, die ihr auf dem Altar Jehovas opfertet, so hat heute die Nahrung meines Göttlichen Wortes bewirkt, dass ihr meinen Körper und mein Blut nicht mehr durch das Brot und den Wein dieser Welt versinnbildlicht.

36. Jeder Geist, der leben will, muss sich vom Göttlichen Geiste nähren. Wer mein Wort vernimmt und es in seinem Herzen empfindet, hat sich in Wahrheit genährt. Dieser hat nicht nur meinen Körper gegessen und mein Blut getrunken, sondern hat von meinem Geiste genommen, um sich zu nähren.

37. Wer – nachdem er diese Himmlische Nahrung gekostet hat – wird Mich nochmals in Gebilden und Formen suchen, die von Menschenhand gemacht sind?

38. Von Zeit zu Zeit komme Ich und beseitige Traditionen, Riten und Gebräuche und lasse in eurem Geiste nur das Gesetz und den geistigen Kern meiner Unterweisungen bestehen. (68, 27)

Die Taufe

39. Volk, zu seiner Zeit taufte Johannes, der auch der Täufer genannt wird, diejenigen mit Wasser, die an seine Weissagung glaubten. Diese Handlung war ein Sinnbild für die Reinigung von der Urschuld. Er sagte den Menschenscharen, die zum Jordan kamen, um die Worte des Wegbereiters zu hören: “Siehe, ich taufe euch mit Wasser, doch schon ist Jener auf dem Wege, der euch mit dem Feuer des Heiligen Geistes taufen wird.”

40. Aus diesem Göttlichen Feuer wurden alle Geister geboren, sie gingen rein und lauter daraus hervor. Doch wenn sie sich auf ihrem Wege mit der Sünde befleckt haben, welche der Ungehorsam mit sich brachte, so ergießt sich aufs neue das Feuer meines Geistes auf sie, um ihre Sünde zu tilgen, ihre Flecken auszulöschen und ihnen ihre ursprüngliche Reinheit zurückzugeben.

41. Wenn ihr diese Geistige Taufe, statt sie als Läuterung zu verstehen, die der Mensch durch einen Akt aufrichtiger Reue gegenüber seinem Schöpfer erlangt, in einen Ritus verwandelt und euch mit dem Symbolgehalt einer Handlung begnügt – wahrlich, Ich sage euch, dann wird euer Geist nichts erlangen.

42. Wer so handelt, lebt noch in den Zeiten des Täufers, und es ist, als ob er nicht an dessen Prophetien und Worte geglaubt hätte, die von der Geistigen Taufe sprachen, vom Göttlichen Feuer, durch das Gott seine Kinder reinigt und im Lichte unsterblich macht.

43. Johannes rief die Menschen als Erwachsene zu sich, um jenes Wasser als Sinnbild der Reinigung auf sie zu gießen. Sie kamen zu ihm, als sie sich bereits ihrer Handlungen bewusst waren und schon den festen Willen haben konnten, auf dem Wege des Guten, der Rechtschaffenheit und der Gerechtigkeit zu bleiben. Seht, wie die Menschheit es vorgezogen hat, den symbolischen Akt der Läuterung mittels Wasser zu vollziehen, statt wahrhaftiger Erneuerung durch Reue und den festen Vorsatz zur Besserung, welche aus der Liebe zu Gott geboren werden. Die rituelle Handlung bedeutet keine Anstrengung; hingegen das Herz läutern und darum ringen, rein zu bleiben, bedeutet für den Menschen sehr wohl Anstrengung, Entsagung, und selbst Opfer. Darum haben die Menschen es vorgezogen, ihre Sünden äußerlich zuzudecken, indem sie sich mit der Einhaltung von Zeremonien, bestimmten Handlungen und Riten begnügten, die ihre moralische oder geistige Verfassung nicht im geringsten verbessern, wenn bei ihnen nicht das Gewissen mitspricht.

44. Jünger, das ist der Grund, weshalb Ich nicht will, dass unter euch rituelle Handlungen stattfinden, damit ihr durch deren Vollzug nicht das vergesst, was tatsächlich auf den Geist einwirkt. (99,56 – 61)

45. Ich bin es, der die Geistwesen im Einklang mit dem Gesetze der Entwicklung zur Inkarnation sendet, und wahrlich, Ich sage euch, die Einflüsse dieser Welt werden meine Göttlichen Pläne nicht ändern. Denn über alles ehrgeizige Machtstreben hinweg wird mein Wille geschehen.

46. Jedes menschliche Wesen bringt einen Auftrag zur Erde mit, seine Bestimmung ist vom Vater vorgezeichnet, und sein Geist ist durch meine Vaterliebe gesalbt. Umsonst veranstalten die Menschen Zeremonien und segnen die Kleinen. Wahrlich, Ich sage euch, in keinem materiellen Lebensalter wird das Wasser den Geist von seinen Verstößen gegen mein Gesetz reinigen. Und wenn Ich einen von jeder Sünde reinen Geist sende – von welcher Befleckung reinigen diesen dann die Geistlichen der Konfessionen mit der Taufe?

47. Es ist Zeit, dass ihr begreift, dass der Ursprung des Menschen keine Sünde ist, sondern dass seine Geburt das Ergebnis der Erfüllung eines Naturgesetzes ist, eines Gesetzes, das nicht nur der Mensch erfüllt, sondern alle Geschöpfe, welche die Natur bilden. Beachtet, dass Ich “der Mensch” gesagt habe und nicht “seinen Geist”. Der Mensch hat meine Vollmacht, ihm ähnliche Wesen zu schaffen; die Geistwesen jedoch gehen nur aus Mir hervor.

48. Wachsen und sich Mehren ist universelles Gesetz. Die Sterne gingen ebenso aus anderen, größeren Sternen hervor, wie der Same sich vervielfältigte, und niemals habe Ich gesagt, dass sie durch diese Tatsache gesündigt oder den Schöpfer verletzt haben. Warum solltet ihr in Erfüllung dieses Göttlichen Gebotes dann für Sünder gehalten werden? Begreift, dass die Erfüllung des Gesetzes den Menschen niemals beflecken kann.

49. Was den Menschen befleckt und den Geist vom Wege der Entwicklung entfernt, sind die niederen Leidenschaften: die Zügellosigkeit, das Laster, die Unzucht, denn all dies ist gegen das Gesetz.

50. Studieret und forschet, bis ihr die Wahrheit findet. Dann werdet ihr die Gebote des Schöpfers des Lebens nicht mehr Sünde nennen und werdet das Dasein eurer Kinder durch das Vorbild eurer guten Werke heiligen. (37, 18 – 23)

Totengedenken

51. Die Menschen halten an ihren Traditionen und Bräuchen fest. Es ist verständlich, dass sie eine unauslöschliche Erinnerung an die Menschen haben, deren Körper sie ins Grab gesenkt haben, und sie der Ort anzieht, wo sie deren Überreste beerdigten. Doch wenn sie sich in den wirklichen Sinn des materiellen Lebens vertiefen würden, würden sie erkennen, dass jener Körper bei seiner Auflösung Atom für Atom zu jenen Naturreichen zurückkehrt, aus denen er gebildet wurde, und das Leben sich weiter entfaltet.

52. Aber der Mensch hat infolge des fehlenden Studiums des Geistigen zu allen Zeiten eine Kette von fanatischen Kulten für den Körper geschaffen. Er versucht das materielle Leben unvergänglich zu machen und vergisst den Geist, der das ist, was in Wahrheit ewiges Leben besitzt. Wie weit sind sie noch davon entfernt, das Geistige Leben zu verstehen!

53. Jetzt versteht ihr, dass es unnötig ist, an jene Orte Gaben zu bringen, wo ein Grabstein, welcher “Tod” ausdrückt, “Auflösung und Leben” zum Ausdruck bringen sollte; denn dort ist die Natur in voller Blüte, dort ist Erdreich, das fruchtbarer und unerschöpflicher Schoß von Geschöpfen und Lebensformen ist.

54. Wenn diese Lehren begriffen sind, wird die Menschheit dem Materiellen seinen Stellenwert und dem Göttlichen den seinen zu geben verstehen. Dann wird der abgöttische Kult für die Vorausgegangenen verschwinden.

55. Der Mensch soll seinen Schöpfer von Geist zu Geist erkennen und lieben.

56. Die Altäre sind Trauerflore und die Grabmäler sind ein Beweis für Unwissenheit und Abgötterei. Ich vergebe alle eure Verfehlungen, aber Ich muss euch wirklich wachrütteln. Meine Unterweisung wird verstanden werden und die Zeit wird kommen, in der die Menschen die materiellen Gaben durch hohe Gedanken ersetzen. (245, 16 – 21)

Materielle Symbole, Kreuze und Reliquien

57. In der “Ersten Zeit” kanntet ihr die Symbole: das Tabernakel oder Heiligtum, das die Bundeslade behütete, in der die Gesetzestafeln aufbewahrt waren. Als jene Sinnbilder ihre Aufgabe erfüllt hatten, beseitigte sie mein Wille von der Erde, entzog sie den Blicken der Menschen, damit die Welt nicht in Abgötterei geriete; aber den Sinngehalt oder die Essenz jener lehrreichen Symbole ließ Ich im Geiste meiner Diener geschrieben bestehen.

58. In der “Zweiten Zeit”, nachdem das Opfer Christi vollbracht war, ließ Ich das höchste Symbol des Christentums verschwinden, das Kreuz, zusammen mit der Dornenkrone, dem Kelch und allem, was von Seiten der Menschheit zum Objekt schwärmerischer Verehrung hätte werden können. (138, 36)

59. Die Menschheit sah Jesus leiden, und seine Lehre und sein Zeugnis wird von euch geglaubt. Wozu Ihn weiterhin in euren Skulpturen kreuzigen? Genügen euch die Jahrhunderte nicht, die ihr damit verbracht habt, ihn als Opfer eurer Schlechtigkeit zur Schau zu stellen?

60. Statt meiner in den Martern und im Todeskampfe Jesu zu gedenken – warum gedenkt ihr nicht meiner Auferstehung voll Licht und Herrlichkeit?

61. Es gibt manche, die beim Anblick eurer Bilder, die Mich in der Gestalt Jesu am Kreuze darstellen, zuweilen geglaubt haben, dass es sich um einen schwächlichen, feigen oder furchtsamen Menschen handelte, ohne daran zu denken, dass Ich Geist bin und zum Vorbild für die ganze Menschheit das erlitten habe, was ihr Opferung nennt und was Ich Liebespflicht nenne.

62. Wenn ihr darüber nachdenkt, dass Ich eins war mit dem Vater, so denkt daran, dass es keine Waffen, noch Gewalten, noch Foltern gab, die Mich hätten beugen können; doch wenn Ich als Mensch litt, blutete und starb, so geschah es, um euch mein erhabenes Vorbild der Demut zu geben.

63. Die Menschen haben die Größe jener Lektion nicht begriffen, und überall errichteten sie das Bild des Gekreuzigten, das eine Schande für diese Menschheit darstellt, welche ihn – ohne Liebe und Achtung für Jenen, den sie zu lieben behauptet – fort und fort kreuzigt und täglich verwundet, indem die Menschen das Herz ihrer Mitmenschen verletzen, für welche der Meister sein Leben gab. (21, l5 – 19)

64. Ich würde euch nicht verurteilen, wenn ihr von der Erde selbst das letzte Kreuz verschwinden ließet, mit dem ihr euren christlichen Glauben versinnbildlicht, und als Ausgleich jenes Symbol durch die wahrhaftige Liebe untereinander ersetzen würdet; denn dann würden euer Glaube und eure äußerliche Gottesverehrung zu einer Verehrung und einem Glauben des Geistes, was dem entspricht, was Ich von euch erwarte.

65. Wenn eure Gottesdienste und eure Symbole wenigstens die Kraft hätten, um eure Kriege zu verhindern, um euch nicht ins Laster versinken zu lassen, um euch im Frieden zu erhalten. Aber seht, wie ihr über alles hinweggeht, was nach euren Worten heilig ist; seht, wie ihr das mit Füßen tretet, was ihr für göttlich gehalten habt.

66. Ich sage euch noch einmal: es wäre besser für euch, wenn ihr keine einzige Kirche, nicht einen Altar, kein einziges Symbol oder Bildnis auf der ganzen Erde hättet, aber mit dem Geiste zu beten und euren Vater zu lieben verstündet und an Ihn zu glauben vermöchtet ohne das Bedürfnis nach Stellvertretern, und dass ihr euch lieben würdet, wie Ich euch in meiner Lehre unterwiesen habe. Dann wäret ihr gerettet, würdet auf dem Wege gehen, der durch meine Blutspuren gekennzeichnet ist – Spuren, mit denen Ich kam, die Wahrheit meiner Unterweisungen zu besiegeln. (280, 69 – 70)

Heiligenverehrung

67. Ich gebe euch diese Belehrungen, weil ihr die Geistwesen vieler Gerechter zu Heiligen erklärt habt, die ihr bittet und verehrt, als ob sie Götter wären. Wie viel Unwissenheit, Menschheit! Wie können die Menschen die Heiligkeit und Vollkommenheit eines Geistwesens beurteilen, nur aufgrund ihrer menschlichen Werke?

68. Ich bin der Erste, wenn es darum geht, euch zu sagen, dass ihr euch die guten Beispiele zum Vorbild nehmen sollt, die eure Brüder mit ihren Werken, mit ihrem Leben, mit ihrer Tugend geschrieben haben; und Ich sage euch auch, dass ihr, wenn ihr an sie denkt, ihren geistigen Beistand und ihren Einfluss erhoffen dürft. Doch weshalb errichtet ihr ihnen Altäre, die nur dazu dienen, die Demut jener Geistwesen zu beleidigen? Warum schafft man Kulte um ihr Andenken, als ob sie die Gottheit wären, und setzt sie an die Stelle des Vaters, den man über der Verehrung der eigenen Brüder vergisst? Wie leidvoll ist für diese der Ruhm gewesen, den ihr ihnen hier habt zuteil werden lassen!

69. Was wissen die Menschen von meinem Urteil über jene, die sie Heilige nennen? Was wissen sie über das Geistige Leben jener Wesenheiten oder über den Ort, den sich jeder beim Herrn errungen hat?

70. Niemand denke, dass Ich mit diesen Offenbarungen aus euren Herzen die Verdienste löschen will, die meine Diener unter den Menschen erbracht haben – im Gegenteil, Ich will, dass ihr wisst, dass die Gnade groß ist, die sie bei Mir gefunden haben, und dass Ich euch durch ihre Gebete vieles gewähre; aber es ist notwendig, dass ihr eure Unwissenheit beseitigt, aus der der religiöse Fanatismus, die Abgötterei und der Aberglauben entspringen.

71. Wenn ihr fühlt, dass der Geist jener Wesenheiten über eurer Lebenswelt waltet, so vertraut ihnen, die Teil der Geistigen Welt sind, damit ihr und sie im Wege des Herrn vereint das Werk der geistigen Brüderlichkeit vollbringt – jenes Werk, das Ich als Resultat all meiner Unterweisungen erwarte. (115, 52 – 56)
Kirchenfeste

72. An diesem Tag, an dem die Menschenscharen mit großem Geschrei zu ihren Kirchen eilen, um den Augenblick zu feiern, in dem der Himmel sich öffnete, um Mich zu empfangen, sage Ich euch, dass all dies nur eine Tradition ist, um die Herzen der Menschen zu beeindrucken. Es sind nur Rituale, die heute meine Göttliche Passion materialisieren.

73. Ihr sollt dieser Tendenz nicht folgen, indem ihr Altäre und Sinnbilder aufstellt. Macht keine Darstellungen heiliger Geschehnisse, und verwendet keine besonderen Gewänder, um aufzufallen, denn all dies ist abgöttischer Kult.

74. Ruft Mich mit dem Herzen, ruft euch meine Unterweisung ins Gedächtnis und folgt meinen Beispielen. Bietet Mir den Tribut eurer Besserung an, und ihr werdet fühlen, wie die Pforten des Himmels sich öffnen, um euch zu empfangen.

75. Meidet die falschen und profanen Darstellungen, die man von Mir und meiner Passion macht, denn niemand kann Mich verkörpern. Lebt mein Vorbild und meine Unterweisung. Wer also tut, wird seinen Meister auf Erden verkörpert haben. (131, 11 – 13, 16)

76. Menschheit: In diesen Tagen, in denen ihr der Geburt Jesu gedenkt, lasst ihr den Frieden in eure Herzen einziehen und erscheint ihr wie eine vereinigte und glückliche Familie.

77. Ich weiß, nicht alle Herzen fühlen eine aufrichtige Freude, wenn sie meines Kommens zur Welt in jener Zeit gedenken. Sehr wenige sind es, die sich Zeit für Besinnung und Sammlung nehmen und zulassen, dass die Freude eine innerliche ist und dass das Fest des Gedenkens sich im Geiste vollzieht.

78. Heute wie zu allen Zeiten haben die Menschen aus den Gedenktagen profane und sinnentleerte Feste gemacht, um Vergnügungen für die Sinne zu suchen, weit entfernt von dem, was die Freuden des Geistes sein sollen.

79. Wenn die Menschen diesen Tag dazu gebrauchen würden, ihn dem Geiste zu widmen, indem sie über die Göttliche Liebe nachdenken, deren unumstößlicher Beweis die Tatsache war, dass Ich Mensch wurde, um mit euch zu leben – wahrlich, Ich sage euch, euer Glaube würde im Höchsten eures Wesens erstrahlen, und er wäre der Stern, der euch den Weg weisen würde, der zu Mir führt. Eurer Geist wäre derart von Güte durchdrungen, dass ihr auf eurem Lebenswege die Bedürftigen mit Wohltaten, Trost und Zärtlichkeit überschütten würdet. Ihr würdet euch mehr als Geschwister fühlen, würdet euren Beleidigern von Herzen verzeihen. Ihr würdet euch von Zärtlichkeit erfüllt fühlen beim Anblick der Verstoßenen, jener Kinder ohne Eltern, ohne Obdach und ohne Liebe. Ihr würdet an die Völker ohne Frieden denken, wo der Krieg alles Gute, Edle und Heilige des menschlichen Lebens zerstört hat. Dann würde euer Gebet rein zu Mir empor dringen und Mir sagen: ” Herr, welches Recht auf Frieden haben wir, solange es so viele Geschwister von uns gibt, die furchtbar leiden?”

80. Meine Antwort darauf wäre dies: Da ihr den Schmerz eurer Mitmenschen empfandet und ihr gebetet und Mitgefühl gehabt habt, so versammelt euch in eurem Heim, setzt euch an den Tisch und freut euch in jener gesegneten Stunde, denn Ich werde dort gegenwärtig sein. Habt keine Bedenken, fröhlich zu sein, obwohl ihr wisst, dass es in jenem Augenblick viele gibt, die leiden; denn wahrlich, Ich sage euch, wenn eure Freude aufrichtig ist, wird von ihr ein Hauch von Frieden und von Hoffnung ausströmen, der die Notleidenden wie ein Liebeswehen berühren wird.

81. Niemand meine, dass Ich aus euren Herzen das reinste Fest auslöschen will, das ihr im Jahresverlauf feiert, wenn ihr der Geburt Jesu gedenkt. Ich will euch nur lehren, der Welt das zu geben, was ihr zusteht, und dem Geist, was ihm zukommt; denn wenn ihr so viele Feste begeht, um menschliche Ereignisse zu feiern – warum überlasst ihr dieses Fest nicht dem Geist, damit er, zum Kind geworden, herbeikommt, um Mir sein Geschenk der Liebe darzubringen, damit er die Schlichtheit der Hirten erlangt, um Mich anzubeten, und die Demut der Weisen, um seinen Nacken zu beugen und sein Wissen vor dem Herrn der wahren Weisheit darzubringen?

82. Ich will nicht die Freude dämpfen, die in diesen Tagen das Leben der Menschen umgibt. Es ist nicht nur die Macht einer Tradition – es liegt daran, dass meine Barmherzigkeit euch berührt, mein Licht euch erhellt, meine Liebe euch wie ein Mantel umhüllt. Dann fühlt ihr das Herz voller Hoffnung, Freude und Zärtlichkeit, erfüllt von dem Bedürfnis, etwas zu schenken, zu erleben und zu lieben. Nur lasst ihr jene Gefühle und Eingebungen nicht immer in ihrer wahren Hochherzigkeit und Lauterkeit zum Ausdruck kommen; denn ihr vergeudet jene Freude in Vergnügungen der Welt, ohne zuzulassen, dass der Geist, um dessentwillen der Erlöser zur Welt kam, jenen Augenblick durchlebt, in jenes Licht eingeht, sich läutert und gerettet wird. Denn jene Göttliche Liebe, die Mensch wurde, ist ewig gegenwärtig auf dem Lebenswege eines jeden Menschen, damit er in ihr das Leben finde. (299, 43 – 48)

Die Gegenwart Gottes trotz falscher Kultformen

83. Da der Mensch vermaterialisiert ist, muss er Mich über den sinnfälligen Kult suchen, und da die Augen seines Geistes nicht offen sind, muss er mein Abbild schaffen, um Mich zu sehen. Da er sich geistig nicht empfindsam gemacht hat, verlangt er immer materielle Wunder und Beweise, um an mein Dasein zu glauben, und stellt Mir Bedingungen, um Mir zu dienen, Mir nachzufolgen, Mich zu lieben, und Mir für das, was Ich ihm gebe, etwas zurückzugeben. So sehe Ich alle Kirchen, alle Religionsgemeinschaften, alle Sekten, die die Menschen auf der ganzen Erde geschaffen haben. Sie sind durchdrungen von Materialismus, von Fanatismus und Abgötterei, von Geheimniskrämerei, Betrug und Entweihungen.

84. Was nehme Ich davon an?: Nur die Absicht. Was gelangt zu Mir von alledem?: Die geistige oder körperliche Bedürftigkeit meiner Kinder, ihr bisschen Liebe, ihr Verlangen nach Licht. Dies ist es, was Mich erreicht, und Ich bin bei allen. Ich blicke nicht auf Kirchen, noch auf Formen, auf Riten. Ich komme zu allen meinen Kindern gleichermaßen. Ich empfange ihren Geist im Gebet. Ich ziehe ihn an meine Brust, um ihn zu umarmen, damit er meine Wärme fühlt und diese Wärme Anreiz und Ansporn ist auf seinem Wege der Heimsuchungen und Prüfungen. Aber deshalb, weil Ich die gute Absicht der Menschheit annehme, muss Ich nicht zulassen, dass sie ewig im Dunkeln bleibt, eingehüllt in ihre Abgötterei und ihren Fanatismus.

85. Ich will, dass der Mensch erwacht, dass der Geist sich zu Mir erhebt und in seiner Erhebung die wahre Herrlichkeit seines Vaters schauen kann und den falschen Glanz der Liturgien und Riten vergisst. Ich will, dass wenn er seinen wahren Aufstieg erreicht, er sich erneuert, sich von den menschlichen Nöten frei macht und die Sinnengebundenheit, die Leidenschaften, die Laster überwindet und sich selbst findet; damit er niemals zum Vater sagt, dass er ein Erdenwurm ist; damit er weiß, dass der Vater ihn zu seinem Bild und Gleichnis geschaffen hat. (360, 14 – 16)

86. Viele Religionsgemeinschaften gibt es auf Erden, und in ihrer Mehrheit sind sie auf den Glauben an Christus gegründet. Dennoch lieben sie sich untereinander nicht, noch erkennen sie sich gegenseitig als Jünger des Göttlichen Meisters an.

87. Meint ihr nicht, dass wenn sie alle meine Lehre verstünden, sie dieselbe in Anwendung gebracht hätten, indem sie die Konfessionen zur Versöhnung und zum Frieden geleitet hätten? Doch dem war nicht so. Sie alle haben sich distanziert zueinander verhalten, wodurch sie die Menschen geistig trennten und entzweiten, die sich dann als Feinde oder Fremde betrachten. Jeder sucht Mittel und Argumente, um den andern zu beweisen, dass er der Besitzer der Wahrheit ist und dass die andern sich irren. Doch niemand hat die Kraft und den Mut, für die Vereinigung aller zu kämpfen, noch hat jemand den guten Willen, um zu entdecken, dass in jeder Glaubensüberzeugung und in jeder Gottesverehrung etwas Wahrheit enthalten ist. (326, 19 – 20)

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flagge en  Chapter 14… Christianity, Churches, and Worship

THE THIRD TESTAMENT Chapter 14 – Revelations of Jesus Christ
Christianity, Churches, and Worship

The Development of Christianity
Thus saith the Lord…

1. After My departure in the Second Era, My apostles continued My work, and those who came after My apostles continued their labor. They were the new laborers, the cultivators of that great land prepared by the Lord, fertilized with his blood, his tears, and his Word, cultivated by the work of the first twelve, and also by those who followed them, but as time passed from generation to generation men Mystified or adulterated My Work and My Doctrine.

2. Who told men they could make My image? Who told them to represent Me hanging from the cross? Who told them they could make the image of Mary, the forms of angels, or the face of the Father? Oh men of little faith, who in order to feel My presence, have had to materialize the spiritual.

3. The image of the Father was Jesus, the image of the Master, his disciples. I said in the Second Era: “Who knows the son, knows the Father.” That means that Christ, who spoke in Jesus, was the Father himself. Only the Father could make his own image.

4. After My death as a man, I manifested Myself alive to My apostles so they would recognize that I was life and eternity, and that in material form, or not, I was present among you. Not all men understood this, and for that reason they fell into idolatry and fanaticism. (113, 13 – 17)

5. I said to the woman of Samaria: Whosoever drinks of the water that I shall give him shall never thirst again. Today I say unto you: If humanity had drunk of that water, it would not bear such misery.

6. Humanity did not persevere in My teachings, but preferred to take My name to create religions according to their interpretation and convenience. I abolished traditions and taught the Doctrine of love, and today you come to Me presenting Me with vain rites and ceremonies that do nothing to benefit the spirit. If there is no spirituality in your works, there can be no truth, and what does not have truth cannot come to the Father.

7. When that Samaritan woman felt the light of My eyes penetrate the depths of her heart, she said to Me: “Sir, you Jews say that in Jerusalem is the place where men ought to worship our God.” Then I said to her: “Woman, believe Me, the hour comes when you shall neither on this mountain nor in Jerusalem worship the Father as you do now. But the hour comes when the Father shall be worshipped in spirit and truth, for God is a Spirit”. (John 4:19-24)

8. This is My Doctrine for all times. Observe that having the truth in front of your eyes, you have not wished to see it. How can you live it if you do not know it? (151, 2 – 5)

Ceremonies of Worship

9. If you love, you will not need material worship or rituals, because you will carry the light that illuminates your inner temple, before which the waves of all the tempests that would crush at you, will be broken and the darkness of mankind will be destroyed.

10. Do not profane any longer what is Divine, for truly I say to you that the ingratitude that you demonstrate before God is too much, when you perform those external practices which you have inherited from your first brethren, and in which you have become fanaticized. (21, 13 – 14)

11. Behold this humanity confused, because the great religions which call themselves Christians, give more importance to what is ritualistic and external than to My own Doctrine. That word of life that I sealed with deeds of love and blood upon the cross, no longer lives within the heart of men, it is locked and silent in aged books covered with dust. And there you have a Christian humanity who does not comprehend nor has the knowledge nor knows how to imitate Christ.

12. “That is why I have few disciples during this era; those who love their brethren, those who suffer, the ones who alleviate other people’s pain, those who live in virtue and practice it with their examples; those are the Disciples of Christ”.

13. He who knowing My Doctrine hides it or makes it known only with his lips and not with his heart is not My disciple.

14. “I have not come during this period to seek temples made of stone to appear in them; I come seeking spirits, hearts, and not material elegance”. (72, 47 – 50)

15. While the religions remain submerged in their dream and do not change their routine, there will be no awakening of the spirit, nor knowledge of spiritual ideals; and therefore, there cannot be peace between men, nor will charity appear; the light that resolves the great human conflicts cannot shine. (100, 38)

The Clergy

16. Since you have been unable to know true spiritual peace, you are satisfied with yearning about it and attempting to achieve it in numerous ways so that you can feel some degree of tranquility, satisfaction, and comfort. However, you have never been able to achieve true spiritual peace. I say to you that only when the child obeys the will of the Divine Father, will it conquer true spiritual peace.

17. There is a need in the world for those who can explain and interpret My words and teachings well. That is why humanity, even those who call themselves Christians, live in spiritual backwardness, for there is no one who can make them tremble with My true Doctrine, there is no one who can cultivate in their hearts the love with which I came to teach men.

18. Day after day, in meeting places, churches, and temples My name is pronounced and My words repeated, yet none vibrate, none tremble with the light, and it is because men have missed their meaning. The majority believe that the virtue of the Word of Christ comes from its constant automatic repetition, not understanding that it is not necessary to pronounce it, but to study, meditate on, practice, and live it.

19. If men knew how to seek the essence of the Word of Christ, each time they would find it to be new, fresh, alive, and moving. But they know it only superficially, and cannot therefore be sustained by it.

20. Poor humanity. Lost in darkness while the light is so near; crying in anguish when peace is within their grasp. Yet, they cannot see that Divine light because there have been those who pitilessly blindfolded their eyes. I love you truly and come to your aid, rescuing you from the darkness and proving to you that what I said in that Era was for all times, and that you should not consider that Divine word as an ancient doctrine and no longer relevant, because the love that was the essence of all My teachings is eternal, and in it is the secret of your salvation in this Era of confusion, immense bitterness and unbridled passions. (307, 4 – 8)

21. I disapprove of those preaching a blind faith, a faith that lacks knowledge, that is acquired through fear and superstitions.

22. Do not listen to the words of those who attribute to God all the adversity and hardships that humanity is experiencing the plagues, hunger, and epidemics that are occurring on earth, calling them God’s punishment and wrath. Those are the false prophets.

23. Separate yourself from those, because they do not truly know Me, and want to teach mankind about God.

24. You are now suffering the consequences caused by those who have misinterpreted the scriptures from the old and new testaments. Man has not been able to correctly interpret the Divine meaning and essence of those revelations and prophecies. Many individuals speak of the end of the world, of the judgment day, death and hell without knowing any of the truth. (290, 16 – 19)

25. Already you are in the Third Era, and still humanity is spiritually backward. Your ministers, your theologians, and your spiritual pastors do little good, and sometimes reveal nothing of eternal life. To them also, I reveal the Mysteries of My Arcane, and I say to you: Why do they hide them? Why do they fear to waken the drowsy spirit of mankind? (245, 5)

26. My Doctrine teaches you a perfect form of worship, spiritual and pure toward the Father, for the spirit of humanity has arrived, without realizing it, at the threshold of the Lord’s temple, where it will enter to feel My presence, to hear My voice through its conscience, and to see Me in the light that descends upon its minds.

27. The emptiness that men feel within their various religions in this Era is because the spirit hungers and thirsts for spirituality; rites and traditions are not enough for it. It yearns to know My truth. (138, 43 – 44)

Communion and The Mass

28. I have never come before men hidden in Mystery. If I have spoken to you figuratively in order to reveal the Divine to you or to represent the eternal in some material form, it has been so that you would understand Me. But if men stop to worship forms, objects, or symbols instead of seeking the meaning of those teachings, it will be natural for them to remain spiritually unenlightened for centuries and to perceive all things as Mysterious.

29. From the times of Israel’s stay in Egypt, when My blood was represented by that of a lamb, there have been men who only live by traditions and rituals, not understanding that such a sacrifice was an image of the blood which Christ would come to shed in order to help mankind attain spirituality. Others, believing that they are nourishing themselves with My body, eat material bread, not wanting to understand that when I gave My disciples the bread in the Cenacle, it was to have them understand that whoever takes the essence of My word will have taken nourishment from Me.

30. How few are those who truly know how to understand My Divine lessons. Those few are the ones who analyze them with the spirit. You need to realize that I have not brought you My Divine revelation only one time, but that I have been clarifying it with each new lesson. (36, 7 – 9)

31. There is joy in the hearts of these multitudes. They know that a spiritual banquet has been prepared for their spirits where the Divine Master awaits to give them the spiritual food and drink, the bread and the wine of the true life.

32. “The table where Jesus met with his disciples in that time was a symbol of the Kingdom of Heaven. The Father was surrounded by his children. There was also the feast, representing life and love. The Divine voice spoke; its essence was the universal concert, and the peace which reigned there was the peace present in the Kingdom of God”.

33. “In the beginning of this period you have tried to purify yourselves thinking that the Divine Master would bring you a new testament in his words, and such is the case. Today, I allow you to remember the bread and the wine with which I represented My body and My blood, but I have also come to tell you, that in this new time you will only find that nourishment in the Divine essence of My word. If you seek My body and My blood, you must seek it in the Divine things that I have created, because I am all spirit. Eat of this bread and drink of this wine, but also fill My chalice, for I want to drink with you; I thirst for your love”.

34. Take this message to your brothers and be aware of that blood, which allows you to live, is the symbol for eternal life which is true love. It is through you that I am beginning to enlighten humanity with My new revelations. (48, 22 – 25)

35. I bring you peace and a new teaching. If My sacrifice of the Second Era abolished the sacrifice of innocent victims whom you immolated upon the altar of Jehovah, today the sustenance of My Divine Word has made you cease to represent My body and My blood with the bread and wine of this world.

36. “Every spirit who wishes to live will have to be nourished from the Divine Spirit. He, who listens to My Word and feels it within his heart, has truly been nourished; He has not only been fed by My body and drank of My blood, but He also has taken from My Spirit to nourish himself”.

37. Who, after having had a taste of this heavenly nourishment, will again seek Me in bodies and manmade forms?

38. From time to time I have come erasing traditions, rituals and forms, and I leave in your spirit only the Law and the essence of My teachings. (68, 27)

Baptism

39. People: in that era, John, called also the Baptist, baptized those who believed in his prophecy with water. That act was a symbol of the purification of the original sin. To the multitudes who came to the Jordan River to hear the words of the forerunner, He said: “Here I baptize you with water, but already He is coming who shall baptize you with the fire of the Holy Spirit.”

40. From that Divine fire all the spirits were born. They sprang forth pure and clean, but if on their road they have managed to stain themselves with the sin that disobedience brought with it, the fire of My Spirit will come again to pour itself over them, to destroy your sin, cleanse your stains, and return you to your original purity.

41. If that spiritual baptism, instead of being understood as the purification that men achieve through an act of true repentance before their creator, you convert into a rite, and you are satisfied with the symbolism of an act, then I tell you certainly that your spirit shall achieve nothing.

42. Who acts in this way, lives still in the times of the Baptist, and it is as though He had believed neither in his prophecies, nor in the words that He spoke about spiritual baptism: the Divine fire with which God purifies his children, and immerses them in the immortal light.

43. John called to men who were of adult age, to pour over them those waters that symbolized purification. They came to him when they were conscious of their acts and could already have the firm will to persevere in the path of good, of righteousness, and of justice. See how humanity has preferred to practice the symbolic act of purification by means of water, instead of a true regeneration through repentance and the firm purpose of reform that is born of the love for God. The ceremony implies no effort at all, in contrast, purifying the heart and struggling to remain pure means effort, watchfulness, and even sacrifice, by men. That is why men have preferred to cover their sins with appearances, settling for carrying out ceremonies, acts, and rites that do nothing to improve their moral or spiritual condition if the conscience is not involved.

44. Disciples: That is why I do not wish rites to exist among you, so that you do not, to comply with them, forget that which truly gets to the spirit. (99, 56 – 61)

45. I am the one who sends spirits to incarnate according to the law of evolution. And truly I say to you that it will not be the influences of this world which will make Me deviate from My Divine plans, for My Divine will shall be fulfilled in spite of mans ambition for power.

46. Every human being brings a mission to the earth. His destiny is outlined by the Father, and his spirit anointed by My charity. In vain men perform ceremonies and anoint little children. Verily I say to you, that at no material age will water be the one to purify the spirit of its shortcomings to My Law. And if I send a spirit which is free of all sin, from what blemish do religious ministers cleanses it with baptism?

47. It is time for you to understand that the origin of man is not a sin, but that his birth is the result of the fulfillment of a natural law, a law which not only man fulfills but all creatures which comprise nature. Understand that I have said man, and not his spirit. Man has My power to create beings similar to him, but spirits only emerge from Me.

48. To grow and multiply is a universal law. In the same manner that stars sprouted from other larger stars, so the human seed did multiply on earth. And never have I said that in so doing mankind has sinned or offended the Creator. Why would you be judged as sinners after fulfilling that Divine mandate? Be aware that man can never stain himself by fulfilling My law.

49. What stains man and separates the spirit from the path of evolution are his low passions, immorality, vice, and lust, for all of them go against the law.

50. Study and carefully analyze until you find the truth, and thus you will cease to call sinful the mandates of the Creator of Life. Then you will be able to bless the existence of your children with the example of your good deeds. (37, 18 – 23)

Remembering the Dead

51. Men are conservative in their traditions and customs; it is well that they bear an indelible memory of those beings who have gone down to the tomb, and that they are attracted to the place where they have deposited their remains. Yet if they consider the real meaning of material life, they will see that on the disintegration of that body it returns atom by atom to the different realms from which it is formed, and life continues to unfold.

52. But throughout time, man, for lack of study of the spiritual, has created a chain of worship services that are fanatically materialist. They try to make the material life imperishable, and forget the spirit, who is truly the one who possesses eternal life. How far they still are from comprehending spiritual life!

53. Now you know that it serves nothing to take offerings to those places where a headstone that says “Died,” should say, “Disintegration and Life,” for there Nature is in open flower, there is the earth that is the fertile and inexhaustible bosom of creatures and species.

54. When these lessons are understood, humanity will know how to give the material its place, and the Divine its own. That is when the cult of idolatry of one’s ancestors will disappear.

55. Man must recognize and love his Creator, from spirit to Spirit.

56. Those altars are black crepe, and the tombs are a proof of ignorance and idolatry. I pardon all your faults, but truly, I must awaken you. My teaching will be understood, and the time will come when men change the material offerings for elevated thoughts. (245, 16 – 21)

Material Symbols, Crucifixes and Relics

57. In the First Era you knew the symbols, the tabernacle, or sanctuary where the arc containing tablets of the law was kept. When those symbols had fulfilled their mission, My will erased them from the earth, it hid them from the sight of men so that the world would not fall into idolatry, but the meaning or essence of those lessons I left engraved in the conscience of My servants.

58. In the Second Era, when the sacrifice of Christ had been consumated, I made the greatest symbol of Christianity disappear: the cross, together with the crown [of thorns], the chalice, and all that might have been the object of fanatical adoration by humanity. (138, 36)

59. Humanity saw Jesus suffer and His teachings and testimonies are believed by you. Why continue crucifying Him in your sculptures? Are the centuries not enough that you must keep on exhibiting Him as the victim of your wickedness?

60. Instead of remembering Me in the torments and agony of Jesus, why do you not recall My resurrection, full of light and glory?

61. Sometimes, while seeing your idols representing Me in the form of Jesus upon the cross, there are some who have thought him to be a man weak, coward or timid, without realizing that I am Spirit and I came to endure what you call a sacrifice but which I call an obligation of love, as an example for all mankind.

62. “If you meditate in the fact that I was One with the Father, remember that there were no weapons, or forces or torture that would have made Me yield; but if as Man I suffered, bled and died, it was to give you My sublime example of humility”.

63. Men have not understood the greatness of that lesson, and everywhere they raise up the image of the crucified One, that represents a disgrace for this humanity, who without love or respect for the One whom they say they love, continues to crucify and offend Him daily injuring the heart of their brethren, for whom the Master gave His life. (21, 15 – 19)

64. If you were to remove all the crosses from earth that symbolize your Christian faith, and instead truly love one another, I would not find fault with that. Your faith and worship would then be spiritual rather than external. That is what I await from mankind.

65. If only your form of worship and symbols had the strength to prevent wars and addictions to vices, you would live in peace! Behold how you lack respect for those things that are sacred and Divine.

66. Once again I tell you that it would be better if there were not a single temple, altar, symbol, or religious image throughout the world. Instead, you need to pray with your spirit, to love your Father, to believe in him without the need of symbols, and to love one another as I have taught you in My doctrine. Then you would be saved and would be following the path that My footprints traced with My blood, footprints that sealed the truth of My teachings. (280, 69 – 70)

Veneration of the Saints

67. I give you these lessons because you have converted the spirits of many of the just into divinities, who you beg from and adore as if they were gods. Oh humanity, such ignorance! How can men judge the sanctity and perfection of a spirit by just its human works?

68. I am the first to tell you to imitate the good examples that your brothers have written with their works, their lives, and their virtue, and I tell you also that upon remembering them, to hope for their spiritual help and influence; but why raise altars that serve only to offend the humility of those spirits? Why create cults around their memories, as if they were the Divinity, putting them in place of the Father, whom you forget in order to adore your brothers? How painful the glory you give them here has been for them.

69. What does humanity know about My judgment of those who you call saints? What do they know of the spiritual life of those beings, or of the place that each one has achieved before the Lord?

70. Let none think that with these revelations I come to erase from your hearts the merit that My servants have gained among humanity, on the contrary; I want you to know that the grace that they have found before Me is great, and much have I conceded to you for their prayers; but it is necessary that you destroy your ignorance, from which religious fanaticism, idolatry, and superstition come.

71. If you feel that the spirits of those beings float over your lives, trust those who are part of the spiritual world, so that they and you, united in the way of the Lord, consummate the work of spiritual fraternity, the work that I await as the result of all My teachings. (115, 52 – 56)

Religious Festivities

72. Today, when the crowds run in a fuss to their churches to celebrate the moment in which the glory opened up to receive Me, I tell you, that is only a tradition to impress the hearts of humanity. They are merely rites that today make My Divine passion a material event.

73. You are not to follow that tendency, erecting altars and symbols; not to make representations of sacred events, nor use special clothing to distinguish yourselves, for all of that is idolatrous worship.

74. Invoke Me in your hearts, remember My teachings, and imitate My examples. Offer Me the tribute of your reform, and you shall feel how the doors of glory open to receive you.

75. Flee from the false and profane representations that are made of Me and of My passion, for none can represent Me. Live My examples and teachings; any who do so, will have represented their Master on earth. (131, 11 – 13 and 16)

76. Humanity: During these days when you celebrate the birth of Jesus you allow your heart to feel peace. You are as a family that is living in harmony and joy.

77. I am aware that not all individuals are sincerely happy as they remember My arrival on earth during the Second Era, as there are only a few who truly meditate and spiritually rejoice remembering My arrival.

78. Today, as in the past Eras, man celebrates the birth of Jesus with festivities and rituals, but they lack spirituality. These festivities only satisfy man’s material and sensual pleasures but do not offer him true spiritual joy.

79. If man was to spiritually meditate on My great love for mankind as evidenced by My coming to earth to live among humanity during the Second Era, truly I say that you would develop great faith. That great faith would guide you toward Me. Your spirit would develop great virtue and kindness, allowing you to offer great charity, comfort, and tenderness to all the needy along your path. You would perceive each human being as your true brother and would forgive those who offend you. You would sincerely feel compassion for all those you meet along your path who are lonely and for children without parents and who lack love and a true home. You would remember those nations that are without peace because war has destroyed all the good, noble, and sacred things that are found in life. You would then elevate a pure and sincere prayer and ask Me: Lord, what right do we have to live in peace, while so many of our brethren are suffering greatly?’

80. My response would be the following: Now that you have felt the pain of your brethren, have been charitable with them, and have prayed for them, you may gather with your loved ones in your home and enjoy this holy moment because I am now with you. I will be present in your home. Do not be afraid of feeling joy even though you know that many of your brethren are now suffering. Truly I tell you that if you truly feel compassion for those who are suffering, they will feel the peace, hope, and love that you feel for them.

81. No one should think that I no longer want you to celebrate the birth of Jesus, the most important and holiest event of the year. I only come to teach you to give to the world what belongs to the world and to give to the spirit what belongs to the spirit. Man celebrates many of his worldly accomplishments in an unspiritual manner; therefore, why not allow his spirit to celebrate the birth of Jesus? This will allow your spirit to come before Me, like a small child, to present its gift of love, as it learns to worship Me in the same simple manner as did the shepherds during the Second Era and with the same humility the wise men offered Me when they presented Me their gifts.

82. I have not come to limit the joy that men feel during these days. Although celebrating the birth of the Savior has become a strong tradition, man also feels My charity that touches him, My light that enlightens him, and My love that surrounds him. His heart becomes filled with great hope, joy, and tenderness. Although He is inspired to perform deeds of love and charity, with his brethren, He does not always choose to carry out those pure and elevated deeds; instead, He chooses to please himself through the material pleasures of this world. He does not allow his spirit to attain purification, salvation, and spiritual enlightenment by practicing elevated deeds. The Savior came to earth during the Second Era to offer salvation to your spirit, and He presents himself eternally along your path in life to help you resurrect spiritually. (299, 43 – 48)

The Presence of God in spite of Misguided Worship

83. Since man is in material form, He must seek Me through material worship, and as He does not keep his spiritual eyes open, He must forge My image in order to see Me. Because He is not spiritually sensitized, He always demands material miracles and evidence to believe in My existence, and places conditions on serving Me, on loving Me; and in exchange for all I give him, He gives Me something. And so I see all the churches, all the religions, and all the sects that men have created on the face of the earth; they are enveloped in materialism, fanaticism, and idolatry, as well as Mystification, falsification, and profanation.

84. What do I accept from them? Only their intentions. What, from all of this, arrives to Me? The spiritual or physical needs of My children, their ounce of love, their need for light. That is what arrives to Me, but I am with all. I do not contemplate churches, nor forms, nor rites. I come to all My children equally. I receive their spirit in prayer. I draw to embrace them, so that they feel My warmth, and that warmth is the stimulus and encouragement in their road of vicissitudes and trials. But just because I know how to receive the good intentions of humanity, I will not let them remain forever in darkness, enveloped in their idolatry and fanaticism.

85. I want man to wake up, his spirit to ascend to Me, and that in his ascension He can behold the true splendor of the Father, forgetting the false splendors of the liturgies and rites. I want him upon achieving his true ascension to be regenerated and emancipated from his human miseries, and able to dominate materialism, passions, and vicissitudes, finding himself, so that He never says to the Father that He is a vile worm, and knows that the Father created him in his image and semblance. (360, 14 – 16)

86. Many religions exist on earth, and the majorities are based on faith in Christ, but they do not love one another, nor even recognize each other as disciples of the Divine Master.

87. Do you not believe that if any of them had understood My Doctrine, they would have practiced it by bringing reconciliation and peace to the people? But it has not been thus. All of them have remained distanced from one another, distancing and dividing men spiritually so that they see each other as enemies or strangers. Each seeks means and arguments to demonstrate to the rest that He is the possessor of truth and that the others are wrong; but none have the strength or courage to struggle for the unification of all, nor do they have the good faith to discover that in each belief and in each cult exists something of truth. (326, 19 – 20)

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flagge fr  Chapitre 14… Christianisme, Eglises et Cultes

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 14 – Révélations de Jésus-Christ
Christianisme, Eglises et Cultes

Le développement du Christianisme
Cela dit le Seigneur…

1. Apres mon départ au Second Temps, mes apôtres poursuivirent mon OEuvre, et ceux qui suivirent mes apôtres continuèrent leur tâche. Ils étaient les nouveaux laboureurs, les cultivateurs de ce champ préparé par le Seigneur, fécondé par son sang, ses larmes et sa parole, cultivé au moyen du travail des douze premiers et aussi par leurs successeurs. Mais, au fil du temps, de génération en génération, les hommes allèrent mystifier ou fausser mon OEuvre et ma doctrine.

2. Qui dit à l’homme qu’il pouvait façonner mon image? Qui lui dit de me représenter gisant sur la croix? Qui lui dit qu’il pouvait façonner l’image de Marie, la forme des anges ou le visage du Père? Ah ! Hommes de peu de foi qui, pour pouvoir palper ma présence, avez dû matérialiser le spirituel.

3. Jésus fut l’image du Père; l’image du Maître, ses disciples. Au Second Temps, je déclarai : «Qui connaît le Fils, connaît le Père». Ce qui veut dire que le Christ, qui parlait en Jésus, était le propre Père. Seul le Père pouvait façonner sa propre image.

4. Après ma mort en tant qu’homme, je me manifestai en vie aux yeux de mes apôtres, pour qu’ils reconnaissent que j’étais la vie et l’éternité et que, matériellement ou immatériellement, je resterai présent parmi vous. Tous les hommes ne le comprirent pas et, pour ce motif, sombrèrent dans l’idolâtrie et le fanatisme. (113, 13-17)

5. J’avais dit à la femme de Samarie : Celui qui boira cette eau que je donne n’aura plus jamais soif. Aujourd’hui, je vous dis : si l’humanité avait bu de cette eau vivante, elle ne connaîtrait pas tant de misère en son sein.

6. L’humanité ne persévéra pas dans mon enseignement et préféra faire usage de mon nom pour créer des religions selon son interprétation et sa convenance. J’abolis les traditions et lui enseignai la Doctrine de l’amour, et aujourd’hui vous venez à Moi pour me présenter des rites inutiles et des cérémonies qui ne sont en rien bénéfiques pour l’esprit. S’il n’y a aucune spiritualité en vos oeuvres, il ne peut y avoir de vérité et ce qui ne contient pas de vérité ne parvient pas à votre Père.

7. Lorsque cette femme samaritaine ressentit que la lumière de mes yeux lui pénétrait au fond du coeur, elle me dit : «Seigneur, vous les juifs, dites que Jérusalem est le lieu de prédilection où il faut adorer notre Dieu». Alors, je m’adressai à elle en ces termes : «Femme, en vérité je te dis que se fait proche l’instant où vous n’adorerez pas le Père sur cette montagne, ni à Jérusalem, comme vous le faites à présent. Le temps se rapproche en lequel on adorera le Père en esprit et en vérité, parce que Dieu est Esprit ». (Jean 4, 19-24)

8. Ceci est ma Doctrine de tous les temps. Rendez-vous compte que, ayant la vérité devant vos yeux, vous n’avez pas voulu la voir. Comment pourrez-vous la vivre sans la connaître? (151, 2-5)

Cérémonies du culte

9. Si vous aimez, vous n’aurez pas besoin de cultes matériels ni de rites, parce que vous porterez la lumière qui illumine votre temple intérieur, devant lequel se briseront les vagues de tous les tourments qui pourraient vous fouetter et se détruiront les ténèbres de l’humanité.

10. Ne profanez plus ce qui est divin, parce qu’en vérité je vous dis que vous vous montrez très ingrats devant Dieu, lorsque vous vous adonnez à ces pratiques externes que vous avez héritées de vos premiers frères et en lesquelles vous vous êtes fanatisés.

11. Voyez l’humanité désorientée, parce que les grandes religions qui se nomment chrétiennes accordent davantage d’importance au rituel et à l’aspect extérieur qu’à ma propre Doctrine. Cette parole de vie que je scellai par des actions d’amour et le sang sur la croix ne vit déjà plus dans le coeur des hommes. Elle est emprisonnée et muette dans les vieux livres couverts de poussière. Vous avez là une humanité qui ne connaît, ni comprend, ni ne sait imiter le Christ.

12. C’est pour cela que j’ai peu de disciples en ce temps; ceux qui aiment leur frère, ceux qui souffrent, ceux qui soulagent la douleur d’autrui, ceux qui vivent dans la vertu et la prêchent par l’exemple, ceux-là sont les disciples du Christ.

13. Celui qui, tout en connaissant ma Doctrine, la cache ou la fait connaître seulement du bout des lèvres et non avec le coeur, celui-là n’est pas mon disciple.

14. Je ne suis pas venu chercher en ce temps des temples de pierre pour y être représenté; je viens chercher des esprits, des coeurs, et non des atours matériels. (72, 47-50)

15. Tant que les religions restent plongées dans leur sommeil et ne rompent pas leur routine, il n’existera aucun réveil dans l’esprit, ni de connaissance des idées spirituelles; et par conséquent, il ne pourra y avoir de paix entre les hommes, la charité n’apparaîtra pas et la lumière ne pourra briller pour résoudre les graves conflits humains. (100, 38)

Le Clergé

16. Comme vous ignorez ce qu’est la véritable paix, vous vous contentez d’y aspirer et tentez par tous les moyens possibles et en toutes les formes imaginables d’atteindre une quelconque quiétude, des commodités et des satisfactions, mais jamais ce qui est vraiment la paix de l’esprit. Moi je vous dis que seule la conquiert l’obéissance du fils envers la volonté de son Seigneur.

17. Il manque, dans le monde, des personnes sachant bien expliquer ma parole, de bons interprètes de mes enseignements; pour cela, l’humanité, s’appelant encore chrétienne, vit retardée spirituellement, parce qu’il n’y a personne qui l’ébranle avec ma véritable Doctrine, personne ne cultive son coeur avec l’amour que je vins enseigner aux hommes.

18. Jour après jour, en des murs, des églises et des temples, l’on prononce mon nom et l’on répète mes paroles, mais personne ne vibre, personne ne se bouleverse de leur lumière, parce que les hommes en ont confondu le sens. La plupart pensent que la vertu de la parole du Christ consiste à la répéter maintes et maintes fois machinalement, sans comprendre qu’il n’est pas nécessaire de la prononcer, mais bien de l’étudier, la méditer, la mettre en pratique et la vivre.

19. Si les hommes savaient rechercher l’essence en la parole du Christ, à chaque fois, ils la découvriraient nouvelle, fraîche, vivante et palpitante, mais ils ne la connaissent que superficiellement et, ainsi, ne peuvent ni ne pourront s’en alimenter.

20. Pauvre humanité, perdue entre les ténèbres alors que si proche de la lumière, pleurant anxieusement alors que la paix est à sa portée! Mais ils ne peuvent contempler cette divine lumière parce que certains leur ont bandé les yeux, sans pitié. Moi qui vous aime vraiment, je viens vous aider en vous écartant des ténèbres et en vous prouvant que tout ce que je vous dis en ce temps-là fut valable pour tous les temps et que vous ne devez considérer cette divine parole comme une ancienne doctrine, dépassée, parce que l’amour, qui fut l’essence de tout mon enseignement, est éternel et, en lui, réside le secret de votre salut, en cette ère de confusions, d’immense amertume et de passions effrénées. (307, 4-8)

21. Je réprouve ceux qui prêchent une foi aveugle, une foi sans connaissance, une foi acquise au moyen de craintes et de superstitions.

22. N’écoutez pas les paroles de ceux qui attribuent à Dieu tous les maux qui frappent l’humanité, toutes les plaies, famines et pestes, en les appelant châtiments ou colère de Dieu. Ceux-là sont les faux prophètes.

23. Eloignez-vous d’eux parce qu’ils ne me connaissent pas et veulent enseigner aux hommes comment est Dieu.

24. Vous avez ici le fruit de la mauvaise interprétation que l’on a donnée aux écritures des temps passés, dont on n’a pas encore trouvé la trace du langage divin tout au fond du langage humain, avec lequel furent écrites les révélations et les prophéties. Beaucoup s’en vont parler de la fin du monde, du jugement dernier, de la mort et de l’enfer, sans connaître un atome de la vérité. (290, 16-19)

25. Vous en êtes déjà à la Troisième Ere, et l’humanité accuse encore un retard spirituel. Ses ministres, théologiens et pasteurs spirituels révèlent bien peu de la vie éternelle, et parfois rien du tout. Je leur révèle aussi les mystères de mon arcane et je vous demande : «Pourquoi les taisent- ils? Pourquoi craignent-ils de réveiller l’esprit en état de léthargie des hommes?» (245, 5)

26. Ma doctrine vous enseigne un culte parfait, spirituel et pur à l’égard du Père, parce que l’esprit de l’humanité est arrivé, sans s’en rendre compte, au seuil du temple du Seigneur, où il entrera pour sentir ma présence, écouter ma voix au travers de sa conscience et me voir en la lumière qui descend sur son esprit.

27. Le vide que les hommes ressentent dans leurs diverses religions en cette époque, est dû au fait que l’esprit a faim et soif de spiritualité; les rites et les traditions ne lui suffisent pas; il est anxieux de connaître ma vérité. (138, 43-44)

Communion et Messe

28. Jamais je ne suis venu enveloppé de mystère devant les hommes. Si je vous ai parlé au sens figuré pour vous révéler ce qui est divin ou représenter l’éternel sous quelque forme matérielle, je l’ai fait pour que vous me compreniez mais, si les hommes se limitent à adorer des formes, objets ou symboles, en lieu et place de rechercher le sens de ces enseignements, il est naturel qu’ils stagnent pendant des siècles et voient des mystères en toute chose.

29. Depuis les temps du séjour d’Israël en Egypte, quand mon sang fut représenté par celui d’un agneau, il y eut des hommes qui vécurent seulement de traditions et de rites, sans comprendre que ce sacrifice fut une image spirituelle du sang que le Christ viendrait répandre pour vous donner la vie éternelle. D’autres, croyant s’alimenter de mon corps, mangent des pains matériels. Lorsque j’offris le pain à mes disciples, au Cénacle, ce fut pour leur faire comprendre que celui qui considère l’essence de ma parole comme un aliment, se sera alimenté de Moi.

30. Combien peu nombreux sont ceux qui en réalité peuvent comprendre mes divines leçons et ce petit nombre est constitué de ceux qui les analysent avec l’esprit. Mais, tenez en compte que je ne vous ai pas apporté toute la divine révélation en une seule fois, si ce n’est que je vous l’ai expliquée à chacune de mes leçons. (36, 7-9)

31. Le coeur de ces multitudes est empli de bonheur, parce qu’elles savent que, face à leur esprit, se trouve le banquet céleste, où les attend le Maître pour leur donner à manger et à boire, le pain et le vin de la vie éternelle.

32. La table à laquelle Jésus, en ce temps-là, se réunit avec ses apôtres, fut un symbole du Royaume des Cieux. Là se trouvait le Père entouré de ses enfants, là il y avait les nourritures représentant la vie et l’amour. La voix divine vibrait, son essence était le concert universel et la paix qui y régnait était la paix qui existe dans le Royaume de Dieu.

33. En ces matins de temps nouveaux, vous avez essayé de vous purifier en pensant que le Maître allait vous apporter par ses paroles, un nouveau testament. Il en est ainsi : aujourd’hui je vous concède que vous vous souveniez du pain et du vin par lesquels je représentai mon corps et mon sang, mais je suis aussi venu vous dire qu’en ce nouveau temps, vous ne trouverez cet aliment que dans l’essence divine de ma parole. Si vous recherchez mon corps et mon sang, vous devriez les chercher dans le caractère divin de la création, parce que Moi, je suis seulement Esprit. Mangez de ce pain et buvez de ce vin, mais remplissez aussi mon calice; je souhaite boire avec vous, je suis assoiffé de votre amour.

34. Portez ce message à vos frères et apprenez que le sang, bien qu’il soit la vie, n’est qu’un symbole de la vie éternelle qui est l’amour véritable. Par vous, je commence à illuminer l’humanité de mes nouvelles révélations. (48, 22-25)

35. Je vous apporte la paix et un nouvel enseignement. Si mon sacrifice du Second Temps abolit le sacrifice de victimes innocentes que vous immoliez sur l’autel de Yahvé, aujourd’hui l’aliment de ma parole divine a fait en sorte que vous cessiez de représenter mon corps et mon sang par le pain et le vin de ce monde.

36. Tout esprit qui voudra vivre devra s’alimenter de l’Esprit Divin. Celui qui écoute ma parole et la sent en son coeur s’est alimenté en vérité; il n’a pas seulement mangé mon corps et bu mon sang, mais il a aussi consommé de mon Esprit pour s’alimenter.

37. Quel est celui qui, après avoir goûté cet aliment céleste, me cherchera à nouveau dans les corps et les formes taillées par les mains des hommes?

38. De temps à autre, je viens effacer des traditions, rites et formes et laisse seulement en votre esprit la Loi et l’essence de mes enseignements. (68, 27)

Le Baptême

39. Peuple, en ce temps-là, Jean, appelé également le Baptiste, baptisait par l’eau ceux qui croyaient en sa prophétie. Cet acte était un symbole de la purification du péché originel. Il disait aux multitudes qui arrivaient jusqu’au Jourdain pour y écouter les paroles du précurseur : C’est ici que je vous baptise par l’eau, mais Celui qui vous baptisera avec le feu du Saint- Esprit est déjà en chemin.

40. De ce feu divin naquirent tous les esprits, ils surgirent propres et purs, mais en chemin ils se sont tachés du péché qu’entraîne la désobéissance ; le feu de mon Esprit vient à nouveau se répandre sur eux pour détruire leur péché, effacer leurs taches et leur rendre leur pureté originale.

41. Si ce baptême spirituel, au lieu d’être compris comme la purification que l’homme atteint par le biais d’un acte de profond repentir devant son Créateur, vous le convertissiez en un rite et vous vous conformiez du symbolisme d’un acte, alors je vous dis certainement que votre esprit n’atteindra rien du tout.

42. Celui qui agit de la sorte vit encore aux temps du Baptiste, et c’est comme s’il ne croyait pas en ses prophéties, ni en ses paroles qui traitaient le baptême spirituel de feu divin par lequel Dieu purifie et rend éternels ses enfants dans la lumière.

43. Jean appelait les hommes quand ceux-ci étaient devenus adultes, pour verser sur eux ces eaux, symbole de la purification. Ils arrivaient à lui lorsqu’ils étaient déjà conscients de leurs actes et pouvaient déjà manifester leur volonté de persévérer sur le chemin du bien, de la droiture et de la justice. Voyez comment l’humanité a préféré pratiquer l’acte symbolique de la purification par le biais de l’eau, au lieu de la véritable régénération par le repentir et du propos ferme de la correction qui naissent de l’amour pour Dieu. La cérémonie n’implique aucun effort. Par contre, purifier le coeur et lutter pour demeurer dans la limpidité entraîne un effort pour l’homme, une veille et même un sacrifice. C’est pour cette raison que les hommes ont préféré couvrir leurs péchés avec l’apparence, en se limitant à l’accomplissement de cérémonies, actes et rites, qui n’améliorent en rien leur condition morale ou spirituelle, puisque la conscience n’intervient pas.

44. Disciples, c’est la raison pour laquelle je ne veux pas qu’il y ait de rites entre vous, afin d’éviter que, dans leur accomplissement, vous n’oubliiez ce qui véritablement atteint l’esprit. (99, 56-61)

45. Je suis Celui qui envoie les esprits s’incarner, en accord avec la loi de l’évolution et, en vérité Je vous dis que ce ne seront pas les influences de ce monde qui me feront modifier mes plans divins, parce que ma volonté s’accomplira au-dessus de toutes les ambitions de pouvoir.

46. Chaque être humain a une mission sur la Terre, son destin est tracé par le Père et son esprit oint par ma charité. C’est en vain que les hommes organisent des cérémonies et oignent les petits enfants; certes, je vous dis qu’à aucun âge matériel les eaux ne purifieront l’esprit de ses manquements à ma Loi. Et si je vous envoie un Esprit immaculé de tout péché ; de quelle tache les ministres des religions du baptême le purifieraient-ils?

47. Il est temps que vous compreniez que l’origine de l’homme n’est pas un péché, mais que sa naissance est le résultat de l’accomplissement d’une loi naturelle, loi que non seulement l’homme respecte, mais aussi toutes les créatures qui constituent la nature. Comprenez bien ce que j’ai dit l’homme et non à son esprit. L’homme a mon autorité pour créer des êtres semblables, quant aux esprits, ils jailliront seulement de Moi.

48. Croître et se multiplier est la loi universelle; de même que les astres surgirent d’autres astres plus grands, de même la semence se multiplia ; et jamais je n’ai dit qu’en cela les hommes avaient péché ou offensé le Créateur. Pourquoi vous autres, en respectant ce commandement divin, devriez-vous, ensuite, être qualifiés de pécheurs? Comprenez bien que l’accomplissement du respect de la loi jamais ne pourra tacher l’homme.

49. Ce sont les bas instincts, le libertinage, le vice et la luxure qui tachent l’homme et éloignent l’esprit du chemin de l’évolution, parce qu’ils s’opposent tous à ma Loi.

50. Etudiez et analysez en profondeur jusqu’à ce que vous découvriez la vérité. Ainsi cesserez-vous de qualifier de péché les commandements du Créateur de la vie et vous pourrez alors sanctifier l’existence de vos enfants par l’exemple de vos bonnes actions. (37, 18-23)

Souvenir d’êtres proches

51. Les hommes sont conservateurs de leurs traditions et coutumes; il est bien qu’ils gardent un souvenir impérissable des êtres qui sont descendus au tombeau et qu’ils soient attirés par l’endroit où ils ont déposé leurs restes; mais s’ils approfondissaient davantage le sens réel de la vie matérielle, ils se rendraient compte qu’au moment de la désintégration de ce corps, celui-ci retourne, d’atome en atome, aux divers royaumes desquels il est formé et que la vie poursuit son déroulement.

52. Mais l’homme, au fil des temps, à cause de son manque d’étude du spirituel, a créé une chaîne de cultes fanatiques à la matière. Il tente de rendre impérissable la vie matérielle et oublie l’esprit qui est celui qui, en réalité, possède la vie éternelle. Qu’ils sont encore bien loin de comprendre la vie spirituelle!

53. Maintenant vous savez qu’il est inutile de porter des offrandes en ces lieux, où une pierre tombale qui dit « mort », devrait plutôt dire « désintégration et vie », parce que même, la Nature est en pleine floraison, même la terre est le sein fécond et inépuisable de créatures et espèces de toutes sortes.

54. Lorsque ces leçons seront comprises, l’humanité saura attribuer sa place au matériel et son importance au divin. Alors disparaîtra le culte idolâtre des temps passés.

55. L’homme doit reconnaître et aimer son Créateur, d’esprit à Esprit.

56. Les autels sont de noirs crêpons et les tombes une preuve de démonstration d’ignorance et d’idolâtrie. Moi, je vous pardonne toutes vos fautes, mais il me faut en vérité vous réveiller. Mon enseignement sera compris et le temps viendra où les hommes changeront les offrandes matérielles par des pensées bien plus élevées. (245, 16-21)

Symboles matériels, crucifix et reliques

57. Au cours du Premier Temps, vous connaissiez les symboles : Le tabernacle ou sanctuaire qui contenait l’arche où étaient conservées les tables de la loi. Après que ces symboles eurent accompli leur mission, ma volonté les effaça de la terre, les cacha de la vue des hommes afin que le monde ne sombre pas dans l’idolâtrie, mais je laissai, écrite dans la conscience de mes serviteurs, la signification et l’essence de ces leçons.

58. Au Second Temps, après que le sacrifice du Christ fut consommé, je fis disparaître le plus grand des symboles du christianisme : la croix, en même temps que la couronne, le calice et tout ce qui pouvait être objet d’une adoration fanatique de la part de l’humanité. (138, 36)

59. L’humanité vit Jésus souffrir et son enseignement et son témoignage sont crus par vous. Pourquoi persister de le crucifier en vos sculptures? Ne vous a-t-il pas suffi de l’exhiber, des siècles durant, comme la victime de votre méchanceté?

60. Au lieu de vous rappeler les tourments et l’agonie de Jésus, il vaut mieux que vous vous rappeliez sa résurrection, en Christ, pleine de lumière et de gloire.

61. Parfois, en regardant vos images qui me représentaient sous la forme de Jésus crucifié, certains pensèrent qu’il s’agissait d’un homme faible, lâche ou timide, sans penser que je suis Esprit et que je vins éprouver ce que vous appelez sacrifice et que Moi j’appelle devoir d’amour, en tant qu’exemple pour toute l’humanité.

62. Lorsque l’on est un avec le Père, aucune arme, force ou supplice ne peuvent faire fléchir; mais, si en tant qu’homme je souffris, saignais et mourus, ce fut dans le but de vous livrer mon sublime exemple d’humilité.

63. Les hommes n’ont pas compris la grandeur de cette leçon et partout lèvent l’image du crucifié, ce qui constitue une honte pour cette humanité, qui, sans amour ni respect à l’égard de Celui qu’elle prétend aimer, continue de le crucifier et de le blesser quotidiennement en blessant le coeur de ses frères, pour lesquels le Maître donna sa vie. (21, 15-19)

64. Je ne vous jugerais pas si vous faisiez disparaître de la Terre, jusqu’à la dernière croix qui reflète votre foi chrétienne et qu’en échange vous substituiez ce symbole par l’amour véritable des uns envers les autres; parce qu’alors votre foi et votre culte extérieur se convertiraient en culte et foi de l’esprit, et c’est ce que j’attends de vous.

65. Si, du moins, vos cultes et vos symboles avaient la force d’empêcher vos guerres, de ne pas vous faire sombrer dans le vice, et de maintenir la paix entre vous! Mais, voyez de quelle manière vous faites fi de tout ce que vous proclamez sacré; voyez comment vous piétinez ce que vous avez eu de divin.

66. Il vaudrait bien mieux, je vous le répète, n’avoir aucun temple, aucun autel ni symbole ou image sur toute la Terre, mais que vous sachiez prier avec l’esprit, que vous sachiez aimer votre Père et croire en Lui sans avoir besoin de représentants, et que vous vous aimiez comme je vous l’ai enseigné dans ma Doctrine. Alors, vous seriez sauvés, vous marcheriez sur le chemin tracé par les empreintes de mon sang, empreintes par lesquelles je vins sceller la vérité de mes enseignements. (280, 69-70)

Vénération des Saints

67. Je vous donne ces leçons parce que vous avez transformé l’esprit de nombreux justes en divinités, auxquelles vous adressez des requêtes et que vous adorez comme s’il s’agissait des dieux. Ô humanité, que d’ignorance! De quelle manière les hommes peuvent-ils juger la sainteté et la perfection d’un esprit en considérant seulement ces actions humaines?

68. Je suis le premier à vous dire d’imiter les bons exemples que vos frères ont écrits par le biais de leurs actions, de leur vie, de leur vertu, et lorsque vous vous souvenez d’eux, je vous dis aussi d’attendre leur aide spirituelle et leur influence. Mais, pourquoi leur édifiez-vous des autels qui n’ont d’autre utilité que d’offenser l’humilité de leur esprit ? Pourquoi se créent-ils des cultes autour de leur mémoire comme s’ils furent la Divinité, en les disposant à la place du Père que vous oubliez pour adorer vos frères? Combien douloureuse a été pour eux la gloire qu’ici vous leur avez octroyée!

69. Que savent les humains de mon jugement à propos de ceux qu’ils appellent saints? Que connaissent-ils de la vie spirituelle de ces êtres ou de la situation que chacun s’est forgée devant le Seigneur?

70. Que personne n’imagine qu’avec ces révélations, je vienne effacer de votre coeur les mérites que mes serviteurs ont accomplis parmi l’humanité; tout au contraire, je veux que vous sachiez que la grâce qu’ils ont trouvée en Moi est grande et que je leur concède, aussi par vos oraisons; mais il est indispensable que vous annihiliez votre ignorance, de laquelle proviennent le fanatisme religieux, l’idolâtrie et la superstition.

71. Si vous sentez que l’esprit de ces êtres flotte dans votre vie, confiez- vous en eux, qui font partie du monde spirituel, afin qu’ensemble, eux et vous, unis sur le chemin du Seigneur, vous consommiez l’OEuvre de fraternité spirituelle, cette OEuvre que je considère le résultat de tous mes enseignements. (115, 52-56)

Festivités religieuses

72. En ce jour où, dans un grand vacarme, les foules accourent à leurs églises pour célébrer l’instant où la gloire s’ouvrit pour me recevoir, je vous dis que tout cela n’est qu’une tradition pour impressionner le coeur de l’humanité. Ce ne sont que des rites qui, aujourd’hui, matérialisent ma divine passion.

73. Ne suivez pas cette tendance d’ériger des autels et des symboles, ne représentez pas de faits sacrés, et ne faites pas usage d’habits spéciaux pour vous distinguer, car tout cela est le culte de l’idolâtrie.

74. Invoquez-Moi avec le coeur, rappelez-vous mon enseignement et imitez mes exemples. Offrez-Moi le tribut de votre résolution et vous sentirez les portes de la gloire s’ouvrir pour vous recevoir.

75. Fuyez les représentations fausses et profanes que l’on fait de Moi et de ma passion, parce que personne ne pourra me représenter; vivez mes exemples et mes enseignements; celui qui se conduira ainsi aura représenté son Maître sur la terre. (131, 11-13 et 16)

76. Humanité, ces jours où vous commémorez la naissance de Jésus, c’est quand vous laissez la paix envahir votre coeur et que vous ressemblez à une famille unie et heureuse.

77. Je sais que tous les coeurs n’éprouvent pas un bonheur sincère au moment de se rappeler ma venue au monde en ce temps-là, bien peu nombreux sont ceux qui se livrent à la méditation et au recueillement, de sorte que la joie soit intérieure et que la fête du souvenir se célèbre dans l’esprit.

78. Aujourd’hui, comme en tous temps, les hommes ont fait des commémorations des fêtes profanes et des prétextes pour rechercher les plaisirs des sens, très éloignés de ce que doivent être les jouissances de l’esprit.

79. Si les hommes consacraient ce jour à l’esprit, en méditant dans l’amour divin, qui s’exprima par le fait de me faire homme pour vivre avec vous et ce qui fut la plus grande preuve, certes, je vous dis que votre foi resplendirait au plus haut de votre être, et serait l’étoile qui vous montrerait le chemin qui mène à Moi. Alors, votre esprit serait saturé de bonté de telle manière que, à chaque pas, vous déborderiez de charité, consolation et tendresse envers les nécessiteux. Vous vous sentiriez davantage frères, pardonneriez avec le coeur à ceux qui vous ont offensés, vous vous sentiriez saisis de tendresse à la vue des déshérités, de ces enfants sans parents, sans toit et sans amour. Vous auriez une pensée pour les peuples sans paix, où la guerre a détruit tout le meilleur, le noble et le sacré de la vie humaine. Alors, l’oraison jaillirait, limpide, vers Moi, pour me dire : «Seigneur, quel droit à la paix avons-nous, quand nous avons tant de frères qui souffrent intensément?»

80. La réponse que je vous adresserais serait la suivante : «A présent que vous avez ressenti la douleur de vos frères, que vous avez prié et fait preuve de charité, réunissez-vous dans votre foyer, prenez place à votre table et jouissez de cette heure bénie, parce que j’y serai présent, ne craignez pas d’être contents si vous savez qu’en ce même instant il y en a beaucoup qui souffrent, puisque je vous dis en vérité que, si votre allégresse est saine, une haleine de paix et d’espérance s’en détachera et s’en ira flotter comme un nuage d’amour au-dessus de ceux qui en ont besoin».

81. Que personne ne pense que je vienne effacer de votre coeur la fête la plus pure que vous célébrez dans l’année, lorsque vous commémorez la Nativité de Jésus. Je viens seulement vous enseigner à donner au monde ce qui lui appartient, et à l’esprit ce qui est de l’esprit, parce que si vous avez tellement de fêtes pour célébrer les faits humains, pourquoi ne laissez- vous pas cette fête à l’esprit, afin que celui-ci, converti en enfant, s’approche pour m’offrir son présent d’amour, afin qu’il acquière la simplicité des bergers pour m’adorer et l’humilité des sages pour courber la tête et présenter sa science devant le propriétaire de la véritable Sagesse?

82. Je ne viens pas pour retenir la liesse qui, ces jours-ci, enveloppe la vie des hommes. Il ne s’agit pas seulement de la force d’une tradition en laquelle ma charité vous touche, ma lumière vous illumine et mon amour, à l’image d’un manteau, vous couvre. Vous sentez alors votre coeur plein d’espérance, de bonheur, de tendresse, de nécessité de donner quelque chose, de vivre et d’aimer, mais ces sentiments et ces inspirations, vous ne les laissez pas toujours s’exprimer avec leur vraie élévation et pureté, vous débordez de joie pour les plaisirs du monde, sans accepter que l’esprit, qui fut la raison de la venue au monde du Rédempteur, vive cet instant, pénètre en cette lumière, se purifie et se sauve, parce que ce Divin Amour qui se fit homme est éternellement présent sur le chemin de chaque être humain, afin qu’en lui, il trouve la vie. (299, 43-48)

La présence de Dieu en dépit de cultes erronés

83. Comme l’homme se trouve matérialisé, il doit me chercher au travers du culte matériel, et comme les yeux de son esprit ne sont pas ouverts, il lui faut forger mon image, pour me voir. Comme il ne s’est pas sensibilisé spirituellement, il exige toujours de Moi prodiges et preuves matérielles pour pouvoir croire en mon existence et me pose des conditions pour me servir, m’aimer et, en échange de ce que je lui donne, lui aussi me donnera quelque chose. Ainsi je vois toutes les églises, toutes les religions, toutes les sectes que les hommes ont créées sur la surface de la Terre, elles sont enveloppées dans le matérialisme, le fanatisme et l’idolâtrie, la mystification, l’adultère et les profanations.

84. Qu’est-ce que j’en retiens? Seulement l’intention. Que me parvient-il de tout cela? La nécessité spirituelle ou corporelle de mes enfants, leur atome d’amour, leur nécessité de lumière. Voilà ce qui m’arrive et Moi, je suis avec tous. Je ne vois pas les églises, ni les formes, ni les rites. Je viens à tous mes enfants d’égale manière. Je reçois leur esprit dans la prière, je l’approche de mon giron pour le serrer contre moi, pour qu’il sente ma chaleur et que cette chaleur soit un stimulant et un attrait sur son chemin de vicissitudes et d’épreuves. Mais, ce n’est pas parce que je sais recevoir la bonne intention de l’humanité, que je dois la laisser demeurer éternellement dans les ténèbres, enveloppée dans son idolâtrie et son fanatisme.

85. Je veux que l’homme se réveille, que l’esprit s’élève jusqu’à Moi et qu’en s’élevant il puisse voir la véritable splendeur de son Père, oubliant les fausses splendeurs des liturgies et des rites. Je souhaite qu’en réussissant sa vraie élévation, il se régénère, s’émancipe de ses misères humaines et puisse dominer la matérialité, les passions et les vicissitudes; se retrouvant même afin qu’il ne dise jamais au Père qu’il est le mauvais ver de la terre, afin qu’il prenne conscience que le Père le créa à son image et à sa ressemblance. (360, 14-16)

86. Il existe de nombreuses religions sur la Terre et, dans leur majorité, la foi en Christ en est le ciment; cependant, elles ne s’aiment pas les unes les autres et ne se reconnaissent pas entre-elles en tant que disciples du Divin Maître.

87. Ne croyez-vous pas que si les unes et les autres avaient compris ma Doctrine, elles l’auraient appliquée en pratique en apportant la réconciliation et la paix aux peuples? Mais il n’en fut rien. Toutes ont maintenu leurs distances des autres, éloignant et divisant spirituellement les hommes, qui se considèrent comme des ennemis ou des étrangers. Chacun recherche les moyens et les arguments pour démontrer aux autres que c’est lui qui en est le détenteur de la vérité et que les autres sont dans l’erreur; mais aucun n’a la force ni le courage de lutter pour l’unification de tous; aucun ne manifeste sa bonne foi pour découvrir qu’en chaque croyance et chaque culte existe une part de vérité. (326, 19-20)

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El desarrollo del Cristianismo
Esto dice el Señor…

1. Después de mi partida en el Segundo Tiempo, mis apóstoles continuaron mi obra, y los que siguieron a mis apóstoles, continuaron la labor de ellos. Eran los nuevos labriegos, los cultivadores de aquella campiña preparada por el Señor, fecundada con su sangre, sus lágrimas y su palabra, cultivada con el trabajo de los doce primeros y también por los que les siguieron; mas de tiempo en tiempo y de generación en generación, los hombres fueron mistificando o falseando mi obra y mi doctrina.

2. ¿Quién le dijo al hombre que él podía hacer mi imagen? ¿Quién le dijo que me representara pendiente de la cruz? ¿Quién le dijo que podía hacer la imagen de María, la forma de los ángeles o el rostro del Padre? ¡Ah hombres de poca fe! Que para poder palpar mi presencia, habéis tenido que materializar lo espiritual.

3. La imagen del Padre fue Jesús; la imagen del Maestro, sus discípulos. Yo dije en el Segundo Tiempo: “Quién conoce al Hijo, conoce al Padre”. Esto quiere decir que Cristo, que hablaba en Jesús, era el propio Padre. Sólo el Padre podía hacer su propia imagen.

4. Después de muerto en cuanto hombre, me manifesté con vida ante mis apóstoles, para que reconocieran que Yo era la vida y la eternidad y que en materia o fuera de ella estaba presente entre vosotros. No todos los hombres entendieron esto y por eso cayeron en idolatría y en fanatismo. (113, 13 – 17)

5. Yo había dicho a la mujer de Samaria: El que bebiera de esta agua que Yo doy, sed no volverá a tener. Yo hoy os digo: si de aquella agua viva hubiera bebido la humanidad, no llevaría en sí tanta miseria.

6. No perseveró la humanidad en mi enseñanza y prefirió tomar mi nombre para crear religiones según su interpretación y conveniencia. Yo abolí tradiciones y le enseñé la Doctrina del amor, y hoy venís a Mí, para presentarme ritos vanos y ceremonias que en nada benefician al espíritu. Si no existe espiritualidad en vuestras obras, no puede haber verdad y lo que no tiene verdad no llega a vuestro Padre.

7. Cuando aquella mujer samaritana sintió que la luz de mis ojos penetraba al fondo de su corazón, me dijo: “Señor, vosotros los judíos decís que Jerusalén es el lugar en el que hay que adorar a nuestro Dios”. Entonces le dije: “Mujer, en verdad te digo, que se acerca el instante en que ni en este monte ni en Jerusalén adoraréis al Padre como lo hacéis ahora. Se acerca el tiempo en que se adore al Padre en espíritu y en verdad, porque Dios es Espíritu. (Juan 4, 19-24)

8. Esta es mi Doctrina de todos los tiempos. Mirad que teniendo la verdad delante de vuestros ojos, no habéis querido ver. ¿Cómo podréis vivirla si no la conocéis? (151, 2 – 5)

Ceremonias del culto

9. Si amáis, no necesitaréis cultos materiales ni ritos, porque llevaréis la luz que ilumina vuestro templo interior, ante el cual se romperán las olas de todas las tormentas que os pudiesen azotar y se destruirán las tinieblas de la humanidad.

10. No profanéis más lo divino, porque en verdad os digo, que es mucha la ingratitud con que os mostráis ante Dios, cuando hacéis esas prácticas externas que habéis heredado de vuestros primeros hermanos, y en las que os habéis fanatizado.

11. Contemplad a la humanidad desorientada, porque las grandes religiones que se nombran cristianas dan más importancia a lo ritual y exterior que a mi propia Doctrina. Aquella palabra de vida que sellé con obras de amor y con sangre en la cruz, ya no vive en el corazón de los hombres, está encerrada y muda en los libros envejecidos y empolvados. Y ahí tenéis una humanidad cristiana que ni conoce ni comprende ni sabe imitar a Cristo.

12. Por eso tengo pocos discípulos en este tiempo; los que aman a su hermano, los que sufren, los que alivian el dolor ajeno, aquellos que viven en la virtud y la predican con el ejemplo, esos son los discípulos de Cristo.

13. El que conociendo mi Doctrina la oculta o la da a conocer sólo con los labios y no con el corazón, ese no es mi discípulo.

14. No he venido en este tiempo a buscar templos de piedra para hacerme presente en ellos; vengo buscando espíritus, corazones, no galas materiales. (72, 47 – 50)

15. Mientras las religiones permanezcan sumergidas en su sueño y no rompan su rutina, no habrá despertar en el espíritu, ni conocimiento de los ideales espirituales; y por lo tanto, no podrá haber paz entre los hombres, ni aparecerá la caridad; no podrá brillar la luz que resuelve los graves conflictos humanos. (100, 38)

El Clero

16. Como no sabéis lo que es la paz verdadera, os conformáis con suspirar por ella y tratáis por todos los medios posibles y en todas las formas imaginables de lograr alguna tranquilidad, comodidades y satisfacciones; pero nunca lo que es verdaderamente la paz del espíritu. Yo os digo que a ella sólo la conquista la obediencia del hijo hacia la voluntad de su Señor.

17. Hacen falta en el mundo buenos explicadores de mi palabra, buenos intérpretes de mis enseñanzas, por eso la humanidad, aun llamándose cristiana, vive espiritualmente atrasada, porque no hay quien la haga estremecer con mi verdadera Doctrina, no hay quien cultive su corazón con el amor con que Yo vine a enseñar a los hombres.

18. Día tras día, en recintos, iglesias y templos, se pronuncia mi nombre y se repiten mis palabras, mas nadie vibra, nadie se estremece con su luz, y es que el sentido de ellas lo han equivocado los hombres. Creen las mayorías que la virtud de la palabra de Cristo consiste en repetirla una vez tras otra, maquinalmente, sin comprender que no es necesario decirla, sino estudiarla, meditarla, practicarla y vivirla.

19. Si los hombres supiesen buscar la esencia en la palabra de Cristo, cada vez la encontrarían nueva, fresca, viva y palpitante, pero la conocen tan sólo superficialmente y así no pueden ni podrán alimentarse con ella.

20. ¡Pobre humanidad, perdida entre las tinieblas teniendo tan cerca la luz, llorando angustiosamente y estando a su alcance la paz! Mas no pueden contemplar esa divina luz porque ha habido quienes han vendado sus ojos, sin piedad. Yo que os amo en verdad, vengo en vuestra ayuda, apartándoos de las tinieblas y probándoos que cuanto os dije en aquel tiempo, fue para todos los tiempos y que no debéis considerar aquella divina palabra, como una doctrina antigua, pasada de época, porque el amor que fue la esencia de toda mi enseñanza, es eterno, y en él está el secreto de vuestra salvación, en esta era de confusiones, de inmensa amargura y de desenfrenadas pasiones. (307, 4 – 8)

21. Yo repruebo a quienes prediquen una fe ciega, una fe sin conocimiento, una fe adquirida por temores y supersticiones.

22. No escuchéis las palabras de quienes atribuyen a Dios todos los males que aquejan a la humanidad, todas las plagas, hambres y pestes, llamándolas castigos o ira de Dios. Esos son los falsos profetas.

23. Apartaos de ellos porque no me conocen y quieren enseñar a los hombres cómo es Dios.

24. Ahí tenéis el fruto de la mala interpretación que se ha dado a las escrituras de los tiempos pasados, cuyo lenguaje divino no ha sido encontrado todavía en el fondo del lenguaje humano con que fueron escritas las revelaciones y las profecías. Muchos van hablando del fin del mundo, del juicio final, de la muerte y del infierno, sin saber un átomo de la verdad. (290, 16 – 19)

25. Estáis ya en la Tercera Era y aún la humanidad está retrasada espiritualmente. Sus ministros, sus teólogos y pastores espirituales bien poco y a veces nada le revelan de la vida eterna. A ellos les revelo también los misterios de mi arcano y os digo: ¿Por qué los callan? ¿Por qué temen despertar al espíritu aletargado de los hombres? (245, 5)

26. Mi doctrina os enseña un culto perfecto, espiritual y puro hacia el Padre, porque el espíritu de la humanidad ha llegado, sin darse cuenta, ante los umbrales del templo del Señor, donde penetrará para sentir mi presencia, para oír mi voz a través de su conciencia y verme en la luz que a su mente desciende.

27. El vacío que los hombres sienten dentro de sus diferentes religiones en este tiempo, se debe a que el espíritu tiene hambre y sed de espiritualidad; no le bastan los ritos y las tradiciones; ansía conocer mi verdad. (138, 43 – 44)

Comunión y Misa

28. Jamás he venido envuelto en misterio ante los hombres. Si os he hablado en sentido figurado para revelaros lo divino o representar en alguna forma material lo eterno, ha sido para que me comprendáis, pero si los hombres se detienen a adorar formas, objetos o símbolos, en lugar de buscar el sentido de aquellas enseñanzas, es natural que se estacionen por siglos y en todo contemplen misterios.

29. Desde los tiempos de la estancia de Israel en Egipto, en que mi sangre fue representada por la de un cordero, ha habido hombres que sólo viven de tradiciones y de ritos, sin comprender que aquel sacrificio fue una imagen de la sangre que Cristo vendría a derramar para daros la vida espiritual. Otros creyendo alimentarse con mi cuerpo, comen panes materiales, sin querer comprender que cuando dí a mis discípulos el pan en el Cenáculo, fue para darles a comprender que quien tomare la esencia de mi palabra como sustento, se habría alimentado de Mí.

30. Cuán pocos son los que en verdad saben entender mis divinas lecciones, y estos pocos son los que las analizan con el espíritu. Mas tened en cuenta, que la divina revelación no os la he traído en una sola vez, sino que os la he ido aclarando en cada una de mis lecciones. (36, 7 – 9)

31. Hay gozo en el corazón de estas multitudes, porque saben que frente a su espíritu se encuentra el banquete celestial, en el cual el Maestro les espera para darles a comer y beber el pan y el vino de la vida verdadera.

32. La mesa en la cual Jesús se reunió en aquel tiempo con sus apóstoles, fue un símbolo del reino de los cielos. Ahí estaba el Padre rodeado de los hijos, ahí estaban los manjares representando a la vida y el amor, vibraba la voz divina y su esencia era el concierto universal, y la paz que allí reinaba era la paz que existe en el Reino de Dios.

33. Habéis tratado de purificaros en estas albas pensando que el Maestro había de traeros en sus palabras un nuevo testamento y así es: hoy os concedo que recordéis el pan y el vino con que representé mi cuerpo y mi sangre, mas también he venido a deciros que en este nuevo tiempo sólo hallaréis ese sustento en la esencia divina de mi palabra. Si buscáis mi cuerpo y mi sangre, tendréis que buscarlos en lo divino de la creación, porque Yo soy sólo Espíritu. Comed de ese pan y bebed de ese vino, mas llenad también mi cáliz, quiero beber con vosotros, tengo sed de vuestro amor.

34. Llevad este mensaje a vuestros hermanos y aprended que la sangre siendo vida, es tan sólo un símbolo de la vida eterna que es el amor verdadero. Por vosotros estoy comenzando a iluminar a la humanidad con mis nuevas revelaciones. (48, 22 – 25)

35. Os traigo la paz y una nueva enseñanza. Si mi sacrificio del Segundo Tiempo abolió el sacrificio de víctimas inocentes que inmolabais en el altar de Jehová, hoy el sustento de mi palabra divina ha hecho que ceséis de representar mi cuerpo y mi sangre con el pan y el vino de este mundo.

36. Todo espíritu que quiera vivir tendrá que alimentarse del Espíritu Divino. Quien escucha mi palabra y la siente en su corazón, se ha alimentado en verdad; ese no sólo ha comido mi cuerpo y bebido mi sangre sino que también ha tomado de mi Espíritu para alimentarse.

37. ¿Quién después de haber probado este alimento celestial volverá a buscarme en cuerpos y formas hechos por manos de hombres.

38. De tiempo en tiempo vengo borrando tradiciones, ritos y formas y sólo dejo en vuestro espíritu la Ley y la esencia de mis enseñanzas. (68, 27)

El Bautismo

39. Pueblo: en aquel tiempo, Juan, llamado también el Bautista, bautizaba con agua a los que creían en su profecía. Este acto era un símbolo de la purificación del pecado original. El decía a las multitudes que llegaban hasta el Jordán para escuchar las palabras del precursor: he aquí que yo os bautizo con agua, mas ya viene Aquél que os bautizará con el fuego del Espíritu Santo.

40. De ese fuego divino nacieron todos los espíritus, brotaron limpios y puros, mas si en su camino han llegado a mancharse con el pecado que trajo consigo la desobediencia, viene de nuevo el fuego de mi Espíritu a derramarse sobre ellos para destruir su pecado, borrar sus manchas y devolverles su pureza original.

41. Si ese bautizo espiritual, en vez de ser entendido como la purificación que el hombre alcanza mediante un acto de arrepentimiento verdadero ante su Creador, lo convertís en un rito y os conformáis con el simbolismo de un acto, de cierto os digo, que vuestro espíritu nada alcanzará.

42. Quien así lo hace, vive aún en los tiempos del Bautista y es como si no hubiese creído en sus profecías ni en sus palabras que hablaban del bautismo espiritual, del fuego divino con el que Dios purifica y eterniza en la luz a sus hijos.

43. Juan llamaba a los hombres en su edad de adultos, para derramar en ellos aquellas aguas símbolo de la purificación. Llegaban a él, cuando eran ya conscientes de sus actos y podían tener ya la voluntad firme para perseverar en el camino del bien, de la rectitud y de la justicia. Ved como la humanidad ha preferido practicar el acto simbólico de la purificación por medio del agua, en lugar de la regeneración verdadera por medio del arrepentimiento y del firme propósito de la enmienda que nacen del amor a Dios. La ceremonia no implica esfuerzo alguno, en cambio, purificar el corazón y luchar por permanecer en la limpidez, sí significa para el hombre esfuerzo, vigilia y hasta sacrificio, por eso han preferido los hombres cubrir con apariencia sus pecados, concretándose al cumplimiento de ceremonias, actos y ritos que en nada mejoran su condición moral o espiritual, si en ellas no interviene la conciencia.

44. Discípulos: esa es la razón por la cual no quiero que entre vosotros existan ritos, para que no por cumplir con ellos, os olvidéis de lo que verdaderamente llega al espíritu. (99, 56 – 61)

45. Yo soy quien envía a los espíritus a encarnar de acuerdo con la ley de evolución, y en verdad os digo, que no serán las influencias de este mundo las que hagan variar mis planes divinos, porque por sobre todas las ambiciones de poder se hará mi voluntad.

46. Cada ser humano trae una misión a la Tierra, su destino está trazado por el Padre y su espíritu ungido por mi caridad. En vano los hombres hacen ceremonias y ungen a los pequeños; de cierto os digo, que en ninguna edad material, serán las aguas las que purifiquen al espíritu de sus faltas a mi ley. Y si Yo envío a un espíritu limpio de todo pecado, ¿De qué mancha le purifican los ministros de las religiones del bautizo?

47. Tiempo es de que comprendáis que el origen del hombre no es un pecado, sino que su nacimiento es el resultado del cumplimiento de una ley natural, ley que no sólo el hombre cumple, sino todas las criaturas que forman la naturaleza. Comprended que os he dicho que el hombre y no su espíritu; el hombre tiene mi potestad para crear seres semejantes a él, mas los espíritus sólo brotarán de Mí.

48. Crecer y multiplicarse es ley universal; lo mismo brotaron los astros de otros astros mayores, que la semilla se multiplicó y jamás he dicho que en ese hecho hayan pecado u ofendido al Creador. ¿Por qué vosotros al cumplir con ese divino mandato, habíais de ser después juzgados como pecadores? Comprended que el cumplimiento de la ley jamás podrá manchar al hombre.

49. Lo que mancha al hombre y aparta al espíritu del camino de evolución, son las bajas pasiones, el libertinaje, el vicio, la lujuria, porque todas ellas van en contra de la ley.

50. Estudiad y escudriñad hasta que encontréis la verdad, y así dejaréis de llamar pecado a los mandatos del Creador de la vida y podréis santificar la existencia de vuestros hijos con el ejemplo de vuestras buenas obras. (37, 18 – 23)

Recordación de los muertos

51. Los hombres son conservadores en sus tradiciones y costumbres; bien está que guarden un recuerdo imborrable de los seres que han bajado a la tumba y les atraiga el lugar donde depositaron sus restos; mas si se profundizaran en el sentido real de la vida material, verían que al desintegrarse aquel cuerpo, vuelve de átomo en átomo a los distintos reinos de que está formado y prosigue desenvolviéndose la vida.

52. Pero el hombre a través de los tiempos, por su falta de estudio de lo espiritual, ha creado una cadena de cultos fanáticos a la materia. Trata de hacer imperecedera la vida material y olvida al espíritu que es el que en verdad posee vida eterna. ¡Cuán lejos se encuentran todavía de comprender la vida espiritual!

53. Ahora sabéis que no tiene objeto llevar ofrendas a esos lugares, donde una lápida que dice “muerte”, debiera decir “desintegración y vida”, porque ahí está la Naturaleza en pleno florecimiento, ahí está la tierra que es seno fecundo e inagotable de criaturas y especies.

54. Cuando estas lecciones sean comprendidas, la humanidad sabrá dar a lo material su lugar y a lo divino el suyo. Entonces desaparecerá el culto idólatra de los antepasados.

55. El hombre debe reconocer y amar a su Creador, de espíritu a Espíritu.

56. Los altares son crespones negros y las tumbas, son una prueba de ignorancia y de idolatría. Yo perdono todas vuestras faltas, mas en verdad debo despertaros. Mi enseñanza será comprendida y llegará el tiempo en que los hombres cambien las ofrendas materiales por pensamientos elevados. (245, 16 – 21)

Símbolos materiales, crucifijos y reliquias

57. En el Primer Tiempo conocisteis los símbolos: El tabernáculo o santuario que guardaba el arca donde estaban guardadas las tablas de la ley. Cuando aquellos símbolos hubieron cumplido su misión, mi voluntad los borró de la tierra, los ocultó de la vista de los hombres para que el mundo no cayera en idolatría, pero el sentido o esencia de aquellas lecciones la dejé escrita en la conciencia de mis siervos.

58. En el Segundo Tiempo, después de consumado el sacrificio de Cristo, hice desaparecer el símbolo más grande del cristianismo: la cruz, junto con la corona, el cáliz y todo cuanto podía haber sido objeto de fanática adoración por parte de la humanidad. (138, 36)

59. A Jesús lo vio sufrir la humanidad y su enseñanza y testimonio es creído por vosotros, ¿Para qué seguirlo crucificando en vuestras esculturas? ¿No os bastan los siglos que lleváis de exhibirlo como la víctima de vuestra maldad?

60. En vez de recordarme en los tormentos y en la agonía de Jesús es mejor que me recordéis en su resurrección, plena de luz y gloria.

61. A veces, al mirar vuestras imágenes representándome en la forma de Jesús en la cruz, hay quienes han pensado que se trató de un hombre débil, cobarde o tímido, sin pensar que Yo soy Espíritu y vine a padecer lo que vosotros llamáis sacrificio y que Yo llamo deber de amor, para ejemplo de toda la humanidad.

62. Si meditáis en que fui Uno con el Padre, no había armas, ni fuerzas, ni suplicios que pudieran haberme doblegado; mas si en cuanto hombre padecí, sangré y morí, fue por daros mi ejemplo sublime de humildad.

63. Los hombres no han comprendido la grandeza de aquella lección, y por doquiera levantan la imagen del crucificado, que representa una vergüenza para esta humanidad, la cual sin amor ni respeto hacia Aquél a quien dice amar, le sigue crucificando e hiriendo diariamente al herir el corazón de sus hermanos, por quienes dio el Maestro su vida. (21, 15 – 19)

64. Yo no os juzgaría si de la Tierra hicieseis desaparecer hasta la última cruz con que simbolizáis vuestra fe cristiana, y en cambio, sustituyeseis ese símbolo con el amor verdadero de los unos hacia los otros; porque entonces vuestra fe y vuestro culto exterior pasarían a ser culto y fe del espíritu, que es lo que Yo espero de vosotros.

65. ¡Si al menos vuestros cultos y vuestros símbolos tuviesen la fuerza para impedir vuestras guerras, para no dejaros caer en el vicio, para manteneros en paz! Pero, mirad como estáis pasando por sobre todo lo que decís que es sagrado; mirad cómo estáis pisoteando lo que habéis tenido como divino.

66. ¡Más os valiera, vuelvo a deciros, no tener un solo templo, ni un altar, ni un símbolo o imagen en toda la Tierra; pero que supieseis orar con el espíritu, que supieseis amar a vuestro Padre, y creer en Él sin necesidad de representantes, y que os amaseis como os he enseñado en mi Doctrina. Entonces estaríais a salvo, estaríais caminando en la senda trazada con mis huellas de sangre, huellas con las que vine a sellar la verdad de mis enseñanzas. (280, 69 – 70)

Veneración de los Santos

67. Os doy estas lecciones, porque habéis convertido al espíritu de muchos justos en divinidades, a los cuales les pedís y adoráis como si fuesen dioses. ¡Cuánta ignorancia, oh humanidad! ¿Cómo pueden los hombres juzgar la santidad y perfección de un espíritu, tan sólo por sus obras humanas?

68. Soy el primero en deciros que imitéis los buenos ejemplos que vuestros hermanos hayan escrito con sus obras, con su vida, con su virtud, y os digo también que al recordarles, esperéis su ayuda espiritual y su influencia; mas, ¿Por qué les levantáis altares que sólo sirven para ofender la humildad de aquellos espíritus? ¿Por qué se crean cultos en torno a su memoria como si fuesen la Divinidad, poniéndolos en el lugar del Padre, al cual olvidan por adorar a sus hermanos? ¡Cuán dolorosa ha sido para ellos la gloria que aquí les habéis dado!

69. Qué saben los humanos de mi juicio sobre aquellos a quienes llaman santos? ¿Qué saben de la vida espiritual de aquellos seres o del sitio que cada uno se ha labrado ante el Señor?

70. Nadie piense que con estas revelaciones vengo a borrar de vuestro corazón los méritos que mis siervos hayan hecho entre la humanidad; por el contrario, quiero que sepáis que la gracia que en Mí han hallado es grande y que es mucho lo que por sus oraciones os concedo; pero es menester que destruyáis vuestra ignorancia, de la cual proviene el fanatismo religioso, la idolatría y la superstición.

71. Si sentís que el espíritu de aquellos seres flota sobre el ambiente de vuestra vida, confiad en ellos que son parte del mundo espiritual, para que ellos y vosotros unidos en la senda del Señor, consuméis la obra de fraternidad espiritual, esa obra que estoy esperando como resultado de todas mis enseñanzas. (115, 52 – 56)

Festividades religiosas

72. En este día, en que las turbas corren con gran algarabía a sus iglesias, para celebrar el instante en que la gloria se abrió para recibirme, Yo os digo, que todo eso es tan sólo una tradición para impresionar al corazón de la humanidad. Son sólo ritos que hoy materializan mi divina pasión.

73. Vosotros no sigáis en esa tendencia, erigiendo altares y símbolos; no hagáis representaciones de hechos sagrados, ni uséis vestidos especiales para distinguiros, porque todo eso es culto idólatra.

74. Invocadme con el corazón, recordad mi enseñanza e imitad mis ejemplos. Ofrecedme el tributo de vuestra enmienda y sentiréis cómo las puertas de la gloria se abren para recibiros.

75. Huid de las falsas y profanas representaciones que se hacen de Mí y de mi pasión, porque nadie podrá representarme; vivid mis ejemplos y enseñanzas; quien así lo hiciere, habrá representado a su Maestro en la tierra. (131, 11 – 13 y 16)

76. Humanidad: en estos días en que conmemoráis el nacimiento de Jesús, es cuando dejáis llegar la paz a vuestro corazón y cuando parecéis una familia unida y feliz.

77. Sé que no todos los corazones sienten una alegría sincera al recordar mi llegada al mundo en aquel tiempo, muy pocos son los que se entregan a la meditación y al recogimiento, dejando que la alegría sea interior y que la fiesta de recordación sea en el espíritu.

78. Hoy, como en todos los tiempos, los hombres han hecho de las conmemoraciones, fiestas profanas y pretextos para buscar placeres de los sentidos, muy alejados de lo que deben ser los goces del espíritu.

79. Si los hombres tomasen este día para consagrarlo al espíritu, meditando en el amor divino, del que fue prueba absoluta el hecho de hacerme hombre para vivir con vosotros, de cierto os digo que vuestra fe, brillaría en lo más alto de vuestro ser, y sería la estrella que os señalara el camino que conduce a Mí, Vuestro espíritu quedaría de tal manera saturado de bondad, que a vuestro paso iríais desbordando caridad, consuelo y ternura en los necesitados. Os sentiríais más hermanos, perdonaríais de corazón a vuestros ofensores; os sentiríais embargados de ternura ante la vista de los desheredados, de esos niños sin padres, sin techo y sin amor. Pensaríais en los pueblos sin paz, donde la guerra ha destruido todo lo bueno, lo noble y sagrado de la vida humana. Entonces, la oración brotaría límpida hacia Mí, para decirme: “Señor, ¿Qué derecho tenemos a la paz, mientras hay tantos hermanos nuestros que padecen intensamente?”

80. Mi contestación hacia vosotros, sería ésta: “Ya que habéis sentido el dolor de vuestros hermanos y habéis orado y habéis tenido caridad, reuníos en vuestro hogar, sentaos a vuestra mesa y gozad esa hora bendita, porque Yo estaré allí presente, no temáis estar contentos si sabéis que en ese instante hay muchos que sufren, pues de cierto os digo, que si vuestra alegría es sana, de ella desprenderá un hálito de paz y de esperanza, que irá flotando como nubecilla de amor sobre los necesitados”.

81. Ninguno piense que vengo a borrar de vuestro corazón la fiesta más pura que celebráis en el año, cuando conmemoráis la Natividad de Jesús. Sólo vengo a enseñaros a dar al mundo lo del mundo y al espíritu lo del espíritu, porque si tantas fiestas tenéis para celebrar hechos humanos, ¿Por qué no le dejáis esta fiesta al espíritu, para que él, convertido en niño, se acerque a ofrecerme su presente de amor, para que adquiera la sencillez de los pastores para adorarme y la humildad de los sabios para inclinar su cerviz y presentar su ciencia ante el dueño de la Sabiduría verdadera?

82. No vengo a contener la alegría que en estos días envuelve la vida de los hombres. No es tan sólo la fuerza de una tradición, es que mi caridad os toca, mi luz os ilumina, mi amor como un manto, os cubre. Entonces sentís el corazón lleno de esperanza, de alegría, de ternura, de necesidad de dar algo, de vivir y amar, sólo que esos sentimientos y esas inspiraciones no siempre los dejáis expresar con su verdadera elevación y pureza, porque aquella alegría la desbordáis en placeres del mundo, sin dejar que el espíritu, que fue por quien vino el Redentor al mundo, viva ese instante, penetre en esa luz, se purifique y se salve, porque aquel Divino Amor, que se hizo hombre, está presente eternamente en el camino de cada ser humano, para que en él encuentre la vida. (299, 43 – 48)

La presencia de Dios a pesar de cultos erróneos

83. Como el hombre se encuentra materializado, tiene que buscarme a través del culto material y como no lleva abiertos los ojos de su espíritu, tiene que forjar mi imagen para verme. Como no se ha sensibilizado espiritualmente, me exige siempre prodigios y pruebas materiales para poder creer en mi existencia y me pone condiciones para servirme, para amarme, y a cambio de lo que Yo le dé, él algo me da. Así contemplo todas las iglesias, todas las religiones, todas las sectas que los hombres han creado sobre el haz de la Tierra, envueltas están en el materialismo, en el fanatismo y la idolatría, la mistificación, el adulterio y las profanaciones.

84. ¿Qué tomo de ellos? La intención solamente. ¿Qué es lo que llega a Mí de todo ello? La necesidad espiritual o corporal de mis hijos, su átomo de amor, su necesidad de luz. Eso es lo que a Mí llega y Yo estoy con todos. No contemplo iglesias, ni formas, ni ritos. Yo vengo a todos mis hijos por igual. Yo recibo su espíritu en la oración. Yo lo acerco a mi regazo para estrecharlo, para que sienta mi calor y ese calor sea estímulo y aliciente en su camino de vicisitudes y pruebas; mas no porque Yo sepa recibir la buena intención de la humanidad, he de dejarla que eternamente permanezca en tinieblas, envuelta en su idolatría y su fanatismo.

85. Yo quiero que el hombre despierte, que el espíritu se eleve a Mí y en su elevación pueda contemplar el esplendor verdadero de su Padre, olvidando los falsos esplendores de las liturgias y de los ritos; quiero que al lograr su elevación verdadera se regenere, se emancipe de las miserias humanas y pueda ir dominando la materialidad, las pasiones, las vicisitudes; encontrándose a sí mismo para que nunca diga al Padre que él es el vil gusano de la tierra, para que sepa que el Padre lo creó a imagen y semejanza suya. (360, 14 – 16)

86. Muchas religiones existen en la Tierra y en su mayoría, están cimentadas sobre la fe en Cristo; sin embargo no se aman las unas a las otras ni se reconocen entre sí como discípulos del Divino Maestro.

87. ¿No creéis que si unas y otras hubiesen comprendido mi Doctrina la hubiesen aplicado a la práctica llevando a la reconciliación y a la paz a los pueblos? Pero no ha sido así. Todas ellas se han mantenido distanciadas unas de otras, distanciando y dividiendo espiritualmente a los hombres, quienes se ven como enemigos o como extraños. Cada quien busca medios y argumentos para demostrar a los demás que él es el poseedor de la verdad y que los demás están equivocados; pero ninguno tiene la fuerza ni el valor para luchar por la unificación de todos, ni tiene la buena fe para descubrir que en cada creencia y en cada culto existe algo de verdad. (326, 19 – 20)

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