3. Testament Kapitel 61… Ermahnungen & Warnungen ……. 3rd Testament Chapter 61… Exhortations & Warnings

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 61…Exhortations & avertissements
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 61…
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flagge de  Kapitel 61… Ermahnungen & Warnungen des Herrn

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 61 – Offenbarungen Jesu Christi
Ermahnungen und Warnungen des Herrn – TEIL I (1-64)

Gebote und Aufträge
So spricht der Herr…

1. Israel, erfülle nicht nur deine mit der Welt eingegangenen Verpflichtungen. Erfülle auch das Gesetz; denn ihr habt dem Vater gegenüber eine Aufgabe übernommen, und ihre Erfüllung muss streng, erhaben und geistig sein.

2. Ich lehre euch, damit ihr euch vom Materialismus abwendet und aufhört, Fanatiker und Götzendiener zu sein; damit ihr von Menschenhand gemachte, materielle Gegenstände weder verehrt, noch Kult mit ihnen treibt. Ich will nicht, dass in euren Herzen Wurzeln von Abgötterei, Fanatismus und falschen Kulten vorhanden sind. Bietet Mir keine Opfergaben an, die nicht zu Mir gelangen; Ich verlange nur eure Erneuerung und eure Erfüllung in der Vergeistigung.

3. Erneuert euch hinsichtlich eurer früheren Gewohnheiten, blickt nicht zurück und schaut nicht auf das, was ihr aufgegeben habt, und was ihr nicht länger tun sollt. Begreift, dass ihr den Weg zu eurer Aufwärtsentwicklung beschritten habt und euch nicht aufhalten dürft. Der Weg ist schmal, und ihr müsst ihn gut kennen, denn morgen werdet ihr eure Brüder auf ihm führen müssen, und Ich will nicht, dass ihr euch verirrt.

4. Ich bin der geduldige Vater, der auf eure Reue und euren guten Willen wartet, um euch mit meiner Gnade und meiner Barmherzigkeit zu überschütten. (23, 60 – 63)

5. Mein Wort rät euch immer das Gute und die Tugend an: dass ihr nicht schlecht von euren Mitmenschen sprecht und sie dadurch der Schande preisgebt; dass ihr nicht solche mit Verachtung anseht, die an Krankheiten leiden, die ihr ansteckend nennt; dass ihr nicht die Kriege begünstigt; dass ihr keine schändliche Beschäftigung habt, welche die Moral zerstört und die Laster fördert; dass ihr nichts Erschaffenes verflucht, nichts Fremdes ohne Erlaubnis des Eigentümers wegnehmt, noch Aberglauben verbreitet.

6. Ihr sollt die Kranken besuchen, denen vergeben, die euch beleidigen, die Tugend schützen und gute Vorbilder sein; und ihr sollt Mich und eure Mitmenschen lieben, da in diesen zwei Geboten das ganze Gesetz zusammengefasst ist.

7. Lernt meine Lektion und lehrt sie durch euer Handeln. Wenn ihr nicht lernt, wie wollt ihr dann meine Lehre predigen? Und wenn ihr nicht fühlt, was ihr gelernt habt, wie wollt ihr dann als gute Apostel lehren? (6, 25 – 26)

8. Volk, wenn du vorankommen willst, so überwinde die Trägheit, die in dir ist. Wenn ihr groß sein wollt, so wendet meine Grundsätze bei euren Werken an. Wenn ihr euch kennen lernen wollt, so erforscht euch mittels meines Wortes.

9. Begreift, wie sehr ihr mein Wort benötigt, welches Liebe, Weisheit, Ratschläge und Hilfe anbietet. Aber fühlt euch zugleich auch verantwortlich für das, was Ich euch gebe, denn ihr seid nicht die einzigen Bedürftigen auf der Welt. Es gibt viele, die Hunger und Durst nach diesen Unterweisungen haben, und ihr müsst daran denken, euch vorzubereiten, um mit der Botschaft meiner Liebe zu ihnen zu gehen. (285, 50 – 51)

10. Sehr groß ist die Verantwortung, die dies Volk gegenüber der Menschheit hat. Es muss ein Beispiel wahrer Vergeistigung geben, es soll die Art und Weise zeigen, wie man die innerliche Religionsausübung, die wohlgefällige Opfergabe, die Gottes würdige Huldigung darbringt.

11. Öffnet euer Herz und vernehmt dort die Stimme des Gewissens, damit ihr eure Handlungsweisen beurteilt und erfahrt, ob ihr meine Unterweisungen treulich auslegt oder ob auch ihr den Sinngehalt meiner Lehre falsch auffasst. (280, 73)

12. Meine Lehre verliert ihren ganzen Sinn, wenn ihr sie nicht zur Anwendung bringt.

13. Ihr wisst sehr wohl, geliebte Jünger, dass der Zweck meines Gesetzes und meiner Lehre der ist, das Gute zu tun, und dass daher jener, der sie nur im Gedächtnis oder auf den Lippen trägt, ohne sie auf seine Werke anzuwenden, pflichtwidrig handelt. (269, 45)

14. Menschen, die ihr im Herzen das Licht der Erfahrung dieses Lebens besitzt und in eurem Geist das Licht, welches die Entwicklung während verschiedener Erdenleben hinterlässt – warum beschäftigt sich euer Geist mit dem, was für ihn nutzlos ist, und warum weint ihr oftmals aus Gründen, die euren Schmerz nicht verdienen? Sucht in allem die Wahrheit; sie ist auf allen Wegen, ist hell und klar wie das Licht des Tages. (121, 48 – 49)

15. Vergesst nicht und seid euch immer bewusst, dass von eurem rechtschaffenen und tugendsamen Leben der Glaube abhängt, den ihr bei euren Mitmenschen erweckt, das heißt, dass sie euch selbst in eurem Privatleben erforschen und beobachten werden, um in euren Werken die Bestätigung für die Lehre zu suchen, die ihr predigt. (300, 57)

16. Sagt Mir: habe Ich euch abgewiesen, wenn ihr euch vergangen habt? Habe Ich euch zurückgelassen, euch im Stich gelassen, wenn euch irgendein Straucheln aufgehalten hat? Habe Ich Mich bei euch grimmig gezeigt, wenn ihr, vom Schmerz besiegt, zu Fall gekommen seid?

17. Dennoch sehe Ich, dass die, die Ich mit soviel Liebe meine Jünger nenne, ihre Mitmenschen im Unglück im Stich lassen, den ablehnen, der vom rechten Wege abweicht, anstatt ihn liebevoll an sich zu ziehen und ihm zu helfen, sich zu bessern, und sie manchmal zu Richtern werden, wenn sie sich in Dinge mischen, die zu richten ihnen nicht zusteht.

18. Entspricht dies meiner Unterweisung? Nein, sagt Mir euer Gewissen, denn Ich will, dass ihr euch selbst genauestens beurteilt, damit ihr die vielen Rauheiten abschleifen könnt, an denen eure Gefühle kranken, und ihr beginnen könnt, meine Jünger zu werden. (268, 46)

Glaube, Hoffnung, Liebe, Demut, Zuversicht

19. Wenn ihr demütig seid, werdet ihr groß sein. Größe ist nicht im Hochmut und in der Eitelkeit, wie viele glauben. “Seid von Herzen sanft und demütig”, so habe Ich euch zu allen Zeiten gesagt.

20. Erkennt Mich als Vater und liebt Mich, sucht für eure Körperhülle keinen Thron noch einen Namen, der euch vor den andern auszeichnet. Seid einfach ein Mensch unter andern Menschen und habt guten Willen in euch. (47, 54)

21. Ich will bei euch den Glauben sehen, den die Kranken bekundeten, die in der “Zweiten Zeit” zu Mir kamen; den des Gelähmten, des Blinden und der unheilbaren Frau. Ich möchte Mich geliebt fühlen als Vater, begehrt als Arzt und gehört als Meister. (6, 46)

22. Werdet nicht schwach im Glauben, noch in der Hoffnung. Habt immer vor Augen, dass das Ende dieser Lebensreise kommen wird. Vergesst nicht, dass euer Ursprung in Mir war, und dass das Endziel gleichfalls in Mir sein wird, und dies Ziel ist die Ewigkeit, denn es gibt keinen Tod des Geistes.

23. Habt als Ideal eures Strebens die Ewigkeit und verliert nicht den Mut im Auf und Ab des Lebens. Wisst ihr etwa, ob dies eure letzte Inkarnation auf Erden ist? Wer vermöchte euch zu sagen, dass ihr in diesem Körper, den ihr heute habt, alle eure Schulden bezahlt, die ihr gegenüber meiner Gerechtigkeit auf euch geladen habt? Darum sage Ich euch: Nützt die Zeit, doch geht nicht überstürzt. Wenn ihr eure Leiden mit Glauben und Ergebung annehmt und den Kelch mit Geduld leert – wahrlich, Ich sage euch, eure Verdienste werden nicht unfruchtbar sein.

24. Sorgt dafür, dass der Geist immer vorwärts schreitet, damit ihr nie und nimmer aufhört, euch zu vervollkommnen. (95, 4 – 6)

25. Lebt für den Vater, indem ihr seine Kinder liebt, die eure Geschwister sind, und ihr werdet Unsterblichkeit erlangen. Wenn ihr der Selbstsucht anheimfallt und euch in eurer Eigenliebe abkapselt, wird die Saat, die ihr hinterlasst, und euer Andenken schwerlich überdauern.

26. Seid von Herzen sanft und demütig, und ihr werdet immer voll meiner Gnade sein. (256, 72 – 73)

27. Groß ist eure Bestimmung! Lasst euch jedoch nicht von schlimmen Vorzeichen beherrschen, sondern seid vielmehr von Mut und Hoffnung erfüllt bei dem Gedanken, dass die Tage der Bitternis, die näher rücken, für das Erwachen und die Läuterung der Menschen notwendig sind, ohne die ihr den siegreichen Einzug der Zeit der Vergeistigung nicht erleben könntet.

28. Lernt, euch über die Widrigkeiten hinwegzusetzen, lasst nicht zu, dass sich Niedergeschlagenheit eures Herzens bemächtigt, und achtet auf eure Gesundheit. Ermuntert das Gemüt eurer Geschwister, indem ihr von Mir sprecht und ihnen meine Lehre aufzeigt, welche Glaube und Hoffnung entzündet.

29. Seht, wie niedergeschlagen viele Menschen leben. Es sind Wesen, die sich im Lebenskampf haben besiegen lassen. Seht, wie früh sie gealtert und grau geworden sind, das Gesicht welk und der Ausdruck melancholisch. Doch wenn die, die stark sein sollen, schwach sind, wird die Jugend dahinwelken und die Kinder werden nur Trübsal in ihrer Umgebung erblicken.

30. Du, Volk, beraube nicht dein Herz all jener gesunden Freuden, die ihr, obschon sie flüchtig sind, genießen dürft. Esst in Frieden euer bescheidenes Brot, und wahrlich, Ich sage euch, ihr werdet es dann wohlschmeckender und gehaltvoller finden.

31. Entnehmt meinen Worten, dass das, was Ich von euch will, Zuversicht, Glaube, Optimismus, Seelenfrieden und Stärke ist, dass es trotz eurer Mühsale und Plagen keine Bitterkeit in euren Herzen geben soll. Was an Liebenswürdigkeit oder Aufmunterung hättet ihr denen, die es benötigen, zu geben, wenn euer Herz von Leiden, Sorgen oder Unzufriedenheit erfüllt wäre?

32. Gerade in euren Prüfungen sollt ihr das beste Beispiel von Erhebung, Glaube und Demut geben.

33. Wer seinem Leben diese Vergeistigung zu geben vermag, fühlt immer Frieden, und selbst wenn er schläft, ist sein Schlaf ruhig und erholsam, was der Geist nutzt, um sich vom Körper zu lösen in Richtung auf das Jenseits zu, wo er jene Göttlichen Kraftströme empfängt, von denen er sich nährt und an denen er den Körper teilhaben lässt. (292, 45 – 51)

Gebet, Studium, Wachsamkeit, Erneuerung und Vergeistigung

34. Geliebte Jünger, Ich sage euch noch einmal: Wachet und betet, denn das Fleisch ist schwach und in seinen Schwächen kann es den Geist vom rechten Wege abbringen.

35. Der Geist, der zu “wachen” versteht, weicht niemals von der Bahn ab, die sein Herr ihm vorgezeichnet hat und ist fähig, sein Erbe und seine Begabung zur Anwendung zu bringen, bis er seine Entwicklung erreicht hat.

36. Dieser Mensch wird seine Prüfungen bestehen, weil er wachsam lebt und sich niemals vom Körper [Seele] beherrschen lässt. Wer wacht und betet wird immer siegreich aus den Lebenskrisen hervorgehen und wird festen Schrittes auf dem Weg des Lebens gehen.

37. Wie anders ist das Verhalten dessen, der zu beten und zu “wachen” vergisst! Freiwillig verzichtet er darauf, sich mit den besten Waffen zu verteidigen, die Ich in den Menschen gelegt habe, welche der Glaube, die Liebe und das Licht des Wissens sind. Er ist es, der die innere Stimme nicht vernimmt, die durch die Intuition, das Gewissen und Träume zu ihm spricht. Aber sein Herz und sein Verstand verstehen diese Sprache nicht und schenken der Botschaft ihres eigenen Geistes keinen Glauben. (278, 1 – 3)

38. Betet für die verwirrten Geistwesen, für die Erdgebundenen, für jene, die im Innern der Erde sich noch nicht von ihren Körpern zu lösen vermögen, für jene, die wegen der unverständigen Trauer, die man um ihretwillen auf der Erde beibehält, leiden und weinen.

39. Vergebt auch denen und richtet jene nicht mehr, die in eure Herzen Böses gesät haben. Wenn eure Augen sie schauen könnten, wie sie kniefällig bittend eure Vergebung erflehen, wärt ihr nicht so ungerecht zu ihnen. Helft ihnen, sich in die Unendlichkeit emporzuschwingen, erhebt sie durch euer liebevolles Gedenken, begreift, dass sie nicht mehr zu dieser Welt gehören. (107, 15)

40. Ihr dürft euch nicht mit euren ersten Werken zufrieden geben, in der Meinung, genügend Verdienste für die Vervollkommnung eures Geistes erworben zu haben. Doch damit ihr täglich neue Lektionen lernt und größere Offenbarungen entdeckt, widmet immer etwas Zeit dem Studium meines Werkes.

41. Der wissbegierige Jünger wird immer die Antwort auf seine Fragen vernehmen und in Augenblicken der Prüfung immer meinen väterlichen Rat hören.

42. Der fortgeschrittene Jünger wird eine Quelle der Liebe für seine Mitmenschen sein, er wird sich wirklich von seinem Vater mit einem Erbe ausgestattet fühlen und wird den Zeitpunkt erkennen, um zur Durchführung seiner großen geistigen Mission unter den Menschen aufzubrechen. (280, 40 – 42)

43. Je mehr ihr euch vervollkommnet, desto näher werdet ihr das Ziel sehen. Ihr wisst zwar nicht, ob ihr nur noch einen Schritt von eurem Heil entfernt seid, oder ob ihr noch eine lange Wegstrecke zurücklegen müsst. Ich sage euch nur, dass ihr euch willig und folgsam von diesem Worte leiten lassen sollt, das die Stimme meines Göttlichen Geistes ist.

44. Hütet euch, gegen das Gesetz zu verstoßen, wiederholte Male den gleichen Fehler zu begehen. Beherzigt diesen Ruf, der eine Aufforderung zur Besserung ist – eine Bitte, die euer Vater an euch richtet, weil Ich euch nicht vergeblich auf Erden leben und hernach über euren Ungehorsam weinen sehen möchte. (322, 60)

45. Fürchtet euch nicht vor dem Gerede der Menschen noch vor ihren Urteilen, fürchtet das Gericht eures Gottes. Denkt daran, dass Ich euch gesagt habe, dass Ich als Richter unerbittlich bin. Verlangt deshalb immer nach Mir als Vater, als Gott, damit es euch an nichts auf eurem Lebenswege mangelt. (344, 31)

46. Lass dich nicht überraschen, mein Volk. Lebt immer wachsam und seid die treuen Wächter. Fürchtet nicht die Worte, die eure eigenen Geschwister euch sagen, um euch davon zu überzeugen, dass ihr im Irrtum seid.

47. Bleibt standhaft, denn große Belohnungen werde Ich den “Soldaten” geben, die meiner Sache treu sind – denen unter euch, die diesen schwierigen Zeiten der Verwirrung der Weltanschauungen, der Glaubensbekenntnisse und Religionen entgegentreten.

48. Alle eure Mitmenschen sollt ihr in derselben Weise hoch achten, wie ihr mein Werk hoch achtet, und sollt auf die Unterweisung hinweisen, die Ich euch erneut hinterlassen werde. Wenn die Menschen sich über euch lustig machen, so lasst sie dies tun; denn das Licht meines Heiligen Geistes wird zu ihnen gelangen, und dann wird Reue in ihren Herzen sein. (336, 18)

49. Bleibt nicht stehen, o Jünger! Wie Ich euch immer gesagt habe, soll euer Gang fest auf dem Weg des Guten und des Fortschritts bleiben, denn es kommen Zeiten, in denen nur das Gute dem Menschen weiterhilft, in denen ihn nur die Tugend und die Wahrheit auf dem Weg des Kampfes und der Auseinandersetzung aufrechterhalten.

50. Die Tage rücken näher, in denen der Betrug zu Fall kommen wird, in denen die Falschheit, die Heuchelei, die Selbstsucht, jede schlechte Saat ihr Ende findet durch schwere Heimsuchungen, Stürze und Schläge.

51. Darum sagt euch der Meister: Werdet immer stärker im Guten! Sei überzeugt, mein Volk, dass du für das Gute, das du tust, nichts Böses empfangen kannst. Wenn ihr für das Gute, das ihr auf Erden tut, eine böse Frucht oder einen bösen Lohn erntet, so ist diese böse Frucht vorübergehend, es ist nicht die endgültige Frucht, sage Ich euch in Wahrheit. Man muss beharrlich bleiben, bis man erntet. (332, 31)

An die Offenbarungsgemeinden gerichtete Warnungen
(…sowie für alle Leser und Nachfolgenden – Theo)

52. Wehe dem, der mein Wort nach seinem Gutdünken auslegt, denn dafür wird er Mir verantwortlich sein.

53. Auf der Erde haben sich viele Menschen der Verfälschung der Wahrheit gewidmet, ohne sich der Verantwortung bewusst zu sein, die sie als Mitarbeiter im Liebeswerk des Vaters haben.

54. In dieser Gerichtszeit, die viele nicht kennen, weil sie die Geschehnisse, die sie erleben, nicht zu deuten wissen, ist das Gericht in jedem Geist und fordert während seiner Pilgerschaft in dieser Welt von ihm Rechenschaft über seine Werke innerhalb und außerhalb des Gesetzes der Liebe.

55. Wer in diesen Schriften den Sinngehalt meiner Offenbarungen, die durch Inspiration gegeben wurden, verändern sollte, wird für sein Tun vor Mir verantwortlich sein.

56. Deshalb müsst ihr redlich vorgehen, denn diese Unterweisungen sind mein Liebesvermächtnis für meine Kinder, die, ob inkarniert oder im Geiste, in Erwartung ausführlicherer Unterweisungen sind. (20, 12 – 14)

57. Ich will bei dir, Israel, keine Lüge sehen, denn eines Tages wird diese entdeckt werden, und dann wird die Welt sagen: “Sind das die Jünger des Meisters? Wenn sie falsche Jünger sind, dann war auch der Meister falsch, der unter ihnen wohnte, um ihnen Lügen weiterzugeben.” (344, 10)

58. Ihr seid die dazu Beauftragten, den Schmerz der Menschen zu lindern, die Gotteslästerer beten zu lehren, die lange Zeit verblieben sind, ohne ihren Geist im Gebet zu erheben.

59. Doch dafür müsst ihr euch täglich mehr vergeistigen und euch von der Vermaterialisierung frei machen.

60. Denn Ich will nicht, dass ihr überspannte Spiritualisten seid, nein. Fanatismus ist in meinen Augen abscheulich, und das ist es, was Ich unter euch beseitigen will. Das Gewissen wird euch sagen, wie ihr in Einklang mit allem leben sollt. (344, 17 – 18)

61. Höre Mich, Volk, vernehmet, Jünger: Ich gebe euch derzeit das Licht und befreie euch von Ketten, Banden und Finsternissen. Doch Ich ermächtige euch nicht dazu, aus diesem Werk eine weitere Religion zu machen, noch dass ihr es wie gewohnt mit Bildnissen und Riten erfüllt – nein!

62. Erkennt genau, worin die Freiheit besteht, die Ich euch bringe, damit ihr sie nicht durch einen neuen Fanatismus ersetzt.

63. Seid ihr euch noch nicht bewusst geworden, dass euer Verstand und mit ihm der Geist in seiner Entfaltung aufgehalten worden waren? Erinnert ihr euch nicht an die Flut der von euren Vorfahren ererbten falschen Ängste und Vorurteile, von denen Ich euch befreit habe, damit ihr die Wahrheit unverstellt erblickt und das Licht empfangen könnt? (297, 20 – 21)

64. Das Erdreich wird feucht und aufnahmebereit sein in Erwartung des Saatkorns meiner Sämänner, und hier ist es angebracht, dass ihr einmal über die Verantwortung dieser Sämänner nachdenkt. Wäre es recht, wenn dies Volk, nachdem die Menschheit frei von Fanatismus und sinnbetörender Anbetung sein wird, mit einer neuen Abgötterei daherkäme? Nein, geliebte Jünger und Schüler. Deshalb gibt es auch bei jedem Schritt auf eurem Wege Lektionen und Prüfungen. (292, 44)

***

Kapitel 61 – Ermahnungen und Warnungen des Herrn – TEIL II (65-120)

Warnung vor Fortsetzung der Kundgaben nach 1950 und falschen “Christuskundgaben” – So spricht der Herr…

65. Nach dem von meiner Göttlichkeit festgesetzten Tag werdet ihr mein Wort nicht mehr vernehmen. Aber es wird in eurem Gewissen, in eurem Herzen und in den Büchern niedergeschrieben sein.

66. Wer sich danach als Stimmträger erhebt und meinen Strahl anruft, kennt nicht den Urteilsspruch, den er über sich selbst fällt.

67. Ich warne euch, damit ihr den falschen Propheten, falschen Stimmträgern und falschen “Christussen” kein Gehör schenkt. Ich wecke euch auf, damit ihr rechtzeitig Verwirrung vermeidet und das Eindringen von Geistern der Finsternis unter euch verhindert. Wachet, denn von diesen Unterweisungen werdet ihr Mir Rechenschaft geben müssen, wenn ihr nicht zugerüstet seid. (229, 40 – 41)

68. Dies ist bereits der letzte Zeitabschnitt, in dem Ich in dieser Form bei euch sein werde. Glaubt daran, und glaubet auch, dass Ich nicht zu dieser Welt zurückkehren werde, um mein Wort materiell hörbar zu machen, und noch weniger, um Mensch zu werden.

69. Wappnet euch, denn es werden Gerüchte von Menschen zu euch gelangen, die behaupten, dass Ich zurückgekommen bin, dass Christus zur Erde gekommen ist. Ihr sollt dann treu bleiben und mit Überzeugung sagen: “Der Herr ist geistig bei allen seinen Kindern”.

70. Falls ihr jedoch schlafen und euch nicht vergeistigen solltet, werdet ihr leugnen, dass Ich mein Wort zurückzog; und zu Gotteslästerern und Ungehorsamen geworden werdet ihr meinen Strahl auf die Menschenscharen herabbeschwören und ihnen sagen: “Lasst uns Jenen bitten, der uns sein Wort gab, dass Er weiterhin zu uns spricht. Wir wollen Ihm Gesänge und Hymnen darbringen, damit Er uns erhört”.

71. Doch wahrlich, Ich sage euch: mein Strahl wird nicht mehr zum menschlichen Verstandesvermögen zurückkehren, denn Ich werde eure Torheit nicht unterstützen.

72. Was hättet ihr zu gewärtigen? Dass die Worte scheinbaren Lichtes euch in Verwirrung stürzen. Will dies euer Herz nicht? Dann bereitet euch vor auf jene Prüfung, und auf euren Gehorsam und eure Demut wird das Licht meiner Inspiration nieder strahlen.

73. Ich kündige euch an, dass, wenn nicht noch vor 1950 der Zusammenschluss dieser Gemeinden zu einem einzigen Volke geschieht, sehr bald Verwirrung herrschen wird, weil es welche geben wird, die behaupten, dass der Meister sich weiterhin kundgibt, und dann wehe diesem Volke! Habt ihr diese Bedrohung noch nicht vorausgefühlt?

74. Noch immer ist bei euch nicht jener Geist der Brüderlichkeit und Einigkeit erwacht, und ihr erwartet, dass es die Ereignisse sind, die euch vereinen. Doch wenn ihr dies erwartet, werdet ihr stattdessen erleben, wie Seuchen, Unordnung, Kriege und das Gericht der Naturgewalten ausbrechen, bis es auf der Welt keinen Ort des Friedens mehr gibt – weder auf der Erdoberfläche, noch in ihrem Innern, weder auf dem Meer, noch in den Lüften. (146, 24 – 26)

75. Ihr sollt euch zurüsten, dann werdet ihr immer, wenn ihr versammelt seid – sei es in diesen Gemeindehäusern, in euren Heimen oder in freier Natur – bei diesen Zusammenkünften geistig meine Gegenwart fühlen.

76. Aber wachet, denn es werden auch falsche Jünger erscheinen, die ausposaunen, dass sie mit dem Vater direkt Zwiesprache haben, und die falsche Weisungen und Inspirationen übermitteln.

77. Ich habe euch gelehrt, die Wahrheit vom Betrug zu unterscheiden, den Baum an seiner Frucht zu erkennen. (260. 65 – 66)

78. Ich habe euch angekündigt, dass der Zeitpunkt kommen wird, an dem ihr viele “Spiritualismen” auftauchen sehen werdet, und dass ihr dann geschult sein müsst, um zu entdecken, bei welchen Wahrheit und bei welchen Betrug zugrunde liegt.

79. Ihr werdet falsche Kundgebungen aufkommen sehen, die Mir zugeschrieben werden; Gerüchte von göttlichen Boten, die Botschaften zur Welt bringen; Sekten mit dem Namen der Sieben Siegel, und viele konfuse und zweideutige Lehren.

80. All dies wird das Ergebnis der großen geistigen Verwirrung sein, die die Menschheit vorbereitet hat. Doch seid unbesorgt; sorgt hingegen dafür, dass ihr wachend und betend lebt, dann werdet ihr der Geistesverwirrung nicht erliegen, weil mein Wort in den Momenten größter Finsternis Licht sein wird, das euch meine kristallklare und ewige Wahrheit schauen lassen wird. (252, 15 – 17)

Untugenden, Heuchelei, Lasterhaftigkeit

81. Die Eitelkeit hat sich in jenen eingenistet, welche in der Meinung, die volle Erkenntnis der Wahrheit erreicht zu haben, sich für gelehrt, stark, unfehlbar, groß und absolut gehalten haben, ohne sich bewusst zu werden, dass sie sich oftmals geirrt haben.

82. Ich will nicht, dass in diesem Volk, das sich gerade erst unter dem Lichte dieser Unterweisungen zu bilden beginnt, morgen die Menschen auftauchen, die – durch ihre Eitelkeit verwirrt – ausposaunen, dass sie die Reinkarnation Christi oder die neuen Messiasse sind.

83. Die solche Handlungen begehen werden jene sein, welche meinen, das Verständnis meiner ganzen Wahrheit erlangt zu haben, in Wirklichkeit aber fern von dem durch Christus gekennzeichneten Pfade gehen, welcher derjenige der Demut ist.

84. Studiert das Leben Jesu auf Erden, und ihr werdet eine tiefe und unvergessliche Lehre der Demut finden. (27, 3 – 6)

85. Einer der schwersten Charakterfehler ist der der Heuchelei. Sprecht nicht lautstark von Liebe, solange ihr nicht fähig seid, Mich in euren Mitmenschen zu lieben.

86. Wie viele von denen, die den Kuss des Judas verurteilt haben, wollen nicht erkennen, dass sie ihrem Bruder den Kuss vorgetäuschter Brüderlichkeit gegeben haben und sie ihn hintenherum verraten haben! Wie viele von denen, die sagen, dass sie den Notleidenden dienen, sehe Ich gegen Geld Licht, Wahrheit, Wohltätigkeit bringen.

87. Warum habt ihr, wenn euch jemand mit seinen Fragen eingeschüchtert hat, wie Petrus in seinen Augenblicken der Schwachheit gehandelt, Mich verleugnet und versichert, dass ihr Mich nicht einmal gekannt habt? Warum fürchtet ihr die menschliche Rechtsprechung und fürchtet nicht die meine?

88. Doch wahrlich, Ich sage euch, zwischen die göttliche Gerechtigkeit und eure Sünden stellt sich die Fürsprache Marias, eurer Himmlischen Mutter, die immer für euch bittet. (75, 34)

89. Niemand ist berechtigt, das Tun seiner Mitmenschen zu richten, denn wenn der, welcher rein ist, es nicht tut – warum sollte es dann der tun dürfen, der in seinem Herzen Schandflecken trägt?

90. Ich sage euch dies, weil ihr immerzu darauf aus seid, die Saat eures Bruders zu erforschen, in der Hoffnung, Fehler an ihr zu finden, um ihm dann eure Saat zu zeigen und ihn zu demütigen, indem ihr ihm sagt, dass eure Arbeit reiner und vollkommener ist.

91. Der einzige Richter, der eure Werke abzuwägen versteht, ist euer Vater, der im Himmel wohnt. Wenn Er mit seiner Waage erscheint, wird in seinen Augen nicht jener größeren Verdienst haben, der mehr versteht, sondern der, welcher ein Bruder seiner Mitmenschen und ein Kind seines Herrn zu sein verstand. (131, 55 – 57)

92. Lernt und handelt, unterweist und fühlt dabei, was ihr tut und sagt, bekräftigt meine Lehre durch eure Werke. Ich will keine Heuchler unter meinen Jüngern. Bedenkt, was aus der Menschheit und euch selbst würde, wenn dies mit soviel Liebe und Geduld begründete Werk durch Mangel an Moral, Tugend und Wahrhaftigkeit in eurem Leben zu Fall gebracht würde. (165, 25)

93. Lauft nicht mehr den Vergnügungen oder Frivolitäten der Welt hinterher. Folgt dem Ideal, euer Leben untadelig zu gestalten, da Ich euch während eures ganzen Daseins jene Befriedigungen geben werde, welche Anregung für euer Herz sind. (111, 61)

94. Weh euch, wenn die bösen Neigungen mehr vermögen als die Tugenden, die ihr in eurem Geist habt, und wenn meine Unterweisung keine Früchte hervorbringt! Wenn ihr nicht über mein Wort nachdenkt und es ergründet, und dabei meint, dass ihr meinen Willen erfüllt, wird mein Licht euch wachrütteln. Doch wenn ihr die ganze Wahrheit erkennt, werdet ihr euch daran erinnern, dass Ich euch zur Welt gesandt habe, um wohltätige Werke zu tun. (55, 6)

95. Wehe denen, die in dieser Zeit durch ihre Schändlichkeiten und ihren Ungehorsam den Kindern, die Ich mit einer geistigen Mission (zur Erde) gesandt habe ein schlechtes Beispiel geben! Wollt ihr den Volkshaufen gleichen, die unter Geschrei und Gespött Jesus nach Golgatha führten und dabei Entsetzen in die Herzen der Kinder säten, die sich nicht erklären konnten, warum man einen Menschen marterte und tötete, der nur Segnungen austeilte.

96. Jedes Mal, wenn Jesus stürzte, weinten jene Unschuldigen. Doch wahrlich, Ich sage euch, ihr Weinen entsprang mehr dem Geiste als dem Fleische. Wie viele von ihnen folgten Mir später nach und liebten Mich, ohne dass aus ihren Herzen die Erinnerung an das ausgelöscht werden konnte, was ihre unschuldigen Augen mitangesehen hatten. (69, 50 – 51)

Falsche Busse und falsche Erwartungen

97. Hütet euch davor, falsch verstandene Bußen zu vollbringen, und entzieht eurem Körper nicht das, was er braucht. Erspart ihm dagegen, was für ihn schädlich ist, auch wenn es für ihn ein Opfer bedeutet. Dies wird die Buße sein, die eurem Geist dienlich ist, und die daher dem Vater wohlgefällt. (55, 40)

98. Ihr seht bereits in Gott weniger einen Richter als den Vater von vollkommener und unerschöpflicher Liebe, und Ich sage euch, dass es gut ist, dass ihr in Gott euren Vater seht.

99. Dennoch muss Ich euch sagen, um euch wach zu halten, dass auch ihr, wie jenes alte Volk, einem neuen Fehler anheimfallen könnt, und dieser Fehler kann darin bestehen, dass ihr euch nicht darum bemüht, euch moralisch und geistig zu bessern, oder dass ihr euch keine Sorgen darüber macht, fortwährend und schwer zu sündigen, in dem Vertrauen, dass der Vater vor allem Liebe ist und euch vergeben wird.

100. Gewiss, Gott ist Liebe, und es gibt kein Vergehen, so schwer es auch sei, das Er nicht vergibt. Aber ihr sollt genau wissen, dass dieser göttlichen Liebe eine Gerechtigkeit entspringt, die unerbittlich ist.

101. Seid euch all dessen bewusst, damit das, was ihr als Erkenntnis meiner Lehre in euch aufgenommen habt, der Wahrheit entspricht, und ihr alle irrigen Vorstellungen zunichte macht, die in euch vorhanden sein könnten.

102. Vergesst nicht, dass die Liebe des Vaters euch zwar vergibt, aber dass der Schandfleck – trotz Vergebung – eurem Geist aufgeprägt bleibt, und dass ihr ihn durch Verdienste abwaschen müsst und so der Liebe gerecht werdet, die euch vergab. (293,43 – 44)

103. Eine Stimme hat euch erweckt, eine gütige und trostreiche Stimme, die euch ins Reich des Lichtes und des Lebens ruft, die sich jedoch in Gerechtigkeit verwandeln kann, wenn ihr es vorzieht, weiterhin euren Geist herabzuwürdigen und das Gesetz zu missachten.

104. Dem Gehorsamen und Demütigen sagt mein Wort: Bleibe standhaft, denn du wirst viel von meiner Gnade erlangen und wirst vieles für deine Geschwister erreichen.

105. Dem Törichten sagt meine Stimme: Wenn du diese gesegnete Gelegenheit nicht nutzest, um dem Schmutz der Sünde oder der Finsternis der Unwissenheit, in der du lebst, zu entkommen, wirst du Zeiten und Zeitalter über deinen Geist hinweggehen sehen, ohne zu erfahren, was der Herr in seiner Botschaft brachte, noch welches die Geistesgaben waren, die Er seinem Volke offenbarte.

106. Zwar wird es für alle eine geeignete Zeit geben, um sich zu retten und sich zu den Höhen aufzuschwingen. Aber wehe dem, der diesen Tag verzögert! Wehe dem, der die Gelegenheiten versäumt, die Entwicklung seines Geistes zu erreichen, weil er sich den Nichtigkeiten dieser Welt gewidmet hat! Er weiß nicht, wie lange die Zeit sein wird, in der er auf eine neue Gelegenheit warten muss, noch kennt er die Bitternis seiner Wiedergutmachung.

107. Darin liegt nicht die geringste Vergeltung oder die gelindeste Strafe vonseiten des Vaters, wohl aber seine strenge und unerbittliche Gerechtigkeit.

108. Wisst ihr etwa heute, da Ich Mich unter euch eingefunden habe, ob ihr nicht schon frühere Gelegenheiten versäumt oder ungenutzt gelassen habt, und kennt ihr etwa die Zeitspanne, die euer Geist abgewartet hat, um diese neue Gelegenheit zu erhalten, eine Mission zu erfüllen, die ihm vor langer Zeit anvertraut wurde?

109. Was weiß euer Herz oder euer Verstand von der Vergangenheit seines Geistes, von seinem Schicksal, seinen Verschuldungen, Aufgaben und Sühneleistungen? Nichts!

110. Daher dürft ihr die Vervollkommnung des Geistes nicht unterbrechen, noch ihn durch die Liebe zu den Gütern der Welt in Versuchung führen. Er muss einem andern Weg, anderen Zielen, anderen Idealen folgen. (279, 16 – 19)

Warnung an die Völker und die Mächtigen der Erde

111. Wehe den Menschen, wenn in ihren Herzen nicht endlich die Barmherzigkeit und tätige Nächstenliebe aufbricht! Wehe den Menschen, wenn sie nicht endlich volle Erkenntnis ihrer bösen Werke erlangen! Ihre eigene Hand entfesselt über ihnen die Wut der Naturgewalten und versucht auf die Nationen den Kelch des Schmerzes und der Bitternis auszugießen. Selbst wenn sie das Resultat ihres Wirkens ernten, werden manche noch immer sagen: “Es ist die Strafe Gottes.” (57, 82)

112. Wehe den Völkern, die hartnäckig an ihrem Götzendienst, ihrem Fanatismus und ihrer Tradition festhalten! Sie werden mein Licht nicht schauen können, noch werden sie die unendliche Beglückung des Erwachens des Geistes fühlen.

113. Zwar wird meine Lehre die Welt erschüttern. Doch wenn der Kampf zu Ende ist, wird man auf Erden den wahren Frieden fühlen – jenen, der meinem Geiste entspringt. Nur die Törichten, die Starrköpfigen und die Hartherzigen werden weiterhin leiden. (272, 12 – 13)

114. Ich mache Mich im harten Herzen der Menschen fühlbar – jener, die die Absicht haben, die Kriege zu schüren – damit sie erkennen, dass mein Wille stärker ist als ihre kriegerischen Absichten. Falls das Herz jener Männer hart bleibt und sich von meinem Willen nicht umstimmen lässt, wird Meine Gerechtigkeit auf dem ganzen Erdball fühlbar werden. (340, 33)

115. Wiederum, wie in den Zeiten Noah‟s, werden sich die Menschen über die Prophezeiungen lustig machen, und erst, wenn sie spüren, dass die Wasserfluten bereits ihre Körper unter sich begraben, werden sie zu glauben und zu bereuen beginnen.

116. Meine Barmherzigkeit wollte euch immer in eurer Unbesonnenheit aufhalten, doch ihr wolltet nie auf Mich hören. Sodom und Gomorrha wurden gleichfalls gewarnt, damit sie Furcht und Reue fühlen und ihre Zerstörung vermeiden sollten. Doch sie wollten nicht auf meine Stimme hören und gingen unter.

117. Auch Jerusalem forderte Ich auf, zu beten und zur wahren Gottesverehrung zurückzukehren. Aber sein ungläubiges und fleischlich gesinntes Herz verwarf meine väterliche Ermahnung und musste sich durch die Geschehnisse von der Wahrheit überzeugen lassen. Wie bitter waren dann jene Tage für Jerusalem!

118. Erkennt ihr nun die Wahrheit, dass ihr noch immer dieselben seid? Denn ihr habt eure geistige Kindheit nicht verlassen wollen, um zu wachsen und auf dem Weg der Weisheit, die in meinem Worte liegt, aufwärts zu steigen.

119. Ich sende euch allen diese Botschaft, welche Völkern und Nationen als Prophetie, zum Erwachen, zur Wachsamkeit dienen soll. Wohl euch, so ihr an ihren Inhalt glaubt.

120. Denkt über ihren Sinngehalt nach, doch wachet und betet hernach, denn wenn ihr dies tut, wird euch ein inneres Licht leiten und eine höhere Kraft beschützen, bis ihr in Sicherheit seid. (325, 73-77)

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flagge en  Chapter 61… Exhortations & Warnings from The Lord

THE THIRD TESTAMENT Chapter 61 – Revelations of Jesus Christ
Exhortations and Warnings from The Lord

Mandates and Obligations
Thus saith the Lord…

1. Israel: Do not comply only with your obligations incurred in the world. Comply also with the Law, for before the Father you have undertaken a mission and its fulfillment should be strict, elevated and spiritual.

2. I am teaching you so that you will withdraw from materialism and cease to be fanatical and idolatrous; that you may not venerate or render worship to man – made idols. It is not My wish that within your heart there would exist roots of idolatry, fanaticism, false worship; do not present any offerings that will not reach Me, I only ask for your regeneration and your compliance within spirituality.

3. Transform yourselves from your past customs, do not look back or contemplate what you have left and should no longer practice; understand that you have penetrated the path of your evolution and you should not detain. The road is narrow and you must know it well, because tomorrow you will have to guide your brethren through it and I do not want you to get lost.

4. I am a patient Father who awaits your repentance and good will in order to fill you with My grace and My charity. (23, 60 – 63)

5. My word always advises righteousness and virtue, you must not spread malicious talk about your brethren, causing their disgrace. Do not regard with contempt those who suffer ailments that you call contagious; do not favor wars; do not have a disgraceful occupation which destroys morality and protects vices; do not curse anything that is created. Do not take what belongs to others without permission of its owner, or spread superstitions.

6. Visit the sick; forgive those who offend you; protect virtue; give good examples and you will be loving Me and loving your brethren, because My entire Law is based on those two precepts.

7. Learn My lesson and teach it by practicing it. If you do not learn, how do you expect to preach My Doctrine? And if you do not feel what you have learned, how do you expect to teach like a good apostle? (6, 25 – 26)

8. People, if you want to progress, leave aside the laziness in you; if you wish to be great, apply My maxims to your works; if you wish to know yourselves, analyze yourselves through My word.

9. Understand that you need My word, which pours forth love, wisdom, counsel, and assistance, but feel responsible, at the same time, for what I give you; for you are not the only needy ones in the world, there are many who have hungered and thirsted for these teachings, and you must think of preparing yourselves to go to them with the message of My love. (285, 50)

10. The responsibility toward humanity that this people has before it is very great; they shall have to give an example of true spirituality, teach the way to offer up the inner worship that is the pleasing offering, the worthy homage, to God.

11. Open your hearts and hear the voice of the conscience so that you may judge your actions and you may know that you are indeed faithfully interpreting My teachings, or if you too are mistaking the meaning of My Doctrine. (280, 73)

12. My Doctrine loses all meaning if you do not practice it.

13. You know well, beloved disciples, that the purpose of My law and Doctrine is the practice of good, and that therefore who bears it only in his memory or on his lips, without applying it to his actions, is lying. (269, 45)

14. You men who bear the light of experience of this life in your heart and spirit and the light left by the evolution in different existences: Why do you busy your spirits in that which is superfluous to it? And why do you so often cry over things that do not justify your pain? Seek the truth in all things; it is on every path, as diaphanous and clear as the light of day. (121, 48 – 49)

15. Do not forget and keep always in mind, the awakening of faith in your brothers depends on your righteous and virtuous life. This means that they will scrutinize and observe even the intimate parts of your life, seeking in your works a confirmation of the Doctrine you preach (300, 57)

16. Tell Me: Have I ever rejected you for your faults? Have I left you behind, abandoned, when some obstacle has delayed you? Have I been cruel when, overcome by pain, you have fallen?

17. Yet I see those who I so lovingly call My disciples abandon their brothers who have fallen into misfortune and ignore those who make an error; and instead of bringing those in with charity to help them to reform themselves, at times they make themselves judges, taking up cases that do not correspond to them to judge.

18. Is that My teaching? I can hear your consciences saying, “No.” And yet I wish you to judge yourselves in detail, so that you may smooth the burrs that your feelings suffer from, and begin to be My disciples. (268, 46)

Faith, Hope, Love, Humility, and Trust

19. When you are humble, you will be great. Greatness does not lie in pride and vanity as many believe. I have told you throughout the times to be meek and humble of heart.

20. Acknowledge Me as your Father and love Me. Do not seek a throne for your material body or a name to distinguish you from the rest. Do not seek to be different from others and always practice good will. (47, 54)

21. I want to see in you the faith that the sick people showed during the Second Era, when they appeared before Me: that of the paralytic, the blind and the incurable woman. I want to feel loved as the Father, to be solicited as a Doctor and to be listened to as the Master. (6, 46)

22. Do not weaken in faith or hope, keep always in mind that the end of this journey will come. Do not forget that in Me you had your beginning, and in Me too shall be your end; and that end is eternity, for there is no death of the spirit.

23. Keep eternity as your ideal, and do not weaken before the difficulties. Do you even know if this is your last incarnation on earth? Who can tell you if that body you now have is paying back all of your debts with My justice? That is why I tell you, make use of your time here, but do not hurry. If you accept your sufferings and with patience drain the cup, I can tell you truly that your merits will not be sterile.

24. Keep your spirit always moving forward so that you never cease to perfect yourselves. (95, 4 – 6)

25. Live for the Father who loves his children, who are your brothers, and you will reach immortality. If you fall into selfishness, and wrap yourselves in self – love, with difficulty shall your seed and your memory last.

26. Be meek and humble of heart, and you will be always full of My grace. (256, 72 – 73)

27. Great is your destiny! Yet do not be thereby dominated by sad presentiments, but fill yourselves with hope and courage thinking that the days of bitterness that approach are necessary for the awakening and the purification of men, without which you can never see the triumphal entry of the time of spirituality.

28. Learn to impose yourself over adversities, do not allow sorrow to take hold of your heart, and be careful of your health. Raise the morale of your brothers by speaking of Me and teaching them My Doctrine, which ignites faith and hope.

29. Look at the way many men walk with their heads bowed, they are spirits who have allowed themselves to be defeated in the contest; see them prematurely aged and gray, their faces wilted and with a melancholy expression, and if those who should be strong weaken, youth must wither, and childhood will look sadly at their surroundings.

30. You, people, do not deprive your hearts of all those healthy but fleeting pleasures, you may enjoy them, eat your humble bread in peace, and I promise you will find it sweeter and more substantial.

31. Deduce from My words that what I want of you is trust, faith, optimism, calm, and steadfastness, and that in spite of your labors and penalties there is no bitterness in your hearts. What sweetness or happiness can you offer to the needy if you had the heart occupied by sorrow, worry, or dissent?

32. It is precisely in your trials that you must give the highest examples of elevation, faith, and humility.

33. He who can give that spirituality to his life will never cease to feel peace, and even his dreams will be peaceful and refreshing, for his spirit will use his sleep to detach itself towards the beyond to receive those Divine emanations from which it is nourished and in which the body also participates. (292, 45 – 51)

Prayer, Study, Alertness, Renovation, and Spirituality

34. Beloved disciples, once again I tell you: Be vigilant and pray, for the material is fragile, and in its weaknesses it can detour the spirit from the straight path.

35. The spirit that knows how to keep watch never leaves the road marked out for him by his Lord, and is able to employ his inheritance and his gifts until He achieves elevation.

36. He will move ahead in the trials, because He lives alert and never lets himself be dominated by the material. He who is vigilant and prays always emerges triumphant from the difficult times, and knows how to walk with firm steps on the path of life.

37. How different is the conduct of He who forgets to keep vigil and pray! He voluntarily renounces to defend himself with the best weapons I have placed in man, which are faith, love, and the light of knowledge. It is He who does not hear the inner voice that speaks to him through intuition, his conscience, or in dreams. The heart and the mind do not understand this type of language, and do not believe the message sent by their own spirit. (278, 1 – 3)

38. Pray for the troubled spirits, for those become materialists, for those in the bowels of the earth who have not yet managed to separate themselves from their bodies; and for those who suffer and weep because of the ignorant mourning on earth that follows them.

39. Pardon and cease judging too those who have sown ills in your heart; if your eyes could behold them on their knees begging your forgiveness you would not be so unjust to them. Help them to fly toward the infinite, raise them up with your charity, understand that they no longer belong to this world. (107, 15)

40. Do not be satisfied with your first works, believing that you have earned sufficient merit for the perfection of your spirit, but dedicate a time each day to the study of My Work, so that you may learn new lessons and discover greater revelations daily.

41. The studious disciple will always hear the answer to his questions and will always hear My Fatherly counsel in the instants of testing.

42. The diligent disciple will be a source of love for his brothers, He will feel truly rewarded by his Father, and will recognize the moment to rise up and carry out his great spiritual mission among men. (280, 40 – 42)

43. As you perfect yourselves you will see the goal to be closer, though you will not know if you are one step from your salvation or if you still have far to go on the road. I tell you only that you must allow yourselves to be guided submissively and obediently by this word, which is the voice of My Divine Spirit.

44. Absolve yourselves of breaking the Law, of falling repeatedly into the same error. Heed this call, which is an invitation to reform, a plea that your Father makes to you, for I do not wish to see you live uselessly on earth and cry afterward for your disobedience. (322, 60)

45. Do not fear the murmurs of humanity or their judgments; fear the justice of your God. Remember that I have told you that as a judge I am inexorable. Seek me out therefore always as Father, as God, so that you lack nothing on your path. (344, 31)

46. Do not allow yourselves to be surprised, My people, live always alert and be faithful sentinels. Do not fear the words spoken to you by your own brothers to convince you that you are wrong.

47. Keep firm, for great will be the honors I give to the soldiers faithful to My cause, those of you, who know how to face these difficult times of confusion of ideas, creeds, and religions.

48. Respect all your brothers in the same way that you respect My Work, and demonstrate the teaching that I have come again to show you. If men mock you, let them; the light of My Holy Spirit will come to them and repentance will be in their hearts. (336, 18)

49. Do not halt in your steps, oh disciples, but let them be always firm on the path of good and progress as I have always told you, for times are coming in which only the good can open a breach for mankind, and in which only virtue and truth can maintain them on the path of struggle and combat.

50. The days are near when imposture must fall, in which falsehood, hypocrisy, selfishness, and all the bad seeds will find their end through great trials, obstacles, and reverses.

51. That is why the Master tells you: Pledge yourselves more and more to the good. Be convinced, My people, that you can receive no evil for the good you do. If for the good you do on the earth you gather poor fruits or repayment, that result is temporary, not the final one. In truth, I tell you that you must persevere until the harvest. (332, 31)

Warnings to the Communities of the Revelation
(…as well as for all readers and successors – Theo)

52. Unfortunate is He who interprets My word according to his will, for He will answer to Me because of it.

53. On earth many men have dedicated themselves to altering the truth, without realizing the responsibility that they have as collaborators in the Work of love of the Father.

54. During this period of judgment which many ignore, because they have been unable to interpret the events that they are living, justice is found in each spirit taking into account its deeds within or outside the Law of love in the course of its pilgrimage in this world.

55. He who alters the essence of My revelations in these writings revealed through inspiration, will answer for his actions before Me.

56. Therefore, you must proceed with uprightness, for these lessons are My legacy of love for My children who, incarnated or in spirit, are awaiting greater teachings. (20, 12 – 14)

57. I do not wish to see lies in you, oh Israel, for one day they will be uncovered, and then the world will say: “Are these the disciples of the Master? If the disciples are false, so too was the Master who instructed them by giving them lies. (344, 10)

58. You are the ones entrusted with alleviating the pain of humanity and teaching prayer to the blasphemers who have passed much time without elevating their spirits in prayer.

59. For this, however, you must spiritualize yourselves, putting materialism away from you each day.

60. I do not wish you to be exaggerated spiritualists, No. Fanaticism is abominable to Me, and that is why I have come to remove it from your midst. The conscience will tell you how you must live in harmony with all. (344, 17 – 18)

61. Hear Me, people; listen, disciples; I am giving you the light and I am freeing you of the chains, the ties, and the darkness. But I am not empowering you so that you can make of this Work just another religion, nor so that you can fill it with forms and rites according to your convenience. No!

62. Distinguish well what is the liberty I have come to give you, so that you do not exchange it for a new fanaticism.

63. Have you not realized yet that your minds, and with them your spirits, have been stalled in their development? Do you not remember the mound of false fears and prejudices inherited from your antecessors from which I have freed you so that you may look the truth in the face and receive the light? (297, 20 – 21)

64. The soil will be watered and open in waiting for the seed of My sowers. Would it be just for this people to arrive with a new idolatry after humanity has been freed of fanaticism and materialist adoration? No My beloved disciples and students, that is why the lessons and trials are found on your path at every step. (292, 44)

***
Chapter 61 – Exhortations and Warnings from The Lord – PART II

Warning about the Continuation of the Revelations after 1950, and False Revelations of Christ – Thus saith the Lord…

65. After the day marked by My divinity, you will no longer hear My word, but it will have been engraved in your conscience, your heart, and in the books.

66. He who rises up as a speaker invoking My Ray does not know the sentence that He imposes upon himself.

67. I warn you not to lend your ears to false prophets, false spokesmen, and false Christs. I alert you so that you may avoid the confusion in time, and avoid the coming among you of spirits of darkness. Be vigilant, for you will answer to Me for these teachings if you are not prepared. (229, 40 – 41)

68. These are already the final times that I stay among you in this form. Believe in this, and believe too, that I will not return to this world to give My word material form, and much less to make Myself man.

69. Prepare yourselves, for rumors will come to you of men who claim that I have returned, that Christ has come to the earth. Remain faithful and say firmly, that the Lord is with all his children in spirit.

70. If you sleep, and do not spiritualize yourselves, you will deny that I raised up My word and transforming yourselves into blasphemers, invoke My Ray upon the multitudes, saying to them: “We ask that He who gave us his word continue speaking to us, let us raise up canticles and hosannas that He may hear us.”

71. Yet, I tell you truly that My Ray shall not be turned again upon human understanding, for I will not come to feed your foolishness.

72. To what will you be exposing yourselves? To the words of apparent light leading you to confusion. Is that what your heart wishes? Prepare yourselves for that test, and the light of My inspiration will shine over your obedience and humility.

73. I proclaim to you that if by 1950 there is no unification of these multitudes into one single people, confusion will soon reign, for there will be some who say that the Master continues to manifest; woe then to this people. Have you not sensed this threat in advance?

74. That spirit of brotherhood and unity has not yet awoken in you; you hope that events will bring you unity, yet if that is what you await you will see the plagues unleashed, the disorders, the wars, and the justice of the elements, until there will not be one place of peace in the whole world, not on its surface, in its bowels, at sea or in the winds. (146, 24 – 26)

75. You will prepare yourselves and always when you are gathered, be it in these gathering places, in your homes or your valleys, there, in these meetings, you feel My presence spiritually.

76. But be watchful, for false disciples shall arise announcing that they communicate directly with the Father, and transmit false orders and inspirations.

77. I have taught you to distinguish the truth from imposture, to know the tree by its fruit. (260, 65 – 66)

78. I have announced that the moment will come when you see many “spiritualisms” arise, and that you must be prepared to discover in which ones truth exists, and in which imposture.

79. You will see false communications attributed to Me, rumors of Divine envoys that bring messages to the world, sects with the name of the Seven Seals and many confusing and undefined doctrines.

80. All this will be the product of the great spiritual confusion that humanity has been preparing, but do not fear, try to live keeping watch and praying, and you will not succumb to the confusion, for My word, in the moments of greatest darkness, shall be the light that makes you behold My clear and perennial truth. (252, 15 – 17)

Bad Habits, Hypocrisy and Vice

81. Vanity is harbored in those who, believing themselves to have reached the complete knowledge of the truth, have considered themselves wise, strong, infallible, great and absolute, without realizing that many times they have been confused.

82. I do not desire that from among these people who have barely begun to develop under the light of these lessons, tomorrow emerge men who are confused because of their vanity, boasting that they are the reincarnation of Christ, or that they are the new Messiahs.

83. Whoever commits such acts, will be those who, believing they have reached the understanding of all My truth, in reality, are far from the path marked by Christ. which is of humility.

84. Study the life of Jesus on earth and you will find a profound and unforgettable lesson of humility. (27, 3 – 6)

85. One of the most serious defects is that of hypocrisy; do not proclaim love while incapable of loving Me in your fellow men.

86. How many of those who have judged the kiss of Judas, do not want to see that they have given a kiss of apparent fraternity to their brother and behind his back have betrayed him! How many of those who say that they are serving the needy I see delivering light, truth and charity in exchange for coins.

87. Why is it that when someone has intimidated you with questions, you have done as Peter did during his moments of weakness: denying Me and declaring that in truth you did not even know Me? Why do you fear human Justice and not mine?

88. Verily I say to you that between the Divine justice and your Sins, the intercession of Mary intervenes, your celestial Mother who always pleads for you. (75, 37)

89. No one is authorized to judge the actions of his brothers, for if He who is clean does not do so, why should He who bears stains in his heart?

90. I tell you this because you are constantly examining what is sown by your brothers, expecting to find defects in it, to then show them your own sowing to humiliate them saying that your own work is cleaner and more perfect.

91. The only judge who knows how to assess your works is your Father in Heaven. When He presents himself with his scales, it will not be He who understands the most who has the highest merit in his eyes, but He who has known how to be the brother to his fellow men, and child to his Lord. (131, 55 – 57)

92. Learn and practice; teach, feeling what you say and do; confirm My doctrine by your works. I do not wish the corrupt among My disciples. Think of what would become of humanity and of you, if this Work, initiated with such love and patience, were to be toppled from a lack of morality, virtue, and truth in your life. (165. 25)

93. Go no longer in pursuit of the pleasures or frivolities of the world, but pursue instead the elevation of your lives, so that throughout your lives I may give you the satisfactions that serve as encouragement for your hearts. (111, 61)

94. Woe unto you if your evil tendencies ore stronger than the virtues possessed by your spirit or if My teaching does not bear fruit! If you do not meditate or analyze My word, believing you are doing My will, My light will awaken you. And when you know all truth, you will remember that I have sent you to the world to do good works. (55, 6)

95. Woe betide those who during this period with their profanations and disobedience set a bad example in front of the children, whom I have sent with a spiritual mission! Do you want to imitate the multitudes who between shouts and mockery led Jesus toward Golgotha, sowing terror within the hearts of the children who could not explain to themselves why a man who only delivered blessings was being tortured and put to death?

96. Each time that Jesus fell, those innocent ones wept; but verily I say to you that their weeping came more from the spirit than from the flesh. How many of them followed Me afterward and loved Me, even when the memory of what their innocent eyes beheld was not erased from their hearts! (69, 50 – 51)

False Penitence and mistaken Expectations

97. Do not practice wrongful understood penance; do not deprive your body of what it needs. On the other hand, avoid those things which might harm your body even if it requires a sacrifice on his behalf. That type of penance benefits your spirit and also pleases the Father. (55, 40)

98. You already look at God as more of a Father of perfect and inexhaustible love than as a judge. And I tell you that it is well that you look at God as your Father.

99. Nonetheless, I must tell you, so that you will be alert, that you too could fall, as did that ancient people, into a new error, and that error could be to cease worrying about improving morally and spiritually, or it could be to carelessly sin seriously and repeatedly because you are confident that the Father is above all love, and therefore must forgive you.

100. Certainly, God is love, and there is no fault so grave that He will not forgive it, but you must know that it is from precisely that same Divine love that his inexorable justice proceeds.

101. Know all this, so that bearing in you the knowledge of My doctrine, which contains truth, you destroy all the mistaken concepts that may be in you.

102. Do not forget that the love of the Father pardons you, but that the stain remains inscribed on your spirit in spite of the pardon, and that you will have to cleanse it through merits, returning the love that pardoned you. (293, 43 – 44)

103. A voice has come to awaken you, a voice sweet and consoling that calls you to the Kingdom of Light and Life, but which can become one of justice if you choose to continue profaning your spirit and ignoring the Law.

104. To the humble and obedient My word says: “Persevere, for you will accomplish much by My grace, and much will you reach for your brothers.”

105. To the foolish My voice says: “If you do not make use of this holy occasion to leave the mire of sin or the darkness of ignorance you inhabit, you will see the times and eras pass over your spirit without knowing what the Lord brought in his message, nor what were the gifts revealed to his people.

106. It is true that there will be a good time to save yourself and scale the heights, but woe to He who delays that day. Woe to He who misses the opportunities to achieve the evolution of the spirit because He dedicated himself to the superfluous of this world! He does not know how long it will be until the next opportunity, nor how bitter will be the restitution.

107. There is not the smallest bit of revenge or the least bit of punishment on the part of the Father in this, but only his strict and inexorable justice.

108. Now that I have presented Myself among you, by any chance do you see that you have missed or not taken advantage of prior opportunities, or how long your spirit has waited to receive this new opportunity to fulfill a mission that some time ago was entrusted to it?

109. What do your heart and mind know of the past of their spirit, of its destiny, its debts, its missions, and its restitutions? – Nothing.

110. That is why you should not block the perfection of the spirit, nor tempt it with the love of the things of this world. It must follow another road, other ends, and other ideals. (279, 16 – 19)

Warning to the Peoples and Powers of the earth

111. Woe betides Humanity if in her heart mercy and charity should not emerge! Woe betides men if they should not come to have a complete knowledge of their bad deeds! Their own hand is unleashing upon themselves the fury of the elements and trying to spread upon the nations the chalice of pain and bitterness, and when they are gathering the result of their deed, even then, there will be some who will say: “It is a punishment of God!” (57, 82)

112. Woe to those peoples who are stubborn in their idolatry, their fanaticism, and their routine! They shall be unable to behold My light, nor shall they feel the infinite joy of the awakening of the spirit.

113. Certainly My Doctrine will move the world, yet when the struggle has ceased, true peace shall be felt on earth, the peace which comes from My Spirit. Only the foolish, those resistant to understanding, and the hard of heart will continue to suffer. (272, 12 – 13)

114. I am making Myself felt in the hard hearts of men, in those which bear the purpose of fomenting war, so that they may recognize that My will is stronger than their warlike purposes. If the hearts of these men is hard, and is not moved by My will, My justice shall be felt in all the universe. (340, 33)

115. Again, as in the times of Noah, men shall laugh at the prophecies and will begin to believe and repent only when the waters begin to cover their bodies.

116. My charity has come always to restrain you in your senselessness, yet you have never wished to listen to Me. Sodom and Gomorrah were also warned so that fear and repentance might enter them and prevent their destruction, however, they did not wish to hear My voice, and perished.

117. I also invited Jerusalem to pray and return to true worship, but its unbelieving and carnal heart rejected My Fatherly warning and waited for events to reveal the truth. How bitter were those days for Jerusalem!

118. Do you see how it is true that you have always been the same, and have never wished to leave behind your spiritual infancy in order to grow and elevate yourselves on the road of wisdom that there is in My word?

119. I send you all this message, which serves you as prophecy, as an awakening, as a warning to peoples and nations. Blessed are you if you believe in its content.

120. Meditate on its essence, but then pray and keep watch, for if you do this, an inner light will guide you and a higher strength will protect you until you are safe. (325, 73 – 77)

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flagge fr  Chapitre 61… Exhortations et avertissements du Seigneur

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 61 – Révélations de Jésus-Christ
Exhortations et avertissements du Seigneur

Commandements et missions
Cela dit le Seigneur…

1. Israël, ne vous limitez pas à accomplir vos devoirs contractés dans le monde. Observez aussi la Loi parce que, devant le Père, vous avez accepté une mission et son accomplissement doit être strict, élevé et spirituel.

2. Je vous enseigne afin que vous vous éloigniez du matérialisme et que vous cessiez d’être des fanatiques et des idolâtres, pour que vous n’adoriez ni ne rendiez le culte à des objets matériels façonnés par des mains humaines. Je ne veux pas qu’en votre coeur existent des racines d’idolâtrie, de fanatisme, de faux cultes; ne Me présentez pas d’offrandes qui n’arriveront pas à Moi ; je ne vous demande que votre régénération et votre accomplissement dans la spiritualité.

3. Régénérez-vous, oubliez vos habitudes passées, ne regardez pas derrière vous et ne contemplez pas ce que vous avez laissé et que vous ne devez plus continuer à pratiquer, comprenez que vous êtes entrés dans la voie de votre évolution et que vous ne devez pas vous arrêter. Le chemin est étroit et il vous faut bien le connaître, parce que, demain, vous aurez à guider vos frères, et je ne veux pas que vous vous égariez.

4. Je suis le Père patient qui attend votre repentir et votre bonne volonté pour vous combler de ma grâce et de ma charité. (23, 60-63)

5. Ma parole vous conseille toujours le bien et la vertu. Ne dites jamais de mal de vos frères en provoquant son déshonneur; ne considérez jamais avec mépris ceux qui souffrent de maladies que vous appelez contagieuses; ne défendez pas les guerres; n’exercez aucune activité qui détruise la moralité et protège les vices; ne maudissez rien de ce qui fut créé; ne prenez rien qui ne vous appartienne sans l’autorisation de son propriétaire; ne propagez pas de superstitions.

6. Rendez visite aux malades; pardonnez à ceux qui vous offensent; protégez la vertu; donnez de bons exemples et vous M’aimerez et vous aimerez vos frères, toute ma Loi se résumant en ces deux préceptes.

7. Apprenez ma leçon et enseignez-la avec votre pratique. Si vous n’apprenez pas, comment voulez-vous prêcher ma Doctrine? Et si vous ne sentez pas ce que vous avez appris, comment voulez-vous enseigner comme le bon apôtre? (6, 25-26)

8. Peuple, si vous souhaitez avancer, abandonnez la paresse qu’il y a en vous; si vous voulez être grands, appliquez mes maximes à vos oeuvres; si vous voulez vous connaître, analysez-vous au travers de ma parole.

9. Comprenez combien vous avez besoin que ma parole diffuse amour, sagesse, conseils et aide, mais à la fois, vous devez vous sentir responsables de ce que je vous confie, parce que vous n’êtes pas les seuls nécessiteux au monde, il y en a beaucoup qui ont eu faim et soif de ces enseignements et vous devez penser à vous préparer pour aller vers eux avec le message de mon amour. (285, 50-51)

10. La responsabilité que ce peuple a devant l’humanité est très grande, il devra donner l’exemple d’une véritable spiritualité, il enseignera la forme d’élever le culte intérieur, l’offrande agréable, et un hommage digne de Dieu.

11. Ouvrez votre coeur et écoutez, en lui, la voix de la conscience, pour juger vos actes et savoir si vous interprétez fidèlement mes leçons ou si vous vous trompez aussi au niveau du sens de ma Doctrine. (280, 73)

12. Ma Doctrine perd tout son sens, si vous ne la mettez pas en pratique.

13. Disciples bien aimés, vous savez bien que la finalité de ma Loi et de ma Doctrine est la pratique du bien, et que, par conséquent, celui qui ne la porte que dans sa mémoire ou sur ses lèvres, sans l’appliquer à ses actes, prévarique. (269, 45)

14. Vous, les hommes, qui portez dans le coeur, la lumière de l’expérience de cette vie, et dans l’esprit, la lumière que laisse l’évolution d’existences multiples, pourquoi occupez-vous votre esprit avec tout ce qui est superflu, et pourquoi pleurez-vous souvent pour des motifs qui ne méritent pas votre douleur? Recherchez la vérité dans toute chose; elle est sur tous les chemins, elle est diaphane et claire comme la lumière du jour. (121, 48-49)

15. N’oubliez pas et gardez toujours à l’esprit que, de votre vie droite et vertueuse, dépendra la foi que vous éveillerez en vos frères. Ce qui veut dire qu’ils vous analyseront en profondeur et vous observeront jusque dans votre vie intime, recherchant, dans vos actions, la confirmation de la Doctrine que vous prêchez. (300, 57)

16. Dites-Moi : vous ai-je répudiés quand vous avez fauté? Vous ai-je laissés à la traîne, abandonnés, quand quelques faux-pas vous ont arrêtés? Me suis-je acharné sur vous lorsque vous êtes tombés, vaincus par la douleur?

17. Cependant, je vois que ceux que j’appelle mes disciples, avec tant d’amour, abandonnent leurs frères dans le malheur, désavouent celui qui dévie, au lieu de l’attirer avec charité pour l’aider à se corriger, et parfois, se convertissent en juges, sêoctroyant des procès, quêils nêont pas le droit de juger, puisque ceux-ci ne sont pas de leur ressort.

18. Est-ce cela, mon Enseignement? Non! Me rétorque votre conscience! Eh bien, je veux que vous vous analysiez minutieusement, afin de pouvoir polir tant d’aspérités dont souffrent vos sentiments et de pouvoir commencer à être mes disciples. (268, 46)

Foi, espoir, amour, humilité et confiance

19. Vous serez grands lorsque vous serez humbles! La grandeur ne réside pas dans l’orgueil ni dans la vanité, comme beaucoup le croient. Soyez manses et humbles de coeur, c’est le message que je vous ai livré au fil des temps.

20. Reconnaissez-Moi en tant que Père et aimez-moi, ne cherchez pas un trône pour votre enveloppe, ni un nom qui vous distingue des autres, soyez un homme parmi les hommes et portez en vous la bonne volonté. (47, 54)

21. Je souhaite voir, en vous, la foi que manifestèrent les malades qui arrivèrent à Moi au Second Temps : celle du paralytique, celle de l’aveugle et celle de la femme incurable. Je souhaite me sentir aimé comme Père, sollicité comme Docteur et écouté comme Maître. (6, 46)

22. Ne faiblissez pas dans la foi ni dans l’espérance; ayez toujours à l’esprit que la fin de cette étape arrivera; n’oubliez pas qu’en Moi vous avez eu votre principe et que vous aurez aussi la fin, et cette fin est l’éternité parce que la mort de l’esprit n’existe pas.

23. Que l’éternité soit votre idéal et ne vous évanouissez pas dans les vicissitudes! Savez-vous, peut-être, si celle-ci sera votre ultime incarnation sur la Terre? Qui pourra vous dire que, dans ce corps que vous avez aujourd’hui, vous êtes en train de solder toutes vos dettes contractées avec ma justice? C’est pourquoi je vous dis : profitez du temps, mais ne vous empressez pas. Si vous acceptez, avec foi et conformité, vos souffrances et que vous allez patiemment jusqu’au bout du calice, en vérité je vous le dis, vos mérites ne seront pas stériles.

24. Faites en sorte que l’esprit marche toujours en tête pour que vous ne cessiez jamais de vous perfectionner. (95, 4-6)

25. Vivez pour le Père aimant ses enfants qui sont vos frères, et vous atteindrez l’immortalité. Si vous sombrez dans l’égoïsme et que vous vous renfermez dans votre amour propre, la semence que vous laisserez, ainsi que votre mémoire, subsisteront difficilement.

26. Soyez manses et humbles de coeur, et vous serez toujours emplis de ma grâce. (256, 72-73)

27. Que votre destin est grand! Mais ne vous laissez pas pour autant dominer par les tristes présages, mais emplissez-vous de courage et d’espoir, en pensant que les jours d’amertume qui s’approchent, sont nécessaires pour le réveil et la purification des hommes, sans lequel vous ne pourriez contempler l’entrée triomphale du temps de la spiritualité.

28. Apprenez à surmonter les adversités, ne permettez pas que la tristesse s’empare de votre coeur et prenez soin de votre santé. Remontez le moral de vos frères en leur parlant de Moi, en leur enseignant ma Doctrine qui enflamme la foi et l’espoir.

29. Voyez comment beaucoup d’hommes marchent tête basse. Ce sont des esprits qui se sont laissés vaincre dans la lutte. Regardez-les vieillir et blanchir prématurément, le visage froissé et l’expression mélancolique. Et si ceux qui doivent être forts faiblissent, la jeunesse se fanera et l’enfance ne verra autour d’elle que tristesse.

30. Vous, peuple, ne privez pas votre coeur de toutes ces joies saines, bien que fugaces, dont vous pouvez jouir, mangez en paix votre humble pain et, en vérité je vous le dis, vous le trouverez plus doux et plus substantiel.

31. Retenez de mes paroles que ce que je souhaite de vous est la confiance, la foi, l’optimisme, la tranquillité et la force, qu’en dépit de vos travaux et de vos pénalités, il n’y ait pas d’amertume dans votre coeur. Quelle douceur ou bonne saveur pourriez- vous offrir aux nécessiteux si vous aviez le coeur occupé par les peines, les préoccupations ou la non- conformité?

32. C’est précisément dans vos épreuves que vous devez donner vos meilleurs exemples d’élévation, de foi et d’humilité.

33. Celui qui parvient à doter sa vie de cette spiritualité, jamais ne cessera de ressentir la paix ; même lorsqu’il dort, son sommeil est paisible et réparateur, ce dont profite l’esprit pour se projeter vers l’au-delà où il reçoit ces émanations divines dont il s’alimente et qu’il partage avec le corps. (292, 45-51)

Prière, étude, rénovation et spiritualité

34. Disciples bien aimés, une fois de plus, je vous le dis : Veillez et priez, parce que la matière est fragile et, dans ses faiblesses, elle peut éloigner l’esprit du droit chemin.

35. L’esprit qui sait veiller ne s’écarte jamais de la route que son Seigneur lui a tracée et se trouve apte à faire usage de son héritage et de ses dons, jusqu’à atteindre son élévation.

36. Cet être devra triompher dans ses épreuves, parce qu’il vit sur ses gardes et ne se laisse jamais dominer par la matière. Celui qui veille et qui prie triomphera toujours des moments pénibles et saura marcher, d’un pas décidé, par le chemin de la vie.

37. Que la conduite de celui qui oublie de prier et de veiller est différente! Il renonce volontairement à se défendre avec les meilleures armes que j’ai déposées en l’homme, qui sont la foi, l’amour et la lumière du savoir. Il est celui qui n’écoute pas la voix intérieure qui lui parle au travers de l’intuition, de la conscience et des rêves; mais le coeur et l’entendement ne comprennent pas ce langage et ne croient pas au message de son propre esprit. (278, 1-3)

38. Priez pour les esprits perturbés, pour les matérialisés, pour ceux qui, dans les entrailles de la terre, ne parviennent pas à se détacher de leurs corps, pour ceux qui souffrent et pleurent, pour le deuil ignorant qu’on leur garde sur la Terre.

39. Pardonnez aussi et cessez de juger ceux qui ont semé du mal en votre coeur; si vos yeux pouvaient les contempler à genoux implorant votre pardon, vous ne seriez pas aussi injustes envers eux. Aidez-les à voler vers l’infini, élevez-les grâce à votre charité, comprenez qu’ils n’appartiennent déjà plus à ce monde. (107, 15)

40. Ne vous conformez pas avec vos premières oeuvres, croyant avoir gagné des mérites suffisants pour le perfectionnement de votre esprit mais, pour que vous appreniez, chaque jour, de nouvelles leçons et que vous découvriez de plus grandes révélations, consacrez toujours un moment à l’étude de mon OEuvre.

41. Le disciple studieux écoutera toujours la réponse à ses questions et entendra toujours mon conseil paternel dans ses instants d’épreuves.

42. Le disciple appliqué sera source d’amour pour ses frères, il se sentira vraiment l’héritier de son Père et reconnaîtra le moment de se lever pour entreprendre sa grande mission spirituelle parmi les hommes. (280, 40-42)

43. À mesure que vous vous perfectionnerez, vous verrez l’objectif se rapprocher, vous ne savez si vous êtes à un pas de votre salut ou si vous avez encore un long trajet à parcourir. Je vous dis seulement de vous laisser guider, avec soumission et obéissance, par cette parole qui est la voix de mon Esprit Divin.

44. Libérez-vous de faillir à ma Loi, de commettre plusieurs fois la même erreur. Prenez soin de cet appel qui constitue une invitation à la correction, une supplication que vous adresse votre Père, parce que je ne souhaite pas vous voir vivre inutilement sur la Terre pour vous voir pleurer votre désobéissance, ensuite. (322, 60)

45. Ne craignez pas le murmure de l’humanité, ni ses jugements. Craignez la justice de votre Dieu, souvenez-vous que je vous ai dit que, en tant que juge, je suis inexorable. Pour cela, recherchez-Moi toujours en tant que Père, comme Dieu, pour ne manquer de rien sur votre route. (344, 31)

46. Ne vous laissez pas surprendre, mon peuple, vivez toujours sur vos gardes et soyez les fidèles sentinelles, n’ayez pas peur des paroles que vos propres frères vous adressent pour vous convaincre que vous êtes dans l’erreur.

47. Maintenez-vous fermes, parce que je remettrai de grandes récompenses aux soldats qui sont fidèles à ma cause, à ceux qui sauront faire face en ces temps difficiles de confusion d’idées, de crédos et de religions.

48. Vous respecterez tous vos frères, de la même manière que vous respectez mon OEuvre et leur montrerez l’enseignement que je suis revenu vous laisser; si les hommes se moquent de vous, laissez-les, parce que la lumière de mon Saint-Esprit leur parviendra et le repentir sera dans leur coeur. (336, 18)

49. Ne vous arrêtez pas, ô disciples! Que votre pas, comme je vous l’ai toujours dit, soit ferme sur le sentier du bien et du progrès, parce que viennent des temps où seul le bien aura un effet sur l’homme, où seules la vertu et la vérité le soutiendront sur le chemin de la lutte et du combat.

50. Des jours se font proches où l’imposture devra cesser, où la fausseté, l’hypocrisie, l’égoïsme et toute mauvaise graine connaîtront la même fin, au travers de grandes épreuves, de faux-pas et de revers.

51. C’est pourquoi le Maître vous dit : Affirmez-vous de plus en plus dans le bien! Soyez convaincu, mon peuple, que vous ne pouvez recevoir aucun mal pour le bien que vous faites! Si, en échange du bien que vous faites sur la Terre, vous recueilliez un mauvais fruit ou un mauvais traitement, ce mauvais fruit est passager, il n’est pas le fruit final. En vérité je vous le dis, Il faut persévérer jusqu’à récolter. (332, 31)

Avertissements dirigés aux communautés spiritualistes
(…et pour tous les lecteur et successeurs)

52. Infortuné celui qui interprète Ma parole de son propre gré, parce qu’il devra m’en répondre.

53. Sur la Terre, beaucoup d’hommes se sont consacrés à altérer la vérité, sans se rendre compte de la responsabilité qu’ils ont comme collaborateurs dans l’OEuvre d’amour du Père.

54. En cette époque de jugement que beaucoup ignorent, parce qu’ils n’ont pas su interpréter les événements qu’ils vivent, la justice est présente en chaque esprit, qui considère ses actions dans le cadre ou en-dehors de la Loi d’amour, au cours de son pèlerinage en ce monde.

55. Quiconque modifierait, dans ces écritures, l’essence de mes révélations délivrées par lêinspiration, devra répondre de ses actes devant Moi.

56. Par conséquent, il vous faut procéder avec rectitude, parce que ces leçons sont mon legs d’amour pour mes enfants qui, incarnés ou sous forme d’esprit, sont en attente de plus grands enseignements. (20, 12-14)

57. Israël, je ne veux pas voir le mensonge en vous, parce qu’un jour, ce mensonge devra être découvert et alors, le monde dira : est-ce que ce sont ceux-là, les disciples du Maître? S’ils sont de faux disciples, alors est faux le Maître qui se reput parmi eux pour leur délivrer le mensonge. (344, 10)

58. Vous êtes les chargés d’alléger la douleur de l’humanité, d’enseigner à prier aux blasphémateurs qui, longtemps, sont demeurés sans élever leur esprit dans la prière.

59. Mais, pour ce faire, il vous faudra vous spiritualiser chaque jour en écartant de vous la matérialité.

60. Parce que je ne veux pas que vous soyez le spiritualiste outrancier. Non! Je considère le fanatisme abominable, et c’est précisément ce fanatisme que je suis venu écarter d’entre vous. La conscience vous indiquera comment vous devez vivre en harmonie avec tout. (344, 17-18)

61. Entendez-Moi, peuple, écoutez, disciples, je vous donne la lumière et vous libère des chaînes, des liens et des ténèbres, mais je ne vous autorise pas à faire de cette OEuvre une religion de plus, ni, selon vos convenances, de la remplir de formes et de rites. Non!

62. Distinguez bien la liberté que je suis venu vous accorder, afin que vous ne la changiez pas pour un nouveau fanatisme.

63. Ne vous êtes-vous pas encore rendus compte que votre entendement, et avec lui l’esprit, avaient été arrêtés dans leur développement? Ne vous rappelez-vous pas de l’accumulation de fausses craintes et de faux préjugés hérités de vos ancêtres, desquels vous vous êtes libérés, pour regarder la vérité en face et pouvoir recevoir la lumière? (297, 20-21)

64. La terre sera humide et ouverte dans l’attente de la graine de mes semeurs. Serait-il juste qu’après que l’humanité sera libre de fanatisme et d’adoration matérielle, ce peuple arrive avec une nouvelle idolâtrie? Non, disciples et enfants bien aimés, c’est pourquoi il y a, à chaque pas sur votre chemin, des leçons et des épreuves. (292, 44)

Avertissement à propos des fausses révélations du Christ

65. Après le jour choisi par ma Divinité, vous n’entendrez plus ma parole, mais elle demeurera imprimée dans votre conscience, dans votre coeur et dans les livres.

66. Celui qui se dresse comme porte- parole en invoquant mon Rayon, ne connaît pas la sentence qui pèse sur lui-même.

67. Je vous préviens pour que vous ne prêtiez l’oreille aux faux prophètes, aux faux porte-parole et aux faux christs. Je vous réveille afin que vous évitiez la confusion à temps, et que vous empêchiez l’accès d’esprits des ténèbres parmi vous. Veillez, parce que vous Me répondrez de ces enseignements si vous n’êtes pas préparés. (229, 40-41)

68. Voici déjà les derniers temps où je serai présent avec vous sous cette forme. Croyez-le et croyez aussi que je ne reviendrai pas en ce monde pour matérialiser ma parole et moins encore pour me faire homme.

69. Préparez-vous, parce que vous parviendront des rumeurs d’hommes qui affirmeront que je suis revenu, que le Christ est venu sur la Terre. Vous autres resterez fidèles et affirmerez fermement : le Seigneur est en Esprit avec tous ses enfants.

70. Si vous dormez et que vous ne vous spiritualisez pas, vous nierez que j’élève ma parole et, convertis en blasphémateurs et en désobéissants, vous invoquerez mon Rayon sur les foules en leur disant : demandons à celui qui nous donna sa parole qu’il continue de nous parler, élevons-lui des cantiques et des hosannas pour qu’il nous écoute.

71. Mais, en vérité je vous le dis, mon Rayon ne retournera pas à l’entendement humain parce que je ne viendrai pas alimenter votre bêtise.

72. A quoi vous exposerez-vous? Au fait que les paroles d’apparente lumière vous mènent à la confusion. Est-ce cela ce que souhaite votre coeur? Préparez-vous pour cette épreuve, et au-dessus de votre obéissance et de votre humilité brillera la lumière de mon inspiration.

73. Je vous annonce que, si avant l’an 1950, ne se produit pas l’unification de ces multitudes en un seul peuple, la confusion règnera très vite parce qu’il y en aura qui prétendront que le Maître continue de se manifester, et alors, malheur à ce peuple! N’avez- vous pas pressenti cette menace?

74. Cet esprit de fraternité et d’union ne s’est pas encore réveillé en vous, et vous attendez que ce soit les événements qui vous unissent. Mais si c’est ce que vous espérez, vous verrez se déchaîner les fléaux, les désordres, les guerres et la justice des éléments, jusqu’à ce qu’il n’y ait plus, dans le monde, ni sur la surface de la Terre, ni dans ses entrailles, ni dans la mer, ni dans les vents, un seul endroit de paix. (146, 24-26)

75. Vous vous préparerez et, à chaque fois que vous vous trouverez réunis, que ce soit en ces lieux, dans vos foyers ou dans les vallées, c’est là, dans ces réunions, que vous percevrez spirituellement ma présence.

76. Mais veillez, parce qu’apparaîtront aussi les faux disciples, claironnant qu’ils communiquent directement avec le Père. Et ils transmettront de faux ordres et de fausses inspirations.

77. C’est Moi qui vous ai enseigné à distinguer la vérité de l’imposture, et à connaître l’arbre par son fruit. (260, 65-66)

78. Je vous ai annoncé qu’arrivera le moment où vous verrez surgir beaucoup de « spiritualismes » et que vous devrez être préparés pour découvrir en qui existe la vérité et en qui existe l’imposture.

79. Vous verrez apparaître de fausses communications que l’on M’attribuera, des rumeurs d’envoyés divins porteurs de messages au monde, des sectes au nom des Sept Sceaux et beaucoup de doctrines confuses et indéfinies.

80. Tout cela sera le produit de la grande confusion spirituelle que l’humanité a été en train de préparer. Mais n’ayez crainte, tâchez de vivre en veillant et en priant et vous ne succomberez pas dans la confusion, parce que ma parole, dans les moments les plus ténébreux, sera la lumière qui vous fera contempler ma vérité diaphane et éternelle. (252, 15- 17)

Les mauvaises habitudes

81. La vanité a fait son nid en ceux qui, croyant avoir atteint la complète connaissance de la vérité, en sont arrivés à se considérer sages, forts, infaillibles, grands et absolus, sans se rendre compte que souvent ils ont été confondus.

82. Je ne souhaite pas que parmi ce peuple, qui commence à peine à se former sous la lumière de ces leçons, surgissent demain les hommes qui se trouvent confondus par leur vanité, claironnant qu’ils sont la réincarnation du Christ ou qu’ils sont les nouveaux messies.

83. Ceux qui commettront de tels actes seront ceux qui, en croyant être parvenus à la compréhension de toute ma vérité, marchent, en réalité, très loin du chemin marqué par le Christ, qui est celui de l’humilité.

84. Etudiez la vie de Jésus sur la Terre, et vous trouverez une profonde et inoubliable leçon d’humilité. (27, 3- 6)

85. L’un des plus graves défauts est celui de l’hypocrisie; ne claironnez pas l’amour tant que vous n’êtes pas capable de M’aimer à travers vos semblables.

86. Combien de ceux qui ont jugé le baiser de Judas refusent de voir qu’eux-mêmes ont offert le baiser d’apparente fraternité à leur frère, en le trahissant dans le dos! Combien de ceux qui prétendent servir les nécessiteux, je les vois troquer la lumière, la vérité et la charité pour de l’argent!

87. Pourquoi, lorsque quelqu’un vous a fait peur par ses questions, avez- vous réagi comme Pierre, dans ses instants de faiblesse, en Me reniant et en affirmant qu’en vérité vous ne M’aviez même pas connu? Pourquoi craignez-vous la justice humaine et ne craignez-vous pas la Mienne?

88. En vérité je vous le dis, entre la justice divine et vos péchés s’interpose l’intercession de Marie, votre Mère Céleste, qui prie toujours pour vous. (75, 37)

89. Personne n’est autorisé à juger les actes de ses frères, parce que si Celui qui est immaculé ne le fait pas, pourquoi celui qui est porteur de taches en son coeur doit-il le faire?

90. Je vous le dis parce que vous passez toujours votre temps à analyser en profondeur la semence de votre frère, dans l’espoir d’y trouver des défauts, pour ensuite lui enseigner vos semailles et l’humilier en affirmant que votre labeur est plus propre et plus parfait.

91. L’unique juge qui sait estimer vos actes est votre Père qui habite les Cieux; quand Il se présentera avec sa balance, celui qui, à ses yeux, aura le plus grand mérite ne sera pas celui qui comprend le plus, mais celui qui a su être le frère de ses semblables et l’enfant de son Seigneur. (131, 55-57)

92. Apprenez et pratiquez, enseignez en ressentant ce que vous faites et dites ; confirmez ma Doctrine grâce à vos actions. Je ne veux pas de prévaricateurs parmi mes disciples. Pensez ce qu’il en serait de l’humanité et de vous-mêmes, si cette OEuvre, initiée avec tant d’amour et de patience, s’effondrait par manque de moralité, de vertu et de vérité dans votre vie. (165, 25)

93. N’allez plus rechercher les plaisirs et les frivolités du monde; allez en quête de l’idéal d’élever votre vie, et Moi je vous donnerai, tout au long de votre existence, les satisfactions qui seront un stimulant pour votre coeur. (111, 61)

94. Malheur à vous si les mauvais penchants sont plus puissants que les vertus que vous portez en votre esprit, et si mon enseignement ne livre pas de fruits! Si vous n’analysez pas et que vous ne méditez pas ma parole, croyant que vous accomplissez ma volonté, Ma lumière vous réveillera et, à la connaissance de toute la vérité, vous vous souviendrez que je vous ai envoyés au monde pour réaliser des oeuvres de bienfaisance. (55, 6)

95. Malheur à ceux que j’ai envoyés, chargés d’une mission spirituelle et qui, en ce temps, donnent, par leurs profanations et leur désobéissance, le mauvais exemple devant les enfants! Voulez-vous imiter les foules qui, entre cris et railleries, conduisirent Jésus au Golgotha, en semant la terreur dans le coeur des enfants qui ne parvenaient pas à s’expliquer pourquoi l’on martyrisait et l’on mettait à mort un homme qui ne faisait que donner des bénédictions?

96. Chaque fois que Jésus tombait, ces innocents pleuraient; mais en vérité je vous le dis, leurs pleurs provenaient davantage de l’esprit que de la chair. Combien d’entre eux me suivirent-il par la suite et m’aimèrent sans que, de leurs coeurs, pût s’effacer le souvenir de ce à quoi leurs yeux innocents assistèrent! (69, 50-51)

Fausses pénitences et expectatives erronées

97. Prenez garde de faire des pénitences mal comprises, ne privez pas votre corps de ce dont il a besoin, en revanche, évitez-lui ce qui lui est préjudiciable, même si cela représente un sacrifice pour lui. Voilà la pénitence qui bénéficiera à votre esprit et, pour autant, plaira au Père. (55, 40)

98. Vous voyez déjà en Dieu, bien avant le Juge, le Père d’amour parfait et inépuisable, et laissez-Moi vous dire qu’il est bien que vous voyiez en Dieu votre Père.

99. Cependant, je dois vous dire, pour vous mettre sur vos gardes, que vous aussi pouvez tomber, à l’instar de ce vieux peuple, dans une nouvelle erreur, et cette erreur peut être celle de ne pas vous préoccuper de votre amélioration morale et spirituelle, ou de ne pas trop vous inquiéter de pécher continuellement et gravement, en considérant que le Père est, avant tout, amour, et qu’Il vous pardonnera.

100. Certes, Dieu est amour et il n’existe aucune faute, aussi grave soit- elle, que je ne pardonne, mais vous devez savoir précisément que de cet amour divin procède d’une justice qui est inexorable.

101. Sachez tout ceci pour l’emporter avec vous comme connaissance de ma Doctrine, qui renferme la vérité; et détruisez tous les concepts erronés qu’il pourrait y avoir en vous.

102. N’oubliez pas que l’amour du Père vous pardonne, mais que la tache, malgré le pardon, reste imprimée dans votre esprit, et que vous devrez la laver avec des mérites, en compensant de la sorte l’amour qui vous pardonna. (293, 43-44)

103. Une voix est venue vous réveiller, une voix douce et consolatrice qui vous appelle au Royaume de la Lumière et de la vie; mais qui peut se convertir en justice si vous préférez continuer à profaner votre esprit et à désobéir à la Loi.

104. A l’obéissant et à l’humble, ma parole lui dit : « Persévérez, parce que vous obtiendrez beaucoup de ma grâce, et vous ferez obtenir beaucoup à vos frères ».

105. Quant au sot, ma voix lui dit : « Si vous ne profitez pas de cette occasion bénie pour sortir de la vase du péché ou des ténèbres de l’ignorance où vous habitez, vous verrez passer les temps et les ères par- dessus votre esprit, sans savoir le contenu que le Seigneur apporta dans son message, ni quels furent les dons qu’Il révéla à son peuple ».

106. Il est certain qu’il y aura, pour tous, un temps propice pour se sauver et pour remonter vers les hauteurs mais, malheur à celui qui retardera ce jour! Malheur à celui qui perdra les opportunités de réaliser l’évolution de son esprit pour se donner au superflu de ce monde! Du temps qu’il aura à attendre la nouvelle occasion, il n’a aucune idée de sa longueur, ni de l’amère que sera sa restitution!

107. En cela, il n’y a pas la moindre vengeance ou le plus léger châtiment de la part du Père, par contre, il existe sa plus stricte et inexorable justice.

108. Par hasard, maintenant que je me suis présenté parmi vous, savez-vous si vous avez perdu ou gaspillé des opportunités antérieures et les temps que votre esprit a dû attendre pour recevoir cette nouvelle chance d’accomplir une mission qui lui fut confiée il y a longtemps?

109. Que sait votre coeur ou votre intelligence du passé de son esprit, de son destin, de ses dettes, de ses missions et de ses restitutions? Rien!

110. C’est pourquoi vous ne devez pas interrompre le perfectionnement de l’esprit, ni le tenter avec l’amour des biens du monde. Il doit poursuivre un autre chemin, d’autres fins, d’autres idéaux. (279, 16-19)

Avertissement aux peuples de la Terre

111. Malheur à l’humanité, si la miséricorde et la charité ne parviennent pas à surgir en son coeur! Malheur aux hommes s’ils ne parviennent pas à une complète connaissance de leurs mauvaises actions! Leur propre main est en train de déchaîner, sur eux-mêmes, la fureur des éléments et d’essayer de renverser le calice de la douleur et de l’amertume sur les nations. Et quand ils recueilleront le résultat de leur oeuvre, il s’en trouvera encore pour s’exclamer : « C’est le châtiment de Dieu ». (57, 82)

112. Malheur aux peuples qui s’entêtent dans leur idolâtrie, leur fanatisme et leur routine! Ils ne pourront contempler ma lumière et n’éprouveront pas la joie infinie du réveil de l’esprit.

113. Ma Doctrine bouleversera certainement le monde, mais, quand la lutte aura cessé, sur la Terre on percevra la véritable paix, celle qui vient de mon Esprit. Les seuls qui continueront à souffrir seront les sots, les rétifs d’entendement et ceux au coeur dur. (272, 12-13)

114. Je me fais ressentir dans le coeur dur des hommes, de ceux qui fomentent les guerres, afin qu’ils reconnaissent que ma volonté est plus forte que leurs intentions belliqueuses. Si le coeur de ces hommes est dur et ne s’émeut pas devant ma volonté, ma justice se fera sentir dans tout l’Univers! (340, 33)

115. A nouveau, comme aux temps de Noé, les hommes se moqueront des prophéties ce n’est que lorsqu’ils sentiront les eaux couvrir leurs corps, qu’ils commenceront à croire et à se repentir.

116. Ma charité s’est toujours manifestée pour vous arrêter dans votre bêtise, mais jamais vous n’avez voulu M’écouter. Sodome et Gomorrhe aussi furent averties, pour qu’elles commencent à se repentir et éviter ainsi leur destruction, mais elles ne voulurent pas écouter ma voix et périrent.

117. J’invitai aussi Jérusalem à prier et à revenir vers le véritable culte; mais son coeur incrédule et charnel rejeta mon avertissement paternel et attendit que les faits lui révèlent la vérité. Que ces jours furent amers pour Jérusalem!

118. Vous rendez-vous compte qu’il est vrai que vous êtes toujours les mêmes, parce que vous n’avez pas voulu laisser votre enfance spirituelle pour grandir et vous élever par la voie de la sagesse que contient ma Parole?

119. A tous, je vous envoie ce message, qui servira de prophétie, de réveil, d’alarme aux peuples et aux nations. Bienheureux si vous pouviez croire en son contenu!

120. Méditez quant à son essence, mais, ensuite, veillez et priez, parce que si vous agissez de la sorte, une lumière intérieure vous guidera et une force supérieure vous protègera jusqu’à vous mettre à l’abri. (325, 73- 77)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 61 – Revelaciones de Jesucristo
Exhortaciones y advertencias del Señor

Mandatos y cometidos
Esto dice el Señor…

1. Israel: No deis cumplimiento solamente a vuestros deberes contraídos en el mundo. Cumplid también con la Ley porque ante el Padre habéis contraído una misión y su cumplimiento debe de ser estricto, elevado y espiritual.

2. Os estoy doctrinando para que os apartéis del materialismo y dejéis de ser los fanáticos e idólatras; para que no adoréis ni rindáis culto a objetos materiales hechos por las manos humanas. No quiero que existan en vuestro corazón raíces de idolatría, de fanatismo, de cultos falsos; no me presentéis ofrendas que no llegan a Mí, sólo os pido vuestra regeneración y vuestro cumplimiento en la espiritualidad.

3. Regeneraos de vuestras costumbres pasadas, no miréis hacia atrás ni contempléis lo que habéis dejado y que ya no debéis seguir practicando, comprended que habéis penetrado en el camino de vuestra evolución y no debéis deteneros. El camino es estrecho y debéis conocerlo bien, porque el mañana tendréis que guiar por él a vuestros hermanos y no quiero que os perdáis.

4. Soy el Padre paciente que espera vuestro arrepentimiento y buena voluntad para colmaros de mi gracia y de mi caridad. (23, 60 – 63)

5. Mi palabra siempre os aconseja el bien y la virtud. Que no habléis mal de vuestros hermanos causando su deshonra; que no veáis con desprecio a los que sufren enfermedades que vosotros llamáis contagiosas; que no protejáis las guerras; ni tengáis ocupación vergonzosa que destruya la moralidad y proteja los vicios; que no maldigáis nada de lo creado; ni toméis lo ajeno sin permiso del dueño; ni propaguéis supersticiones.

6. Que visitéis a los enfermos; perdonéis a los que os ofenden; protejáis la virtud; dad buenos ejemplos y me estaréis amando y amando a vuestros hermanos, que en esos dos preceptos se resume toda la Ley.

7. Aprended mi lección y enseñadla con vuestra práctica. Si no aprendéis, ¿Cómo queréis predicar mi Doctrina? Y si no sentís lo que habéis aprendido, ¿Cómo queréis enseñar como el buen apóstol? (6, 25 – 26)

8. Pueblo: si queréis avanzar, dejad la pereza que hay en vos; si queréis ser grande, aplicad a vuestras obras mis máximas; si queréis conoceros, analizaos a través de mi palabra.

9. Comprended cuánta necesidad tenéis de mi palabra que vierte amor, sabiduría, consejos y ayuda, pero a la vez sentíos responsables de lo que os entrego, porque no sois los únicos necesitados en el mundo, hay muchos que han tenido hambre y sed de estas enseñanzas y debéis pensar en prepararos para ir a ellos con el mensaje de mi amor. (285, 50 – 51)

10. Es muy grande la responsabilidad que este pueblo tiene delante de la humanidad, tendrá que dar ejemplo de verdadera espiritualidad, enseñará la forma de elevar el culto interior, la ofrenda grata, el homenaje digno a Dios.

11. Abrid vuestro corazón y escuchad ahí la voz de la conciencia, para que juzguéis vuestras obras y sepáis si estáis interpretando con fidelidad mis enseñanzas o si también estáis equivocando el sentido de mi Doctrina. (280, 73)

12. Mi Doctrina pierde todo su sentido si no la lleváis a la práctica.

13. Bien sabéis, discípulos amados, que la finalidad de mi Ley y mi Doctrina, es la práctica del bien, y que por lo tanto, quien la lleve tan sólo en la memoria o en los labios, sin aplicarla a sus obras, está prevaricando. (269, 45)

14. Hombres que lleváis en el corazón la luz de la experiencia de esta vida, y en espíritu, la luz que deja la evolución de diferentes existencias, ¿Por qué ocupáis a vuestro espíritu en lo que es superfluo para él, y por qué lloráis muchas veces por causas que no merecen vuestro dolor? Buscad en todo la verdad; ella está en todos los caminos, es diáfana y clara como la luz del día. (121, 48 – 49)

15. No olvidéis y tenedlo presente siempre, que de vuestra vida recta y virtuosa, depende la fe que despertéis en vuestros hermanos. Esto quiere decir que os escudriñarán y observarán hasta en vuestra vida íntima, buscando en vuestras obras la confirmación de la Doctrina que predicáis. (300, 57)

16. Decidme: ¿Os he repudiado cuando habéis faltado? ¿Os he dejado atrás, abandonados, cuando algún tropiezo os ha detenido? ¿Me he ensañado en vosotros cuando habéis caído vencidos por el dolor?

17. Sin embargo, veo que a los que con tanto amor llamo mis discípulos, abandonan a sus hermanos en desgracia, desconocen al que comete un desvío, en vez de atraerle con caridad para ayudarle a corregirse y a veces se convierten en jueces, tomando causas que no les corresponde juzgar.

18. ¿Es ésa mi enseñanza? ¡No! Me dice vuestra conciencia, pues quiero que os juzguéis a vosotros mismos minuciosamente, para que podáis ir puliendo tantas asperezas de que adolecen vuestros sentimientos y podáis empezar a ser mis discípulos. (268, 46)

Fe, esperanza, amor, humildad y confianza

19. Cuando seáis humildes seréis grandes. No está la grandeza en la soberbia y la vanidad, como muchos creen. Sed mansos y humildes de corazón, os he dicho a través de los tiempos.

20. Reconocedme como Padre y amadme, no busquéis para vuestra envoltura un trono, ni un nombre que os distinga de los demás, sed uno más entre los hombres y llevad en vosotros la buena voluntad. (47, 54)

21. Quiero ver en vosotros la fe que manifestaron los enfermos que llegaron ante Mí en el Segundo Tiempo: la del paralítico, la del ciego y la de la mujer incurable. Quiero sentirme amado como Padre, solicitado como Doctor y escuchado como Maestro. (6, 46)

22. No debilitéis en la fe, ni en la esperanza; tened siempre presente que el fin de esta jornada llegará; no olvidéis que en Mí habéis tenido vuestro principio y que el fin lo tendréis también en Mí, y ese fin es la eternidad porque no existe la muerte del espíritu.

23. Tened como ideal la eternidad y no desfallezcáis en las vicisitudes ¿Acaso sabéis si ésta sea vuestra última encarnación en la Tierra? ¿Quién podrá deciros que en ese cuerpo que hoy tenéis estáis saldando todas vuestras deudas contraídas con mi justicia? Por eso os digo: aprovechad el tiempo, pero no vayáis de prisa. Si con fe y conformidad aceptáis vuestros sufrimientos y con paciencia apuráis el cáliz, en verdad os digo: vuestros méritos no serán estériles.

24. Haced que el espíritu camine siempre adelante para que no dejéis nunca de perfeccionaros. (95, 4 – 6)

25. Vivid para el Padre amando a sus hijos que son vuestros hermanos y alcanzaréis la inmortalidad. Si caéis en el egoísmo, y os encerráis en vuestro amor propio, la simiente que dejéis y vuestra memoria, difícilmente perdurarán.

26. Sed mansos y humildes de corazón y estaréis siempre llenos de mi gracia. (256, 72 – 73)

27. ¡Grande es vuestro destino! Mas no por eso os dejéis dominar por los tristes presagios, sino más bien llenaos de valor y esperanza, pensando que los días de amargura que se acercan, son necesarios para el despertar y la purificación de los hombres, sin lo cual no podríais ver la entrada triunfal del tiempo de la espiritualidad.

28. Aprended a sobreponeros a las adversidades, no dejéis que la tristeza se apodere de vuestro corazón y cuidad de vuestra salud. Levantad el ánimo de vuestros hermanos hablándoles de Mí, enseñándoles mi Doctrina que enciende la fe y la esperanza.

29. Mirad cómo caminan cabizbajos muchos hombres, son espíritus que se han dejado vencer en la lucha, vedles envejecidos y encanecidos prematuramente, el rostro ajado y la expresión melancólica; mas si los que deben ser fuertes flaquean, la juventud tendrá que marchitarse y la niñez sólo mirará tristeza a su alrededor.

30. Vos, pueblo, no privéis a vuestro corazón de todas aquellas alegrías sanas que aunque fugaces, las podéis disfrutar, comed en paz vuestro humilde pan y de cierto os digo que lo encontraréis más dulce y substancioso.

31. Deducid de mis palabras que lo que quiero de vosotros es confianza, fe, optimismo, calma y fortaleza, que a pesar de vuestros trabajos y penalidades no haya amargura en vuestro corazón. ¿Qué dulzura o buen sabor podríais ofrecer a los necesitados si el corazón lo tuvieseis ocupado por las penas, las preocupaciones o la inconformidad?

32. Es precisamente en vuestras pruebas donde debéis dar vuestros mejores ejemplos de elevación, de fe y de humildad.

33. El que logra dar a su vida esa espiritualidad, nunca deja de sentir la paz y hasta cuando duerme su sueño es tranquilo y reparador, de lo cual se aprovecha el espíritu para desprenderse hacia el más allá donde recibe aquellas emanaciones divinas de que él se nutre y participa al cuerpo. (292, 45 – 51)

Oración, estudio, alerta, renovación y Espiritualidad

34. Amados discípulos: Una vez más os digo: Velad y orad, porque la materia es frágil y en sus flaquezas puede alejar del camino recto al espíritu.

35. El espíritu que sabe velar, no se aparta nunca de la ruta que su Señor le ha trazado y está en aptitud de emplear su heredad y sus dones, hasta alcanzar su elevación.

36. Ese ser tendrá que salir avante en sus pruebas, porque vive alerta y nunca se deja dominar por la materia. El que vela y ora saldrá triunfante siempre de los trances difíciles y sabrá caminar con paso firme por la senda de la vida.

37. ¡Cuán diferente es la conducta del que se olvida de orar y de velar! Voluntariamente renuncia a defenderse con las mejores armas que en el hombre he puesto, que son la fe, el amor y la luz del saber. Es el que no escucha la voz interior que le habla a través de la intuición, de la conciencia y de los sueños; pero el corazón y la mente no entienden ese lenguaje y no dan crédito al mensaje de su propio espíritu. (278, 1 – 3)

38. Orad por los espíritus turbados, por los materializados, por aquellos que en las entrañas de la tierra no logran aún desprenderse de sus cuerpos; por los que sufren y lloran por el luto ignorante que en la Tierra les guardan.

39. También perdonad y dejad de juzgar a los que hayan sembrado males en vuestro corazón; si vuestros ojos los pudiesen contemplar de hinojos implorando vuestro perdón, no seríais tan injustos con ellos. Ayudadles a que vuelen hacia lo infinito, elevadles con vuestra caridad, comprended que ellos ya no pertenecen a este mundo. (107, 15)

40. No os conforméis con vuestras primeras obras, creyendo haber hecho méritos suficientes para el perfeccionamiento de vuestro espíritu, mas, para que aprendáis en cada día nuevas lecciones y descubráis mayores revelaciones, dedicad siempre un tiempo al estudio de mi Obra.

41. El discípulo estudioso siempre escuchará la respuesta a sus preguntas y siempre oirá mi paternal consejo en sus instantes de prueba.

42. El discípulo aprovechado será fuente de amor para sus hermanos, se sentirá verdaderamente heredado por su Padre y reconocerá el momento de levantarse a desempeñar su gran misión espiritual entre los hombres. (280, 40 – 42)

43. A medida que os perfeccionéis, veréis más cerca la meta, no sabéis si estáis a un paso de vuestra salvación o si aún tenéis que recorrer un largo trecho del camino. Yo sólo os digo que os dejéis guiar sumisa y obedientemente por esta palabra, que es la voz de mi Espíritu Divino.

44. Eximíos de faltar a la Ley, de caer repetidas veces en el mismo error. Atended este llamado que es una invitación a la enmienda, una súplica que os hace vuestro Padre, porque no quiero veros vivir inútilmente en la tierra y llorar después vuestra desobediencia. (322, 60)

45. No temáis al murmullo de la humanidad ni a sus juicios, temed a la justicia de vuestro Dios, recordad que os he dicho que como juez soy inexorable. Por ello buscadme siempre como Padre, como Dios, para que nada os haga falta en vuestro camino. (344, 31)

46. No os dejéis sorprender, mi pueblo, vivid siempre alerta y sed los centinelas fieles, no temáis a las palabras que vuestros propios hermanos os digan para convenceros de que estáis equivocados.

47. Seguid firmes, porque grandes galardones entregaré a los soldados que sean fieles a mi causa, a los que sepáis hacer frente a estos tiempos difíciles de confusión de ideas, de credos y religiones.

48. A todos vuestros hermanos los respetaréis en la misma forma que respetáis mi Obra y mostraréis la enseñanza que he venido nuevamente a dejaros; si los hombres se burlan de vosotros, dejadles, que la luz de mi Espíritu Santo llegará hacia ellos y el arrepentimiento será en su corazón. (336, 18)

49. ¡No detengáis vuestro paso, oh discípulos! Que vuestra caminata, como siempre os he dicho, sea firme en la senda del bien y del progreso, porque tiempos vienen en que solamente el bien abra brecha al hombre, en que solamente la virtud y la verdad le sostengan en el camino de la lucha y del combate.

50. Días se acercan en que la impostura habrá de caer, en que la falsedad, la hipocresía, el egoísmo, toda mala simiente encuentre su fin, a través de grandes pruebas, tropiezos y reveses.

51. Por eso el Maestro os dice: ¡Afirmaos más y más en el bien! ¡Estad convencido, mi pueblo, de que no podéis recibir ningún mal por el bien que hagáis! Si por el bien que hagáis sobre la Tierra recogéis mal fruto o mal pago, ese mal fruto es pasajero, no es el fruto final, en verdad os digo: Hay que perseverar hasta recoger. (332, 31)

Advertencias dirigidas a las Comunidades de Revelación
(…y para todos los lectores y en adelante – Theo)

52. Desventurado aquél que interprete mi palabra según su voluntad, porque de ello me responderá.

53. En la Tierra muchos hombres se han consagrado a alterar la verdad, sin darse cuenta de la responsabilidad que tienen como colaboradores en la Obra de amor del Padre.

54. En este tiempo de juicio que muchos ignoran, porque no han sabido interpretar los acontecimientos que están viviendo, la justicia se encuentra en cada espíritu tomándole cuenta de sus obras dentro o fuera de la Ley de amor en el curso de su peregrinaje en este mundo.

55. Quien cambiase en estos escritos la esencia de mis revelaciones entregadas por inspiración, responderá de sus obras delante de Mí.

56. Por lo tanto, debéis proceder con rectitud, porque estas lecciones son mi legado de amor para mis hijos que, encarnados o en espíritu, están en espera de mayores enseñanzas. (20, 12 – 14)

57. No quiero contemplar en vosotros la mentira, Israel, porque algún día ésta tendrá que ser descubierta y entonces el mundo dirá: ¿Estos son los discípulos del Maestro? Si ellos son falsos discípulos, entonces también fue falso el Maestro que se apacentó entre ellos para entregarles mentira. (344, 10)

58. Vosotros sois los encomendados para aliviar el dolor de la humanidad, para enseñar a orar a los blasfemos que por mucho tiempo han permanecido sin elevar su espíritu en la oración.

59. Mas para esto tendréis que espiritualizaros cada día apartando de vosotros la materialidad.

60. Porque no quiero que seáis el espiritualista exagerado, no; el fanatismo es abominable ante Mí y eso es lo que he venido a apartar de entre vosotros. La conciencia os dirá cómo debéis de vivir en armonía con todo. (344, 17 – 18)

61. Oídme, pueblo, escuchad, discípulos, os estoy dando la luz y os estoy librando de cadenas, lazos y tinieblas, mas no os estoy facultando para que hagáis de esta Obra una religión más, ni que, de acuerdo con vuestras conveniencias, la llenéis de formas y de ritos, ¡No!

62. Distinguid bien cuál es la libertad que he venido a daros, para que no la cambiéis por un nuevo fanatismo.

63. ¿No os habéis dado cuenta aún de que vuestra mente y con ella el espíritu, habían sido detenidos en su desarrollo? ¿No recordáis el cúmulo de falsos temores y prejuicios heredados de vuestros antecesores, de los cuales os he librado, para que miréis de frente la verdad y podáis recibir la luz? (297, 20 – 21)

64. La tierra estará húmeda y abierta en espera de la simiente de mis sembradores. ¿Sería justo que después de que la humanidad quedara libre de fanatismo y de adoración material, llegara este pueblo con una nueva idolatría? No, amados discípulos y párvulos, por eso las lecciones y las pruebas son a cada paso en vuestra senda. (292, 44)

Advertencia sobre la continuación de las revelaciones posteriores a 1950, y falsas revelaciones de Cristo

65. Después del día marcado por mi Divinidad, no escucharéis más mi palabra, pero ella habrá quedado impresa en vuestra conciencia, en vuestro corazón y en los libros.

66. Quien se levante como portavoz invocando mi Rayo, no sabe la sentencia que está arrojando sobre sí mismo.

67. Os advierto para que no prestéis oído a los falsos profetas, falsos portavoces y falsos cristos. Os despierto para que evitéis a tiempo la confusión, e impidáis el acceso de espíritus en tinieblas entre vosotros. Velad, porque de estas enseñanzas me responderéis si no estáis preparados. (229, 40 – 41)

68. Son ya los últimos tiempos en que estaré con vosotros en esta forma. Creed en ello y creed también que no volveré a este mundo a materializar mi palabra y menos a hacerme hombre.

69. Preparaos, porque llegarán a vosotros rumores de hombres que afirmen que he vuelto, que Cristo ha venido a la Tierra. Vosotros permaneceréis fieles y diréis con firmeza: el Señor está en espíritu con todos sus hijos.

70. Si durmieseis y no os espiritualizaseis, negaréis que Yo levanté mi palabra, y convertidos en blasfemos y desobedientes invocaréis mi rayo sobre las multitudes diciéndoles: pidámosle a aquel que nos dió su palabra que siga hablándonos, elevémosle cánticos y hosanas para que nos escuche.

71. Mas de cierto os digo que mi rayo no tornará más al entendimiento humano porque no vendré a alimentar vuestra necedad.

72. ¿A qué os expondríais? A que las palabras de aparente luz os llevaran a la confusión. ¿No quiere eso vuestro corazón? Preparaos para esa prueba, y sobre vuestra obediencia y humildad brillará la luz de mi inspiración.

73. Yo os anuncio que si antes de 1950 no se hace la unificación de estas multitudes en un solo pueblo. la confusión reinará muy pronto porque habrá quienes digan que el Maestro se sigue manifestando, y entonces ¡Ay de este pueblo! ¿No habéis presentido esta amenaza?

74. Todavía no se ha despertado en vosotros ese espíritu de fraternidad y unión, y esperáis que sean los acontecimientos los que os unan, mas si eso esperáis veréis desatarse las plagas, los desórdenes, las guerras y la justicia de los elementos, hasta que no haya en el mundo un sitio de paz, ni en la superficie de la Tierra, ni en sus entrañas, ni en el mar, ni en los vientos. (146, 24 – 26)

75. Os prepararéis y siempre que os encontréis reunidos ya sea en estos recintos, en vuestros hogares o en los valles, allí, en esas reuniones, sentiréis espiritualmente mi presencia.

76. Pero velad, porque surgirán también los falsos discípulos, pregonando que se comunican directamente con el Padre, e irán transmitiendo falsas órdenes e inspiraciones.

77. Yo os he enseñado a distinguir la verdad de la impostura, a conocer el árbol por su fruto. (260, 65 – 66)

78. Yo os he anunciado que llegará el momento en que veáis surgir muchos “espiritualismos” y que deberéis estar preparados para descubrir en quienes existe verdad y en quiénes impostura.

79. Veréis aparecer falsas comunicaciones atribuidas a Mí. Rumores de enviados divinos que traen mensajes al mundo; sectas con el nombre de los Siete Sellos y muchas doctrinas confusas e indefinidas.

80. Todo ello será producto de la gran confusión espiritual que la humanidad ha venido preparando, mas no temáis, procurad vivir velando y orando y no sucumbiréis en la confusión, porque mi palabra, en los momentos de mayor tiniebla, será luz que os haga contemplar mi verdad diáfana y perenne. (252, 15 – 17)

Malos hábitos, hipocresía, vicios

81. La vanidad ha anidado en los que, creyendo haber alcanzado el completo conocimiento de la verdad, han llegado a considerarse sabios, fuertes, infalibles, grandes y absolutos, sin darse cuenta que muchas veces han estado confundidos.

82. No quiero que entre este pueblo que apenas comienza a formarse bajo la luz de estas lecciones, surjan mañana los hombres que se encuentren confundidos por su vanidad, pregonando que son la reencarnación de Cristo, o que son los nuevos Mesías.

83. Quienes cometan tales actos, serán los que, creyendo haber alcanzado la comprensión de toda mi verdad, en realidad van lejos del sendero marcado por Cristo, que es el de la humildad.

84. Estudiad la vida de Jesús en la Tierra y encontraréis una profunda e inolvidable lección de humildad. (27, 3 – 6)

85. Uno de los defectos más graves es el de la hipocresía; no pregonéis amor mientras no seáis capaces de amarme en vuestros semejantes.

86. ¡Cuántos de los que han juzgado el beso de Judas no quieren ver que ellos han dado el beso de aparente fraternidad a su hermano y por su espalda le han traicionado! Cuántos de los que dicen estar sirviendo a los necesitados los veo entregando a cambio de monedas, la luz, la verdad, la caridad.

87. ¿Porqué cuando alguien os ha atemorizado con sus preguntas, habéis hecho como Pedro en sus momentos de flaqueza: negarme y afirmar que en verdad ni siquiera me habéis conocido? ¿Porqué teméis a la justicia humana y no teméis a la mía?

88. En verdad os digo que entre la justicia divina y vuestros pecados, se interpone la intercesión de María, vuestra Madre Celestial, que siempre ruega por vosotros. (75, 34)

89. Ninguno está autorizado para juzgar las obras de sus hermanos, porque si el que está limpio no lo hace, ¿Por qué ha de hacerlo quien lleva manchas en su corazón?

90. Os digo esto, porque siempre andáis escudriñando la simiente de vuestro hermano esperando encontrarle defectos, para luego enseñarle vuestra siembra y humillarle diciéndole que vuestra labor es más limpia y perfecta.

91. El único juez que sabe aquilatar vuestras obras, es vuestro Padre que habita en los cielos; cuando El se presente con su balanza, no tendrá ante sus ojos mayor mérito quien comprenda más, sino el que haya sabido ser hermano de sus semejantes e hijo de su Señor. (131, 55 – 57)

92. Aprended y practicad, enseñad sintiendo lo que hagáis y digáis, confirmad mi Doctrina con vuestras obras. No quiero prevaricadores entre mis discípulos. Pensad qué sería de la humanidad y de vosotros, si esta Obra, iniciada con tanto amor y paciencia, se derrumbara por falta de moral, de virtud y de verdad en vuestra vida. (165, 25)

93. No vayáis más en pos de placeres ni de frivolidades del mundo; id tras del ideal de elevar vuestra vida, que Yo os daré a lo largo de vuestra existencia, las satisfacciones que sean aliciente para vuestro corazón. (111, 61)

94. ¡Ay de vosotros si pueden más las malas inclinaciones, que las virtudes que lleváis en vuestro espíritu y si mi enseñanza no da frutos! Si no meditáis ni analizáis mi palabra, creyendo que estáis haciendo mi voluntad, mi luz os despertará, y al conocer toda la verdad, recordaréis que os he enviado al mundo para hacer obras benéficas. (55, 6)

95. ¡Ay de los que en este tiempo con sus profanaciones y desobediencia den mal ejemplo delante de los niños a quienes he enviado con una misión espiritual! ¿Queréis imitar a las turbas que entre gritos y burlas condujeron a Jesús al Gólgota, sembrando el terror en el corazón de los niños que no acertaban a explicarse por qué se martirizaba y se daba muerte a un hombre que sólo repartía bendiciones?

96. Cada vez que Jesús caía, lloraban aquellos inocentes; mas en verdad os digo que su llanto provenía más del espíritu que de la carne. ¡Cuántos de ellos me siguieron después y me amaron sin que de sus corazones se pudiera borrar el recuerdo de lo que sus ojos inocentes presenciaron! (69, 50 – 51)

Falsas penitencias y expectativas erróneas

97. Cuidaos de hacer penitencias mal entendidas, ni privéis a vuestro cuerpo de lo que le es necesario, en cambio evitadle lo que le sea perjudicial, aun cuando ello signifique para él un sacrificio. Esta será la penitencia que beneficie a vuestro espíritu y por lo tanto, la que agrade al Padre. (55, 40)

98. Vosotros ya miráis en Dios, antes que a un Juez, al Padre de amor perfecto e inagotable, y os digo que esta bien que miréis en Dios a vuestro Padre.

99. Sin embargo, debo deciros para poneros alerta, que también vosotros podéis caer como aquel pueblo antiguo en un nuevo error, y ese error puede ser el de que no os preocupéis de mejoraros moral y espiritualmente o que no os preocupe pecar continua y gravemente, en la confianza de que el Padre ante todo es amor y habrá de perdonaros.

100. Ciertame nte, Dios es amor y no existe falta por grave que sea que no perdone, pero debéis saber precisa-mente que de ese amor divino procede una justicia que es inexorable.

101. Todo esto sabedlo para que lo que llevéis en vosotros como conocimiento de mi Doctrina, que encierra verdad, destruyáis todos los conceptos equivocados que en vosotros pudiese haber.

102. No olvidéis que el amor del Padre os perdona, pero que la mancha a pesar del perdón, queda impresa en vuestro espíritu y que vosotros tendréis que lavarla con méritos, correspondiendo así al amor que os perdonó. (293, 43 – 44)

103. Una voz ha venido a despertaros, voz dulce y consoladora que os llama al Reino de la Luz y de la vida; pero que puede tornarse en justicia si optáis por seguir profanando vuestro espíritu y desoyendo la Ley.

104. Al obediente y humilde, mi palabra le dice: “Perseverad, porque mucho alcanzaréis de mi gracia y mucho haréis alcanzar a vuestros hermanos”.

105. Al necio le dice mi voz: “Si no aprovecháis esta bendita ocasión, para salir del cieno del pecado o de las tinieblas de la ignorancia en que habitáis, veréis pasar los tiempos y las eras sobre vuestro espíritu, sin saber que fue lo que el Señor trajo en su mensaje, ni cuáles fueron los dones que a su pueblo reveló”.

106. Cierto que para todos habrá un tiempo propicio para salvarse y remontarse a las alturas, pero ¡Ay del que retarde ese día! Ay del que pierde las oportunidades de lograr la evolución de su espíritu por dedicarse a lo superfluo de este mundo! El tiempo que habrá de esperar la nueva ocasión, no sabe cuán largo será, ni lo amargo de su restitución.

107. En ello no existe ni la menor venganza o el más leve castigo por parte del Padre, pero sí su más estricta e inexorable justicia.

108. ¿Acaso ahora que me he presentado entre vosotros, sabéis si habéis perdido o desaprovechado anteriores oportunidades y el tiempo que vuestro espíritu ha esperado para recibir esta nueva ocasión de cumplir una misión que hace tiempo le fue encomendada?

109. ¿Qué sabe vuestro corazón o vuestra mente del pasado de su espíritu, de su destino, sus deudas, misiones y restituciones? Nada.

110. Es por eso que no debéis interceptar el perfeccionamiento del espíritu, ni tentarlo con el amor a los bienes del mundo. El tiene que seguir por otro camino, otros fines, otros ideales. (279, 16 – 19)

Advertencia a los pueblos y poderosos de la Tierra

111. ¡Ay de la humanidad si en su corazón no llega a surgir la misericordia y la caridad! ¡Ay de los hombres si no llegan a tener completo conocimiento de sus malas obras! Su propia mano está desatando sobre sí la furia de los elementos y tratando de volcar sobre las naciones el cáliz del dolor y la amargura, y cuando estén recogiendo el resultado de su obra, todavía habrá quienes digan: “Es castigo de Dios”. (57, 82)

112. ¡Ay de los pueblos que se obstinasen en su idolatría, en su fanatismo y en su rutina! No podrán contemplar mi luz, ni sentirán el goce infinito del despertar del espíritu.

113. Ciertame nte mi Doctrina conmoverá al mundo, mas, cuando la lucha haya cesado, se sentirá en la Tierra la verdadera paz, aquélla que viene de mi Espíritu. Sólo seguirán sufriendo los necios, los reacios de entendimiento y duros de corazón. (272, 12 – 13)

114. Estoy haciéndome sentir en el duro corazón de los hombres, de aquéllos que llevan el propósito de alimentar las guerras, para que reconozcan que mi voluntad es más fuerte que sus propósitos bélicos. Si el corazón de esos hombres es duro y no se conmueve ante mi voluntad, mi justicia se hará sentir en todo el Universo. (340, 33)

115. Nuevame nte, como en los tiempos de Noé, los hombres se reirán de las profecías y sólo cuando sientan que las aguas ya cubren sus cuerpos, comenzarán a creer y arrepentirse.

116. Mi caridad ha venido siempre a deteneros en vuestra insensatez, mas nunca me habéis querido oír. Sodoma y Gomorra también fueron amonestadas para que penetrasen en temor y en arrepentimiento y evitasen su destrucción, mas no quisieron oír mi voz y perecieron.

117. También a Jerusalén la invité a orar y a volver al culto verdadero; pero su corazón incrédulo y carnal rechazó mi paternal advertencia y esperó que los hechos le revelasen la verdad. ¡Cuán amargos fueron aquellos días para Jerusalén!

118. ¿Veis cómo es verdad que siempre sois los mismos, porque no habéis querido dejar vuestra infancia espiritual para crecer y elevaros por el camino de la sabiduría que hay en mi palabra?

119. Os envío a todos este mensaje, que servirá de profecía, de despertar, de alerta a pueblos y naciones. Bienaventurados si creyeseis en su contenido.

120. Meditad en su esencia, mas luego velad y orad, que si así hicieseis, una luz interior os guiará y una fuerza superior os protegerá hasta poneros a salvo. (325, 73 – 77)

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