3. Testament Kapitel 21… Allmacht & Allgegenwart Gottes – 3. Testament Chapter 21…God’s Omnipotence & -presence

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 21…Omnipotence & Omniprésence de Dieu
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 21…Omnipotencia & Omnipresencia de Dios

<= Kapitel / Chapter 20                                                             Kapitel / Chapter 22 =>
<= Zurück zur Übersicht                                                                Back to Overview =>

Das 3. Testament Kapitel 21 - Allmacht und Allgegenwart Gottes the-third-testament-chapter-21-omnipotence-of-god
=> VIDEO   => AUDIO… => VIDEO   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Wahre Gerechtigkeit
=> Deine ganz besondere Bestimmung
=> Jesus erklärt die Brautbeziehung
=> Unser Ewiger Gott
Related Messages…
=> True Righteousness
=> Your very special Destiny
=> Jesus explains the Bridal Relationship
=> Our Eternal God

flagge de  Kapitel 21… Allmacht & Allgegenwart Gottes & Seine Gerechtigkeit

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 21 – Offenbarungen Jesu Christi
Allmacht & Allgegenwart Gottes & Seine Gerechtigkeit

Die Macht Gottes
So spricht der Herr…

1. Wenn der gegenwärtige Mensch mit all seiner Wissenschaft nicht imstande ist, die Elemente der Natur seinem Willen zu unterwerfen – wie könnte er dann seine Macht den geistigen Kräften aufzwingen?

2. Ebenso, wie die Gestirne im Kosmos ihrer unwandelbaren Ordnung folgen, ohne dass der Wille des Menschen sie ihre Bahn oder ihre Bestimmung verändern lassen kann, so kann auch die Ordnung, die im Geistigen existiert, von niemandem verändert werden.

3. Ich schuf den Tag und die Nacht, das heißt, Ich bin das Licht, und niemand anderer als Ich kann es zurückhalten. Dasselbe gilt für das Geistige. (329, 31 – 33)

4. Wenn ihr an Mich glaubt, dürft ihr darauf vertrauen, dass meine Macht unendlich größer ist als die Sünde der Menschen, und dass daher der Mensch und sein Leben sich wandeln müssen, sobald die Sünde vor dem Lichte der Wahrheit und der Gerechtigkeit weicht.

5. Könnt ihr euch das Leben auf dieser Welt vorstellen, wenn die Menschen einmal den Willen Gottes tun? (88, 59 – 60)

6. Für Mich kann die Reue eines Menschenwesens, seine Erneuerung und seine Rettung nicht unmöglich sein. Ich wäre dann nicht allmächtig und der Mensch wäre stärker als Ich. Haltet ihr meine Macht der Kraft unterlegen, die das Böse in den Menschen besitzt? Betrachtet ihr das Dunkle im Menschen als dem göttlichen Lichte überlegen? Niemals! sagt Mir euer Herz.

7. Bedenkt: meine Aufgabe ist, nachdem Ich euch das Sein gegeben habe, euch zur Vollkommenheit zu führen und euch alle in einer einzigen geistigen Familie zu vereinen; und vergesst nicht, dass mein Wille über alles hinweg in Erfüllung geht.

8. Ich, der Göttliche Sämann, lege meinen Liebessamen unmerklich in jeden Geist. Ich allein weiß, zu welcher Zeit dieser Same in der ganzen Menschheit aufkeimen wird, und Ich allein vermag mit unendlicher Geduld auf die Früchte meiner Werke zu warten. (272, 17 – 19)

9. Ich will euch nicht durch meine Größe erniedrigen, noch mit derselben prahlen, aber Ich zeige sie euch dennoch, soweit es mein Wille ist, damit ihr die höchste Wonne darüber empfindet, einen Gott aller Macht, Weisheit und Vollkommenheit zum Vater zu haben.

10. Freut euch bei dem Gedanken, dass ihr niemals das Ende meiner Macht erleben werdet und dass, je höher die Entwicklung eures Geistes ist, ihr Mich desto besser erkennen werdet. Wer könnte sich nicht damit einverstanden zeigen, zu wissen, dass er niemals die Größe seines Herrn erreichen wird? Wart ihr auf Erden etwa nicht damit einverstanden, im Vergleich zu eurem irdischen Vater jünger an Jahren zu sein? Habt ihr ihm etwa nicht bereitwillig Erfahrung und Autorität zugebilligt? Habt ihr euch nicht gefreut, zu sehen, dass ihr einen stärkeren Mann als ihr zum Vater habt – stolz, tapfer und voller Tugenden? (73, 41 – 42)

11. Was bedeutet die Kraft der Menschen gegenüber meiner Macht? Was vermag schon die Gegnerschaft der materialistischen Völker gegen die unendliche Kraft der Vergeistigung? Nichts!

12. Ich habe zugelassen, dass der Mensch bis an die Grenze seines Machtstrebens und bis zum Gipfel seines Hochmuts geht, damit er selbst feststellt, dass die Gabe der Willensfreiheit, mit der er vom Vater ausgestattet wurde, eine Wahrheit darstellt.

13. Doch wenn er dann bis an die Grenze gelangt ist, wird er seine Augen dem Lichte und der Liebe öffnen und sich angesichts meiner Gegenwart beugen, bezwungen von der einzigen absoluten Macht und der einzigen universellen Weisheit, welche die eures Gottes ist. (192, 53)

Die Gegenwart Gottes in allem Geschaffenen

14. Ich habe keine bestimmte oder begrenzte Stätte, an der Ich im Unendlichen wohne, denn meine Gegenwart ist in allem, was existiert, sowohl im Göttlichen, als auch im Geistigen oder im Materiellen. Ihr könnt von Mir nicht sagen, in welcher Richtung mein Reich liegt; und wenn ihr euren Blick zu den Höhen erhebt und er gen Himmel gerichtet ist, so tut dies nur als etwas Symbolisches. Denn euer Planet dreht sich unaufhörlich und bietet euch mit jeder Bewegung neue Himmelsabschnitte und neue Höhen dar.

15. Mit all dem will Ich euch sagen, dass es zwischen euch und Mir keine Entfernung gibt und dass das einzige, was euch von Mir trennt, eure unerlaubten Werke sind, die ihr zwischen mein vollkommenes Gesetz und euren Geist stellt.

16. Je größer eure Reinheit, je hochstehender eure Werke und je beständiger euer Glaube ist, desto näher, inniger, eurem Gebete zugänglicher werdet ihr Mich fühlen.

17. Ebenso auch: Je mehr ihr euch vom Guten, vom Gerechten, vom Erlaubten entfernt und euch dem Materialismus eines dunklen und egoistischen Lebens hingebt, desto mehr werdet ihr Mich immer ferner von euch fühlen müssen. Je mehr sich euer Herz von der Erfüllung meines Gesetzes entfernt, desto unempfindlicher wird es für meine göttliche Gegenwart werden.

18. Begreift, warum Ich in dieser Zeit mein Wort in dieser Form kundtue und euch für die Zwiesprache von Geist zu Geist vorbereite.

19. Da ihr Mich unendlich ferne glaubtet, verstandet ihr nicht, zu Mir zu kommen. Ich habe euch aufgesucht, um euch meine göttliche Gegenwart fühlbar zu machen und euch zu beweisen, dass es zwischen dem Vater und seinen Kindern keine Räume oder Entfernungen gibt, die sie trennen. (37, 27 -32)

20. Falls ihr denkt, dass Ich meinen Thron verlassen habe, um Mich euch kundzutun, so befindet ihr euch in einem Irrtum; denn jener Thron, den ihr euch vorstellt, existiert nicht. Die Throne sind etwas für die eitlen und hochmütigen Menschen.

21. Da mein Geist unendlich und allmächtig ist, wohnt Er nicht an einem bestimmten Ort: Er ist überall, an allen Orten, im Geistigen und im Materiellen. Wo soll dann jener Thron sein, den ihr Mir zuschreibt?

22. Hört auf damit, Mir eine materielle körperliche Gestalt auf einem Thron gleich denen der Erde zu geben, befreit Mich von der menschlichen Gestalt, die ihr Mir immer gebt, hört auf, von einem Himmel zu träumen, den euer menschlicher Verstand nicht zu erfassen vermag. Wenn ihr euch von alledem befreit, wird es sein, als ob ihr die Ketten zerbrächet, die euch banden, als ob eine hohe Mauer vor euren Blicken einstürzte, als ob ein dichter Nebel sich lichtete und euch erlauben würde, einen Horizont ohne Grenzen und ein unendliches, strahlendes Firmament zu schauen, das jedoch zugänglich ist für euren Geist.

23. Die einen sagen: Gott ist im Himmel, andere: Gott wohnt im Jenseits. Aber sie wissen nicht, was sie sagen, noch verstehen sie, was sie glauben. Zwar “wohne” Ich im Himmel; aber nicht an dem bestimmten Ort, den ihr euch vorgestellt habt: Ich wohne im Himmel des Lichtes, der Macht, der Liebe, der Weisheit, der Gerechtigkeit, der Seligkeit, der Vollkommenheit. (130, 30, 35 – 36)

24. Meine universelle Gegenwart erfüllt alles, an keinem Ort oder Lebensraum des Universums gibt es eine Leere, alles ist von Mir durchdrungen. (309, 3)

25. Ich habe euch gesagt, dass Ich euch so nahe bin, dass Ich selbst das Geheimste eurer Gedanken kenne, dass Ich überall bin, wo ihr seid, weil Ich allgegenwärtig bin. Ich bin das Licht, das euren Verstand durch Inspirationen oder lichtvolle Ideen erleuchtet.

26. Ich bin in euch, denn Ich bin der Geist, der euch beseelt, das Gewissen, das euch richtet. Ich bin in euren Sinnen und in eurem Körper, denn Ich bin in der ganzen Schöpfung.

27. Fühlt Mich immer mehr in euch und in allem, was euch umgibt, damit, wenn der Augenblick kommt, diese Welt zu verlassen, ihr voll und ganz in das Geistige Leben eingeht, und es keine Verstörtheit in eurem Geist gibt durch die Eindrücke, die die Sinnenwelt hinterlassen könnte; und ihr euch Mir einen weiteren Schritt nähert, der Ich die Quelle von unendlicher Reinheit bin, aus der ihr ewig trinken werdet. (180, 50 -52)

28. Wisst ihr, was der Ursprung jenes Lichtes ist, das in dem von den Lippen der Stimmträger gesprochenen Worte enthalten ist? Sein Ursprung ist im Guten, in der göttlichen Liebe, im universellen Lichte, das von Gott ausgeht. Es ist ein Strahl oder ein Funke jenes leuchtenden All-Seins, das euch das Leben gibt; es ist ein Teil der unendlichen Kraft, die alles bewegt und unter der alles schwingt, sich regt und unaufhörlich seine Kreise zieht. Es ist das, was ihr göttliche Ausstrahlung nennt, es ist das Licht des Göttlichen Geistes, das Geistwesen erleuchtet und belebt.

29. Jene Ausstrahlung hat sowohl auf den Geist, als auch auf den Körper Einfluss, sowohl auf die Welten, als auch auf die Menschen, die Pflanzen und alle Wesen der Schöpfung. Sie ist geistig für den Geist, ist materiell für die Materie, ist Intelligenz für das Verstandesvermögen, ist Liebe in den Herzen. Sie ist Wissen, ist Talent und ist Selbstbesinnung, ist Instinkt, ist Intuition und steht über den Sinnen aller Wesen gemäß ihrer Ordnung, ihrer Beschaffenheit, ihrer Art und ihrem Entwicklungsgrad. Aber der Ursprung ist ein einziger: Gott; und ihre Essenz eine einzige: die Liebe. Was kann also unmöglich daran sein, dass Ich den Verstand dieser Geschöpfe erleuchte, um euch eine Botschaft geistigen Lichtes zu senden?

30. Die Pflanzen empfangen die Lebensstrahlung, die ihnen mein Geist sendet, damit sie Früchte tragen. Die Sterne empfangen die Kraft, die mein Geist auf sie ausstrahlt, um auf ihren Umlaufbahnen kreisen zu können. Die Erde, die das gegenwärtige, lebendige Zeugnis ist, all euren Sinnen zugänglich, empfängt unaufhörlich die Ausstrahlung von Leben, die so viele Wunder aus ihrem Schoße hervorgehen lässt. Weshalb sollte es dann unmöglich sein, dass der Mensch, in dessen Wesen wie ein Juwel die Gegenwart eines Geistes strahlt, worin seine Ähnlichkeit mit Mir begründet ist, direkt von meinem Geist zu seinem Geist die göttliche Ausstrahlung empfängt, welche der geistige Same ist, der in ihm Frucht bringen soll? (329, 42 – 44)

31. Kein einziger eurer Seufzer wird im Himmel ungehört bleiben, jedes Gebet findet seinen Widerhall in Mir, keine eurer Trübsale oder Lebenskrisen bleiben von meiner Vaterliebe unbeachtet. Alles weiß Ich, höre Ich, sehe Ich, und in allem bin Ich gegenwärtig.

32. Weil die Menschen meinen, dass Ich Mich wegen ihrer Sünden von ihnen zurückgezogen habe, fühlen sie sich schließlich fern von Mir. O menschliche Unwissenheit, die so viel Bitternis auf ihre Lippen gebracht hat! Wisset, dass wenn Ich Mich von irgendeinem meiner Geschöpfe entfernen würde, dieses augenblicklich zu existieren aufhören würde. Doch dies ist nicht geschehen, noch wird es geschehen, denn als Ich euch den Geist gab, versah Ich euch alle mit ewigem Leben. (108, 44 – 45)

Schicksalsschläge

33. Verflucht nicht die Prüfungen, die euch und das ganze Menschengeschlecht bedrücken, sagt nicht, dass sie Strafe, Zorn oder Rache Gottes sind, denn dann lästert ihr. Ich sage euch, dass es gerade diese Heimsuchungen sind, die die Menschheit dem rettenden Hafen immer näher bringen.

34. Nennt sie Gerechtigkeit, Sühne oder Lektionen, dann wird es zutreffend und richtig sein. Der Zorn und die Rache sind menschliche Leidenschaften, die solchen Wesen eigen sind, die noch dem Seelenfrieden, der Harmonie und der Vollkommenheit ferne sind. Es ist nicht gerecht, dass ihr meiner Liebe zu euch, die alle meine Werke bestimmt, den vulgären Namen “Strafe” gebt oder den unwürdigen Namen “Rache”.

35. Bedenkt, dass ihr euch freiwillig auf dornige Wege oder in finstere Abgründe begeben habt, und dass ihr nicht auf meinen liebevollen Ruf gehört, noch auf die Stimme eures Gewissens gelauscht habt, weshalb es notwendig wurde, dass der Schmerz euch zu Hilfe kam, um euch aufzuwecken, euch aufzuhalten, euch zur Besinnung zu bringen und zum wahren Weg zurückkehren zu lassen. (181, 6 – 8)

36. Ich bestrafe euch nicht; aber Ich bin Gerechtigkeit, und als solche lasse Ich sie jeden fühlen, der gegen meine Gebote verstößt. Denn der Ewige hat euch sein Gesetz bekannt gemacht, das niemand abändern kann.

37. Seht, wie der Mensch in einer schweren Prüfung klagt, wenn er in einen unermesslich tiefen Abgrund stürzt, wenn er sieht, wie seine Frau beim Verlust von geliebten Wesen weint, die Kinder ihres Unterhaltes beraubt werden, und die Heime in Elend und Trübsal versinken. Er ist bestürzt angesichts seines Unglücks, er verzweifelt; doch anstatt zu beten und seine Sünden zu bereuen, begehrt er gegen Mich auf und sagt: “Wie ist es möglich, dass Gott mich in dieser Weise züchtigt?”, während der Göttliche Geist in Wahrheit gleichfalls Tränen vergießt wegen des Schmerzes seiner Kinder, und seine Tränen sind Blut der Liebe, der Vergebung und des Lebens.

38. Wahrlich, Ich sage euch: Aufgrund der Entwicklung, die die Menschheit erreicht hat, hängt die Verbesserung ihrer Situation in dieser Zeit nicht nur von meiner Barmherzigkeit ab. Sie ist Opfer ihrer selbst, doch nicht meiner Strafe. Denn mein Gesetz und mein Licht erstrahlen in jedem Gewissen.

39. Meine Gerechtigkeit kommt herab, um jedes Unkraut*) mit der Wurzel auszureißen, und selbst die Naturgewalten offenbaren sich als Vollstrecker dieser Gerechtigkeit. Dann scheint es, als ob sich alles vereint, um den Menschen auszurotten, obwohl es seiner Läuterung dienen soll. Aber manche werden daran irre und sagen: “Wenn wir so großen Schmerz zu ertragen haben – wozu kommen wir dann überhaupt auf diese Welt?”, ohne zu bedenken, dass der Schmerz und die Sünde nicht von Mir stammen.

*) Aus einem anderen, ähnlichen Worte Christi geht hervor, dass mit diesem “Unkraut” nicht Menschen gemeint sind, sondern deren böse und lasterhafte Triebe und Neigungen.

40. Der Mensch ist dafür verantwortlich, dass er in Unwissenheit darüber bleibt, was Gerechtigkeit und was Sühne ist. Daher kommt zunächst sein Aufbegehren und danach seine Blasphemie. Nur wer meine Unterweisung erforscht hat und mein Gesetz beachtet, ist nicht mehr fähig, seinen Vater zu beschuldigen. (242, 19 – 21)

Die Gerechtigkeit Gottes

41. Ihr seid wie Sträucher, die manchmal so dürre und kranke Zweige haben, dass sie eine schmerzhafte Beschneidung benötigen, um eure kranken Teile zu entfernen, damit ihr wieder gesunden könnt.

42. Wenn meine Liebesgerechtigkeit vom menschlichen Baume die kranken Äste entfernt, die sein Herz schädigen, richtet sie ihn auf.

43. Wenn einem Menschen ein Glied seines Körpers abgeschnitten werden soll, seufzt er, zittert er und wird feige, auch wenn er weiß, dass es geschieht, um das zu entfernen, was krank ist, was tot ist und bedroht, was noch leben kann.

44. Auch die Rosen, wenn sie beschnitten werden, vergießen ihren Lebenssaft wie Schmerzenstränen; aber danach bedecken sie sich mit den schönsten Blüten.

45. Meine Liebe beschneidet auf eine unendlich höhere Weise das Böse im Herzen meiner Kinder, wobei Ich Mich manchmal selbst opfere.

46. Als die Menschen Mich kreuzigten, bedeckte Ich meine Henker mit meiner Güte und meiner Vergebung und gab ihnen Leben. Mit meinen Worten und in meinem Schweigen erfüllte Ich sie mit Licht, verteidigte und rettete Ich sie. So beschneide Ich das Böse, wehre Ich ihm durch meine Liebe und verteidige und rette ich den Übeltäter. Jene Vergebungen waren, sind noch immer und werden ewiglich Quellen der Erlösung sein. (248, 5)

47. Ich kann kein Urteil über euch fällen, das schwerer ist als das Gewicht eurer Verfehlungen. Daher sage Ich euch, dass ihr von Mir nichts zu befürchten habt, sondern von euch selbst.

48. Ich allein kenne die Schwere, die Größe und die Bedeutung eurer Verfehlungen. Die Menschen lassen sich ständig vom äußeren Anschein beeindrucken, denn sie vermögen nicht in das Herz ihrer Nächsten einzudringen. Ich dagegen blicke in die Herzen und kann euch sagen, dass Menschen zu Mir gekommen sind, die sich schwerer Verfehlungen angeklagt haben und die voll Reue waren, weil sie Mich beleidigt haben, doch Ich habe sie für rein befunden. Im Gegensatz dazu sind andere gekommen und haben Mir gesagt, dass sie niemals jemandem etwas Böses getan haben, doch Ich wusste, dass sie lügen. Denn obwohl ihre Hände sich nicht mit dem Blut ihres Nächsten befleckt haben, ist das Blut ihrer Opfer, denen das Leben zu nehmen sie befohlen hatten, auf ihren Geist herabgeströmt. Es sind jene, die den Stein werfen und dabei die Hand verbergen. Wenn Ich in meiner Kundgabe die Worte “feige”, “falsch” oder “Verräter” ausgesprochen habe, ist ihr ganzes Wesen erbebt, und oft haben sie sich aus meiner Lehrstunde entfernt, weil sie einen Blick auf sich fühlten, der sie gerichtet hat. (159, 42 – 43)

49. Wenn in der Göttlichen Gerechtigkeit nicht die größte Liebe des Vaters vorhanden sein würde, wenn seine Gerechtigkeit nicht diesen Ursprung hätte, würde diese Menschheit nicht mehr existieren, ihre Sünde und ihre unaufhörlichen Vergehen hätten die göttliche Geduld erschöpft; aber dies ist nicht geschehen. Die Menschheit lebt weiterhin, die Geistwesen inkarnieren immer noch, und auf Schritt und Tritt, in jedem menschlichen Werk bekundet sich meine Gerechtigkeit, welche Liebe und unendliche Barmherzigkeit ist. (258, 3)

50. Ergründet Mein Wort, damit ihr nicht, wie viele, an den Taten meiner göttlichen Gerechtigkeit irre werdet, wenn Ich jene, die nur eine leichte Verfehlung begehen, mit Macht heimsuche, und dagegen anscheinend denen vergebe, die ein schweres Vergehen begangen haben.

51. Der Meister sagt euch: Wenn Ich den, der dem Anschein nach nur eine leichte Verfehlung begangen hat, mit Macht heimsuche, so deshalb, weil Ich die Schwäche der Geistwesen kenne, und wenn diese vom Wege der Gesetzeserfüllung abweichen, kann es der erste Schritt sein, der sie ins Verderben führt. Doch wenn Ich anderen ein schweres Vergehen nachsehe, geschieht es, weil Ich weiß, dass eine große Verfehlung für den Geist Grund für eine gleichfalls große Reue ist.

52. Richtet nicht, verurteilt nicht, wünscht nicht einmal in Gedanken, dass meine Gerechtigkeit auf jene fällt, die unter den Völkern Blutvergießen verursachen. Denkt nur, dass sie wie ihr gleichfalls meine Kinder sind, meine Geschöpfe, und sie ihre großen Verbrechen mit großen Sühneleistungen werden büßen müssen. Wahrlich, Ich sage euch: gerade die, auf die ihr mit Fingern zeigt als jene, die den Frieden erbarmungslos zerstört haben und euch ins Chaos stürzen, werden in den kommenden Zeiten zu den großen Friedensstiftern werden, den großen Wohltätern der Menschheit.

53. Das Blut von Millionen Opfern schreit von der Erde aus nach meiner göttlichen Gerechtigkeit, doch über die menschliche Rechtsprechung hinweg wird es die meine sein, die jeden Geist, jedes Herz erreicht.

54. Die Rechtsprechung der Menschen vergibt nicht, erlöst nicht, liebt nicht. Die meine liebt, vergibt, erlöst, erweckt zu neuem Leben, erhebt und erleuchtet; und gerade jene, die für die Menschheit soviel Schmerz verursacht haben, werde Ich erlösen und retten, indem Ich sie durch ihre große Sühne gehen lasse, welche der Schmelztiegel sein wird, in dem sie geläutert und völlig wach werden für die Stimme ihres Gewissens, um bis auf den tiefsten Grund ihrer Werke schauen zu können. Ich werde sie den gleichen Weg zurücklegen lassen, den sie ihre Opfer, ihre Völker gehen ließen. Aber schließlich werden sie die geistige Reinheit erreichen, um zur Erde zurückkehren zu können, um alles Zerstörte wiederaufzubauen, um alles Zugrundegerichtete wiederherzustellen. (309, 16 -18)

55. Ihr sollt wissen, dass nicht erst, wenn der Tod zu euch kommt, euer Vater euch richtet, sondern dass dieses Gericht beginnt, sobald ihr euch eurer Werke bewusst werdet und ihr den Ruf eures Gewissens empfindet.

56. Mein Gericht ist immer über euch. Auf Schritt und Tritt, sei es im menschlichen Leben oder in eurem geistigen Leben, seid ihr meinem Gerichte unterworfen; aber hier auf der Welt, in der Körperhülle, wird der Geist unempfindlich und taub für die Rufe des Gewissens.

57. Ich richte euch, um euch zu helfen, eure Augen dem Lichte zu öffnen, um euch von Sünde zu befreien und vom Schmerz zu erlösen.

58. In meinem Urteil rechne Ich niemals die Beleidigungen an, die ihr Mir angetan haben könntet, denn bei meinem Gericht tritt niemals der Groll, die Rache, nicht einmal die Strafe in Erscheinung.

59. Wenn der Schmerz in euer Herz dringt und euch an der empfindlichsten Stelle trifft, so geschieht es, um euch auf irgendeinen Fehler hinzuweisen, den ihr begeht, um euch meine Unterweisung verstehen zu lassen und euch eine neue und weise Lehre zu erteilen. Auf dem Grunde jeder dieser Prüfungen ist immer meine Liebe gegenwärtig.

60. Bei einigen Gelegenheiten habe Ich euch erlaubt, dass ihr die Ursache einer Prüfung versteht, bei anderen könnt ihr den Sinn jener Warnung meiner Gerechtigkeit nicht finden, und zwar deshalb, weil es im Werke des Vaters und im Leben eures Geistes tiefe Geheimnisse gibt, die der menschliche Verstand nicht zu enträtseln vermag. (23, 13 – 17)

61. Fern ist die Zeit, in der euch gesagt wurde: “Mit der Elle, mit der ihr messt, werdet ihr gemessen werden.” Wie oft wurde jenes Gesetz benutzt, um hier auf der Erde Rache zu nehmen und jedes Gefühl von Nächstenliebe beiseite zu schieben!

62. Jetzt sage Ich euch, dass Ich diese Gerechtigkeitselle ergriffen habe und euch mit ihr messen werde, je nachdem wie ihr gemessen habt, obschon Ich erklärend hinzufügen muss, dass in jedem meiner Gerichte der Vater gegenwärtig sein wird, der euch sehr liebt, und der Erlöser, der zu eurer Rettung gekommen ist.

63. Der Mensch ist es, der mit seinen Werken sein Urteil fällt, furchtbare Urteile bisweilen, und euer Herr ist es, der euch Hilfe verschafft, damit ihr die Art und Weise findet, in der ihr eure Sühne ertragen könnt.

64. Wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr eine allzu schmerzliche Sühne vermeiden wollt, so bereut rechtzeitig und gebt eurem Leben durch eine aufrichtige Erneuerung eine neue Richtung mit Werken der Liebe und Barmherzigkeit für eure Brüder.

65. Versteht, dass Ich das rettende Tor bin – das Tor, das für alle, die Mich mit wahrem Glauben suchen, niemals verschlossen sein wird. (23, 19 – 23)

66. Nun seht ihr, dass die göttliche Gerechtigkeit aus Liebe besteht, nicht aus Bestrafung wie die eure. Was würde aus euch, wenn Ich eure eigenen Gesetze anwenden würde, um euch zu richten – vor Mir, vor dem kein äußerer Anschein noch falsche Argumente gelten?

67. Wenn Ich euch gemäß eurer Schlechtigkeit richten und eure schrecklich harten Gesetze anwenden würde – was würde aus euch? Dann würdet ihr Mich zu Recht bitten, Gnade walten zu lassen.

68. Doch ihr braucht euch nicht zu fürchten, denn meine Liebe welkt niemals, noch ändert sie sich, noch vergeht sie. Ihr dagegen vergeht bestimmt, ihr sterbt und werdet wiederum geboren, ihr geht und kommt dann wieder, und so geht ihr euren Pilgerweg, bis der Tag kommt, an dem ihr euren Vater erkennt und euch seinem göttlichen Gesetze unterstellt. (17, 53)

<= Kapitel / Chapter 20                                                             Kapitel / Chapter 22 =>

flagge en  Chapter 21… Omnipotence and Omnipresence of God and His Justice

THE THIRD TESTAMENT Chapter 21 – Revelations of Jesus Christ
Omnipotence and Omnipresence of God and His Justice

The Power of God
Thus saith the Lord…

1. If modern man, with all his science, is not able to submit to his will the elements of Nature, how could He impose his strength against the spiritual forces?

2. In the same way that the stars and planets in the Cosmos follow their inalterable order without the will of man being able to change their course or destiny, neither can anyone change the order that exists in the spiritual.

3. I made day and night, for I am the Light, and none but I can retain it. It happens in the same way in the spiritual. (329, 31 – 33)

4. If you believe in Me, you must trust that My strength is infinitely greater than that of the sins of men, and so when sin cedes before the light of truth and justice, man and his life, will have to change.

5. Can you imagine life in the world when men perform the Will of God? (88, 59 – 60)

6. For Me the repentance of a being, his regeneration, and his salvation cannot be impossible. I would not be The Almighty if men were stronger than Me. Do you imagine My power to be inferior to the strength of evil in men? Do you believe human darkness superior to the Divine light? Never, your heart tells Me.

7. Think of My mission, after giving you your being, as that of bringing you to perfection, and uniting you in one single spiritual family. Do not forget, My Will is done above all.

8. I, the Divine Sower, invisibly deposit My seed of love in each spirit. Only I know in what time this spirit will germinate in all humanity, and only I know how to await with infinite patience the fruit of My works. (272, 17 – 19)

9. I do not come to humiliate you with My greatness or to make a display of it; but I do come to demonstrate it to you according to My Will, so that you will feel the supreme joy of having as a Father a God all powerful, wise, and perfect.

10. Rejoice in thinking that you will never get to behold the end of My power, and the greater the elevation of your spirit, the better you shall see Me. Who would feel dissatisfied by knowing that He would never reach the greatness of his Father? By chance on earth, have you not been satisfied to be junior to your earthly Father? By chance, have you not joyfully conceded to him experience and authority? Have you not rejoiced contemplating that you have as a Father a man stronger than you, proud, courageous and filled with virtues? (73, 41 – 42)

11. What can the strength of men mean against My power? What can the opposition of the materialist peoples do against the infinite strength of spirituality? Nothing.

12. I have permitted man to go to the limit of his ambitions and the farthest reaches of his arrogance, to prove that the gift of free will, conceded by his Father, is real.

13. But once man reaches the limit of his ambition, He will awaken spiritually, and will pursue spiritual enlightenment and love. He will then kneel before God who is the only absolute power and universal truth. (192, 53)

The Presence of God in All Creation

14. I do not have a specific or a limited place to dwell in the heavens, for I am present everywhere. I am present in all Divine, spiritual, and material sites. You cannot point to the direction of My Kingdom. When you look up to the sky, pointing towards the heavens, do so only symbolically, for your planet turns without ceasing, and in each movement it presents you new skies and new heights.

15. Thus I say to you that there is no distance between us. The only things that separate you from Me are the bad and impure deeds which you place between your spirit and My perfect law.

16. The greater your purity, the more elevated will be your deeds. The more constant your faith, the closer, more intimate, and more accessible to your prayers you will feel Me.

17. In that same manner, when you separate yourselves from that which is good, just, and righteous, and continue to live a life filled with materialism and selfishness, you will inevitably feel Me more and more distant from you. The more you separate yourself from obeying My law, the less you will be able to feel My Divine presence.

18. Understand why I have come at this time to manifest My word in this form and to prepare you for the communication of spirit to Spirit.

19. Believing that I am very distant from you, you did not know how to come to Me. I have sought you in order to have you feel My Divine presence and to show you that between the Father and his children, there is no distance to separate them. (37, 27 – 32)

20. If you think that I have left My throne to come to communicate with you, you are in error, for that throne that you imagine does not exist; thrones are for vain and proud men.

21. My Spirit, being infinite and omnipotent, does not inhabit a fixed place. It is everywhere, in every place both spiritual and material. Where is that throne you attribute to Me?

22. Cease giving me material form on such thrones as on earth; take from Me the human form you always attribute to Me, stop dreaming of a heaven that your human mind is incapable of conceiving; and when you free yourselves from all that, it will be as though you break the chains that have bound you, as though a high wall crumble from before your eyes, as though a thick cloud has dissipated, permitting you to behold a horizon without limits and an infinite firmament, luminous, but still accessible to the spirit.

23. Some say: God is in the heavens, others: God is in the beyond; but they do not know what they say, nor what they believe. Certainly I inhabit the heavens, but not in a certain place, as you have imagined; I inhabit the heavens of light, of power, of love, of wisdom, of justice, of happiness, and of perfection. (130, 30 and 35 – 36)

24. My universal presence fills everything, there is no vacuum in any site or plane of the Universe, all of it is saturated with Me. (309, 3)

25. I have said to you, I am so near to you that I am aware of your most intimate thoughts. I am always with you, because I am present everywhere. I am the light that illuminates your mind and inspires you.

26. I am in you, because it is I who inspire you and who judges you through your conscience. I am in your material senses and in your physical body, because I am throughout creation.

27. Feel My presence more and more within you and all throughout nature. Thus, when you depart from earth you will enter fully the spiritual life. Your spirit will not feel distress due to the effects of the material body. This will enable you to come a step closer to me, because I am a fountain of infinite purity from which you will drink eternally. (180, 50 – 52)

28. Do you know the origin of that light in the Word that pours from the lips of the spokesmen? Its origin is in good, in the Divine love, in the universal light that emanates from God. It is a beam or a flash of that luminous All that gives you life; it is part of the infinite power that moves all, and underneath which all vibrates, palpitates, and turns without ceasing. That is what you call the Divine radiation. It is the light of the Divine Spirit that illuminates and gives life to the spirits.

29. That radiation manifests itself equally over the spiritual as the material, equally over worlds and men, and over the plants and all the beings of Creation. It is spiritual for the spirit, and material to matter; it is intelligence for understanding, and it is love to the hearts. It is science, it is talent, and it is reflection; it is instinct and intuition, and it is over the senses of all beings, according to their order, their condition, their species, and their degree of advancement. But its origin is one only: God; and its essence is one only: love. How could it then be impossible for Me to illuminate the mind of these creatures to send you a message of spiritual light?

30. The plants receive the radiation of life that My Spirit sends them to give fruit; the heavenly bodies receive the force irradiated by My spirit in order to spin in their orbits; the earth, which is the present evidence, alive, and within reach of all your senses, receives the radiation that makes such marvels spring from its bosom unceasingly. Why should it be impossible that man, in whom the presence of a spirit shines like a jewel, and in which He bears such a resemblance to me, receive directly in his spirit from My Spirit, the Divine radiation, which is the spiritual seed that in him must bear fruit? (329, 42 – 44)

31. Not even one of your sighs escapes being heard in heaven, not one prayer fails to find echo in Me, none of your afflictions or difficulties goes unnoticed by My Fatherly Love. I know all, hear all, and see all; I Am in all.

32. Men, believing that for their sins I have abandoned them, have come to feel that I am distant from them. O, human ignorance that has brought such bitterness to your lips. Understand that if I absented Myself from any of My creatures, they would cease to exist at that instant; but that has never been, nor shall it be, because upon giving you a spirit, I gave you eternal life. (108, 44 – 45)

The Avatars of Destiny

33. Do not curse the trials that burden you and all the human species; do not say that they are a punishment, the anger, or the revenge, of God, for you blaspheme. I tell you that these trials are precisely that which brings humanity closer to the gates of salvation.

34. Call them justice, atonement, or lessons, and you will be correct and fair. Anger and desire for revenge are human passions, characteristic of beings still far from serenity, harmony, and perfection; it is not right for you to apply the vulgar name of punishment, or the unworthy name of revenge, to My love for you, which governs over all My works.

35. Remember that you have voluntarily entered the thorny paths and glooMy abysses and have not come to My loving call, nor have you listened to the voice of your conscience, and so you have needed pain to come to your aid: to awaken you, to hold you back, to make you think, and return to the true path. (181, 6 – 8)

36. I do not punish you; but I am Justice, and as such I make you feel it in all that contravenes My commandments, for The Eternal has made you to know His Law, which none can modify.

37. See how man, in the midst of his trials, upon falling into an immense abyss, upon seeing women crying for the loss of loved ones, the children deprived of food, and homes immersed in mourning and misery, cries, dismayed by his misfortune, becomes desperate, and instead of praying and repenting of his faults, turns against Me, asking: How can God punish me in this way? And all the while, the Divine Spirit, truly, cries as well for the sufferings of its children, and its tears are the blood of love, forgiveness, and life.

38. Truly, I tell you that in this time, due to the evolution that humanity has reached, they do not depend only on My charity to resolve the situation. Humanity is the victim of itself, not of My punishment, for My Law and My light shine in every conscience.

39. My justice descends to pull up all the noxious weeds*) by the roots, and the very forces of Nature manifest themselves as interpreters of that justice, so that it seems as though all things are united in an effort to exterminate man, when it is only for his purification; but there are some who are confused, and say: “If we must suffer such pain, why do we come to this world?” They have not considered the fact that the pain and sin do not come from Me.

*) From His other teachings, we understand that by “weeds” or “noxious plants” Christ does not mean human beings, but their vices and evil impulses.

40. Man is responsible for remaining ignorant of what is justice, and of what is atonement, and that is the cause of his lack of conformity, followed by blaspheMy. Only He who has observed My teachings and is attentive to My Law is unable to throw charges at his Father. (242, 19 – 21)

The Justice of God

41. You are like bushes, sometimes you have branches that are dry and sick, that need the painful cut of the trimmer to separate yourselves from your ills and bring you back to health.

42. My justice of love, upon tearing from the human tree the sickened branches that eat away at your hearts, elevates you.

43. When a limb is to be amputated from a man, He whines, trembles, and is fearful, even while knowing that it is being done to separate from him that which is diseased, that which is dead, and that which threatens what might still live.

44. Rosebushes, too, when they suffer the cuts of trimming, leak sap like tears of pain, but finally cover themselves with the most beautiful flowers.

45. My love, in infinitely superior form, cuts the evil from the hearts of My children, at times sacrificing even Myself.

46. When men crucified me, I covered My executioners with My sweetness and forgiveness, and gave them life. In My words and in My silences I filled them with light, I defended them, and I saved them. Thusly I cut away the evil, stopping it with My love and saving the evil – doer. Those pardons are still today, and always will be sources of redemption. (248, 5)

47. I cannot give you sentences more severe than your faults, for which reason I tell you that you do not have anything to fear from Me, but rather from yourselves.

48. Only I know the seriousness, the magnitude, and the importance of your faults; men constantly let themselves be fooled by appearances, and that is because they are not able to enter the hearts of their neighbors. I do enter their hearts, and I can tell you that men have arrived before Me, accusing themselves of grave faults and full of sadness for having offended Me, and I have judged them clean; on the other hand others have come to say to Me that they have never done ill to anyone, and I know that they lie, for although their hands are not stained with the blood of their brothers, upon their spirit the blood of their victims has fallen, those whose lives they have ordered ended; they are those who have thrown the stone and hidden the hand. When in My Word I have come to pronounce the words, “coward,” “liar,” or “traitor,” all their being trembled, and many times they have absented themselves from the teachings, because they have felt upon themselves the gaze that judges them.

49. If, in the Divine justice, the greatest love of the Father were not present, if his justice did not have that principle, humanity would not exist already, their sins and offenses would have already exhausted the Divine patience. But it has not been so: humanity has continued to live, the spirits continue reincarnating, and at each step, in every human work, My justice, which is love and infinite charity, has been manifest. (258, 3)

50. Analyze My word, so that you are not confused, like many, before the acts of My Divine justice, when I touch heavily those who commit only a slight error, and in contrast, appear to absolve those who have committed a grave error.

51. The Master tells you: If I touch heavily on one who has committed an apparently minor fault, it is because I know the weakness of spirits, and stepping off the path of duty may be the first step that leads to the abyss; and if I absolve others of a grave error, it is because a great fault is also motive for a great repentance of the spirit.

52. Do not judge. Do not sentence. Do not wish, even in thought, that My judgment fall upon those who cause the spilling of blood between peoples. Think only that they, like you, are also My children, My creatures, and will have to wash away their great faults with great restitutions. Truly I tell you, these very ones who you point to as those who mercilessly destroyed peace and led you to chaos, shall in the times to come become the great sowers of My peace, and great benefactors of humanity.

53. The blood of millions of victims clamors from the earth for My Divine justice, but above human justice must be mine, which comes to each spirit, to each heart.

54. The justice of men does not pardon, does not redeem, does not love; mine loves, pardons, redeems, resuscitates, elevates, and enlightens those very ones who have caused humanity such pain. I shall redeem them and cleanse them, having them make their great restitution which shall be the crucible in which they purify themselves and in which they wake fully to the voice of their consciences, so that they may come to contemplate even the gravest of their works. I shall make them travel the road traveled by their victims and their peoples, but in the end they shall achieve spiritual purity in order to return to earth to restore and reconstruct all that has been destroyed, to make restitution for all that was lost. (309, 16 – 18)

55. You should know, that it will not be when death reaches you, that your Father will judge you, but that the judgment begins as soon as you become aware of your deeds and feel the call of your conscience.

56. My judgment is always upon you. At each step, be it in the human existence or in your spiritual life, you are subject to My judgment, but here in the world, while in the flesh, the spirit becomes insensitive and deaf to the calls of its conscience.

57. I judge you to help you open your eyes to the light, to liberate you from sin and save you from pain.

58. In My judgment, I never take into account the offences that you might have caused Me, for before My tribunal, hatred, vengeance and even punishment are nonexistent.

59. When pain reaches your heart and touches you where it is most sensitive, it indicates to you some error that you are committing, to make you understand My teaching, and give you a new and wise lesson. In the depth of each of those trials, My love is always present.

60. On some occasions I have permitted you to understand the reason for an ordeal, in others, you cannot find the meaning of that touch of My justice; and the fact is, that in the Work of the Father and in the life of your spirit, there exist profound Mysteries that the human mind is unable to decipher. (23, 13 – 17)

61. The time is long past when you were told: “The measure you give is the measure you will get.” How many times has that law been used to take vengeance here on earth, leaving aside all feeling of charity!

62. Today I say to you, I have taken that rod of justice, and with it I will measure you according to the way you measured others, although I should make it clear to you that in each of My judgments, the Father, who loves you very much, the Redeemer who has come to save you, will be present.

63. It is man who with his deeds dictates his own sentences, sometimes terrible sentences, and it is your Lord who provides help so that you can find the way to bear your restitution.

64. Truly I say to you that if you wish to avoid a very painful restitution, repent in the opportune time and with sincere regeneration guide your life through deeds of love and charity toward your brethren.

65. Understand that I am the door of salvation, the door that will never be closed to all those who seek Me with true faith. (23, 19 – 23)

66. Now you know that the Divine justice is of love, not of punishment like yours. What would become of you if I made use of your own laws to judge you, before Me, where appearances and false arguments have no value?

67. If I judged you according to your wickedness, and used your own laws of terrible harshness, what would become of you? Then you would certainly be justified in asking Me for clemency.

68. However, you should not fear, because My love never withers, changes, or passes on; on the other hand, you do pass on, you die and are reborn, you depart and then return and thus you are journeying until the day comes in which you will recognize your Father and submit to His Divine Law. (17, 53)

<= Kapitel / Chapter 20                                                             Kapitel / Chapter 22 =>

flagge fr  Chapitre 21… Omnipotence & Omniprésence de Dieu et sa Justice

=> VIDEO

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 21 – Révélations de Jésus-Christ
Omnipotence & Omniprésence de Dieu et sa Justice

Le pouvoir divin
Cela dit le Seigneur…

1. Si, avec toute sa science, l’homme actuel n’est pas capable de soumettre les éléments de la Nature à sa volonté, comment pourra-t-il imposer son pouvoir aux forces spirituelles?

2. De même que, dans le Cosmos, les astres suivent leur ordre inaltérable, sans que la volonté de l’homme puisse les faire changer de course ou de destin, de même l’ordre qui existe en le spirituel ne pourra pas non plus être modifié par personne.

3. Je créai le jour et la nuit, en d’autres termes, je suis la lumière et personne d’autre que Moi ne peut l’arrêter. Cela se produit de la même manière en ce qui concerne le spirituel. (329, 31-33)

4. Si vous croyez en Moi, vous devez croire que ma force est infiniment plus grande que celle du péché des hommes et que, par conséquent, lorsque le péché cèdera devant la lumière de la vérité et de la justice, l’homme et sa vie devront changer.

5. Imaginez-vous la vie en ce monde lorsque les hommes accompliront la volonté de Dieu? (88, 59-60)

6. Pour Moi, le repentir d’un être, sa régénération et son salut ne sont pas impossibles. Ne suis-je pas Tout- Puissant et l’homme serait-il plus fort que Moi? Concevez-vous que mon pouvoir soit inférieur à la force du mal qui est dans les hommes? Considérez- vous les ténèbres humaines supérieures à la lumière divine? Jamais! C’est votre coeur qui me le dit.

7. Pensez que ma mission, après vous avoir donné l’être, est celle de vous amener à la perfection et celle de tous vous unir en une seule famille spirituelle, et n’oubliez pas que ma volonté s’accomplit par-dessus tout.

8. Moi, le Semeur Divin, je dépose de manière invisible ma semence d’amour en chaque esprit. Je suis le seul qui sache le moment où elle germera dans toute l’humanité, et qui sache attendre avec une infinie patience le fruit de mes OEuvres. (272, 17-19)

9. Je ne viens pas pour vous humilier avec ma grandeur ni m’en vanter; mais je viens vous la montrer en ma volonté, pour que vous ressentiez le plaisir suprême d’avoir pour Père un Dieu tout pouvoir, sagesse et perfection.

10. Réjouissez-vous à l’idée que vous ne verrez jamais la fin de mon pouvoir. Et plus grande sera l’élévation de votre esprit, mieux vous me contemplerez. Qui ne se montrera pas conforme de savoir que jamais il n’atteindra la grandeur de son Seigneur? Ne vous êtes-vous pas peut- être conformés sur la Terre d’être mineurs d’âge en comparaison avec votre père terrestre? Ou ne leur avez- vous pas concédé, avec plaisir, l’expérience et l’autorité? Ne vous êtes-vous pas réjouis de voir que vous aviez, en votre Père, un homme plus fort que vous, imposant, valeureux et plein de vertus? (73, 41-42)

11. Que représente la force des hommes face à mon pouvoir? Que pourra l’opposition des peuples matérialistes contre la force infinie de la spiritualité? Rien!

12. J’ai autorisé que l’homme aille jusqu’à la limite de ses ambitions et jusqu’à l’apogée de son orgueil pour qu’il comprenne que le don de libre- arbitre, qui lui fut donné par son Père, fut une réalité.

13. Mais là, touchant la limite, il ouvrira les yeux à la lumière et à l’amour pour s’incliner devant ma présence, soumis au seul pouvoir absolu et à l’unique sagesse universelle qui est celle de votre Dieu. (192, 53)

La présence de Dieu dans toute la Création

14. Je ne dispose d’aucun site déterminé ou limité pour habiter l’infini, parce que ma présence est en tout ce qui existe, ce qui vaut également pour le divin, le spirituel ou le matériel. Vous ne pourrez indiquer en quelle direction trouver mon royaume et, lorsque vous élevez votre regard vers les hauteurs, pointant vers les cieux, faites-le en guise de symbole, parce que votre planète tourne sans cesse et, en chaque mouvement, vous présente de nouveaux cieux et de nouvelles hauteurs.

15. Par tout cela, je veux vous dire qu’entre vous et Moi il n’existe aucune distance et que la seule chose qui vous sépare de Moi sont vos actes illicites que vous intercalez entre ma Loi parfaite et votre esprit.

16. Plus grande sera votre limpidité, plus élevées seront aussi vos actions et plus constante sera votre foi, vous Me sentirez plus proche, plus intime et davantage accessible à votre prière.

17. De même aussi que plus vous vous éloignez de ce qui est bon, juste, licite, et plus vous vous livrez au matérialisme d’une vie obscure et égoïste, plus vous aurez à Me sentir chaque fois plus distant ; à mesure que votre coeur s’écarte de l’observation de ma Loi, Ma divine présence lui sera davantage insensible.

18. Comprenez la raison de ma venue en ce temps, la manifestation de ma parole sous cette forme, et votre préparation à la communication d’esprit à Esprit.

19. Vous qui me croyiez infiniment distant, vous n’avez pas su venir à Moi. Je vous ai cherchés pour vous faire sentir ma divine présence et vous fournir la preuve qu’entre le Père et ses enfants, il n’y a ni espace ni distance qui les séparent. (37, 27-32)

20. Si vous pensez que j’ai laissé mon trône pour venir communiquer avec vous, vous vous trompez, parce que ce trône, que vous imaginez, n’existe pas; les trônes sont destinés aux hommes vaniteux et orgueilleux.

21. Mon Esprit, infini et tout-puissant, n’habite aucun endroit déterminé. Il est partout, en tous lieux, dans le spirituel et le matériel. Où est-il donc ce trône que vous M’attribuez?

22. Cessez de me matérialiser en trônes semblables à ceux de la terre; débarrassez-moi de la forme humaine que vous m’attribuez toujours, arrêtez de rêver d’un ciel que votre intelligence humaine ne peut concevoir; et lorsque vous vous libérerez de tout cela, ce sera comme si vous brisiez les chaînes qui vous attachaient, comme si une muraille s’effondrait devant vos yeux, comme si un épais brouillard se dissipait, vous permettant de contempler un horizon sans limites et un firmament infini, lumineux, mais en même temps accessible à l’esprit.

23. D’aucuns disent : Dieu est dans les cieux; d’autres disent : Dieu habite dans l’au-delà; mais ils ne savent pas ce qu’ils disent, ni ne connaissent ce qu’ils croient. J’habite dans les cieux, certes, mais pas dans le lieu déterminé que vous avez imaginé. J’habite dans les cieux de la lumière, du pouvoir, de l’amour, de la sagesse, de la justice, du bonheur et de la perfection. (130, 30 et 35-36)

24. Ma présence universelle remplit tout; le vide n’existe en aucun endroit, sur aucun plan de l’Univers, tout est saturé de Moi. (309, 3)

25. Je vous ai dit que je me trouve tellement proche de vous que je connais jusqu’à la plus intime de vos pensées; que partout où que vous vous trouviez, Moi j’y suis également, parce que Je suis omniprésent. Je suis la lumière qui illumine votre intelligence par des inspirations ou des idées de lumière.

26. Je suis en vous, car je suis l’Esprit qui vous anime, la conscience qui vous juge. Je suis dans vos sens et dans votre matière, parce que je suis toute la création.

27. Ressentez-Moi de plus en plus en vous et en tout ce qui vous entoure afin que, une fois venu le moment d’abandonner ce monde, vous puissiez entrer en plein dans la vie spirituelle, et qu’il n’y ait pas de perturbation en votre esprit à cause des impressions que pourrait vous transmettre la matière, et que vous vous approchiez un pas de plus de Moi, qui suis la source de pureté infinie dans laquelle vous boirez éternellement. (180, 50- 52)

28. Savez-vous l’origine de cette lumière qu’il y a dans la parole répandue par les lèvres des porte- parole? Son origine réside dans le bien, dans l’amour divin et dans la lumière universelle qui émane de Dieu. Elle est un rayon ou un éclair de ce Tout lumineux qui vous donne la vie, elle forme une partie de la force infinie qui anime tout et qui fait tout vibrer, palpiter et tourner sans cesse. Elle est ce que vous appelez le rayonnement divin, la lumière de l’Esprit Divin qui illumine et vivifie les esprits.

29. Ce rayonnement se manifeste sur l’esprit de même que sur la matière, dans ces mondes habités, sur les hommes, les plantes et tous les êtres de la création. Il est spirituel au-dessus de l’esprit, matériel au-dessus de la matière, intelligence au-dessus de l’entendement, il est amour dans les coeurs. Il est science, talent et réflexion, instinct, intuition et est au- dessus des sens de tous les êtres, en fonction de leur ordre, condition, espèce et degré d’avancement. Mais le principe est Un : Dieu, et son essence Une : l’amour. Que peut-il y avoir, dès lors, d’impossible dans le fait que j’illumine l’intelligence de ces créatures pour vous envoyer un message de lumière spirituelle?

30. Les plantes reçoivent le rayonnement de vie que leur envoie mon Esprit afin qu’elles produisent des fruits; les astres reçoivent la force de mon Esprit qui rayonne au-dessus d’eux, afin de pouvoir tourner sur leurs orbites; la Terre en est le présent témoignage qui, vivant, à la portée de tous vos sens, reçoit sans cesse le rayonnement de vie qui fait naître tant de merveilles de son sein. Pourquoi est-ce impossible que l’homme, être dans lequel brille comme un joyau la présence d’un esprit où réside sa ressemblance avec Moi, ne reçoive pas directement, de mon Esprit à son esprit, le rayonnement divin qui est la semence spirituelle qui devra fructifier en lui? (329, 42-44)

31. Chacun de vos sanglots s’écoute dans le Ciel, chaque prière trouve son écho en Moi, aucune de vos afflictions et aucun de vos moments difficiles ne passent inaperçu pour mon amour de Père. Je sais tout, entends tout, vois tout. Je suis en tout.

32. Les hommes, croyant que je me suis éloigné d’eux en raison de leur péché, en sont arrivés à me sentir distant. Ah! Ignorance humaine qui a porté tant d’amertume à leurs lèvres! Sachez que, si je m’absentais de n’importe quelle créature, aussitôt celle-ci cesserait d’exister; mais cela n’a jamais été le cas et ce ne le sera jamais, parce qu’en vous donnant l’esprit, je vous dotai, tous, de vie éternelle. (108, 44-45)

Le sens des épreuves

33. Ne maudissez pas les épreuves qui vous accablent. Vous et toute la race humaine, ne dites pas que ce sont châtiment, colère ou vengeance de Dieu, parce que vous blasphémez; je vous dis que ces épreuves sont précisément celles qui rapprochent l’humanité du port du salut.

34. Nommez-les justice, expiation ou leçons, et vous serez dans le vrai et dans le juste. La colère et la vengeance sont des passions humaines, propres aux êtres encore éloignés de la sérénité, l’harmonie et la perfection. Il n’est pas juste qu’à cet amour que j’ai pour vous, qui est celui qui préside toutes mes actions, vous appliquiez le nom vulgaire de châtiment ou celui indigne de vengeance.

35. Pensez que vous avez pénétré volontairement des sentiers épineux ou des abîmes ténébreux et que vous n’avez pas accouru à mon appel d’amour, que vous n’avez pas écouté la voix de votre conscience, c’est pourquoi vous avez eu besoin que la douleur vienne vous aider pour vous réveiller, pour vous arrêter, vous faire réfléchir et retourner sur le vrai chemin. (181, 6-8)

36. Je ne vous punis pas; mais je suis justice et, en tant que tel, je la fais sentir en chacun de ceux qui contreviennent à mes commandements, parce que l’Eternel vous a fait connaître sa Loi que personne ne peut modifier.

37. Voyez comment l’homme, en pleine épreuve, en tombant dans un immense abîme, en voyant la femme pleurer la perte de ses êtres chers, en voyant l’enfance privée d’aliments et les foyers soumis à la misère et au deuil, voyez comment il pleure, se consterne devant son désarroi, se désespère et, au lieu de prier et de se repentir de ses fautes, Me renie en disant : Comment Dieu peut-Il me punir ainsi? Pendant que l’Esprit Divin, en vérité, pleure aussi pour la douleur de ses enfants et ses larmes sont le sang d’amour, de pardon et de vie.

38. En vérité je vous le dis en ce temps, par l’évolution que l’humanité a atteinte, le remède de sa situation ne dépend pas exclusivement de ma charité. Elle n’est pas la victime de mon châtiment, elle est sa propre victime parce que ma Loi et ma lumière brillent en chaque conscience.

39. Ma justice descend pour déraciner toute mauvaise herbe*), et les mêmes forces de la Nature se manifestent comme interprètes de cette justice. Alors, il semble que tout s’unisse pour exterminer l’homme, lorsqu’il s’agit seulement de sa purification, mais il y en aura pour se confondre et dire : «si nous devons souffrir tant de douleur, pourquoi venons-nous au monde?». Sans penser que la douleur et le péché ne naquirent pas de Moi.

*) En une autre parole du Christ nous comprenons que, par « ivraie » ou « mauvaise herbe », Il ne fait pas référence aux êtres humains, mais bien à leurs mauvais instincts et vices.

40. L’homme est responsable de demeurer dans l’ignorance de ce qu’est la justice et de ce qu’est l’expiation, d’où en premier lieu son mécontentement, et ensuite son blasphème. Seul celui qui a observé mon enseignement et est soucieux de ma Loi est incapable d’adresser des reproches à son Père. (242, 19-21)

La Justice de Dieu

41. Vous êtes comme des arbustes, dont les branches sont parfois tellement sèches et malades, qu’elles ont besoin de la coupure douloureuse de la taille, pour écarter vos maux et vous faire recouvrer la santé.

42. Ma justice d’amour, en arrachant de l’arbre humain les branches malades qui rongent son coeur, l’élève.

43. Lorsqu’un homme est amputé d’un membre, il gémit, tremble et prend peur, même s’il sait que le but est d’écarter de lui ce qui est malade, ce qui est mort et qui menace le reste du corps qui peut vivre.

44. Les rosiers eux aussi, lorsqu’ils souffrent la coupure de la taille, répandent leur sève comme des larmes de douleur, mais par la suite, se couvriront de fleurs plus belles.

45. Mon Amour, de manière infiniment supérieure, coupe le mal dans le coeur de mes enfants, et ceci quelquefois en me sacrifiant Moi- même.

46. Quand les hommes me crucifièrent, je protégeai mes bourreaux avec ma douceur et mon pardon, et leur donnai vie. En mes paroles et mes silences, je les emplis de lumière, les défendis et les sauvai. C’est ainsi que je coupe le mal, en l’arrêtant avec mon amour et en protégeant et sauvant le malfaiteur. Ces pardons furent, sont encore et seront éternellement des sources de rédemption. (248, 5)

47. Moi, je ne peux vous prononcer de sentence lourde vu le poids de vos fautes, mais pour autant je vous dis que vous ne devez rien craindre de Moi, mais tout craindre de vous- mêmes.

48. Je suis le seul à savoir la gravité, l’ampleur et l’importance de vos fautes; les hommes se laissent influencer en permanence par les apparences, c’est qu’ils n’arrivent pas à pénétrer le coeur de leurs semblables. Moi, si, je pénètre les coeurs et je peux vous dire que des hommes se sont présentés devant Moi, en s’accusant de fautes graves et pleins de regrets de m’avoir offensé, et Moi, je les ai considérés propres. En revanche, d’autres sont venus pour me dire que jamais ils n’ont fait de mal à personne, Moi, je sais qu’ils mentent parce que, même si leurs mains ne se sont pas tachées du sang de leur frère, le sang de leurs victimes est tombé sur leur esprit, victimes qu’ils ont fait assassiner; ce sont eux qui jettent la pierre et cachent la main. Lorsque, m’adressant à eux, j’en suis arrivé à prononcer les mots «lâche», «faux» ou «traître», tout leur être s’est ébranlé et souvent ils ont quitté la chaire parce qu’ils ont senti sur eux un regard en train de les juger.

49. Si dans la justice divine n’existait pas le grand amour du Père, si sa justice ne connaissait ce principe, cette humanité n’existerait déjà plus, son péché et ses offenses incessantes en auraient terminé avec la patience divine; mais il n’en a pas été ainsi. L’humanité continue de vivre, les esprits continuent de se réincarner et ma justice, qui est amour et charité infinie, se manifeste à chaque pas, dans chaque action humaine. (258, 3)

50. Analysez ma parole afin de ne pas vous confondre, comme beaucoup, devant les faits de ma justice divine, lorsque je touche avec force ceux qui commettent seulement une faute légère et qu’en revanche, j’absous apparemment ceux qui ont commis une grave erreur.

51. Le Maître vous dit : Si je touche avec force celui qui a commis une faute bénigne en apparence, c’est parce que je connais la faiblesse des esprits et, qu’en s’écartant du chemin de l’accomplissement, cela peut signifier que c’est le premier pas qui le conduit à l’abîme. Quant aux autres que j’absous d’une faute grave, je le fais parce que je sais qu’une faute grave fait l’objet d’un repentir tout aussi grand pour l’esprit.

52. Ne jugez pas, ne prononcez pas de sentences, et ne souhaitez pas par la pensée que ma justice frappe ceux qui causent une effusion de sang parmi les peuples. Pensez plutôt qu’eux, tout comme vous, sont aussi mes enfants, mes créatures, et qu’ils devront laver leurs lourdes fautes avec de grandes restitutions. Je vous dis, certes, ceux- là mêmes que vous montrez comme ceux qui, sans miséricorde, ont détruit la paix et vous conduisent au chaos, ceux-là mêmes, dans les temps futurs, se constitueront en grands semeurs de ma paix, en grands bienfaiteurs de l’humanité.

53. Le sang de millions de victimes réclame, depuis la Terre, ma justice divine, et au-dessus de la justice humaine, ce devra être la mienne qui parvienne à chaque esprit, à chaque coeur.

54. La justice des hommes ne pardonne pas, ne rachète pas, n’aime pas; la mienne aime, pardonne, rachète, élève et illumine, et ceux-là qui ont causé tant de douleur à l’humanité, je les rachèterai et les laverai en les faisant passer par leur grande restitution que sera le creuset purificateur dans lequel ils se réveilleront à l’écoute de la voix de leur conscience, pour pouvoir en arriver à contempler le plus profondément leurs actions, je les ferai passer par le même chemin qu’ils firent emprunter à leurs victimes, à leurs peuples, mais au bout du compte, ils atteindront la pureté spirituelle pour pouvoir retourner sur Terre pour restaurer et reconstruire tout ce qui fut détruit, et rendre tout ce qui fut perdu. (309, 16-18)

55. Vous devez savoir que votre Père ne vous juge pas à l’heure de votre mort, mais que ce jugement commence lorsque vous commencez à vous rendre compte de vos actes et que vous sentez l’appel de votre conscience.

56. Mon jugement est toujours au- dessus de vous. A chaque pas, tant durant la vie humaine que dans votre vie spirituelle, vous êtes sujets à mon jugement, mais ici dans le monde, l’esprit devient insensible et sourd aux appels de la conscience.

57. Je vous juge afin de vous aider à ouvrir vos yeux à la lumière, afin de vous libérer du péché et vous sauver de la souffrance.

58. Dans mon jugement, je ne considère jamais les offenses que vous ayez pu Me faire, parce que devant mon tribunal, la rancoeur, la vengeance ni même le châtiment ne font jamais acte de présence.

59. Lorsque la douleur arrive en votre coeur et vous touche au plus sensible, c’est pour vous signaler quelque erreur que vous êtes en train de commettre, pour vous faire comprendre mon enseignement et vous donner une nouvelle et sage leçon. Au fond de chacune de ces épreuves, mon amour est toujours présent.

60. Par certaines opportunités je vous ai permis de comprendre la raison d’une épreuve, en d’autres vous ne pouvez trouver le sens de cette touche de justice. Dans l’OEuvre du Père et dans la vie de votre esprit, il existe des mystères que l’intelligence humaine ne parvient à déchiffrer. (23, 13-17)

61. Il est bien loin le temps où l’on vous dit : « on te mesurera avec le même bout de bois dont tu te sers pour mesurer». Combien de fois n’utilisa-t- on pas cette loi pour se venger ici sur la Terre, écartant tout sentiment de charité!

62. A présent je vous dis que c’est Moi qui me suis muni de ce bois et, avec lui, je vous mesurerai de la même manière que vous avez mesuré, même si je dois vous déclarer que lors de chacun de mes jugements, le Père, qui vous aime beaucoup, le Rédempteur qui est venu pour vous sauver, sera présent.

63. L’homme est celui qui, selon vos actes, dicte votre sentence, de terribles sentences parfois. Et votre Seigneur est celui qui vous fournit une aide pour que vous rencontriez la manière de pouvoir supporter votre expiation.

64. En vérité je vous le dis, si vous voulez éviter une restitution trop pénible, repentez-vous à temps et orientez votre vie avec une régénération sincère, en actes d’amour et de charité à l’égard de vos frères.

65. Comprenez que je suis la porte du salut, la porte qui ne sera jamais close pour tous ceux qui me cherchent avec une véritable foi. (23, 19-23)

66. Vous voyez déjà que la justice divine est une justice d’amour et non de châtiment comme l’est la vôtre. Qu’en adviendrait-il de vous si j’utilisais vos même lois pour vous juger, Moi pour qui ne valent ni les apparences ni les faux arguments?

67. Si je vous jugeais selon votre méchanceté et utilisais vos lois terriblement dures, qu’en serait-il de vous? Alors oui, vous me demanderiez justement de faire preuve de clémence.

68. Mais vous ne devez éprouver de crainte, parce que mon amour jamais ne s’en va, ni ne change; en revanche, vous passez, mourez et renaissez, vous allez et revenez et ainsi de suite jusqu’à ce qu’arrive le jour où vous reconnaîtrez votre Père et vous vous soumettrez à sa Loi Divine. (17, 53)

<= Chapitre 20                                                                              Chapitre 22 =>

flagge es  Capítulo 21… Omnipotencia & Omnipresencia de Dios y su justicia

EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 21 – Revelaciones de Jesucristo
Omnipotencia, Omnipresencia de Dios y su justicia

El poder de Dios
Esto dice el Señor…

1. Si el hombre actual con toda su ciencia no es capaz de someter a su voluntad a elementos de la Naturaleza, ¿Cómo podrá imponer su poder contra las fuerzas espirituales?

2. Del mismo modo que los astros en el Cosmos siguen su orden inalterable, sin que la voluntad del hombre pueda hacerles cambiar su curso o su destino, así el orden que existe en lo espiritual tampoco podrá ser variado por nadie.

3. Yo hice el día y la noche, es decir, Yo soy la luz y nadie más que Yo puede retenerla. De la misma manera acontece en lo espiritual. (329, 31 – 33)

4. Si creéis en Mí, debéis confiar en que mi fuerza es infinitamente mayor que la del pecado de los hombres y que por lo tanto cuando el pecado ceda ante la luz de la verdad y de la justicia, el hombre y su vida tendrán que cambiar.

5. ¿Imagináis la vida en este mundo cuando los hombres hagan la voluntad de Dios. (88, 59 – 60)

6. Para Mí no puede ser imposible el arrepentimiento de un ser, su regeneración ni su salvación. No sería Todopoderoso y el hombre sería más fuerte que Yo. ¿Concebís mi poder inferior a la fuerza que tiene el mal en los hombres? ¿Consideráis a las tinieblas humanas superiores a la luz divina? ¡Jamás! Me dice vuestro corazón.

7. Pensad que mi misión, después de haberos dado el ser, es la de llevaros a la perfección y la de uniros a todos en una sola familia espiritual, y no olvidéis que mi voluntad se cumple por sobre todo.

8. Yo, el Sembrador Divino, deposito invisiblemente mi simiente de amor en cada espíritu. Sólo Yo sé en qué tiempo germinará esta semilla en toda la humanidad y sólo Yo sé esperar con paciencia infinita el fruto de mis obras. (272, 17 – 19)

9. No vengo a humillaros con mi grandeza, ni a hacer alarde de ella; pero sí vengo a mostrárosla en mi voluntad para que sintáis el supremo goce de tener por Padre a un Dios todo poder, sabiduría y perfección.

10. Recreaos pensando que nunca llegaréis a ver el fin de mi poder y que mientras más grande sea la elevación de vuestro espíritu mejor me contemplaréis. ¿Quién podrá mostrarse inconforme al saber que nunca alcanzará la grandeza de su Señor? ¿Acaso en la Tierra no os habéis conformado con ser menores en edad en comparación a vuestro padre terrestre? ¿Acaso no les habéis concedido gustosos, experiencia y autoridad? ¿No os habéis regocijado contemplando que tenéis por padre a un hombre más fuerte que vosotros, arrogante, valeroso y lleno de virtudes? (73, 41 – 42)

11. ¿Qué significa la fuerza de los hombres ante mi poder? ¿Qué podrá la oposición de los pueblos materialistas contra la fuerza infinita de la espiritualidad? Nada.

12. Yo he permitido que el hombre vaya hasta el límite de sus ambiciones y hasta la cumbre de su soberbia para que compruebe que el don de libre albedrío de que fue donado por su Padre, fue una verdad.

13. Mas allí, llegando al límite, abrirá los ojos a la luz y al amor para inclinarse ante mi presencia, rendido ante el único poder absoluto y la única sabiduría universal que es la de vuestro Dios. (192, 53)

La presencia de Dios en todo lo creado

14. Yo no tengo un sitio determinado o limitado para habitar en el infinito, porque mi presencia está en todo lo que existe, lo mismo en lo divino, que en lo espiritual o en lo material. De Mí no podréis decir en qué dirección está mi reino, y cuando elevéis vuestra mirada a las alturas, señalando hacia los cielos hacedlo sólo como algo simbólico, porque vuestro planeta gira sin cesar y en cada movimiento os presenta nuevos cielos y nuevas alturas.

15. Con todo esto quiero deciros que entre vosotros y Yo, no existe ninguna distancia y que lo único que os separa de Mí son vuestras obras ilícitas que ponéis entre mi Ley perfecta y vuestro espíritu.

16. Mientras mayor sea vuestra limpidez, más elevadas vuestras obras y más constante vuestra fe, me sentiréis más próximo, más íntimo, más accesible a vuestra oración.

17. Así como también cuando más os apartéis de lo bueno, de lo justo, de lo lícito y os entreguéis al materialismo de una vida oscura y egoísta, tendréis que sentirme cada vez más distante de vosotros; conforme vuestro corazón se vaya apartando del cumplimiento de mi ley, más insensible será a Mi divina presencia.

18. Comprended por qué he venido en este tiempo a manifestar mi palabra en esta forma y a prepararos para la comunicación de espíritu a Espíritu.

19. Vosotros, creyéndome infinitamente distante, no supisteis venir a Mí, Yo os he buscado para haceros sentir mi divina presencia y demostraros que entre el Padre y sus hijos no hay espacios, ni distancias que les separen. (37, 27 – 32)

20. Si pensáis que he dejado mi trono por venir a comunicarme con vosotros, estáis en un error, porque ese trono que vosotros os imagináis, no existe; los tronos son para los hombres envanecidos y orgullosos.

21. Mi Espíritu, siendo infinito y omnipotente, no habita en un lugar determinado, está en todas partes, en todos los sitios, en lo espiritual y en lo material. ¿Dónde está ese trono que vosotros me atribuís?

22. Dejad de materializarme en tronos semejantes a los de la tierra; despojadme de la forma humana que siempre me atribuís, dejad de soñar con un cielo que vuestra mente humana está incapacitada para concebir; y cuando os libertéis de todo ello, será como si rompieseis las cadenas que os ataban, como si una elevada muralla se derrumbase ante vuestra vista, como si una espesa niebla se disipase, permitiéndoos contemplar un horizonte sin límites y un firmamento infinito, luminoso, pero a la vez accesible al espíritu.

23. Unos dicen: Dios está en los cielos, otros: Dios habita en el más allá; pero no saben lo que dicen, ni conocen lo que creen. Ciertamente que habito en los cielos, pero no en el lugar determinado que habéis imaginado; Yo habito en los cielos de la luz, del poder, del amor, de la sabiduría, de la justicia, de la felicidad, de la perfección. (130, 30 y 35 – 36)

24. Mi presencia universal lo llena todo, en ningún sitio o plano del Universo, existe el vacío, todo está saturado de Mí. (309, 3)

25. Os he dicho que me encuentro tan cerca de vosotros, que conozco hasta lo más íntimo de vuestros pensamientos; que doquiera que os encontréis, ahí me encuentro Yo, porque soy omnipresente, Soy la luz que ilumina vuestra mente con inspiraciones o ideas de luz.

26. Yo estoy en vosotros, porque soy el Espíritu que os anima, la conciencia que os juzga. Estoy en vuestros sentidos y en vuestra materia, porque Yo soy toda la creación.

27. Sentidme más y más en vosotros y en todo cuanto os rodea, para que llegado el momento de abandonar este mundo, penetréis de lleno en la vida espiritual, y que no haya perturbaciones en vuestro espíritu por las impresiones que os pudiera dejar la materia y os acerquéis un paso más a Mí, que es la fuente de pureza infinita en la que beberéis eternamente. (180, 50 – 52)

28. ¿Sabéis, cuál es el origen de esa luz que hay en la palabra vertida por los labios de los portavoces? Su origen está en el bien, en el amor divino, en la luz universal que emana de Dios. Es un rayo o un destello de ese Todo luminoso que os da la vida, es parte de la fuerza infinita que todo lo mueve y bajo la cual todo vibra, palpita y gira sin cesar. Es eso que llamáis irradiación divina. es la luz del Espíritu Divino que ilumina y vivifica a los espíritus.

29. Esa irradiación lo mismo se manifiesta sobre el espíritu que sobre la materia, lo mismo sobre los mundos que sobre los hombres, las plantas y todos los seres de la Creación. Es espiritual sobre el espíritu, es material sobre la materia, es inteligencia sobre el entendimiento, es amor en los corazones. Es ciencia, es talento y es reflexión, es instinto, es intuición y está sobre los sentidos de todos los seres, según su orden, su condición, su especie y su grado de adelanto. Pero el principio es sólo uno: Dios, y su esencia una sola: el amor. ¿Qué imposible puede ser entonces que Yo ilumine la mente de estas criaturas para enviaros un mensaje de luz espiritual?

30. Las plantas reciben la irradiación de vida que les envía mi Espíritu para que den frutos; los astros reciben la fuerza que sobre ellos irradia mi Espíritu para poder girar dentro de sus órbitas; la Tierra que es el testimonio presente, vivo, al alcance de todos vuestros sentidos, recibe sin cesar la irradiación de vida que hace brotar de su seno tantas maravillas. ¿Por qué ha de ser imposible que el hombre, en cuyo ser brilla como una joya la presencia de un espíritu, que es donde radica su semejanza conmigo, reciba directamente de mi Espíritu sobre su espíritu la divina irradiación, que es la semilla espiritual que en él tendrá que fructificar? (329, 42 – 44)

31. Ni uno solo de vuestros sollozos deja de escucharse en el Cielo, ninguna oración deja de hallar eco en Mí, ninguna de vuestras aflicciones o trances difíciles pasan desapercibidos para mi amor de Padre. Todo lo sé, lo escucho, lo veo y en todo estoy.

32. Los hombres, creyendo que por su pecado me he alejado de ellos, han llegado a sentirme distante. ¡Ah ignorancia humana que ha llevado tanta amargura a sus labios! Sabed que si Yo me ausentase de alguna de mis criaturas, ellas al punto dejarían de existir; más esto no ha sido, ni será, porque al daros el espíritu os doté a todos de vida eterna. (108, 44 – 45)

Avatares del destino

33. No maldigáis las pruebas que os agobian a vosotros y a todo el género humano, no digáis que son castigo, ira o venganza de Dios, porque blasfemáis; os digo que esas pruebas son precisamente las que están acercando a la humanidad al puerto de salvación.

34. Llamadles justicia, expiación o lecciones, y estaréis en lo cierto y en lo justo. La ira y la venganza son pasiones humanas, propias de seres distantes todavía de la serenidad, de la armonía y de la perfección; no es justo que a mi amor por vosotros, que es el que preside todas mis obras, le apliquéis el vulgar nombre de castigo o el nombre indigno de venganza.

35. Pensad que voluntariamente habéis penetrado en sendas espinosas o en abismos tenebrosos y que no habéis acudido a mi llamado amoroso, ni habéis escuchado la voz de vuestra conciencia, por lo que habéis necesitado que el dolor viniese en vuestra ayuda para despertaros, para deteneros, haceros reflexionar y regresar al camino verdadero. (181, 6 – 8)

36. Yo no os castigo; pero soy justicia y como tal, la hago sentir en todo aquél que contravenga mis mandatos, porque el Eterno os ha hecho conocer su Ley que nadie puede modificar.

37. Ved cómo el hombre en medio de la prueba, al caer en un inmenso abismo, al ver que la mujer llora ante la pérdida de los seres queridos, a la niñez privada de alimento y los hogares sumidos en la miseria y en el duelo, llora, se consterna ante su desgracia, se desespera y en lugar de orar y arrepentirse de sus culpas reniega contra Mí, diciendo: ¿Cómo es posible que Dios me castigue en esta forma? Mientras el Espíritu Divino en verdad, también llora por el dolor de sus hijos y sus lágrimas son sangre de amor, de perdón y de vida.

38. En verdad os digo que en este tiempo, por la evolución que la humanidad ha alcanzado, no depende solamente de mi caridad el remedio de su situación. Ella es víctima de sí misma, mas no de mi castigo, porque mi Ley y mi luz brillan en toda conciencia.

39. Mi justicia desciende a arrancar de raíz toda hierba nociva*), y las mismas fuerzas de la Naturaleza se manifiestan como intérpretes de esa justicia. Entonces, parece que todo se une para exterminar al hombre, cuando sólo es para su purificación, pero habrá quienes se confundan y digan: “Si hemos de sufrir tanto dolor, ¿Por qué venimos a este mundo?”. Sin reflexionar que el dolor y el pecado no nacieron de Mí.

*) En otra palabra de Cristo entendemos, de que con “cizaña” o “hierba nociva”, Él no se refiere a seres humanos, sino a sus malos instintos y vicios.

40. El hombre es responsable de permanecer en la ignorancia de lo que es justicia y de lo que es expiación, de ahí primero su inconformidad y luego su blasfemia. Sólo el que ha observado mi enseñanza y está atento a mi Ley, es incapaz de lanzar cargos a su Padre. (242, 19 – 21)

La justicia de Dios

41. Sois como arbustos, que a veces tienen ramas tan secas y enfermas, que necesitan del corte doloroso de la poda, para apartar vuestros males y haceros recobrar la salud.

42. Mi justicia de amor, al arrancar del árbol humano las ramas enfermas que carcomen su corazón, lo eleva.

43. Cuando a un hombre le va a ser cortado un miembro de su cuerpo, gime, tiembla y se acobarda, aun sabiendo que es para apartar de él lo que tiene enfermo, lo que está muerto y amenaza a lo que aún puede vivir.

44. También los rosales, cuando sufren el corte de la poda, vierten su sabia como lágrimas de dolor; pero luego, se cubrirán de más hermosas flores.

45. Mi amor, en forma infinitamente superior, corta el mal en el corazón de mis hijos, a veces sacrificándome Yo mismo.

46. Cuando los hombres me crucificaron, cubrí con mi dulzura y mi perdón a mis verdugos y les dí vida. En mis palabras y en mis silencios les llené de luz, les defendí y les salvé. Así corto el mal, deteniéndolo con mi amor y defendiendo y salvando al malhechor. Aquellos perdones fueron, son todavía y serán eternamente veneros de redención. (248, 5)

47. Yo no puedo daros sentencia mayor al peso de vuestras faltas, por lo cual os digo que de Mi nada debéis temer, sino de vosotros mismos.

48. Sólo Yo sé la gravedad, la magnitud y la importancia de vuestras faltas; los hombres constantemente se dejan llevar de las apariencias, y es que ellos no logran penetrar en el corazón de sus semejantes. Yo sí penetro en los corazones y puedo deciros que han llegado hombres delante de Mí, acusándose de graves faltas y llenos de pesar por haberme ofendido y Yo les he encontrado limpios; por el contrario, otros han venido para decirme que nunca han hecho mal a nadie y Yo sé que mienten, porque, aunque sus manos no se hayan manchado con sangre de su hermano, sobre su espíritu ha caído la sangre de sus víctimas, a quienes han mandado quitar la vida; ellos son los que lanzan la piedra y esconden la mano. Cuando en mi palabra he llegado a pronunciar las palabras de: “cobarde”, “falso” o “traidor”, todo su ser se ha estremecido y muchas veces se han ausentado de la cátedra porque han sentido sobre ellos una mirada que los ha estado juzgando.

49. Si en la justicia divina no existiese el mayor amor del Padre, si su justicia no tuviese ese principio, no existiría ya esta humanidad, su pecado y sus ofensas incesantes hubieran acabado con la paciencia divina; pero no ha sido así. La humanidad sigue viviendo, los espíritus siguen reencarnando, y a cada paso, en cada obra humana, se manifiesta mi justicia que es amor y caridad infinita. (258, 3)

50. Analizad mi palabra para que no os confundáis como muchos, ante los hechos de mi justicia divina, cuando Yo toco con fuerza a los que cometen tan sólo una leve falta y en cambio, aparentemente absuelvo a los que han cometido un grave error.

51. El Maestro os dice: Si toco con fuerza al que ha cometido una falta leve en apariencia, es porque conozco la debilidad de los espíritus y al apartarse del sendero del cumplimiento, ello puede ser el primer paso que lo encamine al abismo y si a otros les absuelvo de un grave error, es porqué sé que una falta grande, es motivo de un arrepentimiento también grande para el espíritu.

52. No juzguéis, no sentenciéis, no deseéis ni con el pensamiento, que mi justicia caiga sobre aquellos que causan derramamiento de sangre entre los pueblos. Pensad tan sólo que ellos, como vosotros, también son mis hijos, mis criaturas y tendrán que lavar sus grandes faltas con grandes restituciones. De cierto os digo: Esos mismos, a quienes señaláis como los que sin misericordia han destruido la paz y os conducen al caos, esos mismos serán los que en los tiempos venideros se constituirán en los grandes sembradores de mi paz, los grandes benefactores de la humanidad.

53. La sangre de millones de víctimas clama mi justicia divina desde la Tierra, y por sobre la justicia humana deberá ser la mía la que llegue a cada espíritu, a cada corazón.

54. La justicia de los hombres no perdona, no redime, no ama; la mía, ama, perdona, redime, resucita, levanta e ilumina; y a esos mismos que tanto dolor han causado a la humanidad, Yo les redimiré y les lavaré haciéndoles pasar por su gran restitución que será el crisol en el que se purifique y en el que despertarán en plenitud a la voz de su conciencia, para poder llegar a contemplar hasta lo más profundo de sus obras, Yo les haré pasar por la misma senda por donde ellos hicieron cruzar a sus víctimas, a sus pueblos, pero al final, alcanzarán la pureza espiritual para poder volver a la Tierra a restaurar, a reconstruir todo lo destruido, a restituir todo lo perdido. (309, 16 – 18)

55. Debéis saber que no será hasta que la muerte os llegue cuando os juzgue vuestro Padre, sino que este juicio empieza en cuanto comenzáis a daros cuenta de vuestras obras y sentís el llamado de vuestra conciencia.

56. Mi juicio está siempre sobre de vosotros. En cada paso, ya sea en la vida humana o en vuestra vida espiritual, estáis sujetos a mi juicio, pero aquí en el mundo, en la envoltura, el espíritu se torna insensible y sordo a los llamados de la conciencia.

57. Yo os juzgo para ayudaros a abrir vuestros ojos a la luz, para libertaros del pecado y salvaros del dolor.

58. En mi juicio, jamás tomo en cuenta las ofensas que hayáis podido hacerme, porque ante mi tribunal nunca hace acto de presencia el rencor, la venganza, ni siquiera el castigo.

59. Cuando el dolor llega a vuestro corazón y os toca en lo más sensible, es para señalaros algún error que estáis cometiendo, para haceros comprender mi enseñanza, y daros una nueva y sabia lección. En el fondo de cada una de esas pruebas, está siempre presente mi amor.

60. Algunas ocasiones os he permitido que comprendáis el porqué de una prueba, en otras no podéis encontrar el sentido de aquel toque de mi justicia y es que en la Obra del Padre y en la vida de vuestro espíritu, existen misterios profundos que la mente humana no alcanza a descifrar. (23, 13 – 17)

61. Está lejano el tiempo en que se os dijo : “Con la vara que midas serás medido”. ¡Cuántas veces se usó aquella ley para tomar venganza aquí en la Tierra, haciendo a un lado todo sentimiento de caridad!

62. Ahora os digo, que esa vara de justicia, la he tomado Yo y con ella os mediré según vosotros hayáis medido, aunque debo de aclararos que en cada uno de mis juicios estará presente el Padre que mucho os ama, el Redentor que ha venido a salvaros.

63. Es el hombre el que dicta con sus obras su sentencia, terribles sentencias algunas veces, y es vuestro Señor el que os procura ayuda, para que encontréis la forma en que podáis soportar vuestra expiación.

64. En verdad os digo, que si queréis evitaros una restitución demasiado dolorosa, arrepentíos en tiempo oportuno y con una regeneración sincera orientad vuestra vida, en obras de amor y caridad hacia vuestros hermanos.

65. Comprended que Yo soy la puerta salvadora, la puerta que jamás estará cerrada para todos los que con verdadera fe me busquen. (23, 19 – 23)

66. Ya veis que la justicia divina es de amor, no es de castigo como la vuestra. ¿Qué sería de vosotros si Yo usara de vuestras mismas leyes para juzgaros, ante mí para quien no valen apariencias ni falsos argumentos?

67. Si Yo os juzgase según vuestra maldad, y usara vuestras leyes de dureza terrible ¿qué sería de vosotros? Entonces sí me pediríais con justicia que tuviese clemencia.

68. Mas no debéis temer porque mi amor nunca se marchita, ni cambia, ni pasa; en cambio, vosotros sí pasáis, morís y renacéis, os vais y luego volvéis y así vais peregrinando, hasta que llegue el día en que reconozcáis a vuestro Padre y os sometáis a su divina Ley. (17, 53)

<= Capitulo 20                                                                              Chapitre 22 =>