Das 3. Testament Kapitel 36…Glaube, Wahrheit & Erkenntnis The 3rd Testament Chapter 36…Faith, Truth & Understanding

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 36… Foi, Vérité et Connaissance
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 36… Fe, Verdad y Conocimiento

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DAS 3. TESTAMENT Kapitel 36 – Glaube, Wahrheit & Erkenntnis
Offenbarungen Jesu Christi

Der alles überwindende Glaube
So spricht der Herr…

1. Um die Schwachheit, die Armseligkeit, das Elend und die Leidenschaften zu besiegen und den Zweifel zu beseitigen, sind der Glaube und die guten Werke unerlässlich, welches Tugenden sind, die das Unmögliche bemeistern; ihnen gegenüber schwindet das Schwierige und Unerreichbare wie Schatten.

2. Ich sagte den Menschen, die in der “Zweiten Zeit” an Mich glaubten: “Dein Glaube hat dir geholfen.” Ich erklärte es so, weil der Glaube eine heilende Macht, eine Kraft ist, die umwandelt, und sein Licht macht die Finsternis zunichte. (20, 63 – 64)

3. Die, welche der Vergeistigung noch ferne sind, möchten Mich in der Gestalt Jesu sehen, um Mir zu sagen: “Herr, Ich glaube an Dich, denn Ich habe Dich gesehen.” Ihnen sage Ich: Selig sind, die ohne zu sehen geglaubt haben, denn sie haben den Beweis erbracht, dass sie dank ihrer Vergeistigung Mich in ihrem Herzen empfunden haben. (27, 75)

4. Ich will, dass ihr wisst, was Glaube ist, damit ihr versteht, dass wer ihn besitzt, Eigentümer eines unvergleichlichen Schatzes ist.

5. Wer von diesem inneren Licht erleuchtet lebt, wird sich niemals ausgestoßen, verlassen, schwach oder verloren fühlen – für so arm die Welt ihn auch hält. Sein Glaube an den Vater, an das Leben, an seine Bestimmung und auch an sich selbst, wird ihn im Lebenskampf niemals untergehen lassen; und er wird außerdem immer fähig sein, große und staunenswerte Werke zu vollbringen. (136, 4 – 5)

6. Der Glaube ist wie ein Leuchtturm, der euren Lebensweg erhellt, bis ihr im sicheren Hafen der Ewigkeit ankommt.

7. Der Glaube darf nicht der jener lauen und furchtsamen Geistwesen sein, die heute einen Schritt vorwärts machen und morgen einen zurück, die nicht mit ihrem eigenen Schmerz kämpfen wollen und allein aufgrund der Barmherzigkeit des Vaters an den Sieg des Geistes glauben.

8. Glaube ist jener, den der Geist fühlt, der im Bewusstsein, dass Gott in ihm ist, seinen Herrn liebt und sich freut, Ihn in sich zu fühlen und seine Mitmenschen zu lieben. So groß ist der Glaube an die Gerechtigkeit des Vaters, dass er nicht erwartet, dass seine Nächsten ihn lieben, dass er Beleidigungen und Verfehlungen vergibt, aber daran glaubt, dass er morgen von Licht erfüllt sein wird, weil er durch seine Verdienste seine Läuterung erreichte.

9. Wer Glauben hat, hat Frieden, besitzt Liebe und hat Güte in sich.

10. Er ist reich im Geiste und selbst im Materiellen; aber an wahrem Reichtum, nicht an jenem, den ihr meint. (263, 12 – 16)

11. Ich nenne euch nun den Beweis dafür, dass wahrer Glaube vorhanden ist: Wenn das Herz in der Stunde der Prüfung nicht verzagt; wenn in den kritischsten Augenblicken Friede den Geist erfüllt.

12. Wer Glauben hat, ist in Einklang mit Mir, weil Ich das Leben, die Gesundheit und das Heil bin. Wer in Wahrheit diesen Hafen und diesen Leuchtturm sucht, geht nicht zugrunde.

13. Wer diese Tugend besitzt, tut Wunder jenseits jeder menschlichen Wissenschaft und gibt Zeugnis vom Geiste und vom höheren Leben. (237, 69 – 71)

Das Erkennen der Wahrheit Gottes

14. Wenn das Herz guten Glauben birgt und der Verstand frei von Vorurteilen und unklaren Vorstellungen ist, weiß man das Leben besser zu schätzen, und die Wahrheit wird mit größerer Klarheit erkannt. Wenn man hingegen im Herzen Zweifel oder Eitelkeit birgt und Irrtümer im Verstand, erscheint alles unklar, und selbst das Licht erscheint als Finsternis.

15. Sucht die Wahrheit, sie ist das Leben, aber sucht sie mit Liebe, mit Demut, mit Beharrlichkeit und mit Glauben. (88, 5 – 6)

16. Betet, befragt euren Vater in eurem Gebet, dann werdet ihr in eurer Meditation einen Funken meines unendlichen Lichtes empfangen. Erwartet nicht, in einem einzigen Augenblick die ganze Wahrheit zu erhalten. Es gibt Geistwesen, die schon seit langem auf der Suche nach Wahrheit sind, die forschen und in alle Geheimnisse einzudringen versuchen und doch noch nicht das ersehnte Ziel erreicht haben.

17. Christus, der Gesalbte, zeigte euch den Weg mit den Worten: “Liebet einander”. Könnt ihr euch die Tragweite dieses erhabenen Gebotes vorstellen? Das ganze Leben der Menschen würde verwandelt werden, wenn ihr nach dieser Lehre leben würdet. Nur die Liebe wird euch die Wahrheiten der göttlichen Geheimnisse offenbaren können, weil sie der Ursprung eures Lebens und alles Geschaffenen ist.

18. Sucht eifrig nach der Wahrheit, sucht den Sinn des Lebens, liebt und werdet stark im Guten, und ihr werdet erleben, wie Schritt für Schritt alles von eurem Wesen abfallen wird, was falsch, unlauter oder unvollkommen war. Seid von Tag zu Tag empfindsamer für das Licht der göttlichen Gnade, dann werdet ihr euren Herrn direkt nach all dem fragen können, was ihr wissen wollt und was euer Geist benötigt, um die höchste Wahrheit zu erreichen. (136, 40 – 42)

19. Ich bin das “Wort”, das die Menschen aufsucht, weil sie nicht zu Mir gelangen konnten. Es ist meine Wahrheit, die Ich ihnen offenbare, da die Wahrheit das Reich ist, in das ihr nach meinem Willen alle eingehen sollt.

20. Wie wollt ihr die Wahrheit entdecken, wenn Ich euch nicht zuvor sage, dass dafür viele Verzichtleistungen nötig sind?

21. Um die Wahrheit zu finden, ist es bisweilen nötig, auf das zu verzichten, was man besitzt, sogar sich selbst zu entsagen.

22. Der Selbstgefällige, der Materialist, der Gleichgültige kann die Wahrheit nicht erkennen, solange er nicht die Mauern zerstört, innerhalb derer er lebt. Es ist notwendig, dass er sich über seine Leidenschaften und Schwächen hinwegsetzt, um mein Licht von Angesicht zu schauen. (258, 44 – 47)

23. Gesegnet sei, wer die Wahrheit sucht, denn er ist ein nach Liebe, Licht und Güte Dürstender. Suchet, so werdet ihr finden, sucht die Wahrheit, und sie wird euch entgegenkommen. Denkt weiterhin nach, befragt auch fernerhin das Buch der göttlichen Weisheit, und es wird euch antworten, denn niemals ist der Vater schweigsam oder gleichgültig geblieben gegenüber jenem, der Ihn inständig befragt.

24. Wie viele derer, die die Wahrheit in Büchern, bei den Gelehrten und in den verschiedenen Wissenschaften suchen, werden sie schließlich in sich selbst entdecken, da Ich in das Innerste eines jeden Menschen einen Samen der Ewigen Wahrheit gelegt habe. (262, 36 – 37)

25. Ich kann euch nicht betrügen! Ich bin niemals in einem Akt der Falschheit, Ich verberge Mich nicht im Dunkeln. Meine Wahrheit ist immer nackt. Doch wenn die Menschen die Nacktheit meines Geistes nicht zu sehen vermochten, dann nur, weil sie es nicht wollten. Ich verberge euch meine Wahrheit nicht durch irgendein Gewand. Meine Nacktheit ist göttlich und ist rein, meine Nacktheit ist heilig, und Ich werde sie allen Wesen des Universums zeigen. Als ein Sinnbild derselben kam Ich als Mensch nackt auf die Welt, und nackt ging Ich wieder von euch.

26. Ich will, dass unter den Meinen immer Wahrheit herrscht, denn Ich bin und werde immer in eurer Wahrheit sein. Ich will, dass Liebe unter euch ist, und meine Liebe wird immer in eurer Liebe sein.

27. Es gibt nur eine Wahrheit, eine einzige wahre Liebe; und wenn diese Wahrheit und diese Liebe in euch sind, werden eure Liebe und eure Wahrheit die Meine sein, und meine Wahrheit und meine Liebe werden die eure sein. (327, 33 – 34)

28. Mein Licht ist in jedem Geiste. Ihr seid nun in der Zeit, in der mein Geist sich auf die Menschen ergießen wird. Darum sage Ich euch, dass ihr alle bald meine Gegenwart fühlen werdet – die Gelehrten ebenso wie die Unwissenden, die Großen wie die Kleinen, die Mächtigen wie die Armen.

29. Die einen wie die andern werden angesichts der Wahrheit des lebendigen und wahren Gottes erbeben. (263, 33 – 34)

Die Erkenntnis des Geistigen und Göttlichen

30. Es ist unmöglich, dass eines meiner Kinder Mich vergisst, da es in seinem Geist das Gewissen in sich trägt, welcher das Licht meines Geistes ist, durch das es Mich früher oder später erkennen muss.

31. Für die einen ist es leicht, in den Sinn meines Wortes einzudringen und dort das Licht zu finden; doch für andere ist mein Wort ein Rätsel.

32. Ich sage euch, dass nicht alle in dieser Zeit die Geistigkeit meiner Botschaft verstehen können. Diejenigen, die es nicht vermögen, werden neue Zeiten abwarten müssen, damit ihr Geist seine Augen dem Lichte meiner Offenbarungen öffnet. (36, 4 – 6)

33. Wenn Ich euch sage, dass meine Weisheit euer sein wird – glaubt ihr da, dass ein einziges Erdenleben ausreichen kann, um alles zu erfahren, was Ich euch zu offenbaren habe? Wenn Ich euch sage, dass ihr die menschliche Wissenschaft nicht erlangen könnt, ohne den weiten Entwicklungsweg zurückzulegen, so könnt ihr noch weniger die Erkenntnis des Geistigen erwerben ohne eine vollständige Entwicklung eures Geistes.

34. Ich stelle die Vergeistigung nicht in einen Gegensatz zur Wissenschaft, denn dieser Irrtum war jener der Menschen, niemals der meine. Im Gegenteil, Ich lehre euch, das Geistige mit dem Materiellen in Einklang zu bringen, das Menschliche mit dem Göttlichen, das Vergängliche mit dem Ewigen. Dennoch erkläre Ich euch, dass man, um auf den Pfaden des Lebens zu wandeln, zuvor den Weg kennen muss, den euch das Gewissen vorzeichnet, dessen geistiges Gesetz dem Göttlichen Geiste entspringt. (79, 38 – 39)

35. Ihr seid so tief gesunken und habt euch so sehr vom Geistigen entfernt, dass ihr all das für übernatürlich haltet, was – da es dem Geiste angehört – völlig natürlich ist. So nennt ihr das Göttliche übernatürlich, und ebenso betrachtet ihr alles, was zu eurem Geiste gehört, und das ist ein Irrtum.

36. Der Grund dafür ist, dass ihr nur das seht und wahrnehmt, was im Bereich eurer Sinne oder im Fassungsbereich eurer menschlichen Intelligenz liegt, und ihr das, was jenseits der Sinne und des Verstandes ist, für übernatürlich gehalten habt. (273, 1)

37. Sowohl der Mensch, der das Licht des Wissens in der Natur sucht, als auch der, der meine Weisheit in den geistigen Offenbarungen sucht, muss den Weg, auf dem er all jene Wahrheiten finden wird, die er auf andern Pfaden nicht entdecken kann, auf eigenen Füßen zurücklegen. Eben darum habe Ich euren Geist ausgesandt, ein Leben nach dem andern hier auf Erden zu leben, damit er aufgrund seiner Entwicklung und seiner Erfahrung alles entdeckt, was in ihm ist und in dem, was ihn umgibt.

38. Wenn ihr wollt, so prüft meine Worte gründlich, doch studiert und beobachtet danach das Leben aus ihrer Sicht, damit ihr die Wahrheit feststellen könnt, die in allem, was Ich euch gesagt habe, enthalten ist.

39. Es wird Gelegenheiten geben, bei denen es euch so vorkommt, als ob ein Widerspruch bestünde zwischen dem, was Ich euch heute sage, und dem, was euch in vergangenen Zeiten offenbart wurde, doch diesen gibt es nicht. Die Menschen sind es, die im Irrtum befangen sind. Aber nun werden alle zum Lichte gelangen. (105, 54 – 56)

Voraussetzungen für geistige Erkenntnis

40. Die Demut ist das Licht des Geistes, und im Gegensatz dazu ist das Fehlen derselben Finsternis in ihm. Die Eitelkeit ist die Frucht der Unwissenheit. Wer groß ist durch Wissen und angesehen aufgrund von Tugend, besitzt die wahre Bescheidenheit und geistige Demut. (101, 61)

41. Lasst alle schlechten Gedanken von euch weichen und ziehet edle Gedanken an. Das Glück liegt nicht in dem, was man materiell besitzt, sondern in dem, was man geistig erkennt. Erkennen ist besitzen und danach handeln.

42. Wer wirkliches Wissen besitzt, ist demütigen Geistes. Er ist nicht stolz auf die Erdenweisheit, die nur danach strebt, alles (Irdische) kennen zu lernen, und alles leugnet, was sie nicht begriffen hat. Wer in sich das Licht der inspirierten Erkenntnis trägt, vermag zur rechten Zeit Offenbarungen zu empfangen, ebenso wie er sie auch zu erwarten versteht. Gelehrte haben sich viele genannt, doch die Sonne, die Tag für Tag in vollem Lichte erstrahlt, ist für sie ein Geheimnis gewesen.

43. Viele haben geglaubt, alles zu wissen, doch wahrlich, Ich sage euch, die Ameise, die unmerklich ihren Weg kreuzt, enthält für sie ebenfalls ein unergründliches Geheimnis.

44. Die Menschen werden viele Wunder der Natur erforschen können, aber solange sie es nicht auf dem Pfade der göttlichen Liebe tun, werden sie nicht die wahre Weisheit erreichen, die im unsterblichen Leben des Geistes enthalten ist. (139, 67 – 70)

Die notwendige Bewusstseinserweiterung des Menschen

45. Ich gewährte dem Menschen von Anfang an die Freiheit des Denkens. Doch immer ist er Sklave gewesen – manchmal aus Fanatismus, und in anderen Fällen als Sklave der falschen Weltanschauungen des “Pharao” und des “Kaisers”. Das ist der Grund dafür, weshalb er in dieser Zeit angesichts der Freiheit, die der Geist nun erlangt, und der Helligkeit, die sich seinen Augen darbietet, geblendet ist. Denn sein Verstand ist noch nicht an diese Freiheit gewöhnt.

46. Der Mensch hatte die Kraft seines Verständnisses für das Geistige herabgemindert, und deshalb geriet er in Fanatismus, ging auf verschlungenen Pfaden und war wie ein Schatten des Willens anderer.

47. Er hatte seine Freiheit verloren, war nicht Herr seiner selbst noch seiner Gedanken.

48. Doch nun ist das Zeitalter des Lichtes gekommen, die Zeit, in der ihr die Ketten zerbrechen und die Flügel ausbreiten müsst, um euch im Verlangen nach Wahrheit frei ins Unendliche zu erheben. (239, 4 – 7)

49. Dies Jahrhundert, in dem ihr lebt, zeigt zwei Aspekte: der eine ist die Entwicklung des Verstandes, und der andere der geistige Stillstand.

50. Tatsächlich strahlt das göttliche Licht auf die Verstandesvermögen herab, und daher entspringt ihnen meine große Inspiration, deren Früchte die Menschheit in Erstaunen setzt; denn der Verstand verlangt nun nach Freiheit und Wissenserweiterung. Der Mensch vertieft sich in das Studium der Natur, er forscht, entdeckt, freut sich, wundert sich, ist aber niemals unschlüssig.

51. Doch wann immer in ihm der Gedanke aufsteigt, die Beziehung zum Geistigen zu klären, zu der Wahrheit, die jenseits der ihm bekannten Materie liegt, ist er furchtsam, hat er Angst davor, in das Unbekannte vorzustoßen, in das, was er für verboten hält, in das, was (seiner Meinung nach) nur hohen und der Erforschung der Geheimnisse Gottes würdigen Wesen zukommt.

52. Da hat er sich schwach und töricht erwiesen, unfähig, durch Willenskraft die Vorurteile zu überwinden, die ihn niederhalten. Da hat sich gezeigt, dass er Sklave verdrehter Auslegungen ist.

53. Niemals wird die Entfaltung der menschlichen Intelligenz vollständig sein, solange diese sich nicht auch auf der geistigen Ebene entwickelt. Erkennt, wie groß die Rückständigkeit eures Geistes ist, weil ihr euch nur der Erkenntnis des irdischen Lebens gewidmet habt.

54. Der Mensch ist Sklave des Willens anderer, Opfer von Bannsprüchen, Verdammungen und Drohungen. Doch was hat man damit erreicht? Dass er all seine Wünsche aufgibt, das höchste Wissen zu begreifen und zu erlangen, das der Mensch besitzen soll; dass er sich selbst daran hindert, das klären zu können, was er absurderweise immer für ein Geheimnis gehalten hat: das Geistige Leben.

55. Meint ihr, dass das Leben des Geistes für den Menschen auf Erden ewig ein Rätsel sein wird? Wenn ihr so denkt, befindet ihr euch in einem großen Irrtum. Wahrlich, Ich sage euch, solange ihr nicht euren Ursprung kennt und nichts von dem wisst, was sich auf den Geist bezieht, werdet ihr bei allem Fortschritt eurer Wissenschaften doch bloß Geschöpfe sein, die in einer armseligen Welt unter Pflanzen und Tieren hausen. Ihr werdet euch weiterhin in euren Kriegen bekämpfen, und über euer Leben wird weiterhin der Schmerz regieren.

56. Wenn ihr nicht entdeckt, was ihr in eurem Wesen tragt, noch in euren Nächsten den geistigen Bruder entdeckt, der in jedem wohnt – könnt ihr euch da wirklich lieben? Nein, Menschenkinder, auch wenn ihr sagt, dass ihr Mich kennt und Mir nachfolgt. Wenn ihr meine Lehre oberflächlich auffasst, werden euer Glaube, eure Erkenntnis und eure Liebe falsch sein. (271, 39 – 45)

57. In Mir werden die Menschen den Mut finden, um sich vom Joch ihrer Unwissenheit zu befreien.

58. Wie könnt ihr erwarten, dass auf Erden Frieden wird und die Kriege aufhören, dass die Menschen sich erneuern und die Sünde geringer wird, wenn sie kein geistiges Wissen haben, welches Voraussetzung, Ursprung und Grundlage des Lebens ist?

59. Wahrlich, Ich sage euch, solange man meine Wahrheit nicht begreift noch befolgt, wird euer Dasein auf Erden wie ein Gebäude sein, das auf Treibsand gebaut ist. (273, 24 – 26)

60. Ich sage dem Menschen, dass er sich selbst ein Unbekannter ist, weil er nicht in sein Inneres vorgedrungen ist, weil er nicht um sein Geheimnis weiß, weil er sein eigentliches Wesen nicht kennt. Doch Ich will ihn in dieser Zeit den Inhalt des “Buches” lehren, das für ihn so lange Zeit hindurch verschlossen gewesen war, wo alle Geheimnisse aufbewahrt sind, die Ich euch schon in der “Zweiten Zeit” mit dem Licht meines Geistes aufzuklären versprach.

61. Jetzt werdet ihr euch wahrhaft kennen lernen und ins Innere eures Geistes vordringen. Dann werdet ihr sagen können, dass ihr zu wissen beginnt, wer ihr seid.

62. Der Mensch wird seinen Ursprung, seine Bestimmung, seine Aufgabe, seine Fähigkeiten kennen lernen und jenes ganze unendliche und ewige Leben, das um ihn her lebt und webt. Er wird seinen Nächsten nicht mehr verletzen können, wird nicht mehr das Dasein seiner Mitmenschen gefährden können, noch wird er wagen, irgendetwas von all dem, was ihn umgibt, zu schänden, weil er zur Erkenntnis gekommen ist, dass alles heilig ist.

63. Er wird das, was sein Geist enthält und verbirgt, erkennen, und dann wird er eine klare Vorstellung und einen tiefen Glauben daran haben, dass – da der Geist wunderbar ist – auch die Heimstätte wunderbar sein muss, die sein Vater für ihn in der Ewigkeit vorgesehen hat. (287, 4 – 6)

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THE 3rd TESTAMENT Chapter 36 – Faith, Truth & Understanding
Revelations of Jesus Christ

The Faith that can do all Things
Thus says the Lord…

1. In order to master weakness, smallness, misery, passions and to destroy all doubt, faith and good deeds are indispensable and are virtues that triumph over the impossible; before them what is difficult and unattainable disappears like shadows.

2. I said to men who believed in Me during the Second Era: ‘Your faith has saved you.” Thus I announced it because faith is a healing power, it is a force which transforms, and its light destroys all darkness. (20, 63 – 64)

3. Those who are still far from spirituality, would like to behold Me in the form of Jesus to say to Me: Father, I believe in you, because I have seen you; I will say to them: Blessed are those who without seeing have believed, for they have given proof that thanks to their spirituality they have felt Me within their heart. (27 – 75)

4. I wish you to know what faith is, so that you understand that He who possesses it, is owner of an incomparable treasure.

5. He who lives illuminated by that interior light, no matter how poor the world considers him to be, will never feel like a pariah, abandoned, weak, or lost; his faith in the Father, in life, in his destiny, and even in himself will never let him weaken in the struggle, and He will always be able to perform great and awesome works. (136, 4 – 5)

6. Faith is like a beacon that illuminates your path until you arrive at the secure door of eternity.

7. Faith can not be that shown by those timid and fearful spirits who today advance a step and tomorrow turn back, who do not wish to struggle with their own pain, trusting in the triumph of the spirit only through the charity of the Father.

8. Faith is that which the spirit feels, knowing that God is in him, who loves his Lord, and enjoys feeling Him within himself, and who loves his brothers; having such faith in the justice of the Father that He does not wait for his brothers to love him; who pardons offenses and errors but who tomorrow will be filled with light, because by his merits He has achieved his purification.

9. He who has faith has peace, possesses love, and is filled with goodness.

10. He is rich in faith, and even in the material world; but with true wealth, not that of which you conceive. (263, 12 – 16)

11. I will tell you the test that shows true faith exists: the heart is not troubled in times of trial, and peace inundates the spirit in the supreme moments of peril.

12. He who has faith, is in harmony with Me, for I am life, health, and salvation; He who genuinely seeks this port and this beacon, shall not perish.

13. He who possesses this virtue, performs prodigies beyond all human science, and gives testimony of the spirit and of the higher life. (237, 69 – 71)

The Recognition of the Truth of God

14. When the heart contains good faith and the mind is free of prejudices or confused ideas, life is appreciated more and the truth is seen with greater clarity. In contrast, when the heart bears skepticism, or there are vanity and errors in the mind, all appears confused and even the light itself appears as darkness.

15. Seek truth: it is life, but seek it with love, with humility, with perseverance, and faith. (88, 5 – 6)

16. Pray, and in your prayer ask questions of your Father, and in meditation you will receive the ray of My infinite light. Do not expect to receive all of the truth in one single instant. There are spirits that have walked for much time in search of the truth, studying and trying to penetrate all the Mysteries, but which have not yet achieved their desired goal.

17. Christ, the Anointed, came to show you the road, telling you, “Love one another.” Can you imagine the reach of that sublime commandment? All the life of man would be transformed if you lived by that doctrine. Love alone is that which can reveal the truths of the arcane, because it is the origin of your lives, and of all created.

18. Seek the truth with zeal, and seek the meaning of life. Love strengthens you in the good, and you shall see how, step by step, all that is false, impure, or imperfect shall fall from you. Each day, be more sensitive to the light of Divine grace, for then you will be able to ask the Lord directly all that you wish to know and that is necessary for your spirit in order to reach the supreme truth. (136, 40 – 42)

19. I am the Word that comes in search of men, for they have been unable to come to Me. It is My truth that I come to reveal to you, for truth is the Kingdom I wish all of you to enter.

20. But how can you find the truth if I do not first tell you that many renunciations are required?

21. At times, to find truth it is necessary to renounce all that you possess, to renounce even your self.

22. The vain, the materialist, and the indolent cannot know truth if they do not destroy the walls within which they live. It is necessary that they dominate their passions and weaknesses to look directly at My light. (258, 44 – 47)

23. Blessed is He who seeks truth, because He is thirsty for love, light, and kindness. Seek, and you shall find; seek truth, and it shall come out to meet you. Continue to meditate, and continue asking questions of the Arcane, and He will answer, for the Father has never remained quiet or indifferent before He who eagerly asks of Him.

24. How many who seek the truth in books, among the wise, and in the diverse sciences, will end up finding it in themselves, since in the depths of each man I have deposited a seed of eternal truth. (262, 36 – 37)

25. I cannot deceive you. I never act falsely, and never hide in darkness. My truth is always naked, but if men have not been able to see the nakedness of My Spirit, it is because they have not wished to. I do not hide My truth with any vestment. My nakedness is Divine and pure, My nakedness is holy, and I shall show it to all the beings of the Universe. Symbolizing this, I came naked into the world as a man, and also left it naked.

26. I wish that among mine there is always truth, for I am, and will always be in your truth. I wish that there be love among you, and My love will always be in your love.

27. Only one truth exists and one true love; and that truth and that love are in you. Your love and your truth shall be mine, and My truth and My love shall be yours. (327, 33 – 34)

28. My light is in all consciences, you are already in the Era when My Spirit will spill out over mankind, and so I tell you that soon all of you shall feel My presence, the wise equally with the ignorant, the great like the small, and the powerful as the poor.

29. One and all will tremble before the truth of the true living God. (263, 33 – 34)

The Recognition of the Spiritual and Divine

30. It is impossible for one of My children to forget Me since He carries in his spirit the conscience which is the light of My Spirit and through which, sooner or later, He must recognize Me.

31. It is easy for some to comprehend the meaning of My word and to find the light there; but to others My word remains a Mystery.

32. I say to you that not everyone will be able to understand the spiritual essence of My message in this time. Those who do not succeed in doing so will have to await new times for their spirits to open their eyes to the light of My revelations. (36, 4 – 6)

33. If I say to you that My wisdom shall be yours, do you believe that only one existence would be sufficient to know all that I have to reveal to you? If I say that you will not acquire the human science without traveling the extensive road of evolution, much less will you be able to acquire the knowledge of the spiritual without a complete evolution of your spirit.

34. I do not come to put spirituality into conflict with science, because that mistake has been of men, but never mine; on the contrary, I come to teach you to harmonize the spiritual with the material, what is human with the Divine, what is temporary with the eternal. Nevertheless, I declare to you that to travel the pathways of life, it is necessary to know beforehand the path that your conscience outlines, whose spiritual law proceeds from the Divine Spirit. (79, 38 – 39)

35. You have fallen so far, and distanced yourselves so from the spiritual, that you consider supernatural all that, because it pertains to the spirit, is completely natural. This is how you refer to the Divine, and is how you see all that pertains to your spirits, and that is an error.

36. What has happened is that you see and perceive only what is close to your senses or within reach of your human intelligence, and what is beyond the senses and the mind you have considered supernatural. (273, 1)

37. The man who seeks the light of wisdom in Nature, as well as He who seeks My wisdom in spiritual revelations, shall have to travel on his own feet the road where He finds the truth that He could not find on other paths. It is for that reason that I have sent your spirit to live life after life here on earth, so that through your evolution and experience you discover all that there is in it, and in what surrounds it.

38. If you wish, scrutinize My words, but then study and observe life through them, so that you can see the truth that is contained in all I have told you.

39. There will be times when it seems to you that there is a contradiction between what I tell you today and what was revealed to you in past times, but there is not; the confusion is in men, but you soon shall come to the light. (105, 54 – 56)

Conditions for Spiritual Recognition

40. Humility is the light of the spirit, and on the contrary, the lack of it is darkness. Vanity is the fruit of ignorance. He who is great through wisdom, and worthy through virtue, has true modesty and spiritual humility. (101, 61)

41. Let all evil thoughts fall away from you, and attract the noble thoughts. Happiness is not in the material things you possess, but in the spirituality that you know. To know is to possess and practice.

42. He who truly knows is humble of spirit, not prideful with the earthly wisdom that aspires to know all, but denies all that it does not understand. He who bears the light of inspired knowledge knows how to receive revelations in their due time, and how to wait for them. Many have called themselves wise, but the sun that shines brilliantly on them day after day, has been a Mystery to them.

43. Many have believed that they knew all, yet, truly I tell you, that even the ants that cross the road unnoticed bear a Mystery which is unfathomable to them.

44. Men may investigate many of the marvels of nature, but while they do not do it through the path of Divine love, they shall not come to the true wisdom enclosed in the immortal life of the spirit. (139, 67 – 70)

Searching for the spiritual light

45. From the beginning I conceded to man the liberty of thought, but He has always been a slave, sometimes due to his fanaticism and on other occasions because of the false beliefs of Pharaoh or Caesar. That is why in this time, faced with the freedom that the spirit is achieving, and the clarity that is presented to his eyes, He is blinded by the light, for his mind is not used to that liberty.

46. Man had reduced the strength of his understanding of the spiritual, and fell therefore into fanaticism, walked on twisted paths, and was like a shadow of the will of others.

47. He had lost his liberty, and was not the owner of either himself nor of his thoughts.

48. But the Era of light has arrived, the time when you are to break the chains and extend your wings to fly free toward the infinite in search of truth. (239, 4 – 7)

49. This century in which you live presents two sides: one is the evolution of the mind, and the other is the stagnation of the spirit.

50. Truly, the Divine light shines upon the understanding, and for that reason from it arises My great inspiration, whose fruits astonish humanity. It is because the mind seeks freedom and expansion. Man deepens his study of nature, He scrutinizes, discovers, enjoys, and is awed, but never hesitates.

51. But when in him the idea of clarifying matters related to the spiritual rises, of matters related to the truth beyond the material one He knows, then He is found fearful, afraid to penetrate the unknown, into what He believes is prohibited, permitted only to those elevated beings worthy of learning about the Arcane of God.

52. There He has shown himself clumsy and weak, unable to defeat by act of will the prejudices that repress him.

53. The development of human intelligence will never be complete until it happens on the spiritual plane. See how great the backwardness of your spirit is, because you have consecrated your knowledge to the earthly life.

54. Man is a slave to the will of others, a victim of anathema, condemnations, and threats and what has He achieved with this? The abandonment of all his yearnings to understand and achieve the highest knowledge that man must have, preventing himself from being able to achieve the clarification of what He has absurdly always supposed to be a Mystery: the spiritual life.

55. Do you believe that the life of the spirit will always be an enigma to men on earth? If so, then you have fallen into a great error. Truly I tell you, that while you do not know your origin, and ignore all that is related to the spirit, for all the advancement of your sciences, you will not move beyond creatures that inhabit a small world, among the plants and animals; you continue to foster enmities by your wars and over your lives, pain will continue to rule.

56. If you do not discover what you carry within you, nor the spiritual brother that inhabits each of your neighbors, will you be able to love truly? No, humanity, though you say that you know and follow Me, if you take My Doctrine lightly, your faith, your knowledge, and your love will be false. (271, 39 – 45)

57. In Me men will find the courage to emancipate themselves from the yoke of their ignorance.

58. How can you hope that on earth there is peace and an end to wars, that men regenerate and sin diminishes, if they lack the spiritual knowledge that is the basis, the principle, and the foundation of life?

59. Truly I tell you, that to the extent that you do not understand and practice My truth, your existence on the earth will be like a building constructed on shifting sands. (273, 24 – 26)

60. I come to man to tell him that He does not truly know himself because He has not penetrated his own inner self, and does not know its secret because He ignores its essence. Yet, in this era, I wish to teach him the content of the Book that has for so long been closed to him, and in which are guarded all the Mysteries that since the Second Era I promised to come to explain with the light of My Spirit.

61. Only now will you truly penetrate and know the inner depths of your spirit, and then you will be able to say that you have begun to know who you are.

62. Man shall come to know his origin, his destiny, his mission, his gifts, and all the infinite and eternal life that vibrates around him. He will no longer be able to offend his fellow man, or make attempts on the lives of his brothers, nor dare to profane any of that which surrounds him, for He will have come to realize that all is sacred.

63. He shall come to know what He bears hidden in his spirit, and it will be then that He will have a clear idea and a profound faith that if the spirit is marvelous, so too must be the dwelling that his Father has destined for him in eternity. (287, 4 – 6)

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flagge fr  Chapitre 36… Foi, Vérité et Connaissance

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 36 – Foi, Vérité et Connaissance
Révélations de Jésus-Christ

La Foi
Cela dit le Seigneur…

1. Pour vaincre la faiblesse, la petitesse, la misère, les passions et le doute, il est nécessaire d’avoir la foi et de pratiquer de bonnes actions, qui sont des vertus qui vainquent l’impossible; face à elles, ce qui est difficile et inaccessible s’évanouit comme une ombre.

2. Aux hommes qui crurent en Moi au cours du Second Temps, je déclarai : « ta foi t’a sauvé ». Je m’exprimai de la sorte parce que la foi est un pouvoir curatif, elle est une force qui transforme et sa lumière détruit les ténèbres. (20, 63-64)

3. Ceux qui sont encore loin de la spiritualité voudraient Me contempler sous la forme de Jésus pour Me dire : Seigneur, je crois en Toi, parce que je T’ai vu. A ceux-là, je leur dis : bienheureux ceux qui ont cru sans voir, parce qu’ils ont prouvé que, grâce à leur spiritualité, ils M’ont senti dans leur coeur. (27, 75)

4. Je souhaiterais que vous sachiez ce qu’est la foi, afin que vous compreniez que celui qui la possède est propriétaire d’un trésor incomparable.

5. Celui qui vit illuminé par cette lumière intérieure, pour pauvre que le considère le monde, ne se sentira jamais paria, abandonné, faible, ou perdu. Sa foi dans le Père, dans la vie, dans son destin ne le laissera jamais perdre dans la lutte, et il sera en plus toujours qualifié pour mener à bien des oeuvres grandes et étonnantes. (136, 4-5)

6. La foi est comme un phare qui illumine votre route jusqu’à aboutir au port véritable et sûr de l’éternité.

7. La foi ne peut pas être celle de ces esprits tièdes et peureux qui avancent d’un pas aujourd’hui pour reculer demain, qui ne veulent pas lutter avec leur propre douleur, confiant dans le triomphe de l’esprit uniquement par la charité du Père.

8. La foi est celle que perçoit l’esprit qui, sachant que Dieu est en lui, aime son Seigneur et se réjouit en le sentant en lui et en aimant ses frères; sa foi en la justice du Père est si grande qu’il n’attend pas que ses semblables l’aiment; il pardonne les offenses et les erreurs. Mais, demain, il sera plein de lumière parce qu’il obtint sa purification par ses mérites.

9. Celui qui a la foi, a la paix, possède l’amour et renferme la bonté.

10. Celui-là est riche en esprit et même en matière, mais riche de la véritable richesse, non de celle que vous concevez. (263, 12-16)

11. Je vais vous dire qu’elle est la preuve que la vraie foi existe : quand le coeur n’a pas peur à l’heure de l’épreuve, et quand la paix inonde l’esprit dans les moments les plus pénibles.

12. Celui qui a la foi est en harmonie avec Moi, parce que je suis la vie, la santé et le salut; celui qui recherche vraiment ce port et ce phare ne périt pas.

13. Celui qui possède cette vertu accomplit des prodiges en-dehors de toute science humaine et témoigne de l’esprit et de la vie supérieure. (237, 69-71)

La reconnaissance de la vérité de Dieu

14. Lorsque le coeur renferme la bonne foi et que l’esprit se trouve libre de préjugés ou d’idées confuses, la vie s’apprécie mieux et la vérité se contemple avec une plus grande clarté. En revanche, quand le coeur contient scepticisme ou vanité et que l’intelligence recèle des erreurs, tout paraît confus et même la lumière paraît ténébreuse.

15. Recherchez la vérité, elle est la vie; mais recherchez-la avec amour, avec humilité, avec persévérance et avec foi. (88, 5-6)

16. Priez! Dans votre prière, interrogez votre Père et dans la méditation vous recevrez un éclair de ma lumière infinie. Ne vous attendez pas à recevoir toute la vérité en un seul instant. Beaucoup d’esprits marchent à la recherche de la vérité, en analysant et en essayant de pénétrer tous les mystères et ils n’ont pas encore atteint l’objectif tant désiré.

17. Le Christ, l’Oint, vint montrer le chemin, en vous disant : « Aimez- vous les uns les autres ». Imaginez- vous la portée de ce sublime commandement?! Toute la vie des hommes se verrait transformée si vous viviez selon cette doctrine. Seul l’amour pourra vous révéler les vérités de l’arcane, puisqu’il est l’origine de votre vie et de tout ce qui fut créé.

18. Recherchez la vérité avec ardeur, recherchez le sens de la vie, aimez, en vous fortifiant dans le bien, et vous verrez comment, pas à pas, tout ce qui était faux, impur ou imparfait abandonnera votre être. Soyez chaque jour davantage sensibles à la lumière de la divine grâce, alors vous pourrez demander directement à votre Seigneur tout ce que vous souhaitez savoir et qui soit nécessaire à votre esprit, pour parvenir à atteindre la vérité suprême. (136, 40-42)

19. Je suis le Verbe qui vient chercher les hommes, parce qu’eux n’ont pas su arriver à Moi. Je viens pour leur révéler ma vérité, puisque la vérité est le Royaume dans lequel je souhaite que tous vous entriez.

20. Comment trouver la vérité, si je ne vous dis pas auparavant qu’il vous faut faire face à beaucoup de renonciations?

21. Parfois, afin de trouver la vérité, il faut renoncer à tout ce que l’on possède, et même renoncer à soi- même.

22. Le vaniteux, le matérialiste, l’indolent ne peuvent connaître la vérité tant qu’ils ne détruiront pas les murailles au milieu desquelles ils vivent. Il est indispensable qu’ils l’emportent sur leurs passions et leurs faiblesses pour regarder ma lumière en face. (258, 44-47)

23. Béni celui qui cherche la vérité parce qu’il est un assoiffé d’amour, de lumière et de bonté! Cherchez et vous trouverez, cherchez la vérité et elle viendra à votre rencontre. Continuez de méditer, continuez d’interroger l’Arcane et Il vous répondra, parce que le Père n’est jamais demeuré silencieux ou indifférent devant celui qui l’interroge avidement.

24. Combien de ceux qui recherchent la vérité dans des livres, entre les sages et les diverses sciences, finiront par la trouver en eux-mêmes, puisque j’ai déposé, dans le fond de chaque homme, une semence de la vérité éternelle! (262, 36-37)

25. Je ne peux pas vous tromper! Je n’accomplis jamais d’acte de fausseté et je ne me cache pas dans les ténèbres. Ma Vérité est toujours nue, mais les hommes n’ont pas pu voir la nudité de mon Esprit parce qu’ils ne l’ont pas souhaité. Moi, je ne vous cache pas ma vérité avec un quelconque vêtement. Ma nudité est divine et pure, ma nudité est sainte et je la montrerai à tous les êtres de l’Univers. Pour l’illustrer, je vins nu au monde, en tant qu’homme, et nu aussi je m’en suis allé.

26. Je souhaite que, parmi les miens, il y ait toujours la vérité, parce que je suis et serai toujours dans votre vérité ; je souhaite qu’il y ait de l’amour entre vous et mon amour sera toujours en votre amour.

27. Il n’existe qu’une seule vérité et qu’un seul amour véritable; cette vérité et cet amour sont en vous. Votre amour et votre vérité seront les miens, et ma vérité et mon amour seront les vôtres. (327, 33-34)

28. Ma lumière est dans toutes les consciences. Vous êtes déjà au temps où Mon Esprit doit se répandre sur les hommes, pour autant je vous dis que prochainement vous sentirez tous ma présence, savants comme ignorants, grands comme petits, riches comme pauvres.

29. Les uns et les autres se bouleverseront devant la vérité du Dieu vivant et véritable. (263, 33-34)

La reconnaissance du spirituel et du Divin

30. Il est impossible que l’un de mes enfants m’oublie, en portant en son esprit la conscience qui est la lumière de mon Esprit, et par laquelle, tôt ou tard, il doit me reconnaître.

31. Pour certains, il est facile de pénétrer le sens de ma parole et d’y trouver la lumière, mais pour d’autres, ma parole constitue une énigme.

32. Je vous dis que tous ne pourront pas, en ce temps, connaître la spiritualité de mon message. Ceux qui n’y parviennent pas devront attendre des temps nouveaux afin que leur esprit ouvre les yeux à la lumière de mes révélations. (36, 4-6)

33. Si je vous déclare que ma sagesse sera la vôtre, pensez-vous qu’une seule existence puisse suffire pour savoir tout ce que j’ai à vous révéler? Si je vous dis que vous ne pourrez acquérir la science humaine sans parcourir le long chemin de l’évolution, moins encore pourrez- vous acquérir la connaissance du spirituel sans une évolution totale de votre esprit.

34. Je ne viens pas pour opposer la spiritualité à la science, parce que cela a été l’erreur des hommes, mais jamais la mienne; tout au contraire, je viens pour vous enseigner à harmoniser le spirituel avec le matériel, l’humain et le divin, l’éphémère et l’éternel. Néanmoins, je vous déclare que, pour parcourir les sentiers de la vie, il est indispensable de connaître au préalable le chemin que vous trace la conscience, dont la loi spirituelle provient de l’Esprit Divin. (79, 38-39)

35. Vous êtes tellement descendus et vous vous êtes éloignés de telle manière du spirituel que vous considérez surnaturel tout ce qui, en raison de son appartenance à l’esprit, est complètement naturel. C’est ainsi que vous appelez le divin, c’est de la sorte que vous voyez tout ce qui appartient à votre esprit et cela, c’est une erreur!

36. Il s’est produit que vous ne voyez et percevez seulement que ce qui est proche de vos sens ou à la portée de votre intelligence humaine, tandis que vous avez considéré surnaturel ce qui est au-delà des sens et de l’intelligence. (273, 1)

37. De même l’homme qui cherche la lumière du savoir dans la Nature, que celui qui cherche ma sagesse dans les révélations spirituelles, devront parcourir, par leurs propres pieds, le chemin où ils trouveront toutes ces vérités qu’ils ne peuvent trouver par le biais d’autres sentiers. C’est pour cela que j’ai envoyé votre esprit vivre une vie après l’autre ici, sur la Terre, afin que, par son évolution et son expérience, il découvre tout ce qu’il y a en lui et tout ce qui l’entoure.

38. Si vous le souhaitez, analysez mes paroles en profondeur mais, par la suite, étudiez et observez la vie au travers elles, afin que vous puissiez constater la vérité que renferme tout ce que je vous ai dit.

39. Il y aura des occasions où il vous semblera exister une contradiction entre ce que je vous dis aujourd’hui et ce qui vous fut révélé dans les temps passés, mais il n’en est rien; la confusion est le propre des hommes, mais ils parviendront très vite à la lumière. (105, 54-56)

Conditions de la reconnaissance spirituelle

40. L’humilité est la lumière de l’esprit et, au contraire, le manque d’humilité est synonyme d’obscurité en lui; la vanité est le fruit de l’ignorance. Celui qui est grand par le savoir et précieux par la vertu, possède la vraie modestie et l’humilité spirituelle. (101, 61)

41. Laissez s’éloigner de vous toutes les mauvaises pensées et attirez les pensées nobles. Le bonheur n’est pas dans ce qui se possède matériellement, mais dans ce qui se connaît spirituellement. Connaître est posséder et mettre en pratique.

42. Celui qui sait vraiment est humble d’esprit; il n’est pas orgueilleux de la sagesse de la terre, qui n’aspire seulement qu’à tout connaître, reniant tout ce qu’elle ne réussit pas à comprendre. Celui qui porte en lui la lumière de la connaissance inspirée sait recevoir, en temps utile, les révélations, de même qu’il sait, aussi, les attendre. Beaucoup se sont proclamés sages et cependant le soleil qui brille, jour après jour, à pleine lumière, a été un mystère pour eux.

43. Nombreux sont ceux qui ont cru tout savoir et, en vérité je vous le dis, la fourmi qui croise imperceptiblement leur chemin recèle, pour eux aussi, un mystère insondable.

44. Les hommes pourront faire des recherches sur les merveilles de la nature mais, tant qu’ils ne marcheront pas dans la voie de l’amour divin, ils ne parviendront pas à atteindre la véritable sagesse, celle qui se renferme dans la vie immortelle de l’esprit. (139, 67-70)

Elargissement nécessaire de la Conscience de l’homme

45. Depuis le début, je concédai à l’homme la liberté de penser ; lamentablement il a toujours été esclave, parfois en raison du fanatisme et en d’autres occasions des fausses croyances du pharaon et de César. Voilà pourquoi, en ce temps-ci, devant la liberté que l’esprit est en train de gagner et face à la clarté qui se présente à ses yeux, il s’éblouit parce que son intelligence n’est pas habituée à cette liberté.

46. L’homme avait réduit la force de son entendement pour le spirituel et c’est pour cela qu’il sombra dans le fanatisme, qu’il erra par des sentiers tortueux et qu’il fut comme une ombre suivant la volonté d’autres.

47. Il avait perdu sa liberté et n’était maître ni de lui-même, ni de ses pensées.

48. Mais l’ère de la lumière est arrivée, le temps pour vous de rompre les chaînes et d’étendre les ailes pour voler librement vers l’infini à la recherche de la vérité. (239, 4-7)

49. Ce siècle, dans lequel vous vivez, présente deux phases : la première, l’évolution de l’intelligence, et la seconde, celle de la stagnation de l’esprit.

50. La lumière divine rayonne vraiment sur les entendements et c’est pour cela que ma grande inspiration, dont les fruits étonnent l’humanité, s’en détache. Il faut dire que l’intelligence recherche la liberté et l’expansion. L’homme approfondit son étude de la Nature, analyse, découvre, se distrait, s’étonne, mais ne titube jamais.

51. Malheureusement, lorsqu’a surgi en lui l’idée d’éclairer ce qui a trait au spirituel, sur la vérité qu’il y a au-delà de la matière qu’il connaît, alors il devient craintif, il éprouve la peur de pénétrer l’inconnu, ce qu’il croit interdit, ce qui appartient seulement à des êtres élevés et dignes de faire des recherches dans les Arcanes de Dieu.

52. Là, il s’est montré faible et maladroit, incapable de vaincre par la volonté les préjugés qui l’accablaient. Là, il s’est révélé être esclave d’interprétations tordues.

53. Le développement de l’intelligence humaine ne sera jamais complet tant que celle-ci ne se développe pas sur le plan spirituel. Voyez combien est grand le retard de votre esprit, parce que vous vous êtes consacrés à la connaissance de la vie terrestre.

54. L’homme est un esclave de la volonté d’autres, il est une victime d’anathèmes, de condamnations et de menaces mais, quel résultat a-t-il obtenu avec cela? Qu’il abandonne tous ses désirs ardents de comprendre et atteindre le plus haut niveau de connaissance que l’homme doit posséder, de s’empêcher même de pouvoir éclairer ce qu’il a toujours considéré, de manière absurde, comme un mystère : la vie spirituelle.

55. Croyez-vous que la vie de l’esprit sera éternellement une énigme pour l’homme sur la Terre? Si vous pensez de la sorte, vous commettrez une très lourde erreur. Certes, je vous dis que tant que vous ne connaîtrez pas votre origine et que vous ignorerez tout ce qui est lié à l’esprit, en dépit de tout le progrès de vos sciences, vous ne cesserez d’être des créatures qui habitent un monde restreint ; parmi les plantes et les animaux, vous continuerez de vous harceler par le biais de vos guerres et la douleur continuera de régner sur votre vie.

56. Si vous ne découvrez pas ce que vous portez en votre être, et que vous ne reconnaissez pas, en vos semblables, le frère spirituel qui habite en chacun, pourrez-vous vous aimer vraiment? Non, humanité! Même si vous disiez me connaître et me suivre, si vous prenez superficiellement ma Doctrine, votre foi, votre connaissance et votre amour seront faux. (271, 39-45)

57. C’est en Moi que les hommes trouveront le courage de s’émanciper du joug de leur ignorance.

58. Comment espérez-vous que, sur la Terre, s’établisse la paix et que cessent les guerres, que les hommes se régénèrent et que s’atténue le péché, s’ils manquent de la connaissance spirituelle, qui est base, principe et ciment de la vie?

59. En vérité je vous le dis, tant que l’on ne comprendra ni ne pratiquera pas ma vérité, votre existence sur la Terre sera à l’image d’un édifice construit sur des sables mouvants. (273, 24-26)

60. Je viens pour dire à l’homme qu’il est un inconnu pour lui-même parce qu’il n’est pas entré dans son intimité, parce qu’il ne connaît pas son secret, parce qu’il ignore son essence. Mais, Moi je souhaite lui enseigner, en ce temps, le contenu du Livre qui lui était demeuré fermé pour si longtemps, et dans lequel sont gardés tous les mystères que, depuis le Second Temps, je promis de venir vous éclaircir avec la lumière de mon Esprit.

61. Ce sera maintenant que vous vous connaîtrez vraiment et que vous pénètrerez l’intimité de votre esprit, alors vous pourrez dire que vous commencez à savoir qui vous êtes.

62. L’homme parviendra à connaître son origine, son destin, sa mission, ses dons, et toute cette vie infinie et éternelle qui vibre autour de lui; il ne pourra plus offenser son semblable, ni attenter contre l’existence de ses frères, ni oser profaner ce qui l’entoure, parce qu’il sera parvenu à comprendre que tout est sacré.

63. Il arrivera à connaître ce qui se renferme et qui se cache en son esprit et ce sera alors, qu’il comprendra que si l’esprit est merveilleux, la demeure que son Père lui destine dans l’éternité devra être, nécessairement, aussi merveilleuse. (287,4-6)

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flagge es  Capítulo 36… Fe, Verdad y Conocimiento

EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 36 – Fe, Verdad y Conocimiento
Revelaciones de Jesucristo

La Fe que todo lo puede
Esto dice el Señor…

1. Para vencer la debilidad, la pequeñez, la miseria, las pasiones y destruir la duda, es indispensable la fe y las buenas obras que son virtudes que vencen lo imposible, ante ellas lo difícil e inalcanzable se desvanece como sombras.

2. Dije a los hombres que en Mí creyeron en el Segundo Tiempo: “Tu fe te ha salvado”. Así lo declaré porque la fe es una potencia curativa, es una fuerza que transforma y su luz destruye las tinieblas. (20, 63 – 64)

3. Los que aún están lejos de la espiritualidad, quisieran contemplarme bajo la forma de Jesús para decirme: Señor, creo en Ti, porque te he visto; a ellos les digo: Bienaventurados los que sin ver han creído, porque han dado pruebas de que gracias a su espiritualidad me han sentido en su corazón. (27, 75)

4. Quisiera que supieseis lo que es la fe, para que comprendieseis que quien la posee, es dueño de un tesoro incomparable.

5. El que vive iluminado por esa luz interior, por pobre que le considere el mundo, nunca se sentirá paria, abandonado, débil, ni perdido; su fe en el Padre, en la vida, en su destino, y aun en él mismo, jamás lo dejarán decaer en la lucha, y además siempre estará capacitado para realizar obras grandes y asombrosas. (136, 4 – 5)

6. La fe es como un faro que ilumina vuestra ruta hasta llegar al puerto seguro de la eternidad.

7. No puede ser fe la de aquellos espíritus tibios y medrosos que hoy avanzan un paso y mañana vuelven atrás, que no quieren luchar con su propio dolor, confiando en el triunfo del espíritu únicamente por la caridad del Padre.

8. Fe es aquella que siente el espíritu que sabiendo que Dios está en él, ama a su Señor y goza sintiéndole en sí y amando a sus hermanos; que es tanta la fe en la justicia del Padre, que no espera a que sus semejantes le amen; que perdona ofensas y errores pero que mañana estará lleno de luz porque con sus méritos alcanzó su purificación.

9. El que tiene fe, tiene paz, posee amor y encierra bondad.

10. Ese es rico en espíritu y aún en materia; pero con la verdadera riqueza, no con aquélla que vosotros concebís. (263, 12 – 16)

11. Voy a deciros cuál es la prueba de que existe fe verdadera: Cuando el corazón no zozobra en la hora de la prueba. Cuando la paz inunda al espíritu en los trances supremos.

12. Aquél que tiene fe, está en armonía conmigo, porque Yo soy la vida, la salud y la salvación; quien busca de verdad este puerto y este faro, no perece.

13. Quien posee esta virtud, hace prodigios fuera de toda ciencia humana y da testimonio del espíritu y de la vida superior. (237, 69 – 71)

El reconocimiento de la verdad de Dios

14. Cuando el corazón encierra buena fe y la mente se halla libre de prejuicios o de ideas confusas, la vida se aprecia mejor y la verdad se contempla con mayor claridad. En cambio, cuando en el corazón se lleva escepticismo o vanidad y errores en la mente, todo parece confuso y hasta la misma luz parece tiniebla.

15. Buscad la verdad, ella es la vida; pero buscadla con amor, con humildad, con perseverancia y con fe. (88, 5 – 6)

16. Orad, en vuestra oración interrogad a vuestro Padre y en la meditación recibiréis un destello de mi luz infinita. No esperéis recibir en un solo instante toda la verdad. Hay espíritus que ha mucho tiempo vienen caminando en pos de la verdad, escudriñando y tratando de penetrar en todos los misterios y aún no han alcanzado la meta anhelada.

17. Cristo, el Ungido, vino a enseñaros el camino, diciéndoos: “Amaos los unos a los otros”. ¡Imagináis el alcance de ese sublime mandamiento? Toda la vida de los hombres quedaría transformada si vivieseis en esa doctrina. Sólo el amor será el que pueda revelaros las verdades del arcano, ya que él es el origen de vuestra vida y de todo lo creado.

18. Buscad con afán la verdad, buscad el sentido de la vida, amad, fortaleciéndoos en el bien, y veréis cómo paso a paso irá cayendo de vuestro ser todo lo que era falso, impuro o imperfecto. Sed cada día más sensibles a la luz de la divina gracia, entonces podréis preguntar directamente a vuestro Señor todo aquello que queréis saber y que sea necesario a vuestro espíritu, para alcanzar la suprema verdad. (136, 40 – 42)

19. Soy el Verbo que viene a buscar a los hombres, porque ellos no han podido llegar a Mí. Es mi verdad la que vengo a revelarles; ya que la verdad es el Reino al cual quiero que todos penetréis.

20. ¿Cómo encontrar la verdad, si antes no os digo que se requieren muchas renunciaciones?

21. A veces, para hallar la verdad, es preciso renunciar a cuanto se posee, renunciar aún a sí mismo.

22. El vanidoso, el materialista, el indolente, no puede conocer la verdad mientras no destruya las murallas dentro de las cuales vive, es necesario que se sobreponga a sus pasiones y flaquezas para mirar de frente mi luz. (258, 44 – 47)

23. Bendito el que busca la verdad porque es un sediento de amor, de luz y de bondad. Buscad y encontraréis, buscad la verdad y ella os saldrá al encuentro. Seguid meditando, seguid interrogando al Arcano y El os contestará, porque jamás el Padre ha permanecido callado o indiferente ante aquél que anhelosamente le interroga.

24. Cuántos que andan buscando la verdad en libros, entre los sabios y ciencia diversas, acabarán por encontrarla en sí mismos, ya que en el fondo de cada hombre he depositado una semilla de la eterna verdad. (262, 36 – 37)

25. ¡Yo no puedo engañaros! Yo nunca estoy en un acto de falsedad, Yo no me oculto entre tiniebla. MI VERDAD es desnuda siempre, mas si los hombres no han podido ver la desnudez de mi Espíritu, es porque no lo han querido. Yo no os oculto con vestidura alguna mi verdad. Mi desnudez es divina y es pura, mi desnudez es santa y la mostraré a todos los seres del Universo; como una imagen de ella, vine en cuanto hombre desnudo al mundo y desnudo me fui también de vosotros.

26. Quiero que entre los míos haya siempre verdad, porque Yo estoy y estaré siempre en vuestra verdad. Quiero que haya amor entre vosotros y mi amor siempre estará en vuestro amor.

27. Una sola verdad existe, un solo amor verdadero y esa verdad y ese amor están en vosotros, vuestro amor y vuestra verdad serán los míos y mi verdad y mi amor serán los vuestros. (327, 33 – 34)

28. Mi luz está en todas las conciencias, ya estáis en el tiempo en que Mi Espíritu ha de derramarse sobre los hombres, por lo cual os digo que pronto sentiréis todos mi presencia, lo mismo los sabios que los ignorantes, igual los grandes que los pequeños, los poderosos que los pobres.

29. Unos y otros se estremecerán ante la verdad del Dios viviente y verdadero. (263, 33 – 34)

El reconocimiento de lo espiritual y Divino

30. Es imposible que uno de mis hijos me olvide llevando en su espíritu la conciencia que es la luz de mi Espíritu, por la cual tarde o temprano tiene que reconocerme.

31. Para unos es fácil penetrar al significado de mi palabra y encontrar ahí la luz, mas para otros mi palabra es un enigma.

32. Yo os digo, que no todos podrán en este tiempo conocer la espiritualidad de mi mensaje, los que no lo logren tendrán que esperar nuevos tiempos para que su espíritu abra los ojos a la luz de mis revelaciones. (36, 4 – 6)

33. Si Yo os digo que mi sabiduría será vuestra, ¿Creéis que una sola existencia pueda ser suficiente para saber todo lo que tengo que revelaros? Si os digo que la ciencia humana no la podréis adquirir sin recorrer el extenso camino de la evolución, menos podréis adquirir el conocimiento de lo espiritual sin una completa evolución de vuestro espíritu.

34. No vengo a poner en pugna la espiritualidad con la ciencia porque ese error ha sido de los hombres mas nunca mío; por el contrario, vengo a enseñaros a armonizar lo espiritual con lo material, lo humano con lo divino, lo pasajero con lo eterno; sin embargo os declaro que para andar por las sendas de la vida es menester conocer antes el camino que os traza la conciencia, cuya ley espiritual procede del Espíritu Divino. (79, 38 – 39)

35. Habéis descendido tanto y os habéis alejado de tal manera de lo espiritual, que consideráis sobrenatural todo aquello que por pertenecer al espíritu, es completamente natural. Así le llamáis a lo divino, así miráis todo lo que pertenece a vuestro espíritu y eso es un error.

36. Lo que ha acontecido es que sólo miráis y percibís lo que está cerca de vuestros sentidos o al alcance de vuestra humana inteligencia y a lo que está más allá de los sentidos y de la mente lo habéis considerado sobrenatural. (273, 1)

37. Igual que el hombre que busca la luz del saber en la Naturaleza, como el que busque mi sabiduría en las revelaciones espirituales, tendrá que recorrer por su propio pie el camino en donde hallará todas aquellas verdades que por otros senderos no puede encontrar. Es por eso que he enviado a vuestro espíritu a vivir una vida tras otra aquí en la Tierra para que mediante su evolución y su experiencia, descubra todo lo que hay en él y en lo que lo rodea.

38. Si queréis, escudriñad mis palabras, mas luego estudiad y observad la vida a través de ellas y para que podáis comprobar la verdad que encierra cuanto os he dicho.

39. Habrá ocasiones en que os parezca que existe contradicción entre lo que hoy os digo y lo que os fue revelado en los tiempos pasados, mas no la hay; la confusión es de los hombres, pero ya llegarán todos a la luz. (105, 54 – 56)

Condiciones para el reconocimiento espiritual

40. La humildad es la luz del espíritu y por el contrario, la carencia de ella, es oscuridad en él; la vanidad es el fruto de la ignorancia. El que es grande por el saber y vale por la virtud, lleva la verdadera modestia y humildad espiritual. (101, 61)

41. Dejad que se alejen de vosotros todos los malos pensamientos y atraed los pensamientos nobles. La felicidad no está en lo que materialmente se posee, sino en lo que espiritualmente se conoce. Conocer es poseer y practicar.

42. El que verdaderamente sabe, es humilde de espíritu; no es orgulloso con la sabiduría de la tierra, que sólo aspira a conocerlo todo y niega todo aquello que no ha llegado a comprender. El que lleva en sí la luz del conocimiento inspirado, sabe recibir a su debido tiempo las revelaciones así como también sabe esperarlas. Sabios se han nombrado muchos, y ha sido un misterio para ellos el sol que día tras día brilla a plena luz.

43. Muchos han creído saberlo todo, y en verdad os digo, que la hormiga que imperceptiblemente se cruza en su camino encierra también para ellos un misterio insondable.

44. Podrán los hombres investigar muchas de las maravillas de la naturaleza, pero mientras no lo hagan por el sendero del amor divino, no llegarán a alcanzar la verdadera sabiduría, la que se encierra en la vida inmortal del espíritu. (139, 67 – 70)

Debemos buscar la luz en nuestro Espíritu

45. Yo concedí al hombre desde un principio libertad de pensar, mas siempre ha sido esclavo, a veces por el fanatismo y otras ocasiones de las falsas creencias del Faraón y del César. He aquí por qué en este tiempo, ante la libertad que el espíritu está logrando y ante la claridad que a sus ojos se presenta, se deslumbra, porque su mente no estaba acostumbrada a esa libertad.

46. El hombre había reducido la fuerza de su entendimiento para lo espiritual y por eso cayó en fanatismo, caminó por senderos torcidos y fue como una sombra de la voluntad de los demás.

47. Había perdido su libertad, no era dueño de sí mismo ni de sus pensamientos.

48. Mas ha llegado la era de la luz, el tiempo en que habéis de romper las cadenas y extender las alas para volar libremente hacia el infinito en busca de la verdad. (239, 4 – 7)

49. Este siglo que vivís, presenta dos fases: uno, la evolución de la mente y otro el estancamiento del espíritu.

50. Verdaderamente la luz divina irradia sobre los entendimientos y por eso se desprende de ellos mi gran inspiración cuyos frutos asombran a la humanidad. Es que la mente busca la libertad y expansión. Se profundiza el hombre en el estudio de la Naturaleza; escudriña, descubre, se recrea, se asombra, pero nunca titubea.

51. Mas, cuando ha surgido en él la idea de esclarecer lo relativo a lo espiritual, de la verdad que hay más allá de la materia que conoce, entonces se encuentra temeroso, siente miedo de penetrar en lo desconocido, en lo que cree prohibido, en lo que pertenece tan sólo a seres elevados y dignos de investigar en los Arcanos de Dios.

52. Ahí se ha mostrado débil y torpe, incapaz de vencer con voluntad los prejuicios que lo agobian. Ahí se ha visto que es esclavo de torcidas interpretaciones.

53. Nunca será completo el desarrollo de la inteligencia humana mientras ésta no se desenvuelva en el plano espiritual. Ved cuán grande es el retraso de vuestro espíritu, porque os habéis consagrado al conocimiento de la vida terrestre.

54. El hombre es esclavo de la voluntad de otros, víctima de anatemas, de condenas y amenazas, mas ¿Qué se ha logrado con ello? Que abandone todos sus anhelos por comprender y alcanzar el más elevado conocimiento que el hombre debe poseer, impedirse a sí mismo el poder llegar a esclarecer lo que absurdamente ha considerado siempre un misterio: la vida espiritual.

55. ¿Creéis que eternamente va a ser un enigma para el hombre en la Tierra, la vida del espíritu? Si así pensáis os encontraréis en un error muy grande. De cierto os digo que mientras no conozcáis vuestro origen e ignoréis todo lo que al espíritu se relaciona, con todo el adelanto de vuestras ciencias, no pasaréis de ser criaturas que habitan en un mundo pequeño, entre plantas y animales, os seguiréis hostilizando por medio de vuestras guerras y sobre vuestra vida seguirá imperando el dolor.

56. Si no descubrís lo que en vuestro ser lleváis, ni descubrís en vuestros semejantes al hermano espiritual que en cada uno habita, ¿Vais a poder amaros verdaderamente? No, humanidad, aunque digáis que me conocéis y me seguís, si tomáis superficialmente mi Doctrina, vuestra fe, vuestro conocimiento y vuestro amor serán falsos. (271, 39 – 45)

57. En Mí hallarán valor los hombres para emanciparse del yugo de su ignorancia.

58. ¿Cómo esperáis que en la Tierra se haga la paz y cesen las guerras; que los hombres se regeneren y disminuya el pecado, si carecen del conocimiento espiritual que es base, principio y cimiento de la vida?

59. En verdad os digo, que en tanto no se comprenda ni se practique mi verdad, vuestra existencia en la Tierra será como un edificio construido sobre arena movediza. (273, 24 – 26)

60. Vengo a decir al hombre que él es un desconocido ante sí mismo porque no ha penetrado en su intimidad, porque no sabe su secreto, porque ignora su esencia. Mas, Yo quiero enseñarle en este tiempo el contenido del Libro que por tanto tiempo había permanecido cerrado para él, y en donde están guardados todos los misterios que desde el Segundo Tiempo os prometí venir a esclareceros con la luz de mi Espíritu.

61. Ahora será cuando verdaderamente os conozcáis y penetréis en la intimidad de vuestro espíritu, entonces podréis decir que empezáis a saber quienes sois.

62. Llegará el hombre a saber su origen, su destino, su misión, sus dones, y toda esa vida infinita y eterna que vibra en derredor de él; ya no podrá ofender a su semejante, ya no podrá atentar contra la existencia de sus hermanos, ni osará profanar nada de cuanto le rodea, porque habrá llegado a comprender que todo es sagrado.

63. Llegará a conocer lo que se encierra y oculta en su espíritu y será entonces, cuando tenga una idea clara y una fe profunda en que si es maravilloso el espíritu, maravillosa tendrá que ser también la morada que su Padre le tiene destinada en la eternidad. (287, 4 – 6)

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