3. Testament Kapitel 45…Vorherbestimmung & Lebenssinn 3rd Testament Chapter 45…Predestination & Sense of Life

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 45… Prédestiné
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 45… Predestino

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flagge de  Kapitel 45… Vorherbestimmung, Sinn und Erfüllung im Leben

Das 3. Testament Kapitel 45… Vorherbestimmung, Sinn und Erfüllung im Leben
Offenbarungen Jesu Christi

Die Vorsehung und Bestimmung Gottes im menschlichen Schicksal
So spricht der Herr…

1. Nun ist die Zeit des Lichtes, in der der Mensch, außer zu glauben, meine Wahrheit verstehen, begründen und fühlen wird.

2. Der Zweck meiner Lehre ist es, alle davon zu überzeugen, dass niemand ohne triftigen Grund auf diese Welt kam, dass dieser Grund die Göttliche Liebe ist, und dass die Bestimmung aller Menschen darin besteht, eine Liebesmission zu erfüllen.

3. Zu allen Zeiten, von Anfang an, haben sich die Menschen gefragt: Wer bin ich? Wem verdanke ich das Leben? Weshalb existiere ich? Wozu bin ich hierher gekommen, und wohin gehe ich?

4. Für einen Teil ihrer Ungewissheiten und ihres Mangels an Erkenntnis haben sie die Antwort in meinen Erklärungen und durch ihre Betrachtungen über das erhalten, was Ich euch im Laufe der Zeit offenbart habe.

5. Aber manche glauben bereits alles zu wissen; doch Ich sage euch, sie sind in einem großen Irrtum befangen, weil das, was im Buche der Weisheit Gottes verwahrt wird, von den Menschen unmöglich entdeckt werden kann, solange es ihnen nicht offenbart wird; und es ist vieles, was in diesem Buch der göttlichen Weisheit enthalten ist, sein Inhalt ist unendlich. (261, 4 – 6)

6. Das Schicksal hat das Erbarmen, welches Gott in dasselbe hineingelegt hat. Das Schicksal der Menschen ist voll göttlicher Güte.

7. Ihr findet diese Güte oftmals nicht, weil ihr sie nicht zu suchen versteht.

8. Wenn ihr innerhalb des für jeden Geist durch Mich vorgezeichneten Schicksals euch einen harten und bitteren Weg bahnt, so suche Ich ihn zu mildern, doch niemals seine Bitterkeit zu mehren.

9. Die Menschen brauchen einander in der Welt, niemand ist zu viel, und niemand ist zu wenig. Alle Leben sind für die Ergänzung und Harmonie ihres Daseins füreinander notwendig.

10. Die Armen benötigen die Reichen und diese jene. Die Bösen bedürfen der Guten und diese der ersteren. Die Unwissenden haben die Wissenden nötig, und die Wissenden die Unwissenden. Die Kleinen brauchen die Älteren, und diese ihrerseits benötigen die Kinder.

11. Jeder Einzelne von euch ist durch die Weisheit Gottes in dieser Welt an seinen Platz gestellt und demjenigen nahe, bei dem er sein soll. Jedem Menschen ist der Kreis zugewiesen, in dem er leben soll und in welchem es inkarnierte und entkörperte Geistwesen gibt, mit denen er zusammenleben soll.

12. So trefft ihr, jeder auf seinem Wege, nach und nach alle, deren Aufgabe es ist, euch die Liebe zu lehren, die euch emporhebt; von anderen werdet ihr Schmerz erleiden, welcher euch läutert. Die einen werden euch Leid bringen, weil ihr es also bedürft, während die anderen euch ihre Liebe schenken werden, um eure Bitternisse auszugleichen; doch alle haben eine Botschaft für euch, eine Lehre, die ihr verstehen und nützen müsst.

13. Vergesst nicht, dass jeder inkarnierte oder entkörperte Geist, der euren Lebensweg in irgendeiner Form kreuzt, euch in eurem Schicksal weiterhilft.

14. Wie viele Lichtgeister habe Ich für euch zur Welt gesandt, und ihr habt nicht innegehalten, um meine Liebe für euch zu segnen!

15. Vielen Geistwesen, die Ich zu euch geschickt habe, habt ihr keine Beachtung geschenkt, ohne euch bewusst zu machen, dass sie Teil eures Schicksals waren; doch weil ihr sie nicht anzunehmen verstandet, bliebt ihr mit leeren Händen zurück und musstet später Reuetränen vergießen.

16. Menschheit, deine Bestimmung ist es, mit allem Geschaffenen im Einklang zu sein. Diese Harmonie, von der Ich zu euch spreche, ist das größte aller Gesetze, denn in ihm findet ihr die vollkommene Gemeinschaft mit Gott und seinen Werken. (11, 10 -16; 22 – 25)

17. Wer seine Bestimmung verleugnet, weist den Ehrennamen “Kind meiner Göttlichkeit” zurück. Wenn er nicht an mein Dasein glaubt, kann er keinen Glauben an meine Liebe haben.

18. Wenn für manche dies Leben überaus bitter und leidvoll gewesen ist, so wisset, dass dieses Dasein nicht das einzige ist, dass es nur dem Anschein nach lang ist, und dass es im Schicksal jedes Geschöpfes ein Geheimnis gibt, in das nur Ich eindringen kann. (54, 8 – 9)

19. Das Dasein eines Menschen auf der Erde ist nur ein Augenblick in der Ewigkeit, ein Hauch von Leben, welcher den Menschen eine Zeitlang belebt und sich sogleich wieder entfernt, um später wiederzukehren und einem neuen Körper den Odem zu geben. (12, 4)

20. Einem jeden ist bestimmt, was ihm während seines Lebensweges zuteil werden soll. Während die einen es zur rechten Zeit annehmen und nutzen, verschwenden es andere, und manche haben sich nicht einmal vorzubereiten verstanden, um es zu empfangen. Doch als sie zur Geistigen Welt zurückgekehrt sind, wurden sie sich all dessen bewusst, was für sie bestimmt war, und was sie weder zu erlangen noch sich zu verdienen wussten. (57, 31)

21. Niemand ist aus Zufall geboren worden, niemand ist aufs gerade wohl erschaffen worden. Versteht Mich, und ihr werdet erkennen, dass niemand auf seinem Lebensweg frei ist, dass es ein Gesetz gibt, das alle Geschicke leitet und regiert. (110, 29)

22. Der Mensch glaubt, nach seinem Willen zu handeln, er glaubt, von jedem höheren Einfluss auf ihn frei zu sein, und hält sich schließlich für unabhängig und für den Gestalter seines eigenen Schicksals, ohne zu ahnen, dass die Stunde kommen wird, in der alle begreifen werden, dass es mein Wille war, der sich an ihnen vollzog. (79, 40)

23. Erarbeitet euch einen guten Lohn, indem ihr für eure Mitmenschen eine gute Frucht anbaut. Bereitet euch für die kommenden Zeiten vor, denn vor meinem Abschied wird es noch Zwist unter euch geben, weil an euch alle die Versuchung herantritt. Ihr müsst wachsam sein. Betet und setzt meine Unterweisung in die Tat um. Wahrlich, Ich sage euch, diese kurzen Zeitspannen, die ihr der Ausübung des Guten widmet, werden ihre wohltätigen Wirkungen noch in vielen der nach euch kommenden Generationen fühlbar machen. Niemand war imstande oder wird je imstande sein, sich sein Schicksal selbst zu bestimmen; dies kommt Mir allein zu. Vertraut auf meinen Willen, und ihr werdet den Lebensweg bis zum Ende ohne größere Schwierigkeiten zurücklegen.

24. Fasst es recht auf, wenn Ich euch sage, dass kein Blatt vom Baume sich ohne meinen Willen bewegt; dann werdet ihr wissen, wann Ich es bin, der euch prüft, und wann ihr euren Leidenskelch leert – um hernach Mich zu beschuldigen. Dann werdet ihr zu Richtern und macht Mich zum Angeklagten.

25. Erkennt eure Irrtümer und berichtigt sie. Lernt, die Fehler eurer Mitmenschen zu vergeben, und wenn ihr sie nicht korrigieren könnt, so breitet wenigstens einen Schleier der Nachsicht über sie aus. (64, 43 – 44)

26. Seid keine Fatalisten, die sich in der Überzeugung bestärken, dass euer Schicksal genau dem entspricht, was Gott auf euren Lebensweg legte, und wenn ihr leidet, dies so ist, weil es geschrieben stand, und wenn ihr euch freut: der Grund dafür der ist, dass es gleichfalls so geschrieben stand. Ich habe euch davon überzeugt, dass ihr das ernten werdet, was ihr gesät habt.

27. Doch hört nun gut zu: bei manchen Gelegenheiten werdet ihr die Ernte sogleich empfangen, und bei anderen Gelegenheiten werdet ihr in ein neues Dasein treten müssen, um eure Saat zu mähen und zu ernten. Denkt gut über das nach, was Ich euch soeben gesagt habe, und ihr werdet viele schlechte Urteile über meine Gerechtigkeit und viele Unklarheiten beseitigen. (195, 53)

In der Schule des Lebens

28. Die Menschen sind wie Kinder, die nicht über die Folgen ihrer Taten nachdenken, und deshalb begreifen sie nicht, dass ein Stolperstein, an den sie auf ihrem Wege stoßen, nur ein Hindernis ist, das der Meister aufstellte, um ihren besinnungslosen Lauf aufzuhalten oder um ihnen zu ersparen, eine schlechte Entscheidung zu treffen.

29. Ich will, dass ihr euch nunmehr wie Erwachsene benehmt, dass ihr eure Werke, eure Taten überlegt, dass ihr eure Worte wägt. Dies ist der Weg, Klugheit und Gerechtigkeit in euer Leben zu bringen. Außerdem sollt ihr darüber nachdenken, dass das Leben eine unermessliche und beständige Prüfung für den Geist ist.

30. Auf meinem Wege geht niemand zugrunde, und obschon es Gelegenheiten gibt, bei denen der Mensch von der Last des Kreuzes bezwungen zusammenbricht, richtet ihn eine höhere Kraft wieder auf und ermutigt ihn. Diese Kraft entspringt dem Glauben. (167, 55 – 57)

31. Von dem Verständnis, das die Menschen aus diesen Unterweisungen und aus dem Gehorsam gegenüber den Gesetzen gewinnen, die das Weltall regieren, hängt ihr Glück ab, von dem die einen meinen, dass es dieses auf Erden nicht gibt, und von dem andere meinen, dass Ich allein es im Übermaß habe, das sich aber sehr wohl im Frieden eures Geistes offenbart.

32. Nun weißt du, o geliebtes Volk, dass deine Glückseligkeit an dir selbst liegt, damit du die Menschen lehrst, dass auf dem Grunde ihres Wesens, wo es ihrer Meinung nach nur Verbitterung, Hass und Groll, Reue und Tränen gibt, ein Licht existiert, das nichts auslöschen kann, welches das des Geistes ist. (178, 6 – 7)

33. Eure geistige Vergangenheit ist eurem “Fleische” [Seele] nicht bekannt. Ich lasse sie in eurem Geist eingeprägt, damit sie wie ein offenes Buch ist und euch durch das Gewissen und das Ahnungsvermögen offenbart wird. Dies ist meine Gerechtigkeit, die – statt euch zu verurteilen – euch die Gelegenheit gibt, die Verfehlung wiedergutzumachen oder einen Irrtum zu berichtigen.

34. Wenn die Vergangenheit aus eurem Geist ausgelöscht würde, müsstet ihr die bereits vergangenen Prüfungen von neuem durchlaufen; doch wenn ihr die Stimme eurer Erfahrung hört und ihr euch von diesem Lichte erleuchten lasst, werdet ihr euren Weg klarer erkennen und den Horizont leuchtender erblicken. (84, 46)

Sinn und Wert des menschlichen Lebens

35. Wisset, dass der natürliche Zustand des Menschen der der Güte, des seelischen Friedens und der Harmonie mit allem ist, was ihn umgibt. Wer in der Ausübung dieser Tugenden während des Lebens beständig bleibt, der geht auf dem wahren Weg, der ihn zur Erkenntnis Gottes führen wird.

36. Doch wenn ihr euch von diesem Pfad entfernt und das Gesetz vergesst, das eure Handlungen lenken soll, werdet ihr unter Tränen die Augenblicke wiedergutmachen müssen, die ihr fern des Weges geistigen Hochgefühls gelebt habt, welches der natürliche Zustand ist, in dem der Mensch immer verbleiben soll. (20, 20)

37. Viele Menschen haben sich so sehr an die Welt der Sünden und Leiden, in der ihr lebt, gewöhnt, dass sie denken, dies Leben sei das natürlichste, dass die Erde dazu bestimmt sei, ein Tränental zu sein, und dass sie niemals Frieden, Eintracht und geistigen Fortschritt wird beherbergen können.

38. Jene Menschen, die so denken, sind im Schlaf der Unwissenheit befangen. Es irrt sich, wer meint, dass diese Welt von Mir zu einem Tal der Tränen und der Sühne bestimmt wurde. Das Eden, das Ich den Menschen anbot, kann und soll wiederkehren, denn alles, was Ich geschaffen habe, ist Leben und Liebe.

39. Daher irrt sich, wer behauptet, dass die Welt von Gott als Ort menschlicher Schmerzen bestimmt wurde. Stattdessen sollten sie sagen, dass sie selbst sie zu einer Gerichts-Mission verurteilten, während sie eigentlich zur Freude und Erquickung der Mensch gewordenen Geistwesen geschaffen worden war.

40. Niemand war zur Sünde vorherbestimmt, obwohl alles vorhergesehen wurde, um den Menschen aus seinen Stürzen zu erretten.

41. Der Mensch wollte sich nicht durch die Liebe aufwärts entwickeln, noch wollte er weise werden, indem er mein Gesetz erfüllt; und er vergaß, dass meine Gerechtigkeit, der er immer auszuweichen versuchte, ihn beschützt, weil meine Gerechtigkeit der vollkommenen Liebe entspringt. (169, 10 – 13)

42. Wenn ihr mein Wort ergründet, werdet ihr begreifen, dass die Absicht des Vaters, als Er euch auf die Welt sandte, um ihre Wege voller Gefahren und Verführungen zu durchlaufen, nicht die war, dass ihr euch auf ihnen verirren solltet. Denn sie waren im voraus so angelegt, dass ihr auf ihnen die notwendigen Lektionen für die Entwicklung des Geistes erhalten würdet, um euch die Erfahrung zu geben, die euch fehlte, und schließlich, um euch voll Licht zu Mir zurückkehren zu lassen.

43. Als euer Geist aus Mir hervorging, war er wie ein Funke, den die Winde in eine Flamme verwandeln mussten, damit bei der Rückkehr zu Mir euer Licht mit dem der Gottheit eins werden würde.

44. Ich spreche zu euch vom Gipfel des Neuen Berges aus. Dort erwarte Ich euch, und wahrlich, Ich sage euch: am Tage eurer Ankunft wird es ein Fest in diesem Reiche geben.

45. Ihr kommt auf dem Wege des Schmerzes dorthin und bereinigt dabei eure Verfehlungen – ein Weg, den nicht Ich vorzeichnete, sondern den der Mensch geschaffen hat. Diesen Pfad ließet ihr auch Mich gehen. Doch seit damals ist der Weg des Opfers und des Schmerzes durch mein Blut verherrlicht. (180, 64 – 65)

46. Der Mensch wird schließlich begreifen, dass sein Reich auch nicht von dieser Welt ist, dass sein Körper oder seine menschliche Hülle nur das Instrument ist, durch dessen Sinne sein Geist diese Welt der Prüfungen und der Wiedergutmachung wahrnimmt. Er wird schließlich erfahren, dass dies Leben nur eine großartige Lektion ist, die mit wunderbaren Gestalten und Bildern illustriert ist, damit die Schüler, das heißt alle Menschen, die Lektionen, die das Leben ihnen gibt, besser verstehen können, durch die sie, wenn sie diese recht zu bewerten vermögen, die Entwicklung ihres Geistes erreichen und den Sinn des Kampfes, der sie stark macht, begreifen werden; – den Schmerz, der sie abschleift, die Mühsal, die veredelt, das Wissen, das erleuchtet, und die Liebe, die erhebt.

47. Wenn dies Dasein das einzige wäre – wahrlich, Ich sage euch, Ich hätte schon längst den Schmerz aus ihm beseitigt, denn es wäre ungerecht, wenn ihr nur deshalb auf diese Welt gekommen wäret, um einen Leidenskelch zu trinken. Doch die, die heute leiden und weinen, tun dies, weil sie früher ausschweifend genossen. Aber dieser Schmerz wird sie läutern und würdig machen, aufzusteigen und in den Heimstätten des Herrn in reinerer Form zu genießen. (194, 34 – 35)

48. Die Prüfung, die das Leben des Menschen enthält, ist so hart, dass es notwendig ist, es durch all jene geistigen und körperlichen Wonnen zu versüßen, die dem Menschen die Last seines Kreuzes liebenswerter und leichter machen.

49. Ich segne all jene, die in der Wärme ihres Heimes die besten Freuden ihres Daseins finden und die bestrebt sind, aus ihrer Elternliebe zu den Kindern, der Liebe der Kinder zu ihren Eltern, und der Geschwister untereinander einen Gottes-Dienst zu machen. Denn jene Einigkeit, jene Harmonie und jener Friede gleichen der Harmonie, die zwischen dem universellen Vater und seiner geistigen Familie existiert.

50. In diesen Heimen erstrahlt das Licht des Geistes, wohnt der Friede meines Reiches, und wenn sich Leiden einstellen, sind sie leichter zu ertragen, und die Augenblicke der Prüfung sind weniger bitter.

51. Noch verdienstvoller handeln jene, die darin Befriedigung suchen, diese den andern zu verschaffen, und die sich an der gesunden Freude ihrer Nächsten erfreuen. Dies sind Apostel der Freude, und sie erfüllen eine große Mission.

52. Wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr Augenblicke der Befriedigung und der Freude zu suchen, sowie Stunden inneren Friedens einzuhalten verstündet, würdet ihr solche an allen Tagen eures Erdendaseins haben. Aber dafür müsst ihr zunächst euren Geist erheben, eure Gefühle und die Art, über das Leben zu denken, hochherziger werden lassen.

53. Diese Botschaft, die Ich euch durch mein Wort sende, ist von Licht erfüllt, das euren Weg erhellen und eurem Wesen die Aufwärtsentwicklung geben wird, die euch lehren wird, in Frieden zu leben und all das gesund zu genießen, mit dem Ich euer Dasein gesegnet habe.

54. Diese Menschheit muss noch sehr darum ringen, die Schatten des Schmerzes zu bekämpfen und ihre Neigung zu falschen Vergnügungen und trügerischen Befriedigungen zu überwinden. Sie wird gegen ihren religiösen Fanatismus kämpfen müssen, der sie daran hindert, die Wahrheit zu erkennen; sie wird gegen den Fatalismus kämpfen müssen, der sie glauben lässt, dass alles der endgültigen Zerstörung entgegen geht, aus der sich niemand retten kann, und sie wird gegen ihren Materialismus kämpfen müssen, der sie nur vergängliche Vergnügungen suchen lässt – Sinnesfreuden, die den Geist in einen Abgrund von Lastern, von Schmerz, von Verzweiflung und Finsternis stürzen.

55. Ich gebe euch mein Licht, damit ihr die Schatten verlasst und auf diesem Planeten, den ihr in ein Tränental verwandelt habt, endlich die wahren Wonnen des Geistes und des Herzens entdeckt, neben denen alle anderen Freuden klein und unbedeutend sind. (303, 28-33)

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flagge en  Chapter 45… Predestination, Sense and Compliance in Life

The Third Testament Chapter 45… Predestination, Sense and Compliance in Life
Revelations of Jesus Christ

Providence and the Determination of God in Human Destiny
Thus saith the Lord…

1. It is the Era of the light, in which man, besides believing, shall come to understand, reason out, and feel My truth.

2. The purpose of My Doctrine is to make all accept that no one has come to this world without a justifiable reason, that the reason is the Divine love, and that the destiny of all beings is to fulfill a mission of love.

3. From the beginning, and in all times, men have asked: Who am I? To whom do I owe My life? Why do I exist? What did I come for and where am I going?

4. Part of [the answers to] their doubts and lack of knowledge they have found in My explanations and through reflection about what I have revealed to you from time to time.

5. But there are those who believe they know it all, and I tell you that they are gravely mistaken, for it is not possible for men to discover that which is contained in the Arcane of God, unless it is revealed to them, and there is much in that arcane that you do not yet know, for its contents are infinite. (261, 4 – 6)

6. Destiny has the compassion which God has put in it; the destiny of men is filled with the Divine goodness.

7. Many times you cannot find that goodness, for you do not know how to seek it.

8. If within the destiny marked by Me for each spirit, you devise a difficult and bitter course, I try to soften it, but never to increase its bitterness.

9. In the world men need one another; no one is extra and no one is missing. All lives are necessary one to each other, for the complement and harmony of their existence.

10. The poor need from the rich and the rich from the poor. The sinful need from the righteous and these from the former. The ignorant need from the wise and those who have knowledge, from the ignorant. The little ones need from the adults and these in turn need from the children.

11. In this world, each one of you is situated by the wisdom of God in his place and near whom He should be. To each man is assigned the circle where He should dwell, in which there are incarnated and discarnated spirits with whom He must coexist.

12. Thus, each in his way, all of you are encountering those who will teach you the love which will elevate you, at other times you will receive sorrow which will purify you. Some will cause you to suffer because you need it to be so, while others give you their love to compensate for your bitterness, but all have a message for you, a teaching which you should understand and profit from.

13. Do not forget that every incarnated or discarnated spirit who crosses your path in some way, comes to help you in your destiny.

14. How many spirits of light I have sent to the world and you have not even stopped to bless My love for you!

15. Many brothers that I have sent to you, you have not taken advantage of, unaware that they formed part of your destiny, but since you were unable to receive them, you were left with empty hands, and later you had to weep!

16. O humanity, your destiny is to harmonize with everything created. This harmony of which I speak is the greatest of all the laws, for in it you will find the perfect communion with God and His Works. (11, 10 – 16 and 22 – 25)

17. Whoever denies his destiny is rejecting the title of Child of My Divinity; if He does not believe in My existence, He can not have faith in My love.

18. If for some this life has been excessively bitter and painful, know that this existence is not the only one, that it is long only in appearance, and that in the destiny of each creature there is an arcane that only I can penetrate. (54, 8 – 9)

19. The existence of a man on earth is only an instant in eternity, a breath of life which animates the human being for a time and later it separates in order to return and animate a new body. (12, 4)

20. It has been destined what will be granted to each and everyone throughout his journey. While some are receiving and taking advantage at the proper time, others squander what they have received and there are some who have not even been able to prepare themselves to receive it and when they have returned to the Spiritual Mansion, they found out all that was theirs but were unable to receive nor be worthy of it. (57, 31)

21. None have been born by chance, no one has been created by accident; understand Me, and recognize that no one is free on the road of life, there is a law that rules and directs all destinies. (110, 29)

22. Man believes to be doing his will; He believes to be free from all influence superior to him and He even believes himself to be absolute and forger of his own destiny without perceiving that the moment shall come when everyone will realize that it was My will that was done in them. (79, 40)

23. Work for a good reward for yourself cultivating a good fruit for your brethren. Prepare yourselves for the future times because before My departure there will still be a division amongst you, because temptation will touch everyone. It is necessary for you to be watchful. Pray and practice My Divine teaching; truly I say to you that these short moments that you dedicate to the practice of righteousness, will allow its benefits to be felt even in many of the generations after yours. No one has been able nor will ever lay out his own destiny, that is only for Me to decide. Have confidence in My will and you will cover the journey to the end without greater obstacles.

24. Judge well when I say to you that the leaf of a tree does not move without My will, thus you will know when I am the One who is testing you and when you yourselves fill your cup of bitterness in order to blame Me later. Then you become judges and regard Me as a culprit.

25. Know how to recognize your errors and correct them. Learn to forgive the defects of your brethren and if you are unable to correct them, at least extend a veil of indulgence upon them. (63, 43 – 44)

26. Do not be fatalists, claiming the belief that your destiny is only that which God put in your way, so that if you suffer it is because it is written, and if you have joys, that too, is because it is written. I have proven to you that what you sow is what you must reap.

27. But listen carefully, for there will be times when you will gather the harvest immediately, and on other occasions you will have to wait to gather the harvest during a future lifetime. Analyze what I have said and you will eliminate much of the confusion and misinterpretations about My justice. (195, 53)

In the School of Life

28. Men are like children who do not think of the consequences of their actions, and that is why they do not understand that a stumbling block they find on the road, is only an obstacle left by the Master to restrain their senseless racing, or to prevent them from making a bad decision.

29. I wish you to act like adults now, that you think about your works, your acts, and your words. That is the way to apply prudence and justice to your lives. You should remember, as well, that life is an immense and constant trial for the spirit.

30. On My road none succumb, and although there are times when men are doubled over by the weight of the cross, a higher force raises them up and encourages them; that force comes from faith. (165, 55 – 57)

31. The happiness of men, which some believe does not exist on earth, and which others have come to believe I hoard, but which in reality is manifested in the peace of your spirit, depends on the comprehension by men of these teachings, and their obedience to the laws which govern the universe

32. Now you know, oh people, that your happiness is in you yourselves, so that you may show men that in the depths of their being, where they believe they bear only bitterness, hatred, rancor, remorse, and tears, there is a light that none can put out, and it is that of the spirit. (178, 6 – 7)

33. Your spiritual past is unknown to your material form. I have left it imprinted in your spirit so that it may be like an open book revealed to you by the conscience and intuition. That is My justice, that rather than sentencing you gives you the opportunity to repair your fault or rectify your error.

34. If the past were erased from your spirit, you would have to pass again through the same trials, yet, if you hear the voice of your experience, and allow yourself to be illuminated by that light, you will see your road as clean, and the horizon more brilliant. (84, 46)

The Meaning and Value of Human Life

35. Be aware that the natural state of the human being, is that of kindness, peace of the spirit and harmony with all that surrounds him. He who maintains himself in the practice of these virtues throughout his lifetime, is following the true path that will lead him toward an understanding of God.

36. But if you deviate from that path forgetting the Law that should guide your actions, you will have to repent with tears the moments that you lived separated from the path of spiritual elevation, which is the natural state in which man should always keep himself. (20, 20)

37. Many men are so accustomed to the world of sin and pain in which you live, that they think that kind of life is the most natural, that the earth is destined to be a vale of tears, and that it can never be the home of peace, harmony, and spiritual progress.

38. Those who think like that are sleeping the slumber of ignorance. He who believes that the world was meant by Me to be a vale of tears and atonement is mistaken. The Eden that I offered men can and must return, for all that I have created is life and love.

39. Therefore, those who say the world was destined by God as a torment for men are mistaken. Rather they should say that it was they themselves who condemned it to a mission of justice, though it had been formed for the delight and enjoyment of the spirits made men.

40. No one was destined for sin, though all was prepared to save men from their falls.

41. Men did not wish to elevate themselves by love, nor to make themselves wise complying with My Law. They forgot, as well, that My justice, from which they have always tried to flee, is what shelters them, for My justice proceeds from perfect love. (169, 10 – 13)

42. If you analyze My word, you will understand that the intention of the Father upon sending you to the world to walk its roads full of ambush and danger, was not to have you get lost in it; for you had been previously prepared so that on these roads you would find the lessons necessary for the evolution of your spirit, to give you the experience you lacked, and finally, to return you to Me full of light.

43. Your spirit, upon being born of Me, was like a spark for the winds to blow into flames, so that upon returning to Me, you would join your light to that of the Divinity.

44. I speak to you from the peak of the New Mount, and there I await you, and truly I tell you: the day of your coming shall be a day of celebration in this Kingdom.

45. You come cleansing your faults on the road of pain; a road that I did not mark out, that was made by men. You made Me walk that road; yet the road of sacrifice and pain has been glorified since that day by My blood. (180, 64 – 65)

46. Man will come to understand that neither is his reign of this world, that his body, the human shell, is a mere instrument through whose senses his spirit manifests in this world of trials and restitution. In the end, He will know that this life is only a magnificent lesson illustrated by marvelous forms and images so that the disciples, all humanity, can better understand the lessons that life gives them and with which, if they know how to value them, they will achieve the evolution of the spirit. They will understand the purpose of the struggle that forges them, the pain that polishes them, the labor that ennobles, the knowledge that enlightens, and the love that elevates.

47. If this existence were the only one, truly I tell you, I would long ago have taken the pain from it, for it would be unjust if you had come to this world only to drink from the cup of bitterness; yet, those who today weep and suffer do so because in the past they luxuriated in excess: but this pain purifies them and makes them worthy of ascending to joy of the purest form in the dwelling places of the Lord. (194, 34 – 35)

48. The test contained in the life of man is so hard that it is necessary to sweeten it with those spiritual and material pleasures that make it more pleasant and the weight of the cross more bearable.

49. I bless all of those who know to find in the warmth of the home the greatest joys of their existence, seeking, in the affection of parents for their children, of children for their parents, and of brothers and sisters, to create a form of worship; for that unity, that harmony, and that peace, are similar to the harmony that exists between the Universal Father and his spiritual family.

50. In those homes the light of the spirit shines and the peace of My Kingdom dwells, and when the sorrows do appear, they are lighter, and the trials less bitter.

51. Even more worthy are those who seek their satisfaction in that of others, and who take joy from the healthy happiness of their fellow men. These are the apostles of joy, and they fulfill a great mission.

52. In truth I tell you, if you knew how to look for moments of satisfaction and joy and hours of peace, you would have them all the days of your existence; but to have those things, elevate first your spirit, your sentiments, and your way of thinking about life.

53. This message that I send you through My word comes full of light to illuminate your path, and will give your being the elevation that I have shown you so that you live in peace and take healthy pleasure from all that I have blessed for your existence.

54. This humanity must struggle much to combat the shadows of pain, and overcome its inclination for false pleasures and fraudulent satisfactions. It shall have to struggle against the religious fanaticism that prevents it from knowing the truth, it will have to struggle against the fanaticism that makes it think that all marches toward a final destruction from which none can be saved; and it must struggle against the materialism that makes it seek only fleeting pleasures, the joys of the senses that tumble the spirit into an abyss of vice, pain, desperation, and darkness.

55. I give you My light, so that you may emerge from the shadows, and come to find on this planet that you have made a vale of tears, the true joys of spirit and heart, beside which all others are small and insignificant. (303, 28 – 33)

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flagge fr  Chapitre 45… Prédestiné, le sens et l’accomplissement dans la vie

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 45… Prédestiné, le sens et l’accomplissement dans la vie – Révélations de Jésus-Christ

La providence de Dieu dans le destin humain
Cela dit le Seigneur…

1. Voici le temps de la lumière, où l’homme, en plus de croire, comprendra, raisonnera et sentira ma vérité.

2. Ma Doctrine fera que tous acceptent que personne ne vienne en ce monde sans cause justifiée, que cette cause est l’amour divin et que le destin de tout être est d’accomplir une mission d’amour.

3. En tous temps, depuis le commencement, les hommes se sont demandés : Qui suis-je? A qui dois-je la vie? Pourquoi est-ce que j’existe? Pourquoi suis-je venu et où vais-je?

4. Ils ont trouvé une partie de leurs doutes et de leur manque de connaissance, dans mes explications et au travers de leurs réflexions au sujet de ce que je vous ai révélé de temps en temps.

5. Mais il y a ceux qui croient déjà tout savoir, et je vous dis qu’ils sont dans l’erreur, parce qu’il n’est pas possible que les hommes découvrent ce qui est gardé dans l’Arcane de Dieu tant qu’il ne leur sera pas révélé. Car il y a énormément dans cet arcane que vous ne savez pas encore, parce que son contenu est infini. (261, 4-6)

6. Le destin a la compassion que Dieu a mise en lui, le destin des hommes est rempli de la bonté Divine.

7. Très souvent, vous ne rencontrez pas cette bonté, parce que vous ne savez pas comment la chercher.

8. Si, dans le destin que j’ai marqué pour chaque esprit, vous tracez un chemin difficile et amer, Moi j’essaie de l’adoucir, mais sans jamais augmenter son amertume.

9. Dans le monde, les hommes ont besoin les uns des autres, aucun n’est superflu et aucun ne manque. Toutes les vies sont nécessaires les unes aux autres pour le complément et l’harmonie de leur existence.

10. Les pauvres ont besoin des riches et les riches des pauvres. Les méchants ont besoin des bons et ceux- ci de ceux-là. Les ignorants ont besoin des sages et ceux qui savent ont besoin de ceux qui ignorent. Les petits ont besoin des adultes et ceux-ci, à leur tour, ont besoin des enfants.

11. Dans ce monde, chacun de vous est, par la sagesse de Dieu, à sa place et près de qui il doit être. A chaque homme est assigné un cercle où il doit habiter, et dans lequel il y a des esprits incarnés et désincarnés avec lesquels il doit interagir.

12. Ainsi, chacun dans son chemin, trouve ceux qui vont lui apprendre l’amour qui élève. Certains recevront la douleur qui purifie. Quelques-uns vous feront souffrir parce que vous avez besoin qu’il en soit ainsi, tandis que d’autres vous donneront leur amour pour compenser vos amertumes. Mais tous ont un message pour vous, un enseignement que vous devez comprendre et assimiler.

13. N’oubliez pas que tout esprit incarné ou désincarné qui croise votre vie, de quelque manière que ce soit, vient pour vous aider dans votre destin.

14. Combien d’esprits de lumière vous ai-je envoyés au monde et vous ne vous êtes pas arrêtés pour bénir Mon amour pour vous!

15. Vous n’avez pas profité d’un grand nombre des frères que je vous ai envoyés, sans vous rendre compte qu’ils faisaient partie de votre destin mais, en ne sachant pas les recevoir, vous êtes restés les mains vides et, par la suite, vous avez dû pleurer!

16. Humanité, votre destin est d’être en harmonie avec tout ce qui a été créé. Cette harmonie, dont je vous parle, est la plus grande de toutes les lois, parce qu’en elle vous trouverez la communion parfaite avec Dieu et ses OEuvres. (11, 10-16 et 22-25)

17. Quiconque renie son destin rejette le titre d’enfant de ma Divinité; s’il ne croit pas en mon existence, il ne pourra pas avoir la foi en mon amour.

18. Si, pour quelques-uns, cette vie a été excessivement amère et douloureuse, sachez que cette existence n’est pas la seule, qu’elle n’est longue qu’en apparence et que, dans le destin de chaque créature, il y a un arcane en lequel Moi seul peux pénétrer. (54, 8-9)

19. L’existence d’un homme sur la Terre ne représente seulement qu’un instant dans l’éternité, un souffle de vie qui anime l’être humain pour un temps et qui, ensuite, s’éloigne pour revenir, plus tard, animer un nouveau corps. (12, 4)

20. Il est destiné à chacun ce qu’il faut lui accorder tout au long de son séjour. Pendant que les uns le reçoivent et en tirent profit en temps utile, d’autres le gaspillent et il y en a même qui n’ont pas su se préparer pour le recevoir et qui, seulement quand ils sont revenus à la demeure spirituelle, se sont rendus compte de tout ce qui était à eux et qu’ils furent incapables de recevoir et mériter. (57, 31)

21. Personne n’est né par hasard, personne n’a été créé par accident. Comprenez-Moi et vous reconnaîtrez que personne n’est entièrement libre sur le chemin de sa vie, qu’il existe une loi qui régit et gouverne tous les destins. (110, 29)

22. L’homme croit agir selon sa propre volonté, il croit être libre de toute influence supérieure à lui et il en arrive jusqu’à se croire absolu et forgeur de son propre destin, sans pressentir que l’heure sonnera où tous comprendront que ce fut Ma volonté qui s’accomplit en eux. (79, 40)

23. Forgez-vous une bonne récompense en cultivant un bon fruit pour vos frères. Préparez-vous pour les temps futurs parce qu’avant Mon départ il y aura encore une division entre vous, parce que la tentation vous touchera tous. Il est nécessaire pour vous d’être en alerte. Priez et mettez en pratique mon enseignement Divin; en vérité je vous dis que ces courts instants que vous consacrez à la pratique du bien feront encore ressentir leurs bienfaits sur bien des générations postérieures à vous. Personne n’a pu ni ne pourra tracer son propre destin, cela n’appartient qu’à Moi! Ayez confiance en ma volonté et vous couvrirez le voyage jusqu’à la fin sans obstacle majeur.

24. Jugez bien quand je vous dis que la feuille de l’arbre ne se meut pas sans ma volonté, vous saurez ainsi quand c’est Moi qui vous mets à l’épreuve et même quand vous-mêmes remplissez votre calice d’amertume pour me culpabiliser par la suite. C’est alors que vous vous convertissez en juges et que vous me considérez comme un coupable.

25. Sachez reconnaître vos erreurs et les corriger. Apprenez à pardonner les défauts de vos frères et si vous ne pouvez les corriger, étendez, au moins, un voile d’indulgence sur eux. (63, 43-44)

26. Ne soyez pas fatalistes, en prenant appui dans la croyance que votre destin n’est que celui que Dieu disposa directement sur votre chemin, et que si vous souffrez c’est parce que c’était écrit, et si vous vous réjouissez, c’est aussi parce que c’était écrit. Je vous ai convaincu que ce que vous semez, cela même vous devrez le récolter.

27. Mais écoutez attentivement parce que, parfois, vous recueillerez immédiatement la récolte, et en d’autres occasions, vous viendrez moissonner votre semence dans une nouvelle existence. Analysez ce que je viens de vous dire et vous éliminerez beaucoup de mauvais préjugés quant à ma justice, et beaucoup de confusions. (195, 53)

A l’école de la vie

28. Les hommes sont comme des enfants qui ne songent pas aux conséquences de leurs actes et c’est pourquoi ils ne parviennent à comprendre qu’une difficulté qu’ils rencontrent sur leur chemin n’est seulement qu’un obstacle que le Maître posa pour arrêter leur course insensée, ou pour leur éviter de prendre une mauvaise décision.

29. Je souhaite qu’à présent vous vous comportiez en adultes, que vous méditiez au sujet de vos oeuvres, de vos actes, et que vous pensiez à vos paroles. C’est ainsi qu’il vous faut appliquer la prudence et la justice à votre vie. De plus, vous devez réfléchir que la vie est une épreuve énorme et constante pour l’esprit.

30. Personne ne succombe sur mon chemin et, même s’il y a des occasions en lesquelles l’homme tombe, plié sous le poids de la croix, une force supérieure le relève et l’encourage, cette force provient de la foi. (165, 55-57)

31. Le bonheur des hommes dépend de la compréhension qu’ils auront de ces enseignements, et de leur obéissance envers les lois qui régissent l’univers. Ce bonheur que certains pensent qu’il n’existe pas sur la Terre et que d’autres croient que je suis le seul à thésauriser, en réalité, se manifeste clairement dans la paix de votre esprit.

32. Ô peuple, maintenant vous savez que votre bonheur est en vous-mêmes, pour que vous enseigniez aux hommes qu’au fond de leur être, là où ils ne croient porter qu’amertumes, haines et rancoeurs, remords et larmes, il existe une lumière que rien ne peut éteindre, celle de l’esprit. (178, 6-7)

33. Votre passé spirituel est inconnu de votre matière. Je le laisse imprimé dans votre esprit afin qu’il soit comme un livre ouvert et qu’il vous soit révélé par la conscience et l’intuition. Cela est ma justice qui, plutôt que de vous condamner, vous donne l’occasion de réparer vos fautes et erreurs.

34. Si le passé s’effaçait de votre esprit, vous devriez traverser à nouveau les mêmes épreuves ; cependant, si vous entendiez la voix de votre expérience et que vous vous laissiez éclairer par cette lumière, alors vous verriez votre chemin bien plus propre, et l’horizon bien plus brillant. (84, 46)

Sens et valeur de la vie humaine

35. Sachez que l’état naturel de l’être humain est celui de la bonté, de la paix de l’esprit et de l’harmonie avec tout ce qui l’entoure. Celui qui se maintient dans la pratique de ces vertus tout au long de sa vie, celui-là marche sur le vrai chemin qui le conduira à la connaissance de Dieu.

36. Mais si vous déviez de cette route, en oubliant la Loi qui doit guider vos actions, vous aurez à restituer, avec des larmes, les instants que vous vécûtes en marge du chemin d’élévation spirituelle, qui constitue l’état naturel que l’homme doit toujours conserver. (20, 20)

37. Beaucoup d’hommes sont tellement familiarisés avec le monde de péchés et de souffrances dans lequel ils vivent, qu’ils pensent que cette vie est la plus naturelle qui soit, que la Terre est destinée à être une vallée de larmes et que jamais elle ne pourra donner asile à la paix, à la concorde et au progrès spirituel.

38. Ces hommes qui pensent de la sorte dorment du sommeil de l’ignorance. Celui qui croit que je destinai ce monde à être une vallée de larmes et d’expiation est dans l’erreur. L’éden que j’offris aux hommes peut et doit revenir, parce que tout ce que j’ai créé est vie et amour.

39. Par conséquent, ils se trompent, ceux qui prétendent que Dieu destina le monde à être une souffrance pour les hommes, lorsqu’ils devraient plutôt dire que ce furent eux-mêmes qui le condamnèrent à une mission de justice, alors qu’il avait été formé pour la joie et le plaisir de l’esprit fait homme.

40. Aucun d’entre eux n’était destiné au péché, même si tout était prévu pour sauver l’homme de ses faux pas.

41. L’homme ne souhaita pas s’élever pour l’amour, ni s’assagir en accomplissant ma Loi. Il oublia que ma justice, dont il a toujours essayé de fuir, est ce qui le protège, parce que ma justice provient de l’amour parfait. (169, 10-13)

42. Si vous analysez ma parole, vous comprendrez que l’intention du Père de vous envoyer au monde pour parcourir ses chemins pleins d’embûches et de dangers, ne fut pas pour que vous vous y perdiez, parce qu’ils avaient été préparés d’avance afin qu’en eux vous trouviez les leçons nécessaires à l’évolution de votre esprit, pour vous fournir l’expérience dont vous manquiez, et finalement pour vous rendre à Moi, pleins de lumière.

43. Votre esprit, en jaillissant de Moi, fut comme une étincelle que les vents convertiraient en flamme pour qu’en revenant vers Moi, vous fondiez votre lumière dans celle de la Divinité.

44. Je vous parle du sommet de la nouvelle montagne, et là je vous attends et, en vérité je vous le dis : le jour de votre arrivée sera un jour de fête dans ce royaume.

45. Vous venez par le chemin de la douleur, en assainissant vos fautes, chemin que je n’ai pas tracé, mais que l’homme s’est forgé. Vous m’avez fait marcher sur ce chemin, mais depuis lors, le chemin du sacrifice et de la douleur fut glorifié par mon sang. (180, 64-65)

46. L’homme parviendra à comprendre que son royaume n’est pas non plus de ce monde, que son corps ou enveloppe humaine, n’est simplement qu’un instrument au travers des sens, duquel son esprit se montre à ce monde d’épreuves et de restitution. Il finira par savoir que cette vie est seulement une magnifique leçon illustrée de merveilleuses formes et images, afin que les disciples, autrement dit toute l’humanité, puissent mieux comprendre les leçons que la vie leur donne, grâce auxquelles, à condition de les valoriser, ils atteindront l’évolution de leur esprit et comprendront la finalité de la lutte qui les forge, de la douleur qui les polit, du travail qui les ennoblit, du savoir qui les illumine et de l’amour qui les élève.

47. Si cette existence était la seule, en vérité je vous le dis, il y a longtemps que j’en aurais écarté la douleur puisqu’il serait injuste que vous ne soyez venus à ce monde que pour boire le calice d’amertume; cependant, ceux qui aujourd’hui souffrent et pleurent, hier encore, se délectèrent en excès; mais cette douleur les purifiera et les rendra dignes de s’élever pour se réjouir de la forme la plus pure dans les demeures du Seigneur. (194, 34- 35)

48. L’épreuve que renferme la vie de l’homme est si difficile qu’il est indispensable de l’adoucir par tous ces plaisirs spirituels et matériels qui allègent et rendent plus agréable le poids de la croix.

49. Je bénis tous ceux qui savent trouver, dans la chaleur de leur foyer, les plus grandes joies de leur existence, cherchant à former un culte avec leur affection de parents pour leurs enfants, d’enfants pour leurs parents, et de frères et soeurs, parce que cette union, cette harmonie et cette paix sont semblables à l’harmonie qui existe entre le Père Universel et sa famille spirituelle.

50. Dans ces foyers brille la lumière de l’esprit; la paix de mon Royaume y habite et, quand les peines apparaissent, elles sont plus légères et les moments d’épreuves sont moins amers.

51. Le plus méritoire est en ceux qui cherchent leur satisfaction en la communiquant aux autres et qui prennent joie dans le bonheur sain de leurs semblables. Ceux-là sont les apôtres de la joie et ils accomplissent une grande mission.

52. En vérité je vous le dis, si vous saviez chercher des moments de satisfaction et de joie, de même que connaître des heures de paix, vous les auriez tous les jours de votre existence, mais pour cela, élevez d’abord votre esprit, élevez vos sentiments et votre façon de penser à propos de la vie.

53. Ce message que je vous envoie par le biais de ma parole vient plein de lumière pour éclairer votre chemin et prodiguera, à votre être, l’élévation que je vous enseignai pour vivre en paix et pour jouir sainement de tout ce avec quoi j’ai béni votre existence.

54. Cette humanité doit beaucoup lutter en combattant les ombres de la douleur et en vainquant son penchant pour les faux plaisirs et les satisfactions trompeuses. Elle devra lutter contre son fanatisme religieux qui l’empêche de connaître la vérité, elle devra lutter contre le fanatisme qui lui fait penser que tout marche vers la destruction finale de laquelle personne ne pourra se sauver, et elle devra lutter contre son matérialisme qui lui fait rechercher seulement des plaisirs passagers, des joies des sens qui précipitent l’esprit dans un abîme de vices, de douleur, de désespoir et de ténèbres.

55. Je vous donne ma lumière, afin que vous émergiez des ombres et que vous parveniez à rencontrer, sur cette planète que vous avez convertie en vallée de larmes, les véritables joies de l’esprit et du coeur, à côté desquelles tous les autres plaisirs sont petits et insignifiants. (303, 28-33)

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flagge es  Capítulo 45… Predestino, sentido y cumplimiento en la vida

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 45… Predestino, sentido y cumplimiento en la vida – Revelaciones de Jesucristo

La providencia y la determinación de Dios en el destino humano
Esto dice el Señor…

1. Es el tiempo de la luz, en el que el hombre, además de creer, comprenderá, razonará y sentirá mi verdad.
2. La finalidad de mi Doctrina hará que todos acepten que nadie vino a este mundo sin causa justificada, que esa causa es el amor divino y que el destino de todos los seres es cumplir con una misión de amor.
3. En todos los tiempos, desde el principio, los hombres se han preguntado ¿Qué soy? ¿A quién debo la vida? ¿Por qué existo? ¿A qué he venido y a dónde voy?
4. Parte de sus dudas y de su falta de conocimiento la han hallado en mis explicaciones y a través de sus reflexiones sobre lo que os he revelado de tiempo en tiempo,
5. Mas, hay quienes ya creen saberlo todo y Yo os digo que están en grave error, porque lo que está guardado en el Arcano de Dios, no es posible que los hombres lo descubran mientras no les sea revelado, y es mucho lo que existe en ese arcano que aún no conocéis, su contenido es infinito. (261, 4 – 6)
6. El destino tiene la piedad que Dios ha puesto en él, el destino de los hombres está lleno de la bondad divina.
7. Vosotros no encontráis muchas veces esa bondad porque no la sabéis buscar.
8. Si dentro del destino marca- do por Mí a cada espíritu, vosotros trazáis un camino duro y amargo, Yo trato de endulzarlo, mas nunca de aumentar su amargura.
9. En el mundo los hombres se necesitan los unos a los otros, ninguno está de más y ninguno está de menos. Todas las vidas son necesarias las unas a las otras para el complemento y la armonía de su existencia.
10. Los pobres necesitan de los ricos y éstos de aquéllos. Los malos necesitan de los buenos y éstos de los primeros. Los ignorantes necesitan de los sabios y los que saben, de los que ignoran. Los pequeños necesitan de los mayores y éstos a su vez necesitan de los niños.
11. En este mundo, cada uno de vosotros está colocado por la sabiduría de Dios en su sitio y cerca de quien debe estar. A cada hombre le es asignado el círculo donde debe habitar, en el cual hay espíritus encarnados y desencarnados con los que debe convivir.
12. Así, cada quien en su camino, todos vais encontrando a los que os han de enseñar el amor que os eleva, otros, recibiréis el dolor que os purifica. Unos os harán sufrir porque así lo necesitáis, mientras otros os darán su amor para compensar vuestras amarguras, pero todos tienen un mensaje para vosotros, una enseñanza que debéis comprender y aprovechar.
13. No olvidéis que todo espíritu encarnado o desencarnado que cruce en vuestra vida en alguna forma, viene a ayudaros en vuestro destino.
14. ¡Cuántos espíritus de luz os he enviado al mundo y no os habéis detenido para bendecir mi amor por vosotros!
15. ¡Muchos hermanos que os he enviado, les habéis desperdiciado sin daros cuenta de que ellos formaban parte de vuestro destino, pero que al no saber recibirlos, os quedasteis con las manos vacías y tuvisteis después que llorar!
16. Vuestro destino, humanidad, es armonizar con todo lo creado. Esa armonía de que os hablo, es la más grande de todas las leyes, porque en ella encontráis la comunicación perfecta con Dios y con sus obras. (11, 10 – 16 y 22 – 25)
17. Quien reniegue de su destino, está rechazando el título de hijo de mi divinidad; si no cree en mi existencia, no podrá tener fe en mi amor.
18. Si para algunos ha sido esta vida excesivamente amarga y dolorosa, sabed que esta existencia no es la única, que es larga sólo en apariencia y que en el destino de cada criatura hay un arcano en el que sólo Yo puedo penetrar. (54, 8 – 9)
19. La existencia de un hombre en la Tierra es sólo un instante en la eternidad, un soplo de vida que alienta por un tiempo al ser humano y luego se aparta para después volver a alentar a un nuevo cuerpo. (12, 4)
20. A cada quien se le tiene destinado cuanto se le ha de entregar a lo largo de su jornada. Mientras unos lo van recibiendo y aprovechando a su debido tiempo, otros lo derrochan y hay quienes ni siquiera han sabido prepararse para recibirlo y cuando han retornado a la mansión espiritual se han dado cuenta de todo lo que era de ellos y no supieron alcanzar ni merecer. (57, 31)
21. Nadie ha nacido por casualidad, nadie ha sido creado por el acaso; comprendedme y reconoceréis que nadie es libre en el camino de su vida, que existe una ley que rige y gobierna todos los destinos. (110, 29)
22. El hombre cree estar haciendo su voluntad, cree estar libre de toda influencia superior a él y hasta llega a creerse absoluto y forjador de su propio destino sin presentir que llegará la hora en que todos comprendan que fue mi voluntad la que se hizo en ellos. (79, 40)
23. Labrad un buen galardón para vosotros cultivando un buen fruto para vuestros hermanos. Preparaos para los tiempos venideros porque antes de mi partida aún habrá división entre vosotros, porque la tentación os tocará a todos. Es necesario que veléis. Orad y practicad mi divina enseñanza; de cierto os digo que estos cortos instantes que dedicáis a la práctica del bien, harán sentir sus beneficios aun en muchas de las generaciones posteriores a vosotros. Nadie ha podido ni podrá trazarse su propio destino, eso pertenece solamente a Mí. Confiad en mi voluntad y recorreréis la jornada hasta el fin sin mayores tropiezos.
24. Juzgad bien cuando os digo que la hoja del árbol no se mueve sin mi voluntad, así sabréis cuándo soy Yo quien os está probando y cuándo sois vosotros los que llenáis vuestro cáliz de amargura para luego culparme. Entonces os convertís en jueces y me tomáis por reo.
25. Sabed reconocer vuestros errores y enmendadlos. Aprended a perdonar los defectos de vuestros hermanos y si no podéis corregirlos por lo menos tended sobre ellos un velo de indulgencia. (64, 43 – 44)
26. No seáis fatalista, afirmándoos en la creencia de que vuestro destino es directamente el que Dios puso en vuestro camino, y si sufrís es porque estaba escrito, y si gozáis es porque también estaba escrito. Yo os he convencido de que lo que sembréis, eso tendréis que recoger.
27. Mas oíd bien, porque habrá veces en las que recogeréis de inmediato la cosecha y en otras ocasiones, vendréis en nueva existencia a segar y recoger vuestra simiente. Analizad esto que acabo de deciros y destruiréis muchos malos juicios sobre mi justicia y muchas confusiones. (195, 53)

En la escuela de la vida
28. Los hombres son como niños que no meditan en la consecuencia de sus actos y es por eso que no llegan a comprender que un tropiezo que encuentren en su camino, sólo es un obstáculo que puso el Maestro para detener su insensata carrera o para evitarles tomar una mala determinación.
29. Quiero que ya os comportéis como mayores, que meditéis vuestras obras, vuestros actos, que penséis vuestras palabras. Esta es la forma de aplicar la prudencia y la justicia a vuestra vida. Además, debéis reflexionar que la vida es una inmensa y constante prueba para el espíritu.
30. En mi camino nadie sucumbe y aunque hay ocasiones en que el hombre cae doblegado por el peso de la cruz, una fuerza superior le levanta y da ánimos, esa fuerza proviene de la fe. (167, 55 – 57)
31. De la comprensión que alcancen los hombres en estas enseñanzas y de su obediencia para con las leyes que rigen el universo, depende su felicidad, que algunos creen que no existe en la tierra y que otros llegan a pensar que sólo Yo atesoro, pero que sí se manifiesta en la paz de vuestro espíritu.
32. Ahora sabéis, oh pueblo, que vuestra felicidad está en vosotros mismos para que enseñéis a los hombres que en el fondo de su ser, donde creen que sólo llevan amarguras, odios y rencores, remordimientos y lágrimas, existe una luz que nada puede apagar, y que es la del espíritu. (178, 6 – 7)
33. Vuestro pasado espiritual es desconocido para vuestra materia, Yo lo dejo impreso en vuestro espíritu, para que sea como un libro abierto y os sea revelado por la conciencia y la intuición. Esa es mi justicia, que antes de sentenciaros, os doy la ocasión de reparar la falta o de rectificar el error.
34. Si de vuestro espíritu se borrase el pasado, tendríais que recorrer nuevamente las pruebas ya pasadas, mas si oís la voz de vuestra experiencia y os dejáis iluminar por esa luz, veréis más limpio vuestro camino y más brillante el horizonte. (84, 46)

Sentido y valor de la vida humana
35. Sabed que el estado natural del ser humano, es el de la bondad, el de la paz del espíritu y la armonía con todo lo que le rodea. Quien se conserve en la práctica de estas virtudes a través de la vida, ese va por el camino verdadero que lo conducirá al conocimiento de Dios.
36. Mas si os apartáis de ese sendero olvidando la Ley que debe guiar vuestros actos, tendréis que restituir con lágrimas los instantes que vivisteis apartados del camino de elevación espiritual, que es el estado natural en que debe conservarse siempre el hombre. (20, 20)
37. Muchos hombres están de tal modo familiarizados con el mundo de pecados y dolores en que vivís, que piensan que esa vida es la más natural, que la Tierra está destinada a ser valle de lágrimas y que jamás podrá dar albergue a la paz, a la concordia y al progreso espiritual.
38. Esos hombres que así piensan, están aletargados en el sueño de la ignorancia. Está equivocado quien crea que este mundo fue destinado por Mí para valle de lágrimas y expiación. El edén que ofrecí a los hombres, puede y debe retornar, porque todo cuanto Yo he creado es vida y amor.
39. Por lo tanto, está equivocado quien diga que el mundo fue destinado por Dios para dolor de los hombres, cuando debieran decir que ellos fueron quienes lo condenaron a una misión de justicia, cuando había sido formada para deleite y recreo del espíritu hecho hombre.
40. Ninguno estaba destinado al pecado, aunque todo estaba previsto para salvar de sus caídas al hombre.
41. No quiso el hombre elevarse por el amor, ni hacerse sabio cumpliendo con mi Ley y olvidó que mi justicia, de la que siempre ha tratado de huir, es la que lo ampara, porque mi justicia procede del amor perfecto. (169, 10 – 13)
42. Si analizáis mi palabra comprenderéis que la intención del Padre al enviaros al mundo a recorrer sus caminos llenos de peligros y acechanzas, no fue para que os perdierais en ellos, porque habían sido preparados de antemano para que en ellos encontraseis las lecciones necesarias para la evolución del espíritu, para daros la experiencia de que carecíais, y finalmente para volveros a Mí llenos de luz.
43. Vuestro espíritu al brotar de Mí fue como una chispa a la cual los vientos habían de convertir en flama para que al retornar a Mí, vinieseis a fundir vuestra luz en la de la Divinidad.
44. Os hablo desde la cumbre del nuevo monte, ahí os espero y en verdad os digo: el día de vuestra llegada habrá fiesta en este reino.
45. Venís por el camino del dolor lavando vuestras faltas, camino que Yo no tracé y que el hombre ha labrado. por ese sendero me hicisteis caminar; mas desde entonces, el camino del sacrificio y del dolor fue glorificado por mi sangre. (180, 64 – 65)
46. Llegará a comprender el hombre que su reino tampoco es de este mundo, que su cuerpo o envoltura humana es tan sólo el instrumento a través de cuyos sentidos se asoma su espíritu a este mundo de pruebas y restitución. Concluirá por saber que esta vida es tan sólo una magnífica lección ilustrada con maravillosas formas e imágenes, para que puedan llegar a entender mejor los discípulos, o sea toda la humanidad, las lecciones que la vida les da, con las cuales, si las saben valorizar, alcanzarán la evolución de su espíritu y comprenderán la finalidad de la lucha que los va forjando, el dolor que los pulimenta, el trabajo que ennoblece, el saber que ilumina y el amor que eleva.
47. Si esta existencia fuera la única, en verdad os digo que ha mucho tiempo que habría apartado de ella el dolor pues sería injusto que sólo hubieseis venido a este mundo a beber el cáliz de amargura; mas los que hoy están sufriendo y llorando, es porque ayer se deleitaron con exceso; pero ese dolor les purificará y les hará dignos de elevarse a gozar en forma más pura en las moradas del Señor. (194, 34 – 35)
48. Es tan dura la prueba que encierra la vida del hombre, que es menester endulzarla con todos aquellos goces espirituales y materiales que le hagan más amable y llevadero el peso de la cruz.
49. Yo bendigo a todos aquellos que saben encontrar en el calor de su hogar los mejores goces de su existencia, procurando con su cariño de padres a hijos, de hijos para con sus padres, y de hermanos con hermanos, formar un culto, porque aquella unión, aquella armonía y aquella paz se asemejan a la armonía que existe entre el Padre Universal y su familia espiritual.
50. En esos hogares brilla la luz del espíritu, habita la paz de mi Reino y cuando las penas llegan a presentarse, son más llevaderas y los momentos de prueba menos amargos.
51. Más meritorio es aun en aquellos que buscan satisfacción procurándosela a los demás y gozan con la alegría sana de sus semejantes. Esos son apóstoles de la alegría y cumplen con una grande misión.
52. En verdad os digo que si supieseis buscar instantes de satisfacción y alegría, así como de tener horas de paz, las tendríais en todos los días de vuestra existencia, pero para eso, elevad primero vuestro espíritu, elevad vuestros sentimientos y la forma de pensar sobre la vida.
53. Este mensaje que os envío a través de mi palabra, va lleno de luz que iluminará vuestro camino y dará a vuestro ser la elevación que os enseñe a vivir en paz y a gozar sanamente todo aquello con que he bendecido vuestra existencia.
54. Mucho ha de luchar esta humanidad combatiendo las sombras del dolor y venciendo su inclinación hacia los placeres falsos y las satisfacciones engañosas. Tendrá que luchar contra su fanatismo religioso que le impide conocer la verdad, tendrá que luchar contra el fanatismo que le hace pensar que todo marcha hacia la destrucción final de la que nadie podrá salvarse, y tendrá que luchar contra su materialismo que le hace buscar sólo placeres pasajeros, goces de los sentidos que precipitan al espíritu en un abismo de vicios, de dolor, de desesperación y tinieblas.
55. Os doy mi luz, para que salgáis de las sombras y lleguéis a encontrar en ese planeta que convertisteis en valle de lágrimas, los goces verdaderos del espíritu y del corazón, junto a los cuales todos los demás placeres son pequeños e insignificantes. (303, 28 – 33)

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