3. Testament Kapitel 46…Der Fehlgeleitete & Der Materialist 3 Testament Chapter 46…The badly Guided & The Materialst

Le Troisème Testament Chapitre 46…L’homme mal guidé et matérialiste
El Tercer Testamento Capítulo 46…El hombre mal conducido y materialista

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flagge de  Kapitel 46… Der fehlgeleitete, materialistische Mensch

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 46… Der fehlgeleitete, materialistische Mensch
Offenbarungen Jesu Christi

Geistesträgheit, Unwissenheit und Hochmut des Menschen
So spricht der Herr…

1. Der Endzweck der Erschaffung dieser Welt ist der Mensch, für sein Wohlgefallen habe Ich die übrigen Wesen und Naturkräfte hinzugegeben, damit er sich ihrer für seine Erhaltung und Erquickung bediene.

2. Wenn er Mich von den frühesten Zeiten an, seit seiner geistigen Kindheit, geliebt und erkannt hätte, so würde er heute zu einer Welt großer Geister gehören, in der weder Unwissenheit noch Unterschiede vorhanden wären, wo ihr im Wissen und in der Veredelung eurer Gefühle alle gleich wäret.

3. Doch wie langsam entwickelt sich der Mensch! Wie viele Zeiträume sind vergangen, seit er auf der Erde lebt, und noch immer ist es ihm nicht gelungen, seine geistige Aufgabe und seine wahre Bestimmung zu begreifen. Er hat es nicht vermocht, seinen Geist in sich zu entdecken, welcher nicht stirbt, weil er ewiges Leben besitzt; er hat es nicht verstanden, in Harmonie mit ihm zu leben, noch hat er dessen Rechte anerkannt, und dieser, seiner Freiheit beraubt, hat seine Gaben nicht entwickelt und ist stehen geblieben. (15, 24)

4. Der Mensch hat- als er sich von der Erfüllung Meines Gesetzes abwandte- verschiedene Ideen, Theorien, Religionen und Doktrinen geschaffen, welche die Menschheit spalten und verwirren und den Geist an die Materie binden und ihn hindern wird, sich frei zu erheben. Doch das Licht meines Heiligen Geistes erleuchtet alle Menschen und zeigt ihnen den Weg des wahren Lebens, auf dem es nur einen Führer gibt, welcher das Gewissen ist. (46, 44)

5. Ein Materialist liebt nur das menschliche Leben. Da er jedoch erkennt, dass alles in ihm vergänglich ist, ist er darauf bedacht, es intensiv zu leben.

6. Wenn dann seine Pläne oder seine Wünsche nicht Wirklichkeit werden, oder der Schmerz ihn in irgendeiner Weise heimsucht, verzweifelt und lästert er; er fordert das Schicksal heraus und gibt ihm die Schuld daran, dass er nicht die Wohltaten empfängt, auf die er ein Anrecht zu haben glaubt.

7. Es sind schwache Geistwesen in unbeugsamen Körpern, es sind moralisch unreife Wesen, die auf vielerlei Weise geprüft werden, um ihnen die falsche Wertschätzung begreiflich zu machen, die sie in ihrer Vermaterialisierung Werken von geringer Verdienstlichkeit beimessen.

8. Wie gerne würden die Vermaterialisierten ihr Schicksal verändern! Wie sehr verlangen sie danach, dass alles nach ihren Vorstellungen und ihrem Willen abläuft. (258, 48 – 50)

9. Nun könnt ihr verstehen, dass, wenn Ich Mich den Menschen immer in Weisheit offenbart habe, dies geschah, um die durch begrenzte Verstandesvermögen gefangenen Geistwesen zu befreien.

10. Noch immer gibt es in dieser Zeit Menschen mit beschränktem Verstand ohne Inspiration. Während die Menschen bereits einen klaren und durch ihre Entwicklung aufgeschlossenen Verstand besitzen müssten, denken und leben noch viele wie in den primitiven Epochen.

11. Andere haben einen großen Fortschritt in der Wissenschaft erreicht und kapseln sich in ihrer Eitelkeit und ihrem Egoismus ab, in der Meinung, den Gipfel des Wissens erreicht zu haben. Doch sie sind auf dem Wege zu ihrem spirituellen Fortschritt stehen geblieben. (180, 32 – 33)

12. Wenn der Mensch hinsichtlich des höheren Lebens, dass über ihm existiert und vibriert, bewusst leben würde, und wenn er seinen Geist zu befragen verstünde – wie viele Unannehmlichkeiten würde er sich ersparen, vor wie vielen Abgründen würde er sich retten. Aber sein Leben lang fragt er jene um Rat, die keine Lösung für seine Zweifel und seine Ungewissheiten haben: die Wissenschaftler, die in die materielle Natur eingedrungen sind, die jedoch das spirituelle Leben nicht kennen, weil der Geist in ihnen in Lethargie verfallen ist.

13. Der Geist des Menschen muss erwachen, um sich selbst zu finden, um all die Fähigkeiten zu entdecken, die ihm anvertraut wurden, um ihn in seinem Kampfe zu unterstützen.

14. Heute ist der Mensch wie ein kleines dürres Blatt, das vom Baum des Lebens gefallen und Spielball der Winde ist, tausend Wechselfällen unterworfen, schwach gegenüber den Naturgewalten, gebrechlich und armselig angesichts des Todes, während er doch Herr über die Erde sein sollte als ein Fürst, der von Mir ausgesandt wurde, um sich auf der Welt zu vervollkommnen. (278, 4 – 6)

15. Die Zeit des Gerichts ist gekommen, in der Ich die einen fragen werde: Warum habt ihr Mich verleugnet? Und die anderen: Warum habt ihr Mich verfolgt? Hat der ein Recht, die Existenz meines Reiches zu leugnen, der nicht in sich selbst einzudringen vermochte? Wenn ihr meine Wahrheit nicht kennt, wenn ihr sie nicht zu finden versteht, bedeutet dies nicht, dass diese nicht existiert. Wenn ihr meint, dass nur das existiert, was ihr begreifen könnt, dann sage Ich euch, dass ihr vieles noch nicht wisst, und euer Hochmut sehr groß ist.

16. Wahrlich, Ich sage euch, wer Gott und sein Reich leugnet, hat sich selbst verleugnet. Wer aus sich selbst Kraft schöpfen will, sich für unabhängig hält und das hochmütige Gefühl hegt, groß sein zu können, ohne Gott zu benötigen, wird damit nicht sehr weit kommen auf der Welt, wird bald in die Irre gehen, und seine Leiden werden sehr schmerzhaft sein.

17. Wo sind die wahrhaft Weisen?

18. Wissen bedeutet, meine Gegenwart zu fühlen. Wissen bedeutet, sich von meinem Lichte leiten zu lassen und meinen Willen zu tun. Wissen ist, das Gesetz zu verstehen, Wissen ist, zu lieben. (282, 19 – 22)

19. Heute ist eure geistige Unwissenheit so groß, dass ihr, wenn ihr an die denkt die ins Jenseits abgeschieden sind, sagt: “Der Arme, er starb und musste alles zurücklassen und ist für immer gegangen.”

20. Wenn ihr wüsstet, mit welchem Mitleid jene Wesen euch von der Geistigen Welt aus betrachten, wenn sie euch so sprechen hören. Mitleid ist es, was sie für euch fühlen angesichts eurer Unwissenheit! Denn wenn ihr sie sehen könntet, sei es auch nur für einen Augenblick, wäret ihr sprachlos und überwältigt angesichts der Wahrheit! (272, 46 – 47)

21. Ihr habt den materiellen Werten mehr Bedeutung beigemessen, als sie besitzen, vom Geistigen dagegen wollt ihr nichts wissen, und eure Liebe zur Welt ist so groß geworden, dass ihr euch sogar so viel wie möglich darum bemüht, alles zu verleugnen, was sich auf das Geistige bezieht, weil ihr meint, dass diese Kenntnis im Widerspruch zu eurem Fortschritt auf Erden steht.

22. Ich sage euch, dass die Kenntnis des Geistigen den Fortschritt der Menschen nicht beeinträchtigt, weder in Bezug auf die Moral, noch hinsichtlich seiner Wissenschaft. Im Gegenteil, jenes Licht offenbart den Menschen einen unendlichen Reichtum an Kenntnissen, die seiner Wissenschaft derzeit noch unbekannt sind.

23. Solange der Mensch sich weigert, auf der Stufenleiter der Vergeistigung emporzusteigen, wird er der wahren Herrlichkeit nicht näherkommen können, die ihm hier im Schoße seines Vaters das höchste Glück bescheren wird, ein Kind Gottes zu sein – ein würdiges Kind meines Geistes, aufgrund seiner Liebe, seiner Erhebung und seines Wissens. (331, 27 – 29)

Die fehlende Bereitschaft zu Entsagung, Anstrengung und Verantwortung

24. Wenn die Menschheit nicht so hartnäckig an ihrer Unwissenheit festhalten würde, wäre ihr Dasein auf Erden ein anderes. Doch die Menschen widersetzen sich meinen Geboten, verfluchen ihre Bestimmung, und anstatt mit Mir in meinem Werke zusammenzuarbeiten, suchen sie eine Möglichkeit, meine Gesetze zu umgehen, um ihren Willen durchzusetzen.

25. Auch sage Ich euch: Wenn die Menschen jede ihrer Handlungen sorgfältig beobachten würden, würden sie bemerken, wie sie sich auf Schritt und Tritt gegen Mich auflehnen.

26. Wenn Ich meine Segnungen reichlich auf die Menschen überströmen lasse, werden sie selbstsüchtig; wenn Ich sie Lebensfreude genießen lasse, werden sie ausschweifend; wenn Ich ihre Kraft auf die Probe stelle, um ihren Geist stark zu machen, begehren sie auf; wenn Ich zulasse, dass der Leidenskelch an ihre Lippen gelangt, um sie zu läutern, verfluchen sie das Leben und fühlen sie ihren Glauben dahinschwinden; wenn Ich auf ihre Schultern die Last einer großen Familie lege, verzweifeln sie, und wenn Ich einen ihrer Angehörigen von der Erde nehme, klagen sie Mich als ungerecht an.

27. Niemals seid ihr einverstanden, niemals höre Ich, dass ihr in euren Prüfungen meinen Namen segnet, noch erlebe Ich, dass ihr versucht, in meinem Schöpfungswerke mitzuarbeiten. (117, 55 – 57)

28. Ich habe Größe in den Menschen gelegt, aber nicht die, die er auf Erden erstrebt. Die Größe, von der Ich spreche, ist Aufopferung, Liebe, Demut, Barmherzigkeit. Der Mensch flieht beständig diese Tugenden, womit er sich von seiner wahren Größe und der Würde abwendet, welche der Vater ihm als seinem Kinde verliehen hat.

29. Ihr flieht die Demut, weil ihr glaubt, dass sie Armseligkeit bedeutet. Ihr flieht die Prüfungen, weil euch das Elend Furcht einjagt, ohne zu begreifen, dass sie euren Geist befreien. Ihr flieht auch das Geistige, weil ihr meint, dass es Zeitverschwendung ist, euch in dies Wissen zu vertiefen, wobei ihr nicht begreift, dass ihr ein höheres Licht als jede menschliche Wissenschaft verachtet.

30. Deshalb habe Ich euch gesagt, dass es viele gibt, die trotz ihrer Beteuerung, Mich zu lieben, Mich nicht lieben, und obwohl sie behaupten, an Mich zu glauben, keinen Glauben haben. Sie sind so weit gegangen, Mir zu sagen, dass sie bereit sind, Mir nachzufolgen, aber sie wollen Mir ohne Kreuz nachfolgen. Doch Ich habe ihnen gesagt, dass jeder, der Mir nachfolgen will, sein Kreuz auf sich nehmen und Mir folgen soll. Jeder, der sein Kreuz mit Liebe umfasst, wird zum Gipfel des Berges gelangen, wo er den letzten Atemzug auf dieser Erde aushauchen wird, um zum ewigen Leben aufzuerstehen. (80, 37 – 39)

31. Anstatt das Elend, das sie überall umgibt, zu beseitigen, sind die Menschen heute darauf aus, den größten Vorteil für sich selbst daraus zu ziehen.

32. Warum haben sich die Menschen nicht aufwärtsentwickelt im Verlangen nach einem Ideal, das ihnen reinere Gefühle und Bestrebungen vermittelt, die des Geistes würdiger sind? Weil sie nicht über das hinaus blicken wollten, was ihren sterblichen Augen erkennbar ist, das heißt über ihre Nöte, ihre irdischen Vergnügungen und ihre materialistische Wissenschaft hinaus.

33. Sie haben die Zeit, die ihnen auf der Welt beschieden war, dazu verwendet und genutzt, möglichst viele Reichtümer und Vergnügungen zu haben – in dem Gedanken, dass, wenn es mit dem Körper zu Ende geht, für sie alles aus ist.

34. Anstatt sich aufwärts zu entwickeln und sich als Kind Gottes zu betrachten, sinkt der Mensch in seinem unwissenden Hochmut auf die Stufe eines tieferstehenden Wesens, und wenn sein Gewissen von der Gottheit und vom Geistigen Leben zu ihm spricht, bemächtigt sich seiner die Furcht vor der Gerechtigkeit Gottes und er zieht es vor, diese innere Stimme zum Schweigen zu bringen und keinen Gedanken an jene Warnungen zu “verschwenden”.

35. Er hat weder über das eigene Dasein, noch über seinen geistigen und körperlichen Zustand nachgedacht. Wie könnte es anders sein, als dass er Staub und Elend ist, solange er in dieser Weise lebt und denkt? (207, 18)

36. Meine Lehre, die zu allen Zeiten die Erläuterung des Gesetzes ist, kommt zu euch als Weg zum Lichte, als sichere Bresche für den Geist. Dennoch haben die Menschen in Anwendung der ihnen geschenkten Willensfreiheit und im Verlangen, einem Weg für ihr Leben zu folgen, immer den leichten der Vermaterialisierung gewählt. Manche haben dabei die Rufe des Gewissens, die immer zum Geistigen hinlenken, ganz und gar überhört; und andere haben Kulte und Riten geschaffen, um zu glauben, dass sie mit festem Schritt auf dem geistigen Wege gehen, während sie in Wahrheit ebenso selbstsüchtig sind wie jene, die meinen Namen und mein Wort aus ihrem Leben verbannt haben. (213, 51)

37. Der Weg ist gebahnt und die Türe offen für jeden, der zu Mir kommen will.

38. Der Pfad ist schmal, dies ist euch schon seit langem bekannt. Niemandem ist unbekannt, dass mein Gesetz und meine Unterweisung höchst rein und unbeugsam sind, damit niemand daran denke, sie seiner Bequemlichkeit oder seinem Willen gemäß zu verändern.

39. Der breite Weg und das weit aufgesperrte Tor sind alles andere als das, was euren Geist ins Licht, zum Frieden und zur Unsterblichkeit führt. Der breite Weg ist der der Zügellosigkeit, des Ungehorsams, des Stolzes und des Materialismus – ein Weg, dem die Menschen in ihrer Mehrheit folgen in dem Bestreben, ihrer geistigen Verantwortung und dem inneren Gericht ihres Gewissens zu entkommen.

40. Dieser Weg kann nicht unendlich sein, weil er weder wahrhaftig noch vollkommen ist. Daher wird der Mensch, da dieser Weg wie alles Menschliche begrenzt ist, eines Tages an sein Ende gelangen, wo er innehalten wird, um sich entsetzt über den Abgrund zu beugen, der das Ende des Weges darstellt. Dann wird im Herzen derer, die sich schon seit langem vom wahren Weg entfernt haben, das Chaos ausbrechen.

41. In einigen wird Reue aufkommen, wodurch sie genügend Licht finden werden, um sich zu retten, bei anderen wird Bestürzung eintreten angesichts eines Endes, das sie für ungerecht und unlogisch halten werden, und wieder andere werden Gott lästern und rebellieren. Doch wahrlich, Ich sage euch, dies wird der Beginn der Rückkehr zum Lichte sein. (333, 64 – 68)

Das geistige Elend des Menschen

42. Ich habe Mich nicht geirrt in dem, was Ich geschaffen habe; der Mensch jedoch hat den vorgezeichneten Weg und das Leben verfehlt; aber bald wird er zu Mir zurückkehren wie der “Verlorene Sohn”, der sein ganzes Erbe verprasste.

43. Mit seiner Wissenschaft hat er eine neue Welt geschaffen, ein falsches Reich. Er hat Gesetze gemacht, hat sich einen Thron errichtet und sich mit einem Zepter und einer Krone ausgestattet. Doch wie vergänglich und trügerisch ist seine Herrlichkeit: ein schwacher Hauch meiner Gerechtigkeit genügt, und seine Grundfesten erbeben und sein ganzes Reich zerfällt. Das Reich des Friedens, der Gerechtigkeit und Liebe jedoch, das es nicht zu gewinnen vermochte, ist dem Menschenherzen ferne.

44. Das Vergnügen und die Befriedigungen, die das Werk der Menschen ihnen beschert, sind nur eingebildet. An ihren Herzen nagt der Schmerz, Ruhelosigkeit und Enttäuschung, die sich hinter der Maske des Lächelns verbergen.

45. Das hat man aus dem menschlichen Leben gemacht, und was das Leben des Geistes betrifft und die Gesetze, die ihn regieren, so sind diese verdreht worden, weil man vergaß, dass es auch Kräfte und Elemente gibt, die den Geist beleben und mit denen der Mensch in Kontakt bleiben muss, um den Prüfungen und Versuchungen standzuhalten und auf seinem Aufstiegswege zur Vollkommenheit alle Hindernisse und Widrigkeiten zu überwinden.

46. Das Licht, das aus der Unendlichkeit zu jedem Geist gelangt, stammt nicht vom Königsgestirn; die Kraft, die der Geist aus dem Jenseits empfängt, ist nicht Ausfluss der Erde; die Quelle der Liebe, Wahrheit und Gesundheit, welche den Wissensdurst des Geistes löscht, ist nicht das Wasser eurer Meere oder eurer Quellen; die Atmosphäre, die euch umgibt, ist nicht nur materiell, sie ist Ausfluss, Atem und Inspiration, die den menschlichen Geist direkt vom Schöpfer aller Dinge empfängt, von Jenem, der das Leben geschaffen hat und es mit seinen vollkommenen und unwandelbaren Gesetzen regiert.

47. Wenn der Mensch ein wenig guten Willen daransetzte, auf den Weg der Wahrheit zurückzukehren, würde er augenblicklich die Liebkosung des Friedens als einen Ansporn verspüren. Aber wann immer der Geist sich unter dem Einfluss der Materie vermaterialisiert, erliegt er deren Krallen, und anstatt der Herr dieses Lebens zu sein, der Steuermann, der sein Schiff lenkt, wird er zum Sklaven der menschlichen Schwächen und Neigungen und erleidet Schiffbruch in den Stürmen.

48. Ich habe euch schon gesagt, dass der Geist vor dem Körper kommt, so wie der Körper vor der Kleidung. Der Körper, den ihr besitzt, ist nur eine vorübergehende Bekleidung des Geistes. (80, 49 – 53)

49. Ach, wenn doch alle Menschen das aufgehende Licht dieser Epoche erblicken wollten – wie viel Hoffnung wäre in ihren Herzen! Aber sie schlafen. Sie verstehen nicht einmal das Licht zu empfangen, das ihnen täglich das königliche Gestirn sendet- jenes Licht, das wie ein Abbild des Lichtes ist, das vom Schöpfer ausstrahlt.

50. Es liebkost euch und erweckt euch zum täglichen Daseinskampf, ohne dass die für die Schönheiten der Schöpfung unempfänglichen Menschen einige Augenblicke innehalten, um Mir zu danken. Die Herrlichkeit könnte an ihnen vorüberziehen, ohne dass sie sie wahrnähmen, denn immer erwachen sie voller Sorgen und vergessen zu beten, um in Mir geistige Kraft zu suchen.

51. Ebenso wenig suchen sie Kraft für den Körper in den Quellen der Natur. Alle laufen sie eilig umher und mühen sich ab, ohne zu wissen wozu, gehen drauflos, ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben. Gerade in diesem gefühllosen und sinnlosen Daseinskampf haben sie ihre Geister vermaterialisiert und sie egoistisch werden lassen.

52. Wenn dann die Gesetze des Geistes, die das Licht des Lebens sind, vergessen sind, vernichten sich die Menschen, töten sie sich und entreißen sich das Brot, ohne die Stimme des Gewissens zu vernehmen, ohne Rücksicht zu nehmen, ohne innezuhalten, um nachzudenken.

53. Doch wenn sie jemand fragen würde, wie sie ihr derzeitiges Leben beurteilen, würden sie sofort antworten, dass niemals in den vergangenen Zeiten soviel Licht im menschlichen Leben erstrahlte wie jetzt, und dass ihnen die Wissenschaft niemals so viele Geheimnisse offenbarte. Aber sie müssten dies mit einer Maske des Glücklichseins vor ihrem Angesicht sagen, denn in ihren Herzen würden sie all ihr geistiges Leid und Elend verbergen. (104, 33 – 34)

54. Ich sandte den Geist aus, um auf der Erde zu inkarnieren und zu einem Menschen zu werden, damit er Fürst und Herr über alles wäre, was auf ihr existiert, und nicht, damit er Sklave und Opfer wäre, noch Notleidender, wie Ich ihn tatsächlich sehe. Der Mensch ist Sklave seiner Bedürfnisse, seiner Leidenschaften, seiner Laster und seiner Unwissenheit.

55. Er ist Opfer von Leiden, Fehltritten und Schicksalsschlägen, die sein Mangel an geistiger Erhebung ihm auf seinem Gang über die Erde beschert. Er ist bedürftig, weil er in Unkenntnis des Erbteils, das ihm im Leben zusteht, nicht weiß, was er besitzt, und sich verhält, als ob er nichts hätte.

56. Diese Menschheit muss erst erwachen, damit sie im Buche des Geistigen Lebens zu studieren beginnt und dann bald durch Weitergabe dieser Ideenwelt von Generation zu Generation jene gesegnete Saat erscheint, in der sich mein Wort erfüllt.

57. Ich habe euch gesagt, dass diese Menschheit eines Tages die Vergeistigung erreichen und in Harmonie mit allem Geschaffenen zu leben verstehen wird, und Geist, Verstand und Herz im Gleichschritt gehen werden. (305, 9 – 11)

Falsche irdische Verhaltensweisen und deren Folgen

58. Wenn Ich die Menschen in Kriege verstrickt sich töten sehe wegen des Besitzes der Schätze der Welt, kann Ich nicht umhin, die Menschen immer wieder mit kleinen Kindern zu vergleichen, die um Dinge streiten, die keinen Wert haben. Kinder sind noch immer die Menschen, die sich wegen einem bisschen Macht oder ein wenig Gold herumbalgen. Was bedeuten diese Besitztümer schon neben den Tugenden, die andere Menschen in sich vereinen?

59. Der Mensch, der Völker entzweit, indem er Hass in die Herzen sät, ist nicht mit jenem zu vergleichen, der sein Leben der Aufgabe weiht, den Samen der allumfassenden Brüderlichkeit zu säen. Wer Leiden bei seinen Mitmenschen verursacht, ist nicht mit dem zu vergleichen, der sein Leben der Aufgabe widmet, das Leid seiner Nächsten zu lindern.

60. Jeder Mensch träumt von einem Thron auf Erden, obwohl die Menschheit von Anfang an erlebt hat, wie wenig ein Thron in der Welt wert ist.

61. Ich habe euch einen Platz in meinem Reich versprochen, aber es sind sehr wenige, die ihn in Anspruch genommen haben, und zwar deshalb, weil die Menschen nicht verstehen wollen, dass der geringste Untertan des Königs der himmlischen Reiche größer ist als der mächtigste Monarch der Erde.

62. Noch sind die Menschen kleine Kinder; doch die große Heimsuchung, die auf sie zukommt, wird sie so vieles in so kurzer Zeit erleben lassen, dass sie von dieser Kindheit bald zur Reife gelangen werden, und dann – mit der Frucht der Erfahrung versehen – ausrufen werden: “Jesus, unser Vater, hatte recht, gehen wir zu Ihm.” (111, 3 – 7)

63. Die Menschen streben nach Unsterblichkeit in der Welt und versuchen sie durch materielle Werke zu erreichen, weil der irdische Ruhm – auch wenn er vorübergehend ist – in die Augen sticht, und sie den Ruhm des Geistes vergessen, weil sie an der Existenz jenes Lebens zweifeln. Es ist der Mangel an Glauben und das Fehlen von Vergeistigung, die einen Schleier der Skepsis vor die Augen der Menschen gelegt haben. (128, 45)

64. Die Entwicklung des Menschen, seine Fortschritte, seine Wissenschaft und seine Zivilisation hatten niemals den Aufstieg des Geistes zum Ziel, welcher das Höchste und Edelste ist, was es im Menschen gibt. Sein Streben, sein Ehrgeiz, seine Wünsche und Besorgnisse hatten ihr Ziel immer in dieser Welt. Hier hat er das Wissen gesucht, hier hat er Schätze angehäuft, hier hat er sich Vergnügungen, Ehrungen, Belohnungen, Machtstellungen und Auszeichnungen verschafft, hier hat er seine Herrlichkeit finden wollen.

65. Darum sage Ich euch: Während die Natur Schritt für Schritt vorangeht, ohne in ihrem Gesetze unaufhörlicher Entwicklung hin zur Verfeinerung, zur Vollkommenheit stehen zu bleiben, ist der Mensch zurückgeblieben, nicht weitergekommen; und daher seine Schicksalsschläge auf Erden, daher die Prüfungen, Hemmnisse und Schläge, denen er auf seinem Lebensweg begegnet. (277, 42)

66. Ich will zwar, dass ihr Sehnsüchte habt, dass ihr strebsam seid, dass ihr davon träumt, groß, stark und weise zu sein, aber an ewigen Gütern des Geistes.

67. Denn, um jene Güter zu erlangen, sind alle Tugenden erforderlich, wie die Barmherzigkeit, die Demut, die Vergebung, die Geduld, die Hochherzigkeit, mit einem Wort: die Liebe. Und alle Tugenden erheben, läutern und vervollkommnen den Geist.

68. In dieser armseligen Welt, in dieser vorübergehenden Heimstatt musste der Mensch – um groß, mächtig, reich oder gelehrt zu sein – egoistisch, falsch, rachsüchtig, grausam, gleichgültig, unmenschlich und hochmütig sein, und all dies musste ihn in einen äußersten Gegensatz zu dem bringen, was Wahrheit, Liebe, Friede, wahre Weisheit und Gerechtigkeit ist. (288, 32)

69. Wenn der Mensch sich geistig selbst entdeckt, dann fühlt er in sich die Gegenwart seines Vaters. Doch wenn er weder weiß, wer er ist, noch woher er stammt, fühlt er Mich ferne, fremd, unerreichbar, oder er bleibt gefühllos.

70. Nur der erwachte Geist kann in das Reich der Wahrheit eindringen. Mit seiner Wissenschaft allein wird der Mensch sie nicht erkennen können.

71. Ich sehe, dass die Menschen Wissen, Ruhm, Kraft, Reichtum und Macht erstreben, und Ich biete ihnen die Mittel an, das alles zu erreichen – aber in seinen wahren, wesentlichen Eigenschaften, in seiner geistigen Wahrheit, nicht im Äußerlichen und Arglistigen der Welt, nicht im Vergänglichen und Trügerischen.

72. Wenn der Mensch sich dem Materiellen verschreibt und sich in dem kleinen Raum einer Welt wie der euren einschließt, wird er arm, er begrenzt und unterdrückt seinen Geist, es besteht für ihn nichts mehr außer dem, was er besitzt, oder dem, was er kennt. Dann wird es nötig, dass er alles verliert, damit er seine Augen für die Wahrheit öffnet, und, nachdem er seinen Irrtum eingesehen hat, seinen Blick wieder dem Ewigen zukehrt. (139, 40 – 43)

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flagge en  Chapter 46… The badly Guided and Materialist Man

The Third Testament Chapter 46… The badly Guided and Materialist Man
Revelations of Jesus Christ

Lethargy of the Spirit, Ignorance and Arrogance of Men
Thus saith the Lord…

1. The purpose for the creation of the world is man; for his pleasure I have placed there all the other beings and elements so that He may make use of them for his preservation and enjoyment.

2. Yet, if He had loved and recognized Me from the first times, from his spiritual infancy, today He would form part of a world of great spirits where ignorance would not exist, nor would there be distinctions: a world in which all of you would be equal in knowledge and in the elevation of your sentiments.

3. But, oh, how slowly man evolves! How many centuries has He lived on earth without yet reaching an understanding of his spiritual mission and his true destiny? He has been unable to discover within himself the spirit that never dies because it has eternal life; He has not known how to live in harmony with it, nor has He recognized its rights, and the spirit, deprived of its rights, has not developed its gifts and is stagnated. (15, 24)

4. Man, upon distancing himself from the fulfillment of My law, has created ideas, theories, religions, and diverse doctrines that divide and confuse humanity, tying its spirits to materialism and impeding it from ascending freely. However, the light of My Holy Spirit illuminates all men, showing them the path of true life where there is only one guide, the conscience. (46, 44)

5. A materialist loves only human life, but recognizing that it is fleeting, He tries to live it intensely.

6. When his plans or ambitions are not realized, or when pain in some form surprises him, He becomes desperate, blaspheming and cursing his fate, blaming it for his not receiving the returns to which He believes He has a right.

7. They are weak spirits in stubborn material forms; they are morally small beings who are tested in many ways to make them understand the true value of acts which, in their materialism, they attribute to acts of little merit.

8. Oh, how the materialists wish to modify their destinies! They would wish all to be done according to their ideas and their will. (258, 48 – 50)

9. Now you may understand that if I have always manifested Myself in My wisdom to men, it has been to free the spirits imprisoned by limited understanding.

10. Even in this time there exist minds that are slow and without inspiration. In a time when men should already possess lucid minds cleansed by evolution, many yet think and live as they did in the primitive ages.

11. Others have achieved great advances in science, but wrapping themselves in vanity and selfishness, and believing they have reached the height of wisdom. They are stalled on the road of their spiritual evolution. (180, 32 – 33)

12. If men lived awake to the higher life that exists and vibrates above them, and if they knew how to ask questions of the spirit, they would avoid many stumbling blocks and save themselves from many abysm; but they spend their lives asking the men of science, who have studied the material nature but cannot resolve their questions and their uncertainties. They do not know spiritual life, because inside them their spirits have fallen into slumber.

13. The spirit of humanity needs to wake up so that it can find itself and discover the gifts that have been given it to help in its struggle.

14. Today, man is like a small dry leaf fallen from the tree of life and at the mercy of the winds, subject to a thousand troubles, weak before the elements of Nature, and small and fragile before death when He should have made the earth his dominion like a prince sent by Me to perfect himself in the world. (278, 4 – 6)

15. The time of judgment, in which I will ask some “why have you denied Me”, and others, “why have you persecuted Me”, has arrived. Does He who has not been able to penetrate himself have the right to deny the existence of My Kingdom? Not knowing My truth is different from not knowing about something of which you were able to conceive; I tell you that your ignorance is plentiful and your arrogance great.

16. In truth I tell you, that whoever denies God and his Kingdom has denied himself. He who wishes to take strength from himself alone, believing himself absolute, and feeling proud of being able to be great without need for God, will have short steps in this world, He shall soon be lost, and his sufferings shall be very painful.

17. Where are the truly wise?

18. To know is to feel My presence; to know is to let yourself be guided by My light and do My will; to know is to understand the Law; to know is to love. (282, 19 – 22)

19. Today, your spiritual ignorance is so great that when you remember those who have departed for the beyond, you say, “Poor man. He died and had to leave it all and go away forever.”

20. If you only knew with what compassion those spirits look upon you from the spiritual world when they hear you talk like that. Pity is what they feel for you when they are faced with your ignorance, for if you could behold them, though only for an instant, you would be speechless, astounded by the truth. (272, 46 – 47)

21. You have given greater value to material things than they really have, and in contrast you now wish to know nothing of the spiritual; your love of the world has become such that you struggle to ignore all that refers to the spiritual as much as possible, because you believe that knowledge impedes your advancement on earth.

22. I tell you that knowledge of the spiritual does not impede either the moral or scientific advancement of man. On the contrary, that light reveals to men an infinite channel of knowledge that is now unknown to his science.

23. As long as man resists elevating himself on the ladder of spirituality, He shall not be able to approach the true greatness that shall be given him here in the bosom of the Father by the supreme happiness of being the child of God, a child worthy of My Spirit because of his love, his elevation, and his wisdom. (331, 27 – 28)

Lack of Willingness for Abstention, Effort and Responsibility

24. If humanity is not obstinate in their ignorance, their existence on earth shall be otherwise, but men rebel against My commandments, deny their destiny, and instead of collaborating with Me in My work, look for ways to evade My law in order to work their own will.

25. I tell you also, that if humanity would observe all of their actions carefully, they would realize how they rebel against Me at every step.

26. If I pour My blessings out upon men, they become selfish; if I allow them to taste pleasure, they commit excesses; if I test their fortitude in order to temper their spirits, they protest; and if I permit the bitter cup to reach their lips so that they may be purified, they apostatize from life and feel a loss of faith. If I put upon their shoulders the burden of a large family, they become desperate, and when I promote some loved one of theirs from the earth they accuse Me of being unjust.

27. Never do I see you resigned, never do I hear you praise My name in the midst of your trials, nor do I behold you trying to participate in My work of creation by means of your lives. (117, 55 – 57)

28. I have placed greatness in man, but not the one that He seeks on earth. The greatness that I speak of is sacrifice, love, humility and charity. Man continually flees from those virtues withdrawing from his true greatness and from the dignity that the Father has given him as His son.

29. You avoid humility because you believe it to signify smallness. You evade ordeals because misery frightens you, without realizing that they come only to liberate your spirit. You also avoid the spiritual because you believe that by delving deeper into that knowledge means wasting your time, not knowing that you despise a light superior to all human science.

30. That is why I have told you that there are many who even though they swear that they love Me they do not love Me, and saying they believe Me they do not have faith; they have come to tell Me that they are ready to follow Me, but they want to follow Me without a cross. And I have said to them: Anyone who wants to follow Me, let him take up his cross and follow Me. Anyone who embraces his cross with love will reach the summit of the Mountain where He will breathe his last sigh on this earth in order to be resurrected to the eternal life. (80, 37 – 39)

31. Today, instead of eliminating the misery that exists everywhere, man selfishly attempts to use it to his benefit.

32. Why hasn’t man sought an ideal that helps him to elevate his emotions and pursue goals that are worthy of his spirit? It is because man has not wanted to perceive beyond his physical needs, that is to say, beyond his miseries, his earthly pleasures, and his material science.

33. He dedicates his time on earth to accumulating riches and seeking pleasures, believing that, once He dies, He will cease to exist.

34. Man, in his ignorant pride, instead of elevating and seeing himself as a child of God, descends to the level of an inferior being, and if his conscience speaks to him of Divinity and spiritual life, his fear of the justice of God overpowers him and He prefers to silence that inner voice, diverting his thoughts from those warnings.

35. He has not meditated on existence itself, nor in his spiritual and material condition. How can He cease to be dust and misery while He lives and thinks that way. (207, 18)

36. My Doctrine, which at every moment is the explanation of the Law, has come to you as the road of light, as the secure opening for the spirit; nonetheless, men using the free will they were given, and wishing to choose a path for their lives, choose always the easy road of materialism; some of them refusing absolutely to hear the calls of their consciences, which lead always to the spiritual; while others who create cults and rites so they may believe themselves marching firmly on the spiritual path are, in truth, as egotistical as those who exclude My name and My word from their lives. (213, 51)

37. The road is prepared and the door open for all who wish to come to Me.

38. The road is narrow, you have long known that, none of you are ignorant that My Law and My Teaching are too infinitely clean and strict for any to think of reforming them to their own convenience or will. 39 The wide road and the broad doorway are not precisely those that lead your spirit to the light. The wide road is that of libertinism, disobedience, arrogance, and materialism: the road that the majority follow seeking to flee from their spiritual responsibility and from the inner judgment of their conscience.

40. That road can not be infinite, because it is neither true nor perfect, and since, like all things human, it is limited, one day man shall come to the end of that road, where He shall stop, horrified, to lean out over the abyss that marks the end of that path. Then is when chaos shall arise in the hearts of those who have long deviated from the true path.

41. In some there will be repentance, for which purpose they shall find enough light to save themselves; in others will arise confusion when faced with an end that they consider unfair and illogical; in others there will be blaspheMy and rebellion, yet truly I tell you, that shall be the beginning of the return to the light. (333, 64 – 68)

The Spiritual Misery of Men

42. I have not been mistaken in what I have done; man has certainly mistaken his route and his existence, but soon He will return to Me like the prodigal son who squandered all his inheritance.

43. With his science He has created a new world, a false kingdom. He has made laws, He has set up his throne and has appropriated for himself a crown and a scepter. But how fleeting and deceiving is his splendor! A weak gust of My justice is enough for their foundations to be shaken and all their empire to crumble. Nevertheless, the kingdom of peace, of justice and of love, is very distant from the heart of mankind, who has not been able to conquer it.

44. The pleasure and the satisfactions, which their work provides for men, are fictitious. In their heart there is pain, uneasiness and disappointment, which are hidden behind the mask of their smile.

45. This is what has been done with the human existence, and regarding the life of the spirit and the laws that govern him, they have been distorted forgetting that there are also forces and elements that vivify the spirit with which man should be in contact to endure the ordeals and temptations and withstand all the obstacles and disappointments along the road of his ascent toward perfection.

46. That light from the infinite that reaches every spirit does not originate from the sun; the strength that the spirit receives from the Beyond is not an emanation of the earth; the fountain of love, of truth and of health which calms the thirst for knowledge of the spirit is not the water of your seas or your springs. The environment that surrounds you is not only material, it is an emanation, breath and inspiration which the human spirit receives directly from the Creator of everything, from the One who has created life and governs it with His perfect and immutable laws.

47. If men put a little of good will toward returning to the path of truth, they would instantly feel like an incentive of the caress of peace. But the spirit, when it becomes materialistic through the influence of the material, succumbs in its wars, and instead of being the lord of this life, the helmsman guiding his ship, becomes a slave of human tendencies and inclinations and a castaway in the midst of the storms.

48. I have already told you that the spirit is before the flesh, as the body is before the garment. That body that you possess is merely a passing fashion of the spirit. (80, 49 – 53)

49. O, if only all men wished to look upon the light being born into this era, how much hope there would be in there hearts! But they sleep, not knowing even how to receive the light sent them each day by the sun, that first light, which is like an image of the radiant light of the Creator.

50. The sun caresses you and awakens you to the daily struggle, without men, who are insensitive to the beauties of creation, stopping for a few moments to thank Me. The glory could pass them without them realizing it, for they always awaken preoccupied, forgetting to pray to seek spiritual strength in Me.

51. Nor do they seek energy for the material in the sources offered by Nature. All run around hurriedly, without knowing exactly where they are going, and fight, without knowing why, in that senseless blind and deaf struggle in which they have made their spirits materialistic and selfish.

52. With the laws of the spirit, which are the light of life, now forgotten, men destroy, kill each other, and steal the bread from one another’s hands without hearing the voice of the conscience, without stopping to consider their actions, and without stopping to meditate.

53. Yet, if someone were to ask how they judge their lives, they would instantly reply that never in the past had the light shined so brilliantly in human life as now, and that science had never before revealed so many secrets. But they would have to say all this holding a mask of happiness before their faces, for in their hearts they would be hiding all their pain and spiritual misery. (104, 33 – 34)

54. I sent the spirit to incarnate on earth and become human so that it would be prince and lord over all that exists, not to be a slave, a victim, or a beggar, as I see it is now. Man is a slave to his needs, his passions, his vices, and his ignorance.

55. He is a victim of his suffering, his stumbles, and the vicissitudes that his lack of spiritual elevation cause him in his transit through the earth. He is a beggar, because not knowing the part of the inheritance that corresponds to him in life, He does not know of what He is owner, and acts like nothing belongs to him.

56. It is necessary that this humanity awaken to begin to study the book of spiritual life and transmit that idea from generation to generation so that soon, the blessed seed will arise in which My word will be fulfilled.

57. I have told you that this humanity shall one day reach spirituality, and will know how to live in harmony with all that has been created, and to march together harmoniously in heart, spirit, and understanding. (305, 8 – 11)

Earthly Misconduct and its Consequences

58. When I see men occupied in their wars, killing each other for the possession of the riches of the world, I cannot but continue comparing humanity with those children who fight over worthless objects. Men are still children who fight for a little bit of power or gold. What do these possessions mean compared to the virtues treasured by other men?

59. You cannot compare the man who divides peoples by sowing hatred in their hearts, with He who consecrates his life to watering the seed of universal brotherhood. You can not compare He who goes on causing the suffering of his brothers, with He who dedicates his life to relieving the pain of his fellow men.

60. Every man dreams of a throne on earth, even though from the beginning they have seen how little an earthly throne is worth.

61. I have offered you a place in My kingdom, but few are those who have accepted; they do not wish to understand that the smallest subject of the King of Heaven is greater that the most powerful monarch on earth.

62. Men are still children, yet the great trial that approaches will make them pass from infancy to maturity in a very short time, and with the benefit of that experience they shall cry out: “Jesus, our Father, was right. Let us join Him. (111, 3 – 7)

63. Men seek immortality in the world, trying to reach it through material works, because although earthly glory is ephemeral, it is tangible; they forget about the glory of the spirit because they doubt the existence of that life. It is the lack of faith and spirituality that have placed a veil of skepticism over the eyes of men. (128, 45)

64. Human evolution, with its progress, its science, and its civilization has never had as its goal the elevation of the spirit, which is the highest and most noble of what exists in man. His aspirations, his ambitions and his yearnings, have always been his goal in this world. It is here that they have sought wisdom, here that they have accumulated treasures, and here that they have chased after pleasure, honors, awards, powers, and praise. They have wished to find their glory here.

65. That is why I tell you that while Nature advances step by step, without ceasing in its law of unceasing evolution toward the subtile, toward perfection, man has remained behind, stationary and for that reason He has troubles on earth, for that reason He has the trials, the stumbles, and the blows He finds on his road. (277, 42)

66. I want you to have yearnings and ambitions, and that you dream of being great, strong, and wise, but in the eternal goods of the spirit.

67. For reaching those goods requires all the virtues such as: charity, humility, forgiveness, patience, and nobility; in a word: love. And all these virtues elevate, purify, and perfect the spirit.

68. In this small world, in this fleeting dwelling, man, to be great, powerful, rich, and wise, has had to be selfish, vengeful, cruel, indifferent, inhumane, and proud; and all of this has had to lead him toward the opposite, to what is truth, love, peace, and true wisdom and justice. (288, 32)

69. When men find themselves spiritually is when they feel in themselves the presence of the Father, but while they do not know who they are nor where they come from, they feel Me to be distant, strange, and unreachable – or they remain incensing.

70. Only when awakened can the spirit enter the kingdom of truth; man cannot know it by science alone.

71. I see that men wish to have knowledge, glory, strength, riches, and power; I come to offer them the means to achieve all these, but in their essence, their spiritual truth, not in the superficial and artful ways of the world, not in the fleeting or deceitful.

72. When man gives himself to the material, enclosing himself in a small space of a world like yours, He impoverishes, limits, and oppresses his spirit; thereafter, nothing exists for him but what He knows and possesses. Then it is necessary that He lose everything so that He may open his eyes to truth, and once convinced of his error, return his gaze to the eternal. (139, 40 – 43)

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flagge fr  Chapitre 46… L’homme mal guidé et matérialiste

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 46… L’homme mal guidé et matérialiste
Révélations de Jésus-Christ

Apathie de l’esprit, ignorance et orgueil de l’être humain
Cela dit le Seigneur…

1. La finalité de la création de ce monde est l’homme! Les autres êtres et éléments, je les ai mis à sa disposition, pour sa complaisance, afin qu’il puisse s’en servir pour sa conservation et son plaisir.

2. Cependant, s’il M’avait aimé et reconnu depuis le début, depuis son enfance spirituelle, aujourd’hui il ferait partie d’un monde de grands esprits où l’ignorance n’existerait pas, où il n’y aurait pas de différences, un monde dans lequel vous seriez tous égaux dans la connaissance et dans l’élévation de vos sentiments.

3. Mais, que l’homme évolue lentement! Combien de siècles se sont-ils écoulés depuis qu’il vit sur la Terre et il n’est toujours pas parvenu à comprendre sa mission spirituelle et son véritable destin! Il n’a pas pu découvrir, en lui-même, son esprit qui ne meurt jamais parce qu’il a la vie éternelle; il n’a pas su vivre en harmonie avec lui, et ne lui a pas reconnu ses droits, et cet esprit, privé de sa liberté, n’a pas su développer ses dons et reste à stagner. (15, 24)

4. L’homme, en s’éloignant de l’accomplissement de ma loi, a créé des idées, des théories, des religions et diverses doctrines qui divisent et confondent l’humanité, attachant l’esprit au matérialisme et l’empêchant de s’élever librement. Mais la lumière de mon Saint-Esprit illumine tous les hommes, en leur indiquant le chemin de la vraie vie où il n’y a qu’un seul guide, la conscience. (46, 44)

5. Un matérialiste ne s’attache qu’à la vie humaine mais, reconnaissant que tout, en elle, est fugace, il essaie de la vivre intensément.

6. Lorsque ses plans ou ses ambitions ne se réalisent pas, ou que la douleur le surprend de quelque manière que ce soit, alors il désespère, blasphème et défie le destin en le culpabilisant de ne pas recevoir les dons auxquels il croit avoir droit.

7. Ce sont des esprits faibles dans des matières rebelles, ce sont des êtres moralement petits qui sont testés, de formes différentes, variées, pour leur faire comprendre la valeur qu’eux, dans leur matérialisme, attribuent à des actes de faible mérite.

8. Comme les matérialisés souhaiteraient modifier leur destin! Ils souhaiteraient que tout se fasse à leur manière et selon leur volonté! (258, 48-50)

9. À présent, vous pourrez comprendre que si je me suis toujours manifesté en sagesse aux hommes, la raison en a été de libérer les esprits emprisonnés par des entendements limités.

10. Il existe même, dans cette ère, des mentalités engourdies et sans inspiration. Que les hommes devraient déjà posséder un esprit lucide et éveillé par son évolution ! Il en est beaucoup qui pensent et vivent comme dans les époques primitives.

11. D’autres ont atteint un grand progrès dans la science, en s’entêtant dans leur vanité et leur égoïsme et en croyant avoir atteint le sommet du savoir, ils ont stagné sur la voie de leur progression spirituelle. (180, 32-33)

12. Si l’homme vivait éveillé à la vie supérieure qui existe et vibre au- dessus de lui, et s’il savait interroger son esprit, il éviterait de nombreux faux-pas et se sauverait de quantité d’abîmes; mais il gâche sa vie à interroger ceux qui ne pourront lui résoudre ses doutes et ses incertitudes : les hommes de science, qui ont étudié la Nature matérielle, mais qui ne connaissent pas la vie spirituelle parce que, dans leur for intérieur, leur esprit est tombé en léthargie.

13. L’esprit de l’humanité a besoin de se réveiller pour se retrouver lui- même, afin de découvrir tous les dons qui lui ont été confiés pour l’aider dans sa lutte.

14. Aujourd’hui, l’homme est comme une petite feuille sèche tombée de l’arbre de la vie et à la merci des vents, sujet à mille vicissitudes, faible face aux éléments de la Nature, fragile et petit devant la mort, alors qu’il aurait dû s’être emparé de la Terre comme un prince envoyé par Moi pour se perfectionner dans le monde. (278, 4-6)

15. Le temps du jugement est arrivé, au cours duquel je demanderai à certains : Pourquoi m’avez-vous renié? Et à d’autres : Pourquoi m’avez-vous persécuté? Celui qui n’a pas été capable de pénétrer en lui-même, a-t-il le droit de nier l’existence de mon Royaume? Le fait que ma vérité vous échappe est bien différent de celui qui consiste à ne pas savoir la concevoir, laissez-Moi vous dire que votre ignorance est grande et que votre arrogance est énorme.

16. En vérité je vous le dis, quiconque renie Dieu et son Royaume, s’est renié lui-même. Celui qui souhaite puiser sa force en lui-même, se croyant absolu et se sentant orgueilleux de pouvoir être grand sans avoir besoin de Dieu, celui-là posera des pas très courts de par le monde, il se perdra rapidement et connaîtra des souffrances très douloureuses.

17. Où donc sont les véritables sages?

18. Savoir, c’est sentir ma présence; savoir, c’est se laisser guider par ma lumière pour que s’accomplisse ma volonté; savoir, c’est comprendre la Loi; savoir, c’est aimer. (282, 19- 22)

19. Aujourd’hui, votre ignorance spirituelle est si grande que, lorsque vous vous souvenez de ceux qui sont partis pour l’au-delà, vous dites : « Pauvre homme. Il est mort et a dû tout laisser et s’en est allé à tout jamais ».

20. Si vous saviez avec quelle compassion ces êtres vous considèrent, depuis le monde spirituel, lorsqu’ils vous entendent vous exprimer ainsi. La pitié est le sentiment qu’ils ressentent pour vous face à votre ignorance, parce que si vous pouviez les apercevoir, ne fût-ce que pour un seul instant, vous demeureriez muets et stupéfiés devant la vérité! (272, 46-47)

21. Vous avez donné aux valeurs matérielles une plus grande importance que celle qu’elles revêtent réellement et, en revanche, vous ne souhaitez rien savoir du spirituel et votre amour du monde est devenu tel que vous allez jusqu’à lutter, dans la mesure du possible, pour ignorer tout ce qui se réfère au spirituel, parce que vous croyez que cette connaissance va à l’encontre de votre progrès sur la Terre.

22. Je vous affirme que la connaissance du spirituel n’affecte pas la progression des hommes, au niveau moral comme scientifique. Au contraire, cette lumière révèle aux hommes une quantité infinie de connaissances, qui représentent, à l’heure actuelle, quelque chose d’inconnu pour leur science.

23. Tant que l’homme résiste à s’élever sur l’échelle de la spiritualité, il ne pourra pas s’approcher de la vraie grandeur qui, ici dans le sein de son Père, lui procurera le bonheur suprême d’être enfant de Dieu, Enfant digne de mon Esprit, par son amour, son élévation et son savoir. (331, 27-28)

Manque de disposition pour l’élévation morale et spirituelle

24. Si l’humanité ne s’obstinait pas dans son ignorance, son existence serait différente sur la Terre; mais les hommes se rebellent contre mes commandements, renient leur destin et, au lieu de collaborer avec Moi dans mon OEuvre, ils recherchent la forme d’éluder ma Loi, pour n’en faire qu’à leur guise.

25. Je vous dis aussi que si l’humanité observait soigneusement chacune de ses actions, elle se rendrait compte de la manière dont elle se révèle, à chaque pas, contre Moi.

26. Si je répands mes complaisances sur les hommes, ceux-ci deviennent égoïstes; si je leur concède de savourer le plaisir, ils commettent des excès; si je mets leur force à l’épreuve, dans le but de leur affiner l’esprit, ils protestent; et si je permets que le calice d’amertume arrive à leurs lèvres pour les purifier, ils renient la vie et sentent qu’ils perdent la foi. Si je dispose, sur leurs épaules, la charge d’une famille nombreuse, ils se désespèrent et quand j’enlève de la terre l’un de leurs êtres chers, ils m’accusent d’être injuste.

27. Jamais je ne vous vois conformes, jamais je ne vous entends bénir mon nom dans vos épreuves, ni ne vois que vous essayez, au long de votre vie, de travailler à mon OEuvre de Création. (117, 55-57)

28. J’ai placé de la grandeur dans l’homme, mais pas celle qu’il recherche sur la Terre. La grandeur dont je parle est sacrifice, amour, humilité et charité. L’homme fuit continuellement ces vertus en s’éloignant de sa vraie grandeur et de la dignité que le Père lui a donnée pour être Son enfant.

29. Vous fuyez l’humilité parce que vous croyez qu’elle signifie petitesse. Vous fuyez les épreuves parce que la misère vous effraie, sans vouloir comprendre qu’elles viennent seulement pour libérer votre esprit. Vous fuyez aussi le spirituel parce que vous croyez qu’en vous immergeant dans cette connaissance, vous perdez votre temps, sans savoir que vous méprisez une lumière supérieure à toute science humaine.

30. C’est pourquoi je vous ai dit qu’il existe beaucoup d’êtres qui, bien qu’ils jurent M’aimer, ne M’aiment pas et qui, prétendant croire en Moi, n’ont pas la foi; ils sont venus pour me dire qu’ils sont disposés à me suivre, mais ils veulent me suivre sans croix. Et Moi je leur ai dit : que celui qui veuille me suivre prenne sa croix et me suive! Celui qui embrasse sa croix avec amour arrivera au sommet de la Montagne d’où il exhalera son dernier soupir sur cette Terre pour ressusciter à la vie éternelle. (80, 37-39)

31. Aujourd’hui, au lieu de remédier à la misère qui les entoure de partout, les hommes essaient d’en tirer le meilleur profit pour eux-mêmes.

32. Pourquoi les hommes ne se sont-ils pas élevés en quête d’un idéal qui les aide à éprouver des sentiments plus purs et à faire des efforts plus dignes de l’esprit? C’est parce qu’ils n’ont pas voulu regarder au-delà de ce que leur permettent leurs yeux de mortels, c’est-à-dire, au-delà de leurs misères, de leurs plaisirs terrestres, et de leur science matérielle.

33. Ils se sont dédiés à profiter du temps dont ils jouissent dans le monde, pour accumuler richesses et plaisirs, en pensant qu’une fois morts, tout se termina pour eux.

34. L’homme, dans son orgueil ignorant, au lieu de s’élever en se considérant enfant de Dieu, descend au niveau d’être inférieur, et si sa conscience lui parle de la Divinité et d’une vie spirituelle, sa crainte de la justice de Dieu s’empare de lui et il préfère faire taire cette voix intérieure, en détournant de sa pensée tous ces avertissements.

35. Il n’a pas médité sur l’existence en elle-même, ni sur sa condition spirituelle et matérielle. Comment pourra-t-il cesser d’être poussière et misère tant qu’il vivra et pensera de la sorte? (207, 18)

36. Ma Doctrine, qui en tout temps est l’explication de la Loi, est venue à vous comme un chemin de lumière, comme une solide brèche ouverte pour l’esprit; néanmoins, les hommes, utilisant le libre arbitre dont ils furent dotés, souhaitant suivre une direction pour leur vie, ont toujours choisi la route facile de la matérialité, quelques-uns refusant catégoriquement d’entendre les appels de la conscience qui conduisent toujours au spirituel; et d’autres, créant des cultes et des rites pour croire qu’ils marchent fermement sur le chemin spirituel, alors qu’en réalité, ils sont aussi égoïstes que ceux qui ont exclu mon nom et ma parole de leur vie. (213, 51)

37. La route est préparée et la porte ouverte pour tous ceux qui souhaitent venir à Moi.

38. Le sentier est étroit, cela il y a bien longtemps que vous le savez, personne n’ignore que ma Loi et mon Enseignement sont infiniment propres et stricts pour que personne ne songe à les changer à sa convenance ou selon sa volonté.

39. La route spacieuse et la porte ample ne sont pas précisément ce qui conduit votre esprit à la lumière, à la paix et à l’immortalité. La route spacieuse est celle du libertinage, de la désobéissance, de l’arrogance et du matérialisme, route que la majorité des hommes suivent en cherchant à fuir leur responsabilité spirituelle et le jugement intérieur de leur conscience.

40. Cette route ne peut être infinie, parce qu’elle n’est ni vraie, ni parfaite. Par conséquent, en se trouvant limité à l’instar de tout ce qui est humain, l’homme arrivera, un jour, à son bout, où il s’arrêtera pour se pencher, horrifié, vers l’abîme qui marque la fin de la route. C’est alors que le chaos s’ensuivra dans le coeur de ceux qui se sont écartés, pendant longtemps, du vrai chemin.

41. Certains se repentiront et, pour autant, rencontreront suffisamment de lumière pour se sauver, quelques uns seront confondus face à une fin qu’ils considèreront injuste et illogique, et d’autres, enfin, blasphèmeront et se rebelleront, mais je vous dis, certes, que cela signifiera le début du retour à la lumière. (333, 64-68)

La misîre spirituelle de l’être humain contemporain

42. Je ne me suis pas trompé dans ce que j’ai fait. Mais l’homme, quant à lui, s’est trompé de route et de vie, il reviendra bientôt à Moi comme le fils prodigue qui gaspilla tout son héritage.

43. Avec sa science il a créé un nouveau monde : un faux royaume. Il a constitué des lois, a élevé son trône et s’est adjugé un sceptre et une couronne. Mais, que sa splendeur est éphémère et trompeuse! Il suffit d’un faible souffle de ma justice pour faire trembler ses fondations et faire s’effondrer tout son empire. Cependant, le royaume de la paix, de la justice et de l’amour, se trouve très éloigné du coeur de l’humanité qui n’a pas su le conquérir.

44. Le plaisir et les satisfactions que leur travail fournit aux hommes, sont fictifs. Dans leur coeur existent la douleur, l’inquiétude et la déception, qui se cachent derrière le masque du sourire.

45. Voilà ce qui a été fait de la vie humaine et, en ce qui concerne la vie de l’esprit et les lois qui le régissent, elles ont été déformées en oubliant qu’il existe également des forces et des éléments qui vivifient l’esprit, avec lesquels l’homme doit être en contact pour supporter les épreuves et les tentations et résister à tous les obstacles et déceptions, sur son chemin d’ascension vers la perfection.

46. Cette lumière qui, de l’infini, arrive à chaque esprit ne provient pas de l’astre roi; la force que l’esprit reçoit depuis l’Au-delà n’est pas une émanation de la Terre; la fontaine d’amour, de vérité et de santé qui calme la soif de connaissance de l’esprit n’est pas l’eau de vos mers ou de vos sources. L’environnement qui vous entoure n’est pas seulement matériel, il est l’émanation, le souffle et l’inspiration que l’esprit humain reçoit directement du Créateur de tout, de Celui qui a créé la vie et la gouverne avec ses lois parfaites et immuables.

47. Si l’homme mettait un peu de bonne volonté pour reprendre le chemin de vérité, il sentirait instantanément comme un stimulant, la caresse de la paix. Mais l’esprit, lorsqu’il se matérialise sous l’influence de la matière, succombe dans ses guerres et, au lieu d’être le seigneur de cette vie, le timonier qui gouverne son bateau, il devient esclave des inclinations et tendances humaines et un naufragé au milieu des tempêtes.

48. Je vous ai déjà dit que l’esprit existe avant la chair, comme le corps est avant le vêtement. Cette matière que vous possédez n’est seulement qu’une parure passagère de l’esprit. (80, 49-53)

49. Ah si tous les hommes souhaitaient contempler la lumière naissante de cette ère, que d’espérances y aurait-il dans leurs coeurs! Mais ils dorment. Ils ne savent même pas recevoir la lumière que le soleil leur envoie chaque jour, cette première lumière qui est comme une image de la lumière radiante et rayonnante du Créateur.

50. Il vous caresse et vous éveille à la lutte quotidienne, sans que les hommes, insensibles aux beautés de la Création, ne s’arrêtent quelques instants pour Me remercier. La gloire pourrait passer à leur côté sans qu’ils ne la remarquent, parce qu’ils se réveillent toujours préoccupés, en oubliant de prier pour chercher, en Moi, la force spirituelle.

51. Ils ne recherchent pas non plus d’énergies pour la matière dans les sources de la Nature. Tous courent précipitamment, en luttant sans savoir pourquoi, en marchant sans savoir exactement où ils vont. C’est dans cette lutte sourde et insensée, qu’ils ont matérialisé leur esprit en le rendant égoïste.

52. Après avoir déjà oublié les lois de l’esprit, qui sont la lumière de la vie, les hommes se détruisent, se tuent et s’arrachent le pain, sans écouter la voix de leur conscience, sans entrer dans des considérations, sans s’arrêter pour méditer.

53. Mais, si quelqu’un leur demandait comment ils jugent leur vie actuelle, ils répondraient à l’instant que jamais dans le passé ne brilla autant de lumière dans la vie humaine que maintenant, et que jamais la science ne leur révéla autant de secrets. Mais ils devraient le dire en portant un masque de bonheur devant leur visage, parce que dans leur coeur, ils cacheraient toute leur douleur et toute leur misère spirituelle. (104, 33-34)

54. J’envoyai l’esprit s’incarner sur la Terre et se convertir en humain pour qu’il soit prince et seigneur de tout ce qui existe en elle, et non pour être esclave, ni victime ni mendiant, comme je le vois maintenant. L’homme est esclave de ses besoins, de ses passions, de ses vices et de son ignorance.

55. Il est victime de souffrances, de faux pas et de vicissitudes que son manque d’élévation spirituelle lui cause lors de son passage par la Terre. Il est mendiant, parce qu’en ignorant la part d’héritage qui lui correspond dans la vie, il ne connaît pas ce dont il est propriétaire, et c’est comme s’il ne possédait rien.

56. Il est nécessaire que cette humanité se réveille pour commencer à étudier le livre de la vie spirituelle et bientôt, en se transmettant cette idée de génération en génération, cette graine bénie jaillira pour que ma parole s’accomplisse.

57. Je vous ai dit que cette humanité atteindra, un jour, la spiritualité et saura vivre en harmonie avec tout ce qui a été créé; alors, l’esprit, l’entendement et le coeur sauront marcher au même rythme. (305, 8- 11)

Conduites terrestres erronées et leurs conséquences

58. Lorsque je vois les hommes occupés dans des guerres, se tuant les uns les autres pour la possession des richesses du monde, je ne peux que continuer de comparer l’humanité avec ces enfants qui se battent pour ce qui n’a aucune valeur. Les hommes sont encore des enfants qui se querellent pour un peu de pouvoir ou un peu d’or. Que signifient ces possessions en comparaison des vertus que d’autres hommes thésaurisent?

59. Vous ne pourrez comparer l’homme qui divise des peuples en semant la haine dans leurs coeurs, avec celui qui consacre sa vie à arroser la graine de la fraternité universelle. Vous ne pouvez comparer celui qui cause des souffrances à ses frères, avec celui qui consacre sa vie à soulager la douleur de ses semblables.

60. Chaque homme rêve d’un trône sur la Terre bien que, depuis le commencement, l’humanité ait pu réaliser le peu de valeur que représente un trône dans le monde.

61. Je vous ai promis une place dans mon Royaume, mais très peu sont ceux qui ont accepté, ils ne souhaitent pas savoir que le plus petit des sujets du Roi des Cieux est plus grand que le monarque le plus puissant de la Terre.

62. Les hommes sont encore des enfants; mais la grande épreuve qui s’approche d’eux les fera passer de l’enfance à la maturité dans un temps très court, et avec le fruit de l’expérience, ils s’exclameront : Jésus, notre Père, avait raison. Allons Le rejoindre! (111, 3-7)

63. Les hommes recherchent l’immortalité dans le monde, en essayant de l’atteindre au travers d’ouvrages matériels parce que, bien que la gloire terrestre soit éphémère, elle est tangible; ils oublient la gloire de l’esprit parce qu’ils doutent de l’existence de cette vie. C’est le manque de foi et la carence de spiritualité qui ont disposé un voile de scepticisme devant les pupilles des hommes. (128, 45)

64. L’évolution humaine, ses progrès, sa science et sa civilisation n’ont jamais eu pour objectif l’élévation de l’esprit, qui est le plus haut et le plus noble de ce qui existe en l’homme; ses aspirations, ses ambitions, ses désirs ardents et ses inquiétudes ont toujours été ses priorités dans ce monde. C’est ici qu’ils ont cherché le savoir, c’est ici qu’ils ont accumulé des trésors, et c’est ici qu’ils se sont procurés plaisirs, honneurs, récompenses, pouvoirs et éloges. C’est ici qu’ils ont souhaité trouver leur gloire.

65. C’est pourquoi je vous dis que, pendant que la Nature avance pas à pas, sans s’arrêter dans sa loi d’évolution incessante vers le subtil, vers la perfection, l’homme est resté en arrière, stationnaire, d’où ses vicissitudes sur la Terre, les épreuves, les faux pas et les coups qu’il reçoit sur son chemin. (277, 42)

66. Je souhaite que vous ayez des désirs ardents, que vous nourrissiez des ambitions et que vous rêviez d’être grands, forts et sages, mais des biens éternels de l’esprit.

67. Parce que, pour atteindre ces biens, il a besoin de toutes les vertus, telles que : la charité, l’humilité, le pardon, la patience et la noblesse; en un mot : l’amour. Et toutes les vertus élèvent, purifient et perfectionnent l’esprit.

68. Dans ce petit monde, dans cette demeure passagère, l’homme, pour être grand, puissant, riche ou sage, a dû être égoïste, vindicatif, cruel, indifférent, inhumain et orgueilleux, et tout ceci a dû le mener au pôle opposé à ce qui est vérité, amour, paix et véritable sagesse et justice. (288, 32)

69. Lorsque l’homme se retrouve spirituellement à lui-même, il ressent en lui la présence de son Père; mais quand il ignore son identité et l’endroit d’où il provient, il Me perçoit distant, étrange et inaccessible, ou demeure insensible.

70. Ce n’est qu’éveillé que l’esprit peut entrer dans le royaume de la vérité; l’homme, par sa seule science, ne pourra pas la connaître.

71. Je vois que les hommes nourrissent des ambitions de savoir, de gloire, de force, de richesse et de pouvoir, et Moi je viens leur offrir les moyens de toutes les réaliser, mais dans leur essence, et leur vérité spirituelle, non pas dans la superficialité et l’artifice du monde, pas dans le passager ni le trompeur.

72. Quand l’homme se livre au matériel, en se retirant dans le petit espace d’un monde comme le vôtre, il s’appauvrit, se limite et opprime son esprit, rien n’existe déjà plus pour lui, en dehors de ce qu’il possède et de ce qu’il connaît. Alors il devient nécessaire qu’il perde tout afin qu’il puisse ouvrir ses yeux à la vérité et que, une fois convaincu de son erreur, il regarde à nouveau vers l’éternel. (139, 40-43)

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flagge es  Capítulo 46… El hombre mal conducido y materialista

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 46… El hombre mal conducido y materialista – Revelaciones de Jesucristo

Languidez del espíritu, ignorancia y soberbia del ser humano
Esto dice el Señor…

1. La finalidad de la creación de este mundo es el hombre, para su complacencia he puesto a los demás seres y elementos, a fin de que se sirva de ellos para su conservación y recreo.

2. Mas si él me hubiese amado y reconocido desde los primeros tiempos, desde su infancia espiritual, hoy formaría parte de un mundo de grandes espíritus, en donde no existiría la ignorancia ni habría diferencias, en donde todos seríais iguales en el saber y en la elevación de vuestros sentimientos.

3. Pero ¡Cuán lentamente evoluciona el hombre! ¡Cuántos siglos han pasado desde que él vive en la Tierra y aún no ha alcanzado a comprender su misión espiritual y su verdadero destino! No ha podido descubrir en sí mismo a su espíritu que no muere porque tiene vida eterna; no ha sabido vivir en armonía con él, ni le ha reconocido sus derechos, y éste, privado de su libertad, no ha desarrollado sus dones y se encuentra estacionado. (15, 24)

4. El hombre al apartarse del cumplimiento de mi ley, ha creado ideas, teorías, religiones y doctrinas diversas que dividen y confunden a la humanidad, atando al espíritu al materialismo, impidiéndole elevarse libremente. Mas la luz de mi Espíritu Santo ilumina a todos los hombres, indicándoles el sendero de la vida verdadera, donde sólo hay un guía que es la conciencia. (46, 44)

5. Un materialista sólo ama la vida humana, más reconociendo que todo en ella es fugaz, procura vivirla intensamente.

6. Cuando sus planes o sus ambiciones no se realizan, o el dolor en alguna forma lo sorprende, entonces se desespera, blasfema y reta al destino, culpándole de no recibir las dádivas a que cree tener derecho.

7. Son espíritus débiles en materias reacias, son seres moralmente pequeños, que son probados en muchas formas, para hacerles comprender el valor que ellos en su materialidad atribuyen a obras de escaso mérito.

8. ¡Cómo desearían modificar su destino los materializados! ¡Quisieran que todo se hiciera según su idea y su voluntad! (258, 48 – 50)

9. Ahora podréis comprender que si siempre me he manifestado en sabiduría a los hombres, ha sido para libertar a los espíritus aprisionados por entendimientos limitados.

10. Aún existen en esta era mentes entorpecidas y faltas de inspiración. Cuando los hombres ya deberían poseer una mente lúcida y despejada por su evolución, todavía muchos piensan y viven como en las épocas primitivas.

11. Otros han alcanzado un gran adelanto en la ciencia, encerrándose en su vanidad y egoísmo, creyendo haber alcanzado la cima del saber; se han estancado en el camino de su adelanto espiritual. (180, 32 – 33)

12. Si el hombre viviese despierto para la vida superior que sobre él existe y vibra y si supiese interrogar a su espíritu, de cuántos tropiezos escaparía, de cuántos abismos se salvaría; pero se pasa la vida interrogando a quienes no podrán resolverle sus dudas y sus incertidumbres: a los hombres de ciencia, que han penetrado en la Naturaleza material; pero que no conocen la vida espiritual, porque dentro de ellos se ha aletargado el espíritu.

13. El espíritu de la humanidad necesita despertar para encontrarse a sí mismo, para descubrir todos los dones que le han sido confiados para ayudarlo en su lucha.

14. Hoy el hombre es como una pequeña hoja seca desprendida del árbol de la vida y a merced de los vientos, sujeto a mil vicisitudes, débil ante los elementos de la Naturaleza, frágil y pequeño ante la muerte, cuando él debiera haberse enseñoreado de la Tierra como un príncipe enviado por Mí a perfeccionarse en el mundo. (278, 4 – 6)

15. Ha llegado el tiempo de juicio, en el que a unos les preguntaré: ¿Por qué me habéis negado? Y a otros: ¿Por qué me habéis perseguido? ¿Tiene derecho a negar la existencia de mi Reino, el que no ha sabido penetrar en sí mismo? Es distinto que no conozcáis mi verdad, que no sepáis aquello que podéis concebir, os digo que es mucha vuestra ignorancia y muy grande vuestra soberbia.

16. En verdad os digo que quien niega a Dios y a su Reino, se ha negado a él mismo. El que quiere tomar fuerza en sí mismo, creyéndose absoluto y sintiéndose orgulloso de poder ser grande sin necesidad de Dios, muy cortos serán sus pasos por el mundo, pronto se extraviará y sus sufrimientos serán muy dolorosos.

17. ¿Dónde están los verdaderos sabios?

18. Saber, es sentir mi presencia; saber, es dejarse conducir por mi luz y hacer mi voluntad; saber, es comprender la Ley; saber, es amar. (282, 19 – 22)

19. Hoy es tan grande vuestra ignorancia espiritual, que cuando recordáis a los que han partido al más allá decís. “Pobre, murió, y tuvo que dejarlo todo y se fue para siempre”.

20. Si supieseis con qué compasión os ven desde el mundo espiritual, aquellos seres cuando os escuchan hablar así. ¡Piedad es lo que sienten por vosotros ante vuestra ignorancia, porque si les pudieseis contemplar, aunque fuese por un solo instante, os quedaríais mudos y asombrados frente a la verdad! (272, 46 – 47)

21. A los valores materiales les habéis dado mayor importancia de la que poseen y en cambio, de lo espiritual ya nada queréis saber y ha llegado a tanto vuestro amor al mundo, que hasta lucháis cuanto es posible por ignorar todo lo que se refiera a lo espiritual, por creer que ese conocimiento es contrario a vuestro progreso en la Tierra.

22. Yo os digo que el conocimiento de lo espiritual no afecta el adelanto de los hombres, así en lo moral como en su ciencia. Por el contrario, esa luz le revela a los hombres un caudal infinito de conocimientos que ahora son una incógnita para su ciencia.

23. Mientras el hombre se resista a elevarse por la escala de la espiritualidad, no podrá acercarse a la verdadera grandeza que aquí en el seno de su Padre, le dará la dicha suprema de ser hijo de Dios, Hijo digno de mi Espíritu, por su amor, por su elevación y su saber. (331, 27 – 28)

Falta de disposición a la abstención, esfuerzo y responsabilidad

24. Si la humanidad no se obstinara en su ignorancia, otra sería su existencia en la Tierra; mas los hombres se rebelan ante mis mandatos, reniegan de su destino, y en vez de colaborar Conmigo en mi obra, buscan la forma de eludir mis leyes, para hacer su voluntad.

25. También os digo, que si la humanidad observase con cuidado cada uno de sus actos, se daría cuenta de cómo a cada paso se va rebelando en contra mía.

26. Si derramo mis complacencias sobre los hombres, éstos se vuelven egoístas; si les concedo que saboreen el gozo, llegan al exceso; si pongo a prueba su fortaleza, con el fin de templarles el espíritu, protestan; y si permito que el cáliz de amargura llegue a sus labios para purificarles, reniegan de la vida y sienten perder la fe. Si pongo en sus hombros la carga de una familia numerosa, se desesperan y cuando levanto de la tierra a alguno de sus seres queridos, me acusan de injusto.

27. Nunca os veo conformes, nunca escucho que bendigáis mi nombre en vuestras pruebas, ni contemplo que tratéis, a través de vuestra vida, de trabajar en mi obra creadora. (117, 55 – 57)

28. He puesto grandeza en el hombre, pero no la que él busca en la Tierra. La grandeza de que Yo hablo es sacrificio, amor, humildad, caridad. El hombre huye continuamente de estas virtudes apartándose de su verdadera grandeza y de la dignidad que el Padre le ha dado como hijo suyo.

29. Huís de la humildad, porque creéis que significa pequeñez. Huís de las pruebas, porque os espanta la miseria sin querer comprender que ellas vienen sólo a libertar a vuestro espíritu. Huís también de lo espiritual, porque creéis que profundizaros en ese conocimiento es perder vuestro tiempo, sin saber que despreciáis una luz superior a toda ciencia humana.

30. Por eso os he dicho que existen muchos que jurando amarme no me aman y diciendo creer en Mí no tienen fe; han llegado para decirme que están dispuestos a seguirme, pero quieren seguirme sin cruz. Y Yo les he dicho: Todo aquél que quiera seguirme, tome su cruz y sígame. Todo aquél que abrace su cruz con amor llegará a la cumbre del Monte donde exhalará el postrer suspiro en esta Tierra para resucitar a la vida eterna. (80, 37 – 39)

31. Hoy los hombres en vez de remediar la miseria que por doquier les rodea, procuran obtener de ella el mejor provecho para sí mismos.

32. ¿Por qué los hombres no se han elevado en busca de un ideal que les haga tener sentimientos más puros y afanes más dignos del espíritu? Porque no han querido ver más allá de donde sus ojos mortales pueden alcanzar, es decir, más allá de sus miserias, de sus goces terrenales y de su ciencia material.

33. Se han dedicado a aprovechar el tiempo de que disfrutan en el mundo para acumular riquezas y goces, pensando que, acabando la materia, terminó todo para ellos.

34. 34. El hombre, en su orgullo ignorante, en vez de elevarse considerándose hijo de Dios, desciende al grado de ser inferior, y si su conciencia le habla de la Divinidad y de una vida espiritual, su miedo a la justicia de Dios se apodera de él y prefiere acallar esa voz interior, apartando su pensamiento de aquellas advertencias.

35. No ha meditado en la propia existencia, ni en su condición espiritual y material. ¿Cómo podrá dejar de ser polvo y miseria, mientras viva y piense en esa forma? (207, 18)

36. Mi Doctrina, que es en todo tiempo la explicación de la Ley, ha venido a vosotros como camino de luz, como brecha segura para el espíritu; sin embargo, los hombres empleando el libre albedrío de que fueron dotados, queriendo seguir un camino para su vida, han elegido siempre el camino fácil de la materialidad, desoyendo algunos de manera absoluta los llamados de la conciencia que siempre encaminan hacia lo espiritual; y otros, creando cultos y ritos para creer que van con paso firme por la senda espiritual, cuando en verdad son tan egoístas como aquéllos que han excluido de su vida mi nombre y mi palabra. (213, 51)

37. El camino está preparado y la puerta abierta para todo el que quiera venir hasta Mí.

38. Es estrecho el sendero, eso ha mucho tiempo que lo sabéis, nadie ignora que mi Ley y mi Enseñanza son infinitamente limpias y estrictas para que alguien pensara en reformarlas a su conveniencia o voluntad.

39. El camino espacioso y la puerta amplia no son precisamente los que lleven a vuestro espíritu a la luz, a la paz y a la inmortalidad. El camino amplio es el del libertinaje, la desobediencia, la soberbia y el materialismo, camino que los hombres en su mayoría siguen buscando huir de su responsabilidad espiritual y del juicio interior de la conciencia.

40. Ese camino no puede ser infinito porque no es verdadero ni perfecto, por lo tanto al encontrarse limitado como todo lo humano, un día llegará el hombre a su final, en donde se detendrá para asomarse horrorizado al abismo que marca el límite del sendero. Entonces seguirá el caos en el corazón de los que por mucho tiempo se apartaron del camino verdadero.

41. En unos habrá arrepentimiento, por lo que encontrarán luz suficiente para salvarse, en otros surgirá la confusión ante un final que ellos considerarán injusto e ilógico, y en otros habrá blasfemia y rebeldía, mas de cierto os digo, que ese será el principio del retorno hacia la luz. (333, 64 – 68)

La miseria espiritual del ser humano

42. Yo no me he equivocado en lo que he hecho, el hombre sí se ha equivocado de ruta y de vida, pero pronto volverá a Mí como el hijo pródigo que disipó toda su herencia.

43. Con su ciencia ha creado un nuevo mundo; un falso reino. Ha hecho leyes, ha levantado su trono y se ha adjudicado un cetro y una corona, Pero ¡Cuán pasajero y engañoso es su esplendor! Un débil soplo de mi justicia es bastante para que sus cimientos se estremezcan y se desmorone todo su imperio. Sin embargo, el reino de la paz, de la justicia y del amor, se encuentra lejos del corazón de la humanidad que no ha sabido conquistarlo.

44. El placer y las satisfacciones que a los hombres les proporciona su obra, son ficticias. En su corazón existe el dolor, la inquietud y el desengaño, que se ocultan detrás de la máscara de la sonrisa.

45. Esto es lo que se ha hecho de la vida humana y en cuanto a la vida del espíritu y las leyes que lo rigen, han sido torcidas al olvidar que también existen fuerzas y elementos que vivifican al espíritu con los que el hombre debe estar en contacto para soportar las pruebas y las tentaciones y resistir en su camino de ascensión hacia lo perfecto, todos los obstáculos y contrariedades.

46. Esa luz que del infinito llega a todo espíritu no proviene del astro rey; la fuerza que del Más Allá recibe el espíritu no es emanación de la tierra; la fuente de amor, de verdad y salud que calma la sed de saber del espíritu no es el agua de vuestros mares o de vuestros manantiales. El ambiente que os rodea no sólo es material, es emanación, aliento e inspiración que el espíritu humano recibe directamente del Creador de todo, de Aquel que ha hecho la vida y la gobierna con sus leyes perfectas e inmutables.

47. Si el hombre pusiese un poco de buena voluntad por retornar al sendero de verdad sentiría al instante, como un aliciente, la caricia de la paz; pero el espíritu, cuando se materializa bajo la influencia de la materia, sucumbe en sus guerras, y en vez de ser el señor de esta vida, el timonel que gobierna su nave, viene a ser esclavo de las inclinaciones y tendencias humanas y náufrago en medio de las tempestades.

48. Ya os he dicho que el espíritu es antes que el cuerpo como el cuerpo es antes que el vestido. Esa materia que poseéis es tan sólo un atavío pasajero del espíritu. (80, 49 – 53)

49. ¡Ah, si todos los hombres quisieran mirar la luz naciente de esta era, cuánta esperanza habría en sus corazones! Pero están durmiendo. Ni siquiera saben recibir la luz que en cada día les envía el astro rey, esa primera luz que es como una imagen de la luz radiante del Creador.

50. El os acaricia y os despierta a la lucha diaria, sin que los hombres, insensibles a las bellezas de la Creación, se detengan unos instantes para darme gracias. La gloria podría pasar junto a ellos sin que la percibieran, porque siempre se despiertan preocupados olvidándose de orar para buscar en Mí la fuerza espiritual.

51. Tampoco buscan energías para la materia en las fuentes de la Naturaleza. Todos corren precipitadamente, luchando sin saber por qué, caminando sin saber a punto fijo hacia donde van. Es en esa lucha sorda y sin sentido, en donde han materializado a su espíritu volviéndolo egoísta.

52. Ya olvidados de las leyes del espíritu, que son la luz de la vida, los hombres se destruyen, se matan y se arrebatan el pan, sin escuchar la voz de su conciencia, sin entrar en consideraciones, sin detenerse a meditar.

53. Mas si alguien les preguntase, cómo juzgan su vida actual, ellos responderían al instante que jamás en los tiempos pasados brilló tanta luz en la vida humana como ahora, y que nunca la ciencia les reveló tantos secretos, pero tendrían que decirlo con una máscara de felicidad ante su rostro, porque en su corazón estarían ocultando todo su dolor y su miseria espiritual. (104, 33 – 34)

54. Yo envié al espíritu a encarnarse a la Tierra y convertirse en humano, para que fuese príncipe y señor de cuanto en ella existe, no para que fuese esclavo ni víctima, ni menesteroso, como veo que lo es. El hombre es esclavo de sus necesidades, de sus pasiones, de sus vicios y de su ignorancia.

55. Es víctima de sufrimientos, tropiezos y vicisitudes que su falta de elevación espiritual le ocasionan en su tránsito por la Tierra. Es menesteroso, porque ignorando la parte de herencia que le corresponde en la vida, no sabe de lo que es dueño y es como si nada tuviera.

56. Es necesario que esta humanidad despierte para que comience a estudiar en el libro de la vida espiritual y pronto, transmitiéndose esa idea de generación en generación, surja aquella simiente bendita en la que se cumpla mi palabra.

57. Os he dicho que esta humanidad alcanzará un día la espiritualidad y sabrá vivir en armonía con todo lo creado y sabrán marchar al mismo compás espíritus, entendimiento y corazón. (305, 9 – 11)

Conductas terrenas erradas y sus consecuencias

58. Cuando veo a los hombres ocupados en guerras, matándose por la posesión de las riquezas del mundo, no puedo menos que seguir comparando a la humanidad con esos niños que riñen por lo que no tiene valor. Niños son aún los hombres que pelean por un poco de poder o por un poco de oro. ¿Qué significan esas posesiones al lado de las virtudes que otros hombres atesoran?

59. No podréis comparar al hombre que divide pueblos sembrando el odio en los corazones, con aquel que consagra su vida a regar la semilla de la fraternidad universal. No podéis comparar al que va causando sufrimientos en sus hermanos, con aquel que dedica su vida a mitigar el dolor de sus semejantes.

60. Cada hombre sueña con un trono en la tierra, a pesar de que desde el principio, la humanidad ha visto lo poco que vale un trono en el mundo.

61. Yo os he prometido un lugar en mi reino, pero muy pocos son los que han aceptado, y es que no quieren saber que el más pequeño de los súbditos del Rey de los cielos, es más grande que el más poderoso monarca de la tierra.

62. Aún son niños los hombres; mas la gran prueba que a ellos se acerca, les hará vivir en tan poco tiempo, que de esta infancia pasarán pronto a la madurez, y ya con el fruto de la experiencia clamarán: Tenía razón Jesús, nuestro Padre, vayamos a Él. (111, 3 – 7)

63. Buscan los hombres la inmortalidad en el mundo, tratando de alcanzarla por medio de obras materiales, porque la gloria terrenal aunque sea efímera, es tangible y se olvidan de la gloria del espíritu, porque dudan de la existencia de aquella vida. Es la falta de fe y la carencia de espiritualidad las que han puesto un velo de escepticismo ante las pupilas de los hombres. (128, 45)

64. La evolución humana, sus progresos, su ciencia y su civilización no han tenido jamás por meta la elevación del espíritu, que es lo más alto y noble que en el hombre existe; su aspiración, sus ambiciones, sus anhelos e inquietudes, han tenido siempre su meta en este mundo. Aquí han buscado el saber, aquí han acumulado tesoros, aquí se han procurado placeres, honores, galardones, poderes y halagos; aquí han querido encontrar su gloria.

65. Por eso os digo que mientras la Naturaleza avanza paso a paso, sin detenerse en su ley de incesante evolución hacia lo sutil, hacia la perfección, el hombre se ha quedado atrás, estacionado y de ahí sus vicisitudes en la Tierra, de ahí las pruebas, los tropiezos y golpes que en su camino encuentra. (277, 42)

66. Yo quiero que tengáis anhelos, que ambicionéis, que soñéis con ser grandes, fuertes y sabios, pero de los bienes eternos del espíritu.

67. Porque para alcanzar aquellos bienes se requiere de todas las virtudes como son: la caridad, la humildad, el perdón, la paciencia, la nobleza; en una palabra: el amor. Y todas las virtudes elevan, purifican y perfeccionan el espíritu.

68. En este mundo pequeño, en esta morada pasajera, el hombre, para ser grande, poderoso, rico o sabio, ha tenido que ser egoísta, falso, vengativo, cruel, indiferente, inhumano y orgulloso, y todo esto ha tenido que conducirlo al extremo opuesto, de lo que es verdad, amor, paz, verdadera sabiduría y justicia. (288, 32)

69. Cuando el hombre se encuentra espiritualmente a sí mismo, es cuando siente en sí la presencia de su Padre; mas, cuando no sabe ni quién es, ni de dónde procede, me siente distante, extraño, inalcanzable, o permanece insensible.

70. Sólo despierto el espíritu puede penetrar en el reino de la verdad; el hombre, por su sola ciencia, no podrá conocerla.

71. Veo que los hombres ambicionan el saber, la gloria, la fuerza, la riqueza y el poder, y Yo vengo a ofrecerles los medios de alcanzarlo todo, pero en su esencia, en su verdad espiritual, no en lo superficial y en lo artificioso del mundo, no en lo pasajero ni en lo engañoso.

72. Cuando el hombre se entrega a lo material, encerrándose en el pequeño espacio de un mundo como el vuestro, empobrece, limita y oprime su espíritu, nada existe ya para él, fuera de lo que posee o de lo que conoce; entonces se hace necesario que lo pierda todo para que abra sus ojos a la verdad, y una vez desengañado de su error, vuelva su mirada hacia lo eterno. (139, 40 – 43)

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