3. Testament Kapitel 49… Religion und Rechtssprechung – 3rd Testament Chapter 49… Religion and Justice

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 49… Religion et Justice sur Terre
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 49… Religión y Jurisprudencia en la tierra

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flagge de  Kapitel 49… Religion und Rechtsprechung

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 49… Religion und Rechtsprechung
Offenbarungen Jesu Christi

Keine Religion oder Konfession ist die einzig wahre
So spricht der Herr…

1. Ich komme nicht, um religiösen Fanatismus unter den Menschen zu erwecken; meine Lehre ist sehr weit davon entfernt, falsche Dinge zu lehren; Ich will Besserung, Glaube, Nächstenliebe, Vergeistigung. Der Fanatismus ist eine dunkle Binde vor den Augen, ist ungesunde Leidenschaft, ist Finsternis. Wachet, damit dieser schlechte Same nicht in euer Herz eindringt. Bedenkt, dass der Fanatismus manchmal den Anschein von Liebe hat.

2. Begreift, dass diese Finsternis die Menschheit in dieser Zeit heimgesucht hat. Erkennt, dass, obwohl die heidnischen Völker von der Erde verschwunden sind und der größte Teil der Menschheit sich zur Verehrung des wahren Gottes bekennt, die Menschen Mich weder kennen noch Mich lieben; denn ihre Kriege, ihr Hass, und ihr Mangel an Harmonie sind der Beweis dafür, dass sie Mich noch nicht in ihren Herzen leben lassen.

3. Über der Finsternis dieses religiösen Fanatismus’ und dieses Götzendienstes nähern sich große Wirbelstürme, die den geistigen Kult dieser Menschheit läutern werden. Wenn dieses Werk vollbracht sein wird, wird in der Unendlichkeit der Regenbogen des Friedens erstrahlen. (83, 60 – 62)

4. Ich habe zugelassen, dass es auf Erden Religionen gibt, die für den Geist Wege sind, die zu Gott führen. Jede Religion, die das Gute und die Liebe lehrt und die Barmherzigkeit preist, ist gut, weil sie Licht und Wahrheit enthält. Wenn die Menschen in ihnen verkümmern und das, was ursprünglich gut war, in Schlechtes verkehren, geht der Weg unter dem Materialismus und der Sünde verloren.

5. Daher zeige Ich euch in dieser Zeit aufs neue meine Wahrheit, welche Weg, Lebensessenz und Gesetz ist, damit ihr dieses Gesetz, welches Leuchtturm und Leitstern ist, jenseits der Formen und Riten sucht, jenseits alles Menschlichen. Wer Mich so sucht, wird Spiritualist sein. (197, 10 – 11)

6. Niemand wird verloren gehen; die einen werden auf dem Wege, den Ich euch gewiesen habe, früher ankommen, und die anderen auf den Wegen, denen sie folgen, später.

7. In allen Religionen kann der Mensch jene Lehre annehmen, die er benötigt, um gut zu werden. Doch wenn er dies nicht erreicht, dann gibt er der Religion die Schuld, zu der er sich bekennt, und bleibt der, der er immer gewesen ist.

8. Alle Religionen sind Wege; die einen sind vollkommener als andere, aber alle zielen auf das Gute ab und bemühen sich, zum Vater zu kommen. Falls euch etwas an den Religionen, die ihr kennt, nicht befriedigt, so verliert nicht den Glauben an Mich. Geht auf dem Wege der Nächstenliebe, und ihr werdet das Heil finden, denn mein Weg ist von der Kraft der Liebe erhellt. (114, 43)

9. Die Religionen sind kleine Nebenwege, die die Geistwesen zum wahren Wege leiten, auf dem sie Schritt für Schritt emporsteigen können, bis sie zu Mir kommen. Solange die Menschen sich auf der Erde zu unterschiedlichen Religionen bekennen, sind sie geteilt. Doch wenn sie einmal auf dem Weg der Liebe und Wahrheit sind, werden sie vereint sein, werden sie mit jenem einzigen Lichte eins werden; denn es gibt nur eine Wahrheit. (243, 5)

10. Die Vereinigung der Religionen wird kommen, wenn der Geist der Menschen sich über den Materialismus, über Traditionen, Vorurteile und den Fanatismus erhebt. Dann werden sich die Menschen in einem einzigen Gottesdienst geistig vereint haben: dem des Guten aus Liebe zu Gott und zum Nächsten. Wenn dies geschieht, wird die Menschheit in eine Periode der Vervollkommnung eintreten. (187, 43)

11. Die geistige Gespaltenheit der Menschen ist darauf zurückzuführen, dass die einen von dem einen Zweig (des Baumes göttlicher Offenbarungen) Gebrauch machten, und die anderen von einem andern Zweig. Es gibt nur einen Baum, seiner Äste dagegen sind viele. Aber die Menschen wollten meine Lehren nicht in dieser Weise auffassen, und die Auseinandersetzungen trennen sie und vertiefen ihre Meinungsverschiedenheiten. Jeder glaubt, die Wahrheit zu besitzen, jeder fühlt sich im Recht. Doch Ich sage euch: Solange ihr nur die Frucht eines einzigen Astes kostet und die der übrigen ablehnt, werdet ihr nicht zu der Erkenntnis gelangen, dass alle Früchte vom göttlichen Baume stammen, deren Gesamtheit erst die vollständige Wahrheit darstellt.

12. Wenn Ich zu euch von diesen Wahrheiten spreche, so denkt nicht, dass der Meister die äußerlichen Kultformen der verschiedenen Religionen meint, sondern das grundlegende Prinzip, auf dem jede derselben beruht.

13. Ein starker Sturmwind macht sich nun fühlbar. Seine Windstöße lassen beim Schütteln des Baumes dessen verschiedenartige Früchte herabfallen, und sie werden von denen gekostet werden, die sie zuvor nicht gekannt hatten.

14. Daraufhin werden sie sagen: “Wie fehlgeleitet und blind sind wir gewesen, als wir – von unserem Fanatismus getrieben – alle Früchte zurückwiesen, die uns unsere Brüder anboten, nur weil sie uns unbekannt waren!”

15. Ein Teil meines Lichtes ist in jeder Menschengruppe, in jeder Gemeinschaft. Niemand rühme sich daher, die ganze Wahrheit zu besitzen. Begreift also: wenn ihr weiter zum Kern des Ewigen vordringen wollt, wenn ihr weiter gelangen wollt, als dahin, wohin ihr bisher gekommen seid, dann müsst ihr zuerst die Erkenntnisse der einen mit denen der andern vereinen und auf diese Weise mit allen anderen. Dann wird aus dieser Harmonie ein klares und sehr helles Licht hervorstrahlen, das ihr bisher auf der Welt gesucht habt, ohne es zu finden.

16. “Liebet einander”, dies ist meine Maxime, mein höchstes Gebot für die Menschen, ungeachtet der Glaubensbekenntnisse oder der Religion.

17. Nähert euch einander durch die Erfüllung dieses höchsten Gebotes, und ihr werdet Mich in jedem von euch gegenwärtig finden. (129, 36 – 41)

Die Entwicklungsfeindlichkeit der Religionen

18. Dem Menschen war sein menschliches Leben wichtiger als sein geistiges Leben, auch wenn ihm oftmals bewusst war, dass das menschliche vergänglich ist und das geistige ewig. Dies ist der Grund dafür, dass er, obwohl er in seiner Zivilisation und seiner Wissenschaft Fortschritte gemacht hat, geistig stehen geblieben und in seinen Religionen in Schlaf versunken ist.

19. Betrachtet eine Religion nach der andern, und ihr werdet sehen, dass keine davon Beweise von Entwicklung, Entfaltung oder Vervollkommnung zeigt. Jede wird als die höchste Wahrheit verkündet; doch da jene, die sich zu ihr bekennen, alles in ihr zu finden und zu erkennen vermeinen, geben sie sich keine Mühe, einen Schritt weiterzukommen.

20. Die göttlichen Offenbarungen, das Gesetz Gottes, meine Lehre und meine Kundgaben haben euch von Anbeginn begreiflich gemacht, dass der Mensch ein Wesen ist, das der Entwicklung unterworfen ist. Weshalb bestätigt und prüft dann keine eurer Konfessionen diese Wahrheit?

21. Ich sage euch: Nur jene Lehre, die den Geist erweckt, die Licht in ihm entzündet, die ihn fördert und ihm das offenbart, was er in sich birgt, die ihn jedes Mal wiederaufrichtet, wenn er strauchelt, und ihn voranschreiten lässt, ohne stehen zu bleiben – nur diese Lehre ist von der Wahrheit inspiriert. Doch ist dies nicht eben das, was meine Unterweisung euch zu allen Zeiten offenbart hat?

22. Dennoch seid ihr seit langem geistig stehen geblieben, weil ihr mehr um das besorgt wart, was euer Leben auf Erden betrifft, als um das, was euren Geist anbelangt. Doch um das Geistige nicht völlig aufzugeben, habt ihr eure Religionen so gestaltet, dass sie euch nicht im geringsten an der Erledigung eurer Arbeiten und Pflichten auf Erden stören.

23. Wenn ihr dann jener religiösen Tradition nachkommt, meint ihr, Gott gerecht zu werden, sucht ihr damit euer Gewissen zu beruhigen und glaubt, euren Eintritt in das Himmelreich zu sichern.

24. Welche Unwissenheit, Menschheit! Wann wirst du endlich zur Wirklichkeit erwachen? Merkt ihr nicht, dass, wenn ihr eure religiösen Bräuche befolgt, ihr Mir nichts gebt, und auch euer Geist leer ausgeht?

25. Wenn ihr eure Kirchen verlasst und sagt: “Nun habe ich meine Pflicht gegenüber Gott erfüllt”, seid ihr einem großen Irrtum anheim gefallen, weil ihr meint, Mir etwas gegeben zu haben, obwohl ihr wissen müsstet, dass ihr Mir nichts geben könnt, jedoch vieles von Mir empfangen und vieles euch selbst bescheren könnt.

26. Ihr glaubt, dass die Erfüllung des Gesetzes sich darauf beschränkt, jene Orte aufzusuchen, und dies ist ein weiterer großer Irrtum. Denn diese Orte sollten die Schule sein, wo der Schüler für später lernen sollte. Wieder im Alltagsleben stehend, sollte er die gelernte Lektion praktisch anwenden, was die wahre Erfüllung des Gesetzes ist. (265, 22 – 27)

Das Verhältnis zwischen Religion und Wissenschaft

27. Von Anbeginn der Zeiten haben die Boten des Gesetzes und der Lehre des Geistes den Wissenschaftler zum Gegner gehabt. Zwischen beiden sind große Kämpfe entbrannt, und die Zeit ist gekommen, dass Ich euch etwas zu diesen Auseinandersetzungen sage.

28. Ich schuf diese Welt, damit sie inkarnierten Geistwesen als vorübergehende Heimat diene. Aber bevor sie diese bevölkern würden, versah Ich sie mit den Fähigkeiten des Geistes, des Verstandes und des Willens.

29. Ich wusste im voraus das Schicksal und die Entwicklung meiner Geschöpfe. Ich legte in die Erde, ihr Inneres, ihre Oberfläche und ihre Atmosphäre alle notwendigen Elemente hinein für die Erhaltung, für den Unterhalt, die Entfaltung und auch Erquickung des menschlichen Wesens. Doch damit der Mensch die Geheimnisse der Natur als Quelle des Lebens entdecken könnte, ließ Ich zu, dass seine Intelligenz erwachte.

30. So wurden dem Menschen die Anfänge der Wissenschaft offenbart, zu der ihr alle befähigt seid, obschon es immer Menschen mit größerer Begabung gegeben hat, deren Mission es war, der Natur das Geheimnis ihrer Kräfte und Elemente zum Wohle und zur Freude der Menschheit zu entreißen.

31. Auch habe Ich große Geister zur Erde gesandt, damit sie euch das übernatürliche Leben offenbaren würden – jenes, das über dieser Natur steht, jenseits der Wissenschaft. Durch diese Offenbarungen wurde das Dasein eines universellen, starken, schöpferischen, allmächtigen und allgegenwärtigen Wesens erahnt, das für den Menschen ein Leben nach seinem Tode bereithält, das ewige Leben des Geistes.

32. Doch da die einen geistige Missionen und die andern wissenschaftliche Missionen mit sich brachten, haben sich die einen und die andern, die Religionen und die Wissenschaft, zu allen Zeiten als Feinde im Kampfe gegeneinander erhoben.

33. Heute sage Ich euch, dass Materie und Geist keine gegensätzlichen Kräfte sind; zwischen beiden soll Harmonie herrschen. Licht sind Meine geistigen Offenbarungen, und Licht sind auch die Offenbarungen und Entdeckungen der Wissenschaft. Doch wenn ihr von Mir gehört habt, dass Ich das Werk der Wissenschaftler oft beanstande, dann deshalb, weil viele von ihnen die Energie, die früher unbekannten Elemente und Kräfte der Natur für verderbliche Zwecke der Zerstörung, der Feindseligkeiten, des Hasses und der Rache, der irdischen Herrschaft und maßlosen Machtstrebens missbraucht haben.

34. Ich kann euch sagen, dass es Mir bei denen, die ihre Mission mit Liebe und guten Absichten ausgeführt haben – bei jenen, die respektvoll und demütig in meine geheimen Schatzkammern eingedrungen sind, Freude bereitet hat, ihnen große Geheimnisse zum Wohle meiner Tochter, der Menschheit, zu offenbaren.

35. Die Wissenschaft hat die Menschheit seit Anbeginn der Welt dazu veranlasst, den Pfad des materiellen Fortschritts zu beschreiten, auf welchem Wege der Mensch auf Schritt und Tritt die Früchte der Wissenschaft gefunden hat – die einen süß, und die andern bitter.

36. Jetzt ist die Zeit da, in der ihr begreifen müsst, dass alles Licht meinem Geiste zugehörig ist, dass alles, was Leben ist, von meiner Göttlichkeit stammt, weil Ich die geheime Schatzkammer, der Urquell und der Ursprung der ganzen Schöpfung bin.

37. Jene Kämpfe des Geistigen gegen das Wissenschaftliche werden aus dem Leben der Menschen verschwinden bis zu dem Grade, dass das Spirituelle mit der Wissenschaft in einem einzigen Lichte vereint wird, das den Weg des Menschen bis in die Unendlichkeit erhellt. (233, 25 -34)

Die Härte und Ungerechtigkeit irdischer Justiz

38. Ich komme, um eure irrigen Gesetze aufzuheben, damit euch nur solche regieren, die durch meine Gebote geformt sind und mit meiner Weisheit in Einklang sind. Meine Gesetze sind von Liebe geprägt, und da sie von meiner Göttlichkeit stammen, sind sie unveränderlich und ewig, während die euren vergänglich und zuweilen grausam und eigensüchtig sind.

39. Das Gesetz des Vaters besteht aus Liebe, aus Güte, es ist wie ein Balsam, der Trost gibt und den Sünder aufrichtet, damit er die Wiedergutmachung seiner Vergehen ertragen kann. Das Gesetz der Liebe des Vaters bietet dem, der sich vergeht, immer die großmütige Gelegenheit zur sittlichen Erneuerung, während eure Gesetze ganz im Gegenteil den, der sich vergangen hat, und oftmals auch den Unschuldigen und Schwachen, erniedrigen und züchtigen.

40. In eurer Rechtsprechung gibt es Härte, Rache und Mangel an Erbarmen. Das Gesetz Christi ist von liebevoller Überzeugungskraft, unendlicher Gerechtigkeit und höchster Geradlinigkeit. Ihr selbst seid eure Richter, Ich dagegen bin euer unermüdlicher Verteidiger; doch müsst ihr wissen, dass es zwei Arten gibt, euer Unrecht zu bezahlen: eine mit Liebe und eine mit Schmerz.

41. Wählet selbst, noch immer genießt ihr die Gabe der Willensfreiheit. (17, 46 – 48)

42. Ich bin der Göttliche Richter, der niemals ein schwereres Urteil fällt, als die Verfehlung ist. Wie viele von denen, die sich vor Mir anklagen, finde Ich rein. Wie viele dagegen posaunen ihre Reinheit aus, und Ich finde sie verdorben und schuldig.

43. Wie ungerecht ist die menschliche Rechtsprechung! Wie viele Opfer schlechter Richter sühnen fremde Vergehen! Wie viele Unschuldige haben die Gitter des Gefängnisses sich vor ihren Augen schließen sehen, während der Schuldige frei umherläuft und unsichtbar seine Last an Diebstählen und Verbrechen mit sich schleppt. (135, 2 – 3)

44. Weil die menschliche Justiz unvollkommen ist, sind eure Gefängnisse voller Opfer, und die Hinrichtungsstätten wurden mit dem Blut Unschuldiger befleckt. Ach, wie viele Verbrecher sehe Ich Freiheit und Achtung genießen auf der Welt, und wie vielen Verderbten habt ihr Denkmäler errichtet, um ihr Andenken zu ehren!

45. Wenn ihr diese Wesen sehen könntet, wenn sie dann in der Geistigen Welt leben und in ihren Geistern das Licht aufgeht! Statt unsinniger und unnützer Huldigungen würdet ihr ihnen ein Gebet zusenden, um sie in ihrer schweren Reue zu trösten. (159, 44 – 45)

Die hartherzige Selbstgerechtigkeit des Menschen

46. Die Liebe soll es sein, die euch leitet, damit ihr zu wahren Botschaftern des göttlichen Trösters werdet. Denn ihr, die ihr in keinen Abgrund hinabgestürzt seid, seid immer schnell bei der Hand, zu beschuldigen, zu richten. Ihr verurteilt eure Nächsten ohne das geringste Mitgefühl, und das ist nicht meine Lehre.

47. Wenn ihr, bevor ihr richtet, euch selbst und eure Fehler erforschen würdet – Ich versichere euch, euer Urteil wäre mitfühlender. Ihr haltet jene in den Gefängnissen für schlecht, und betrachtet als Unglückselige, die in den Krankenhäusern sind. Ihr haltet euch von ihnen fern, ohne euch bewusst zu machen, dass sie würdig sind, in das Reich meiner Liebe einzugehen. Ihr wollt nicht daran denken, dass auch sie das Recht haben, die Strahlen der Sonne zu empfangen, welche geschaffen wurden, um allen Geschöpfen ohne irgendeine Ausnahme Leben und Wärme zu schenken.

48. Jene an Orten der Sühne eingeschlossenen Menschen sind oftmals Spiegel, in denen sich die Menschen nicht erblicken wollen, weil sie wissen, dass das Bild, das jener Spiegel ihnen enthüllt, in vielen Fällen das einer Anklage sein wird. (149, 51 – 53)

Die irdische Justiz als notwendiges Übel

49. Noch immer zeigt die auf Erden bestehende Justiz keine gerechten Werke. Ich kann Mangel an Barmherzigkeit sehen, Verständnislosigkeit und die Härte der Herzen. Doch jeder wird noch sein vollkommenes Urteil empfangen.

50. Ich habe diese Prüfungen zugelassen, und solange der Mensch meine Gesetze nicht erfüllt, solange er sich von der Befolgung ihrer Gebote abkehrt, wird es auf Erden jemanden geben, der sein Herz beugt, der es verletzt.

51. Wenn ihr das Gesetz erfüllen würdet, wären auf der Welt keine Richter nötig, gäbe es keine Strafe, bräuchtet ihr keine Regierungen. Jeder würde seine eigenen Handlungen bestimmen, und alle würden von Mir regiert werden. Ihr alle würdet von meinen Gesetzen inspiriert sein, und eure Handlungsweisen wären immer wohltätig, hätten die Vergeistigung und die Liebe zum Ziel.

52. Aber die Menschheit ist in tiefe Abgründe gestürzt: die Unmoral, das Laster, die Sünde hat sich des Herzens der Menschen bemächtigt, und dies sind die Folgen: ihr müsst bittere Kelche trinken, müsst Demütigung durch jene Menschen erleiden, die, obwohl sie eure Brüder sind, auf Erden Macht ausüben.

53. Doch seid demütig, ertragt die Gerichte mit Geduld, denkt daran, dass Ich der vollkommene Richter bin. (341, 53)

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flagge en  Chapter 49… Religion and Justice on Earth

The Third Testament Chapter 49… Religion and Justice on Earth
Revelations of Jesus Christ

No Religion or Sect is the Authentic
Thus saith the Lord…

1. I do not come to awaken religious fanaticism among men; My doctrine is very distant from the teaching of falsehoods. I want reform, faith, charity, and spirituality. Fanaticism is a blindfold of darkness, an insane passion, it is gloom. Keep watch so that evil seed does not penetrate your heart, and beware, for fanaticism sometimes takes on the appearance of love.

2. Know that in these times that darkness has invaded humanity. See how, in spite of the pagan peoples having disappeared from the earth and the majority of humanity professing to worship the true God, men do not know or love Me. Their wars, their hatred, and their lack of harmony are proof that they still do not allow Me to live in their hearts.

3. Great whirlwinds are approaching that darkness of religious fanaticism and idolatry, and must purify the spiritual worship of this humanity. When that work has been done, the rainbow of peace will shine in the infinite. (83, 60 – 62)

4. On earth I have allowed religions to exist; they are the roads of the spirit that lead to God. Every religion that teaches righteousness and love and exalts charity is good, because it contains the light of truth. When within them men degenerate and turn to evil that which was originally good, then the road becomes lost among materialism and sin.

5. That is why I come in this time: to show you once again My coming, which is the way, the essence, and the law; so that you seek this law, which is both beacon and star, beyond the forms and the rites, beyond all that is human. He who seeks me thus, is a spiritualist. (197, 10 – 11)

6. Not one shall be lost; some shall arrive earlier on the road I have shown you, while others come later on the roads that they are following.

7. In any religion men could take the teachings necessary to make themselves good, but when they do not do this, they blame the religion they profess and continue as they always have.

8. Each religion is a path, some more perfect than others, but all lead you toward good and to try to reach the Father. If there is something in the religion you know that does not satisfy you, do not lose faith in Me; walk on the road of charity and you will be saved, for My road is illuminated by the virtue of love. (114, 43)

9. The religions are small truths that lead spirits to the true path by which they may ascend, step by step, to come to Me. While men profess different faiths on earth, they are divided, but when they have taken the path of love and truth, they will have joined and identified with that single light, for the Truth is one only.

10. The unification of the religions shall occur when the spirit of humanity has ascended above materialism, traditions, prejudices, and fanaticism; for then men will have united spiritually in a single worship: doing good out of love of God and fellow man. When it is thus, humanity shall enter a period of perfecting itself.

11. The spiritual division of men exists because some have grasped one branch and others a different one. There are many branches, but only one tree; men, however, have not wanted to understand My teachings in this way, and the disputes deepen and widen the differences. Each believes He possesses the truth, each one believes himself right; yet, I tell you that while you taste the fruit of only one branch without knowing the fruit of the others, you shall not recognize that all the fruit come from the same Divine tree, whose union forms the absolute truth.

12. Do not believe that the Master refers to the different religion’s outward forms of worship in speaking to you this way, but to the fundamental principles upon which each one rests.

13. The strong wind presaging a storm has begun to be felt; its gusts, upon battering at the tree, shall cause some fruits to peel away and be tried by those who had not before known them.

14. Then, they shall say: “How wrong we were, and how blind, when carried away by our fanaticism we rejected any fruits offered us by our brothers, just because they seemed unknown to us!”

15. A part of My light is in each of the multitudes, in every congregation. Let none therefore boast that they posses all the truth. Understand that if you wish to penetrate deeper into the eternal, if you want to go beyond where you are, if you wish to know more about Me and yourselves, first you must join the knowledge of one to another, and so on among all. From that harmony shall spring the clear and pure light that you have sought in the world but could never find.

16. “Love one another.” That is the maxim, My supreme commandment to man, without distinction of creed or religion.

17. Approach one another through that maxim and you will find me present in each of you. (129, 36 – 41)

The Antagonism of Religions to Development

18. Men have worried more about their human lives than their spiritual lives, often even while knowing that the human is fleeting and the spiritual eternal. That is why while advancing their civilization and their science, spiritually men tarry, dozing in their religions.

19. Observe the religions one by one, and you will see that none shows evidence of evolution, development, or perfecting itself; [yet] each one is proclaimed as the highest truth, and those who profess it, believing that through it they find and know all, make no effort to move forward.

20. The Divine revelations, the Law of God, My doctrine, and My manifestations have made you understand from the beginning that man is a being subject to evolution. Why then do none of your religions give evidence or proof of this truth?

21. I tell you that a doctrine that wakens the spirit, gives it light, develops it and reveals what it contains, that lifts it up every time it stumbles, and keeps it moving unceasingly forward: such a doctrine is inspired by truth. And is that not what My teaching has revealed to you in every era?

22. Nonetheless, spiritually you have been stationary for a long time, because you have been more worried about things that touch your lives on earth than the things which correspond to your spirit. But in order not to completely abandon the spiritual, you have made your religions in such a way that they do not at all impede your tasks, duties, and work on earth.

23. And so, complying with that religious tradition you imagine you are fulfilling your duty to God; you try to quiet your conscience, and believe you are assuring your passage to Glory.

24. Such ignorance, humanity! When will you wake up to reality? Don’t you realize that complying with your religions gives nothing to Me or to your own spirit?

25. When you leave your churches and temples and say: “I have complied with God’s rules”, you have made a big error, because you believe that you came to give something to Me, when in fact you should realize that you have nothing to give Me, and much to receive from Me, as well as to give yourselves.

26. You believe that obedience to the Law is limited to going to those places, and that is another serious error, because those places should be schools where the disciples learn so that they can put the lessons learned into practice throughout their lives: that is true compliance with the Law. (265, 22 – 27)

The Relation between Religion and Science

27. From the beginning of time, the emissaries of the Law and Doctrine of the spirit have seen the man of science as an adversary, and great battles have taken place between them. It is time that I say something about these controversies.

28. I made this world to serve as a temporary dwelling for incarnated spirits, but before they came to populate it, I prepared them with the gifts of conscience, understanding, and will.

29. I knew beforehand the destiny and evolution of My creatures, and deposited on the earth, in its bowels, on its surface, and in its atmosphere, all the elements necessary for the protection, sustenance, development, and even the enjoyment of human beings. And so that man could discover the secrets of nature as a source of life, I permitted his intelligence to awaken.

30. So the principle of the sciences was revealed to man, a gift that all [of you] possess, although there have always been some men of greater capacity whose mission has been to wrest from Nature the secrets of its forces and elements for the well – being and joy of humanity.

31. I have also sent great spirits to the earth to reveal spiritual life to you, that which is found over Nature, beyond science. By means of those revelations, you have sensed the existence of a universal, powerful, creating omnipotent, and omnipresent Being, who reserves for man an existence after his death, an eternal life for the spirit.

32. However since some men come bearing spiritual missions, and others scientific ones, they have risen to strive with each other in all times, always as enemies: religion and science.

33. Today I tell you that spirit and matter are not opposing forces; harmony must exist between them. My spiritual revelations are light, and so are the revelations and discoveries of science. Yet if you have heard Me censure the work of scientists, it is because many of them have taken the energy, the elements, and the previously unknown forces of Nature for unchecked ambition and earthly dominion, and for the depraved purposes of destruction, hatred, and revenge.

34. I should tell you that to those who have acted with love and for good ends on their missions, to those who have respectfully and humbly penetrated My arcane, it has pleased Me to uncover great Mysteries for the benefit of My daughter, humanity.

35. Science, since the beginning of the world, has kept humanity walking on the path of material progress, on which at every step men have found the fruits of science, sweet to some, and bitter to others.

36. This is the Era when you must understand that all the light belongs to My Spirit, and all that is life is from My Divinity, because I am the arcane: the source and the beginning of all creation.

37. These disputes between the spiritual and the scientific will disappear from mankind, so much so, that spirituality and science will unite in one single light to illuminate the path of man to the infinite. (233, 25 – 34)

The Hardness and Injustice of earthly Judiciary

38. I have come to nullify your erroneous laws so that you will be governed only by those that are formed by My precepts and are in agreement with My wisdom. My laws are of love, and on proceeding from My Divinity, they are unalterable and eternal, while yours are temporary and at times cruel and selfish.

39. The Law of the Father is of love, of goodness; it is like a balsam which gives comfort and strength to the sinner, so He can bear the restitution for his faults. The Father’s Law of love always offers a generous opportunity to the delinquent to regenerate himself, while your laws, on the contrary, humiliate and punish the wrongdoer, and many times the innocent and the weak.

40. In your justice there is hardness, vengeance, and lack of mercy. The Law of Christ is of gentle persuasion, of infinite justice and supreme uprightness. You yourselves are your judges, on the other hand I am your tireless defender; but it is necessary for you to know that there exist two ways of atoning for your offenses: one is through love and the other through pain.

41. You choose, for you still enjoy the gift of freedom of will. (17, 46 – 48)

42. I am the Divine Judge; I do not apply sentences greater than the crime. I find clean many of those who accuse themselves before Me, but there are many that proclaim their cleanliness who I find depraved and guilty.

43. Oh, how unjust is human Justice! How many victims of bad judges are atoning for the crimes of others? How many innocents have seen the bars of prison close before their eyes, while the guilty walks free bearing his invisible burden of robbery and crime? (135, 2 – 3)

44. Because human justice is imperfect, your prisons are full of victims, and your gallows stained with the blood of the innocent. How many criminals do I see enjoying liberty and the respect of the world, and to how many of the depraved have you raised monuments in reverence to their memory?

45. If you could only see those beings, when having come to dwell in the spiritual vale, the light comes to their spirits! Instead of useless and senseless eulogies, you would send them prayers to console them in their remorse. (159, 44 – 45)

The Arrogant self-righteous Justice of Man

46. May love be what guides you, so that you may become true messengers of the Divine Comforter, for you, who have never tumbled into an abyss, are always blaming, always judging superficially and condemning your fellow men without any pity; and that is not My Doctrine.

47. If, before judging, you looked closely at yourselves and your defects, I assure you your judgment would be more merciful. You consider those in jails to be evil, and hold those in hospitals to be unlucky. You keep yourself apart from them without realizing that they are worthy of entering the Kingdom of My love, and you do not wish to consider that they also have the right to receive the rays of the sun, which was made to give life and warmth to all creatures without exception.

48. Many of these beings confined in places of atonement are mirrors into which humanity does not wish to look, for it knows that what these mirrors reflect will many times be an accusation. (149, 51 – 53)

Earthly Justice as a Necessary Evil

49. The justice established on earth does not act justly; I can see its lack of charity, its lack of understanding, and its hardness of heart. And yet, each shall receive perfect justice.

50. I have permitted these trials, and as long as humanity does not comply with My laws, as long as they do not fulfill its requirements, on the earth there shall be those who subjugate their hearts, who hurt them.

51. If you would comply, there would be no need for judges in this world, there would be no punishment, you would need no government; each would know how to govern his own actions and all would be governed by Me. All of you would be inspired by My laws, and your actions would be always beneficent, striving for spirituality and love.

52. However, humanity has fallen to great depths of immorality and vice; sin has been made the owner of the hearts of men, and hence the consequences. You must drain the cups of bitterness and bear the humiliations heaped upon you by those of your brothers who have power on earth.

53. Be humble, however, and bear their judgments with patience; remember that I am the perfect judge. (341, 5)

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(* Différent Traduction du titre
Cela dit le Seigneur…

1. Je ne viens pas pour réveiller le fanatisme religieux parmi les hommes; ma Doctrine est très loin d’enseigner des mensonges. Je souhaite la correction, la foi, la charité et la spiritualité. Le fanatisme est un bandeau d’obscurité, une passion démente qui mène aux ténèbres. Veillez afin que cette mauvaise graine ne pénètre pas votre coeur, et méfiez- vous parce que, parfois, le fanatisme a l’apparence de l’amour.

2. Sachez qu’en ces temps, ces ténèbres ont envahi l’humanité. Voyez comment, bien que les peuples païens aient disparu de la Terre et que la plus grande part de l’humanité professe un culte au vrai Dieu, les hommes ne Me connaissent pas ni ne M’aiment. Leurs guerres, leurs haines et leur manque d’harmonie sont la preuve qu’ils ne Me permettent pas encore de vivre dans leur coeur.

3. Sur les obscurités de ce fanatisme religieux et de cette idolâtrie s’approchent de grands tourbillons, qui devront purifier le culte spirituel de cette humanité. Quand cette action aura été réalisée, l’arc-en-ciel de la paix brillera à l’infini. (83, 60 – 62)

4. Sur la Terre, j’ai accepté qu’existent des religions, qui sont, pour l’esprit, des chemins qui conduisent à Dieu. Toute religion qui enseigne le bien et l’amour et exalte la charité est bonne, parce qu’elle renferme de la lumière de vérité. Quand, en elles, les hommes dégénèrent et convertissent en mauvais ce qui était bon à l’origine, alors le chemin se perd entre le matérialisme et le péché.

5. C’est pourquoi je viens vous montrer, à nouveau, le chemin, l’essence de ma Loi, afin que vous la recherchiez, parce qu’elle est phare et étoile, elle est au-delà des formes et des rites, au-delà de tout ce qui est humain. Celui qui me cherche ainsi sera spiritualiste. (197, 10-11)

6. Aucun ne se perdra, quelques-uns arriveront les premiers par le chemin que je vous ai indiqué, pendant que d’autres arriveront plus tard par les chemins qu’ils suivront.

7. L’homme pourra, dans toutes les religions, trouver l’enseignement qui lui est nécessaire pour devenir bon; mais quand il n’y parvient pas, alors il blâme la religion qu’il professe et continue d’être ce qu’il a toujours été.

8. Chaque religion est une voie, quelques-unes plus parfaites que d’autres, mais toutes tendent vers le bien et essaient d’arriver au Père. S’il y a quelque chose des religions que vous connaissez et qui ne vous satisfait pas, ne perdez pas la foi en Moi; allez par le chemin de la charité et vous vous sauverez, parce que mon chemin est illuminé par la vertu de l’amour. (114, 43)

9. Les religions sont de petites vérités qui mènent les esprits vers le vrai chemin par lequel ils pourront s’élever, pas à pas, jusqu’à arriver à Moi. Tant que les hommes professeront des religions différentes sur la Terre, ils seront divisés, mais quand ils seront sur le chemin d’amour et vérité, ils se seront unis et se seront identifiés grâce à cette lumière unique, parce qu’une seule est la Vérité.

10. L’unification des religions se produira quand l’esprit de l’humanité s’élèvera par-dessus le matérialisme, les traditions, les préjugés et les fanatismes; alors les hommes se seront unis spirituellement dans un seul culte : le bien pour l’amour de Dieu et du prochain. Lorsqu’il en sera ainsi, l’humanité entrera dans une période de perfectionnement.

11. La division spirituelle des hommes est due à ce que les uns et les autres aient saisi des branches différentes. Il n’existe qu’un seul arbre, en revanche, il compte beaucoup de branches; les hommes, cependant, n’ont pas voulu comprendre mes enseignements dans ce sens, et les discussions les distancient et accentuent leurs différences. Chacun croit posséder la vérité; chacun se sent dans le juste; cependant, je vous dis que, tant que vous ne goûterez seulement que le fruit d’une seule branche et que vous méconnaîtrez celui des autres, vous ne parviendrez pas à comprendre que tous les fruits proviennent de l’arbre divin, dont l’ensemble constitue la vérité absolue.

12. En vous parlant de ces vérités, ne pensez pas que le Maître se réfère aux cultes externes des différentes religions, mais bien au principe fondamental sur lequel chacune d’elles repose.

13. Un fort vent de tempête a commencé à se faire sentir; ses rafales, en fouettant l’arbre, font se détacher ses différents fruits, qui seront goûtés par ceux qui ne les avaient pas connus auparavant.

14. Alors, ils diront : « Comme nous nous sommes trompés, et comme nous étions aveugles lorsque, emportés par notre fanatisme, nous refusions ces fruits que nous offraient nos frères, uniquement pour les avoir considérés inconnus! »

15. Une partie de ma lumière est en chaque multitude, dans chaque congrégation. Personne ne doit prétendre, par conséquent, détenir toute la vérité. Comprenez que si vous souhaitez pénétrer plus profondément l’éternel, si vous voulez aller au-delà de l’endroit que vous avez atteint, si vous souhaitez savoir plus à Mon propos et au vôtre, vous devez d’abord unir les connaissances de l’un à celles de l’autre, et ainsi de suite avec tous. Alors, de cette harmonie jaillira une lumière claire et très pure, qui est celle que vous avez cherchée dans le monde, sans avoir jamais réussi à la rencontrer.

16. « Aimez-vous les uns les autres ». Voilà ma maxime, mon commandement suprême pour les hommes, sans distinction de crédos ou de religion.

17. Rapprochez-vous les uns des autres grâce à l’accomplissement de cette maxime et vous me trouverez présent en chacun de vous. (129, 36- 41)

L’antagonisme stérile des religions

18. L’homme s’est davantage préoccupé de sa vie humaine que de sa vie spirituelle, bien qu’il sache que l’humain est passager et le spirituel éternel. C’est pourquoi en progressant dans sa civilisation et sa science, l’homme se retrouve, spirituellement, arrêté et endormi dans ses religions.

19. Observez les religions une à une, et vous verrez qu’aucune ne présente de preuves d’évolution, de développement ou de perfectionnement ; néanmoins chacune d’elles est proclamée comme la plus haute vérité, et ceux qui la professent, croyant tout trouver et tout connaître en elle, ne font aucun effort pour aller de l’avant.

20. Les révélations divines, la Loi de Dieu, ma Doctrine et mes manifestations vous ont laissé entendre, depuis le début, que l’homme est un être sujet à évolution. Pourquoi, dès lors, aucune de vos religions ne justifie-elle ou ne démontre-t-elle pas cette vérité?

21. Je vous dis que la doctrine qui réveille l’esprit, qui l’éclaire, le développe, lui révèle ce qu’il contient, le relève chaque fois qu’il trébuche et le fait avancer sans s’arrêter, cette doctrine-là est inspirée par la vérité. Et n’est-ce pas ce que mon enseignement vous a révélé en tout temps?

22. Cependant, spirituellement vous vous êtes arrêtés depuis longtemps, parce que vous vous êtes davantage préoccupés de ce qui touche à votre vie sur la Terre, que de ce qui concerne à votre esprit. Mais pour ne pas abandonner complètement le spirituel, vous avez façonné vos religions de telle manière qu’elles ne constituent pas la moindre entrave à l’achèvement de vos tâches, devoirs et travaux sur la Terre.

23. Et donc, en respectant cette tradition religieuse, vous vous imaginez que vous accomplissez votre devoir envers Dieu; vous essayez de vous tranquilliser face à votre conscience et croyez être assurés de votre entrée dans la Gloire.

24. Quelle ignorance, humanité! Quand allez-vous vous réveiller à la réalité? Ne vous rendez-vous pas compte qu’en vous conformant avec vos religions vous ne Me donnez rien, ni d’ailleurs à votre propre esprit?

25. Lorsque vous sortez de vos temples et dites : « j’ai accompli mon devoir envers Dieu », vous commettez une grande erreur, parce que vous croyez que vous êtes venus me donner quelque chose, quand en fait vous devriez savoir que vous n’avez rien à me donner ainsi et que, en revanche, vous avez beaucoup à recevoir de Moi, et à vous donner à vous-mêmes.

26. Vous croyez que l’obéissance à la Loi se limite à assister dans ces lieux, et c’est là une autre grave erreur, parce que ces lieux devraient être l’école où le disciple pourrait apprendre pour ensuite, sur le chemin de la vie, mettre en pratique la leçon apprise, ce qui constitue le véritable accomplissement de la Loi. (265, 22-27)

Relation entre religion et science

27. Depuis le commencement des temps, les émissaires de la Loi et de la Doctrine de l’esprit ont vu l’homme de science comme un adversaire. Et de grandes luttes ont eu lieu entre les uns et les autres. Le temps est venu pour Moi de m’exprimer au sujet de ces controverses.

28. Je fis ce monde pour qu’il serve de demeure temporaire aux esprits incarnés, mais avant qu’ils ne viennent le peupler, je les préparai avec les dons de la conscience, de la compréhension et de la volonté.

29. Et Moi, je connaissais, à l’avance, le destin et l’évolution de mes créatures, et déposai sur la Terre, dans ses entrailles, en sa surface et dans son atmosphère, tous les éléments nécessaires à la conservation, l’alimentation, le développement et même le plaisir de l’être humain. Mais, pour que l’homme puisse découvrir les secrets de la Nature comme source de vie, Je permis que son intelligence se réveille.

30. Et c’est ainsi que le principe des sciences fut révélé à l’homme, un don que vous possédez tous, bien qu’il y ait toujours eu des hommes de plus grande capacité dont la mission a été d’arracher de la Nature, le secret de ses forces et des éléments pour le bien-être et la joie de l’humanité.

31. J’ai aussi envoyé de grands esprits sur la Terre pour vous révéler la vie surnaturelle, celle qui se trouve au- dessus de la Nature, au-delà de la science. Et, par ces révélations, on ressentit l’existence d’un être universel, puissant, créateur, tout- puissant et omniprésent qui réserve, à l’homme, une existence après sa mort : la vie éternelle de l’esprit.

32. Cependant, tandis que quelques- uns se chargèrent de missions spirituelles, et d’autres de missions scientifiques, de tout temps ils se levèrent les uns contre les autres, et toujours comme ennemis : les religions, d’une part et la science, de l’autre.

33. Aujourd’hui je vous dis que l’esprit et la matière ne sont pas des forces opposées, l’harmonie doit exister entre elles. Mes révélations spirituelles sont lumière, de même que le sont les révélations et découvertes de la science. Mais, si vous m’avez entendu beaucoup censurer le travail des scientifiques, c’est parce que beaucoup d’entre eux ont utilisé de la Nature son énergie, ses éléments et ses forces auparavant inconnues, à des fins perverses de destruction, de haines et vengeances, de domination terrestre et d’ambition démesurée.

34. Je dois dire qu’à ceux qui ont mené à bien leur mission avec amour et bonnes fins, à ceux qui ont pénétré respectueusement et humblement mes arcanes, il m’a été agréable de leur révéler de grands mystères pour le bienfait de ma fille, l’humanité.

35. La science, depuis le commencement du monde, a fait marcher l’humanité sur le sentier du progrès matériel, sentier sur lequel, et à chaque pas, l’homme a recueilli les fruits de la science, les uns doux, d’autres amers.

36. Voici le temps où il vous faut comprendre que toute lumière appartient à mon Esprit, et que tout ce qui est vie appartient à ma Divinité, parce que c’est Moi l’arcane, la source et le commencement de toute la création.

37. Ces oppositions entre le spirituel et le scientifique disparaîtront des hommes, jusqu’à unir la spiritualité à la science dans une seule lumière qui illuminera le chemin de l’homme jusqu’à l’infini. (233, 25-34)

Dureté et injustice de la justice terrestre

38. Je viens pour annuler vos lois erronées afin que seules vous gouvernent celles qui sont formées par Mes préceptes et qui sont conformes à Ma sagesse. Mes lois sont d’amour, et en provenant de Ma Divinité, elles sont immuables et éternelles, tandis que les vôtres sont passagères et parfois cruelles et égoïstes.

39. La Loi du Père est d’amour, de bonté, elle est comme un baume qui réconforte et fortifie le pécheur, afin qu’il puisse supporter la restitution de ses fautes. La Loi d’amour du Père offre toujours une opportunité généreuse au délinquant de se régénérer, tandis que vos lois, au contraire, humilient et punissent celui qui s’est trompé, et le souvent l’innocent et le faible.

40. Dans votre justice il y a de la dureté, de la vengeance et un manque de pitié. La Loi du Christ est une loi de persuasion douce, de justice infinie et de suprême droiture. Vous-mêmes êtes vos propres juges, en revanche, Moi, Je suis votre défenseur infatigable; mais il est nécessaire que vous sachiez qu’il existe deux façons de payer vos offenses : l’une avec l’amour et l’autre à travers la douleur.

41. Choisissez vous-mêmes, Vous jouissez encore du don du libre arbitre. (17, 46-48)

42. Je suis le Juge divin qui n’applique jamais de sentence plus grande que la faute. Combien ne sont- ils pas, ceux qui s’accusent devant Moi, et que je trouve innocents! En revanche, combien claironnent-ils leur limpidité, et que je trouve pervers et coupables!

43. Que la justice humaine est injuste! Combien sont-elles les victimes de mauvais juges qui expient les fautes d’autrui? Combien d’innocents ont vu les barreaux de la prison se refermer devant leurs yeux, pendant que le coupable marche, libre, en portant invisiblement son fardeau de vols et de crimes? (135, 2-3)

44. C’est parce que la justice humaine est imparfaite que vos prisons sont pleines de victimes et que vos échafauds sont tachés de sang d’innocents. Combien de criminels vois-je jouir de liberté et de respect dans le monde, et à combien de dépravés avez-vous édifié de monuments pour vénérer leur mémoire!

45. Si vous pouviez voir ces êtres, quand, demeurant dans la vallée spirituelle, la lumière s’est faite en leur esprit! Au lieu d’hommages inutiles et insensés, vous leur dépêcheriez une prière pour les consoler dans leur remords. (159, 44- 45)

L’auto-justice impitoyable de l’homme (*

(* Titre manquant – inséré

46. Que l’amour soit votre guide, afin que vous puissiez devenir de vrais messagers du Divin Consolateur. Parce que vous, qui n’êtes pas tombés dans un abîme, toujours vous blâmez, toujours vous jugez avec légèreté, vous condamnez vos semblables sans la moindre pitié; et cela, ce n’est pas ma Doctrine.

47. Si, avant de juger, vous faisiez une étude de vous-mêmes et de vos défauts, je vous assure que votre jugement serait plus miséricordieux. Vous considérez mauvais ceux qui se trouvent dans les prisons et malchanceux ceux qui se trouvent dans les hôpitaux. Vous vous écartez d’eux, sans vous rendre compte qu’ils sont dignes d’entrer dans le Royaume de mon amour; vous ne souhaitez pas penser qu’eux aussi ont le droit de recevoir les rayons du soleil, qui fut créé pour donner vie et chaleur à toutes les créatures, sans aucune exception.

48. Beaucoup de ces êtres, emprisonnés dans des lieux d’expiation, sont des miroirs dans lesquels l’humanité ne souhaite pas se regarder, parce qu’elle sait que l’image que ce miroir lui réfléchit sera, bien souvent, celle de l’accusation. (149, 51-53)

La justice terrestre comme un mal nécessaire (*

(* Titre manquant – inséré

49. La justice établie sur la Terre n’agit pas justement. Je peux contempler le manque de charité, l’incompréhension et la dureté des coeurs. Mais, chacun recevra le jugement parfait.

50. J’ai permis ces épreuves, et aussi longtemps que l’humanité n’observera pas mes lois, aussi longtemps qu’elle s’éloignera de la réalisation de ses préceptes, il y aura, sur la Terre, quelqu’un pour lui opprimer son coeur, pour le blesser.

51. Si vous respectiez la Loi, il n’y aurait aucun besoin de juges dans le monde, il n’y aurait pas de châtiment, vous n’auriez pas besoin de gouvernements. Chacun saurait gouverner ses propres actions et tous seraient gouvernés par Moi, tous vous seriez inspirés par mes lois et vos actions seraient toujours bienfaisantes, elles tendraient à la spiritualité et à l’amour.

52. Cependant, l’humanité est tombée dans de grands abîmes : l’immoralité, le vice, le péché se sont emparés du coeur des hommes, d’où les conséquences : vous devrez boire jusqu’à la lie des calices amers, vous devrez supporter l’humiliation des hommes qui, étant vos frères, ont des pouvoirs sur la Terre.

53. Mais, soyez humbles et supportez les jugements avec patience. Souvenez-vous que je suis le juge parfait. (341, 5)

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flagge es  Capítulo 49… Religión y Jurisprudencia en la tierra

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 49… Religión y Jurisprudencia en la tierra
Revelaciones de Jesucristo

Ninguna religión o confesión es la autentica
Esto dice el Señor…

1. Yo no vengo a despertar fanatismo religioso entre los hombres; mi Doctrina está muy lejos de enseñar falsedades; Yo quiero enmienda, fe, caridad, espiritualidad. El fanatismo es venda de oscuridad, es pasión insana, es tiniebla; velad para que esa mala simiente no penetre en vuestro corazón, mirad que a veces el fanatismo tiene la apariencia del amor.

2. Comprended que esas tinieblas han invadido en estos tiempos a la humanidad. Ved como a pesar de que los pueblos paganos han desaparecido de la Tierra y de que la mayor parte de la humanidad profesa un culto al Dios verdadero, los hombres no me conocen ni me aman, porque sus guerras, sus odios y su falta de armonía son la prueba de que no me dejan aún vivir en su corazón.

3. Sobre las tinieblas de ese fanatismo religioso y de esa idolatría, se aproximan grandes torbellinos que habrán de depurar el culto espiritual de esta humanidad. Cuando esa obra haya sido realizada, brillará en el infinito el iris de la paz. (83, 60 – 62)

4. He dejado que en la tierra existan religiones, que son para el espíritu caminos que conducen a Dios. Toda religión que enseñe el bien y el amor y enaltezca la caridad, es buena, porque encierra luz de verdad. Cuando dentro de ellas los hombres degeneran y convierten en malo lo que en un principio era bueno, entonces el camino se pierde entre el materialismo y el pecado.

5. Por eso vengo en este tiempo a mostraros nuevamente mi venida, que es camino, esencia y ley, para que esta ley que es faro y estrella, la busquéis más allá de las formas y de los ritos, más allá de todo lo humano. El que así me busque será espiritualista. (197, 10 –11)

6. Ninguno se perderá, unos llegarán primero por el camino que os he señalado y otros llegarán más tarde por los caminos que ellos siguen.

7. En todas las religiones podrá el hombre tomar aquella enseñanza que le es necesaria para hacerse bueno; mas cuando no lo logra, entonces culpa a la religión que profesa y sigue siendo el que siempre ha sido.

8. Cada religión es un camino, unas más perfectas que otras, pero todas tienden al bien y procuran llegar al Padre; si algo de las religiones que conocéis no os satisface, no perdáis en Mí la fe; id por el camino de la caridad y os salvaréis, porque mi camino está iluminado por la virtud del amor. ( 114, 43)

9. Las religiones son pequeñas verdades que conducen a los espíritus al camino verdadero por el cual podrán ascender paso a paso hasta llegar a Mí. Mientras los hombres profesan distintas religiones en la Tierra, están divididos, mas cuando estén en el camino de amor y verdad, se habrán unido, se habrán identificado con esa luz única, porque una sola es la Verdad.

10. La unificación de las religiones será, cuando el espíritu de la humanidad se eleve por encima de materialismos, tradiciones, prejuicios y fanatismos; entonces se habrán unido los hombres espiritualmente en un solo culto: El bien por amor a Dios y al prójimo. Cuando así sea, penetrará la humanidad en un período de perfeccionamiento.

11. La división espiritual de los hombres se debe a que unos tomaron una rama y otros otra. Un solo árbol es el que existe, en cambio, sus ramas son muchas; pero los hombres no han querido entender así mis enseñanzas, y las discusiones los distancian y ahondan sus diferencias. Cada uno cree poseer la verdad; cada quien se siente en lo justo; mas Yo os digo, que mientras sólo probéis el fruto de una sola rama y desconozcáis el de las demás, no llegaréis a reconocer que todos los frutos provienen del árbol divino, cuyo conjunto forma la verdad absoluta.

12. Al hablaros de estas verdades, no penséis que el Maestro se refiere a los cultos externos de las diferentes religiones, sino al principio fundamental en que cada una de ellas descansa.

13. Ha comenzado a sentirse un fuerte viento de tempestad; sus ráfagas, al azotar el árbol, hacen desprenderse sus diferentes frutos, los cuales llegarán a ser probados por quienes no les habían conocido antes.

14. Entonces dirán: ¡Cuán equivocados y ciegos habíamos estado, cuando llevados de nuestro fanatismo, rechazábamos cuantos frutos nos ofrecían nuestros hermanos, sólo por considerarlos desconocidos!

15. Una parte de mi luz está en cada multitud, en cada congregación. Nadie se ufane por lo tanto de poseer toda la verdad. Entended que si queréis penetrar más al fondo de lo eterno, que si queréis ir más allá de donde habéis llegado, si queréis saber más de Mí y de vosotros, antes debéis unir los conocimientos del uno con los del otro y así con todos. Entonces, de esa armonía brotará una luz clara y purísima, que es la que habéis buscado en el mundo sin haberla llegado a encontrar.

16. “Amaos los unos a los otros”, he ahí mi máxima, mi mandamiento supremo para los hombres, sin distinción de credos o de religión.

17. Acercaos unos a otros por medio del cumplimiento de esa máxima y me encontraréis presente en cada uno de vosotros. (129, 36 – 41)

El antagonismo de las religiones frente al desarrollo

18. Al hombre le ha preocupado más su vida humana, que su vida espiritual, aun sabiendo muchas veces que lo humano es pasajero y lo espiritual eterno. Esa es la causa por la que habiendo adelantado en su civilización y en su ciencia, espiritualmente se encuentra estacionado y adormecido en sus religiones.

19. Observad una a una las religiones y veréis que ninguna está dando pruebas de evolución, de desarrollo o perfeccionamiento, cada una es proclamada como la suma verdad, y quienes la profesan, creyendo encontrar y conocer todo en ella, no se esfuerzan en dar un paso hacia adelante.

20. Las revelaciones divinas, la Ley de Dios, mi Doctrina y mis manifestaciones os han dado a entender desde el principio que el hombre es un ser sujeto a evolución, ¿Por qué entonces ninguna de vuestras religiones justifica o prueba esta verdad?

21. Yo os digo que aquella doctrina que despierte al espíritu, que haga luz en él, que lo desarrolle y le revele lo que él encierra, que lo levante cada vez que tropiece y lo haga caminar hacia adelante, sin detenerse, esa doctrina está inspirada en la verdad. Y ¿No es eso lo que mi enseñanza os ha revelado en todos los tiempos?

22. Sin embargo, espiritualmente os habéis detenido ha mucho tiempo, porque os ha preocupado más lo que toca a vuestra vida en la Tierra, que lo que corresponde a vuestro espíritu; mas para no abandonar completamente lo espiritual, habéis hecho de tal manera vuestras religiones, que ellas no os estorben en lo más mínimo para el desempeño de vuestras faenas, deberes y trabajos en la Tierra.

23. Ya cumpliendo con aquella tradición religiosa, os imagináis estar cumpliendo para con Dios, tratáis de tranquilizaros ante la conciencia y creéis estar asegurando vuestra entrada en la Gloria.

24. ¡Cuánta ignorancia, humanidad! ¿Hasta cuándo váis a despertar a la realidad? ¿No os dais cuenta que al cumplir con vuestras religiones nada me dais a Mí y tampoco nada le proporcionáis a vuestro espíritu?

25. Cuando salís de vuestros templos y decís: “Ya cumplí para con Dios”, habéis incurrido en un gran error, porque creéis haber venido a darme algo a Mí, cuando debierais saber que nada tenéis que darme y sí mucho que recibir de Mí y mucho que proporcionaros a vosotros mismos.

26. Creéis que el cumplimiento de la Ley se reduce a asistir a aquellos lugares, y ese es otro grave error, porque esos lugares deberían ser la escuela donde el discípulo fuera aprendiendo para después, ya en la senda de la vida, pusiera en práctica la lección aprendida, que es el verdadero cumplimiento de la Ley. (265, 22 – 27)

La relación entre religión y ciencia

27. Desde el principio de los tiempos, los emisarios de la Ley y la Doctrina del espíritu, han encontrado como adversario al hombre de ciencia. Y entre unos y otros se han entablado grandes luchas; y ha llegado el tiempo en que os diga algo sobre estas controversias.

28. Yo hice este mundo para que sirviese de morada pasajera a espíritus encarnados, pero antes de que ellos viniesen a poblarlo, los preparé con los dones de la conciencia, del entendimiento y de la voluntad.

29. Y Yo, de antemano sabía el destino y la evolución de mis criaturas, deposité en la Tierra, en sus entrañas, en su superficie y en su atmósfera, todos los elementos necesarios para la conservación, para el sustento, el desarrollo y aún el recreo del ser humano. Mas para que el hombre pudiera descubrir los secretos de la Naturaleza cual fuente de vida, Yo permití que su inteligencia despertara.

30. Y así le fue revelado al hombre el principio de las ciencias, cuyo don todos poseéis, aunque han existido siempre hombres de mayor capacidad, cuya misión ha sido la de arrancar a la Naturaleza el secreto de sus fuerzas y elementos para bienestar y regocijo de la humanidad

31. También he enviado grandes espíritus a la Tierra para que os revelasen la vida sobrenatural, aquélla que se encuentra sobre esta Naturaleza, más allá de la ciencia. Y por medio de esas revelaciones ha sido presentida la existencia de un ser universal poderosos, creador, omnipotente y omnipresente, quien reserva una existencia al hombre después de su muerte; la vida eterna del espíritu.

32. Mas trayendo unos misiones espirituales y otros misiones científicas, se han levantado en pugna unos contra otros en todos los tiempos, siempre como enemigos, las religiones y la ciencia.

33. Hoy os digo que materia y espíritu no son fuerzas opuestas, entre ambas debe existir armonía. Luz son mis revelaciones espirituales y luz son también las revelaciones y descubrimientos de la ciencia. Mas si habéis oído de Mí, que mucho censuro la obra de los científicos, es porque muchos de ellos, han tomado de la Naturaleza, su energía, sus elementos y fuerzas antes desconocidas, para fines perversos de destrucción, de odios y venganzas, de dominio terrestre y desmedida ambición.

34. Os debo decir que, en aquéllos que han desempeñado con amor y buenos fines su misión, en aquéllos que respetuosa y humildemente han penetrado en mis arcanos, me he complacido revelándoles grandes misterios en beneficio de mi hija la humanidad.

35. La ciencia, desde el principio del mundo, ha hecho caminar a la humanidad por el sendero del progreso material, en cuyo camino y a cada paso el hombre ha ido encontrando los frutos de la ciencia, dulces unos amargos otros.

36. Este es el tiempo en que debéis comprender que toda luz pertenece a mi Espíritu, todo lo que sea vida es de mi Divinidad, porque Yo soy el arcano, la fuente y el principio de toda la creación.

37. Esas pugnas de lo espiritual contra lo científico, desaparecerán de los hombres, hasta el grado de unir la espiritualidad a la ciencia en una sola luz que ilumine el sendero del hombre hasta lo infinito. (233, 25 – 34)

Dureza e injusticia de la jurisdicción terrena

38. Vengo a nulificar vuestras leyes erróneas para que sólo os gobiernen las que sean formadas por mis preceptos y estén conforme a mi sabiduría. Mis leyes son de amor, y al proceder de mi Divinidad, son inalterables y eternas, mientras que las vuestras son pasajeras y a veces crueles y egoístas.

39. La Ley del Padre es de amor, de bondad, es como un bálsamo que da consuelo y fortaleza al pecador, para que pueda soportar la restitución de sus faltas. La Ley de amor del Padre, ofrece siempre la ocasión generosa al que delinque, de regenerarse, mientras vuestras leyes por el contrario, humillan y castigan al que se ha equivocado y muchas veces al inocente, al débil.

40. En vuestra justicia hay dureza, venganza y falta de piedad. La Ley de Cristo es de dulce persuasión, de infinita justicia y de suprema rectitud. Vosotros mismos sois vuestros jueces, en cambio Yo soy vuestro defensor incansable; pero es necesario que sepáis que existen dos maneras de pagar vuestros agravios: una con el amor y otra con el dolor.

41. Escoged vosotros, aún gozáis del don del libre albedrío. (17, 46 – 48)

42. Yo soy el divino juez, que no aplica jamás una sentencia mayor a la falta. Cuántos de los que se acusan delante de Mí, Yo les encuentro limpios. En cambio, cuántos pregonan limpidez y los encuentro perversos y culpables.

43. ¡Qué injusta es la justicia humana! ¿Cuántas víctimas de los malos jueces expían faltas ajenas! ¡Cuántos inocentes han visto cerrarse las rejas de la prisión delante de sus ojos, mientras el culpable camina libre llevando invisiblemente su fardo de hurtos y de crimen! (135, 2 – 3)

44. Porque la justicia humana es imperfecta, vuestros presidios están llenos de víctimas y los patíbulos se han manchado con sangre de inocentes. ¡A cuántos criminales veo gozar de libertad y de respeto en el mundo y a cuántos perversos habéis levantado monumentos para venerar su memoria.

45. ¡Si pudieseis contemplar a esos seres cuando ya habitando en el valle espiritual se ha hecho la luz en su espíritu! En vez de insensatos e inútiles homenajes, les enviaríais una oración para consolarles en su remordimiento. (159, 44 – 45)

La justicia prepotente del hombre

46. Que sea el amor el que os guíe, a fin de que lleguéis a convertiros en verdaderos mensajeros del Divino Consolador. Porque vosotros, los que no habéis rodado a un abismo, siempre estáis culpando, estáis juzgando con ligereza, condenáis sin la menor piedad a vuestros semejantes y esa no es mi Doctrina.

47. Si antes de juzgar, hicieseis un estudio de vosotros mismos y de vuestros defectos, os aseguro que vuestro juicio sería más piadoso. Consideráis malos a los que están en las cárceles y tenéis por desdichados a quienes se encuentran en los hospitales. Os apartáis de ellos, sin daros cuenta de que son dignos de entrar en el Reino de mi amor; no queréis pensar que también ellos tienen derecho a recibir los rayos del sol, que fue hecho para dar vida y calor a todas las criaturas, sin excepción alguna.

48. Estos seres recluidos en lugares de expiación, muchos son espejos en los que la humanidad no se quiere mirar, porque sabe que la imagen que aquel espejo les devuelve, será en muchas ocasiones el de la acusación. (149, 51 – 53)

La justicia terrena como mal necesario

49. Aún la justicia establecida en la Tierra, no presenta actos justos. Yo puedo contemplar la falta de caridad, la incomprensión, la dureza de los corazones. Mas cada uno tendrá el juicio perfecto.

50. Yo he permitido estas pruebas y mientras la humanidad no cumpla mis leyes, mientras se aleje del cumplimiento de sus preceptos, tendrá en la Tierra quien subyugue su corazón, quien lo lastime.

51. Si vosotros cumplieseis, no habría menester de jueces en el mundo, no habría castigo, no necesitaríais gobiernos. Cada uno sabría gobernar sus propios actos y todos serían gobernados por Mí, todos estaríais inspirados en mis leyes y vuestros actos serían siempre benéficos, tenderían a la espiritualidad y al amor.

52. Pero he ahí que la humanidad ha caído en grandes abismos: la inmoralidad, el vicio; el pecado se ha enseñoreado del corazón de los hombres y he allí las consecuencias. Tenéis que apurar cálices amargos, que soportar la humillación de los hombres, que, siendo vuestros hermanos, tienen potestad en la Tierra.

53. Mas sed humildes, soportad con paciencia los juicios, pensad que soy el juez perfecto. (341, 5)

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