Die Erde Kapitel 71… Echte & Falsche Propheten – The Earth Chapter 71… True & False Prophets

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Die Erde
Jesus Christus offenbart durch Jakob Lorber

Kapitel 71… Echte und falsche Propheten
(22. April 1847)

Natürliche und metaphysische oder geistige Darstellung des Mittelpunktes der Erde

Dieses Offenbarungswerk über die Erde schildert einerseits die innere und äußere Beschaffenheit, Einrichtung und Funktion der Erde als einem belebten Organismus und vergleicht seine Funktion und Aufgaben mit denen des menschlichen Organismus. Andererseits enthält dieses Werk ausführliche Angaben über die Einwirkungen der guten und bösen Geisterwelt auf Erde und Menschen, gibt Aufklärung über kirchlichen Aberglauben, unnötige Zeremonien, schädliche Abgötterei, Besessenheit und Befreiung davon, über rechte Erziehung und Charakterschulung, Sündenvergebung und Kennzeichen wahrer und falscher Propheten.

So spricht der Herr:

1. Es könnte hier wieder jemand fragen und sagen: »Also kann man einem Wiedergeborenen doch allezeit den vollsten Glauben schenken, so er zukünftige Dinge voraussagt!? Oder soll man auch solche Voraussage in einen kleinen Zweifel ziehen? Darauf sage Ich: Wenn der Wiedergeborene spricht: »Das tuet«, so tuet es. Wenn er aber spricht: »Dies oder jenes wird geschehen!« und hat kein Wenn dazu gesetzt, so glaubt es ihm nicht; denn da ist er schon kein rechter Wiedergeborener. Denn alles, was da geschieht und geschehen soll, geschieht bedingungsweise, daher auch hinsichtlich des Geschehens nirgends eine feste, unabänderliche Voraussage geschehen kann; würde nämlich etwas bestimmt vorausgesagt werden, was da geschehen müßte, da wäre die Welt im tiefsten Gerichte, und alle Freiheit wäre verloren. Dies weiß ein echter Wiedergeborener sehr wohl und müßte daher wider seine reinste Erkenntnis prophezeien, also offenbar lügen, so er etwas bestimmt voraussagen möchte, was da geschehen wird.

2. Ich Selbst war doch sicher der erste Prophet in der Welt; wer aber kann Mir nachweisen, daß Ich, außer Meiner Auferstehung, etwas ganz bestimmt vorausgesagt habe? Ich sagte wohl, daß Ich sterben und am dritten Tage wieder auferstehen werde; aber Zeit und Stunde weder des Sterbens noch des Auferstehens ist niemandem vorhergesagt worden.

3. So habe Ich auch Meine Wiederdarniederkunft vorhergesagt, aber – wohlgemerkt – mit dem Beisatze: a) »Zeit und Stunde ist niemandem bekannt außer nur Mir allein und dem auch, dem Ich es offenbaren will!« Ich habe es aber auch schon geoffenbart, aber nicht bezüglich auf Zeit und Stunde, sondern nur bezüglich der Zeichen, an denen man Meine Wiederkunft erkennen sollte.

(a Mt.24,36*; =Mk.13,32; =Lk.21,33; Apg.01,07; jl.Ev06.076,08-10* jl.Ev08.049,06; jl.Ev06.174,07-08; jl.Ev08.162,04-06)

4. Also haben auch alle Propheten geweissagt; aber alles, was sie geweissagt haben, war bedingungsweise, damit durch eine solche Weissagung ja niemand gerichtet werden sollte, sondern die Freiheit habe, das Angebotene zu tun, um dem angedrohten Gerichte zu entgehen, oder das Angebotene zu unterlassen, um gerichtet zu werden.

5. Jeremias prophezeite jahrelang und harrte selbst, manchmal bitter klagend, auf den Erfolg der Prophezeiung; denn was er auf morgen prophezeite, geschah erst nach Jahren; ja bei 23 Jahre mußte er warten, bis seine Prophezeiung hinsichtlich der 70 jährigen babylonischen Gefangenschaft an dem jüdischen Volke in volle Erfüllung ging!

6. Jonas harrte gar vergeblich auf den Untergang von Ninive, so daß er am Ende ganz ärgerlich Mir Meiner Güte wegen Vorwürfe machte. Die Ursache alles dessen aber liegt, wie schon vorhin einmal bemerkt wurde, lediglich in dem Benehmen der Menschen; denn so ihnen ein Gericht angedroht wird, sie aber sich ändern – wenn auch nicht alle, so doch wenigstens einige -, so wird das Gericht aufgehoben.

7. Wenn unter hunderttausend Menschen nur zehn gerecht werden, so will Ich dieser zehn wegen auch die hunderttausend mit dem Gerichte verschonen. Und wenn unter einer Million hundert Gerechte sind, so will Ich ihretwegen eine ganze Million mit dem angedrohten Gerichte verschonen.

8. Wenn natürlich die Zahl der Gerechten dabei noch höher steht, so wird das Gericht um desto sicherer aufgehoben, und statt eines allgemeinen Gerichtes wird nur ein spezielles die Hartnäckigsten treffen. Wenn aber weniger Gerechte da sind, dann freilich wird nach einigen noch nachträglichen Ermahnungen das angedrohte Gericht nicht aufgehalten werden.

9. Nach diesem wohl auseinandergesetzten Sinne kann und darf dann auch nur einzig und allein ein Wiedergeborener zukünftige Ereignisse vorhersagen. Haben die Prophezeiungen nicht dieses Gesicht, so sind sie falsch, und der Prophet war weder ein Wiedergeborener noch ein Berufener, sondern er tat es aus seiner eigenen Macht, wofür er auch seinen Lohn finden wird. Und wenn er auch dereinst zu Mir sagen wird – wie es dergleichen jetzt gar überaus viele gibt -: »Herr, das habe ich ja alles in Deinem Namen und alles zu Deiner größeren Ehre getan!«, so werde Ich ihm aber dennoch entgegnen: a) »Hinweg mit dir; denn Ich habe dich nie gekannt!«, d.h. als Propheten und als solchen, den Ich berufen hätte, in Meinem Namen zu weissagen; denn ein Prophet, der ums Geld prophezeit, ist gleich wie einer, der Gott ums Geld dient und Ihn ums Geld anbetet. Solche haben ihren Lohn schon genommen. Daher habe Ich mit ihnen nichts Weiteres mehr zu tun; denn sie waren allezeit falsche Propheten, nur Augendiener und Diener des Mammons und des Beelzebub. (a Mt.07,21-23)

10. Ihr sehet aber, daß aus dem klar hervorgeht, daß sich jedermann mit dem Prophezeien wohl gar sehr in acht nehmen sollte, der Wiedergeborene und der Berufene so gut wie der Nichtwiedergeborene und Nichtberufene, denn der Prophezeiung wegen lasse Ich wohl niemanden die Wiedergeburt erreichen, sondern allein des ewigen Lebens wegen.

11. So Ich aber jemanden berufe zu prophezeien, der sei ja nicht so keck und setze eigenmächtig etwas hinzu oder nehme eigenmächtig etwas hinweg; denn so er das täte, so würde es ihm einst gar übel bekommen! Daher ist es durchaus kein leichtes Geschäft, ein Prophet zu sein, und ein gar sehr nutzloser und schädlicher Mensch ist derjenige, der aus eigener Macht prophezeit oder sich wohl gar dabei ein göttliches Richteramt anmaßt.

12. Wer das tut, der ist ein eitler Täter des Übels und wird in eben dasselbe Gericht kommen, in welchem er seine Brüder gerichtet hat. Wer da verdammt, der wird verdammt werden, und wer da verflucht, der wird verflucht werden. Wer mit der Hölle richtet, der wird sein Gericht in der Hölle finden. Wer mit dem Tode richtet, der wird den Tod finden; wer mit dem Schwerte, der wird mit dem Schwerte gerichtet, und wer mit der Finsternis richtet, der wird in die äußerste Finsternis hinausgestoßen werden, da wird sein Heulen und Zähneknirschen; – wer aber nicht gerichtet sein will, der richte auch nicht.

13. So aber jemand sagen möchte, er habe Macht von Mir, zu richten, dem sage Ich, daß er ein Lügner ist in Ewigkeit; denn Ich habe Meinen wiedergeborenen Aposteln und Jüngern nur eine Macht der höchsten Nächstenliebe gegeben, die Ich der Liebe zu Mir gleichgestellt habe. Und dieser höchste Grad der Nächstenliebe ist Mein Geist in dem Herzen jedes Wiedergeborenen, wie auch im Herzen derjenigen, die an Mich glauben, Mich lieben und ihre Brüder Meinetwegen. Kraft dieser Liebe, die da ist Mein Geist im Menschen, hat jedermann das pflichtschuldigste Recht, seinen Feinden, sooft er will, von ganzem Herzen zu verzeihen; und sooft ein Mensch seinem Feinde verziehen hat durch Meinen Geist in ihm, sooft soll es auch in allen Himmeln demselben Sünder verziehen sein.

14. Wenn es aber einen bösen Feind gibt, an dem alle Verzeihung fruchtlos ist, da solle der Mensch sagen: »Der Herr vergelte es dir nach deinen Werken!«, – und darin besteht die Vorenthaltung der Sünde.

15. Ich frage: »Ist diese Vollmacht wohl ein erteiltes Richteramt?« – O nein, das ist nur eine Vollmacht der höchsten Nächstenliebe oder einer Liebe, die Meiner göttlichen gleichkommt, – aber ewig nie ein Richteramt, welches Ich Selbst von Mir hintangeschoben habe und habe es darum um so weniger einem Menschen erteilt.

16. Ich habe aber diese höchste Liebesvollmacht eben aus Meiner höchsten Liebe darum den Menschen gegeben, damit die Menschen untereinander selbst sich desto leichter wahrhafte Brüder in Meinem Namen werden könnten; denn bei den Juden konnte niemand, außer allein der Hohepriester, eine Sünde, die ein Mensch an dem andern beging, wieder sühnen, und das nur zu gewissen Zeiten und durch bestimmte Opfer. Zwei Menschen, die gegeneinander gesündigt hatten, blieben so lange Feinde, bis sie der Priester und das Opfer versöhnt hatten.

17. Wie mißlich war dieser Umstand – der freilich mehr eine falsche Auffassung des Gesetzes, als das Gesetz selbst war – für solche Menschen, welche nicht selten viele Tagereisen von Jerusalem entfernt lebten! Um diesem alten Mißbrauche des Gesetzes kräftigst zu begegnen und den Menschen ihre Bürde möglichst zu erleichtern, habe Ich demnach jedem Menschen die höchste göttliche Liebesmacht damit gegeben, daß jeder seinem Beleidiger von ganzem Herzen verzeihen kann, und daß diese Verzeihung auch für alle Himmel gültig ist.

18. Wer wohl kann daraus eine Vollmachtserteilung herausbringen, die sich ein Richteramt aneignet? Oder wenn Ich so etwas getan hätte, hätte Ich da nicht Mir Selbst widersprochen, so Ich auf der einen Seite alles Richten verdammte, auf der andern Seite aber es dennoch als unerläßliche Bedingung zur Seligwerdung anbefohlen hätte?! So etwas ließe sich wohl kaum von einem blöden Menschen erwarten, geschweige erst von der allerhöchsten Weisheit Gottes.

19. So Ich sagte: »Nehmet hin den heiligen Geist!«, so hieß das soviel und heißt es noch: Nehmet hin die höchste Kraft Meiner göttlichen Liebe! Was ihr löset auf Erden, das soll gelöset sein, und es bedarf da weiter keines Opfers und Hohenpriesters mehr; und was ihr bindet an euer Herz, und was ihr bindet in der Welt, das soll auch im Himmel gebunden sein!«

20. Hier ist unter »Lösen« und »Binden« nicht einmal die Vergebung und Vorbehaltung einer Sünde zu verstehen, sondern das Lösen ist ein Freimachen und das Binden ein Annehmen.

21. Wenn z.B. jemand mir etwas schuldet als ein Mensch einem Menschen, so kann der Mensch den Menschen von der Schuld frei machen. Oder so da wäre irgendein Heide, so kann ein Christ ihn, wenn er Christum bekennt, vollkommen frei machen und kann ihn alsogleich in die Gemeinde aufnehmen oder ihn binden im Herzen mit der Allkraft der göttlichen Liebe. Das zu tun hat jeder rechtgläubige Christ, der an Mich glaubt, Mich liebt und in Meinem Namen getauft ist, vollgewichtig das Recht, ohne darob sich an den Hohenpriester zu wenden, dem allein es früher zukam, fremde, heidnische Menschen in das Judentum aufzunehmen durch die Beschneidung.

22. Solche Vollmacht geschah darum – wie schon oben gezeigt -, daß dem Menschen das Leben soviel als möglich erleichtert würde und er sich allenthalben sein Gewissen reinigen und ein wohlgemütliches (gemütvolles) Leben führen könnte.

23. Wer aber kann da ein noch lästigeres Richteramt herausleiten, als es das frühere jüdische war? Wo solches besteht, besteht es wider alle Meine Anordnung, und wer daran teilnimmt, der richtet sich selbst, so er meint, dadurch seiner Sünden ledig zu werden, wenn er sich freiwillig hat richten lassen. Eine solche Richteranstalt wird für ihn zu einer wahren Sündensparkasse; denn wie kann ein Dritter jemandem eine Schuld erlassen, die ein Zweiter an den Ersten schuldet? Der Erste kann wohl die Schuld dem Zweiten nachlassen, aber der Dritte in Ewigkeit nie. Ein Dritter aber kann, wenn ein Erster und Zweiter oder der Gläubiger und der Schuldner dumme Menschen sind, wohl einen Rechtsfreund machen und kann sie ausgleichen durch guten Rat und durch gute Tat; aber von Sündenvergeben kann da nie eine Rede sein, – außer der Gläubiger hätte ihn aus dem Grunde seines Herzens dazu bevollmächtigt.

24. Wenn aber Jakobus aus Meinem Geiste ein Sich-gegenseitiges-Sündenbekennen anempfiehlt, so ist darunter noch lange keine Beichte zu verstehen, sondern nur eine gegenseitige vertrauliche Mitteilung eigener Gebrechen und Schwächen, um dafür von dem stärkeren Freunde und Bruder ein recht stärkendes Gegenmittel im Geiste und in der Wahrheit zu bekommen. Sehet, dazu braucht jemand weder priesterliche noch exorzistische Weihen, und das Apostelamt selbst ist nur ein brüderliches Lehramt, aber kein hebräischer und heidnischer Gold-, Silber- und Edelgesteinpomp.

25. Daß die Lehrer der Gemeinde sich im höchsten und reichsten Pompe zeigen sollten, hat Jakobus sicher nicht gemeint, da er den Gemeinden ein gegenseitiges Gebrechen- und Schwächenbekenntnis anriet; er wollte damit nebst dem ärztlichen Zwecke auch den der gegenseitigen Demütigung erreicht haben, daß sich nicht ein Bruder vor dem anderen wie der Pharisäer im Tempel hervortun, sondern dem demütigen Zöllner gleich sein sollte.

26. Da ist also von keiner Beichte, wie schon oben bemerkt, die Rede; wohl aber ist es nicht nur den Aposteln, sondern jedermann anbefohlen, wenn es nötig ist, einen “ungerechten” Haushalter zu machen, welcher nebst anderem sich hauptsächlich darin kundtun solle: So da irgend sehr schwachsinnige Menschen an ihren Brüdern gesündigt haben, diese aber gestorben wären, entweder leiblich oder geistig – bei welchem Umstande an eine Schuldnachlassung gegen ihre schwachsinnigen Beleidiger nicht mehr zu denken ist -, da wohl kann ein Dritter zu den Schwachen treten und ihre vermeintliche große Schuld ganz klein schreiben. Der wird an ihnen ein Werk der wahren christlichen Barmherzigkeit ausüben, besonders wenn er sie zu Mir wendet; in jedem anderen Falle aber soll sich ein Dritter nicht als Schuldnachlasser zwischen zwei Brüder mengen. Wenn er das tut, so soll alle Sünde der zwei auf ihn gelegt sein, weil er sie richten, aber nicht bessern wollte.

27. Dies ist ganz gründlich das leichte Verständnis davon, was es mit der anbefohlenen Sündenvergebung für eine Bewandtnis hat. – Nächstens noch etwas darüber und mehreres vom falschen Prophetentume.

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The Earth

Jesus Christ reveals thru Jacob Lorber
Chapter 71… True and false Prophets

In this book, the Earth reveals herself as a cosmic body which contains nothing dead or inanimate. She is a pulsating, living organism, all of whose organs are precisely analogous to those of the physical human body: an inner world of wonders, where immense elemental powers express a planned and inspired process of development in which all natural occurrences take part.
The first part of this volume, “The Natural Earth,” discloses much of the naturo-spiritual purpose behind the material or physical description of our terrestrial globe. The second part, “The Spiritual Earth,” describes the spiritual spheres which belong to the world of this Earth. Although this description begins in the physical world, it becomes a flash of the highest spiritual knowledge.

Chapter 71: True and false Prophets
(April 22nd, 1847)

Thus says the Lord:

1. Someone might raise the questions, “Can you, at all times, absolutely believe a reborn in regard to what it predicts for the future? Or should one take those predictions with a pinch of salt and doubt?” This is My answer to these questions: “When the reborn human being says, “Do it” then do it, but when he says, “This or that will happen!’ and he does not mention the word “if”, then do not believe him, for then he is not a true reborn being. Whatever will occur will occur conditionally. That is why a prediction of a future event will never take place with certainty. If something were determined in advance, the world would be in the severest of judgments and all freedom would be lost. A genuine reborn being knows this very well, and therefore he would have to prophesy contrary to his knowledge, basically lying, if he were to predict something with certainty.

2. “I Myself was certainly the first Prophet on Earth. But who can prove to Me that, apart from My Resurrection, I predicted anything else with certainty? I did say, however, that I will die, but then rise again on the third day, but I did not predict to anyone the time or the hour of death and resurrection.

3. I also predicted My Advent, but, mind you, with the remark: (* “The time and the hour is known to no one but Me alone, and to those to whom I will reveal it!” However, I have already revealed My Advent, but not the time or the hour. Through the proclamation of the signs, My impending Advent may be recognized.”

(* Matthew 24,36; Mark 13,32; Luke 21,33; Acts 1,7; jl.Ev06.076,08-10* jl.Ev08.049,06; jl.Ev06.174,07-08; jl.Ev08.162,04-06)

4. All prophets, too, predicted the future conditionally, so that no one would be judged by these predictions, but instead keep the freedom to do what was called for in order to elude the threatening judgment.

5. Jeremiah prophesied and sometimes waited in vain for years, bitterly lamenting the lack of fulfillment of his predictions. What he had prophesied to occur on the next day occurred many years afterwards. It took twenty-three years until his prediction of the seventy-year long imprisonment of the Jewish nation by the Babylonians was fulfilled.

6. Jonah waited in vain for the fall of Nineveh, so that even in the end he angrily reproached Me because of My grace. When human beings, threatened with court proceedings, consequently change, then the proceedings will be stopped, even if only a few of them change.

7. When, among a hundred thousand people, only ten be righteous, then I will, because of those ten, spare the hundred thousand from judgment. And when I find a hundred righteous among a million, then I will not, because of the hundred, take the million to court, as I had threatened to do.

8. Should the number of the righteous be higher, then the court will be cancelled for certain. Instead of a general court, there will only be a special court for the most obstinate. However, should there be, as indicated above, fewer righteous human beings, there will then be, after a few more admonitions, the trial that I threatened, and unless there be a change in them it will not be cancelled.

9. According to this well differentiated meaning only a reborn being can and is allowed to predict future events. If the prophecies do not have that face, they are false, and so, the prophet was neither a reborn being, nor was he called and appointed. He did it out of his own power, for which he will find his reward also. When he will say to Me one day, as there are so many out there now… ‘Lord, all of this I have done in Your Name. All was done to Your greater honor!’ and I will answer him (* ‘Depart from Me, I have never known you!’ which means, as a prophet and as one I had appointed to prophesize in My Name, for a prophet who prophesizes for money, is the same as one who serves God for money and worships Him for it. Such people have already taken their reward. Therefore, I have no further business with them; for they have always been false prophets, only compliers and servants of Mammon and Beelzebub. (* Matthew 7:21-23)

10. This should make it very clear that everyone must be very careful with prophecies – with the ones which are called, as well as those which are not. I will not let anyone attain rebirth because of a prophecy, but solely for the sake of eternal life.

11. When I call upon someone to prophesy, he should not add or delete anything on his own initiative. If he does that, he will not fare very well in the future. Therefore it is not easy to be a prophet. A very harmful human being is he who prophesies out of his own might and assumes a divine judgeship.

12. Whoso does this shall be in the same court as that which he had intended for his brethren. Whoso condemns shall be condemned; whoso damns shall be damned. Whoso judges with Hell shall find his judgment in Hell. Whoso judges with death will himself find death; whoso judges with the sword shall be executed with the sword. And whoso judges with darkness shall be cast into the outer darkness. But whoso would not be judged should not judge.

13. If anyone tells you that he has the power from Me to judge, he is a liar in eternity. Only I gave My born-again Apostles and Disciples the power of the highest love for their neighbors, and I gave this love equal standing for love unto Me. And the highest degree of love for a neighbor is My spirit in the heart of every born-again being, as well as in the hearts of those who believe in Me, and love Me and their brothers for My sake. My spirit in a human being is the power of this love, and it is therefore everyone’s duty to forgive their enemies with their whole hearts. And as often as a human being has forgiven his enemies through My spirit, that is how often such a sinner shall be forgiven in all the heavens.

14. Should you, however, be dealing with an evil enemy, where all forgiveness bears no fruit, then you should say, “May the Lord reward you in accordance with your deeds.” This is a remonstration of the sin only.

15. Do these full powers signify that I have bestowed a judgeship? Oh no, they are only full powers in regard to the highest of love for one’s neighbor, or a love that is equal to My divine love. But never a judgeship! This position I have given Myself, and therefore I will not bestow this upon a human being.

16. I gave to human beings the highest mandate of love out of My highest Love for one reason, so that they may easier become true brothers in My name among one another. Because with the Jews, no one could atone for a sin, committed against a fellow man, except the high priest, and this only at certain times and through specific offerings. Two people, who had sinned against one another, remained enemies for so long, until the priest and the offering had reconciled them.

17. How unfortunate this situation was, for the people of whom many lived a few days journey away from Jerusalem. The situation certainly was more of a false perception of the law instead of the law itself! To face this old abuse of the law headstrong and to lighten the burden of the people as much as possible, I have provided every human with the most elevated and divine power of love, in order for them to be able to forgive all their insulters from the bottom of their heart, and that this forgiveness will be valid in all the heavens.

18. Who would bring forth of this an authorization for a judgeship? Or if I had done such a thing, would I not have contradicted Myself, when I condemned all the Judging on one side, but on the other side would have recommended it as an essential requirement for salvation!? Such a thing would not even be expected of a foolish man, let alone of the sovereign wisdom of God.

19. And when I said, “Receive ye the Holy Ghost,” it meant as much and still does as: “Receive the highest of power of My divine love. Whatsoever shall be loosed on Earth shall remain loosed. It requires no further sacrifices nor any more high priests. Whatsoever you bind to your heart, and whatsoever you shall hind on Earth, shall be bound in Heaven.”

20. Neither understand by “loose” and “bind,” forgiveness or remonstration, since loosening is an extrication, and binding is an acceptance.

21. If, for example, a human being be indebted to another, the creditor may forgive the debtor his debt. Or when a heathen converts to Christianity, then a Christian may admit him immediately into the congregation and bind him in his heart with the omnipotence of divine love. Every Christian who believes in Me and loves Me, and is baptized in My name has this right. Without going to the high priest, to whom it was given only in earlier times,  to accept foreign heathen into Judaism through circumcision.

22. Such authority was given therefore – as shown above already – to facilitate the lives of men as much as possible and that he may be able purge his conscience and live a warm-hearted life.

23. But who can deduce from this the right for a judgeship? Wherever such a judgeship exists, it exists against My order. And whosoever takes part therein, that one judges himself, if he thinks, that his sins are absolved, if he lets himself judge out of free will. Such a judging institution will become a true sin savings bank, for how can a third party remit a debt, which the second one owes to the first one? The first one can remit the debt for the second one, but the third one can never do that in all eternity. But a third one can become a legal friend – if the first and second one or the creditor and the debitor are foolish people – and he can help with a good advice and with a good deed. But there can be no talk of forgiving sins, except the creditor would have empowered him to do so from the bottom of his heart.

24. When James recommended through My spirit a reciprocal confession of sins, by no means did that signify what the clergy or the world considers to be a confession, but rather a reciprocal confidential communication of one’s own infirmities and weaknesses, in order to receive from a friend and brother strength and comfort in the spirit and in truth. Behold, no one requires priestly or exorcist consecrations for that. The apostolate in itself is only a brotherly lectureship, but not a heathen gold, silver, and precious gem pomp, with a judicial calling or powers.

25. Jacob surely didn’t mean that the teachers of the congregation should show themselves in the highest and richest pomp, because he advised the congregations to confess each other their weaknesses, but he wanted to achieve with this, next to the medical purpose, also the mutual humiliation, so that not one brother would excel himself before the others, like the pharisees in the temple did, but to be equal to the humble tax collector.

26. There was never any talk about a confession, as already mentioned above. But for sure it is not only commended to the Apostles, but to everyone, if it is necessary, to make an ‘unjust’ housekeeper, which – next to other things – should make himself heard, if there are some weak human beings, who have sinned against their brothers, but these had died either physically or spiritually – at which point a remission of debts against their weak offenders is no longer possible – a third party may, at this point, be of service, and help these weak human beings, and may minimize the great debt. Whoever does that, will perform a great service of truly Christian mercy towards his fellow men, especially when he turns the debtors to Me. In any other situation, however, a third party should not interfere between two brothers as a redeemer of debts. Should he do this, then all the sins which those two have committed will be placed upon him if he should judge them and not intend to better them.

27. This is the well-founded and easy-to-understand explanation in regard to the commended absolution of sins. Next time, a bit more of this and the false prophethood.