DIE HÖLLE… Eine höllisch falsche Vorstellung – THE HELL… A hell of a false Idea

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flagge de  Die Hölle… Eine höllisch falsche Vorstellung

TEIL 1

Eine höllisch falsche Vorstellung

Als Hölle bezeichnen die vom Herrn gegebenen Schriften den schlechten geistigen Zustand einer Seele, grob abgestuft in drei unterschiedliche Ebenen, wobei die unterste Hölle die “auswegloseste” darstellt. Eine örtliche Hölle – im materiellen Sinn – existiert nicht, doch da Materie eigentlich gebanntes Geistiges ist, so ist ein Zusammenhang ersichtlich, welcher geistig schlechte oder böse Aktivität selbst in der Materie verspüren lässt.

Grundsätzlich sind Bilder der Hölle aus einzelnen Visionen über arge Seelenzustände für unsere bildliche Vorstellung verantwortlich. Aus nachfolgender Sammlung sind viele Schreckensszenarien zu entnehmen. Es zeigt sich, dass die Darstellungen durchaus richtig sind, doch deren Deutung ohne die Weisheit des Herrn in die Irre gehen.

Die höllischen Zustände sind real – und der Hölle zu entrinnen ist theoretisch einfach: Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst – und die “Pforten der Hölle” werden auch dich nicht überwältigen können. Praktisch gesehen sprechen wir hier von der Haupt-Lebensaufgabe des Menschen…

Zitate des Herrn…

“Wie sieht dieser Schwerpunkt der Erde dann aus? Woraus besteht er? Ist er ein Diamantklumpen, oder ist er etwa pures Gold oder Eisen oder etwa gar Magnet? Oder ist er etwa gar ein hohler Raum, erfüllt mit nichts als einem ewig unerlöschlichen Feuer, und dient etwa wohl gar zum Aufenthalte der Verdammten und führt den respektablen Titel Hölle, von der die hie und da auf der Erde verstreuten feuerspeienden Berge gewisserart etwa Kamine sind? Da sage Ich: Von allem dem ist im Schwerpunkte der Erde keine Rede, ebensowenig wie physisch genommen bei dem Herzen eines Menschen von allem dem die Rede sein kann…”
(aus “Die Erde”)

“Ja, die göttliche wahre Liebe unterscheidet sich von der höllischen freilich ganz gewaltigst darin, dass die göttliche Liebe zwar auch raubet gleich der höllischen; aber sie gibt alles wieder her! Sie sammelt bloss des Wiedergebens willen, während die höllische Liebe bloss für den eigenen Rachen raubet und nichts wiederhergeben will.”
(aus dem “Grossen Evangelium des Johannes”)

“Warum oh ihr Menschen der Erde produziert ihr Ketten und legt sie dann sicher um eure eigenen Füsse?! Ich sage euch die Wahrheit, ihr seid alles Gefangene, Sklaven eurer eigenen, bösen Gedanken und Wünsche!… Deshalb gebt all diesen Wahnsinn auf und kommt zu Mir zurück! Ruft Meinen Namen an in Ernsthaftigkeit und Wahrheit und ihr seid wirklich frei! Denn Ich halte all die Schlüssel; sogar über den Tod und die Hölle habe Ich komplette Autorität!…”
(aus “Die Trompete Gottes”)

“Zum Beispiel gibt es Seelen, hätten sie Erfolg gehabt mit ihren beabsichtigten Plänen, würden sie am Ende ihres Lebens in die Hölle gehen. Aber weil Ich ein Eingreifen erlaubte, veränderte es den Kurs ihres Lebens komplett. Sie können es nicht sehen und so werden sie bitter.”

Aber wird jene Verbitterung sie nicht auch in die Hölle führen?

“Sie kann, wenn Niemand eingreift. Aber Ich bewege buchstäblich Himmel und Erde, um ihnen Jemand über ihren Weg zu senden, der ihre ganze Gesinnung verändert, viele Male am Ende ihres Lebens, wenn es ihre letzte Chance ist. Nicht dass Ich es nicht früher versuche! Aber Einige sind so verhärtet und stur, dass sie dem Tod gegenüber stehen müssen, um ihre Fehler zu realisieren.”
(aus Liebesbriefe von Jesus)

“Da aber der Geist zufolge notwendigster göttlicher Ordnung eine bestimmte Zeit in die Materie des Fleisches dieser Welt versenkt werden muss, auf dass er fest werde in seiner Freiheit und nahe völligen Unabhängigkeit von Gott, ohne die er Gott nie schauen könnte und noch weniger bestehen in, neben und bei Gott – (So der Geist aber eben in der Materie reift und sich festet in der Freiheit und Unabhängigkeit von Gott, steht er aber in der unmöglich vermeidbaren Gefahr, von der Materie selbst verschlungen und mit getötet zu werden, aus welchem Tode eine Erweckung zum Leben in Gott eine höchst schwere und leidende ist und sein muss) –, so sagte der Herr, wohl verstanden nicht zum Fleischmenschen, sondern zum Geistmenschen: ,So dich das Auge ärgert, da reisse es aus und wirf es von dir; denn es ist besser, mit einem Auge in die Himmel zu gehen – als mit beiden in die Hölle!‘, was soviel sagen will als: Wenn dich das Licht der Welt zu sehr verlockt, so tue dir Gewalt an und kehre dich ab von solchem Lichte, das dich in den Tod der Materie zöge! Benimm also dir selbst als Geist den leeren Genuss der Weltanschauung und wende dich mit deiner Sehe den rein himmlischen Dingen zu! Denn es ist dir besser, ohne alle Weltkunde in das Reich des ewigen Lebens einzugehen, als wie zu weltkundig einerseits und zu wenig geistkundig anderseits von dem Tode der Materie verschlungen zu werden!”
(aus dem “Grossen Evangelium des Johannes”)

“Meine Kinder, seid weise und wachsam; seid nicht getäuscht. Denn Ich sage euch die Wahrheit, von Anfang an war Satan ein Verführer und ein Mörder; er war niemals auf der Seite der Wahrheit. Von Anfang an versuchte er, Meine Leute zu verführen, indem er sagte “Ihr werdet nicht sicher sterben.” Und noch immer bis zu diesem Tag wird die Lüge weit verbreitet gesprochen und akzeptiert und sogar heftig verteidigt von den Kirchen der Menschen, um des Stolzes willen. Denn sie halten die Lüge hoch, indem sie lehren, dass egal ob Einer glaubt und Den Sohn akzeptiert oder ob Einer es unterlässt und Das Leben zurückweist, dass Alle ewiges Leben haben, im Himmel oder in der Hölle… GLAUBT IHNEN NICHT! Schaut mit einem grösseren Weitblick, denn Ich ändere nicht! Ich gewähre den Bösen kein ewiges Leben in irgendeiner Form, noch werden die im Herzen Bösen ewiges Leben sehen! Ihre Existenz wird von ihnen genommen sein; sie werden sicherlich ausgelöscht werden! Da gibt es kein Leben im Tod, noch gibt es Qual in Meinem Gewand, noch ist es Mir in den Sinn gekommen! … Geliebte, die Kirchen der Menschen sprechen Dummheiten, und ihre Führer vermitteln Lehren vom Teufel!…”
(aus “Die Trompete Gottes”)

“Durch dein Herz wirst du nach dem Tode deines Leibes hinaustreten in den endlosen Gottesraum, und nach der Art deines Herzens wirst du ihn entweder als Himmel oder als Hölle antreffen! … Denn es gibt nirgends einen eigens geschaffenen Himmel, noch irgendeine eigens geschaffene Hölle, sondern alles das kommt aus dem Herzen des Menschen; und so bereitet sich ein jeder Mensch im Herzen, je nachdem er Gutes tut oder Böses, entweder den Himmel oder die Hölle, und wie er glaubt, will und handelt, also wird er auch seines Glaubens leben, aus dem heraus sein Wille genährt ward und ins Handeln überging. ”
(aus dem “Grossen Evangelium des Johannes”)

“Da wandte Ich Mich wieder freundlichst zu Petrus und sagte: „Darum habe Ich dich nicht im geringsten herabgesetzt, so Ich dir in der scharfen Anrede gezeigt habe dein Menschliches! Alles, was diesweltlich Menschliches am Menschen ist – als sein Fleisch und dessen verschiedenartige Bedürfnisse aus puren diesirdischen Rücksichten –, ist im Gerichte, darum Hölle und Satan, der da ist ein Inbegriff alles Gerichtes, alles Todes und aller Nacht und alles Truges; denn alles scheinbare Leben der Materie ist nur ein Trugleben, und all ihr Wert ist soviel wie gar keiner.”
(aus dem “Grossen Evangelium des Johannes”)

“Wenn der Geist irgendeines grossen Sünders sich von diesem materiellen Leben löst, um in das geistige Tal einzugehen, ist er erstaunt festzustellen, dass die Hölle, wie er sich diese vorstellte nicht existiert; und dass das Feuer, von dem man ihm in vergangenen Zeiten erzählte, nichts anderes als die geistige Auswirkung seiner Werke ist, wenn er dem unerbittlichen Richter gegenübersteht, welcher sein Gewissen ist. … Dieses jenseitige Gericht, diese Helligkeit, die inmitten der Finsternis anbricht, die jenen Sünder umgibt, brennt stärker als das heisseste Feuer, das ihr euch vorstellen könnt. Doch es ist keine Marter, die im voraus als eine Strafe für den, der Mich verletzt hat, vorbereitet wurde. Nein, diese Qual entspringt der Erkenntnis der begangenen Verfehlungen, dem Leid, den verletzt zu haben, der ihm das Dasein schenkte, einen schlechten Gebrauch von der Zeit und all den Gütern gemacht zu haben, die er von seinem Herrn empfing.”
(aus “Das Dritte Testament”)

TEIL 2

Die Hölle
Visionen und deren Entsprechungen

Visionen, Bilder, sind die einzige Möglichkeit, dem geistig blinden Menschen seelische Zustände darzustellen. Visionen der Hölle sind Schreckensbilder. Grundursachen für diese grässlichen Präsentationen sind die nicht weniger grässlichen geistigen Eigenschaften vieler Menschen.

Das “Bild” der Hölle soll aufrütteln – es soll Ekel erregen vor den eigenen  abscheulichen Verhaltensmustern. Damit hätten die Visionen ihren eigentlichen Zweck erfüllt. Doch… jeder soll SICH SELBST messen, nicht den Nachbarn…

Der Herr offenbart durch Seinen Jünger und Apostel Johannes in “Die geistige Sonne”:

(Band 2, Kap. 108)

11. …das ist .. der eigentliche Grund alles Lasters, .. sein Name ist – Herrschsucht!

12. Mit diesem Begriffe haben wir nun auch das ganze Wesen der untersten Hölle kennengelernt, und dieses Wesen entspricht der äusseren Erscheinlichkeit eines Weltkörpers. – Auf der Oberfläche ist der erste Grad der Hölle in der polypenartigen Genusssucht deutlich zu erkennen; denn da ist alles ein Fresser, was ihr nur ansehet. In der mehr inneren Rinde der Erde beurkundet sich das Fasten und Magerwerden; es besteht nirgends eine Vegetation. Wie im starren und rachebrütenden Tode liegt alles da; höchstens zeigen sich hier und da Feuerquellen und andere heisse Wasserquellen als entsprechende Bilder des schon überall durchblickenden Zornes der Geister dieser Hölle.

13. Gehen wir in das Inwendige der Erde, da entdecken wir nichts als ein fortwährendes mächtigstes Durcheinandergedränge. Ein Feuer weckt und erstickt das andere. Jeder Wassertropfen, der da hineingelangt, wird alsobald in glühenden Dampf verwandelt.

14. Je mehr aber hier vorgeht, desto grösser stellt sich die Reaktion über der Oberfläche der Erde dar und dämpft allezeit mit der grössten Leichtigkeit alle diese inneren Reaktionen. Und so ist es vom Herrn weise eingeleitet, dass Ihm auch alle diese Höllen trotz stärksten Widerwillens zur ewigen Erhaltung der Dinge dienen müssen. Und dieser Mussdienst, welcher den höllischen Geistern wohlbekannt ist, ist ihre grösste Qual, weil sie da sehen, wie trotz ihres Widerwillens all ihre Aktion im allgemeinen der göttlichen Ordnung auf ein Haar entsprechen muss. –

15. Das ist aber auch zugleich die unendliche Liebe und Weisheit des Herrn, denn auf diesem Wege ist es allein möglich, diesen argen Wesen in ihrer herrschsüchtigen Handlungsweise Schranken zu setzen. Denn sehen sie, dass Sich der Herr ihre bösesten Unternehmungen allzeit zugute machen kann, da werden sie erbost und tun garnichts mehr, – bis sie wieder einen neuen Plan gefasst haben, um ihn gegen den Herrn in Ausführung zu bringen. Welchen der Herr natürlich auch wie die früheren zu benützen weiss. – Das ist theoretisch betrachtet die Aktion und das Wesen der untersten Hölle.

16. Wie sich aber alles dieses in der Erscheinlichkeit kundgibt, dazu wollen wir in der Folge einige Betrachtungen machen, und zwar alle drei Höllen hindurch! –

(Band 2, Kap. 109)

1. Wie es erscheinlich in der ersten Hölle aussieht, das habt ihr schon einmal im Verlaufe der Mitteilungen aus der Sonne gesehen, wie auch die verschiedenartigen Eingänge in die erste Hölle. Nur muss ich das Wenige noch beisetzen, dass der Eifer eben derjenigen höllischen Geister, die ihr in der ersten Hölle geschaut habt, vorzugsweise nur ein Genuss- oder, wie ihr zu sagen pfleget, ein Fress-Eifer ist. Es gleicht dieser Zustand demjenigen auf der Erde, in welchem die Menschen auch alles Mögliche ergreifen, um, wie ihr zu sagen pfleget, zu einem Brote zu gelangen.

2. Die einen errichten verschiedenartige Gewerbe, die andern haschen nach Beamtenstellen, wieder andere nach irgendeiner guten Heirat. Aber das alles tun sie nicht etwa des Guten wegen, sondern rein nur ihrer selbst und des Brotes wegen. Sie kümmern sich in diesem Zustande wenig um irgendeine Herrlichkeit, sondern es liegt ihnen alles daran, eine gewisse Versorgung zu bekommen.

3. Nach himmlischer Art sorgt man sich um gar nichts ausser allein um die Liebe und die Erkenntnis Gottes. Für alles andere sorgt der Herr! Nach höllischer Art aber sorgt man sich gerade umgekehrt. Man will eine sichere Versorgung haben und denkt im besten Falle: Wenn ich erst für alle äusseren Bedürfnisse gedeckt bin, dann will ich sehen, ob der Geist mit dieser Versorgung zufrieden ist. Wenn aber dann jemand eine äussere Versorgung erlangt, welche gewöhnlich mit irgendeiner kleinen Herrlichkeit verbunden ist, so geht der Versorgte bald in einen seiner Herrlichkeit entsprechenden Hochmut über, den er durch einen gewissen Glanz stets mehr aufzurichten bemüht ist. Aus diesem Grunde fangen denn auch junge Beamte wie auch angetretene Gewerbsleute – versteht sich ein jeder in seiner Sphäre – sich mehr und mehr aufzublähen an. Gar bald wissen sie nicht mehr, wie sie sitzen, stehen, gehen, sehen, hören und reden sollen, damit man ihnen auf den ersten Augenblick anmerkt und gewisserart anerkennen und von der Nase ablesen soll, in welcher Herrlichkeit sie stecken und was für ein vielsagendes Amt sie bekleiden.

4. Sind solche Menschen auf diese Weise versorgt, da sollen sie sich um nichts mehr sorgen, denn sie haben ihr bestimmtes Einkommen und Brot erhalten. Sie sollten jetzt für das Geistige zu sorgen anfangen. Aber – ganz umgekehrt – jetzt ist mit der Versorgung das Glanz- und Herrschbedürfnis eingetreten. Darum sorgen sie jetzt mehr als je dafür, um nur höher und höher zu steigen, wie die Gewerbsleute, um nur reicher und reicher zu werden. In dieser Lage werden sie voll Neides und inneren Hasses gegen diejenigen, die ihnen irgend im Wege stehen.

5. Die Nächstenliebe geht bei ihnen so weit, dass so mancher Unterbeamte nichts sehnlicher wünscht als den Tod seines ihm vorgesetzten höheren Beamten, um bei solcher Gelegenheit dann die Stelle des Höheren einzunehmen. Der Gewerbsmann wünscht nichts sehnlicher als den geschäftlichen Ruin seiner Kollegen, damit er dann alles Geschäft an sich reissen könnte. Ja, seine Nächstenliebe geht so weit, dass er alle seine Geschäftsgenossen mit einem Tropfen Wasser umbringen möchte, wäre solches nur irgend möglich. Er unternimmt auch alles Erdenkliche, um, wo und wie nur immer möglich, seinen Nebengeschäftsmann zu ruinieren.

6. Wenn ihr dieses weltliche Benehmen nur ein wenig klar beleuchtet, so habt ihr schon die erste Hölle vollkommen in dem Fressbestreben und auch, wie diese in die zweite Hölle übergeht, im Hass, Zorn, Neid und Herrschbestreben auf ein Haar genau getroffen vor euch. Ihr brauchet hier nichts als die äusseren sittlichen und bürgerlichen Staatsgesetze hinwegzustreifen, und die erste wie die zweite Hölle sind buchstäblich und bildlich vor euch.

7. Was sich auf der Welt unter dem Deckmantel der sittlichen und bürgerlichen Gesetze noch in einer gewissen Dezenz ausnimmt, das tritt bei Hinwegnahme dieser Gesetze sogleich als Raub, Krieg und Mordbrennerei auf. Da habt ihr dann das vollkommene Bild der ersten Hölle.

8. Wollt ihr aber das Bild der zweiten Hölle, so tuet dasselbe. Ihr werdet sogleich allenthalben eine geheime Verschmitztheit zu entdecken anfangen, und nirgends werdet ihr Menschen oder Geister sich gegenüberstehend entdecken, die nicht gegenseitige Todfeinde wären. Begegnen sie sich auch äusserlich freundlich und voll Höflichkeit wie auch voll scheinbarer gegenseitiger Liebe, so ist aber alle diese Liebe dennoch nichts anderes als purer Hass. Denn alles das ist Politik, um den Gegner zum Frieden zu stimmen, ihn auf die feinste Art zu entwaffnen, um ihn dann desto sicherer ohne Widerstand überfallen zu können und bis in den Grund und Boden zu verderben.

9. Betrachtet nur auf eurer Erde die sogenannten Kriecher und Speichellecker. Das sind gewöhnlich die grössten Todfeinde derjenigen, vor denen sie kriechen. Sie erheben sie aus demselben Grunde wie ein Geier eine Schildkröte, um sie, wenn er mit ihr die rechte Höhe erlangt hat, auf das schmählichste fallen zu lassen und so durch ihren Fall noch mehr zu gewinnen.

10. Sehet, das ist wieder buchstäblich und bildlich die rein höllische Liebe des zweiten Grades. Daher werden in dieser Hölle auch schon allerlei Trugkünste gehandhabt, um sich gegenseitig zu fangen und zu verderben, in der tollen Meinung, durch den Fall anderer auf jede mögliche Weise stets mehr zu gewinnen. –

11. Auf diese Weise lernen auch unsere Schüler die Höllen zuerst theoretisch und dann praktisch erscheinlich durch und durch kennen. Und so hätten auch wir in möglichst gründlicher Kürze die ersten zwei Höllen erscheinlich beschaut. – Wer diese Darstellung nur ein wenig nachdenkend beachtet, der hat alles sonnenklar vor sich. Was aber die Erscheinlichkeit der dritten Hölle betrifft, so wollen wir derselben eine eigene Betrachtung widmen, denn diese muss am meisten erkannt sein, weil sie der Grund alles Lasters ist. –

(Band 2, Kap. 110, Die Visionen)

1. Ihr werdet euch denken, mehr aber noch so mancher andere, so er bei dieser Mitteilung gegenwärtig wäre: Es ist wohl recht löblich und auch moralisch nützlich, dergleichen Eröffnungen zu vernehmen, durch welche gewisserart bildlich das Grundböse dargestellt wird; aber es gibt nun bereits eine Unzahl Beschreibungen der Hölle auf Erden. Sie scheinen alle ähnlichen Ursprungs zu sein, aber wie verschieden sind sie voneinander! Bei dem einen ist die Hölle ein feuriger Schwefelpfuhl, bei dem andern ein nagender Glühwurm, wieder bei andern ein wütend Feuer, eine ewige Finsternis, ein ewiger Tod. Bei einigen werden die Verdammten gepeinigt, gesotten und gebraten, bei den andern sind sie barste Freiherren. Einige wieder erblicken in der Hölle nichts als eine entsetzliche Kälte, andere wieder den glühendsten Zorneifer. Einige erblicken darin elendeste, verkrüppelte und ausgehungerte Menschengestalten, andere wieder eine Vereinigung der sonderbarsten, scheusslichsten Gestalten, die nur je menschlicher Phantasie entstammen können. Und so hat man unter dem Begriffe der Hölle einen wahrhaften Proteus vor sich, den man unter keiner Gestalt festhalten kann.

2. Wird hier auch eine den menschlich reinen Begriffen vollkommen zusagende und für diese Zeit wohlbegreifliche Darstellung der Hölle gegeben, wer bürgt dafür, dass diese Darstellung mit der Zeit nicht wieder durch eine andere verdrängt wird? Denn nichts existiert so vielfach unter allerlei Gestalten unter den Menschen als eben dieser Schreckensort unter dem Begriff „die Hölle“.

3. Gut, sage ich euch, meine lieben Freunde! Euer bedenklicher Einwurf hat seinen guten Grund, denn er stützt sich vollkommen auf die Realität des vorhandenen Begriffes der Hölle. Darum aber will und muss auch ich euch hier die Hölle in einem solchen allgemeinen Lichte zeigen, in welchem jede mögliche, bis jetzt irgendwo auf der Erde vorhandene Darstellung der Hölle ihre vollkommene Rechtfertigung finden soll.

4. Wenn man die Hölle nur nach der Äusserlichkeit oberflächlich betrachtet, so ist es begreiflich, warum sie als ein wahrer Proteus in stets anderer Erscheinlichkeit auftritt. Aber ganz anders verhält es sich mit der Sache dann, wenn man sie vollkommen aus ihrem Grunde betrachtet.

5. Damit ihr aber solches klar einsehet, wollen wir durch kleine Beispiele diese sehr verfängliche Sache so beleuchten, dass sie vor jedermanns Augen unter der Beleuchtung der Sonne dastehen soll.

6. Nehmen wir einen Staat an, in dem es viele Tausende von Menschen gibt. Alle diese Menschen, Kretins, Trottel und unmündige Kinder ausgenommen, machen sich allerlei bunte Begriffe von der geheimen Staatspolitik. Wer solche näher kennenlernen will, darf sich darüber nur mit verschiedenen Menschen in ein Gespräch einlassen. Die einen sehen nichts als Krieg vor sich, die anderen nichts als geheime Verrätereien, wieder andere geheime Volksbetrügerei, andere wieder lauter Klugheit. Einige schreien laut über Ungerechtigkeit, andere können wieder nicht genug lobhudlerische Worte finden, um die Verfassung und die geheime staatskluge Politik über den grünen Klee zu loben.

7. Das wären aber noch lauter nüchterne Ansichten des gebildeteren Teiles im Volke über die geheim-politische Staatsverwaltung. Wer aber Lächerlichkeiten vernehmen will, der begebe sich in finstere Dorfstuben mancher Landbauern. Da darf er überzeugt sein, dass er in solchen Kabinetten alles vernehmen wird, was eine ungebildete, rohe menschliche Phantasie nur hervorzubringen imstande ist. Zum Beispiel, dass der Kaiser die Absicht habe, eine Stadt vergiften zu lassen, oder dass er in einem Lande die Pest dem Volke einimpfen lassen will, oder dass er mit einem fremden Monarchen einen Bund geschlossen habe, irgendein Landesvolk mit dem Schwert in einer Nacht umzubringen und die Güter der umgebrachten Untertanen auf diese gewalttätige Weise an sich zu reissen, an andere Albernheiten nicht zu denken, wonach der Monarch bei irgendeiner Gelegenheit entweder seine eigene Seele oder die Seelen seiner Untertanen zur Gewinnung eines grossen irdischen Vorteils dem Teufel leibhaftig verschrieben habe! Dass das alles sich so verhält, braucht keines näheren Beweises, indem es einem jeden freisteht, sich davon tagtäglich zu überzeugen.

8. Dass sich die Sache so verhält, unterliegt also keinem Zweifel, frage aber: Wer aus all diesen tausend und tausend politischen Begriffsaufstellern hat den rechten Begriff, den rechten Grund der geheimen Staatsverwaltung aufgestellt? Im Grunde keiner; aber dessen ungeachtet hält ein jeder mit geheimnisvoller, weise tuender Miene den seinen für den richtigen. Wie aber ist es möglich, über etwas begründete Begriffe aufzustellen, wovon man selbst keinen Begriff hat?

9. Sehet, der Grund davon liegt zum Teil in der äusseren Erscheinlichkeit wie in der Individualität dessen, der die Erscheinlichkeit betrachtet. Je weniger inneren geweckten Grund der Betrachtende hat, desto unsinnigere Begriffe kombiniert er sich von der Erscheinlichkeit. Und sehet, gerade also verhält es sich bis jetzt mit dem Begriffe der Hölle.

10. Nur äusserst wenigen Sehern ward es vergönnt, in den Grund dieses Ortes einen tieferen Blick zu tun, aber sehr vielen ward es gestattet, eines oder das andere Erscheinliche dieses Ortes zu erblicken. Und so hat die Darstellung des Erscheinlichen durch ihre voluminöse Masse stets den wahren Grund überboten. Aus diesem Grunde hat sich dann die Hölle unter so mannigfachen Gestalten vervielfacht und niemand wusste und weiss es bis jetzt vollkommen, wie er mit diesem Orte daran ist.

11. Frage aber weiter: Wer im Staate könnte wohl von der geheimen Staatsverfassung den richtigsten Grundbegriff aufstellen? Sicher niemand anderer als der kluge Monarch selbst.

12. Wenn sich die Sache unwiderlegbar so verhält, da wird diese Frage auch für das düstere jenseitige Verhältnis passen, und die Antwort wird keine andere sein, als dass nur derjenige über diesen Ort den richtigen und allgemein geltenden Grundbegriff aufstellen kann, der da ein Herr ist wie über alle Himmel, so auch über alle Höllen!

13. Wie aber jemand, der in den Grund der geheimen Staatsverwaltung eingeweiht ist, mit leichter Mühe den Grund aller im Volke kursierender Begriffe erschauen wird, so wird auch derjenige, der den wahren Grund dieses Ortes unter dem Begriffe der Hölle vom Herrn aus kennt, den Grund aller anderen albernen Begriffe darüber einsehen.

14. Ein jeder Mensch trägt nach seiner Individualität den Himmel wie die Hölle in sich.

15. Wird er nun durch einen gewissen Zustand seiner eigenen Individualität ansichtig, so wird er dadurch nur seiner eigenen unausgebildeten Hölle oder seines höchst unvollkommenen Himmels ansichtig. Auf diesem Wege können dann zahllosfache verschieden aussehende Höllen entstehen.

16. Ist aber das hernach schon als Grund anzunehmen? Sicher so wenig, als wenn einer, der am seichten Ufer mit einem Spazierstäbchen das Meer misst, wo es höchstens einen halben Schuh tief ist, dann im Ernste auftreten und fest behaupten möchte, das Meer sei nur einen halben Schuh tief, denn er selbst habe es gemessen. Ebenso gilt es auch hier von der Behauptung aller Seher, die da sagen: Ich habe die Hölle in diesem und jenem Zustande also gesehen. Wie wenig aber jemand das seichte Ufer, das wohl auch zum Meere gehört, als den eigentlichen Hauptgrund des Meeres ansehen kann, ebensowenig kann auch eine solche geschaute Erscheinlichkeit der Hölle als deren wahrer Grund angenommen werden.

17. Wie sich aber der eigentliche Grund finden und gründlichst beschauen lässt, solches wird die Folge zeigen. –

(Band 2, Kap. 112, Irdische Bilder der Fundamentalhölle)

1. Erstens. Stellet euch einen reichen Spekulanten vor. Beschauet diesen ewigen Nimmersatt recht. Was ist seine Liebe und was sein Wollen? Nichts anderes als sich auf jede mögliche, nur einigermassen bürgerlich gesetzlich erlaubte Art die Habseligkeiten eines ganzen Landes, endlich eines ganzen Reiches zu verschaffen, und ist ihm das gelungen, sich auch mehrerer Reiche, wenn nicht der ganzen Erdoberfläche zu bemächtigen. Es gelingt ihm solcher Plan freilich nicht ganz und gar, und er wird seine Idee schwerlich gänzlich realisieren. Trotzdem geht sie in ihm nicht zugrunde und wird heimlich also lauten: Hätte ich nur eine Kriegsmacht von wenigstens ein paar Millionen unbesiegbarer Krieger, so holte ich mir alles Gold und alles Silber, alle Edelsteine und alle Perlen der ganzen Welt auf einen Haufen zusammen.

2. Mancher hat auch diesen Wunsch: Wenn doch über ein ganzes Land eine Pest käme, welche bis auf mich alle Menschen ins Gras beissen liesse, so bliebe ich der natürliche Universalerbe des ganzen Landes. Und wenn dann Menschen irgendeines anderen Landes kämen und möchten mir meine Universalerbschaft streitig machen, da sollte sie gleich an der Grenze die Pest packen und erwürgen! –

3. Sehet, das ist ein Bild der Fundamentalhölle, das ihr tagtäglich unter den Menschen finden könnet, bei allen Klassen, angefangen vom gemeinsten Krämer bis hinauf zum grössten Grossspekulanten. Was hindert diese daran, dass sie solche löbliche Ideen nicht realisieren können? Nichts als die fatale Materie. Nehmen wir aber nun diese hinweg und betrachten darauf mit denselben Eigenschaften den absoluten Geist, und wir haben die Fundamentalhölle in bester Form vor uns. – –

4. Zweitens. Da steht ein geringer Offizier vor uns. Welcher Hauptgedanke wohnt in dessen Brust? Etwa der, dem Staate nützliche Dienste zu leisten? O nein, das ist der letzte. „Avancieren“, das ist der Hauptgedanke; wenn es möglich wäre, jede Stunde eine Stufe höher zu klimmen, in einem Jahre wenigstens ein General zu werden und als solcher so bald als möglich in die höheren Rangstufen aufzusteigen. Hat er, setzen wir den Fall, die höchste Stufe erreicht, so wird sein Plan, oder wenigstens sein Hauptgedanke sich darin aussprechen: Nun hinaus mit ungeheuren Kriegsscharen zur Besiegung aller Völker. Sind diese besiegt und habe ich die Macht in meinen Händen, dann müssen alle Kaiser, Könige und Fürsten vor meinem Schwerte zittern!

5. Wer hier die Herrschsucht in unserem Offiziere nicht erkennt, der muss mit siebenfacher Blindheit geschlagen sein. Was ist hier wieder der Unterschied, dass unser Offizier solches nicht zu realisieren vermag? Wie oben die materiellen, naturmässigen, beschränkenden Verhältnisse. Die Materie klopft unserem Helden auf die Finger, und er muss sich wohl oder übel seine geringe Offiziersstelle gefallen lassen. Dafür aber schimpft er nicht selten und sucht seine Herrschlust seinen Untergebenen so fühlbar als möglich zu machen. Das geringste Verschulden von seiten eines Untergebenen wird mit tyrannischer Unbarmherzigkeit geahndet. Nehmet bei diesem Offiziere die materiellen Hindernisse hinweg, und ihr habt ein zweites vollkommenes Bild der Fundamentalhölle in einer unübertrefflichen Form vor euch.

6. Auch dieses Bild könnet ihr vielfach finden, besonders in jener Menschenklasse, welche berechtigt ist, einen Degen zu tragen, wie auch bei derjenigen, die das Privilegium hat, ein sogenanntes adeliges Wappenzerrbild vor ihrem wenig sagenden Namen zu führen. Überall werdet ihr da die Herrschlust finden, und das im ausgeprägtesten Zustande. Und das ist ja eben der Grund der untersten aller Höllen, welcher unersättlich ist und seine Herrschlust und Gier bis ins Unendliche ausgedehnt haben will. – In der Folge der Bilder mehr! –

(GSO1, aus Kap. 18, Die jenseitige Gestaltung des Wuchers – Geldverleih und Industrie)

4. …Da ist schon ein geräumiges Fenster; seht einmal hinein und saget mir, was ihr da erblickt.

5. Oh, ihr fallet gleich beim ersten Hause schon zurück. Was wird es dann erst beim nächsten Hause mit euch für eine Bewandtnis haben? Ihr saget ganz erstaunt: Um Gotteswillen, das ist unerhört, unmenschlich, undenkbar! Im Hintergrunde sass auf einer breiten Bank ein menschliches Ungeheuer. Es hatte eine übermenschliche Dicke, einen mehr als das halbe Zimmer einnehmenden, abscheulich herabhängenden Bauch. Am Halse sass eine schmutzige Fettwulst auf der andern. Vor ihm standen eine Menge abgemagerter Skelettmenschen, drängten sich zu diesem allergrauslichsten Fettwanste hin und sie baten ihn, dass er sie auffressen möchte! – Und wirklich hatte dieses Ungeheuer auf einem starken Tisch vor sich mehrere schon ganz abgenagte Menschengerippe. Einige im Hintergrunde aber fluchten diesem Ungeheuer und wollten wütend auf dasselbe losstürzen. Doch sie wurden abgehalten von denjenigen, welchen das Ungeheuer versprach, von ihrem Fleische auch etwas zu verzehren und dasselbe in sein Fett zu verwandeln.

6. Ihr fraget nun freilich: Was soll es denn mit diesem sonderbaren greuelhaften Bilde für eine Bewandtnis haben? Solches mag begreifen, wer es will; wir begreifen es einmal nicht. Ich aber sage euch, meine lieben Brüder und Freunde, wenn ihr solches nicht auf den ersten Augenblick begreifet und fasset, so müsset ihr ja völlig blind auf eurer Erde herumwandeln.

7. Ist das nicht ein vortreffliches Bild eines Wucherers, und ganz besonders eines selbstsüchtigen Hauptindustrieritters, der sich zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat, alles aufzuspeisen, was ihn nur immer zinserträglich umgibt? Bestimmet einmal die sättigende Grenze eines solchen Wucherers; geht seine Begierlichkeit nicht ins Unendliche? Würde er sich wohl nur das geringste Gewissen machen, so er die Schätze und Reichtümer der ganzen Welt an sich zu reissen vermöchte? Wird er wohl eine Träne vergiessen, wenn er das Leben aller Witwen und Waisen der Erde an sich reissend aufzehren könnte?

8. Ich sage euch: Die Armen laufen noch haufenweise zu ihm hin und opfern ihm all ihre Habe und Kräfte: für den schnödesten Sold lassen sie sich von ihm nahe gänzlich aufreiben und aufzehren. Andere tragen ihre wenigen Schätze zu ihm hin und preisen sich glücklich, so er dieselben nur gegen einen elenden Zins angenommen hat. Ja viele Betrogene gehen so weit, dass sie es förmlich für eine Notwendigkeit ansehen, dass sie von ihm nach Gestalt der Dinge ohne sein Verschulden haben geprellt werden müssen.

9. Einige ebenfalls Habsüchtige, aber dabei doch weltlich unkluge arme Teufel, die Lumperei dieses Reichen einsehend, drohen ihm mit der Vernichtung und mit dem Tode. Allein die Interessenten unseres Wucherers, erkennend, dass sie mit dem Tode desselben noch eher zugrunde gingen denn bei der vollkommenen Sättigung desselben, verhindern soviel als möglich einen solchen Gewaltstreich.

10. Nun, was sagt ihr denn zu diesem Bilde? Ist es nicht vortrefflich und zeigt dieses Laster im enthüllten Zustande, wie es ist? – Solches aber ist nur ein gutmütiger Anfang…

Ein weiteres Bild:

12. Ihr sahet hier ebenfalls im Hintergrunde ein scheusslich fett gemästetes Wesen. Dieses Wesen hatte einen entsetzlich aufgetriebenen Bauch, sein Kopf einen grossen Rachen gleich dem einer Hyäne, seine Arme waren gestaltet wie ein Paar kräftigste Riesenschlangen, seine Füsse waren gleich denen eines Bären. Auf seinem überaus grossen Bauche war eine Art Altar aufgerichtet. In der Mitte dieses Altars ging ein zweischneidiger Spiess in die Höhe. Auf diesem Spiesse erblicktet ihr eine Menge abgemagerter Menschenwesen aufgesteckt. Ein Schlangenarm war stets beschäftigt, die Gespiessten vom Spiesse herabzunehmen und sie dem Rachen des Vielfrasses zuzuführen. Ein anderer Schlangenarm griff nach allen Seiten umher nach den armseligen, in dieses schauerliche Gemach unglücklich verbannten Menschen, und den nächsten besten, den er ergriff, erdrückte er und schleuderte ihn dann auf den Spiess seines Bauchaltars. Das grosse Jammern der Unglücklichen machte seinen Arm nur um so tätiger. Sehet, das ist das Bild, das ihr geschaut habt.

13. Wie gefällt es euch? Ihr saget: Ganz entsetzlich schlecht! und ferner: Das ist denn doch etwas zu stark. Auf der Erde geht es zwar arg zu; aber was dieses Bild betrifft, so scheint es doch offenbar eine bedeutende Übertreibung zu sein!

14. Ich sage euch aber: Hier ist weder zuviel noch zuwenig, sondern allezeit die nackte Wahrheit. Blicket nur auf eurer Erde gewisse Handelsindustriehelden an. Nehmet einen Massstab und bemesset den Rachen der Habsucht an demselben. Dann prüfet seine Arme, wie dieselben beschaffen sind, und ihr werdet finden, ob sie nicht völlig diesen gleichen. Der eine ist beschäftigt, stets einzuscharren, der andere, auf allen Wegen durch Schlauheit, List oder Gewalt Beute zu machen. Wenn er gar einen Fang gemacht hat, so wird dieser sogleich als ein Opfer der Habsucht auf den euch schon bekannten Altar gesteckt.

15. Ihr fraget: Warum befindet sich denn dieser Altar gerade auf dem Bauche dieses Ungeheuers? Weil unter dem Bauche zu verstehen ist die allerschmutzigste Art der Habsucht, Selbstsucht und Eigenliebe. Der grosse Bauch bezeichnet die übermässige Art solcher Liebe, und der Altar auf dem Bauche bezeichnet das weltlich Ehrsame und Erhabene und somit die stolze und hochmütige Art derlei grossartiger Industrieritter.

16. Was bedeutet denn das aufgestellte zweischneidige Schwert oder der Spiess am Altare? Solches solltet ihr wohl auf den ersten Augenblick erraten; habt ihr denn noch nie etwas vom Handels oder Wechselrecht gehört? – Sehet, da ist es auf dem Altare! Daher darf sich nur irgendein armseliges Wesen fangen lassen, so wird es ergriffen, ohne alle Gnade, Schonung und Pardon auf das Recht hinaufgesteckt und somit mit solchem Rechte sogleich zu Tode gespiesst.

17. Ihr fraget noch: Wer sind denn dann die vielen Armseligen, die da fleissig abgefangen werden, und warum ist der Spiess zweischneidig? Die vielen Armseligen sind allerlei Menschen. Ein Teil, die dem Fange zunächst ausgeliefert sind, sind die Kleinhändler, ein Teil die, welche ihre Produkte notgedrungen an einen solchen Grossspekulanten abliefern müssen, ein dritter Teil sind allerlei arme auswärtige Völker, die mit solch einem Hause in Handelsverbindungen stehen, ein vierter Teil sind andere kauflustige Menschen, ein fünfter Teil anderweitige Handelskompagnons, ein sechster Teil die dem Hause dienende Klasse und noch ein siebenter Teil sind solche, die unter allerlei Rücksichten und Beziehungen von einem solchen Hause abhängen. Für alle diese Klassen ist der zweischneidige Spiess in steter Bereitschaft. Aber wir hätten bald vergessen, was die doppelte Schneide des Spiesses bedeutet.

18. Solches ist ja doch auch leicht mit den Händen zu greifen. Die eine Seite bedeutet die kaufmännische Handelspolitik. Was bedeutet dann die zweite Schneide? Dasjenige, worauf sich die Handelspolitik stützt. Worauf stützt sie sich aber? Auf das ihr eingeräumte Recht, jeden Zweig ihrer Handlung so zu ergreifen, dass es ihr die sicheren Wucherprozente abwirft. Versteht ihr solches? Solltet ihr solches nicht genau verstehen, so schlaget irgend nach und sagt es mir, wo dem Handelsstande der Gewinn gesetzlich vorgeschrieben ist? Also schneidet der Spiess auf beiden Seiten; fürs erste durch die euch wohlbekannte kaufmännische Politik und auf der anderen Seite durch die unbeschränkte Gewinnsucht; und diese beiden Schneiden sind mit dem Handelsrechte so eng verbunden wie die zwei Schneiden mit einem Schwerte. Ist das Bild nicht treffend und zeigt, wie ich gesagt habe, nicht mehr und nicht weniger als die nackte Wahrheit?

19. Ihr saget nun: Das Bild ist richtig; aber hier bleibt uns auch kein Zweifel mehr übrig, dass es in die unterste Hölle gehört! – Im Grunde habt ihr nicht ganz unrecht, allein, es bleibt beim früheren Ausspruche. Denn dieses alles bezeichnet nur das Laster an sich, ohne auf diejenigen Personen abzusehen, welche solch ein Laster wirklich verüben. Daher ist es höllischer Art, aber nicht die Hölle selbst; denn würdet ihr solches in der wirklichen Hölle zu schauen bekommen, da erginge es euch ganz anders schon bei einem fernen Anblicke, als es euch hier ergeht in der vollen Nähe eines solchen Lasterbildes.

(GSO1, aus Kap. 19, Die jenseitige Gestaltung der Herrschsucht)

7. Ihr saget: O lieber Freund und Bruder! Schrecklich, überschrecklich, ja entsetzlich war der Anblick! Im Hintergrunde sahen wir ein Wesen kauern, dieses hatte das Aussehen eines allerscheusslichsten und schrecklichsten Drachens. Dieser Drache hatte wohl einen menschenähnlichen Kopf, aber anstatt der Haare war eine unzählige Menge der giftigsten Schlangen zu sehen, welche sich nach allen Seiten krümmten und herumschauten mit ihren feurigen Augen, ob sich kein Raub oder keine Beute dieser schauerlichen Wohnung nahe.

8. Mehr gegen den Vordergrund an den Wänden herum sahen wir dann wieder eine Menge elender menschlicher Gestalten, welche an Händen und Füssen mit Ketten geknebelt waren. Eine Menge freier Schlangen kroch um dieselben herum, biss ihnen die Adern auf und saugte ihnen das Blut aus. Das scheussliche Wesen im Hintergrunde aber hatte in seiner rechten, mit einer Schlange umwundenen Hand ein glühendes Schwert und in der andern Hand wie eine zusammengewundene Schriftrolle. Diese Rolle entblätterte nicht selten eine Schlange, die um seinen linken Arm gewunden war, und züngelte in der entblätterten Schriftrolle herum, als wollte sie das im Hintergrund sitzende Ungeheuer auf etwas ganz besonders aufmerksam machen. Nach solchem Akte sahen wir, dass aus einem finsteren Hintergrunde bald mehrere höchst unglücklich scheinende menschliche Wesen von einer Menge Schlangen hervorgezogen wurden. Über diese schwang das im Hintergrunde sitzende Ungeheuer alsbald sein glühendes Schwert, zerfleischte einige, andere liess es durch die Schlangen, die Menschenarme hatten, wieder mit Ketten belegen und den andern beigesellen. – Solches haben wir gesehen, und nicht mehr und nicht weniger.

9. Ich sage euch: Ihr habt recht gut geschaut und alles gehörig entdeckt, aber ihr saget nun: Lieber Freund und Bruder! Ein Laster unter diesem Schauerbilde kann es auf der Erde ja doch wohl nicht geben! Ich aber sage euch: Noch ums Unbegreifliche viel Ärgeres, als dieses Bild es bezeichnet, gibt es in eben dieser Hinsicht auf der Erde. Ratet aber nun einmal, was unter diesem Bilde für ein Laster steckt? Sehet, dieses Bild entspricht der weltlich tyrannischen Herrschsuchtspolitik. Alles, was sich der Herrschsucht nähert, nähert sich auch dem Inwendigen nach ganz charakteristisch diesem Bilde. Ihr dürfet aber darunter nicht etwa die weise Staatsklugheit gerechter, von Gott gesalbter Könige und Regenten verstehen, welche natürlicherweise ihre Völker überwachen müssen, damit die Völker durch ihre gegenseitige grosse Bosheit sich nicht allzusehr verderben oder gänzlich zugrunde richten. Unter dem Bilde wird nur diejenige höllische Verschmitztheit verstanden, wenn Menschen, was immer für eines Standes oder Ranges, sich auf dem Wege der schändlichsten Kriecherei suchen irgendeinen Herrschposten zu verschaffen…

Viele weitere Hinweise des Herrn…
Hier online lesen…

flagge en  The Hell… A hell of a false idea

PART 1

A hell of a false idea

The Scriptures, given by the Lord, describe the bad spiritual condition of a soul as hell, which is roughly divided in three different levels, whereby the lowest hell is the most desperate and inescapable one. A local hell – in the material sense – does not exist, but since matter actually is banned spirit, there is a visible connection, whose bad or evil activity can be felt even in the material world.

Basically are images of hell, that originate from individual visions of bad conditions of souls, responsible for our pictorial concept of it. The following collection of scriptures contain many horror scenarios. It shows, that the depictions are completely right, but their interpretation is mistaken without the Lord’s Wisdom.

The hellish conditions are real – and to escape hell ist theoretically easy… Love God above all and your neighbor as yourself – then, the portals of hell will not be able to overpower us. Practically, we are talking about the primary goal of a human life here…

Quotations of the Lord:

“What does the center of gravity of the Earth look like? Is it a rock full of diamonds, or iron, or perhaps a magnet? Or is it a hollow space, filled with an eternal, inextinguishable fire of which, perhaps, the volcanic mountains scattered over the Earth are but the chimneys? Of course, none of this is true.”
(from “The Earth”)

“Of course, the divine, true love differs from the hellish one quite considerably in so far as divine love is also on the prowl as is the hellish one, but it returns it all again. It only gathers for the sake of returning, whereas hellish love robs only for its own benefit and will not surrender anything.”
(from “The Great Gospel of John”)

“Why, O peoples of the earth, do you make shackles, And then secure them about your own feet?! I tell you the truth, you are all captives, Slaves to your own evil thoughts and desires!… Therefore, forsake all this madness and return to Me! Call on My name in sincerity and truth, and you shall truly be free! For I hold all the keys; even over death and Sheol do I have complete authority!… ”
(from “Trumpet Call of God”)

“For instance, there are those souls who, had they succeeded in their intended destiny, would have ended their lives going to Hell. But because I allowed an intervention it totally changed the course of their lives. They cannot see it, and so they become bitter.”

But… won’t that bitterness take them to Hell as well?

“It can if someone doesn’t intervene. But, I literally move Heaven and Earth to bring someone across their path that changes their whole attitude, many times at the very end of their lives, when it is their last chance. Not that I don’t try earlier! But some are so hardened and obstinate that it takes facing death to realize their mistake.”
(from “Loveletters from Jesus”)

“However, since the spirit, according to the most necessary divine order, has to be for a certain time imprisoned in the matter of the flesh of this world, so that it may become firm in its freedom and almost total independence of God without which it would never be able to see God, let alone exist in, beside and with God – (but when the spirit is maturing within matter and becoming firm in freedom and independence of God, it is exposed to the quite unavoidable danger of being swallowed up by matter and perishing together with it, from which death is an awakening to life in God and must be extremely hard and painful) – the Lord said, not to the physical man, of course, but to the spiritual man: “If your eye offends you, tear it out and fling it away, for it is better to enter the Heavens with one eye, than Hell with both,” which is to say as much as: If you find the light of the world too tempting, make an effort and turn away from such a light, which would draw you into the death of matter. Deprive yourself as spirit of the empty gratification that enjoyment of the world can offer and turn with your soul to the purely heavenly things, for it is better for you to enter the realm of eternal life without much worldly knowledge than be swallowed up by the death of matter – too worldly wise on the one hand and too little spiritually wise on the other hand.”
(from “The Great Gospel of John”)

“My children, be wise and vigilant; do not be deceived. For I tell you the truth, from the beginning satan was a deceiver and a murderer; he has never been on the side of truth. From the beginning he sought to ensnare My people, saying, “You will not surely die.” And still to this day, the lie is widely spoken of and accepted, even fiercely defended by the churches of men for the sake of pride. For they uphold the lie, teaching that whether one believes and accepts The Son, or whether one forbears and rejects The Life, all have eternal life in Heaven or in hell… BELIEVE THEM NOT! See with greater eyes, for I do not change! I do not grant eternal life to the wicked in any form, nor shall the evil of heart see everlasting life! Their existence shall be taken from them; they shall surely be blotted out! There is no life in death, nor is there torment in My vesture, nor did it enter My mind! … Beloved, the churches of men speak foolishness, And their leaders teach doctrines of devils!…”
(from “Trumpet Call of God”)

“After death of your body, through your heart you will step into the infinite space of God, and according to the state of your heart you will encounter it as either heaven or hell! … Since nowhere there exists a separately created heaven, nor a separately created hell, for everything comes out of the heart of man; and thus everyone prepares for himself either heaven or hell in his heart, depending on whether his actions are good or bad, and as he believes, wants and acts, he will live his believe, out of which his will was nourished and passed into action. ”
(from “The Great Gospel of John”)

“Here I turned again to Peter in the friendliest way and said, “I have not disparaged you in the least if I have shown you in the sharp speech your human side! Everything that is human in this world in a person – his flesh and its various needs from pure earthly considerations – is under judgment, therefore hell and Satan, who is the epitome of all judgment, death, night and falsehood, for the whole so-called life of matter is merely a phantom-life and of no value at all.”
(from “The Great Gospel of John”)

“When the spirit of some great sinner departs from this material life to enter the spiritual valley, it is surprised to discover that hell, as it had once imagined, does not exist; and the fire, of which it was previously told, is nothing more than the essence of its works harshly judged by its conscience. … That eternal judgment and enlightenment which exists in the midst of the darkness that surround the sinner, will be more painful than the strongest fire you could have imagined. But it is not a torture prepared beforehand as a punishment for the one who offended me. No, this torture originates when one begins to understand his own mistakes, when the spirit begins to feel great sorrow for having offended the One who created him and for not having made better use of its time and of the many gifts it received from its Lord.”
(from “The Third Testament”)

PART 2

The Hell – Visions and their equivalents

Visions and images are the only possibility, to illustrate a condition of a soul for the spiritually blind man. Visions of hell are horror scenes. The root cause for these dreadful presentations are those not less dreadful spiritual characteristics of many people.

The ‘Image’ of hell shall startle – it shall cause disgust for one’s own despicable behavior pattern. With that, those visions would have fulfilled their purpose. Yet… all of us shall measure themselves, not his neighbor…

The Lord reveals through His disciple and apostle John in the book ‘The spiritual Sun’…

(Vol. 2, Chap. 108)

11. …that is the actual base of all vices… its name is imperiousness, a lust for power

12. With this term we now have come to know the whole nature of the lowest Hell, and this nature corresponds to the outer appearance of a celestial body. On the surface the first degree of Hell in the polyp-like seeking for pleasure can clearly be recognized, for everything that you can see there is based on gluttony, for there, everything is a devourer, whatever you look at. In the more inner crust, the fasting and meagerness reveals itself. There is nowhere any vegetation. Everything lies there as in a rigid death that plans for revenge. At most you will see here and there some places of fire and hot water springs as corresponding images of the already visible anger of the spirits of this Hell.

13. Now let’s go to the inner part of the earth, there we only discover a continuous terrible and chaotic pushing and shoving. One fire ignites the other and stifles it again. Every drop of water, that ends up in here, is transformed immediately into a glowing vapor.

14. The greater action here the greater its reaction shows on the surface and this will always, with great ease, weaken all these internal actions. And in this manner, everything is wisely guided by the Lord, so that also all these Hells, despite their great abhorrence, must serve Him for the eternal preservation of things. And this forced servitude, which is well known to the hellish spirits, is their greatest torment, because they see that, despite their reluctance, all their activities must in general correspond with the Divine Order.

15. But this is also, at the same time, the eternal love and wisdom of the Lord, for only in this way, it is possible, to restrict the imperious actions of these evil beings. For if they see, that the Lord can always turn their most evil plans to good, then they become angry and do nothing anymore, – until they devise a new plan to act against the Lord. The Lord of course knows, how to use them all, just like the ones before. This is theoretically speaking the activity and nature of the lowest Hell.

16. How this reveals itself in an image, we now want to contemplate, going through all of the three Hells.

(Vol. 2, Chap. 109)

1. When you received information about the sun you saw what the image of the first Hell looks like, as well as the different ways by which one comes into the first Hell. I only have to add that the zeal of the hellish spirits that you saw in the first Hell is firstly set on pleasure and gluttony. This condition seems to be the same as the one on Earth in which men do also everything possible to – as you use to say – bring bread on the table.

2. Some set up different businesses, others look for a job as public officer, some look for a good marriage. They do not do all this for the sake of what is good, but exclusively for their own sake and the daily bread. In this condition they do not care much for one or the other glory but they are mostly interested in a certain livelihood.

3. In the heavenly manner one is solely concerned about love and to know God. The Lord will take care of all the rest. But in the hellish manner, one is particularly concerned about the opposite. They want to have a certain wellbeing, and at best they think: as long as I am first of all assured of all the external necessities, then I will see if the spirit is satisfied with this wellbeing. When he then possesses such external wellbeing, which usually goes together with some modest possession, he will soon become haughty, which is related to his possessions and which he continuously strengthens with a certain splendor. For this reason, also the young employees and new managers, each one of course in their own way, boast more and more. Soon they do not know anymore how to sit, stand, walk, look, listen or speak to immediately show and let recognize from their face how rich they are and what kind of important job they occupy.

4. Once such people are in this way provided with everything, they do not have to take care for anything anymore, for they have their fixed income and their daily bread. Now they can begin to take care of what is spiritual. But the opposite happens. Now, together with this wellbeing, the boasting and the lust for power come forward. That is why they strife more and more to move to the top and become even richer than the managers. In this situation they become filled with jealousy and inner hate towards those who stand somehow in their way.

5. Their neighborly love goes so far that many subordinate employee longs fervently for the death of the employee that is above him, so that is such situation he can take the place of the one who stands above him. The manufacturer’s most fervent desire is the bankruptcy of those who are in the same business, so that in this way he can draw the whole business to himself. Yes, his neighborly love goes so far that, if possible, he would like to drown all his competitors in a drop of water. He also undertakes everything, no matter where and how it can be done, to bring his next competitors to ruin.

6. If you look at this worldly behavior a little closer, you can see the first Hell with all its gluttony already completely before you, and you can also see very clearly represented how this changes into hate, anger, envy and lust for power in the second Hell. You only have to take away the outer moral and civilian laws of the state and you have the first and second Hell literally and figuratively before your eyes.

7. That which on the Earth stills testifies of a certain civilized society under the protection of moral and civilian laws will degenerate here when those laws will fall away, and turn immediately into war, lust for robbery and murder. Here you have the perfect image of the first Hell.

8. If you want the image of the second Hell, do the same. You will discover hidden cunningness everywhere and you nowhere will see people or spirits together who are not each others mutual deadly enemies. Even if they outwardly treat each other with kindness, great politeness and also hypocritical mutual love, this love is only pure hate, for this is only politics to bring the opponent in a peaceful mood and to nicely unarm him in order to then, without resistance, overtake him and bring him to ruin.

9. Look at your Earth at the so-called crawlers and bootlickers. These are usually the worst enemies of those for whom they crawl. They lift them up for the same reason as the vulture picks up the turtle in order to, once he has reached the right height with him, drop him down in a shameful manner and win in this way even more by their fall.

10. Look, this again is literally and figuratively the pure hellish love of the second degree. That is why in this Hell all kinds of deceitful arts are worked out in order to catch each other and bring them to ruin in the foolish supposition that they can win more and more with the fall of others, no matter in what way.

11. In this manner our disciples are thoroughly learning about the Hells, first theoretically and then practically. And so, in a very short time we took a closer look to the images of the first two Hells. He who will somehow think about this description, will have everything clearly before him. For what concerns the image of the third Hell, we will describe this separately, for this must be very well understood because it is the cause of every evil.

(Vol. 2, Chap. 110, Visions)

1. You will certainly think, and many others even more if they were present on this information: ‘It is praiseworthy and from a moral point of view also useful to hear such information by which the fundamental evil is as if visually represented. But there are now on Earth so many descriptions of Hell. They all seem to have the same origin, but how different they are from each other. For the one person, Hell is a pool of fire and sulfur, for the other a gnawing glowworm, again for another a raging fire, an eternal darkness, an eternal death. According to some the damned are tortured, cooked and fried, to others they are simply barons. Some see Hell as a terrible cold, again others as the fire of boiling anger. Some see in it miserable, malformed and starving human forms, again others a collection of the most strange, hideous forms that could have originated from a human form. And so, the notion of Hell became a real Proteus which cannot be compared to any form.

2. For the pure human reason this is a very acceptable and for this time very understandable image of Hell, but who can tell whether in the course of time this image will not be pushed aside by again a different one? For nothing was represented in so many multiple forms than actually this place of horror under the name of ‘Hell’.

3. Good, I say to you, my dear friends. Your worrisome objection has its good reasons, for it is completely based upon the reality of the common notions about Hell. Therefore, I want and must show you Hell in a general light in which every up to now common imagination of Hell, no matter where on Earth, becomes completely justified.

4. If we only look at Hell from the outer and superficially, it is understandable that it appears as a true Proteus with an ever changing image. But it is quite different when one wants to thoroughly understand it.

5. In order to make this more understandable to you, we will, with the means of little examples, bring this difficult question into the light so that it will become very clear for everyone.

6. Let us take a country where thousands of people are living. All these people, with the exception of those who are insane, idiots and infants, have all kinds of multi-colored ideas about the secret politics of the country. He who wants to know them more closely can speak with different people about this. The one sees only war, the other only secret treason, again another secret national deception, again others sheer wisdom. Some cry aloud about injustice, others lack words to praise the constitution and the secret politics of the country.

7. But only these are sheer opinions of the more developed part of the people about the secret political government. But whoever wants to hear foolishness should go to the dark chambers of the farmers in the countryside. Then he can be assured that he will hear anything that can come up in an undeveloped, rough human fantasy. For instance that the emperor is planning to poison his city or that he wants to contaminate a certain part of the country with the pest, or that he made a covenant with another king to kill in one night the people of another region with the sword to take possession of the goods of the citizens that he would kill, not to mention other stupidities, like for instance that the king personally sold his soul or the souls of his citizens to the devil in return for a great earthly advantage. It should not be proven any further that all this is true, for everyone is free to daily convince himself of this.

8. That this is so cannot not be doubted, but the question is: who among these thousands of people who expressed their political ideas has the right understanding of this and has thereby expressed the true meaning of the basic principles of the secret government of the country. How can one have a basic idea of something which he does not understand himself?

9. Look, the reason lies partly in the outer image, as well as in the personality of the one who looks upon the image. The less the observer himself is innerly awakened, the more senseless will be the ideas that he forms about the images. And look, this is precisely also the case with the ideas about Hell.

10. It was only granted to very few seers to receive a deeper notion in the nature of this place, but it was permitted to a lot to see one or the other image of this place. And so the idea of so many images always exceeded reality. For this reason the so many different forms about Hell have multiplied and nobody knew and knows precisely up to now what to think about that place.

11. Next question: who in the country could set up the best basic principles for the secret government? Certainly no other except the wise monarch himself.

12. When the matter is irrefutably so, then this question will also apply to the dark relations in the beyond. So the answer can only be: that only the Lord over all Heavens as well as over all Hells can set up the right and generally valid basic principles over this place.

13. But as someone who is initiated in the secret basic principles of the government will very easily perceive the cause of all the ideas that are spread around in the nation, so also will the one who knows from the Lord the true nature of that place that is called Hell, understand the cause of all the other foolish ideas about this.

14. Every person carries Heaven and Hell in himself according to his personality.

15. If he becomes aware of his own personality by a certain situation, then he only becomes aware of his own developed Hell or his highly imperfect Heaven. Numberless different ideas can develop along that way.

16. However, can this be already considered as the cause? Certainly not more than if someone would come and claim that the sea is only a half shoe deep because he measured it along the coast with a walking stick. The same is here also the case for all the seers who claim: I saw Hell in this or that situation. And also not more than if someone would take the shallow shore, although it also belongs to the sea, for the actual bottom of the sea, and neither can this visualized image be considered as the actual Hell.

17. But how the actual Hell can be found and thoroughly seen, we will see next.

(Vol. 2, Chap. 112, Visions)

1. Firstly, let us take a rich speculator as example. Look closer at this eternally insatiable one. What was the goal of his love and will? Only to acquire – although somehow lawful and permissible – the possessions of a whole country and finally of a whole kingdom, in no matter what way. And once he is successful in this, take also several kingdoms or the whole surface of the Earth. Although he will not completely succeed in such plan and he probably will not realize his idea completely, but he nevertheless does not let it go and he secretly thinks: ‘If I only had an army of at least a couple of million invincible soldiers, then I would gather all the gold, silver, and all the noble stones and pearls of the whole world and pile them up.’

2. Also, many have the following wish: ‘If only the pest could break out in the country that would kill everyone except me, then I would be the natural, universal heir of the whole country. And if then people would come from another country who would dispute my inheritance, the pest would immediately grab and strangle them at the border.’

3. Look, this is an image of the lowest Hell which you can daily notice among the people of all classes, starting with the simple stallholder to the greatest speculator. What prevents them from realizing such so-called praiseworthy ideas? Only the fatal matter. If we take that away and if we consider then the absolute spirit with the same qualities, then we have the lowest Hell in top condition before us.

4. Secondly: There is an officer with a lower rank before us. What is the most important thought which abides in his heart? Perhaps the thought to prove helpful services to the country? O no, that is the last one. ‘To promote’, that is the most important thought. If it were possible, climbing every hour one step higher. Be at least a general in one year and as such be promoted as soon as possible. Suppose he reaches the highest degree, then his plan will be, or at least his most important thought: ‘And now let us go out with great armies to conquer all nations. Once they are conquered and I have the power, then all emperors, kings and monarchs must tremble for my sword.’

5. The one who will not have recognized the lust for power in our officer must surely be struck with a sevenfold blindness. And also here, for what reason can our officer not make it happen? The same as above, the material, natural, limiting conditions. Matter restricts our hero and he must accept his subordinate degree as an officer, whether he likes it or not. That is why he scolds once and awhile and tries to let his subordinates feel his lust for power as much as possible. The least of offenses of a subordinate is punished with tyrannical mercilessness. Take away the material obstacles from this officer and you will have the second, perfect image of the fundamental Hell in an unsurpassed form before you.

6. You also will find this image very often, especially in those categories of people who are entitled to carry a sword and also with those who have the privilege to lead a caricature of a so-called noble weapon for their insignificant name. There you will see the lust for power everywhere in a form that really stands out. And this is now precisely the nature of the lowest of all Hells which is insatiable and which wants to extend its imperiousness and lust into infinity. More examples will follow.

(Vol. 1, from Chap. 18)

4. … Here is already a broad window, look in and tell me, what you have seen there.

5. Oh, you already fall back at the first house. So what will happen to you then at the next house? You say completely astonished… For God’s sake, that is incredible, inhuman, unthinkable! In the back ground on a wide bench, a human monster was sitting. It was fat beyond human nature, it had a disgusting sagging belly, which filled more than half of the room. At the neck there was one fat bulge atop another. And in front of him, a group of slimmed down skeletal human beings, which were pushing towards this most hideous blubberbut und begged him, that he would eat them up! – And indeed, this monster already had before him on a table several completely gnawed off human skeletons. But some in the background were cursing this monster and wanted to dart at it. But they were held back by those, to which this monster promised, to consume some of their flesh also and transform it into his fat.

6. You however ask now… What is the explanation of this strange and atrocious image? Such things may understand, whoever is able to, but we do not comprehend it. But I tell you, my dear brothers and friends, if you do not comprehend this at first glance, then you must walk around on earth completely blind.

7. Is this not an excellent image of an usurer, and in particular of a selfish industrial tycoon, which has made it his life’s mission, to consume everything, that surrounds him, which is profitable? Define the satiable boundary of such an usurer, is his concupiscence not infinite? Would he feel just slightly guilty, if he would be able to seize all treasures and riches of the whole world? Will he shed only one tear, if he might be able to seize and consume the life of all widows and orphans on earth?

8. I tell you… The poor walk to him in droves and sacrifice to him all they have and their energy and strength. For the most disdainful wage they let themselves almost completely consume by him. Others carry their few treasures to him and call themselves lucky, if he accepts them for a woeful interest. Yes, many deceived ones are going so far, that they see it truly as a necessity, that they had to be cheated, according to the stage of affairs, without his culpability.

9. Some other greedy ones, but yet imprudent poor worldly devils, realizing the dirty tricks of this rich one, threaten him with destruction and death. But the interested parties of our usurer, realizing, that they would perish even faster, if he died, as if he would be completely satisfied, so they prevent such a coup as much as possible.

10. Now, what do you say regarding this image? Is it not sublime and shows this vice in its stripped condition, how it really looks like? But such things are only an indulgent start…

Another Image…

12. You saw here also in the background an awful fatly crammed being. This being had a terrible bloated belly, his head a huge mouth like the one of a hyena, his arms looked like two strong giant snakes, his feet like those of a bear. On his big belly was kind of an altar erected. In the midst of this altar, a double-edged spear soared. On this spear you see many slimmed down human beings skewered. One of the snake arms was continually engaged to take the skewered ones down of the spear and to throw them into the mouth of the cormorant. Another snake arm grasped to all sides catching the poor and unhappy human beings, that were banned into this gruesome room, and the first one, he could grasp, he crushed and threw him onto the spear on his belly altar. The great wailing of the unhappy ones made his arm only more active. Look, that is the image, you beheld.

13. How do you like that? You say… Quite terrible and bad! And further… This is a little too hard. It is true, on the earth many bad things happen, but regarding this image, it seems, that it is obviously a major exaggeration!

14. But I say to you… Here there is not too much and also not too little, but always the naked truth. Just look on your earth at certain trade industry heroes. Take a measuring stick and measure his throat of avarice. Then examine his arms, how they are conditioned and you will find out, that they are completely equal with those here. One is busy, to continually bury and the other one plundering through cleverness, tricks or violence. If he has made a catch, it will immediately be skewered as a sacrifice of avarice on the already known altar.

15. You ask… Why is this altar situated on the belly of this monster? Because under the belly is to be understood the most dirty kind of avarice, greed, selfishness and self-love. The big belly indicates the excessive nature of such a love and the altar on the belly indicates the worldly honorable and exalted one and therefore the proud and arrogant nature of such magnificent industrial tycoons.

16. What does the erected double-edged sword or spear on the altar mean? Such things you should be able to guess at first glance. Have you never heard of the commercial law or exchange law? Look, there it is on the altar! Only a poor and miserable being may let himself be caught, and therefore it will be grasped without any mercy and pardon and be skewered by the law and thus be immediately skewered to death by such a law.

17. You ask… Who are all those many poor ones, which are diligently caught and why is the spear double-edged? Those many poor ones are all kinds of people. One part are the small merchants, which are at the mercy of the catch, one part are those, which must deliver their products out of necessity to such a great speculator, a third part are all kinds of foreign people, who stand in a commercial relation with such a house, a fourth part are other people, who are eager to buy, a fifth part are other trade partners, a sixth part is the people, who serve in the house and a seventh part are those, who depend on such a house under various deferences and relations. For all these groups, the double-edged spear is continually ready. But we almost forgot, what the double edge of the spear means.

18. But this is also easy to grasp with hands. One side means the commercial policy. But what does the second edge mean? It is that, by which the commercial policy is supported. But whereby ist it supported? By the conceded right, to grasp each branch of her deed, that it yields the reliable usury percentage to her. Do you understand such things? Should you not exactly understand this, start a research and tell me, where it is legally dictated to the merchant class, to make profit? Therefore, the spear cuts on both sides, firstly through the well-known commercial policy and on the other side through the unlimited profit seeking, and these both edges are so tightly connected with the commercial law as the edges with a sword. Is this image not appropriate and does it not show, as I have said, not more and not less as the naked truth?

19. Now you say… That image is correct, but there is also no doubt left, that it belongs into the lowest hell! – Basically, you are not wrong, but it remains, what was said previously. For all of this only indicates the vice itself, without aiming at the people, who actually practice such vices. Thus it is a hellish nature, but it is not hell itself, because if you would behold such things in the real hell, you would feel completely different already, looking at it from afar off – as you now experience it here, being very close to this vicious image.

(Vol. 1, from Chap. 19)

7. You say… O dear friend and brother! Terrible, yes dreadful was the sight! In the background we saw a crouching being, this had the appearance of a most atrocious and terrible dragon. This dragon had indeed a humanlike head, but instead of hair, there were an unaccountable amount of the most poisonous snakes visible, which bended and looked to all sides with their fiery eyes, if there is no prey approaching this gruesome dwelling.

8. More towards the foreground, close to the walls, we saw again a group of miserable beings with a human form, which were shackled at their hands and feet. Many free snakes crawled around them and bit their veins open, sucking out their blood. But the nasty being in the background had in his right hand, which was surrounded by a snake, a glowing sword and in the other hand something like a scroll. This scroll often defoliated a snake, which was wreathed around his arm and darting around in the scroll with its tongue, as if it wanted to draw the monster’s attention to something, which was sitting in the background. After such an act we saw, that from a dark background soon, several seemingly most unhappy human beings were pulled out by a crowd of snakes. Soon thereafter, the monster, sitting in the background, was waving his glowing sword over them, tearing some to pieces, others were shackled again by the snakes, who had human arms, and brought back to the other ones. – Such things we have seen, and not more or less.

9. I say to you… You have seen quite well and discovered everything, but now you say… Dear friend and brother! A vice resembling this gruesome image, can for sure not exist on earth! But I tell you… Even much more inconceivable and much worse things exist on earth, as this image illustrates. But now guess, what vice is hidden within this image? Look, this image represents the worldly tyrannical domineering policy. Everything, that is coming close to imperiousness, is also coming characteristically close to this image in the inward parts. But you may not understand by this the wise statemanship of righteous and by God anointed kings or rulers, which must naturally observe their people, so that the people will not corrupt themselves too much or even decay by their mutual and great malice. This image only shows that hellish roguery, when people, regardless of their status or rank, are trying to reach any kind of domineering position by nefarious groveling…

Many further references of the Lord…
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