15. Lebensgeheimnis… Die Gedankenwelt – 15th Secret of Life… The World of Thought

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Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

Lebensgeheimnisse Kapitel 15… Die Gedankenwelt
25. November 1872

So spricht der Herr…

1. Vieles habe Ich euch schon gesagt über Meine Schöpfung, Ich habe euch in die tiefsten Geheimnisse Meines geistigen Wesens so manche Blicke tun lassen, habe euch erklärt die Wechselwirkung zwischen Geist und Materie, Ich habe euch die Wichtigkeit und Notwendigkeit der grossen Zentralsonnen sowie des kleinsten Infusionstierchens erklärt, habe euch bewiesen, wie alles zusammenhängt, wie es eine Kette bildet von Mir ausgehend bis zum letzten unauflösbaren Atom. Und doch fehlt noch die Haupterklärung zu allem diesem, der Anfangs oder Grundstein, so wie der Schlussstein Meiner Schöpfung, Meines Ich und eurer selbst, und dieser Schlussstein oder erste Motor alles Daseienden, welcher der Urgrund von allem gewesen und stets sein wird, ist der Gedanke, von wo aus erst alle andern Fäden auslaufen. Dieser Gedanke, und die ganze Welt der Gedanken als nur geistige Faktoren, soll nun vor euren Augen entrollt werden wie ein grossartiges Panorama, von wo ihr eine, aber nur geistige Übersicht gewinnen könnt über die ganze Schöpfung, über alles Dagewesene und noch Werdende!

2. Denn ohne einen Gedanken wäre kein Geisterreich und keine materielle Welt entstanden oder erschaffen worden, ja wenn Ich euch Mein Wesen geistig vorstellen wollte, so müsste Ich euch Dasselbe unter dem Gedanken der Unendlichkeit vorstellen! Denn nur dieser Gedanke bezeichnet Mein Ich ganz, der Ich unendlich in Zeit, Raum und Macht bin!

3. Wollt ihr euch in die frühesten Zeiten zurückversetzen, wo noch kein Stern am Firmamente glänzte und keine Sonne um die andere kreiste, damals, wo selbst das Geisterreich noch nicht geschaffen war, so ist es eben in jener Zeit, wo nur Mein Gedanke, Ich allein, wesete, leuchtete und existierte!

4. Um Mich herum war alles finster, leblos und starr, nur Ich allein lebte, und eben als lebender, ewiger Gedanke leuchtete Ich bloss allein in der ganzen Schöpfung, oder besser gesagt, bloss Ich allein hatte das Bewusstsein des Seins, wo eben der Gedanke – Leben, und das Leben-Licht, als Erreger des Lebens allein vorhanden war.

5. Sehet, dort bestand die Welt nur aus einem Wesen, Einem Gedanken im unendlichen Äther mit all seinen schlafenden Elementen, ausgedrückt durch das in ihm wohnende Zentrum, Mein Ich, belebt und wesend!

6. Dort wusste nur Ich allein – Ich bin, Ich lebe; und wenn ihr diesen Zustand im mindesten begreifen wollt, so vergleichet ihn mit dem eurigen, wo ihr auch in der ganzen Schöpfung mit dem Bewusstsein ein abgeschlossenes Ganzes zu sein, mitten in derselben steht, und ein jeder sich bewusst ist, was heissen will: Ich bin, ich lebe.

7. Ihr sagt: “Ich bin” und doch tausend und tausend von andern verschiedenen Prozessen gehen in euch vor, ohne dass ihr es ahnt; ihr rufet aus: “Ich bin!” und euer geistiges Seelen-Gewand, welches sich bis zum letzten Haargefäss-Nerv eurer Haut ausdehnt, umfasst euer ganzes Ich, ohne dass ihr von der Ausdehnung oder Umspannung des menschlichen Körpers Notiz nehmt.

8. So ist und war einst auch Mein Ich, Ich lebte, Mein ganzes Wesen umfasste den unendlichen Äther, und nur einer Anregung von innen bedurfte es, um diese weit ausgedehnte, nie endende Aussenseite Meines Ich zu belebender Tätigkeit anzuspornen!

9. Also des Schaffens Erstes war der Gedanke; er war es, der vorerst Geistiges und dann Geistiges im Materiellen schuf.

10. Ohne den Gedanken regte sich aus dem Zentrum, Meinem Ich, nichts! Und es war also die Gedankenwelt, welche, vorerst belebt in allen Einzelheiten ausgedrückt, Meinen ausser Mich gestellten Geistern und Meiner materiellen Welt den Impuls gegeben hat zu werden, zu bestehen, sich zu erhalten und zu vervollkommnen.

11. So müsst ihr auch überhaupt die Gedankenwelt als eine geistige, abstrakte Welt auffassen, wo eben sie (die Gedanken) die ersten Anreger, Verarbeiter und Erhalter alles dessen sind, was sichtbar und unsichtbar die geistige und materielle Welt heisst!

12. Mein erster Gedanke also, als Ich die Welt erschuf und in dem Bewusstsein der Geister und lebenden Wesen Mein Eigenes sich widerspiegeln sehen wollte, wobei aber stets das Verhältnis blieb wie Licht zum Reflex, Mein erster Gedanke also war: “Es werde” – und mit diesem wurde alles belebt, von Meinem Innern ausgehend bis zum letzten Atom; die Assimilation (Angleichung) des Gleichgesinnten begann geistig wie später materiell; und was die Funktionen bewirken in eurem Körper bis in die kleinsten Lebensfasern, das war auch bei Mir der Fall, aus einem Gedanken des Werdens entwickelten sich die Millionen und Millionen Konsequenzen, als Folgen von Ursache und Wirkung, überall war der Gedanke das anregende Prinzip, und seine weitere Ausarbeitung der weitere Erfolg, woraus endlich aus einem Gedanken, von Mir als unendlichem Gott und Schöpfer gedacht, die grosse Geister-Familie und die grosse materielle Welt entstanden, welche so wie Ich ewig sind, und ebenso Meine Schöpfungsgedanken, auch ihr Gang vom Entstehen, Sich-Bilden und Vervollkommnen ebenfalls ewig oder unendlich, stets vorwärtsschreitend, einen Gedanken aus dem andern entwickelnd, ergänzend und fortleitend.

13. Ich musste euch alles dieses vorausschicken, damit ihr wenigstens von dem Gedanken, seinem geistigen Bereich und seiner Tragweite eine entfernte Idee bekommt, wie der Gedanke aus sich selbst sich herausbildend endlich eine Welt voll Gedanken erzeugen kann, und wie am Ende alles, was besteht, nur die sichtbare Überkleidung einer unsichtbaren geistigen Gedankenwelt ist.

14. Ich musste dies alles voraussenden; denn ihr seid gewöhnlich mit dem Begriff eines Wortes gleich fertig und haltet es nicht der Mühe wert, in dessen tiefere, geistige Fassung einzudringen. Denn vom Denken, vom Gedanken redet ihr oft, und zwar so gedankenlos, dass es erstaunlich ist, wie ihr intelligente Wesen, Abkömmlinge von einem geistigen Wesen wie Ich, solch oberflächliche Begriffe von dem haben könnt, was gerade euch als Bewohner zweier Welten hinstellt, das heisst einer unendlichen geistigen und einer ewig sich erneuernden materiellen Welt!

15. Nachdem Ich nun euch erwiesen habe, dass der Gedanke die Hauptsache bei allem Geschaffenen ist, nachdem Ich euch erklärt habe, wie auch der weiter ausbildende Faktor ist, welcher, nachdem er sich selbst ausbildete, auf die ihn umschliessende Materie geistigen Einfluss ausübt, so wollen wir von unserer geistigen Schöpfungssphäre zurückkehren in engere, euch näherstehende Kreise, die euch eher fasslich, eher begreiflich sind, weil sie teils euer Leben selbst berühren, teils sogar euer geistiges und materielles Leben ganz ausmachen, dasselbe formen, erhalten und vervollkommnen!

16. Denn hier ist der Punkt, wo Ich euch aufmerksam mache, dass wie im grossen Schöpfungsraum die Welten sich formten und ausbildeten durch den belebenden Gedanken, ebenso formt und bildet sich euer materielles irdisches Gewand oder der äussere Ausdruck in eurem Seelen-Menschen durch die Eigenheit der in ihm wohnenden Gedankenwelt, welche dann der Aussenseite den Typus aufdrückt, wie dem Geistigen im Innern.

17. So werdet ihr sehen, wie diese grosse Gedankenwelt eigentlich nur die wahre geistige Welt allein ist, nach welcher einst alles gerichtet und klassifiziert werden wird; denn der Gedanke war bei Mir das erste anregende Element, und so ist er auch in einem jeden lebenden Wesen der Faktor, welcher einst bemessen den hieraus entspringenden Handlungen und Taten ihren Voll oder Nenn-Wert aufdrücken wird.

18. Als Ich den ersten Gedanken zum Werden der ganzen sicht- und unsichtbaren Welt durch das “Es werde!” in die weiten Räume hinausrief, da begann alles Meinem Wesen gemäss sich zu gestalten, und nachdem Ich als Gott unendlich, als Wesen nur die Liebe mit unendlicher Weisheit verbunden bin, nur Geistiges oder Materielles schaffen kann, welches Mir ähnlich ist, so waren also auch die Welten und selbst die Geister so geschaffen, wie sie dem Schöpfer der Liebe und Weisheit Selbst entsprechen konnten, das heisst, sie waren alle perfekt, ohne Fehler, nach göttlichen Gesetzen geregelt, sich zu erhalten, zu vervollkommnen und so Meinem grossen Zweck als Schöpfer zu entsprechen.

19. Was Ich in jener Zeit getan habe, und wie Meine Werke Meinem Ich als Schöpfer und ewigem Liebewesen entsprechen, ebenso ist auch bei euch als geistige Wesen euer äusserer Umriss das getreue Abbild des Innern; doch ist es bei euch der Fall, dass ihr voneinander nicht herunterlesen könnt, was in hieroglyphischen Buchstaben die Seele oft auf euer Antlitz gezeichnet hat, nur manchmal verrät das Auge als Spiegel der Seele, wie ihr es wohl nennt, was aus dem Innern hervorleuchtet, ob ihr es wollt oder nicht!

20. Die Wissenschaft, welche einst ein eifriger Verfechter der Wahrheit und Liebe (J.C. Lavater, Pfarrer und Schriftsteller, Zürich) aufstellen wollte – die Physiognomik, ist eben zum Besten der Menschheit nicht weiter verfolgt worden, sonst würde es in der Welt ganz anders aussehen, wenn ein Mensch an dem andern ersehen könnte, welch Geistes Kind er ist!

21. Wie aber dieses geschieht, auch das will Ich euch erklären, damit ihr seht, wie analog (ähnlich) in der ganzen Schöpfung alles ist, und was im Grossen als stetiges Gesetz, auch im Kleinen das nämliche ist!

22. Ich habe euch vorher gesagt, dass das Bewusstsein: ich lebe, die ganze menschliche Seele und mit ihr die irdisch körperliche Aussenseite erfüllt, in eben dem Masse, wie Mein ganzes grosses All von Meinem göttlichen Lebensbewusstsein erfüllt, und dort der genaue Abdruck davon ist.

23. Was nun in Meiner Schöpfung geschieht, wo alles nach Meinen göttlichen Gesetzen sich formend, nur Göttliches, Hehres, Schönes hervorbringen kann, da alle Schöpfungs-Elemente vom Zentrum, Meinem Ich, bis in die letzten Räume hinausgehend, überall wo nur noch eine Welt leuchten kann, überall die nämlichen Prinzipien verfolgend und alles Geschaffene der Ab- und Ausdruck Meines Ich in verschiedenen entsprechenden Bildern und Schöpfungen ist; ebenso ist es in euch die Gedankenwelt, welche ohne euer Zutun ebenfalls so verfährt, die verschiedenen Organe entweder mehr oder weniger ausbildet, welche zur Ausführung des Gedankens nötig sind, und zwar diese Ausführung durch entwickelten mechanischen Prozess vollführt, wodurch die Haut oder sonst andere den einzelnen Organen naheliegende Überkleidungen dann getreu im Äussern abbilden und wiedergeben, was im inneren Seelenmenschen die Lieblingsgedanken des Menschen sind.

24. Durch die Gedanken oder Gedankenwelt wird der mechanische Lebensprozess beschleunigt, aufgehalten oder gar zerstört: Je nachdem die Gedanken die Nerven anregen, ebenso die Wirkung der Nerven auf die Organe, welchen sie als Leiter dienen. Und so ist sogar Gesundheit, Krankheit oder selbst der Tod zunächst nicht Folge der Störung der Funktionen im menschlichen Körper, sondern der leichte unsichtbare Gedanke, welcher die Nerven vibrieren macht, die Ausscheidungsprozesse oder den Stoffwechsel beschleunigt, dieser ist der eigentliche Urheber entweder eines gesunden oder kranken, der Bildner eines schönen oder hässlichen Körpers, und da die meisten Leidenschaften als Resultate von mit Liebe gehegten Gedanken im Angesicht der Menschen ihre Spuren zurücklassen, so sind auch schöne und hässliche Gesichtsformen der Ausdruck des inneren Seelenlebens.

25. Ihr seht aus diesem leisen, aber fortdauernden Wirken eines geistigen Seelenlebens, welche Freuden, welche Leiden für den Menschen daraus entspringen, und wie sodann wieder gestörte Lebensfunktionen auf den Geist rückwirkend selbst jenen verdüstern, wo dann der Mensch die Welt, die Verhältnisse, sich selbst ganz anders beurteilt, als es wirklich der Fall sein sollte, und wovon dann die Folgen sind – Krankheit, Leiden, Starrheit, oder gar ein verfrühter Tod!

26. Alles dieses entspringt aus der Gedankenwelt, welche insofern auf den Körper, und der Körper wieder auf den Geist rückwirkend, auch den Menschen zu andern Schlüssen, zu andern Handlungen bestimmt, die auch – weil alles eine geistige Kette ist – auf andere Menschen, Familien und Staaten einwirkt, wo die geistigen Resultate eine andere Wendung erfahren, besonders wenn machthabende Personen, geistig krank, Weh und Leiden über ganze Völker bringen, die alle nicht wissen, warum ihnen so geschieht, es ihnen auch nie in den Sinn kommen wird, dass eine Lieblingsidee eines Herrschers seine Gesundheit untergräbt, ihn zu andern Schlussfolgerungen zwingt, und so namenloses Elend verbreitet, wo dann gewöhnlich Mir die Schuld beigemessen wird, während Ich doch ganz und gar nichts dabei zu tun habe, als nur das wieder zum Guten zu benützen, was geistig und körperlich kranke Menschen Böses verursachen.

27. Wenn ihr so die ganze unsichtbare Welt der Gedanken betrachtet, welch Hin- und Herwogen, welch reichhaltiger Stoff zum Guten und Bösen oft sich von einem einzigen Menschen auf Tausende und Millionen verbreitet, wie ein in ein stilles Wasser geworfener Stein Kreise und Kreise um sich bildet, bis diese Bewegung die Ruhe des Wassers unterbricht an fernen Stellen, wo die kleineren Bewohner dieser letzten Ufer nicht begreifen noch ahnen können, dass ein weit von ihnen oft aus Mutwillen geworfener Stein Ursache ist, dass ihre Wohnungen zerstört und ihre Jungen getötet werden.

28. So ist das Gedankenmeer ein ewig wogendes, flutendes; in allen lebenden Wesen gären die Gedanken, steigen auf wie Luftblasen aus stehendem Wasser, alles denkt, fühlt, sucht sich seine Verhältnisse, sein Leben zu verbessern, alles baut, zerstört, versucht, gibt sich Mühe, vom Bekannten das Unbekannte zu entziffern. So ist also diese grosse Gedankenwelt eigentlich der Hauptfaktor Meiner Schöpfung; denn diese Welt ist wie die Meine unbegrenzt, ist ewig, und wenn es die Umstände begünstigen, unendlich!

29. Daher trachtet wohl, diese geistige Welt der Gedanken im Zaume zu halten, trachtet nur so zu denken, wie es Meinen Kindern geziemt; denn der Gedanke ist der Bildner eurer Hülle diesseits und euer Abdruck für das Jenseits; dort kommt ihr an mit dem Resultat, welches die Gedanken auf eurer Erde zurückgelassen haben. Hier ist es euch und anderen verborgen; dort aber nicht; die Hülle von aussen richtet sich nach dem Innern, und wie innen so der Ausdruck von aussen. Dort herrscht keine Verstellung und dort gibt es kein Geheimnis vor andern, ein jeder sieht im andern die Gedanken, und gemäss ihnen den moralischen Wert oder Unwert des Individuums.

30. Diese Gedankenwelt als geistiger Träger der Materie ist eben deswegen so mächtig, weil sie unermüdet Neues schafft, baut, zerstört, wechselt und ändert, und auf diese Art nichts isoliert für sich, sondern als Ganzes angesehen deswegen die grösste Wichtigkeit hat, weil, wie die Umstände kommen mögen, aus dem leichten aufsteigenden und wieder sich verflüchtigenden Gedanken die Tat wird, deren Folgen dann nicht mehr in der Hand der Denkenden als einzelnen (liegen), sondern der ganzen geistigen und materiellen Welt angehören.

31. Man kann sich die Unendlichkeit nicht besser vorstellen als in dem Begriff einer Gedankenwelt; denn alle bekannten Geschwindigkeiten, alle Entfernungen und Zeiträume verschwinden gegen die Schnelle des Gedankens, gegen seine Macht und seine Wirkung, besonders wenn ersteres ihm verliehen und das zweite ihn begünstigt.

32. So nehmet auch ihr, Meine Kinder, euch in acht, in dem grossen Reiche der Gedankenwelt Meiner würdig zu wandeln, beschleicht euch ein nicht erlaubter Gedanke, so vertilgt oder überwachet ihn; denn vom Denken zum Werden ist ein kurzer Sprung und die Folgen davon lasten auf euch als Urhebern des Gedankens!

33. Schmeichelt euch nicht mit der Idee, “es waren ja nur Gedanken, bis zur Ausführung hat es seine geweisten Wege!” Es ist nicht wahr, ihr betrügt euch selbst damit; denn wie Ich oben sagte, ist die Gelegenheit da, so wird der Gedanke zur Tat, welche, wenn auch bereut, doch nicht zu verwischen ist, sie steht als Faktum, als eine Denksäule auf eurem Lebensweg, deren ihr euch dann entweder freuen oder schämen mögt!

34. Nicht umsonst habe Ich euch dieses Wort gegeben. Alles hat sein Warum, und auch hier liegt ein grosses “Warum” zugrunde, weil Ich nur zu sehr weiss, wie leicht ihr es mit dem Denken nehmt, und ihr gerade das für das Schwächste haltet, was eigentlich das Stärkste ist; denn der Gedanke ist eine geistige Potenz (Macht), und mit solchen Kräften ist nicht zu scherzen!

35. Ich muss euch belehren und eure Gewissens-Waagschale noch zarter machen; denn ihr gehört für ewig Meinem Geister und nur kurz dem materiellen Reiche an.

36. Lernet selbst denken! Lernet logisch denken! Lernet moralisch denken! Diese drei Arten des Denkens müssen euch geläufig werden, dann werdet ihr die Zukunft leichter entziffern, die Gegenwart leichter beurteilen, euer geistiges Ich besser aufbauen und tüchtiger für das andere Leben vorbereiten können.

37. Suchet in dem weltbewegten Meer der Gedanken von Millionen von Wesen das Steuer-Ruder eures geistigen Menschen nie zu verlieren; der Gedanke beglückt oder verdammt euch; dieses ist euer innerer Wert, der nur allein endgültig für jetzt und für immer ist.

38. Was hilft’s, wenn die Menschen euch vergöttern und ihr euch selbst der Schwäche, des Wankelmutes beschuldigen müsst, die Vergötterer werdet ihr einst ob ihres Wahns, und euer eigenes Ich bedauern müssen.

39. Die Gedankenwelt, als Einschreibebuch eures eigenen Ich, ist das Vademecum (Führer), welches euch begleitet, ist euer Geleitschein hier und euer Pass für dort, wo sodann alles verzeichnet sein wird, was euch kenntlich macht und zu eurer weiteren Befähigung den Ausschlag geben wird!

40. Suchet in eurem Lebensbuche weisse Blätter zu vermeiden, als Zeichen unbenutzter Zeit; suchet aber auch zu vermeiden, dass nicht auf jenen Blättern Gedanken aufgezeichnet stehen, deren ihr euch schämen müsstet, gelangten sie zu fremder Einsicht.

41. Der Gedankenmensch ist eure lebendige Photographie, das Licht des Geistes malt sie; trachtet danach, dass sie gelungen ausfällt und euch zeigt, wie ihr sein sollt, wollt ihr einst “Meine Kinder” genannt werden.

42. Das materielle Sonnenlicht schont bei einem von einer Person abgenommenen Lichtbild keine Mängel, alle trägt es schonungslos auf das für dieses Licht empfängliche Papier; so auch Mein geistiges Wahrheits-Licht, auch dieses zeigt dem im Jenseits ankommenden Menschen die Gestalt auf, wie sein innerer Gedanken-Mensch es gebaut hat während des irdischen Lebens. Wohl dem, der aus dieser Gedanken-Prüfung gut hervorgeht, und ausser einigen Makeln willenloser Fehler doch ein Bild darstellt, welches den Schönheits-, Liebe- und Weisheits-Regeln entspricht, welche Ich als ersten Gedanken in alle Welt und in alle Wesen gelegt habe!

43. Soviel über diesen Gedanken. Erkennet und erwäget Meine Worte! Die Zeit, die alles verschlingende Zeit, raubt euch Minute um Minute, das Leben vergeht wie ein Traum, und ein Erwachen erwartet euch im ewigen Lichte Meiner Geisterwelt, wo Gedanken, unwägbare Dinge für dieses Leben, gewichtig in die Waagschale des moralischen Wertes fallen; da dort Geister Geistiges wägen, und einem jeden seine geistige Laufbahn von neuem bezeichnen!

44. So sei euch dieses Wort gegeben, um euch von der Materie die Brücke zu zeigen, welche euch schon hier gegeben ist, um das Bürgerrecht einer Welt zu erringen, in welcher ihr einst gewesen seid, und in welche ihr wieder zurückkehren müsst! Einst gewesen, als göttliche Ableger Meines Schöpfungs-Gedankens, und bald dorthin zurückkehren sollt ihr als gereinigte Geistes-Menschen, euch stets mehr und mehr Mir und Meinen Geistern nähern! Amen!

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Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer

Secrets of Life Chapter 15… The World of Thought
November 25th, 1872

Thus says the Lord…

1. I have told you many things about My creation, let you take many a glance into the most profound secrets of My spiritual nature, revealed to you the reciprocal action between spirit and matter and explained to you the importance and necessity of the great central suns, as well as of the minutest infusorian. I have shown you the correlation of everything, how, originating from Me, it forms a chain down to the last indestructible atom. However, the fundamental explanation of all this is still missing, namely, the foundation stone as well as the corner stone of My creation, of Myself and of you. This corner stone or first motor of all there is, which always was and will be, the First Cause of everything, is the thought, from which all other threads originate. This thought, and the whole world of thoughts as purely spiritual factors, shall now be displayed before your eyes, like a grand panorama, from where you can gain a strictly spiritual view over the whole of creation, over all there has been and will be.

2. For without a thought, no spirit-realm and no material world would have come into existence or been created. Indeed, if I wanted to show you My essence spiritually, I would have to do so in the context of infinity. For only this thought wholly characterizes Myself, Which is infinite as to time, space and might.

3. If you would put yourselves back into primordial times, when no star shone in the firmament, no sun orbited around another, when even the spirit-world had not been created, it is that very time when only My thought, I alone, had My being, shone and existed.

4. Around Me, everything was dark, lifeless and rigid; only I was alive. As a living, eternal Thought, I alone shone in the whole of creation or, in other words, only I was aware of existing, where the thought living, and life light, as stimulator of life, alone existed.

5. You see, there the world consisted only in one Being, one Thought in infinite ether with all its dormant elements, finding its expression through its indwelling center, Myself, alive and existing.

6. There, I alone knew: I am, I live. And if you want to understand this condition in the least, compare it with yours, who are aware of being a complete whole within the entire creation, where everyone is aware of what it means: I am, I live.

7. You say: “I am,” yet thousands upon thousands of other processes are taking place within you, without your being aware of them. You call out: “I am!”, and the spiritual garment of your soul, extending to the capillary nerve endings of skin, comprises your whole Self without your being aware of the dimension or extent of the human body.

8. Thus is, and once was, also Myself. I lived, My whole Being comprised the infinite ether, and it required only a stimulus from within to incite this far-flung, never-ending external aspect of Myself into animating activity.

9. Thus the thought preceded the action, it was the thought that first created the Spiritual, and then the Spiritual in the material.

10. Without the thought, nothing stirred from the center, Myself. Therefore, it was the world of thought which, at first vividly expressed in all details, gave My spirits placed outside of Me, and My material world the impulse to come into being, exist and maintain and perfect themselves.

11. And so you must understand the world of thought as a spiritual, abstract world, in which the thoughts are the first stimulators, assimilators and preservers of all that is called the invisible spiritual and the visible material world.

12. My first thought in creating the world and wishing to see My consciousness reflected in the spirits and living beings, where the relation always remained that existing between light and reflection, was: “Let there be“, and with this, everything originating from My innermost Being, down to the last atom, was given life. Spiritually and later, materially, the assimilation of that which was compatible began. And what the functions in your body effect even in the minutest fibers, can be applied also to Me: From one thought of “let there be”, millions upon millions of consequences developed, as the result of cause and effect. Everywhere the thought was the inciting principle, its further development being the following success. Thus, finally, from a thought held by Me, as infinite God and Creator, the great spirit-family and the great material world came into being, which are eternal, just as I am. Likewise, My creational thoughts, their progress from their origin, their development and perfecting, everlasting or infinite, always advancing and one thought developing and continuing from another, are eternal.

13. I had to tell you all this beforehand in order to convey at least a remote idea of thought, its spiritual dimension and importance. For the spontaneously evolving thought can finally create a world full of thoughts, so that in the end all that exists is merely the visible envelopment of an invisible spiritual world of thought.

14. I had to say all this in advance, for you are usually quick to deal with the idea of a word without bothering to penetrate to its deeper, spiritual core. You often speak about thinking and thought in such a thoughtless manner that it is amazing how you, as intelligent beings sprung from a spiritual Being such as Me, can have such superficial concepts of that which sets you apart as denizens of two worlds – an infinite spiritual and a forever self-regenerating material world.

15. I have proven to you that the thought is the essential component of all that is created, and explained the further developmental factor which, having evolved spontaneously, exerts a spiritual influence on the matter enveloping it. Let us now return from our spiritual sphere of creation to more narrow spheres closer and more comprehensible to you, because they partly touch on your own life and partly even wholly constitute your spiritual and material life, forming, maintaining and perfecting the same.

16. At this point I emphasize that, just as in the great space of creation the worlds formed and evolved through the animating thought, your earthly material garment, or the outward expression of your inner psychic man, forms and evolves in accordance with his inherent world of thought, which then imprints its type on both the outer form and the innermost Spiritual.

17. Thus you will see that this great world of thought is in fact the sole true spiritual world, according to which one day everything will be judged and classified. For with Me the thought was the first causative element, and so it is also in every living being the factor which one day, evaluated, will imprint their full face value on the actions and deeds following it.

18. When I sounded the first thought into the vast expanses of space, prompting the entire visible and invisible world into existence through the “let there be”, everything began to take on form according to My Being. Since I, as God, am infinite and as Being am only love combined with infinite vision, only capable of creating Spiritual or material similar to Me, also the worlds and even the spirits were created in accordance with the Creator of love and wisdom as such. They were all perfect, without fault, in conformity with divine laws regulated to maintain and perfect themselves, thus conforming to the great aim held by Me, the Creator.

19. What I did at that time, and the way My works correspond to Myself, as Creator and eternal Being of love, applies also to you, as spiritual beings: Your outer appearance is the faithful reflection of the innermost. However, in your case, you cannot read in each other’s face what the soul in hieroglyphic letters often has imprinted on it. Only sometimes does the eye, the mirror of the soul as you call it, whether you like it or not, betray what shines from the interior.

20. That science which once a zealous defender of truth and love (J.C. Lavater, Zurich) tried to establish, physiognomy, has not been pursued for the benefit of mankind, and the world would be a different place if everyone could see immediately what kind of person his fellowman is.

21. How this happens I will also explain to you, so that you may see how analogous everything is in the whole of creation and that a permanent law applying on a large scale is applicable also on a small scale.

22. I have just told you that the awareness of being alive fills the whole human soul and, with it, the natural physical exterior, in the same measure as My great universe is filled by My divine lifeconsciousness and constitutes the true reflection of the same.

23. Everything in My creation forms according to My divine laws and can only bring forth what is divine, sublime and beautiful since all creational elements originate from the center, Myself, spreading to the remotest spaces wherever a world can shine. Everywhere they strive after the same principles and everything created is the reflection and expression, in various images and creations, of Myself. So without your volition, the world of thought within you acts in the same way, exerting a greater or lesser influence on the various organs necessary for the execution of the thought. This is carried out by a mechanical process, where the skin or other integuments of various organs faithfully reflect and mirror outwardly what in the inner psychic man constitutes his pet thoughts.

24. It is through thoughts, or the world of thought, that the mechanical life-process is accelerated, retarded or even destroyed. Depending on the stimulating effect of the thoughts on the nerves, the latter affect the organs that they serve as conductors. Thus also health, sickness or even death are not a direct result of the disruption of the functions in the human body, but the causative factor behind a healthy or sick body, the maker of a beautiful or ugly exterior, is the fleeting, invisible thought, which makes the nerves tingle and accelerates the processes of elimination or the metabolism. Since most passions are the result of thoughts nurtured with love and leave their traces in the human countenance, beautiful or ugly facial forms are the reflection of the inner soul-life.

25. You can see what joys, what sufferings originate for man from this imperceptible, yet incessant activity of the inner spiritual life; conversely, how disturbed vital functions react on the spirit, even clouding it, so that man judges the world, the general situation and himself in a totally different way from how it should be, the consequences being sickness, suffering, stiffness, or even premature death.

26. All this originates in the world of thought that in its reaction on the body, where the body in turn reacts on the spirit, influences man to form other conclusions, commit other actions. Since everything is spiritually linked, this world of thought exerts an influence on other people, families and nations, where the spiritual results are of a farreaching effect, particularly when people in power, spiritually sick, bring misery and suffering over whole nations, who do not know why this is so and are oblivious of the fact that a pet idea held by their ruler is undermining his health and forcing him to wrong conclusions, thus spreading untold misery. Then I am usually blamed, whereas all I have to do with it is to turn into good the evil caused by spiritually and physically sick people.

27. When you thus contemplate the whole invisible world of thoughts, what a surging to and fro, a profusion of thought towards good or evil issuing from a single person often spreads to thousands and millions of others; how a stone thrown into a still water forms circles upon circles around it until this movement disturbs the stillness of the water in far distant spots where the smaller denizens of these distant shores are unable to understand or surmise that the reason for the destruction of their dwellings and the death of their young is a stone often wantonly flung far away from them.

28. Thus the ocean of thought is forever surging and flowing,. In all living beings thoughts are fermented which rise like bubbles out of still water. Everything thinks, feels, seeks to improve its conditions, its life, everything builds, destroys, makes endeavors, tries to extract from the known the unknown. Therefore, this great world of thought is actually the main factor of My creation. For this world, like Mine, is unlimited, eternal and, if circumstances allow it, infinite.

29. Therefore, endeavor to keep a tight rein on this spiritual world of thoughts, strive to think only as befits My children. For the thought is the creator of your exterior in this life, and your mark for the beyond. There you will arrive with the result left by the thoughts held by you on your earth. Here it is hidden from you and others; not so there. The exterior is secondary to the innermost, the outward expression being a reflection of the innermost. There no pretence is possible nor is there any secret before others; every one reads the thoughts in the other and, accordingly, the moral worth or worthlessness of the individual.

30. This world of thought, as the spiritual carrier of matter, is so powerful because it untiringly creates, builds, destroys, changes and transforms, in this way forming a chain. But, seen as a whole, it is of the utmost importance, for, depending on the circumstances, the faint rising and evaporating thought is followed by the deed, the consequences of which are no longer borne by those who think it as individuals, but by the entire spiritual and material world.

31. One cannot visualize infinity better than by imagining it as a world of thought. For all known velocities, all distances and spaces of time disappear when compared with the velocity of thought, with its might and effect, particularly when it is endowed with the former and helped by the latter.

32. Therefore, My children, take good care to walk in the great realm of the world of thought as people worthy of Me. Whenever a forbidden thought steals upon you, blot it out or watch it carefully. For it is only a short step between thought and action, and its consequences press heavily upon you, as the originators of the thought.

33. Do not flatter yourselves with the idea that “they were only thoughts and far from being realized!” This is not true; by this you deceive yourselves. For as I just said, if the opportunity arises, the thought turns into action that, although repented, cannot be blotted out. It stands as a fact, as a pillar of thought on your life’s path and you can then either rejoice at it or be ashamed of it.

34. I did not give you this word in vain. Everything has its Why, and a great Why is also at the bottom of this, for I know only too well how you make light of the thought process and how you consider that which actually is strongest to be weakest. For the thought is a spiritual potency, and such forces are not to be trifled with.

35. I must enlighten you, thereby rendering the scales of your conscience even more sensitive, for you belong forever to My spiritual realm and only for a short time to the material one.

36. Learn to think independently! Learn to think logically! Learn to think morally! You must become conversant with these three ways of thinking and you will find it easier to unravel the future, evaluate the present and to build your spiritual Self in preparation for the other life.

37. In the surging ocean of thought of millions of beings, strive never to lose the grip on the steering wheel of your spiritual man; the thought either blesses or condemns you. This is your inner worthiness that is valid now and forever.

38. What good is it if the people idolize you while you must recriminate yourselves for your weakness, your fickleness. One day you will have to pity the idolizers on account of their delusion, as well as your own Self.

39. The world of thought, as a ledger of your Self, is your manual accompanying you, your safe conduct here and your passport for eternity, where all your distinguishing marks are entered which will decide your future course.

40. Strive to avoid empty pages in your ledger, as tokens of wasted time, but also thoughts written on those pages which, should they be open to scrutiny, would make you feel ashamed of yourselves.

41. The thinking man is your living photograph, painted by the light of the spirit. Strive to make it a success that shows you how you shall be if one day you wish to be called “My children”.

42. In a photograph taken of a person the material sunlight does not hide any flaws but renders everything relentlessly onto the paper receptive for this light. Likewise My spiritual light of truth shows to the man arriving in the beyond the human form built by his inner thinking man during the course of his earthly life. Happy he who passes this thought-test and presents, apart from a few flaws due to unintentionally committed faults, an image conforming to the rules of beauty, love and wisdom which as a first thought I had laid into the whole world and into all beings!

43. So much on this thought. Recognize and ponder My words! Time, the all-consuming time, robs you of minute upon minute. Life passes like a dream and an awakening is in store for you in the eternal light of My spirit-world where thoughts, imponderable things in this life, weigh heavily on the scales of moral value. For there, spirits weigh what is spiritual and designate for everyone his spiritual course anew.

44. And so you are given this word that it may show you the bridge leading away from matter. You have been given it already here so that you may attain to the citizenship of a world that you have once inhabited and to which you must return again. Having once been there, as divine offshoots of My creational ideas, you shall soon return there as purified spiritual human beings, drawing ever nearer to Me and My spirits! Amen.