17. Lebensgeheimnis… Das Wort & Seine schöpferische Kraft – 17th Secret of Life… The Word & Its creative Power

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Lebensgeheimnisse Kapitel 17… Das Wort

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer
14. November 1872

So spricht der Herr:

1. Einfach ist der Titel, und doch so gewichtig und voll von Tiefe, dass ihr darob erstaunen werdet; da durch das Wort einst die ganze Schöpfung entstand und noch jetzt jedes Wort ein Entstehungs- oder Schöpfungs-Grund ist. Wie dieses zu nehmen ist, wird euch das Folgende näher beleuchten.

2. Vor allem müssen wir erklären: Was ist das Wort? um seine Bedeutung in der grössten Tiefe zu erfassen; denn ohne eine sichere Basis (Grundlage), ohne das klare Bewusstsein dessen, was man eigentlich erklären will, kann kein vernünftiges Resultat aus dem gefassten Begriffe empor keimen.

3. “Wort” ist also, um es euch mit wenigen Worten zu sagen, nichts anderes als ein verkörperter Gedanke, der, zum Begriff gediehen, als Wort sich erst kundgibt und ebendeswegen ein Schöpfungsakt so wie es auch die Dreifaltigkeit in sich trägt, wie solches bei allen Schöpfungen erweislich ist, nämlich Geist, Seele und Körper, analog mit: Gedanke, Begriff und Wort.

4. So wie (in) allem Geschaffenen eine Seele, wohlverstanden nicht immer eine sich bewusste wohnt, welche geleitet von Meinem Geiste die Materie formt, sie erhält und sie verwandelt, ebenso ist ein Wort der verkörperte Begriff, erzeugt durch den Gedanken.

5. In der Schöpfung war zuerst der Geist, das heisst Mein Geist, der jedem Ding sein inneres Bestehen, seine Zeit und seine Verwandlung anwies.

6. Dieses Bestreben ist seine Seele, die das Material nach Urgesetzen bildet, erhält und wieder zerstörend es weiter vervollkommnet, vergeistigt oder dem Urgeiste, Mir, wieder zuführt!

7. So ist der Gedanke das anregende Prinzip, das sich zum Begriff gestaltet; dieser Begriff gewinnt Form, Gehalt und Bedeutung erst durch das Wort, das sichtbare Zeichen einer unsichtbaren Schöpfung.

8. Und so wie Mein Gottes–Gedanke, als Schöpfungs-Idee oder Begriff sich äussernd, erst in der sichtbaren Welt eine Umhüllung, wenn auch noch so fein, erhält, so ist nur durch letzteren Akt jedes Geschaffene, Gedachte, Begriffene einzeln vor sich hingestellt ein Ganzes im Ganzen, und doch einzeln für sich bestehend.

9. Durch diese Erklärung, angewendet auf “das Wort”, gewinnt auch dieses erst seine Bedeutung, weil auch das Wort für sich freistehend ein Abgeschlossenes und doch mit der ganzen Geisterwelt Verbundenes ist, das zwar für sich, je nach Ausdruck eines Gedankens oder Begriffes, ein an Tiefe oder Weisheit Verschiedenes, Einzelnes, und doch ein mit allem Bestehenden verkettetes Ganzes ist.

10. Wie in der Schöpfung ein Ding auf das andere einwirkt und Einfluss hat, so dass kein geschaffenes Wesen oder materiell erzeugtes Ding sich diesem Bereich entziehen kann, ebenso wenig steht “ein Wort” ohne allen Erfolg, ohne Wirkung auf andere da in der Geisterwelt; da eben das Wort ein selbstschaffendes, erregendes, in alle Schöpfungsverhältnisse eingreifendes geistiges Produkt, aus Gedanke, Begriff, und durch Benützung der materiellen sichtbaren Welt, ein körperlich sichtbares Zeichen eines geistigen Lebens ist.

11. Mit dem Worte, wie euch die Schöpfungsgeschichte von Moses sagt, erschuf Ich die Welt!

12. Mit dem Wort “Es werde!” stellte Ich alle einzelnen Geistesteile Meines Ich hinaus, wies ihnen ihre gerechten Entwicklungs-Perioden, ihren Anfangs, Bestands und Verwandlungs-Prozess an; um nach gehöriger Prüfung wieder geläutert, vervollkommnet zu Mir und in Meine Nähe zurückzukehren, um dort auf höheren Stufen, vermittels geistiger Potenzen, ein neues Wander, ein neues Vervollkommnungsleben zu beginnen, das fort und fort steigend, nie ein Ende haben wird, weil Ich der Schöpfer desselben ebenfalls unendlich bin!

13. Weil Ich aber eben unendlich bin, und als Schöpfer es auch sein muss, so ist natürlich, dass alles Erschaffene nie fehler- oder mangelhaft gestaltet sein konnte; denn der Fehler wäre ebenso unendlich, wie das Prinzip, nach welchem es geschaffen wurde.

14. Es lässt also kein von Mir geschaffenes Ding eine eigentliche Verbesserung oder Veredelung zu; wohl aber einen sich nach und nach zu höheren Stufen fortbildenden Vervollkommungs-Prozess der aber schon im ersten Embryo voraus bestimmt und wohl ausgedacht war.

15. Diese Eigenschaften Meiner Schöpfung im allgemeinen wie im einzelnen, im Materiellen ausgedrückt, wiederholen sich im Geistigen und im Seelenleben ebenfalls; denn der Gedanke, der Begriff und das daraus entstandene Wort haben die nämliche geistige Verbindung, das nämliche unfehlbare Prinzip wie Meine Schöpfung im allgemeinen, nur mit dem Unterschied, dass ein seelischer, verfehlter Gedanke einen irrigen Begriff und ein Wort erzeugen muss, das, wie Mein Gedanke – Begriff und Wort – ewig nur Gutes hervorbringen muss, also der schlechte, irrige Gedanke konsequent ebenfalls durch das in ihm bei seiner Entstehung Verfehlte im Wort und dessen Wirkung nach aussen und auf andere sich ergebende Resultat, seinem Ursprunge gemäss, schlechte und irrige Wirkung hervorbringen muss.

16. Ihr seht aus diesem allem eben Gesagten, dass auch die Worte aus Menschen oder Geistermund ebenso unfehlbar sind wie die Meinigen, nur in anderer Bedeutung, weil bei geschaffenen Wesen die Vollkommenheit des Seelen oder Geisteslebens nicht mit dem Meines Ich in Vergleich gebracht werden kann; da Ich als Gott, als die Liebe Selbst, nur diesen Prinzipien gemäss denken, handeln und sprechen kann, während untergeordnete Geister, frei wie sie geschaffen sind, mit oder ohne Willen im entgegengesetzten Sinne denken, reden und handeln können; aber in dem Gebaren selbst schon liegt die natürliche Folge von solchem Verfahren begründet, woraus der Satz hervorgeht, “dass ein jeder, der gegen Meine Gesetze sündigt, sich die Folgen selbst zuzuschreiben hat, weil die Übertretung Meiner Gesetze sich immer selbst straft!” Alles dieses musste vorausgehen, um euch aufmerksam zu machen, wie bedeutungsvoll, wie wichtig es ist, ehe man ein Wort ausspricht, zu bedenken, was ihr eigentlich damit sagen wollt, da das Wort wohl in eurer Macht, jedoch seine Wirkung seine Tragweite weit ausser eurem Bereich liegt; denn jedes ausgesprochene Wort gehört nicht mehr euch, gehört der ganzen Geister und Seelenwelt, gehört der Unendlichkeit an, wo stets fort und fort wirkend, es seinem Ursprunge gemäss Gutes oder Schlechtes schafft!

17. Hier ist der Ort, wo Ich euch auch bemerken muss, wie und wo Mein Einwirken auf euer Tun und Lassen ist, ohne euren eigenen freien Willen zu beeinträchtigen.

18. Nämlich Ich lasse euch denken und reden; doch die Wirkung des verkörperten Gedankens, die Wirkung des Wortes auf andere, die behalte Ich Mir Selbst vor; denn hier verkette Ich die Verbindungen zwischen Seelen und Geistern so, dass auch das projektierte (beabsichtigte) Schlechte zum Nutzen gereichen muss, wohl oft nur auf indirekte Weise, wie ihr sagt in dem Sprichwort: “Durch Schaden (Erfahrung) wird man klug!”

19. Ich nehme dem Worte nicht seine gute oder schlechte Wirkung, Ich füge bloss die Umstände so, dass es dem Menschen nicht an Mahnungen fehlen wird, entweder mit aller Glut der Liebe das Wort des Guten zu erfassen und es zu verwirklichen, oder das Schlechte zur rechten Zeit zu gewahren und sodann zu handeln, damit die eigene Individualität nicht eingebüsst werde!

20. Deswegen ist euer Sprichwort nicht unrecht, wenn ihr sagt: “Der Mensch denkt, und Gott lenkt.” Ja so ist es, ihr könnt denken, und reden auch, als Ausdruck der Gedanken, was ihr wollt; aber die zu erzielende Wirkung der Rede ist in Mein Bereich gefallen, weil es eine Anfrage an Meine Geisterwelt ist, welche ihr mit dem “Worte” beeinflussen möchtet, und da habe auch Ich “ein Wort mitzureden.”

21. So wie Ich euch schon in der “Gedankenwelt” den grossen Bereich und das eigene rege Leben der Geistes-Produkte als Gedanken gegeben habe, ebenso gebe Ich euch hier die grosse Wichtigkeit und Tragweite eines Wortes, abgesehen noch von der eigentlichen Untersuchung der Tiefe eines jeden Wortes, oder des in ihm enthaltenen und sichtbar ausgedrückten Begriffes oder Gedankens.

22. Daher bestrebet euch stets zweier Hauptsachen: Erstens, eure Worte wohl zu überlegen, in Bezug auf den Schaden oder Nutzen, welchen ihr damit anstiften könntet, und zweitens, auf den Inhalt oder die Bedeutung eines Wortes genau acht zu haben; denn “Worte” sind Träger geistiger Potenzen, die vieles oft unter wenigem verbergen.

23. Mit dem Worte trat durch Mich eine Schöpfung voll des Grossen und Schönen ins Leben, und mit einem Worte könnt ihr, dasselbe zur rechten Zeit und am rechten Orte ausgesprochen, Licht verbreiten, Gutes stiften, wo die grössten Engel bis in Meine Nähe noch eine Nachwirkung dieses einfachen Ausdruckes einer Mich liebenden Seele verspüren.

24. Worte der Liebe verbreiten überall Liebe, Freude, Seligkeit; Worte der Trauer, des Hasses oder Neides das Entgegengesetzte; sie müssen so wirken, weil in ihnen der Keim dazu schon beim Ausspruch liegt. Daher befleissigt euch, Meinen Worten vorerst Gehör zu schenken, nur Worte auszusprechen, die Göttliches enthalten und nur Gutes bewirken sollen, so werdet ihr Ruhe und Frieden in euch und um euch erzielen!

25. Ich muss euch wieder ein Sprichwort anführen, da solche Sentenzen (Sinnsprüche) meistens auf reinem Grunde gewachsen, stets ihre Wirkung nicht verfehlen, und dieses Sprichwort heisst: “Ein gutes Wort findet einen guten Ort.” Ja, ein gutes Wort wird nie verfehlen, eine wenn nicht so ganz gewünschte, doch eine ähnliche Wirkung beim bittersten Feinde zu bewirken. Es ist die Macht des Inhaltes, welches den Gegner entweder bewältigt oder entwaffnet!

26. Sehet Meine Lehrjahre an, wie gewogen, wie gewählt waren Meine Worte, weil Ich eben nicht für diese drei Jahre Meines Erden-Lehr-Wandels, sondern für die Ewigkeit gesprochen, geredet und gepredigt habe.

27. Und wenn diese Reden noch jetzt nicht ganz ergründet und in ihrer ganzen Bedeutung erfasst worden sind, so liegt eben der Keim des Göttlichen in denselben, und keine Macht kann diesen inneren Kern vernichten, oder durch etwas anderes ersetzen!

28. Meine Worte waren, sind und bleiben Träger des Lichts, Träger der Liebe, die vom Himmel herunterstieg, um euch kleine Erdbewohner und eine ungeheure Geisterwelt wieder zum Himmel hinaufzuführen.

29. So soll das Wort, dieses geistige Samenkorn, stets nur Gutes bergen, damit auf guten Grund gefallen es wieder Gutes hervorbringe.

30. Das Wort ist das Senfkörnlein, das in gutes Erdreich gelegt zu einem Baum des Glaubens anwachsen wird unter dessen Schatten die Engel und Geister sowie alle Seelen sich des himmlischen Segens erfreuen sollen.

31. So fasset den Begriff auf, was ein Wort ist, welche Tiefe, welche Tragweite ihm innewohnt; und ihr werdet auch eure eigenen Worte zu bemessen, zu beurteilen wissen, und nebenbei auch behutsamer verfahren in dem Aussprechen von Worten, wenn ihr deren unendliche Fortwirkung erst im ganzen Sinne begriffen und erfasst habt.

32. So werdet ihr denn auch besser verstehen, wie Ich mit einem Wort eine ganze Welt erschaffen konnte, wenn ihr es euch klar vorstellen könnt, welch Unendliches in einem Worte verborgen sein kann.

33. Dieses alles euch zu beweisen, zu erklären, und auf so manche Missbräuche euch aufmerksam zu machen, die ihr mit der Gabe der Sprache treibt, war der Zweck dieses Wortes von Mir, damit ihr wieder erkennen möget, wie klein die Anfänge von so manchem grossen Unendlichen sind, wo ihr am Grossen euch erstaunet, dessen Ursprung ihr ganz ausser acht gelassen habt.

34. So leset das erste Kapitel Meines Johannes: “Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort! In Ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen! Und das Licht scheinet in die Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht begriffen!”

35. Ebendeswegen soll auch jetzt wieder jedes Wort von Mir diese Finsternis oder die finstern Gemüter der Menschen nach und nach erleuchten, damit endlich “die Finsternis” das Wort begreife das vom Anfange her “das Wort” war bei Gott und durch Gott oder durch Mich euch Licht und Leben brachte, obwohl es von den meisten nicht begriffen wurde, und auch heutigentages noch mit Hohn und Verachtung zurückgewiesen wird!

36. Im Anfang war das Wort, und das Wort wird auch ewig das Wort bleiben.

37. Das Wort war Gott, das heisst das Wort, welches aus Liebe eine Welt voll grosser Schöpfungen materiell und geistig geschaffen hat, damit die Geschaffenen erkennen mögen, dass die Liebe nicht allein sein kann, sondern dass sie etwas haben muss, woran sie ihre Liebe beweist, und von selbem wieder wegen ihrer Liebe geliebt und geehrt werde!

38. Das Wort der Liebe schuf Welten voll Glanzes, voll Herrlichkeit; das Wort der Liebe konnte nichts anderes schaffen, als liebende Geister; das Wort der Liebe erweckte Liebe, weil es selbst Liebe war, und so möge bei euch auch jedes Wort Liebe erwecken; denn Liebe ist das (all)mächtige Band, welches Herzen zu Herzen führt, und erst am geliebten Gegenstande durch dessen Erwiderung seine eigene Liebe ganz geniesst.

39. So schuf Ich das Wort und die Welt, so schafft ihr eure geistige Welt um euch herum; Liebe ist Leben, ist Licht der Menschen; Licht erwärmt, erleuchtet. Und so mögen eure Worte stets nur als Worte der Liebe erwärmen, erleuchten, und Liebe-Leben um euch verbreiten, damit die Wirkung des Liebeswortes bis in die Unendlichkeit ebenfalls, wie einst Mein eigenes erstes Schöpfungswort, stets Liebe, stets Wonne verbreitend, Geister, Seelen und Körper durch dieses sanfte Band verbinde, damit die Dreifaltigkeit der Schöpfung, die Dreieinigkeit des Wortes auch dreifache Wirkung bringe, welche die Materie vergeistige, das Seelische veredle und den göttlichen Geist frei mache, um vereint mit allen dorthin zurückzukehren, von wo es einst durch “das Wort” ausgesendet worden ist.

40. So möge “das Wort”, als Licht und Lebensträger überall Seligkeiten und Freuden bereitend, von euch in euch aufgenommen und an andere mitgeteilt werden.

41. Dieses in seinem ganzen Gehalt zu fassen, dazu soll euch dieser langen Rede kurzer Sinn dienen: “Bedenket das Wort, bevor es ausgesprochen wird; denn seine Folgen sind für euch unberechenbar!”

42. So entgeht ihr manchen bitteren Stunden, wo ihr vielleicht übereilte Reden bereuen und vor dem Richterstuhl eures eigenen Gewissens verdammen müsstet.

43. Dieses euch zu ersparen, scheue Ich keine Mühe, auf so verschiedene Weise euch begreiflich zu machen, dass alles Sichtbare nur Nebensache, das Geistige allein der einzige Träger, Erhalter und Richter alles Bestehenden ist!

44. So möget ihr wieder besser begreifen, wie im einfältigen Wort sowohl wie im ernsten doch stets mehr Deutung liegt, als ihr oft vermutet, und wie die Folgen und die Tragweite des Wortes ewig dauernd, auch euch an eure eigene Verantwortlichkeit erinnern mögen, damit ihr nicht ein so köstliches Gut wie die Rede, die Sprache zu unnützen Dingen, sowie die dazu verwendete Zeit nur so verwerten sollt, dass keine Minute eine verlorene sei!

45. Ihr seid Kinder einer Ewigkeit und eines ewigen unendlichen Gottes, benehmt euch danach, damit bei jedem Wort euer Anfang und eure Zukunft hindurchleuchten mögen, so wird das Wort in eurem Munde nur Träger des Lichtes und Lebens auch solches verbreiten, wo es an geneigten Ohren und ergebenen Herzen seinen Widerhall finden wird, wie es einem “Liebe-Wort” geziemt.

46. Im Anfang war das Wort, und das Wort war Ich! So soll bei euch auch das Wort euer Ich bezeichnen, es soll kein falsches, kein böses Wort über eure Lippen kommen, das nicht Zeuge wäre, dass ihr Kinder jenes Schöpfers seid, der einst eine Schöpfung aus dem Chaos hervorrief, wo auch das kleinste Atom Zeuge Seiner Liebe und Seiner Güte war.

47. So soll euer Gebaren in der Geisterwelt dastehen, wenn ihr einst verantworten sollt, was, wo und wie ihr gesprochen habt, damit nicht ein Wort euch die Schamröte ins Gesicht treibe, und ihr beweisen könnt, dass ihr stets eingedenk Meines Wortes die eurigen wohlgewählt zum Besten der Menschen benutzt habt! Amen!

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Secrets of Life Chapter 17… The Word

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer
November 14th, 1872

Thus says the Lord:

1. Simple is the title and yet so weighty, so full of depth, that you will be amazed at it; for the entire creation once came into being through the Word and even now every word is the initiator of a coming-into-being or creation. The following will elucidate for you how you have to understand this.

2. In order to grasp its significance in the profoundest depth, we must first of all explain: “what is the word?”; for without a safe basis, without the clear awareness of that which one actually wants to explain, no rational result can sprout from the concept in question.

3. Therefore, to tell you in a few words, the “word” is nothing else but an embodied thought which, grown into a concept, only manifests as a word, and for this very reason is a creational act. It also comprises the trinity, as is obvious with all creations, namely spirit, soul and body, analogous with the thought, the concept and the word.

4. Just as in everything created there dwells a soul but, mark My words, not always one with full self-awareness, which, guided by My Spirit, forms, sustains and changes matter, a word is the embodied concept, created by the thought.

5. In creating there was at first the spirit, which means My Spirit, which assigned to every thing its inner stability, its time and its transformation.

6. This endeavor is its soul, which, in accordance with primordial laws, forms, sustains and, again destroying it, further perfects and spiritualizes or leads it back again to Me, the Primordial Spirit.

7. Thus the thought is the inciting principle that forms into a concept. This concept only gains form, substance and meaning through the word, the visible sign of an invisible creation.

8. And just as My divine thought, manifesting as creational idea or as concept, receives only in the visible world an envelopment however thin, it is only through the latter act that everything created, thought and understood, taken singly, is a whole in a whole, yet existing individually.

9. Only through this explanation, applied to “the word”, does this gain its meaning because also the isolated word is something separate and yet connected with the entire spirit-world. In itself it constitutes, according to the expression of a thought or concept, something different, unique in depth or wisdom and yet a whole intertwined with all there is.

10. Just as in creation one thing influences another so that no created being or materially produced thing can escape this influence, likewise no “word” is without any success, without any effect on others in the spirit-world. For the word is an autonomously creating, inciting spiritual product of thought and concept, influencing all aspects of creation, and, through the utilization of the visible material world, a materially visible sign of a spiritual life.

11. As the history of creation by Moses tells you, I created the world through the word.

12. With the word: “Let there be!” I set apart all individual spirit-parts of My Being, allotted to them their proper developmental periods, their initial process and their permanence and transformation, so that after a thorough test, again purified, perfected, they might return to Me and My vicinity. There they could begin on higher levels, by means of spiritual potencies, a new life of wandering and perfecting themselves, which, leading higher and higher, will never come to an end because I, its Creator, likewise am infinite.

13. However, since I am infinite and, as Creator, must be thus, it is natural that nothing that was created could ever be faulty or have shortcomings, for the fault would be just as infinite as the principle according to which it was created.

14. Thus no object created by Me allows for an actual improvement or ennoblement, but certainly for a perfecting process gradually leading to ever higher levels of development, which process has already been predestined and well-planned in the first embryo.

15. These attributes of My creation in general and individually, materially expressed, are also repeated in the spiritual as well as the soul-life. For the thought, the concept, and by that the arisen word have the same spiritual correlation, the same infallible principle as My creation in general. The only difference lies in the fact that an erroneous thought arising in the soul must engender an erroneous concept and word, whereas My thought, concept and Word must forever create only good. In other words, the bad, wrong thought, through the wrong effect produced in the word and its result on others, must, in keeping with its origin, unfailingly have a bad and erroneous consequence.

16. From all the aforesaid you see that the words out of the mouth of people or spirits are just as infallible as Mine, only in a different sense, because the perfection of the soul- or spirit-life of created beings cannot be compared to that of Myself. For I, as God, as personified Love, can only think, act and speak according to these principles, whereas subordinate spirits, who are created free, can think, speak and act with or without their volition in the contrary sense. However, their very behavior is already the natural consequence of such a conduct, which gives rise to the saying that anyone offending against My laws must blame himself for the consequences, because the transgression of My laws always brings about its own punishment. All this had to precede in order to point out to you how significant and important it is, prior to uttering a word, to ponder as to what actually you wish to express; for although the word is within your power, its effect, its sphere of consequence is far beyond your reach. And every spoken word no longer belongs to you, but to the entire world of spirits and souls, to infinity, where, forever continuing to act, it creates something good or bad, according to its origin.

17. Here is the place where I must also inform you as to the How and Where of My influence on your way of conduct, without encroaching upon your own free will.

18. I allow you to think and speak; but the effect of the embodied thought, the effect of the word on others, I reserve for Myself. For here I link together the connections between souls and spirits, so that also the projected evil must serve a good purpose, albeit often only in an indirect way, as you express it in the saying: “Through experience one becomes prudent!”

19. I do not divest the word of its good or bad effect. I merely arrange the circumstances so that man will be reminded either to grasp with all ardor of love and put into effect the word of good or at the right time to become aware of the evil and then act in such a way as to safeguard his own individuality.

20. Therefore, your proverb is not untrue where you say: “Man thinks, but God guides.” Yes, so it is, you can think and also say, as an expression of the thoughts, whatever you like; but the intended effect of the speech has come into My sphere because it is an inquiry to My spirit-world, which you are endeavoring to influence with the “word”, and there I too have “a word to say.”

21. Just as I have already indicated to you in “the world of thought” the great sphere of action and the inherent active life of the spiritual products as thoughts, I am here passing on to you the great importance and consequence of a word, quite apart from the actual investigation into the depth of every word, or of the visibly expressed concept or thought contained in it.

22. Therefore, do always aspire for two main things: firstly, to ponder deeply your words as to the harm or benefit you may thereby cause and, secondly, to pay close attention to the content or the meaning of a word. For “words” are carriers of spiritual potencies which oftentimes hide a great deal with little to show outwardly.

23. With the word, a creation full of greatness and beauty came into being through Me. With a word, spoken at the right time and in the right place, you can spread light, do good, so that the greatest angels near Me still feel an after-effect of this simple expression of a soul loving Me.

24. Words of love spread love, joy, bliss everywhere; words of sorrow, hate or envy do the opposite. They must have this effect because the germ for it is already inherent in the utterance. Therefore, do strive to first of all listen to My words, to utter only words containing something divine and meant to have a good effect, and you will create tranquility and peace within and around you.

25. I must again quote a saying since such phrases, mostly grown on pure ground, never fail to have an effect, and this saying is: “A good word finds a good place.” Indeed, a good word will never fail to produce with the worst enemy, if not exactly the desired, but a similar effect. It is the power of the content, which either conquers or disarms the opponent!

26. Consider My teaching years; how friendly, how well-chosen were My words, for I did not speak, talk and preach just for these three years of My teaching sojourn on earth, but for eternity.

27. And even though these speeches are not yet fully understood and grasped in their full significance, the germ of the divine still lies in them and no power is capable of destroying this inner germ or replacing it with something else.

28. My words were, are and remain carriers of the light, carriers of the Love that descended from heaven so as to again lead you little earth dwellers and an immense spirit-world up to heaven.

29. Thus the word, this spiritual grain of seed, shall always contain only what is good so that, fallen on good soil, it may again bring forth something good.

30. The word is the mustard seed, which, laid into good soil, will grow into a tree of faith under the shade of which the angels and spirits, as well as all souls, shall enjoy the heavenly blessing.

31. In this way grasp the concept of a word and the depth and consequences inherent in it; and you will then be able to regulate and judge your own words and will also apply more care in the utterance of words, once you have understood and grasped their infinite after-effect in its full significance.

32. Once you can clearly imagine what infinity can be hidden in a word, you will be better able to understand that I could create a whole world with One Word.

33. The purpose of this word from Me was to prove all this to you, to explain and to draw to your attention many a misuse on your part with the gift of speech. Then you may again realize how small the beginnings are of many a great infinite thing at the greatness of which you marvel, not having considered the origin.

34. So read the first chapter by My John: “In the beginning was the Word, and the Word was with God, and God was the Word. In Him was life, and the life was the light of man. And the light shines in the darkness; but the darkness did not understand it.”

35. For this very reason every word from Me shall now gradually illumine this darkness, or the benighted hearts of mankind, so that finally “the darkness” may understand the word, which was from the beginning “the Word” with God and which, through God, or Me, brought you light and life, although most people did not understand it and to this very day have been rejecting it contemptuously and scornfully.

36. In the beginning was the Word, and the Word will forever remain the Word.

37. The Word was God, that means the Word, which out of love created a world full of great creations, material and spiritual, so that the created might realize that Love cannot be alone but that it must have an object to which it may prove its love and by which it will in turn be loved and honored because of its love!

38. The Word of Love created worlds full of splendor, full of glory; The Word of Love could only create loving spirits. The Word of Love aroused love, being itself love, and so every word may arouse love within you. For Love is the almighty bond, which links hearts together and which only fully enjoys its own love when the loved object reciprocates it.

39. Thus I created the Word and the world, thus you create your spiritual world around you. Love is life, it is the light of mankind. Light warms and illumines. And so let your words, as words of love, always give warmth, illumine and spread around you love and life, so that the effect of the love-word, reaching to infinity like once did My own first Word of creation, always spreading love and bliss, may unite spirits, souls and bodies through this gentle bond. Then the trinity of creation, the trinity of the Word will have a threefold effect and will spiritualize matter, ennoble the souls and free the divine Spirit so that it may return, united with all, to the place from where it was once sent forth through “the Word”.

40. So let “the Word”, giving bliss and joy everywhere as a bringer of light and life, be received by you and imparted to others.

41. To grasp this in its full extent, here is a brief summary: “consider the word before it is uttered; for its consequences for you are incalculable.”

42. Thus you will be spared many a sorrowful hour when perhaps you have to regret a rash talk, condemning it before the tribunal of your conscience.

43. In order to spare you this, I shun no effect to make you understand in various ways that everything visible is only of minor importance, the spiritual being the sole carrier, sustainer and judge of all that exists.

44. Thus you may again better understand that in the simple word, as well as in the serious one, there is always more meaning than you often surmise, and that the consequences and the sphere of action of the word, lasting forever, may remind you of your own responsibility. And that is, that you shall not squander a precious possession such as speech, language, on useless things, but use it together with the time spent only in such a way that no minute is a lost one!

45. You are children of an eternity and of an eternal, infinite God. Conduct yourselves accordingly, so that from every word your beginning and your future may shine through, and the word in your mouth, as a carrier of light and life, will spread the same and it will find its echo in receptive ears and devoted hearts, as befitting a “love-word”.

46. In the beginning was the Word, and the Word was I! Thus also with you, the Word shall signify your Self. No wrong, bad word shall pass your lips which did not witness that you are children of that Creator, who once called forth a creation out of the chaos, where even the smallest atom bore witness to His love and His goodness.

47. This is how your conduct shall look in the spirit-world, when one day you will have to account for what, where and how you have spoken, lest one word will make you blush with shame, but instead you can prove that, remembering My Word, you have always chosen yours well and used them for the benefit of mankind! Amen.