Der Zorn Gottes… Jesus erläutert – The Wrath of God… Jesus elucidates

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Der Zorn Gottes-Jesus erklaert-Das Grosse Johannes Evangelium Jakob Lorber-Band 4 Kapitel 141-145 The wrath of God-Jesus explains-The Great Gospel of John Jacob Lorber-Volume 4 Chapter 141-145
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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 4, die Kapitel 141 bis 145
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Zorn Gottes… Jesus erläutert…

Kapitel 141 – Der Zorn Gottes

141,1. Sagt Cyrenius, etwas verlegen: „Herr, es hat Dich ausser mir doch niemand um irgend etwas gefragt, und es hat den Anschein, als ob Du mir darum als Gott, als mein Herr und mein Erhalter gram geworden wärest!“

141,2. Sage Ich (der Herr): „Wie magst du Mich also verkehrt verstehen?! Wie kann Ich dir gram sein, so Ich dir vollernstlich und für ewig wahr zeige, was euch allen und jedem Menschen zum Leben das Notwendigste ist? Siehe, siehe, wie sehr kurz noch deine Urteilskraft ist! Wann wohl wird sie das rechte Mass erhalten? Wem kann die reinste Urliebe aller Liebe in Gott je gram werden?

141,3. So ihr leset von einem Zorne Gottes, da sollet ihr darunter verstehen den ewig stets gleichen und festesten Ernst Seines Willens; und dieser Ernst des Willens in Gott ist aber ja eben der innerste Kern der allerreinsten und allermächtigsten Liebe, aus der die Unendlichkeit und alle Werke in ihr wie die Küchlein aus dem Ei hervorgegangen sind, – und diese kann doch ewig niemandem gram werden! Oder meint aus euch wohl jemand, dass Gott gleich wie ein dummer Mensch zürnen könne?“

141,4. Tritt hier der alte Oberste Stahar einmal wieder zu Mir und sagt: „Herr, vergib es mir, so ich mir hier auch eine Bemerkung im Punkte des Zornes Gottes erlaube!

141,5. Wenn man, verbunden mit einem festen Glauben an Gott, die alte Welthistorie betrachtet, so kann man sich’s denn doch nicht ganz verhehlen, dass Gott zu Zeiten den Menschen, die zu unbändig geworden sind, Seinen Zorn und Seine Rache auf ganz besonders unerbittlich strenge Weise hat fühlen lassen.

141,6. ,Der Zorn ist Mein, und die Rache ist Mein!‘ spricht der Herr durch den Mund des Propheten. Dass es aber wohl also ist, beweisen die Vertreibung Adams aus dem Paradiese, die Sündflut zu den Zeiten Noahs, die Billigung des Fluches des Noah über einen seiner Söhne; später der Untergang von Sodom, Gomorra und der umliegenden zehn Städte, auf dem Punkte, da wir heute das Tote Meer bewundern; noch später die Plagen Ägyptens und die der Israeliten in der Wüste; dann die von Gott befohlenen allermörderischesten Kriege gegen die Philister, die babylonische Gefangenschaft und nun endlich die volle Unterjochung des Volkes Gottes durch die Macht der Heiden!

141,7. Herr, wer nun dieses Benehmen Jehovas gegen die Sünder, die niemand anders als eben wir Menschen sind, nur ein wenig ins Auge und ins Gemüt fasst, der kann ja doch unmöglich etwas anderes herausfinden als einen förmlichen Zorn und eine vollkommenste Rache Jehovas!

141,8. Freilich könnte man sagen: Also erzieht Gott mit dem vollsten Ernste Seine Menschen und ganze, grosse Völker mit der gehörigen Zuchtrute in der Hand! Aber die Hiebe und Schläge haben durchaus nicht das Ansehen, als kämen sie aus der Hand eines liebevollsten Vaters, sondern da schaut überall ein ganz entsetzlich zorniger, wenn auch in einer gewissen Hinsicht höchst gerechter Richter auf Leben und Tod und auf Pestilenz und Brand heraus!

141,9. Dies ist so meine Ansicht, das heisst, wenn die Welthistorie uns eine volle Wahrheit verkündet; sind aber alle die traurigen Aufzählungen dessen, was Gott gewirkt hat, nur eine Fiktion, dann mag das, was man Zorn und Rache Gottes nennt, immerhin der Kern Seiner ewigen und reinsten Liebe sein. Ich habe nun das nur so vorgebracht, da Du, o Herr, ehedem Selbst den Zorn und die Rache angezogen hast!

141,10. Es wird wohl immerhin schon also sein, wie Du, o Herr, es zuvor gesagt hast; aber merkwürdig bleibt es immer, dass mit dem angekündigten Zorne Gottes in den alten Zeiten, wenn die Menschheit sich nicht gebessert und wahre Busse gewirkt hat, auch die allermartialste Strafe erfolgt ist, und das im Grossen wie im Kleinen, und im Allgemeinen wie im Besonderen, ohne alle Schonung! Nun, wie sich dieses mit der allerreinsten, zorn- und rachelosesten Liebe vereinbart, das wäre wahrlich auch der Mühe wert, so es bei dieser Gelegenheit ein wenig näher beleuchtet werden wollte!“

Kapitel 142 – Vom ersten Menschenpaar

142,1. Sage Ich: „So wie du, Freund, nun geredet hast von Gottes Zorn und Rache, Gerechtigkeit und Liebe, ebenalso urteilt auch ein Stockblinder von der harmonischen Pracht der Farben im Regenbogen!

142,2. Hast du denn noch nicht aufgefasst, wie da alle fünf Bücher Mosis und alle Propheten, Davids und Salomos Schriften nur auf dem Wege der inneren geistigen Entsprechung verstanden und begriffen werden können?!

142,3. Meinst du denn im Ernste, dass Gott den Adam aus dem Paradiese durch einen Engel, der ein flammendes Schwert als Vertreibungswaffe in seiner Rechten führte, vertreiben liess? Ich sage es dir: mag das auch dem Adam als Erscheinung vorgestellt worden sein, so war es aber nur eine Entsprechung von dem, was eigentlich in Adam selbst vorgegangen ist, und gehörte eben also zum Akte seiner Erziehung und zur Gründung der ersten Religion und Urkirche unter den Menschen auf Erden.

142,4. Auf der Erde aber gab es nirgends ein materielles Paradies, in dem dem Menschen die gebratenen Fische in den Mund geschwommen wären, sondern er musste sie so wie jetzt erst fangen und braten und dann erst mit Mass verzehren; war der Mensch aber tätig und sammelte sich die Früchte, die die Erde ihm trug, und hatte sich dadurch einen Vorrat erzeugt, so war jede Gegend der Erde, die der Mensch kultiviert hatte, ein rechtes irdisches Paradies!

142,5. Was wäre auch aus dem Menschen und seiner Geistesbildung geworden, wenn er in einem wahren Müssiggangs- und Fressparadiese sich um gar nichts zu kümmern und zu sorgen gehabt hätte, wenn ihm, wie gesagt, die besten Früchte in den Mund hineingewachsen wären, wenn er sich, auf weichstem Rasen liegend, nur hätte wünschen dürfen, und alles wäre schon da, so dass er nur den Mund aufzusperren brauchte, und die besten Bissen schöben sich ihm schon in den Mund?! Wann würde der Mensch bei solch einer Erziehungsweise denn zur bedingten Lebensselbständigkeit gelangen?! Ich sage dir, dass der Mensch nach deinem Begriffe vom Paradiese bis zur Stunde nichts anderes wäre und wüsste als ein ganz wohlbestellter Fressochse oder als ein Fresspolyp auf dem Meeresgrunde.

142,6. Was stellt demnach die Erscheinlichkeit des Engels mit dem Flammenschwerte vor? Was besagt dies Wortbild? Der Mensch war nackt; denn bis jetzt ist noch kein Mensch mit einem Kleide in die Welt getreten. Hatte er auch, ebensowenig wie diese Eselin hier (siehe Band 4, Kap.120), keine Kindheit dem Leibe nach durchzumachen gehabt, da er dem Leibe nach ebenso entstanden ist wie diese Eselin, und hatte er auch eine Grösse von mehr denn zwölf Schuhen, wie nicht viel minder auch die Eva, so war er aber in der ursprünglichen Erfahrung über die Beschaffenheit der Erde ja dennoch ein Kind und musste erst klug werden zumeist durch die Erfahrung.

142,7. Im warmen Frühjahre, Sommer und Herbste konnte er es schon mit der nackten Haut aushalten; aber im Winter fing er an, die Kälte sehr zu fühlen, und er selbst fragte sich in seinem Gefühle, das Gott in ihm stets mehr und mehr erweckte durch geistiges und naturmässiges Einfliessen: ,Wo bin ich denn? Was ist mit mir vorgegangen? Es war mir zuvor so angenehm, und nun friert es mich, und die kalten Winde tun wehe meiner Haut!‘ Offenbar musste er sich um eine vor dem Winde geschützte Wohnung umsehen und seinen Leib mit allerlei Laub der Bäume zu überdecken anfangen. Durch diese gezwungene Arbeit ward das Denken reger und ordnete sich auch bald.

142,8. Aber es fing ihn auch zu hungern an; denn gar viele Bäume und Gesträuche hatten leere Zweige. Er ging weit aus und suchte Nahrung und fand noch volle Bäume; er sammelte die Früchte und trug sie in die Grotte, die er als eine gute Wohnung auffand. Da sagte ihm sein schon mehr erfahrenes Gemüt abermals: ,In dieser Zeit liegt die Erde in einem Fluche, und du Mensch kannst dir nur im Schweisse deines Angesichts deine Kost sammeln!‘

142,9. Nachdem aber der erste Mensch dieser Erde einmal in der Grotte überwintert hatte auf den Höhen, die da begrenzen den nordöstlichen Teil des Gelobten Landes, zu dem auch unser Galiläa gehört, da hatte er Musse, mit seinem Weibe tiefer in sich hinein zu forschen und zu schauen. Da fand er auch ein Bedürfnis nach einer grösseren Gesellschaft. Im Traume ward er belehrt, was er zu tun hätte, um zu einer solchen, das heisst grösseren Gesellschaft zu gelangen, und nach solcher Belehrung fing er an, zu zeugen den Kain und dann bald darauf den Abel und den Seth.

142,10. Das Weib aber war es, das ihm den ersten Einschlag zur Zeugung gab; denn dem Weibe kam zuerst im Traume ein Gesicht, wie die Zeugung zu geschehen habe. Weiter wollen wir diese Sache nicht verfolgen, und Ich sage nun dir, Mein Freund Stahar: alles ging ganz natürlich zu, und es gab da nirgends etwas Widernatürliches. Aber Moses sah es dennoch, dass dies alles nur nach dem Wollen Jehovas geschehen konnte; er erkannte durch Gottes Geist, dass alle diese ganz natürliche Führung auf dem Wege gemachter Erfahrungen durch Mich, das heisst durch Meinen Geist, geleitet ward und stellte darum Gott durch entsprechende Bilder stets an die Seite dieses ersten Menschenpaares und personifizierte aber auch Meine Einwirkung in den kürzesten, aber doch entsprechendsten Bildern, wie sie damals allgemein üblich waren und auch sein mussten, weil überall zur Leitung des Volkes und der Völker solche Bilder notwendig waren.

142,11. Übrigens aber versteht es sich von selbst, dass Gott und die Engel es wohl wussten und auch verstanden, das erste Menschenpaar in einer der fruchtbarsten Gegenden der Welt werden und entstehen zu lassen.

142,12. Wenn spätere und eigens zugelassene Naturereignisse die ersten Menschen nötigten, ihren ersten Nährgarten zu verlassen und sich auf der Erde weiter umzusehen, so geschah das auch nicht etwa aus einer Art göttlichen Zornes, sondern nur aus Liebe zum Menschen, auf dass er von seiner träge gewordenen Sinnlichkeit wieder aufgeweckt würde und überginge zur Tätigkeit, und dass er mache ausgedehntere Erfahrungen.

142,13. Als Adam und sein Weib und seine Söhne es wahrnahmen, dass es auf der weiten Erde nahe überall etwas zu essen gab, fingen sie an, grössere Reisen zu unternehmen, wodurch sie mit Asien und Afrika so ziemlich vertraut wurden. Das bereicherte sie wieder mit allerlei Erfahrungen. Geheim vom Gottesgeiste geleitet, kamen sie in ihr erstes Eden zurück und blieben daselbst, von wo aus denn auch die Bevölkerung der ganzen Erde erging.

142,14. Sage Mir in deinem Gemüte: Schaut da irgendein Zorn oder eine Rache Gottes heraus?!

Kapitel 143 – Die Sündflut

143,1. (Der Herr:) „Ja, Gottes Weisheit kann wohl widerwillig werden, so schon gebildete und wenigstens zur Hälfte reif gewordene Menschen mutwillig und auch böswillig gegen die Ordnung Gottes sich auflehnen; aber dafür ist wieder die Liebe Gottes da, die in ihrer grossen Geduld stets jene tauglichen Mittel den verkehrten Bestrebungen der Menschen entgegenzustellen weiss und sie wieder auf den rechten Weg bringt, wodurch dann am Ende Mein Endzweck mit der Menschheit doch immer erreicht werden muss, ohne dass der Mensch durch irgendeine allmächtige Rache Gottes dazu gleich einer Maschine genötigt wird.

143,2. Aber selbst diese Mittel sind nicht als eine Folge der göttlichen Zornmacht anzusehen, sondern rein nur als eine Folge der verkehrten Handlungsweise der Menschen. Ja, die Welt und die Natur hat von Gott aus ihre notwendigen und unwandelbaren Mussgesetze, und zwar in der rechten Ordnung; dergleichen Gesetze aber hat auch der Mensch seiner Form und seinem leiblichen Wesen nach. Will der Mensch nun irgend wider diese Ordnung sich auflehnen und die Welt umgestalten, so wird er darum nicht von einem freiwilligen Zorne Gottes gestraft, sondern von der beleidigten, strengen und fixierten Gottesordnung in den Dingen selbst, die so sein müssen, wie sie sind.

143,3. Du sagst nun bei dir und fragst dich, ob die Sündflut auch als eine natürliche und notwendige Folge der verkehrten Handlungsweise anzusehen wäre. Und Ich sage es dir: Ja, das war sie! Mehr denn hundert Seher und Boten habe Ich erweckt und habe die Völker vor ihren natur- und gottesordnungswidrigen Handlungen gewarnt, und habe sie mehr denn hundert Jahre hindurch auf die für sie daraus notwendig entstehenden und leiblich und seelisch schrecklichen Folgen sehr ernstlich aufmerksam gemacht; aber ihr boshafter Mutwille ging so weit, dass sie in ihrer Blindheit die Boten nicht nur verhöhnten, sondern viele sogar töteten und mit Mir also einen förmlichen Kampf unternahmen. Aber darum ergrimmte Ich dennoch nicht vor Zorn und Rache, sondern liess sie handeln und die traurige Erfahrung machen, dass die Unvernunft und die Unkunde – als selbst schuld an dem, was sie sind – mit der grossen Natur und Ordnung Gottes durchaus nicht alles machen dürfen, was ihnen in ihrer Blindheit beliebt.

143,4. Siehe, es steht dir ja frei, auf jenen von hier gegen Süden gelegenen und bei fünfhundert Mannslängen hohen Felsen zu steigen und dich dann mutwillig häuptlings über die hohe Wand hinabzustürzen! Nach den notwendigen Gesetzen der Schwere aller Körper wird dir solch ein Mutwille doch offenbar sicher das Leben des Leibes kosten. Frage dich, ob dir das aus Meinem Zorne und aus Meiner Rache zugekommen ist!

143,5. Dort gegen Osten ersiehst du hohe Gebirgszüge, die ganz fest und dicht bewaldet sind. Gehe hin mit zehnmal hunderttausend Menschen, lege Feuer an und verbrenne alle die Wälder, dann werden die Berge ganz kahl dastehen! Was wird aber davon die Folge sein? Die vielen dadurch tatlos und nackt gewordenen Naturgeister werden dann in der freien Luft zu wüten und zu toben beginnen. Blitze in Unzahl, Wolkenbrüche von der fürchterlichsten Art und ein unausgesetzter Hagelschlag werden darauf die ganzen und weiten Umgegenden verheeren. Das alles ist eine ganz natürliche Folge jener waldverheerenden Handlung. Sage, ob auch da wieder der Zorn Gottes herausschaut und Seine Rache!

143,6. Wenn aber zehnmal Hunderttausende von Menschen sich ernstlich bestreben, Berge abzugraben und grosse Seen auszufüllen oder die allerbreitesten Heerstrassen anzulegen, um leichter Kriege zu führen; wenn Menschen ganze Bergketten tagereisenweit skarpieren auf vierhundert bis fünfhundert Mannslängen hoch oder stechen zweihundert bis dreihundert Mannslängen tiefe Gräben um die Berge und eröffnen dadurch der Erde inwendige Wasserschleusen, dass die Berge zu sinken beginnen in die leer gewordenen grossen Wasserbecken und das Wasser also zu steigen beginnt, dass es in Asien nahe über der höchsten Berge Spitzen wie ein Meer dahinzuwogen beginnt – dazu kommt noch, dass bei diesen grossen Bergezerstörungen viele hunderttausendmal Hunderttausende Morgen der kräftigsten Waldungen mit zerstört wurden, bei welcher Gelegenheit zahllose Myriaden von Erd- und Naturgeistern, die früher mit der schönsten und üppigsten Vegetation vollauf zu tun hatten, nun auf einmal frei und tatlos geworden sind –, frage dich selbst, welch einen Aufruhr die Geister in den Luftregionen mögen angefangen haben! Welche Stürme und welche massenhaften Wolkenbrüche, welche Hagelmassen und welch eine Unzahl von Blitzen hat es dadurch mehr denn vierzig Tage lang aus den Wolken auf die Erde herabgeschleudert, und welche Wassermassen werden sich da nahe über ganz Asien erhoben haben, und das alles aus lauter natürlichen Gründen! Sage, war das wieder Gottes Zorn und Seine nie versöhnbare Rache?!

143,7. Moses beschrieb diese Historie so wie alles andere in der damals üblichen Schreibweise, das heisst in Bildern, in denen er nach der Eingabe des göttlichen Geistes stets Meine Vorsehung vorwalten liess, was nur auf dem Wege echter und wahrer Entsprechungen herauszubringen ist.

143,8. Ist aber darum Gott ein Zorn- und Rachegott, so du und gar viele Seine grossen Offenbarungen noch nie verstanden haben?“

Kapitel 144 – Die Ursachen der Katastrophen

144,1. (Der Herr:) „Ich sage es dir: Nur fünfzig Jahre lang leben in der rechten Ordnung Gottes, – und ihr werdet von keiner Kalamität je etwas zu sehen, zu hören, zu schmecken und zu geniessen bekommen!

144,2. Ich sage euch: Alle Kalamität, Seuchen, allerlei Krankheiten unter Menschen und Tieren, schlechte Witterung, magere und unfruchtbare Jahre, verheerender Hagelschlag, grosse, alles zerstörende Überschwemmungen, Orkane, grosse Stürme, grosse Heuschreckenzüge und dergleichen mehr sind lauter Folgen der unordentlichen Handlungsweisen der Menschen!

144,3. Würden die Menschen möglichst in der gegebenen Ordnung leben, so hätten sie alles das nicht zu gewärtigen. Die Jahre würden wie die Perlen auf einer Schnur verlaufen, eines so gesegnet wie das andere. Es würde den bewohnbaren Teil der Erde nie eine zu grosse Kälte oder eine zu grosse Hitze plagen. Aber da die gescheiten und überaus klugen Menschen aus sich allerlei bei weitem über ihren Bedarf hinaus unternehmen, wenn sie auf der Erde zu grosse Bauten und zu übertriebene Verbesserungen vornehmen, ganze Berge abgraben, um Heerstrassen anzulegen, wenn sie viele Hunderttausende von Morgen der schönsten Waldungen zerstören, wenn sie des Goldes und des Silbers wegen zu tiefe Löcher in die Berge schlagen, wenn sie endlich untereinander selbst im beständigen Zank und Hader leben, während sie doch zu jeder Zeit von einer grossen Menge der intelligenten Naturgeister umgeben sind, von denen alle Witterung der Erde herrührt, sowie die Reinheit und Gesundheit der Luft, des Wassers und des Erdreiches, – ist es da denn hernach zu verwundern, wenn diese Erde von einer Unzahl von Übeln aller Art und Gattung stets mehr und mehr heimgesucht wird?!

144,4. Geizige und habsüchtige Menschen legen vor ihren Scheunen Schloss und Riegel an und obendrauf noch scharfe Wächter zu ihren über allen Überfluss steigenden Schätzen und Reichtümern, und wehe dem, der sich ihnen unbefugt nähern möchte; wahrlich, der bekäme augenblicklich einen scharfen Prozess!

144,5. Ich will damit nicht sagen, als sollte jemand sein mühsam erworbenes Eigentum nicht beschützen; Ich rede hier vom höchst unnötigen, ins Ungeheure gehenden Überfluss. Wäre es denn da nicht tunlich, auch solche Scheuern zu errichten, die da offen stünden für jeden Armen und Schwachen, wennschon unter der Aufsicht eines weisen Spenders, auf dass kein Armer sich mehr nähme, als was er für seine Nahrung bedarf? Würden sogestaltig die Habsucht und der Geiz von der Erde verschwinden, so würden auch – höret Mich wohl! – alle mageren Jahre von der Erde den Abschied nehmen.

144,6. Du fragst, wie solches denn möglich sei. Und Ich antworte darauf: Auf die natürlichste Art von der Welt, das heisst: wenn man auch nur ein wenig im innern Wirken der gesamten Natur bewandert ist, so muss man das nicht nur bald einsehen, sondern sogar mit Händen und Füssen begreifen!

144,7. Da stehen vor uns noch die Heilpflanze und dort, etwas weiter voran, die äusserst schädliche Giftpflanze! Nähren sich nicht beide vom ganz gleichen Wasser, von der ganz gleichen Luft, vom ganz gleichen Lichte und von dessen ganz gleicher Wärme? Und dennoch ist diese Pflanze voll Heilstoffes und die andere voll tödlichen Giftes!

144,8. Ja, warum denn also? Weil die Heilpflanze vermöge ihres innern wohlgeordneten Charakters alle die sie umgebenden Naturlebensgeister nach ihrer guten Art stimmt und diese sich darauf ihr in aller Freundlichkeit und Friedsamkeit, sie ernährend, anschmiegen von aussen her, wie von innen heraus, und es wird dadurch dann alles Heilsamkeit in der ganzen Pflanze, und am Tage im Sonnenlichte wird ihre Ausdünstung und die sie recht weithin umgebenden Naturlebensgeister auf den Menschen wie auch auf viele Tiere einen ungemein heilsamen Einfluss ausüben.

144,9. Bei der Giftpflanze dort, deren Inneres einen höchst selbstsüchtigen und grimmig zornigen Charakter in sich fasst und einschliesst, aber werden die gleichen Naturlebensgeister vom selben Charakter ergriffen und somit total verkehrt; sie schmiegen sich dann ebenfalls, die Pflanze ernährend, ihr an, und ihr ganzer Charakter wird darauf ganz homogen mit dem ursprünglichen der Pflanze. Aber auch ihre Umgebung und gleichsam Ausdünstung ist giftig und der menschlichen Gesundheit schädlich, und die Tiere gehen ihr mit ihren reizbaren Nüstern nicht in die Nähe.

Kapitel 145 – Der Einfluss des Schlechten auf das Gute

145,1. (Der Herr:) „Eine ganz ausserordentlich grosse und weitaus wirkende Giftpflanze ist aber um so mehr ein geiziger und habgieriger Mensch. Seine ganze weithin reichende naturlebensgeistige Umgebung, seine Aushauchung, sein ganzer Aussenlebenskreis wird mit seinem Innern gleichen Charakters; seine schlecht gewordenen ihn umgebenden Naturlebensgeister aber verkehren stets von neuem die ihnen zuströmenden noch guten Naturlebensgeister in ihr Schlechtes, Geiziges und Habsüchtiges.

145,2. Da aber diese Naturlebensgeister nicht nur allein mit dem Menschen, sondern auch mit den Tieren, mit den Pflanzen, mit dem Wasser und mit der Luft in fortwährendem Konflikte stehen, so geben sie auch stets viel Anlass zu allerlei Kämpfen, Reibungen und unnötigen Bewegungen in der Luft, im Wasser, in der Erde, im Feuer und in den Tieren.

145,3. Wer dies so recht praktisch erfahren will, der gehe zu einem sehr guten Menschen, und es werden bei ihm auch alle Tiere einen viel sanfteren Charakter haben. Am ehesten merkt man das an den Hunden, die in kurzer Zeit ganz den Charakter ihres Herrn annehmen. Der Hund eines Geizigen wird sicher auch eine geizige Bestie sein, und wenn er frisst, wird es nicht ratsam sein, ihm in die Nähe zu treten. Gehe aber hin zu einem freigebigen, sanften Menschen, und du wirst merken, wenn er einen Hund hält, dass dieses Tier ganz gutmütigen Charakters sein wird; es wird eher von der Frassschüssel abstehen, als sich etwa mit einem ungeladenen Gaste in einen bissigen Kampf einzulassen. Auch alle anderen Haustiere einer sanften und gutherzigen Herrschaft werden um ein bedeutendes sanfter sein, ja sogar an den Pflanzen und Bäumen wird ein Scharffühler einen gar nicht unbedeutenden Unterschied wahrnehmen.

145,4. Betrachten wir aber auch die Dienerschaft eines Geizhalses, ob sie nicht zumeist auch knickerisch, neidisch und geizig und zu dem Behufe hinterlistig, falsch und betrügerisch wird! Selbst ein sonst ganz guter und freigebiger Mensch, wenn er längere Zeit in der Nähe eines Geizhalses ist, der im Golde und Silber bis über den Hals steckt, wird am Ende in ein recht sparsames System übergehen und im Ausüben der Wohltaten viel bedenklicher werden.

145,5. Nun kommt es auf der Erde aber auch noch darauf an, dass alles Schlechte das Gute mit viel geringerer Mühe in das seinige umwandelt, als das Gute etwas Schlechtes in sein Gutes!

145,6. Sehet einen so recht zornigen Menschen an, der alles um sich nur gleich aus lauter Grimm und Wut umbringen möchte! Tausend ganz gute Menschen, die ihn beobachten, werden am Ende selbst ganz grimmzornig und möchten sich gleich alle an dem einen Zornigen vergreifen und ihm seinen Zorn austreiben, wenn sie nur alle mit ihren scharf tatsüchtigen Händen Platz fänden an seiner Haut. Warum erregt hier ein Glühzorniger Tausende zum Gegenzorn, und warum nicht die tausend Gutmütigen an der Stelle den einen Glühzornigen zu der eminentesten Gutmütigkeit?

145,7. Alles auf Grund dessen, weil besonders auf dieser Erde, der Erziehung der Kinder Gottes wegen, der Reiz zum Schlechten und Bösen ein bei weitem grösserer ist, und auch sein muss, als wie zum Guten. Den Grund davon im allgemeinen habe Ich euch schon ehedem einmal gezeigt und brauche ihn hier nicht noch einmal zu wiederholen.

145,8. Da sehet euch noch einmal diese beiden Pflanzen an, und stellet euch einen sehr grossen ehernen Kessel vor! In diesem Kessel wollen wir tausend solcher Heilpflanzen zu einem heilsamen Tee sieden, und wer aus der Sphäre der Brustkranken davon trinken würde, der würde auch bald eine heilsame Wirkung davon wahrzunehmen anfangen; denn die guten Naturlebensgeister möchten die wenigen schlechteren in seiner Brust schon bald zurechtbringen.

145,9. Aber nehmen wir darauf diese besondere Giftpflanze und werfen sie auch in den Kessel, in welchem tausend Stück von der Heilpflanze zu einem Heiltranke kochen! Sehet, diese einzige Giftpflanze wird den ganzen Heilstoff in ihren tödlichen Giftstoff verkehren, und wehe dem Kranken, der es wagen würde, von dem Tee einen Trunk zu nehmen! Wahrlich, es würde ihn das unfehlbar das Leben kosten, und es könnte ihm auf natürlichem Wege nicht geholfen werden!

145,10. Nehmen wir aber nun den umgekehrten Fall! Kochen wir tausend Stück dieser Giftpflanzen im selben Kessel zu einem Tee zum Tode und legen am Ende nur eine von diesen Heilpflanzen in den Kessel zu den tausend Giftpflanzen! Oh, wie schnell werden alle ihre guten und heilsamen Naturgeister in das tödlichste Gift der tausend Giftpflanzen verwandelt sein!

145,11. Aus dem aber geht ja wieder sonnenhell hervor, dass eben auf dieser Erde aus dem bekanntgegebenen Grunde das Schlechte das Gute um vieles eher in sein Schlechtes zu verkehren imstande ist, denn umgekehrt.

145,12. Stelle dir nun eine Menge allerlei schlechter Menschen in einer Gegend vor, oder in einem ganzen Lande, und frage dich nach dem bereits Vernommenen, ob es da im Ernste von einem Gotteszorne abhängt, wenn so allerlei Übel über dasselbe kommen! Ich sage es euch, und besonders dir, Freund Stahar, dass alles das allein und lediglich von den Menschen, ihren Handlungen und Lebensweisen abhängt, und Gottes Zorn und Seine Rache hat damit ewig nichts zu tun, ausser das, dass Ich eine solche Ordnung in die Natur der Dinge gelegt habe, die natürlich, solange die Erde besteht, umwandelbar bleiben muss, ansonst sich die Erde auflösen würde und dem Menschen keine Wohnstätte für sein Probeleben bieten könnte.

145,13. Darum heisst es nun, all das Gute mit allem Ernste, mit aller Gewalt und aller Kraft an sich zu reissen, so man von dem vielen Schlechten nicht verschlungen werden will.

145,14. Suchet daher euer inneres Leben durch die tatsächliche Befolgung Meiner Lehre zu vollenden, so werden euch die Gifte der Welt keinen Schaden mehr zuzufügen imstande sein!“

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 4, Chapters 141 to 145
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

The Wrath of God… Jesus elucidates…

Chapter 141 – The wrath of God

141,1. Then Cyrenius said, somewhat embarrassed: “Lord, I am the only one who has asked You anything, and it looks as if You, as My God, Lord and Creator, have some grudge against me as a result.”

141,2. I say (the Lord): “How can you misunderstand My words to this extent? How can I bear you a grudge when I continue to describe to you very seriously and very truthfully the essential things in life that all of you and every other human being should know? Consider just how limited your power of judgment is even now. When will it fully develop? How can the purest original love of all loves, which is in God, ever harbour a grudge?

141,3. Whenever you read about the wrath of God you should take these words to mean the eternally unchanging and inflexible seriousness of His Will; and this resolute will-power in God is the innermost core of that same very pure and mighty love which is the source of infinity and all its works in the same way that a baby chick hatches from an egg – surely, this love can never ever bear anyone a grudge in all eternity! Or does one of you think that God could be consumed by his anger, as a foolish man would be?”

141,4. The old senior chief Stahar comes to Me, saying: “Lord, forgive me if I permit myself to comment on one point regarding the wrath of God!

141,5. If a man endowed with a firm belief in God studies early world history, he could not completely escape the conclusion that God let mankind feel His wrath and His vengeance with quite pitiless severity if man broke the rules.

141,6. ‘Wrath and vengeance are Mine!’, says the Lord through the mouth of the prophet. That this is so, is amply demonstrated by Adam being cast out from Paradise, by the Great Flood in Noah’s time, God’s approval of Noah’s curse on one of his own sons as well as the later destruction of Sodom, Gomorrah and the ten cities at that locality which today we call the Dead Sea. At an even later date there were the plagues which befell the Egyptians and the Israelites in the desert; also the bloody wars ordained by God against the Philistines, the captives in Babylon and, finally, the total subjugation of the People of God under the thumb of the gentiles!

141,7. Lord, any one who even devotes a little of his attention and his mind to a consideration of God’s behaviour towards sinners, who are after all exactly as we are, can only reach one conclusion – than Jehovah has empowered Himself to exercise wrath and the utmost vengeance in the fullest measure!

141,8. Of course it could be said: This reflects the serious attitude which God adopts regarding His people’s upbringing and even entire nations, as He holds His disciplinary rod in His hand! These beatings and blows certainly do not appear to come from the hand of a very loving father, but rather seem to be inflicted by a punctilious judge granted power over life and death as well as pestilence and fire, even if the reproaches are in some ways quite justifiable!

141,9. This is just my opinion and its validity depends on whether world history tells us the full truth. However, if all the distressing stories of God’s deeds are only fictional, than this aspect we call “the wrath and vengeance of God” can indeed be at the core of His everlasting and most untarnished love. I only put this point forward since You Yourself, My Lord, have earlier drawn attention to the topic of wrath and vengeance!

141,10. It will most likely be as You, My Lord, have told us earlier. It is however strange that it frequently happened in times gone by if the wrath of God was predicted but people did not improve themselves and did not repent their sins, that the most merciless martial punishment was inflicted at both national and local levels, not just in a general way but in specific instances too. Now it would surely be helpful for us to be enlightened at this time as to how these actions can be reconciled with very pure love, devoid of wrath and vengeance!”

Chapter 142 – On the first human couple

142,1. I say: “My friend, the way you have just spoken about wrath and vengeance, justice and God’s love, is similar to the way a completely blind man speaks about the harmony and splendour of the colours of the rainbow!

142,2. “Have you really not yet understood that all five of the books of Moses, as well as all the prophecies and the writings of David and Solomon can only be understood and grasped by inner spiritual comparison?!

142,3. Do you seriously think that God drove Adam out of Paradise using an angel carrying a blazing sword in his right hand as a weapon to ensure his expulsion? I say to you that even if this was the spectacle which confronted Adam as an apparition, it was merely a comparative reflection of what actually took place in Adam’s own mind. It therefore amounted to a step in his upbringing as well as a move towards the establishment of the first religion and the primordial church of mankind on this earth.

142,4. However, on earth there was never a material Paradise where grilled fish swam into people’s mouths. Then as now they had first to be caught, cooked and only then eaten, but with moderation. However if man was industrious and collected the produce which the earth offered and retained the surplus in his storehouse, then every place which was cultivated by man was truly a Paradise on earth!

142,5. What would have been the outcome for the spiritual development of man, if he were to have lived in a truly lethargic, gastronomic paradise with no worries at all. The best fruit would fall into his mouth while he lay on the softest lawn and he would only have to wish and all his desires would immediately be granted. He had only to open his mouth and the tastiest morsels would drop into it?! When would a man with this upbringing reach his necessary independence in life?! I say this to you: According to your idea of paradise mankind until now would be nothing else and know nothing more than a herd of sizeable greedy oxen or a shoal of voracious polyps at the bottom of the sea.

142,6. What was therefore represented by the apparition of the angel with the flaming sword? What does this word picture mean? Man was naked and up to now no man has ever entered this world wearing clothes. Even if he, like this donkey here, had not lived through childhood years during which his body would develop and even if he was quite tall – Eve herself was not small in stature – he nevertheless remained a child regarding direct experience of the natural world on this earth and was therefore mainly taught by the lessons of life as he lived it.

142,7. During the warmer days in spring, summer and fall he was able to endure the weather in his nakedness but in winter he started to feel the cold, and he asked himself within his heart which God was increasingly arousing in him using both His spiritual and physical influence: ‘Where am I? What has happened to me? Earlier I felt so comfortable and now I am cold and the cold winds are painful to my skin!’ Obviously he had to look for shelter to protect his body from the winds and he began to cover himself with all kind of foliage from the trees. This enforced activity stimulated his thought processes and they progressively became more logical.

142,8. However, he also became hungry as the branches of many of the trees and bushes were now bare. He walked long distances as he searched for food and found trees which still offered plentiful supplies of food. He gathered the fruit and carried it to the cave which he had selected to be his home. He thought to himself with his greater fresh experience of life ‘At this time the earth is cursed and you as a man can only gather food by the sweat of your brow!’

142,9. However, after the first human being on this earth had endured one winter in the cave on these heights forming the north-easterly border of the Promised Land to which our Galilee also belongs, he and his wife found time to probe their own minds and examine themselves more closely. He felt the need for more companionship and in a dream he was told what to do and afterwards he began by fathering Cain and soon afterwards Abel and Seth.

142,10. It was Adam’s wife who first gave him the incentive to procreate as it was Eve who had a vision regarding the procedure. We do not wish to pursue this subject but I can tell you, My friend Stahar; that everything progressed quite normally and nothing supernatural occurred. Moses however still perceived that everything that had happened only took place because that was Jehovah’s wish. God’s spirit showed him that all the completely natural guidance in travelling along the path of experience was provided by Me and that means by My spirit. Moses therefore chose suitable images to illustrate that God was constantly at the side of the first pair of human beings and also personalized My influence by selecting very focussed, but nevertheless pertinent images, as was customary at that time but was also essential as these images offered necessary guidance to this nation and to mankind generally.

142,11. It is moreover readily understandable that God and the angels realized and fully appreciated that the first human couple should live and further the development of their lives in one of the most fertile places on earth.

142,12. When later natural phenomena, which were specifically planned, forced the first humans to leave their first garden to look for food supplies elsewhere on earth, this also did not happen as a result of any kind of divine wrath. The only motivation was love of humankind, and the effect was that man was again aroused from his increasingly lethargic sensuality so that he became active once more and went in search of wider experience.

142,13. When Adam and his wife and his sons discovered that nearly everywhere on earth there was some source of food, they started to journey further afield and in so doing became quite familiar with Asia and Africa. This enriched them by adding a wealth of experience in all aspects of their lives. Secretly guided by the spirit of God they returned to their first Garden of Eden remaining there as it became the starting point for the process of populating the world..

142,14. Tell Me from your heart: Do you detect any sign of the wrath or vengeance of God in all this?”

Chapter 143 – The Flood

143,1. (The Lord:) “God in His wisdom can certainly display antipathy if already fully grown and partially mature people should wantonly and wilfully rebel against His ordinances. However the love of God is again there to serve a specific purpose and with great patience love knows how to find suitable ways of opposing mankind’s perverse ambitions and how to guide men back to the path of righteousness. This means that My final goal for mankind must always remain attainable and there is no compulsion for man to react like a machine in his initial response to some almighty act of vengeance by His God.

143,2. Even these measures should not be regarded as a consequence of divine wrath, as they are only caused by man’s inappropriate behaviour. Yes, God set down for the world and for nature their necessary and incontrovertible “must” laws in His ordinances but man also has similar laws which govern his behaviour and his physical presence. Whenever man tries to rebel against this order of life and change the world, he is not punished by the spontaneous wrath of God, but by the stringent and rigid divine ordinances which he has failed to observe and which cover the very things which must remain as they are.

143,3. You are now asking yourselves whether the Great Flood should also to be regarded as a natural and necessary consequence of inappropriate behaviour. I tell you that it should! I instructed more than a hundred prophets and emissaries to warn the people not to act in any way which might conflict with natural or divine laws. For more than a hundred years I earnestly pointed out the terrible consequences of inappropriate behaviour in the flesh or in the spirit. Their wicked wantonness went so far that in their blindness they not only mocked the messengers but even killed many of them and so they formally declared war on Me. However, I did not become angry or vengeful as a result but merely allowed them to continue to follow their chosen course of action and in that way experience the sad fact that unreasonableness and ignorance – both in themselves responsible for what they are – can in no way oppose the greatness of nature and God’s ordinances if, in their blindness, they see fit to do so.

143,4. Look, you are free to climb the rock located there towards the south which is the height of five hundred men and then deliberately throw yourself head first over the edge! In accordance with the essential laws of gravity affecting all bodies, this impetuous act will most probably cost you your life. Ask yourself if that fate would befall you as a consequence of My wrath and My vengeance!

143,5. Over there towards the East you see high, densely wooded rock-strewn mountains. Take an army a million men strong and set fire to the trees, burn down all the forests so that the mountains will then be completely bald. What will the consequence be? The many spirits of nature that will now be naked and deprived of their active lives will begin to display their anger and go berserk in the free air. Innumerable flashes of lightning, very violent cloudbursts and incessant hailstorms will ravage the land far and wide. All this naturally follows deforestation. Tell me whether there is any evidence of the wrath and the vengeance of God!

143,6. When a million men seriously endeavour to level mountains or to fill in great lakes or to construct broad highways to facilitate warfare; when people clear the slopes of whole mountain ranges, over a distance that can only be covered in several day’s travel, to a height of a thousand metres or dig four to five hundred metre deep moats around the base of mountains, and in so doing tap into the earth’s hidden reservoirs so that the mountains begin to subside into the vast cavities which are now drained and the water begins to rise so that in Asia it rages like the sea, almost engulfing the highest summits – add to this the fact that, along with the mountains, many hundred thousand acres of the healthy forest land are destroyed, releasing myriads of earthly and natural spirits formerly fully occupied caring for beautiful, lush vegetation but now suddenly free and with no tasks to perform – ask yourself what an uproar there would be among the spirits in the air space above. What storms and what enormous cloud-bursts, what deluges of hailstones and what innumerable flashes of lightning were therefore discharged from the heavens onto the earth below for more than forty days, and what enormous quantities of water must have flooded nearly the whole of Asia – all of this for natural reasons! I ask again, was that also God’s wrath and His implacable vengeance?

143,7. Moses described this event, as he did everything else, in the manner then commonly used, that is, by way of pictorial images. In selecting these he was inspired by the Holy Spirit and always allowed My divine foresight to prevail but this can only be done by drawing genuine and tangible comparisons.

143,8. Can you continue to call God a God of wrath and vengeance, because you and many others have never understood His many important revelations?

Chapter 144 – The causes of catastrophies

144,1. (The Lord:) “I say this to you: Just live for fifty years always correctly respecting God’s divine ordinances – and you will never again have to see, hear, taste or endure any calamity!

144,2. I am telling you this: All calamities, epidemics, all manner of disease among humans and animals, bad weather, lean and unproductive years, devastating hailstorms, widespread destructive floods, gales, great storms, plagues of locusts and the like are merely consequences of inappropriate behaviour by mankind!

144,3. If man were, as far as possible, to live within the rules of the ordinances set down, he would not have any reason to expect any of these disasters. The years would pass by like a string of pearls, each one as blessed as any other. The habitable regions on earth would never be afflicted by too much cold or too much heat. However, there are always clever and exceedingly shrewd people who undertake projects far in excess of their needs, for instance, by erecting buildings which are too large, or undertaking unwarranted improvements, or levelling whole mountains in order to construct highways to make war, or destroying hundreds of thousands of acres of the finest forest land, or digging too far into mountains to extract gold or silver or, lastly, living in continual dispute and discord with each other, while, in contrast, they are constantly surrounded by hordes of intelligent natural spirits who take responsibility for the weather as well as for the purity and wholesomeness of the air, the water and the soil on earth. Is it then any wonder if this earth is visited more and more by an infinity of evils of every type and description?

144,4. Miserly and avaricious people fit locks and bolts to their barns and even keep armed guards who watch over their surfeit of treasures and possessions. Woe to the intruder who might approach them without any authorisation as he would certainly be punished immediately in a vicious way!

144,5. By this, I do not mean to imply that nobody should be allowed to protect his hard-earned property; I am speaking here of instances where there is an unnecessary or excessive surplus. Would it not be preferable to build barns which are open to all the poor and the weak, even if they were to be supervised by their wise benefactor to prevent anyone taking more than enough for his needs? If, in this way, avarice and acquisitiveness were to disappear from the earth – listen well to what I am saying – all the lean years would similarly vanish from our world.

144,6. You ask how this is possible. My answer is: In the most natural way in the world. Anyone in the least familiar with the inner workings of the whole of nature’s kingdom will not only quickly have the insight but will also grasp the facts with both hands.

144,7. There in front of us, we still have the health-giving plant and there, a little further on, the very harmful poisonous one. Do not both of them obtain their nourishment from the very same water, the very same air, the very same light and its warmth? And yet, one plant is full of healing properties and the other full of deadly poison!

144,8. Why is that so? Because the medicinal plant, with its well-ordered inner nature, is consistent with its own good qualities and influences all the adjacent natural spirits in such a way that they, in peace and harmony, nourish it and conform to it both within and without its being. In this way, the whole plant develops both wholesome and healing properties, and in the sunlight during the day the vapours which it gives off and the natural spirits which surround it for some distance, both exert a most beneficial influence on humans and animals.

144,9. With the poisonous plant, whose nature is of a selfish and desperately angry character, the surrounding natural spirits are contaminated by the same traits and become totally perverse. They then conform to the plant in a similar fashion and give it nourishment, their whole nature then becoming homogeneous with the plant’s original character. The surroundings and the vapours it exudes are also poisonous and harmful to man while animals, with their sensitive nostrils, keep away from them.”

Chapter 145 – The influence of evil on good

145,1. (The Lord:) “To an even greater extent, an avaricious and greedy man is an exceedingly large poisonous plant which has far-reaching influence. All the natural life spirits surrounding him for some great distance, the vapours exuding from his body and his whole external life sphere will conform to his inner nature. The corrupted natural life spirits around him will seek to convert to their own evil, avaricious and greedy ways, the natural life spirits which venture into their vicinity and are still untainted.

145,2. Since these natural life spirits remain in constant conflict, not only with man, but also with the animals and the plants, the water and the air, they invariably cause much friction, many disputes and unnecessary jockeying for position in the elements – air, water, earth and fire – and in the animal kingdom.

145,3. Anyone who wishes to consider a practical example of this should go to a very good man. All the animals surrounding that man will have much gentler natures. Dogs are the best example as within a short time they will fully adopt the character of their master. The dog owned by an avaricious man will certainly also be avaricious and when it is feeding it is not a good idea to approach it. Go to a generous, gentle person and you will notice, if he keeps a dog, that this animal will be very good-natured and it will prefer to abandon any claim to the food bowl rather than involve itself in a vicious battle with an uninvited guest. All the other domestic animals belonging to a gentle and kind-hearted owner will be significantly more compliant and, indeed, even with the plants and trees which he owns, other people with sharp senses will observe a significant difference.

145,4. On the other hand, consider the servants of a miser and judge whether or not they are in general becoming greedy jealous and parsimonious and for that matter back-stabbing, false and deceitful! Even an otherwise good, generous person, if he spends a long period in the company of a miser who is up to his ears in gold and silver, will finally also be convinced of the necessity to save money and start to think deeply before performing any charitable deed.

145,5. Add to this the fact that, on this earth, the effort required by the bad to change something that is good to conform to its own nature is much less significant than the other way round!

145,6. Consider a rather bad-tempered man who wants to destroy everything in his vicinity in his fury and anger! Thousands of quite placid people looking at him might finally become enraged themselves and begin to wish to take hold of the ill-tempered man and shake the anger out of him – if only their sharp, clutching fingers could find some place to grab his skin. Why does one furious person incite thousands of others to violent opposition and why are the thousands of well disposed people unable to influence the one exception to become eminently good-natured?

145,7. All of this is due to the fact that, especially on this earth with regard to the upbringing of children, the temptation to succumb to bad and evil influences is much greater than vice versa – and this must always be the case. The reason for that I have already explained to you in general terms and I do not need to repeat Myself.

145,8. Look again at these two plants and imagine that you have a very large brass cauldron in which you intend to prepare a brew of a health-giving tea using a thousand of these medicinal plants. The intention would be that anyone suffering from a chest complaint who drank from it would soon start to feel the beneficial effects as the good natural life spirits would soon put to rights the small number of evil ones in his body.

145,9. However if we take this particular poisonous plant and throw it into the cauldron where a thousand plants are being boiled to make a health drink, the effect is that this single poisonous plant will turn the entire remedial infusion into a deadly poisonous brew. Woe betide the invalid who dares to take a sip of this tea! The truth is that it would certainly cost him his life, and he would be beyond help in any natural way!

145,10. Consider also the opposite case! If we boil a thousand of the poisonous plants in the same cauldron to make a deadly tea and finally add just one of the remedial herbs to the brew with the thousand poisonous plants! How quickly all the good remedial natural spirits will be converted to the deadly toxicity of the other thousand!

145,11. The conclusion from all that is as clear as sunlight. On this earth it is true that,for the reasons given, evil much more frequently overturns good so that it conforms to its own evil nature than vice versa.

145,12. Imagine now a large number of bad people in a region, or even in a whole country, and ask yourself, bearing in mind what you have already heard, if in all seriousness it really depends on God’s wrath, if there are all kind of evil influences at work! I say to you, especially to my friend Stahar, that all of this uniquely depends on the way of life and the behaviour of the people in that place. The wrath and vengeance of God has nothing to do with it at any time, except that I have ordained the nature of things and that order must of course remain unaltered, as long as this earth exists. Otherwise our earth will dissolve and be unable to provide mankind with a place in which to dwell in his trial life.

145,13. The solution is therefore to embrace all the good things in life with serious intent and with all our power and strength, so that there is no way we can be swallowed up by the proliferation of evil.

145,14. Try therefore to perfect your inner life by the faithful observance of my teachings, so that the poisons of the world are no longer able to harm you!”

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