Jesus erklärt… Gott wohlgefällige Arbeit… Suche nach Gott & Selbsterkenntnis – Jesus elucidates… God pleasing Work… Seeking God & Self-knowledge

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Grosses Johannes Evangelium Band 5 Jakob Lorber-Rechte Arbeit-Suche nach Gott Selbsterkennung GOD-PLEASING WORK-SELF-KNOWLEDGE AND SEEKING GOD The Great Gospel of John Volume 5 Jacob Lorber-1
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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 5, aus Kapitel 73 und 215
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Jesus erklärt… Rechtes Arbeiten – Suche nach Gott und sich selbst!

Kapitel 73 – Wie man Gott über alles liebt. Die wahre, gottgefällige Arbeit des Menschen

73,1. Sagt Roklus: „Herr und Meister, wie kann ich aber dahin kommen, Gott, den unsichtbaren, ewigen Geist, aus allen Lebenskräften über alles zu lieben? Denn es kommt mir vor, als wäre das Herz eines Menschen zu klein und zu unfähig, den unendlichen und ewigen Geist Gottes, von dem man sich unmöglich eine Vorstellung machen kann, über alle die Massen zu lieben.

73,2. Mit der Nächstenliebe ist es ein leichtes; aber mit der Liebe zu Gott, so in das Allerendloseste hin, hat es doch sicher für uns sehr kleine Menschen eine höchst hinkende Bewandtnis! Wie ist sonach das anzustellen, dass man Gott über alles lieben kann?“

73,3. Sage Ich: „Leichteres gibt es wohl nicht in der ganzen Welt! Man betrachte die Werke Gottes, Seine Güte und Weisheit und halte gewissenhaft Seine Gebote, liebe seinen armen Nächsten wie sich selbst, und man liebt dadurch auch schon Gott über alles!

73,4. Kannst du dir aber von Gott keinen dich ergreifenden Begriff machen, so sieh nun Mich an, und du hast dann auch jene für ewig gültige und bleibende Form vor dir, unter der allein du dir deinen Gott und Schöpfer vorstellen kannst! Denn Gott ist auch ein Mensch, aber der in und aus Sich ewig vollendetste! Siehst du Mich, so siehst du auch alles! – Hast du Mich nun auch darin wohl verstanden?“

73,5. Sagt Roklus: „Herr und Meister über alle Dinge, nun habe ich alles, und ich will Dein Diener sein! Aber nun lass mich in Frieden ziehen! Denn länger zu weilen bei Dir bin ich nicht wert.“

73,6. Sage Ich: „Wer den inneren Frieden hat, der kann ziehen, wohin er nur immer will, so ziehet er in Frieden! Du hast den inneren Frieden aber nun erreicht, und so du ziehest wohin, so ziehest du im Frieden. Doch nun kannst du mit deinen Gefährten wohl noch verziehen (bleiben) eine Weile hier, allwo du mit den Deinen noch so manches vernehmen wirst zu euer aller Belehrung!

73,7. Es ist nun zwar schon stark an der Neige des Tages, und die Sonne, die den Tag hindurch ungetrübt der Erde geleuchtet hat, hat bereits den Saum der Berge erreicht und wird in einigen Augenblicken nicht mehr zu sehen sein, und wir alle können es sagen, dass dieser Tag gut zugebracht ward. Wir haben tüchtig gearbeitet und mehr verrichtet in Stunden, als was pure Menschenhände in Jahren zustande gebracht hätten. Wer aber arbeitet, der soll auch essen und stärken seine Glieder! Ihr habet auch gearbeitet und sollt darum auch essen mit uns! Darum auch möget ihr hier verbleiben und halten mit uns ein Abendmahl!“

73,8. Sagt Roklus: „Herr und Meister über alle Dinge! Was wohl habe ich mit meinen Gefährten allhier nun getan, das man als eine Arbeit bezeichnen könnte? Reden und Meinungen und Erfahrungen austauschen ist alles, was wir hier, als sonst ganz müssig stehend, gemacht haben, – und das wird etwa doch keine Arbeit zu nennen sein?“

73,9. Sage Ich: „Wo und wann immer ein Mensch wahrhaft für das Heil seiner Seele gearbeitet hat, dort und dann hat er auch am meisten und wahrhaft und am alleruneigennützigsten gearbeitet; denn eine rechte Tätigkeit zum Wohle und Heile der eigenen Seele schliesst ja ohnehin alle andere selbstsüchtige Tätigkeit ganz vollständig aus, weil die Selbstsucht und Eigenliebe die Liebe zu Gott und zum Nächsten völlig ausschliesst.

73,10. Wer irdisch für seinen Leib sorgt, der sucht die Schätze dieser Welt, wühlt in der Materie und vergräbt seine Seele also ins Gericht und in den Tod. Wenn ein solcher Mensch auch den ganzen Tag hindurch auf dem Felde mit Pflug und Haue gearbeitet hat mit solchem Eifer, dass er am Abend im eigenen Schweisse ganz ordentlich gebadet war, so war er dem gegenüber, was Ich Arbeit nenne, dennoch ein Tagedieb, ein fauler Knecht für das Feld des Reiches Gottes.

73,11. Denn wer für den wahren, von Gott ihm gestellten Zweck nicht arbeitet im Geiste nach Recht und Gebühr in der Ordnung Gottes, der arbeitet sicher auch zum zeitlichen und ewigen Wohle seines Nächsten nicht, und Gott zu suchen und näher zu erkennen findet er nicht der Mühe wert. Wer aber Gott zu finden und wahrhaft zu erkennen sich keine Mühe gibt, der gibt sich noch weniger eine rechte Mühe zum Wohle seines Nächsten, und so er schon für ihn etwas tut, da tut er das nur seiner selbst willen, damit der Nächste irgend fähig werde, ihm mehrfach dafür zu nützen, als was er ihm bloss einfach Gutes getan hat.

73,12. Du hast aber nun Gott gesucht und dich selbst – und Gott und dich gefunden; und siehe, das war eine rechte Tätigkeit von dir, und Ich sage es dir, dass du nun in den etlichen Stunden mehr getan hast als sonst durch dein ganzes Leben! Und darum kannst du nun auch schon hier verweilen, dir nehmen eine rechte Ruhe und mit uns halten ein Abendmahl!“

Kapitel 215 – Des Herrn Sache und Seine Lehre

215,1. Sage Ich: „Um dir mit wenigen Worten die Sache zu zeigen, so sage Ich dir: Meine Sache und Lehre besteht einfach darin, dem Menschen zu zeigen, wo er eigentlich her ist, was er ist, und wohin er kommen soll und auch kommen wird der vollsten und evidentesten Wahrheit nach.

215,2. Schon die Griechen, das heisst die Weisen, haben gesagt: ,Das schwerste, wichtigste und höchste Wissen liegt in der möglich vollkommensten Selbsterkenntnis!‘ Und sieh, das eben ist nun Meine Sache; denn ohne diese Erkenntnis ist es unmöglich, ein allerhöchstes Gottwesen als den Grund alles Werdens, Seins und Bestehens zu erkennen!

215,3. Wer aber das nicht erkennt und sein Leben, sein Sinnen und Trachten nicht für diesen allein wahren Lebenszweck einrichtet, sich und ein allerhöchstes Gottwesen als den ewigen Urgrund alles Seins und Werdens vollkommen zu erkennen, der ist so gut wie verloren.

215,4. Denn wie ein jedes Ding, das in seinem Innern keine sich durch und durch ergreifende und in allen seinen Teilen festhaltende und stets mehr und mehr unwandelbare Konsistenz hat, bald zerfällt und respektive als das, was es war, vollends zunichte wird, ebenso auch der Mensch, der in sich, mit sich und in und mit Gott nicht völlig eins geworden ist.

215,5. Das kann der Mensch aber nur eben dadurch werden, dass er einmal sich und dadurch dann unerlässlich auch Gott als seinen Urgrund vollends erkennt und nach solchem Erkennen tätig wird in allen seinen Lebenssphären.

215,6. Ist ein Mensch also in sich reif und gediegen geworden, so ist er dann auch ein Herr aller der von Gott ausfliessenden Kräfte und durch diese auch ein Meister aller Kreatur geistig und materiell geworden, ist in und für sich durch gar keine Kraft mehr zerstörbar und stehet dann also im ewigen Leben.

215,7. Und sieh, das ist aber nun auch der totale Inbegriff Meiner gesamten neuen Lehre, die aber im Grunde des Grundes eigentlich eine allerälteste Lehre seit Anbeginn des Menschen auf dieser Erde ist! Sie ist durch die Trägheit der Menschen nur verlorengegangen und wird von Mir als das verlorene uralte Eden (Je den = es ist Tag) den Menschen, die eines guten Willens sind, nun wieder als neu gegeben! …

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 5, Chapters 73 and 215
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Jesus elucidates… The true Work… Seeking God and oneself!

Chapter 73 – How to love God above all. The true work of man that is pleasing to God

73,1. Says Roklus: “But Lord and Master, how can I achieve it to love with all my might God, the invisible, eternal Spirit, above all? For it seems to me that the heart of man is too small and incapable of loving beyond measure the infinite and eternal Spirit of God, Whom one cannot possibly imagine.

73,2. It is easy to love one’s neighbor; but to love God Who is so infinite is certainly an extremely difficult matter for us insignificant men. What must one do if one wants to love God above all?”

73,3. Say I: “Nothing could be easier in the whole world. Let man contemplate the works of God, His goodness and wisdom, and conscientiously keep His commandments, let him love his poor neighbor as himself, and he will thereby love God above all. [073,04 However, if you are unable to form a concept of God touching your heart, look at Me, and you will have before you that forever valid and lasting form which alone will portray to you your God and Creator. For God is also a Man, but the eternally Most Perfect One, both in and out of Himself. If you see Me, you see everything. — Did you also understand Me in this?”

73,5. Roklus says, “Lord and Master above all things, now I have everything, and I want to be Your servant! But now let me move in peace! For I am not worthy to while longer with You.”

73,6. Say I: “Whoever has the inner peace departs in peace wherever he may go. Now that you have gained the inner peace, you do go in peace if you leave. However, you can certainly stay with your companions for a while, and you will hear many a thing which will be of benefit to all of you.

73,7. It is indeed already late and the sun, which has lit up the earth during the day, has reached the edge of the mountains and will soon disappear, and we all can say that this day has been well spent. We have worked hard and in a few hours achieved more than mere human hands would have achieved in years. And let him who works also eat and strengthen his limbs. You also have worked and shall eat with us. Therefore, you may stay here and have evening meal with us.”

73,8. Roklus says, “Lord and Master above all things! What have I only done with my companions that could be called work? Speeches and opinions and exchanging experiences is all that we have done here, otherwise standing quite idly – and that will not be called work, will it?”

73,9. Say I: “Wherever and whenever a man has truly worked for the salvation of his soul, there and then he has performed the greatest work in a true and most unselfish manner. For a true activity serving the benefit and salvation of one’s own soul totally precludes all other self-seeking activity anyway, because selfishness and self-love completely block the love for God and the neighbor.

73,10. Whoever cares materially for his body seeks the treasures of this world, burrows in matter and thus buries his soul in judgment and in death. Even if such a man had worked all day long in the field, using plough and hoe with such diligence that by evening he is drenched in his own sweat, in My eyes he was nevertheless an idler and a lazy servant for the field of the Kingdom of God.

73,11. For, whoever does not work in the right and proper spirit within God’s order for the true goal set for him by God surely does not work for the temporal and eternal benefit of his neighbor either, and he does not deem it worth the effort to seek and more closely recognize God. A person who makes no effort to find and truly recognize God is even less inclined to exert himself for the benefit of his neighbor; and if he does something for him he does it only for his own sake, hoping that the neighbor might be able to return the favor several times over.

73,12. Yet you have now sought God and yourself – and found God and yourself; and behold, that was a correct activity of yours, and I tell you that you have now done more in these few hours than otherwise in all the rest of your life! And therefore you can now remain here as well, take a good rest and eat an evening meal with us!”

Chapter 215 – The Lord’s Task and Teaching

215,1. Say I: “In order to show you the issue with a few words, I say to you: “My task and teaching consist simply in showing man where he really came from and what he is, and in pointing out his destiny which will be fulfilled in accordance with the fullest and most evident truth.

215,2. Already the Greeks, that is, the sages, said: ‘The most difficult, important and highest knowledge is the greatest possible degree of self-knowledge.’ And behold, exactly this is My concern, for without this cognition it is impossible to recognize a Supreme Deity as the cause of all coming into existence, being and permanency.

215,3. But whoever does not recognize this and does not direct his life, his senses and striving towards this one true purpose in life, in order to recognize himself and a Supreme Deity as the Eternal First Cause of all being and growing, is as good as lost.

215,4. For, just as a thing devoid of an inner, incessantly growing and more and more consolidating and permanent consistency soon disintegrates and as that which it formerly was ceases to exist, so also a man who is not fully at one with and within himself as well as God.

215,5. Man can achieve this only by fully recognizing himself and, consequently, God as his first cause and then, in accordance with such knowledge, becoming active in his whole life- sphere.

215,6. Once a man has reached this maturity and consistency within himself, he has also become a master over all the forces emanating from God and, through these, spiritually and materially also a lord over all creatures and is then in and for himself no longer destructible through any force and, thus, has gained life eternal.

215,7. And behold, that is now the summary of My whole new teaching, which however in the basis of basics is actually the very oldest teaching since the beginning of man on this Earth! It has only been lost through the idleness of humanity and is now given as if new again by Me as the lost original Eden (Ye den = it is day) to the people who have a good will! …