Hebe dich weg, Satan! – Jesu Erklärung an Petrus – Away with you, Satan! – Jesus’ Explanation to Peter

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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 5, die Kapitel 170 und 171
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Jesus erklärt Petrus “Hebe dich weg, Satan – du bist mir ärgerlich!” …
Matthäus 16, 20-28

Kapitel 170 – Des Petrus blinder Eifer und Sorge um den Herrn

170,1. Als wir aber schon weit draussen auf dem Meere uns befanden, sagte Ich abermals zu den Jüngern: „Wohin wir nun auch kommen mögen, da schweiget und verratet Mich nicht, dass Ich Jesus, der Christ, sei!“ (Matth.16,20)

170,2. Und Petrus trat zu Mir und fragte Mich, ob Ich noch nicht wüsste, wohin uns das Schiff bringen werde; denn er führte das Steuerruder und hätte gerne erfahren, wohin er lossteuern solle.

170,3. Ich aber sagte: „Lass es gehen, wohin es geht; der Vater weiss es schon, wohin wir diesmal zu kommen haben! Nun sind wir noch auf dem Lehrwege, und unsere Fahrt geht in die untere grosse Bucht, wo man der Stadt Cäsarea Philippi in den Rücken kommt, und dort werden wir uns einige Ruhe gönnen. Aber in ein paar Jahren werden wir auf diesem Schiffe gen Jerusalem hinauffahren, und da wird es sich um ganz etwas anderes handeln. – Nun aber kommen wir in einen Ort ganz nahe der vorbenannten Stadt, allda trotz unseres mehrtägigen Aufenthalts auf der Gegenseite der benannten Stadt dennoch kein Mensch von uns etwas vernommen hat. Selbst der grosse Brand der Stadt hat die Bewohner dieses Ortes nicht aus ihrer Fassung zu bringen vermocht. Aber es musste das also sein, damit ihr bei dieser Gelegenheit wieder eine andere Art Offenbarung erfahret.“

170,4. Petrus aber trat zu Mir und sagte: „Herr, um was wohl wird es sich handeln in Jerusalem, im Orte des grossen Verderbens? Denn von dort aus ist noch nie etwas Gutes und die Menschheit Beglückendes gekommen, und noch nie hat ein Ehrlicher in dieser Stadt etwas Tröstliches erfahren. Hochmut und Verfolgung sind darin stets vor allem zu Hause. Daher meine ich, es wäre besser gewesen, Du, o Herr, hättest Jerusalem also gezüchtiget wie diese kleine Stadt, die freilich die Strafe schon lange wohl verdient hatte. Vor acht Monaten ungefähr waren wir ohnehin in Jerusalem und haben uns überzeugt, dass mit seinen Bewohnern rein nichts zu machen ist bis auf ein paar Menschen, die aber als einzelne Schwalben auch noch lange keinen Sommer ausmachen. Daher wäre meine Meinung, wir sollen mit jener stolzen Greuelstadt, in der Johannes vor kurzem erst enthauptet ward, nicht viel Aufhebens machen und sie für alle Zeiten meiden. Denn solch eine Stadt ist ja doch ewig nicht würdig, dass Du sie betrittst mit Deinen heiligen Füssen. Das ist freilich nur so meine Meinung; gib mir auch die Deine kund!“

170,5. Von dieser Zeit an fing Ich an, ernstlicher mit Meinen Jüngern davon zu reden, dass Ich nach des Vaters Willen wohl werde nach Jerusalem gehen müssen und werde dort viel leiden von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten, werde von ihnen getötet werden, aber am dritten Tage wieder vom Tode auferstehen. (Matth.16,21) Als ein Sieger über allen Tod und über alle Feinde des Lebens werde Ich dastehen dann für ewig, wie Ich schon auf dem Berge des Markus davon Erwähnung tat.

170,6. Da erschrak Petrus förmlich und sagte zu Mir, Mich beiseite ziehend, in einem gewissen gebieterisch-mahnenden Tone: „Herr, das geschehe Dir ja nicht, und Du bist uns und allen Menschen gegenüber verpflichtet, Deiner zu schonen!“ (Matth.16,22)

170,7. Aber Ich wandte Mich schnell um und sagte auch in einem ganz ernsten Ton: „Hebe dich, Satan, von Mir! Du bist Mir ärgerlich; denn du meinst nicht, was da göttlich, sondern nur, was da ganz gemein weltmenschlich ist!“ (Matth.16,23)

170,8. Hier erschrak Petrus ganz gewaltig, fiel vor Mir nieder, bat Mich um Vergebung und setzte weinend hinzu: „Herr, als wir auf eben diesem Meere dahin steuerten, wo wir uns nun mehrere Tage aufhielten, sagtest Du zu mir ob meines Glaubens (GEJ2-176, 17): ,Simon Juda, du bist Petrus, ein Fels, auf dem Ich Meine Kirche bauen werde, und alle Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen! Dir will Ich geben des Himmelreiches Schlüssel. Was du auf Erden lösen wirst, das soll auch im Himmel gelöst sein, und was du binden wirst auf Erden, das wird auch gebunden sein im Himmel!‘ Das, o Herr, waren buchstäblich Deine heiligen Worte aus Deinem heiligsten Munde, an mich armen Sünder gerichtet. Ich aber habe mich darum dennoch nie erhoben, und mich stets nur für den Geringsten unter uns gehalten, – und wegen einer freilich nur menschlichen, aber dennoch nur aus meiner grossen Liebe zu Dir erkeimenden Warnung hast Du mich zum Fürsten der Hölle gemacht! Herr, sei doch gnädig und barmherzig dem armseligen Fischer Petrus, der zuerst sein Netz ins Meer warf, Weib und Kinder verliess und Dir nachfolgte!“

Kapitel 171 – Das Wesen Satans und der Materie

171,1. Da wandte Ich Mich wieder freundlichst zu Petrus und sagte: „Darum habe Ich dich nicht im geringsten herabgesetzt, so Ich dir in der scharfen Anrede gezeigt habe dein Menschliches! Alles, was diesweltlich Menschliches am Menschen ist – als sein Fleisch und dessen verschiedenartige Bedürfnisse aus puren diesirdischen Rücksichten –, ist im Gerichte, darum Hölle und Satan, der da ist ein Inbegriff alles Gerichtes, alles Todes und aller Nacht und alles Truges; denn alles scheinbare Leben der Materie ist nur ein Trugleben, und all ihr Wert ist soviel wie gar keiner.

171,2. Welch ein Mensch immer in einen Sinn der Materie zurückfällt, ist insoweit dann auch Satan, inwieweit er irgend ein Heil in der Materie und in ihrem Scheinleben vertritt.

171,3. Will jemand aber des Satans noch in seinem Fleische ledig werden, so muss er das Kreuz, das Ich schon jetzt im Geiste trage, auf seine Schulter nehmen und Mir nachfolgen! (Matth.16,24) Denn Ich sage es euch: Wer sein (irdisch) Leben erhalten will, der wird es (das geistige) verlieren; wer aber sein (irdisch) Leben um Meinetwillen verlieren wird, der wird es (das geistige) finden! (Matth.16,25)

171,4. Was hülfe es denn einem Menschen, so er gewönne die ganze Welt mit allen ihren Schätzen, litte aber dabei Schaden an seiner Seele? Oder was kann ein Mensch geben, dass er dann wieder löse seine Seele aus den Banden der Materie, des Gerichtes und des Todes? (Matth.16,26)

171,5. Wohl wird es je einmal geschehen, dass Ich, als nun des Menschen Sohn, wiederkommen werde in der Herrlichkeit des Vaters mit allen Engeln, deren Macht ihr kennet, aber Er wird auch dann wie jetzt nur tun, helfen und vergelten können jedermann nach seinen höchsteigenen Werken. Wer tot befunden wird, der wird auch tot verbleiben bis zur Zeit jener grossen Erweckung auch aller derer, die in den Gräbern des Gerichtes verblieben sind, und auch da wird eines jeden Liebe, Willen und Gewissen Richter sein für immerdar! (Matth.16,27)

171,6. Aber die da leben nach Meinen Worten und verrichten die Werke der wahren Selbstverleugnung und innern freien Liebe, die werden den Tod nicht sehen und fühlen jemals. Wahrlich, zu Meiner und eurer grossen Freude kann Ich euch sagen, dass von euch etwelche dastehen, die keinen Tod schmecken und fühlen werden und Zeugen sein werden von allem, bis da sogar auch vorbesprochenermassen kommen wird des Menschen Sohn in Sein Reich, den sie sehen werden und mit dem sie herrschen werden ewig! Aber dazu wird sehr viel Liebe zu Gott und dem Nächsten erfordert.“ (Matth.16,28)

171,7. Wahrlich, so da ist irgend ein Vater oder eine Mutter, die da nur sorgen darum, dass ihre Kinder in dieser Welt wohl versorgt werden möchten, und achten nicht höher den Wert des Lebens der Seele ihrer Kinder, die haben sich und ihren Kindern ein Grab zum ewigen Tode gegraben; denn was immer der Welt ist, das ist des Satans, also des Gerichtes und des Todes der Materie!

171,8. Wohl ist die Materie ja bestimmt, erweckt zu werden durch die Kraft eines jenseitigen, reinen Geistes zur Auferstehung aus den langen Gerichten; aber dann muss die Materie nach der ihr wohl eingeprägten freien Intelligenz übergehen in die rechte Form und Wesenheit ihres jenseitigen Geistes, der ein Licht ist aus Gott. Geschieht das von der Materie nicht, so kehrt der jenseitige Geist in seinen Urquell zurück, und die für immer belebt werden sollende Materie fällt abermals in ihr altes Gericht und wird im selben lange zu harren haben, bis etwa einmal abermals ein jenseitiger Geist sie erwecken wird zu einer neuen Lebensprobe.

171,9. Weil die Sache aber einmal so und nicht anders ist und sein kann, so kam denn ja auch Ich Selbst von oben herab zu euch Menschen dieser Erde und zeige euch nun die volle Wahrheit aller Lebensgestaltungen und deren gute oder schlechte Verhältnisse. Und du, Mein Petrus, wirst nun hoffentlich auch im klaren sein darin, warum Ich ehedem zu dir gesagt habe: ,Hebe dich von Mir, Satan!‘ “ …

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 5, Chapters 170 and 171
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Jesus explains to Peter… “Away with you, Satan!” …
(Matthew 16:20-28)

Chapter 170 – Peter’s blind enthusiasm and concern for the Lord

170,1. But once we were already far out on the sea, I said once again to the disciples, “Wherever we may now end up, be silent and do not reveal Me as Jesus, the Christ!” (Mt. 16:20)

170,2. And Peter came to Me and asked Me whether I did not yet know where the ship would bring us; for he was at the rudder and dearly wanted to know where he should be steering.

170,3. But I said, “Let it go wherever it will; the Father knows already where we will have to go this time! We are still on the path of learning, and our journey goes to the other great bay where the city of Caesarea Philippi is at our backs and there we will be able to afford ourselves some rest. But in a few years we will travel up to Jerusalem on this ship and then there will be something quite different to deal with. – But now we are coming to a place quite near to the previously-mentioned city, where, despite our stay of many days on the opposite side of this particular city, nonetheless no man has heard anything about us. Even the great fire of the city was not able to trouble the inhabitants of this place. But it had to be so, so that you all will experience yet another type of revelation at this opportunity.”

170,4. But Peter came to Me and said, “Lord, what will happen in Jerusalem, in the place of great perdition? For nothing good or happy for man has ever come from that place, and an honest man has never found anything comforting in this city. Above all, arrogance and persecution are always quite at home there. Therefore I think that it would have been better if You, oh Lord, had chastised Jerusalem like this little town, which has certainly long deserved this punishment. About eight months ago we were in any case in Jerusalem and convinced ourselves that nothing at all can be done with its inhabitants except for a few people who were single swallows, however, and that does not signal the arrival of summer. Therefore my opinion would be this: we should not make a great fuss about that proud city of abominations, in which John was recently beheaded, and avoid it for all time. For such a city is eternally unworthy that You should step on it with Your holy feet. That is of course only my humble opinion; let me know Yours as well!”

170,5. From this time on I began to speak more seriously with My disciples about the fact that I would have to go to Jerusalem according to My Father’s will and would suffer very much there from the elders, the high priests and scribes, would be killed by them, but that on the third day I would raise from the dead again (Mt. 16:21). I would then stand there as a victor over all death and over all enemies of life for eternity, as I had already mentioned on Mark’s mountain.

170,6. At this Peter became quite alarmed and, drawing Me aside, said in a commanding, admonishing tone: “Lord, this must never happen to You! You are obliged both to us and to all men to protect Yourself.” (Mt. 16,22)

170,7. But I turned around quickly and said in a very most serious tone: “Away with you, Satan; you are a stumbling-block to Me. You think as worldly men think, not as God thinks.” (Mt. 16, 23)

170,8. Here Peter was very powerfully shocked, fell down before Me, begged for forgiveness and added, sobbing, “Lord, when we were sailing on this sea to the place where we have now just spent several days, You said to me on account of my faith (GGJ2-176, 17): ‘Simon Juda, you are Peter the rock. And on this rock I will build My church, and the powers of death shall never conquer it. I will give you the keys of the Kingdom of Heaven. Whatsoever you shall bind on earth shall be bound in heaven, and what you shall loose on earth shall be loosed in heaven.’ These, oh Lord, were the holy words from Your most holy mouth, literally directed to me, a poor sinner. Yet I have never prided myself because of it but have always regarded myself as the least amongst us all, – and now You call me prince of darkness because I, driven by my great love for You, gave You a warning as a man. Lord, do have grace and mercy upon the poor fisherman Peter, who was the first to throw his net into the sea and leave his wife and children to follow You!”

Chapter 171 – The nature of Satan and matter

171,1. Here I turned again to Peter in the friendliest way and said, “I have not disparaged you in the least if I have shown you in the sharp speech your human side! Everything that is human in this world in a person – his flesh and its various needs from pure earthly considerations – is under judgment, therefore hell and Satan, who is the epitome of all judgment, death, night and falsehood, for the whole so-called life of matter is merely a phantom-life and of no value at all.

171,2. He who sinks back into some aspect of matter is also Satan, insofar as he seeks his salvation in matter and its phantom-life.

171,3. If anyone wishes to break free of Satan in his flesh, let him deny himself and take up this cross that I already carry in spirit and follow Me! (Mt.16:24) For I say to you: Whoever wishes to save his (earthly) life will lose it (spiritually); but whoever loses his (earthly) life for My sake shall find it (spiritually) ! (Mt.16:25)

171,4. For what will a man gain by winning the whole world with all its treasures while at the same time he loses his soul? Or what can a man give that will free his soul from the bonds of matter, judgment and death? (Mt. 16,26)

171,5. For indeed it will come to pass that I, now the Son of Man, shall at some future time return in the glory of the Father with all the angels, whose power you know. But then, as now, He will only be able to help and reward every man according to his own works. Whoever will be found dead will remain dead until such time when all those who have remained in the graves of judgment will be raised, too. Even then, every man’s judge will be forever his love, will and conscience. (Mt. 16:27)

171,6. But those who live according to My words and do deeds of true self-denial and inner free love will never see or feel death. Verily, to My great joy and yours I can say to you that there are some of those who are standing here who shall not taste or feel death and shall be witnesses of everything until they see the Son of Man coming in His kingdom with whom they will reign forever! But for that much love for God and for one’s fellow man is required.” (Mt.16:28)

171,7. Truly, if there is any father or mother here who only care about looking after their children well in this world, and do not pay attention to the higher value of the life of the soul of their children, have dug themselves and their children a grave for eternal death; for whatever is of the world is also of Satan, thus of judgment and the death of matter!

171,8. Truly all matter is determined to be awakened through the power of an other-worldly pure spirit to be resurrected from the long judgment; but then matter must transform according to its well-engrained free intelligence into the correct form and wisdom of its other-worldly spirit, which is a light from God. If this does not happen by the matter, the other-worldly spirit returns to its source and the matter that should have been awakened for ever falls back once again into its old judgment and will have to wait there until once again an other-worldly spirit awakens it to a new test life.

171,9. But because things are that way and not otherwise, nor can they be, I came Myself from above to you people of this Earth and am now showing you all the full truth of all forms in life and its good or bad conditions. And you, My Peter, will hopefully now be clear about why I have just said to you: ‘Away with you, Satan!’ – Now forward into the great bay!” …