Wahre Teufel… Echte Busse – True Devils… Real Repentance

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flagge de  Wahre Teufel… Echte Busse

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 6, die Kapitel 8 – 10

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber
Wahre Teufel, echte Busse – Jesus und die bekehrten Pharisäer

Kapitel 8 – Moses und Elias erscheinen auf des Herrn Geheiss. Mosis Anklage wider die Tempeljuden

8,1. Hierauf wandte Ich Mich zu den Juden und sagte: „Ihr wolltet nicht glauben, dass Moses und Elias schon jüngst vor Mir da waren; darum sollen sie selbst wohlkenntlich hierher treten und euch selbst sagen, wessen Geistes Kinder ihr seid!“

8,2. Sogleich standen die beiden Propheten mitten unter uns und beugten sich zuerst tief vor Mir.

8,3. Und Elias sagte laut: „Vor Dir und Deinem Namen müssen sich beugen alle Knie und Herzen im Himmel, auf Erden und unter der Erde!“

8,4. Hierauf sprach Moses zu den Juden: „Ihr Frevler im Tempel Salomos, ihr Kinder der Schlange, welcher Teufel hat denn euch gezeugt, dass ihr sagen möget: Abraham sei euer Vater, und ihr sässet auf meinem und Aarons Stuhle?! So ihr aber schon euch im höchsten Grade unberufen darauf gesetzt habt, um darauf das von Gott mir gegebene Gesetz den Völkern zu verkünden, wie möget ihr denn nun den Allererhabensten nicht erkennen, der mir eben auf Sinai das Gesetz auf zwei steinernen Tafeln gegeben hat?!

8,5. Ihr saget, dass ich und dieser Bruder Elias hätten zuvor kommen sollen, – und sehet, wir beide waren da! Wer von euch aber hat uns erkannt und wer an uns geglaubt?! Und habt ihr uns nicht ganz dasselbe angetan, was ihr beinahe allen Propheten und Heiligen des Herrn angetan habt?! Was ist denn das hernach, so ihr argen Heuchler euch vor meinem Namen bis zur Erde niederbeuget und mich selbst aber verfolget und zuletzt zwischen dem Altare und dem Allerheiligsten erwürget? Redet und gebet Antwort!“

8,6. Da sagte einer mit bebender Stimme: „O – grosser Prophet –, der, – der – da – erwürget worden ist –, der hiess ja nur Zacharias!“

8,7. Sprach Moses: „Du nun leibesalter Bösewicht warst aber Augen- und Ohrenzeuge, was ich da zu der Priesterversammlung, als Ich aus dem Allerheiligsten zurückkam, gesagt habe! Siehe, die Worte lauteten also: ,Höret, Brüder, Gott der Herr hat in Seiner grossen Gnade und Erbarmung mir mein Inneres aufgetan, und Mosis Geist trat in mich, und nun ist meine Seele und Mosis Geist ein Mensch, der nun vor euch steht, wie er einst vor Pharao und auf Sinai vor Gott stand! Ich war der erste, der diesen Stuhl gestellt und auf Gottes Geheiss sich darauf gesetzt hat, – und nun sitze ich als von Gott also beschieden als der Letzte darauf; denn in Zukunft wird der Herr allein, der schon in dieser Welt wunderbarsterweise das Fleisch der Menschen angenommen hat, mit diesem Stuhle machen, was Er wird wollen nach Seinem nie erforschlichen Rate!‘ Da ergrimmtet ihr ob solcher meiner wahrsten Weissagung, risset mich vom Stuhle und erwürgtet meinen Leib. Ist es nicht also geschehen?“

8,8. Sagte ein anderer, ebenfalls schon alter Jude noch kleinlauter: „Ja – also war es – fürwahr –; aber – wer hätte da so etwas glauben können?!“

8,9. Sagte Moses: „Warum haben es denn etliche Fromme geglaubt, die ihr darum aus dem Tempel in ferne Lande unter die Heiden vertrieben habt, deren etliche noch am Leben des Fleisches sind und wider euch zeugen können?“

8,10. Sagte wieder ein anderer alter Jude: „Ja, das mag schon sein, – diese müssen dafür ein Gesicht gehabt haben; aber wir haben kein Gesicht jemals gehabt!“

8,11. Sagte Moses: „Oh, du redest falsch und belügst dich selbst! Denn solches ist im Geiste allen bis zum allergeringsten Tempelknechte sieben Male nacheinander klar und verständlich in hellen Träumen angezeigt worden, und ihr alle habt sie euch untereinander noch wochenlang in der Zeit, als ich stumm war, ausgelegt. Wie kannst du nun sagen, dass ihr kein Gesicht dafür gehabt habt?“

8,12. Sagte abermals derselbe Jude: „Ja – war denn der Traum auch ein Gesicht? Da seht nun, da seht nun! Ja, – wer hätte damals so etwas ahnen können!?“

8,13. Sagte Moses: „O ihr weltschlauen Weltfüchse, ihr wusstet recht wohl aus vielen Exempeln aus der Schrift, was die lichten Träume zu bedeuten haben! Zum Beispiel Jakobs Traum, Josephs Träume, des Pharao Traum und dergleichen noch gar viele, diese haben euch gar wohl ins Ohr geraunt, was eure siebenmaligen Visionen zu bedeuten haben; aber euer Weltsinn, euer priesterlicher Hochmut, eure Lust zum unbeschreiblichen Wohlleben und zum stinkendsten Müssiggange und zur Hurerei aller Art und Gattung haben euch geblendet und betäubt, und so habt ihr euch sehr gefürchtet, laut solcher meiner Weissagung alle eure gar so angenehmen irdischen Lebensvorteile zu verlieren, habt, anstatt euch in den Willen Gottes zu fügen, lieber alles gegen ihn aufgeboten und habt bis zur Stunde, bis zu diesem Augenblicke, völlige Meuterer gegen Gott gemacht. Wie gefällt euch, ihr Würmer des Staubes, diese allerhöchst wahre Geschichte?!

8,14. Sehet, der Herrliche und der Allerhöchste, dessen Antlitz ich, Moses, nie würdig sein kann anzuschauen, hat es euch Selbst im Tempel gesagt: ,Nicht Ich, sondern Moses, auf den ihr hoffet, wird euch beim Vater anklagen!‘ Und seht, es ist seit der Zeit noch lange kein Tag vergangen, und des allerhöchsten Herrn Voraussage gehet bereits in Erfüllung, und ich, Moses, im Namen des Herrn euer aller Hauptprophet, klage euch nun vor Seinem heiligsten Angesichte alles dessen an, dessen ihr euch in der allerhimmelschreiendsten Weise schuldig gemacht habt! Was könnt ihr nun zu eurer Rechtfertigung sagen?“

8,15. Hier fangen die total in die engste Enge getriebenen Juden vor lauter Furcht und Entsetzen ganz wie sprachlos bloss nur bebend zu stammeln an, ohne ein verständliches Wort mehr über ihre armseligen Lippen zu bringen.

8,16. Nur ein Jüngerer unter ihnen sagte mit sehr bebender Stimme: „Mein Gott und Herr, fängt denn heute schon das erschrecklichste Jüngste Gericht an?“

8,17. Sagte Moses: „Meine Anklage stehet jeden Augenblick in meiner Hand; der Zorn und die Rache aber liegt in der Hand des allmächtigsten Herrn! Euer jüngster Tag aber ist dem Endziele nun schon um ein bedeutendes näher gerückt; aber nun hängt alles von dem Herrn ganz allein ab. Redet nun, wie ihr das alles versteht!“

8,18. Sagte ein alter Jude, vor Angst mit den Zähnen klappernd: „O du grosser Prophet Moses, sage es uns doch, ob wir etwa gar unrettbar in die Hölle kommen werden, und ob denn ein jeder Mensch seinen eigenen Jüngsten Tag hat!“

8,19. Sagte Moses: „Was die Hölle anbelangt, so brauchet ihr in eurer gegenwärtigen Lebensweise gar nicht zu fragen, ob ihr hineinkommen werdet; denn eure Denk- und Handlungsweise war ja schon seit lange her eine derartige, dass ihr bis jetzt in der Hölle waret, und ihr habt auch alles getan, was ihr (der Hölle) tauget. Ihr könnt daher nicht mehr in die Hölle kommen, weil ihr eigentlich schon darinnen seid.

8,20. Was aber den Jüngsten Tag betrifft, so werdet ihr nach der Ablegung eures Leibes in der andern Welt ebensogut einen jüngsten Tag haben, als ihr in dieser Welt auch einen letzten und ältesten haben werdet. Allein, solange ihr noch in dieser Welt lebet, könnet ihr, so ihr wollet, noch leicht aus der Hölle einen Ausweg finden; denn hier sitzet unter euch der grosse Führer und Erlöser, den höret, und handelt danach! – Ich habe geredet vor Dir, o Herr, und nun mag Elias an meine Stelle treten!“

Kapitel 9 – Die Anklage des Elias

9,1. Sagte Ich: „Elia, du Vorbereiter und Ebner Meiner Wege! Was weisst du vorzubringen gegen diese Diener des Tempels?“

9,2. Sagte Elias: „Herr, Moses hat alles gesagt! Mit ihm hat der Tempel aufgehört, ein Gotteshaus zu sein; er ist nun nichts denn eine Räuber- und Mördergrube geworden. Ich habe diesen das am Jordan haarklein und sonnenhell gezeigt und mit richtiger Rechnung bewiesen. Als sie aber sahen, dass sie mir nichts von nur irgendeiner Haltbarkeit entgegenzustellen imstande waren, und als sie wohl merkten, dass sie auf die unwiderlegbarste Weise vor dem Volke verraten und waren angeklagt jeder möglichen Ungerechtigkeit gegen Dich, o Herr, und gegen das Volk, da lachten sie offen, erklärten mich für einen frommen Narren, den man wohl, um sich zu erheitern, ein paar Stunden lang anhören kann, bedrohten aber dennoch das Volk geheim, meine Lehre für etwas mehr als nur für eine lächerliche Raserei zu halten.

9,3. Heimlich aber wurden sie voll Grimmes, da sie wahrnahmen, dass das Volk mich denn doch für einen Propheten hielt und ehrte, Busse tat und sich taufen liess. Diese argen Frevler im Heiligtume Gottes merkten nur zu bald, dass ihnen durch mich die Axt an die Wurzel gelegt war und dadurch ihrer schnöden Herrschaft Ende vor der Türe stehe. Da umringten sie den Herodes und bewiesen mit allerlei grundfalschen Gründen und schlechtesten Winkelzügen, wie seiner Herrschaft durch mich die grösste Gefahr drohe. Herodes konnte das zwar nicht einsehen, da er in festen Kontrakten mit Rom stand, denen er stets pünktlich nachkam, und daher bei was immer für widrigen Vorkommnissen unbedingt sogar so als bedingt auf den römischen Schutz rechnen konnte. Allein, das half aber alles nichts; sie bestürmten den Herodes so lange, bis er mich gefangennahm.

9,4. Als ich einmal gefangen war, aber meine Jünger dennoch den freien Zutritt zu mir hatten, da konnten sie den Herodes nicht mehr belästigen; doch aber merkten sie, dass meine Lehre durch meine Jünger gewaltig fortwuchere. Da stieg ihr Groll und Grimm von Stunde zu Stunde, und sie steckten sich hinter die arge Mutter der schönen Herodias, dass diese, so ihr Herodes sich eine Gnade von ihm zu erbitten bei seinem gewöhnlichen Eide das Fürstenwort geben werde, nichts als mein Haupt begehren solle. Dafür aber werde die Mutter geheim zehntausend Pfunde Goldes aus dem Schatze des Tempels erhalten. Der schönen Herodias aber dünkte diese Forderung zu arg, weil sie wohl wusste, dass Herodes geheim mich liebte; aber es fuhr ein böser Geist in die Alte und enthüllte ihr, dass ich dem Herodes das unlautere Verhältnis nicht billige und ihn davon abbringen wolle. Das machte denn auch die Herodias arg gegen mich also, dass sie dann am Feste auf ein nochmaliges Zureden ihrer geheim bestochenen Mutter mein Haupt verlangte, was zwar den Herodes sehr betrübte, – aber dieweil er einmal den Eid geschworen hatte, so musste er ihn auch halten, und ich ward denn auch im Gefängnisse enthauptet.

9,5. Als die Templer das erfuhren, da brach bei ihnen ein grosser Jubel aus, und sie fingen gleich an, das Volk, das an mich glaubte, nach Möglichkeit zu verfolgen. – Das, o Herr, ist, mit Hinweglassung aller Dir ohnehin nur zu bekannten Nebenumstände, der ganz einfache Grundzug ihrer gänzlichen Verworfenheit, und ich klage sie dessen nun vor Dir an! Du allein aber bist der Herr von Ewigkeit; Du richte sie nach Deiner unendlichen Macht, Weisheit und Gerechtigkeit! Dein allein heiliger Wille geschehe!“

9,6. Hierauf sagte Ich: „Ja, also ist es! Es gab dabei zwar noch so manche anderen Umstände, deren Ich Selbst bei Gelegenheit erwähnt habe, wie davon auch andere Augen- und Ohrenzeugen gesprochen haben vor Meinem Angesichte; aber das ist der eigentliche, innerste Kern ihrer überhöllischen Bosheit! Aber nun sage Ich zu euch, ihr Meine getreuesten Propheten und nun Engel Meiner Himmel, und frage euch, ob ihr diesen grossen Frevlern in Meinem Heiligtume vergeben könnet die grosse Unbill, die sie an euch begangen haben.“

9,7. Sagten beide: „Ja, Herr; denn Du allein bist ja unser aller Versöhnung! Nur wolle Du nach Deiner grossen Barmherzigkeit sie erleuchten, auf dass sie einsehen mögen, wie gross ihr Arges ist!“

9,8. Hierauf verschwanden die beiden auf Meinen geheimen Wink, und wir waren wieder allein.

Kapitel 10 – Die Selbstanklage der Priester

10,1. Es dauerte eine geraume Zeit, ehe sich jemand getraute, auch nur ein Wörtlein zu sprechen; denn die Erscheinung der beiden Propheten hatte alle tief ergriffen und die anwesenden Juden besonders tief erschüttert.

10,2. Nur der Wirt, der neben Mir auch ganz durch und durch ergriffen sass, sagte so halblaut zu Mir: „Herr, Herr, das zeigt mehr denn alles, dass Du in der höchsten Wahrheit das bist, als was Du Dich im Tempel vor dem ganzen Volke dargestellt hast!

10,3. Jetzt liegt es klar am Tage, dass die verheissene grosse Zeit der Zeiten herbeigekommen ist mit allen Gnaden, aber auch mit allen Gerichten aus den Himmeln. Oh, wenn ich doch nur würdig wäre, an den Gnaden einen kleinsten Teil zu nehmen!“

10,4. Sagte Ich: „Nicht nur einen kleinsten, sondern einen allergrössten Teil kannst du dir nehmen! Das kommt nur allein auf deinen Willen an, mit Freude und Lust zu wandeln nach Meiner Lehre, mit der du in Kürze vollauf vertraut werden wirst. – Aber nun wollen wir die Juden fragen, wie ihnen diese wahre Erscheinung gefallen hat!“

10,5. Hierauf wandte Ich Mich an die zwanzig Judenpriester und fragte sie, was sie zu dieser Erscheinung nun sagen.

10,6. Da erhob sich einer vom Sitze und fing an, also zu reden: „Dass die Erscheinung kein irgend hergezaubertes Blendwerk war, davon sind wir alle vollkommen überzeugt; denn eine pure Blenderscheinung, wie ich etliche einmal in Damaskus gesehen habe, hat keine Sprache und weiss nicht um die geheimsten Daten von Begebenheiten, die sich irgend vor kurz oder lang zugetragen haben. Aber weil die Erscheinung eben kein Blendwerk war, so hat sie auf uns alle sicher einen höchst unheilvollen Eindruck machen müssen, und das darum, weil wir daraus nur zu klar ersehen haben, dass wir ob unserer bösen Taten von Gott unmöglich je mehr eine Vergebung unserer zu grossen Sünden zu erwarten haben.

10,7. Es ist wahrlich eine höchst schwere Sache, auf der Welt ein Mensch zu sein! Man ist allen Verlockungen der Welt und der Teufel ausgesetzt, zweier Feinde des menschlichen Lebens, von denen man den minder schädlichen wohl sieht, aber den zweiten, der den Menschen in die Welt hinein verlockt und mit aller Gewalt zieht, sieht niemand, und es kann sich daher auch sehr schwer jemand ihm zur Gegenwehr stellen.

10,8. Dass wir zu grossen Sündern geworden sind, das sehen wir nun klar ein; aber wie wir so nach und nach dazu gekommen sind, das ist uns völlig unbegreiflich. Wir können nun nichts anderes sagen als: Herr, wenn es für uns in Dir noch eine Barmherzigkeit gibt, so erbarme Dich unser und richte uns wenigstens nicht zu hart!

10,9. Hätten wir damals das so eingesehen wie jetzt, so wäre Zacharias und nun später Johannes nicht also behandelt worden. Aber wir waren ja alle stockblind, von der Welt und vom Teufel geblendet, und so handelten wir denn auch rein nach unserer wahrlich echt teuflischen Blindheit und nach dessen ärgstem Willen.

10,10. Wie uns aber nun Moses und Elias ganz gerecht vor Dir, o Herr, angeklagt haben, so klagen wir denn nun vor Dir auch den Teufel, diesen ärgsten Feind der Menschen an, und Du wolle auch ihn vor Deinen Richterstuhl ziehen!“

10,11. Sagte Ich: „Was an euch des Teufels Anteil ist, das steht schon lange an seiner Rechnungstafel; aber Ich sage euch, dass es nun etliche im Tempel gibt, die schon lange den Teufel übertreffen und also mit der Menschheit handeln, dass sie darin von keinem Teufel übertroffen werden können.

10,12. Noch sage Ich euch, dass eben an den Verlockungen von seiten der Teufel lange nicht so viel liegt, als ihr in eurem törichten Glauben meinet! Der eigentliche Teufel ist der Mensch mit seinen Weltgelüsten selbst! Aus denen geht hervor die Selbstliebe – das ist ein Teufel –, die Sucht zum Wohlleben – ein zweiter Teufel –, die Ehrsucht, der Hochmut, die Herrschsucht, der Zorn, die Rache, der Neid, der Geiz, die Hoffart, die Hurerei und die Geringschätzung seines Nebenmenschen – das sind lauter Teufel, auf eigenem Grunde und Boden erzeugt! Darum sollet eben ihr keine so grosse Furcht vor dem Teufel haben und ihn auch nicht anklagen; aber euch selbst klaget in eurem Gewissen an, und bereuet es recht, und fasset den festen Entschluss, ganz andere Menschen zu werden, und werdet es dann auch!

10,13. Liebet Gott wahrhaft über alles und den armen Nächsten wie euch selbst, so werden euch auch eure vielen und grossen Sünden vergeben werden! Denn so ein Mensch die Sünde nicht völlig verlässt, so kann sie ihm auch nicht erlassen werden. Denn die Sünde ist ja des Menschen eigenstes Werk, weil sie hervorgeht aus seinem Fleische und aus dem Willen seiner Seele.

10,14. Die guten Werke nach dem Willen und nach dem Worte Gottes sind und bleiben eigentlich, wenn der Mensch sie auch tut aus freier Selbstbestimmung, eine Gnade von oben, ein Verdienst des Geistes Gottes im Menschenherzen, und der Mensch wird dessen teilhaftig eben durch die Gnade Gottes. – Nun wisset ihr, wie die Sachen stehen. Ihr seid frei und könnet tun, was ihr wollet!“

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 6 – Chapters 8 to 10

Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber
True Devils, real Repentance – Jesus and the converted Pharisees

Chapter 8 – Moses und Elijah appear at the Lord’s bidding. Moses’ accusation against the Temple Jews

8,1. Hereupon I turned to the Jews and said: “You did not want to believe that Moses and Elijah had recently been here before Me. Therefore, they shall, recognizable to you, appear here and tell you what kind of people you are.”

8,2. In an instant the two prophets stood in our midst bending their knees deeply before Me.

8,3. And Elijah said in a loud voice: “Before You and Your name all knees and hearts in heaven, on earth and below the earth must bow low!”

8,4. Thereupon Moses said to the Jews: “You blasphemers in the temple of Solomon, you children of the serpent, what devil has begotten you for you to say that Abraham is your father and you are sitting on my – and Aaron’s – chair? Having set yourselves up on it without in the least being called to it in order to proclaim to the peoples the law given to me by God, how can you fail to recognize the Most Sublime Who on Sinai gave me the law on two stone tablets?

8,5. You said that I and brother Elijah ought to have come earlier, – and behold, we were both there! Who of you recognized us and believed in us? And did you not do to us exactly what you did nearly to all the prophets and saints of the Lord? What, then, does it mean that you great hypocrites bow down before my name whilst persecuting and finally killing me between the altar and the Holy of Holies? Do speak and give answer!”

8,6. Said one in a trembling voice: “0 – great prophet -, he who, – who was – killed -, his name was only Zachariah.”

8,7. Said Moses: “You villain who are now old in the body were an eye- and ear-witness to the things I said to the congregation of priests when I came back from the Holy of Holies! Behold, these were my words: ‘Listen, brothers, the Lord God in His great grace and mercy has opened my innermost so that the spirit of Moses entered into me. Now my soul and the spirit of Moses are one man, standing before you, just as he once stood before Pharaoh and on Sinai before God. I was the first to establish this chair and sit on it at God’s bidding, -and now I am sitting on it as the last one thus told by God; for henceforth only the Lord Who, miraculously, has already taken on the flesh of men, will do with this chair according to His unfathomable counsel!’ You flew into a rage because of this my truest prophecy, pulled me down from the chair and killed my body. Is not this what happened?”

8,8. Said another, likewise old Jew, even more meekly: “Yes, so it was, truly -, but – who could have believed such a thing?”

8,9. Said Moses: “Why, then, did a few pious people believe it whom you banished for that reason from the temple to faraway lands among the heathens, some of whom are still in the flesh and able to testify against you?”

8,10. Said again another old Jew: “Yes, this may be true, they must have had a special vision for it; but we have never had a vision!”

8,11. Said Moses: “Oh, you talk dishonestly and deceive yourself! For this was told in spirit to everyone, down to the least servant of the temple, seven times successively, clearly and intelligibly in prophetic dreams, and you all were interpreting them amongst you for weeks, while I was silent. How can you now say that you had not had a vision for it?”

8,12. Replied again the same Jew: “Well – was the dream also a vision? There you see, there you see. Well, – who would at that time have thought anything of the kind?”

8,13. Said Moses: “O you worldly-wise foxes, you knew quite well from many examples in the Scriptures what prophetic dreams mean! For instance, Jacob’s dream, Joseph’s dreams, the dream of Pharaoh and many more have surely whispered into your ears what your seven visions signified. However, your worldliness, priestly pride, your inclination towards a life of pleasure, your exceeding idleness and harlotry of every kind and description blinded and stupefied you. Thus, you were afraid of losing all your pleasant advantages in life on account of this my prophecy and, instead of heeding God’s will, have done everything to defy Him and have been to this hour rebels against God. How do you worms of the dust like this absolutely true story?

8,14. Behold, the Glorious One, the Most High Whose face I, Moses, cannot ever be worthy to see, told you Himself in the temple: ‘Not I, but Moses who is your hope will accuse you before the Father!’ Look, not many days have passed since then and the prophecy of the Supreme Lord is already being fulfilled and I, Moses, in the name of the Lord your chief prophet, am now accusing you before His holy countenance of all the atrocities of which you have become guilty! What can you say for your justification?”

8,15. At this point the Jews, driven into a corner and full of fear and terror, become speechless and can only stammer, unable to utter an intelligible word.

8,16. Only a younger Jew among them said in a trembling voice: “My Lord God is the most terrifying Last Judgment already beginning today?”

8,17. Said Moses: “My accusation is at all times in my hand, but the wrath and revenge is in the hand of the Lord Almighty. Your Judgment Day has already come much nearer to its final aim, but everything depends now only on the Lord. Now speak up how you understand all this.”

8,18. Said an old Jew, his teeth chattering with fear: “O you great prophet Moses, do tell us whether we will go to hell and be lost for good, and whether everyone has his own Judgment Day.”

8,19. Said Moses: “As far as hell is concerned you need not, with your present way of living, ask whether you will go there. Your present way of thinking and your conduct have for a long time been of such a nature that you actually were in hell, and you have been doing everything that is fitting for hell. Since you are already in hell, you can no longer go there.

8,20. As concerns Judgment Day, you will in the next world after the shedding of your body have a youngest day*, just as you will in this world have a last and oldest. However, while you are still living in this world you can, if you want to, easily find a way out of hell, for here amongst you is sitting the great Guide and Redeemer. Listen to Him and act accordingly! – I have spoken before You, O Lord, and now may Elijah take my place.” *Translator’s Note: Doomsday or Judgment Day, in German “jüngster Tag” means literally “Youngest Day”

Chapter 9 – The accusation of Elijah

9,1. Said I: “Elijah, you forerunner and preparer of My ways, what have you to say against these servants of the temple?”

9,2. Said Elijah: “Lord, Moses has said everything. With him the temple has ceased to be a house of God. It has become nothing but a den of thieves and robbers. At the Jordan I clearly showed it to these men and also proved it in every detail. Yet when they saw that they were unable to refute my words with a single shred of evidence, well noticing that they were irrefutably found out and accused of every possible iniquity against You, O Lord, and against the people, they openly laughed and declared me a pious fool to whom one can for fun’s sake listen for a few hours. But secretly they threatened the people lest they see in my teaching more than the ridiculous ravings of a madman.

9,3. Secretly they were full of rage because they noticed that the people still considered me a prophet and honored me as such, repented and were baptized. Only too soon did these evil blasphemers in God’s holy place become aware that through me the axe had been put to their tree, threatening an end to their iniquitous rule. So they beset Herod and proved through all kinds of deceit and evil tricks how gravely his authority was threatened through me. Herod could not see their point since he had firm contracts with Rome to which he always meticulously stuck, so that he could as a matter of course in any adverse situations count on Roman protection. But all this was of no avail; they kept harassing Herod, so much so that in the end he had me imprisoned.

9,4. Once I was imprisoned and my disciples were allowed to visit me in prison, they could no longer harass Herod; but they could not fail to notice that my teaching kept spreading enormously through the efforts of my disciples. Their anger and wrath increased from hour to hour and they enlisted the help of the evil mother of the beautiful Herodias. If, besides his usual oath, Herod should give also his word as a prince when granting Herodias a favor, she was to ask for nothing else but my head. In return for this the mother was to secretly obtain ten thousand pounds of gold from the temple treasure. The beautiful Herodias, well knowing that Herod was secretly fond of me, considered this demand too harsh, but an evil spirit took possession of the old woman and revealed to her the fact that I did not approve of his adulterous relationship and was trying to dissuade him from it. This badly prejudiced also Herodias against me so that when, during the celebrations, she was again urged by her secretly bribed mother, she demanded my head, which greatly saddened Herod, – but, having sworn the oath he had to keep it, and so I was decapitated in prison.

9,5. When the Templers heard of this, they greatly rejoiced and began immediately wherever possible to persecute the people who believed in me. – This, in simple outline and without going into any details with which you are anyway familiar, is their whole depravity, O Lord, and I am now accusing them of it before You! You alone are the Lord of eternity. Do judge them according to Your infinite power, wisdom and justice. Your alone holy will be done.”

9,6. Hereupon I said: “Yes, so it is! There are, to be sure, a few other facts which I Myself have occasionally mentioned and other eye and ear witnesses have reported in My presence, yet this is the true, innermost core of their exceedingly hellish wickedness. But now I ask you, My most faithful prophets and now angels of My Heavens, whether you can forgive these great offenders in My holy place the great wrong they did to you.”

9,7. Said both: “Yes, Lord, for You alone are the reconciliation for all of us! If only You in Your great mercy would enlighten them so that they might see their great iniquity.”

9,8. At My secret sign the two then disappeared and we were alone again.

Chapter 10 – The self-accusation of the priests

10,1. It was a fairly long time before anyone dared to say even a word; for the appearance of the two prophets had moved everyone deeply and had particularly distressed the Jews present.

10,2. Only the innkeeper who sat beside Me also quite thoroughly moved said to Me, subdued: “Lord, Lord, that shows more than anything that You are in truth what You presented Yourself as before the whole nation in the Temple!

10,3. Now it is as clear as day that the promised great age of ages has come with all mercy, but also with all judgment from heaven. Oh, if only I were worthy to take even the smallest part of this mercy!”

10,4. I said: “You can take for yourself not only the smallest part, but the very greatest part! That depends only on your desire to walk with joy and delight according to My teaching, with which you will soon become fully acquainted. But now let us ask the Jews how they liked this true apparition!”

10,5. Thereupon I turned to the twenty Jewish priests and asked them what they thought of this apparition.

10,6. One of them stood up and began to speak as follows: “We are all fully convinced that the apparition was not some magic delusion because a mere phantom, the kind of which I once saw in Damascus, is without a language and does not know about the most secret dates of events which took place a short or long time ago. But because the appearance was certainly no illusion, it surely made a highly ominous impression on us all, and that is because we have seen only too clearly through this that, because of our evil deeds, we cannot possibly expect forgiveness from God for our too great sins.

10,7. It is truly a very difficult thing to be a man in this world! One is exposed to all the temptations of the world and the devil, the double enemy of human life, of which one can see the lesser evil indeed, but no-one sees the second, who entices a person to the world and pulls him with all force, and thus he can resist it only with great difficulty.

10,8. We now see clearly that we have become great sinners, but we cannot comprehend how we gradually came to end up like this. All we can now say is this: Lord, if You can still spare any mercy for us, do have mercy upon us and at least do not judge us too harshly.

10,9. If at the time we had understood this as we do now, Zachariah and, later, John would have been treated differently. But we all were stone-blind, blinded by the world and by the devil and, therefore, acted solely according to our truly devilish blindness and its most evil desire.

10,10. Just as Moses and Elijah have now quite justly accused us before You, O Lord, we now accuse before You the devil, this greatest enemy of mankind. Do summon him also before Your tribunal.”

10,11. Said I: “That part of you belonging to the devil has long since been charged to his account. Yet I tell you that there are now some in the temple who for a long time have been surpassing the devil, dealing with mankind in a way unsurpassed by any devil.

10,12. I also tell you that much less than you think in your foolish belief depends on the temptations through the devils. The true devil is man himself with his worldly desires. From these goes forth self-love – which is one devil -, the passion for a life of luxury – a second devil -, ambition, pride, lust for power, anger, revenge, envy, avarice, arrogance, harlotry and contempt for his fellowman -, all these are devils begotten on man’s own ground and soil. Therefore, you should not be so scared of the devil nor should you accuse him. However, do accuse yourselves in your conscience and do proper repentance and firmly resolve to become completely different men, and then carry it out!

10,13. Love God truly above all and the poor neighbour as yourselves, and your many and great sins will be forgiven. For as long as man does not completely give up sin he cannot be forgiven it, for sin is man’s own doing because it proceeds from his flesh and from the will of his soul.

10,14. The good works according to the will and the word of God, even if conducted by man out of free self-determination, are really always a grace from above, a merit of God’s Spirit within the human heart, and man shares in it by the very grace of God. – Now you know how things are. You are free and can do what you wish.”

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