Lebensgeheimnis 22… Jesus erklärt das menschliche Leben – Secret of Life 22… Jesus explains the human Life

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Lebensgeheimnis 22… Jesus erklärt das menschliche Leben

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer
Lebensgeheimnisse Kapitel 22 vom 14. Januar 1875

So spricht der Herr…

1. Schon oft drang bis zu Mir der Klageton eines Menschen, der Mich der Ungerechtigkeit, der Härte beschuldigte, weil sein Leben und die dasselbe bestimmenden Ereignisse nicht so ausfielen, wie er es glaubte, hoffte oder wünschte.

2. Schon oft hörte Ich das Flehen einer gedrückten, mit allem Elend des menschlichen Lebens kämpfenden Seele, wenn sie ausrief, im Drange ihres höchsten Schmerzes: “Aber Vater und Herr, was habe ich denn verschuldet, dass Du mich mit allen möglichen Drangsalen verfolgst, während Du andern das Glück in Fülle in den Schoss schüttest, ohne dass sie wissen, warum sie eigentlich es verdient haben!”

3. So und auf tausenderlei Arten werden Klagen gegen Meine Gerechtigkeit, gegen Meine Worte, dass Ich die Liebe sei und nicht strafen könne, und weitere Klagen geführt; gegen Mich als unerbittlichen Richter, als strengen, aber nicht liebenden Vater Beschuldigungen erhoben, die dem Anschein nach oft sogar nach menschlichen Begriffen gerechtfertigt erscheinen.

4. Um nun alle diese Klagen und Beschuldigungen ins rechte Licht zu stellen und auch noch die Frage zu erörtern, warum es in der menschlichen Gesellschaft so viele verschiedene Stände, Professionen (Berufe) und Gewerbe gibt, warum es im menschlichen Gemüt so verschiedene Neigungen zu einem oder dem andern Lebensberuf gibt, will Ich euch, nachdem Ich oft genug das geistige Leben nach dem Tod euch erklärt habe, auch diese Fragen des euch am nächsten liegenden menschlichen Lebens lösen, damit ihr erstens doch einmal aufhört, Mich zu beschuldigen, und zweitens, damit ihr einsehen lernt, zu was das menschliche Leben da ist, gerade so wie es ist, und nicht, wie ihr es euch konstruieren möchtet.

5. Stets hat den Menschen das am meisten zu Forschungen angeregt, was er am wenigsten begreifen konnte; er verwendete dort Zeit und Mühe aufzuklären aus dem Suchen in der Ferne, was eigentlich seine Lösung in seiner nächsten Nähe gefunden hätte.

6. Und so ist es auch im menschlichen Beisammenleben, in den wechselseitigen Verbindungen der Menschen zueinander, wo Verhältnisse entstanden sind, die zwar Ich nicht gemacht, wohl aber vorausgesehen und zugelassen habe, jedoch stets mit dem Vorbehalt, alles zu Meinen grossen Schöpfungs-Zwecken zu benützen!

7. Ehe Ich aber auf die Erklärung der oben angeführten Klagen und Fragen eingehen kann, muss Ich weiter ausholend erst euch wieder Dinge näher ans geistige Auge rücken, welche ihr bis jetzt nur einseitig, das heisst menschlich betrachtet habt, und wo immer noch menschliche Vorurteile bei deren Beurteilung den Ausschlag geben.

8. Bevor wir also den Menschen in seinem Verhältnis zu seinem Nächsten oder Mitmenschen betrachten, müssen wir vorerst fragen: “Was ist eigentlich der Mensch, aus was besteht er denn, und was ist seine Mission auf diesem Erdball?”

9. Dieses vorerst klar begriffen, wird uns dann schon zu einer näheren Beleuchtung der sozialen Verhältnisse des menschlichen Geschlechts behilflich sein! –

10. Sehet, der Mensch besteht, wie ihr wisst, aus drei Dingen, nämlich aus Körper, Seele und Geist.

11. Nun, diese drei Dinge habt ihr alle im allgemeinen so aufgefasst, dass ihr sagt: “Der Körper ist Materie, die Seele ist dem materiell geistig Gebundenen vom Fall des einen grossen Geistes entnommen, und der Geist ist ein göttlicher Funke, der die Seele erheben, vergeistigen und dann diese ebenfalls durch ihre Verfeinerung auch die Elemente des materiellen Körpers auf eine höhere Stufe bringen soll, damit alles nach und nach seinen Stufengang der Vervollkommnung gehen kann, wie es im grossen Schöpfungszweck voraus schon bestimmt war.”

12. Hier in diesen Schlüssen liegt schon der erste irrtümliche Begriff, da ihr nur euren Geist als göttlichen Funken annehmt, der alles veredeln solle, während, hättet ihr nicht immer (oft unbewusst) aristokratische Ideen, welche ihr auf Meine Person anwenden wollt, ihr leicht einsehen und begreifen würdet, dass alles, was geschaffen ist, im Grunde göttlich ist und unendlich sein muss, weil es von Mir abstammt, von Mir ausgegangen ist und zu Mir zurückkehren muss!

13. Der Körper als materielles Werkzeug während eurer Lebensdauer besteht ebenso gut aus den edelsten, erhabensten Elementen Meines geistigen Ichs wie Seele und Geist, nur sind diese Elemente in Materie gebunden gezwungen, nur so sich zu äussern, wie es ihre momentane Organisation erlaubt.

14. Diese feinsten geistigen Elemente, welche die Körper schon im Mutterleibe aufbauen helfen, ringen ebenfalls nach Vervollkommnung, nach Vollendung, prägen ihre Tendenz in der Form des Körpers aus, soweit eine plastische Form ein geistiges Prinzip ausdrücken kann, suchen durch den an sie gestellten Beruf im menschlichen Leben das zu ergänzen, was höhere, göttliche Elemente in der Seele, im Geiste dann weiterführen werden.

15. Sie sind die Handlanger, Mitarbeiter zum grossen geistigen Bau einer vollendeten göttlichen Idee, ebenso wie kein Architekt ein Haus allein bauen kann, sondern tausend Hände braucht; die aber, wohlbemerkt, nicht maschinenmässig, sondern ebenfalls wieder, durch andere Intelligenzen geleitet, den ganzen Bau ausführen helfen.

16. So wirken im Menschen, so in allem Geschaffenen, im starren Steine, im vegetierenden Pflanzen und im sich selbst bewussten Tierreich stets die Formen bildenden Kräfte, tragen zur Veredelung, zur Verfeinerung des Ganzen bei, während die Art und Gattung noch tausend anderen, verschiedenen Einflüssen unterworfen ist, wo die ursprünglich in sie gelegten Fähigkeiten nicht zur Vollendung gedeihen können, weswegen auch überall, trotz des gemeinsamen Geschlechtes und derselben Abkunft, doch wieder ebensoviele verschiedene Resultate entstehen, als Geschaffenes im ganzen Weltraum besteht.

17. Die Seele, als Ableger oder Abkömmling eines grossen gefallenen Lichtbringers, musste vorerst eine ihr angemessene Umkleidung und ferner ein ihr verliehenes höheres, geistiges Prinzip besitzen, welches sie antreibt, ihre Ausbildung nicht allein hier zu vollenden, sondern noch nach Ablegung jeder irdischen Hülle als Basis für eine geistige Welt zu dienen.

18. So ist die Seele des letzten Infusionstierchens wie die des Menschen stets angetrieben, vorerst ihren Lebenszweck hier zu erfüllen, in dem Masse, als die Umkleidung sie dazu befähigt und ein unbewusstes Geistiges, welches ihr unter dem Namen “Instinkt” oder “die Natur” bezeichnet, ihr den Weg zur Vervollkommnung in anderen Formen und andern Verhältnissen anbahnt.

19. Der Geist beim Menschen ist ebenso der nämliche wie beim letzten Stein, nur hat er dort eine geordnetere Organisation vor sich, die seiner eigentlichen Wirkungssphäre nicht so widerstrebt, sondern sogar all seinen Bestrebungen zu folgen geschaffen ist.

20. Es ist also nicht ein geistiger Funke Meines Ich, welchen Ich dem Menschen allein gegeben haben soll, sondern es ist in allem nur göttlicher Funke, und nur dort ein dem Geistigen sich mehr anpassender Leib, welcher der grössten Ausdehnung der geistigen Kräfte ganz entspricht.

21. Sehet, eine einförmige Gegend, ein monotones Leben zeigt euch schon genug, dass “Leben” nur besteht, wo Abwechslung, wo Verschiedenheit ist; denn eben durch das, dass nicht alles auf gleicher Stufe steht, nicht alles in gleichem Schritt fortschreitet, ist (durch) das Leben als anregendes Streben das zu erreichen, was zwar allen bestimmt ist, nicht aber auf jede Art erlangt werden kann!

22. Verschiedenheit ist die Basis des Lebens. Verschieden sind die Welten, verschieden ihre Geschöpfe und verschieden sogar der Weg, den sie zur Vervollkommnung durchgehen müssen. Ohne diese Verschiedenheit wäre kein Leben, kein Bewegen, kein Fortschritt. Nur so, mit dem Keim aus sich stets Neues aber Höheres zu gestalten, konnte eine Schöpfung in die Wirklichkeit gesetzt werden, eine Schöpfung, die erstens ihrem Schöpfer Ehre macht, und auch wie Er eben den Keim der Unendlichkeit in sich tragen kann.

23. So müsst ihr diese ganze sicht- und unsichtbare Welt auffassen, vom feinsten Atom im Weltenraum bis zu Meinem grossen Geisterreich, wenn ihr je begreifen wollt, warum Ich denn das alles und warum Ich es so und nichts anders geschaffen habe.

24. Bei Mir ist nicht annehmbar, dass Verbesserungen, Reparaturen oder Modifikationen je eintreten können; denn sie setzen Fehler, falsche Schlüsse voraus, die bei einem Gott nicht möglich sind.

25. Daher weg mit euren menschlich beschränkten Ideen! Die Welt ist so, wie Ich sie euch beschreibe, wo Ich beinahe tagtäglich ein Schöpfungsgeheimnis ums andere euch aufdecke und erkläre, damit ihr doch einmal einsehen lernt, dass euer Lebenszweck ein ganz anderer ist, als wie ihr ihn herauskonstruieren und auch noch dazu die Mittel so eingerichtet haben möchtet, wie es eurer leiblichen, aber nicht der geistigen Natur und Bestimmung am meisten passen sollte!

26. Ihr seht also, Körper, Seele und Geist sind Träger Meines göttlichen Funkens, und wie in denselben und durch dieselben die Ausdrucksweise verschieden ebenfalls die Menschen wieder verschieden macht, ebenso musste auch bei grösserem Zusammenleben der Menschen diese Verschiedenheit der Fähigkeiten auch verschiedene Berufsgeschäfte hervorrufen, welche sodann im ganzen zum gemeinsamen Leben nötig, in sich jedoch verschiedenartig gestaltet werden mussten.

27. Schon in einem andern Wort sagte Ich euch, dass alles, was geschaffen ist, von den ersten geistigen Atomen an verschiedenes in sich aufnehmend, ebenfalls auch verschiedenartige Äusserungen haben muss.

28. Beim Menschen, der aus allen Elementen seiner Erde zusammengesetzt, als letztes Glied oder “Kompendium” des ganzen Erdballs dasteht, musste diese Vielfältigkeit alles Geistigen noch mehr hervortreten, weil er in der Art der Mitteilung seiner Gedanken und Ideen höher stehend als alles andere, auch die Fähigkeit besitzt, sein Geistiges durchleuchten zu lassen und es verwerten zu können; woher auch die Neigungen zu einer oder der andern Beschäftigung teils durch die Eindrücke der ersten Jugendzeit, teils durch die vorherrschenden Elemente bei der Zeugung als angeerbtes geistiges Gut natürlich ihren Einfluss ausüben und auch im Leben sich geltend machen mussten, was gerade da am meisten geschah, wo die grössten Hindernisse zu deren Befriedigung sich entgegensetzten.

29. So entstand mit den wachsenden Bedürfnissen der Menschen, analog mit dem Streben der Bequemlichkeit und dem Drang der Leidenschaften, eine Menge Gewerbe, um dem Menschen sein materielles Leben so angenehm wie möglich zu machen.

30. Dieses Bedürfnis erweckte in den Menschen die Liebe zu einzelnen Kunsterzeugnissen, welche die andern wieder veranlassten, um eben gemütlich zu leben, ein jeder nach seiner Anschauungsweise sich der Anfertigung des Verlangten zu unterziehen.

31. So entwickelte sich sodann nach und nach der Wettstreit der Bestbefähigten, und aus diesen entstand endlich die verschiedenartigste Klassifikation aller Stände, wo einer mittels des andern gewinnen und gemütlich lebend nur seinen Leidenschaften frönen wollte.

32. Dass bei diesem Wettstreit Übelstände durch die Eifersucht, grössere Befähigung, guten oder bösen Willen, überhaupt durch den Drang aller menschlichen Leidenschaften (Missverhältnisse) entstanden, dass diese wieder auf das soziale Leben der einzelnen einwirkten, wo zwischen Not und Überfluss stets kämpfend und ringend eure ganze jetzige menschliche Gesellschaft herauswuchs, das ist leicht einzusehen, denn nur das zeitliche Leben veranlasste solche Zustände. Nach den moralischen Gesetzen könnte der Niedrigste wie der Höchstgestellte auf Erden von den gleichen Grundsätzen beseelt sein, da die Moral und Meine göttlichen zwei Gesetze für Bauer und König gleich sind.

33. Allein eben weil die göttlichen Gesetze, höher stehend als die irdischen, keinem Wechsel unterliegen, keine verschiedene Deutung zulassen, ebendeswegen sind die aus dem sozialen Leben entstandenen Missverhältnisse oft die Ursache, warum die Menschen Mich dann anklagen, so sie wohlverstanden selbst im allgemeinen daran schuld sind.

34. Es ist wohl richtig, dass das Bauernkind ebenso viele menschliche Rechte besitzt wie ein schon in der Wiege gekrönter Prinz, vor Mir sind beide gleich, jedoch die Fähigkeiten, die in dem einen schlummern, sind oft sehr verschieden von denen des andern, und ein jeder bringt schon ein grosses Stück seiner späteren zu durchlebenden Laufbahn mit auf die Welt, als ererbtes Gut seiner Eltern, wo dann noch das eigene dazukommen wird, um den Besitz entweder zu vergrössern, oder zu verkleinern.

35. Verschieden sind alle geschaffenen Wesen, verschiedenartig ihre zu gehenden Wege, und ebendeswegen auch verschieden die anscheinliche “Glücks- oder Unglücks-Bahn”, die sie verschuldet oder unverschuldet durchlaufen müssen.

36. Wäre nicht hinter diesem materiellen Leben ein grosses geistiges, wäre nicht das moralisch Göttliche Meines Ichs, was allem innewohnt; schon längst wäre die menschliche Natur zum Tier und unter dasselbe herabgesunken, indem der Mensch, stets nur seinen Leidenschaften frönend, alles auf der Erde zu deren Befriedigung ausbeuten möchte.

37. Allein eben weil das Materielle nur zeitlich und oft nur momentan beglücken kann, weil rohe und finster gewordene geistige Elemente nicht mit hohen, feinen sich vereinigen können, und deswegen alles weltliche Glück von kurzer Dauer ist, so ist es die notwendige Folge, dass erstens der Mensch durch Tausende von Missverhältnissen gedrängt, doch einsehen lernt: “Die materielle Welt genügt nicht, es muss eine andere geben!” – Und nachdem er doch trotz allen Leugnens am Ende auch gestehen muss:

38. “Es muss doch einen Jemand geben, Der diese sichtbare sowie die geahnte unsichtbare Welt erschaffen hat”, so dass er gezwungen wird, sich einen Gott zu schaffen, wenn er seinen inneren Drang stillen will, da bei Misszuständen kein weltliches Ding Ersatz geben kann, da der Mensch ein geistiges Produkt und nur auf kurze Zeit in materielle Hülle eingekleidet wurde, um darin als Prüfungsleben das an ihm haftende Gröbere abzustreifen, um höherem Geistigen entgegenzugehen.

39. Alles, was ihr seht, hat geistigen Grund, hat höhere Tendenzen (Ziele) als bloss das flüchtige Leben; eben darum müsst ihr auch alles vom geistigen Standpunkte aus betrachten. Die Jammertöne, welche bis zu Mir erschallen wegen Plagen und Unglücksfällen, zeugen nur von Unkenntnis der menschlichen Verhältnisse, von nicht geregelter Auffassung, inwieweit Materielles, wenn man ihm zu sehr huldigt, nur geistiges Übel hervorrufen kann und muss.

40. Den Trost, dass hinter diesem materiellen Leben ein geistiges ist, haben viele Menschen sich selbst geraubt, weil sie wieder Menschen glaubten, statt Mir, der Ich es sogar für gut fand, auf diesen Erdball Selbst herabsteigend, auch im allgemeinen Rettungs-Prozesse sie nicht zu vergessen.

41. Wenn also Klagen und Vorwürfe kommen, wo Meine Regierung bekrittelt wird, so zeigt es klar, auf welch schwachen Füssen die Ansicht von der Welt, wie sie eigentlich ist, steht.

42. Alle können nicht in gleichen Verhältnissen geboren, alle können nicht mit gleichen Talenten ausgestattet werden; es muss Verschiedenheit herrschen, da eben in der Verschiedenheit das Leben und der Fortschritt liegt!

43. Nebenbei kommt noch dazu, dass auf eurer Erde viele Geister aus anderen Welten die Prüfungsschule zu Erreichung Meiner Kindschaft durchmachen wollen, welche natürlich nicht ohne Mitgabe aus jenen Welten hier ankommen und manchmal für das eine oder andere eine gewisse Vorliebe haben, ungeahnt, dass es einst in besseren und feineren Organisationen von ihnen ausgeübt wurde.

44. Diese, und deren gibt es viele, werden es einst schon erfahren und erklärt finden, warum so mancher geistige, ihnen unbewusste Drang sie stets zu der oder jener Beschäftigung trieb, die zwar materiell war, aber doch unter dieser Hülle viel Geistiges verborgen hatte.

45. Ich als Gott und höchste Liebe schuf die Welt, schuf die einzelnen Sonnen und Erden. Aber diese Liebe darf nicht nach euren Ideen von Liebe beurteilt werden; diese Meine Liebe ist eine ganz andere, welche zu verstehen euch nicht möglich ist, wohl aber sie euch ahnen zu lassen Ich keine Mittel scheue, da nur aus dem Verständnisse dieser Liebe die richtige Beurteilung alles Seienden sowie die Ereignisse eures menschlichen Lebens beurteilt werden können.

46. Meine Liebe ist eine allgemeine in dieser Hinsicht, weil sie nur die grossen Zwecke einer Schöpfung im Auge behalten muss, denen alle anderen sich unterordnen müssen. Liebe, wie Ich sie verstehe, vergisst auch den Wurm nicht und nicht den fühllosen Stein, und noch weniger die grösseren und feiner ausgebildeten Wesen; aber diese Liebe hat andere Gesetze, hat andere Absichten, hat andere Zwecke.

47. Wenn nicht Meine Liebe wäre, wie sie eben ist, so müsste Ich ein Rache-Gott sein, wie Mich bei euch so manche Menschen machen möchten, Ich wäre dann ein strenger Richter, ein unerbittlicher Bestrafer, lauter Eigenschaften, die ihr nach euren Gesetzbüchern erlernt habt; die aber in Meinem Gesetzbuche nicht stehen.

48. Eben aus Liebe verwandle Ich alles Böse, was die Menschen einander antun, in Gutes; eben aus Liebe richte Ich nicht, fahre nicht mit Bannflüchen und Donnerkeilen zwischen streitende Menschen.

49. Die Menschen machen sich die Übel nur selbst, und Mein Geschäft ist kein anderes, als das tröstende Wort aus einer besseren Welt in die Brust der Bedrängten einfliessen zu lassen; wohl ihnen, wenn sie es beachten, was leider selten der Fall ist, daher die Klagen und Vorwürfe, die man Mir macht.

50. Allein deswegen bleibt die materielle Welt wie die geistige doch die gleiche, sie ändern ihre Gesetze nicht, sondern der Mensch bestraft sich nur selbst, der dagegen fehlt!

51. Das was dem Anschein nach unverschuldetes Leiden ist, dieses ist oft, wie bei Krankheiten, eine nötige Medizin, wo im allgemeinen die bittersten am ehesten kurieren; nicht dass Ich sie schicke, sondern Ich könnte helfen, tue es aber nicht, eben weil Meine Ansichten und Zwecke mit den Menschenseelen andere sind, als wie das bedrängte Menschenkind es sich einbildet.

52. Es stirbt kein Mensch, weil Ich es will; es geschieht kein Unglück, weil Ich es will; es wird keiner in armen und keiner in reichen Verhältnissen geboren nach Meiner Idee; alles dieses lasse Ich nur zu. Der Mensch ist frei, und so kann er tun, was er will; er kann sich durch regelmässiges Leben dasselbe verlängern, durch unregelmässiges verkürzen; Glück und Unglück – wenn sie über die Menschen hereinbrechen, aus von ihnen selbst hervorgerufenen verkehrten Anordnungen – sind eine Schule für die Menschheit, wodurch sie (die Menschen) für Mich erzogen werden, so dass es Mir dabei möglich ist, geistig auf sie einzuwirken, das heisst, dass sie endlich doch auch Meine Stimme hören, was zwar früher ebenfalls hätte sein sollen, aber eben nicht geschehen ist.

53. Ob reich oder arm geboren, jeder kann in seiner Stelle “Mein Kind” werden, sich nach und nach reif machen für eine andere längerdauernde Geisterwelt, seine Armut kann ihm zu reichen Geistesschätzen verhelfen, während der Reichgeborene seine materiellen Reichtümer verlieren kann, ohne dass sie durch Geistiges ersetzt werden.

54. Überall finde Ich Mittel, Meinen Zweck zu erreichen. Ich benutze bloss die Umstände, führe sie aber nicht herbei. Dieses überlasse Ich dem Menschen, der so gern sich stolz den “Herrn der Erde” nennt und alles zu regieren und zu unterjochen wähnt, während er selbst gleich einer Windfahne durch alle geistigen Strömungen, die durchs Weltall gehen, unbewusst bald nach dieser, bald nach jener Richtung segelt, stets sein zeitliches materielles Glück suchend, ohne zu bedenken, dass mit dem einen selten das andere – das geistige, länger anhaltende – zu vereinbaren ist!

55. Daher, Meine Kinder, klaget nicht Mich an!

56. Ich bin Der, welcher alle Schuld in den Sand schreibt, nicht flucht, nicht hasst, nicht vergilt, sondern stets bereit war und ist, Balsam auf klaffende Wunden zu streuen. Ich bin nie ein ungerechter Gott gewesen, ebenso wenig ein strenger Vater gegen Meine Kinder!

57. So wie ihr nun seid, habe Ich euch ja nicht geschaffen, sondern zu dem habt ihr euch selbst gemacht. Und wenn Ich jetzt komme und eure Leitung wieder direkt in die Hand nehme, so ist es, weil es Mir zu bunt wird, weil Ich nicht zusehen kann, wie die Menschen sich und ihr ganzes ferneres Dasein so ganz missverstehen und missachten, keinen Glauben, keine Liebe und keine Furcht vor Mir haben. Ich muss nun alle Mittel anwenden, um die Verirrten zum rechten Wege wieder zurückzuführen!

58. Das geistige Element wird zu sehr in den Hintergrund gedrängt, zu sehr vergessen und verleugnet; daher diese Übelstände, Unglücke nach allen Seiten, und wenn dabei so mancher Leidende zu Mir aufschreit, was ein Zeichen ist, dass er wenigstens noch an Mich glaubt, so ist es an Mir, ihm doch mit wenigen Worten zu zeigen, dass sein Leiden nicht von Mir kommt, sondern dass, will er Trost für diese Plage haben, er solchen nur bei Mir finden kann!

59. Daher eben auch dieses Wort; denn so manches könnte sich ereignen, was die im Anfang angeführten Vorwürfe auch von euch zu hören Veranlassung geben könnte, und damit dieses nicht geschehe, damit ihr, ehe ihr den Mund zum Klagen aufmacht und eure Stimme zu Mir erhebt, ihr doch bedenken möget, wer anzuklagen ist, Ich, der ewigliebende Vater, oder er, der nur nach der Sättigung seiner Leidenschaften drängende, verirrte Mensch!

60. So nehmet dieses Wort, und es wird euch wieder einen ruhigen Blick in das wirre Getriebe der Menschen selbst machen lassen! Amen!

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Secret of Life 22… Jesus explains the human Life

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer
Secrets of Life Chapter 22 from January 14th, 1875

Thus says the Lord…

1. Many times the plaintive sound has reached My ear, coming from a person who accused Me of injustice, of harshness because his Life and the events determining it had not turned out according to his beliefs, hopes and desires.

2. Often I have heard the entreaty of an oppressed soul as, battling with all the misery of human life, driven by the greatest pain, it calls out: “But Father and Lord, what have I done for You to persecute me with all possible tribulations, while showering others with good fortune abundantly without knowing why they have actually deserved it!”

3. Thus and in a thousand other ways complaints are raised against My fairness, against My words saying that I am Love and unable to punish, etc. Against Me, as an implacable judge, a strict but not loving Father, complaints are raised which on the surface, according to human concepts, even seem to be justified.

4. So let us look closely at these complaints and accusations, and also discuss the question as to why there are in human society so many stations, professions and trades, why there are in the human heart so many inclinations towards one or the other calling. Since I have explained to you often enough the spirit-life after death, I will also solve for you these questions relating to the human life so near you. You will then, firstly, stop accusing Me and, secondly, you will realize what the goal of human Life is, just as it is and not as you would like to design it.

5. It was always that which he could least understand which inspired most to carry out investigations. Searching in the distance, he spent time and effort to elucidate that which could really have found its solution in his closest proximity.

6. This applies also to human social life, to the mutual relationship of people with one another, where conditions have arisen which, although I did not make them, I certainly foresaw and allowed, but always with the proviso to use everything for My great purpose of creation!

7. Before I can proceed with the explanation to the above mentioned complaints and questions, I must go far back and bring again closer to your spiritual eyes things, which so far you have regarded only from a one-sided, that is human, viewpoint, where human prejudice still turns the scale when judging the same.

8. Prior to considering man in his relationship to his fellowman, we have to ask: “What actually is man? Of what does he consist? And what is his mission on this earth globe?”

9. This, for the time being clearly understood, will help us to more closely elucidate the social conditions of the human race.

10. As you know, man consists of three things, namely, of body, soul and spirit.

11. Well, this is how you have on the whole grasped these things, when you say: “The body is matter, the soul is taken from the materialspiritual, bound because of the fall of the one great spirit, and the spirit is a divine spark, which is to elevate and spiritualize the soul. The latter, in turn, through its refinement will bring also the elements of the material body onto a higher level, so that everything can gradually proceed on its gamut of perfection, as it had been decreed in advance in the great plan of creation.”

12. In these conclusions already lies the first erroneous concept, since you only consider your own spirit as endowed with the divine spark that is to ennoble everything. For, had you not always (often unconsciously) aristocratic ideas, which you want to apply to My person, you would easily realize and understand that everything created is fundamentally divine and must be infinite since it is descended from Me, has originated from Me and must again return to Me.

13. The body, a material tool during your life span, is composed of the same noblest, most sublime elements of My spiritual self as are soul and spirit. However, these elements are bound in matter and coerced to manifest only in the manner allowed by their momentary arrangement.

14. These most subtle spiritual elements, which help in the building of the bodies already in the womb, also struggle for perfection, completion. Expressing their tendency in the form of the body, in so far as a plastic (well-defined) form can express a spiritual principle, they seek, through their calling in human life, to supplement what higher spiritual elements in the soul will then develop further spiritually.

15. They are the helpers, the collaborators in the great spiritual building of a perfected divine idea; just as no architect can build a house on his own, but requires a thousand hands which, however, mind you, do not work in a machine-like manner, but which likewise, again directed by other intelligences, help to execute the entire edifice.

16. Thus it is always the formative, creative forces which work in man, as well as in everything created: in the inert rock, the vegetating plant and the animal kingdom endowed with self-awareness, which contribute towards the ennoblement, the refinement of the whole. On the other hand, the kind and species is still subject to a thousand other diverse influences where the capabilities originally bestowed on them cannot reach perfection. And so everywhere, despite the common gender and origin, the end results will be as diverse as there are created beings in the entire space of creation.

17. The soul, as an offshoot or descendant of a great fallen lightbearer, first had to have an appropriate envelopment and, furthermore, a higher spiritual principle implanted into it. This drives it to not only complete its education here but to serve, after the shedding of any mortal envelopment, as the basis for a spiritual world.

18. Therefore, the soul of the smallest infusorian, just as that of man, is always urged to first fulfill its life’s purpose here, in keeping with its envelopment and an unrealized Spiritual which you call “instinct” or nature”, which opens the way to perfection in other forms and under other conditions.

19. The spirit in man is the same as that in the last rock, but there it is confronted with a more orderly organization, which does not oppose its actual sphere of action so much, but is even created to follow it in all its endeavors.

20. Thus it is not true that man alone was endowed with a spirit-spark of Myself, for the divine spark is in everything, only there the body is more adapted to the Spiritual and completely conforms to the greatest expansion of the spiritual forces.

21. Look, a monotonous landscape, a boring life, shows you sufficiently that “life” exists only where there is change, diversity. For by the very fact that not everything is on the same level and progressing at the same pace, life is a stimulating endeavor to attain that, which, although destined for all, cannot be achieved in every imaginable way.

22. Diversity is the basis of l9ife; diverse are the worlds, diverse their beings and diverse even the road they have to walk to perfection. Without this diversity, no life, no movement, no progress are possible. Only with the germ to form always something new but superior, could a creation be effected, a creation that redounds to its Creator’s honor and which, like He, can carry the germ of infinity within it.

23. Thus you have to grasp this entire visible and invisible world, beginning with the smallest atom in cosmic space and ending with My great spirit-realm, if ever you wish to understand why I created all this, and why I created it thus and not otherwise.

24. With Me. it is unthinkable that improvements, repairs or modifications could ever occur, for they are a consequence of errors, wrong conclusions, which are impossible with God.

25. Therefore, let go of your humanly limited ideas. The world is as I am describing it to you, almost daily uncovering for you one secret of creation after another. Thereby you may learn to realize that your life’s purpose is totally different from the one you try to construe, wishing even for the means to effect this in conformity with your physical, but not your spiritual nature and destiny.

26. So you see, body, soul and spirit are carriers of My divine spark. And as the diverse manner of expression in and through the same again makes mankind diversified, so also with the increased contact among people this diversity of capabilities must bring about diverse professions and trades which, on the whole necessary for a communal life, needed diverse arrangements.

27. In another word I have already told you that everything created, beginning with the first spiritual atoms, absorbs various substances and must, therefore, manifest in various ways.

28. In man, who, composed of all the elements of this earth, represents the last member or “compendium” of the whole earth globe, this diversity of all that which is spiritual must be even more pronounced. For he, in the manner of communication of his thoughts and ideas superior to everything else, is also capable of letting his own spirituality shine through and make use of it. Hence also the inclination for one or the other occupation, partly through the impression from early youth, partly through the elements prevailing as inherited spiritual possession during the act of procreation. These naturally exert their influence and were bound to show their influence also in life, which happened mostly where the greatest obstacles to their gratification arose.

29. Thus, with the growing demands of people, analogous with the striving for comfort and the urge of passions, a great number of occupations came into being, meant to render man’s material life as pleasant as possible.

30. This need aroused in people a love for individual artifacts, and they, for the sake of a pleasant life, in turn inspired others to comply with the demand for their making, every one in accordance with his perception.

31. So, gradually, there developed competition among the gifted and out of this grew the most diversified classification of all ranks, where everyone tried to win with the help of the other, so as to live comfortably and gratify his passions.

32. It is easy to see that with such competition, abuses occurred through jealousy, greater ability, good or evil intentions, in short, through the pressure of all human passions. They in turn had their effect on the social life of the individual where, always battling and struggling between want and plenty, your whole present human society grew up, for it was only the temporal life that caused such conditions. According to the moral laws, the lowest and the highest ranking person on earth could be inspired by the same principles, since ethics and My divine two laws are alike for both peasant and king.

33. However, since the divine laws, which are higher than the earthly laws, are not subject to change and do not allow various interpretations, the very incongruities arising from the social life are often the reason why people accuse Me, when they themselves, mind you, generally speaking, are at fault.

34. It is true that the peasant child has as many human rights as the prince crowned already in the cradle. In My eyes both are equal, but the abilities dormant in the one are often very different from those of the other, and each brings a great deal of his future life’s course with him into the world as a possession inherited from his parents. Added to this will be his own part, to either his advantage or disadvantage.

35. Different are all created beings, diverse the paths they have to walk, and for this very reason also diverse the apparent “course of luck or ill luck”, which they have to experience either through their own fault or through no fault of their own.

36. If behind this material life there were not a great spiritual one, if there were not the morally divine of Myself, which is inherent in everything, human nature would have sunk long ago to the level of the animal and below the same. For man, always only gratifying his passions, tried to exploit everything on earth for their appeasement.

37. However, material things can only give temporal, and often only momentary, bliss because spiritual elements that have become coarse and dark cannot unite with sublime, subtle ones, so that all worldly happiness is of short duration. And so man, driven by thousands of calamities, of necessity comes to realize: “The material world is not sufficient, there must still be another one”, and in the end, despite all his denials, he has to confess:

38. “There must be someone who created this visible, as well as the surmised invisible, world,” so that, if he wants to still his inner urge, he is forced to create his own God. For in adversity no worldly thing can serve as a substitute since man – a spiritual product – was only for a short time clothed in a material envelopment in which to shed, during his trial-life, the coarseness still clinging to him, so as to advance to higher spiritual things.

39. Everything you see has a spiritual basis, higher aspirations than merely the transient life. For this reason you must consider everything from a spiritual viewpoint. The sounds of wailing reaching Me because of afflictions and accidents only bear witness to the failure to understand the human conditions, to a misunderstanding as to how far the material, if one believes too much in it, can and must only call forth spiritual evil.

40. Many people have deprived themselves of the solace of a spiritual life beyond this material one. They believed in people instead of in Me, who even deemed it fitting, personally descending to this earth globe, in the universal process of salvation not to forget them, too.

41. Therefore, when complaints and remonstrations occur, criticizing My role, it shows clearly on how weak a foundation the opinion about the world as it really is rests.

42. All people cannot be born in the same conditions; all cannot be endowed with the same talents. There must be diversity, since in that very diversity there is life and progress.

43. Moreover, many spirits from other worlds want to absolve the probation school to become My son on your earth. Naturally they do not arrive here without an endowment from those worlds and sometimes they have a certain preference for one thing or the other, not knowing that it had once been applied by them in better and more refined organizations.

44. These spirits, and there are many, will one day in the future find out and have it explained to them why many a spiritual urge, of which they were unaware, always drove them to this or that occupation which, though material, had much Spiritual hidden under this cover.

45. I, as God and Supreme Love, created the world, created the individual suns and earths. But this love must not be judged according to your ideas of love. This love is a totally different one, which you cannot possibly understand. Nevertheless, I shun no means of giving you a foreknowledge of it, since only from the cognition of this love, all that exists, as well as the events occurring in your human life, can be properly evaluated.

46. In this respect, My love is universal since it must only pursue the great purposes of a creation to which all others have to submit. Love, as I understand it, forgets neither the worm nor the senseless stone and even less the larger and more finely organized beings. But this love has other laws, other intentions, other purposes.

47. Were My love not as it is, I would have to be a vengeful God, as so many people among you would like to make Me, a severe judge, implacable when dealing out punishment, all attributes which you have learnt in your law books, but are not found in My law book.

48. It is precisely out of love that I transform all the evil that human beings do to one another into something good. Out of love I do not judge, do not fling any anathema or thunderbolt between quarreling people.

49. They create their own evil, and My concern is only to let the comforting word from a better world flow into the heart of the oppressed. Happy those who take heed, but this unfortunately is rarely the case; that is why these complaints and recriminations are made against Me.

50. However, for all that the material, as well as the spiritual world remains the same. They do not change their laws, but the human being offending against them only metes out his own punishment.

51. That which on the surface is undeserved suffering is often, as in illnesses, a necessary medicine where, generally speaking, the most bitter medicines are the most effective. Not that I send them, for I could help. But I do not do it because My views and My purpose concerning the human souls differ from those existing in the imagination of the oppressed human child.

52. No human being dies because I will it, no disaster occurs because I will it, no one is born poor and no one in rich circumstances according to My idea. All this I merely allow. Man is free and can thus do as he likes. Through an orderly life he can live longer, through a disorderly life, he can shorten it. Both fortune and misfortune, coming over people through their own wrong decisions, are a school for mankind where they are educated for Me, so that I can thereby spiritually influence them, that means that finally they listen to My voice. This is something which also ought to have happened sooner, but did not happen.

53. Whether born rich or poor, everyone in his station in life can become “My child”, gradually maturing for another, more enduring, world of the spirit. His poverty can help him gain rich spiritual treasures, whereas the one born rich can lose his material riches without being compensated by spiritual ones.

54. Everywhere I find means whereby to attain My ends. I merely use the circumstances, without creating them. This I leave to man, who loves to proudly call himself the “lord of the earth” and fancies to rule and subjugate everything, while sailing like a weather-vane through all the spiritual currents flowing through the universe, soon unawarely drifting in this, soon in that direction, who is always seeking his temporal material happiness, while disregarding the fact that it can rarely ever be reconciled with the other, which is the more enduring spiritual bliss.

55. Therefore, My children, do not accuse Me!

56. I am He, who writes all the sins into the sand, who neither curses nor hates or is vengeful, but who has always been, and still is, ready to pour balm on gaping wounds. I have never been an unjust God, no more than a strict Father towards My children!

57. As you are now, I did not create you, but you have made yourselves what you are. And if I now come and take over your guidance personally, it is because things are going too far; because I cannot stand by watching as mankind, totally misunderstanding and disregarding themselves and their whole future existence, are without faith, love and fear before Me. I must now apply all the means available to lead back the lost to the right road.

58. The spiritual element is being pushed too far into the background, is too much forgotten and denied. That is why all these abuses, disasters in every direction. And when many a sufferer cries out to Me, a sign that he at least still believes in Me, it is up to Me to show him with few words that his suffering does not come from Me, but that, if he wants solace for this tribulation, he can find it only with Me.

59. That is why this word, for many a thing might occur which would cause the first-mentioned accusations to be heard also from you. In order to prevent this and so that you, before you open your mouth to complain and raise your voice to Me, you may consider who is to be accused, I, the ever-loving Father, or he, the straying human being, who only strives for the gratification of his passions!

60. So accept this word, and it will again let you take a tranquil glance into the chaotic bustle of mankind itself. Amen.