Lebensgeheimnisse… Jesus erläutert das kosmische Leben – Secrets of Life… Jesus elucidates the Cosmic Life

<= Zurück zur Übersicht – Back to Overview

Jesus offenbart Lebensgeheimnisse Gottfried Mayerhofer 23-Kosmisches Leben-Der Kosmos-Kosmologie Jesus reveals Secrets of Life Gottfried Mayerhofer 23-Cosmic Life-Cosmos-Cosmology
=> VIDEO   => PDF   => AUDIO… => VIDEO   => PDF   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Der Wesensgrund des Lebens
=> Entwicklung, Läuterung, Vervollk…
=> Geistesgaben & Vergeistigung
=> Materielle & Geistige Welt
=> Der Mensch…Die erste geistige Stufe
=> Licht – Leben – Liebe
=> Jesus erklärt das menschliche Leben
=> Gott ist Geist & Liebe
=> Andere Welten
Related Messages…
=> The Essence of Life
=> Development, Purification, Perfection
=> Spiritual Gifts & Spiritualization
=> Material & Spirit World
=> Man…The first spiritual Level
=> Light – Life – Love
=> Jesus explains the human Life
=> God is Spirit & Love
=> Other Worlds

flagge de  Lebensgeheimnisse… Jesus erläutert das kosmische Leben

Kosmisches Leben
Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer
Lebensgeheimnisse Kapitel 23 vom 14. Juli 1876

So spricht der Herr:

1. Schon manches habe Ich euch gesagt in Bezug auf Leben, habe es euch in verschiedenen Phasen gezeigt, wie es sich äussert und was es eigentlich ist, und doch bleibt stets noch etwas darüber zu sagen übrig, wie dieses Leben als scheinbare Ausströmung einer geistigen Potenz eigentlich nichts anderes ist, als die Willenskraft aus Mir, die sich in Millionen verschiedener Äusserungen kundgibt!

2. Um euch nun auch in dieses geistige Leben einzuführen und euch noch deutlicher den Unterschied zwischen Geist und Materie zu zeigen, so soll dieses Wort unter dem Titel “kosmisches Leben” euch das geistige Leben im allgemeinen und ferner auch im einzelnen näher erklären, wie es immer dasselbe Prinzip, dasselbe Motiv ist, welches vom kleinsten Ätheratom angefangen bis zum höchsten Engelsgeist nur Mein göttliches Wesen ist, welches auf verschiedenen Stufen und in verschiedenen Formen sich äussernd, nach Entwicklung und Vervollkommnung ringend, den geistigen Fortschritt erweckt, ihn bedingt und als Leben in allem sichtbar auftritt.

3. Wenn Ich sage “kosmisches Leben”, so nehme Ich den Begriff so, wie dieses aus der altgriechischen Sprache hergeleitete Wort es bezeichnet und ein “allgemeines das ganze Universum umfassendes Leben” besagen will.

4. Denn alles, was existiert, muss einen Grund-Gedanken gehabt haben, warum es erschaffen wurde, zu was es bestimmt war, und zu was es endlich auch führen soll!

5. Gemäss euren wissenschaftlichen Forschungen und deren regelmässigen Untersuchungen bestreben sich auch eure Gelehrten, alles auf den letzten Grund zurückzuführen, auf die letzten und einfachsten Grundkräfte, welche alles bewegen und zu Ende führen. Und so will auch Ich euch eben diesen letzten Motor (Antrieb) aufdecken, welcher der Grund oder die Basis alles Wesenden ist und alles zur weiteren Entwickelung nach und nach vorbereitet.

6. Wenn ihr das ganze Universum mit geistigem Auge betrachtet, mit der Kraft des Gedankens das Gebiet des unendlichen Ätherraumes durchfliegt, so werdet ihr darin nichts anderes entdecken können als “Äther-Atome” oder allerfeinste Bestandteile von materiellen Stoffen, aber eure Werkzeuge wie Mikroskope, Elektrometer usw. würden nie imstande sein, diese eurem fleischlichen Auge bemerkbar zu machen.

7. Diese feinsten Ätherteilchen haben alle in ihrem Zentrum einen Ableger geistigen Inhaltes von Mir, von Meinem Wesen, welcher ihnen dadurch die ewige Fortdauer und den immerwährenden Trieb nach Entwicklung, Erhaltung und Fortschritt einprägt. Ein geistiger Partikel (Teilchen) Meines Ich ist in jedem Atom, so wie, um es euch deutlicher zu machen, etwas in eurem Organismus innerlich und äusserlich bis in die letzten und feinsten Ausläufer eures Nervensystems als Gefühl in der Haut besteht, welches als seelisches Prinzip keinen anderen Zweck hat, als den Körper zu bilden, ihn zu erhalten, und ihn zu vergeistigen.

8. So wie nun eure Seele im Bereich eures Körpers allwissend ist, eben wegen des feinen Nervenfluidums, welches euren Körper durchströmt und selbst noch als Dunsthülle (Atmosphäre, Aussenlebensäther) von aussen euch umgibt, so ist auch in jedem Ätheratom etwas von Mir, und dadurch, wie Ich es in einem andern Wort anführte, gibt es keinen Punkt in dem sicht- und unsichtbaren Reich Meiner geistigen und weltlichen Schöpfung, wo Ich nicht stets gegenwärtig wäre, alles sehe und fühle, was sich ereignet.

9. Auf dieses gründet sich eben die sogenannte Allwissenheit und Allgegenwart, wie ihr sie ebenfalls in eurem Körper habt, nur mit dem Unterschied, dass das geistige Leben in euch, die Seele und der Geist das Physische und Psychische aufbauen, wo bei Mir das erstere hinwegfällt, da Ich keine Materie, sondern nur Geistiges sehe, auch da wo ihr Elementarstoffe zu entdecken glaubt.

10. Nun, um wieder zu den Äther-Atomen zurückzukehren, so muss Ich euch vorerst erklären, wie dieses Atom beschaffen ist, was es für eine Mission hat, und welches sein Zweck ist, warum es existiert! Nun höret also:

11. Ein Äther-Atom ist, wenngleich nach euren Begriffen ein unkörperliches, oder mit gelehrtem Ausdrucke bezeichnet, ein imponderables Ding; aber doch ein für sich Abgeschlossenes, Begrenztes, da es sonst ohne Grenzen sich wieder in etwas anderes auflösen müsste.

12. Ein solches Atom hat also trotz seiner Kleinheit doch Dimensionen der Breite, der Tiefe und Länge, wie jeder Körper.

13. In diesem Atom ist ein Funke von Mir eingeschlossen; denn Ich habe es erschaffen, es muss also etwas von Mir und ebendeswegen nur Meine Eigenschaften besitzen.

14. Es ist in ihm der Trieb des Weiterbildens, und da ein jedes Atom in quantitativer und in qualitativer Beziehung von anderen Atomen verschieden sein muss, um alle Elementarstoffe darzustellen, welche zur Erschaffung des Universums nötig sind, so entwickelte sich zwischen den Atomen mittels ihrer sie umgebenden Dunsthüllen die Assimilation und die Assoziation; wo sodann (wie bei vielen Insekten die Fühlhörner) (nach Abschrift Joh. Busch korrig.) die respektiven (jeweiligen) Dunsthüllen das Homogene (Gleichartige) anziehen und das Heterogene (Fremdartige) abstossen.

15. Auf diese Art bildeten sich aus Atomen Moleküle, aus diesen Zellen und Kristalle; es entwickelte sich Wärme, Licht und Leben und beschleunigte die Bildung grösserer Körper.

16. Nach Bildung der Weltkörper begann sodann das organische Leben, aus diesem das Geistige und aus dem Geistigen das Streben, dem Göttlichen ähnlich zu werden, wodurch endlich der in die kleinsten Atome gelegte Gottesfunke stufenweise dahin wieder zurückkehren muss, von wo er ausgegangen ist.

17. Dass natürlich da, wo Ich lebende Wesen erschaffen will, Ich ihnen vorerst einen Wohnort und einen Trieb geben musste, der sie fähig machte, als einzelne Wesen inmitten der ganzen Unendlichkeit ihren geistigen vorgezeichneten Lebensweg zu gehen, das versteht sich von selbst.

18. Da Ich aber neben der Eigenschaft als Schöpfer, wie ihr es aus vielen Meiner Worte wisst, auch nur die Liebe in Person bin, und Liebe nur darin besteht, andere glücklich zu machen und im Glücke anderer, in ihrer Seligkeit seine eigene wiederzufinden, so musste Ich als Gott der Liebe euch Wohnorte der Seligkeit erschaffen, musste die Wesen selbst als Ebenbilder Meines Ich mit Formen ausstatten, die die Liebe als Göttliches in denselben ausdrücken sollten. Und so entstanden aus den kleinen Ätherteilchen die Welten, und nach ihrer materiellen Ausbildung erst die lebenden Wesen, die alle gewisse Eigenschaften Meines Ich repräsentierten (darstellten), wo dann, wie zum Beispiel bei euch auf Erden, der Mensch als der Schlussstein der materiellen Schöpfung in seiner Mission als Erdenmensch die nächste geistige Stufe als künftiger Bewohner eines Geisterreiches anbahnen muss, da kein Sprung, sondern nur ein sanfter Übergang von einer Stufe zur andern, der allmähliche Fortschritt in Meinem Reiche bedungen ist!

19. So formten und bildeten sich auch die Welten aus dem ungeheuren Vorrate im Ätherraum, und ebendeswegen das Herumkreisen derselben, welches durch die Reibung, mit welcher sie sich fortbewegen, Wärme und Licht entwickelt, die feinsten Atome aus ihrer Ruhe aufjagt und sie zur Amalgamierung (innigen Verbindung) zwingt, wo sie in ihren grossen Zeitumläufen durch Regionen geführt werden, wo das Verbrauchte stets wieder Neues findet, und zwar meistens dasjenige, was in früheren Stellungen nicht vorhanden war.

20. Das Umkreisen einer Welt um die andere, das sich Umherschwingen um ihre eigene Achse hat keinen andern Zweck, als durch diese beiden Bewegungen Leben zu wecken und Leben zu verbreiten!

21. Sehet, überall regt sich dieser Trieb, nichts in Ruhe zu lassen; denn alles, was eine Schwere besitzt, sucht einen Ruhepunkt und würde auch dort verbleiben, wenn nicht entweder im Innern der Zersetzungsdrang oder die Einflüsse der Aussenwelt stets an seinem Bestande rütteln würden.

22. Bewegung ist Leben, und dieses Bewegen, sei es das grosse kreisförmige der Welt, sei es das vibrierende des Lichtes und der Wärme, alle müssen dazu beitragen, den Gegenstand oder das Wesen aus seiner Lethargie herauszureissen, es zur weiteren Entwicklung, zur Neugestaltung zu zwingen, da nichts Geschaffenes bleibend ist, sondern stets sich verändernd fortschreiten muss.

23. So bildeten sich die Millionen und Millionen von Sonnen und Welten im grossen und weiten Ätherraum, so bilden sich noch jetzt die Kometen als erste Anfänge ganzer Weltensysteme, umkreisen in langen elliptischen Bahnen ihren grossen Zentralkörper, aus welchem sie hervorgegangen sind. Und so hat das scheinbar materielle Reich den Keim des Weiterbildens in sich, bis auch die Welten, sie mögen so gross sein als möglich, ihren Zyklus vollführt, alles in ihnen vergeistigt, verfeinert haben und andere Verbindungen eingehen, um dann als höherstehende Weltkörper ganz natürlich auch für höhere geistige Wesen Wohnorte zu bilden.

24. Wie die Materie von Stufe zu Stufe das in ihr wohnende Leben ausbildet, bis auch sie vom groben Sichtbaren zum feineren Ätherischen übergehen kann, ebenso bilden sich die Wesen aller Art, welche sich gradatim (stufenweise) vervollkommnen müssen, weil die Wohnorte für sie mit ihrem geistigen Zustande korrespondieren sollen.

25. Wie Ich einst sagte: “In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen”, so wiederhole Ich es jetzt: “Ja, sehr viele Wohnungen oder geistige Aufenthalte gibt es, wo die analogen (gleichartigen) geistigen Wesen jene Seligkeiten geniessen werden, die ihrer eigenen Geistes-Konstitution angemessen sind, und die da so beschaffen und so eingerichtet sind, dass sie neben dem stetigen Genusse auch das Vorgefühl von grösseren Seligkeiten und reineren geistigen Wohnorten haben können, da bei Mir kein Stillstand möglich, sondern eine stets grössere Annäherung zu Mir das Gesichtsfeld immer weiter eröffnet, weil Ich unendlich (bin) und Meine Welt denselben Charakter tragen muss.”

26. So sehet ihr das kosmische Leben, angefangen im kleinsten Ätheratom, sich hinaufringend vom unbewussten Materiellen zum geistig sich selbst bewussten Engelsgeist, der mit einem Blick die materielle Welt überschauend, Meine Ideen fassen kann und auch die Macht besitzt, dieselben auszuführen.

27. So bestehen diese Welten-Inseln als “Hülsengloben” (Galaxien), deren es unzählige gibt, die alle immer wieder als ein abgeschlossenes Ganzes im grossen Ganzen ihren Entwicklungsprozess machen müssen.

28. So bestehen diese grossen Welten mit ihren analogen Geschöpfen, wo eure Phantasie nicht hinreicht, weder ihre Entfernung noch ihre Grösse zu ermessen, welche alle, obwohl durch grosse Entfernung voneinander getrennt, im grossen Äther-Raum eine Selbstbewegung haben, um die auf ihnen lebenden Wesen und Bewohner zu ferneren Zwecken auszubilden und zu vervollkommnen, damit, wenn das materielle Reich einst seinem Ende entgegengeht, nur grossartigeres Geistiges aus dem Vorhandenen hervorgehen kann.

29. Daher sagt die Schrift: “Bei Mir sind tausend Jahre gleich einem Tage!” Ich aber sage euch: “Bei Mir sind Millionen Jahre nur ein Augenblick!”, denn unzählige materielle Welten kreisen in der grossen Schöpfung umher, wo Millionen von Jahren nicht zu zählen sind, welche vergingen, bis sie sich zu Welten gestalteten, bis sie ihre Planeten und Kometen bildeten, und bis sie sich soweit vervollkommneten, um Wohnorte für fühlende Wesen zu werden.

30. Eure Lebensjahre, der Umlauf eurer Erde um die Sonne, die ganze Umlaufszeit eures Sonnensystems um seinen Zentralpunkt, alles dieses ist weniger noch als eine Sekunde auf der grossen Zeitenuhr, wo Meine kosmische Schöpfung ihre Dauer oder ihre Existenz aufgezeichnet findet.

31. Daher euer Erstaunen und eure Bewunderung beim Betrachten Meiner Schöpfung, weil ihr einen zu kleinen Massstab anlegt, um die Schöpfung eines Gottes, eines unendlichen Wesens zu beurteilen oder zu bemessen.

32. Es gibt Sonnensysteme und ganze Hülsengloben, von wo der Lichtstrahl Millionen Jahre braucht, um zu euch zu gelangen. Was wisset ihr von diesen Welten, wie gross müssen sie sein, dass sie nur als kleinste Sterne für euch sichtbar werden! Wo ist eure Rechenkunst, die diese Entfernung in Zahlen begreift oder aussprechen kann, wo eure Phantasie, welche die Grösse solcher Welten zu denken und auszumalen wagt!

33. Und doch, Meine Kinder, auch diese Welten sind noch nicht die letzten Marksteine Meiner Schöpfung. Weit hinter diesen entfernten Welten stehen noch Weltensysteme, deren Strahl noch lange nicht bis zu euch gedrungen ist, und es werden vielleicht eure Erde und Sonne nicht mehr bestehen, ehe ein Lichtstrahl von dort den Platz durchfliegt, wo einst euer Sonnensystem kreiste.

34. Erhebet euch, und fasset diese Grösse, wenn auch nur der materiellen Welt, vertiefet euch in den Begriff der Allmacht, die dieses schuf, und zwar mit wenig Mitteln, mit Attraktion (Anziehung) und Repulsion (Abstossung), mit Licht und Wärme; begreifet diesen Herrn und Schöpfer, in dessen Auge eure Sonne mit all ihren Planeten und Kometen nur als ein Punkt erscheint. Der, wäre Er nicht, was Er wirklich ist, ein Vater Seinen Kindern, schon längst ein Geschlecht wie das eurige hätte in Verfall kommen lassen müssen, welches nach alle dem, was Er schon für dieses getan, so widerspenstig und abtrünnig sich gegen Ihn benimmt; begreifet diese Liebe, welche, wie er einst sagte, “die Sonne über Gute und Böse alle Tage aufgehen lässt”, und welche die Menschen trotz aller Verirrungen und Verleugnungen des Göttlichen doch in jeder Sekunde mit Millionen von Gnaden überhäuft!

35. Begreifet diesen Gott, Der zu euch schwachen Geschöpfen einst in Menschengestalt vom Himmel herabgestiegen ist, Der euch Lehren der Liebe, der Duldsamkeit, der Verzeihung hinterliess; vertiefet euch in den Gedanken Seiner Grösse, Seiner Macht, Seiner unendlichen Schöpfung, und bemesset aber dabei auch, was es heissen will, dass Er, dieser unendliche Schöpfer und Herr, euch nichts von diesen euch erdrückenden Attributen (Eigenschaften) fühlen lassen, sondern dass Er nur euer Vater, euer liebender Führer sein will, und Der jetzt sogar schon längere Zeit mit euch direkt verkehrt, euch zu Sich zu ziehen versucht, euch alle Geheimnisse Seines Ich, Seiner Schöpfung erklärt und aufdeckt, und nur deswegen, damit ihr Ihn lieben lernen, damit ihr euren geistigen Weg leichter finden sollt, welcher allen vorgezeichnet ist, die von Ihm und durch Ihn geschaffen wurden!

36. Dieses alles bedenket, und wenn ihr in ruhigen Stunden euer Herz zu Ihm erheben wollt, so trachtet, solches Seiner und euer würdig zu tun; denn nur so könnt ihr Erhörung eurer Wünsche von Ihm erwarten; denn “Er ist ein Geist, und wer Ihn anbeten will, der muss Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten!”

37. Vor mehr als tausend Jahren sprach Ich dieses aus, und noch begreifet ihr es nicht, verliert euch in weltliche Sorgen, bittet Mich um nichtssagende Dinge, und vergesst dabei ganz, dass ihr Abkömmlinge von Mir, einst Teilnehmer geistiger Seligkeiten, andere, höhere Missionen und Endzwecke habt, als gerade in diesem irdischen Leben an flüchtigen Dingen zu hängen und darin euer ganzes Heil zu suchen!

38. Daher die Enttäuschungen, daher die nichterfüllten Hoffnungen; denn ihr habt nie Mich, noch Meine Welt verstanden, habt nie begriffen, dass Ich andere Absichten mit euch habe, welche oft euren Wünschen zuwiderlaufen müssen, weil ihr oft Nebensachen als Hauptsachen nehmt!

39. Ihr kennet, trotz aller Worte, die Ich euch bis jetzt zuteilwerden liess, noch nicht, was es heisst: “geistig leben”, was es ist: “kosmisches Leben!”

40. Dieses allgemeine Leben, welches das Grundgesetz der ganzen Schöpfung ist, worin ein jedes Warum seine Enträtselung findet, ihr kennet es nicht!

41. Würdet ihr diese grossen Gesetze ganz durchschauen können, ihr würdet bei weitem leichter begreifen, dass kein Wesen sich diesen Gesetzen entziehen kann, und dass jeder Übergehung (Übertretung) derselben die Strafe auf dem Fusse folgen muss.

42. Solange ihr nicht fähig seid, euch mit grossen, tiefen Ideen zu befassen, bleibt ihr an der Scholle dieser kleinen Erde hängen, habt nur einen kleinen Gesichtskreis zu überschauen, der nicht über euer häusliches Leben hinausreicht.

43. Deswegen Meine Worte, Meine Mahnungen, Meine Erklärungen; deswegen Meine vielfachen Aufdeckungen, wie durch das Kleine nur das Grosse erreicht werden kann, damit ihr Mir folgen sollet, damit ihr auch in eurem irdischen Leben klein werdet, um sodann geistig gross zu wachsen und euch zu erheben und euch hinaufzuschwingen auf jene Höhe des menschlichen Begriffes, wo ihr klar und ruhig den Bildungsverlauf der materiellen Welt in den kosmischen Gesetzen, aber auch deutlich erkennen lernet, wie selbst diese Gesetze geistig und unendlich für den materiellen Anfang, erst in der geistigen Vollendung ihren Kulminationspunkt (Höhepunkt) finden, wo von Stufe zu Stufe vorwärts schreitend, stets euch Mir nähernd, ihr erst erkennen werdet, was Ich als Schöpfer bin!

44. So bedingt sich die Liebe dann von selbst, wenn sie auf Achtung gegründet, nur die natürliche Folge der letzteren ist, da, wenn man den Meister aus Seinen Werken erkennen gelernt, es erst recht begriffen werden kann, welche Eigenschaften Ihn zieren müssen, und warum bei solcher Macht noch so viel Güte und Liebe vorwaltend ist!

45. So nehmet dieses Wort wieder aus Meiner Hand, es ist die Vaterhand, welche euch zu Mir hinaufziehen möchte, verschmähet sie nicht, denn sonst wird der Schaden nur auf eurer Seite sein! Amen!

flagge en  Secrets of Life… Jesus elucidates the Cosmic Life

Cosmic Life

Jesus Christ reveals by Gottfried Mayerhofer

Secrets of Life Chapter 23 from July 14th, 1876

Thus says the Lord:

1. I have been telling you many a thing concerning life, have shown it to you in various phases, how it manifests and what it actually is. However, there is always something left to be said about it, namely, that this life, as a seeming efflux of a spiritual potency, is actually nothing else but the power of My will, which manifests in millions of different ways.

2. In order to introduce you to this spiritual life and point out to you even more clearly the difference between spirit and matter, this word entitled “Cosmic Life” shall elucidate for you more fully the spiritual life generally and also individually. In other words, that it is always the same principle, the same motive, which, beginning with the smallest ether atom and ending with the highest angel spirit, is only My divine Being. Manifesting on various levels and in various forms, struggling for development and perfection, it inspires and implies the spiritual progress and visibly manifests in everything as life.

3. When I say “cosmic life”, I take the concept in the way this word, derived from classical Greek, denotes it, namely, as a “universal life comprising the whole universe”.

4. For all that exists must be based on an idea, why it was created, what its purpose was and what its ultimate destiny will be.

5. In conformity with your scientific research and its regular investigations, also your scientists endeavor to trace back everything down to the bottom, to the ultimate and simplest original forces moving everything and leading it to its conclusion. And so I will reveal to you this ultimate motor, which is the reason, or the basis, of everything existing, and which gradually prepares everything for its further development.

6. If you view the entire universe with a spiritual eye, crossing the realm of the infinite ether-space with the power of thought, all you will be able to discover in it will be “ether atoms”, or the most subtle constituents of material substances. However, your instruments, such as microscopes, electrometers, etc., would never be capable of rendering them visible to your physical eyes.

7. All of these finest ether particles have in their center an offshoot of spiritual content of Me, of My Being, which thereby imprints on them the eternal permanence and the everlasting urge for development, preservation and progress. In every atom there is a spiritual particle of Myself. In other words, there exists something within your organism that, interiorly and exteriorly, reaches to the last and finest ramifications of your nervous system as a sensation in the skin. Being a psychic principle, it has no other purpose than to build, sustain and spiritualize the body.

8. Just as your soul within the sphere of your body is omniscient on account of the fine nerve fluid permeating your body, even surrounding you as vaporous envelopment atmosphere, outer-life ether, there is also in every ether atom something of Me. Thus, as I have stated in another word, there is no point in the visible and invisible realm of My spiritual and physical creation where I would not be omnipresent, seeing and feeling everything that occurs.

9. On this are based the so-called omniscience and omnipresence that you also possess in your body. The only difference lies in that the spiritual life in you, the soul and the spirit, build the physical and the psychic, whereas with Me the former is inapplicable since I do not see matter, but only Spiritual, even when you think you discover elemental substances.

10. Well, to return to the ether atoms, I must first explain to you the nature of this atom, its mission and the purpose of its existence. And so listen:

11. According to your concepts, an ether atom is an incorporeal or, using a learned expression, an imponderable thing. However, it is something separate, limited, since in the unlimited state it would again have to dissolve into something else.

12. Thus, despite its minuteness, such an atom has dimensions like any other body, which means width, depth and length.

13. In this atom a spark from Me is enclosed; for, since I have created it, it must contain something of Me and for this reason must possess only My attributes.

14. The urge for further development is inherent in it and every atom must be different from other atoms, both quantitatively and qualitatively, so as to represent all the elementary substances essential for the creation of the universe. And so there developed between the atoms, by means of their surrounding vaporous envelopments, assimilation and association, where then (as with many insects the feelers do) the respective vaporous envelopments attract the homogeneous while repelling the heterogeneous.

15. In this manner, out of atoms formed molecules and out of these, cells and crystals. There developed warmth, light and life, speeding up the formation of larger bodies.

16. After the formation of the cosmic bodies began the organic life, out of the same the spiritual life and out of the spiritual life the striving to emulate the divine, whereby finally the divine spark inherent in the smallest atoms must return step by step to that place from where it had proceeded.

17. It goes without saying that, where I want to create living beings, I first had to give them a place where to live and an urge enabling them, as individual beings, in the midst of the entire infinity to walk their designated spiritual course through life.

18. However, as you know from many of My words, apart from My attribute as the Creator I am also love personified, and love consists only in making others happy and again finding one’s own happiness and bliss in that of others. Therefore, I as God of love had to create for you abodes of bliss, had to endow these beings, as images of Myself, with forms which should express this love as their inherent divine. And so, out of the small ether particles the worlds came into being, and only after their material formation the living beings, all of which represented certain attributes of Myself. Then man on earth, as the keystone of the material creation, in his mission as earthly man, must prepare the next spiritual step as the future inhabitant of a spirit-realm, where there is no sudden leap, but only a gentle transition from one level to the next; and this implies the gradual progress in My Kingdom.

19. Thus the worlds formed from the immense supply present in the ether space, and that is why their orbiting which, through the friction with which they move, develops warmth and light. This rouses the smallest atoms out of their inertness and, forcing them to amalgamate, leads them on their immense orbits during long periods of time through regions where the spent mostly by one substance is always replenished by a new one, mostly by one not present in earlier constellations.

20. The orbiting of one world around another, the rotation around its own axis serves the sole purpose of awakening and spreading life by means of these two movements.

21. You see, everywhere this urge to leave nothing alone stirs. For everything possessing a weight seeks its point of rest, where it would remain if it were not always threatened either by the inner urge to disintegrate or by influences of the outer world.

22. Movement is life, and this movement, be it the great circular one of the world or the vibration of light and warmth, must contribute to arousing the object or the being out of its lethargy, forcing it to further development, to modification, for nothing created is permanent, but must progress while constantly changing.

23. Thus the millions upon millions of suns and worlds in the great and vast ether space formed. Thus at present the comets, as the first beginnings of whole cosmic systems, form and orbit in long elliptical tracks around their great central sun from which they have gone forth. And so the seemingly material realm carries the germ for further development within it, until also the worlds, however immense they may be, having completed their cycle and spiritualized and refined everything in them, enter into other unions. Thereby they naturally form, as world globes of a higher order, dwelling places also for higher spiritual beings.

24. From level to level matter develops the indwelling life, until it too can make the transition from the coarse visible to the more subtle ætheric. So also the beings of every kind develop, which have to perfect themselves gradually, because their dwelling places have to conform to their spiritual condition.

25. As I once said: “In My Father’s house there are many mansions.” I now repeat it: yes, there are very many dwellings or spiritual abodes, where the analogous spiritual beings will enjoy those beatitudes that conform to their own spiritual constitution. These beatitudes are of such a nature and arrangement that, apart from the permanent enjoyment, the beings can also have the foreknowledge of greater bliss and of purer spiritual abodes. For where I am concerned, no standstill is possible because an ever-greater drawing near to Me opens more and more vistas, since I am infinite and My world has to bear the same character.

26. So you see the cosmic life, beginning in the smallest ether atom, struggling upward from the insensitive matter to the angel spirit possessing spiritual self-awareness, who, with one glance overlooking the material world, is able to grasp My ideas and possesses the might to carry them out.

27. Thus these cosmic islands exist as “shell globes” (Galaxies), of which there is an uncountable number and all of which, as a separate whole, again and again have to go through their process of development in the great whole.

28. Thus these great worlds exist with their analogous created beings. Your fantasy is inadequate to realize the distance and magnitude of these worlds. All of them, though separated from each other by great distances, move independently in the great ether space, so as to develop and perfect the beings and denizens living on them for future purposes. And so, once the material realm draws to a close, only a spiritual one of greater grandeur can emerge from the existing.

29. Therefore the Scripture says: “A thousand years are but a day for me!” But I tell you: Millions of years are only a moment for me, for innumerable material worlds are orbiting in the vastness of creation. The millions of years cannot be counted which passed until they shaped into worlds, formed their planets and comets, and had sufficiently perfected themselves to become abodes for beings endowed with senses.

30. The years of your lives, the revolution of your earth around the sun, the whole turning time of your solar system around its central point, all this is less than a second on the great cosmic clock on which the duration or existence of My cosmic creation is registered.

31. Hence your amazement and admiration when you look at My creation, because you apply too small a scale to judge or to measure the creation of a God, an infinite Being.

32. There are solar systems and entire shell globes, the light of which takes millions of years to reach you. What do you know of these worlds, how great they must be to be just visible to you as the tiniest of stars. Where is your arithmetic which can grasp or spell out this distance in figures, where your fantasy, which would dare to think and elaborate on the magnitude of such worlds!

33. And yet, My children, also these worlds are not the last border stones of My creation. Far beyond these distant worlds there are still other cosmic systems, the beam of which is far from reaching you, and your earth and your sun no longer exist before a light-ray from there will cross the space where once your solar system orbited.

34. Rise and grasp this magnitude, if only of the material world. Become engrossed in the concept of the omnipotence that created this with few means, namely attraction and repulsion, light and warmth. Do understand this Lord and Creator, in whose eyes your sun with all its planets and comets appears only as a dot. Who, were He not what He really is, namely a Father to His children, would long ago let a generation like yours have come to ruin, which, after all He has done for it, behaves in such an unruly and rebellious manner towards Him. Do understand this Love, which, as He once said, “lets the sun rise every day over the good and the bad,” and which, despite all aberrations and the denying of the divine, every second showers mankind with millions of graces!

35. Do understand this God, who once in human form descended from heaven to you weak created beings, who left to you precepts of love, of tolerance, of forgiveness. Become engrossed in the thought about His greatness, His might, His infinite creation. At the same time realize what it means that He, this infinite Creator and Lord, wants to let you feel nothing of these attributes overwhelming you, but wants only to be your Father, your loving guide, and who even now for quite a while has been in direct contact with you, trying to draw you to Him, explaining and revealing to you all the secrets of His self, His creation. And this only so that you may learn to love Him and to find your spiritual path more easily, which is mapped out for all who were created by Him and through Him.

36. All this consider, and when in quiet hours you want to lift up your hearts to Him, in doing so strive to be worthy of Him and of yourselves. Only in this way can you expect Him to grant your wishes. For “He is a Spirit, and whosoever wants to worship Him, must worship Him in spirit and in truth.”

37. I spoke these words more than a thousand years ago and still you do not understand them, become embroiled in worldly worries, and ask Me for meaningless things. And you totally forget that you, as My offspring and future participants in spiritual beatitudes, have other, higher missions and ultimate goals than to adhere in this earthly life to transient things and to seek your whole salvation in them.

38. That is the reason for the disappointments, the unfulfilled aspirations, for you have never understood Me or My world, have never understood that I have different intentions concerning you, which are often bound to be contrary to your desires, since you often regard unimportant matters as essentials.

39. Despite all the words I have given to you, you do not know as yet what it means “to live spiritually”, what “cosmic life” means.

40. This universal life, which is the fundamental law of the entire creation, wherein every “why” finds its solution, you do not know!

41. If you could completely understand these great laws, you would far more easily understand that no being can escape them, and every time they are ignored, punishment is bound to follow.

42. As long as you are unable to concern yourselves with great, profound ideas, you will stick to the soil of this little earth, having only a small horizon to look over, which does not reach beyond your domestic sphere.

43. That is the reason for my words, My admonitions, My explanations. That is the reason for My manifold revelations as to how great things can only be achieved through small ones, so that, following Me, you may also become small in your earthly life in order to grow tall spiritually and to rise. Then you will soar up to that height of the concept “human”, where in all clarity and tranquility you understand in the cosmic laws the developmental processes of the material world. You will also learn to clearly recognize that even these laws, spiritual and infinite for the material beginning, find their culmination point only in spiritual perfection. And you will only then, progressing step by step, always drawing closer to Me, recognize who I am as the Creator!

44. Thus, love implies itself if, based on respect, it is the natural consequence of the latter. For once one has learnt to recognize the Master by His works, one can understand what attributes must adorn Him and why, with such might, so much goodness and love are still prevalent!

45. So take this word again from My hand. It is the Father’s hand, which wants to pull you up to Me. Do not despise it, for if you do, it will only be you who will come to grief. Amen.