Gottes Revision – Ägyptomanie … Die Pyramiden – God’s Revision – Egyptomania … The Pyramids

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flagge de  Gottes Revision – Ägyptomanie … Die Pyramiden

Gottes Revision – Ägyptomanie … Die Pyramiden
Eine Sammlung von Aussagen des Herrn

Vorwort

Jakob Lorber, der “Schreiber” Gottes, zeichnete nach des Herrn Diktat einige Erläuterungen bezüglich der altägyptischen Kultur auf. Es sind Nebenschauplätze in der Lehrtätigkeit Jesu, doch Unkenntnis und Aberglauben – welche es auszumerzen galt – waren bereits in jener Zeit weit verbreitet; immerhin trennten schon damals die Zeit von Shivinz, dem siebten Hirtenkönig Altägyptens bis Jesus über 3 Jahrtausende…

Raphael sagt: “Ägypten war also von Gott aus zu einer Vorschule bestimmt, und die Bewohner dieses ältest bewohnten Landes der Erde waren schon vor ururalters mit vieler Weisheit begabt…” (GEJ04,204-Vers 5)

Überlieferte Worte und deren
ursprüngliche Bedeutung:

Sphinx:
Shivinz, siebenter Hirtenkönig der Urägypter
= “der Lebhafte, der Unternehmende”,
irrig ,Sphinx‘ (GEJ04-202)

Pyramide:
Pira mi dai = “Gib mir Weisheit!” (GEJ05,72)

Abu Simbel:
Ja bu, sim, bil
das heisst: ,Ich war, bin und werde sein‘
(GEJ04-193)

Memnonsäulen oder -kolosse:
Me Maine Oni
(schlechte Überlieferung Memnon)
= “Die Namenlosen” (GEJ04-202)

Obelisken:
Ou belo iska, “Der Reine sucht das Erhabene, Schöne, Reine”
(,Belo‘ = ,weiss‘; auch das Erhabene, Reine und Schöne)
(GEJ04,206)

Pharao(n):
Varion = fremder Hüter (GEJ04-207)

Katakomben:
Kai-tu comba = “verborgenes Gemach”
(GEJ04-203)

Sarkophag:
Sarko = “glühend”,
vaga (vascha) = ein “Schwerdeckel”
(GEJ04-203)

Mumie:
Mum, Muma, Mumie = Erdharz, Erdbalsam
(GEJ04-203)

Zodiacus:
Sa diazc = “für die Arbeiter” (GEJ04-204,16),
auch Za diaia kos = “Einteilung der Arbeit” (GEJ03-107,2)

Kairo – Kahiro = “Horn des Kahi” (GEJ04-204,4)
Theben – Thebai, auch Thebsai = “Narren-Haus” (GEJ04-204,4)
Diathira – Dia daira = “Ort des Frondienstes” (GEJ04-204,4)
Elephantine – El ei fanti = “die Nachkommen der Kinder Gottes” (GEJ04-204,4)

Hierogplyphen:
“Schrift der Gottesworte” (Wikipedia)

Die Grundidee der Pyramidenform entstammt dem Muster der “Gehirn-Zellen”

GEJ05,72
72,3. Der Herr: “Dass unter dem Buchstaben ‘A’ aber solches zu verstehen ist, bezeiget die Form der alten ägyptischen Pyramiden, die eine grossmassstäbige Nachbildung der Gehirnpyramiden sind, und deren Bestimmung es war, den Menschen zu Weisheitsschulhäusern zu dienen, wovon noch heutzutage ihr Name und ihre innere Einrichtung Zeugenschaft geben. Denn Pira mi dai heisst doch offenbar: ,Gib mir Weisheit!‘ Und die innere Einrichtung war auch also bestellt, dass der Mensch, darin von der Aussenwelt ganz abgeschlossen, in sein Inneres hat zu schauen anfangen müssen und finden sein innerstes Lebenslicht. Darum war es in den weiten inneren Gängen einer solchen Pyramide stets kohlpech- und rabenfinster, und es ward nicht eher helle, als bis der Mensch mit seinem innern Lebenslichte alles zu beleuchten anfing.”

GEJ04,232
232,12. Cyrenius kann sich vor lauter Staunen gar nicht erholen und sagt endlich: „Ah, nun geht mir ein Licht auf! Die Urägypter, die zuerst ihre Schulhäuser in der Gestalt der Pyramiden erbaut haben, waren sicher noch urvollkommene Seelenmenschen, also von innen voll Lichtes, und konnten beschauen ihres Leibes organischen Bau! Denen werden diese Pyramidalformen, als für das Erkennen des Menschen die wichtigsten, sicher auch beschaulich gewesen sein, und sie haben hernach denn auch diese Form bei der Erbauung ihrer grossartigsten Schulhäuser gewählt. Ja, sie werden auch den Bau einer jeden einzelnen Gehirntafelpyramide möglichst genau durchschaut und durchmustert und dann einer jeden Pyramide auch innerlich eine solche Einrichtung im grössten Massstabe gegeben haben, als wie organisch eingerichtet sie eine Gehirntafelpyramide gefunden haben!

232,13. Darum hat so eine Pyramide innerlich eine solche Menge von allerlei Gängen und Gemächern, bei und mit denen sich ein nun auch schon allervernünftigster Mensch unmöglich mehr auskennen kann, wofür das eine oder das andere gut war! – Herr, habe ich nun wohl so ganz recht geurteilt?!”

232,14. Sage Ich: “Ganz vollkommen recht und richtig; denn also war es, und die Ägypter haben denn auch die Flächen der Pyramiden besonders von innen mit allerlei Zeichen und Schriften und Bildern bemalt, die entsprechend alles mögliche anzeigten, was ein Mensch auf dieser Erde in seinem Fleische durchzumachen und zu erkämpfen hat, wie er sich selbst zu erkennen hat, und wie die wahre Liebe der Mittelpunkt alles Lebens ist.”

Haltbarkeit: Jahrtausende

GEJ4-102
102,7. Hätten die alten Pharaonen nicht lange genug nachgedacht, solche Gebäude als Bewahranstalten für ihre Geheimkünste und Wissenschaften zu erbauen, die der Zahn der Zeit Jahrtausende hindurch nicht zerstören solle, so ständen diese Pyramiden nimmer als Denkmäler der Urbaukunst; aber weil die Erbauer zuvor ihre einmal gefasste und in eine volle Form übergegangene Idee jahrelang genährt und auf diese Weise zu einer Reife gebracht haben, so ist es denn auch begreiflich, warum ihre in die Materie übersetzte Idee noch heute den Wanderer mit Staunen erfüllt.

Die 7 Perlen vom Nil – Raphael lehrt über Ägyptens Urgeschichte

GEJ4-202
202,8. Auf der Oberfläche dieser Wunderperle waren Hieroglyphen und andere Zeichen eingraviert. Unter andern war auch eine ganz gute Zeichnung des Tempels von Ja bu sim bil im Baumomente, und zwar in jenem ersichtlich, wo die vier riesenhaften Figuren nach einer hundertsiebzigjährigen Arbeit voll Schweiss und mancher Aufopferung beendet worden waren und man noch an den Simsungen lebhaft arbeitete und durch die Skulptierung riesige Schriften und sonstige Zeichen in die platten, grossen Flächen eingravierte und zugleich aber auch das Tor in der Mitte der je zwei Riesenfiguren aufzureissen begann. Wer sich diese Zeichen und Schriften, die ganz deutlich zu sehen waren, entziffern konnte, der hatte den Ursprung dieses Tempels vor sich und den Grund, warum er von den damaligen Ägyptern errichtet worden ist, und zwar knapp am Nilstrome.

202,13. Hier nahm der Engel die zweite Perle und befreite sie auf die frühere Art und Weise von ihrer Kruste. Auch sie war voller Zeichen und Schriften. Auf einer der glattesten Flächen war der kleine Tempel von Ja bu sim bil ganz gut eingraviert und daneben ein Kopf, ähnlich dem der grossen Sphinx. Und der Engel ward abermals bestürmt, all diese Zeichen und Schriften zu erklären.

202,14. Und er (der Engel) sagte: „Freunde, ohne die volle Erwecktheit des Geistes in der Seele vermag das von den jetzt lebenden Menschen wohl niemand zu entwirren, was alles das besagt, was da auf dieser Perle geschrieben und gezeichnet ist!

202,15. Obwohl diese Perle so alt ist wie die erste und grösste, so ist sie aber dennoch um hundert Jahre später also beschrieben und bezeichnet worden, und zwar um die Zeit der Beendigung des kleinen Felsentempels, in der aber das Innere des grossen Tempels noch nicht völlig beendet war. Darum ist hier auch der kleine Tempel schon als völlig beendet dargestellt.

202,16. Der Kopf stellt den des damalig schon siebenten Hirtenkönigs dar, der sich den Namen Shivinz (irrig ,Sphinx‘) der Lebhafte, der Unternehmende, gab. Er hatte ein Alter von nahe dreihundert Jahren erreicht, und man hatte seinen Kopf höchst kolossal aus einem grossen Granitfelsen gemeisselt, der noch heutzutage, ziemlich gut erhalten, zu sehen ist.

202,17. Dieser Shivinz hatte grosse Verbesserungen in den Schulen, wie auch in der Viehzucht und Landeskultur eingeführt und genoss von seinem Volke aber auch eine nahezu göttliche Verehrung. Die Zeichen und Schriften besagen aber eben das viele Gute, was er mit seinem höchst regen Geiste alles für Verbesserungen in diesem Lande eingeführt hatte.

202,18. Er hatte den grossen Tempel nicht zu meisseln begonnen, denn das haben zwei seiner dem unsichtbaren Geiste Gottes sehr ergebene Vorfahren getan; aus grosser Achtung aber liess er sie unweit vom grossen Tempel auf einer schönen Ebene in sitzender Stellung aus Stein in einer höchst kolossalen Grösse meisseln und zum ewigen Gedenken nahe am Nile aufstellen. Und da die beiden keinen Namen hatten und auch aus purer Bescheidenheit irgendeinen Namen nicht führen wollten, so benannte er sie und gab ihnen den Namen ,Die Namenlosen‘ (ME MAINE ONI, schlecht in der späteren Zeit ,Memnon‘), welche beide Bildsäulen auch noch bis an den heutigen Tag recht gut erhalten zu sehen sind.“

202,19. Sagt der Anführer: „Ja, ja, das haben wir alles gesehen und hoch bewundert! Aber wie alt mögen nun diese ausserordentlichen Sachen wohl sein?“

202,20. Sagte der Engel: „Nahe an dreitausend Jahre, und die nächstkommenden dreitausend Jahre werden ihre Spuren nicht ganz verwischen! – Wartet nun aber ein wenig, wir werden nun die dritte Perle enthüllen; an deren Oberfläche werdet ihr nebst den zwei Vorfahren des Shivinz schon als Statuen noch eine ganz andere grosse Denkwürdigkeit graviert ersehen, die euch sehr nachdenken machen wird!“

Kapitel 203 – Das Geheimnis der dritten Perle: Die sieben Riesen und die Sarkophage

203,1. Hier nahm Raphael die dritte Perle in die Hand und befreite sie von ihrer Kruste.

203,2. Als sie nun nackt da war, machte Raphael die vor Wissbegierde ordentlich Brennenden sogleich auf die ganz gut gravierten Memnonstatuen aufmerksam und sagte: „Sehet, da sind sie schon, die beiden Namenlosen! Aber da oberhalb erschauet ihr, als vor den Namenlosen, sieben riesige Figuren in bekleideter Menschengestalt, und um sie her erschauet ihr eine Menge ganz kleiner Menschenfigürlein! Was hat denn der weise Shivinz, der die Perlen alle eigenhändig gezeichnet hat, damit andeuten wollen?

203,3. Hört! Es ist in derselben Zeit, etwa hundertsieben Jahre vor dem ersten der zwei namenlosen Vorfahren, ein sehr grosser Erdball im tiefen Schöpfungsraume durch die Zulassung des Herrn in viele Stücke zerstört worden. Gar viele und gar riesenhaft grosse Menschen bewohnten ihn.

203,4. Bei der plötzlichen, von niemand vorgesehenen Zerstörung, obwohl sie jenen Menschen zu öfteren Malen angekündigt ward, kam es, dass sieben von den erwähnten Erdballsmenschen in Oberägypten auf mehreren offenen Plätzen des grossen Landes niederfielen und durch ihren schweren Fall eine sehr starke Erderschütterung verursachten.

203,5. Dieser Menschenregen dauerte über zehn Tage lang, das heisst vom Erstgefallenen bis zum Letzten. Die Bewohner des Landes haben dabei viel Angst und grossen Schrecken zu bestehen gehabt; denn sie fürchteten sich besonders in der Nacht, dass ein solcher Riese über sie fallen und sie allesamt gar übel erdrücken werde. Darum starrten sie beklommensten Herzens stets den Himmel an, ob nicht wieder irgendein solcher ungeladener Gast ihnen aus den Wolken einen höchst unwillkommenen Besuch abstatten möchte.

203,6. Gut bei zehn Jahre lang wurden bleibende Wachen aufgestellt, um zu sehen, ob nicht wieder so ein ganz entsetzlicher Reisender aus der Luft ankäme; aber da davon nach den zehn Tagen keine Spur mehr zu entdecken war, so wurden die Gemüter der Menschen nach und nach wieder ruhiger, und sie wagten sich sogar zu den grossen, ganz vertrockneten Riesenleichnamen, die bis zu ein viertel Tagereisen weit voneinander zerstreut herumlagen.

203,7. Die Weisen unter jenen Urmenschen Ägyptens meinten wohl, dass es die etwa vom Geiste Gottes bestraften Riesen eines grossen, weit entlegenen Landes seien und gegen Gott gefrevelt haben dürften, und Gott habe sie dann in Seinem gerechten Zorne von der Erde durch Seine mächtigen Geister aufheben und hierher schmeissen lassen, um den Ägyptern zu zeigen, dass Er auch der mächtigsten Riesen nicht schone, so sie wider Seinen Willen handelten. Kurz und gut, man fing endlich gar an, diese toten Riesen stückweise zu verbrennen, und in fünfzig Jahren war von diesen toten Riesengästen keine Spur irgend mehr zu entdecken.

203,8. Was die Ägypter aber sich von diesen riesigsten Menschengestalten dennoch merkten, war das, dass sie aus den ihnen gar sehr im Gedächtnisse gebliebenen Riesen in einen kolossalen Sinn für alles übergingen, wovon ihre ersten Skulpturen mehr als einen handgreiflichen Beweis liefern.

203,9. Im Tempel zu Ja bu sim bil wurden in jeder der drei Abteilungen sieben Riesen als gewisserart Träger der Decke abgebildet, das heisst in Stein gehauen, und zwar in jener Tracht, in der die grossen Reisenden aus der Luft angekommen sind; und die Ägypter, die vormals nahe ganz nackt herumwandelten, haben angefangen, sich auch in solcher Art zu kleiden, – aus welchem Grunde man denn auch bis auf den heutigen Tag alle die alten Überreste also bekleidet erschaut. Ihre Mumien und Sarkophage sind voll von derartigen Verzierungen.“

203,10. Fragt der Anführer, was denn die alten Ägypter so ganz eigentlich unter den Sarkophagen verstanden und warum sie die grossen und auch kleineren sehr massiven Särge also benannt haben.

203,11. Sagt Raphael: „Das sollet ihr sogleich und ganz gründlich vernehmen! Ihr wisst, dass es mit dem Begraben der Leichname in diesem Lande zum grössten Teile seine sehr geweisten Wege hat, da in dem trocknen Boden ein Leichnam schwerlich in eine Verwesung übergeht und die Fäulnis ihn nicht zerstören kann. In der feuchteren Nilnähe wollte man die Toten aus dem sehr weisen Grunde auch nicht begraben, um des Stromes Wasser nicht zu verunreinigen. Die Leichname also liegenlassen oder sie gar den Wildtieren zum Frasse vorwerfen, dazu waren besonders die alten Ägypter zu viel Mensch und achteten auch die Leichname der verstorbenen Brüder zu hoch, als dass sie ihnen eine solche Unehre hätten antun können. Was war denn aber sonst zu machen?

203,12. Seht, sie kamen auf einen sehr gescheiten Einfall! Sie meisselten aus Stein zum Teil sehr grosse und später aber auch ganz kleine Särge, in welchen höchstens ein, zwei bis drei Leichname ganz bequem Raum hatten. Ein jeder Sarg ward mit einem verhältnismässig grossen und schweren Deckel versehen. Wenn dann in einen solchen Sarg ein oder mehrere Leichen hineingelegt wurden, nachdem sie zuvor mit Mum (Muma, auch Mumie, = Erdharz, Erdbalsam) gut eingesalbt wurden, so ward dann der Deckel ganz glühheiss gemacht und der Sarg mit dem glühheissen Deckel sozusagen für ewige Zeiten zugedeckt. Dadurch wurden die Leichname im Sarge ganz vertrocknet und bei sehr erhitzten grossen Deckeln manchmal auch ganz verkohlt oder gar bis zu Asche verbrannt.

203,13. Es gab in den grösseren Orten und Gemeinden aber auch allgemeine Särge, die alle sieben Jahre wieder zum Teil aufgedeckt wurden. Diese wurden dann wieder mit Leichnamen nach und nach gefüllt und ganz zugedeckt, worauf dann über dem Deckel ein tüchtiges Feuer angemacht ward, wodurch die Leichname im grossen Sarge natürlich zu Asche wurden. War ein solcher Sarg voll Asche, so ward er dann nicht mehr eröffnet, sondern blieb zum Gedächtnisse an die Vergänglichkeit alles Irdischen als ein verehrliches Monument stehen.

203,14. Mit der Zeit baute man Gewölbe und Pyramiden darüber, darum man noch heutzutage in der Gegend der Pyramiden eine Menge solcher Särge in manchmal sehr engen und manchmal in weiteren Gewölben (Kai-tu comba, das heisst verborgenes Gemach) findet. Diese nun euch klar beschriebenen Särge hat man denn darum Sarkophage genannt, weil nach der Urzunge der Ägypter Sarko ,glühend‘ und vaga (Vascha) ein ,Schwerdeckel‘ heisst.

203,15. Da hast du nun deine Sarkophage; aber nun schreiten wir zur Enthüllung der vierten Perle und wollen sehen, was uns diese alles enthüllen wird!“

Kapitel 204 – Raphael erklärt die Sternbilder auf der vierten Perle

204,1. Der Engel nimmt sie ganz behutsam in die Hand und entkrustet sie.

204,2. Hier fragt der Anführer den Engel und sagt: „O Wunderjunge, du dienstbarer Finger des Allerhöchsten, sei nicht ungehalten, so ich dich mit einer Zwischenfrage belästige! Siehe, mich drückt bei deiner sonstigen Wundermacht der Hammer! Ist er dir abolut notwendig, oder bedienest du dich dessen bloss nur, um dich uns in einer grösseren Natürlichkeit zu zeigen, auf dass wir dir etwa furchtloser und ruhiger zusehen und zuhören mögen!“

204,3. Sagt der Engel: „Keines von beiden, – sondern das tue ich bloss darum nur, um euch zu zeigen, wie ihr bei ähnlichen Vorkommnissen mit solchen Steinen zu verfahren haben sollet, um sie zu enthüllen, so ihr irgend wieder welche vorfinden dürftet! Denn besonders in Ober- und Mittelägypten finden sich eine grosse Menge solcher inkrustierter Steine vor, und zwar in die Wüsten hin höchst verstreut; freilich werden solcher Perlen wenige mehr darunter sein. Aber auch die andern Steine sind mit allerlei Zeichen, Schriften und Abbildungen versehen; denn die alten Ägypter hatten noch lange kein Papier zum Schreiben. Darum wurden Steinflächen benutzt, um gar anfangs mit beinernen und später mit ehernen Griffeln allerlei zum Gedächtnisse hineinzugraben.

204,4. Die urersten Aufzeichnungen haben freilich wohl wenig anderes aufzuweisen als die ganz einfachen Begebenheiten ihrer Herden; aber die späteren enthalten dann schon, so wie diese Perlen, grosse und bedeutungsvolle Begebenheiten, nicht nur für dieses grosse Land und Volk, sondern gleich für die ganze Erde. Denn der Herr wollte es, dass dieses Land eine ganz tüchtige Vorschule für Seine Darniederkunft sei, darum Er denn auch Sein innigst erwähltes Volk, die Hebraemiten in eine lange anhaltende Schule nach Ägypten gesandt hat. Und Moses, der grosse Prophet des Herrn, hatte im Horn des Kahi (Kahiro), in Theben (Thebai, auch Thebsai, = Narren-Haus, später freilich eine grosse, volkreiche Stadt), in Kar nag zu Korak und in den ältesten Städten Memphis, Diathira (Dia daira = Ort des Frondienstes) und zu Elephantine (El ei fanti = die Nachkommen der Kinder Gottes) seine Schulen durchgemacht und ward vom Geiste Gottes zu einer höchsten Weihe erst in einem Alter von siebenundfünfzig Jahren zum Madan über den Sues, als flüchtig vor einem grausamen Varion (Pharao), geführt, von wo aus ihr seine spätere Geschichte in der Schrift lesen könnet.

204,5. Kurz, Ägypten war also von Gott aus zu einer Vorschule bestimmt, und die Bewohner dieses ältest bewohnten Landes der Erde waren schon vor ururalters mit vieler Weisheit begabt und trieben auch Handel und Wandel mit nahezu allen besseren Völkern der Erde. Ihr werdet es nun auch begreifen, wie und warum eben in diesem Lande alles, was da vorgefunden wird, eine oft sehr tiefgreifende Bedeutung hat.

204,6. Und nun zu unserer enthüllten vierten Perle!

204,7. Da erschauen wir mehrere Abgebilde von Jägern mit Köcher, Bogen und Pfeil und eine grosse Herde, die von Löwen umgeben ist. Dies bedeutet einen grossen Kampf der Ägypter mit den Löwen, die zu Zeiten in grosser Anzahl die fetten Herden Ägyptens heimsuchten.

204,8. Und seht, mehr rechts von dieser Szene ersehet ihr die Triften schon mit Mauern umfangen, und auf ihnen liegen Stierköpfe, mit den Hörnern bald auf-, bald ab- und bald seitwärts gewendet, was alles darauf hindeutet, dass die Herden vor den gewaltigen Einfriedungen der grossen Weidetriften stets in grosser Gefahr ganz wehrlos sich befunden haben. In den Ecken der Mauern ersehet ihr auch einen grossen Hund, wie zum Kampfe bereit, bald stehen, bald liegen; sein Name, den diesem wachsamen Tiere die alten Ägypter gaben, heisst Pas, auch Pastshier (Hüter der Weide).

204,9. Hier, noch weiter rechts, ersehet ihr wieder den Hirtenkönig Shivinz (Sphinx), an seiner Seite einen riesenhaft grossen Hund, und vor dem Hunde mehrere Stücke von dem Löwen. Noch mehr rechts aber, mehr in der Höhe, ersehen wir denselben Hund, unter ihm das Bild der Sonne und des Mondes. Was besagt das?

204,10. Hört! Unser Shivinz hatte als ein König der Hirten im Ernste einen der grössten Hunde, vor dem kein Löwe und kein Panther seines Lebens sicher war. Dieser Hund hütete lange Zeit die Herden des Shivinz. Als aber mit der Weile der Hund durch sein Alter umstand (verendete), bestimmte Shivinz, aus Achtung und zum Andenken, sich dieses Tier mit einem Sternenbilde am südlichen Himmel allzeit zu versinnbildlichen. Er benannte das Sternbild mit dem bestimmenden Namen des grossen Hundes, der jahrelang des Königs Herde treu gehütet hatte. Dass der König seinen Hund unter die Sterne versetzte, ist daraus ersichtlich, dass unter des Hundes Bauche Sonne und Mond ersichtlich werden. Alles, wo unterhalb Sonne und Mond ersichtlich stehen, befindet sich unter den Sternen sinnbildlich zum Andenken an etwas von grosser und gewichtiger Bedeutung.

204,11. Ein sehr grosser und wachsamer Hund ist heutzutage – besonders hierzulande, wo es nahezu gar keine reissenden Tiere gibt – wohl nicht von irgendeiner besonderen Bedeutung; aber im alten Ägypten, wo es ganze Herden von reissenden Bestien gab und teilweise noch gibt, war ein grosser, starker und mutiger Hund ein überaus grosses Bedürfnis. Denn fürs erste war ein solcher Hund der treueste Hüter der Herden. Seine Erhaltung war eine ganz leichte, weil diese grosse Hunderasse sich gewöhnlich von den unzählbar vielen Erdmäusen, an denen dies Land noch nie einen Mangel gehabt hatte, nährte; auch frassen sie die grossen Heuschrecken in einem Tage zu Tausenden. Nur einmal des Tages bekamen sie etwas Milch, und das machte, dass sie der Herde getreu blieben.

204,12. Nebst den grossen Hunden aber waren bei den alten Ägyptern auch eine Art kleinerer Hunde gut gelitten; ihr Name war Mal pas (kleiner Hund). Das waren die Lärmmacher; Poroshit heisst nach der alten Zunge ,Zeichen-‘ oder ,Lärmmacher‘. Wenn etwas Fremdes sich einem Hause oder einer Herde nahte, so fingen die kleinen Hunde schon an zu bellen; das machte die grossen aufmerksam, und diese fingen dann mit ihrem gewaltigen Gebelle an, die Gegend für die wilden Bestien mit Respekt zu erfüllen, worauf sich diese auch zurückzuziehen begannen.

204,13. Die kleinen Hunde waren vielfach auch Hüter der Hühner und der Brut, wozu sie eigens abgerichtet wurden. Das alles war eine Erfindung des Shivinz, der diese Vögel erst zu gar nützlichen Haustieren gemacht und den Ägyptern gezeigt hatte, wie gut ihr Fleisch und wie gar gut ihre gebratenen und gekochten Eier schmecken. So lehrte er die damals schon sehr grosszählig gewordenen Einwohner dieses grossen Landes neue Nährmittel und neue Herden kennen, deren Braten und Eier später gar nur zu gut schmeckten, – ansonst nicht späterhin einmal ein ordentlicher Hühnerkrieg ausgebrochen wäre, dessen sogar der griechische Geschichtsschreiber Herodot mythischer Weise erwähnt.

204,14. Unser Shivinz, der den grossen Hund an den Himmel heftete, verschaffte auch dem kleinen eine Stelle unter den Sternen und gab ihm den Namen Porishion (Prozion). In seiner Nähe befindet sich die alte Kokla (Gluckhenne); später hat dies Sternbild auch den Namen Peleada, auch Peleadza, und unter einer falschen Sage der Griechen von den Griechen den Namen Plejaden erhalten.

204,15. Hier ganz zuoberst an der Perle sehet ihr auch das ganz gut aufgezeichnet und könnet daraus erkennen, was unser Shivinz für ein heller Kopf war. Ihm war es nicht so sehr darum zu tun, um durch die leicht erkennbaren Sternbilder seine Hunde und Gluckhühner seinen Jüngern stets ins Gedächtnis zu rufen, sondern sie nach den Sternen den Gang der Zeit kennen zu lehren.

204,16. Der Shivinz war es auch, der zu Diadaira (Diathira) den ersten Zodiacus (Sa diazc = für die Arbeiter) errichtet hatte, ihn am Firmamente zuerst erfand und den Sternbildern nach den gleichzeitigen Erscheinungen und Landesvorkommnissen den Namen gab, wie wir solches sogleich an der enthüllten fünften Perle sehen werden!

Kapitel 205 – Die Einteilung der Zeit auf der fünften Perle

205,1. (Raphael:) „Gebet nun recht acht; da ist schon die fünfte Perle! Wie man derlei aufgefundene Urzeitreliquien zu benützen hat und eigentlich wie zu enthüllen, habe ich euch nun schon gezeigt, und so will ich die noch übrigen drei bloss durch meine Willensmacht enthüllen, und sehet, – da haben wir schon die fünfte Perle enthüllt vor uns!

205,2. Sehet gleich hier einen Zodiacus von Diathira vor uns auf der Perle schönster und grösster Fläche gezeichnet! Da ist ein kolossaler Tempel; 365 Säulen von der massivsten Art tragen einen ebenso massiven Bogen aus rötlichen Granitquadern, überaus baukunstgerecht und höchst fest konstruiert. Die höchste Bogenspannung ist vom Boden bei 66 Mannslängen hoch erhoben. Der ganze Bogen hat genau 365 Öffnungen, die genau so angebracht sind, dass während der Dauer eines Himmelszeichens, unter dem die Sonne sich befindet, ihr Licht auf den Mittelpunkt einer in der Mitte des Tempels aufrecht stehenden Säule genau um die Mitte des Tages fallen musste. Das Licht durch die anderen fiel zwar auch auf den Altar zu den verschiedenen Tageszeiten, ging aber schon nimmer durch den Mittelpunkt, sondern einen oder mehrere Grade seitwärts.

205,3. Dieser äusserst sinnreich konstruierte Bogen besteht auch noch heutigentags, wenngleich durch den Zahn der Zeit etwas zernagt, und wird noch lange bestehen und den Sternkundigen zur Richtschnur dienen.

205,4. Ihr fraget, zu welchem Nutzen denn so ganz eigentlich der grosse Shivinz diesen Bogen sicher mit der grössten Mühe von der Welt aufgestellt habe? – Vordem bestand keine bestimmte Zeiteinteilung. Das wenige Kürzer- oder Längerwerden des Tages merkte man kaum. Der Mond war noch der sicherste und verlässlichste Zeiteinteiler. Zu Diathira, als der Stadt der aus Zucht gemüssigten Arbeiter, musste man eine bestimmte Zeiteinteilung haben bei Tag- wie zur Nachtzeit, und zu dem Behufe und der genaueren Ordnung halber hatte unser Shivinz denn auch diesen Bogen gemacht, hatte daran aber zehn volle Jahre hindurch mit hunderttausend Arbeitern zu tun gehabt.

205,5. Der Bogen war natürlich sehr breit, und zu je 30 und 31 Rundöffnungen mit dem Symbole eines der zwölf Himmelszeichen bemalt, über welchem gewöhnlich rotem Gemälde die Sterngruppe weiss und ganz getreu aufgetragen war. Ihr sehet hier auf der Perle das Innere des Bogens ganz gut mit feinen Linien, die dann mit einer dunkelroten Farbe eingerieben wurden, gezeichnet, und ihr könnet euch nun wohl vorstellen, welch ein geweckter Geist unser Shivinz war, und welch eine unbegrenzte Achtung die Völker Ägyptens vor ihm hatten! Die Folge davon aber war auch eine derartige, dass er nur zu winken brauchte, und Hunderttausende von Menschen fingen an, sich mit aller Energie zu regen, und ein grossartigstes Werk wurde dem Boden der Erde entzaubert!

205,6. Die Weisesten aus dem Volke machte er zu Lehrern und Priestern und errichtete allenthalben Schulen für alle möglichen Fächer des menschlich nützlichen Tun und Treibens. Die höchste Gottesgelehrtheit aber war nur in Kar nag zu Korak und am Ende zu Ja bu sim bil im geheimen durch viele und harte Proben zu gewinnen.“

205,7. Hier fragte der alte Wirt Markus, den Engel in seiner Erklärung unterbrechend: „Höchst lieblichster Freund, weil du schon einmal in der Enthüllung deiner Perlen begriffen stehest, möchtest du uns denn nicht auch erklären, was es denn mit jener höchst sonderbaren Sphinx für eine Bewandtnis hat, die als Halbweib und als Halbtier den Menschen das berühmte Rätsel stets auf Leben und Tod aufgab: was nämlich das für ein Tier sei, das morgens auf allen vier, mittags auf zwei und abends auf drei Füssen einhergehe? Wer das Rätsel nicht zu lösen vermochte, wurde von der Rätselsphinx getötet; wer es aber lösen würde, von dem werde sich die Sphinx töten lassen! – Ist daran wohl etwas faktisch Wahres oder nicht?“

Kapitel 206 – Das Rätsel der sechsten Perle: Die Darstellung der Pyramiden, Obelisken und der Sphinx

206,1. Sagt Raphael: „Siehe da, diese sechste Perle wird dir deine Frage beantworten! Dahier hast du sie enthüllt; was erschauest du auf den ersten Blick?“

206,2. Sagt Markus: „Da sehe ich abermals das kolossale Ebenbild des Shivinz und etliche Pyramiden; vor der grössten stehen zwei Spitzsäulen, Oubeliske genannt, und seitwärts der grossen Pyramide, in der Wirklichkeit vielleicht ein paar hundert Schritte entfernt, was man aus dem Bilde wohl kaum bestimmen kann, ist ebenfalls wieder eine ziemlich kolossale Statue ersichtlich. Diese hat einen Weibskopf, weibliche Hände und eine weibliche, starke Brust. Wo die Brust aufhört, an der Stelle des Bauches, fängt ein ganz unbestimmbarer Tierleib an. Hinter dieser sonderbaren Statue ist weit gedehnt eine Kreismauer, durch die eine grosse Weidetrift eingeschlossen ist. Das scheint ein Ganzes und Zusammengehörendes auszumachen. – Was besagt das alles?“

206,3. Sagt Raphael: „Das kolossale Brustbild ist eben der Shivinz, das das Volk, um den grossen Wohltäter zu ehren, aus eigenem Antriebe von den besten Meisslern und auch Maurern auf höchst eigene Kosten hat ausführen lassen. Die grosse Pyramide mit den zwei Obelisken war ein ,Mensch, erkenne dich selbst!‘-Schulhaus. Sie hatte im Innern grosse Gemächer und weithin laufende Gänge nach allen Richtungen, in denen allerlei sonderbare Einrichtungen für die Selbsterkenntnis und daraus für die Erkenntnis des allerhöchsten Geistes Gottes sich vorfanden. Die Einrichtungen sahen mitunter gar grausam aus; aber sie verfehlten nur äusserst selten ihren Zweck. Die andern Pyramiden sind zumeist nur Zeichen jener unterirdischen Stellen, allwo sich eine Menge Sarkovage befanden, die übermauert worden sind, wie solches schon ehedem gezeigt wurde.

206,4. In dieser Zeit aber finden sich im weiten und überaus langen Niltale noch eine Menge von Pyramiden und allerlei Tempeln vor, die viel später unter den Pharaonen zu Abrahams, Isaaks und Jakobs Zeiten entstanden sind; von denen ist hier nicht die Rede, sondern allein von jenen nur, die unter Shivinz gebaut wurden.

206,5. Piramidai war der eigentliche Urname und besagte soviel als: ,Gib mir Weisheit!‘, und die beiden Spitzsäulen besagten mit dem Namen Oubeloiska: ,Der Reine sucht das Erhabene, Schöne, Reine‘. ,Belo‘ hiesse eigentlich ,weiss‘; aber weil die ganz weisse Farbe bei den alten Ägyptern als ein Zeichen des Reinen, Erhabenen und Schönen galt, so bezeichnete man damit auch das Erhabene, Reine und Schöne.

206,6. Die gute Wirkung solcher Schulen wurde bald weit und breit ruchbar, und es kamen bald Fremde zum Besuche solcher Schulen, und derer waren so viele, dass sie nicht untergebracht und versorgt werden konnten. Da ersann unser Shivinz in seiner letzten Regierungszeit ein etwas ominöses Mittel, um die Fremden abzuhalten, damit sie nicht zu häufig kämen zum Besuche der von ihm errichteten Schulen. Worin bestand aber eben dieses Mittel?

206,7. Hier auf dieser Perle seht ihr die halb menschliche und halb tierische Statue. Sie war hohl, und inwendig konnte ein Mensch auf einer Wendeltreppe in ihren Kopf gelangen und aus dem Munde der Statue, der nach abwärts trichterförmig ausgehöhlt war, ganz stark und wohl vernehmlich reden, und es hatte der starken Stimme wegen auch den Anschein, als hätte im Ernste die kolossale Statue geredet.

206,8. Wenn nun die Fremden dahin kamen und in die Schule aufgenommen zu werden verlangten, so wurden sie von einem Diener dieser Statue darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich vor die erhabene Statue, die aussen tot, aber inwendig lebendig sei, auf einen bestimmten Platz hinzustellen hätten, und zwar einer nach dem andern. Da bekam ein jeder, der ein Jünger der Pyramiden werden wollte, von dem erhabenen Shivinz eine rätselhafte Frage auf Leben und Tod. Hatte der Befragte das Rätsel gelöst, so wurde er aufgenommen, und es war ihm mit der Aufnahme das Gegenrecht erteilt, auch der Statue eine Gegenfrage zu stellen und im Falle, so die Statue ihm keine befriedigende Antwort zu geben imstande wäre, dieselbe zu zerstören und gewisserart zu ermorden.

206,9. Die Frage aber ward drei Tage vorher den Klienten zum Nachdenken bekanntgegeben; am dritten Tage aber, wo sie dieselbe Frage aus dem Munde der Statue auf Leben und Tod zu bekommen hatten, liess es sicher keiner darauf ankommen, sondern zog sich ganz bescheiden zurück, zahlte die verlangte Vorfragetaxe und reiste in seine oft sehr ferne Heimat.

206,10. In eine spätere Zeit fallend, sagt eine Mythe, dass es einem Griechen gelungen sei, das alte Rätsel zu lösen; allein dies ist mit hunderttausend anderen wohl eine Fabel und entbehrt jeder Wahrheit! Denn das berühmte Rätsel hat Moses gelöst, aber darum die Statue nicht zerstört, indem auch diese Statue, wenn auch etwas zernagt durch den Zahn der Zeit, noch heutigentags zu sehen ist.

206,11. Freilich kann nun die innere Einrichtung nicht mehr aufgefunden werden, weil sie ganz versandet und verschlammt ist; denn der Nil tritt gewöhnlich alle hundert, manchmal auch nach zweihundert Jahren ganz ungewöhnlich stark aus, so dass er in den engeren Talgegenden seine Wogen über dreissig Ellen hoch über den gewöhnlichen Wasserstand hinwegtreibt. Dadurch wird vieles verwüstet und unbrauchbar gemacht, weil da eine Menge Gerölles und Sandes und Schlammes über die früher schönsten Fluren abgelagert wird.

206,12. Es hat nach der Zeit des Shivinz zwei Nilfluten gegeben, deren Wogen hoch über die Spitzen der Pyramiden hinwegtrieben. Eine solche Flut fand auch, von jetzt an gerechnet, vor 870 Jahren statt, durch die der Tempel von Ja bu sim bil nahezu bis zur Hälfte versandet und verschlammt worden ist, und man hat ihn und viele andere Denkmäler seit der Zeit nicht mehr ganz vom Sande und Schlamme zu reinigen vermocht. Und so steht es nun auch mit unserer rätselhaften Statue; sie ist inwendig voll verhärteten Schlammes und Sandes, den wohl niemand mehr ausräumen dürfte! So, mein lieber Markus, verhält es sich in Wahrheit mit der rätselhaften Sphinx! – Bist du nun darüber im klaren?“

206,13. Sagt Markus: „Hat es denn wohl im Verlaufe von etwa tausend Jahren kein Beherzter gewagt, sich auf Kosten seines Lebens von der Sphinx das bekannte Rätsel vorsagen zu lassen? Und so er es getan hätte, was wäre ihm begegnet, wenn er ganz begreiflichermassen das Rätsel nicht gelöst hätte?“

206,14. Sagt Raphael: „Da war auf dem Platze, auf den der Befragte zu stehen kam, eine Versenkung angebracht, mittels welcher er in einen Brunnen schnell hinabzuversenken gewesen wäre; und wäre er einmal unten, da hätten ihn dann etliche Diener ergriffen, ihn durch unterirdische Gänge wegen seines Mutes, wenn er auch das Rätsel unrichtig gelöst hatte, in die Schule gebracht, von der er nicht eher weggekommen wäre, als bis er ein vollendeter Mensch geworden wäre. Aber es ist nie dazu gekommen; und zu den Zeiten, als das Rätsel gelöst wurde, war diese uralte Einrichtung schon derart verschlammt und versandet, dass sie völlig unbrauchbar war, und die ersten Hirtenkönige und ihr Volk sind bis dahin schon lange von einem phönizischen Volke gewisserart besiegt worden, und die Varaonen selbst zu Abrahams Zeiten waren schon Phönizier.

206,15. Nun weisst du auch darüber einen kurzen Bescheid, und wir gehen nun darum zur Enthüllung der siebenten und letzten Perle über!

Kapitel 207 – Die Sternbilder der siebenten Perle. Der Verfall der ägyptischen Kultur. Die Geschichte der sieben Perlen

207,1. (Raphael:) „Sehet, da ist sie schon! Was erschauet ihr darauf? – Ihr erschauet wohl etwas, aber ihr kennet euch dabei nicht aus; es sind auf dieser sehr schönen Perle alle die Sternbilder gezeichnet, und mit einer braunroten Farbe eingerieben, und sie blieben unter der Kruste bis zur heutigen Stunde wohl erhalten.

207,2. Aus dieser Perle lernen wir sonst nicht vieles und gar zu Besonderes; aber das entnehmen wir immerhin daraus, dass unser Shivinz sich am gestirnten Himmel auskannte und er ganz sicher der erste war, der die Sternbilder in ein gewisses System gebracht hat. Und wie er die Sternbilder benamste, so werden sie noch bis auf die heutige Stunde benamst!

207,3. Vor seiner Leitung sah es bei den alten Ägyptern noch so ziemlich mager aus, sowohl mit dem Zeichnen und dem daraus hervorgegangenen Schreiben, als auch mit einer richtigen Erkenntnis seiner selbst, und noch magerer mit der Erkenntnis Gottes. Aber unser Shivinz hat mit vieler, unsäglicher Mühe das alles geordnet und aus dem früheren wilden Nomadenvolke eines der gebildetsten und weisesten Völker der ganzen Erde gemacht, was ihm freilich mit der Zeit viele Neider erzeugte. Denn die Fremden fanden nur zu bald ein zu grosses Wohlgefallen an solch einer grossartigsten Landes- und Volkskultur; alles, was sie ansahen, kam ihnen gar himmlisch wundersam vor, so dass sie sich, einmal dahin gelangt, nicht mehr davon trennen konnten.

207,4. Je mehr dahin zu wallfahrten anfingen, desto mehr siedelten sich auch mit der Zeit da an, und so geschah die erste Unterjochung der Urvölker und ihrer Regenten zumeist auf einem ganz friedlichen Wege.

207,5. Die Nachkommen des Shivinz wurden stets zartere und verweichlichtere Menschen, liessen sich’s gut geschehen, pochten auf den Ruhm ihres Ahnvaters und liessen das Regierungsgeschäft einen guten Mann sein. Die Folge davon war, dass dann bald und leicht die eingewanderten Fremden, die da sehr viel Haare auf den Zähnen hatten, von den Eingeborenen sogar zu Leitern und Führern erwählt und eingesetzt wurden, und das alles ohne Schwert.

207,6. Das war zwar in einer Hinsicht ganz gut und recht, aber die Ureingeborenen haben bei diesem Wechsel dennoch nicht gar zuviel gewonnen. Denn die fremden Hüter (Varion; schlecht Pharaon) bildeten nur zu bald eine bewaffnete Macht und wurden zu wahren Tyrannen und Volksbedrückern. Die Schulen wurden nur wenigen mehr zugänglich, und was da noch gelehrt wurde, war himmelweit verschieden von dem früher Gelehrten, warum und aus welchem Grunde sich dann auch bald aus der vormals reinsten Wahrheit die absurdesten Götzereien, verbunden mit der dicksten Finsternis, herausgebildet haben, hinter denen die Urkultur dieses Landes wohl kaum – selbst für grosse Weise – herauszufinden war.

207,7. Es sind darum diese sieben Perlen von einem so unschätzbar grossen Werte, weil sie noch aus einer Zeit stammen, in der Ägypten in seiner höchsten geistigen Blüte stand, und sie können darum nicht gut genug aufbewahrt werden!“

207,8. Fragt der Mohren einer, bei welcher Gelegenheit diese Perlen denn hernach in den Sand des Nils gekommen seien und sich in des Stromes Sand verloren hätten.

207,9. Sagt Raphael: „Habe ich euch ja doch gezeigt, wie der Nilstrom in gewissen Zeiten zu einer wahren Sündflut anwächst! Ungefähr 567 Jahre nach Shivinz bekam unser Nil eine rätselhafte Höhe; in den Engen ging er über hundertsechzig Ellen über seinen gewöhnlichen Wasserstand. Alle mehr in der Taltiefe liegenden Städte waren von der Flut auf fünf Wochen gänzlich überspült, und bei dieser Gelegenheit wurden die Perlen samt den Häusern, in denen sie aufbewahrt waren, von der Gewalt der Wogen fortgetragen und gleich den Quadern, aus denen die Gebäude erbaut waren, vom Schlamme und Sande bedeckt.

207,10. In den nahe dreitausend Jahren ihres Begrabenseins hat sich denn auch eine solche Kruste herumgebildet, wie ihr sie gefunden habt, und von welcher ich sie nun vor euch anfangs auf eine ganz natürliche und nun später auf die mir mögliche wunderbare Art enthüllt habe.

207,11. Nun wisset ihr auch dies und habt an diesen sieben Perlen sieben Bücher, die euch nun und für alle Zeiten eine ganz tüchtige Belehrung über das Land, welches zum Teil auch ihr bewohnet, geben können und auch immer geben werden. Bewahret sie darum wohl auf; denn da ist eine jede dieser Perlen viel mehr denn ein grosses Königreich wert!

207,12. Vorderhand soll sie der Oubratouvishar, als der offenbar Weiseste aus euch, in die Verwahrung nehmen; und wird er einst diese Erde verlassen, so soll er bestimmen, wer fürderhin würdig sein soll, diesen unermesslichen Schatz in die Verwahrung zu nehmen. Wehe einem Unwürdigen, der sich etwa aus Habsucht seiner bemächtigen wollte!

207,13. Ich, als ein Bote und Willensausrichter Dessen, der dort sitzet, glaube zur Belebung eures Glaubens nun des Wunderbaren zur Genüge getan zu haben; genügete euch das noch nicht, so würde euch ein mehreres und weiteres auch nicht genügen! Glaubet ihr nun, dass jener dort Sitzende Der ist, für den der grosse Shivinz und seine zwei Vorfahren den grossen Felsentempel von Ja bu sim bil errichtet haben?“

207,14. Sagen alle: „Ja, ja, ja, dir, du wundermächtiger Bote des Herrn, sei es hiermit vollends bestätigt aus dem tiefsten Grunde unseres Lebens!“

207,15. Mit dem verliess sie der Engel, und Cyrenius fragte Mich, ob diese eigentlich ganz rein historische Darstellung Ägyptens denn im Bereiche des Evangeliums aus Meinem Munde auch eine Notwendigkeit sei.

207,16. Und Ich sagte zu ihm: „Eine der grössten! Denn es werden nach mehreren Jahrhunderten Forscher aller Art aufstehen und dies Land klein durchsuchen, und sie werden vieles noch vorfinden, von dem nun durch des Raphael Mund die Rede war. Das wird sie sehr verwirren, wie es euch und schon eure nächsten Nachkommen auch sehr verwirren würde; aber diese vollwahre Offenbarung wird euch auch hierin in allem zurechtweisen. In der späteren Zeit aber werde Ich schon wieder Männer erwecken, die den Menschen, den Suchenden und Forschenden, diese alten Rätsel abermals enthüllen werden.”

flagge en  God’s Revision – Egyptomania … The Pyramids

   

God’s Revision – Egyptomania … The Pyramids
A collection of statements of the Lord

Short preface

Jacob Lorber, the “writer” of God, recorded a few elucidations, dictated by the Lord, regarding the culture of the primordial egyptians. They are sideshows during the teaching activity of Jesus, but ignorance and superstition, which were to be eradicated – were already in that time quite common; after all, the time between Shivinz, the seventh shepherd king of primordial Egypt, and Jesus was 3000 years…

Raphael says: “Egypt was destined by God to become a preparatory school. The inhabitants of this, the oldest inhabited land on earth, were already endowed from ancient times with considerable wisdom…” (GGJ04,204-Vers 5)

Traditional words and their original meaning:

Sphynx:

Shivinz, seventh shepherd king of the primordial egyptians
= ‘the lively one’ ‘the entrepreneur’, (wrongly ‘Sphinx’)
(GGJ04-202,16)

Pyramid:

Pira mi dai = “Give me wisdom!”
(GGJ05,72)

Abu Simbel:

Ja bu, sim, bil
(meaning: I was, am, and will be)
(GGJ04-193)

Colossi of Memnon:

Me Maine Oni (poorly passed down as “memnon”)
= “The nameless” (GGJ04-202)

Obelisks:

Ou belo iska, “The pure searches for the exalted, beautiful, and pure”
(,belo‘ = ,white‘; also the exalted, beautiful, and pure)
(GGJ04,206)

Pharaoh:

Varion = foreign guardian
(GGJ04-207)

Catacombs:

Kai-tu comba = “hidden chamber”
(GGJ04-203)

Sarcophagus:

Sarko = “glowing”, vaga (vascha) = a “heavy lid”
(GGJ04-203)

Mummy:

Muma = earth resin, earth balsam
(GGJ04-203)

Zodiac:

Sa diazc = “for the workers” (GGJ04-204,16),
also Za diaia kos = “Division of work” (GGJ03-107,2)

Cairo – Kahiro = “Horn of the Kahi” (GGJ04-204,4)
Thebes – Thebai, also Thebsai = “House of fools” (GGJ04-204,4)
Diathira – Dia daira = “place of work” (GGJ04-204,4)
Elephantine – El ei fanti = “the descendants of the children of God” (GGJ04-204,4)

Hierogplyphs:

“Scripture of the divine words” (Wikipedia)

The original idea for the shape of the pyramids
came from the pattern of “brain cells”

GGJ05,72
72,3. The Lord: “The shape of the ancient Egyptian pyramids proves that this is the way the letter A has to be understood. The pyramids are large-scale copies of the brain pyramids and, as their name and their inner structure implies, used to serve the people as wisdom schools. For the meaning of Pira mi dai is obviously: `Give me wisdom!’ Their inner structure was such that it forced the man who was completely isolated from the outside world to contemplate his within, thus finding his innermost life-light. This is why it was always pitch-dark in the wide inner passages of such a pyramid, and not until man began to light up everything with his inner life-light did it become illuminated.”

GGJ04,232
232,12. Cyrenius is so amazed that he is not able to regain his composure and finally says: “Ah, I now understand! The ancient Egyptians, who built their schools in the shape of pyramids, were most probably still primordially perfected people in their souls and therefore enlightened with the result that they could see their body’s organic construction! These pyramid shapes, which are so important for people to recognize therefore had to be visible and this is why they chose this shape for their extraordinary schools. Of course, they also would have seen and studied the construction of each brain cell pyramid in great detail, and would also have given the interior of each pyramid the same design with the largest scale, just as they visualised the organic construction of the brain cell pyramids!

232,13. Therefore a pyramid in its interior has a very large number of various passageways and chambers so that even a very erudite person could not possibly work out the purpose for which any one of them was designed! Lord, have I judged this correctly?!”

232,14. I say: “Completely right and correct; that is how it was. The Egyptians therefore also decorated the interiors especially with all kinds of symbols, scriptures and pictures on the walls. These appropriately represented all kinds of things which man in the flesh has to survive or fight for on this earth and how he has to get to know himself and how it is true love that is the focal point of all life.”

Preservability: Millenniums…

GGJ04,102
102,7. If the old pharaohs had not pondered for long enough, how to build these structures as institutions to preserve their secret arts and sciences – buildings which were not be destroyed by the ravages of time for thousands of years – those pyramids would not now stand as monuments of the primordial skills of their constructors; but because these men did nurture their original concepts for years before they were transformed into a final design and brought it to maturity in this way, it is therefore understandable how these ideas were consolidated and given reality so that the traveller is filled with amazement to this day.

The 7 pearls of the Nile – Raphael teaches about Egypts primordial history

GGJ04-202
202,8. On the surface of this amazing pearl, hieroglyphs and other symbols were engraved, including quite a good drawing of the temple Ja bu sim bil during its construction just when the four gigantic figures had been completed after a hundred and seventy years of sweaty toil and many sacrifices. People still were working assiduously on the facades, sculpturing and engraving gigantic inscriptions and symbols into the smooth broad surfaces. At this time they were beginning to create the gate situated between the gigantic figures. Anyone able to decipher these symbols and scriptures, which were clearly visible, had the story of the origin of this temple in his hands and could also see the reason why it was built there by the ancient Egyptians, which was to be near the River Nile.

202,13. The angel then took the second pearl and freed it in the same way from its incrustation as the first one. It was also covered with symbols and inscriptions. On one of the most polished surfaces the little temple of Ja bu sim bil was engraved and next to it there was a head similar to that of the great Sphynx. And the angel was again implored to explain all the symbols and inscriptions.

202,14. The angel said: “My friends, unless the spirit within his soul is in a perfect state of awareness not one person currently living will be able to interpret everything that is written or engraved on this pearl!

202,15. Although this pearl is as old as the first larger pearl, it was only engraved and inscribed about a hundred years later. That was just at the time when the smaller rock temple was completed while, on the other hand, the interior of the larger temple was still unfinished. Therefore the representation of the smaller temple shows construction to be complete.

202,16. The head represents the man who was already the seventh shepherd king at the time and who gave himself the name Shivinz (wrongly ‘Sphinx’), ‘the lively one’ ‘the entrepreneur’. He had almost reached the age of three hundred and his colossal head was chiselled from a large granite rock which can even today still be seen in quite a good state of preservation.

202,17. This Shivinz initiated major improvements in the schools as well as in dairy farming and in agriculture. He was also revered by his people almost as a god. The symbols and inscriptions illustrate the many good things and improvements which he introduced to this country with his extremely fertile mind.

202,18. He did not start to hew out the large temple as that work had already been done by two of his ancestors who were very much devoted to the invisible spirit of God. However, out of his great respect for them, he had them sculpted on a colossal scale in a sitting position on a rocky cliff face not far from the great temple on a beautiful plain near the Nile, to serve as an everlasting memorial to them. As the two of them had no names and their modesty forbade them from wishing to carry names, he nevertheless called them ‘The Nameless Ones’ (Me maine oni, = badly translated in later times: ‘Memnon’). Both the sculptured columns or colossi are still quite well preserved and very visible to this day.”

202,19. The leader says: “Yes, yes, we have seen and admired all these things! But how old would all these extraordinary monuments be?”

202,20. The angel says: “Nearly three thousand years have elapsed, and the passage of the next three thousand years will not completely obliterate all traces of them! – Just wait a little and we will now reveal the third pearl. On its surface, next to Schivinz’ two ancestors represented as statues, you will see other important engravings which will give you serious cause to reflect!

Chapter 203 – The secret of the third pearl: The seven giants and the sarcophagi

203,1. Raphael now took the third pearl in his hand and removed its crust.

203,2. When it was uncovered, Raphael drew the attention of the onlookers, who were excited and consumed by their thirst for knowledge, to the quite clearly engraved colossi of Memnon and said: “Look, there they are already, the two Nameless Ones! Above them and in the foreground you can however see a depiction of seven gigantic robed figures of humans, surrounded by many tiny human shapes! What did the wise Shivinz, who himself inscribed all the pearls, intend us to understand from this?

203,3. Listen carefully! It was at about the same time, some one hundred and seven years before the reign of the first of the two ‘nameless’ forefathers, that a large planet in deep space was fragmented into many pieces with the approval of the Lord. Many people of gigantic proportions lived on it.

203,4. As a result of this sudden cataclysm, which was not foreseen although its coming had often previously been foretold to these people, it so happened that seven of these earthlings landed in upper Egypt in several open places throughout that large country and the heavy impact caused a major earth tremor.

203,5. This human rain lasted for more then ten days, which was the period from the first to the last of these impacts. The inhabitants of this country had to endure considerable anxiety and were greatly shocked; especially at night, when they were terrified that one of the giants would fall on them and totally obliterate them. It was therefore with fear in their hearts that they looked constantly skywards to see whether another uninvited guest from the clouds would pay them a very unwelcome visit.

203,6. For nearly ten years they posted a permanent watch to see whether another gruesome traveller might land in their midst but after ten days there were no more. In time the people calmed down and they even dared to approach the giant, completely desiccated corpses which were scattered over a wide area and lay several hours’ walk away from each other.

203,7. The seers among those ancient Egyptians deduced quite correctly that these were giants from a large, distant country who were being punished by the spirit of God because they must have sinned against Him. God in His just anger was said to have picked them up and hurled them here, just to show the Egyptians that He does not spare even the most mighty giants if their actions are contrary to His will. In short, they finally began to burn the bodies piece by piece and fifty years later there was no longer any evidence of the giant visitors..

203,8. However the Egyptians’ remembrance of these gigantic human figures caused them to regard everything in colossal terms as they were influenced by the image of these giants imprinted on their minds and their first sculptures were more than tangible proof of this.

203,9. In the temple of Ja bu sim bil, in each of its three divisions, seven giants were shown as supporting the roof to some extent and they were chiselled into the stone, notably wearing the garments in which the travellers fell from the skies. The Egyptians, who had previously walked around almost completely naked, started to dress in the same manner – which is the reason why even nowadays we see the remains of their ancestors dressed in this way. Their mummies and sarcophagi are full of this kind of adornment.”

203,10. The leader asks about the true significance of the sarcophagi to the ancient Egyptians and why they gave this one name to both larger and smaller versions of these heavy coffins.

203,11. Raphael says: “This you will hear right now and in some detail! You know that in large areas of this country it is not so easy to bury corpses as, in dry ground, a body decomposes very slowly and therefore does not begin to rot. In the more moist ground near the Nile they wisely did not wish to bury the dead and thus pollute the river. The alternatives of just putting the corpses on the ground or throwing them to wild animals as food were both unacceptable especially to the ancient Egyptians who were much too civilised and respected even the corpses of their dead brothers too much to treat them so disrespectfully. But what else could they do?

203,12. They then had a very clever idea! They hewed from stone sometimes very large but later also very small coffins, in which there was comfortably enough space to accommodate one, two or at most three corpses. Each coffin was provided with a relatively large and heavy lid. When one or more corpses had been placed in a coffin, after the skin had been rubbed thoroughly with mum (Muma, also mummy, = earth resin, earth balsam), the lid was heated until it glowed and the coffin was then covered ‘for all time’, in a manner of speaking, with this glowing hot lid. Using this process the corpses completely dried out and with very large, well heated lids they were sometimes charred or completely burned to ash.

203,13. However, in the bigger towns and communities there were also communal coffins, which were opened every seven years. They were then gradually re-filled with corpses and completely enclosed and a substantial fire was ignited on top of the lid with the result that the corpses were of course reduced to ash. When one of these coffins was full of ash, it was not opened again but was left to stand as a respectful reminder of the transitory nature of everything on earth.

203,14. In time vaults and pyramids were built around and above them and this is the reason why many of these coffins are still to be found today in the vicinity of the pyramids in sometimes very narrow and sometimes very wide vaulted chambers (Kai-tu comba, which means hidden chamber). These coffins which have now been described to you in detail were then called sarcophagi, as in the tongue of the ancient Egyptians, sarko means ‘glowing’ and vaga (vascha) means ‘heavy lid’.

203,15. These then are your sarcophagi; but now let us proceed to the fourth pearl and see what secrets it has to reveal to us!”

Chapter 204 – Raphael explains the signs of the zodiac on the fourth pearl

204,1. Carefully the angel picks it up in his hand and removes the incrustation.

204,2. At that moment the leader asks the angel: “Young miracle worker, in your capacity as the hands-on servant of the Almighty, please do not be annoyed if I burden you with a question! Considering your miraculous power in other respects, I am troubled by the hammer! Is it absolutely necessary or are you using it only to reveal yourself to us in a more natural way so that we can watch and listen to you more fearlessly and calmly?”

204,3. The angel replies: “Neither of these reasons – I only do this to show you how to handle stones like these if you should chance to find any and wish to reveal their secrets! Especially in upper and middle Egypt these encrusted stones are to be found in large numbers over wide stretches of the desert, but there will of course only be few pearls like these hidden in them. However, other stones too may be decorated with all manner of signs, inscriptions and illustrations as the old Egyptians still did not have paper to write on for a long time. Therefore they used stone tablets, initially engraving on them with bone tools and later with iron styluses, all kinds of material they wished to commit to memory.

204,4. The very first drawings of course only recorded very simple facts concerning their flocks and herds; but the later ones record, like these pearls, great and significant events affecting not only this large country and its people but also the whole world. The Lord wished it offer suitable preparatory background for His Coming and this is also the reason why He sent His most favoured chosen people, the Hebrews, to Egypt for long-term instruction. Moses, the great prophet of the Lord, completed his schooling at the Horn of the Kahi (Kahiro), in Thebes (Thebai, also Thebsai, = house of fools, later of course a large, populous city), in Kar nag at Korak and in the oldest cities like Memphis, Diathira (Dia daira = place of work) and Elephantine (EL ei fanti = the descendants of the children of God) and was led by the spirit of God to his ordination at Madan over the Suez at the late age of fifty-seven, while fleeing from a cruel Varion (Pharaoh). You can read about his later history in the scriptures.

204,5. In a word, Egypt was destined by God to become a preparatory school. The inhabitants of this, the oldest inhabited land on earth, were already endowed from ancient times with considerable wisdom and they traded and dealt with nearly all the more advanced nations in the world. You will now therefore understand, how and why and particularly in this country, everything which is found here very often has a very deep rooted significance.

204,6. And now let us look at our exposed fourth pearl!

204,7. There we see several illustrations of hunters with quivers, bows and arrows and a large herd surrounded by lions. This signifies the major problem which the Egyptians had in combating the lions which were at that stage attacking the large number of rich herds owned by the Egyptians.

204,8. Look more to the right of this scene and you will see the pastures already enclosed with walls on which lie the heads of bulls, some with the horns pointing upwards, some downwards and some sideways, all signifying that the herds, before the large pastures were enclosed, were always in great danger and were completely defenceless. At each corner of the walls you see a large dog, ready to fight, sometimes standing, sometimes lying down. The name given by the ancient Egyptians to this guard dog was Pas, also Pastshier (guardian of the pasture).

204,9. Even farther to the right, you again see the shepherd king Shivinz (Sphinx) with a gigantic dog at his side and, in front of the dog, the remains of a lion. More to the right but a little higher up, we see the same dog with images of the sun and the moon below him. What does this mean?

204,10. Listen! Our Shivinz was king of the shepherds and had in fact one of the largest dogs. No lion or panther could be sure of escaping him alive. For a long time this dog protected Shivinz’ herds but when the dog died of old age, the king, out of respect and his wish to preserve his memories of him, decided to immortalise his dog by naming a constellation in the southern sky after him. He christened the constellation the Great Dog, in memory of his loyal service in guarding the king’s herds for many years. The fact that the king gave his dog a place among the stars is indicated by the sun and the moon positioned underneath the belly of the dog. Every cluster of stars under which the sun and the moon can be seen, serves as a symbolic reminder in the night sky of some great or important event.

204,11. Nowadays a very large, watchful dog – especially in this country where there are almost no ferocious wild animals left – is no longer of special importance, but in ancient Egypt, where there were large packs of rapacious beasts and even in some parts of present-day Egypt where there still are a few, a large, strong, courageous dog was a prime necessity. Firstly a dog like that was a very loyal guardian of the flocks and herds. His sustenance was very simple to provide as this large canine breed fed on the countless mice and they were never in short supply in this land. They also consumed large grasshoppers by the thousands every day. Just once a day they did receive some milk and this gesture ensured that the dogs remained faithful to the herd.

204,12. Besides the large dogs, a race of smaller dogs, called Mal pas (small dog), was also well accepted by the ancient Egyptians. These were the noisy ones, as Poroshit means in their ancient tongue ‘alarm or noise maker’. If any intruder came close to a house or a herd, the small dogs began to bark which alerted the large ones so that they then filled the air with intense barking. The wild animals respected them and promptly left the scene.

204,13. Quite often small dogs also guarded the poultry and their chicks, a task for which they were specially trained. Poultry-keeping was an innovation of Shivinz who domesticated the birds, showing the Egyptians how tasty their meat and their grilled or boiled eggs were. In this way he taught the already very large population about new foods and species, whose roasted meat and eggs tasted very good – otherwise there would not have been a ‘chicken war’ later – this was even mentioned by the Greek historian Heroditus in a mythical way.

204,14. Our Shivinz, who immortalised the great dog in the skies, also gave the Little Dog a place among the stars, giving it the name Porishion (Procyon). Close by you also find the old Kokla (lucky hen); later this constellation received the name Peleada, also Peleadza, and based on a Greek fable was given the name Pleiades by the Greeks.

204,15. Here at the very top of the pearl you can see the detail quite well engraved, and you can consequently judge how intelligent our Shivinz was. It was not his main purpose to remind his followers constantly about his dogs and chickens using easily recognizable constellations but rather to teach them to use the stars to measure the passage of time.

204,16. It was also Shivinz who at Diadaira (Diathira) set down the first zodiac (Sa diazc = for the workers), he was the first to discover it in the firmament and gave the constellations names according to currently visible phenomena or events taking place in his country at a particular time – as we shall soon see revealed when we examine the fifth pearl!”

Chapter 205 – The division of time on the fifth pearl

205,1. (Raphael:) “Just pay attention; here is the fifth pearl! I have already shown you how these ancient relics should be handled and how they should be removed from their crust. I therefore intend to reveal the last three pearls just by using my will power. Look! – The fifth pearl is already revealed to us!

205,2. Look here at the zodiac of Diathira as it is engraved on the pearl’s most polished and most expansive surface! There is a colossal temple; 365 massively dimensioned columns carry an equally massive arch of reddish granite ashlars, constructed most skilfully with great precision and very strongly in accordance with the best building practice. The highest point on the arch is at a height equivalent to sixty-six men. The whole arch has exactly 365 apertures, which are so precisely positioned that during a period of dominance of any one constellation where the sun is present that its light falls precisely at the mid-day onto the centre line of a column standing vertically in the centre of the temple. The light coming through the other apertures also fell onto the altar at different times during the day, but it did not cut the centre line, being one or more degrees to one side or the other.

205,3. This most meaningfully constructed arch still stands, although somewhat ravaged by the tooth of time. It will stand for a long time yet and serve astronomers with its guidelines.

205,4. You ask: What actual use did the great Shivinz have in mind when he built this arch with the utmost precision in the world? – Previously there had been no system for keeping time. The small difference in shorter or longer days was hardly noticed. The moon was still the most reliable time keeper. In Diathira, the town where the workers became lethargic due to hard discipline, it was necessary to have a reliable time-keeping system both day and night. Our Shivinz made this arch for that purpose and to ensure an orderly way of life. It did, however, take him ten years and a hundred thousand workers to complete.

205,5. The arch was of course very wide and at intervals of every 30 or 31 round apertures the symbol of one of the twelve star signs was painted on it normally in red. Above each, the constellation was faithfully depicted at the top in white. You can see here on the pearl that the internal outline of the arch has been clearly and finely engraved then rubbed with a dark red colour. You can now just imagine what an energetically motivated spirit our Shivinz was and the unlimited respect the peoples of Egypt had for him! In consequence, he only had to make a signal and hundreds of thousands of people would begin to busy themselves. The most extraordinary work was then raised from the ground as if by magic!

205,6. The wise people in the nation he made into teachers and priests. He established schools everywhere to teach all manner of subjects which were useful to the people in their work and their ambitions. The supreme scholarship of divinity could, however, only be undertaken in Kar nag at Korak and finally, in secrecy, the ultimate test, at Ja bu sim bil.”

205,7. Then the old innkeeper Marcus asked the angel, interrupting his explanation: “Dearest friend, while you are in full flow explaining your pearls, could you not also tell us the strange background to the Sphynx which, half woman and half animal, gave mankind on pain of life or death its famous riddle – namely, which animal is it that walks in the morning on all fours, at midday on two feet and in the evening on three? A man who could not solve the riddle was slain by the sphynx; while, on the other hand, someone who could solve it was allowed to kill the sphinx! – Is there any part of this that is in fact true or not?”

Chapter 206 – The secret of the sixth pearl:
The depiction of the pyramids,
obelisks and the Sphynx

206,1. Raphael says: “Look at this, the sixth pearl here will answer your question! Here we have it fully revealed; what do you see when you first look at it?”

206,2. Marcus says: “Again I see the colossal image of Shivinz and some pyramids. In front of the most imposing one are two pointed columns, called obelisks. At the side of the great pyramid, in reality perhaps a few hundred paces away from it – impossible to determine precisely from the engraving – there is again a quite colossal statue to be seen. It has the head and hands of a woman, as well as well defined female breasts. Where the chest ends at the stomach, the indistinct body of an animal begins. Behind this strange statue there is an extended circular wall enclosing the whole vast meadow. It appears to form a complete integral unit. – What does all this mean?”

206,3. Raphael says: “The colossal image with breasts represents the very same Shivinz, which the people, to honour their great benefactor, erected of their own initiative using the best stone-masons and builders and also at their own very considerable cost. The great pyramid with the two obelisks bore the teaching – ‘Man, know thyself!’. The interior had large chambers and long passages running in all directions, which contained all kinds of odd devices to facilitate self-knowledge and, as a result, a true appreciation of the supreme spirit of God. Sometimes these devices looked quite gruesome but they very rarely missed the mark. The other pyramids are mainly only sign-posts to the underground places containing many sarcophagi, These were permanently walled off, as was explained earlier.

206,4. Built at that time, however, there are still many pyramids and all kinds of temples along the exceedingly long Nile valleys, which were built very much later by the Pharaohs during the times of Abraham, Isaac and Jacob. These are not recorded here, only those which were built under Shivinz’ rule.

206,5. Piramidai was the original ancient name and means: ‘Give me wisdom!’ and the two pointed columns called oubeloiska signify that ‘the pure seek to find the exalted, the beautiful and the pure’. ‘Belo’ actually means ‘white’ but, because the completely white colour signified for the ancient Egyptians ‘pure, exalted and beautiful’, its use was also intended to indicate ‘exaltation, purity and beauty’.

206,6. The positive influence of these schools soon became known over a wide area and foreigners began to attend them. There were so many strangers that they could not be accommodated and supplied with their needs. As a result our Shivinz, towards the end of his reign, hatched an ominous plan to keep the foreigners away and ensure that fewer of them would attend the schools he had established. But what was his method?

206,7. Here on this pearl you see the half-person, half-animal statue. It was hollow and inside it a man could climb a spiral staircase, enter the head and speak loudly and clearly through its funnel-shaped mouth, which was directed downwards. The strength of the voice was such that it seemed in all seriousness as if the colossal statue could talk.

206,8. Now when the foreigners came there to be accepted into the school, they were directed by a servant to stand, one by one, at a certain place in front of the statue, which was said to be dead on the outside but alive on the inside. Everyone who wanted to become a disciple of the pyramids received a puzzling question about life and death from the exalted Shivinz. If the visitor was able to solve the riddle he was to be accepted and then also allowed to ask the statue a counter-question. If the statue could not give him a satisfactory answer, the visitor was then allowed to destroy it and, so to speak, murder it.

206,9. The question was however given to each client three days earlier to ponder over. On the third day however, when they received the same question delivered by the mouth of the statue on pain of life and death, it is certain that nobody dared to reply. They all humbly withdrew, paid the fee required and travelled back to their often quite far distant homeland.

206,10. Some time later, as a myth has it, a Greek was successful in solving the old riddle; but for a hundred thousand others this is a fable which deserves no credibility! The famous riddle was solved in fact by Moses, who did not however destroy the statue as, although it is somewhat ravaged by the passage of time, it can still be seen today.

206,11. Of course, the interior design can no longer be inspected as it is completely full of sand and mud because the Nile severely breaches its banks normally every hundred years but sometimes even after two centuries have elapsed. The result is that in the narrow canyons the waves rise more than thirty metres above the normal water level. Much land is laid to waste and made infertile as a huge amount of gravel, sand and mud is dumped on top of once beautiful pastures.

206,12. After the reign of Shivinz there were two Nile floods when waves covered the peaks of the pyramids. There was a similar flood, 870 years ago, when the temple of Ja bu sim bil was nearly half hidden in sand and silt with the result that it has since been impossible to cleanse it and some other memorials of all the sand and mud. The same is true for our puzzling statue; on the inside it is full of solidified mud and sand nobody can remove! So, my dear Marcus, that is the truth about the puzzling sphinx! – Are you now clear about it?”

206,13. Marcus says: “As the two thousand years passed, did nobody have the courage to allow the sphinx to ask him the prepared question at the risk of his life? If he were to have been asked, what would have happened if he, quite understandably, could not solve the riddle?”

206,14. Raphael says: “At the spot where the applicant was standing, there was a pit into which he would quickly fall under the ground. Once at the bottom some servants would have taken him to the school by underground passageways as a reward for his bravery, even though he had not solved the riddle correctly. He would not then escape again until he had been perfected as a person. However, that never happened and at times when the riddle was solved, that ancient escape route silted and sanded up so that it became completely unserviceable. In any case the first shepherd kings and their peoples had long since been defeated by a Phoenician nation so that the pharaohs, even in the time of Abraham, were already Phoenicians.

206,15. No more about that. We shall now move on to the seventh and last pearl!”

Chapter 207 – The signs of the zodiac of the seventh pearl.
The decline of Egyptian culture.
The history of the seven pearls

207,1. (Raphael:) “Look, there it is! What do you see on it? – You see something, but you do not know what it is; on this very beautiful pearl all the constellations have been drawn and rubbed with a brownish red pigment. It has been well preserved in its crust until now.

207,2. We can not learn too much from this pearl which is of great significance but we can still infer from it that our Shivinz knew the stars in the firmament well and that he was certainly the first to arrange the constellations into a proper system. He also gave names to the signs of the zodiac which are still used to this day!

207,3. Before his reign the ancient Egyptians seemed to be quite unskilled in making drawings and writing descriptions. They also lacked self-knowledge and were even more deficient in their knowledge of God. However, our Shivinz made an incredibly forceful effort to bring order into all this and, out of what had previously been a wild nomadic tribe, he created one of the most educated and supremely wise nations on this whole earth, a fact that of course made many other people envious as time went by. Because foreigners were greatly enamoured of the extraordinary hold this culture had over that country and its people, everything they saw seemed to be wonderful to them in a heavenly way so that once they had arrived there, they could not bear to leave again.

207,4. The more they began to travel to Egypt, the more they settled there. Thus the early subjugation of the ancient people and their rulers mainly took place quite peacefully.

207,5. Shivinz’ heirs were increasingly softer and more spoilt people. They lived a life of luxury, sheltered by the fame of their forefathers and to a large degree left the business of governance to its own devices. The result of this was that soon the immigrants, who were tougher in character, were readily elected by the natives as the leaders chosen to rule over them – all of this without bloodshed.

207,6. To some extent this was all well and good but the native peoples did not gain any great advantage from this change as the foreign rulers (‘varion’; poorly passed down as pharaohs) very soon became militant and true tyrants in oppressing the people. Only a few people had access to the schools and the lessons still being taught there were a far cry from earlier teachings. This was also the reason why the former purity of truth developed into the most absurd idolatry shrouded by impenetrable darkness, obscuring the ancient culture of the country, so that – even for men of great wisdom – it was almost impossible to discover it.

207,7. The reason why these seven pearls are of such incalculable value is that they originate from an era when Egypt had reached the peak of its spiritual development. It is therefore impossible to cherish them too highly!”

207,8. One of the Moors asks how it happened that these pearls ended up being lost in the sands of the River Nile.

207,9. Raphael says: “I have already told you how the Nile, at certain times, floods catastrophically! About 567 years after Shivinz, the level of our river rose to an inexplicable height, in narrow places reaching more than one hundred and sixty metres above its normal maximum! All the cities at the bottom of valleys were completely inundated for five weeks and it was then that the pearls, including the buildings where they were kept, were swept away by the force of the waves and were buried by sand and mud of the same kind as the blocks from which the buildings had been constructed.

207,10. During the period of nearly three thousand years when they were buried in the sand, they became incrusted as you first saw them. I removed the crusty shells, initially in quite a normal way and later in a miraculous manner which is only possible for me.

207,11. Now you also know this and you have in these seven pearls seven books, which can now and for all time offer you quite a complete description of this country which is also partly inhabited by you yourselves. Therefore keep them safe as each of these pearls is worth much more than a vast kingdom!

207,12. For the time being Oubratouvishar, as the wisest one in your company, should have them in his safe keeping. When he departs this world, he must choose someone who is worthy to protect this incalculable treasure. Woe to any unworthy scoundrel who tries to acquire them for himself out of avarice!

207,13. I, as the messenger and executor of the will of the One seated there, believe I have performed enough miracles to strengthen your belief. If they are not enough, nothing further could ever suffice! Do you now believe that it is that One sitting there in whose name the great Shivinz and his two ancestors built the vast rock temple at Jabusimbil?”

207,14. All of them say; “Yes, yes, yes, you miracle worker and messenger of the Lord, we confirm our belief with our lives and with the utmost conviction!”

207,15. With that the angel left them and Cyrenius asked Me if this really quite factual history of Egypt were also a necessary feature of the gospel coming from My mouth.

207,16. I said to Him: “One of the most important! After a few centuries all kinds of investigators will appear and research every aspect of this land. They will find many things which Raphael spoke about. This will confuse them a great deal, just as it would also greatly confuse you and even your offspring. This completely true revelation will however point you in the right direction. At some time in the future I will again inspire followers to reveal these ancient riddles to people of an inquiring mind.”