Jesus erklärt Altern… Ein Segen für die Seele – Jesus elucidates Aging… A Blessing for the Soul

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Jesus erklärt Altern… Ein Segen für die Seele

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 9 – Kapitel 154
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Das Älterwerden ist für viele Menschen das Schlimmste…
Doch was sagt der Schöpfer dazu?

154,1. Sagte Ich (der Herr): „Höret, Meine lieben Freunde, euer Wunsch ist ein sehr löblicher wohl, aber dabei dennoch etwas eigennützig; denn als ihr noch junge, gesunde und rüstige Leute waret und nicht, so wie nun in eurem Alter, an einen bitteren Tod dachtet, da war die Welt mit ihren Schätzen euch alles, und ihr trachtetet denn auch nur nach diesen vergänglichen Erdengütern, die ihr denn durch allerlei Handel und Wandel euch in grosser Menge gesammelt habt. Daneben habt ihr denn auch allerlei Weltlustbarkeiten nicht verachtet und habt alles mitgemacht und genossen, was die Welt nur immer als vergnüglich und lustreizlich aufzubieten vermochte. In jener Zeit dachtet ihr wenig an irgendeinen Gott oder an irgendeinen Weltweisen und ebensowenig an ein tröstendes und euer Herz stärkendes und erleuchtendes Wort.

154,2. Als ihr aber nahe die fünfzig Jahre Alters zu zählen begannet und eures Leibes Lebenskräfte matter zu werden begannen und ihr gar manchen eurer guten Freunde und Bekannten aus diesem Leben verschwinden sahet, und manchen unter vielen und bitteren Schmerzen und Qualen, da ward es euch ernster im Gemüte, und ihr fragtet euch: ,Wie lange kann es denn mit uns noch dauern? Gibt es nach diesem Leben nach unserer Priester Lehre wohl ein anderes, entweder besseres oder auch noch schlechteres Leben, oder gibt es keines? Wer in der Welt kann uns darüber einen haltbar sicheren Beweis liefern?‘

154,3. Andere, die das Leben nicht von einer so ernsten Seite betrachteten und sich um das leidige Sterben auch weniger kümmerten als ihr, sagten euch: ,Leset den Plato, den Aristoteles, den Pythagoras, da werdet ihr schon ins klare kommen, wie es mit dem jenseitigen Leben aussieht!‘

154,4. Ihr tatet das mit vielem Eifer, aber es wollte in euch dennoch zu keiner Klarheit kommen. Ihr wandtet euch an die Orakel, die euch noch weniger befriedigten. Ihr erfuhret dabei, dass in dieser Hinsicht die wahre Weisheit bei den Essäern und in den Schriften und Büchern der Altjuden daheim sei. Ihr reistet darum nach Essäa und fandet das Gesuchte auch nicht also, wie ihr es zu finden hofftet. Ihr verschafftet euch darauf der Juden Schriften, laset sie durch und durch, konntet aber daraus auch nicht klug werden, weil ihr sie nicht verstehen konntet; nur das habt ihr dabei gewonnen, dass ihr von euren Vielgöttern abkamet und an das mögliche Dasein nur eines Gottes zu halten anfinget.

154,5. Bei solchem eurem Suchen, das nun schon beinahe an die zwanzig Jahre dauert, da ihr schon bei siebzig Lebensjahre zählt, wurdet ihr schwach, mühselig und von allerlei Seelen- und Leibeskrankheiten befallen, habt allerlei Heilanstalten und nun auch diese hier, von der ihr viel Rühmliches vernommen habt, besucht, um da des Leibes Gesundheit insoweit nur wieder zu erreichen, um mit einem heitereren Sinn dem Wesen des Lebens nachforschen zu können.

154,6. Ihr bestieget mit uns auf Mein Anraten nun diesen Berg und fühlet jetzt nach eurem eigenen Geständnisse, dass es euch um vieles wohler ist als ehedem unten in der Ebene. Und weil es euch wohler geworden ist, so möchtet ihr aus Meinem Munde jenes vernehmen, das ihr in eurer stets wachsenden Bedrängnis volle zwanzig Jahre hindurch trotz aller eurer Mühe nicht habt in der vollen Klarheit vernehmen können.

154,7. Ja, wer da sucht mit allem Ernste in seinem Alter, was er in seiner Jugend mit einer viel geringeren Mühe leicht hätte finden können, so ihn die lustvolle Welt und sein Leichtsinn daran nicht gehindert hätten, der soll es auch noch finden, – aber erst dann, wenn er seine Seele von allen materiellen Schlacken und Flecken gereinigt hat!

154,8. Ginge es dem Menschen auch bis in sein möglich höchstes Alter gleichfort so recht jugendlich frisch, munter und heiter, so würde das, was ihr schon vor zwanzig Jahren zu suchen begonnen habt, ihm auch so gleichgültig sein und verbleiben, wie es euch in euren jungen Jahren war; aber das stets mühseliger werdende Alter und damit das stete Näherrücken dem Ende des Leibeslebens nötigt die das Leben liebende Seele, sich um das weitere Wesen eben des Lebens zu kümmern anzufangen und zu fragen hie und da, was es mit dem blinden Volksglauben für eine Bewandtnis habe.

154,9. Die dunklen und zweifelhaften Antworten, die ihr bei ihrem Suchen und Forschen zuteil werden, reinigen sie durch die in ihr erweckte Angst vor dem Leibestode von der sie gefangenhaltenden und blind und taub machenden Weltliebe; sie fängt an, die ihr einst so wohlschmeckenden Güter dieser Welt zu verachten und zu fliehen und reinigt sich eben dadurch von dem, was sie im Gefühle des Gerichtes und des Todes der Materie gefangenhielt.

154,10. Aber würde die Seele ihres Leibes vergängliche Materie durch irgendein Arkanum auch im Alter wieder verjüngen können, so bliebe sie abermals in ihrem wandelnden Grabe ganz vergnügt ruhen und würde sich nicht um ihr eigenes Leben kümmern. Darum aber hat Gott dieses irdische Willensfreiheitsprobeleben aus Seiner ewigen Liebe schon gerade also eingerichtet, dass der Mensch älter, schwächer und mühseliger werden muss, und das besonders jener, der in seiner Jugendzeit zu sehr an der Materie dieser Zeitwelt hing, auf dass sich endlich auch seine so lange vom Tode gefangengehaltene Seele zum sicheren ewigen Leben emporrichten kann.

154,11. Hat sich die Seele so mit der Hilfe ihres ihr verborgenen Schöpfers und Herrn von dem Gerichte der Materie losgemacht und sich durch ihr reges Streben in dem inneren Lebenslichte selbst gefunden, dann ist sie auch ein Herr über ihre Materie und über deren Tod, den sie nicht mehr so fürchtet wie ehedem, geworden und kümmert sich wenig mehr um des Leibes Alter und Schwäche; denn sie selbst ist ja gesund, kräftig und in sich voll Trostes geworden.

154,12. Darin aber besteht auch das, was ihr gesucht und hier denn auch gefunden habt! Denn wer da ernstlich sucht, der soll das Gesuchte auch finden. Wer an die Tür pocht, dem wird sie auch rechtzeitig aufgetan, und dem, der da bittet, wird das Erbetene auch gegeben werden.

154,13. Wie ihr aber das so lange und bange Gesuchte eben nun hier endlich einmal gefunden habt, das wird euch die Folge erst hell und klar machen. Doch nun kommt es abermals an euch, hier offen euch vor uns zu äussern, wie ihr das von Mir euch Gesagte verstanden habt. Denn man kann ein Haus, das man neu aufbaut, nicht eher vollenden, bis der Grund, der das Haus zu tragen hat, seine vollste Festigkeit erreicht hat…“

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Jesus elucidates Aging… A Blessing for the Soul

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 9 – Chapter 154
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Aging is for many people the worst …
But what does the Creator say?

154,1. I (the Lord) said: “Listen, My dear friends, although your wish is very praiseworthy, it is still somewhat selfish. For when you were still young, healthy and strong men, and were not thinking of a bitter death like now at your age, the world with all its treasures meant everything to you. And at that time you were only striving for the perishable earthly goods that you have gathered in great quantities by your way of living. Besides, you also did not despise all kinds of worldly amusement, and you participated and enjoyed in whatever the world could offer you and which was pleasing and desiring. At that time you thought only little about one or the other God or one or the other philosopher, neither about a word that could strengthen and enlighten your heart.

154,2. But when you were close to 50 years, and the life’s powers of your body became weaker, and you saw many good friends and acquaintances depart from this life, and some of them under much bitter pain and torment, you became more serious and asked yourselves: ‘How long will we still last? Is there really another life after this life, according to the doctrine of our priests, better or still worse, or is there none? Who in the world can give us a conclusive and certain proof on this?’

154,3. Other people, who did not look upon life so seriously, and who were also less worried about the misery of dying than you, told you: ‘Read Plato, Aristotle, Pythagoras. Then it will be clear to you what the life is like on the other side.’

154,4. That is what you did with great zeal, but it still was not clear to you. You turned to the oracles, which could satisfy you even less. Besides that, you came to know that the true wisdom could in that respect be found with the Essenes and in the Scriptures and books of the old Jews. That is why you traveled to Essaea. There you also did not really find what you had hoped for. After that, you acquired the Scriptures of the Jews, read those throughout, but this could also not make you wiser because you could not understand them. The only thing you gained by it, is that it made you give up your belief in many gods and made you believe in the possibility of the existence of only 1 God.

154,5. During your search, which lasts now almost 20 years, since you are almost 70, you became weak and tired and you caught all kinds of sicknesses of the soul and the body. You went to all kinds of health resorts, and also this one here, about which you heard many commendable things, to obtain there your physical health back again, so that you could search again with a clear mind for the nature of life.

154,6. On My advice you have now climbed this mountain with us, and as you admitted yourself, you feel much better now than before, down below. And because you are better, you want to hear from My mouth, that which you, in your ever increasing affliction, did not succeed to know in full clarity for 20 full years, and this despite all your efforts.

154,7. Yes, he who is old and seeks very seriously what he easily could have found with much less effort when he was young if the world with all its sensual pleasure and frivolity would not have hindered him, will still find it, but only after he has cleansed his soul of all material dross and spots.

154,8. Suppose man – also when he is very old – would always feel as youthful and in perfect health, being joyful and cheerful, then, what you began to search already 20 years ago, would be, and stay, as indifferent to him as it was to you when you were young. But the age that becomes more and more difficult, and the end of life that comes ever closer, forces the soul, who loves life, to worry about the further nature of life, and will ask now and then about the things concerning the blind faith of the people.

154,9. The dark and doubtful answers that he receives during his seeking purify him by the fear for the death of the body that has awakened in him, which is caused by the love for the world that keeps him imprisoned and that makes him blind and deaf. He starts to despise and to escape the goods of this world, which were once so tasteful to him, and purifies himself by that of what imprisoned him in the judgment and the death of matter.

154,10. But if the soul, also when he is old, would be able to make the perishable matter of his body young again by one or the other secret healing medicine, then he once more would very pleasantly continue to rest in his walking grave and would not be concerned about his own life. But God, out of His eternal love, has arranged this earthly life – which serves for the trial of the free will – exactly in such a way that man has to become older, weaker and more tired, and especially him who in his youth was too much attached to the matter of this timely world, so that finally also his soul, who was kept imprisoned by death, can lift himself up to the sure, eternal life.

154,11. Once the soul, with the help of his hidden Creator and Lord, has detached himself from the judgment of matter and has found himself in his inner light of life through his active striving, then he also has become lord over his matter and its death, which he does not fear as much as before, and he is not that much concerned anymore about the age and weakness of his body, for he himself has become healthy, strong, and full of comfort in himself.

154,12. This is what you have sought, and what you have also found here. For he who will seriously seek, will also find that which was sought. To him who knocks at the door, will be opened at the right time, and to him who asks, will also be given that which was asked.

154,13. But to know how you have now finally found here what you scarily have sought for so long, will only later become clear and understandable to you. Now it is again your turn to say openly to us how you have understood what I have told you. Because a house that has to be reconstructed cannot be finished before the ground, which must support the house, has received its full strength…”