Jesus erläutert die Gefahren des Lippengebets & der Hartherzigkeit – Jesus explains the Dangers of Lip-Prayer & Hard-Heartedness

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Jesus erläutert die Gefahren des Lippengebets und der Hartherzigkeit

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 9, Kapitel 209 und 210

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Materialistische Denkmuster sind die Feinde unserer geistigen Freiheit; sie binden uns an die Erde und wollen verhindern, dass wir ins Licht der Göttlichen Gnade treten können.

209,1. Sagte Ich (der Herr): „Freund, du hast nun ganz wohl geredet, und Mein Herz erquickte sich an dem Sinn deiner Worte! Es ist also auch recht, wenn der um etwas bittende und dankende Mensch sich dabei so verhält, wie du es nun dargestellt hast; aber dann sollte der Mensch auch stets völlig in deiner Gesinnung verbleiben, nur auf das Innere allein den wahren Lebenswert legen und das Äussere nur als gewisserart eine Last nach sich ziehen und es seiner inneren Kraft untertan machen, und es wäre also das Bitten, Danken und Verehren, wie gesagt, auch schon ganz recht und gut und Mir wohlgefällig.

209,2. Aber die Menschen bleiben nicht also, wie ihr da vor Mir nun seid, sie fangen nur zu bald an, auf die äusserlichen Gebärden einen grösseren Wert zu legen, als sie der inneren Lebenswahrheit nach sollten, und halten das allein wahre Innere in Ermangelung des Äussern für nicht genügend und am Ende gar für wertlos; und es geht mit dieser Sache dann nur zu leicht so weit, dass gewisse, wie eingeweihte und von Gott erwählte und berufene Priester das Volk dahin zu verleiten anfangen, dass es dem gemeinen Menschen genüge, nur das von ihnen vorgeschriebene Äussere zu beachten und es höchst zu verehren, denn das eigene innere, selbst an Gott entweder bittend oder dankend gerichtete Wort sei ohne allen Wert vor Gott und habe keine Wirkung, da Gott daran nicht nur nicht das geringste Wohlgefallen, sondern nur gerechtes Missfallen habe, da solch ein eigenmächtiges inneres Beten, Bitten und Danken von Gott als eine Frechheit und Gotteslästerung angesehen werde.

209,3. Was kommt da am Ende heraus? Siehe, die Menschen entfernen sich also stets mehr und mehr von Gott, anstatt dass sie sich Ihm stets mehr und mehr im Herzen und in der Liebe und im wahren, lebendigen Glauben und Vertrauen nähern sollen! Die traulich wahre und reine Liebe wird in eine gespenstische Furcht verkehrt und der lebendige Wahrheitsglaube in einen finsteren heidnischen Aberglauben, bei dem sich dann eine träge und jedes Betruges fähige Priesterkaste irdisch sehr wohl befindet, während die sogenannte gemeine Menschheit aber dabei oft ratlos in aller geistigen Not und verzweiflungsvollen Finsternis, Armut und Blindheit schmachtet und dabei auch oft der Leib sich nicht mehr die ihm gedeihliche Nahrung verschaffen kann, weil die wie die Fliegen sich vermehrenden sogenannten von Gott allein berufenen Priester voll Trägheit und Arbeitsscheu dem armen Volke unter allerlei Verheissungen von den jenseitigen himmlischen Freuden und noch häufigeren grellsten Androhungen von ewigen Höllenstrafen, Qualen und Peinen alles ordentlich vom Munde hinwegrauben und damit ihre Bäuche mästen, wie du das nun sowohl bei den Pharisäern wie auch bei allen Heidenpriestern sehen kannst.

209,4. Und siehe, das alles entsteht so nach und nach aus den anfangs freilich sehr unschuldig und sogar sittlich geziemend scheinenden äusseren Bitt-, Dank- und Gebetsgebärdungen, und Gott muss endlich wieder durch den Mund eines neuerweckten Propheten zu den Menschen rufen und schreien: ,Siehe, dieses Volk ehrt Mich mit den Lippen und eitler und toter Weltzeremonie, – aber sein Herz ist ferne von Mir!‘

209,5. Darum merket euch das, und machet es zu eurer steten Lebensleitschnur: Gott ist in Sich ein Geist, voll Liebe, Wahrheit, Weisheit und Macht unveränderlich von Ewigkeit her und kann daher auch nur im Geiste und in der Wahrheit, die inwendig im Menschen ist, angebetet werden.

209,6. So jemand denn ein Anliegen hat, dass ihm Gott als der allein wahre Schöpfer und Vater aller Menschen und Engel in diesem oder anderem helfen möchte, so gehe er mit seinem Anliegen nicht in einen Tempel oder in eine Synagoge und auch zu keinem Priester, sondern sperre sich in ein Kämmerlein, und besonders in das ganz stille seines Herzens, ein und bete darin zu Gott und bitte Ihn als den liebevollsten Vater um eine rechte Hilfe. Und der Vater, der alles im noch so Verborgenen hört und sieht, wird dem also allein recht und im Geiste der Wahrheit lebendig Bittenden allzeit gerne geben, um was er rechtlich gebeten hat, dessen ihr alle völlig versichert sein könnet. Aber auf eine offen vor den Menschen zur Schau getragene Bitte, wobei oft das Herz sehr wenig empfindet, wird der Vater im Himmel niemals Sein allmächtiges Amen aussprechen.

209,7. Dieses alles verstehet, und merket es euch überaus wohl, und tut auch danach, so ihr eure Nachkommen nicht in ein noch finstereres Heidentum übergehen sehen wollet, als es nun auf dieser Erde allenthalben unter den Menschen zu Hause ist.

209,8. Das gefällige Gebärdenmachen kann wohl vor den eitlen, blinden, stolzen und ehrsüchtigen Menschen als etwas Wertes erscheinen; aber bei Dem, der die ewige Liebe und Wahrheit Selbst ist und allzeit das Innerste und Geistlebendigwahre durchschaut, gilt die Gebärde nicht, sondern allein die lebendige innerste Lebenswahrheit.

209,9. So ihr aber den Vater um etwas bittet, da bittet Ihn nicht so sehr um die Güter dieser Erde, nach denen die blinden und törichten Heiden und auch die Gottes vergessenen Juden und Pharisäer trachten, sondern bittet Ihn vielmehr um die unvergänglichen Schätze für Seele und Geist, und sie werden niemandem vorenthalten werden. Was aber die zum zeitlichen Lebenserhalt nötigen diesirdischen Güter betrifft, so werden sie jedem, der sein Bestreben und Bitten und Suchen nur nach dem Reiche Gottes und nach dessen liebevollster Gerechtigkeit richtet, frei hinzugegeben werden.

209,10. Wer da stark im Geiste und somit im Reiche Gottes geworden ist, der wird auch ein Herr sein über die Dinge der Welt und wird niemals eine grosse Nährnot für seinen Leib zu erdulden haben; aber besser ist es auch für den im Geiste Erweckten, in den Gütern der Himmel Gottes zu schwelgen, aber dabei sich an den Gütern dieser Erde eine kleine Not gefallen zu lassen. – Das merket euch auch und beachtet es in der Tat!

210,1. Darum sammelt euch allzeit Schätze, welche die Motten nicht zernagen mögen und der Rost und die Verwesung nicht zerstören können.

210,2. Hütet euch vor den Gütern und Schätzen dieser Welt; denn in ihnen ruht der arge Geist der Versuchung zu allen Sünden!

210,3. So ihr denn zu Gott betet und im Herzen saget: ,Vater im Himmel, führe uns nicht in die Versuchung!‘, so saget, denket und wünschet, dass Er euch nicht mit vielen irdischen Gütern und Schätzen wohl versehe, sondern bittet Ihn nur um das tägliche Brot, und Er wird es euch nicht vorenthalten, da Er es wohl am besten weiss, wessen ihr bedürfet.

210,4. So ihr aber nach Meiner Lehre Gott über alles liebet und darum auch euch untereinander also, wie sicher ein jeder sich selbst liebt und nach allen Richtungen hin für sein Bestes sorgt, so werdet ihr euch untereinander nie über irgendeine Not zu beklagen haben; denn die Not und die Armut unter den Menschen auf dieser Erde erzeugt einzig und allein ihre gegenseitige Lieblosigkeit, – diese aber ist stets die Folge des Un- oder finsteren Aberglaubens. Denn wer den Glauben an den einen, ewig allein wahren Gott nicht hat, – wie sollte er Ihn dann ehren und über alles lieben und aus solcher Liebe seinen Nächsten wie sich selbst?

210,5. Es sieht zwar ein mit irdischen Schätzen bestens versehener Mensch seinen armen Nächsten; aber da er selbst keine Not zu erleiden hat, so sagt er: ,Ich bin versorgt, was gehen mich die andern an! Ein jeder sorge für sich, und er wird nicht Not zu leiden nötig haben!‘

210,6. Ich aber werde dereinst zu einem solchen sagen: ,Warum sorgtest denn du weit über die Gebühr nur für dich und entzogst darum den andern das, was von Mir aus ihnen gebührt hätte? Darum wirst du aber nun in Meinem Reiche verlassen sein und dir alle Armut und Not gefallen lassen müssen!‘

210,7. Und so er sich dann damit entschuldigen wird, dass er an Mich nicht geglaubt habe darum, weil ihm von Mir niemand eine rechte Kunde gebracht habe, so werde Ich aber zu ihm sagen: ,Wer hat denn dir hernach die Kunde gebracht von einem Recht, demnach du die Güter der Erde deinen Nebenmenschen, die ein gleiches Recht auf ihren nötigen Besitz hatten, als Stärkerer entzogen und sie für dich zusammengehäuft hast? Hättest du da nicht nach der rechten Vernunft und nach dem Recht, das vor jedermanns Augen und Ohren die Einrichtung der Erde und ihrer Natur laut verkündet, handeln sollen, da du doch das klar gewahren musstest, dass die Erde mit ihren Gütern nicht für dich allein, sondern auch für alle andern Menschen da ist und dasein muss?!

210,8. Weil du aber dessen, was dir deine Vernunft eingeben musste, nicht achtetest, so wird hier in Meinem Reiche auch deiner Seelennot und Armut nicht geachtet werden!

210,9. So du aber sagst, dass du darum an keinen wahren Gott glauben konntest, weil dir von Ihm niemand eine rechte Kunde gebracht habe, da werde Ich dir aber sagen: Siehe, wie du doch ein arger Lügner bist! Meinst du denn, dass jene vom Geiste Gottes wahrhaft erfüllten und wohlerleuchteten Menschen auch gleich den dir gleichen Weltprassern von allen Schätzen und Gütern dieser Erde strotzen? Oh, wie sehr bist du da in der grössten Irre!

210,10. Sie kamen als arme und bedürftige Menschen vor die Türe deines Hauses und wollten dir die Kunde von dem einen, allein wahren Gott überbringen, du aber liessest sie nicht vor dich kommen, aus der geizigen Furcht, dass du ihnen dafür etwas geben sollest oder am Ende sogar freiwillig gäbest, so du möglicherweise durch sie zum ungezweifelten Glauben an den einen, allein wahren Gott bekehrt würdest.

210,11. Auf dass du dich aber nicht durch deine mögliche Bekehrung je genötigt fühlen könntest, ihnen also zu geben, so liessest du dich auch lieber gar nicht bekehren und wünschtest dir deines Geizes wegen, keine wahre Kunde von dem einen, allein wahren Gott durch einen von Gottes Geiste erleuchteten Menschen zu erhalten.

210,12. Wenn aber also und nicht anders, – wie entschuldigst du dich nun vor Mir damit, dass du der armen Nebenmenschen darum nicht achten konntest, weil du in deiner Unkunde von Gott keine Verpflichtungen gegen sie gewahrtest! Also hast du im ersten Falle das Recht der Natur, an das doch alle besseren Heiden halten, aus deinem Geize mit Füssen getreten, im zweiten Falle deiner Mir vorgebrachten Entschuldigung aber bist du ein Lügner, und es soll dir hier der Lohn des Geizes und des Lügners zuteil werden, und es soll fortan deiner von Meinen Auserwählten ebenso gedacht sein, wie du in der materiellen Welt eines allein wahren Gottes gedachtest und Ihn über alles liebtest, und also auch deiner Nebenmenschen!‘

210,13. Der Same zur wahren Erkenntnis Gottes und zum lebendigen Glauben an Ihn ist vorerst die Liebe zum Nächsten, und darin auch die reine Liebe zu Gott.

210,14. Wer aber schon ein so hartes Herz hat, dass er seinem ihm wohl sichtbaren armen Nächsten nicht mit Liebe begegnen kann, – wie wird der in seiner verstockten Seelenblindheit Gott lieben können, den er unmöglich sehen und irgend gewahren kann und will?

210,15. Sehet, also wird sich dereinst vor Mir kein unbussfertiger Sünder entschuldigen können, da es einem jeden Menschen von Mir aus gegeben ist, die Wahrheit und ihr Gutes zu erkennen, dem Heiden von der Erkenntnis der vor seinen Augen liegenden Dinge und Verhältnisse im grossen Reiche der Natur, und dem Juden auf dem Wege der ausserordentlichen Offenbarung!

210,16. Darum sage Ich es euch noch einmal: So ihr den Vater in Mir in Meinem Namen um etwas bittet, da bittet Ihn vor allem nur um die unvergänglichen Schätze des Reiches Gottes, und ihr werdet sie erhalten, und mit ihnen auch das, was euch zum Leben auf dieser Erde not tut!

210,17. Wem aber auch viel von den Erdengütern verliehen worden ist, der verwalte sie nach dem Liebewillen des Vaters, und er wird dann, als ein treuer Verwalter schon auf dieser Welt über nur kleine Dinge, in Meinem Reiche über Grosses gestellt werden!“

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Jesus explains… Dangers of lip-prayer and hard-heartedness

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 9, Chapter 209 and 210

Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Materialistic thought patterns are the enemies of our spiritual freedom; they bind us to the earth and want to prevent us from stepping into the light of Divine Grace.

209,1. I said (the Lord): “Friend, you have well spoken now, and My heart feels refreshed on the good intention of your words. So it is right when a person who prays and thanks for something, will behave as you have explained it now. But then man should always have fully the same attitude as yours, and only attach importance to the inner value of life, and the outer only as if dragging it along as a burden, making it less important than his inner power. To pray, to thank and to honor in this manner would, as said, be very right and good and well pleasing to Me.

209,2. But people are not staying like you now before Me. They all too soon attach more importance to the outer gestures than they should according to the truth of the inner life, and the only true interior that does not go together with the exterior they regard as insufficient and finally even as worthless. And then it easily can come to the point that priests, who are so called initiated, and chosen and called by God, will mislead the people by saying that it is sufficient for a common person to only respect the interior as prescribed by them, and to honor it highly. For according to them the individual inner word that the people are personally directing to God in a praying or thanking manner, is without any value in God’s eyes and is useless because God is absolutely not pleased with that, and He is only justly dissatisfied since such independent inner praying, asking and thanking is considered by God as a brutality and blasphemy.

209,3. And what will finally become of all that? Look, the people are leaving God more and more, instead of coming ever closer to Him in their heart, in the love and in the true, living faith and trust. The trusting, true and pure love changes into a spooky fear, and the living faith in the truth changes into a dark heathenish superstition by which the lazy priestly caste, which is capable of every deceit, is doing very well in earthly respect. By this, the so called common people are often desperately suffocating in all kinds of spiritual need and despair, darkness, poverty and blindness by which often also their body cannot take up anymore the nourishment that it needs, for the priests, who are so called the only ones who are called by God, who multiply like flies, who are lazy and work-shy while they make all kinds of promises to the people about heavenly pleasures in the beyond and still more often horrible threats with eternal hellish punishments, torments and pains, truly rob away all things before the mouth of the common people and fatten their belly with it. And this you can see now with the Pharisees, as well as with all pagan priests.

209,4. And look, all this will gradually come from the outer gestures while asking, thanking and praying, which initially seemed of course very innocent and even morally suitable. And then God must finally call out and shout to the people again through the mouth of newly awakened prophets: ‘Look, this people honors Me with the lips and with idol and dead worldly ceremonies, but their heart is far away from Me.’

209,5. So remember the following and make it as a permanent guide for your life: God is a Spirit in Himself, full of love, truth, wisdom and power, unchangeable since eternity, and can thus only be worshipped in the spirit and in the truth that is within man.

209,6. So if someone has a request, namely if God, the only true Creator and Father of all men and angels, would like to help him in this or that, then he should not direct his request to a temple or a synagogue, and also not go to a priest, but should go alone in a little room – namely that very quiet little room of his heart – and pray there to God, and ask Him, the most loving Father, for the right help. Then the Father, who hears and sees everything, even in the most hidden place, will always gladly give what is justly asked to the one who will only actively pray in the right manner and in the spirit of truth. You can all be completely assured about that. But over an open prayer that is given as performance in the presence of people, by which the heart often feels very little, the Father in Heaven will never speak out His almighty ‘amen’.

209,7. Understand and remember this very well, and act also accordingly if you do not want to see your descendants fall into an even darker heathendom than is now common everywhere among the people on this Earth.

209,8. Making charming gestures can seem to be something valuable to the vain, blind, proud and greedy people, but to the One who is the eternal Love and Truth Himself and who always perceives what is living in the deepest and what is truthful within the spirit, the gesture does not count, but only the living, most inner truth of life.

209,9. If you ask something to the Father, then do not ask Him so much for the goods of this Earth, where the blind and foolish heathens and also the God-forsaken Jews and Pharisees strive for, but rather ask Him for the imperishable treasures for the soul and the spirit. Then these will never be refused to anyone. However, what concerns the goods that are necessary for the temporal livelihood, they will simply and freely be given on top of it to everyone whose striving and asking and seeking is only directed to the Kingdom of God and its most loving justice.

209,10. The one who has become strong in the spirit, and therefore in the Kingdom of God, will also be a lord over the things of the world and will never have to endure a great want of food for his body. But it is better – also for those who are awakened in the spirit – to revel in the goods of the Heavens of God and to endure a small lack of the goods of this Earth. Remember this also and observe it with deeds.

210,1. So always gather treasures which cannot be eaten away by the moths and cannot be destroyed by rust and decay.

210,2. Beware of the goods and treasures of this world, for in these rests the evil spirit of temptation to all sins.

210,3. If you pray to God and say in your heart: ‘Father in Heaven, lead us not into temptation,’ then say, think and wish that He would not provide you abundantly with earthly goods and treasures, but ask Him only for the daily bread. Then He will not withhold it from you since He knows best what you need.

210,4. If you love God above all according to My teaching, and thus also love one another, as every person loves himself and takes care of his own well being in all possible ways, you will never have to complain among each other concerning some need, for the need and the poverty among the people on this Earth exist simply and solely because of their mutual lack of love. And that is always the result of unbelief or dark superstition. For he who does not belief in the one, eternal only true God, then how will he honor Him and love Him above all, and from that love, his fellowman as himself?

210,5. The one who is largely provided with the treasures of the Earth, surely sees his poor fellowman, but because he himself does not have to suffer any want, he says: ‘I am provided, what do I care about the others. Let everyone take care of himself. Then he will not have to suffer any want.’

210,6. But to such person I will say later: ‘Why did you so much more take care of you than for your fellowman and have by that taken away from the others what is due to them from Me? Therefore, you will now in My Kingdom be forsaken and you will have to endure great poverty and want.’

210,7. And if he will excuse himself with the remark that he did not believe in Me because no one informed him in the right manner about Me, I will say to him: ‘Then who informed you about a right according to which you, because you are stronger, could take away the goods of the Earth from your fellowmen who had the same right to possess what is necessary, and have piled them up for yourself? Did you not have to act according to the correct understanding and the right that is proclaimed before everyone’s eyes and ears by the arrangement of the Earth and its nature, since you clearly should have noticed that the Earth with its goods are and should not only be for you alone but also for everyone else?

210,8. Since you disregarded what your understanding should have stirred you up, therefore, here in My Kingdom the need and poverty of your soul will also be disregarded.

210,9. But if you say that you could not believe in an only true God because no one informed you in the right manner, then I will say to you: ‘Now look what a terrible liar you are. Do you perhaps think that those who are really filled with God’s Spirit and are enlightened, are, just like the worldly revelers like you, overflowing in all the treasures and goods of this Earth? O, then you are terribly mistaken.

210,10. They came to the door of your house as poor and needy people and wanted to inform you of the one, only true God, but you did not want to let them come to you from greedy fear that you would have to give them something in return, or that finally you would have given them voluntarily if you possibly were converted by them to the unshakable faith in the one, only true God.

210,11. But to prevent feeling obliged to give them something after a possible conversion, you did not want to be converted at all, and because of your greediness you did not want to receive a true message about the one, only true God by means of a person that was enlightened by God.

210,12. Now if this is so and not otherwise, then how can you find excuses in front of Me by saying that you were not able to heed your poor fellowman because in your lack of information about God you did not notice any obligation to them. In this manner you have, by your greediness, in the first case trampled on the right of nature, to which even all the better gentiles are conforming themselves, but in the second case, in which you make excuses before Me, you are a liar. So here you will receive the reward of greediness and that of a liar. And from now on, my chosen ones will just as little think about you as you have thought about an only true God in the material world, and as you have loved Him above all, as well as your fellowmen.’

210,13. The seed for the true knowledge of God and the living faith in Him is in the first place the love for fellowman, and in that, also the pure love for God.

210,14. However, if someone is already so heartless that he cannot even lovingly help his poor fellowman whom he can see, then how will he, in the hard blindness of his soul, be able to love God whom he impossibly can and want to see and be aware of?

210,15. Look, in this way no unrepentant sinner can excuse himself later before Me, since it has been given from Me to everyone to come to know the truth and its goodness – for the gentile by the knowledge of the obvious things and circumstances in the great kingdom of nature, and for the Jew by way of extraordinary revelations.

210,16. Therefore, I say to you once more: when you ask the Father in Me for something in My name, then ask Him most of all for the imperishable treasures of the Kingdom of God. Then you will receive them, and together with that, also what you need to live on this Earth.

210,17. Let him, who received much earthly goods, manage them according to the will of the love of the Father. Then, being a loyal manager over small things, he will be appointed over great things in My Kingdom.”