Die Auferstehung des Fleisches … Jesus stellt klar – The Resurrection of the Flesh … Jesus clarifies

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Jesu Klarstellung der Auferstehung des Fleisches

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 10, Kapitel 9
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

9,1. Da es bei dieser Gelegenheit aber schon gegen die Neige des Tages zu gehen anfing und wir schon lange Zeit unter allerlei nützlichen Besprechungen beim Tische zugebracht hatten, so fragten Mich die Jünger, ob es nicht gut wäre, auf eine Zeitlang ins Freie zu gehen.

9,2. Sagte Ich (der Herr): „Für heute ist die Arbeit, die noch in ihrem schwierigsten Teile unser harrt, wichtiger als die Freie, die hier in Genezareth nicht viel Anmutiges bietet. Wer von euch aber ins Freie gehen will, dem steht es frei; Ich aber bleibe hier.“

9,3. Als Ich Mich so geäussert hatte, da sagten die Jünger: „Herr, wo Du bleibst, da bleiben auch wir! Denn nur bei Dir ist es allzeit gut; ohne Dich ist allenthalben Gericht, Verderben und der starre Tod.“

9,4. Sagte Ich: „Also bleibet denn, wo das Gottesreich und sein ewiges Geistleben waltet; denn Ich Selbst bin die Wahrheit, das Gottesreich, die Auferstehung und das ewige Leben. Wer an Mich glaubt, der wird das ewige Leben überkommen, da Ich ihn auferwecken werde am jüngsten Tage. Wer in Mir bleibt im Glauben und in der Liebe, in dem bleibe auch Ich; in wem aber Ich bleibe, der hat schon in sich das ewige Leben und wird den Tod niemals sehen, fühlen und schmecken. Also bleibet denn hier bei und durch eure Liebe in Mir!“

9,5. Hier fragte Mich Ebal (der Wirt), sagend: „Herr und Meister, die Juden glauben zum grössten Teil an eine Auferstehung auch des Fleisches im Tale Josaphat. Diese Sache kommt mir darum denn doch ein wenig sonderbar vor! Denn erstens wird wohl nur der geringste Teil im Tale Josaphat beerdigt, und zweitens: Was wird denn dann mit jener Menschen Leiber an dem geheimnisvollen Jüngsten Tage geschehen, die von einem Tale Josaphat nie gehört haben und sonach weit woanders verstorben und zum Teil verbrannt und zum Teil vielleicht auch uns Juden gleich in die Erde verscharrt worden sind? Und endlich drittens: Was wird mit jenen am Jüngsten Tage geschehen, die das Meer und andere Gewässer verschlungen haben und oft mehrfach von den wilden Tieren aufgezehrt worden sind? Wann wird der von den Pharisäern oft so überschrecklich beschriebene Jüngste Tag nach unserer Zeitrechnung kommen?

9,6. Herr und Meister, Du siehst, dass diese Dinge der noch so reinen Menschenvernunft nicht eingehen können! Nur der finsterste und nie etwas denkende und prüfende Aberglaube der allergemeinsten und -niedrigsten Juden und auch der Heiden in ihrer Art kann auf solche Ungereimtheiten halten; dem Denker aber schaden sie und benehmen ihm den Glauben an eine rein göttliche Offenbarung, an die Unsterblichkeit der Seele nach dem Tode des Leibes und ebenso an eine einstige Auferstehung des Fleisches an dem gewissen Jüngsten Tage. – Was sollen wir nun davon halten?“

9,7. Sagte Ich: „So, wie es euch die Pharisäer lehren, gar nichts! Denn der Leib, der auf eine kurze Zeit der Seele zu einem nach aussen hin handelnden Werkzeuge dient, wird weder im Tale Josaphat noch irgendwo anders auf dieser Erde als das, als was er der Seele hier auf eine kurze Zeit gedient hat, an einem gewissen Jüngsten Tage auferweckt und mit der Seele wieder vereinigt werden.

9,8. Was die Auferstehung des Fleisches der Wahrheit nach betrifft, so sind unter dem Fleische zu verstehen die Werke, welche die Seele mit ihrem Leibe ausgeübt hat.

9,9. Das Tal Josaphat bezeichnet den Zustand der inneren Seelenruhe, so ihr Handeln stets ein gerechtes war. In dieser Ruhe, die von keiner Weltliebe und Begierde und deren Leidenschaft gestört wird, und die einem völlig ruhigen Wasserspiegel zu vergleichen ist, in dem du die Abbilder der fernen und nahen Gegenden ungetrübt erschauen kannst, besteht denn auch schon der Anbeginn des wahren Jüngsten Tages der Seele, ihrer Auferweckung durch Meinen Geist in ihr und zugleich auch ihrer Auferstehung zum ewigen Leben.

9,10. In diesem Zustande ersieht dann die Seele schon die guten Früchte ihrer Werke und fängt an, sich ihrer stets mehr und mehr zu freuen; in diesem Erschauen besteht die wahre Auferstehung des Fleisches.

9,11. Es heisst ja: Ein sterblicher und vergänglicher Leib wird in die Erde gesät, und als ein unsterblicher und unvergänglicher wird er wieder auferstehen. Wenn du das auf deinen materiellen Leib beziehst, da musst du freilich wohl in eine grosse Irre geraten; so du das aber auf die guten Werke der Seele, die ihr wahrer Leib sind, beziehst, so gelangst du dadurch zur Wahrheit. Denn siehe, ein jedes gute Werk, das eine Seele mit ihrem Leibe auf dieser Erde ihren Nächsten gegenüber ausgeübt hat, geht auch, wie alles auf dieser Erde, vorüber und stirbt schon nach der Tat; denn wenn du einen Hungrigen gesättigt, einen Durstigen getränkt, einen Nackten bekleidet und einen Gefangenen erlöst hast, da dauert die edle Tat nicht gleichfort, sondern dauert nur die kurze Zeit des Handelns hindurch! Darauf wird sie von dir oftmals vergessen und so auch von dem, dem du sie erwiesen hast, und ist somit zu Grabe getragen und als sterblich und vergänglich in das Erdreich der Vergessenheit gesät; aber an dem dir gezeigten wahren Jüngsten Tage der Seele wird sie als für ewig dauernd von Meinem Geiste in der Seele auferweckt, aber nicht mehr in der Form der vergänglichen irdischen Tat, sondern in der Form der ewig dauernden Frucht.

9,12. Wie wird aber diese dann aussehen? Siehe, die wird jenseits zur herrlichsten, mit allem best- und reichst versehenen Wohngegend für ewig der Seele werden, in der sie höchst selig von einer Vollkommenheit zur andern sich emporschwingen wird!

9,13. Wie demnach die Werke einer Seele hier beschaffen sein werden, so werden sie ihr dereinst als Wohngegenden dienen. Und siehe, darin besteht die wahre Auferstehung des Fleisches! Das glaube und halte; denn also und nimmerdar anders ist es!“

9,14. Sagte Ebal: „Ja, das klingt freilich ganz himmelweit anders, als was die blinden Pharisäer vor dem blinden Volke dahergeschwatzt haben, und damit ist auch die reine Menschenvernunft vollkommen einverstanden, und es geht ihr ein neues, grosses Licht auf. Aber von dem Fleische, das der Seele hier gedient hat, wird also auch nicht ein Sonnenstäubchen gross im Jenseits, mit der Seele vereint, zu einem ewigen Leben auferstehen?“

9,15. Sagte Ich: „Als ein Bestandteil der durch Meinen Geist ewig lebenden Seele nicht, da sie selbst zu einem puren Geiste wird ihrem Innern nach! Aber was da betrifft den Umriss ihrer äusseren Form und besonders aber ihre Bekleidung, da werden auch die Seelenätherteile ihres diesirdischen Leibes in geistiger Reinheit mit ihr wieder vereinigt werden, doch von dem groben Organleibe auch nicht ein Atom gross; denn für diesen Leib ist das bestimmt, was für alle andere Materie der Erde bestimmt ist, die auch stets und stets also in bessere Naturgeister aufgelöst wird, so wie sie auch ursprünglich aus viel minder reinen und auf einer sehr untersten Gerichtsstufe stehenden Naturgeistern zusammengefügt wird.

9,16. Die schon die grobe Materie verlassenden Naturgeister können mit der Zeit auch zu Menschenseelen werden; doch ein Näheres in dieser Sphäre wirst du erst dann einsehen, so sich deine Seele in dem gewissen Tale Josaphat befinden wird. Darum nun nichts Weiteres mehr davon!

9,17. Der Hauptmann und seine beiden Diener haben nun wohl deine Fragen und Meine dir gemachten Erklärungen mit grosser Aufmerksamkeit angehört, aber nichts von allem verstanden; daher werden sie nun bald mit ihrer Griechenweisheit uns zur Last werden, – und so wollen wir mit aller Geduld ihren Angriff auf uns ein wenig in der Ruhe abwarten!“ …

flagge en  Jesus’ clarification of Resurrection of the flesh

   

Jesus’ clarification of Resurrection of the flesh

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 10, Chapter 9
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

9,1. Since it was almost the end of the day and we spent quite some time having all kinds of useful discussions at the table, the disciples asked Me if it would not be a good idea to go outside for a while.

9,2. I said: “The most difficult part of the work is still waiting for us, and this is more important than the environment outside which is not very attractive here in Gennesareth. But if one of you wants to go outside, he is free to do so, but I will stay here.”

9,3. When I expressed Myself like this, the disciples said: “Lord, where You stay, we stay also. For only with You it is always good. Without You there is judgment, ruin and stern death everywhere.”

9,4. I said: “Then stay where the Kingdom of God and its eternal spiritual life rule, for I Myself am the Truth, the Kingdom of God, the Revelation and the eternal Life. Whoever believes in Me will receive the eternal life when I will wake him up on the youngest day. I will also stay in the one who will stay in Me in faith and in love, and in whom I stay has already the eternal life in him and will never see, feel nor taste death. So stay here with Me, and by your love, in Me.”

9,5. Now Ebal asked Me: “Lord and Master, most of the Jews believe also in a resurrection of the flesh in the Valley of Josaphat. But I find this somewhat strange. For firstly only the smallest part of them are buried in the Valley of Josaphat, and secondly what will happen on that mysterious youngest day with the bodies of the people who never heard about a Valley of Josaphat and thus died in other, very distant places, who were partly burned and who were partly maybe just like with us Jews directly buried in the ground? And finally, thirdly, what will happen on the youngest day with those who were swallowed up by the sea and other waters and who were devoured by wild animals? When, according to our time measurement, will that youngest day come, which the Pharisees describe to us as horrible?

9,6. Lord and Master, You can see that these things cannot be accepted by even the most common human sense. Only the darkest superstition, which never thinks or searches for anything, like the most common and most inferior Jews, as well as the gentiles as such, can accept such nonsense. However, they are harmful for a reasoning human being and they remove the faith which one has in a pure godly revelation, in the immortality of the soul after the death of the body, and also in the faith in a future resurrection of the flesh on that particular youngest day. What should we think about that now?”

9,7. I said: “Certainly not like the Pharisees are teaching you. Because the body, which serves the soul as an externally acting instrument, will not be resurrected in the Valley of Josaphat, neither anywhere else on this Earth on a specific youngest day to be united again with its soul in the form that it served the soul here for a short time.

9,8. For truly, the resurrection of the flesh consists of the following: under ‘flesh’ must be understood the works that the soul has accomplished with its body.

9,9. The Valley of Josaphat means the condition of the inner rest of the soul if his actions were always justified. That rest, which is not disturbed by any worldly love or lust and the passion that goes with it, and which can be compared to a completely quiet water surface in which you can clearly see the reflection of far distant and near regions, is then already the first beginning of the true youngest day of the soul, of his resurrection by My Spirit in him and at the same time also of his resurrection to eternal life.

9,10. In that condition, the soul can then already see the good fruits of his works and rejoices in it more and more. And that seeing is the true resurrection of the flesh.

9,11. For it is written: a mortal and perishable body is sown into the earth, and it will resurrect again as immortal and imperishable. If you associate this with your material body you must of course completely come into great confusion, but if you associate this with the good works of the soul, which are his true body, then by this you will come to the truth. For look, every good work that a soul has accomplished with his body to his fellowman on this Earth will pass away and dies already after the act, just like any other thing on this Earth, because when you have satiated a hungry person, quenched a thirsty person, clothed a naked person and freed a prisoner, then this noble act does not last, but it lasts only for the short time of the action itself. After that, it will often be forgotten by you, just like by the one to whom you have done this act. And thus, it is buried, and it is sown in the earthly kingdom of forgetfulness as something mortal and perishable. But on the true youngest day of the soul, as I have shown you, that act will everlastingly be resurrected by My Spirit in the soul. However no more in the form of the perishable earthly act but in the form of the eternally lasting fruit.

9,12. And what will this look like? Well, in the beyond it will become like an eternal and most beautiful housing environment of the soul, provided with the best and richest of everything, and where in extreme happiness he will raise himself from one completion to the other.

9,13. So as this is the situation of the works of a soul here, they will later on serve him as a housing environment in the beyond. And look, this is the true resurrection of the flesh. Believe this and keep to it, for this is how it is, and absolutely not otherwise.”

9,14. Ebal said: “Yes, that sounds quite different than what the blind Pharisees were gibbering before the people. Also the sound reason of man agrees completely with this, and a new, great light is rising for it. Thus, of the flesh, which served the soul here, not the size of a sun’s particle will be united with the soul and resurrected in the beyond to eternal life?”

9,15. I said: “Not as an element of the soul who lives eternally by My Spirit, because innerly he will become pure spirit himself. But for what concerns the profile of his outer form and in particular his clothing, the soul-etheric particles of his earthly body will again be united with him in spiritual purity. But of the coarse organic body, not even the size of one atom, because the destination of that body is the same as all other matter of the Earth, as this also is dissolved in ever better nature spirits, and as it was also initially arranged with much less pure nature spirits that were on a very low level of judgment.

9,16. The nature spirits that are already leaving the coarse matter can in time also become human souls. But once your soul will be in that Valley of Josaphat you will understand more of this. Therefore, let us not say anything anymore about this now.

9,17. Although the captain and his 2 servants listened very attentively to your questions and the explanation that I gave you, they nevertheless understood nothing of it. Therefore, they soon will bother us with their Greek wisdom. So we will very patiently and quietly wait a bit for their attack on us.” …